Ein Gespräch mit Deinem “inneren Kind”

Im letzten Artikel ging es darum, wie Du mit negativen Glaubenssätzen umgehst.

- Teil 2: Wie gehst Du mit negativen Glaubenssätzen um?
– Teil 1:  Wie Deine Kindheit Deinen Glauben prägt

 

einsamesmädchen


Heute nun möchte ich Dir einen Weg zeigen, wie Du diese negativen Sätze überwinden kannst. 

Um das überhaupt zu schaffen ist eine Bedingung absolut notwendig: Es braucht es den richtigen Nährboden! Denn nur damit ist eine fruchtbare Weiterentwicklung zur Überwindung negativer Glaubenssätze möglich!


Hör auf gegen Dich selbst zu kämpfen …

…. das ist anstrengend und fruchtlos – versuche Dich anzunehmen wie Du bist, mit all Deinen positiven und auch Deinen negativen Eigenschaften. Klingt wie aus einem 08/15 Selbsthilfebuch … liegt vielleicht daran, dass es gar nicht mal so verkehrt ist?!

Dich selbst annehmen, bedeutet nicht das Du alles an Dir supertoll finden musst. Selbstannahme bedeutet, dass Du zu dem, was da ist, "Ja" sagst. Selbstannahme ist das Gegenteil von Ablehnung oder gar Selbsthass.


Und jetzt sage nicht gleich: "Ja aber, dass ist gar nicht so einfach …. " oder "Ja aber, dass schaffe ich eh nicht …. " 

Natürlich ist das nicht einfach. Natürlich schaffst Du das nicht sofort. Du schaffst das auch nicht zu jedem Zeitpunkt. Wir wären alle kleine Götter, wenn uns das Leben easy peasy von der Hand gehen würde. Sind wir aber nicht. Also mach Dich locker und übe es täglich aufs Neue! Du bist mit Sicherheit nicht so scheiße, wie Du denkst  ;-)  das sage ich einfach mal naiv daher.
 

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Dieser Beitrag wurde am 16. April 2018 veröffentlicht.

Wie gehst Du mit Deinen negativen Glaubenssätzen um?

Im ersten Teil (Wie Deine Kindheit Deinen Glauben prägt) ging es darum heraus zu finden, welche Kindheitsprägungen Deinen Glauben noch heute prägt. Welche Verletzungen hast Du in Deiner Kindheit erfahren, die noch heute irgendwo in Deinem Kopf verankert sind. Du hängst sie vielleicht nicht an die große Glocke und doch weißt Du, dass sie innerlich noch immer da sind.


Was sind Deine negativen Glaubenssätze? (keine Sorge, zu den positiven kommen wir noch)


Negative Glaubenssätze können zB. sein:

"Ich bin nicht gut genug!"
"Ich bin nicht gewollt!"
"Ich bin hässlich!"
"Ich bin nicht geliebt!"
- "Ich muss alle glücklich machen!"
"Ich darf nicht ich sein!"


Eins vornweg: Für solche Gedanken musst Du Dich nicht schämen!!

JEDER – wirklich JEDER – Mensch hat Verletzungen erfahren, die Narben hinterlassen haben. Der eine mehr, der andere weniger. Bei dem einem bestimmen sie das Leben, bei dem anderem schlummern sie mehr im Unbewussten. Auch gibt es Menschen, denen es leichter fällt in sich hinein zu fühlen und damit sich selbst und ihr Leben zu reflektieren. Andere haben aus unterschiedlichen Gründen Probleme damit. Ich bin der Meinung, man muss nicht in der Psyche eines Menschen rum stochern, um mühsam raus zu kitzeln wo seine Verletzungen liegen um dann in einem langwierigen Prozess nach den Gründen zu forschen. In den meisten Fällen finde ich es wichtiger und vor allem effektiver, sich damit zu beschäftigen wie man sein Leben – seinen Glauben – so leben kann, dass es einem dauerhaft (!) gut dabei geht, dass man Frieden mit sich hat und nicht zuletzt jesus-mässig durchs Leben gehen kann. Und dazu möchte ich Dich ermutigen und vielleicht gelingt es mir sogar Dir ein klein wenig Hilfestellung dazu zu geben.


