Als Christ Fleisch essen?!

Heute habe ich eine Email bekommen – in der mich jemand fragt:

"Darf man als Christ Döner essen? Da gibt es doch diese Schlachtung, bei dem das Tier ausblutet und dabei nicht betäubt ist."


Diese Frage kann man nun ausweiten und sich mal drüber Gedanken machen wie es allgemein aussieht, von wegen Christen und Fleisch essen?!

 

Anmerkung:

Fragen alá "Darf ich als Christ…" – ich finde da steckt immer auch eine Angst dahinter und man hat nen ganz falsches Bild von Gott. Der mit dem erhobenen Zeigefinger. Aber das ist ein anderes Thema, auf das ich ein anderes Mal eingehen werde.

 

Ich war neun Jahre lang Vegetarier, aus dem Grund, dass mir die Tiere leid taten. Ich bekam als Kind immer gesagt, dass ich jetzt Bambi oder Klopfer esse – warum auch immer. Nebenher noch ein paar blutige Bilder vom Opa, der gerade Schweine schlachtet – Opa war Fleischermeister.

Ja, so züchtet man sich Vegetarier ran… mein Motto wurde: "Mit Gesicht isst Du nix!"

Dann irgendwann wurde ich Christ und habe mit Gott drüber gesprochen und immer wieder kam mir die Bibelstelle:

"Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!"

1. Mose 1, 28

Da steht, dass wir Macht über die Tiere haben sollen, was natürlich nicht gleich töten und essen heißen muss. Dennoch denke ich, dass das Gebot "Du sollst nicht töten!" nicht für Tiere gilt, sondern bedeutet, dass wir keine Menschen töten sollen.

Natürlich sollen wir Tieren Respekt entgegen bringen und sie nicht unnötig quälen. Beim Döner isses halt so ne Sache, wo kommt das Fleisch her? Wahrscheinlich nicht vom nächsten Bauernhof, wo die Tiere ein glückliches Leben führen….

Jedenfalls habe ich, als ich mit etwa 23 Jahren Christ wurde, wieder mit Fleisch essen angefangen und genieße es seitdem in vollen Zügen – ohne schlechtes Gewissen.

 

Aber gucken wir doch mal, was die Bibel dazu sagt:

 

Im 3. Mose Kapitel 11 und 5. Mose Kapitel 14 findet man ne ganze Menge verschiedene Tierarten, die in die Kategorien "rein" und "unrein" eingeteilt werden.

Gott sagte, dass die Menschen reine Tiere essen dürfen und unreine Tiere nicht.

 

Was sagt das neue Testament zum Thema "Fleisch essen"?

Es gab unter Christen irgendwann mal ein Treffen, in dem die sich berieten was für Gebote aus dem alten Testament denn nun noch zählen und welche nicht. Dabei mischte auch Gott, als heiliger Geist, mit …

"Geleitet durch den Heiligen Geist kamen wir zu dem Entschluss, euch außer den folgenden Regeln keine weitere Last aufzuerlegen: Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren.

Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle."

Apostelgeschichte 15, 29

Eine weitere wichtige Stelle zum Thema "Fleisch essen oder nicht?" ist die von Petrus. Dem hat Jesus gesagt, dass er bald allmöglichen Menschen von ihm (also Jesus) erzählen wird und er hat ihm die "Schlüssel zu Gottes neuer Welt" gegeben. vgl. Matthäus 16, 19

Petrus war Jude und er hatte sich bisher auch nur mit Juden abgegeben, für den war das irgendwie komisch mit Menschen aus anderen Nationen.

Um Petrus das Ganze zu erleichtern, bringt Gott ne ziemlich abgefahrene Situation:

"Petrus stieg auf das Dach, um zu beten. Da bekam er Hunger und bat um etwas zu essen. Während das Essen zubereitet wurde, hatte er eine Erscheinung. Er sah den Himmel offen. Daraus kam ein Behältnis herab. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das an seinen vier Ecken zur Erde hinuntergelassen wurde. Darin befanden sich alle möglichen Arten von Vierbeinern. Dazu auch Tiere, die über die Erde kriechen, und Vögel des Himmels.

Eine Stimme sprach zu ihm:  "Steh auf, Petrus! Schlachte und iss!"

Aber Petrus erwiderte:  "Auf gar keinen Fall, Herr!  Denn ich habe noch nie etwas Unvorschriftsmäßiges oder Unreines gegessen."

Da forderte ihn die Stimme ein zweites Mal auf und sagte: "Was Gott rein gemacht hat, das sollst du nicht unvorschriftsmäßig nennen!"

Noch ein drittes Mal wurde Petrus aufgefordert.  Gleich danach wurde das Tuch wieder in den Himmel hinaufgezogen."

Apostelgeschichte 10, 9-16

 

Gott fordert Petrus dreimal dazu auf, das Fleisch zu essen, dass aus alttestamentlicher Sicht unrein war. Das zeigt, dass sich für Gott was verändert hat.

 

Wer sich zu Jesus bekennt und Christ wird, der steht meiner Meinung nach – so versteh ich die Bibel – nicht mehr unter dem alten Gesetz.
Er wurde zur Freiheit berufen. Jesus hat das alte Gesetz abgehakt – erledigt.

