Erdrücke die Menschen nicht mit Geboten, liebe sie!

Ich bin ja gerade dabei, mich mit den Geboten zu
beschäftigen und wenn man das tut, kommt man
eigentlich nicht drum rum, auch zu beachten, was der gute alte Paulus zu sagen hat:


"Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.
Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf." 

1. Korinther 10, 23 LUT
 

Er sagt, alles ist erlaubt – es gibt kein Verbot!
Aber er sagt auch, dass unser Tun und Handeln zum Guten dienen sollte. Na klar, dabei laufen wir natürlich immer wieder Gefahr, uns zu verrennen und da finde ich die Gebote wichtig, weil sie wie Leitplanken auf unserem Weg sind und uns davon abhalten, im Graben zu landen.


Und doch müssen wir Menschen aufpassen – gerade in den Kirchen und Gemeinden – dass wir die Gebote nicht als Höchstes überhaupt betrachten und sie ausreizen bis zum Geht-nicht-mehr, sondern wir dürfen niemals vergessen, dass die Liebe das Höchste ist!  – siehe 1. Korinther 13, 13


Wie ich in den letzten Tagen schon schrieb, kann man Menschen nicht mit Ge- und Verboten dazu bringen, sich irgendwie zu verändern oder Gott näher zu kommen. Das klappt einfach nicht, das erzeugt nur Druck und Angst und bringt die Menschen eher weg von Gott. 


Um mal einige krasse Beispiele zu nennen, damit Du verstehst, was ich meine:

Obwohl die Bibel eigentlich gar nicht mal soviel über Sexualität zu sagen hat (andere Sozial- und Gesundheitsvorschriften werden da wesentlich häufiger angesprochen, bis hin zum Verbot von Blutwurst) wird in Gemeinden kaum mehr Wirbel um ein Thema gemacht als um die Sexualität – was wahrscheinlich vor allem etwas über diejenigen aussagt, die andauernd darauf rumreiten. 

Da wird zum Beispiel die kleine Geschichte über Onan benutzt, um Selbstbefriedigung grundsätzlich zu verdammen. Dabei geht es in dieser Geschichte darum, dass Onan seinen Samen lieber "aufs Feld fallen ließ", als auf Gott zu hören und eine bestimmte Frau zu schwängern. In der Bibel ist also die eigentliche Schuld des Mannes die, dass er nicht auf Gott hören wollte, aber in einigen Kirchen wird daraus ein generelles Lustverbot.
Am besten nur Sex, um sich fortzupflanzen – denn sonst benehmen wir uns wie Tiere!  …


Nun mag man darüber denken, wie man will, Tatsache ist, dass der Umgang mit dem vermeintlichen "Gebot" zu schrecklichen Folgen führte:

In manchen Kirchen/Gemeinden wird erzählt, dass Sexualität keinen Spaß machen darf. Lange wurde besonders jungen Männern (Mädchen machen sowas ja nicht … ) eingetrichtert, sie geben sich dem Teufel hin, wenn sie sich einen runterholen.

Als ob Gott nichts Besseres zu tun hätte, als pausenlos unter unsere Bettdecken zu starren … 


Und damals gab es dann auch angeblich wissenschaftlich(!) bewiesene Begründungen, wie z.B.: "Wer onaniert, der wird blind und bekommt Rückenmarksschwund und landet irgendwann im Rollstuhl!" 


Das tut echt weh und heute weiß hoffentlich jeder, dass diese Behauptungen fette Lügen waren! 


Viele Menschen, die die Welt krankhaft vor Sünde retten wollten, "sündigen" bei ihrem Kampf wesentlich mehr als die vermeintlichen Übeltäter, weil sie aus lauter Angst zu Mitteln greifen, die andere verängstigen, klein machen und ihnen die Freiheit rauben.


Nehmen wir noch ein Beispiel her: die Rockmusik!

Da sagt die Bibel eigentlich überhaupt nichts drüber (sie lädt nur mehrfach ein, zur Ehre Gottes zu trommeln) - doch damals, so in den 70ern und 80ern war es in einigen Kirchen/Gemeinden total verpönt mit Schlagzeug, E-Gitarre oder Bass loszurocken. Das ging gar nicht; denn der Teufel hält Einzug, je lauter die Rockmusik ist! 

Und dann kam noch ein Freak auf den Trichter und hatte herausgefunden, dass wenn man Platten rückwärts abspielt, angeblich schreckliche dämonische Botschaften zu hören sind.

Da gibt es einige gruslige Videos bei YouTube drüber zu sehen. Da berichten Leute auch, dass sie ihre wertvolle Plattensammlung in die Tonne kloppten, weil sie Angst hatten, die Musik verdirbt ihre Seele und sie verlieren ihren Zugang zu Gott. 

 

Wie traurig!! Es wurde schon damals grausam mit den Ängsten der Menschen gespielt – im Namen Gottes. Da blutet mir wirklich das Herz!

Ein "verbessertes" Leben wird niemals durch Ängste, Verbote und Regeln erreicht – sondern dadurch, dass man Menschen liebt! Dass man ihnen Seine Liebe näher bringt, sie annimmt, wie sie sind! 

Und ich behaupte sogar, wenn all die Moralisten in unseren Gemeinden – die es leider auch heute noch gibt – ihre Energie in die Liebe investieren würden, wären sie wesentlich erfolgreicher und – ja – es würde weniger gesündigt! 

Vor einigen Wochen schrieb mir ein junger schwuler Mann, dass er ganz neu in einer Gemeinde war – er trank nach dem Gottesdienst einen Kaffee. Da kam zu ihm ein unbekannter Mann und fragte: "Bist Du homosexuell?" – Wahrscheinlich hatte er es ihm angemerkt. Und der junge Kerl war völlig verblüfft und sagte: "Ähm, ja … " – Und der Unbekannte: "Ok, dann war das Dein letzter Kaffee hier!" 


DAS DARF NICHT SEIN!!! 

Natürlich ist das sehr krass … und doch sind wir alle – jeder einzelne von uns – immer wieder dazu angehalten, in Liebe zu handeln!! Jesus hat niemals einen Menschen weggeschickt, der zu ihm kam – er hat sie alle angenommen, Verbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Ehebrecher – ALLE!
 

Wir sollen liebevoll glauben und diesen liebevollen Glauben weitergeben!

Es ist nicht sinnvoll, den Menschen – noch dazu, wenn wir sie nicht mal kennen – all ihre Fehler aufs Brot zu schmieren! Das ist einfach nur dreist und alles andere als liebevoll!


Ob es sinnvoll ist, einem Menschen ein Messer zu geben, hängt beispielsweise wesentlich davon ab, ob er sich damit die Pulsadern aufschlitzen will oder seine Fesseln durchschneiden will. Und wenn er sich die Fesseln durchschneiden willl, sollte man vorher abchecken, ob es sich um einen gefährlichen Triebtäter oder um eine Geisel handelt. Und wenn es ein Geiselnehmer ist, ist er möglicherweise doch ein sympathischer Typ, der mit der Geiselname einen Militärputsch verhindert hat.


In den meisten Fällen helfen starre Regeln nicht weiter, die Liebe jedoch ermöglicht ein Handeln, das sowohl dem Augenblick als auch dem übergeordneten Prinzip der Freiheit gerecht wird!

 
Verstehst Du das?  Menschen werden nicht stark, weil man sie in ein Korsett voller Regeln presst – sondern weil man sie liebt! 

Jesus liebt uns unendlich und von dieser Liebe sollen wir abgeben, jeden Tag ein Stückchen mehr!

 

Das Bild, oben rechts, zeigt das Kreuz, ein Herz und einen Anker – ich wünsche mir, dass Du darüber nachdenkst … 

Alles Liebe und ganz viel Segen
Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 5. März 2014 veröffentlicht.

57 Gedanken zu „Erdrücke die Menschen nicht mit Geboten, liebe sie!

  1. Barbara

    Danke für den Blog, Mandy … besonders traurig fand ich den Teil mit dem “dann ist das dein letzter Kaffee hier” … Menschen, die derart aufgrenzen, könnte es helfen, sich vorher (!) zu fragen, “was würde Jesus tun ?” … sicherlich nicht (vor)verurteilen … mögen Herzen weich und offen werden.

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  2. Noreen

    Also ich sehe die Gebote nicht als Verhaltensvorschrift, sondern als Mittel, den Menschen zu zeigen, was überhaupt Sünde ist. Sie definieren sozusagen die Sünde.

