Neue Blogartikel per WhatsApp?? Kannste haben!

Hallöchen lieber Mensch.

Ich habe mir vorgenommen auf dem Blog (meiner Webseite) wieder aktiver zu werden, so weit es mir gesundheitlich möglich ist. Ab sofort kannst Du Dich per WhatsApp über neue Blogartikel von mir informieren lassen. Du kannst mir außerdem Themenwünsche nennen, erzählen was Dich bewegt und worüber Du gerne mehr wissen möchtest. Das werde ich evtl. dann auf meinem Blog thematisieren. Oder einfach eine Online-Gesprächsrunde zu Deiner Frage starten.
 

Mandy WhatsApp

In meiner WhatsApp Nachricht erhälst Du eine Vorschau des Blogartikels und den weiterführenden Link auf meinen Blog, um weiterzulesen, wenn Dich das Thema interessiert und Du gerne mehr darüber wissen möchtest.

Und wenn Du zB. durch eine Sehschwäche nicht gut lesen kannst und / oder einfach lieber zuhörst … kannste machen! Ich lese Dir meinen Blogartikel per Sprachnachricht vor! 

Hin und wieder schicke ich Dir auch einen älteren Blogartikel, der an Aktualität nicht verloren hat. Es werden ca. 1-3 Nachrichten in der Woche kommen. Vielleicht auch mal keine, vielleicht auch mal 5. Ich will mich nicht verpflichten.

 

Um das neue Blogartikel per WhatsApp zu erhalten, gehe wie folgt vor:
 

1. Nimm meine Nummer in Dein Adressbuch auf: 01776553032

2. Schicke eine WhatsApp Nachricht mit Namen und wichtig: der Info, dass Du über neue Blogartikel informiert werden möchtest.


Fertig

Bitte keine SMS! Ich antworte darauf nicht, da ich für jede SMS zahlen muss. Das Handy nutze ich nur über WLAN.



PS: Falls Du auf den Geschmack gekommen bist und noch mehr WhatsApp Nachrichten von mir möchtest, Du verrücktes Huhn laugh kannste haben. Es gibt da nämlich noch das tägliche SeelenFutter, was Dich ermutigt und inspirieren soll um in den neuen Tag zu starten! – Klick mal hier!

 

2.PS: Ach und weißte, dass ich ne App habe – da bekommst Du sämtliches Zeug mit was ich auf der Facebook Seite zum Blog poste – und natürlich auch die neusten Blogartikel … zur App


3.PS: Ach und einen Podcast Kanal hab ich ja auch …


4.PS: Und Alexa Skill … der muss aber aktuell repariert werden


5.PS: Tschüss  angel

Dieser Beitrag wurde am 20. März 2019 veröffentlicht.
Link

Die Fastenzeit hat bereits begonnen. Ich bin spät dran mit meinem Tipp. Sei es drum. Fasten muss nicht ausschließlich an einem bestimmten Datum starten. Beginne damit, wann immer Du beginnen möchtest!


Ich bin auf eine Aktion in Belgien aufmerksam geworden. Sie heißt: 

"30 dagen zonder klagen", auf deutsch: 30 Tage ohne Klagen!


Die Idee hatte 2018 der flämische Gesundheitsminister Jo Vandeurzen. Wenn ein Politiker schon mal so einen konstruktiven Vorschlag macht, finde ich das stark und wirklich erwähnenswert. Zehntausende Menschen machten mit und wegen des großen Zuspruchs läuft die Aktion dieses Jahr bereits zum zweiten Mal.


Von zu Fastenzwecken auf Kippen, Alkohol, Fleisch oder Süssigkeiten zu verzichten hat ja jeder schon gehört. "Social Media"-Fasten ist mittlerweile auch im Standard-Programm vertreten. Doch wie sieht es aus mit einfach mal die Klappe halten, statt sie zum Schimpfen oder Jammern zu öffnen?! Man ist schließlich nicht verpflichtet, überall seinen Senf dazu zu geben, vor allem, wenn er nur platte Attitüden a lá: "Ja, Du hast Recht! Da kann man sich nur aufregen!" beinhaltet.
 

Jammern fasten


Man schimpft und jammert, um Stress abzubauen, aber Schimpfen und Jammern bewirkt leider das Gegenteil: Unser Gehirn setzt Cortisol frei. Zusammen mit Stress kann das Hormon krank machen. Das Risiko für Herzinfarkte, Diabetes mellitus und Fettleibigkeit steigt. Zudem steigert es die eigene Unzufriedenheit und sorgt für eine latent gereizte Stimmung in Deinem Umfeld. 

