“Warum müssen wir heute auslöffeln, was uns Adam & Eva damals eingebrockt haben?!”

Als ich damals (vor nun fast acht Jahren) 
anfing, mich mit der Bibel, Jesus usw. zu
beschäftigen, da war eine Frage da, die mich sehr lange beschäftigt hat und worauf ich
keine Antwort wusste:

"Warum müssen wir heute auslöffeln, was uns Adam & Eva damals eingebrockt haben?! Damals, als sie von diesem Baum gegessen haben, obwohl Gott sie klipp und klar davor gewarnt hat??!

Wenn sie das nicht getan hätten, dann würden wir noch im Paradies leben und kein Elend und all der Mist würde existieren!"


So habe ich lange gedacht und war demzufolge auch ziemlich stinkig auf Adam und Eva, die hatten es schließlich vermasselt. 

 

Im Römer 5, Vers 12 steht drin:

"Die Sünde kam durch einen einzigen Menschen in die Welt – Adam.
Als Folge davon kam der Tod, und der Tod ergriff alle, weil alle sündigten."

 

Hmhm, die Sünde kam durch einen einzigen Menschen in die Welt – Adam!  Aber nicht nur er, sondern ALLE Menschen sündigen!


Übrigens, was ist eigentlich Sünde?
 

Darüber hab ich mal geschrieben – Colin hat es erst gestern
vorgelesen – hier klicken. Ein Ausschnitt daraus:

 

Sünde ist eine Haltung oder eine Handlung, die Gott seinen Platz als Mittelpunkt wegnimmt!

Sünde ist das Hauptproblem der Menschheit und sie hat sich wie ein Virus ausgebreitet, der ausnahmslos jeden betrifft!

Jeder von uns sündigt täglich durch Gedanken, durch Worte und durch das, was wir tun!

"Aber kein Mensch auf der Erde ist so rechtschaffen, dass er immer richtig handelt und nie einen Fehler macht."

Prediger 7, 20 GNB

Kein Mensch ist perfekt und keiner tut nur Gutes und handelt immer richtig. Gott macht sogar 'ne ziemlich krasse Aussage:

"Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte."  

Römer 3, 23 HFA

Fakt ist allerdings, dass das Elend und all der Mist nur durch eine einzige Sünde in die Welt kam
– nämlich dadurch, dass Adam nicht auf Gott hörte und seinen eigenen Kopf durchsetzte:

"Durch die Sünde des einen Menschen gerieten wir unter die Herrschaft des Todes … " Römer 5, 17a

Das ist krass! All das Leid und letzendlich der Tod ist das Ergebnis von Adams Sünde!


Weiter heißt es allerdings:

" … doch durch den anderen Menschen, Jesus Christus, werden alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit annehmen, über Sünde und Tod siegen und leben!  Ja, die Sünde Adams brachte Verdammnis über alle Menschen, aber die Tat von Christus, sein erlösendes Handeln, macht alle Menschen in Gottes Augen gerecht und schenkt ihnen Leben. Weil ein Mensch Gott ungehorsam war, wurden viele Menschen zu Sündern. Doch weil ein anderer Mensch Gott gehorchte, werden viele Menschen in Gottes Augen gerechtfertigt." – Römer 5, 17b – 19 NLB
 


Zusammenfassung

 

Adam hat gesündigt – Sünde trennt von Gott. Durch diese kam Leid, Elend und der Tod in die Welt – in die wir automatisch geboren werden. Jeder von uns Menschen ist ein Sünder. Das wird er nicht erst durch sein Denken und Handeln, sondern allein durch sein Dasein! Ist etwas tricky das ganze …


Der einzige Mensch, der uns wieder mit Gott zusammenbringen kann – da die Sünde uns ja getrennt hat – ist Jesus!
 
Unsere Identität macht uns also automatisch zu Sündern und die haben wir leider nun mal alle von Adam geerbt – lies mal Römer 5, 12 – 21. Wenn man über tausend und noch vielmehr Ecken zurückgeht im Stammbaum, dann stammt jeder von Adam ab. Crazy.

 

Wir wurden geboren und zack waren wir Sünder, dafür entscheidet man sich nicht, das läuft automatisch. Das ist nicht nur meine bescheidene Ansicht, sondern das steht mehrmals in der Bibel, z.B. in Psalm 51, 7 oder auch Epheser 2,1-3


Nun wird es allerdings spannend, der Paulus schreibt im Römer, Kapitel 5 – 7 nämlich nicht nur, dass wir von Geburt an die Identität eines Sünders haben, sondern dass wir durch Jesus frei davon werden. Mit diesem Thema beschäftige ich mich gerade und davon gibt es dann sicher auch die nächste Tage zu lesen! 
 
Für heute soll es das erstmal gewesen sein.

 

Bis dahin, unendlichen Segendauerregen! :-)

Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 30. Januar 2014 veröffentlicht.

64 Gedanken zu „“Warum müssen wir heute auslöffeln, was uns Adam & Eva damals eingebrockt haben?!”

  1. Moni

    Hallo Mandy,

    wenn man einer bestimmten bibelwissenschaftlichen Theorie glaubt, ist es leider falsch, von der Sünde im Zusammenhang mit Adam und Eva zu sprechen. Dieses Thema beschäftigt mich dieses Semester in einer Vorlesung, denn im gesamten dritten Kapitel, wird das Wort Sünde nicht erwähnt – nur in den Kapitelüberschriften, die an dieser Stelle eigentlich falsch sind.
    Der wirklich Sündenfall hat – wissenschaftlich betrachtet – erst ein Kapitel später stattgefunden, nämlich bei der Geschichte mit Kain und Abel.

    Das wirklich beruhigende an der sogenannten Paradieserzählung ist doch aber die Barmherzigkeit Gottes. Wenn man Gen 3 liest, wäre doch eigentlich zu erwarten, dass die Geschichte gar nicht weiter geht, denn es war angekündigt, dass wenn von diesem Baum gegessen wird, würde der Tod eintreten. Dies ist aber nicht so gekommen – wegen der Barmherzigkeit Gottes.

    Wenn du willst, kann ich dir zu dieser These auch mal noch Literatur raussuchen. Ich finde dies eigentlich eine ziemlich einleuchtende Meinung von meiner Professorin.

     

    Liebe Grüße

    Moni

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Moni.

      Was hast Du für eine Bibel? Oder etwa den Urtext?

      Wenn ich in die Luther Bibel gucke, dann habe ich im Mose 3, 18x das Wort "Sünde" – klick hier. 

      Der Sündenfall ist doch die Vertreibung aus dem Paradies, der erste Mord ist Kain und Abel – so steht es in der Bibel. 

      Ob das nun wissenschaftlich nachweisbar ist … hm, ob nun das Wort "Sünde" drin vorkommt oder nicht, fakt ist nach der Erzählung wollten Adam und Eva werden wie Gott, waren ungehorsam = Sünde, dass bedeutet Trennung von Gott. 

      Sicherlich gibt es da Leute, die anderer Meinung sind – letzendlich muss man sich überlegen, welcher Quelle man glaubt – der Bibel oder anderer wissenschaftlicher Lektüre? Worauf soll die Wissenschaft sich beziehen, bei diesem Ereignis, was zig tausend Jahre her ist?

      Antworten
      1. D

        Hallo Mandy, ich widerspreche dir ungern, aber deine verlinkte Seite zeigt eben genau das, wogegen du argumentierst: erst in Genesis 4 kommt das Wort Sünde explizit vor.

        Implizit ist in Genesis 3 auch von Sünde die Rede, ich stimmedir darin und in deinem ganzen Blogartikel völlig zu.

        Lieben Gruß,

        D

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        1. Mandy Artikelautor

          Liegt da ein Missverständnis vor? 

          Ich verstehe unter Genesis 3 = 3. Mose (Kapitel 1-27) und Genesis 4 ist für mich 4. Mose (Kapitel 1 – 36) – liege ich da falsch? 

          Was Du in dem Zusammenhang mit explizit und implizit meinst, kapiere ich nicht – es ging Moni um das “Wort Sünde” – gut, dass wir uns beim Rest einig sind. ;-)

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    2. umi

      Also ich verstehe das so:

      Durch den Sündenfall ist das Ende der engen Beziehung zwischen Gott und Mensch = Sünde in die Welt gekommen. Sünde = Sund, d. h. Trennung — bei Kain + Abel lesen wir zum ersten Mal, wie sie sich auswirkt und da ist auch in der Lutherübersetzung (1.Mos. 4,7) von Sünde die Rede.

      Sorry Mandy – ich sehe gerade, dass Du sinngemäß das Gleiche geschrieben hast – ich poste es aber trotzdem mal.

      LG umi

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    3. Thomas F.

      Ja, ein Gott, der den Menschen freistellt, ihm entweder bedingungslos zu huldigen oder für alle Zeiten zu brennen, ist wirklich barmherzig. :-)

      Ihr scheint hier ja wirklich die biblischen Texte ernst zu nehmen?! Und das nach allem, was mittlerweile über deren Entstehung bis hin zu der gezielten Auswahl aus tausenden anderer widersprüchlicher Schriften herausgefunden wurde. Wenn ihr des Englischen mächtig seid, so empfehle ich eine umfassende Recherche bei Youtube. Vor allem die Clips von DarkMatter2525 (https://www.youtube.com/channel/UCLhtZqdkjshgq8TqwIjMdCQ) sind sehr anschaulich.

      Es ist mir unerklärlich, wie Menschen heute noch, bei all den Möglichkeiten der Weiterbildung, an so etwas wie Adam, Eva, Jesus usw. glauben können.

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  2. Gekreuz(siegt) Moderator - Hanspeter

    Ob ich das wohl besser als Adam und Eva gemacht hätte? Sie zweifelten daran, dass Gott es gut mit ihnen meinte und seine Anweisung „von einem Baum nicht zu essen“ zu ihrem Besten ist. Der Mensch wollte nicht mehr von Gott abhängig sein, sondern selbst entscheiden, was gut für ihn ist. Ist das nicht auch bei uns so? Zweifeln wir nicht auch immer wieder an der Güte Gottes? Besonders in schwierigen Zeiten?  Die Bezeichnung „Sünde“ stammt aus  dem Wortschatz von Bogenschützen und bedeutet „Zielverfehlung“. Wir verfehlen eben aus eigener Kraft das Ziel, wozu wir geschaffen wurden. Herzliche Grüsse Hanspeter

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  3. Maximilian

    Hey, sehr treffend geschildert. Allerdings kannst du noch ergänzen in Johannes 1:4 ‘In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.’ Gott ist Leben, in Leben ist kein Tod, keine Krankheit. Sünde ist die Abkehr von Gott :) und damit Zuwendung zu Krankheit, Tod und Verdammnis :), aber Römer 8:1 ‘Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.’ :) Keep on rocking for Jesus!

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  4. Mandy Artikelautor

    Muss hier unten weiterschreiben, oben ist der Strang voll. 

    Danke für die Erklärung Hanspeter – ok, da hab ich mich vertan :P Das erste mal wird "Sünde" im 1. Mose 4, 7 – müsste dann Genesis 4, 7  sein, erwähnt. Wieder was gelernt. Da sind wir uns also auch einig ;-)

    In meiner Bibel steht immer nur Mose – deswegen bin ich mit den anderen Bezeichnungen nicht so bewand. 

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    1. Sabine

      Hallo Mandy, ich schließe mich deiner Auffassung an. Ja- Adam und Eva habe ihr 'eigenes Programm' (so nenne ich es mal) gemacht, indem sie auf ihr Ego (dort wo der Frevler ja ständig schwätzt, hast Du ja schon so schön in Beiträge geschildert) hörten und daraufhin 'handelten', also Apfel essen. Dadurch (kausaler Zusammenhang) sind sie aus der 'Herrlichkeit' raus gefolgen, also Sünde = Abkehr von Gott = raus aus Herrlichkeit. Vielleicht in Tipp von mir, das mit Adam und Eva muss man sich auf der geistigen Ebene vorstellen. Ein Handeln ist immer etwas, dem das Denken voraus geht. Und das Denken wird von der Stinkebacke stark beeinflußt, wenn mann stark von Gott durch die eigenen Sünden getrennt ist. Richtig ist auch, dass die Taten von Kain und Abel dann auch eine Folge der Sünde war. Kurz und gut: Du hast m. E. schon richtig Adam und Eva erkannt. Weiter so.

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  5. Tobias

    weil wir dann nicht als sünder zur welt kämen und die sünde nicht kennen würden und uns nicht in freier wahl für oder gegen diese und somit für / gegen Gott entscheiden könnten … also zur Aufrechterhaltung des freien Willens … so kommen wir zur welt mit einem gewissen und einer sündhaften natur … wir kennen das gute und das böse in uns selbst und können wählen … in form von jesus annehmen und sündfrei werden oder jesus ablehnen und sündhaft bleiben … das sagt auch die bibelstelle aus wer sein leben behalten will wird es verlieren (seine sündhafte natur behalten), wer sein leben um meinetwillen verliert (seine sündhafte natur in den tod geben) wird es retten …

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  6. Heiko Weigelt

    Das erst mit Kain und Abel der Sündenfall geschehen sein soll ? Keinesfalls, Adam und Eva gehorchten Gott nicht und haben ihn sogar bestohlen ! [ von Gottes Lebensbaum die Frucht ] -> 1. Gebot " Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir "  7. Gebot "Du sollst nicht stehlen" [Nr.d. 10 Gebote nach M. Luthers Katechismus benannt]  Das die Sünde in der Welt bleibt ist sogar von Gott so entschieden worden- Gott schickte die Sünde [in den Menschen Adam und Eva] aus dem Paradies. Weil sich nun der Mensch "vermehren darf" – diesen Segen hatte Adam und Eva beim Bevölkern der Erde auch von Gott erhalten / nebst diese zu bebauen.. ect. sind wir heute gewissermaßen Segens(mit)empfänger ; aber auch Empfänger der Sünde von damals geworden. Nun nimmt Christus stellvertretend für uns; diese Sünde mit in den Tod ( ebenfalls bevor wir überhaupt geboren wurden ! ) Gott bleibt uns also, als Nachfahren von Adam und Eva nichts schuldig ; wie Gott auch nie irgendwem jemals etwas schuldig bleiben wird! Uns bleibt also nur ein Schritt um wieder in´s Paradies zu kommen = Gehorsam zu Gott ; seinen Sohn im Glauben anzunehmen!  Ach Mandy; ich bin gerade bei Proph. Micha in der Bibel ; u.a. steht dort vom "Rechtsstreit Gottes mit seinem Volk" (Israel)"- das betrifft uns "Heidenchristen" im Prinzip auch- Gott ist uns nichts schuldig!  [ich bin aber mal gespannt auf die Kommentare zu deinem Thema hier…]      

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  7. Heiko Weigelt

    Mandy: Ich hoffe mein letzter Kommentar beantwortet deine Frage ( "Warum müssen wir auslöffeln was…) Mehr soll´s auch nicht; eine theologische Untermauerung muss ich glaub dazu nicht abgeben, ich bin auch kein Theologe… ;-)

     

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  8. Christian Aepfler

    Dass wir alle durch Adams Sünde automatisch auch sündig sind, hat jemand einmal mit dem radioaktiv verseuchten Gebiet rund um Tschernobyl oder Fukushima verglichen. Jedes Baby welches dort geboren werden würde, wäre auch automatisch radioaktiv verseucht, ohne dass es überhaupt weiss , was das ist.

