Mit Stäbchen essen will gelernt sein …

nudeln


"Nein Oma, eine Hand, so!"  - "Ups, ich habe einen Schal gemacht."      


Jean-Jacques Rousseau sagte mal: "Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können."  

Stell Dir mal vor: Ich wusste im Erwachsenenalter noch nicht wer Jesus ist! –  "Vielleicht der Sohn von Adam & Eva?" 

Ich hatte nie Religionsunterricht und bis dato nie in der Bibel gelesen. Ich traute mich auch nicht diese Frage jemanden zu stellen. Wenn dann nur anonym im Internet, aber damals hatte ich weder Computer noch Smartphone und im Internetcafe anderes zu tun. Ich weiß noch, dass ich mit etwa 20 Jahren in die Kinderbücherei ging, um mir Bücher über sämtliche Weltreligionen zu holen. Ich wollte der Frage nachgehen: "Was begeistert Menschen am Glauben?" Ich wollte es kurz und bündig. Ich wollte schnell verstehen um was es geht und keine dicken, tiefgründigen Schinken auf fachchinesisch lesen. Und so stieß ich auf diesen Jesus … lernte wer dieser Kerl war und was es mit ihm auf sich hat.

Doch warum schämte ich mich mit jemanden über diese Themen zu sprechen, von denen ich keine Ahnung hatte? Vermutlich war ich zu stolz …

Machs besser! Stell Fragen und sei bereit von Anderen zu lernen! Wir können erst dann so richtig voneinander profitieren! Bei Google geben wir heute all (un)mögliche Fragen ein … doch manchmal ist es besser, mit jemanden zu sprechen, der sich auskennt!


Selbst Jesus, der einzige Meister der vom "Himmel fiel", fing klein an.

Er musste viel lernen und kam nicht als Wanderprediger in Jesus-Latschen mit Zimmermannshammer auf die Welt! Er lernte laufen, essen, lesen, seinen Beruf …


Also. Lasst uns miteinander und voneinander lernen! Mit Stäbchen essen und Schals stricken und noch viel mehr!


"Lebt in Frieden miteinander. Versucht nicht, euch wichtig zu machen, sondern wendet euch denen zu, die weniger angesehen sind. Und bildet euch nicht ein, alles zu wissen!" - Römer 12, 16 NLB

 

Hab ein schönes Wochenende!

Bis nächste Woche!

Deine Mandy

 

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Dieser Beitrag wurde am 26. März 2021 veröffentlicht.

2 Gedanken zu „Mit Stäbchen essen will gelernt sein …

  1. Amsel350

    In der Jungsteinzeit lernten wir Ackerbau und Viehzucht… in der Bronzezeit die ersten Staatswesen, allerdings männerdominiert und autoritär… im Mittelater lernten die Menschen in den Städten, sich ohne Ritter zu organisieren…. im 19. Jahrhundert lernten wir, daß wir andere Menschen nicht besitzen dürfen… heute lernen wir Frauen, unseren gerechten Anteil an der weltlichen (und kirchlichen) Macht zu fordern… wir müssen gerade dringend Umweltschutz lernen….

    Und wir sehen ja auch im Alten Testament in Bezug auf Gott: Ganz am Anfang war es noch ein sehr rohes Gottesbild. Halte dich an diese und jene Gebote, opfere Schafe und Ziegen auf dem Altar, sonst wird Gott ganz böse und bestraft dich. Aber es war immerhin schon ein beginnender Lernprozess: Während in den Stadtstaaten ringsrum die Gottkönige ihr Recht nach Belieben schufen (gerade die Assyrer müssen entsetzlich gewesen sein), galt für die Israeliten schon ein klares Recht für alle, an die sich auch Könige und Priester zu halten hatten (leider steht jedoch auch in der Bibel, daß die meisten Könige nichts taugten). Wir haben heute auch noch nicht alles über Gott herausgefunden, aber wir sind im Lernprozess schon viel viel weiter.

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  2. James Hope

    Vielen Dank, Mandy.

    Robert Clark hat diese Einschätzung des Charakters Jesu zu Recht gegeben:

    „Es gab Sanftmut ohne Schwäche, Zärtlichkeit ohne Schwäche, Festigkeit ohne Grobheit, Liebe ohne Sentimentalität, Niedrigkeit ohne Niedergeschlagenheit, Wahrheit ohne Fehler, Begeisterung ohne Fanatismus, Leidenschaft ohne Vorurteile, himmlische Gesinnung ohne Vergesslichkeit, Sorglosigkeit ohne Nachlässigkeit, Dienst ohne Unterwürfigkeit, Selbst – Erhöhung ohne Egoismus, Urteil ohne Härte, Ernst ohne Düsterkeit, Barmherzigkeit ohne Weichheit. “

    Was für eine Person war der Herr Jesus Christus! Er war wirklich heilig!

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