Warum ich Weihnachten feiere?!

In letzter Zeit häufen sich mal wieder die Mails in meinem Postfach; in denen ich gefragt werde, ob ich denn wüsste, dass Weihnachten kein "christliches Fest" sei und überhaupt, wie kann man denn bitteschön als Christ einen Adventskalender auf die Webseite stellen?!


In erster Linie ist Weihnachten für mich Geburtstag! 

Niemand – bis auf einen – kennt das genaue Geburtsdatum von Jesus! Nur Gott, der weiß das ganz genau.

Historisch gesehen ist es unumstritten, dass Jesus lebte und ich glaube daran, dass er fette Wunder getan hat. Mir ist es völlig wurscht, ob er nun genau am 24. Dezember geboren wurde oder nicht – an diesem Tag feiere ich Seinen Geburtstag!


Damals in Zeiten der Bibel gab es noch keine Zeitrechnung wie im heutigen Sinne, sondern man orientierte sich eher an der Sternenkonstellation.  Das machten aber auch nur irgendwelche Sternendeuter, der Otto Normalverbraucher guckte wahrscheinlich mehr auf die Sonne. Geht sie auf, geht der Tag los – geht sie unter, wirds langsam Zeit fürs Bett. Die hatten keine Kalender auf dem Smartphone wie unsereins. :P

Deshalb kann man sich drum streiten, an welchem Tag nun Jesus geboren wurde, man kann es aber auch lassen.

 

Ich möchte gar nicht großartig auf die verschiedenen Bräuche und Herkunftsgeschichten eingehen, denn die spielen für mich keine große Rolle und es gibt bereits eine hervorragende Seite von der Evangelischen Kirche, die darüber ausführlicher berichtet:

www.weihnachten-ist-geburtstag.de


Weihnachten feiern Christen erst seit dem 4. Jahrhundert. Vorher wurde dieses Fest einem Sonnengott gewidmet und dann haben die Menschen es umgepolt und gesagt, sie feiern jetzt, dass Gott Mensch wurde. 

Seitdem wird in deutschen Kirchen am 24. Dezember Weihnachten (Heiligabend) gefeiert, da wird die Weihnachtsgeschichte gelesen und oftmals von Kindern nachgespielt. Das ist die Szene aus der Bibel, wo Maria und Josef losziehen und in einem Stall (oder Schuppen, auch darüber können Leute streiten) ihren Sohn Jesus zur Welt bringen. Dann kommt da noch ein Stern drin vor und ein Engel und noch "drei heilige Könige" (die Sternendeuter), die mit Geschenken daherkommen.


Weihnachten hat für mich persönlich nichts mit irgendwelchen Bräuchen zu tun, die Menschen vor tausenden Jahren an diesen Tagen durchführten. Ich feiere Weihnachten, weil ich an diesem Tag ganz besonders an Jesus denke – daran, dass er sich als Gott so erniedrigte und sooo winzig machte, dass er in den Bauch einer jungen Frau passte. Er kackte in Windeln, er lernte laufen, er holte sich blutige Knie dabei … alles um uns Menschen zu verstehen. WOW!


Ich mag Überraschungen und somit auch den Adventskalender, der täglich bis zum Heiligabend eine tolle Sache bereithält. Einfach so, als Vorfreude.

Die Idee, so erzählt man, stamme aus dem 19. Jahrhundert, als ein Junge seinen Papa (einen Pfarrer) immer wieder löcherte: "Wann ist denn nun endlich Weihnachten? Wieviele Tage noch?" – Da malte der kluge Papa einfach 24 Striche an die Wand und der Kleine konnte täglich einen wegstreichen. Es gab dann immer mal neue Updates von dieser Art Adventskalender bis heute – da gibt es ja die krassesten Teile zu kaufen – ich mag es eher schlicht.
 

An Weihnachten bin ich gern mit lieben Menschen, mit Familie und Freunden zusammen und wir haben eine tolle Zeit zusammen. (Gott sei Dank bin ich gern mit diesen Leuten zusammen, ohne mich vorher mit Glühwein besaufen zu müssen.) Wir essen gemeinsam und wer möchte, der schenkt jemandem eine Kleinigkeit. Nicht weil das Pflichtprogramm ist, sondern weil es von Herzen kommt und man eine gute Idee hatte, um jemandem eine Freude zu machen.