 

So wie es in Galater 5, 13-14 zu lesen ist:

"Brüder und Schwestern, ihr seid zur Freiheit berufen! Allerdings nicht zu einer Freiheit, die nur den Vorwand liefert für eure irdische Gesinnung. Dient euch vielmehr gegenseitig in Liebe. Denn das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn ein einziges Gebot befolgt wird.

Nämlich folgendes:  "Liebe deinen Mitmenschen  wie dich selbst!"

Mit Jesus ist das alte Gesetz erfüllt:

"Denn mit Christus ist das Gesetz an sein Ziel gekommen. Jetzt gelten alle vor Gott als gerecht, die glauben."

Römer 10, 4

Für mich ist es dennoch völlig nachvollziehbar, wenn sich Menschen – ob nun Christ oder nicht – entscheiden vegetarisch zu leben.

Fleisch aus artgerechter Haltung und Schlachtung ist teuer und nicht jedermann kann es sich leisten. Natürlich kann man da in einen moralischen Konflikt kommen, ob man sich nun einen Döner oder nen Suppenhuhn aus dem Supermarkt holen sollte.

Ich finde es doof, wenn Tiere von hier extra ins Ausland transportiert werden, um dann dort geschächtet, zurückgekarrt und hier verspeist werden. Das sind unnötige Tiertransporte – davon gibt es bei der normalen Fleischproduktion leider schon zu viele.

In der Bibel finde ich aber keinen Grund auf das Essen von Fleisch zu verzichten – abgesehen von den Gewissensfragen die damals noch nicht aktuell waren, heute aber schon:
 

Fleisch zu essen ist heute Gewissensfrage!

Dabei geht es um Nahrungsmittelpreise und Verteilungsgerechtigkeit. Fleischproduktion verbraucht sehr viel Wasser, Land, Energie usw. Unser westlicher Lebensstandard ist nicht für alle Menschen zu haben – dafür ist die Welt nicht groß genug.

Die Fleischpreise im Supermarkt spiegeln nicht die echten Kosten wieder – die gibt das System weiter. 

Die Gewissensentscheidung, ob, wieviel und welches Fleisch Du isst und welches nicht, kann ich niemanden abnehmen, dass muß jeder selber entscheiden.

 

Persönlich rate ich von FleischKONSUM ab.

Besser ist: Man genießt jeden Bissen. Nicht in Massen, sondern in Maßen.

 

Was meinst Du zum Thema?

 

Gruss und Segen
Mandy
Jesus Punk

 

PS: Die Schlachtung von der in der eMail oben gesprochen wird, heißt Schächtung – dazu habe ich mich bei Wikipedia informiert. Dort wird auch auf die Schmerzen bei der Schlachtung, Beteubung usw. eingegangen – scheint mir eine gute Zusammenfassung zu sein. HIER KLICKEN

 

Isst Du Fleisch?

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Filmtipp:

We Feed the World – Essen global
Food, Inc. – Was essen wir wirklich?

Achtung - Beide Dokus wollen Meinung machen. Bleib mit deiner Aufmerksamkeit weiter bei Gott, dreh Dich nicht zu sehr um die verkommende Schöpfung und wie schlimm alles ist…

 

© Beide Fotos: RainerSturm  / pixelio.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 5. Oktober 2012 veröffentlicht.

205 Gedanken zu „Als Christ Fleisch essen?!

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  1. Michael

    Ciao, bin zufällig bei meiner Suche nach Bibelquellen auch auf deine Seite gelangt und möchte dir folgende Sichtweise nahe bringen.

    DAS ERSTE BUCH MOSE
    1.
    27.Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie.
    28 Gott segnete sie dann mit den Worten: »Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde an und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alle Lebewesen, die auf der Erde sich regen!«
    29 Dann fuhr Gott fort: »Hiermit übergebe ich euch alle samentragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und alle Bäume mit samentragenden Früchten: die sollen euch zur Nahrung dienen!
    30 Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde kriecht, was Lebensodem in sich hat, weise ich alles grüne Kraut der Pflanzen zur Nahrung an.« Und es geschah so.
    31 Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und siehe: es war sehr gut.

    So wie Gott (Jahwe) Das Leben auf der Erde gerne gedeihen lassen hätte, der Mensch aber durch seine Sünde zerstört hat.

    DER PROPHET JESAJA
    11.
    6 Dann wird der Wolf als Gast bei dem Lamm weilen und der Panther sich neben dem Böcklein lagern; das Kalb, der junge Löwe und der Mastochs werden vereint weiden, und ein kleiner Knabe wird Treiber bei ihnen sein;
    7 Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen sich zusammen lagern, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.
    8 Der Säugling wird am Schlupfloch der Otter spielen und das eben entwöhnte Kind seine Hand nach dem Feuerauge des Basilisken ausstrecken.
    9 Man wird nichts Böses mehr tun und nicht unrecht handeln auf meinem ganzen heiligen Berge (oder: Bergland); denn das Land wird voll von der Erkenntnis des HERRN sein gleich den Wassern, die den Meeresgrund bedecken.
    auch in (DER PROPHET JESAJA 65. 25)

    Das was Petrus in seiner Vision gezeigt bekommt, bezieht sich nicht auf das Essen oder Speis, sondern auf den Kontakt mit den sogenannten Heiden. Die Jünger waren ja Juden (Gottes Volk) und dachten zuerst daß sie nur den Juden predigen sollten. Heiden waren nach den alten Gesetzen unrein, wie das Getier in dem Tuch.

