Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan …

Heute habe ich Bibelstellen rausgesucht, die einen Gott zeigen, der so ganz und gar nicht in unsere hübsche Vorstellung von einem barmherzigen und liebenden Gott passt:

Als Gott die Menschen erschaffen hatte und sah, wie böse und grausam die drauf sind, da hatte er keinen Bock mehr auf sie und wünschte sich, sie gar nicht erst erschaffen zu haben. 1. Mose 6, 6-7


Was also tut er?

Er beschließt, acht Menschen und einige Tiere zu retten und die anderen zu töten! Und zwar nicht einfach tot umfallen lassen, zack und weg ganz ohne Leiden – nein, er lässt sie in einer mega Flut ertrinken!

Ich denke dabei an Bilder, die ich beim Tsunami 2011 in Japan im Fernsehen gesehen habe – unglaublich traurige Schicksale und brutale Szenen… 1. Mose 6, 8 – 22


Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan.
 

Später steigt Mose, der Anführer der Israeliten, auf einen Berg während seine Leute, unten im Tal, ein goldenes Kalb anbeten. Das ist so eine Art Gott, den sie sich selbst gebaut haben und total verehren. Als Mose von der Bergtour zurückkommt, befiehlt Gott den Leviten (einer der zwölf Stämme Israels – von denen kommt auch der Spruch: 'Jemandem die Leviten lesen….'), ihre Schwerter zu wetzen, durch das Land zu ziehen und ihre Söhne, Brüder, Freunde und Nachbarn niederzumetzeln. 2. Mose 32, 27

An diesem Tag sterben dreitausend Männer und die Leviten werden für ihren Gehorsam gelobt! 2. Mose 32, 28-29

 

Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan.
 


Jahre später befielt Gott den Israeliten, alle Einwohner von Kanaan umzubringen. Männer, Frauen und Kinder. 5. Mose 20, 16 – 18

Was für ein harter Tobak….


Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan.

 

Als die Israeliten Kanaan eroberten, stiehlt ein Mann, der Achan heißt, einige wertvolle Stücke aus Jericho. Als er geschnappt wird, streitet er erstmal alles ab – aber bald kapiert er, dass er sich nicht mehr rausreden kann, also gesteht er alles und gibt die Beute zurück. Trotzdem wird Achan mitsamt seiner Familie gesteinigt und sein kompletter Besitz inklusive Zelt, wo er drin wohnte, verbrannt. Josua 7

 

Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan bzw. zugelassen.

 

Jahre später fordert Gott den Propheten Hesekiel auf, einige sehr schräge Dinge zu tun:

390 Tage soll er auf seiner rechten Seite liegen, 40 Tage auf seiner linken, sein Essen auf einem Feuer aus menschlichen Exkrementen kochen, nicht trauern, als Gott ihm seine Frau nimmt, und dazu noch Predigten halten, die von sexuellen Anspielungen nur so sehr triefen, dass, wollte man einen Film darüber drehen, er niemals als jugendfrei durchgeht….

Hesekiel 4; 16 ; 23 und 24

 

Wenn ich Gott wäre, hätte ich das definitiv nicht getan.

 

Es ist eine Tatsache, dass die Bibel jede Menge Taten Gottes enthält, die wir uns mit menschlicher Moral und Logik überhaupt nicht erklären können. 

 

Für mich ist es eine der schwersten Lektionen zu kapieren, dass ich diesen Gott niemals vollständig begreifen werde. Dass ich manche Dinge, die er tut oder eben nicht unterbindet, nicht im Geringsten nachvollziehen kann.

 

Trotz allem glaube ich, dass Gott die Welt erschaffen hat.
Dass er der Schöpfer des Universums ist!
Dass er mein Schöpfer ist!

 

Und weil ich das glaube, glaube ich auch, dass mein pupsiges Hirn nicht im Geringsten in der Lage ist, diesen GROSSEN Gott zu verstehen. Er ist soooo viel größer und mächtiger als ich. Ich denke, es ist wichtig, dass wir lernen, Gott Gott sein zu lassen.

Wir Menschen haben nicht das Recht, darüber zu entscheiden, was gerecht ist und was nicht. Es gehört mega viel Demut dazu zu schnallen, dass Gott alleine bestimmen kann, wie er mit den Menschen umgeht. Denn er ist der Töpfer und wir sind der Ton, wie es in Römer 9 verglichen wird.

Lies Dir das komplette Kapitel mal durch, am besten in unterschiedlichen Übersetzungen.

 

Zuerst stehen in Römer 9 Aussagen, die schwer zu schlucken sind:

"»Ich schenke meine Gnade und mein Erbarmen, wem ich will.« Gottes Zusagen erhalten wir also nicht, indem wir sie uns wünschen oder uns darum bemühen, sondern Gott erbarmt sich über den, den er erwählt."

Römer 9, 15-16

Einige Verse später geht es um den Vergleich: Gott = Töpfer, Menschen = Ton:

"Was denkst du, wer du bist? Du bist doch nur ein Mensch und willst dich mit Gott streiten? Sagt das Geschaffene etwa zu seinem Schöpfer: »Warum hast du mich so gemacht?«

Wenn ein Töpfer Gefäße aus Ton formt, hat er da nicht das Recht, aus demselben Klumpen Ton ein Gefäß für besondere Anlässe und ein anderes für den gewöhnlichen Gebrauch herzustellen?

Wenn Gott seinen Zorn zeigen und seine Macht ausüben will, kann er viel Geduld mit den Gefäßen seines Zorns haben, die zum Verderben bestimmt sind, und dadurch den Reichtum seiner Herrlichkeit denen erweisen, die er als Gefäße seines Erbarmens dafür vorbereitet hat."

 

Römer 9, 20-23

 

Hat der Töpfer tatsächlich das Recht, mit dem Ton alles zu machen, was er will? Was meinst Du Du dazu?

Wie ich bereits schrieb, denke ich, das ist durchaus zu bejahen. Auch wenn es mir oft schwer fällt und ich immer wieder auf's Neue Gott als Schöpfer sehen und akzeptieren muss als den, der alles – jeden Tonklumpen – in der Hand hält.


Wie oft höre ich Einwände, die beginnen mit "Ich kann keinen Gott lieben, der …."

  • Der was?
  • Der nicht mit Dir einer Meinung ist?
  • Der Dinge tut, die Du niemals tun würdest?
  • Der zulässt, dass manchen Menschen Schreckliches zustößt?
  • Dem seine eigene Herrlichkeit wichtiger ist als Deine Gefühle?
  • Der zulässt, dass Menschen in die Hölle gehen?

 

Ist das nicht so, als wenn der Ton zu seinem Töpfer sagen würde:

"Hey, Du hast mich richtig blöd gemacht. Komm, ich zeig Dir mal, wie man das besser hinbekommt!"

Irgendwie absurd und doch macht es jeder von uns. Es ist nicht richtig, gewissen Bibelstellen aus dem Weg zu gehen, sie nicht anzusprechen und unter den Teppich zu kehren, nach dem Motto:

"Neiiin, so soll Gott nicht rüber kommen – dann bekehrt sich ja keiner. Die Stelle streichen wir lieber – nehmen wir lieber die Stelle mit rein, wo steht, dass Gott alle unter seinem Schirm beschützt!"


Gott, unser Papa im Himmel, hat es nicht nötig, dass wir ihn "decken" – alles an ihm ist vollkommen und er ist gut, auch wenn wir das nicht immer verstehen und sogar pervers finden.

"»Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der Herr, »und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken."

Jesaja 55, 8-9

Gott und Menschen haben eine komplett unterschiedliche Art zu denken. Gott hat uns niemals aufgefordert rauszufinden, warum er tut, was er tut. Wir können das nicht. Dazu sind wir nicht in der Lage. Unser Denken ist seinem unterlegen. Wir sollten nicht glauben, wir könnten uns erlauben, diesen großen Gott infrage zu stellen. Das ist unmöglich, denn er ist nicht nur eine Person, die etwas klüger ist als wir – nein, seine Gedanken reichen weit über alles hinaus, was wir uns ausdenken können.

