Bist Du ein Diener von Jesus oder bist Du sein Freund?

So ziemlich am Ende seines Lebens – irgendwann in den letzten Jahren – sagte Jesus zu seinen Jüngern etwas sehr Entscheidendes:

"Ich nenne euch nicht mehr Diener, weil ein Herr seine Diener nicht ins Vertrauen zieht. Ihr seid jetzt meine Freunde, denn ich habe euch alles gesagt, was ich von meinem Vater gehört habe. " – Johannes 15, 15


In anderen Bibelübersetzungen steht statt "Diener" auch "Knecht" oder "Sklave".


Jesus beförderte seine Jünger aus diesem Dienerstand zum Freund! Das ist grandios! 

Denn ein Diener konzentriert sich hauptsächlich auf seine Aufgaben. Er hat seinen Chef und macht am besten nur das, was er von ihm aufgetragen bekommt. Was sein Chef privat für ein Typ ist, geht den Diener nichts an. Er hat einen völlig anderen Stand.

Vor einigen Monaten habe ich im Fernsehen eine Reportage über eine Butlerschule in England gesehen. Das fand ich sehr interessant. Für so einen Butler ist Gehorsam das A und O. Dass Chef und Butler abends noch zusammen auf der Couch rumlümmeln und ein Glas Wein zum Feierabend trinken, ist ein absolutes No-Go!


Jesus sagt: "Ihr seid nicht mehr meine Diener – Ihr seid jetzt meine Freunde!"

Damit verändert sich die Stellung total! Ein Diener erledigt seine Aufgaben, um damit seinen Lebensunterhalt zu sichern. Ein Freund ist freiwillig Freund und dient von Herzen gern, ganz ohne Zwang.

Für einen Freund steht nicht der Gehorsam an erster Stelle, sondern die Beziehung – das freundschaftliche Vertrauen – untereinander!

Natürlich bleibt der Gehorsam wichtig, dazu muss man nur mal die vorangegangenen Aussage von Jesus lesen: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage." – Johannes 15, 14


Ein Diener fragt: "Was soll ich als Nächstes tun?" – Ein Freund überlegt eher: "Was sagt er zu meinen Entscheidungen?"

In einer Freundschaft geht es viel mehr um den Menschen und darum, den anderen nicht zu enttäuschen. Es geht um ein gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Zeit zu verbringen.


Was bist Du lieber Blogleser? Bist ein Diener von Jesus oder bist Du sein Freund?


Ich kann Dir nur raten diese Beförderung anzunehmen, sie gilt auch für Dich! ;-)

Jesus gibt Dir damit Zugang zu seinem Herzen! Du arbeitest dann nicht mehr, um Ihm zu gefallen, sondern weil Du ihm gefällst, und anstatt für Ihn zu arbeiten, arbeitest Du mit Ihm. 

Das ist doch ein himmelweiter Unterschied, oder? Deine ganze Identität ändert sich, wenn Du vom Diener zum Freund aufsteigst. 

 

Ein gutes Beispiel für den Unterschied zwischen Diener und Freund ist die Geschichte von Maria und Martha. Lesen kannst Du die in Lukas 10, 38 – 42.

Während Maria sich zu Jesus setzte und sie sich unterhielten, schuftete Martha in der Küche. Sie machte da Schnittchen und sonstwas, obwohl Jesus das nicht mal bestellt hatte. Maria nutze viel mehr die Gunst der Stunde und verbrachte Zeit mit Jesus. Ich schätze, sie war nicht arbeitsfaul, aber wusste, was Priorität hat, und hätte Jesus gerne ein paar Schnittchen gegessen, dann hätte sie ihm auch welche gemacht.


Gott will uns Menschen nicht als Marionetten haben, die sofort springen und tanzen, wenn er um die Ecke kommt. Nein, er will Freunde – er will Zeit mit Dir verbringen! Du musst nicht immer nur arbeiten und schaffen und tolle Dinge tun … nimm Dir einfach auch mal Zeit für ihn, rede mit ihm, unterhaltet Euch über Sinnvolles, Tiefgründiges, Belangloses, Witziges, Alltägliches – sprich mit Jesus wie mit einem guten Freund!

