Von Ablehnung und Schutzmauern – Teil 1

Ich glaube, jeder Mensch wurde schon mal von jemandem abgelehnt.
Es gibt die extreme Form, wo Eltern ihre Kinder ablehnen.

 

Gestern Nacht hörte ich bei "Domian" rein und ein 40-jähriger erzählte, wie er als damals 5-jähriger operiert werden musste. Bei dieser Operation lief leider nicht alles glatt, sondern es wurden wichtige Nervenbahnen durchtrennt. Das hatte zur Folge, dass er zum Teil spastisch gelähmt blieb und bis heute im Rollstuhl sitzen muss.

Dieser kleiner Junge sitzt damals im Rollstuhl vor der Klinik und seine Mutter geht weg und kommt niemals wieder. Sie sagte, sie kann damit nicht umgehen.

Muss das weh tun!!

 

Bei so einer extremen Form von Ablehnung ist es völlig normal, dass der Mensch eine Art unsichtbare Schutzmauer vor sich hochzieht – zum Schutz vor anderen Menschen, die einen wieder so zurückweisen und verletzen könnten.

Ich glaube über solche "Gräben" zwischen Menschen freut sich der Teufel, die alte Stinkebacke, wie blöd. Denn sie rauben Dir die Freiheit und wenn Dir diese geraubt wird, dann wird Dir auch die Freude genommen. Dabei gehören Freiheit und Freude zusammen!

 

Das Leben fühlt sich dann an wie in einem Schuppen eingesperrt, nicht frei, es kommt kaum Sonne rein und doch versucht man es jedem irgendwie recht zu machen….

 

Das Wort Ablehnung kann auch die Bedeutung von Wegwerfen haben, weggeworfen werden, weil man wertlos ist.

Abgelehnt zu werden bedeutet, gesagt zu bekommen: "Ich will Dich nicht – Du bist nichts wert!", "Mit Dir stimmt etwas nicht!" oder "Du bist nicht so, wie ich Dich haben wollte!"

Furchtbar!

 

Im Epheser 1, 5 steht drin, dass wir Menschen von Jesus angenommen sind als seine Kids, die er liebt. Wenn Du daran glaubst, dann gibt es schon mal eine Person, die Dich nicht ablehnen wird.


Jesus nimmt Dich so an, wie Du bist mit all Deinen Fehlern. Er schenkt Dir seine Liebe ohne sie an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen!

 


Und das Geniale ist, dass Jesus es schafft, die Wunden, die bei Dir durch Ablehnung entstanden sind, zu heilen. Ich bin davon überzeugt, dass es diese tiefe und dauerhafte innere Heilung nur bei Jesus gibt. Da kannst Du Therapien machen, irgendwelche Kurse besuchen, Selbsthilfebücher lesen – alles wichtig und gut, aber letzendlich ist es die Beziehung – die Freundschaft – mit Jesus, die Dich heilen wird.

Ablehnung geht jeden an! Ich glaube, es gibt auf dieser Erde keinen Menschen, der noch nie von jemanden abgelehnt wurde – somit brauchen wir alle Heilung.

Wenn Du supergeniale Eltern hast, die Dir Wertschätzung und Liebe entgegen bringen – dann sei dankbar! Vielleicht bist Du auch jemand, der nicht so schnell gekränkt ist und Probleme schnell aus der Welt räumt – sei dankbar! Dennoch gibt es Menschen, die sehr viel Scheiße durch Ablehnung erlebt haben.

 

Heilung von den Wunden, die durch Ablehnung entstanden sind, funktioniert oft nicht durch Knopfdruck, sondern über längere Zeit hinweg. Alles was Du tun musst, ist, dass Du Jesus vertraust, indem Du sagst: "Hey, es fällt mir schwer – aber ich will Dir jetzt vertrauen – ich leg mich in Deine Hände und möchte, dass Du mich heilst!"

Das ist schwer und es braucht seine Zeit – aber es ist möglich!