Und wer wirklich kapiert, dass der Abgrund zwischen Gott und Mensch so unermesslich ist, der sollte seine Power nicht dabei verschwenden, endlose Analysen und Theorien aufzustellen, warum Gott nun wie handelt.

 

Letzendlich sollten die Gedanken Gottes uns glücklich machen, denn seine Gedanken haben das Kreuz gebaut – den Ort, an dem sich Gerechtigkeit und Zorn die Hand geben.


Wäre es Dir denn eingefallen, die fehlerhaften Menschen zu retten, indem Du Deinen Sohn auf die Erde schickst, damit er einer von ihnen wird?

Hättest Du zugelassen, dass Deine eigenen Geschöpfe Deinen Sohn foltern, seine Hände und Füße mit Nägeln zerschlagen?

 

Zieh Dir das mal genau rein und denke darüber nach! Ich bin mir fast sicher, dass ich nicht auf diese Idee gekommen wäre – wie gut, dass ich nicht Gott bin!

Entscheidungen Gottes sollten wir akzeptieren, auch wenn wir sie nicht immer verstehen. Gottes Verstand können wir nicht erfassen und es ist lächerlich, wenn sich der Ton in der Hand des Töpfers so etwas anmaßt.

 

Gruß und Segen
Deine Mandy

 

© Fotos oben: montrean / pixelio.de, Mitte und Unten: momosu / pixelio.de
Textgedanken: "Hölle Light" von Francis Chan und Preston Sprinkle

 


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Dieser Beitrag wurde am 13. Oktober 2012 veröffentlicht.

68 Gedanken zu „Wenn ich Gott wäre, hätte ich das nicht getan …

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  1. Dereal

    wohl bemerkt darf man nicht vergessen das wir durch die Frucht Erkenntnis erlangt haben. Und die Bibel macht es sehr deutlich das wir fähig sind vom Guten und bösen zu unterscheiden. Über Sintflut darf man auch nicht vergessen das der Herr einige Engeln gesandt hat um die Menschheit zu warnen, doch sie wollten nicht hören. Für mich war die Sintflut ein gutes Werk von Gott, den er hoffte das die Nachkommen nohas bessere Wesen wären als es bis dato auf der Welt gab. Zu den übelen taten was weiter in der Bibel bezeugt werden, kann ich nicht wirklich ein Einklang mit jesus worten finden. Warum ich das nun sage ist aus folgenden Grund. Hat wirklich der Herr diese Aussagen getroffen? wobei sein Gebot lautet du sollst nicht töten und zudem er im Kapitel Moses spricht, ( wenn ich mich recht erinnere), lasset mich für euch streiten…. bezeugt zudem der Herr nicht das er kein Gefallen an all dem Bösen empfindet? Man darf nicht vergessen das unzählige Propheten sich gegen Gott erhoben oder besser gesagt getrennt haben, daher bin ich sicher das diese Zitate von diesen Rebellen zitiert wurden um irdische Macht zu erzwingen. Vergisst nicht was der Herr sprach als er mit der Ehebrecherin konfrontiert wurde, oder als das gesetzt mit dem schweinefleisch angesprochen wurde…… Nach welchem Gesetz handelte der Herr, nach seines oder das was wir im alten Testament geschrieben steht? Jesus ist nicht nur gekommen um für unsere Sünden zu sterben, er ist auch als Mensch gekommen um die Wahrheit zu bringen, die was kein Prophet vor ihm auffassen konnt. Aber das ist meine Interpretation, und muss zudem auch zugeben das ich seit kurzem erst die Bibel richtig studiere

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  2. Michelle

    Ich habe sowieso noch nie an einen lieben und alles vergebenen Vater im Himmel geglaubt. Ich persönlich glaube nur an den prüfenden und richtenden Gott. Und an die Hölle der Wiedergeburt. Vielleicht nicht ganz christlich, aber meine Überzeugung von dem Gott aus der heiligen Schrift. :-)

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    1. Mandy Artikelautor

      Auf welche Bibelstelle beziehst Du Dich?

      Du kannst auf die jeweilige Stelle draufklicken und kommst dann zu Bibleserver.com wo du die jeweilige Übersetzung nachlesen und auch mit anderen vergleichen kannst.

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  3. Noelle

    Gott sei Dank, können wir im Namen Jesus Gott um etwas bitten und es wird uns gegeben! Und sei es ein schlechtes Gefäß (Ungläubigen) in ein gutes Gefäß (Christ) verwandeln.

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  4. Cornelia

    Ein schwieriges thema was auch bei mir sooo viele fragen aufwirft.danke das du alles immer so direkt ansprichst.und immer gerade dann wenns passt ;-)

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  5. Noelle

    Wenn Gott welche zum Verderben geschaffen hat, wie lässt sich das dann mit der Sache mit Jesus vereinbaren? Diese Leute haben doch sozusagen keinen Anspruch auf Jesus? Jesus sagt aber, jeder, der an mich glaubt wird errettet werden. Dann stimmt das so doch nicht, denn die einen sind ja extra zum Verderben geschaffen… oder?

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    1. Mandy Artikelautor

      Ich nehme an Du meinst die Ton / Töpfer Story in Römer 9?

      Ich denke Paulus will damit NICHT sagen, dass manche Menschen wertvoller sind als andere und somit weniger Chancen und Anspruch haben, sondern das Gott (der Schöpfer) Macht über die Menschen (seine Geschöpfe) hat. Von Gott hängt letztendlich ALLES ab, unsere komplette Existenz. Und wir haben im Grunde nicht das Recht auf irgendwelche Forderungen. Gut, dass Gott “GNADE” groß schreibt ;-)

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  6. Nicole

    Gott ist souverän, ich find es immer lustig, wenn Leute meinen du musst Buße tun sonst wird Gott so oder so mit Dir umgehen … haha. Wer kann sich anmaßen hervorzusehen, wie Gott handelt. Genauso wieso lässt Gott das zu ich frag mich manchmal wie die Welt wohl aussehen würde, wenn Gott nix tun würde …. wenn er die Sinnflut nicht geschickt hätte, hätten wir überhaupt noch eine Erde? Wenn er immer gnädig wäre und es uns nur gut ginge, würden wir an unseren Fehlern arbeiten? Wenn es das Böse nicht gäbe würden wir Gott suchen ? Irgendwie hat er schon seine Gründe, das zu wissen macht einen unglaublich demütig aber zufrieden:))

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  7. Kathrin

    Ich find den Text so genial, dass ich gestern angefangen hab, den Gedanken für meine Neujahrspredigt zu nutzen. Aber eben fällt mir ein, dass ich vllt. erstmal fragen sollte, ob das für Dich ok ist. Darf ich den Gedanken nutzen?

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  8. Matthias1957

    "Und weil ich das glaube, glaube ich auch, dass mein pupsiges Hirn nicht im Geringsten in der Lage ist, diesen GROSSEN Gott zu verstehen. Er ist soooo viel größer und mächtiger als ich. Ich denke, es ist wichtig, dass wir lernen, Gott Gott sein zu lassen."

    Gott hat uns dieses Gehirn aber gegeben, um es zu benutzen! Und er  kommuniziert mit uns genau über dieses "pupsige Gehirn". Und wenn er uns etwas mitteilen will, dann muss er es auch so tun, dass wir es kapieren. Die Zusammenstellung schwieriger Bibeltexte ist prima, aber jeder wird andere Schlussfolgerungen daraus ziehen. Mir persönlich ist das zu einfach, zu sagen: verstehe ich nicht, muss ich auch nicht, er ist ja Gott und wird schon wissen, was richtig ist. Genau dies tun die Fundamentalisten (z.B. im Islam) zur Zeit auch – und ziehen das Schwert!
    Bei diesen schwierigen Texten kommen wir an ein Grundproblem: Exegese und Hermeneutik. Wie verstehen wir die Bibel ("richtig")? Woher kommen die Katastrophen? Von Gott? Vom Teufel? Natürliche Ursachen? Nicht alles, was Gott zugeschrieben wird, muss zwangsläufig wirklich von ihm kommen! Ein Beisp.: Im AT wird beschrieben, wie Gott den König David "versuchte", eine (verbotene!) Volkszählung durchzuführen. Im Paralleltext aber wird geschrieben, dass Satan den David versuchte!!! Denkt mal darüber nach … Die Schlussfolgerungen aus dieser Tatsache machen manchen Christen Angst!
     