    Hier noch einige Links zu dem Thema.
    http://www.brennglas.com/tierliebe_jesu/04_apostel_waren_vegetarier.html
    https://www.youtube.com/watch?v=zdLTRH96NEI

    Der ist Zustand in der Welt ist eine Folge des Sündenfalls.

    In diesem Sinne wünsche ich dir für deinen weg mit Jesus (Jeshuah) Gottes (Jahwe) Segen,
    Michael

    Antworten
  2. Alexandra

    Hallo Mandy,
    ich setze mich seit einigen Monaten bewusst damir ausseinander, selbst Tiere zu töten- wir haben das erste Mal Hühner und es sind wundervolle, vom Wesen her individuell ausgestaltete Tiere, wir haben ein gluckiges Huhn brüten lassen und aus insgesamt 12 Kücken mindestens 7 oder 8 Hähne- diese sind naturgemäß besonders schön….ich war selbst mit Unterbrechungen viele Jahre Vegetarierin und es hat mir körperlich auch sehr gut getan, ab und zu hatte ich aber Fisch verzehrt, weil ich da nicht so nen emotionalen Bezug zu hatte. Ich hatte wieder mit dem Fleisch essen begonnen, als mir klar war, dass ich Gelüste (körperliches Bedürfnis) danach hatte und der Vegetarismus fr mich nur noch so eine Art Ideologie geworden war. Damals war ich noch kein Christ.
    Als ich Christ wurde, war mir klar, dass ich alle Lebensbereiche in die Gegenwart und Heilung Gottes stellen muß/darf und aber nicht alles auf einmal…am zentralsten war mir das Miteinander mit meinem menschlichen Nächsten, die ganze Bibel ist voll von Geschichten, was ein destruktives, verbittertes Menschenherz unter seinesgleichen anrichten kann. Es begleitete mich die Verheißung Jesu aus dem Johannesevangelium : “wer in meinem Wort bleibt, ist mein wahrer Jünger- und er wird die Wahrheit erkennen und DIE WAHRHEIT WIRD IHN FREI MACHEN”. … oh wie sehnte ich mich nach mehr Freiheit und hab sie schmecken dürfen, Stück für Stück!

    Nun war ich immer ein sehr emotionaler Menasch, häufig aber seelisch total verdreht, steigerte mich gefühlsmäßig sehr schnell in etwas hinein….auch beim Thema Tierschutz- ich hatte mich mal mit meiner vermieterin angelegt, weil ich der Meinung war, die tät ihren Hund vernachlässigen…. erst durch die neuen augen, die Jesus mir schenkte, blickte ich in die Hintergründe- die Frau war berufstätig, alleinerziehend, hatte den Hund darum für ihren Sohn angeschafft, der- nun Jugendlich- andere Sachen im Kopf hatte…die Frau war zu mir immer sehr freundlich, aber ich war nur auf diesen Hund fixiert …naja die Geschichte wäre noch ausführlicher, als Ergebnis hab ich mich dann ziemlich geschämt. Nun durch unsere Hühner lerne ich eins- Tiere objektiver statt sentimental überdreht zu sehen. In der bibel mehrte Gott dem Abraham, Hiob und wen er so segnen wollte, die Herden an Vieh- doch dies waren eindeutig Nutztiere. Es gibt zwar die Geschichte, die Nathaneel dem David bringt mit diesem Mann, der sein Lämmchen wie ein Kind pflegte, doch kann schon sein, dass er es nur aufzog und später auch aß, oder es war ein Weibchen und seine ganze Hoffnung- der Beginn einer kleinen Herde.
    Nun haben wir also das erste mal Nutzvieh- und weil es keine so einfarbig gleichgeschalteten Industriehühner sind (mal googeln nach Lohmannkonzern…), sondern bunte Rassenmixe, sieht jedes auch noch anders aus. Fakt ist, dass ich mit diesem reichen Hähnchensegen doch nun mit der Fleischlösung konfrontiert bin…denn viele Hähne zusammen gibt dauernd Streit und Gruppenvergewaltigungen der wenigen armen Hennen… ich hab sie in Quoka und ebay- aber fakt ist- wer brütet muß auch schlachten können, denn soviel Bedarf an Hähnen ist eben nicht da, normal hält man einen mit einer Gruppe Hennen, viele Leuts halten ihre Hennen ohne Hahn.
    Ich halt so eines meiner zahmen Hähnchen auf dem Arm und stell mr vor, wo ich drauf hauen muß…
    sie emotionale Schiene hilft mir nicht weiter- nur das rationelle Denken, um einen für mich gangbaren weg zu finden… wir(mein frischgebackener Ehemann und ich :-) ) haben in der Gemeinde einen Förster, bei dem kann man auch Wildschein bestellen (ganz tolles Fleisch) und er wird uns helfen, die Hähne zu schlachten. Wir werden ein Dankgebet sprechen, ich denke er kann die Tötungshandlung, bei der ich nicht dabei sein möchte. Seine Frau und ich werden die Körper brühen, rupfen und ausnehmen, das wird emotional wohl doch hart für mich, weil ich die Tiere einfangen werde, sie vertrauen mir einfach am meisten, und anhand der Gefiederzeichnung werde ich sie auch beim rupfen erkennen.