 


Siehst Du Dich eher als Diener oder als Freund von Jesus?
Hast Du seine Beförderung angenommen? Wenn ja, was hat sich damit verändert?

 

Denk mal drüber nach, gerne laut (in einem Kommentar) oder auch für Dich! :-)

 

Deine Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 5. Februar 2014 veröffentlicht.

35 Gedanken zu „Bist Du ein Diener von Jesus oder bist Du sein Freund?

  1. Kerstin Schotte

    Mh…das erste Mal,dass ich nicht wirklich nachvollziehen kann, was Du da schreibst. Ich möchte nicht von Jesus glauben, dass es eine Art Maßstab ist, den er an die ihm entgegengebrachten "Freundschafstdienste" anlegt, …warum "tadelt" er Martha, die bescheiden niedere Dienste verrichtet, um ihm Gutes zu  tun, und legt Maria als Maßstab an, die anscheinend lediglich gerafft hat, dass ihm das Gespräch gerade wichtiger ist? So ist Jesus doch garnicht(?!)

    Warum macht Er seine Freundschaft davon abhängig, ob seine "Exdiener" ihm gehorchen. Gehorsam als Maßstab für Freundschaft (?!) Bedeutet Freundschaft nicht etwas ganz anderes(?), wächst Freundschaft nicht im selben Atemzug wie das Vertrauen wächst?..

    Als "Beförderung" sehe ich das jedenfalls nicht, ich möchte vielmehr glauben, dass Jesus es so empfunden hat,dass das gegenseitige Vertrauen und das Wissen über den anderen dermaßen gewachsen/sich entwickelt hatte, dass ihm seine Jünger zu vertraute Freunden geworden waren, so dass sie sich alle auf gleicher Augenhöhe begegnen konnten.

    Sagst Du nicht indirekt, dass man sich den Zugang zu Jesu Herzen "erschmeicheln" muss (arbeiten/dienen," ..um ihm zu gefallen..") und Er bestimmt, wann es und was genügt, dass man ihm so gefällt (wenn man gehorsam ist, ..oder nicht "nur" Schnittchen schmiert"), dass man zum "Freund" genügt? So ist doch Jesus auch garnicht.

    Also…. ich habe gerade echt nen Knoten im Hirn, was Du mir sagen möchtest bzw.wie ich das einordnen soll, …ein ganz schönes Spagat für mich zwischen "unendlichgeliebt" (im Herzen schon drin sein) und "Beförderung" (ins Herz hinein kommen unter bestimmten Voraussetzungen..)…. Hilf mir, es besser zu verstehen..

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    1. Mandy Artikelautor

      Hi Kerstin.

      Vieles was Du erwähnst, habe nicht ich geschrieben, sondern steht so in der Bibel.

      Ich bin überzeugt davon, dass jeder der heute an Jesus glaubt und sein Leben nach ihm ausrichtet automatisch sein Freund ist – nur noch Diener ist nicht mehr. Jesus hat uns frei gemacht von dieser Dienerschaft / Knechtschaft. 

      Die Jünger benahmen sich anscheinend wie Diener, so das er irgendwann sagte: "Lasst doch mal dieses Dienerzeugs beiseite, ihr seit meine Freunde!" (frei wiedergegeben Johannes 15, 15) und bei einem Freund fällt es mir nicht schwer zu tun, was ihm gefällt.

      Wenn mich morgen eine Freundin besucht, die Vegetarierin ist – dann werde ich nicht unbedingt einen Schweinebraten auftischen. Sondern werde versuchen ihr das beste Gemüsegratin zu zaubern, was ich kann ;-) Wenn Freunde umziehen, dann helf ich Kisten tragen – nicht unbedingt weil sie sagen "Hey Mandy, jetzt pack hier mal mit an!", sondern weil ich es gern tue – ihnen helfen, sie unterstützen … und meistens hat man bei so Aktionen ja nicht nur Arbeit, sondern auch jede Menge Spaß dabei (noch mehr, wenn jemand gut organisieren kann) :-)

      Zu der Geschichte von Maria und Marta – das Jesus Marta tadelt und an Maria Maßstab anlegt, steht so nicht drin und so verstehe ich es auch nicht. Ich habe mir die gängigsten Bibelübersetzungen dazu angeschaut. 