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  9. Thor

    Wie könnt ihr behaupten: `Das stimmt nicht! Wir haben nichts Böses getan! Wir sind nie anderen Göttern nachgelaufen!´? Mach dir doch klar, was du in den Tälern getrieben hast! Führe dir dein Unrecht vor Augen! Wie eine junge Kamelstute benehmt ihr euch, die wie toll hierhin und dorthin rennt; 24 wie eine wilde Eselin in der Brunstzeit, die an die Freiheit der Steppe gewöhnt ist. Sie schnappt vor lauter Gier nach Luft und ist nicht zu halten. Die Hengste brauchen nicht lange nach ihr zu suchen, denn sie ist brünstig und lässt sich gerne finden. 25 Pass doch auf, dass du deine Füße nicht wund läufst, und achte darauf, dass du nicht verdurstest! Aber du winkst ab und sagst: `Deine Ermahnungen sind zwecklos. Ich liebe nun einmal diese fremden Götter, es gefällt mir, ihnen nachzulaufen!´ 26 Wie ein Dieb kleinlaut dasteht, wenn er ertappt wird, so werden sich alle Israeliten schämen samt ihren Königen, Ministern, Priestern und Propheten. 27 Zu einem geschnitzten Götzenbild sagen sie: `Du bist mein Vater´, zu einer Säule aus Stein: `Du bist meine Mutter, du hast mich geboren´. Von mir aber wenden sie sich ab und drehen mir den Rücken zu. Doch wenn die Not über euch hereinbricht, dann schreit ihr nach mir, damit ich euch rette! 28 Wo sind denn die Götter, die ihr euch selbst gemacht habt? Lasst euch doch von ihnen in den Notzeiten helfen! Inzwischen habt ihr so viele verschiedene Götter, wie es Städte in Juda gibt. 29 Warum klagt ihr mich an? Ihr wolltet doch nichts mehr mit mir zu tun haben«, spricht der Herr. 30 »Ich habe eure Kinder bestraft, aber es ist zwecklos – ihr habt keine Lehre daraus gezogen. Ihr habt eure Propheten mit dem Schwert niedergemacht, wie ein Löwe seine Beute reißt. 31 O mein Volk, hör die Worte des Herrn! War ich etwa eine Wüste für Israel? War ich ihm ein Land der Finsternis? Nein! Und dennoch sagt mein Volk: `Endlich sind wir frei! Wir werden nie wieder zu dir zurückkommen.´ 32 Vergisst eine Jungfrau ihren Schmuck oder eine Braut ihr Hochzeitskleid? Nein, niemals! Mein Volk aber vergisst mich nun schon seit ewigen Zeiten. 33 Wie geschickt seid ihr darin, Liebhaber zu gewinnen. Dabei schreckt ihr sogar vor Verbrechen nicht zurück: 34 Eure Kleidung ist getränkt vom Blut der Unschuldigen und Armen. Ihr habt sie umgebracht, obwohl sie nicht in eure Häuser eingebrochen sind – ihr könnt euch nicht damit herausreden, dass ihr sie in Notwehr erschlagen hättet. 35 Und bei all dem behauptet ihr: `Wir haben nichts Böses getan. Gott kann gar nicht zornig auf uns sein!´ Ich werde euch schon allein deshalb bestrafen, weil ihr leugnet, gesündigt zu haben. Jeremia 2 – Ich kann Gott schon verstehen, das es ihm auch mal reicht. Bin kein Theologe oder so aber ich glaube, daß hier alles nur noch exestiert, weil Gottes Gnade unermesslich groß ist, denn wenn wir als Schöpfung, geschaffen mit freien Willen, bekämen was wir verdient haben, wäre keine Umkehr mehr möglich!!! Ist sie aber! Denn Gott hat seinen Eingeborenen Sohn unschuldig zum Spott, Geiselung, und Tot am Kreuz dahingegeben um uns mit ihm zu versöhnen. Verdient haben wir alle Gericht, bekommen tun wir Liebe, Gnade und ein neues Leben geboren in Wasser und Geist, in Jesus Christus. Das ist der Neue Bund – Das Evangelium!

    Antworten
  10. Tim

    harter Text. Krass. Aber stimmt, wir werden Gottes Handeln nie ganz verstehen können. Wir müssen ihm einfach vertrauen, auch wenns manchmal ganz schön hart ist. Gott weis was er tut

    Antworten
  11. Charlotte

    Liebe lässt eben auch los und frei und wenn man dann zurückkehrt war es auch aus LIEBE. Gott würde sich selber untreu werden, wenn er uns nicht selber entscheiden lässt was und wer wir sein wollen. Also ist eben auch das Böse frei zu tun, was wir entscheiden. Sich immer für Gott entscheiden ist meine Entscheidung.

    Antworten
  12. Josef Sefton

    Liebe Blogleser, es liegt bei ihnen, sie können sich ja, wegen der Liebe Gottes, jederzeit ändern.
    Was Ulli schreibt, finde ich sehr gut, denn Gott wird niemanden zurückweisen, der Willens ist, sich zu ändern.
    Wer aus ganzem Herzen nach Jesus sucht, wird bestimmt von Gott geholfen.

    Sei ermutigt und gesegnet

    Josef Sefton

    Antworten
  13. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

    Hallo zusammen, 

    wenn wir eines an all den Strafgerichten die in der Bibel beschrieben werden erkennen können, dann ist es die Tatsache, dass Gott weder Grausamkeit, noch Verrat und weder Bosheit noch Gier durchgehen lassen wird.

    Das er es hat niederschreiben lassen, damit darüber aber auch GARkeine Missverständnisse aufkommen, finde ich mehr als fair. 

    Denn seine Maßstäbe haben sich nicht geändert und darum steht allen grausamen, verräterischen, boshaften und gierigen Menschen dasselbe bevor, wie den Menschen damals. 

    SIE haben allen Grund sich vor ihm zu fürchten, wenn sie nicht damit aufhören…es liegt bei ihnen, sie können sich ja jederzeit ändern, keiner MUSS so bleiben.

    Er wird niemanden zurückweisen, der Willens ist, sich zu ändern.

    LG Ulli

    Antworten
  14. Anonymous

    Die hier beschriebenen Bibelstellen beschreiben exakt wer und was Gott ist. Jemand der ohne mit der Wimper zu zucken Menschen umbringt und quält. Klar gibt es einige Leute, für die er wohl was übrig hat. Das ist schön zu wissen, für all diejenigen, die nicht zum Kreis der Auserwählten gehören. Richtig ist auch, dass man sich eh nicht dagegen wehren kann. Der macht eh was er will. Ist wie bei jedem Diktator in der Welt. Man muss schon richtig stark sein und einen tollen Charakter haben um auf schwächere einzuprügeln. Aber es erklärt wenigstens auch, warum in so vielen Ländern Menschen an der Macht sind, die ihr eigenes Volk quälen und umbringen. Das gefällt Gott, denn so ist er ja auch. Dem soll man ja schließlich nacheifern. Ich für meinen Teil weiß, dass es mir nichts als ärger und schlimme Situationen eingebracht hat, andere vernünftig behandeln zu wollen, geschweige denn mal jemandem zur Seite zu stehen, wenn er untesrützung brauchte. Gott würde eh nicht helfen, das macht ja nicht so viel spaß. Und außerdem ist es wohl effizienter, wenn die Leute einfach aus Angst an Gott glauben!