    Meiner Auffassung nach biblischen Stellen haben Tiere durchaus eine seele und wir nehmen uns die Körper, dazu hat Gott uns wirklich die Macht gegeben, und geben die Seele wieder in die Schöpferhand.

    Der habbicht und der Fuchs, der unseren Hühnerbestand schonmal dezimiert, macht sich nicht diese Geanken, er ist diesem Gesetz Fressen/Gefressen werden unterworfen und dennoch frei- von ethischen Zwängen…

    Antworten
  3. Torsten

    Sei gegrüßt Mandy, ich bin gerade dabei mich dieses Themas mal grundsätzlich anzunehmen. Auch ich habe so einige Fragen und möchte nach Antworten suchen. Wenn ich mit meinem Schriftstück fertig bin würde ich es dir gerne mal zusenden und deine Meinung darüber erfahren. Da es einige Seiten werden wird, ist es ungünstig über dieses Kontaktformular, ich bräuchte also deine E-Mail-Adresse.

    Liebe Grüße Torsten

    Antworten
  4. Manfred Hagemann

    Ja, ja, die gute alte Bibel. Sie erscheint mir wie ein großer Topf mit Buchstaben. Jeder kann sich Buchstaben seiner Wahl herausnehmen, sich den Text seiner persönlichen moralischen Leitlinien daraus zusammen-basteln und sich am Ende, die schlimmen Konsequenzen seines Handelns sehend, auf die Bibel berufen. Das ist doch nichts anderes als der Kauf von Ablassbriefen der heutigen Zeit, die offenbar mit der Zeit Luthers an Gemeinsamkeiten noch nicht viel eingebüßt hat.
    Menschen sollten endlich lernen, dass nur sie selbst für ihr handeln verantwortlich sind und ihnen Nichts und Niemand diese Verantwortung abnehmen kann: kein Gesetz, keine Religion, kein Vorgesetzter und keine Mehrheitsmeinung. Ich denke, dass gerade die jüngere deutsche Geschichte dies mit brutalster Deutlichkeit gezeigt hat.

    Antworten
  5. Arkadi

    Ich glaube auch, dass Fleischkonsum für Christen in Ordnung ist, solange die Tiere artgerecht gehalten werden und mit Respekt geschlachtet werden. Trotzdem verzichte ich auf Fleisch, weil ich mir das teure Fleisch einfach nicht leisten kann und das Billigfleisch aus vielen Gründen nicht essen will. Zudem habe ich gemerkt, dass es mir persönlich schlechter geht, wenn ich Fleisch esse: Schlechteres Hautbild, Augenringe, generelles Unwohlsein. Wobei ich auch sagen muss, dass ich seitdem ich auf Fleisch verzichte, mehr esse. Ich habe paar Kilo zugenommen, jetzt nicht dramatisch, da ich vorher schlank war, jetzt habe ich Normalgewicht und fühle mich wohl in meiner Haut. Ich glaube das ist auch das Wichtigste: Wenn man sich wohlfühlt, dann sollte man weiterhin Fleisch essen oder eben darauf verzichten. Ich mag die Bezeichnungen Vegetarier und Veganer übrigens nicht, man kategorisiert sich zwanghaft in eine Gruppe zu der man als Christ nicht unbedingt zugehören will. Vegetarier und Veganer setzen sich unter Druck, beschäftigen sich den ganzen Tag nur mit Essen, was sie essen dürfen und was nicht. Das ist eben der falsche Weg, man sollte sich sagen: Ich “faste” jetzt, verzichte auf Fleisch, aber wenn ich wieder Fleisch esse, wird Gott auch nicht böse werden oder man sollte keine eigene Enttäuschung und schlechtes Gewissen zulassen. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann wieder Fleisch essen werde, aber momentan fühle ich mich ohne wohler und vorallem auch optisch schöner. Also auf jeden Fall ist Fleischkonsum keine Sünde, für die man als Chrust in die Hölle kommt.

    Antworten
  6. Anonymous

    Die Bibel ist gefälscht
    Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier

    Die Bibel ist gefälscht. In den von der Kirche als Wort Gottes verkündeten Texten des Alten Testaments wird Gott oft wie ein blutrünstiges Monster dargestellt, das zu Mord, Raubmord, Völkermord, Krieg und Tiergemetzel aufruft. Auch im Neuen Testament gab es von Anfang an gravierende Unstimmigkeiten. Später wurde an den Texten munter weiter gefälscht. Trotzdem ist für die Institutionen Evangelisch und Katholisch die Bibel “wahres Wort Gottes” und die “einzige Richtschnur” – z.T. mit verheerenden Folgen für Mensch und Tier.