      Beide Schwestern liebten Jesus und beide dienten ihm auch – auf ihre Art. Marta hielt jedoch den Dienst, den ihre Schwester Maria tat für schlechter, als das was sie selbst tat. Sie erkannte vor laufer Eifer und Schnittchen Geschmiere gar nicht, dass sich ihr Gast vernachlässig fühlte.

      Jesus reagierte total liebevoll – alles andere als tadelnd und er machte ihr auch keine Vorwürfe, denn er kannte ihr Herz und wusste sie wollte nur sein Bestes – er sagte: "Meine liebe Marta, du sorgst dich um so viele Kleinigkeiten! Im Grunde ist doch nur eines wirklich wichtig. Maria hat erkannt, was das ist – und ich werde es ihr nicht nehmen." – er gab ihr den Hinweis, dass sie auf ihre Prioritäten achten soll und ich kann mir gut vorstellen, dass er sie dabei leicht sorgenvoll anschaute. Sie meinte es gut, aber wusselt soviel hin und her, dass sie sich gar nicht genügend Ruhe gönnte für sich selbst und natürlich auch für Jesus.

      Und immer nur machen und tun und schufften und ackern und ja genug dienen, dass ist nicht das Wichtigste – das wichtigste ist die Gemeinschaft.

      Du bist unendlich geliebt und Jesus reicht jedem Menschen die Hand: "Ich will Dein Freund sein!" – nicht durch gute Taten oder sonstwas, sondern einfach mit einem offenen Herzen, mit Zeit für ihn … Freundschaft ist wie ein kleiner Spross und kann zu einem großen starken Baum werden mit starken Wurzeln. Das sind wohl dann die Freunde, mit denen man durch dick und dünn geht und Pferde stehlen kann, wie man so schön sagt :-) 

      Vielleicht verstehst Du jetzt etwas besser, was ich sagen möchte?! 

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      1. Kerstin Schotte

        Hallo Mandy…Danke für die Lösung meines Knotens! Klar weiß ich, dass das, worauf ich mich oben teilweise beziehe so in der Bibel steht…ich denke, ich bin nur mit deiner Auslegung, so wie sie da steht, nicht klar gekommen…das, was Du jetzt im Kommentar schreibst,  leuchtet mir persönlich viel mehr ein und das kann ich auch nachvollziehen und mich dem auch in etwa anschließen…Raum zum Nachdenken, den Du mit deinen Artikeln ja schaffst, schafft auch Raum für Eigeninterpretationen, damit rechnest Du aber, denke ich, und anstelle nur zu liken auch mal kritische Eigeninterpretationen oder eben solche "Knoten" zu lesen, zeigt, wie dolle sich viele wie z.B. ich mich mit deinen Artikeln auseinandersetzen… Ja, jetzt verstehe ich Dich besser und es geht mir auch wieder besser …Danke!

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  2. Sonnenschein

    Wichtig ist immer, welche Bewertung man einem Wort gibt. 

    Für mich ist dienen im Zusammenhang mit Jesus oder auch mit lieben Menschen absolut positiv besetzt. Durch die Liebe dient man gern. 

    "Einer achte den anderen höher als sich selbst" ist dazu auch ein Kernsatz. 

    Menschen, wenn sie Jesus noch nicht kennen, verstehen viele Sätze aus der Bibel ganz anders als Menschen, die Jesus bereits haben. Jesus Christus verändert Menschen, verändert ihre Herzen. Und wenn ihre Herzen verändert sind, verstehen sie auch, wie seine Worte gemeint sind. Das fällt mir immer wieder auf, was für einen unglaublichen Unterschied das macht, ob jemand Jesus bereits kennt oder nicht. Bzw. ob er ihn wirklich in sich trägt. 

    Ich finde das faszinierend. 

    DIENEN-FREUNDSCHAFT-LIEBE – das alles wird ein großes Ganzes. 

