Kurze “Zwangspause”

Da es mich spontan am Dienstagmittag mit hohem Fieber dahin gerafft hat …. gab es in dieser Woche fast nichts Neues!

Montag geht es wieder los!  :-)

Heute kam sogar mein neuer Schreibtischstuhl.

Bis dahin,
Mandy

Dieser Beitrag wurde am 22. Juni 2018 veröffentlicht.

Wie spricht Gott, und mit wem?

Spricht Gott wie wir Menschen? Äußert er sich durch Laute, formt Wörter und Sätze?
Gibt es die "Stimme aus dem Off" wirklich? 

Telefonzelle sprechen


Sich das vorzustellen fällt schwer, es erinnert eher an einen Science Fiction Film. Ich bin der Meinung Gott spricht weniger, er kommuniziert viel mehr. Und das tut er durch Gefühle, Gedanken und Erfahrungen.

Gefühle sind manchmal schwer auszumachen. Im Alltag werden sie oft durch Stress und Arbeit verdrängt. Vielleicht – ganz bestimmt – gibt Matthäus deshalb einen hilfreichen Tipp:

"Wenn du beten willst, zieh dich zurück in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu und bete zu deinem Vater." - Matthäus 6, 6 HfA    

Sich zurück ziehen. Vielleicht auch bei einem Spaziergang oder einer Runde Joggen – wie ich es tue. Zur Ruhe kommen. In sich rein hören. Und vorallem nicht selbst pausenlos reden, Gott belagern – sondern einfach mal die Klappe halten, sich auf sich selbst konzentrieren!


Versuche herauszufinden, welche Gefühle Du empfindest, wenn Du z.B. um eine Entscheidung ringst. Was für Gedanken gehen Dir dabei durch den Kopf? Welche Erfahrungen hast Du ihn ähnlichen Situationen bereits gemacht? Sie sind es, die Dich geprägt haben. Versuche Dich innerlich frei von dem zu machen, was andere Menschen Dir über Gott erzählt haben. Denn ihr Gottesbild, muss keinesfalls der Wahrheit entsprechen. Lerne Gott selbst kennen. 


Die Schwierigkeit besteht darin, zu unterscheiden welche Gefühle, Gedanken und Erfahrungen von Gott kommen und welche nicht. Welche beruhen lediglich auf Deiner eigenen Einbildung?

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Dieser Beitrag wurde am 18. Juni 2018 veröffentlicht.

“Alexa, öffne unendlichgeliebt!”

Falls Alexa Deine Mitwohnerin ist, kannst Du Dir ab sofort meinen Podcast von ihr vorlesen lassen! :-) 
 

Alexa
 

Die meisten meiner Blogartikel hat Colin, ein Freund von mir, vorgelesen. Durch wiederholte Augenoperationen und andere Projekte, ist es ihm zuviel geworden – deshalb kannst Du aktuell mit mir Vorlieb nehmen. ;-)

Ich versuche meine Artikel zeitnah zu lesen. Du kannst sie nun nicht nur direkt auf dem Blog oder durch Deine Podcast App hören, sondern auch mit Hilfe von Alexa. Sage einfach den Befehlt: "Alexa, öffne unendlichgeliebt!" und schon geht es los. 


Falls es nicht auf Anhieb klappt, dass war bei meinem Amazon Fire Tablet der Fall, versuche es mit einem Neustart – das hat bei mir geholfen.


Ich freue mich besonders, dass auch einige Menschen die Podcasts hören, die sehbehindert sind oder nicht lesen können. Euch soll nichts im Wege stehen! :-)

Viel Freude mit diesem neuen Angebot!

Deine Mandy
 

PS: Und wer weiß, vielleicht stoßen über diesen Weg auch neue Menschen auf den Blog, die ihn vorher gar nicht kannten.


Mit freundlicher Unterstützung von olelo

Dieser Beitrag wurde am 13. Juni 2018 veröffentlicht.

Du wartest auf Gott? – Vielleicht wartet er auf Dich?

… und so warten sie noch heute.

Ich fragte vor einiger Zeit eine Bekannte, ob sie mit mir joggen will, da sie mehr Sport machen möchte. Ich bekam die Antwort: "Es ist doch heute so regnerisch?! Lieber nicht!" Einige Zeit später, fragte ich erneut und bekam zu hören: "Nein, heute ist mir zu heiß!". Im Winter war ihr dann zu kalt.