    Hieronymus (347-420 n.Chr.) bekam im Jahre 383 von Papst Damasus I. den Auftrag zur Herstellung eines einheitlichen lateinischen Bibeltextes. Die für die katholische Kirche bis heute als fehlerlos geltende und verbindliche “Vulgata” ist sein Werk. In Wirklichkeit änderte Hieronymus die Evangelien an etwa 3.500 Stellen. Er schrieb, dass nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen würden und dass es ebenso viele Textformen wie Abschriften gäbe. Er wies auch darauf hin, dass “schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist”, wo ein Text vom anderen abweiche.
    Der Historiker Karl Heinz Deschner stellt fest: “In Wirklichkeit existiert kein Original, blieb weder ein neutestamentliches noch überhaupt ein biblisches Buch in seinem ursprünglichen Wortlaut erhalten. Doch liegen auch die ersten Abschriften nicht vor. Es gibt nur Abschriften von Abschriften von Abschriften. Der heutige Text des Neuen Testaments ist ein Mischtext, das heißt, er wurde aus den verschiedensten Überlieferungen zusammengestückelt.
    … Der Text des “Buches der Bücher”, heute in mehr als 1100 Sprachen und Dialekten verbreitet, ist also “heillos korrumpiert”. Theologen zählen 50.000 bis 100.000 Varianten.

    “Ihr Opferschlachten und Fleisch-fressen ist mir ein Gräuel, und der Herr hat kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie für ihre Missetaten heimsuchen.” Hosea 8,13

    “Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen erschlüge.” Jesaja 66,3

    “Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut.” Jesaja 1,15-1,17

    Petrus: “Ich lebe von Brot und Oliven, denen ich nur selten ein Gemüse zufüge.”
    Clementinische Homilien, XII,6

    Paulus: “Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn er mit mir reden will.”
    Taldot Jeschu, Ausgabe Krauss, Berlin 1902, S. 113, Pauluswort

    “Matthäus lebte von Samenkörnern, Baumfrüchten und Gemüsen ohne Fleisch.”
    Clemens von Alexandrien,
    Paidagogus II,1,16

    “Johannes hat nie Fleisch genossen.”
    Kirchenhistoriker Hegesipp nach Eisebius’ Kirchengeschichte II 2,3

    Antworten
    1. zufälliger Gastleser

      Jesus war Jude.

      Kein Jude war Vegetarier oder gar Veganer.

      Juden opferten Tiere nach Gottes Vorschriften, die durch Moses aufgeschrieben wurden zur Sündenvergebung. Sie aßen das Passahlamm, das als Vorausschau auf das Opfer Jesu Christi zeigte, der sein Leben zur Sündenvergebung der Menschen gab und so Menschen von der adamischen Erbsünde vor Jehova Gott als Fürsprecher und Hohepriester freikaufte.

      Niemals kann ein Jude auch Vegetarisch gelebt haben. Jesus hat das Passah nach den Schriften gefeiert. Einmal hat er einst seine Jünger losgeschickt, die Besorgungen dafür zu machen. https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200003397

      Wer nicht glauben kann, das Gott Jehova die Bibel als Wort Gottes erhalten hat, der Schöpfer aller Dinge und das darin die Wahrheit enthalten ist, der hat wie die Pharisäer der Tage Jesu die Macht Gottes nicht verstanden.
      Aber praktisch ist es schon für Leute, die ihre eigenen Überzeugungen als Christ-Sein verkaufen wollen: Zweifel säen, Behauptungen aufstellen, Scheinbeweise liefern.
      Für euch behält die Aussage Jesu Gültigkeit, als er die Pharisäer dafür tadelte, um ihrer eigenen Überlieferungen und Interessen willen, die Gebote Gottes ausser Kraft zu setzen.

      @Blog/Mandy

      Schöner Beitrag von dir. Wirkt sehr unvereingenommen und deine Schriftenkenntniss ist erfreulich. Es hat mich gefreut deine Meinung zu lesen und deinen Respekt vor dem Leben der Tiere zu erfahren.
      Wie Paulus ja sagte, würde er lieber auf Fleisch verzichten, als einen einzigen seiner Brüder eine Ursache zum Straucheln zu sein. Einem Menschen, den Jehova Gott aus den Menschen mit dem Blut seines heiligsten Sohnes erkauft und ins Licht der Wahrheit geleitet hat. Es steht jedem Christen frei sich so oder so zu entscheiden. Mich freut, das wir da offenbar einer Meinung sind.

      Vielleicht besuchst du Jehova und Jesus beim Abendmahl dieses Jahr in einem Königreichssaal in deiner Nähe? Nächstes Wochenende gedenken wir dem Opfer, das Jesus brachte – ganz ohne Astarte-Fruchtbarkeits-Rituale.

      https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/erinnerung-an-jesu-tod/

      Ich bin zufällig bei einer Suche nach anderen Themen in deinen Blog eingewandert. Bin auch schon wieder weg und wünsche dir alles Gute.