     

     

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  3. Dima

    Es gibt einfach Freunde, aber es gibt treue Freunde. König David hatte solche, Kameraden, treue, in gefährlchen Situationen geprüften Freunde. Jesus ist Gott. Er sammelt in seinem Reich treue Freunde, die Ihn persöhnlich kennen, Ihn mehr als alles andere im Leben lieben, Ihm gehorsam sind, alles erfüllen, was Er sagt, und ohne Ihn nicht leben können.

    Ungehorsame, Meuterer, religiose Leute, Heuchler – kommen in den Reich Gottes nicht. Einmal war schon ein Meuterer im Himmelreich – der Teufel, und er hat dort Aufstand gegen Gott organisiert. Sowas wird nicht mehr vorkommen.

     

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  4. Tine

    DANKESCHÖN…. bin seit Jahren dabei zu lernen, eine Freundin Jesu zu sein bzw. zu werden…. eine der wichtigsten Erkenntnisse und Herzensangelegenheiten für mich als Christin…. wäre so-o-o-o schön, wenn wir Gott/ Jesus nicht nur HERR nennen würden, sondern auch Freund, Bruder, Geliebter….
    Einen guten und gesegneten Tag Euch allen bei gekreuzsiegt und überall wo Ihr mitlest

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  5. Sonja S.

    Ich denke gar nicht darüber nach, was Jesus für mich ist. Er ist das Wichtigste, er ist Liebe, er ist mein Retter, mein Erzieher, mein Tröster, eigentlich immer das, was ich gerade brauche. Manchmal rede ich mit ihm, als sei er mein Freund. Einen besseren gibt es nicht. Einer, der es wirklich nur gut meint und nicht an sich denkt.

    Ich hatte gerade ein bisschen die Verbindung zu ihm verloren, hatte nach langer Zeit Ängste und Depressionen und wurde schon panisch: Wenn das nun so bleibt!

    Da fiel mir ein, wie ich zu ihm gefunden hatte vor 1 1/2 Jahren, nämlich durch ununterbrochenes Beten über drei Tage. Ich tat es wieder. Und wieder gingen die Ängste weg, nach ein paar Stunden schon. Da wußte ich, er ist noch bei mir. Ich hatte zu sehr auf meine Probleme geschaut und weniger auf ihn. Da wollte er mich nur daran erinnern, dass er an erster Stelle steht und ich ihm absolut vertrauen soll. Mehr will er ja nicht. Wenn ich das tue, verändert sich mein Wesen und ich diene ihm automatisch.

    Das ist Jesus.

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  6. Marie-Kristin

    Ich habe meine Beziehung zu Gott noch nicht ganz gefunden. Setze mich als Diener unter Druck als Freund weiss ich nicht ob ich den Respekt oder auch die Ernsthaftigkeit verliere.
    Wünschte mir ich hätte so viele lLiebe im Herz das ich mich Gott und Menschen anders gegenüber verhalten würde.

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Marie-Kristin.

      Warum solltest Du als Freund von Jesus ihm gegenüber Deinen Respekt verlieren? Gerade vor Freunden hat man doch Respekt – Freunde sind einem wichtig, oder? 

      Mach Dir da nicht soviele Gedanken drum ;-) der hält schon was aus – auch Dich. Sei wie Du bist! 

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  7. Sandra

    Ja, wunderbar, Gebet ist sprechen mit einem Freund ….

    und das hilft garantiert.

    Jesus können wir nur in der Begegnung finden.

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  8. Marie-Kristin

    Ja Freunde sind mir wichtig habe aber durch meine einnehmende Art viele verloren und leider bin ich innerlich manchmal sehr egoistisch das ich meinen Willen gern durchsetze ich mag mich selbst nicht dafür!

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  9. Galina

    Hallo Marie-Kristin!

     

    Hast du Angst, dass du Jesus durch deine Art auch verlieren könntest? 

    Weißt du, ich habe auch schon viele "Freunde" durch meine nicht gerade einfache Art verloren, aber einige Freundschaften sind mir noch geblieben. Das sind halt echte Freunde. Und Jesus ist ein echter Freund. Er hat so viel Geduld mit uns, so viel Geduld hat einfach kein Mensch. Und er wird dich verändern! Bitte Ihn darum!