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    1. Dorothea

      Adam ist in der hebräischen Sprache kein Vorname wie Max oder Sabine in unserer Sprache, sondern ein Wort, dass man besser mit "ein/der Mensch" übersetzen müsste. Adamah ist die weibliche Form davon. Wenn in 1 Mose von Adam die Rede ist, dann meinen diejenigen, die die hebräische Bibel aufgeschrieben haben nicht eine einzelne Person, sondern einen Typ, das Wesen des Menschen. Darum reden die Bibelwissenschaftler auch von der Adam-Christus-Typologie – es geht um Wesensmerkmale von allen Menschen und eben nicht um eine einzelne historische Person einer längst vergangenen Urzeit. Darum gibt es auch biblische Aussagen dazu, sich nicht mit der Frage nach Geschlechtsregistern abzugeben und darüber zu zerstreiten.

      Was "radioaktive Gebete" betrifft: Jeder Mensch ist radioaktiver Strahlung ausgesetzt – in manchen Regionen der Erde natürlicherweise mehr, in anderen Regionen weniger und das, was in der Nähe eines GAU-AKWs passiert ist natürlich viele Male intensiver als die Mutationen im genetischen Code aller Lebewesen, die durch natürlich vorkommende Strahlung. Lebewesen haben verschiedene Möglichkeiten, Mutationen im genetischen Code auszugleichen – jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Wenn das nicht mehr gelingt, entsteht Krebs. Wenn Strahlung auf Einzeller trifft bzw. auf Embryonen im Frühstadium ihrer Entwicklung (Morula-Phase) hat das schlimmere Folgen als wenn ein komplexes Lebewesen mit Millionen von Zellen eine Mutation an einem Gen in einer einzelnen Zelle erleidet, weil eine "schädliche" Mutation nicht in einem Ein- bzw. Wenig-Zeller kaum oder gar nicht durch andere Zellen ausgeglichen werden kann. Deshalb ist radioaktive Strahlung für Schwangere ein besonderes Problem. Gleiches gilt für den Einfluss anderer auf die Zelle wirkender Substanzen (z.B. Hormone, Umweltgifte).

      Analog (zu den Möglichkeiten des Körpers sich gegen Radioaktivität zu wehren) kann man das im Blick auf die Sünde sagen: Die Liebe deckt eine Menge Sünden zu (1 Petr 4,7) bzw. "Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm" (1 Joh 4,16). Durch die Liebe Gottes bzw. seinen Ruf/Berufung sind wir "in Christus" (1 Kor 1,30) eingesenkt, verwurzelt und nichts kann uns von seiner Liebe trennen – weder Hohes noch Tiefes, weder Mächte noch Gewalten… (Röm 8,38-39). Darum sind wir aufgerufen, auf die Liebe Gottes, auf den Ruf bzw. die Stimme des guten Hirten (Joh 10,4), der dem verlorenen Schaf nachgeht (vgl. Lk 15,1-10) zu antworten bzw. dem guten Hirten zu folgen (Joh 10,16).
       

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  9. Andre Kostka

    1. Mose 3,5 sondern Gott weiß gar wohl: sobald ihr davon eßt, da werden euch die Augen aufgethan, daß ihr werdet, wie Gott, erkennend Gutes und Böses. Textbibel

    Sünde verunreinigt, verändert, beschädigt

    Um was geht Es? Der Betrug und der Ursprung der Sünde ist sein zu wollen wie Gott.

    Wie ist Gott? Einzig, höchste Autorität,  Rein, Frei, Allmächtig, Absolut um nur einige zu nennen.

    Nach diesem Anspruch wurde gegriffen Gott zu Sein!

    Wir sind Geschöpfe und in jeder Weise abhängig von GOTT unserem Schöpfer. Körperlich, Moralisch, Beziehungsmäßig im Jetzt und im Morgen und vor allem auch in jeglicher Erhaltung.

    Der Teufel hat die Frau belogen und ihr den Wunsch erweckt Frei von Gott zu sein und über Alles selber zu entscheiden. Adam, der Mensch, hat die Verantwortung für sein Gegenüber, der Frau, nicht wahrgenommen und sie bewährt vor der Lüge und Verführung durch den Teufel somit hat er ihrem Wunsch Gott los zueinander mit entsprochen.

    Der Garten Eden, der umwallte Raum im Chaos, der Begegnungsort mit GOTT dem Allmächtigen, ElShadaei, wurde von unseren Ureltern so verdorben, dass sie entfernt werden mussten um GOTTES Gegenwart in der Schöpfung nicht zu entweihen und sie wurden der Vergänglichkeit dem Tod preisgegeben der durch die Rebellion Satans, Ez 28 und bitte Querverweise lesen, existiert.

    In Jesus unseren Herrn, haben wir wieder den Stand den uns Geschöpfen vor unserem Schöpfer JHWH, zusteht. Demut, ist nicht nur eine unterwürfig Lebensweise, sonder das staunen der Schöpfung über die Herrlichkeit GOTTes der Alles in allem ist und Alles in SICH erhält.

    Obwohl GOTT wusste, dass wir sündigen werden, hat ER uns geschaffen nach SEINEM Bild als Mann und Frau, alte LÜ Mann und Männin oder Mensch und Menschin alte Elb. Das ist Gnade, die vorher schon den Plan zu Erlösung hat und aus Liebe schafft.

    In Jesus Seinem Gehorsam, Demut, dürfen wir wieder frei in der Beziehung gegenüber unserem Schöpfer, VATER, leben in Demut, Gehorsam, Staunen und Freude in IHM Alles zu haben und aus SEINEM Segen zu leben.

    Hierzu bitte lesen Hebräerbrief  5,6 bis 6,20

    Hebräerbrief 5,8; Jesaja 50,5 bis 6 und Philipper 2,8; Psalm 40,7 bis 9; Jesus 50,5; Johannes 10,18

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  10. Monika

    Kurze Anmerkung für Heiko Weigelt.

    Adam und Eva kannten die 10 Gebote noch nicht. Sie hatten nur die Anweisunge, "vermehret euch und macht euch die Erde untertan" und das Verbot, von dem Baum zu essen.

     

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  11. Heiko Weigelt

    Hallo Monika: Das Adam und Eva vermutlich erst nur diese 2 Gebote von Gott wussten; [Gott als ihren alleinigen HERRN zu gehorchen, zu ehren und nicht von dem Baum zu essen; was ihnen verboten worden war] entschuldigt sie keinesfalls. Das Gott die gesamten 10 Gebote erst auf der Erde entsprechend bei Exodus 20, 2-17 [2. Mose20,1-17] eingesetzt hat steht ja in der Schrift und deren Sinn ergibt sich aus der Vielzahl der Menschheit. Das Gottes 10 Gebote von je her vorhanden waren; ist meine persönliche Überzeugung. Was wäre denn sonst mit der Sünde des Kain gegen Abel? Mit dieser Wortspielerei; sollte uns Gott denn je etwas schuldig bleiben als Menschen? Weil ER etwa etwas vergessen hätte zu sagen? Keinesfalls! ~

    "Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott" Micha 6,8   Steht im Micha ; 5. Mose 10,12 …

    Ich weis, Gott hat Adam und Eva genug unterrichtet; was sie sollten und was eben nicht und uns allen auch!  Gottes Segen!

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  12. Martin

    Hallo,

    interesssant die verschiedenen Beiträge zu lesen und auch zu sehen wie unterschiedliche die Glaubensinhalte don uns allen sind. Für mich stellt sich bei allem die Frage: "Wusste Gott was er tat"? Hat er damit gerechnet, dass sein Mensch sich so entwicklet wie er sich entwickelt oder nicht? Wenn nein, dann muss er es ja hinterher irgendwie reparieren oder so….
    Dazu möchte ich eine Schriftstelle und zwar den ersten Satz von 1. Mose 3,22a bringen:

    "Dann sagte Gott: »Nun ist der Mensch wie einer von uns geworden und weiß, was gut und was schlecht ist".

    Mich holt das immer wieder zurück auf den Teppich mit dem Realismus den Gott hat.

     

    LG Martin

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  13. Kerstin Schotte

    "Strafe muss sein?" Ist das die Bedeutung all dessen? Dann könnte es mich in tiefe Glaubenszweifel an meinen liebenden Gott stürzen. Gott hat den Menschen (>Adam und Eva) mit Verstand und entsprechend einem eigenen Willen (>eigenwillig) ausgestattet und war wohl mächtig erschrocken, was dabei rum kam (>Sünde). Seine Reaktion war demnach "auf Sünde folgt "Strafe"" (?)..>Rausschmiss  aus dem Paradies z.B. ..oder…die Flut..>Rausschmiss aller außer Noah, seiner Familie und den Tieren. Allerdings zeigt mir gerade die Arche-Geschichte, dass Gott es immer wieder versucht hat mit seiner Schöpfung, dass er immer ein Umdenken zuließ, einen Neuanfang gewährte, Vergebung walten ließ und im Umkehrschluss doch seine Liebe zu seinen Geschöpfen (so wie sie waren, auch mit den "Sünde-Fehler") bewies, nicht zuletzt in Jesus Christus, seinem Sohn, der für alle Sünden, die auch immer waren und sind und werden, eingestanden ist. Strafe muss sein? ..Ja! ..denn sie ist Ausdruck der Liebe, auch wenn man das meist nicht gleich erkennt – wer Kinder hat, weiß was ich meine-…und sind wir nicht Kinder Gottes(?) und bauen wir nicht immer wieder Mist(?) und ist es nicht wunderbar, das wir dennoch nicht rausgeschmissen werden/fallen gelassen werden, sondern unendlichgeliebt sind und bleiben(?)

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  14. Wolli

    Geschichte von einem Holzfäller
    Es war zu der Zeit, als es in den USA noch Sklaverei gab. Ein alter Mann namens Mose war es leid geworden, Tag für Tag und Jahr für Jahr Holz zu fällen. Eines Tages dachte er darüber nach, wer wohl die Schuld daran trage, dass er solch ein schweres Leben führen müsse. Er fand für alle, an die er sich erinnern konnte, triftige Entschuldigungsgründe. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass letztlich alles Adams Schuld war. Hätte er doch nur nicht den Apfel gegessen! Deshalb musste der Mensch das herrliche Paradies verlassen und auf dem Feld arbeiten, um sich im Schweiße seines Angesichts sein Brot zu verdienen.
    Je mehr der alte Mose darüber nachdachte, desto ärgerlicher wurde er auf Adam. Bei jedem Axtschlag murmelte er: "Alter Adam, alter Adam!" Und mit jedem Wort schlug er etwas fester zu.
    Eines Tages – Mose war noch nicht zur Arbeit gegangen – hörte ihn der Gutsbesitzer schimpfen. Er fragte ihn, was das zu bedeuten habe.
    "Ach", antwortete Mose, "wenn Adam nicht den Apfel gegessen hätte, dann müsste ich mich nicht dauernd abschinden. Dann könnte ich zu Hause bleiben, mich ausruhen und Limonade schlürfen."
    Der Grundbesitzer dachte nach. Schließlich sagte er: "Du darfst zu Hause bleiben, Mose, wie es dein Wunsch ist. Ab sofort brauchst du keine Arbeit mehr zu verrichten. Du kannst dich den ganzen Tag hinlegen und tun, was dir gefällt – allerdings unter einer Bedingung: Siehst du das Kästchen dort auf dem Tisch? Du darfst es nicht öffnen! Einverstanden? Gut, dann genieße deine Ferien!"
    In den nächsten Wochen konnte Mose sein Glück kaum fassen. Er lief im Haus herum und genoss seine Muße und schlürfte seine Limonade.
    Dann stieß er auf das Kästchen. Zunächst betrachtete er es nur. Doch im Laufe der Zeit wurde die Versuchung, es zu berühren, immer mächtiger. Als er es schließlich nach mehreren Tagen betastete und sogar mit sich herumtrug, wurde ihm die Versuchung zu stark. Es konnte doch so schlimm nicht sein, nur einmal kurz hineinzuschauen!
    Als er den Deckel vorsichtig an einer Seite hochhob, fiel sein Blick auf ein beschriebenes Blatt Papier auf dem Boden des Kästchens. Moses Neugier war erst befriedigt, als er den Zettel herausgenommen und gelesen hatte. Darauf stand: "Mose, du alter Schurke! Ich möchte dich nie mehr über Adam schimpfen hören. Wenn du im Garten Eden gewesen wärst, hättest du genauso gehandelt wie Adam. Gehe wieder in den Wald zurück und fälle Holz!"
    Der Sinn der Geschichte ist klar. Wären wir an Adams Stelle gewesen, wir hätten höchstwahrscheinlich auch von der verbotenen Frucht gegessen. Gott sah in seiner Allwissenheit voraus, dass alle Menschen Adams Ungehorsam durch ihr eigenes Verhalten tausendfach bestätigen würden.

     

     

     

     

     

     

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    1. Johanna

      Warum hat uns dieser Gott dann so geschaffen??? Warum hat er uns geschaffen? Was wäre so falsch daran, andere Wesen zu erschaffen, die nicht so egoistisch und sündhaft wie der Mensch sind und deshalb nicht von seiner Gnade abhängig?

      Antworten
      1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

        Hallo Johanna

        Gott wollte nicht einfach ein Lebewesen mehr schaffen, sondern ein Lebewesen, dass einen freien Willen hat und fähig ist zu lieben. Das ist eine super Sache, doch mit einem hohen Risiko, dass der Mensch sich auch gegen Gott entscheidet. Doch Liebe ist nur dann Liebe, wenn sie freiwillig ist.