    Antworten
  15. Erico

    Es ist schon krass und viele Dinge verstehe ich auch nicht. Grad was so Sachen angeht wie die Kriege die dort abgingen Kinder können doch nichts dafür das dieses Volk in dem sie leben einem Götzen und somit nicht dem wahren Gott dienen. Oder auch die Sache das Gott bereut den Menschen gemacht zu haben, gesteht er sich da nicht einen Fehler ein? Für mich schon eine schwere Bibelstelle. Ich muss aber nicht alles wissen/ Vestehen. Gott ist soviel größer und es wäre schlimm wenn es nicht so wäre. Gott wäre nicht Gott wenn ich in zu 100 % verstehn würde denn soviel Weisheit habe ich nicht und werde ich auch niemals haben und auch Salomo hatte dies nicht. Unser Wissen ist Stückwerk sagt sogar Paulus und der war ja schon krass unterwegs. Aber die Sachen die wir verstehen fordern uns ja auch schon genügend herraus findet ihr nicht? Lass uns an den Dingen dran bleiben die wir verstehen wo wir erkenntnis von Gott bekommen haben und dem Ziel entgegen gehen. Philliper 3,12-21 Gottes Segen Euch

     

    Antworten
  16. Gabi

    Hallo

    Ich tu mich natürlich auch schwer mit so manchem Text in der Bibel, mache am liebsten einen großen Bogen darum – aber wenn wir schonmal dabei sind (Vielen Dank Mandy für Deine tollen Worte zu dem sensiblen Thema !) :

    Ich vergleiche unsere Beziehung zu Gott manchmal mit der Beziehung zwischen unseren Haustieren und uns. Wenn meine kleine Hündin denken und schreiben könnte, hätte sie bestmmt schon ein Buch über die Greueltaten ihres Frauchens veröffentlicht. Macht es irgendeinen Sinn, dass der Kühlschrank eine Tür hat ? Warum soll ich nicht diesen nervigen riesengroßen Rottweiler angreifen, das wäre doch ein Spaß ! Warum werde ich angeleint, wenn Nachbars Katze herumschleicht ? Freiheitsentzug ! Wieso läßt sie mich nicht diese nervige Wespe fangen, die mir dauernd vor der Nase rumfliegt und nervt ? Wenn ich dann schon mal läufig bin und so richtig verliebt und eeendlich darf ich mal raus, werde ich von jedem männlichen Wesen ferngehalten ! Macht das irgendeinen Sinn ? Gar nicht zu reden von dieser intensiv riechenden Frau im weissen Kittel, zu der ich mit Gewalt gebracht werde, damit sie sich meine mehr oder weniger intimen Körperstellen völlig ungeniert anguckt und mir Schmerzen zufügt. Wie kann Frauchen das zulassen ??? …

    Naja, ich könnte noch endlos so weiterschreiben. Ich hoffe, Ihr versteht so ungefähr, was ich damit sagen will. "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken …"

    Schönen Abend noch !

    Gabi

    Antworten
  17. Angi

    Gottes Gedanken sind viel höher als meine Gedanken. Diese Stelle aus Jesaja war der Vers bei der Beerdigung meines Onkels, den ich voll lieb gehabt habe und ich hab dannach noch einige andere Situationen erlebt, wo mir Gottes Gedanken einfach zu hoch sind. Aber ich bin immer wieder zu dem Ergebnis gekommen wie Petrus: Herr, wohin sonst sollte ich gehen, Du hast Worte ewigen Lebens. Ob ich verstehe, was Gott macht oder lässt, oder ob ich es nicht verstehe, ohne Jesus zu leben ist für mich viel schlimmer als alles andere. Also geh ich lieber mit Jesus durch sch… Situationen, die ich nicht verstehe und nicht haben will, als ohne ihn und seinen Beistand durch die gleiche Situation gehen zu müssen…

    Antworten
  18. Hans-Peter

    Gehen wir davon aus, dass es so ist wie du sagst: Gott denkt und handelt völlig unbegreifbar für uns. All die grauslichen Sachen, die du im Link anführst sind nicht in Frage zu stellen – wir verstehen es einfach nur nicht – soviel wir auch nachdenken. – Wenn dem so wäre – wie kannst du dann auf die vermessene Idee kommen ein gottgefälliges Leben führen zu können – woher willst du auf einmal wissen, was Gott will, wenn er in so fundamentalen Dingen (siehe deine Liste) offensichtlich ganz anderer Meinung ist als du?

    Antworten
    1. Ulrike P.

      Hallo Hans Peter,

      wie ich schon mal an anderer Stelle schrieb, ist der Grund für unser Unverständnis der, dass wir nicht dieselben Einblicke in alle Dinge haben, wie Gott. Und wer weiß, ob wir nicht sogar HAARgenauso handeln würden wie er, wenn wir an seiner Stelle wären und dasselbe Wissen hätten wie er?

      Von daher ist es vermessen ihn zu verurteilen…und auch wenn du schreibst das es eine vermessene Idee ist zu meinen, ein gottgefälliges Leben führen zu können, bist du im Irrtum. Denn auf diese Idee kommen wir ja nicht von uns aus.

      Er sagt ja selbst das und WIE wir ihm gefallen können:

      8 Bleibt niemandem etwas schuldig, abgesehen von der Liebe, die ihr einander immer schuldig seid. Denn wer den anderen liebt, hat damit das Gesetz Gottes erfüllt.

      9 Die Gebote gegen Ehebruch, Mord, Diebstahl und Begehren sind – wie auch alle anderen Gebote – in diesem einen Gebot zusammengefasst: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.«
      10 Die Liebe fügt niemandem Schaden zu; deshalb ist die Liebe die Erfüllung von Gottes Gesetz. (Römer 13, 8-10)

       

      Die Liebe des Christus soll der Beweggrund für alles sein was wir tun:

       

      14 Was immer wir tun, tun wir, weil die Liebe Christi uns bewegt. Weil wir glauben, dass Christus für alle gestorben ist, glauben wir auch, dass unser altes Leben vorüber ist, das wir früher führten.
      15 Er starb für alle, damit diejenigen, die sein neues Leben erhalten, nicht länger für sich selbst leben. Sie sollen vielmehr für Christus leben, der für sie starb und auferstanden ist.
      16 Deshalb haben wir aufgehört, andere nach dem zu beurteilen, was die Welt von ihnen hält. Früher habe ich irrtümlich auch Christus so beurteilt – als sei er nur ein Mensch gewesen. Wie anders sehe ich ihn jetzt!
      17 Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! (". Korinther 5, 14-17)

       

      Und Jesus ist auch der Grund dafür, dass wir Gott gefallen können:

       

      21 Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen. (2. Kor 5, 21)

       

      LG Ulli

      Antworten
  19. axmann

    ich trinke gerade ein glas wein,und schaue das glas wein an,ist dieses glas,wein zufall oder gibt es menschen die den wein ,glas herstellen.und so ist es bei den menschen durch einen schöpfer-jesus christus.

    Antworten
  20. axmann

    ob wir glauben oder nicht glaubern wie sagte wilhelm busch jesus christus unser chicksal.jeder mensch der auf dieser erde gelebt hat wird sein gerechtes urteil bekommen,das ist so sicher wie der tot.

