“Ich gehe in keine Gemeinde, weil mich die Leute nerven!”

Diesen Spruch lese / höre ich öfter mal. 

Tschja. Willkommen im Club!


Ich bin auch nicht der regelmäßige "In-die-Gemeinde-Geh-Typ" und einer der Gründe ist sicher auch manchmal, dass mich die Leute dort nerven. Aus welchem Grund auch immer … 


Aber ist das ein Grund, der berechtigt einfach nicht hinzugehen?


Überlegen wir doch mal gemeinsam! Freunde kann man sich bekanntlich aussuchen. Familie nicht. Nun. Du musst jetzt tapfer sein, denn Gemeinde ist Familie – sogar Großfamilie! 

Gott nennt uns seine Kinder – damit sind wir Geschwister! – Johannes 1, 12-13


Im Geist und durch Gott verbunden. Ob wir da nun Bock drauf haben oder nicht. Wir werden von Gott auch nicht um Erlaubnis gefragt, wen er sonst noch alles mit "ins Boot holt". Natürlich steht jedem frei in eine Gemeinde zu gehen oder es sein zu lassen. Natürlich kann jeder seinen Glauben für sich leben, ohne auch nur jemals einen Schritt in eine Gemeinde gemacht zu haben. "Sollen diese frommen Gruppen doch unter sich bleiben …."   :P

Aber ich behaupte, auch wenn Du keine Gemeinde besuchst, gibt es den einen oder anderen Punkt, der Dich nervt! Dazu braucht es auch nicht unbedingt die "lieben Geschwister". Und stell Dir mal vor, Gott hat so viel Humor, dass es sogar vorkommen soll, dass Leute in einer Gemeinde ermutigt werden, Jesus nachzufolgen und in seine Fußspuren zu treten! WOW!


Man munkelt, in den Sprüchen der Bibel kann man die eine oder andere Weisheit finden. Schauen wir doch mal, was in Sprüche 27, 17 steht:


"Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen."


Wohl wahr! Ohne Reibung gibt es keine Reifung!

Gott hat etwas mit uns vor! Er möchte uns auf ein Leben mit ihm in der Ewigkeit vorbereiten. Da es dort bekanntlich keinen Streit mehr geben soll, brauchen wir ihn vielleicht hier auf der Erde umso mehr?!


Was hat Dir denn bisher geholfen, Dich weiterzuentwickeln? Was hat Dir geholfen, reifer zu werden? 

Ja, ich bin der Meinung, dass so manche Schwierigkeit, Meinungsverschiedenheit oder auch größere Krise uns hilft, reifer zu werden. Wir alle kennen Zeiten, in denen die Eltern einfach doof waren oder der Computer in einem seeeehr ungünstigen Moment abstürzte und wir uns darin üben mussten, ihn nicht gegen die Wand zu donnern! Wir brauchen auch mal schwierige und komplizierte Menschen in unserer Umgebung, wir brauchen heimlich geweinte Tränen über verschmähte Lieben, wir brauchen nervige Mitschüler, Ehepartner, die uns kritisieren …. All das fordert uns heraus und lässt unsere Persönlichkeit reifen!


Gemeinden sind heutzutage auch immer mehr Familienersatz!

Ich habe kürzlich gelesen, dass es vor 100 Jahren nahezu normal war, an dem Ort zu sterben, an dem man auch geboren wurde. Heutzutage ist das anders. Da zieht man weg aus dem heimatlichen Dorf, um in der Stadt zu studieren oder geht direkt ins Ausland, zieht mal hier und mal da hin, je nachdem, wo einen Liebe und Job (und manches Mal auch Gott) so hintreiben. Beziehungen wechseln – Social Media Dinger wie Facebook boomen …. Klar, man will in Kontakt bleiben mit "seinen Lieben" und doch es wichtig, auch Menschen, denen man vertraut – Freundschaften – vor Ort zu haben! Menschen zu haben, die greifbar sind – auch dann, wenn gerade kein LTE oder W-Lan in der Nähe ist.


Ja, Gemeinde kann manchmal echt nerven – denn sie besteht aus Menschen. Aber Gemeinde gibt auch Geborgenheit und Vertrauen! Zumindest sollte das so sein. Doch das wirst Du eben erst erleben, wenn Du öfter hingehst. Denn das muss wachsen und nach und nach entstehen.

Eine reife Gemeinde sollte ein soziales, erreichbares Netzwerk bilden, das Dir genügend Freiräume gibt, Dich nach Bedarf zurückzuziehen. Gemeinde sollte Gemeinschaft fördern, aber auch jedem die Freiheit geben, seinen eigenen Glauben – sein Kindsein – zu leben. Gemeinde bedeutet, dazuzugehören und mitzuarbeiten; ein Geben und Nehmen.

Schon damals, in den Zeiten als die Bibel entstand, gab es Gemeinden. Menschen, die sich trafen, um gemeinsam zu singen, mit Gott zu sprechen, auf Gott zu hören, zu essen, um Anteil am Leben der anderen zu haben …


Fakt ist; Gott findet es toll, wenn Menschen zusammenkommen und sich einig werden!

"Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen." - Matthäus 18, 20 NLB

Ja, es wird immer wieder Reibereien geben. Jemand sagte mal, eine Gemeinde ist spätestens dann nicht mehr perfekt, wenn Du dazu kommst …. da ist was dran! :-)
 

Wie gut zu wissen, dass Gott mitten unter uns ist und uns fett segnet!  


In welche Gemeinde gehst Du und was für Erfahrungen hast Du gemacht?


Schönes, Kritisches, Lustiges, Fragliches, Vertrautes … willkommen! Erzähl doch mal! :-)


Lieben Gruß und Segenregen!
Mandy

© Foto: Stephan Panter

 


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Dieser Beitrag wurde am 11. Mai 2015 veröffentlicht.

112 Gedanken zu „“Ich gehe in keine Gemeinde, weil mich die Leute nerven!”

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  1. Marie

    Hey, finde das Thema echt wichtig.
    Es stimmt, dass man auch an Reibungen wächst, aber wenn man in einer Situation ist, wo man einfach keine Kraft mehr hat, Hilfe benötigt und Liebe und Annahme, kann das auch einfach zu viel sein.
    Ich bin z.B. seit bald 18 Jahren krank und auch sozial und finanziell in einer echt schlimmen Situation. Meine dringend notwendige Behandlung wird nicht von der Kasse bezahlt (andere Betroffene haben schon erfolglos geklagt) und ich bin ziemlich verweifelt und leide sehr.
    Und ich hab immer das Gefühl, nicht wirklich ehrlich sein zu dürfen bzw. dass man ausgegrenzt wird, wenn man ehrlich ist.
    Leider habe ich auch noch keine Gemeinde gefunden, die wirklich die Liebe untereinander so lebt, wie in der Apostelgeschichte beschrieben.
    Es wirkt so, als wären die Leute doch mehr darauf bedacht, wohin ihr nächster Urlaub geht oder ihren Wohlstand zu hüten, anstatt auch mal an Menschen zu denken, die weniger Glück hatten im Leben und damit meine ich nicht nur mich, sondern generell.
    Echte Liebe erkennt echte Nöte und echte Liebe ist nie oberflächlich. Aber das findet man kaum noch in unserer Wohlstandsgesellschaft.
    Vllt. in anderen Teilen der Welt, wo Christen verfolgt werden und Leute hungern, da halten vllt. Geschwister noch wirklich zusammen.
    Aber hier? Wird man, wenn man in Not ist, eher abgespeist mit frommen Sprüchen und es werden lieber Bibelverse zerlegt als praktisch geholfen.
    Bis auf wenige Ausnahmen ;)
    Ich mag auch nicht, dass es quasi zwei Lager zu geben scheint. Auf der einen Seite die Charismatiker, die nur nach Zeichen und Wundern haschen, auf der anderen Seite die extrem theologisch-nüchternen Christen, die entmutigen, dass man ja eh keinen Anspruch auf Heilung hätte und einem quasi noch den letzten Wind aus den Segeln nehmen, anstatt Hoffnung zu machen auf einen lebendigen Gott, der in der Not hilft und dem nichts unmöglich ist.
    Ich denke beide Lager meinen es gut und sind auch liebe Menschen, aber ich merke es tut mir nicht gut.
    In meiner jetzigen Gemeinde fühle ich mich wohler als in der letzten, ich mag die Leute grundsätzlich gerne, es sind sogar einige dabei, wo ich echte Liebe spüren kann.
    Aber grundsätzlich habe ich ein Problem mit diesen Wohlstands-Gemeinden und wie viel Entmutigung man noch bekommt, wenn man kurz vorm Suizid ist:(

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  2. Olaf

    Langsam vergeht es mir hier, sitze gesundheitlich fest, da ich barfuss durch die “Welt” lief um das Evangelium zu verkuenden.werde gemieden wie die Pest, von einigen Gemeinden in meiner Nähe. Verzichte auf solche Brueder und Schwestern gerne, Ich rede Tag und Nacht mit meinem Himmlischen Vater darueber…
    Bin sogar ein Apostel. Danke Vater.