      Besten lieben Gruß

      Antworten
    2. Sabine

      Ich danke Dir von Herzen für diese wahren Worte :-)
      Ich hoffe das viele Menschen jetzt erkennen das Fleisch essen -wofür Leben sterben musste- von Gott NICHT gewollt Ist! Fleischesser suchen immer nach Ausreden um ihr Handeln zu rechtfertigen und jetzt sogar so, das Jesu Worte verdreht werden was ein abschlachten von Tieren rechtfertigen würde..und alles im Namen Gottes :-( Gott hat uns die Tiere anvertraut,nicht ausgeliefert.. aber noch so viele Menschen irren umher und denken das es richtig ist was mit den Tieren geschieht.. ich hoffe nur das Dein Text hier zum Umdenken verhilft …

      Antworten
  7. Sabine

    Heißt es nicht, Jesus ist gekommen um die alten Schriften zu erfüllen und nicht um sie aufzuheben? Erfüllen bedeutet nicht Aufheben.
    Wenn wir nur das Gebot: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.” halten sollen. Was ist mit den anderen 9?
    Ich versuche gerade zu verstehen, was es mit den Speisegeboten auf sich hat. So esse ich jetzt kein Schweinefleisch mehr. Weißt du, in wie vielen Produkten allein Gelatine enthalten ist? Es fällt mir nicht schwer. Viel Fleisch habe ich eh nicht gegessen. Auch nicht von dem erlaubten. Da ich mir das teure Fleisch aus guter Haltung und Schlachtung nicht in Mengen erlauben kann, muss ich es noch weiter einschränken.
    Ein lieber Gruß ♡

    Antworten
  8. Sabine

    Asbach Uralt Testament ! Da war das noch so! Mit Jesus hat sich alles geändert und seit dem ist Tiermord und Fleischverzehr verboten – wenn jemand als gerecht und Gottesnah gelten möchte! Und wenn wir wieder im alten Testament sind ließ Jesaya 66 nochmal was ich gepostet hatte.. Du willst eine Rechtfertigung für Deine Gier nach Feisch .. du willst nicht verzichten , das ist Deine Sache! Aber Quasi Gott in den Mund legen das er damit einverstanden sei das Tiere qualvoll ermordet werden nur damit jeder sein Stück Leichenteil gierig verschlingen kann, is Hammer ! Gott gab uns die Tiere nicht um sie abzustechen, er hat sie uns anvertraut und nicht ausgeliefert ! Aber es dauert noch sehr sehr lange bis jeder spirituell so gewachsen ist um dies zu erkennen! Vielleicht wäre es erst dann soweit wenn jeder einzelne das Tier dessen Körper er will selbst abstechen müsste ! Aber solange andere (von denen man weiß das die psychisch nicht ganz da sind) diese Drecksarbeit übernehmen, wird sich nix an dem Blutbad ändern! Und solange Menschen nicht bereit sind Respekt und Achtung vor dem Leben zu haben wo durch Gottes Odem durchströmt wird, wird sich ebenso nix ändern ! Denn “die Idee das manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel allen Übels auf dieser Welt ! Deshalb appelliert die geistige Welt ” behandle Dich und alle Lebewesen so, als müsstest du ihnen für alle Ewigkeit in die Augen sehen”
    Wer wahrlich ein gottesfürchtiger Mensch sein will, achtet das Leben und hilft den schwachen und unschuldigen Lebewesen dieser Welt und unterstützt nicht noch mehr das sie abgeschlachtet werden indem er ihr Fleisch kauft ! Und heuchelt dabei was von Gottefurcht und Glauben! Es gibt keine Rechtfertigung anderen Wesen ihr Leben zu nehmen, das hat Gott auch nicht gewollt! Wie gesagt , dass das alte Testament voll von Mord und Totschlag ist , ist allseits bekannt- genau wie der Koran so predigt! Doch mit Jesus kam die Wende und das alte Testament verlor seine Gültigkeit weil Jesus sein Leben gab! Und wer glaubt immer noch Fleisch essen zu dürfen mit Gottes Erlaubnis, ist noch sehr weit vom wahren Gott entfernt ! Alles Gute

    Antworten
    1. willy

      Liebe Sabine,
      Du hast in allem Recht, aber das alte Testament hat seine Gültigkeit nicht verloren.
      Jesus selbst sagt, dass er nicht gekommen ist um die Gesetze aufzuheben.

      Antworten
  9. Sabine

    Ach vergessen…
    aus dem Buch: Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung
    Folgende ..
    “Und Jesus sprach zu ihnen: “Wahrlich, Ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen sein. Ebenso wenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist.”
    “Gott gibt die Körner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den rechtschaffenen Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper.”
    “Und was ihr immer tuet dem Geringsten Meiner Kinder, das tuet ihr Mir. Denn Ich Bin in ihnen, und sie sind in Mir. Ja, Ich Bin in allen Geschöpfen, und alle Geschöpfe sind in Mir. An allen ihren Freuden erfreue auch Ich Mich, und an allen ihren Schmerzen leide auch Ich. Darum sage Ich euch: Seid gütig miteinander und mit allen Geschöpfen Gottes.”
    “Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist, ist schuldig; aber selbst die Geringsten von denen, die in ein Haus einbrechen, das von Gott gebaut ist, sind die größeren Sünder. Deshalb sage Ich zu allen, die Meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände frei vom Blutvergießen, und lasset kein Fleisch über eure Lippen kommen; denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, dass die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Saaten der Erde.”