Wenn Du die oben genannten oder ähnlich negative Glaubenssätze in Dir trägst, wirst Du Dir nie und nimmer gerecht werden. Und viel zu oft auch das Gefühl haben anderen Menschen nicht gerecht zu werden. Und Gott gerecht zu werden ist ohnehin unerreichbar …. denkst DU …. doch genau das stimmt nicht!  ;-)  Jetzt müssen wir das nur noch in Deinen Kopf kriegen! 

Auf in den Kampf!
 

Muckis Superheld


Was tut der Mensch um mit blöden negativen Glaubenssätze zu (über-)leben?


Der ist ein cleveres Kerlchen und fährt ganz unterschiedliche Strategien auf:

Horst z.B. ist ein Perfektionist! Er arbeitet wie verrückt, um perfekt zu sein! Alles muss passen! Doch hinter seiner leidenschaftlichen Hingabe und seinen zielstrebigen Bemühungen steckt meist die unterschwellige Angst zu versagen und abgelehnt zu werden. Wenn er dann einen Fehler macht oder doch mal versagt, löst das tiefe Scham- und Schuldgefühle in ihm aus. "Ich hätte mir einfach mehr Mühe geben müssen! Ich bin nicht gut genug!" und schon fühlt er sich bestätigt in dem was er über sich glaubt. 


Elvira hingegen tickt völlig anders als Horst. Sie hat als Kind schon die Erfahrung gemacht, dass es sowieso nichts bringt sich anzustrengen. Die Angst vorm Versagen ist groß. Deshalb hat sie resigniert und bleibt damit unter ihren Möglichkeiten. Eine Beziehung hat sie nicht, schließlich ist sie "beziehungsunfähig", mit ihrem Job ist sie unzufrieden und Gott hilft ihr eh nicht …. ihre Glaubenssätze sind also voll zutreffend.

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Dieser Beitrag wurde am 13. April 2018 veröffentlicht.

Wie Deine Kindheit Deinen Glauben prägt (Teil 1)

Unsere Kindheit prägt uns mehr als jede andere Lebensphase. Sie prägt unser ganzes Leben … 

Ein Großteil unserer Lebens- und Glaubensüberzeugungen entsteht aus frühkindlichen Prägungen. Das ist uns meistens gar nicht bewusst. Doch wenn Du genau in Dich rein hörst, wirst Du entdecken, dass es auch bei Dir nicht anders ist. Man glaubt manchmal gar nicht welches Ausmaß diese Programmierungen auf uns Erwachsene noch immer haben.

So versuchen vermutlich viele Erwachsene immer schön "brav" zu sein. Bloß keinen Ärger machen, um nicht die Wut oder Enttäuschung von Gott oder ihren lieben Glaubensgeschwistern abzubekommen. Andere hingegen sind kleine Rebellen. Hauptsache aufmucken, um gesehen zu werden. Sie betteln um Aufmerksamkeit, Beachtung und Verständnis. 

Wenn wir dann bei Anderen bemerken, dass sie ihren Glauben anders leben und anders empfinden als wir selbst, meinen wir ihnen irgendwie helfen zu müssen. Manchmal belehren wir sie dabei und merken dabei gar nicht das wir uns mal lieber um den Balken im eigenen Auge kümmmern sollten, statt um den Splitter im Auge des Nächsten.


Mal ehrlich, wir sind doch eine ganz schön kranke Gemeinschaft, oder? 

Vielleicht sagte Jesus auch deshalb: "Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! Begreift doch endlich, was Gott meint, wenn er sagt: ›Wenn jemand barmherzig ist, so ist mir das lieber als irgendwelche Opfer und Gaben.‹ Ich bin gekommen, um Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich sowieso für gut genug halten."Matthäus 9, 12-13 HfA
 


im a big kid now


Sollten wir Gott nicht mehr Vertrauen schenken? Darauf vertrauen, dass er jeden Einzelnen annimmt wie er ist, mit sämtlichen Prägungen positiver und negativer Art?