    “Was für einen Sinn hat dann das Gesetz? Es ist hinzugefügt worden, damit die Macht der Sünde in den Gesetzesübertretungen sichtbar wird. Es sollte auch nur so lange gelten, bis der Nachkomme Abrahams da wäre, an dem die Zusage in Erfüllung geht.” (Galater 3.19)

    Aber weil Jesus uns gerettet hat, stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz.
    “Wir sind dem Gesetz gestorben. ” (Galater 2, 19; Römer 7, 14)
    “Wir sind nicht unter dem Gesetz”(Römer 6, 14)
    “Wir sind frei vom Gesetz.” (Römer 6, 17)

    Und nur durch Gottes Gnade wurden wir befreit und nicht weil wir die Gebote erfüllen. Sonst würde Jesus’ Tod ja auch überhaupt keinen Sinn ergeben.

    “Ich weise die Gnade Gottes nicht zurück. Wenn wir vor Gott damit bestehen könnten, dass wir das Gesetz erfüllen, dann wäre ja Christus vergeblich gestorben. (Galater 2, 21)

    Das einzige Gebot, was Jesus uns gibt, ist das Gebot der Liebe:
    “Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. (Joh 13, 34)

    Mir tut das echt richtig weh, was du von dem jungen Mann geschrieben hast, der neu in der Gemeinde war. Das fühlt sich für mich an, wie ein Schlag in die Magengrube. Hoffentlich findet er eine nette Gemeinde, wo er angenommen wird, wie er ist.

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  3. nicole

    Klasse Artikel. Danke…

    Ich denke, Gott liebt all seine Kinder unendlich.. und gerade deshalb schickt er uns hierher…. Damit jeder einzelne von uns freie Entscheidungen treffen kann und soll…. Die Gebote und die Schriften sind nur eine Richtlinie…. Gott sagte… Wenn ihr euch an diese Gebote haltet, geht es euch besser….. Stimmt…. Aber die Entschuldig so zu leben liegt bei uns. Gott respektiert dies, auch wenn wir nicht immer alles richtig machen. Er liebt uns mit und ohne Macken…. und er verzeiht…. Immer und immer wieder…. Gott ist LIEBE…
    Bevor wir auf Geboten rumreiten sollten wir uns zuerst ein Beispiel an Gottes Verhalten nehmen.

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  4. Sieghard

    Hi Mandy, mit der Rockmusik ist es leider so ein Ding. Viele Rockmusiker sind in der Tat Satan sehr verbunden, etliche Platten wurden ganz bewusst dem Satan gewidmet. Natürlich sollte man auch hier nicht pauschal urteilen, aber etwas Vorsicht ist geboten. ( Meine eigene Erfahrung ). Durch den Gebrauch von Instrumenten und auch gewisser Tonfolgen werden unter Umständen sehr schnell andere Geister verherrlicht. lg Sigi

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    1. Daniel Kohler

      Liebe Sigi, das kann man so nicht stehen lassen, was du da schreibst. 1. nicht nur in der Rockmusik wird der Teufel bewußt angebetet, sondern vor allem auch in der klassischen Musik. Während es in der Rockmusik oft nur gehabe und jugendliches Abgrenzen und austesten und das schockieren wollen ist, also oft nicht ernst gemeint ist, ist es bei der klassischen Musik bewußt und gewollt dämonische Mächte herauszufordern. Es ist nicht eine Frage des Musikstils, sondern welcher Geist dahinter steckt. Und dann ist es auch noch eine Frage, wie weit uns als Christen bestimmte Musik überhaupt beeinflussen kann. Wenn man da weiterdenken würde, dürfte man auch viele Filme, Theatestücke, Musicals und und und nicht mehr gucken. 2. Wo steht in der Bibel, welche Instrumente man speilen darf und welche nicht? Und welche Instrumente sind das deiner Meinung nach? Und der Blödsinn mit bestimmten Tonfolgen ist auch nicht auszurotten. Du glaubst doch hoffentlich nicht an den von der kath.Kirche verbotenen Akkord, die der Teufel höchst persönlich erfunden haben soll. Sorry für das manche harte Wort, aber einigen frommen Blödsinn kann ich einfach nicht mehr hören bzw. lesen.

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      1. Henning Kerstein

        Kann ich nur unterstreichen Daniel !!
        Es gibt aber durchaus wirkliche Satanisten unter Rockmusikern…es sind aber sehr Wenige !
        Ich hab auch vor längerer Zeit mal viel über dieses Thema nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Rockmusik ansich nicht schlecht, sündig oder negativ ist.
        In den Fünfzigern haben sich Jugendliche dieser Musik bedient um gegen strenge Sitten und spiessbürgerliche Ungerechtigkeit zu rebellieren. Diese Rebellion hängt dieser Musik seitdem an und Christen identifizieren diese Musik mit Rebellion gegen Gott und Glauben was sie ansich aber überhaupt nicht ist. Und das man mit bestimmten Tonfolgen irgendwelche bösen Geister herauf beschwört ist natürlich ebenfalls Teil der Panikmache gegen diese Musik.
        Nirgendwo steht, dass man mit verzerrten Gitarrensounds Gott nicht loben darf und das
        man nur frühchristliche Instrumente benutzen darf. Wenn wir elektrische Gitarren und Schlagzeuge und sowas verwenden kommt es immer noch darauf an was wir damit machen, aber verzerrte Gitarrensounds sind nicht ansich böse oder falsch oder Sünde. Es ist nur in vielen Köpfen etwas Böses, weil es immer nur mit Rebellion gegen jeden und alles verbunden wird !
        Ich persönlich höre die Rockmusik die mir gefällt und habe sie auch zur Ehre Gottes in der Gemeinde gespielt.
        Keep on rockin’
        Henning

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      2. Peter

        Also ich bin 55, glaube an Gott und Jesus, bin Christ und mache mein ganzes Leben lang schon Rockmusik (haupts. Gitarre), Blues, Bluesrock, Hardrock bis Heavy Metal.

        Und ich höre vieles von dem Zeugs auch herzlich gerne.

        Nein — ich fühle mich nicht als Satanist deswegen. Als ähnliches Beispiel möchte ich hier z.B. mal Alice Cooper anführen: Christ und gläubig – und dazu steht er auch öffentlich! Und DER war schon in den '70ern nicht gerade das, was andere als "fromm" bezeichnet hätten.

        Es ist nicht die Rockmusik an sich, keine verzerrten Gitarren, keine bestimmten Akkorde…….aber ideologisch oder religiös MISSBRAUCHEN läßt sich alles.

        Meinen beiden Vorrednern stime ich hier absolut zu  :-)

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        1. Henning Kerstein

          Heyyyy….das hört sich nach guter Musik an die du da machst…suupi !! ;-)
          Ein Freund von mir hat schon seit Jahrzenten eine christliche Bluesrockband Jordan Wells Band ;-) Der hat letztes Jahr seinen sechzigsten gefeiert !
          Wie heisst es doch so schön…you are never
          to old to Rock’nRoll :-D
          In diesem Sinne
          Be blessed and keep on rocki’n ;-)

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          1. Peter

            Eben – genau das meinte ich: auch mit Rock kann man christliche Musik machen, das hat nix mit "Satan" zu tun, nein, das ist dann doch FÜR Gott und Jesus. Und ich bin mir sicher, das wird "da oben" dann auch entsprechend positiv gesehen   :-)

            Ich hab auch einen Bekannten – die ziehn das ganze Jahr durch Deutschland mit christlicher Rockmusik. Ich bewunder das, wenn jemand so stark ist, seine Ziele auf diese Art zu verfolgen. Das ist ja nicht nur Fun, das erfordert auch eine Menge Entbehrungen.

            Wie gersagt, wenn jemand meint, er müsse als Musiker oder Zuhörer Rockmusik für "Satanismus" oder zum Bashing gegen Gott und die Bibel verwenden…..soll er glücklich sein damit. Den Rock selbst instrumentalisiert er damit nur, das kann ich mit ALLEM machen, hat aber nix mit einer "bösen" Eigenart von Rockmusik zu tun.

            Schön, daß es auch normal denkende Menschen wie Euch gibt   :-)

            "Ich weiss, das Leben kann sehr schwierig sein
            Aber wir wissen wir haben ein Geschenk erhalten
            Wir haben eine Aufgabe bekommen
            Und diese Aufgabe heißt Rock & Roll

            Gott gab dir Rock & Roll….God gave Rock'n'Roll to You"  (Kiss)

            Antworten
      3. Martina

        Ich erlebe es auch so wie Sieghard schreibt.
        Ich war lange in der Musikszene von einem "Gig zwecks Kick" zum nächsten unterwegs.
        Ich neige dazu mich in der Musik zu verlieren und laufe Gefahr wieder in meine alte Natur zurückzufallen, wenn auch nur kurz.
        Heute vermeide ich tunlichst alles, was mich von Gott weghält.
        "Es ist mir alles erlaubt — aber es ist nicht alles nützlich!
        Es ist mir alles erlaubt — aber es erbaut nicht alles!" 1.Korinther 10:23
        Jeder sollte dies selbst für sich prüfen, was Gott wohlgefällig ist.