An einem Winterabend – ob nun Weihnachten oder nicht – ist es schön, Kerzen anzuzünden, warum also nicht einen Adventskranz – einfach als schönen Gedanken – noch vier Sonntage bis zum Weihnachtsfest! 

Und ja, ich habe auch nichts gegen einen Weihnachtsbaum einzuwenden – früher nannten die Menschen ihn "Zauberbaum", weil der auch im Winter grün blieb. Ich nenne ihn einfach nur Tannenbaum mit Weihnachtskugeln dran – nett anzuschauen und mal was anderes, sich so 'ne Tanne neben das Sofa zu stellen. Wobei ich unsere Weihnachtspalme vom letzten Jahr auch nicht übel fand, nadelt nicht so ;-)

Ich bete weder diesen Baum an, noch den Adventskranz, noch die Geschenke und schon gar nicht die Weihnachtsgans, die vielleicht im Ofen landet …. somit habe ich am Weihnachtsabend einfach 'ne schöne Zeit mit lieben Menschen, schönem Essen, toller Deko und was zum Freuen.

 

… und deshalb feiere ich mit Vorfreude auch in diesem Jahr Weihnachten!

 

 

Fetten Segen
Deine Mandy

 

 

PS: Dass Weihnachten in der Öffentlichkeit oftmals als riesen Konsumgedöse dargestellt wird, schreckt mich eher ab und ich bin dankbar, Menschen zu kennen, die sich nicht jeden Klimbim in die Bude hängen und die Jesus nicht nur 4 Wochen, sondern alle 52 Wochen im Jahr im Herzen haben. 

Ich bete für die Menschen, die sonst nie – aber immerhin zu Weihnachten – in die Kirche gehen. Möge Gott sie berühren und mögen sie immer mehr kapieren, dass Jesus mehr ist, als ein kleines Baby in einer Krippe voller Stroh.

 

© Foto: www.weihnachten-ist-geburtstag.de

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 25. November 2013 veröffentlicht.

33 Gedanken zu „Warum ich Weihnachten feiere?!

  1. Anja

    Jessi, das hast du wunderbar geschrieben.
    Ja auch ich feiere an diesem Tag seit ein paar Jahren Geburtstag!

    Darf ich mir das Bild nehmen?

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  2. Jessi

    Ich feier auch Geburtstag! Nicht nur Jesus Geburtstag, sondern das ist unser aller Geburtstag! Er ist Gottes Sohn, wie wir Gottes Kinder sind und wer feiert nicht gerne Geburtstag mit seinen Geschwistern! Vor allem wenn dieser Bruder uns so sehr liebt, dass er sogar für uns stirbt! Tja und dann gibts auch noch den “Papa” der das alles für UNS möglich gemacht hat! Na wenn das kein Grund ist um zu feiern! <3

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  3. Eike

    Vor kurzem hatte ein Gespräch mit einem Historiker der die historische Wahrheit um Jesus sehr sorgfältig aufgearbeitet hat, bzw. das bisher aufgearbeitet zusammengetragen hat. Es kommt dabei raus dass die historischen Person verbrieft ist, wohl aber nicht in der uns bekannten Art und Weise (s. dein Beitrag ;)). Mich hat das fasziniert und vor allen begeistert.Jesus hat es gegeben nur nicht unter dem Namen an dem Ort und zu der Zeit – so what. Ich kann jetzt mit einem gepflegten Sch** drauf sagen, dass es eben der Glaube und das Wissen um das Wirken des Glaubens ist, dass den Glauben ausmacht. Ich glaube an JESUS – JA! ich glaube an GOTT – JA! ER war da und ER ist heute auch noch da – Amen.

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  4. Ralf

    Wie bei einem Findelkind, wo man den Geburtstag nicht weiß, sucht man sich einen aus. Und warum dann nicht einen Tag nehmen, der bereits mit dem Heller werdenden Licht verbunden ist? Leider steht heute das eigentliche Geburtstagskind bei vielen draußen vor der Tür, während drinnen gefeiert wird.