Also ich mach das! Logisch!!! ;-) Aber manchmal … ja, manchmal aber auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Da denke ich mir : "Und der will Christ sein?" Und dann gebe ich mir Mühe, dass Gott mich liebt! Das ist ein "guter Mensch" bin und bloß keinen Scheiß baue. Das ist ja auch nicht blöd, blöd wird es nur dann wenn der Gedanke mitspielt: "Denn wenn ich Mist baue, liebt er mich nicht mehr!" 
 

Glaube funktioniert auch ohne Druck!
Glaube ist etwas wunder-volles und das kann jeder von uns erleben!

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Dieser Beitrag wurde am 11. April 2018 veröffentlicht.

Der kleine fiese neuralgische Punkt

Hast Du schon mal etwas vom sogenannten neuralgischen Punkt gehört? Oder sollte ich besser sagen gefühlt? 

Der Begriff neuralgischer Punkt leitet sich aus dem Wort Neuralgie ab. Es ist ein medizinischer Fachbegriff für eine bestimmte Stelle eines oberflächlich verlaufenden Nervs. Wenn man dort drückt oder sich stößt, ist das sehr schmerzhaft und regelrecht elektrisierend. Du hast z.b. einen neuralgischen Punkt an Deinem Ellbogen, am Nervus ulnaris. Oder wenn der Zahnarzt bohrt und einen neuralgischen Punkt trifft, dann …. ok, ok ich höre ja schon auf ;-)


Ich schätze jeder weiß was ich meine. Jeder kennt die schmerzenden Stellen und empfindlichsten Punkte seines Körpers … und seiner Seele. Neuralgische Punkte können in unserer Beziehung liegen, der Familie, unserem Aussehen usw. Der richtige Picks und unser Leben gerät schnell aus der Balance, wir fühlen uns gekränkt. Die Nerven liegen wortwörtlich blank, die Haut ist dünn, die Empfindlichkeit groß, die Verletzung schnell und der Schmerz heftig.
 

Regenschirm Wasser Schatten


Und doch dient auch der Schmerz an den empfindlichsten Stellen unseres Lebens der Heilung und Behandlung. Ohne die Signale des Schmerzes, ohne die Erfahrung von Leid würden wir krankhafte Veränderungen unseres Lebens nicht wahrnehmen und behandeln lassen. Neuralgische Punkte können uns helfen, die Verletzung zu erkennen und nach Heilung zu suchen. Eine Stelle die schmerzt, kann man finden und behandeln lassen. So können auch Deine neuralgischen Punkte zur Lebenschance werden – zu einer Möglichkeit etwas zum positiven zu ändern. Denn Schmerzen sind kein Zeichen von Schwäche! 


Nimm Schmerzen ernst, dräng sich nicht weg und schäme Dich nicht dafür! 


Versuche Schmerzen auszudrücken und gegen sie anzukämpfen! Hol Dir Hilfe, wenn nötig. Das zeigt Verantwortung!

Und vergiss bei allem nicht: 
 

"Jesus wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann dem Schmerzen und Krankheit vertraut waren. Er lud all unsere Schmerzen auf sich, und durch seine Wundern sind wir geheilt."Jesaja 53, 3


Ich wünsche Dir viel Kraft, Durchhaltevermögen und Hoffnung.

Gott segne Dich fett.

Mandy


Textinspiration aus "Eine gute Minute" von Axel Kühner

Dieser Beitrag wurde am 5. April 2018 veröffentlicht.

Schuld sind immer die Anderen

Hach, so eine Opferrolle ist einfach toll!! So urige gemütlich!

Da sind all die Menschen, die mich bemitleiden weil es mir so schlecht geht. Sie schenken mir ihre Zeit und Aufmerksamkeit. Sie sorgen sich um mich, wie um ein krankes Kind. Sie reichen mir auf Wunsch eine Tasse heiße Milch mit Honig und kochen mein Lieblingsessen! Sie nehmen viel Rücksicht auf mich, weil sie wissen wie viel Leid ich erlebt habe und noch immer erlebe. Es ist so schön umsorgt zu werden!

Komisch, dass dann manche behaupten, die "Opferrolle" wäre nicht gut??!  
 