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        1. Henning Kerstein

          Super Peter !! Genauso ist es…ich kann auch alles zum Bösen verwenden !
          Mir fiel gerade noch was ein…. ich gehe in eine Calvary Chapel mit 800 bis 1000 Leuten !
          Es kommen immer wieder Menschen da zum Glauben…jetzt rat mal wie die entstanden ist ?? Genau !! Durch christliche Rockmusik !
          Der Gründer zog mit einer christlichen Rockband durch unser Gebiet und Gott hatte ihm so ganz nebenbei den Auftrag gegeben doch hier eine Calvary Chapel zu gründen.
          Und ich weiß definitiv, dass ich nicht in eine antichristliche Gemeinde gehe !!
          Gott gebraucht auch diesen Musikstil um sein Werk voranzutreiben, auch wenn viele Christen meinen, dass diese Musik grundsätzlich böse ist. Das ist sie aber nur in den Köpfen von Vielen, nicht aber bei Gott !!

          Hallo Martina !
          Ich denke dein Problem ist ein anderes und hängt damit zusammen, dass du in der Musik eine Zuflucht von der Realität und vom Alltag gesucht hast. Du sagst du hast Angst dich wieder in der Musik zu verlieren und deiner alten Natur zu dienen…ok….ich verstehe das.
          Aber ich denke auch, dass du dich in christlicher Musik zum Lob und zur Anbetung Gottes GERNE “verlieren” darfst ;-)
          Damit züchtest du dann deine neue Natur !
          Gott würde sich sehr darüber freuen ;-)
          Das was du früher auf Konzerten gesucht hast, ist ja heute ausgefüllt und du musst keine Bedenken mehr haben, dass irgendwas Negatives Besitz von dir ergreift…auf jeden Fall nicht auf christlichen Konzerten oder Worshipveranstaltungen !
          Liebe Grüße und Gottes Segen ;-)
          Henning

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        2. Sieghard

          Danke Martina, wenigstens eine Person, die versteht was ich meine. Ohne gleich irgendeinen Stuss zu schreiben.

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          1. Lea

            Ich hab keine Angst vor Rockmusik, aber muss in eurer Diskussion so was stehen: "Schön, daß es auch normal denkende Menschen wie Euch gibt"

            Wie war das nochmal mit der Annahme anders denkender Menschen? Bitte aufpassen, dass nicht nach bestätigung der eigenen Meinung gesucht wird, statt in Freiheit, Klarheit und Freundlichkeit deinen Standpunkt zu vertreten, ohne gehässig auf andere herabzublicken.

            Wir sind alle aufm Weg und niemand hat Weisheit und Erkenntnis mit Löffeln gefressen…

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  5. Daniel Kohler

    Mandy, du sprichst mir aus der Seele. Du weißt aber, dass du mit dieser Ansicht zwar nicht alleine stehst, aber damit noch viel Fläche für Angriffe aus der frommen Welt bietest. Aber wir sind es ja von dir auch gewohnt, dass du heiße Eisen anpackst.Weiter so.

    MfG Daniel

    Antworten
  6. matt

    "Ok, dann war das Dein letzter Kaffee hier!" 

    Hallo Mandy,

    Ich hab das gerade im ICE gelesen und echt geheult.

     

    Kann mir bitte jemand mal sagen, wo und wann Jesus je einen Menschen verurteilt und abgewiesen hat?

    Mir fallen nur Geschichten ein, bei denen Jesus  auf Menschen zugegangen ist.

    Jesus hat sich bei Zachäus eingeladen. Zachäus war ein Arschloch, der mit Besatzern kooperiert hat und Menschen betrogen hat. (Luk. 19)

    Bei einem Treffen mit einer  Ehebrecherin fragt er, wer denn noch nie etwas falsches gemacht hätte.

    So jemand könne gerne den ersten Stein werfen. (Joh.7 )

    Jesus war sich nie zu fein, mit dem Abschaum zu sprechen.

     

    Mandy, bitte sag dem homosexuellen jungen Kerl, dass er mit mir in MEINER Gemeinde mit mir ganz viele Kaffees trinken kann !!!!!

    Und wenn er zusätzlich noch aus rassistischen Motiven mit der NSU Ausländer ermordet hat

    und Kinderpornographie produziert und Steuern hinterzieht und was weiß ich noch gemacht hat,

    dann kann er trotzdem kommen, selbst dann habe ich NICHT das Recht ihn abzuweisen.

    Selbst dann kann er mit mir Kaffee in meiner Gemeinde trinken !!

    Jesus hat sich auch für ihn hinrichten lassen!

     

    Jesus hat sehr wohl Tacheles geredet und die Pharisäer beschimpft. (Mat 5,20 )

    Er hat Gauner aus dem Tempel getrieben. (Luk. 19)

    Paulus hat auch den Ausschluss von Gemeindemitgliedern verteidigt (1 Kor 5,1)

     

    ABER: Jesus hat NIE einen Menschen abgewiesen, der zu ihm wollte.  
    Ich werde mit JEDEM Kaffee trinken, der in meine Gemeinde kommt !!!!

    Das heißt nicht, dass ich alles gut finde, was die Menschen so gemacht haben

    – und es würde mir sehr schwerfallen, mit einem Adolf Eichmann Kaffee zu trinken –

    aber ich will ein Liebender werden, kein Richter.

    Das Urteil wird einmal jemand anderes sprechen, nicht ich.

     

    So langsam hab ich mich jetzt wieder beruhigt.

     

    Liebgruss und Danke für Deinen Text,

    Matt

    Antworten
    1. merinosheep

      Hey matt,

      Ich komm mal aufn Kaffe in Deine Gemeinde-Family. ;-) Bin manchmal ganz schön hochmütig und so. Aber ich leide daran und möchte auch ein "Liebender" werden.

      Liebe Mandy,

      Das hat wieder mal gesessen. Thanks & Spossibo & Segen @ all

      merinosheep

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    2. Jan

      Danke. Ich würde gern mal kommen Matt, war echt geschockt. Aber Idioten gibt es eben überall. Leider! Wo ist die Gemeinde? In der Nähe von Potsdam? ;-)

      Grüße vom jungen Kerl.

      Jan

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  7. Andreas

    Immer wieder gut! Danke Mandy!

    doch in zwei Dingen kann ich Dir nicht GANZ zustimmen:
    Paulus schreibt im ersten Korintherbrief NICHT, dass alles erlaubt sei – auch, wenn ich das selber viele Jahre lang geglaubt habe. Wenn man den Brief im Zusammenhang liest, dann steht da eher das Gegenteil. Paulus geht hier auf die Argumentation der Korinther ein. Genau genommen steht da sinngemäß: “Ihr behauptet, alles ist erlaubt…” Die “Hoffnung für alle” übersetzt das so: »Ihr lebt nach dem Grundsatz: “Alles ist erlaubt!” Ich antworte darauf: Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut die Gemeinde auf.« (1.Kor. 6,23)

    Der zweite Punkt ist die Sexualität. Hier findet die Bibel an vielen Stellen sehr deutliche Worte. Gerade auch der erste Brief an die Korinther. Die gingen nämlich davon aus, dass sie, wenn sie einmal gerettet waren, ihr bisheriges Leben weiter führen konnten. Dazu gehörten dann auch sexuelle Ausschweifungen und der regelmäßige Besuch von (Tempel-)Prostituierten. Paulus schreibt ganz deutlich, dass der Körper eines Christen zum “Tempel des Heiligen Geistes” geworden ist und dass gerade das Sexualverhalten diesen Tempel entweihen kann.

    Unserer Sexualität sind in der Bibel deutliche Grenzen gesetzt. Und das ist auch gut so, denn nirgends sind wir angreifbarer als in diesem Bereich. Das wird mir wohl jeder bestätigen, der mal von einem (Ex-)Partner bloßgestellt wurde indem dieser intime Details über einen veröffentlichte. Laut Bibel ist unser Sexualleben ein Bestandteil einer Ehe, die im Idealfall lebenslang andauern sollte. Auf Anfrage hat Jesus selbst die etwas großzügigeren Regeln, die zu seiner Zeit galten, sogar noch verschärft!