        Antworten
  15. Doru Buiuc

    Liebe Lesern,

     

    die Bibel spricht klar in Römer 5, 12: dass der Tod durch einer in die Welt gekommen ist,

    und der Tod ist zu allen durchgedrungen ist,

    weil alle gesündigt haben.

    Der Tod ist nicht etwas natürliches, sondern er ist eine Causa der Sünde.

    Da Adam der erster Mensch ist, und er der Repräsentant der ganzen Menschheit ist,

    durch die Gnade Gottes blieb er am Leben und dadurch auch wir.

    Die Erlösung ist eine Gabe der Gnade Gottes durch Jesus Christus !

    Mit lieben Grüßen,

    Doru

     

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  16. Melanie

    Hallo,

    ich stell mir die Frage im Moment ziemlich oft und das verwirrt mich total…hätte Gott nicht einfach Adam und Eva töten können und uns neu entscheiden lassen können? Ich verstehe nicht, warum wir sozusagen dazu verdammt sind, zu sündigen und dann dafür bestraft werden sollen…

    Und was war mit allen, die vor Jesus gelebt haben? Die wurden einfach getötet für ihre Sünden?! 

    Tut mir leid, wenn das jetzt aggressiv klingt…bin etwas enttäsucht von Gott im Moment und müde von den ganzen Zweifeln. 

    Viele Grüße, 

    Melli

    Antworten
    1. Wolli

      Hallo Melli. Wären Adam und Eva einfach getötet worden, gäbe es uns gar nicht und glaube mir, wären wir an ihrer Stelle gewesen, wir hätten auch nicht anders reagiert. Was die Menschen, die vor Jesus gelebt haben angeht … Abraham aber glaubte Gott und das wurde IHM zur Gerechtigkeit angerechnet …

      Gruß und Gottes Segen,

      Wolli

       

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      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Hey, das sehe ich genauso. 

        Wären es nicht Adam und Eva gewesen, hätten sich halt Alfred und Emma für die Sünde entschieden. 

        Das soll jetzt nicht lächerlich klingen, aber in der Bibel ist ja eindeutig zu erkennen, dass der Mensch sich leichter für das Böse entscheidet als für das Gute. 

        Der Weg zum Herrn ist schmal. 

        Es klingt ja eigentlich irgendwie blöde, aber es ist viel leichter, der Sünde zu verfallen, als das Gute zu leben und für die Liebe einzustehen. Das war zu Zeiten der Bibel so und es ist heute noch immer so. 

        WIR können aber täglich sagen: Herr, ich geb Dir mein Herz, und alles was ich bin. :-) Eins meiner  Lieblingslieder. Lord, I give you my heart. HILLSONG 

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  17. Siegfried Wolfgang von Siebenbrunn

    Also Adam hatte schon eine Frau die so geschafen war wie adam. adam selbst wohlte das diese frau unter den adam steht sie aber war gleich mit adam so wurde diese frau eine domone so erst kam die eva von adam fleis. dies wurde von der bibel gestrichen. der suenden fall war keine frucht vom baume. es wurde von teufel gesagt du brauchst keinen gott den du bist gott. da die eva es wissen wohlte von wo die tier kinder kammen der satan gab der eva alles mit. so lebte ja adam schon mehr als 1 tag von der eva oder 1000 jahre so selbst kann die beiden noch vor dem suendenfall 300 jahre gewessen sein. so machten sie es was nicht erlaubt war bei gott. sie wurde schwanger von adam. wie der gott kam und ruhfte 3 mal. so kammen sie da sie sich schaemten das sie nackt waren. wusste gott was sie machten  so war die beiden noch kinder von 1/2 jahren oder so 1200 jahre alt. so erreichten sie nicht die drei tage ohne suende  von der zeit der suende kam auch die berechnung wann die eva stab wird nicht geschrieben. so hat die zahl drei, und ist auch die gottes zahl 3  jesus christus sohn gottes hat auch die zahl 3 und die kraft gottes ebenso die zahl drei. nicht mehr. satan selbst der moerder und der dieb und der luegner hat die zahl 666 wuerde man die gottes zahl 3x 3 ist 9  oder 900 von adam in der zeit noha sich finden. von noha bis jesus christi 3 tausend jahre sein oder nicht. ja da viele an gott glaubten von jesus christi sind es gute 2021 jahre im ganzen danuel ist der liebling gottes da auch jesus viel gesprochen hat.  so im ganzen 500 jahr vor jesus so die berechnung dann 2021+ 500 kommt die zahl 2521 so wuerden wir im dritten tage sein. der antichrist ist da. der kriegstreiber ist da die gottlosen sind da so kommt bald der dritte weltkrieg. in unseren kalender schreiben wir nur das jahr 2015 was ist mit dem jesus selbst er kam 4-5 v christus auf die welt nicht im 12 monat sondern im 8-9 monat so ist selbst der sonntag nicht der 7 tag sondern der erst tag samstag ist der 7 tag bei gott. und so leben wir alle in der suende sonne anbetung ist das meine lieben christen der papst meint er koennte uns die suende nehmen nein das kann nur jesus christus. auch er ist der antichist und der omana usa ein homosexsualer und der papst macht geschaefte mit im. er der papst ist auch ein moerder von damals schon von 1555- zum dritten weltkrieg. dann kommt der herr auf die erde. und die goldene zeit 1000 jahre lang dann kommt noch mals der satan zurueck aber nur fuer kurze zeit. es kann sein 300 jahre lang. da so kein sterben mehr ist sind selbst 300 jahre kurz.

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  18. Uwe

    wie kann man sein Leben nach einem Märchenbuch ausrichten und die darin enthaltenen Texte ernst nehmen? Da euer Gott angeblich allwissend sein soll, hat er doch gewusst wie sich Adam und Eva entscheiden würden. Demzufolge hat er seinen Sündenfluch doch schon in der Schublade gehabt.
    Wo ist es denn barmherzig und liebevoll wenn man wegen einem Menschen die geamten Nachkommen verflucht und leiden lässt?
    Was versteht ihr denn unter Barmherzigkeit?
    Wenn Gott Frieden und Wohlwollen für die Menschen gewollt hätte, hätte er Adam und Eva ausradiert und ein neues besseres Menschenpaar erschaffen!
    Denn wegen 2 Menschen ganze 7 Milliarden Leiden zu lassen ist alles andere als Barmherzig!!!
    Nachdenken hilft mehr als nur blind zu glauben das ein uraltes Buch die Wahrheit enthalten soll!

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  19. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

    Hallo Uwe

    Dein Glaube ist interessant. Du glaubst die Bibel enthalte Märchen und deine Weisheit sei höher als die von Gott.

    Die Geschichten der Bibel sind ungeschminkt und berichten über die Helden auch Negatives, dass wäre in einem Märchenbuch ganz anders rausgekommen. Auch wurde nie ausgeschmückt oder gekürzt. Bei einem Märchenbuch ist das anders.

    Nachdem was ich über Gott in der Bibel lesen kann, ist er nicht allwissend, sondern ein Optimist. Er hofft immer, dass der Mensch sich ihm zuwendet und so zu einem erfüllten Leben kommt.

    Treffend schreibt Jeremia  Jer 2,27 : Sie kehren mir Gott den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not über sie kommt, sprechen sie: »Auf und hilf uns!«

    Das Problem von uns allen ist, dass wir uns von Gott abwenden, anstatt uns vertrauensvoll ihm zuwenden.

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    1. Uwe

      Hallo Hanspeter,

      Ich hab mich diesem Imaginären Wesen mehrere Jahre meines lebens zugewandt. Doch von diesem Gott habe ich nie Hilfe erhalten. Es waren immer nur die Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung die mir geholfen haben! Dieser Trick welchen die Religionen verwenden, dass Gott den Menschen helfen soll und nicht die Mitmenschen ist überaus wichtig um den Mitgliedern deren Meinung auftragen zu können. Denn nichts ist von Gott, es kommt alles von den Menschen allein sonst würde es auch offensichtliche Wunder geben und Engel und der gleichen würden in Harmonie mit den Menschen leben. Wieso dieses "Versteckspiel"?

      Wenn Gott wirklich existieren würde, würde er die Menschen nicht mit tausenden verschiedenen Religionen belasten mit einem tägliches Rätselraten welche nun die richtige von welchem Gott auch immer annehmbare Anbetung/Religion ist!

      Auch die ständigen Strafandrohungen wenn man seinen freien Willen ausleben möchte sind für mich nicht akzeptierbar und zeugen nicht von Liebe und Barmherzigkeit!

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      1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

        Hallo Uwe

        Ich akzeptiere deine Aussage, als persönliches Statement und Erfahrung. Es gibt aber auch unzählige Menschen, die Wunder und Erlebnisse mit diesem Gott gemacht haben. Auch das müssen wir akzeptieren. Daraus absolute Aussagen zu machen und anderen den Glauben abzusprechen, bringt nichts. Letztlich muss oder darf jeder für sich selbst entscheiden, an was er glaubt. Auch wenn jemand nicht an die Zeugnisse von Gott glauben will, sollte er anderen Menschen ihre Erfahrungen mit Gott oder Nichterfahrungen nicht absprechen.

        Ich kann nur für mich selbst sprechen, dass mein Leben ohne Gott unvorstellbar ist. Ich habe so viel mit ihm erlebt, dass es für mich nicht vorstellbar ist, den Glauben an keinen Gott zu pflegen.

        Wenn es für dich keinen Gott gibt, verstehe ich auch nicht ganz warum du dich mit Christen auseinandersetzt. Ich würde mich auf jeden Fall nicht mit etwas beschäftigen, von dem ich überzeugt bin, dass es das gar nicht gibt und mich deshalb überhaupt nicht interessieren muss. Wir leben heute in einer freien Welt. Jeder kann glauben was er will. Ich könnte das Aufbäumen gegen Gott verstehen, wenn wir in einer Welt leben würden, in dem ein solcher Glauben verlangt oder vorgeschrieben würde.  Aber sich extra in einer christlichen Seite einloggen und Menschen ihre Erfahrungen abzusprechen, scheint mehr darauf hinzuweisen, dass du dir nicht so sicher bist und du dir deinen Glauben selbst beweisen musst.

        Herzliche Grüsse Hanspeter

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        1. Uwe

          Danke Hanspeter,
          mit deiner Aussage bestätigst du meinen Nichtglauben und die nichtexistenz irgend eines persönlichen allmächtigen Gottes.
          Denn wie immer bekam ich nur eine Standartantwort ohne aussagekräftige Argumente.
          Nur zu glauben um des Glaubens willen kann doch nicht wirklich Sinnvoll sein!
          Da du dich auf den christlichen Glauben berufst, möchte ich nur eines wissen?
          Woher weisst du das dein Glaube der richtige und einzig wahre ist? Denn jeder Muslim oder Jude oder Hindu usw. sagen alle das gleiche!
          Diese haben auch alle ihre heiligen Bücher und Schriften die für sie die einzig wahren sind!
          Wenn du mir diese Frage mit richtigen Argumenten beantworten kannst  (ohne Bibelzitate) dann bin ich ganz Ohr. Bisher konnte das noch nicht ein einziger Gläubiger aus den verschiedensten Religionen beantworten.
          Grüße Uwe 

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          1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

            Hallo Uwe

            Natürlich gibt es für mich aussagekräftige Argumente. Das wichtigste ist, die persönlichen Erfahrungen mit einem realen Gott. Wenn nicht Menschen dem auferstandenen Jesus begegnet wären, gäbe es keinen christlichen Glauben.

            Rein argumentativ ist der christliche Glaube der Attraktivste. Als Muslim wirst du zum Sklaven Allahs und kommst an einen Ort wo Allah nicht ist. Als Jude gibt es keine Ewigkeitshoffnung, sondern nur eine Auferweckung zu einem neuen Leben auf dieser Erde. Als Hindu versuchst du nur die verschiedenen Gottheiten zu beruhigen. Als Buddhist löst du dich im Nichts auf.

            Was wirklich zählt sind die Erfahrungen, die bestätigen, dass das was Jesus erzählt hat, sich so erfüllt. Viele Menschen projizieren ein Wunschbild in Jesus und sind dann enttäuscht wenn nicht eintrifft, was sie sich selbst vorgestellt haben. Die Botschaft von Jesus ist nicht Macht, Autorität und Wunder, sondern durch freiwillige Liebe zu Gott und Menschen, das Böse zu entkräften und bei Gott Frieden zu finden. Dazu erfüllt uns Gott mit seinem Geist, wenn wir mit seinen Aussagen eins werden.

            Herzliche Grüße Hanspeter

            Antworten
  20. Uwe

    Hallo Hanspeter,

    Deine Aussage "Rein argumentativ ist der christliche Glaube der Attraktivste" zeigt nur, das du dir den Glauben ausgesucht hast, der dir am ehesten zusagt. Dies Beweist aber keineswegs, das dies auch der einzig wahre oder wirklich richtige Glaube ist und somit auch nicht das Jesus oder sein Gott existiert!

    Aber es ist wie ich mir dachte. Die Menschen suchen sich nur das raus was ihnen am besten gefällt weil es keine Möglichkeit gibt die wirkliche Wahrheit herauszufinden.

    Wünsche dir noch viel Spass mit deinem ausgesuchten Fantasiegebilde.

    Solange jemand Glücklich ist wenn er mit einer Lüge lebt und sich etwas vormacht ist es seine Sache.

    Dachte ich könnte hier ein wenig Vernunft und Realität säen aber mansche Menschen sind leider schon viel zu tief in ihre Wunschwelt abgetriftet das sie die Realität nicht mehr wahrnehmen möchten.

    Als, alles Gute weiterhin.

    Gruß Uwe

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    1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

      Hallo Uwe

      Ich bin mit dir einig, dass der christliche Glaube attraktiver ist als der Nichtglaube oder ein anderer Glaube. Der Beweis, dass es der richtige Glaube ist, liegt in der persönlichen Erfahrung und Begegnung mit diesem Gott. Das scheibe ich schon zum dritten Mal. Wenn man jemandem begegnet ist, dann weiß man, dass er Realität ist. Und mit mir haben unzählige Menschen, Wunder erlebt und Erfahrungen mit diesem Gott gemacht. An keiner Stelle hat Jesus Menschen zu irgendetwas gezwungen. Macht könnte vielleicht Gehorsam erzwingen, aber nur Liebe kann Liebe hervorbringen. Deshalb weigert sich Gott uns mit Wundern und Autorität zu beeindrucken. Er drängt sich niemanden auf, der ihn nicht will.