    Antworten
  21. Ismael

    Hey Mandy!
    Wenn man diese Bibelstellen wirklich 1=1 nimmt, dann ist das heftig, was da steht, ohne Frage!
    Nur ist das nicht so einfach. Viele dinge, die in der Bibel stehen, sind keine historische Wirklichkeit. Jedenfalls nicht, wenn mann sie wörtlich verstehen will. Eine Sintflut, die auf einmal fast die gesamte Menschheit ausgelöscht hat, die hat es in Wirklichkeit nie gegeben. Aber es gab Abertausende von Überschwemmungen, Erdebeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche…
    …und allein das lässt einen ja oft genug an der Liebe Gottes zweifeln. Ich kenn einige, die deswegen den Glauben hinschmeißen. Da weiß ich auch echt nichts dazu zu sagen. Da muss ich als Christ den Offenbarungseid leisten und sagen: "Keine Ahnung, warum das so ist. Und nicht mal in der Bibel steht eine plausible Erklärung für all das Elend auf der Welt!"
    Die Sintflutgeschichte ist für mich so eine Art Gedankenspiel: Stell dir mal vor, Gott hat einfach die Schnauze voll von dem, was wir hier mit seiner Schöpfung und unseren Mitmenschen machen. Gott drückt einfach den Reset-Knopf. Spült all die … ins Klo. Start bei Null, beim ersten Schöpfungstag, als die Urflut die Erde bedeckte…
    Wär doch mal einen Gedanken wert, oder? Wenn ich Gott wäre, würde ich es vielleicht so machen. Aber zum Glück bin ich nicht Gott! Und das eigentlich Interessante steht ja am Ende: Gott ist bereit, die Menschen auszuhalten, auch dann, wenn sie böse sind (1. Mose 8:21). Und er setzt sogar noch eins drauf: Er segnet die Menschen und schließt einen Bund mit ihnen (1. Mose 9).
    Dass Gott die Menschen trotz allem segnet, ist für mich viel rätselhafter, als dass ihm die Galle hochkommt.
    Was das Gebot betrifft, die Kanaanäer auszurotten: Es ist wohl nur in Ausnahmefällen zu solchem Völkermord gekommen. In Wirklichkeit sind die Israeliten über Jahrhunderte langsam nach Kanaan eingesickert und haben lange als Hirten außerhalb der befestigten Stadte gelebt, bevor sie sich auch dort festsetzen konnten. Nachdem König David die Jebusiterstadt Jerusalem erobert und sie zu seiner Hauptsadt gemacht hatte, startete er ein echt fortschrittliches Integrationsprogramm!
    Tja, und als moderner König legte er sich natürlich einen Stab von Beamten, Schreibern, Juristen und Hofchronisten zu. Und die fanden prompt heraus, dass seine Urgroßmutter aus einem fremden Volk stammte, obwohl das nach dem Gesetz verboten war(2. Mose 34, 16). Ausgerechnet auch noch eine Frau von den Moabitern, den Erzfeinden, mit denen nicht einmal ein Friedensvertrag erlaubt war (5. Mose 24: 4-7)! Und was wird daraus? Das Buch "Rut", eine zauberhafte Liebesgeschichte ("Sie" fensterlt bei "ihm"!), und ein Musterbeispiel von Treue und integration!
    So geht die Bibel mit der Bibel um!
    Toll, oder?

    Antworten
  22. Anonymous

    Hallo Ute,
    danke dass Du Dich um ein paar Zeilen bemüht hast. In der Tat ist das ganze keine leichte Kost.
    Und auch ich will keinem Charismatiker, Pflingstler oder sonstwem seinen Glauben absprechen. Auch wenn ich beispielweise diese ganze Zungenrede Gebrabbel für großteils selbst suggerierten Unsinn halte.
    Aber egal…das ist ein ganz anderes Thema.
     
    Die von Dir genannten Bibelstellen – gerade mit dem Spiegel bzw. dem undeutlichen Bild, das entspricht auch total meinem Denken.
    Und ich finde es auch toll, dass Paulus so ehrlich war und darüber hinaus sagte, dass die seine eigene Erkenntnis nur Stückwerk ist.

    Und so tut sich mir sofort wieder die fehlende Logik auf. Wie kann man dies alles dann als von Gottes Geist eingegeben deklarieren, wenn alles so mangelhaft, lückenhaft , unvollständig und verschwommen ist?
    Ich meine, dem Geist Gottes muß doch klar sein, dass diese Unvollständigkeit sehr viel unterschiedliche Sichtweisen, Zweifel und Streit hervorbringt.
    Dies ist doch einer der Gründe, warum aus dem Christentum die ganzen verschiedenen Denominationen hervor getreten sind und eine Einheit fern ist.

    Ich meine, wenn schon ein halbwegs intelligenter Mensch weiß, dass es Komplikationen geben kann, wenn er sich unvollständig und mangelhaft ausdrückt, – wie sehr sollte Gott das vorher wissen?

    oh mann…..kann man das Nachdenken nicht abstellen?

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  23. Ute

    Andy,

    ich kenne das mit den charismatischen Kreisen, war auch ganz früher mal ein einer solchen Gemeinde.
    Ja, da wird ganz schnell das Denken abgeschaltet, und immer die gleichen Phrasen gedroschen (wobei ich jetzt keinem das Christsein absprechen möchte, versteht mich bitte nicht falsch).
    Aber Mitdenken ist nicht unbedingt erwünscht.
    In 1. Korinter 13 heißt es, dass wir die Wahrheiten undeutlich wie in einem Spiegel sehen. Das heißt, es ist normal, wenn wir in diesem Leben nicht alles verstehen.
    Aber wir dürfen fragen. Wenn die Bibel wahr ist, kann und darf man sich über alles Gedanken machen und Gott und (hinter)fragen. Manchmal bekommen wir Antworten, manchmal nicht. Aber ohne eigene Fragen und dem unkritischen Annehmen anderer Meinungen bekommen wir mit Sicherheit weniger Antworten.
    Ich kann dir auch nicht alle Fragen beantworten. Die alttestamentlichen Sachen begreife ich als ein Handeln Gottes hinein in den damaligen kulturellen Kontext (der eben auch aus Kriegen bestand). Im NT wird ein komplett neuer Weg gegangen, der bis dahin keinem Menschen in den Sinn gekommen ist.
    Das ist zumindest mein Meinung – ob es stimmt, muss sich noch herausstellen. Auch ich tue mich schwer mit den alttestamentlichen Schilderungen.
    Im Korinterbrief heißt es im Kontext übrigens: "Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruckstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon sieht.".
    Wir können uns also darauf freuen, dass sich der Schleier eines Tages hebt – ich freue mich drauf.
     
     
     

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  24. Adina

    Amen! Mach so weiter, Mandy! Gott gebraucht dich echt. Heute hatten wir im Gottesdienst Abendmahl, und in der Predigt dazu hieß es, dass Gott ohne das Kreuz zwischen ihm und uns ein furchteinflößender und gewaltiger Gott ist. Erst das Kreuz macht ihn zum liebenden Vater, anders haben wir absolut keine Chance… Es ist immer wieder gut, dass wir uns das vor Augen halten, so bleiben wir von Herzen dankbar und beeindruckt, dass dieser gewaltige und gerechte Gott (nicht der sogenannte "liebe Gott") ein Gott voller Liebe zu seinen Geschöpfen ist.

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  25. Andy

    Hallo Thomas,
    ich danke Dir für das freundliche Feedback (erleb ich selten) mit der auch berechtigten Kritik, dass man aus meiner Ausführung keinen Lösungsansatz heraus liest.

    Ich habe bis dato auch noch nicht die Eier legende Wollmilchsau gefunden bezüglich dem Glauben.
    Ich kann nur sagen, dass ich eine aufregende Zeit hinter mir habe, die mich zum Nachdenken gebracht hat.
    Und eben genau das Nachdenken war das, was ich in meiner Zeit als überzeugter Charismatiker-Christ im Großen und Ganzen unterbunden habe.
    Vorher schwebte irgendwie eine Bedrohlichkeit bereits in den Ansätzen zu denken "kann das denn sein?"
    Irgendwie denkt man sich, – "ohje….. wenn ich die oder jene Bibelstelle bezweifel, – dann bin ich ja schon im Unglauben.
    Und wenn man dann noch die passende Bibelstelle (z.B. Hebräer 11,6) vor den Latz geknallt bekommt, dann ist man schnell bei dem Gedanken abgefallen und verloren zu sein.  Ergo……. in der Hölle irgendwann.
    Ich meine, dieses Höllen-Druckmittel nimmt man ja auch nur zu gerne bei Evangelisationen als letzten Push und dient ja auch gelegentlich herrlich dazu, seine Schäfchen in der Spur zu halten.
    Siehe http://www.6000punkte.de oder ähnlich furchtbar angstmachendes Machwerk.
    Im Dialog mit sehr vielen Christen aus anderen Gemeinden und Denominationen merkte ich, dass ich mit diesem Gedanken bei weitem nicht allein bin. Zuvor hatte ich im großen und Ganzen nur kurze Dialoge mit Menschen aus der eigenen Gemeinde. Man bekam irgendwas vorgekaut, – es wird erwartet, dass man das so übernimmt und so tauscht man eben immer nur dieselben Phrasen aus, die sich immer und immer wiederholen.
    Es wird in gepflegter Wiederholung immer und immer wieder über dasselbe bequeme gepredigt.
    Der Zehnte ist beispielweise eine Thematik, die man am Rande immer wieder mal hört.
    Scheint also superwichtig zu sein.
    Aber niemals würde es sich ein Pastor trauen, die nette Geschichte in Richter 19 zu behandeln. 