    Antworten
    1. Josef

      Lieber Herr Apostel, Olaf. Hoffe du erholst dich bald von deiner Barfußreise in deiner Nachbarschaft. Es ist ermutigend dass du immer noch das Evangelium verkündest.

      Wieso bist du wie die Pest, von einigen Gemeinden in deiner Nähe gemieden? Sind sie Christi Worte feindselig? Wenn ja, dann brauchen sie zu hören was treue Diener sagen sehr dringend.
      Ja, da bist du lieber Herr Apostel, Olaf. gefragt. Sehr gefragt. Sei ermutigt, lieber Herr Apostel, Olaf, denn deine Mission ist wichtig!

      Antworten
  3. Maria

    Ich bin mittlerweile älter.
    Als ich jung war lebte ich in einer Gemeinde,die wirklich Gemeinde nach dem Urchristlichen Prinzip lebte.Es waren die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg.
    Jeder hatte wenig und die Not war allgemein.Man teilte miteinander,lebte intensive Gemeinschaft und stand vor Gott im Gebet.
    Es bestand eine große Liebe untereinander und der Heilige Geist war spürbar in den Versammlungen anwesend.
    Ich habe diese Art Gemeinde später immer wieder gesucht und bin meist enttäuscht worden.
    Sei es, daß Leiter die Gemeinde für ihre eigene Ehre benutzten,Liebe untereinander,die sich nur auf bestimmte Personengruppen bezog,meist innerhalb von Großfamilien in der Gemeinde.
    Das was ich immer suchte,habe ich einmal in einer Gruppe gefunden,die sich intensiv um Randständige kümmerte.Wir konnten diese zum Glauben gekommenen Personen dann aber meist nicht in Gemeinden integrieren und sie standen am Rande.Inzwischen fällt es mir immer schwerer,mich in einer Gemeinde zu integrieren.Ich bin alleinstehend und fühle mich oft in Gemeinden allein.
    Ich denke,das Problem kann ich nur für mich selbst lösen,indem ich mich immer enger an Jesu binde und durch seine Liebe zu mir unabhängiger werde.
    Meine Sehnsucht ist aber immer noch die Gemeinde,wie ich sie damals erlebte,man war ein Herz und eine Seele.Vielleicht geht es nur in Notzeiten,oder es wird einmal im Himmel geschehen ich weiß es nicht.

    Antworten
  4. Sabine

    Ich bin auf der Suche nach einer Gemeinde. Die Gemeinden haben wohl noch Mitglieder aber man trifft sich nicht mehr. Im Gottesdienst sitzen dann mal 8. CHRISTEN.Dann ist noch die Frage, wird das Gesetz oder die Gnade gepredigt. Also es ist echt schwer Gemeinschaft der Christen zu leben.

    Antworten
  5. Kitschautorin

    Ich habe diesen Post gerade durch Googeln wiedergefunden. Ich habe Angst, in diesem Ort, in dem ich wohne, niemals heimisch zu werden. Ich habe Angst, nie wieder eine Kirchengemeinde zu finden.

    Antworten
  6. Mike

     

    Hallo,  ich hab eine Allgemeine Frage bezüglich der Gemeinde. Ich habe erst vor ca. 1 Jahr so richtig zum Glauben und zum Herrn Jesus gefunden.  Beschäftige mich fast täglich mit Predigten und lese die Bibel und versuche zu wachsen im Glauben. Ich führe eine Glückliche Beziehung seit über 4 Jahren,  nur Sie ist nicht so gläubig und daran Interessiert wie ich. Ich war vor 2 Wochen das erste mal mit einem guten Freund in der Gemeinde hier in der Stadt und war positiv überrascht. Mein Freund geht schon über 5 Jahre hin,  allerdings in eine andere Gemeinde .  Er wohnt in einem anderen Stadtteil und hat dort seine Gemeinde.  Nun möchte ich öfters gehen, weiß aber das meine Partnerin  nicht gerne mitkommen möchte weil sie  noch nicht so bereit dazu ist und Vorurteile hat weil Ihre Mutter sie früher immer gegen ihren Willen mit genommen hat.  Folglich wäre ich erstmal alleine dort im Gottesdienst. Habt ihr einen guten Rat für mich.? Wie gehe ich in meinem Glauben und meiner Beziehung damit am besten um?

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Antworten
    1. John

      Lieber Mike

      Mein gut gemeinter Rat, der sich auch in meiner Beziehung bewahrheitet hat: Gehe liebevoll mit Deiner Freundin um und dränge sie auf keinen Fall, in den Gottesdienst zu gehen. Wenn sie sieht, dass Jesu Licht in Dir scheint, wird sie automatisch einmal in den Gottesdienst mitkommen wollen; darauf gebe ich Dir Brief und Siegel. Ich habe das selbe mit meiner Thai-Frau erlebt, die heute eine lebendige Nachfolgerin Christi ist (wir sind seit 14 Jahre glücklich verheiratet). Lege Deine Freundin immer wieder im Gebet vor den Herrn – Er wird's wohl machen, glaube fest (=100%!) daran.

      Liebe Grüsse Dein Bruder John (aus Chiang Mai)

      Antworten
  7. Claudia & Matthias Ziegler

    Lieber Jörg,

    herzliche Einladung dir einmal unsere Gemeinde TheRock zu besuchen. Wir sind eine freie evanglische Brüdergememeinde und werden auch die Gemeinde für ausgeschlafene genannt, da unser GODI um 15.00 beginnt. Schau dir doch mal unsere Internetseite an, dort kannst du so einiges über uns verfahren. Wir sind ein netter Haufen Christen aus allen Gesellschaftsschichten. Haben immer ein offenes Haus und Ohr für alle. Hier bei uns findet jeder seinen Platz, ganz egal mit welchen Gaben oder Talenten auch immer. Wir würden uns freuen dich mal begrüßen zu dürfen und sind gespannt wie du mit unserer etwas anderen Gemeinde klar kommst.

    Liebe Grüße von den Zieglers

    Antworten
    1. Jörg Engler

      Liebe Familie Zeigler,

      wir würde schon gern kommen. Aber wir wohnen in Offenburg und wenn ich richtig liege lebt ihr in Berlin. Da wäre der Weg doch echt weit. Aber totallieb von Euch.

       

      Gruß

      Jörg

      Antworten
  8. Jörg Engler

    Ich möchte einmal folgendes zu bedenken geben: Auch ich bin lange Jahre in eine Gemeinde gegangen weil ich dachte das es zum Glauben dazu gehört. Aber ich wurde immer wieder enttäuscht. Gemeinde aus meiner Sicht ist nichts mehr als ein Verein. Ein Verein mit einem Vorstand und einem Dachverband. Das ganze nenne ich mal ein System. Ein System kann nur funktionieren wenn alle gleich sind. 

    So durfte ich lernen das Gott meine Gaben und Talente in einer solchen Gemeinder gar nicht brauchen kann. Um diese auch zu leben bedarf es Zeugnissen und Nachweisen von Schulen. So stellt sich mir die Frage wozu es Gaben und Talente innerhalb einer Gemeinde gibt wenn sie gar nicht gebraucht werden. Wozu stattet Gott den Menschen mit Gaben und Talenten aus?