    Ich bin jetzt seit ca. 1,5 Jahren gläubig und Er hat mich schon so sehr verändert. Auch wenn ich immer noch Phasen habe, die manchmal auch länger dauern, wo ich mich bzw bestimmte Eigenschaften an mir nicht mag. Aber sobald ich anfange mit Jesus zu reden oder sogar einfach nur Lobpreise höre, gehts mir schon viel besser und es kommen auch andere, bessere Gedanken. 

    Jesus sieht uns eh nicht so, wie wir selbst uns sehen! Vielleicht siehst du mehr die schlechten Eigenschaften in dir und übersiehst dabei die guten…

    Lass dich einfach auf eine Freundschaft mit Jesus ein und lass dich überraschen. :) Wird bestimmt nicht immer einfach, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn du zulässt, dass er dich verändert, wird das auch auf jeden Fall passieren. Natürlich nicht sofort, denn alles braucht seine Zeit, aber du wirst die Veränderungen merken. Das Wichtigste ist niemals aufzugeben, niemals Jesus aufzugeben.

     

    Viele Grüße,

    Galina

     

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  10. Sandra

    Liebe Marie-Kristin,

    das, was Galina geschrieben hat, kann ich nur bekräftigen. Sie hat es sehr schön ausgedrückt und ich kann auch ihre bzw. Eure Erfahrungen bestätigen. 

    Menschliche Freundschaften brechen immer mal wieder entzwei, manchmal hat das aber auch etwas damit zu tun, dass man sich verändert und die Veränderung nicht von allen Beteiligten gleichermaßen vollzogen wird. 

    So ist es ja in einer Ehe bsp. wichtig, sich gemeinsam weiterzuentwickeln. In einer Freundschaft funktioniert das leider nicht immer. 

     

    Jesus wiederum hat Geduld BIS ANS ENDE DER ZEIT. 

    Dieses "bis ans Ende der Zeit" läßt uns in der Gewissheit stehen, dass er keinerlei Druck ausübt. Du kannst und darfst jeden neuen Tag neu JA zu Jesus sagen. Und allein, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie man sich selbst verhält, ist das der erste Schritt zu einer wirklichen Veränderung. 

     

    Der Herr sei mit Euch. 

    Sandra 

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  11. Karin

    Mit den Freundschaften ist das so eine Sache….. Ich denke ganz einfach das wir die Freundschaft zu Jesus  absolut nicht mit  "Menschenfreundschaften" vergleichen können. Jesus liebt ohne wenn und aber,wir Menschen dagegen sind so leicht zu beeinflussen.  Jesus liebt Handycap Menschen als hätten sie keines .Wir Menschen sind doch da sehr begrenzt denkend. Diese grenzenlose reine Liebe können wir überhaupt nicht geben. Dieser Freund können wir gar nicht sein, so sehr wir uns auch den Arsch aufreissen. Wenn wir denn mal richtig schauen gibt es nur Menschen mit Handycap, es ist halt bei jedem anders. Einer versteckt es, der nächste kann es nicht verstecken.  Mit Handycap meine ich jetzt nicht nur körperliche Gebrechen, damit meine ich auch unser Wesen. Ich ecke sehr oft an wegen meiner großen Klappe, weil ich einfach sage was ich denke. Oft muß ich schmunzeln, wenn ich mal wieder so richtig anecke weil ich gesagt habe was andere auch denken, nur sie wollen den Schein wahren. Der Freund Jesus…. Was macht ihn so anders? Er kann bedeutend mehr einstecken als andere Freunde. Er ist nie beleidigt. Er gibt dir Liebe auch wenn du manchmal fies bist. Er nimmt dich immer wieder in den Arm. Er trocknet deine  Tränen, egal ob du sie aus Wut , Trotz oder Trauen weinst. Er sagt nie: biste doch selber Schuld , warum stellst du dich so blöd an. ER will nicht immer RECHT haben, er weiß das er es hat, jedoch reicht ihm das Wissen und er muß nicht damit protzen. ER turnt mit dir er tanzt mit dir, ohne dich zu verbiegen. Er wird nie laut, er tut dir nicht weh. Oft wünschte ich mir das wir Menschen, damit meine ich natürlich auch mich, einfach etwas menschlicher werden. Ich habe mal ein Gedicht geschrieben: Einen Freund den möcht' ich haben , in guten und in schlechten Tagen. Ich fühl´ mich manchmal so allein, ein guter Freund das wäre fein. Schnell reichen Menschen Dir die Hand, mal ist sie warm mal ist sie kalt. Ein Freund, nicht nur zum lachen , nein, auch mit ihm weinen , muß schon sein. Ein Freund, der gerne mich mal hält, nicht verlangt dafür noch Geld. Ein Freund der mir sagt ich hab dich gern, auch wenn er ist ,noch so fern. Ein Freund der mir sagt , ich hab dich lieb, obwohl es Liebe gar nicht wirklich gibt. Ein Freund der meine Fehler sehr wohl sieht, doch lächelnd mir vergibt. Ein Freund, der mich schmutzig mag, auch wenn ihm das nicht so behagt. Ein Freund der mir sagt was nicht richtig ist , doch seine Liebe dabei nie vergißt. So einen Menschen wünsche ich mir, und auch DIR! Ja, so ist das. Dieser Freund kann nur Jesus sein und er möchte es auch sein. Gib ihm einfach ne Chance.  