    Doch das alles ändert nichts an der Tatsache, dass wir “Frommen” bisweilen krankhaft auf dieses Thema fixiert sind. Unsere Lieblosigkeit gegenüber Menschen, die sich nach unseren Maßstäben sexuell nicht “biblisch” verhalten (ob es sich wirklich so verhält ist eine ganz andere Frage!) ist oft mindestens genau so schlimm!

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    1. Martina

      Ich stimme dem zu was Andreas schreibt.Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

      "Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so daß ihr nicht das tut, was ihr wollt."
      Galater 5:16-17

      Man lebt im Fleisch,wenn man sich von der Seele, also den eigenen Empfindungen und Gefühlen leiten lässt.
      Ein Leben im Geist bedeutet, deine Seele ist entmachtet und unter der Regierung des Geistes.
      Die Seele muss lernen, sich dem Geist unterzuordnen.
      "Ich muss abnehmen, Christus in mir zunehmen" … ein Entwöhnungsprozess.
      Wenn du "im Wort Gottes lebst", dann säst du auf den Geist und nährst ihn.
      Der gut genährte starke Geist macht es dir möglich, dein Fleisch zu kreuzigen, denn deine Seele ist gehorsam, genügsam und friedlich geworden. Sie kommt zur Ruhe.

      "Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln."
      Galater 5: 24-25

      Die schönen und angenehmen Dinge des Lebens verlieren ihren Stellenwert.
      Genuss ist völlig ok, aber wie wichtig ist er dir?

       

      Antworten
  8. Dorothe

    Alle Gebote sind liebe zu Gott und dem Nächsten… Wenn man genauer hinschaut dreht sich bei allem Geboten alles um die Liebe zu den anderen.. Ich bin mal so provokativ-auch in einem Jota-Gebot wie dem Gebot für Frauen während der Regel geht es vielmehr darum den Nächsten zu schützen als um Frauenfeindliche Grenzen…wir haben Paulus und Jesus bisher viel zu oft missverstanden. Aber sonst ganz guter Artikel trotzdem.

    Antworten
  9. Sönke

    Sehr guter Blogeintrag.Was man ja sagen muss ist, dass es bei Onan überhaupt nicht um Selbstbefriedigung geht. Der Teil mit dem schwulen Gemeindeglied geht überhaupt nicht. Solche Äußerungen bringen die ganze Christenheit in Verruf.

    Antworten
  10. Claudia

    Liebe Mandy, ich finde diesen Beitrag so genial, er spricht mir total aus der Seele, weil ich oft in Gemeinden und bei einzelnen Christen die moralische Gesetztestreue und Be(Ver)urteilung gesehen habe und das macht mich immer sehr traurig, ich möchte diese Menschen auch nicht verurteilen, sondern auch lieb haben, auch wenn es mir manchmal sehr schwer fällt. Wer weiß wie sie zu diesen Ansichten gelangt sind. Also: danke, danke, danke für diesen Beitrag!! :)

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  11. Klaus

    Wem folgen wir? Ich folge der Rockmusik nicht. Ich bin gegen Unreinheit!
    Gott ist ein Gott der Reinheit. Der Weg der Reinheit wird im Allgemeinen nicht in der Rockmusik ermutigt und gelehrt.

    Alles Liebe und Gottes Segen.

    Antworten
    1. Daniel Kohler

      Deine Argumentation ist unfair, genau so könnte ich argumentieren: " Wem folgen wir? Ich folge dem Schnitzel Jäger Art nicht. Ich bin gegen unreinheit". Es geht doch nicht darum ob man Rockmusik folgt oder nicht. Es geht darum, dass ich als Christ Rockmusik höre oder hören darf. Und die Rockmusik lehrt genau die gleichen Dinge wie andere Musikrichtungen auch.

      Antworten
  12. Monika

    Gott hat eben jeden Menschen lieb. sorry das zwei texte draus wurden aber über Handy ist das als mal so ne Sache:-)

    Antworten
  13. Sab Göktaşı

    Auch mir gefällt dieser Blogeintrag ausgesprochen gut. Nur leider muss ich immer wieder feststellen dass der Mensch es oftmals vergisst im Sinne der Liebe zu handeln und selbst der Mensch der nicht bei sich selber angekommen ist, greift durchaus zu handgreiflichen Übergriffen, sodass selbst die Liebe ein Korsett des Zwanges werden kann. Liebe sollte Liebe bleiben und ein Gefühl das stets im Positiven und nicht aus Zwängen heraus handelt. Keine Gewalt, keine Diskriminierung gegenüber Homosexuellen, kein Handeln von Übergriffen die anderen Menschen körperliches wie seelisches Leid zufügen könnte. Sondern einfach "die Liebe" die einen Ort der Stille, des Rückzugs und der Geborgenheit schenkt! Das ist Liebe unter Menschen und die Liebe Gotte und nichts anderes!!!!

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  14. Denisa

    Liebe Mandy,

    das ist das erste Mal dass ich hier etwas schreibe und irgendwie bin ich echt aufgeregt obwohl mich ja keiner sieht und kennt. Wahrscheinlich weil mir das Thema so aus der Seele spricht ( wie übrigens so viele deiner Themen).

    So oft werde ich von Menschen, die mit keine Christen sind auf provokante Art gefragt wie ich zu Homosexuellen stehe, oder zu Sex vor der Ehe oder Alkohol oder sonstiges…diese Fragen kann ich schon nicht mehr hören, denn eigentlich geht es dabei immer um irgendwelche Ansichten und darum Christen als weltfremd darzustellen. Ich würde so gern in solchen Gespräche von Gottes Liebe erzählen und diesen Krampf aus solchen Gesprächen rausholen aber am Ende finde ich mich doch in einer Diskussion wieder die ich eigentlich gar nicht wollte. Und ich finde aber dass diese Fragen von Nicht-Christen zurecht gestellt werden, denn wir Christen selber beschäftigen uns auch so oft und viel damit, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Wir vergessen, dass es um den Menschen geht und nicht in erster Linie um seinen Lebensstil, Seine Hobbies oder Ansichten. Und wenn wir uns irgendwelche Richtlinien ständig auferlegen, warum sollten Nicht-Christen diese nicht aufgreifen? Ich wünsche mir so sehr, dass Jesus uns einfach nur mehr Liebe füreinander schenkt. Ich brauche das echt jeden Tag neu, denn sonst verrenne ich mich in irgendwelchen Dos and Don'ts.

    Danke für deinen Blog Mandy und allen Mitarbeitern:)

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  15. thomas

    danke du hast mir voll aus dem herzen gesprochen und drn nerv der zeit voll getroffen. dieser block sollte in großem maßstab verbreitet werden. ich schicke ihn jedenfalls an meine freunde und bekannten, drucke ihn aus und nehme ihn am kommenden sonntag mit in den gottesdienst.der herr segne dich fett.

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  16. Juli

    Hallo liebe Mandy,

    danke für diesen Blogeintrag. Ich finde es sehr gut, dass du immer wieder auf Jesus Liebe hindeutest. Und nicht umsonst hat Jesus insbesondere die Pharisäer häufig scharf kritisiert.

    Keiner von uns hat das Recht, Steine zu werfen. Leider kommt dies nur zu häufig vor, auch unter Christen. Ich habe mich selber schon oft sehr unter Druck gesetzt gefühlt, aufgrund solcher Aussagen, wie "du darfst das nicht" oder "wenn du das tust, dann ist alles vorbei" etc. Letztlich hat das dazu geführt, dass ich das Gefühl hatte, Gott nicht gerecht werden zu können, weil ich ein Bild von Gott hatte, was nicht der Realität entsprach. Ich sah ihn als den Fordernden, der soviele Ansprüche an mich stellt, die ich gar nicht erfüllen kann. Grundlage dieser falschen Gottesvorstellung waren "fromme" Menschen, die sich wieder unter das Gesetz begeben hatten, anstatt Jesus zu vertrauen, dass ER sie reinwäscht und heiligt, jeden Tag aufs Neue. Diese Menschen legen den strengen, gesetzlichen Maßstab nicht nur an sich selber an, sondern auch an andere an. Letztlich müssen sie erfahren, dass Jesus Liebe uns in Freiheit führt, und nicht in Gebundenheit. Aber auch in die Freiheit, ihm zu gehorchen.