    Wenn in einem System immer nur einer oder dann bestenfalls die "Elite" einer Gemeinde bestimmte Ämter inne haben frage ich mich wo der schwache, nicht so starke Mensch seinen  Platz hat. Nach meinen Erfahrungen haben die Schwachen Menschen kaum eine Chance ihre Gaben und Talente auszuleben weil es keine Förderung gibt.

    Zurück bleibt ein trauriger

    Jörg

    Antworten
    1. Bernd

      Hi Jörg und alle anderen "Gemeinde"-Frustrierten,

      ich bin auch jahrelang hier in Mannheim in eine Gemeinde gegangen (evg. Freikirche), war da sogar auch recht aktiv, jeder kannte mich. Dann habe ich trotzdem den Hut genommen. Aber nicht, weil mich die Leute nervten (im Gegenteil: die waren in Ordnung), sondern weil ich dort inhaltlich einfach nur Schrott gehört habe. Nichts, was ich mit meiner Art zu glauben, in Einklang bringen konnte. Ich war immer kritischer, skeptischer als die anderen, aber – behaupte ich jetzt mal – auch offener anderen Lebenskonzepten gegenüber. Irgendwann wollte ich mir dieses Polemisieren gegen Andersdenkende und diesen Stolz des Immer-den-Duchblick-Habens (auch was die Bibel angeht!) nicht mehr antun. Auch aus Ehrlichkeit gegenüber meinen nichtchristlichen Freunden.

      Eigentlich sollten wir Gemeindefrustrierte uns mal zusammentun und austauschen …

       

      Liebe Grüße,

      Bernd

      Antworten
  9. Roger

    Heute hatten wir gerade eine tolle Predigt zu diesem Thema der unterschiedlichen Leute in der Gemeinde. Da gibt es in einer Gemeinde unterschiedliche Menschen, die Gott alle auf ihre weise wieder unterschiedlich erfahren. So gibt es die Naturverbundenen, die Intellektuellen, Emotionale etc. Kann mich nicht mehr an alle neun aufgezählten Typen erinnern. Aber worum geht es z.B. gerade beim Gottesdienst am Sonntagmorgen? Es geht doch darum, dass wir uns alleine durch die Anwesenheit anderer Christen (so unterschiedlich diese sein mögen) immer wieder aufs neue zu Glaubensschritten ermuntern lassen können. Wir können nicht erwarten, dass die 90 Minuten Gottesdienst mir immer gefallen – dazu sind die Besucher, aber auch die Gottesdienstgestaltenden zu unterschiedlich. Und doch sind sie wichtig um die Stärkung durch Geschwister zu erfahren. Wir haben ja noch 9'990 weiter Minuten pro Woche in denen wir uns entsprechend unserem Geschmack mit dem Wort Gottes füllen lassen können. Auch wenn es unterschiedliche Menschen gibt und man manchmal nicht alles nachvollziehen kann oder nicht so ganz mit allem einverstanden ist möchte ich meine Geschwister in der Gemeinde in der ich bin auf keinen Fall vermissen müssen (da kommt mir ein Wort aus der Bibel in Erinnerung, das ich nur noch Sinngemäss zitieren kann, es müsste aus einem der Paulusbriefe sein: "es Ertrage das eine den Anderen in Liebe" – oder so ähnlich, vielleicht kann mir gleich jemand die Stelle nennen).

    Auch habe ich gerade in jüngerer Zeit wieder gemerkt, wie bereichernd es ist mit Menschen aus der Gemeinde zu Sprechen mit denen man vielleicht noch gaaar niiiieee gesprochen hat. Da tun sich einem Welten auf – aber man braucht auch etwas den Mut sich neuen Personengruppen zu öffnen. Gerne bleiben wir doch in unseren Grüppchen und sprechn mit den Personen, mit denen wir schon immer gesprochen haben über belanglose Dinge. Sprecht mal mit Geschwistern über die eben gehörte Predigt, oder tauscht euch aus wie ihr den Worship erlebt habt…

    Vor wenigen Wochen habe ich mir das vorgenommen: noch mehr mit meinen Geschwistern in der Gemeinde mich auzutauschen wie es einem geht, man kann dann auch Dinge mit nach Hause nehmen und für die Geschwister beten.

    Antworten
  10. Jost

    Toll finde ich das es Gemeinde gibt und er Jesus Christus das Haupt und das Fundament ist wo sie drauf aufgebaut ist.Ohne Gemeinde wird ein Christ langsam austrocknen und das will Satan der verdreher.Also liebe Geschwister wir brauchen Gemeinde.

    Antworten
  11. Ronny

    Langezeit habe ich mich gefragt warum wir Christen so verstreut in der Welt und in unseren Meinungen sind. Jesus betete das wir alle "Eins" sind und die Welt uns an der Liebe untereinander erkennen soll. Viele Jahre war ich unsicher und hatte oftmals Angst in die falsche Gemeinde zu kommen und falsche Lehren zu hören und somit nicht Gottes Gunst zu erlangen.

    Heute weiß ich, dass ich nur aus menschlichen Denken heraus gehandelt und gedacht habe. Und das dieses Denken immer zu Angst und Unsicherheit führt, ist mir heute auch bewusst. Mein irrlgaube war das alle Christen gleich denken und handeln müssten. Alle sollen gleiche Lehrmeinungen im Detail vertrteten, aber auch da lag ich völlig daneben.

    Gottes Kinder sind überall! An jeden Ort dieser Welt in allen Schichten und Altersgruppen. Das die unterschiedlichen Gemeinden sich um Lehrmeinungen streiten und "getrennte Wege" gehen ist alles im Plan Gottes enthalten. So wird die Saat des Evangeliums in alle Welt verstreut und unbewusst helfen sich alle Gegenseitig durch den Geist Christi.

    Der Leib Christi wurde vor 2000 Jahren aus dem Schlamm gezogen und musste von da an einen Wachstumsprozess durchmachen, wie jeder einzelne Mensch es ebenfalls erfahren muss. Vor ein paar hundert Jahren sahen die Christen sich als Sünder und nicht Wertvoll vor dem Herrn. Heute beginnen die Leute zu erkennen was es bedeutet ein Kind Gottes und Heilig zu sein. Und das nur aus einem Grund. Generation für Generation hat der gesamte Leib, für uns Menschen unbewusst, Handreichung zu auferbauung geübt. Das Ziel ist, dass die Braut Christi ihre Heiligkeit erkennt und sie im Glauben durch den Heiligen Geist lebt und nicht aus fleischlicher Willenkraft heraus.

    Lobpreislieder haben sich schon verändert. Man bereut nicht mehr Sünder zu sein, sondern beginnt dankend die Heiligkeit anzuerkennen was zu einer Veränderung des eigenen Wesen führt. Mehr und Mehr hin zur Gestalt des Christus. Jeder Christ hat schon bereut, sonst wäre er kein Christ. Gott will das wir erkennen wer wir sind und ihn dafür Loben und Preisen.  Kinder Gottes.

    Jesus emfängt eine Heilige Braut ohne Flecken und runzeln, aber das geht nicht durch Kasteeiung des Leibes sondern durch Offenbarung wer wir sind. Es hat begonnen das die Christen verstehen, dass wir im Heiligen Geist alles von Gott geschenkt bekommen haben was nötig ist und kühn behaupten ein sündfreies Leben im Glauben wäre möglich. Dieser Prozess wird nicht aufzuhalten sein, wir werden mehr und mehr erkennen das Gott durch uns wirkt und wir gar nichts tun können als Vertrauen und Glauben was zur Liebe führt. Und dann wird die Einheit der Christen kommen, mit ihr die Heiligkeit und die Braut wird bereit zur Hochzeit sein.

    Dann ist die Liebe Vollkommen und es wird geheiratet :)

     

    Epheser 4,16 Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe…..13 bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus.

    Römer 8,14 Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes…19 Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei.

    Vielleicht ist es noch nicht sehr sichtbar, aber der Prozess hat begonnen. Die Braut Christi beginnt ihr Haupt zu erheben. Heiligung wird auch als entgegenlaufen zum Bräutigam bezeichnet. Und ich mag vielleicht aus meinem menschlichen Verständis heraus beurteilen, aber ich glaube der großteil des Prozesses ist abgelaufen und die Finale Phase tritt ein.