 

Lass den himmlischen Boss seine Arbeit tun: Er wirkt – Du glaubst!

 

 

Gott möchte seine Schutzmauern um Dich bauen und Deine selbst erbauten Mauern niederreißen. Es ist seine Aufgabe Dich zu schützen – steck da nicht unnötige Zeit und Energie rein.

Ich glaube, manche Menschen sind richtige Bauarbeiter – die sind den ganzen Tag damit beschäftigt, möglichst hohe und dicke Mauern um sich rum aufzubauen – dass sie total verpeilen, sich um Freundschaften zu kümmern und Beziehungen aufzubauen. Das ist traurig, weil sie soviel Gutes verpassen.

 

Wenn Gott seine Schutzmauern um Dich herum aufgebaut hat, heißt das nicht, dass Du nie wieder Ablehnung erfahren musst. Denn Ablehnung ist eine der Liebswaffen der alten Stinkebacke, um Menschen das Gefühl zu geben, sie seien nichts wert. Außerdem benutzt der Ablehnung um Menschen davon abzuhalten, dicke mit Gott zu sein und Fortschritte mit ihm zu machen.

Ich glaube, es gibt genügend Menschen – und auch ich gehöre ab und an dazu – die Schiss haben vorwärts zu gehen. Die Schiss haben, den entscheidenden Schritt aus dem Boot zu machen. Sie möchten zwar gerne "auf dem Wasser gehen", aber die Angst vor der Ablehnung sorgt dafür, dass sie das Boot in ihrem ganzen Leben nicht verlassen. Sie bleiben in der "Sicherheitszone" – ok, da ist es sicher.

Aber diese Menschen verpassen so unglaublich viel Schönes und Aufregendes im Leben, was sauschade ist.

 

Unser Papa im Himmel möchte uns von dieser Angst befreien – er möchte uns zeigen, dass wir Situationen so meistern können, wie Er es möchte, und nicht, wie wir es gern hätten.

 

… morgen mehr zum Thema Mauern niederreißen.

 

Fetten Segen
Deine Mandy
Jesus Punk

 

 

© Foto oben: www.flickr.com
© Foto unten: http://www.torange.biz/

 


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Dieser Beitrag wurde am 23. Januar 2013 veröffentlicht.

10 Gedanken zu „Von Ablehnung und Schutzmauern – Teil 1

  1. Abi

    Sehr gut.
    Zwar hab ich in meiner Schutzmauer wenigstens schon mal 2 Fenster eingebaut, aber mit Rollos die noch sehr oft runtergezogen sind.
    Wie immer Top!Danke Mandy
    Fetten Segen Dir 
    abi

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Gefällt mir mit den Fenstern und den Rollos – das ist doch schon mal was! So kommt Licht ans Zugemauerte – vielleicht reisen ja bald die Stricke von den Rollos (wenn die Rollos gerade oben sind).

      Antworten
  2. Katha

    Daaaaanke Mandy,
     
    kaum zu fassen, ich habe vor weniger als einer Stunde mit jemandem über Ablehnung gechattet und jetzt kommst Du mit diesem Artikel.
    Da soll mir noch einer was von Zufällen erzählen.
    Für mich ein Beweis, daß Gott alles im Griff hat und den so viel größeren Überblick hat als wir.
     
    Danke für diese super-Hilfe, die ich ihm natürlich sofort weitergeleitet habe.
     