    Antworten
  10. Sabine

    Hallo Hans-Peter,

    Ich weiß das Jesaya altes Testment ist, da aber die Stelle ebenso beinhaltet das Tiermord Mord ist hab ich sie genannt ;-)
    Den Link würde ich mal durchlesen und mir dann Gedanken machen.. dazu ist bekannt dass das alte Testament (vorwiegend das Alte) voller Gewalt steckt und von einem strafenden brutalen Gott spricht wundert es mich nicht das dort alles erlaubt ist aber eine Frau sterben muss wenn sie vergewaltigt wurde.. verstehst Du was ich meine? Somit sind Frauen wertlos und quasi darin auf der selben Stelle wie ein Tier … über Paulus steht auch was in dem Link den ich reinstellte “Paulus wäre heute Vegetarier”… aber man weiß auch wie die Bibel verändert wurde und nur zum Machterhalt des Menschen besonders der Kirchen.. es geht auf jedenfall darum da Gott uns die Tiere anvertraut hat und nicht ausgeliefert ! Sie empfinden identisch wie wir Menschen, haben Angst , lieben und können Trauern.. jedoch verwerfen Fleischesser das nur allzugern ins Nirgendwo.. sie können unsere Sprache nicht und können nix erfinden aber deshalb schlägt doch ein Herz in ihrer Brust und rotes Blut fließt durch die Adern.. kein Tier ist so brutal wie der Mensch.. sie sind 4 Beinige Engel die uns bedingungslose Liebe lehren doch wir Menschen entscheiden wer und was liebenswert ist und Lebensrecht besitzt! Keiner im europäischen Raum würde Hunde und Katzen essen.. andere Länder werden dafür verurteilt.. In Indien sind Kühe heilig , hier werden sie bestialisch abgeschlachtet oft genug noch lebend am Haken.. ! Der Mensch ist die größte Bestie und der größte Heuchler aller Zeiten Seebachs Rechtfertigungen sucht und auch findet warum er er hilflose Wesen morden und essen darf.. aber wehe es geht um ein geliebtes Tier oder das Messer müsste selbst angesetzt werden.. dann würde man sich umdrehen.. es sei denn die machtgeilen Leute die mit Freuden Kehlen aufschlitzen und ihr Machtgefühl dort auslassen können wo andere Lebewesen ertragen müssen… nein.. diese Welt ist eine reine Hölle .. sie ist DIE Hölle, denn Mein Gott liebt bedingungslos und zwar alles was lebt und atmet…

    Antworten
    1. Anonymous

      1.mose Kapitel 9
      Ein Bund mit Noah und seinem samen. Also alle Menschen die es nun gibt.
      Ganz ausdrücklich fleischesseb erlaubt!!

      Antworten
  11. Sabine

    Ein freundliches Hallo
    Also wo fange ich an..am besten mit den genannten Bibelstellen aus dem ALTEN Testament! Im alten Testament war es Gang und Gebe Tiere zu opfern etc. Doch Jesus schaffte es ab! Es wäre ganz hilfreich sich nicht nur alte Bibelstellen zu halten um seinen Fleischgenuss zu rechtfertigen, sondern auch die neuen Bibelstellen wo Jesus eindeutig das Opfern verboten hatte.. !!!

    https://www.theologe.de/bibel_tiere.htm
    Z.b. auch Jesaya 66:3

    Denn wer einen Ochsen schlachtet, ist eben, als der einen Mann erschlüge. Wer ein Schaf opfert, ist, als der einem Hund den Hals bräche. Wer Speisopfer bringt, ist, als der Saublut opfert. Wer des Weihrauchs gedenkt, ist, als der das Unrecht lobet. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Greueln.

    Also entweder sich was vormachen und das Morden tausender unschuldiger Wesen als gerecht ansehen oder sich Gedanken machen helfen etwas zu ändern !

    MfG
    Sabine

    Antworten
    1. Bianca

      Liebe Sabine ich finde deine Worte alle sehr aufschlussreich bist du bei facebook oder sonst zu erreichen ? Ich brauche Hilfe in Glaubensfragen…. Liebe grüße Bianca

      Antworten
    2. Moderator Hanspeter

      Hallo Sabine Jesaja 66,3 steht auch im Alten Testament.

      Im Neuen Testament stehen auch interessante Dinge:

      Mk 14,12 Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, da man das Passalamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm (Jesus): Wo willst du, dass wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst?

      Apg 21,26 Da nahm Paulus die Männer zu sich und reinigte sich am nächsten Tag mit ihnen und ging in den Tempel und zeigte an, dass die Tage der Reinigung beendet sein sollten, sobald für jeden von ihnen das Opfer dargebracht wäre.

      Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst   1. Korinther 10,25

      1. Timotheus 4, 3 Sie gebieten, .. Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen .. 4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird 

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  12. willy

    Hallo, warum kann ich die letzten Kommentare zum Thema ” Als Christ Fleisch essen?”, die ich per e-mail bekommen habe, nicht auf der entsprechenden Blog-seite finden?

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Willy, die Kommentare sind zu finden.