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  12. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

    Hallo alle miteinander,

    danke für diesen Artikel und den Gedankenaustausch dazu. :) Es ermutigt mich darin, mich als seine Freundin sehen zu dürfen, denn manchmal erscheint es mir anmaßend. Vor allem wenn ich niedergedrückt bin und nichts auf die Kette kriege. 

    Aber ihr habt recht, wir dürfen seine Freunde sein, nicht weil wir so knallertoll sind, sondern weil er uns trotz unserer Schwächen schätzt. – Als vertrauter Freund kennt er uns wie kein anderer, weil er nicht darauf angewiesen ist, das wir uns ihm mit Worten öffnen, wenngleich er das natürlich möchte. Aber er kennt unsere Gefühle nicht nur…er fühlt sogar mit uns,  darum kann er uns auch nie missverstehen, was ein sehr beruhigendes Gefühl ist.

     

    Nachdem ich ihn jahrelang nur als künftigen König und Vorbild dem es nachzueifern galt, kannte, hat sich das Selbstbild als reiner Untertan endlich verabschiedet und ich darf ihm nun auch Freundin und Schwester sein. Ich darf mich in seiner Liebe wohl fühlen und ihn wiederlieben. 

    Und diese Liebe breitet sich so sehr in mir aus, dass ich schier platzen würde, wenn sie nicht auch andere mit einschließen würde.

    Seid reich gesegnet ihr Lieben. :-)

    LG Ulli

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  13. andrea

    ~~
    hab mal eine frage an alle leser dieses forums ! hab ein guten freund der will mitgemacht hat in sein leben und jetzt hat er sich so verändert er denkt er ist jesus und hat ein drittes auge auf der stirn ,er redet nur noch von ufos und weltuntergang , er hat auch schon ein überlebenstraining absolviert , 5 tage überlebenstraining im wald und er ist davon überzeugt ufo zu sehen und das er ausgewählt wurde jesus zu sein . nun zu meiner frage muss ich mir sorgen machen oder braucht er hilfe ,bitte um ehrliche antworten danke
     
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    1. Tine

      Liebe Andrea,

      nach dem, was du kurz geschildert hast, denke ich, er braucht Hilfe, wahrscheinlich durch Arzt und Psychotherapie. Die Frage ist, ob er dazu bereit ist…. sensibles Thema…
      Ich wünsche dir und seiner Familie viel Kraft, ihm zur Seite zu stehen, und Weisheit, den richtigen Moment zum Reden zu wählen.
      Gott segne dich, Euch und ihn.
      Tine

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    2. Mandy Artikelautor

      Hallo Andrea.

