Lass die Hosen runter!

Deine Stürze und Rückschritte hindern Gott nicht daran, DICH zu LIEBEN!


Darum ging es gestern hier auf dem Blog.

Falls Du es nicht gelesen hast; hol es nach oder merke Dir bitte diesen einen Satz. Denn er ist die Kernaussage und sagt im Grunde alles, was Du wissen musst!


Wir sind doch alles kleine Trittbrettfahrer! 

Wie ich das meine? Na, denk doch mal an Adam und Eva. Die hatten Mist gebaut, nicht auf Gott gehört und dann schämten sie sich und verstecken sich vor Gott. Kommt Dir das nicht bekannt vor?


Wir Menschen verstecken uns alle ganz gern und wollen nicht gesehen werden, wie wir wirklich sind, mit all unseren Ecken und Kanten. Wir stehen drauf, unsere Problemzonen zu kaschieren –  und ich meine damit nicht nur die mehr oder weniger kleine Speckschwarte am Bauch! Am liebsten würden wir doch manchmal unseren Speck-Weg-Schlüpper (ja, sowas gibt es) direkt bis über'n Kopf ziehen! So, dass keiner mehr sieht, wer wir wirklich sind! 

Hübsche (naja) Maske statt wahrem Gesicht! Doch … Suprise, Suprise! :-)


Egal, ob Du das jetzt lesen willst oder nicht:
Gott liebt Dich so, wie Du wirklich und wahrhaftig bist!


Gott wartet drauf, dass Du rauskommst aus Deinem Versteck der Schuld und Scham – dass Du zu ihm kommst, ehrlich bist und Dich ganz offen mit ihm unterhältst über Deine Schwächen und Probleme – eben die Hosen runterlässt (frommdeutsch: Buße tun)!

Bitte ihn um Seine Hilfe und um Gnade! Ich bin überzeugt davon, dass Du ihn damit sehr ehrst und er sich wahnsinnig freut, dass Du zu ihm kommst und ihm vertraust!

Ich denke dabei oft an die Geschichte vom verlorenen Sohn. Sie ist toll! Da steht ein Vater, verrückt vor Liebe am Fenster und wartet Tag für Tag auf seinen Sohn. Und als er dann eines Tages kommt und ganz weit weg in der Ferne zu sehen ist, da rennt der Vater los, schließt den Sohn in die Arme und schleppt ihn regelrecht den letzten Kilometer nach Hause! Zuhause fangen sie ganz neu miteinander an, als ob nie etwas gewesen wäre, und feiern eine große Party!  – Lies mal Lukas 15, 11-32.

Gott ruft Dich – er steht da am Fenster und wartet, bis Du kommst! Genau wie damals schon bei Adam und Eva! Er wünscht sich, dass Du aus Deinem Versteck rauskommst und ihm Dein wahres Ich zeigst! 
 

Traust Du Dich?!

 

Alles Liebe und ganz viel von seinem fetten Segen!
Deine Mandy

 

© Foto: meins

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 10. September 2014 veröffentlicht.

16 Gedanken zu „Lass die Hosen runter!

  1. Olaf

    Frau Punk in ihrem Element, sogar mit körperlichen Einsatz! Auch wenn einige sich jetzt sicher wieder gestört fühlen ….. ich liebe es wie einfach, praktisch, bildlich und ehrlich du biblische Wahrheiten vermittelst! Mach nur weiter so Mandy! Seit ich deinen Blog verfolge, lese ich mit ganz anderen Augen die Bibel! Freu mich schon mir es später von Colin nochmal anzuhören!

    Antworten
  2. Klaus

    Guten Tag!
    Komm doch aus Deinem Versteck raus!

    Ohne Gottes Hilfe kann man nicht aus seinem Versteck der Schuld und Scham rauskommen.
    Buße tun ist eine Gabe Gottes.
    Ja, bitte ihn um Seine Hilfe und um Gnade, denn nur wegen seiner Barmherzigkeit lässt die Maske runterkommen.

    Antworten
  3. Henning

    Ich versteh das "Versteckprinzip" nicht…was sollte man denn verstecken vor Gott ??? Und vor allem wie ???
    Das geht doch gar nicht !
    Er sieht, hört und weiss doch sowieso alles..!?

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Es geht nicht drum das man sich verstecken kann, sondern das man es will – es versucht. Das ging schon bei Adam und Eva los, nach dem Sündenfall (sie erkannten das sie nackt waren und schämten sich, 1. Mose 3,10). Es ging bei Kain und Abel weiter; Kain erschlug seinen Bruder und verscharrte ihn. Gott fragte ihn: “Wo ist dein Bruder?” – er gabs nicht zu (1. Mose 4,9).