    Gott segne dich und deine Arbeit. :)

     

    Antworten
    1. Marry

      Wow….
      Also auf so eine Antwort zu der Frage war ich nicht gefasst.
      Danke, dass du deine Meinung mit anderen teilst.
      Ich bin auch in keine Gemeinde. Eher weil ich eine, sagen wir mal andere Sicht auf Jesus und den Glauben habe als viele die ich kennengelernt habe… Also für mich ist das aus der Bibel ein teil der Realität. Aber ich bin da glaube ziemlich entspannt was mein verhalten als Christ angeht…. Eher so wie deine Antwort es derspiegelt… Und auch anderen Menschen und deren Ansichten gegenüber bin ich tolerant gegenüber. Aber im gegenzug erhalte ich nicht viel Toleranz in meiner Glaubensansicht.
      Ich denke wir christen sind relativ frei… Ich befasse mich nicht ständig damit ob etwas sünde ist oder nicht. Ich versuche nur andere zu behandeln ich es selbst für mich möchte.
      Und nicht zu verurteilen…. Ich habe aber das Gefühl vor allem in Gemeinden irgendwann “ständig unter Beobachtung” zu stehen…. Ob man denn ein guter, fruchtbarer Umgang ist ?Ein guter Christ… Der Gott immer vorzieht demzufolge regelmäßig am Godi teilnimmt… So halt sehr menschliche Maßstäbe…. Und ständig dieses…für ein christ ist das nicht schön… “Alles ist erlaubt aber nicht zum vorteil- diskussion.” Fühl mich dann eingeschränkt und Urteil ausgesetzt, der über meine persönlichen Sachen entscheidet.
      Habe da keine Freude dran, eher Frusst und das entfernt mich auf lange sicht mehr von Gott, alls wenn ich alleine mit Jesus bin. Und der heilige Geist mein Lehrer ist…. Denn im Grund ist alleine er unserer Lerer.
      Liebe Grüße…und danke für eure Gedanken

      Antworten
  12. Thomas Jakob

    In welche Gemeinde gehst Du und was für Erfahrungen hast Du gemacht?

     

    Mein Gemeindezugang (evangelisch, Landeskirche, drei verschiedene Regionen in D) war immer der Posaunenchor und ich habe mich da nie genervt gefühlt. Das Schöne daran ist, dass bestimmte Typen, die mir in anderen Zusammenhängen chronisch auf die Nerven gehen (z. B. Frömmler, Schleimer, Moralisten, Sektierer, Hintenrum-Dominierer, Bekenntnis- und Gebets-Exhibitionisten), da keine Chance haben.

    Im Vergleich zum Fußballverein z. B. fand auch meine kirchenferne Frau die Atmosphäre mit den PoCho-Leute immer angenehmer und den Umgang miteinander besser, was nicht heißt, dass nicht auch im Fußballverein viele nette und engagierte Leute unterwegs gewesen wären.

    Studentengemeinde fand ich auch gut, was bestimmt auch an der relativen Homogenität der Gruppe lag. Zur sonstigen Ortsgemeinde bin ich in Halbdistanz. Ein Problem sehe ich darin, dass sich die Engagierten in zuviel zeitraubendem organisatorischem Kleinkram verbrauchen.

    An sich finde ich Gemeinde aber wichtig und notwendigen Bestandteil des Glaubens.

    Antworten
  13. Anna

    Ich hab eine ganz tolle Gemeinde. :)

    Bin als Christ aufgewachsen, habe als Jugendliche schon mal meine Entscheidung für Jesus getroffen. Und dann, nach mehreren Umzügen, als meine Familie irgendwann keine Gemeinde mehr hatte, bin ich da irgendwie rausgewachsen. Hab dann gut 10 Jahre versucht mein eigenes Ding zu machen, so in friedlicher Koexistenz mit Gott: "Nerv Du mich nicht, dann nerv ich Dich auch nicht. Ich komm alleine klar, vielen Dank."

    Vor 4 Jahren fing das dann an, dass ich merkte, mein Leben ist zwar voll in Ordnung, wie es ist, aber irgendwas fehlt. Irgendwas muss sich ändern. – Jesus hat mich Schritt für Schritt wieder zu ihm zurück geführt. Vor 3 Jahren war dann klar, dass ich auch wieder eine Gemeinde brauche und will. Da stand dann auch der nächste Umzug an für mich. An dem einen Wochenende bin ich umgezogen, das Wochenende darauf – Ostern 2012 – bin ich dann zum ersten Mal wieder in den Gottesdienst gegangen. Die vielen Gemeinden hier in meiner Stadt wollte ich mir eigentlich alle der Reihe nach erst mal anschauen und dann entscheiden, wo ich bleibe. Die FeG war die erste. Ich kam da in den Gottesdienstraum rein und fühlte mich gleich wie "ich bin nach Hause gekommen". Der Gottesdienst war grandios, die Predigt hat mich sehr persönlich angesprochen und hinterher beim Kaffeetrinken kam ich dann auch gleich mir mehreren Gemeindemitgliedern ins Gespräch.Und ich stellte schnell fest, dass ich bei den Gottesdiensten dort richtig auftanken konnte. Also ist es bei der FeG geblieben, die anderen Gemeinden hier habe ich mir bis jetzt noch nicht angesehen. :) Inzwischen bin ich Mitglied, Mitarbeiterin und um viele wundervolle Erfahrungen reicher.

    Antworten
  14. Marion

    Hallo meine lieben Geschwister im Herrn,

    Ich bin seit 8 Jahren bekehrt,und war bis vor einem Jahr,in einer Gemeinde,in der ich mich wirklich Zuhause gefühlt habe,bis sich diese so zerworfen hat,das es schließlich zur Trennung kam. Ich war bis in Mark und Bein erschüttert,da ich auch bis heute nicht weiß,was die genauen Gründe waren.heute sind aus dieser ehemaligen Gemeinde  zwei neue Gemeinden entstanden.

    Der Teil der Gemeinde ,der in ein neues Gebäude eingezogen ist,wurde von dem Pastor der ehemaligen Gemeinde neu gegründet. 

    Für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen,da ich nicht wußte wie und für welchen Teil der Gemeinde ich mich entscheiden sollte.

    schlußendlich ging ich mit in die Gemeinde meines Pastors.

    aber ich fühle mich bis heute in dieser Gemeinde nicht zuhause,obwohl der Slogen dieser Gemeinde heißt, willkommen zuhause.

    Es ist schwer dort richtig Fuß zu fassen,da dort eine regelrechte Grüppchenbildung gelebt wird. Es sind immer die Gleichen die  zusammenstehn ,vor oder nach dem  Godi. Es wurden schon Geschwister regelrecht aus der Gemeinde gemobt,nur weil sie in der anderen Gemeinde Fehler gemacht haben,und man einfach nicht vergeben wollte oder konnte.

    ebenso muss man aufpassen,wem man sich anvertraut,da alles zu schnell zum Pastor getragen wird. Ich für mein Teil,habe beschloßen,weiter in diese Gemeinde zu gehen,um Jesus immer wieder zu danken für die positiven Dinge,die er in meinem Leben tut,getan hat,und noch tun wird.

    aber ich glaube in meinem Inneren,das ich nicht mehr lange in dieser Gemeinde bleiben kann,denn ich fühle mich dort einsam und ausgeschlossen. Soviel zur Geschwisterliebe in dieser Gemeinde.

    euch noch einen gesegneten Abend

    Antworten
    1. Dorothea Haß

      Liebe Marion! Ich bin erschüttert!! Was für eine Herzensqual für dich.Ich bin sonst nicht dafür, das man von einer Gemeinde zur anderen hüpft, nur weil sie einem nicht passt. Aber in deinem Fall rate ich dir: Wechsle bitte, such dir eine Gemeinde, in dem Jesus der Mittelpunkt ist und die Gemeindemitglieder samt Pastor offen sind für auch kirchenferne Menschen und damit auch eine Wachsende,lebendige Gemeinde ist.Liebe und Vertrauen untereinander ist die Basis für Geschwister im Herrn! Das, was du in deiner Gemeinde beschreibst, ist genau das Gegenteil. Ich will hier nicht über Gemeinden oder Menschen richten, aber wenn man dort untergeht, kann etwas nicht in Ordnug sein. Ich werde für dich beten.Der Herr segne und behüte dich, denke daran,niemand kann dich aus seiner  Hand reissen.  
       