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  5. Heidi

    also ich mag Weihnachten schon lange nicht mehr, nicht wegen Jesus, sondern wegen dem was die Menschen daraus gemacht haben. Dieser ganze Konsumrausch geht mir sowas von auf die Nerven. Ich wäre froh, das ich mich ein bisschen auf Weihnachten freuen könnte, bis jetzt klappt es aber leider nicht. Bin meistens immer froh wenn alles vorbei ist, eigentlich Schade…stell dir vor DU hast Geburtstag und keinen interessiert es, sondern alle beschenken sich gegenseitig und DU wirst vergessen, ich find das eher traurig…so das bin ich nu auch mal losgeworden… :-)

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  6. Abigail

    Erst Mal, wie immer super, danke Mandy :-)
    So wie Du liebe Heidi habe ich auch mal gedacht, denke es auch noch heute,aber…..
    es kommt immer darauf an, was man selbst daraus macht. Ich hab den Vorteil, ich brauch den ganzen Firlefanz ja nicht mitmachen.Als mir das bewußt wurde und es klick gemacht hat, konnte ich ganz entspannt,den anderen zusehen, wie sich glatt ein paar Schuhe durchliefen bei den ganzen Besorgungen die sie zu machen hatten. Während für die meisten Weihnachten zum Streßfaktor wurde,wurde es bei mir eine der entspannsten Zeiten des Jahres. Ich liebe Kerzenlicht grade im Winter,und so stehen eine Menge davon bei mir rum :-). Geschenke machen wir uns nicht, wir sind für das Geschenk dankbar uns gegenseitig zu haben, auch und grade dieses Jahr wieder nach dem Schlaganfall meines Mannes. Wir essen worauf wir Bock haben,und wenn das Spaghetti a limone sind auch gut, nirgendswo steht ich muss Essen auf dem Tisch stehen haben bis dieser bricht,oder der Tradition folgend Gans mit Rotkohl oder so. Ich brauche keine ätzenden Besaufpartys, ich mag`s da lieber ruhig und hab trotzdem Freude daran, den Geburtstag Jesu zu feiern.Alles kann, nix muss.Und ich bin für jedes Weihnachtsfest dankbar, das ich in Frieden und Dankbarkeit feiern kann. Das ist mir viel wichtiger als ein dickes Geschenk oder der Riesenbraten im Ofen. Grade Weihnachten ist ein Zeit in der die Menschen zanken und streiten und sich oft Familientragödien abspielen,leider. Um so dankbarer kann ich sein, den Frieden Jesu haben zu dürfen.Bei uns zu Hause,bei mir im Herzen.

    fetten Segen Euch allen und wie Mandy schrieb Merry Birthday :-)

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  7. Sabine

    Seh ich ganz genauso…teilweise nicht leicht das innerhalb der erweiterten Familie zu erklären…aber nicht mein Problem ;-) meine Kleine und ich feiern an HeiligAbend den Geburtstag Jesu mit geschmücktem Baum und Geschenken…aber die bringt sicher nicht das Christkind :-) Ich freu mich jetzt schon wieder drauf…ich mag die Weihnachtszeit sehr…wenn man den RICHTIGEN Gedanken dazu hat!!! <3

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  8. Detlev

    @Elke+Arno+Alle: Genau. Was kümmert mich die Meinung eines Wissenschaftlers (die evtl. bald widerlegt oder ergänzt wird) über jemanden zu dem ich eine persönliche Beziehung habe. To know him is to love him.

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  9. Monika

    Schöner Beitrag und mit einfachen Worten so geschrieben, dass es auch Leute verstehen können, die im Grunde genommen noch nie wussten was Weihnachten eigentlich ist. Weihnachten will Jesus in unserem Herzen geboren werden ;) das kann aber auch an einem ganz anderen Tag geschehen. Dann fühlen wir uns unter Umständen mitten im Sommer wie an Weihnachten. Tja…manchmal kommt er gerade dann, wenn wir "Mist" gebaut haben. Vielleicht wurde er deshalb eben in einem Stall geboren… ;)