Wie gut passt dazu, was im Prediger 11, 4 GNB steht: "Wer immer nach dem Wind sieht und auf das passende Wetter wartet, der kommt weder zum Säen noch zum Ernten." 

Ob nun im Sport oder anderen Bereichen des Lebens, wartet wohl jeder auf bessere Umstände. Doch wer immer nur wartet, kommt niemals zum Handeln.


Was tun gegen die weit bekannte Aufschieberitis?

Der erste und wichtigste Schritt ist es, auf sämtliche Gründe und Entschuldigungen dafür, irgendwas nicht gleich zu erledigen, zu verzichten. Ja. Das erfordert jede Menge Selbstdisziplin und Geduld. Auf Anhieb wird es nicht klappen. Das verlangt auch keiner. Sobald Du Dich sagen hörst: "Aber …. " stelle Dir ein STOP Schild vor und mache, was Du Dir vorgenommen hast!

Vielleicht koppelst Du das ganze mit einer kleinen Belohnung. Z.B. "Wenn ich mich an den Papierkram gemacht habe, gibt es ein Eis." oder "Sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, belohne ich mich mit einem Kinobesuch!"  

Wir sind doch alle ein kleines bißchen Kind … also "verdiene" Dir auch mal ein großes Eis!  ;-)
 

Aufschieberitis


John-Henri Farbe, ein Naturwissenschaftler, führte einmal ein Experiment mit Wanderraupen durch. Die kleinen Tiere heißen so, weil sie die Angewohnheit haben, blind links hintereinander herzukriechen, völlig egal wohin, sie haben kein bestimmtes Ziel. Fabre ordnete die lieben Kleinen hintereinander an und siehe da, sie krochen immerzu im Kreis. Dann stellte er einen Teller mit Kiefernadeln, ihre Leibspeise, in die Mitte der Raupen und beobachtet, was geschah. Die Raupen krochen weiterhin im Kreis. Ca. 24 Stunden verhungerten sie oder starben an Erschöpfung, obwohl es wenige Zentimeter von ihnen entfernt, genug Nahrung für alle gab. Crazy, oder?


Auch Du bist unentwegt in Bewegung! Du gehst vorwärts, rückwärts, manchmal läufst Du wie die Raupen im Kreis. Ich bin der Meinung, dass es Leben nicht darum gehen sollte immer in Bewegung zu bleiben – wie es in vielen Selbsthilfebüchern geraten wird. Es geht vielmehr darum, darauf zu achten, wohin Du gehst. Achte auf die Quelle, die Dir Kraft gibt und ernähre Dich von ihr. Dann bist Du bereit und stark genug zu handeln, Dinge zu bewegen und Entscheidungen zu treffen, als Dich bis zur Erschöpfung oder dem Hungertod im Kreis zu drehen.

Schau Dir mal die Apostel in der Bibel an, sie sind ein echtes Vorbild. Sie waren nicht bekannt für ihre klugen Taktiken, ausgeklügelten Theorien oder Ausreden. Sie waren bekannt für ihre Taten! Und hey, Jesus war das wohl auch. 


Manchmal behaupten Menschen auf Gott zu warten, der ihnen wie auch immer klar macht, was gerade "dran ist"- doch kam Dir schon mal die Idee, dass er auf Dich wartet? 


Ich glaube, Gott spricht ganz oft in unsere Herzen und wir wissen meistens ganz gut was richtig ist, uns fehlt jedoch der Mut unserem Herzen zu folgen. Mach's besser!

Denn sonst trifft ein, was Edmund Burke einmal sagte: "Damit das Böse triumphiert, braucht es nur gute Menschen, die nichts tun."


Je länger Du brauchst, bis Du Gottes Weg folgst, umso verschwommener wird Dein Ziel. Zögere nicht, geh los! 

Und vielleicht triffst Du auf Menschen, die scheinbar keinen Finger krümmen und denen das Glück nur so zuzufliegen scheint. Dann denk an das alte Sprichwort: "Selbst eine kaputte Uhr, geht zweimal am Tag richtig!"