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“Im Boot bist Du sicher!”

Es gibt Probleme und es gibt Sorgen!

Probleme sind, laut Wörterbuch, schwer zu lösende Aufgaben, offene Entscheidungen. Etwas, das Ärger und Unannehmlichkeiten bereitet.

Sorgen dagegen entstehen lediglich im Kopf! Sie treffen Dich nicht aus heiterem Himmel wie ein Blitz, lassen Dich erstarren und raffen Dich dahin! Sorgen sind eine mögliche Reaktion auf Probleme und Du kannst entscheiden, wie Du darauf reagierst! Machst Du eine Sorge daraus oder nicht? Sich sorgen bedeutet Angst und Unruhe zu spüren. Jeder kennt das!

Du verlierst zum Beispiel Deinen Job. Und zu Hause schiebt Dir zudem Dein Vermieter die Kündigung durch den Türschlitz und faselt was von Eigenbedarf. Vor Schock fällt Dir auch noch Dein Handy ins Klo. Jo. Prost Mahlzeit. 

Perfekte Bedingungen, um durchzudrehen und die Welt nur noch Scheiße zu finden!

Skuril, wenn man bedenkt, dass es auf der anderen Seite unserer Erdkugel Menschen gibt, die auf Müllbergen arbeiten und leben müssen! Darüber habe ich in den letzten Tagen einen Dokumentationsfilm gesehen und war sehr bewegt. Ein Smartphone ist für diese Menschen ohnehin nur ein Fremdwort … 


Artikel in der Süddeutschen: Äthopien: Leben auf Müllbergen

 

Klar, das ist der typische, klischeehafte "Die Kinder in Afrika hungern"-Vergleich. Der hinkt oft, da wir in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften leben. Und doch birgt sich hier eine nachdenkenswerte Wahrheit.


Wechsel die Perspektive

Es kommt nämlich bei sämtlichen Situationen, Ereignissen und Vorfällen in unserem Leben letztlich immer auf die Perspektive an!

"Das Leben ist kein Ponyhof", sagt man. Was will man auch machen, wenn ein Familienmitglied viel zu früh stirbt oder einen selbst plötzlich eine unheilbare Krankheit erwischt?! Am Anfang nicht viel, man erleidet zunächst wohl fast immer erst mal eine Art Schock. Es folgen dann oft Angst, Unsicherheit, Perspektivlosigkeit, Traurigkeit, Wut, Hoffnungslosigkeit. Oft fühlt man sich auch diesen Gefühlen regelrecht ausgeliefert. Vermutlich haben viele von uns schon schreckliche Situationen erlebt, wo man zu ohnmächtig war, etwas anderes zu fühlen, zu denken, zu tun … man kann nur versuchen, den aktuellen Zustand auszuhalten. Doch nach einer Leidenszeit ist es wichtig, irgendwann auch wieder sein eigener Herr zu werden und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Sich nicht treiben und gehen zu lassen, denn ein solcher Strudel führt geradewegs und kontinuierlich nur nach unten…

Nüchtern betrachtet ist gerade der Tod ein neutrales Ereignis. Für uns oft furchtbar schlimm, weil wir es automatisch negativ bewerten. Ein geliebter Menschen kann doch nicht "einfach so" sterben!! Für die Nachbarn ist der Tod dieses Menschen längst nicht so tragisch. Er hat eine andere Beziehung zu dem Menschen, den er eventuell nur ab und zu an der Mülltonne traf oder mit dem er vielleicht mal einen Grillabend verbracht hatte. Die Distanz macht ihm die Bewertung dieses Ereignisses leichter. Er sieht die Situation aus einem anderem Blickwinkel.

Du kannst einem verstorbenen Menschen lange nachtrauern und Dir Vorwürfe machen, weshalb ihr nicht noch dies und jenes besprochen oder unternommen habt?! Du kannst aber auch dankbar sein, für die Zeit ,die Du mit ihm hattest und für all Eure gemeinsamen Gespräche, Erfahrungen und Erlebnisse. Beide Sichtweisen entstehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Je nachdem, wie Menschen leben und glauben, feiern sie sogar, nachdem jemand aus ihrer Reihe starb, denn sie sehen ihn jetzt im Nirvana oder bei einem liebenden Gott im Himmel. 

Boot


Frage Dich, ob Du JETZT – in diesem Augenblick – Sorgen hast!

Ist Dir schon aufgefallen, dass "Sorgen" nur selten im JETZT existieren?

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Dieser Beitrag wurde am 7. März 2019 veröffentlicht.