      Herzliche Grüße Hanspeter

      Antworten
      1. Uwe

        Hallo Hanspeter,

        eigentlich wollte ich es ja dabei belassen, aber durch deine Antwort hast du mich nun doch neugierig gemacht.Wenn du persönliche Erfahrungen mit deinem Gott gemacht hast und dieser dir begegnet ist: Wie hat er denn ausgesehen oder was genau hat er zu dir gesagt? Gibt es zeugen oder hast du das alles nur in einem Traum erlebt? Oder hast du Hilfe von einem Menschen bekommen, hast es aber deinem Gott zugeschrieben? War deine Erfahrung etwa nur ein glücklicher Zufall wie es auch schon vielen Menschen geschehen ist?

        Bist du etwas besseres als ich, da er sich zwar dir zeigt aber mir nicht obwohl ich früher schon viele male darum gebetet habe?

        Wieso haben erzählen Menschen in anderen Kulturen mit einer ganz anderen Religion und einem ganz anderen Gott die gleichen Geschichten wie du sie erzählst?

        Wieso soll es ein Zwang sein wenn man Jesus oder Gott darum bittet das er einem als Hilfsmittel ein richtiges Wunder das ausnahmslos nur ein Gott bewerkstelligen kann zeit damit man auch rational Glauben?

        Wenn sich Gott weigert einem Wunder zu zeigen kann er auch nicht erwarten das Menschen an ihn glauben die solch ein Wunder brauchen um sicher zu gehen das sie nicht von irgendjemand anderem veräppelt oder ausgenutzt werden.

        Schick mir doch Gott mal vorbei wenn du ihn das nächste mal siehst ;-)

        Grüße

        Uwe

        Antworten
        1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

          Hallo Uwe

          Über einige Erfahrungen habe ich und meine Frau ein Buch geschrieben (http://www.BaselJerusalem.info).  Welche Geschichten habe ich erzählt, die in anderen Religionen genau gleich sind?

          Die grosse Mehrheit der Menschen sind von einer übernatürlichen Macht überzeugt oder haben Erfahrungen damit gemacht. Die Frage ist daher, welchen Einfluss diese Kräfte in meinem Leben haben und wie ich darauf reagiere. Dazu geben die Religionen unterschiedliche Antworten. Diese gilt es zu prüfen und sich zu entscheiden. Der christliche Gott muss sich uns nicht beweisen, denn er hat uns in Jesus seine Liebe bewiesen. Wer sich durch ihn verändern lassen will, erhält seinen Geist. Dieser schenkt uns einen neuen Zugang zum Himmlischen Vater. Gott muss vor keinem Menschen Rechenschaft geben, doch es macht ihm Freude, uns immer wieder zu überraschen.

          Herzliche Grüsse Hanspeter

          Antworten
          1. Uwe

            Hallo Hanspeter,
            dies wird mein letzter Post sein da ich keinen Sinn mehr sehe mich mit dir über ein Wesen zu Sinnieren das nur in den Köpfen der Menschen existiert und das nur durch suggestion von Kinderbeinen an in deren Köpfe gelangt ist. Kein Mensch würde an soetwas glauben wenn dieses nicht gelehrt und eingehämmert würde. All die Erfahrungen und Zufälle die gläubige Menschen wie du erleben sind Alltagsgeschehen die jedem zufallen können ob dieser nun glaubt oder nicht! Nur weil man auch mal Glück im Leben gehabt hat, dies dann gleich einem Gott zuzuschreiben ist in meinen Augen sehr naiv. Wenn es diesen Gott geben sollte; schön das er sich dir offenbart und das er dir hilft. Dennoch ist es Fakt, das dieses "Überwesen" sich um die meisten Menschen auf der Welt einen Sch..ß  schert!
            Dein Argument:
            "Der christliche Gott muss sich uns nicht beweisen, denn er hat uns in Jesus seine Liebe bewiesen"
            zeugt nur von Moralverweigerung! Welcher Allmächtige liebevolle Gott würde seinem Sohn einen Körper geben um ihn wie einen Schwerverbrecher hinrichten zu lassen? Denn wenn er überaus weise ist könnte er die Menschen auch humaner ohne Gewalt von seinem den Menschen auferlegten Fluch der Erbsünde befreien. Jedes Menschenopfer, egal wer oder von wem ist ein grausamer unmenschlicher sadistischer Akt und hat nichts, aber auch gar nichts mit Liebe zu tun!
            So etwas ist in meinen Augen einfach nur Krank und Geistesgestört!
            Sorry wenn ich jetzt etwas emotional bin aber ich kann nicht verstehen wie jemand der ein Herz hat so einen Akt als liebevoll sehen kann. Genau wie Hiobs Prüfung auch nur eine grausame sadistische Wette gewesen sein muß wenn dies der wahrheit entsprechen würde!
            Aber Gott darf Quälen und Menschen abschlachten. Sogar seinen Sohn darf dieser töten lassen gelle?
            Mann mach bitte deine Augen auf!
            Du betest einen sadistischen Psychopathischen Massenkiller an! Kapier das doch. Die Bibel ist doch der Beweis wenn du diese Ernst nimmst! Das AT hat weitaus mehr Morde und Schandtaten im Namen deines Gottes zu verantworten als irgend ein anderes Buch oder Film den es gibt! Und das ein Gott von heute auf morgen einfach so seinen Charakter ändert ist auch nicht gerade realistisch!
            Danke für deine Zeit.
            Gruß Uwe

            Antworten
            1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

              Hallo Uwe

              Genauso wie ich dir deine Nichterfahrungen nicht abspreche, kannst du dies auch nicht mit meinen Erfahrungen mit Gott tun :-).

              Die Botschaft von Jesus hast oder willst du anscheinend nicht verstehen. Jesus zeigt uns Gottes Liebe auf. In keiner anderen Religion will Gott den Menschen durch freiwillige Liebe gewinnen.

              In Sachen Massenkiller finde ich diese gerade bei Menschen, die sich von Gott losgesagt haben. Hitler schrie kurz nach der Machtergreifung: „Wir kämpfen gegen den ältesten Fluch, den die Menschheit auf sich gezogen hat … Dieses teuflische ‚Du sollst, du sollst!‘ Und dann dieses törichte ‚Du sollst nicht‘! Das muss endlich aus unserem Blut verschwinden.“ Hitler hat uns vorgelebt, was passiert, wenn der Mensch sich von Gottes Normen lossagt. Auch Stalin und Mao, als Vertreter einer gottlosen Gesellschaft, haben noch viel mehr Menschen abgeschlachtet.

              Leute die sich an der Botschaft von Jesus orientierten haben dagegen Hoffnung und Leben verbreitet. Der gewaltlose Widerstand hat Jesus in der Bergpredigt verkündet. So haben die Christen das römische Reich verändert und andere Menschen Missstände ihrer Zeit wie Martin Luther King, Gandhi (der sich maßgeblich von der Bergpredigt inspirieren ließ) oder in Osteuropa wo der gewaltlose Widerstand in der Kirche begann.

              Du hast geschrieben: “Dachte ich könnte hier ein wenig Vernunft und Realität säen aber manche Menschen sind leider schon viel zu tief in ihre Wunschwelt abgedriftet dass sie die Realität nicht mehr wahrnehmen möchten.” Dir geht es gar nicht um eine echte Diskussion oder ein Hinhören und Verstehen-Wollen, du möchtest nur andere auf deine eigene Position ziehen. Warum hast du das nötig? Vielleicht bist du dir eben deiner Sache doch nicht so sicher.

              Herzliche Grüße Hanspeter

               

              Antworten
  21. Martin

    Guten Tag.

    Fragen zum Sündenfall: Adam und Eva kannten den Unterschied von "Gut und Böse" noch nicht, als sie vom Baum den Apfel oder die Frucht genossen. Man kann ein Kind nicht verurteilen. Denn Kinder im Geiste waren sie. Und: der Allmächtige wusste genau zum Voraus, dass Adam fehl gehen würde. Also, wer ist nun der wahrhaftig Schuldige? Wohl der allwissende Gott – irgendwie logisch, oder? Würde ein liebender Vater sein Kind und dessen Nachkommen so grausam behandeln – wenn es ein einziges Mal fehlgeht? Die Mutter sagte mir: kleiner Martin, berühre die heisse Herdplattte nicht – du verbrennst dich. Natürlich berührte ich diese. Ein ganz natürlicher Akt – durch Erfahrung lernen.

    Bin gespannt auf Ihre Verteidigung des Allmächtigen und Allgütigen.

    MFG M

    Antworten
    1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

      Hallo Martin, 

      Deine Frage hat mich aufrichtig berührt. Ich stimme Dir zu. Man kann ein Kind nicht verurteilen und liebende Eltern bestrafen ihre Kinder auch nicht für etwas, dass sie nicht in böser Absicht getan haben. Weißt Du, ich bin keine Theologin, ich kann, wenn ich ehrlich bin, gar nicht genau beschreiben, warum ich glaube. Es ist einfach so. 

      Ich hab auch nicht das Gefühl, als müßte ich nun Gott verteidigen, nachdem ich Deine Worte gelesen habe. Gott ist Gott. Gestern Abend hatten wir einen fantastischen Abendhimmel und der Mond strahlte. Es gibt Menschen, die glauben, dass Gott Erde und Himmel (und den Mond) erschaffen hat. Und es gibt Menschen, die das nicht glauben. Wenn man den liebenden Gott angreifen möchte, findet man viele Argumente. Klassisch: Bei so viel Leid auf der Welt kann es keinen Gott geben …. Und Deinen Worten entnehme ich, dass Du Gott nicht “allgütig” finden kannst, weil er Adam und Eva “vom Baum der Erkenntnis essen ließ” ….. 

      Weißt Du, ich hab mal einen Satz gelesen … und ich weiß leider wirklich nicht mehr, von wem … hätten Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen, hätte es irgendwann jemand anderes gemacht …. der Mensch würde immer wieder sündigen. Das ist die menschliche Natur. Wenn man an Gott und die Bibel glaubt – und das tue ich – dann nimmt man Gott als seinen Schöpfer und Erretter an. Und ich glaube auch an Satan. Satan tritt in Form der Schlange auf, die Eva verführt. Und all das Gute auf der Welt stammt von Gott, all das Böse vom Feind. 

      Ich sitze oft genug mit Menschen zusammen, die nicht gläubig sind. Ich weiß, dass sie dieses Weltbild nicht “automatisch verstehen” ….. Aber ich habe meinen ganz persönlichen Lebensweg mit Jesus und ich sehe und spüre ihn einfach in meinem Leben. 

      Dein Beispiel mit Deiner Mutter und der Herdplatte kann ich super nachvollziehen. Und am besten gefällt mir der Satz “ein ganz natürlicher Akt – durch Erfahrung lernen”. 

      Mein Leben hat mir die Erfahrung geschenkt, Gott kennenzulernen und ihm zu vertrauen. Gott möchte ein Gegenüber. Keine Marionetten. Und deshalb lässt er uns Erfahrungen sammeln. 

      Der Sündenfall wird heute tagtäglich nachgeahmt, auf unterschiedlichste Weise. Gott verurteilt uns nicht. Er lässt uns einfach die Wahl. 

      Jetzt bin ich gespannt auf Deine Antwort :-) 

      Sei behütet. 

      Sandra 

      Antworten
    2. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Martin

      Adam und Eva wussten, dass es gegen die Ordnung von Gott ist, von der Frucht zu essen (Apfel wurde später erfunden). Sie entschieden sich bewusst, gegen Gottes Anweisung zu handeln. Sie vertrauten Gott nicht, dass er es gut mit ihnen meint. Dieses Verhalten finden wir auch heute bei uns. Du unterstellst ja Gott auch, dass seine Anweisung nicht gut war. Wir wollen selbst entscheiden was für uns gut und böse ist. So sind wir alle aus dem Vertrauen in Gott ausgestiegen, was nicht dem Ziel Gottes entsprach. Deshalb der Begriff "Sünde" aus der Bogensprache = Zielverfehlung. Gott wirbt um uns, dass wir wieder in dieses Vertrauen zu Gott einsteigen. Deshalb ist Jesus auf diese Erde gekommen und bietet uns die Versöhnung mit Gott an. Die kann ich dankbar annehmen oder weiterhin an Gottes Güte zweifeln. Herzliche Grüsse Hanspeter