    Sei gesegnet
    Katha

    Antworten
  3. sunny

    krass, das ist genau das thema, das mich total beschäftigt – der alte teufelskreis "scham-minderwertigkeit-menschenfurcht" bringt mich leider noch viel zu oft dazu, mich aus dem leben herauszuhalten! und weil ich diese fesseln so satt habe und mein verlangen steigt, endlich davon frei zu sein , bin ich auch sehr gespannt auf deine fortsetzung, mandy!  

    sunny

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  4. Doro

    Es ist ein Geheimnis und wenn man es begreift und tut, dann wirkt es: Vergebt den Peinigern (persönlich oder, wenn schon verstorben, im Gebet an Jesus abgeben), die evtl. daran schuld sind, daß ihr euch lange Jahre eures Lebens in's Schneckenhaus zurückzogen habt, dann werdet ihr innere Freiheit erleben!
    Der fleischliche Mensch ist empört, findet es nicht fair, wenn er das hört!. Aber die geistliche Wahrheit ist, wer ständig rachsüchtig oder voller Selbstmitleid an seinen Peiniger denkt, gibt ihm Macht über sich  und dies raubt die Energie zum freien, fröhlichen Leben, das Gott schenken will. Ich habe es erlebt und bereue es nur, es nicht früher getan zu haben, weil ich mich dann früher leicht und frei gefühlt hätte!
    Der Hlg. Geist hat mich Widerspenstige, bald nach meiner Bekehrung mit deutlicher Stimme sanft aufgefordert, endlich zu tun was in der Bibel steht über Vergebung. Ich habe es umgehend getan, denn ich spürte plötzlich einen Ernst und Autorität in dieser Stimme. Und was passierte? Ich war augenblicklich innerlich frei und mein Peiniger starb  2 Wochen später! Das heißt, Gott gab mir eine letzte Chance (nach Jahrzehnten) die Vergebung noch persönlich auszuprechen, unabhängig ob der Peiniger( egal ob männl. od. weibl.) das annimmt oder nicht. Nur Mut, es funktioniert! Es kommt auf DEIN Heil an. Gott wird mit dem Peiniger schon seinen Weg gehen, das muß nicht mehr deine Sorge sein.
     
    Seid gesegnet mutig zu Glauben und das Wort zu tun. Gott hält seine Versprechen!
    Gruß Doro

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  5. stefan

    Hallo Mandy, genau so ähnlich hab ich eben eine Ablehnung erhalten.Ich hatte mich ja im Advent schon mal mit einem Gebetsanliegen an euch gewand.Meine Frau hat sich von mir getrennt, weil ich 1,5 Jahre ein Alkoholproblem hatte. ALS ich von der Entziehungskur heimkam hatte sie einen anderen. Ich hab ihr verziehen. Doch sie will nicht mehr zurück. Wir haben 2 Mädchen. Unsere älteste Tochter war 18 Monate und gesund, bis sie durch ÄRZTEPFUSCH schwerst mehrfachbehindert wurde. Wir haben es angenommen und zusammen getragen. Doch jetzt gibt sie unserer Ehe  und mir keine Chance mehr, obwohl ich jetzt schon fast 10 Monate trocken bin. Sie hat vorhin gesagt, sie will nicht mehr,. also TOTALE Ablehnung. Ich bin total traurig und tief enttäuscht, auch weil es mir SEHR; SEHR leid um unsere Kinder tut. Bitte nimm Mein Gebetsanliegen für eine Versöhnung und einen NEUANFANG mit auf. Vielen Dank.P.S. Dein Seelenfutter hilft mir oft über den Tag zu kommen. Und vielen Dank für deine supertolle Arbeit. Sei lieb gegrüßt Stefan

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Stefan.

      Es tut mir wirklich sehr leid, was bei Euch abgeht. Immer kacke, wenn so eine Familie auseinander geht – ich bete für Euch und wünsche Euch, dass Ihr gute Lösungen findet – es möglichst ohne Konflikte abgeht und Ihr Euch Beide weiterhin um die Kids kümmern könnt.

      Wenn das Gebetsanliegen ins Seelen-Futter soll – bitte immer über das Formular – ja, hat was von Amt – aber das erleichtert mir die Arbeit, weil dann alles in einen Ordner geht und Myriam, die mir dabei hilft, auch gleich informiert wird.

      http://www.unendlichgeliebt.de/was-es-sonst-noch-so-gibt/seelen-futter-gebetswunsch/

      Danke. Mandy

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