Also, keine Ausreden mehr ;-)


#Mach #Es. #Jetzt


Gottes fetten Segen dabei!

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 13. Juni 2018 veröffentlicht.

Die neuen unendlichgeliebt.de Chips sind da!

So, Freunde der Sonne!  smiley   

Das Warten hat ein Ende! Die neuen unendlichgeliebt.de Chips sind da! Soeben kamen 30.000 frisch gedruckte Chips an.

Chips

Heute werden 10.000 vorbestellte Chips verschickt. Sorry, für die etwas längere Wartezeit diesmal. Durch die Druckumstellung und WM-Vorbereitungen ist die Druckerei momentan schwer beschäftigt.

Chips, mit neuem Aufdruck kannst Du hier bestellen: www.unendlichgeliebt.de/chip

Mögen sie viele Menschen erreichen  laugh

Dieser Beitrag wurde am 8. Juni 2018 veröffentlicht.

Stell Dir vor: Dein Kühlschrank ist leer & Dein Gast hungrig

Stell Dir vor, Du hast Hunger, bist pleite, durch langanhaltende Dürre gibt es kaum noch was zu Essen. Die Läden sind leer! Dein Kühlschrank schon lange! Es herrscht Hungersnot! Du bist alleinerziehend und Dein Kind hat einfach nur HUNGER!!
 

Kuehlschrank


So ging es einer Witwe damals in der Bibel. Alles was sie hatte, war ein Rest Mehl und etwas Öl, damit konnte sie Brot backen. Doch viel war leider nicht mehr übrig, es reichte nur noch für einen Tag. Danach hätten sie nichts mehr zu essen und würden wohl oder übel verhungern müssen. Und dann stand auch noch Besuch vor der Tür. Es kam, wie es kommen musste: der Typ, sein Name war Elija, war hungrig!!!

Dann sagte er zu der armen Frau auch noch: "Bitte backe für mich ein kleines Fladenbrot. Den Rest kannst du dann für dich und deinen Sohn zubereiten. Hab keine Angst, Gott hat versprochen: "Der Mehltopf und die Flasche Öl wird nicht leer, bis er es wieder regnen lässt und es neue Ernte gibt."


Eine kolossale Zumutung? Eine dreiste und egoistische Bitte? 

Wie dem auch sei: "Die Frau ging und backte ihrem Gast ein kleines Fladenbrot. Und tatsächlich hatten die drei jeden Tag zu essen. Der Mehltopf wurde nicht leer und die Ölflasche nicht alle, wie Gott es durch Elija versprochen hatte." - vgl. 1. Könige 17, 8-16


Man kann das Verhalten der Frau als naiv bezeichnen, doch vielleicht braucht es manchmal eine gewissen Naivität um vertrauen zu gönnen? Elija war als Prophet bekannt, ob die Frau das wusste weiß ich nicht. Selbst wenn … da kommt jemand, möchte Dein letztes Essen und behauptet, Gott wird Dich trotzdem weiterhin versorgen?! Komisch, um nicht zu sagen, absolut irre, klingt das allemal!


Gott fordert etwas – er nimmt etwas weg, bevor er etwas schenkt?! Die Logik ist … naja … nachvollziehbar?

Vermutlich war keiner von uns schon ernsthaft vom Hungertod bedroht. Ich behaupte jeder, der diesen Blog liest, könnte etwas abgeben und wenn es nur ein paar Nudeln oder ein Stück Brot ist, ohne selbst darunter zu leiden. Doch die Frau klammerte sich natürlich an ihr letztes Mehl. Nicht nur ihr Leben hing davon ab, sondern auch das ihres Kindes! 

Vielleicht dachte sie sich ja, auf den einen Tag kommt es jetzt auch nicht mehr an? Vielleicht klammerte sie sich an den letzten Strohhalm und hoffte aus purer Verzweiflung, dass es stimmte, was Elija versprach? Vielleicht hatte sie Gott in ihrem Leben schon mehrfach erfahren und kannte das Prinzip bereits? Vielleicht folgte sie einer inneren Stimme, die ihr sagte: "Lass los!"

Ich weiß es leider nicht. Auffällig ist, dass sie sofort anfing zu backen, anstatt zu diskutieren und zu verhandeln. Sie gab ohne Widerrede. 