      Antworten
    2. Rüdiger

      … schade, schade, schade, dass solche Dinge immer wieder vorkommen. Die Botschaft Jesu ist doch ganz eindeutig (sollte man meinen :-) . Ich wünsche dir das Glück, das Mandy weiter oben beschrieben hat, damit du eine Gemeinde findest, in der du leben und wachsen kannst.

      Antworten
      1. Marion

        Danke lieber Rüdiger,

        ich hoffe und warte auf Wegweisung vom Herrn Jesus!

        Denn nur er sieht in mein Herz,und weiß genau was ich dort mitmache. Drum bete ich,dass er mir den Weg zeigt, denn ich glaube nicht ,das es Gottes Wille ist,das man in einer Gemeinde nicht frei sein kann.

        Antworten
        1. Anna

          Aus reinem Interesse gefragt: Hast Du denn die zweite neu gegründete Gemeinde auch mal besucht nach der Trennung? Mich würde wirklich interessieren, ob die sich in eine ähnlich ungesunde Richtung entwickelt hat.

          Ich wünsche Dir auf wirklich, dass Du Deine Wegweisung bald bekommst und eine Gemeinde findest, in der Du wirklich gut aufgehoben bist, mit allem, was dazu gehört.

          Antworten
  15. Kitschautorin

    Ich bin zwar selber aktives Mitglied der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, kann es aber voll verstehen, wenn sich jemand keiner Gemeinde zugehörig fühlt.

    Antworten
  16. Lea

    Sogesehen, man selbst ist ja auch einer der nervigen Menschen ;-)

    Aber Gemeinde ist Gott sei dank mehr als nur das Sammelbecken für komplizierte Persönlichkeiten.

    Antworten
  17. Anonymous

    Hallo liebe Christen, liebe Mandy u. Team,

    ich schau zwar täglich hier rein; nun will ich mal meinen Senf dazugeben. Ich lebe in Berlin, bin hier 1969 bei den Baptisten getauft – war mal ne Bibeltreue Bewegung – und habe trotz viele, auch, "wilden" Jahren so meine Erahrungen. Kommen wir gleich zur Sache: Wie sieht es aus mit der Bibeltreue, also der Treue Jesu oder der Apostel (neue Jerusalem soll ja auf den 12 Säulen der Apostel gebaut sein- siehe Offenbarung) ihre Aussagen gegenüber. Meine alte Gemeindeordung – von meiner Taufe – läßt Wiederheirat geschiedener nicht zu – heute: Man kann es mancherortens schon "Wildwuchs" nennen, dieses Bäumchen wechsele dich. Zum weiteren die Geschlechter frage: Ist es Gott wirklich egal ob Mann oder Frau vorne im Gottesdienst oder in der Leitung etc pp den Dienst tut? Hat  Gott nicht den Menschen geschaffen u. gesagt: Siehe es ist SEHR GUT! Istt es vielfach doch Gotteslästerung, wie wir mit solchen und weiteren Fragen in den heutigen Gemeinde (ev.) umgehen? Zieht sich der heilige Geist vielleicht auch zurück, wenn ich Gottes Wort in Zweifel ziehe, Gott ungehorsam bin in der gestaltung der Gemeindeordnung. Gibt es so etwas wie eine christl. Lehre/Ethik überhaupt noch, usw?

    Nach meiner Beobachtung – zu meiner Kindheit u. Jugend war es völlig nocmal. dass Alleinstehende Sonntags zum Mittagessen und Kafffe oder Abendbrot von Fam. mit nach Hause genommen wurden. So streng es war – so alleine wie heute – musste meist niemand bleiben.

    Abschließend: Bin seit 20 Jahren geschieden, lebe  alleine und stehe regelmäßig im Verkündigungsdienst (ehemaliger Bibelschüler). Was galubt ihr wie oft es mir mit Gottes Hilfe gelingt einen wunderschönen Gottesdienst samt Predigt zu gestalten. Und dann: Fahre ich in der Regel alleine nach Hause – niemand lädt mich ein.

    Ich denke der Abfall vom LEBENDIGEN Glauben schreitet mit großen Schritten vorran und was etlich oben beschreiben sind die Früchte eines mehr u. mehr Scheinchrisatentums.

     

    Gott segne euch alle.

    Bei Nachfragen gerne mehr zu dem ganzen Thema.

    In der Liebe unseres HErrn Jesus Christus, Frank aus Berlin

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    1. christel

      Ok ich erinnere  mich das meine Eltern die Tür öffneten für Zigeuner und Gamler Die saßen dann mit am Frühstücks oder Mittagstisch. Gestunken haben die! Und meine Mutter hat dennen auch immer gut was mitgegeben Mehl Eier und ein bischen Geld. Die haben sich dann bedankt und Gott segne sie gesagt. Finde ich richtig toll von meinen Eltern. Auch wenn ich das heute auf garkeinen Fall machen würde.  Andere Zeiten und man hat sich auch ganz anders eingerichtet. 

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  18. Brigitte

    Mein Fazit: wer seinen Glauben ohne Gemeinde leben will, versucht nur Korrektur seines Lebens aus dem Weg zu gehen. ..

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    1. Marry

      Und genau wegen solchen “Urteilen”… Möchte ich nicht in eine Gemeinde… Weil ich, zumal keine Lust habe, es auch meiner Ansicht nach nicht nötig ist, mich vor einen Menschen, außer vor mir selbst, Rechenschaft für irgendetwas abzulegen. Mein Gewissen klagt mich an oder nicht, und vor Gott muss ich rechenschafft ablegen.
      Es gibt Dinge die sind einfach unfair, wenn man diese andere antut…zb. Ehebruch, lügen, lässtern etc.
      Da ist klar dass man es sein lässt und dran arbeitet (so gut man kann . ehrlich kann! ).. … Jesus zählt schon selbst auf, wofür man das königreich nicht erben wird. Alles andere muss allein mein Gewissen entscheinden.
      Und was haben die damals in den Synagogen über Jesus gesagt… Er sei ein Säufer, ein Fresser, ….ein Freund von Sündern … Er habe einen Dämon …
      Ein Mensch kann über keinen anderen nicht das geringste Urteil treffen, wir sehen nicht klar was wieso warum….

      Ich bin freigekauft worden mit heiligen, einzigartigen Blutt. Der Satan selbst vermag diesen Kauf der ganzen Menschheit nicht rückgängig zu machen. Das Licht, die Liebe und die Wahrheit hat uns befreit. Gottes Gesetze werden bei uns nun ins Herz gepflanzt, ebenso wie es mit der Evigkeit ist.
      Wer vermag uns denn nun wieder unter einen Joch zu setzen? Außer es ist das Joch welches wir erben, wenn wir uns vom Herzen zu Jesus bekennen.

      Und solange mir Gruppen, Versammlungen etc. vorschreiben wollen, wie ich was zu leben habe, Und es geht über das von jesus gesagte hinaus, werde ich den Gemeinden fern bleiben.
      Ich versuche auch andere so gut ich kann, bedingungslos zu lieben, wissend dass bis zur nächsten Enttäuschung es nur eine Frage der Zeit ist. Das kostet auch kraft und Ich muss mich auch mal von Satans Welt erholen und Kraft tanken.
      Wie soll ich das, wenn ich weiß liebe und Anerkennung sind unter Bedingungen geknüpft und werde nach scheinbaren leistungen verteilt? Dann bin ich wieder in der welt meiner Widersacher und kann mich gleich tatsächlich einen Verein anschließen der mir gefällt, haben Alle mehr.
      Und ich glaube ich bin da nicht die einzige, die so denkt.
      Aber ich glaube es wird sich bei uns Christen bald vieles tun… Gott da noch was vor mit uns.

