Unser täglich Brot

Es gibt Menschen auf dieser Welt, die hungern. Die verhungern …   :-(


805 Millionen Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen!
(Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2014)


Auf der Erde leben mehr als 7 Milliarden Menschen. Einer von neun Menschen weltweit muss jeden Abend hungrig schlafen gehen. (Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2014)


Hunger ist das größte Gesundheitsrisiko weltweit. Mehr Menschen sterben jährlich an Hunger als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. (Quelle: World Hunger and Poverty Statistics, WHO 2013)

 

Ich lese in meiner Bibel einen Tipp, wie ich beten soll: "Unser täglich Brot gib uns heute." 

Ruft Jesus hier dazu auf, egoistisch zu sein? Ganz bestimmt nicht! 


Als eine große Menschenmenge Jesus in die Wüste gefolgt war, sagte er zu seinen Freunden: "Gebt ihr ihnen zu essen!"  Jesus ist es ganz bestimmt nicht egal, ob Menschen verhungern. Lies mal Lukas 9, 12 – 17.


Und sein Tipp zu beten geht weiter: "Dein Reich komme. Dein Wille geschehe."


Wenn Gottes Reich zu uns kommt, dann ist genug für alle da! Wenn sein Wille geschieht, dann wird keiner mehr dem anderen das Brot wegnehmen. Dann wird keine Regierung mehr zulassen, dass Menschen in ihrem Land verhungern. Wo Gott Chef ist, da herrscht Frieden und Gerechtigkeit!


Unser täglich Brot gib uns heute!


Gott ist großzügig und er gibt uns mehr, als wir brauchen! Damit wir lernen, mit anderen zu teilen. Es wäre sicherlich 'ne gute Aktion, ab und an bewusst auf das eigene tägliche Brot zu verzichten, damit andere etwas zu essen haben!

Was hältst Du davon, wenn Du das nächste Mal gemeinsam mit Deinen Lieben essen gehen möchtest, darauf verzichtest, ihr dieses Geld sammelt und damit den Menschen in den Hungerbieten dieser Welt helft?!

 

Glaube sollte nicht nur im Kopf und Herzen stattfinden, sondern auch durch unsere Hände!


Glaube sollte praktisch werden! Er reicht nicht aus, rumzulaufen und den Menschen zu erzählen, dass sie von Gott unendlich geliebt sind, wenn sie nichts zu essen haben!


Im Matthäus 25, 40 sagt Jesus: "Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!"
 

Jesus wird Dich eines Tages fragen: "Was hast Du für die Menschen getan, die arm sind, die keine Freunde haben, die keine Lobby haben, die für sie kämpft?" – Was wirst Du ihm antworten?


Gott hört die Hilfeschreie und Gebete von jedem Menschen! Jesus sieht sie. Ich bin überzeugt davon, dass er mit ihnen weint und dass er zu jedem, der diesen Blog hier liest, sagt: "Gib ihnen zu essen! Ich liebe diesen Menschen, genau wie Dich! Hilf ihm!" 


Es geht gar nicht darum, die Welt zu retten und jedem zu geben, was man hat. Es geht darum, die Augen nicht zu verschließen und ab und an eine Ausnahme zu machen! Es geht im wahrsten Sinne darum, über den eigenen Tellerrand zu blicken!


Wenn Menschen mich fragen, was Gottes Plan und Wille für ihr Leben ist, dann rate ich ihnen, mit einer einfachen Sache zu beginnen: Vor vielen Supermärkten sitzen arme Menschen, die betteln oder Zeitungen verkaufen oder was auch immer. Und ich behaupte, den meisten von uns schadet es nicht, wenn sie für ca. 2-3 Euro jemanden ein paar Scheiben Brot, einen Frischkäse, eine Banane und eine Schokolade mitbringen. ;-)


Ich bin überzeugt, das entspricht Gottes Willen, dass die Menschen, die er geschaffen hat und für die Jesus gestorben ist, satt werden!


"Gebt ihr ihnen zu essen!" -  Das tägliche Brot und das Brot des Lebens!


Laber nicht nur von Jesus, sondern fang an zu tun, wovon Du redest! 


Alles Liebe!
Deine Mandy


© Foto: Mandy / unendlichgeliebt.de


Es kostet nur 20 Cent am Tag, einem Kind alle wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu geben, die es braucht, um gesund aufzuwachsen. (Quelle: Zwei Minuten über Schulmahlzeiten, WFP 2012)

Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt. Hier erfährst, wie der Hunger bekämpft werden kann. Hier findest Du auch Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Organisationen sind wichtig! Sie unterstützen auch Strukturen, um Menschen langfristig zu helfen und sie aus der Hungersnot und Armutsfalle zu befreien!