    "Als ob Gott nichts Besseres zu tun hätte, als pausenlos unter unsere Bettdecken zu starren …"

    Hier muss ich leider ein wenig widersprechen. Gott sieht alles, was wir tun:

    "Wenn ich mich setze oder aufstehe – du weißt es; meine Absichten erkennst du schon im Voraus.Ob ich gehe oder liege, du siehst es, mit all meinen Wegen bist du vertraut.Ja, noch ehe mir ein Wort über die Lippen kommt, weißt du es schon genau, Herr." (Psalm 139, 2-4)

    Deshalb finde ich es leichtfertig zu sagen, er interessiert sich für bestimmte Lebensbereiche nicht. Er möchte jeden Bereich unseres Lebens haben. Auch die Bereiche, in denen wir versagen, nicht weiterwissen oder verzweifeln. Ob Selbstbefriedigung eine Sünde ist oder nicht, sollte jeder selbst prüfen. Ich finde das auch nicht einfach zu beantworten, da es dazu keine wirklich konkrete Bibelstelle gibt. Allerdings wird an mehreren Stellen der Bibel vor sexueller Unmoral gewarnt. Und ich selbst kann nur bestätigen, dass ein leichtfertiger Umgang mit Sex nicht grade gute Früchte hervorbringt, sondern sehr schmerzhafte Folgen haben kann, was das Herz angeht. Davor möchte Gott uns schützen. Wie dem auch sei, wenn Selbstbefriedigung Sünde ist , dann ist es eine Sünde, wie andere Sünden auch. Und dann dürfen wir damit zu Jesus gehen und seine Vergebung annehmen. Ja, das sollen wir sogar, mit jeder Sünde.

    Natürlich haben wir komplette Entscheidungsfreiheit, was wir tun und was wir lassen, aber Paulus schreibt auch: "Geschwister, ihr seid zur Freiheit berufen! Doch gebraucht eure Freiheit nicht als Vorwand, um die Wünsche eurer selbstsüchtigen Natur zu befriedigen, sondern dient einander in Liebe." (Galater 5,13)

    Ich finde Römer 8,6 sehr hilfreich, um zu prüfen, ob etwas ok ist oder nicht: "Was der Geist will, bringt Leben und Frieden." Wenn ich keinen Frieden über etwas hatte, was ich getan habe und mein schlechtes Gewissen mcih geplagt hat, dann wollte mir Gott zeigen, dass es nicht ok war und dass ich Buße tun muss. Ich musste lernen, dass nur Jesus in mir das Gute vollbringen kann und dass ich es nicht aus eigener Kraft tun kann. Ich musste aber auch lernen, die Freiheit in der ich lebe, nicht nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, sondern mich immer wieder unter Gottes Herrschaft zu stellen. Das bedeutet auch Umkehr und Buße. Auch wenn das unserem Stolz manchmal gar nicht gefällt, aber es bewirkt Segen. So kann ich ohne Angst und in Freiheit leben: In dem ich Jesus vertraue, dass er das Gute in mir vollbringt und mir seinen Willen zeigt und dass er mich reinwäscht, wenn ich versage. Es geht nicht um die Anforderungen von Menschen.

    Gottes reichen Segen für dich, die anderen Mitarbeiter und für euren Dienst. Es ist toll zu sehen, wie krass Gott Menschen gebraucht und was für außergewöhnliche Wege er hat, Menschen zu erreichen :)

     

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  17. Heike

    Liebe Mandy,

    auch mir hat Dein Blogeintrag wieder gut getan. Dazu habe ich vor Jaaaahren mal etwas von einer Karte abgeschrieben.

    Ohne Liebe ist das Leben sinnlos !

    Pflicht                                            macht verdrießlich

    Verantwortung                                macht rücksichtslos

    Gerechtigkeit                                  macht hart

    Wahrheit                   ohne             macht kritisch

    Erziehung                                      macht widerspenstig

    Klugheit                    Liebe            macht gerissen

    Freundlichkeit                                macht heuchlerisch

    Ordnung                                        macht kleinlich

    Sachkenntnis                                macht rechthaberisch

    Ehre                                             macht hochmütig

    Besitz                                           macht geizig

    Glaube                                          macht fanatisch.

    Und, das ist mir wichtig, ich würde auch gern mit dem jungen Mann einen Kafee trinken, oder zwei, oder drei…. 

    Seid alle gesegnet.

     

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  18. luise

    Ich finde das interessant,wegen der Sexualität.

    Finde man sollte schon ein gesundes Verhalten an den Tag legen und sich folgende Fragen stellen:

    -Seh ich den Menschen als Objekt der Begierde oder seh ich ihn als Menschen?

    -Ist onanieren wirklich so schlimm?Was tut MIR gut?

    -Drücke ich anderen durch mein Sexualverhalten was auf?Wenn nicht kann ich damit Selbstbestimmt leben?

     

    Was ich sagen will ist nicht dass man etwas aufzwingen sollte.Aber man sollte schon gucken wie man mit seinen Mitmenschen umgeht.Das beste Beispiel ist die Bildungsplanreform 2015.Es sind Eltern demonstrieren gegangen,weil sie das Gefühl hatten,dass ihren Kindern was aufgedrückt wurde gegen IHREN Willen.

    Ich bin der Meinung,dass Eltern die Möglichkeit haben sollten ihr Kind vor solchem Unterricht freistellen zu lassen und nicht wie Kriminelle behandelt werden.Ist meine Meinung.
    Außerdem sollte zuerst Menschlichkeit vor Sexualität kommen.Denn umgekehrt,finde ich dass Leute dann wirklich zu Tieren werden.

    Das Onanieren einen in den Rollstuhl befördert,finde ich übrigens Quark.Wenn ein Mensch glücklich damit ist,ist es doch okay.Sollte er es privat aber machen.Anders wäre das wirklich ein Problem.Nicht weil ich verklemmt bin,sondern weil z.B Kinder das noch nicht verstehen können wenn jemand das vor ihnen macht.Und das würde dann wirklich ein Aufzwingen bedeuten.Nicht jeder muss damit einverstanden sein was ein anderer macht.Und nicht umsonst heißt es ,dass Sexualität etwas intimes ist,was man mit einem besonderen Menschen teilt und nicht mit jemand X-Beliebigen.Deshalb appeliere ich daran,dass Menschen Sexualität selbst entdecken sollten OHNE das Jemand ihnen irgendwelche Lügenmärchen darüber erzählt egal ob es von Kirche oder Staat kommt.Das verunsichert nämlich.Eben wegen der genannten Intimität und der Wahrung der persönlichen körperlichen Grenze.

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  19. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

    Ein toller Text von Claiborne/Hartgrove: 

    Die Wahrheit ist, dass Gott nicht verherrlicht wird, wenn wir versuchen, als perfekte Menschen zusammenzuleben. Gemeinschaften, die nach Perfektion streben, versuchen immer, die unperfekten Menschen auszusortieren – bis niemand mehr übrig ist. 

    Jesus wurde verherrlicht, als er den liebte, der ihn verletzte. Gott wird verherrlicht, wenn wir weiter die dreckige Arbeit erledigen, auch für die Leute, die uns wie Dreck behandeln. 

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  20. Roman Kraft

    Liebe Mandy,

    an die Zeiten in unserer Gemeinde (die ursprünglich sehr pietistisch geprägt war) in den 80er-Jahren kann ich mich noch sehr gut erinnern, als lebhaft darüber diskutiert wurde, ob ein Schlagzeug in den Gottesdienst gehört oder nicht. Gut, dass wir diese Diskussion hinter uns haben und Schlagzeug mittlerweile auch bei uns völlig normal ist. Aber auch in anderen Bereichen wurden oft Regeln aufgestellt, die ich damals vielleicht akzeptiert habe, die ich aber heute mit einem großen Fragezeichen versehe. Beispiele: Ein Christ darf nicht ins Kino gehen – und ich bin froh, dass ich das heute ohne Gewissensbisse tun kann, ja sehr oft dabei erlebe, dass Gott auch durch "weltliche" Filme zu mir spricht und mich berührt (by the way: "The Blind Side" mit Sandra Bullock ist so ein Beispiel – ein an sich weltlicher Film mit einer zutiefst christlichen Botschaft über Annahme und Nächstenliebe, bei dem ich regelmäßig das Taschentuch zücke, wenn ich ihn mal wieder anschaue). Oder anderes Beispiel: Ein Christ darf nicht im Fußballverein Fußball spielen – und ich hatte deshalb tatsächlich mal als 16-Jähriger die Fußballschuhe an den Nagel gehängt, habe dann aber im Schülerbibelkreis Christen kennengelernt, die trotzdem Fußball im Verein gespielt haben, und habe es dann wieder angefangen. Wie verlogen und doppelzüngig diese Diskussion ist, zeigt die Tatsache, dass dann aber ein christlicher Fußballer wie Cacau auf diversen christlichen Veranstaltungen (wie z. B. Pro Christ oder "Ich glaub's") als tolles Beispiel präsentiert wird. Hätte Cacau nie in einem Fußballverein gespielt, wäre er nicht das, was er heute ist. Und trotzdem will man gleichzeitig jungen Leuten das Fußballspielen im Verein verbieten – wie passt das denn zusammen?
    So weit mal meine Gedanken zu dem Thema.
    Liebe Grüße aus dem badischen Pforzheim
    Roman

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  21. Martina

    „Pro Christ“ findet alle zwei bis drei Jahre statt und viele Gemeinden, die sich als bibeltreu bezeichnen würden, beteiligen sich an dieser Veranstaltung. „Pro Christ“ soll eine Evangelisation im großen Stil sein, die Menschen erreichen will, die dem christlichen Glauben fern stehen. Auf den ersten Blick klingt das alles ganz gut. Doch etliches an „Pro Christ“ ist äußerst fragwürdig. Vielen fällt das gar nicht auf, weil wir an ein verwässertes und oberflächliches Evangelium gewöhnt worden sind. Schließlich soll es ja der moderne Mensch annehmen und da muss man seinen Bedürfnissen nach schon Anpassungen vornehmen. Dabei heraus kommt ein „Evangelium light“.