      Liebe Grüße

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  19. Mira

    Ich gehe viel zu selten in meine Gemeinde obwohl ich die Leute da großartig finde (gut einige haben recht viele Ecken und Kanten, aber ich mach’ Altenpflege: ich mag auch Ecken und Kanten. Wär’ sonst auch langweilig.) Aber meine Zeit reicht einfach nicht. Ich bekomme bis die Umschulung rum ist weiter HarzIV und bin die Zeit die nicht für die Umschulung drauf geht meist am kämpfen alles wenigstens halbwegs ab zu decken. Hin und wieder muß ich dann noch Bekannte wegen schwerer Lungenentzündung einweisen und mich um dessen Katzen kümmern, mache neben der Ausbildung eine Hauswirtschaftl. Versorgung die Woche und mein Hund hat Epillepsie und darf nicht alleine bleiben und manchmal hat mein Freund auch Termine wo er ihn nicht mitnehmen kann. Auch diesen Donnerstag (ich kann kaum glauben einen FEIERTAG FREI zu haben) werde ich mich endlich mal wieder bei einer Freundin blicken lassen wo ich seit März nicht mehr war, die als körperl. Behinderte Mutter auch mal durchatmen kann wenn sich jemand 1-2 h mit der kl. beschäftigt. Trotzdem glaube ich das Gott nicht sauer ist deswegen, da ich ihn und die Gemeinde ja nicht links liegen lasse. Ich bin nur mit meinen Händen, meinem Herzen und meiner Seele da beschäftigt wo ich gebraucht werde und die wenigen Couch-Potatotage wird er mir gönnen weil er weiß das ich sonst bald am Stock gehe.

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  20. Irmela

    Hallole,

    Also, während meiner Krebserkrankung hab ich erlebt, dass alle meine Freunde, egal von welcher Gemeinde, zu mir gehalten haben und mich im Gebet durchgetragen haben; sie haben sich sogar über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam zum Gebet getroffen.

    An Schwierigem kann sicher auch jeder etwas erzählen. Laut Gottes Wort (Mt 16,18 ) ist die Gemeinde (universal)aber das einzige, das vom Teufel nicht überwunden werden wird; dass er natürlich versucht, es uns ungemütlich zu machen, versteht sich.                                                                                                                                         Vielleicht hilft das manchmal, trotzdem dazuzuhalten.

    Schließlich kann keiner sagen, er brauche den anderen nicht :                                                   1Kor 12,21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; oder wieder das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.

    Liebe Grüße und fröhliches Schwitzen ;)

    Irmela

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Liebe Irmela, ich finde es sehr schön, was Du geschrieben hast. Auch ich bin dankbar für die Geschwister, die zu mir stehen. Gerade auch in den Tiefen des Lebens. Für mich ist es schwer auszuhalten, wenn Menschen weiterziehen, die ich liebgewonnen habe. Ich sehne mich sehr nach festen und stabilen Beziehungen.  Andere wiederum sehen es als ihre Aufgabe an, weiterzuziehen und neue Schwerpunkte zu setzen. Aber wenn wir dann darüber bitter werden, dann hat der Teufel gesiegt. 

      Wir müssen immer in der Liebe bleiben. Denn die Liebe ist es, die den Feind besiegt. 

      Alles Liebe Dir

      Sandra 

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  21. Brigitte

    Ich bin dankbar für meine Gemeinde! !ich erlebe da Erbauung aber auch korrekter! später werde wir im Himmel auch zusammen sein wo ist das problem???stolz mangelnde liebe Akzeptanz? ??

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Ich freue mich für jeden, der in seiner Gemeinde glücklich ist. Es gibt sicher viele Gründe, warum Menschen sich in einer festen Gemeinde nicht wohl fühlen. Menschen sind verschieden. Nur Gott ist immer der, der er schon immer war und immer sein wird. Gott allein ist treu. 

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  22. christel

    Dann frage ich mich aber was die Bibelstelle zubedeuten hat " …und nicht verlassen unsere Versammlungen…"  ???

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    1. Sandra

      Liebe Christel, 

      ich bin sicher, dass wir zur Gemeinschaft berufen sind. Gott möchte, dass wir in Gemeinschaft leben. Definitiv. Aber nicht jede Gemeinschaft ist gesund. Und deshalb glaube ich durchaus, dass wir abwägen dürfen. Vor allem kann man nunmal niemanden zwingen. 

      Das Idealbild, das Gott sich gewünscht hat, ist aber garantiert eine Gemeinde, in der jeder jeden achtet und liebt. Da bin ich mir sehr sicher. 

       

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  23. Silas

    Ich denke das größte Problem in der (Frei-)Kirchenszene ist dass sie alle ihren mehr oder weniger eigenen Verhaltens-, Regel- und Spendenvorgaben haben. Wenn Gemeinde doch ein Ort sein könnte die Freiheit die wir durch Christus gewonnen haben geniessen zu können!!
    Stattdessen ist es oftmals ein Ort wo wir unsere wahren Probleme und Schwächen verbergen müssen, wo wir nicht zugeben können dass wir mit manchen Dingen immernoch zu kämpfen haben, wo wir beinahe zur Heuchelei gezwungen werden…

    “Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!” Gal 5,1

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  24. Karsta

    Hallo…
    Nach meinem langen und steinigen Weg zu Christus und Gott, fand ich eine kleine “putzige” Gemeinde (Baptisten) im Nachbarort und ließ mich am 10.05.2015 im Kreis meiner neuen Geschwister taufen und als vollwertiges Mitglied aufnehmen. Ich bin überglücklich, dort angekommen zu sein und Jesus jeden Sonntag unmittelbar zu erfahren!!!

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  25. Thomas B

    Man kann nicht "in" die Gemeinde gehen! Wir "sind" die Gemeinde. Wie sollte man in sich selber gehen?

    Es gibt nur "eine" einzige Gemeinde! Und es gibt nur "ein" Haupt!

    Das wird wohl niemand bestreiten wollen. Jedoch ist das Sonntags, wenn man dann "in die Gemeinde" geht, absolut nicht präsent, oder?

    Wozu gibt es einen Pastor? Was hat der eigentlich für eine biblische Daseinsberechtigung?

    Da wo ein Mensch (Pastor, Gemeindeleiter, oder wie auch immer sie sich nennen) über den anderen steht, passiert immer wieder geistiger Missbrauch. Schon allein dadurch, dass er über den anderen steht.

    Einer steht vorne und hält einen Vortrag (nennt man "Predigt", klingt "geistlicher"), wie er die Dinge sieht (natürlich mit Bibelstellen unterlegt, damit es gut und richtig klingt) und die anderen sitzen auf ihrem Popo und hören fleißig zu.

    Was soll das sein? :-)

    Haben die denn völlig vergessen, dass sie selber Kinder Gottes sind und den Heiligen Geist haben! Wieso stellt sich ein anderes Kind Gottes über sie? Wer oder was bevollmächtigt ihn dazu?

    1. Johannes 2, 27: "Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus."

    Ich kenne sehr viele Brüder und Schwestern die nicht mehr in eine sogenannte "Gemeinde" gehen. Die können Dir alle etwas über geistlichen Missbrauch erzählen! Geistlicher Missbrauch passiert schleichend, fast unmerklich, und mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht! Dennoch zerstört er Menschenleben!

    Schon zu Beginn meines Lebens mit Jesus habe ich mich gefragt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den "Gemeinden"? Warum gibt es so viele, sogar innerhalb einer Stadt? Alle haben angeblich den gleichen Gott, den gleichen Jesus, die gleiche Bibel! Was also ist der Unterschied?

    Die Lehre!

    Die MENSCHENLEHRE!

    Die unterschiedlichen Lehren spaltet den EINEN Leib! – Das ist NICHT vom Geist Gottes gewirkt" – Den Leib zu spalten ist Antichristlich!

    Statt zu fragen ob Dein Herr der Jesus ist, und sich dann zu freuen einen Bruder oder eine Schwester zu treffen, wird in der Regel gefragt "In welche Gemeinde gehst Du?"

    Völlig falsche Frage!

    Gemeinschaft der Heiligen? Ja!
    Sonntagstreffen mit Vortragsrede? Nein danke, ich nicht mehr!