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  22. Martin

    Liebe Sandra, so nun ist Abend, und ich kann mir etwas Zeit nehmen für das Thema, das mich sehr beschäftigt- die Gottesfrage. Nun, ich zweifle keine Sekunde an deinen Gefühlen und Empfindungen i.S. Glaube. Das ist ja auch gut so. Soll so sein. Wichtig ist, dass Du dich dabei gut fühlst und es für Dich stimmt. Ich bete auch ab und zu – auch aus einem Gefühl heraus. Wogegen ich mich eben auch extrem schwer tue mit diversen Aussagen über den "Allmächtigen". Wogegen ich klar festhalten will, dass ich (wahrscheinlich) nicht Gott an sich "bekämpfe" oder bezweifle – sondern eher das Bild, das von ihm gezeichnet wird. – Allmächtig und allgütig – es stimmt – es ist die Theodizeefrage, die mich sehr an diesen Attributen, die man Gott zuschreibt zweifeln lässt. Denn es ist nicht gut, dass es Erdbeben gibt, es ist nicht gut, dass ein Kleinkind jämmerlich an Krebs dahinstirbt.  Die Begründung einer "gefallenen Schöpfung" ist sehr zynisch und eines liebevollen Gottes absolut unwürdig. Das geht nicht auf. Auch ist die Erbsünde ein schlimmer Gedanke. Du, ich und weiss wer noch kann nichts dafür, dass es im Paradies "schief" lief:-). Da stimmst Du mir doch zu, oder? Dann der Gedanke  des freien Willens: hier kann man diverse Varianten aufzeichnen, die einen freien Willen für die Menschen ermöglichen, ohne dass sich diese die Schädel einschlagen müssen. Aber, lass mich doch noch das Thema Sündenfall genauer beleuchten: "
    "Noch weniger ist die Erbsünde, die im Ungehorsam gegen Gott besteht, philosophisch begründbar und haltbar. Dieser Ungehorsam ist böse, ja das Böse. Aber Gott hat es zugelassen, ja gewollt, denn er ist allmächtig. Deshalb trägt er dafür die Verantwortung. Er hätte den Menschen anders schaffen ihn zum Ungehorsam gegenüber Gott unfähig machen und so den Einbruch des Bösen in die Schöpfung verhindern können. Aber ohne die Freiheit des Menschen, so wird eingewandt, ginge die Würde des Menschen verloren und es würde das Gute fehlen. Gerade weil Gott unendlich gut ist, muss er dem Menschen die Freiheit geben, zwischen dem Guten und dem Bösen zu wählen. Doch dieses "muss" ist mehr als problematisch, denn es schränkt die Freiheit Gottes ein. Wenn ausserdem die Wahlfreiheit zwischen gut und böse und daher die Freiheit, Böses zu tun, für die Würde des Menschen und das Wohl der Schöpfung wesentlich ist, geraten wir in einen Widerspruch: Die Möglichkeit des Bösen ist notwendig für das Gute. Ausserdem: Wenn das Böse aus dem Ungehorsam erwächst, gibt es vor dem Ungehorsam das Böse nicht, sondern nur das vollkommene Gute. Aber auch in diesem Garten Eden der Vollkommenheit muss die Möglichkeit des Bösen schon vorhanden sein, die Freiheit des Menschen, den Apfel zu wählen statt zu gehorchen. Die Möglichkeit des Bösen ist daher die grundlegende Struktur des Seins und fällt mit Gott zusammen. Wir können sogar sagen: Da die Möglichkeit des Bösen die Möglichkeit des Ungehorsams ist, ist der Ungehorsam gegenüber Gott eine Seite der Macht Gottes.
    Nur durch die Erschaffung des Menschen kommt jedoch die Möglichkeit des Bösen in die Welt: so lautet die letzte Verteidigung des Glaubens. Bevor der Mensch erschaffen worden ist, existierte nur das Gute. Das Böse ist jedoch in der Welt bereits vorhanden durch seine blosse Möglichkeit. Wenn die Möglichkeit, das Böse zu wählen, nicht ergriffen worden wäre, hätten wir das Paradies nie verlassen müssen und wüssten nichts vom Bösen. Allein die Möglichkeit des Bösen ist schon ein Böses, das die direkte Gleichsetzung des Seins mit dem Guten zerstört. Aber dieses Böse (seine Möglichkeit, die schon ein Böses ist) ist die Freiheit des Menschen. Wenn man nun behaupten will, dass die Möglichkeit des Bösen nicht selbst schon etwas Böses ist, muss man jedoch festhalten, dass das Fehlen der Freiheit des Menschen das schlimmste aller möglichen Übel ist. Die Freiheit des Menschen wäre somit das höchste Gut. Das aber ist unmöglich, da ihre Wahrnehmung – der Ungehorsam – das Böse schafft, das Böse ist. Es gibt keinen Ausweg. Wenn Gott wirklich frei ist – und die Schöpfung ex nihilo (aus dem Nichts) bedeutet auch dies – dann hätte er andes handeln können. Und wenn er wirklich absoluter Herrscher über alles Seiende ist – und Schöpfung ex nihilo bedeutet dies auf jeden Fall – dann ist er verantwortlich auch für die Freiheit des Menschen zum Bösen. Denn wennn er nicht verantwortlich wäre, würde unsere Entscheidung den absoluten Charakter seiner Souveränität zerstören. Weit davon entfernt, der Allmächtige zu sein, wäre Gott dann ohnmächtig gegenüber dem jämmerlichen Willen des Menschen. Und wenn er den Menschen frei erschaffen musste, würde unsere Freiheit über die seine entscheiden, so dass Gott nicht mit seiner, sonder nmit unserer Freiheit in eins fiele.
     
    Entschuldige bitte diese lange Ausführung, die ein Philosoph verfasst hat. Ich brauchte eine längere Zeit, dies zu verstehen, da ich leider nicht hoch gebildet bin. Ich habe diverse Bücher gelesen – von Gläubigen und Ungläubigen. Aber, jeder muss seinen Weg irgendwie finden. Ich versuche einfach nach dem Motto zu leben: tue nichts jemandem an, was du nicht willst, dass man dir antut." Ist ja ein bekannter Spruch. So, nun wünsche ich Dir einen erholsamen Abend – liebe Grüsse, Martin

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    1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

      Hallo Martin, es tut mir leid, aber im Moment fehlt mir die Energie, den philosophischen Teil zu lesen, das ist ja hochkompliziert geschrieben ….. nicht umsonst sagt man, dass alles, was gesagt werden muss, ruhig auch für jedermann verständlich ausgedrückt werden muss :-)

      Danke aber dennoch für Deine Mühe. 

      Naja, das Motto, niemandem zu schaden, ist auf jeden Fall ein gutes Lebensmotto. Wenn die Wüstenzeiten des Lebens kommen, bin ich dankbar, Jesus Christus zu kennen und ihn als meinen Erlöser und Erretter zu kennen. Viele christliche Bücher treffen mich mitten ins Herz und ich stelle Gott nicht in Frage. Das kann ich dazu sagen. Ich darf den Glauben haben, aus Gnade errettet zu sein. Neulich war Richard David Precht im Fernsehen. Ich mag ihn und achte seinen Intellekt. Aber ich merke, dass er nicht gläubig ist. Und kann mich von seiner Weltsicht wunderbar distanzieren, einfach, weil ich gläubig bin. Mein Glaube ist nicht intellektuell. Er entspringt meinem Herzen. 

      Ich bin überzeugt, dass die persönliche (!) Beziehung zu Jesus Christus das Wichtigste ist. Daher ist mir der philosophische Ansatz fremd. 

      Sandra 

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  23. Martin

    Lieber Hanspeter, leider kann ich Deine Antwort nicht wirklich ganz richtig lesen – da irgendwelche Zeichen immer wieder dazwischenstehen:-(… PC-Technik sei Dank:-). Nein, nein, ich meine in keiner Weise, dass Gottes Anweisung, nicht von der Frucht zu essen, schlecht war. Ich behaupte nur: Gott wusste zum Voraus, dass Adam und Eva fehl gehen würden. Er ist allwissend. Er wusste es also. Er wusste, dass das den kindischen Menschen deutlich überlegene Wesen , namens Satan, übrigens ein Geschöpf Gottes – die Menschen verführen wird – denn diese kannten den Unterschied zwischen Gut und Böse noch nicht vor dem Fruchtgenuss. Also: wieso ein Wesen schuldig sprechen und hart bestrafen, dass keine Ahnung von Gut und Böse hat. Das hiesse, dass man zum Beispiel ein Kind oder einen geistig Behinderten vor Gericht voll schuldig sprechen würde. Geht gegen jedes gerechte Empfinden. Und wenn Gott will, dass wir frei sind im Handeln – warum bestraft er uns dann, wenn wir uns für sein Geschenk- die Freiheit – gegen ihn entscheiden? Wir machen also Gebrauch von unserer Freiheit, die von Gott geschenkt ist, und dann bestraft er uns, wenn wir sein Geschenk annehmen?
     
    Aber, eigentlich ist es müssig darüber zu sinnieren. Denn in der Bibel steht auch deutlich: Bereits vor Grundlegung der Welt, war Jesus als deren Erlöser geplant. Heisst: Gott weiss zum Voraus , was abgeht. Daher "mussten Adam und Eva " fehl gehen. Es ist sein Plan. Sonst macht Jesus keinen Sinn. Alle sind Teil eines göttlichen Heilsplan. Mich stören einfach die Kollateralschäden dieses Planes – denn dieser Plan könnte weitaus unblutiger in die Tat umgesetzt werden.
     
    Ganz schönen Abend
    Beste Grüsse
    Martin
     

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Martin

      Ganz schön einfach, Gott die Schuld in die Schuhe zu schieben. So wie ich die Bibel verstehe lehrt sie uns, dass Gott uns aufgrund von unserer Fähigkeit zu denken beurteilt und nicht aufgrund unserer Erfahrungen (siehe Römerbrief 1,21 / 2,1). Auch finde ich in der Bibel nicht, dass Gott allwissend ist. Er wird vielmehr beschrieben als ein großer Optimist, der immer wieder hofft, dass seine Geschöpfe die von ihm gegebenen Fähigkeiten zum Guten brauchen. Gott weiß, zwar was alles geschehen könnte und ist dann aber wie mein Navi nicht verlegen, nach einer Fehlentscheidung von Seiten des Menschen einen neuen Weg aufzuzeigen. Diese und noch mehr Möglichkeiten wusste er von Anfang an.

      Es ist doch erstaunlich was wir in Hesekiel 20,25 lesen: „Ich gab ihnen Ordnungen, die nicht gut waren, und Rechtsbestimmungen, durch die sie nicht leben konnten.“ Das obwohl er vorher festhielt: „Und ich gab ihnen meine Ordnungen, und meine Rechtsbestimmungen ließ ich sie wissen, durch die der Mensch, wenn er sie tut, lebt.“ (Hesekiel 20,11)

      Die entscheidende Frage von Jesus ist: „Liebst du mich?“ (Johannes 21,15-17). Jesus fasst alles zusammen in den Worten: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.” (Lukas 10,27)

      Gott liebt uns und wir haben die freie Wahl, diese Liebe zu erwidern oder uns von ihm abzuwenden (Johannes 6,67). Wer Gott liebt, vertraut sich ihm an. Der vertraut ihm, dass seine Anweisungen zu unserem Wohl geschehen sind. Wir sind es, die seine Worte verdreht haben und andere dafür beschuldigen, wie es Adam getan hatte (1. Mose 3,12).

      Gottes Segen wünscht Hanspeter

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  24. martin

    Guten Tag Hanspeter – danke für deine Antwort. Nun, wenn er nicht allwissend – und somit auch nicht allmächtig ist – Allwissenheit ist in Allmacht eingeschlossen – dann entschuldige ich mich in aller Form bei ihm – und meine offenen Fragen an ihn haben sich in Windeseile in Luft aufgelöst. Daher meine ich: das Bild, das von ihm gezeichnet wird – oder wie wir ihn verstehen – das ist zentral.

    Beste Grüsse und schönen Tag

    LG
    M

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Guten Tag Martin, richtig Gott hat alle Macht und die Freiheit seine Macht durch seine eigenen Regeln zu beschänken. Ist es nicht interessant, dass Jesus durch Machtverzicht sein Reich aufbaut? Er will, dass Menschen freiwillig auf seine Liebe antworten und er respektiert auch ihre Ablehnung. Beste Grüße Hanspeter
       

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  25. martin

    Guten Abend Sandra

    besten Dank für Deine Zeilen:-). Das kann ich gut verstehen, dass der philosophische Erguss schwere Kost ist :-). Mir ging's genau so.

    Mich interessiert: wie definierst Du die persönliche Beziehung zu Jesus? Wie muss man sich das vorstellen? Und dann schreibst Du : …als deinen Erretter und Erlöser zu kennen – Erlöser wovon? Vor der drohenden Höllenstrafe? Vieles in Bibel und an christlichem Glauben unterschreibe ich sofort. Einzig die Höllendrohung – damit hab ich meine liebe Mühe. Ich fragte mal eine Gläubige, deren Bruder vom Glauben abfiel. Wie kannst du dich in alle Ewigkeiten im Himmel der paradiesischen Freuden erfreuen im Wissen, dass dein Bruder auf alle Ewigkeit in der Hölle gefoltert wird? Wünsche Dir erholsamen Abend – LG M

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Martin, Sandra ist gerade unterwegs. Deshalb schreibe ich dir.

      Die persönliche Beziehung ist persönlich. Zu einem Menschen habe ich eine persönliche Beziehung, wenn ich mich auf ihn einlasse. Außenstehende können diese nicht beurteilen und ich kann sie nicht erklären, sondern nur ermutigen selbst eine aufzubauen.

      Hölle ist der Ort, an dem der Mensch Gott los wird. Wenn ein Mensch in diesem Leben nicht mit Gott zusammen sein wollte, dann wäre der Himmel für ihn etwas, was er ja nie wollte. Himmel und Hölle ist die Konsequenz aus dem irdischen Leben. Im Himmel trocknet uns Gott unsere Tränen. Da kann ich nur gespannt sein, wie das geschieht. Paulus sagte, dass ihm schlicht die Worte fehlen, für das was er im Himmel erlebt hatte.

      Herzliche Grüße Hanspeter

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    2. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

      Guten Morgen, Martin, 

      nun, Deine Frage kann Gott vielen Menschen im Hier und Jetzt stellen. 

      Wie könnt Ihr Euch freuen, während Euer Nachbar leidet? Wie können manche essen, “bis sie platzen”, während der Nachbar verhungert? Wie könnt Ihr tanzen, während die kleinen Kinder neben Euch sterben? Wie könnt Ihr lieben, während andere töten …. 

      “Der Böse missbraucht den Schmerz und die Verwirrung einer gefallenen Welt, um die Güte Gottes mit Zweifeln zu überschatten.” Bold Love

      Die Jahreslosung 2016 heißt: Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jes 66,13

      Meine persönliche Beziehung zu Gott schenkt mit Liebe, Trost, Annahme, Freundlichkeit, Schutz und Geborgenheit. 

      Mein Glaube sagt: Entweder, wir glauben alles, was in der Bibel steht, oder gar nichts. Man kann nicht nur an Teile der Bibel glauben. Denn wenn man glaubt, dass sie Gottes Wort ist, dann ist sie Gottes Wort. Und jemandem, dem Du liebst, glaubst Du ja (im besten Fall) auch alles….. 

      Alles Gute, Sandra 

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  26. martin

    Hoi Sandra – ich hoffe doch, dass Du nicht meinst, dass ich ein "Böser" bin – nur weil ich Mühe habe, zu glauben, dass diese Welt von einem gütigen Wesen erschaffen wurde. Besten Dank für den interessanten Austausch und gute Zeit Dir.

    LG

     

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    1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

      Hallo Martin, der Böse ist Satan,
      ich würde nie einen Menschen als Bösen titulieren, den ich nicht kenne und von dem ich kaum was weiß.
      Alles Liebe, Sandra

       

      Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, und streitet nicht mit ihm über unterschiedliche Meinungen. 

      Römer 14, 1

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  27. Alex

    Halli hallo,

    ich bin neu hier und nachdem ich nun alle Kommentare gelesen habe, möchte ich mich gerne erdreisten, meine "two cents" zu der Sache abzugeben. Ich mache gerade eine recht schwere Zeit durch. Meine Mutter ist schwer an Krebs erkrankt und wird wohl auch nichtmehr gesund, sprich, ich muss mich mit einem Verlust in der Zukunft auseinandersetzen.

     

    Ich weiß, das wird jetzt ein sehr langer Post mit einer anfangs scheinbar unnötigen Lebensgeschichte die augenscheinlich nichts mit der ursprünglichen Frage nach der Vererbung der Sünde zu tun hat, aber ich würde gerne diesen großen Kreis drehen wollen, wenn es nicht zu viel ist?!