    Oder hast Du schon mal gehört, dass ein Pastor die Frauen in der Gemeinde ermahnt, nicht mit solchen
    Burschikowski-Frisuren daher zu kommen? (1.Korinther 11,6)
    Da würde wohl so mancher geistliche Leiter seiner eigenen Frau auf die Füße treten….neee…das lässt man also weg!
    Und wie Du so schön sagtest, Thomas. …wir singen "Kinder mit Wunden sind sicher bei Dir" , aber im Anschluss über 2.Könige 2, Vers 23+24 zu reden….das äääääh……. neee…   muß man ja nicht verstehen. 
    Kurios ist allerdings, dass so manche Glaubensgeschwister…. voll des Geistes und mutmaßlich verliebt in das Wort…. diese Bibelstelle noch nie gehört haben!  Naaaajaaa….is klaaaaar!
    Und irgendwann wurden die unterdrückten Fragen doch zu laut und was ich dann noch mit "Glaubensgeschwister" so alles erlebt hab, auch mit welchen, die zuvor noch Vorbilder im Glauben waren, – und so erinnerte ich mich immer wieder an ein Gebet von vor knapp 2 Jahren! Ich betete um Wahrheit und das Offenlegen des Verborgenen.
    Und bis zum heutigen Tag wunder ich mich und erschrecke mich zum Teil, wenn mein Blick sich auf Ungereimtheiten richtet, die ich vorher mit den pfingstlichen Scheuklappen nie gesehen hätte bzw. nie hätte sehen wollen.
    Sei es nun in der Schrift oder auch im Verhalten hochgeistlicher Christen.(sogar heute wieder)

    Ich hab mich getraut, mehr zu hinterfragen….. ich erlaubte mir die Frage, – wenn in 2.Tim.3,16 der gute Paulus sagt, dass die ganze heilige Schrift von Gott eingegeben ist (die Stelle hörte ich übrigens heute auch wieder in der Predigt, – scheint ideal zu sein, anfängliche Gedanken im Keim zu ersticken), – welche hat er denn gemeint ????
    Paulus wußte bis dato nicht, welche Schriften bei der Kanonisierung der Bibel übernommen werden und welche nicht!
    Und er wußte wohl auch nicht, dass eben diese Zeilen, die er gerade selber schreibt auch als von Gott inspiriert bezeichnet werden, da sie in die Bibel gelangt sind.
    Als Paulus dies schrieb…. da gab es den Brief an Titus noch nicht, auch nicht den an Philemon, an die Hebräer, den des Jakobus, die des Petrus und Johannes auch noch nicht. Und nun…man halte sich fest… die Offenbarung gabs da auch noch nicht.
    Also wenn ich schon am Grübeln war, – so traute ich mich auch mal, mich zu fragen, wer eigentlich verantwortlich war für die Inhalte, die wir in unserer heutigen Bibel haben. 
    Als ich noch ein  "Hirn aus – Glauben an – Christ" war, sagte ich einfach "der heilige Geist hat die Bibel zusammen  gestellt!" 
    So stellte ich eine weitere Kuriosität fest, denn wenn man bedenkt, dass in vielen Freikirchen die katholische Kirche und Lehre sehr verpönt ist und Katholiken erst noch bekehrt werden sollten, – so frag ich mich wie sie von der Wirksamkeit des heiligen Geistes bei der Bibelkanonisierung überzeugt sein können. Denn diese Kirchenväter waren die Begründer der katholischen Kirche. Einer war beispielsweise Augustinus von Hippo ,- seit dem Wirken dieses Mannes haben wir die Höllenvorstellung mit dem Fegefeuer in der Schrift, – die in dieser Art im Judentum gänzlich unbekannt war.
     
    Lieber Thomas…. mein ganz persönlicher Lösungsansatz ist, dass ich glaube, dass Gott mir erlaubt, nachzufragen, zu hinterfragen, nachzuforschen, zu sinnieren und vor allem NACHZUDENKEN !!!
    Der Gott an den ich glaube, versteckt seine Weisheit und sein Handeln nicht hinter einer Bibelstelle, die mir klar machen soll, dass ich wohl zu dumm bin, ihn zu verstehen.
    Der Gott an den ich glaube möchte nicht, dass ich mein Denken und die offenen Fragen hinter christlichen Phrasen verstecke.
    Das Ganze ist auch unter uns schon peinlich genug – wie peinlich ist es für die, die wir gerne erreichen möchten?
    Das was Jesus sagte, machte Sinn und war nicht peinlich.
    Ich blamier Gott und mich nie wieder mit Sprüchen und falschen Erklärungen.
    Ein Beispiel….vielleicht erkennt der eine oder andere sich wieder….

    Ein Christ sagt: Die Bibel ist die Wahrheit und das Wort des einzig wahren Gottes!
    Ein Interessierter:  Wer sagt das oder wo steht das?
    Der Christ sagt:   Die Bibel sagt, dass die Bibel wahr ist! 
    Oh ja…das macht total Sinn!  
     
    Beste Grüße
    Andy

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  26. Norbert

    Ich bin seit Wochen jeden Tag auf Deiner Seite. Und jedes Mal bin ich beeindruckt von Deinen Texten. Mir bleibt nicht mehr sehr viel Zeit, weil mein Tumor im Kopf immer weiter wächst. Ich ärgere mich, dass ich Dich nicht vorher gefunden habe. Aber die restliche Zeit die mir bleibt, möchte ich mich mich mit Hilfe von Dir, die Bibel genauer kennen lernen. Du bist für mich wie Engel auf Erden. Liebe Grüße Norbert

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    1. Mandy Artikelautor

      Ein Jahr ist der Kommentar von Norbert jetzt her – mensch, ich habe ihn mehrmals getroffen und er starb im August diesen Jahres. Schön, ihn hier ab und an bei älteren Beiträgen noch zu lesen!
       

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    2. Mandy Artikelautor

      Hey Norbert. Nicht ärgern – es ist schön, dass Du da bist und Dir gefällt was ich schreibe. Ich freu mich wirklich enorm, dass Dir das gut tut. Das ich so vielleicht ein stückweit dazu beitragen kann, dass Du Deine letzte Zeit genießt. Ich denke Du kennst meine Geschichte – mit dem Astrozytom im Kopf. Eine sehr prägende Zeit, ein Wunder… leider tut Gott nicht immer Wunder. Ich bete für Dich, drück Dich und segne Dich! Mandy

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      1. Mandy Artikelautor

        Nochmal ich,

        hab gesehen das Du das Seelen-Futter auch bekommst. Mir fiel ein, dass ich Dich da gern in die PRAY Station schreiben würde. Wenn jemand noch ein Wunder tun kann, dann ist es Gott. Also Gebetsarmee gefällig?

         

        Es sind bald 2000 Leute, die das Seelen-Futter bekommen und viele beten auch mit ;-)

         

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  27. Thomas

    Dass man Gott im Ganzen nicht verstehen kann, seine Allmacht, Allgegenwart, Allwissenheit, die Unermesslichkeit Seiner Liebe, die Tiefe seiner Ratschlüsse, die Schrecken seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit, damit hab ich kein Problem.
    Ich kann als zeitliches Wesen auch nicht die Ewigkeit begreifen.

    Gott gab jedoch auch seinen Geist. Ein Geist, dessen Früchte vom Wesen Gottes künden: Liebe, Friede, Freude, Freundlichkeit, Sanftmut, Güte…

    Dieser Geist ergründet mir auch das Wesen Gottes. Denn niemand weiß, was in Gott ist, als der Geist Gottes. Die Bibel ist meines Erachtens ein Buch, dass durchdrungen ist von diesem Geist, ein Buch das Zeugnis ablegt von Gottes Geschichte mit den Menschen, ein Buch das uns letzendlich -mehr und mehr, durch alle Dunkelheit dieser Geschichte hindurch- sein Wesen enthüllt, offenbart, in vollem Maße dann in Jesus Christus, durch den alleine wir den Geist Gottes empfangen können. Ein Buch anzubeten führt jedoch zum geistluchen Tod, schafft Zwietracht und Verwirrung und führt zu Machtmißbrauch und den genannten Gräueln. Meines Erachtens.