Opferrolle


Wer die Opferrolle annimmt, ändert weder sich noch seine Umstände. Seine Situation bleibt die gleiche! 

Denn Schuld an der aktuellen Misere sind schließlich immer die Anderen. 

Wem kann man es auch übel nehmen? Es gibt soviel Leid auf dieser Welt, dass einen oft unverschuldet trifft. Eltern, die missbrauchen. Schwere Krankheiten. Mobbing. Arbeitsplatzverlust. Schulden. Einsamkeit. Altersarmut. Von Krieg und Verfolgung mal ganz abgesehen.

Mit irgendwas hat jeder von uns Probleme. Klar, dass man sich vom Leben schnell überfordert fühlt. Man möchte am liebsten flüchten, um nicht zu verzweifeln. Mit der Operrolle kann man es sich gemütlich machen, blöd nur das das irgendwann auch frustrierend ist. Und irgendwann bleiben auch die Milch-mit-Honig Reicher weg. 
 

Das Schlimmste ist nicht das, was Dir passiert ist, sondern die Haltung die Du dazu einnimmst! 


Die Opferrolle ist die denkbar schlechteste Haltung, die Du einnehmen kannst. Du duckst Dich weg vor jeglicher Verantwortung und schiebst diese anderen Leuten zu. Sie sollen für Veränderung sorgen und Dein Leben in eine neue Richtung lenken? Echt jetzt? Klappt nicht. Du wirst Dich vielmehr darin bestätigt sehen, dass Du die Arschkarte gezogen hast und sich eh alle gegen Dich verschworen haben.

Also badest Du weiterhin in Selbstmitleid – ist ja auch richtig schön gemütlich in der Brühe! Wer will da schon aussteigen? Denn, wer aussteigt muss handeln und hat keine Sündenböcke mehr, auf die er alles schieben kann. Es wird also ungemütlich und anstrengend. Im Grunde ist das wie mit Sport! Der gute alte Schweinehund muss besiegt werden, um sich die Laufschuhe anzuziehen und joggen zu gehen. Oder um zum Training zu fahren, auch wenn es regnet und die Stimmung eher zum rumgammeln auf der Couch einlädt. Denn langfristig gesehen wird es Dir mit Sport besser gehen. Du wirst Dich fitter fühlen, bist weniger krank, Herz Kreislaufsystem danken es Dir usw. 

Wenn es Dir wie mir geht, kostet es Dich bald kaum noch Überwindung, denn es kommt Routine rein. Dir fehlt dann ganz schnell etwas, wenn Du keinen Sport machst. 

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Dieser Beitrag wurde am 4. April 2018 veröffentlicht.

Bekehrungszwang ist kacke!

Ostern steht vor der Tür. In zwei Tagen ist Karfreitag, der Tag an dem vor zig tausend Jahren ein junger Mann Namens Jesus in Nazareth (Israel) an ein Kreuz genagelt und hingerichtet wurde. Christen glauben, dass dieser Kerl tatsächlich Gottes Sohn war.


Preisfrage: Klingt das nach einer skurrilen Legende oder nach der ultimativen Wahrheit?

Je nachdem wen Du fragst, wird die Antwort ganz unterschiedlich ausfallen. 


Jesus sagt dazu: "Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben!" - Johannes 14, 6 HfA

Kann dieser Mann so wie er gelebt, gelehrt, geglaubt und letzendlich gestorben ist, für uns tatsächlich der Zugang zu Gott sein?


Für mich ist das so. Für mich ist sein Weg die Wahrheit, die Basis meines Glaubens und der Sinn meines Lebens. Ich glaube der Tod hat nicht das letzte Wort. Das ist meine persönlich Glaubensüberzeugung, darin habe ich meine Glaubenswahrheit gefunden. Aus dieser Glaubensüberzeugung schreibe ich meinen Blog und deshalb feiere Ostern nicht nur mit Schokohasen, sondern auch mit Jesus.


Was ich an meinem Glauben und an Jesus' Lebensweise schätze und liebe,
ist die Freiheit die er immer wieder vorgelebt hat und wie er der Angst den Stinkefinger zeigte!