    Ich gehe nun schon einige Jahre gemeinsam mit Gott durch's Leben. Ich komme aus einem atheistischen Umfeld (habe meine ersten 10 Lebensjahre in Ostdeutschland verbracht) und entsprechend konnte ich (Gott sei wirklich zutiefst Dank!) nicht irgendwie in den christlichen Glauben hinein fabuliert werden. Ich bin ein Skeptiker und Zweifler, wie er im Buche steht; mein zweiter Name müsste eigentlich Thomas heißen, denke ich oft und auch jetzt ist jeder Tag, jedes Gebet und Gottvertrauen wirklich Schwerstarbeit. Ich bin Akademiker und neige entsprechend heftig zur akademischen, wissenschaftlich deduktiven Art der Auseinandersetzung und Wahrnehmung meiner Umwelt. Ich habe lange versucht, meinen Glauben aufgrund eines möglichst kohärenten, in sich geschlossenen Theorems von Gott zu gründen, bis mir der Oberchef netterweise gezeigt hat, dass ich da auf verlorenem Posten ob meiner menschlichen Schranken stehe.

    Bei mir hat sich der Glaube an den explizit neutestamentarischen (und konsequenterweise natürlich auch alttestamentarischen) Gott garnicht so sehr aufgrund der Bibel, sondern – so will ich zumidnest glauben – durch Gottes leisen und sanften Fingerzeig auf mein Herz gebildet. Die Bibel (die echt schwere Kost sein kann) kam bei mir erst später. Ich habe schon als Kind oft ins Leere gefragt, ist da wirklich was? Und immer wieder war da dieses leise Surren, dieser gedanke in meinem Hinterkopf, der irgendwie nicht meiner zu sein schien: "ja, da ist schon was."

     

    Ich habe mich lange mit den unterschiedlichesten Religionen und Philosophien auseinandergesetzt, sie gegeneinander verglichen, gemeinsamkeiten und Unterschiede versucht herauszukristallisieren und irgendwie ein logisches und gängiges Konstrukt herauszuschälen, was mir einen Zugang zu dieser "wahren" Religion ermöglichen sollte. Eine Zeit lang konnte ich recht gut auch mit dem ökomenischen Gedanken leben, dass alle Religionen letztlich nur unterschiedliche Sichtweisen auf diese Gottheit, die da angeblich irgendwie und irgendwo sein sollte, sein würden, wie wenn man Fotos von einem dreidimensionalen Objekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln macht. Alle zeigen die Wahrheit, jedoch letztlich immer nur einen zweidimensionalen bruchstückhaften Aspekt und nie die gesamte Fülle des realen Objektes. Ich kann nicht sagen, was es war, aber entgegen des gesunden Menschenverstandes und jeglicher Vernunft und Einsichtgabe, war da dieses dumpfe gefühl, dass an dieser Jesus-geschichte schon eher als bei all dem anderen Zeug irgendwas dran ist und er eben nicht ein armer Irrer war, der sich in religiösem Wahn freiwillig in die Hände des damaligen Klerus begeben hat, um wissentlich ans Kreuz gehämmert zu werden. Ich habe mich oft gefragt, warum gerade sein Märtyrium und Opfertot seit 2000 Jahren so einen Impakt in den Herzen der Menschen hinterlässt. Auch andere sind den Opfertot gestorben und haben für andere gelitten. Warum ist es gerade das Opfer dieses Jesus-Kerls, was die Welt so bewegt?

    Ich habe bestimmt locker 15 Jahre neben anderen "heiligen" Büchern auch immer wieder mal versucht, die Bibel zu lesen und über Jahre hinweg den Schinken immer wieder überfordert und auch leicht angewidert weggelegt.

    Vor gut 5 Jahren, mir ging es nicht wirklich besonders, hatte ich wieder mal mehr oder weniger fatalistisch ins Leere gefragt, wenn da also wirklich so ein Gott-Dings sein soll oder eben offensichtlich einfach nur mehr zu diesem "Sch…-Leben" ist, als was man so selbst täglich mit seinen fünf mikrigen Sinnen wahrnehmen kann, was ist denn nun der "richtige" Weg???

    Ich weiß, es kann auch Zufall gewesen sein, aber ich hatte nur kurze Zeit später , gegen Ende meines Zweitstudiums und dem bangen, wie es beruflich weitergehen sollte, ein sehr eigenartiges Jobangebot, was mir irgendwie nicht ganz geheuer vorkam – da gings um Motivationstrainings und Unternehmensberatung und Life Coaching und derlei Krams – also Sachen, die mir nicht wirklich geheuer vorkamen; ich wollte eigentlich einen "anständigen" neuen Job. Fragt mich nicht warum, aber irgendwie bin ich doch in dieses Arbeitsverhältnis reingerutscht. Fast gleichzeitig traf ich einen ehemaligen Kollegen und wir wollten uns einfach mal wieder zusammenhocken und alte Bande aufleben lassen. Es stellte sich heraus, dass er in einer evangelisch freikirchlichen Gemeinde engagiert war und er lud mich eher unverbindlich zu einer abendlichen Gesprächsrunde, seiner Gemeinde ein, nach der man ja gemeinsam noch ein Bier trinken könnte, das wäre für ihn am terminlich am angenehmsten. Warum nicht dachte ich mir. Der Abend war recht nett, aber nach dem Verabschieden und Verlassen lag beim Hinausgehen auch eine (nicht gerade edel aufgemachte) kostenlose Bibel – ich glaube nach "neuer Zürcher Übersetzung oder so?? – geschrieben. Wie gesagt, zu Hause standen ja schon Bibeln, an die ich trotz mehrmaligen Versuchens nicht so recht rankonnte und auch ein Quoran, Bücher über Buddhismus etc. Warum ich sie mitgenommen habe, weiß ich bis heute nicht, aber sie verschwandt in meiner Tasche. Eine nette Dame, die mich beobachtete sagte mir im Vorbeigehen mit einem Lächeln: "Fangen Sie am besten mit Matthäus oder Lukas an. Da hatte ich meine lakonische Frage ins Leere von zuvor schon längst wieder vergessen.

    Als ich meinen neuen Job antrat, stellte sich heraus, dass es ein echter Traumjob war. Ich wurde nicht übermäßig, aber doch sehr anständig bezahlt und ich musste so gut wie garnichts tun!!! Ich saß zu Hause, habe effektiv einen Tag in der Woche ein paar Berichte zusammengeschrieben, zweimal in der Woche mit meinen Chefs telefoniert oder gemailt und war alle sechs Wochen für drei-vier Tage in der Schweiz im Hauptquartier. Das wars schon! Ich gewöhnte mir langes Ausschlafen an und ein schönes ruhiges Frühstück. Bei einem dieser wöchentlichen Sonntagsfrühstücke wanderte ich auch mal wieder an dieser "Billig-Bibel" vorbei und dachte eher aus Langeweile: "Ach komm, was kann schief gehen?! Weggelegt ist sie schnell." Ich erinnerte mich, dass ich mit Matthäus oder Lukas anfangen sollte. Was soll ich sagen. Angeblich braucht man ja wohl so um die drei Jahre für die Bibel von vorn bis hinten, wenn man jeden Tag ein Kapitel liest oder so??! Ich konnte das olle Ding an was ich Jahre lang einfach nicht rankonnte, nichtmehr weglegen und hatte es in genau einem Jahr durch und zehre bis heute noch davon. Vieles von dem, was in der Bibel steht bereitet mir bis heute Bauchschmerzen, natürlich vor allem das alte Testament, und wer nach menschlichem Ermessen Logik und Schlüssigkeit in der Bibel sucht, wird auch enttäuscht. Aber ….. Ich kann nicht sagen, was es ist, sicherlich nicht Einsicht, Ratio oder gar Vernunft, aber an diesem Jesus-Kram ist wirklich was dran. (Es heißt nicht umsonst, die Bibel mit dem Verstand zu lesen ist fehlgeleitet. "Oh wie weise bist du doch oh herr, dass du dein geheimnis den Unmündigen offenbarst und es vo den scheinbar weisen verbirgst!" – Das muss ich mir selbst regelmäßig vorhalten.) Trotzdem, dieses ganze Prüfungszeugs, der Zorneskram usw., so richtig konnte ich mich mit dem alttestamentarischen Gott nicht anfreunden, schien doch der neutestamentarische Gott so ein lieber Kerl. Aber irgendwas in mir sagte, dass es eben doch die letzte Konsequenz ist, wenn das Männchen in der Hinterstube sagt, an diesem jesus ist was dran, dann muss du halt auch den unheimlichen alttestamentarischen Gott annehmen und ich vertröstete mich erstmal mit dem Schluss, dass ich es vielleicht einfach nur nicht verstehen würde, aber seis drum.

    An meinem Geburtstag kurz nachdem ich meinen Job angetreten hatte, bekam ich ein nettes Kalender-Sprüchebüchlein gescheckt, so eins, an dem man jeden Tag ein nettes Sprüchlein oder derlei ließt. Die waren immer ganz nett und ich habe sie früh gelesen. Das war nettes "Food for Thought", hatte sie aber in der Regel zum Abend hin wieder aus dem Kopf gestrichen. Kurz nachdem ich mit der Bibel durch wahr, lange nach meinem Geburtstag, lass ich einen Spruch in dem Büchlein, den ich nicht wieder vergessen konnte. Während die meisten Sprüche eher motivierend waren, war der reichlich anders. "Du wirst um meines Namens Willen viel durchmachen müssen, aber gib nicht auf und halte an mir fest." Das war reichlich unheimlich. Nur eine Woche später verlor ich meine Arbeit, meine große geheime Liebe erwiderte meine Zuneigung nicht und fand einen anderen und schließlich ging es mit meiner Gesundheit bergab. Ich konnte nur noch an Hiob denken und ich gebe zu, ich haderte sehr mit diesem komischen Gott und diesem Jesus-Kerl. Ich war drauf und dran Gott zu verfluchen. Nach 10 Monaten ohne neue Arbeit und nur eine letzte ALG-Zahlung von meinem "Abstieg" entfernt, wante ich mich abends mit einem in meinen Augen letzten Gebet an Gott und sagte eher aus Trotz: "Vergiss es Meister – ich werd' jetzt aus Prinzip an dir festhalten. Ganz bestimmt nicht, weil ich dich gerade so gern hab, aber ich werd' mir nicht vorhalten lassen, dass ich dich aufgegeben hab, aus Prinzip nicht! Wenn dein Plan für mich eben ist, dass ich als schlechtes Beispiel für andere diene, wie man ein Leben verkacken kann, dann ist es eben so. Ist mir jetzt egal. Dein Wille geschehe und gut ist es!"

    Ich weiß, das hört sich komisch an, aber nur eine Woche später hatte ich endlich wieder Aussicht auf Arbeit und es waren gleich zwei Jobangebote. Mein Profil wurde teilanonymisiert an Unternhmen gereicht und eines meldete sich dann eben bei mir. Netter Zufall. Bei dem einen war ich mir wieder nicht so recht sicher, ob ich es machen wollte. Nette solide Büroarbeit, nahe Zuhause, gut bezahlt, aber nahe an der obersten Chefetage und damit hatte ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrung gemacht. Das andere war eine Forschungsstelle weiter weg in der großen Stadt mit toller Option auf interessante Projektmanagementtätigkeit, gutem Gehalt, aber viel Reisetätigkeit. Kurz, ich sagte der ersten Option nahe der Heimat ab und wollte die Forschungsstelle nehmen. Am selben Nachmittag hatte ich beim Spaziergang mit dem Hund das überdeutliche Gefühl einen Fehler gemacht zu haben. Sonst war ich eigentlich nicht so. Wenn was entschieden war, konnte ich es i.d.R. leicht abhaken, hier ging mir meine Absage immer wieder durch den Kopf. Ich ertappte mich dabei innerlich zu sagen: "Gott, wenn du das bist, mach es bitte idiotensicher!" Als ich vom Spaziergang heimkam klingelte 30 Minuten später das Telefon und der Chef der von mir abgesagten Firma bot mir ein höheres Gehalt und fragte, ob ich es mir nicht nochmal überlegen würde. Ich erbat mir zwei Wochen Bedenkzeit und bekam sie (heute weiß ich, dass das für diesen Chef alles andere als normal ist!). Ich bat immerwieder in Gedanken: "bitte bitte bitte mach es eindeutig!". Ich wollte der Forschungsstelle weiter weg partout nicht absagen, ich fühlte mich schäbig, eine bereits zugesagten Stelle wieder eine Abfuhr zu geben und der Reiz war ja auch da. Nach einer anderthalben Woche erhielt ich die E-Mail, dass das Forschungsprojekt gecancelt wurde und schließlich ging das betreuende Unternehmen sogr in Insolvenz. Sowas nenn' ich "idiotensicher!". Ich nahm die Stelle, bei de rich mich anfangs so unwohl fühlte, eher aus Zeitmangel und Alternativlosigkeit an und heute nach vie Jahren kann ich sagen, dass diese Arbeit ein unglaubliches Geschenk ist.

     

    Was will ich mit diesem Roman sagen? Einem Skeptiker – einem Thomas – wie ich es bin, fällt es schwer, einfach zu glauben, erst recht auf Basis eines Buches. Solche armen Zweiflersehlen wie meinereiner benötigen leider oft viel mehr Zuwendung. Ich kann und darf mit Fug und Recht behaupten, dass ich nur durch Bibellesen oder die Argumente anderer sicher nicht Christ wäre. Bei mir musste der Chef eben selber ran. Natürlich kann man einwerfen, dass das alles nette glückliche Zufälle waren (übrigens nicht die einzigen in meinem Leben) aber wie heißt es so schön: Du hast nur eine Wahl. Du kannst dich für ein Leben mit oder für ein Leben ohne Wunder entscheiden. Dazwischen ist nichts!" Gott sei dank hat mir Gott erst Jesus gezeigt und mir dann die Bibel vorgelegt.

     

    Ich habe lange mit der Bibel gerungen und tue es noch immer. Meist ist es so, dass ich – je mehr ich mich anstrenge, sie mit meinem Verstand zu erfassen – umso weniger auf einen grünen Zweig komme. Erst wenn ich entnervt aufgebe und einfach Gott um etwas Einsicht nach seinem guten Ermessen bitte, dann wird mir manchmal aus dem nichts etwas zuteil, was mich wieder etwas ruhiger schlafen lässt.