      Ich denke das Du die Antwort schon selbst weißt. Das ist durchaus ein großer Grund sich Sorgen zu machen, er scheint in einem Wahn zu sein und braucht dringend psychatrische Hilfe! Ich weiß nicht wie nah Du an ihm dran bist – vielleicht kannst Du Dich auch mit jemandem zusammen tun, zu dem er Vertrauen hat und dann sprecht ihr mit ihm drüber und bietet ihn an, ihn in eine Klinik zu bringen.

      Alles Gute!

      Mandy

      PS: Bitte nicht doppelt kommentieren . 

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      1. andrea

        ja denke auch das er hilfe braucht ,aber er ist nicht bereit dazu , ich selber hatte früher mal eine beziehung zu ihn was 18j her ist ,nun erzählte er mir konnte mich nie vergessen und hat mich gesucht , mich macht es verrückt weil ich nicht weiß was er im schilde führt . hab mich schon an eine phychologien gewannt , hoffe sie erreicht das er sich behandeln lässt . früher war er ganz anders , glaub er wurde sehr verletzt von ex frau die ihn sein kind vorendhalten hatte und er jetzt rache übt ,höre ihn genau zu und da kommt das immer raus ,spreche ich ihn an ,wechselt er sofort er ist jesus mit dem dritten auge . oh mann , hoffe nicht das er durchdreht , möchte aber auch nichts hinter seinen rücken unternehmen .. versuch ihn sanft zu beeinflussen . danke für die ehrlichen antworten

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  14. Ollie

    UI.sag nur,,an der Liebe werdet ihr es erkennen…HM….Aber eines ahne ich langsam..Mit dem Wort Liebe kann man manipulierern..aber Liebe (oder anders gesagt, Annahme..wie die meisten predigen)…Ist ne andere Story

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  15. Johannes

    Grüße.
    Ich fand zum Glauben in der Erkenntnis dass Jesus uns Freund sein will. Was uns erkennen lässt ob wir als Knechte oder Freunde gerufen sind dürfen wir daran erkennen, lehrt uns Jesus, ob wir eingeweiht sind in sein Handeln. “..ein Knecht weiß nicht was (bzw. warum – alle Zusammenhänge) sein Herr tut”

    Du sagst: “Du arbeitest dann nicht mehr, um Ihm zu gefallen, sondern weil Du ihm gefällst, und anstatt für Ihn zu arbeiten, arbeitest Du mit Ihm.”
    Ich finde wir arbeiten dann, weil wir daran wohl gefallen haben! Jener der auf Jesus hört hat das Leben gewählt und er weiß beziehungsweise hat es sich aufzeigen lassen, dass danach zu streben Einsatz fordert und im Glauben weiß er sich zu jeder Zeit in den Händen Gottes!

    Ich meine auch dass man nicht ein Knecht Jesus sein kann, denn worum geht es denn? Es geht Jesus um Nachfolge, um das Heil aller die uns Nahe sind.
    Welcher Dienst unsererseits, und ohne Freundschaft zu Jesus werden wir nie seinen Willen erkennen, könnte vor Gott wohlgefällig sein?
    Als Freunde sind wir gerufen, weil er uns erkennen lässt was rechtens ist und wir durch seine Taufe mit dem heiligen Geist, aus seinem Dienst an uns, schöpfen können.

    Jesus unser Herr wird sehr kontrovers gesehen! Viele meinen biblische Zeugnisse, durch das “theologische vorankommen” um deuten oder wegrationalisieren zu können!
    Da ist dann oft überhaupt kein Platz für das Wort Freund für unseren Herrn Jesus! Stichwort nicht mit einer “Menschenfreundschaft” verwechseln!

    Leider fehlt durch unsere Dogmatik vielen der Zugang zum Evangelium in seiner Reinheit und Klarheit, wenngleich ein Kind es zu verstehen vermag!

    Jesus will euer Lehrer sein. Ein Lehrer damit wir die Welt und den Tod hinter uns lassen und uns bei Gott bergen! Natürlich hat er uns alles offenbart, in Worten (Bildern) die jeder verstehen kann der sich danach ausstreckt.

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