 


Ein ähnlicher Blogartikel von mir: Kann ich ohne schlechtes Gewissen an einem Bettler vorbei gehen?

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 11. November 2014 veröffentlicht.

12 Gedanken zu „Unser täglich Brot

    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Stimmt! 

      Glaube ohne Taten ist leer. Was ich aber wichtig finde: Jeder ist frei, da zu helfen, wo Gott es ihm auf’s Herz legt. Es gibt so viel Not, da ist jeder frei zu entscheiden, wo er mitmachen will. Wenn Menschen dann enttäuscht sind, weil man genau ihnen nicht hilft, darf einem das kein schlechtes Gewissen machen. Jeder soll da helfen, wo er kann. 

      Hat heute auch der Prediger im St. Martins-Gottesdienst gesagt :-)

       

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    1. Mandy Artikelautor

      Wobei brauchst Du denn Hilfe Cris? Vielleicht können die Leser Dich ja auch bei etwas unterstützen?

      Ich denke, viele Menschen sind bereit zu helfen – nur oft genug hapert es daran, dass sie nicht wissen wie. Klare Ansagen sind da manchmal auch ganz sinnvoll. 

      Alles Liebe für Dich!
      Mandy

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      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Das kann ich unterschreiben. Menschen sind sehr oft unsicher. Ich brauche seit 2011 sehr viel Hilfe und ich mache, wie Mandy es ausdrückt, klare Ansagen. Aber immer mit dem Hintergrund: der andere ist frei, JA oder NEIN zu sagen. 

        Bislang hab ich immer die Hilfe bekommen, die nötig ist. 

        Viele Menschen sind sehr lieb :-) 

         

         

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  1. Claudia

    Sehr guter Artikel! Ich selber helfe gerne gezielt einer bestimmten Person- das ist mir lieber, als nur eine Banküberweisung zu machen. Ein strahlendes Gesicht, ein (manchmal zaghaftes) Lächeln ist soo schön…oft sind es Kleinigkeiten, die einen anderen glücklich machen. Und es ist ganz klar unser Auftrag, Nächstenliebe zu praktizieren- ein Gegenpol zum üblichen Egoismus. Aber: jeder so wie er kann und will !

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  2. Andrea

    Ich habe erfahren müssen , als ich ganz unten war und mit meinen Kindern fast verhungert wäre, das es unglaublich viele Ratschlag Geber gibt aber nur eine Handvoll Leute die geholfen haben. Für Christen ein Armutszeugnis , aber ich habe daraus gelernt….

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  3. Kitschautorin

    Mein Taufspruch war: "Meine Kindlein, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit." (1 Joh 3,18)

    Ich gebe ab und zu ein bisschen Geld. Nicht viel, weil ich selber nicht viel hab, und auch nicht immer an Hungernde.

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  4. Cornelia

    Ich würde jedem Essen geben der nichts hat ich kann zwar finanziell nicht helfen aber hungern muss niemand ich würde sofort geben, bei uns am Supermarkt war immer ein älterer Mann ich habe ihm nie geld gegeben weil ich wuste er kauft Alkohol dafür aber was zu Essen gab ich immer und er war auch dankbar dafür!

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  5. Re Ni

    Ich hatte vor einigen Monaten ein Erlebnis, das hat sich irgendwie eingebrannt. Ich war in Hannover unterwegs und in der Innenstadt an einem zentralen Punkt standen einige junge Menschen mit Schildern wo in großen Buchstaben drauf stand: "Jesus rettet!" Sie sprachen die ganze Zeit die Menschen auf der Straße an und waren quasi am missionieren. Keine 20m daneben saß ein Bettler und ich habe mich die ganze Zeit gefragt was wohl in ihm vor sich geht wenn er diese Schilder liest, aber er direkt daneben und ganz real "im Dreck sitzt". Eine absurde Situation irgendwie. Mein erster Gedanke war, warum sind die da am missionieren und helfen nicht ganz konkret. Mein zweiter Gedanke war: "Wie sehr helfe ICH denn?" Ich habe immer mal Bettlern was zugesteckt oder die Obdachlosenzeitschrift "Asphalt" gekauft…Aber reicht das? Irgendwie stellt sich ja nie ein Gefühl ein, dass es genug ist, weil es so viel Not gibt. :( 

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Hallo Re Ni, 

       

      jede gute Tat ist eine gute Tat. Und mag sie Dir noch so klein vorkommen. Reicht das? Das zu fragen bringt meiner Ansicht nach nichts. Tust Du was, tust Du was. Und das ist wunderbar. 

      Und nun, dann wollen wir mal hoffen, dass die, die missioniert haben, auch dem Bettler etwas Gutes getan haben :-)

       

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