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  10. Petra

    wir haben jede Menge buntes Weihnachtszeug hier rumhängen und lieben und leuchten….weil das je kitschiger sooo schön ist….eben einmal im Jahr,klar,Jesus ist geboren,das wissen ja die Meisten schon garnicht mehr,schade eigentlich,man schenkt sich auch was,damit wir uns mitfreuen,dass dieses Baby auf die Welt gekommen ist…eigentlich wie wir alle mal…als kl.Baby,in einer Krippe,voll cool…..aber diese Atmosphäre hat schon was,so Weihnachtsmarkt und so ,ich liebe auch dieser Geruch der in der Luft liegt unterstrichen mit Weihnachtsmusik …. aber ich glaube,dass die meisten Leute eben leider vergessen haben warum man überhaupt Weinnachten feiert,das ist echt Schade

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  11. Marika

    Allwissend ja, aber alles selbst zu erleben und durchzumachen, denk ich, hebst noch mal auf ne andere ebene. Wisst ihr, wie ichs meine? Und auch für uns. Wie oft sagen wir: du hast ja keine Ahnung, du hast ja gar nicht das erlebt,was ich erlebt hab.” aber er hat’s. Schon um uns den Glauben an ihn und das Vertrauen in ihn zu erleichtern.

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  12. Hans-Peter

    Er kackte in Windeln, er lernte laufen, er holte sich blutige Knie dabei … alles um uns Menschen zu verstehen? Er war also nicht allwissend?

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    1. Gabi

      Hallo Hans-Peter

      Ne, Gott hat Jesus glaub' ich nicht geschickt, damit er uns versteht, das hat er nicht nötig.

      Er hat ihn geschickt, damit wir IHN verstehen, damit wir uns IHM nah fühlen und verstanden in unserem Erdenleben hier.

      Liebe Grüße und Gottes Segen !

      Gabi

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  13. Arnulf

    Geburtstag feiern ist gut, weil am Geburtstag derjenige welcher seinen Ehrentag hat, so gefeiert wird wie er ist. Bei Jesus feiern wir nicht den zichsten Geburtstag, sondern schauen auf zu ihm, wie er zur Rechten des Vaters ist und erwarten seine Rückkehr zu uns(Kol3, 1ff).
    Der Kreisverkehr des Kirchenjahres hält uns davon ab, ständig auf das Ziel zu schauen. Nur mit der 2. Kosmischen Geschwindigkeit kann ein Raumfahrzeug den Kreisverkehr um die Erde verlassen und in den Weltraum hinein zu einem Ziel fliegen. Nach dem Verlassen der Erdumlaufbahn sind nur noch kleine Korrekturen notwendig, um das Ziel zu erreichen. So ist es auch bei den Nachfolgern Jesu. Mit der Wiedergeburt wurde das neue Leben in uns gestartet, nun sind nur noch Korrekturen am Lebensstil notwendig um das Ziel, der ewigen Gemeinschaft mit Gott zu erreichen.
    In diesem Sinne einen fröhlichen Geburtstag am 24. Dezember.

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  14. Gabi

    Ich liebe die Weihnachtszeit sehr, freu mich schon total auf die Weihnachtsmärkte und all unsere liebgewonnenen Bräuche. Ich schenke gern und werde gern beschenkt …

    Trotzden schäme ich mich jedes Jahr dafür, dass ich Christenmensch bei diesem Theater mitmache, das doch so gar nichts mit der Geburt unseres Messias zu tun hat.

    Auch dieses Jahr werde ich Gott um Verständnis für uns verrückte Menschen bitten, irgendwie stelle ich ihn mir dann immer vor, wie er leicht kopfschüttelnd – aber auch lächelnd auf seine Schäfchen herunterschaut

    Ich beneide sdie Juden ein bißchen um ihre uralten Feste, ich wüßte nicht, wie wir unsere christlichen Feste angemessen feiern könnten

    Seid gesegnet und genießt diese wunderbare Weihnachtszeit, die vor uns liegt !

    Gabi

     

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    1. Roger

      Zuerst ein tief aus den Herzen kommendes Danke an Mandy für diesen Threat.

      Du hast aus meiner Sicht den richtigen Abstand um dieses immer wiederkehrende jährliche Gebaren zu erfassen und Deine Feststellungen sind auf das wahre Leben in Yeshua (heb. Jesus) ausgerichtet.