    Das Evangelium zu verkünden ist der Auftrag aller Christen. Grundsätzlich sollten wir dazu auch alle nur erdenklichen Wege nutzen. Doch ganz sicher sollen wir dabei die Botschaft nicht verstümmeln. Im Römerbrief bekommen wir eine gute Leitlinie an die Hand. Paulus geht genau in der Reihenfolge vor, dass er dem Sünder zuerst seine abgrundtiefe Verlorenheit vor Augen führt. Erst danach kann er die Erlösungsbotschaft überhaupt verstehen und würdigen und zu wahrer Buße finden. Wo dieser Kern weggelassen wird, können keine echten und gesunden Bekehrungen die Folge sein!

    Echter Glaube, der einen Menschen errettet, zeigt sich durch Gottesfurcht, Abwendung von allen Sünden, Gehorsam gegenüber Gottes Wort und Absonderung von den Dingen, die die Welt ausmachen. Er beinhaltet auch ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus vor anderen Menschen.

    Bei „Pro Christ“ werden die wesentlichen Säulen des Evangeliums nicht deutlich betont. Hier und das wird ein Körnchen fallen gelassen, doch die Aussagen werden mit humanistischen Gedanken vermischt, die das Ganze aus der Perspektive der Bedürfnisse des natürlichen Menschen angehen. Sünde wird verharmlost als Schrott dargestellt, der unser Leben blockiert bzw. unsere Selbstverwirklichung behindert.  
     
    „Pro Christ“ verkündet nicht die ganze Wahrheit der Bibel. Wir haben halt alle Fehler gemacht – dem kann ja nicht wirklich jemand etwas entgegenhalten. Das gesteht jeder ein. Aber wie durch und durch verdorben wir durch die Sünde sind wird nicht erwähnt. Es würde ja auch die schöne Stimmung stören. Auch wird die Welt nicht als etwas Schlechtes dargestellt, von dem sich der Christ abwendet, sondern „Pro Christ“ gibt sich so „Pro Welt“ wie nur möglich.

    Der Opfertod von Jesus Christus wird so verzerrt dargestellt, dass man meinen könnte, Jesus sei eine Art Müllentsorger für den Sünder. Wie soll da ein Ungläubiger noch wahre Ehrfurcht vor dem Werk des Herrn bekommen? Man ist zwar froh, wenn der Müll weggeschafft wird, aber der Müllentsorger selbst wird nicht besonders wertgeschätzt. Der auferstandene, verherrlichte Herr wird nicht erwähnt. Gott wird ständig einseitig so dargestellt, als sei er dazu da, die Bedürfnisse des Menschen zu erfüllen. Von Buße ist überhaupt nicht die Rede, lediglich von einer Veränderung in unserem Leben. Es wird von einem optimalen Leben unter der Regie Gottes gesprochen, darum sollte man es doch „mit Jesus versuchen“. Was hat man schließlich zu verlieren? Es wird nicht deutlich gemacht, was „Bekehrung“ wirklich bedeutet. Bei „Pro Christ“ ist von einer Richtungsänderung die Rede, aber wer hätte sich die nicht schon manches Mal in seinem Leben gewünscht? Dass eine völlige Abkehr von jeglicher Sünde gemeint ist, wird dem Zuhörer vorenthalten. Er bekommt also den Eindruck, es wäre vielleicht gut, sein Leben ein wenig umzugestalten und Gott hier und da ein wenig mit einzubeziehen. Als Beispiele für Sünde werden nur die Dinge genannt, die auch nach humanistischer Denkweise abgelehnt werden: Ehebruch, Habgier, Mord, Betrug, Geiz etc. Dass aber z.B. auch vorehelicher Sex, wilde Ehe, Homosexualität und Lügen dazu gehören, wird tunlichst nicht angesprochen. Das Leben nach der Bekehrung verspricht nach „Pro Christ“ freie Lebensentfaltung. Die gesamte Verkündigung erinnert an die Wortwahl der ungläubigen Liberaltheologen aus dem Ökumenischen Rat der Kirchen.
     
    „Pro Christ“ orientiert sich an den Bedürfnissen des natürlichen Menschen, genau wie die Werbung. Robert Schuller und andere haben bereits vor Jahrzehnten begonnen, solche Marketingkonzepte in die Gemeinde hineinzutragen. Früchte davon sind u.a. „Willow Creek“ und Rick Warren mit seiner „Vision“. Die Menschen sollen angelockt werden, Jesus Christus anzunehmen, weil das all ihre Bedürfnisse erfüllen würde. Obwohl es natürlich nicht falsch ist, dass das richtig gelebte Christenleben äußerst erfüllend sein kann und soll, ist das alles erst eine Frucht des richtigen Fundaments, nämlich des Ablegens des Eigenlebens, das hier erst gar nicht gelegt wird.

    „Pro Christ“ wird aufgezogen wie eine bunte Fernsehshow mit Moderator, Orchester, Bands, Ballett- und Tanzeinlagen, Theater- und Pantomimeszenen sowie Prominenteninterviews, mit aufwendiger Bühnendekoration, Ton – und Lichteffekten. So stellt sich der Besucher auf leichte Unterhaltungskost ein. Die Botschaft, die psychologisch vermittelt wird, lautet: „Wir Christen sind keine weltfremden Heiligen. Hier wirst du nichts Radikales hören. Wir wollen nur, dass du dich wohl fühlst.“ Das ist sicherlich bewusst so geplant, wie auch bei den in manchen Gemeinden üblichen „Gästegottesdiensten“, in denen die Hemmschwelle herabgesetzt und erreicht werden soll, dass sich die Besucher wohl fühlen und dadurch eher auf die vermittelten Inhalte ansprechen. Ist das der richtige Rahmen für das Evangelium? Es wird argumentiert, dass es doch die Hauptsache sei, dass die Leute kommen. Dafür ist man bereit, fast jedes Zugeständnis an den Zeitgeist zu machen.
     
    Die musikalischen Beiträge sind fast ausnahmslos im Stil weltlicher Rock- und Popmusik gehalten. Die Besucher sollen ja positiv eingestimmt werden. Dass die Rock- und Popmusik letztlich auf dämonische Quellen afrikanischer Götzenanbetung zurückgeht, ist für moderne, „weltoffene“ Christen von heute offensichtlich kein Thema. Sie hören solche Musik selbst gerne und finden erst recht nichts dabei, den ungläubigen Zeitgenossen das Evangelium eingepackt in moderner Popmusik mit „christlichen“ Texten zu servieren.
     
    Der Grundtenor der musikalischen Beiträge ist oberflächlich fröhlich und optimistisch. Die „christlichen“ Künstler imitieren ihre weltlichen Schlagervorbilder fast perfekt, bis hinein in die oft unzüchtige Körperbewegung und erotisierte Stimmführung der Sängerinnen. Es läuft ein Kult ums Ich, der sich auch in den Texten widerspiegelt. Sie sind meist seicht und oberflächlich und vermitteln den Eindruck, der christliche Glaube sei eine wunderbare Lebenshilfe für ein gelingendes, schönes Eigenleben.

    Man muss zwingend zu dem Schluss kommen, dass bei „Pro Christ“ keine biblische Verkündigung des Evangeliums stattfindet, sondern ein verwässertes und verfälschtes Evangelium präsentiert wird, das Menschen in die Irre führt. Ernsthafte Gläubige sollten daher dabei nicht mitmachen und auch keine Ungläubigen ermutigen, „Pro Christ“ zu besuchen.
     