    Johannes 8,30: Jesus sagte zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: »Wenn ihr bei dem bleibt, was ich euch gesagt habe, und euer Leben darauf gründet, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.«

    Gottes Segen, Freiheit und ne gute Beziehung mit Jesus! :-)

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    1. Rüdiger

      Lieber Thomas B,

      im Prinzip kann ich vielem zustimmen, was du beschreibst. Dennoch ist es auch biblisch, dass wir "die Ältesten der Gemeinde" zu uns rufen sollen, damit sie uns die Hände auflegen und um Heilung beten, wenn wir krank sind. Und auch Paulus schreibt von unterschiedlichen "Ämtern" und Begabungen in der Gemeinde. Natürlich schafft das immer etwas Verwirrung, wenn wir von Gemeinde als "Braut Christi" und von "Kirchengemeinden" sprechen. Das scheint mir aber eher ein sprachliches Problem zu sein. Im Übrigen habe ich schon wunderbare (Kirchen-) Gemeinden und Gottesdienste kennengelernt, und eben auch sehr bedrückende. Es ist wohl so wie Mandy oben schreibt, dass auch "Glück" dazu gehört, eine "Gemeinde" zu finden, die wirklich hilfreich ist und jeden Einzelnen fördert und weiterbringt.

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  26. martin mallonn

    ich glaube,daß gemeinde wichtig ist umm in glauben zu wachsen,und sich zu organisieren das wort weiterzu geben!

    einer säät, einer gießt,einer erntet!

     

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  27. Adriana

    Die Frage ist ? Warum gehe ich in die Gemeinde? Leute zu treffen oder Gott bzw Jesus mein Heiland ????
    Versuch mal aus ganzem Herzen Gott zu begegnen , dann werden dich keine Leute mehr nerven !!!!
    Das kann ich echt aus Erfahrung sagen

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  28. Henri

    Seit ich mitmache in der Gemeindearbeit ist es besser, was nicht heißen soll, das die Leute weniger nerven. “Ein Mensch sieht was vor Augen ist,Gott aber sieht das Herz an”

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  29. Martina

    Ich gehe wieder seit Ca. 3 Jahren in eine/meine Gemeinde und ich fühle mich dort wunderbar zu Hause ;)
    Die Gemeinde in Berlin ist ein Ort den ich am liebsten täglich aufsuchen würde ;)
    So liebe Brüder und Schwestern habe ich dort :)
    Und unser Pastor ist richtig klasse und von Gott gesegnet!! Wenn ich mal einen Gottesdienst verpasse, weil ich Arbeiten muss, bin ich richtig traurig und mir fehlt was.
    Ich danke Gott dafür, dass er mich in diese Gemeinde geführt hat!!! Dort bin ich auch im letzten Jahr getauft worden ;)
    Ich wünsche jeder würde eine Gemeinde finden wo er sich wohl fühlt und angenommen ist, egal wie er/sie aussieht. Denn wir sind nach Gottes Ebenbild geformt.
    Ich danke Dir Mandy für diesen Blog :)
    Fetten Segen für Dich und Deine Familie und für alle Menschen!
    Liebe Grüße

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  30. Werner

    Gemeinde sind wir alle.
    Also liegt es an jedem Einzelnen die Gemeinde zu Bauen und zu formen. Wenn ich mit einem Finger auf jemanden zeige, so zeigen drei auf mich.

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  31. Inge

    Tja ich würd mal sagen, haben wir zu Jesus Ja gesagt, so sind wir also Geschwister und sollten mal entlich alle gemeinsam ein Leib sein, damit aus der Unruhe die Herrscht Frieden wird, das wir Eins sind vor Gott .Denn in der Bibel steht das wir Alles vor Gott bringen dürfen (Ängste, bedenke, Sorgen u,s,w,),was noch wichtig ist Vergebung, anderen und uns selbst. Mein Leitsatz ist; Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
    Ich gehe in die Gemeinde, weil ich für mein Leben immer Neue Impulse bekomme, sei es durch die Menschen oder durch die Predigte .Habe selbst auch schon harte Zeiten in der Gemeinde hinter mir, doch weg bleiben oder laufen ist nicht das richtige. Ich Persönlich gebe Gott die Ehre, gefalle lieber Ihm, anstatt den Menschen!

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  32. Stephan

    Ich sehe nur sehr wenig hingegeben Christen in der Gemeinde.

    Leider ist die größe einer Gemeinde kein Anzeiger für das geistliche Leben.

    Ich sehe eine sehr große Anpassung an die Welt – soweit, dass es wirklich kaum noch einen erkennbaren Unterschied zum Kleintierzuchtverein gibt. Vielleicht noch der, dass diese ohne schlechtes Gewissen machen, was sie eben machen.

    Ich gehe dennoch in die Gemeinde, um mich auf Gott zu konzentrieren und die wenigen zu ermuntern, die sich nach demselben geistlichen Leben ausstrecken. Es ist aber sehr schwer durch die Betondecke (geistliche Atmosphäre im Godi) hin zu Gott durchzukommen, bzw. die Atmosphäre mit zu ändern. Wenn ich nach links und rechts schaue, besteht die Gefahr den Raum fluchtartig zu verlassen. Auch wenn ich auf mich schaue – bei den Gedanken die ich manchmal hab.

     

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Hallo Stephan, ich finde es gut, dass Du "dennoch" in eine Gemeinde gehst. Das mit der Anpassung an die Welt habe ich auch schon häufig erlebt und das ist mit Sicherheit eine große Enttäuschung. Aber "dennoch" wirkt Gott auf vielfältige Weise und manchmal reicht ein einziger guter Satz, eine einzige gute Begegnung, um unser Herz zu stärken. 

      Gott ist größer. Gott ist souverän. Deine letzten beiden Sätze finde ich spitze!!! :-) 

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  33. Martina

    " Jemand sagte mal, eine Gemeinde ist spätestens dann nicht mehr perfekt, wenn Du dazu kommst …." das ist 'n echt guter Spruch liebe Mandy! Den muß ich mir wirklich merken. By the way… DANKE für Deine Arbeit!

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  34. Micha

    Wie es im Glaubensbekenntnis schon steht….”ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen…”
    Unsere Gemeinde ist zwar Landeskirche und dann noch auf’m Dorf….”ABER” sie ist frisch, jung, inspirierend und vor allen Dingen ein Nachfolger Jesus!!!
    Ich geh dort sehr gerne in den Godi und zum “Kirchkäffchen” danach.
    Dort trifft man sich zum schnacken und Austausch.
    Meine Gemeinde ist mir richtig ans Herz gewachsen….ich bete oft dafür, daß andere es auch so erleben dürfen.

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  35. Ilse

    Da hab ich ja Glück. Ich geh in eine “noch” kleine freikirchliche Gemeinde in der Leben und Liebe herrscht. Regeln haben wir eigentlich nicht so. Während der Predigt dürfen wir auch manchmal was sagen und oft wuseln die Kleinen um uns rum. Das gefällt uns, denn sie sollen sich ja auch wohlfühlen und später auch kommen. …

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  36. Anonymous

    Ich muss sagen, ich hatte noch nie eine richtige Gemeinde. Ich bin vor 7 Jahren zum Glauben gekommen und war anfangs in einer kleinen FeG vor Ort. Die Leute waren nett, es war familiär, aber ich habe mich oft als Außenseiterin gefühlt. Alle außer mir waren, wie es einer von Ihnen mal formulierte, "Muttermilchchristen". Gewöhnt an eine bestimmte Kultur, Form, Art. Außerdem waren es meist Familien mit Kleinen oder Jugendlichen und ich mit meinen Anfang 20 genau in der Mitte. Also saß ich in Hauskreisen, in denen über Kindererziehung diskutiert wurde…. Aber allgemein hatte ich nie das Gefühl, dazuzugehören. Keiner der nachgefragt hätte, wies mir geht, obwohl die meisten wussten, dass ich Stress mit meinen Eltern hatte weil ich in eine Freikirche gehe. In meiner zweiten und dritten Gemeinde war es das gleiche nach dem Umzug. Mein Eindruck ist: Wenn du nicht in diesen Kreisen aufgewachsen bist, hast dus schwer. Dann sprichst du nicht deren Sprache, weiß nicht, wie man sich in den Kreisen bewegt oder bist am Ende nicht so begeistert von Dingen, die für andere natürlich zum Christsein gehören aber für jemanden, der nicht darin aufgewachsen ist, durchaus diskutabel sind (Stille Zeit und so). In meiner letzten Gemeinde war auch das Problem, dass ich mit Ende 20 noch studiert hab. Also war ich zu alt für den Jugendkreis, wo die Studenten waren. Gruppen mit Gleichaltrigen waren dann schon Familienkreise. Auch mein Hauskreis bestand aus gleichaltrigen, alle verheiratet, die meisten in Erwartung des ersten oder zweiten Kindes. Themen waren entsprechend…. und wenn ich beim Beten von Problemen an der Uni erzählte, hieß es "Ach ja, die Studentenzeit…." Ich habe zu niemanden eine Freundschaft aufbauen können in 5 Jahren Studium und die Leute, bei denen ich es versucht habe (z.B. mal gefragt ob wir Kaffee trinken wollen etc.) haben abgewinkt. Mein Eindruck war, die hatten ihre festen Grüppchen, da hab ich halt nicht reingepasst. Selbst als ich mich an mehreren Stellen zur Mitarbeit gemeldet habe um neue Leute kennenzulernen, gab es während der Arbeit ein nettes Miteinander, aber am Sonntag haben mich die gleichen Leute mit dem Arsch nicht angeschaut. Sind in ihre Grüppchen und Familien gegangen und ich stand doch wieder alleine da.