Wie hättest DU an ihrer Stelle gehandelt?

Gab es Situationen, in denen Du Dich ähnlich gefühlt hast, wie die Frau?


Ich bin gespannt!

Beste Grüße 
Mandy  

Dieser Beitrag wurde am 6. Juni 2018 veröffentlicht.

Gib und Du gibst Dir selbst

Ein reicher Landwirt hatte eine besonders große und gute Ernte.

Er überlegte: "Ich bekomme das ganze Zeug gar nicht unter – was mache ich jetzt bloß??" 

Nach reichlicher Überlegung kam er auf eine Idee: "Ich werde die alten Scheunen abreißen und neue bauen, so groß, dass ich das ganze Getreide und alles, was ich habe, darin unterbringen kann. Dann habe ich es geschafft und für lange Zeit ausgesorgt. Dann kann ich mich ausruhen und es mir gut gehen lassen. Dann hab ich Essen ohne Ende, kann die Beine hochlegen und mein Leben genießen!"

Doch Gott sagte zu ihm: "Was bist Du eigentlich für ein Trottel?? Noch in dieser Nacht wirst Du sterben! Und dann nutzt Dir Dein ganzer Reichtum überhaupt nichts!" und er fügte dazu: "So wird es übrigens allen gehen, die auf der Erde alles für ein fettes Konto tun, nicht an andere denken und mit leeren Händen vor Gott stehen."  – vgl. Lukas 12, 16-21


Das war ein Gleichnis aus der Bibel. Welches Fazit, ziehst Du daraus?

Ich verrate Dir meins. Ich glaube, Gott sah, dass der Landwirt – genauer gesagt, war es ein "Gutsherr" und die waren ziemlich reich, weil sie eine sehr große Landwirtschaftsfläche besaßen – ein durch und durch egoistischer Typ war. Er überlegte, was er mit der großen Ernte anstellen sollte. Klar, würde jeder tun. Doch nicht einmal kam ihm der Gedanke, etwas abzugeben an die, die weniger oder vielleicht gar nichts besaßen. Er dachte nur an sich, an sein fettes Leben, dass er nun führen konnte und rechnete sich aus, wie lange er sich von dieser Ernte wohl ernähren kann.
 

Nächstenliebe vermisst


Gott wird nichts gegen stabile Lebensfundamente, Altersvorsorge und dicke Bankkonten haben. Wer gut wirtschaftet, soll auch gut verdienen, seine Geld möglichst gescheit anlegen und sich große Scheunen bauen können. Doch ich schätze Gott stört sich ganz gewaltig an Menschen, die auf dem Ego-Trip sind. Gib lieber, wenn Du geben kannst. Gib großzügig, so wie es Jesus getan hat. 

Selbst als er gefoltert mit durchbohren Händen und Füßen am Kreuz hing und um jeden Atemzug rang, kümmerte sich rührend um seine Mutter und seinen guten Freund Johannes: Als Jesus nun seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er sehr lieb hatte, sagte er zu ihr: "Das ist jetzt dein Sohn!" Und zu dem Jünger sagte er: "Sie ist jetzt deine Mutter." - Johannes 19, 26 HfA

Kurz darauf starb er.


Jesus blieb seinem Motto: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein"  bis zum bitteren Ende treu und hatte Brot für andere übrig. Was für ein Vorbild!


Ich wünsche mir auch, dass ich, wenn es darauf ankommt, an andere denke, egal in welcher Krise ich gerade stecke. Denn das tut nicht nur anderen gut, sondern auch mir selbst. Im letzten Winter durfte ich das erleben. Gerade in der dunklen Jahreszeit leide ich immer wieder an depressiven Episoden, die mich manchmal zur Auszeit zwingen. Auszeit ist gut und wichtig, sich einfach mal zurückzulehnen –  der Seele Ruhe gönnen und nichts tun. Doch nach einer Auszeit muss es weitergehen. Sonst rutsche ich in ein dunkles Loch, aus dem ich meiner Erfahrung nach, nur schwer wieder raus komme. Dann fing ich mit der "Schenke Wärme-Aktion" an und war fast jede Nacht unterwegs auf den Straßen, um Obdachlose zu versorgen.

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Dieser Beitrag wurde am 5. Juni 2018 veröffentlicht.