    „Pro Christ“ war von vorneherein so angelegt, dass eine breite Palette aller sich Christen nennenden Fraktionen als Träger beteiligt werden sollten. Hierbei folgte man erkennbar dem Konzept von Billy Graham, der so etwas wie der „geistliche Mentor“ von „Pro Christ“ ist.
     
    Billy Graham selbst, einer der populärsten Gestalten in der Namenschristenheit, hatte schon in den 1950er Jahren damit begonnen, in den Trägerkreis seiner Kampagnen sowohl liberaltheologische Protestanten als auch Vertreter der Katholischen Kirche einzubeziehen. Er selbst trat als klassischer „Evangelikaler“ auf, verbrüderte sich aber mit ihnen. Bekehrte schickte er in ihre Herkunftsgemeinden zurück, auch wenn das die römisch-katholische Kirche war. Billy Graham ist ein Verehrer der römischen Päpste, besonders auch Johannes Pauls II., die er immer wieder aufsuchte. Interessanterweise ging Graham auch zu einer Audienz nach Rom, um den päpstlichen Segen zu empfangen, bevor er 1993 die Aktion „Pro Christ“ begann.
     
    So arbeiten im Trägerkreis von „Pro Christ“ hochrangige Vertreter der namenschristlichen, vom Glauben abgefallenen „Volkskirchen“ mit – unter ihnen Befürworter der Homosexuellensegnung und Leugner der Auferstehung Jesu Christi – sowie u.a. Vertreter der Evangelischen Allianz, des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), der Methodisten, des Bundes Freier Evangelischer Gemeinden, der Lausanner Bewegung (Deutscher Zweig), des CVJM etc. mit. Unterstützt wird „Pro Christ“ ausdrücklich auch von der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Vor Ort soll es genauso gehandhabt werden. Evangelikale Gemeinden sollen mit Vertretern der Katholischen Kirche, liberaler Kirchengemeinden, Pfingstlern und Charismatikern zusammenarbeiten. Immer wieder wird betont, dass man um der Evangelisation willen Trennendes zurückstellen müsse. Es ist ausdrückliches Ziel dieser Bewegung, die Zusammenarbeit solcher verschiedenartiger Gemeinden und Gruppen vor Ort zu fördern. Wer bei „Pro Christ“  mitmacht, der verpflichtet sich damit auch diesem ökumenischen Einheitskonzept.
     
    „Pro Christ“ ist daher ein Instrument, das biblisch geprägte Gemeinden unter ein fremdes Joch mit Ungläubigen führt. Die Bibel hält wahre Gläubige an, jede geistliche Zusammenarbeit mit Ungläubigen und Vertretern von Irrlehren zu meiden und sagt, dass eine solche nur im Leib Christi unter wirklich wiedergeborenen Gotteskindern möglich ist.
     
    Die Vermischung der wahren Gemeinde mit der babylonischen Hurenkirche der Endzeit ist eine der größten geistlichen Gefahren in unserer gegenwärtigen Zeit. Die von der Katholischen Kirche wie auch vom „Ökumenischen Rat der Kirchen“ und anderen abgefallenen, liberalen evangelischen Führern betriebene Bewegung zur Einigung aller Namenschristen, im allgemeinen kurz „Ökumene“ genannt, ist deshalb so gefährlich, weil sie nach dem prophetischen Wort der Bibel der Entfaltung der HURE BABYLON dient. Die Hure Babylon ist im Kern identisch mit der Katholischen Kirche, wie die Erwähnung Roms, der Stadt auf den sieben Hügeln, in Offenbarung 17:9 zeigt.
     
    Der Widersacher tut alles, um in diese üble religiöse Vermischungsbewegung auch die bibeltreuen Gläubigen mit hineinzuziehen. Sie, die berufen sind, sich abgesondert zu halten und gegen allen religiösen Betrug das Licht des wahren Evangeliums hochzuhalten, sollen geschwächt und mundtot gemacht werden durch die Einbindung in ein unbiblisches Joch mit eben den Kräften, die den Namen Jesu Christi nur im Munde führen, in Wahrheit aber die Sache des Antichristen unterstützen.
     
    Es muss uns doch nachdenklich machen, wenn wir in Offenbarung 18:4 den Aufruf des Herrn lesen: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“ Es muss also wahre Christusgläubige mitten in diesem scheinchristlichen, hurerischen Gebilde geben, die sich verführen ließen, in eine Einheit einzuwilligen, die dem Herrn ein Gräuel ist und die Er deshalb mahnen und herausrufen muss!
     

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Liebe Martina, 

      ich gestehe, Deinen Text jetzt nicht komplett gelesen zu haben, aber ich möchte für alle, die ihn vielleicht lesen, eine kleine Anmerkung machen. In einer Zeit, in der es mir sehr schlecht ging und ich sehr einsam war, hat mich "Hour of power" so dermaßen aufgebaut und aufrecht erhalten, dass ich mich jede Woche auf diese Zeit gefreut habe. 

      Heute, als überzeugte Christin, gefällt mir auch PRO CHRIST sehr gut. 

      Es mag sein, wie es ist, aber es zieht Menschen an, sie fangen an, über Jesus nachzulesen, sie lesen in der Bibel …. Jeder ist für seinen Glaubensweg letztlich selbst verantwortlich. Wenn wir uns den Glauben quasi nur "vorkauen" lassen würden, wäre es kein echter Glaube. Wir selbst müssen uns auf die Suche nach Jesus machen. Und deshalb lobe ich sowohl die Familie Schuller als auch Pro Christ. Als auch viele viele andere Organsisationen. 

      Gott allein kennt unser HERZ. 

      Sei behütet

      Sandra 

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    2. Andrea

      Hallo, liebe Martina,

      PRO CHRIST finde ich eine tolle Veranstaltung und es ist ja mit Ullrich Parzany. Ich finde, da kann man gut zu einladen.

      Ich finde es auch nicht gut, alle Römisch Katholischen als die große Hure zu bezeichnen, da ich sicher bin, dass es da auch viele gibt, die Jesus angenommen haben. (Ich weiß auch, dass die Katholiken lange zeit keine Bibel hatten, jetzt aber eine haben.)

      Jesus wird nicht nach der Konfession fragen. John Wesley (Gründer der Methodisten) hatte mal einen Traum, wo er als erstes in die Hölle kam. Er fragte den teufel, ob Katholiken, Lutheraner, Baptisten, Pfingstler usw. hier seien. Der teufel antwortete jedesmal: Ja, jede Menge. Dann kam er in den Himmel und fragte, ob Lutheraner, katholiken usw. da seien und erhielt als Antwort: kein einziger. Daraufhin Wesley, ja wer ist denn dann da? Antwort: begnadete Sünder.

      Liebe Grüße

      Andrea

      Antworten
  22. Raitschel

    Danke, für diesen genialen Artikel. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Nach was sehnt sich der Mensch mehr als nach Liebe?? Nur mit Liebe werden Herzen berührt, nicht mit Geboten und Regeln. Logisch soll das kein Freipass für die Sünde sein. Aber über allem muss die Liebe stehen, denn wo keine Liebe ist, ist alles wie ein dröhnender Gong. Die Liebe, wie Jesus sie vorgelebt hat, würde so enorm viel freisetzen unter den Menschen.

    Der kurze Abschnitt zum Thema Homosexualität schmerzt mich tief im Herz. Habe selbst jahrelang in der Homosexualität gelebt. Und ähnliche Erfahrungen mit "Christen" gemacht. Was mich schlussendlich auf den Weg zurück zu Gott gezogen hat, waren die Christen die mich trotz allem genau gleich behandelt und geliebt haben und mir so die unendliche Liebe Gottes vorgelebt haben. Sie haben nicht die Sünde gutgeheissen, sonden die unermessliche Liebe Gottes gross gemacht. Das war dass was mein Herz zu tiefts berührt hat. Nicht in dem man mir die Bibelverse um die Ohren geschlagen hat… Und dann wird einem Gott auch die Erkenntnis über die Sünde geben, zu seiner Zeit.