     

    Ich frage mich auch ständig und andauernd, wenn da wirklich dieser liebende und mitfühlende Gott ist, der so oft in der Bibel sagt "Mein Plan mit euch steht fest, ich will euer Glück und nicht euer Unglücl", wieso lässt er milliardenfaches Elend einfach zu, warum müssen wir überhaupt gerade stehen für ein vergehen, was offensichtlich andere, sprich Adam und Eva begangen habe. Wenn er omnipotent ist, warum geht es dann nicht auch einfach er und klarer, warum überhaupt Prüfungen. Was für ein Schizo ist dennn dieser Gott?

     

    Na ja … es war wohl Paulus (den ich noch nichtmal so recht leiden mag), der gesagt hat, dass dieses Leben nunmal ein Leben des Glaubens und nicht des Schauens ist und wir Gott eben nur wie durch einen Zerrspiegel und Schleier sehen. Ich kann mich nur entscheiden, woran ich glauben möchte. Glaube ich an die Vollständigkeit meiner eigenen logischen Kette, welche mir ein durch ein beschränktes Gehirn eingeschränkter Geist und meine fünf verkrüppelten Sinne, die mich nur den Hauch des Wahrnehmungsspektrums der meisten Tiere wahrnehmen lassen, vorgeben? Glaube ich an meine eigene Unfehlbarkeit bzw. die Vollständigkeit meiner eigenen Wahr-nehmung und der Schlüsse, die ich daraus ziehe oder glaube ich an einen Gott, den ich bei weitem nicht verstehen mag?!

    Mir hat mal einer gesagt, dass Fakten niemals so Vollständig sind wie Veritas – Wahrheit. Wir verwechseln nur allzugern Fakten und Wahrheit. Die Fakten von Liebe mögen die durch Bilder und Gerüche angereiten biochemischen Reaktionen in unserem Gehirn sein, aber geben sie wirklich die Vollständigkeit der Wahrheit hinter den Worten "Ich liebe dich" wider?

     

    Ich denke schon, dass Gott allwissend und allmächtig ist und dass er genau gewusst hat, was passiert, nachdem er Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntniss von Richtig und Falsch verboten hat. Wer sagt dann, dass es in Gottes Reich wirklich Zeit und damit ein Konzept des davor und danach in unserem limitierten Verständnis gibt? Wir stellen uns Ewigkeit als einen nie enden wollenden Zeitstrahl vor, aber die Frage wäre, ob das Konzept von Temporalitätr überhaupt in Gottes Reich einen Platz hat. Wenn Gott gewusst hat, dass Adam und Eva die Frucht pflücken würden (sei es nun eine für wirklich auch den einfachsten Geist leichter verdauliche Metapher auf das, was wirklich passiert ist oder ob es tatsächlich den Baum und die Frucht gab – das ist eher sekundär), warum diese Tendenz oder scheinbare charakterliche Schwachstelle nicht von vornherein ausmerzen? Nun ich denke, Gott wollte keine kleinen Leminge sondern Wesen, die ihn zurücklieben würden, denn er hat uns zu erst geliebt. Und dazu braucht es nunmal freien Willen, der auch beinhaltet, dass man sich gegen einen entscheidet. Wenn ich könnte, würde ich meiner Traumfrau nicht die Liebe zu mir einimpfen? Toller Gedanke, aber wäre das dann ehrlich empfundene Liebe und nicht Selbstbetrug? Liebe ist dann echt, wenn sie nicht programmiert ist, sondern wir alle wollen, dass diejenigen, die wir lieben sich auch bewusst dazu entscheiden, uns zurückzulieben, auch wenn das ein Risiko beinhaltet, dass man sich gegen uns entscheidet und wir das sehr wohl wissen. Aber alles andere ist einfach unecht. Wenn wir nicht zurückgeliebt werden, geben wir den geliebten Menschen dann auf und wenden uns von ihm ab oder versuchen wir, sein verstocktes Herz nicht irgendwie dazu zu bekommen, dass es doch ein wenig Liebe für uns emofinden mag, weil ein leben ohne diesen Menschen, der uns par tout abzulehnen scheint, unerträglich für uns wäre. Wir könnten große Geschenke (Wunder) machen und uns seine Liebe erkaufen, aber ist das echt? Will ich mit so einem Menschen leben? … die Ewigkeit verbringen??? Wir alle wissen, wenn wir unsere Kinder das erste mal ohne Stützräder aufs Fahrrad lassen, dass es sie umhaut, aber verbieten wir in unserer Weisheit dann das Abnehmen der Stützräder, obwohl wir vorher genau wissen, was passieren wird?

     

    Warum "bestraft" uns Gott für das Vergehen, dass doch nur Adam und Eva begangen haben? Was haben wir damit zu schaffen? Ich bin bei Leibe kein Theologe und darf nicht behaupten, mehr zu wissen als andere oder mich gar in die Illussion einer etwaigen Erkenntnis flüchten, aber was mich ruhiger schlafen lässt, ist folgendes: Verstehen wir wirklich, was da in Eden passiert ist? Gott ist das, was wir als perfekt bezeichnen, also ohne jeglichen Makel. Es ist einfach seine Natur. Laut Bibel waren Adam und Eva auch ohne Makel. Das dämliche an Perfektion ist, dass selbst der mikroskopisch kleinste Krümel an Makel sofort die Perfektion zerstört. Perfektion ist nicht böse oder garstig, wenn sie Makel nicht zulässt. Sie muss jeden Makel restlos ausradieren, sonst wäre sie nicht mehr Perfektion, das liegt in ihrer Natur. Um mit oder in der Nähe von Perfektion bestehen zu können, hat Perfektion selbst keine Wahl, als jeglichen Makel abzutrennen und auszuradieren, sonst wäre sie per se nichtmehr vollkommen. Das blöde an makel ist, dass er sich noch so anstrengen kann, aber Imperfektion wird per se nicht fähig sein, zu Perfektion zu werden. Das ist einfach die Natur von Imperfektion. Ich stelle mir das vor wie Münchausens Versuch, sich selbst an seinem eigenen Haarschopf aus dem Schlamm zu ziehen. Es geht einfach nicht, es braucht Hilfe von außen.

    In der Genesis heißt es so ungefähr: "Sie haben vom Baum der Erkenntnis von gut und böse gegessen, wir nehmen ihnen den Baum des ewigen lebens, damit sie nicht so werden wie wir." Das hat lange Zeit ziemlich egoistisch für mich geklungen und ich hatte mit dieser Aussage arge Probleme. Aber vielleicht ist es auch nur wieder mein verkrüppeltes Verständnis? Es heißt auch, dass (wohl lange vor den Menschen) Satan die Lüge in die Welt, also ins Dasein gebracht hat. Wie muss ich mir das vorstellen? Da sitzt also Gott/Jesus/Heiliger Geist so rum und ist das mit sich selbst zufriedenste Wesen überhaupt. Zufriedener geht garnicht mehr. Es gibt weder gut noch böse. Gott ist einfach, die Schöpfung ist einfach. Alle seine Geschöpfe sind einfach. Alles ist absolut. Dann kommt da einer und sagt: "Ist das wirklich so?" und peng, da ist die fiese Antithese, die Lüge zur Wahrheit, mit einem mal ist da Dualität, Gut und Böse und damit auch der beständige Zweifel und Unsicherheit. Bäääääähhhhhhh! Ab da (wenn man zeitliche Begriffe hier mangels tieferer Erfahrungsfähigkeit akzeptieren mag) musste sich Gott mit dem ABER, mit dem GEGEN rumschlagen, mit Unsicherheit, Zweifeln, Anmasung und dem ganzen Geseier, was damit einhergeht. Das ist einfach nur anstrengend, wenn Ihr mich fragt. Als Gott den Menschen in die nette kleine blaue Kugel gesetzt hat, waren wir auch einfach nur. Nichts weiter, wir waren einfach nur. Dann ist da wieder der Kerl und fragt: "Ist das wirklich so? Sollte Gott wirklich gesagt haben?" Die Schlange sagt nicht:"Gott hat nicht gesagt."!!! Sie fragt und peng, da ist sie wieder, die vermalledeite Antthese, Dualität, Relativität, Zweifel, Unsicherheit usw. Vor diesem Hintergrund scheint mir die Verweigerung des Baumes des ewigen lebens weniger wie ein "Wir wollen nicht, dass sie so werden wie wir, weil wir sonst unsere Felle davon schwimmen sehen und wir uns in unserem Status als Gott gefährdet sehen." sondern eher wie ein "Oh Mist, jetzt müssen die den gleichen Scheiß auch noch ertragen. Das kann ich denen nicht ewig antun."

     

    Sein wir ehrlich, was wenn wir uns das Übel dieser Welt ankucken, vom kleinsten zwischenmenschlichen Zwist bis hin zum Weltkrieg, dann basiert alles auf dieser einen Ursünde: Anmaßung zu wissen, was gut und böse, was richtig und falsch ist. Ich hab recht und wenn ich recht habe, dann hast du folglich unrecht. Ich weiß was gut ist und was böse. Wenn ich das weiß, dann heißt das folglich, dass die Dinge, wie ich sie sehe und mache gut sind. Jeder der es anders macht ist konsequenterweise dem Gegenteil erlegen.

    Hat Gott den Menschen wirklich zornigerweise und voller Überraschung aus dem Paradies vertrieben oder hat er uns nur beschützt, weil Perfektion eben per se keine Imperfektion zulassen kann und die Alternative Auslöschung gewesen wäre, er den Menschen dafür aber zu sehr liebt? Haben wir nicht vielleicht den Stecker selbst gezogen und haben die gesamte Schöpfung mit uns in die Imperfektion und den Verfall gezogen werden jetzt mit allem um uns herum wie ein Ventilator ohne Strom immer langsamer und langsamer?

    Trotzdem, warum lässt Gott uns so lange leiden? Er könnte uns doch einfach wieder perfekt machen und Ende! Klar, aber ich denke, es geht vielleicht auch Gott um ein Prinzip. Vielleicht will er was beweisen, indem er uns was beweisen lässt. Er hat vor, mit uns die Ewigkeit zu verbingen!!!!! Wir haben gesagt: "Gott, es geht auch ohne dich." Gott sagt:"o.k., dann zeigt mal!"

    Wir haben den Stecker gezogen. Wir verfallen, werden krank, Heute leben angeblich mehr Menschen als jemals in der gesamten Menschheitsgeschichte gestorben sind. Bis vor gut 150 Jahren lag die Weltbevölkerung bei knapp unter einer Milliarde Menschen. Zu Jesu' Zeiten lag die Weltbevölerung angeblich bei nicht mehr als lumpigen 200 Millionen! Antropologen und Evolutionsgenetiker postulieren, dass sich das menschliche Genom zunehmend selbst deterrioriert. Wir  machen den Planeten kapputt und nennen es Fortschritt, Frieden heißt nur, dass Krieg gerade woanders ist. Seit Jahrtausenden hauen wir uns mit Gewalt unsere Weltanschauungen um die Ohren, das was unserer Meinung nach richtig und falsch ist und schrecken nicht davor zurück, unseren jeweiligen Ansichten mit teils Massenvernichtungswaffen jeglicher Coleur Nachdruck zu verleien. Wir reden über das Retten der Umwelt und doch wird es jeden tag schlimmer. Einige Forscher behaupten, es sei schon zu spät für eine Reversion. Wer weiß?!

    Wir fragen immer, wenn da ein Gott ist, warum lässt er all das Leiden zu??? Vielleicht sollten wir uns mal fragen, wenn da kein Gott ist, warum sind wir eigentlich noch hier?!!! Ich habe einige Zeit als Offizier u.a. in der atomar, radiologisch, biologisch-chemischen Abwehr gedient und kam auch in den Genuss einer sicherheitspolitischen Ausbildung. Wer mag, kann sich nicht nur mit den schicksalhaften Eigenheiten während der Weltkriege beschäftigen (Hitler überlebt 23!!!! Anschläge, macht aus unerfindlichen Gründen beim Vormarsch über den Rein vor der Bretagne halt und lässt so 300.000 britische Soldaten über den Kanal übersetzen, ohne die die Verteidigung Englands und damit schließlich D-Day nicht denkbar gewesen wäre), sondern dem sei auch angeraten andere komische Zufälle der jüngeren Geschichte zu studieren. Dass wir in der Kubakrise dem nuklearen Schlagabtausch entronnen sind ist bei Lektüre der Berichte von McNamara und Robert F. Kennedy kaum auf menschliche Vernunft zurückzuführen. … Glück???. Was ist mit dem Soviet-Offizier, der '83 nicht, wie er es eigentlich hätte tun sollen, selbst nach fünfmalig losschlagendem Atomangriffsalarm (der ausgelöst wurde, weil der russische Anlagencomputer versehentlich Iridium-Lichtblitze einfallender Sonnenstrahlen über Nordamerika mit Antriebsfeuer von startenden Atomrakten verwechselt hatte) den Knopf gedrückt hat, weil er das "Gefühl"!!!! hatte, dass da was nicht schtimmt?

     

    Ich denke Gott wird solange Leid, Not, Tot und Elend zulassen und nicht einschreiten, solange auch nur ein einziger Mensch behaupten könnte: "Hättest du uns mal noch eine Minute gegeben, dann hätten wir es auch selbst geschafft." Hier geht es um eine Grundfrage, nämlich kann der Mensch ohne Gott leben? Er lässt uns und den Ankläger gerade bzw. seit Jahrtausenden den Beweis antreten (sehr clever! Lass den Ankläger und die Rebellen selbst den Beweis antreten, dass sie es nicht können, so kann dir selber keiner später was vorhalten ;-) ) Wenn wir wirklich für die Ewigkeit gemacht sind und so ein Scheiß angeblich in Gottes Reich niewieder passieren wird/soll, dann sollte der Beweis, dass rebellion eben nix bringt außer beständiges Elend und der Mensch eben nicht ohne den Boss kann schon sehr sehr gründlich sein. Dann dauerts halt mal ein paar tausend Jahre. Würde Gott jedes mal einschreiten, wäre das alles andere als konsequent.

     

    und wenn Gott allmächtig und allwissend ist, warum hat er es dann nötig, uns zu prüfen, wenn er ohnehin weiß, was wir tun werden? Das ist doch sadistisch! Irgendwo in der Bibel steht: "Bleibe standhaft und trau mein Kind, auch im Sturm, damit ich dem, der anklagt entgegnen kann."