      Allgemein gesehen: Kommt es YHWH (heb. Heiliger Name von  Elohim (Gott)) darauf an, das wir einem von Menschen bestimmten Tag als Geburtstag des Messias herausnehmen und dann in einen hysterischen Taumel von Gefühlen gehen?
      Ich persönlich sehe es eher als einen Hinweis, das wir Menschen von Menschen manipulierbar sind. Wieso ich dies so ausspreche? YHWH (heb. Heiliger Name von  Elohim ( Gott)) hat uns ganz klar und eindeutig die   "Feste" (Ehrentag YHWH) innerhalb des Jahres genannt und auch festgelegt welche Bedeutung sie haben.

      In der Brit HaChadashah (heb. Neue Testament) ; wobei es sich nicht um ein neues Testament handelt, sondern um eine Erneuerung und Vertiefung des existierenden Bundes in YHWH (heb. Heiliger Name von  Elohim (Gott)).  Siehe Matt. 5, 17 – 19.
      Im "Neuen Bund" wird nur in zwei Evangelien die Geburt Yeshua´s erwähnt. Matt.1: 25 und Luk.2: 6 – 7.

      Im  übersetzten Evangelium (altgr. Frohe Botschaft) Johannes ist es meiner Meinung nach am besten beschrieben was die Kernaussage ist, dort Joh.1, 14 , " Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."  dies kommt dem Orginaltext  im aramäischen am nahesten.
      Zeigt mir doch der Weg Yeshuas (Jesus) durch sein Geben des Lebens am Kreuz; das Liebe und Glaube (Wissen) mir die Gewissheit schenkt ein Königskind (Gottes Kind) zu sein. Diese Tatsache ist es, welche mich jeden Tag jubeln lässt, das Yeshua (Jesus) auf die Welt gesandt wurde. Denn YWWH liebt mich, uns; die Menschen so sehr, dass ER das Opfer bringt, welches Abraham aufgetragen und nicht angenommen wurde, damit YHWH´s Zusage gehalten werden konnte.  (YHWH stellte Abraham die Prüfung, um zusehen, wie sehr er im Glauben gefestigt ist und wie gross Abrahams Vertrauen in YHWH´s Wort ist. Was Abraham eindrücklich und überzeugt von dem empfangenen Wort auch praktisch umsetzt.)
      YHWH bringt somit der Sendung seines Wortes als eingeborenen Sohn und dessen Opferung den ewigen Fortbestand seiner Liebe zur Geltung und dies ist in jeder Sekunde ein Freudenfest. Nicht ein bestimmter Tag

      Zu der vorstehenden Aussage  "Jüdische Festtage"  muss ich einige Punkte ins rechte Licht stellen. Die jüdischen Feste sind auf der Grundlage der Torah (fünf Bücher Mose im Tanach (hebräische Bibel)) wesendlich aus 3 Mos. 23 und 25, wobei  hier genau unterschieden werden muss /sollte zwischen den von YHWH  (heb. Heiliger Name von  Elohim (Gott)) gegebenen und den von Menschen.  Denn es gibt im jüdischen Glauben eine Form des geschriebenen Rechts (von YHWH gegeben und im Tanach enthalten) und des mündlichen Rechts (Rabbinische Auslegung). Nicht alle Feste sind somit im Einklang zur Schrift zusetzen. Es gibt in der Torah kein Fest in der chr. Form und Ausführung. Es handelt sich um Feste, welche YHWH ehren und uns auffordern unser Sein noch intensiver und näher mit IHM zu verbinden.
      – Dies ist eine eigene Seite / eigener Threat wert. – Dies als eine Randbemerkung.