    Selbst in der Bibel war es mal Satan, mal JHWH, der David das Volk zählen ließ. Ein Wiederspruch? Wer wars denn nun wirklich? Sind wir hier aufgefordert zu entscheiden? Warum sagen die Propheten oft konträre Dinge zu dem, was die Priester sagen? Und umgekehrt? Und beides unter “so spricht der HERR”… Und die Bibel stellt nie klar heraus, was denn nun wirklich Gotteswort ist. In den Auslegungen wird viel von Kontext, persönlicher Färbung des Verfassers und geschichtlicher Hintergrund geredet. Da wirds nun mit einer fundamentalistischen Buchstabentreue schwierig.

    Wer mich sucht, der wird mich finden. Sagt Gott. Also verbirgt er sich. Auch in seinem Wort. Wir sind, denke ich, zur Mündigkeit aufgerufen. Und die Bibel ist kein Regelwerk, auch kein Sammelsurium “heiliger” Buchstaben wie der Koran. Ihr letzendliches Ziel ist es, zu Jesus hinzuführen. In eine tiefe Beziehung mit ihm hinein. Dann leuchten auch die Worte Gottes klar aus ihr hervor. Alles andere liegt für mich im grauen Nebel des Fragwürdigen.

    Aber gerade wir haben die Verheißung, dass der Geist Gottes uns in alle Wahrheit leiten wird.

    Dir auch einen schönen Sonntag, Mandy. :-)

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  28. Thomas

    @Frau Punk: Danke für die mutigen Worte, mit denen Du dieses heiße Eisen anpackst. Dein Resümee finde ich allerdings enttäuschend.

    @Andy (auf gekreuzsiegt) : Gute ehrliche Statements. Sie entsprechen vielen meiner eigenen Gedanken. Leider hast Du aber nichts weiter anzubieten außer (berechtigter) Kritik. Kein Lösungsansatz. Soll man nun den Gottesgedanken gänzlich verwerfen? Was bedeutet Souveränität?

    Also, einen liebenden Gott zu predigen, in der Gemeinde zu singen:”… Kinder mit Wunden sind sicher bei Dir… ” und JHWHs Aufruf zum (heiligen) Massenmord mit den Worten “wir können halt nicht alles verstehen” zu quittieren, zeugt doch von einer sehr bequemen Haltung. Hier gehts wohl nur um das eigene Heil und die Furcht vor der Hölle, wenn man solches Handeln Gottes nicht hinterfragt. Ähnelt das nicht ein wenig dem muslimischen Glauben? Angst vor der Unberechenbarkeit Allahs. Hilfe, das ist ja wie in einem totalitären Regime!

    Sollte ein Liebender nicht versuchen den Geliebten zu verstehen? Darf man von Gott nicht erwarten, dass die Gebote seinem Wesen entsprechen und er selbst sie auch hält? Ist es nicht seltsam, dass jemand, der die Friedfertigen und Sanftmütigen seligpreist und dazu auffordert die Feinde zu lieben, gleichzeitig zum Brudermord oder Babymord aufruft oder diesen sogar selbstständig durchführt?

    Hat sich die Christenheit nicht immer wieder blutgierig im Namen Gottes über andere Völker hergemacht, genauso wie seinerzeit im AT Israel? Wurde der Name Gottes nicht schon immer mißbraucht? Steckt nicht auch ein Stück religionsgeschichtliches Zeugnis in der Bibel, ein allmähliches Hell- werden? Eine Sonne, die erst endgültig in Christus Jesus aufgegangen ist? Barmherzigkeit will ich, nicht Schlachtopfer…

    Blinder Gehorsam ist nur demjenigen gegenüber möglich, dem ich auch vollkommen vertraue. Und ich bin aufgefordert, die Geister zu prüfen. Auch diejenigen, die aus der Bibel sprechen…

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Thomas.

      "Sollte ein Liebender nicht versuchen den Geliebten zu verstehen?"

      Ja, ich bin dafür – zu gern würde ich Gott verstehen.


      Die Bibelstellen die ich oben im Text brachte, habe ich genaustens gelesen, Verweise dazu ebenfalls, Wörter und deren Bedeutung gecheckt, mit Freunden darüber gesprochen und natürlich nicht zuletzt mit Gott. Doch zu einer Antwort warum Gott z.B. Menschen töten lies oder es selbst tat, bin ich nicht gekommen….

      Es gibt für einzelnen Ereignisse zwar verschiedene Thesen und Vermutungen, aber letzendlich keine konkrete Antwort.

       

      Warum?

      Komm(en) ich (oder andere Menschen) nur einfach nicht drauf? Oder ist sie für uns Menschen einfach nicht zu begreifen? Was meinst Du dazu?

       

      Ich stelle mir auch die Frage: Warum ist die Bibel nicht deutlicher, so das wir sie kapieren?


      Da geht es nicht nur um Stellen, die einen bösen Gott zeigen, sondern um all mögliche andere Stellen zu verschiedenen Thematiken, die der eine so und der andere so auslegt. Wie kann das sein?   


      Das Gott ein viel höheres Wesen ist als der Mensch ist fakt und auch diese Stelle ist bekannt:
       

      "»Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der Herr, »und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken."

      Jesaja 55, 8-9


      Thomas, Du bist wahrscheinlich längst nicht der einzige, der das Resümee dieses Beitrags enttäuschend findet – ich schließe mich schon mal an. Es ist doof und enttäuschend zu wissen, die Bibel zwar zu lesen – aber sie niemals im Ganzen verstehen zu können.

      Vielleicht bekommen wir ja eines Tages im Himmel die Antworten auf so manche Frage …. oder aber, sie wird uns da gar nicht mehr interessieren.
       

      Ich wünsch Dir nen schönen Sonntag
      Mandy 

       

      PS: Heute oder morgen, mal sehen wie ich es schaffe, möchte ich über Hiob schreiben – ein treuer, gläubiger Mensch – alles erdenkliche Unglück stürzt über ihn rein, er fragt Gott nach dem WARUM – aber ob er darauf eine Antwort bekommt?

      Antworten
      1. Katrin

        Hiob, den Gedanken hatte ich auch und den Verweis auf Satan zu Beginn des Buches Hiob. Gott tut nicht die schlimmen Dinge die Hiob wiederfahren, er lässt Satan gewähren, setzt ihm aber eindeutig Grenzen. Hiobs Leben wird von Gott geschützt.

        Antworten
  29. Andy

    Ein Vater schickt seinen Kindern ein Buch mit einem ganz wichtigen Inhalt und er macht einen Teil
    so kompliziert, dass sich berechtigte Fragen auftun. Und die Antwort hierauf lautet "das mußt Du nicht verstehen???" 
    Oh ja….das macht total Sinn!
    Er gibt Menschen einen Verstand und einen Sinn….. er gibt einem die Möglichkeit, Dinge zu verstehen.
    Und bei diesem wichtigen Buch, das die ganze Menschheit betreffen soll heißt es dann auf einmal
    "meine Gedanken sind nicht Eure Gedanken?"  Es ist also gar nicht nötig, das alles zu verstehen?

    Oh ja…das macht total Sinn!

    Dieses Wort von unserem Vater……er erzählt uns, dass er anordnen musste, dass Samarien durchs Schwert fallen muß, – die Kinder sollen zerschmettert und die Schwangeren aufgeschlitzt werden (Hosea 14,1)
    Ja…. er kann aus Atheisten und Islamisten die tollsten Evangelikale machen, aber für die Kinder im Mutterleib braucht der Allmächtige Gott die Unterstützung der scharfen Klinge eines Soldaten, der in den schwangeren Bauch sticht.

    Und wenn ich das nicht verstehe…dann ist mein Gehirn zu "pupsig"???

    Oh ja….das macht total Sinn!
    Dass in den 10 Geboten DU SOLLST NICHT TÖTEN steht, das ist auf einmal nicht mehr so wichtig……
    ….. Du kleiner Mensch…. Du brauchst das nicht verstehen. Gottes Gedanken sind nicht die Deinen!
    Dass er uns angeblich nach seinem Bild geschaffen hat, spielt natürlich keine Rolle!???
    Er hat uns einen ganz anderen Sinn wie die seinen gegeben…..