Vom Kampf gegen Verlustängste

Ich behaupte dreist: wir kennen sie alle! Diese elendig-quälenden Verlustängste. 

Die einen sind stärker davon betroffen, die anderen weniger stark. Doch ab und zu treffen sie jeden. Die Bandbreite ist breit. Sehr breit.  

Angst einen geliebten Menschen zu verlieren, den Partner, das Kind, Freunde. Angst den Job zu verlieren. Angst die Gesundheit zu verlieren. Angst die Wertschätzung, Anerkennung und Zuneigung zu verlieren. Angst sich selbst zu verlieren.  

Verlustängste haben alle die gleiche fiese Wurzel: Es ist ein festklammern an Dingen, an denen man sich nicht festklammern kann. König Salomo würde sagen: "Es ist ein Haschen nach Wind"


Wenn Du Dich permanent sorgen will, dann bist Du mit Verlustängsten gut bedient! 

Und wenn Du Dich mehr und mehr hineinsteigerst, dann mutiert die Angst sogar zur Panik: Verlustpanik. 
 

Verlassensängste


Vielleicht hatte auch unser Held aller Helden Verlustängste?! Als Jesus schrie: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Markus 15, 34)  Selbst wenn Gott sein Kind in diesem Moment alleine ließ, eigentlich konnte Jesus darauf vertrauen, dass er zurück kehren würde. Eigentlich. Doch die Angst schien in diesem Moment größer zu sein, als die Hoffnung und sein Vertrauen.


Woher kommen Verlustängste?

Jede Verlustangst basiert darauf, dass Du denkst Du verlierst jemanden oder etwas, der bzw. das Dir sehr wichtig ist! Du hast Angst einen Verlust zu erleiden. Verlustängste sind eine emotionale, niemals eine rationale Reaktion. Verlustangst ist unlogisch.
 

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Dieser Beitrag wurde am 21. Februar 2019 veröffentlicht.

Liebt den Hass zu Tode

Ihr Lieben, heute habe ich eine für mich ganz bemerkenswerte Frau und Freundin zu Wort kommen lassen. Ich lade Euch ein zu lesen, was Nicole zum großen Thema Liebe zu sagen hat.

liebdenhasszutote


Wie wir unendlich lieben können. Oder auch nicht.

Manchmal schäme ich mich. Ach was: Ich schäme mich oft. Für meine Geschwister. Für andere Christen. Für ihre Lieblosigkeit. Und manchmal, nein oft, würde ich sie dafür am liebsten schütteln. Kann ich aber in dieser virtuellen Welt nicht. Oder vielleicht doch. Vielleicht mit diesem Text. 

An diesem Schüttelwunsch sieht man, dass ich selbst auch nicht die Liebenswürdigkeit in Person bin. Auch ich zücke meinen Stinkefinger, wenn Autofahrer vor mir abbiegen ohne vorher zu blinken. Auch ich meckere über Ungerechtigkeiten. Wenn andere sich nicht an die sozialen Regeln halten, die für ein liebevolles Miteinander wichtig sind. Zumindest meiner Meinung nach. Und da sind wir auch schon bei der Komplexität dieses Themas: Denn jeder von uns hat seinen eigenen Standpunkt. Seine eigene Definition von Liebe.   

 

Gnade contra Gehorsam?

nicoleundmandyEine dieser Definitionen, die im Zusammenhang mit christlicher Nächstenliebe fallen, ist der Gehorsam. Man solle Gott mehr gehorchen als den Menschen. Sie wird gerne benutzt, wenn es um moralische Fragen geht. Wenn das bedeutet, dass ich der Liebe Gottes gehorsam bin, habe ich damit auch kein Problem. Wenn die Liebe Gottes Mittelpunkt meines Denkens, Fühlens und Handelns ist, bin ich gerne gehorsam. Wenn mit diesem Argument aber andere Menschen von der Liebe Gottes ausgeschlossen werden, finde ich das weitaus schwieriger. 

Ich bin eher ein Fan von Gottes Gnade. Zumindest erlebe ich Gott so, als Gnade in Person. Man denke nur an die Szene von Jesus am Kreuz. Der Körper nur noch ein einziger Schmerz, die Gefühle eine Mischung aus Verzweiflung, Zweifel, Ungläubigkeit – und wieder Schmerz. Gott war ein einziger Schmerz. Der Schmerz der ganzen Welt. Der Schmerz jedes einzelnen von uns. Und er besitzt tatsächlich noch die Fähigkeit, gnädig zu sein: 

Neben ihm hängen zwei Verurteilte, echte Verbrecher. Einer lästert über Jesus. Der andere setzt sich für ihn ein und bittet ihn, im Himmel an ihn zu denken. Diesem Verbrecher verspricht Jesus: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Wir wissen nicht, was dieser Typ getan hat. Wir wissen nur: Er kommt in der Stunde seines Todes zu Jesus und darf gleich mit ihm in den Himmel. Da wird kein großes Gewese um seinen Lebensstil oder falsche Entscheidungen gemacht. Jesus lebt in der Stunde seines Todes vor, was pure Gnade, was Vergebung ist.