      Ich freue mich in jeder Sekunde und hoffe das es anderen genauso geht, dass ich ein Königskind bin und Yeshua mein Erretter und Erlöser ist, durch den ich vor den Gnadenthron treten kann um meinen himmlischen Vater zu loben und zu preisen. YHWH hat vor der Grundlegung der Welt bereits alles bestimmt und dies von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und dies nicht nur an einem von Menschen (Kirchenväter) bestimmten Tag der Freude, das er, Yeshua, das Wort YHWH´s gesandt wurde.
      Adonai Elohim (GELOBT SEI G-TT)

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  15. Gekreuz(siegt) Moderator - Michael

     Liebe Gabi,

    Du beschreibst sehr schön die Spannung zwischen herausfordernder Chance und perversem Missbraucht. Jedes Jahr „zwingt“ die (Gott sei Dank!)  immer noch im Kalender stehende Advents- und Weihnachtszeit uns mit ihrem Sinn bzw. mit dem Sinn von Weihnachten auseinanderzusetzen. Ich sehe das zunächst einmal als tolle Chance, die Gott der gesamten Menschheit – und eben auch mir persönlich im Kleinen – gibt, um (erneut) Stellung zu beziehen.

     „Du, Mensch, was möchtest DU eigentlich
    mit dem Angebot des „herunter gekommenen Gottes“ anfangen?“

    Trotzdem, und das ist der andere Spannungspol, ist jedes Jahr (oft schon ab September in den Geschäften) bekanntlich Missbrauch vorprogrammiert, da die „Ware Weihnacht eben nicht die wahre Weihnacht“ ist.

    Nein, Du brauchst die Juden nicht zu beneiden. Auch wir Christen können aus unseren Festen etwas machen. Es liegt an uns, an jedem Einzelnen. Ich freue mich schon darauf als Familienvater hier mit meiner Familie zusammen zu gestalten. Auch brauchst Du Dich nicht zu schämen. Dadurch, dass Du in einer Konsumgesellschaft lebst bist Du nicht automatisch verantwortlich für viele Missbräuche in diesem Bereich. Allein, dass Du darüber reflektierst zeigt doch schon, dass Du dazu eine gute Distanz entwickelt hast und in Deinem Lebensumfeld ein Zeichen setzen kannst.

    Bleib dabei, Gabi: „Schenken und beschenkt werden!“ Geben und empfangen. Das ist das Leben!

    Blessinx,

    Michael

    Antworten
  16. Klaus

    Wunderbar das ausgedrückt was wir Christen glauben und warum wir Weihnachten feiern – Danke.

    Warum feiern eigentlich Atheisten Weihnachten wenn sie nicht an den Geburtstag Jesu glauben?

    Dir Mandy, deinem Mann und deinen Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest.

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  17. Inken

    Mal anders gesehen!?

    Kernfrage beim Thema "Weihnachten feiern" ist doch wohl, worum es bei Weihnachten EIGENTLICH geht!

    Zur aktuellen Weihnachts- und ähnlichen Diskussionen unter Christen finde ich daher den folgenden ironischen (!!!) Text recht passend:

    Begegnung

    Vor einiger Zeit begegnete mir ein Mann mit einer Bibel unter dem Arm.
    „Bist du ein Christ?“, fragte ich ihn.
    „Ja“, sagte er ganz begeistert.
    Ich hielt an, aber ich habe gelernt, dass man nie vorsichtig genug sein kann.
    Darum fragte ich weiter.
    „Jungfrauen-Geburt?“
    „Natürlich, glaub ich!“
    „Tod am Kreuz?“
    „Er starb für alle Menschen.“
    Könnte es sein, dass ich hier Angesicht zu Angesicht mit einem richtigen Christen stand?
    Vielleicht! Dennoch fuhr ich mit meiner Checkliste fort.
    „Status vom Menschen?“
    „Sünder, der Gnade braucht.“
    „Definition von Gnade?“
    „Gott tut, was wir nicht tun können.“
    „Wiederkunft Jesu?“
    „Jederzeit möglich.“
    „Bibel?“
    „Inspiriert.“
    „Die Gemeinde?“
    „Der Leib Jesu.“
    Jetzt wurde ich richtig aufgeregt.
    „Konservativ oder liberal?“
    Jetzt funkelten auch die Augen meines Gegenübers: „Konservativ.“
    Mein Herz begann noch schneller zu schlagen.
    „Herkunft?“
    „Protestantismus – Pietistisch – Landeskirchliche Gemeinschaft.“
    Das war meine!
    „Welche Fraktion?“
    „Pro Millenium – Nicht-Charismatisch – Elberfelder Übersetzung.“
    Mir standen Tränen in den Augen.
    Ich hatte nur noch eine letzte Frage.
    „Ist euer Predigtpult aus Holz oder Fieberglas?“
    „Fieberglas“, antwortete er.
    Ich zog meine Hand zurück und mein Genick versteifte sich.
    „Ketzer!“, sagte ich – und wandte mich ab.