    Naja, jetzt bin ich wieder umgezogen. Die Gemeinde ist seeehr klein, aber zumindest hat  sich schon jemand, der den gleichen Weg vom Bahnhof hat, erkundigt ob wir zusammen gehen wollen Sonntags. Immerhin, das ist weit mehr an Gemeinschaft als ich in den letzten Jahren erlebt habe. Keine Ahnung, woran es liegt, ob ich einfach ein "Sprich-mich-nicht-an-Gesicht" habe… ich glaube aber eher man merkt mir einfach an, dass ich mich nicht an die Gemeindekultur gewöhnt habe und mich auch nicht verbiegen mag, um da irgendwo reinzupassen. Ich arbeite ja gerne irgendwo mit, aber ich mag ehrlich gesagt nicht erst mitarbeiten, bevor jemand mit mir redet. Sollte es nicht umgekehrt sein – man hat nette Leute und deshalb hilft man gerne?

    Ich muss mal schaun, wie sich das in der neuen Gemeinde entwickelt. Bis jetzt habe ich nur zu einer mehr Kontakt. Aber wenn es letztlich drauf rauslaufen sollte, dass wieder alle in ihren festen Grüppchen hocken die keine 30jährigen, kinderlosen Singles vorsehen, werd ich wohl auch erstmal in keine Gemeinde mehr gehen.

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  37. Rüdiger

    Was hier noch gar nicht angesprochen wurde, sind Gemeinden, die wirklich zusammen leben und alles teilen, vergleichbar mit der "Urchristlichen Gemeinde". Durch mehrere Aufenthalte (jeweils für zwei Wochen), habe ich z.B. in der "Basisgemeinde Wulfshagenerhütten" (bei Kiel) mehr über die Nachfolge erfahren (und erlebt), als ich es sonst über Jahre in einer "normalen Kirchengemeinde" erfahren hatte. Für mich war es immer wieder ein großer Segen, von Menschen umgeben zu sein, für die ein tiefer Glaube selbstverständlich ist, ohne dass einem etwas aufgedrängt wird. Diese Aufenthalte waren für mich die wichtigsten Schritte auf meinem Weg mit (zu) Jesus.

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  38. Mar Ia

    Es gibt keine “meine” Gemeinde. Wir sind alle SEINE Gemeinde -ein Leib. Und wir werden auch mit den unbequemen oder langweiligen oder… Geschwistern in der Ewigkeit zurechtkommen.
    Und was Jesus über Menschen sagt, die schlecht über ihre Geschwister denken (oder reden), können wir in Mat. 5,22 lesen.
    ich kann nirgens in der Bibel lesen, dass die Gemeinde UNS gefallen soll….

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  39. Claudia

    Ich gehe auch zu keiner Gemeinde, obwohl ich mich oft danach sehne mit Menschen “im Wort Gottes” zusammen zu kommen. Diese Gottesdienste der kath. Kirche sind mir aber ein Greuel irgendwie. Mit meinem Sohn (12J) lese ich jetzt seit Neustem täglich zusammen in der Bibel – wir reden dann darüber. Das ist wie aus einer Not heraus. Aber damit sind wir ja auch schon 2 :D – “Und wo zwei oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen” (oder so ähnlich) das tröstet mich, bis ich dann eine Gemeinde gefunden habe… Denk, Kopfkratz – genau das ist ja das Problem, nicht wahr. Hmmm… Ich fühle Jesus im Herzen, da fließt manchmal echt viel Liebe. Seit er da ist bin ich lebendig, in der Flüchtlingshilfe (alle Religionen) sind wir auch in einer evang. Freikirche (im Gemeindehaus) dort werden Hilfen angeboten, Kontakte vermittelt, Deutschkurse angeboten usw. .da helfe ich ein bisschen. Und seit ich da bin sprudelt mein Herz vor Liebe über – denke das ist meine neue Gemeinde, Gott ist ja eh da :D mal gucken…

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  40. Jörg

    Ja, und das coole ist: wenn ich in Afrika eine fremde Gemeinde besuche ist das nicht nur abenteuerlich, sondern manchmal auch langweilig (4 Std.Gottesdienst)…aber, auch dort erlebe ich meine Geschwister so nah, dass mir die Familie einerseits so bekannt, aber manchmal auch so eng vorkommt….

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  41. Silvi Butt

    Das Schiff, das sich Gemeinde nennt, wird eben von lauter Nieten zusammengehalten. Du Niete, ich Niete, rechts und links- überall Nieten, da wo Gott uns hingesetzt hat. Dieses Bild hat mir oft geholfen. Wenn ich mich manchmal in der Gemeinde wirklich wie eine Niete gefühlt habe, war es gut, sich umzublicken, und die ganzen anderen Nieten zu entdecken. Und wenn ich mich auchmal darüber aufgeregt habe, was ein Bruder doch für eine Niete sei, dann half der Blick zurück auf mich – ah, okay – ich bin auch nicht besser. Gut, dass Gottes Gnade uns allen gleich gilt!

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  42. Ruhrpott Ostfriese

    Ich war jahrelang Mitglied in einer Freien evangelischen Gemeinde und war dort eigentlich glücklich. Meine Frau und ich haben aktiv mitgearbeitet, aber irgendwann hast Jesus gesagt sucht euch etwas anderes. Also haben wir uns für mehrere Monate auf die Suche begeben. Nach fast einem Jahr sind wir in einer kleinen Pfingstgemeinde gelandet und haben gemerkt, diese Gemeindeform ist etwas für uns. Nach einem Umzug nach Ostfriesland sind wir der Gemeindeform treu geblieben und haben jetzt unsere Gemeinde gefunden. Wir haben daraus gelernt, dass sich manchmal eine Zeit des Suchens lohnt. Bezieht Gott in Eure Suche ein, er wird euch die richtige Gemeinde zeigen.

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  43. Antonia

    Hi Mandy, jetzt bin ich aber erleichtert über deine Message!! Als ich angefangen habe zu lesen dschte ich erst, das es drauf hinausläuft das du ermutigst dazu, dass niemand die gemeinde braucht weil Gott ja auch außerhalb ist.
    ich hab viele schlechte Erfahrungen gemacht, jedesmal weil Leute das Evangelium ihrem denken anpassen und so weitertragen. Sodass wirklich eine ziemliche rebellion momentan herrscht und viele verschiedene Meinungen – wobei man ja eigentlich nicht machen sollte was man meint sondern was in der Bibel steht.

    deswegen liebe Mandy, danke das du deine Bekanntheitsgrad nicht dafür nutzt, irgendeine Meinung zu verbreiten sondern immer an Gottes Wort festhälst und dir deiner Verantwortung bewusst bist, denn viele lernen durch dich Jesus kennen und orientieren sich auch an dem was du sagst :)

    puh, also ich bin nochmals erleichtert^^ als ich die ersten zwei Sätze las blieb mein herz stehn :D

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