Angesichts dieser Bibelstelle werde ich demütig, weil ich denke: Was maßen wir uns eigentlich an? Wie können Menschen beurteilen, wer zu Gott kommt, und wer nicht? Wer bin ich, dass ich das einschätzen könnte? Ich bin wie gesagt nicht die Liebenswürdigkeit in Person. Aber Gott ist es.

 

Vertrauen statt Verurteilen

Markus hat diese Bibelstelle geliebt. Und ich hoffe, dass sie ihn jetzt immer noch begleitet. In diesem Sommer ist es drei Jahre her, dass er Suizid begangen und mich und unsere damals dreijährige Tochter zurückgelassen hat. Ein Schock nicht nur für mich, sondern für alle, die mit ihm in Verbindung standen. Denn er war nicht nur ein Mensch, der Jesus geliebt hat, er war auch seit fast zehn Jahren christlicher Lebensberater. Und er war gut in seinem Job. 

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Dieser Beitrag wurde am 19. Februar 2019 veröffentlicht.

unendlichgeliebt Einkaufswagenchips machen Pause

Liebe Chipfreund! 

Die Chips machen vorerst eine längere Pause. Ich werde die restlichen  ​Nachtrag: STOP, alle Chips ALLE! noch verschicken. Wenn die alle sind, ist Ende im Gelände. Also bestelle schnell, wenn Du noch welche möchtest. Sie gehen oft schneller weg, als man denkt. Wann ich mit dem Chipversand wieder starte, lasse ich vorerst offen. Vielleicht in 4 Monaten, in 6 Monaten, in 1 Jahr …

Einkaufschipwagen


STOP, alle Chips ALLE!

Karsten hat die Chiporganisation bisher gemacht, da wir uns getrennt haben, übernehme ich das. Es hat sich einiges angestaut, auch an Mails – die ich erst einmal durchgehen und beantworten muss. Zudem muss das Chipbestellsystem an die neue Datenschutzverordnung angepasst werden und hier und da gibt es etwas zu ändern, so dass das Ding zB. nicht mehr auf den alten Blognamen gekreuzsiegt läuft, sondern auf unendlichgeliebt.de

Währendessen möchte ich mich erstmal wieder voll und ganz um meinen Blog kümmern, der durch meine gesundheitlichen Probleme insb. der Gedächtnisstörung ziemlich gelitten hat. Auch für das SeelenFutter möchte ich genügend Zeit und Ruhe haben. Alles dauert bei mir jetzt leider länger als "früher". Zudem bin ich gerade ziemlich erschöpft und seelisch k.o., da sind mir die Chips zu viel. Bitte keine Hilfsangebote: das ist nett gemeint, aber es ist aufwendiger als man denkt.

PostDie Chips gibt es seit Sommer 2013, nach gut 5,5 Jahren ist eine Pause vielleicht auch ganz gut! Rechts siehst mich im "Ich-fahr-zur-Post-und-bring-die-Chips-weg" – Outfit. Scheiß kalt, aber ich bin Wind- und Wetter Fahrer, Sommer wie Winter.

Die Rückmeldungen haben mich sehr berührt, fast 3 Millionen Chips wurden bestellt, die sind trotz der Pause noch immer unterwegs.


Hortet sie nicht in Schubladen, sondern verteilt sie – damit wir uns wieder über Rückmeldungen freuen können.


"Guten Tag. Ich habe einen Chip gefunden oder besser er mich? :-) Er lag mitten auf dem Gehweg und leuchtete …. ich hab ihn aufgehoben und bin zuhause dann hier auf die Seite gekommen. Ich soll unendlich geliebt sein? Von Gott? ….. sowas hat mir noch keiner gesagt. Ich sage einfach mal Danke an ihn und auch an den der den Chip hier evtl. absichtlich verloren hat!“  von Sabine aus Schwarzenberg


"Hallo, ich habe einen blauen Chip heute beim Einkauf gefunden. Ich bin Agnostiker. Doch die Seite hat mich positiv überrascht!! Nicht das erwartete Geschwafel …..  mach weiter so. Find ich gut, was du tust und die Einkaufswagenchips sind echt praktisch und die Rückmeldungen bombastisch!"  von Gerd aus Herne