    Autor unbekannt

     

    Ich wünsche allen Lesern von ganzem Herzen ein wahrhaft GESEGNETES Weihnachtsfest!

     

    Inken (-;

    Antworten
  18. irene

    liebe mandy,

    danke wie immer für deine klaren worte. find ichja lustig, dass menschen sagen, weihnachten ist kein christliches fest, na was denn sonst?

    aber das haben wir gott sei dank genpügend erklärt. auch ich hab keinen stress, weil ich mir keinen mache u mich von den konsumgeschichten fernhalte. ich freu mich einfach, dass meine schwierige patchworkfamilie von jahr zu jahr mehr zusammenwächst, und die ersten kinder meines mannes gehen an diesem heiligen tag sogar mit in die kirche, sonst nie. und ich habe die ehre, auch am 25. 12. meinen geburtstag  zu feiern :-) ich liebe weihnachten und freue mich jahr für jahr auf diese gnadenvolle zeit – wenn man genau hinschaut und -hört, wird man bemerken,dass es imer wieder eine zeit voller wunder ist. ich wünsche diese erkenntnis auch allen, die einsam, krank und verbittert sind. frohe u gesegnete weihnachen euch allen!

    Antworten
  19. josi

    Amen! Ich finde deinen heutigen Beitrag mal wieder total passend und auf den Punkt bringend! Ein gesegnetes Weihnachtsfest, dir mandy!

    Antworten
  20. Peter

    Meine Fresse  :-)  Klar, das höre ich auch ständig, lese hier auch teils solche Aussagen "….kein christliches Fest, Tag nicht bekannt, Konsumgesellschaft…..etc.etc.pp……"

    Weihnachten ist ein – zugegeben von Menschen (?ist das was Schlechtes?) – im Laufe von vielen Jahren eingeführtes und entsprechend gestaltetes und geformtes Fest, um Christi Geburt zu feiern. Das genaue Datum weiß man nicht, also hat man eben ein fiktives genommen, das sich über Jahrhunderte eben etabliert hat und zwar samt der dazugehörigen Bräuche (Weihnachtsbaum, Christkind, Nikolaus, Weihnachtsmann, Geschenke, Adventskranz, Rentiere usw.) – und das ist für ein solches Fest absolut gerechtfertigt!

    Und es ist schön, es berührt viele Menschen auf der ganzen Welt und ruft zumindest in dieser Zeit die Erinnerung an Gott und Jesus weltweit auf den Plan. Es ist weltweit einfach eine ganz besondere Zeit, das kann NIEMAND abstreiten. Punkt!

    Ich sehs auch immer wieder im TV, Phoenix und Konsorten "…..Wer war Jesus, gabs Jesus überhaupt, wieviel Wahrheit steckt in der Bibel, Mythos und Wahrheit über Jesus und die Bibel…..uswuswusw……" – da diskutieren (erst gesehen bei ZDF History) 3(!!!) sogenannte "Theologen" mit diesem Guido Knopp um sich gegenseitig fanatisch darin zu bestätigen, wieviel "Mythos" – sprich "Schmarrn" – eigentlich in der Bibel und den Evangelien erzählt wird….."Theologen"!!!!!!! Und so geht das in der heutigen Zeit am laufenden Band – jeder versucht den anderen darin zu übertrumpfen, noch mehr Unwahrheiten aus dem christlichen Glauben heraus "beweisen" zu können. Wirklich pausenlos und für mich absolut zum k………!

    Leute: freut Euch über diese schöne und herzerwärmende Zeit, genießt sie und allen besonderen "Touch" der drumrum nur in dieser Zeit eben stattfindet und denkt immer dran, daß wir Jesu Geburt als Mensch damit feiern – ein Fest der Liebe und der Geburt Christi!

    Mera sog i net  :-)

    Schöne, friedliche und gesunde Weihnachten allerseits  :-)

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