"Ihr seid zur Freiheit berufen!"  – Galater 5, 13


Mir fällt mit Erschrecken immer wieder auf, wie viele Christen Probleme damit haben, wenn Menschen etwas anderes glauben. Dann versuchen sie beinah krampfhaft den Andersgläubigen umzustimmen und zu bekehren. Dass das oft mehr abschreckt, als zum umdenken bewegt, bemerken sie nicht. Ich bin auch oft genug ins "Fettnäpfchen" getreten und habe so manchen Blogartikel im Nachhinein wieder ins OFF katapultiert … wir lernen alle dazu und nie aus.

 

Religionen


Jüdinnen und Juden beten nicht zu Jesus, weil sie glauben das er bestensfalls ein jüdischer Lehrer war. Ein Muslim ist der Ansicht, dass Jesus ein großer Prophet war, doch Mohammed war ein viel größerer. Ein Atheist hält all das für Unfug und betet gar nicht.
 

Warum haben wir soviel Angst?? Warum überlassen wir es nicht viel mehr Gott, Menschen zu berühren und sie auf den richtigen Weg zu bringen? Wie auch immer der genau aussehen mag …  Gott ist schließlich der, der die Menschen geschaffen hat und weiß genau wie jeder einzelne tickt.

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Dieser Beitrag wurde am 28. März 2018 veröffentlicht.

Ist Elternliebe die Grundlage lieben zu können?

So manchen fällt es schwer, sich selbst anzunehmen und seine Identität zu finden. Warum ist das so?

Weil wir eine bestimmte Wunschvorstellung von uns haben und immer wieder schmerzlich feststellen, dass diese Vorstellung nicht der Wirklichkeit entspricht.


Klassisches Beispiel: junge Frauen mit glatter Haut, strahlend weißen Zähnen und einem Körper (wie ihn Photoshop nicht schöner schaffen kann), lächeln uns von sämtlichen Werbebannern und Filmplakaten an. Klar, dass so manche Frau hysterisch wird und Schnappatmung bekommt, wenn sie vorm Spiegel steht und der Realität ungeschönt ins Auge blickt. 


Die Grundlage für das Idealbild der eigenen Person wird bereits in der Kindheit gelegt. Für ein Kind ist es absolutes Gift von den Eltern immer wieder die eigenen Fehler aufs Pausenbrot geschmiert zu bekommen. Aus einem Kind, dass ständig kritisiert und nie gelobt wird, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Erwachsener mit einem kaputten Selbstwertgefühl.

Er hat nicht gelernt sich selbst wertzuschätzen. Stolz auf seine Stärken zu sein und seine Schwächen zu akzeptieren. Er wünscht sich viel zu oft anders zu sein. Und wer will es ihm schon verübeln …
 

Kind mit Flieger

Die Wunschvorstellung wie man selbst zu sein hat, hat sich ein Leben lang im Kopf verfestigt, sie zu brechen und zu seiner Persönlichkeit zu stehen, wie sie nun mal ist, fällt schwer. 
 

"Du bist ein Unfall!" oder "Du hast mein Leben und meine Karriere versaut!"

…. waren Sätze, die ich in meiner Kindheit öfter zu hören bekam. Sie haben sich festgebrannt und Narben hinterlassen.

Als Jugendliche, in einer Phase wo ich mich selbst finden musste, bin ich verzweifelt daran. So gab es zwischen meinem 13. und 17. Lebensjahr fast keinen Tag an dem ich komplett klar in der Birne war. Alkohol und Drogen halfen mir aus der Realität, die so weh tat, zu fliehen. Doch langfristig gesehen, sind das natürlich keine hilfreichen Helfer. Sie sind lediglich Fluchthelfer. Je länger man auf der Flucht lebt, umso mehr lebt man in der Angst von der Vergangenheit eingeholt zu werden ….
 

Kinder brauchen ein Umfeld, in dem sie ohne Angst aufwachsen können. Ein Umfeld, in dem sie auch mal Fehler machen dürfen, ohne dass Erwachsene sie dafür bestrafen und runtermachen. Kinder müssen mit Liebe und Verständnis behandelt werden! 

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Dieser Beitrag wurde am 26. März 2018 veröffentlicht.