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  23. Doro

    Wer wiedergeborener Christ ist, hat den Beistand! den Hlg. Geist in sich. Dieser wird in seiner Tätigkeit IN UNS von der RELIGION sehr unterschätzt (manche Theologen glauben sogar, er wirke heute nicht mehr), wie ich an mir selbst gemerkt habe. Wir brauchen nicht verkrampft eine Tätigkeitsliste abarbeiten, was wir jetzt dürfen und was nicht mehr, aber ein höheres Jüngerschaftsniveau ist es schon, wenn es heißt, daß nur der in die Ewigkeit zu Gott kommt, der auch seinen WILLEN TUT und nicht nur Lippenbekenntnisse abgibt.Die Religion hat uns zwecks Kontrolle weisgemacht, daß Gott nur streng ist, keinen Spaß und Freude zuläßt, das ist gelogen. Auch im Himmel wird gefeiert und gelacht. Gott hat genauso Emotionen, die haben wir ja von ihm als sein Ebenbild. Der Hlg. Geist öffnet auch die Augen beim Bibellesen. Wieviel Freude uns Gott schenken will, wenn wir ihm gehorchen, das geht dann bis in übernatürliche Erlebnisse hinein (selbst erlebt). Jesus sagte,sein Joch ist leicht und das stimmt, denn er ist der STÄRKERE und hilft unser Lebensjoch zu ziehen, wir brauchen das nicht mehr allein schultern.. Der Hlg. Geist kann über Nacht, ohne Anstrengung von dir, Interessen ändern die Gott nicht gefallen, Süchte beenden, negative Emotionen beenden, neue INteressen ins Herz pflanzen, daß du plötzlich Hunger nach Gottes Wort bekommst. Also nicht ängstlich sein (Furcht ist nicht in der Liebe) sondern dem Hlg. Geist vertrauen, daß er dich sanft aufmerksam macht auf Dinge in deinem Leben, die Gott nicht gefallen. Außerdem leben wir im neuen GNADENBUND zw. Gott und Jesus. JESUS ist der Anfänger und Vollender deines Glaubens, du mußt also nicht allein rödeln :-) ER wird dich niemals übertölpeln,er läßt dir dein Lern-Tempo,es ist ein Entwicklungsprozeß. Der Geist von unten (Vater der Lüge) macht das Gegenteil, entweder verführt er dich, hintergeht dich also, was die Folgen anbelangt oder er übergeht deinen Willen und zwingt dir seinen Willen auf. Das tut der Hlg. Geist niemals. Aber wenn wir ihn ständig überhören und weiter nur unser Ego füttern, dann kann er sich auch zurückziehen. Er ist eine Person, die Kraft Gottes, die auch Jesus hat auferstehen lassen und sehr sensibel. Es wird in der Bibel von ihm gesagt, daß man Gott und Jesus mit Worten beleidigen kann, es wird vergeben, aber wer den Hlg. Geist beleidigt, diese Sünde wird nicht vergeben. Er ist dein FREUND und LEHRER, du bist sein Haus, sein Tempel! ER bereitet dich geistlich vor auf die Hochzeit mit dem Lamm (Gemeinde der Wiedergeborenen ist die Braut Christi) also laßt ihn machen und hört auf ihn. ER ist JESUS in dir! Joh.14, 26 und 16,7.

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  24. Konrad

    Der Sinn von Geboten liegt nicht darin, den Menschen zu begrenzen, sondern ihm Alternativen aufzuzeigen und ihm bewusst zu machen welche Bedürfnisse er hat. Ich denke Gott wollte uns als er Jesus geschickt hat zeigen, dass wir die Gebote ehren sollten. Mit ehren meine ich, dass man nicht denkt: Ach, 9 der 10 Gebote nehme ich ernst, aber das eine übergehe ich konsequent. Wie leicht passiert es dann, dass man das nächste Gebot auch irgendwann willentlich missachtet?! Gebpte sind Richtlinien und an Richtlinien kann man sich orientieren oder nicht. Orientieren heißt meiner Meinung aber nicht, dass man von jetzt auf gleich alles kann. Sondern man setzt sich damit auseinander, versucht für sich selbst, diese umzusetzen und lebt danach. So wie ein Kind gehen lernt in einem Prozess angefangen mit Krabbeln, sich aufrichten, erst mal stehen üben und dann Schritt für Schritt zu laufen, zwischendrin mal auf den Hintern fällt und wieder aufsteht, so ist es auch mit den Geboten. Sie lehren uns das Leben zu leben, wie Gott es sich wünscht, mit all dem was dazwischen passiert – Zwischenmenschlichkeit, Beziehung. Danke Mandy & mach weiter so! Löse fesseln & hilf Menschen dabei aufrecht zu stehen und dann zu gehen!

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  25. Sunny

    Schöner Artikel, nur mit dem Thema Musik kann ich nicht so mitgehen. Klar, Lobpreis kann auch rockig sein. Aber Musik kann die Seele beeinflussen. Ich komme aus der Punkerszene und die Musik hat mich sehr beeinflusst. Ja, ich habe sogar Kinder gehasst, weil eine Punkband das gesungen hatte. Nun bin ich Mama und liebe mein Baby. Ich bin froh, dass mich Gott da verändert hat. Ich habe alle meine Punk CD’s weggeschmissen und vermisse sie nicht, im Gegenteil. Krass ist auch, dass ich teilweise immer noch Textzeilen kann, obwohl ich diese Musik nun schon Jahre nicht mehr höre.

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  26. Henning

    Komischerweise kenne ich weit und breit keine Gemeinde, die ständig nur die Gebote betont oder gar die Sexualität zum Dauerthema hat. Vielmehr erlebe ich fast ausschließlich sogenannte "seelsorgerliche" Predigten, die Gottes Liebe und Vergebung (ganz pauschal natürlich) und Hilfe zusprechen. Wenn tatsächlich ein Prediger sich mal (sehr selten) traut, ein ernstes Thema mit irgendeinem ethischen "Ermahnungsaspekt" anzusprechen, dann steht er mit roten Ohren da und betont in jedem dritten Satz, dass er natürlich vor allem von sich selbst spricht und niemandem zu nahe treten möchte.

    Dass sexuelle Vorlieben oder gar Verfehlungen generell ein ungeeignetes Missionsthema sind (zumal beim Erstkontakt), ist ja sicher allen klar. Aber dass vermeintlich entschiedene Christen ausgerechnet auf diesem Gebiet "alles ist mir erlaubt" in Anspruch nehmen zu können meinen, scheint mir das eigentliche Problem zu sein (und Ursache der verbreiteten Gereiztheit). Ich könnte dazu noch ein anderes Paulus-Zitat aus dieser Kategorie anbieten: "Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot". Wird nicht so oft zitiert, aber um so gerner gelebt…

    Und was den homosexuellen Gemeinde-Gast angeht: bevor man dessen Gesprächspartner auf Verdacht hin verbal in den Boden stampft (oder steinigt…), sollte man doch wenigsten mal erfahren, wie der die Situation erlebt hat, oder? Schließlich gibt es neben den hilfesuchenden desorientierten Menschen auch durchaus agressiv auftretende Interessenvertreter der sexuellen Vielfalt, die, wenn sie nicht gerade Lehrpläne bearbeiten, Jagd auf Veranstaltungen mit Mitarbeitern von Wüstenstrom u. ä. machen. Diese Großwetterlage könnte man zumindest im Hinterkopf haben und vor der ostentativen Empörung beide Seiten hören. Weil es bekanntlich oft mindestens zwei Seiten gibt.

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  27. elena

    Ich weiss, dass das Evangelium unseren Stolz verletzt. Wer möchte sich selber zu verlieren?
    In Bibel lese ich, dass die Christen fähig und bestimmt sind, nach Geboten zu leben, sodass es auch für nicht Christen sichtbar wird.
    Dann wäre es wirklich nicht Christen allein überlassen für diesen radikalen Gott zu entscheiden.
    “frommen” und “nicht frommen” sind unglücklich. die einen haben angesehen, dass Gebote gut sind. Und weil sie merken, dass sie sie nicht erfüllen können, plagen sie sich selber und den anderen. Ich bin dabei. Nicht Frommen haben sich mit dem unheilen Leben abgefunden nach dem Motto “Gott ist die Liebe oder Liebe ist Gott”. Denn für sie ist es wiederum nicht möglich, die Gebote zu erfüllen. Lieber sie abschaffen.
    Und sind wir so wie zwei Söhne, weit von Gott.
    Hier würde ich aus mir hinzufügen: Na super!! Ausweglos!
    Wir wissen ja, es gibt einen Ausweg, wo wir zusammen zu Gott kommen. Ich lerne, zu Gott zu gehen und in Seinen Armen ausruhen, um Vergebung zu bitten für meine Haltung zu Vater und zu Brüdern und Schwestern, auf die ich böse bin. Und mancher Bruder oder Schwester wird zu Gott kommen und sagen: ich bin entschlossen aufzuhören, mein Ich zu befriedigen. Ich will nicht sündigen. Und mit Gott feiern.

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