    Ich denke nicht, dass es Gott ist, der wirklich prüft, Nötig hat er das nicht. Man mag sich nur mal folgendes vorstellen: Wir wissen, dass uns uns er Partner wirklich liebt. Wir wissen es einfach, wenn wir in die Augen des Gegenübers schauen. Jetzt kommt einer und sagt: "Na komm hey, die/der liebt dich doch nur, solange du immer hübsch zahlst und sie/er sein Gutes von einer Beziehung mit dir hat." Wir entgegnen:"Ich weiß aber, dass mich er/sie wirklich liebt und es ehrlich meint." Der Ankläger sagt: "Ach ja, das beweise mal. Du kannst mir viel erzählen, wenn der Tag nur lang genug ist!" Gott ist allmächtig und allwissend, das glaub ich. Aber so mächtig wie er ist, den Beweis gegenüber dem Ankläger, dass wir ihn aufrichtig zurücklieben, den können nur wir selbst antreten und nicht Gott für uns, auch wenn er es tausendmal besser weis als der Ankläger. Und sowas geht eben meist nicht, wenn die Zeiten einfach und ohne Herausforderung sind. Was will man machen?! Ich denke, das Wort "Prüfung" trifft es vielleicht doch nicht so, zumindest denke ich nicht, dass Gott es nötig hat, zu prüfen. Er kann nur gemeinsam mit uns durch den Strum der Anklage gehen.

    Aber Gott hat doch Abraham selbst geprüft, oder?!

    Jup! und er wurde der Urvater des Volkes Gottes. Und auch Jesus (Gottes Offenbarung als Mensch selbst!) wurde geprüft oder vielmehr versucht! Hat Gott wirklich geprüft oder hat da nicht wieder einer gesagt:"Hey komm, der doch dicht!"? Ich gebe zu, ich habe trotzdem lange mit der prüfung Abrahams gerungen. Das klingt schon arg sadistisch. Ich habe viele geistliche und andere Gläubige gefragt, was es damit auf sich hat und wie dieser Psychterror, den eigenen Sohn zu opfern zu einem gütigen Gott passt. So richtig konnte mir das keiner erklären. Einer hat mal gesagt, dass alles im alten Testament irgendwie eine Vorschattung des neuen bundes ist. Das hatte ich irgendwie nicht wirklich kappiert und mein gegenüber wohl auch nicht und ich habe Gott lange damit genervt. Erst später als ich mal bei dieser Geschichte an anderer Stelle ein kleines Mädchen zu seiner Mutter habe sagen hören:"Mama jetzt weiß ich, wie der liebe Gott sich gefühlt hat, als das Jesuskind gestorben ist." ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.

    Man hört immer wieder den Satz:"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig gebohrenen Sohn hingab." Aber so richtig kann ich mir das nicht wirklich vorstellen. Wenn ich mir aber das tränen- und schmerzverzerrte Gesicht des alten Abrahm vorstelle und wie er da mit dem Messer über seinem Sohn, auf den er so lange hat warten müssen stand, dann kriege ich ansatzweise eine menschliche Vorstellung davon, wie sich wohl der Oberchef selbst gefühlt haben mag, als Jesus da hing und jämmerlich verreckt ist. Was in der Welt würden wir so sehr lieben, dass wir unser eigenes Kind nicht nur hingeben würden, sondern es auch noch eigenhändig!!! opfern würden.

     

    Aber wieso eigentlich überaupt der ganze Opfermist und Strafdreck??? So eine Quälerei ist doch krank, ja der Inbegriff von "ungerecht"!

    Na ja, ich nenn es weniger Strafe als denn logische Konsequenz. Wenn aus Perfektion Imperfektion wird, dann beinhaltet das halt uneingeschränkten Verfall (moralisch, biologisch, geistig etc.) bis hin zum Tot bzw. jeglicher Form des Verderbens und der Deterrioration. Man ist eben der Entropie unterlegen, wie der Wissenschaftler vielleicht sagen würde. Was ist denn gerecht? Ich habe ein schweres Verbrechen begangen. Ich könnte jetzt sagen, wer legt denn fest, ob es ein Verbrechen ist. Was ist denn schon gut und böse?! Ich sage es war kein Verbrechen, andere sagen, das war es doch. Wir setzen für sowas Richter ein, denen wir ob ihrer Ausbildung ein gewisses Maß an objektiver Überlegenheit einräumen. Haben wir wirklich die geistige Fähigkeit, einen moralischen Impetus vorzuhalten, der uns entscheiden lässt, was gerecht ist? Sind wir denn die, die absolut sind oder sind wir nicht die, die im Gefängnis der relativität gefangen sind? Das Gericht sagt also, es ist ein Verbrechen, aber weißt du was, dir passiert nix, ist schon o.k. macht nix, passt schon. Ist das gerecht? Das ist eine Einladung an alle, es mir als verbrecher gleichzutun. Es kann sich jeder denken, worin das endet.

    Wäre es nicht gerechter, wenn das Gericht sagen würde: Du hast ein Verbrechen begangen. Dafür gibt es eine Strafe. Wenn es keine Strafe gäbe, wäre es inkonsequent. Dann kann jeder und alle für alle Ewigkeit loslegen. Die Folge: Anarchie. Etwas das gegen das absolute gerichtet ist, ist konsequenterweise schlecht. Verbrechen sind schlecht. Die Konsequenz von Verbrechen ist in der regel schlecht, will heißen, eine Strafe. Das Gericht sagt zum Angeklagten, die Konsequenz / die Strafe muss ein. Der Ankläger sagt: "Da siehst du's. Wenn du jetzt nicht strafst, dann bist du inkonsequent. Was für ein Gericht bist du denn?! Wie soll denn auf deinen Schiedsspruch noch Verlass sein?!" Das Gericht sagt: "Stimmt, wenn das gericht überhaupt noch was gelten soll, braucht es Konsequenz und damit die Strafe. Aber ihr was was, ich hab den Verbrecher so lieb, ich stell mich selber hin und trage die Strafe." Der Ankläger plärrt: "Was, das kann doch wohl nichts ein. hast du sie noch alle?! Das ist doch nicht gerecht!" Das Gericht sagt: "Doch, ist es schon. Die Strafe/Konsequenz wird ja getragen. Ich nehm es nur selbst auf mich. Sowas nennt sich Gnade!"

    Das waren jetzt keine zwei cent sondern eher ein ganze rGeldsack voll. Ich hoffe, ich habe es nicht total übertrieben.

    Im Augenblick mache ich eine Zeit durch, in de mir Glaube und Vertrauen nicht leicht fällt. Aber ich WILL auf Gott vertrauen! Ich WILL daran glauben, dass sich jesus für mich hat ans Kreuz nageln lassen und mich durch seine Auferstehung mitnimmt. Ist das rational? ist das vernünftig? Nein, beileibe nicht. Aber das ist Vertrauen niemals.

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Alex,

      schön finde ich den Gedanken, dass echte Liebe nur in Kombination von freiem Willen möglich ist. Gott möchte uns auf alle erdenkliche Weise dazu bewegen, dass wir ihn lieben, weil er ist. Eine freie Entscheidung kann es jedoch nur geben, wenn Gott "verborgen" auftritt. Würde er in voller Herrlichkeit auftreten, gäbe es keine Entscheidungsmöglichkeit mehr, sondern nur noch die Scheidung zwischen den Menschen, die Gottes Angebot vorher angenommen und welchen es abgelehnt haben. Also sind die vielen offenen Fragen, letztlich sein Liebe, die uns bewusst die freie Möglichkeit lässt :-). Wenn ich ihn sehe, kann ich mich nicht mehr für ihn oder gegen ihn entscheiden, dann ist er.

      Jeder Vers im Neuen Testament hat eine Vorgeschichte oder einen Hinweis aus dem ersten Teil der Bibel. Man könnte sage, der eine Teil ist das Schloss, der andere der Schlüssel. Die Geschichten fanden auch in einer anderen Kultur statt, als wir heute sind. Zum Beispiel wenn Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte. Dann war das für die umstehenden Personen Gotteslästerung, weil in Hesekiel 34 sich Gott als der gute Hirte bezeichnet  usw. 

      Ich wünsche dir viel Freude im Entdecken der Zusammenhänge. Hanspeter

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  28. martin

    Hallo Alex – interessanter Bericht. Kannst Du mich mal unter farzel22@gmx.net anschreiben? Dann könnten wir uns auf privater Ebene austauschen. Freundliche Grüsse und schönes Wochenende wünscht Dir Martin

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  29. Daniel S

    Du machst in diesem Text Adam und Eva verantwortlich, wobei doch Gott die Schuld am Leid der Menschen hatte. Er wusste schließlich welche Entscheidung sie treffen würden, hat aber trotzdem so gehandelt und damit das ganze Elend und Leid zugelassen, das auf der Erde herrscht.
    Er hat Allmacht und kennt die Zukunft, aber handelt trotzdem so? Was kann ich dafür wenn mich Gott in eine Gefallene Welt setzt, und ich somit ein Sünder bin???? Ich könnte genauso ein Gottergebener Engel sein, die sich noch nicht einmal Sachen wie z.B Schönheit, Ruhe, Frieden, Glück und Macht verdienen müssen. Aber nein, ich muss mich jeden verdammten Tag durch die Hölle quälen wegen meiner Sozialen Phobie. Das beste daran ist ja egal wie oft ich Gott gebeten habe mich zu heilen, er rührt keinen verdammten Finger um mir zu helfen, aber sich dann wundern wenn jemand vom Glauben abfällt?
    Ich habe Gott auch schon oft in Schutz genommen, weil manche Leute ihn als Arschloch oder Sadisten bezeichnen, meine Belohnung ist aber immer die Gleiche: Nichts. Gestern hab ich mich sogar für mehrere Stunden an den PC gesetzt um ihn zu rechtfertigen, aber was hab ich davon? Nichts.
    Er wurde in einem Video als Arschloch betitelt und ich hab mein bestes versucht ihn vom Gegenteil zu überzeugen. ‘Jetzt bin ich mir aber nicht mehr sicher ob dieser Typ doch recht hatte.
    Hier ist der Youtuber https://www.youtube.com/watch?v=HZm-ERX-qFA
    Da ist mein Text mit dem ich Gott verteidigt habe
    I’ve seen your video about God and i understand how you think, years ago i thought the same. I mean how can a loving and almighty God let bad things happen if he can stop all this within a second. So let me explain something to you and take your time to read my text, because i took my time to write this for you.
    When God created the world, the world was a paradise, right? No destruction, no fear, no death, it was a wonderfull place of harmony and love. He wanted nothing more than the happiness of his children, but his antagonist, called Lucifer wanted to ruin all of those things, he decided to take us all we had. He brought Adam and Eve to eat from the tree of knowledge, which was a sin and the wages of sin is death.That gave him the right to this world. He tried to pull all of his children on his side (Angels and Humans) because he thought he can be a better God, so God gave him time that he can prove himself. Now it´s Lucifers World, he is the “God” of this world, that dosent mean we should serve him now. I mean would you serve your father that loves you, or would you serve an Angel that hates you more than anything else. The devil can bring nothing more than the death, but God can give us life.
    God sacrificed his son Jesus for us, so we can get everything back we lost.
    To understand that, you must read the bible. If i would explain it to you, then you have to read a big, really big text.
    By this sacrifice we can get eternity again, but to be found worthy for his prensent, we must keep his commandments.
    I mean would you give your child a gift like that if he misbehaves, i dont think so.
    So if you are against God, you give death and suffering the chance to exist.
    In the Bibel there was a man named Job and he got testet from God in a hard way.
    Lets take a look-
    The prologue on earth shows the righteous Job blessed with wealth and sons and daughters. The scene shifts to heaven, where God asks Satan (ha-satan, literally “the accuser”) for his opinion of Job’s piety. Satan answers that Job is pious only because God has blessed him; if God were to take away everything that Job had, then he would surely curse God. God gives Satan permission to take Job’s wealth and kill all of his children and servants,[9] but Job nonetheless praises God: “Naked I came out of my mother’s womb, and naked shall I return: the Lord has given, and the Lord has taken away; blessed be the name of the Lord.” God allows Satan to afflict his body with boils. Job sits in ashes, and his wife prompts him to “curse God, and die,” but Job answers: “Shall we receive good from God and shall we not receive evil?”

    -Job’s opening monologue and dialogues between Job and his three friends

    Job laments the day of his birth; he would like to die, but even that is denied to him. His three friends Eliphaz the Temanite, Bildad the Shuhite and Zophar the Naamathite, console him. The friends do not waver in their belief that Job’s suffering is a punishment for sin, for God causes no one to suffer innocently, and they advise him to repent and seek God’s mercy. Job responds with scorn: a just God would not treat him so harshly, patience in suffering is impossible, and the Creator should not take his creatures so lightly, to come against them with such force.

    Three monologues: Poem to Wisdom, Job’s closing monologue, and Elihu’s speeches

    The dialogues of Job and his friends are followed by a poem (the “hymn to wisdom”) on the inaccessibility of wisdom: “Where is wisdom to be found?” it asks, and concludes that it has been hidden from man (chapter 28).[11] Job contrasts his previous fortune with his present plight, an outcast, mocked and in pain. He protests his innocence, lists the principles he has lived by, and demands that God answer him.[12] Elihu (a character not previously mentioned) intervenes to state that wisdom comes from God, who reveals it through dreams and visions to those who will then declare their knowledge.[11]

    Two speeches by God

    God speaks from a whirlwind. His speeches neither explain Job’s suffering, nor defend divine justice, nor enter into the courtroom confrontation that Job has demanded, nor respond to his oath of innocence.[13] Instead they contrast Job’s weakness with divine wisdom and omnipotence: “Where were you when I laid the foundations of the earth?” Job makes a brief response, but God’s monologue resumes, never addressing Job directly.[14] In 42:1-6 Job makes his final response, confessing God’s power and his own lack of knowledge “of things beyond me which I did not know”. Previously he has only heard, but now his eyes have seen God, and “therefore I retract/ And repent in dust and ashes.”[15]
    Epilogue

    God tells Eliphaz that he and his two friends “have not spoken of me what is right as my servant Job has done”. The three (Elihu is not mentioned) are told to make a burnt offering with Job as their intercessor, “for only to him will I show favour”. Job is restored to health, riches and family, and lives to see his children to the fourth generation.

    At the end, God gave him more than he had previously. Its the same with you and me.

    The world is like a bridge, you and your children are on this bridge, and i know that the bridge will collapse very soon. When you are staying on this brige, it will costs your life and that of your kids.
    God warned you by me, he thought it was the right time for you to come home.
    You have the choice.
    https://www.youtube.com/watch?v=KBSXWclp-N4
    https://www.youtube.com/channel/UC9QNFC89EAlra2XTA-_Xnvg
    https://www.youtube.com/user/rempson16915
    https://www.youtube.com/user/Robertbreaker3/videos
    Give him a chance

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