      Der Mensch fällt immer wieder auf die Lüge rein, dass Flucht vor der Realität ihn befreien wird und ihm hilft. Ich denke aber das, dass Gegenteil richtig ist. Schon Jesus sagte, die Wahrheit macht uns frei. 


      “Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen2 reinigt. 10 Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott damit zum Lügner und beweisen, dass sein Wort nicht in unserem Herzen ist.” – 1. Johannes 1, 9-10


      Noch ein Buch bzw. Hefttipp von Kerstin Hack : 


      Mich zeigen: Leben ohne falsche Scham

      Antworten
      1. Klaus

        Guten Tag, Mandy!
        Abel fand Gottes Anerkennung.

        Hebräer 11

        4 Weil Abel an Gott glaubte, war sein Opfer besser als das seines Bruders Kain. Gott nahm sein Opfer an, und Abel fand Gottes Anerkennung.

        Obwohl Abel schon lange tot ist, zeigt er uns noch heute, was es heißt, Gott zu vertrauen.

        Antworten
    2. Colin

      Hallo Henning,
      Ich muss an meine Kindheit denken. Wenn ich etwas ausgefressen, etwas verbotenes getan hatte, bekam ich ein schlechtes Gewissen. Erst als ich meinen Eltern meinen Fehltritt gestanden hatte, fielen mir zentnerweise Steine vomm Herzen und mir ging es wieder saugut.

      Ich glaube, mit Gott geht das ganz genauso, er kennt meine Fehltritte, wie damals meistens auch meine Eltern, aber er möchte, dass ich ihm gestehe, was ich falsch gemacht habe. Dann geht es ihm so richtig gut; und mir erst recht.

      Ich hoffe Du kannst mit meinen Gedanken und Erinnerungen was anfangen und wünsche Dir, dass es Dir noch ganz oft saugut gehen wird.
      Liebe Segenswünsche
      Colin

      Antworten
  4. Susie

    In der asiatischen Welt ist es eine grosse Schmach, "das Gesicht zu verlieren". Wenn man es vor der Welt und sich selbst verloren hat – keine Würde mehr an sich findet – ist es dann nicht gnädig, wenn Gott einem wieder "Gesicht" gibt? Das tut er durch zartfühlende, feinsinnige Gesten des Humors und der Barmherzigkeit. Das schätze ich sehr  – sein sehr privates, unaufdringliches Taktgefühl.

    Antworten
  5. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

    Das interessante ist beim Sündenfall: Der Mensch versteckt sich vor Gott und nicht Gott verbrigt sich vor dem Menschen. Da der Mensch sich von Gott wegwendet, kann er ihn nicht mehr sehen und die Scham hindert ihn sich Gott wieder zuzuwenden. In Jesus haben wir die Möglichkeit uns wieder Gott zuzuwenden.

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

      In meiner Bibel steht: "Da versteckte sich der Mensch" 1. Mose 3,8. Wo steht in deiner Bibel, dass sich beim Sündenfall 1. Mose 3 Gott verbirgt? Gott musste verhindern, dass er der Mensch auch vom Baum des Lebens isst und in diesem Zustand ewig lebt. Deshalb musste der Mensch den Garten verlassen.

      Antworten
      1. Klaus

        Gott zeigt sich. Gott verbirgt sich.

        Gott ist nie weit weg. Selbst als Jehoshua am Kreuz hing und rief: “Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?” (Markus 15:34).

        Gott beobachtete Ihn. Gott stand abseits, bis Sein geliebter Sohn Seinen Auftrag erfüllt hatte – dann offenbarte Er Seine Gegenwart in der Kraft der Auferstehung.

        Gott geht nicht irgendwohin. Er ist immer nahe. Wir müssen nicht Seine Nähe fühlen, da wir wissen, daß Er hier ist.

        Und wir haben Sein Wort darauf: “Ich will dich nicht verlassen noch versäumen” (Hebräer 13:5).

        Antworten
  6. Klaus

    Guten Tag!

    Seine Sünden hindern den Mensch sich vor Gott treu zu leben. Er braucht Rettung. Er braucht Vergebung.

    Er braucht ein neues Leben. Er braucht Gottes Gnade und Liebe, denn er ist immer noch versklavet.

    Antworten
  7. Siegfried

    Wenn Christus wider kommt, dann müssen wir alle die Hose runter lassen, wie in Lukas ab 3.12 und fielen anderen Bibelstellen so ausführlich beschrieben!

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.