    Oh ja…das macht total Sinn!

    Dass Jakob in 1.Mose 32 Vers 31 sagt, dass er Gottes Gesicht gesehen hat ist eine tolle Sache.
    Schade, dass Johannes anscheinend das alte Testament nicht gelesen hat. Sonst hätte er nicht in
     1.Johannes 4 Vers 12 gesagt, dass noch niemand Gott gesehen hat!

    So stehts geschrieben, aber man muß es ja nicht verstehen….

    Oh ja…das macht total Sinn!

    Dass wir ein  Dutzend verschiedene deutsche Übersetzungen für die Bibel haben ist auch nicht so wichtig.
    Dass z.B. Luther immer wieder vom jüdischen Volk spricht, aber alle anderen Übersetzungen vom Volk Juda… egal… ich muß es nicht unbedingt verstehen. (ein Beispiel von vielen)
     
    Dass die Kanonisierung der Bibel ziemlich schräg abgelaufen ist und die verantwortlichen Kirchenväter ganz komische Sichtweisen vertraten…. auch egal….. muß man nicht verstehen! 

    Das Fazit ist;  Die Bibel ist das genaue Wort Gottes und es ist Liebe…… aber verstehen mußt Du es nicht,
    denn Deine Gedanken sind nicht die Seinen!
    Oh ja…..das macht total Sinn!   Also viel Freude beim Lesen! :-)
     
    P.S. Ich erwarte nicht, dass jetzt jemand anfängt nachzudenken.
    Für gewöhnlich wird der Verfasser solcher Zeilen aufs Korn genommen (du bist ja so verbittert oder ähnlich dumme Phrasen)

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    1. Mandy Artikelautor

      Tschja Andy…. Gottes Denke ist anders als unsere, dass hab ich mir nicht ausgedacht, sondern das steht genauso in der Bibel.

      Frag ihn wie und ob das so Sinn macht?! Ich begreifs auch nicht….

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  30. Anonymous

    Ja, ich denke auch, dass ein Mensch Gott nicht in Frage stellen kann, weil er von Gott nicht dazu geschaffen, nicht von ihm in den Stand versetzt wurde, Gott überhaupt in Frage stellen zu können (bzw. Gottes Tun).
    Gott wirkt Gutes, lässt Schlechtes zu.
    Gott lässt es zu, dass Menschen (auch in seinem Namen) unrecht handeln und durch unrechtes Handeln neues Unrecht bewirken, heute und in der nächsten Generation – ob er diese schlechten Dinge segnet ist eine andere Frage, ich denke nicht.
    _____________________________________
    Mein Blick auf die Zukunft:
    Er weiß was er tut. Er sieht das Herz eines jeden Menschen an, immer und in jeder Situation. Er hat uns den Weg zu ihm neu bereitet mit Jesus.
    Er ist Omega. Er hat das letzte Wort. Er ist das Wort. Jeder Mund wird vor ihm schweigen, jedes Kreuz wird sich ihm beugen und Tod , Trauer, ränen, Ungerechtigkeit, Voyeurismus und Manipulation – all das wird's nicht mehr geben.  Ich freu mich drauf.
    Die Stadt die er neu bauen wird – eine Heimsta(t)t.

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  31. Viola

    Hey Mandy,
     
    das ist echt ein schwieriges Thema, über das ich mir in letzter Zeit auch öfter mal Gedanken gemacht habe und merke natürlich immer wieder, wie wenig ich und auch andere Menschen von Gott verstehen.
    Ich finde es super, dass du dir darüber auch Gedanken gemacht hast und einen Blogeintrag darüber geschrieben hast! Die Dinge die du schreibst sind immer sehr klar und trotzdem differenziert, das finde ich so toll daran!
    Mach weiter so und dein Seelenfutter ist auch klasse!
     
    Sei gesegnet und ein schönes restliches Wochenende. :)
     
    Liebe Grüße,
    Viola

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  32. Isabella

    Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen… Gott ist eben nicht nur der "liebe Gott", wie wir ihn gerne hätten. All das Leid in der Welt, besonders dass auch so viele Kinder leiden müssen, ich begreife es nicht. Und diese Stellen im AT sind wirklich krass und unverständlich für mich.  Dennoch halte ich an meinem Glauben an diesen Gott fest. 
    O Mann, mir gehen noch so viele Gedanken zu dem Thema durch den Kopf, ich bin aber im Moment nicht in der Lage, sie niederzuschreiben. Ich möchte dir nur sagen, Mandy, dass ich es toll finde, dass du das Thema angeschnitten hast und so klare Worte dazu gefunden hast. Ich lobe deinen Mut und deine Ehrlichkeit, findet man selten heutzutage. Alle Achtung.

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  33. Marlies

    Aus diesem Grund habe ich oft Mühe mit dem alten Testament, weil Gott  (wie Du auch geschrieben hast in Deinem Text ) ziemlich grausam ist und ich vieles nicht verstehen und einordnen kann.  Aber Dein Satz: finde ich sehr gut und den muss ich noch etwas auf der Zunge, resp. im Herzen zergehen lassen: "Wir Menschen haben nicht das Recht, darüber zu entscheiden, was gerecht ist und was nicht. Es gehört megaviel Demut dazu, zu schnallen das Gott alleine bestimmen kann, wie er mit den Menschen umgeht. Denn er ist der Töpfer und wir sind der Ton, wie es in Römer 9 verglichen wird."  Auch wenn ich vieles nicht verstehe und anders handeln würde, möchte ich ihm trotzdem vertauen! Und wirklich….auf die Idee mit Jesus, ihn zu opfern für uns Menschen, wäre ich wirklich niiiiie gekommen!  

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  34. Ines

    Diese stellen im alten testament zeigen ganz klar.. Das gott ernst meint wenn er spricht…er heilig ist und NICHTS vergleichbar ist! Die stellen im AT zeigen einfach das ER gott ist… Im neuen testament wurde er vater

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    1. Bernd

      So pauschal würde ich das nicht mehr sehen. Ich hab mal vor Jahren die Bibel durchgeblättert und auch im AT etliche Stellen gefunden, in denen der liebende Gott erwähnt wird. Anders herum gibt es auch im NT den strafenden Gott, der Menschen wegen scheinbaren "Kleinigkeiten" tötet – ich denke nur an Ananias und Saphira in der Apostelgeschichte.

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  35. Mandy

    Hey Christa, hast Du den Beitrag durchgelesen? Natürlich gibt es Leid und Elend, was von Satan oder den Menschen selbst kommt – aber das ist in dem Fall nicht das Thema. Es geht um konkretes was Gott "gemacht" hat z.B. die Sinnflut oder Aufträge die er gab z.b. den Leviten, dass sie Menschen töten sollen.

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  36. Olli

    Und wir sehen die ganze Sache mit Gott und was für schlimme Sachen er tut immer aus einer falschen Position heraus. Wir Menschen sind es, die sich aufgelehnt haben, wir sind seine Feinde. Paulus sagt selber, dass die Menschen die Jesus noch nicht haben den Teufel Vater nennen. Und der kämpft gegen den Herrn, will selber Gott sein.

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  37. Christa

    Wir sollten nicht vergessen, dass die Bibel uns auch sagt, wer der “Fürst dieser Welt” ist. Viele böse Dinge, die um uns herum geschehen, sind von Menschen gemacht. Selbst Erdbeben oder Tsunamis können durch Wettermanipulationen hervorgerufen werden, worüber bereits 1968 gesprochen wurde. http://www.youtube.com/watch?v=0qzVMHb_qhw&feature=related

    In der Bibel steht auch, dass in der Endzeit eine große Trübsal stattfinden wird, ähnlich der Geburtswehen einer Frau, bevor etwas Neues, Wunderbares entstehen kann.

    Ich denke, wir sollten allein für das Leben, dass Gott uns geschenkt hat und das ewig währt, dankbar sein und uns an Seiner Gnade genügen lassen.

    Gott segne Dich.

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