"Die Geschichte wie ich zu meinem Chip gekommen bin ist sehr schön. Ich saß an einem Sommerabend mit einer Freundin im Cafe, zerfressen von Liebeskummer. Ein Straßenmusiker spielte passend zu meiner Stimmung ein trauriges Lied und sammelt anschließend Geld mit einem Hut. Ich warf eine Handvoll Kleingeld hinein und der Straßenmusiker gab mir deinen Chip raus, in der Annahme, ich hätte Ihn versehentlich mit rein geworfen. Als ich die Aufschrift laß ,,unendlich geliebt” hielt ich es für eine Art Zeichen & schöpfte neue Hoffnung. Zwar läuft es bis heute nicht besser im Leben oder in der Liebe & ich glaube auch nicht an Gott, da ich es nie leicht hatte. Dennoch hat es in dem Moment unheimlich geholfen! Vielen Dank dafür!" von Mela
 

Also lieber Mensch, bestell Dir welche von den restlichen Chips!

Chipvorrat

Wenn alle weg sind, dann sage ich hier und auf Facebook Bescheid und entferne den Bestelllink! 


Viel Freude beim Verteilen! Danke, für Deine Mithilfe.

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 31. Januar 2019 veröffentlicht.

Das “Was der wohl über mich denkt??” – Problem

Denkst Du viel darüber nach, was andere über Dich denken?

SpiegelbildIch gebe zu, damit ein Problem zu haben. Zumindest was meine Erkrankung Epilepsie betrifft.

Was denken wohl die anderen, wenn sie mich zappelnd am Boden liegen sehen? Ich muss mich immer wieder neu am Riemen reißen, mich nicht in meine eigene kleine Welt zurückzuziehen und wie ein Einsiedlerkrebs soziale Kontakte zu meiden. Denn ich will Teil der Gesellschaft sein und keine (selbst) Ausgestoßene.

Große Anfälle habe ich dank der Medikamente deutlich weniger, allerdings leide ich auch unter meist mehrfach täglich auftretenden Absencen. Das sind Bewusstseinspausen von ca. 10 – 45 Sekunden. Ich falle dabei nur eher selten hin, sondern verharre einfach plötzlich in meiner aktuellen Bewegung. Vermutlich sehe ich dann ein bisschen aus wie Lots Frau, die zur Salzsäule erstarrte. Ich nenne es liebevoll "resetten" – mein Hirn fährt runter und anschließend wieder hoch. Neustart. Christoph, der von der Sendung mit der Maus, würde sagen: "Klingt komisch, ist aber so!" 

Mir ist diese ganze Angelegenheit peinlich und es kostet mich daher auch etwas Überwindung, öffentlich darüber zu schreiben. Die meisten Menschen wissen recht wenig über Epilepsie. Da sollte ich auch mal einen Beitrag drüber schreiben. Denn schließlich funktioniert Aufklärung nur, wenn einer über seinen Schatten hüpft und Erfahrungen weitergibt. Mit Epilepsie verbinden Menschen oft: "Da liegt einer am Boden, hat Schaum vorm Mund und zittert wie blöd!" – das ist ein Grandmal Anfall. Doch es gibt viele unterschiedliche Anfallsarten – längst nicht jeder Epileptiker hat Grandmal Anfälle. 


Lange Rede, kurzer Sinn: "Was denken nur die Leute, wenn sie mich so sehen?" 

Vor einigen Tagen bekam ich eine Absence auf dem Gehweg einer Einkaufsstraße. Da stand ich also bewegungslos und nicht ansprechbar im Weg rum. Grund genug für einen aufmerksamen Passanten, rasch die 112 zu wählen. Und nicht zu vergessen, dabei auch die zwei Codewörter "Nicht ansprechbar" zu verwenden. Da rückt dann nicht nur der Rettungswagen mit zwei Sanitätern an Bord aus, sondern der Notarzt gesellt sich gleich mit dazu. Tatütata, die Männer und Frauen mit den roten Jacken sind da. Die Mandy in ihrer grünen Jacke ist mittlerweile auch schon "wieder da". Naja, und dann steh ich bzw. sitze da (man hat Zweifel, ob ich nicht doch noch gleich reglos umfalle) und beantworte brav die immer wieder gestellten Standardfragen: "Ist bei Ihnen Epilepsie bekannt?", "Wann war denn der erste Anfall?", "Nehmen Sie Medikamente?", "Welche?", "Wieviel davon?" usw. usf. 

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Dieser Beitrag wurde am 25. Januar 2019 veröffentlicht.