      Da es aktuell 181 Stück gibt, musst Du Dich leider etwas durchsuchen. “Re” kommentiert momentan zu unterschiedlichen Kommentarsträngen, so das ihre / seine Kommentare nicht die ersten unter dem Artikel sind. (die fangen dort von neu nach alt sortiert an)  Benutze doch Deine Browser Suche, und gib dort ein “besonderes” (nicht so oft zu findendes Wort) aus dem Kommentar ein. Dann wirst Du schnell auf den gesuchten Kommentar stossen. 

      Bitte stelle solch “technische” Fragen bzw. weitere Antworten hierzu das nächste Mal per Mail info@unendlichgeliebt.de

      Denn sonst bekommen alle anderen eine Kommentarbenachrichtigung und das nervt dann auch schon mal, wenn es mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat. Danke ;-)

      Mandy

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  13. Bithya85

    Mir ist in letzter Zeit vor Allem wichtig geworden, egal, ob es um Fleisch oder Vegetarisches geht, auf die Herstellung zu achten. Nicht, dass ich nur noch Bio kaufe, aber ab und zu schon und ansonsten achte ich halt ein wenig darauf, dass es nicht das Ei aus der Legebatterie ist oder etwas in der Richtung.
    Was ich in dem Zusammenhang noch interessant finde ist Foodsharing. Vielleicht kannst du darüber ja mal was bringen? Würde mich freuen. :-)

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  14. Mel

    Ich wurde kürzlich Frutarierin, da weder wir Menschen noch die Tiere als Fleischfresser geformt wurden. Wir wurden für den Garten Eden geschaffen, um in der Herrlichkeit Gottes zu leben. Für nichts anderes. Doch als der Mensch sich der Sünde zuwandte, da wurde alles anders und man begann Fleisch zu essen. Vor dem Sündenfall im Garten Eden undenkbar! Mord? Tod? Blutvergießen? – Nichts für Adam und Eva im Garten Eden.
    Fleisch zu essen ist also ein Fluch des Sündenfalls und sollte von Herzensmenschen (Christen) nicht begangen werden. Wir sollen von innen wie von außen rein sein und nichts Abscheuliches an uns ran lassen. Was die Bibel sagt – schön und gut. Aber sind wir denn ohne Geist? Der Geist muss uns treiben und uns sagen was richtig und falsch ist. Die Bibel wurde übersetzt, dort gibt es von Luther tausendfache Falschübersetzungen, er hat sogar selber gesagt, dass er sich entscheiden musste zwischen Wörtern und heute hängen wir uns an jedem bisschen auf, ohne auch nur unser eigenes Herz mitzubenutzen und klar zu denken!
    Folgendes will ich hier zitieren:
    Nach Christus: “Nicht mehr erlaubt, Tierfleisch zu essen”

    Das alles hatte übrigens auch schon Kirchenvater Hieronymus, der die bis heute verbindliche katholische Bibel, die Vulgata, zusammenstellte, erkannt, als er schrieb: “Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem murrenden, sinnlichen Volk Wachteln vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen” (Adversus Jovinianum I, 18) – ein Satz, der allerdings in der EKD-Studie nicht vorkommt – vermutlich, weil Hieronymus Klartext spricht.
    Und man kann sich natürlich fragen: Hat Hieronymus da etwas falsch verstanden oder wusste er nur noch mehr als die heutigen Konfessionen wahrhaben wollen? Und jeder, der eine ehrliche Antwort auf ehrliche Fragen finden will, wird Hieronymus recht geben. Dass es zwischenzeitlich anders war und der Fleischkonsum von Priestern und Schriftgelehrten erlaubt wurde (z. B. Priester im Alten Testament, Paulus), wird am Ende der Zeit endgültig überwunden. So hat es der Gottesprophet Jesaja beschrieben (“Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder … Und ein Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter”; 11, 7-8) Und so hat es auch Jesus selbst gelehrt, was noch deutlicher wird, wenn man die Aussagen von und über ihn außerhalb der Bibel mit einbezieht. So schreibt z. B. der Kirchenvater Epiphanius, dass die von ihm (nach einem Mann namens Ebion) so genannten Ebionäer oder Ebioniten auf die Frage, warum sie Fleischspeisen und Opferkult strikt ablehnten, erklärten, Jesus habe es ihnen so gesagt (Panarion 30, 18, 9), ein sehr wesentliches antikes Zeugnis für das Denken von Jesus von Nazareth. Und genau dies bestätigt auch der für die katholische Kirche “heilige” Kirchenvater Hieronymus. Seit Christus sei es uns “nicht mehr erlaubt”, “Tierfleisch zu essen”.

    Mit Recht wird immer gesagt, dass die Umkehr des Menschen und sein Friedenswille in der unmittelbaren Umgebung des Menschen beginnen muss; und das bezieht sich nicht nur auf die Mitmenschen, sondern ebenso auf die Mitgeschöpfe, auf die Tiere und die ganze Natur. Die Herrlichkeit des Reiches Gottes bezieht ausdrücklich die ganze Schöpfung mit ein (Römer 8, 18-25). Alle Hoffnungen auf Frieden und Gewaltlosigkeit werden auf- und wachgerufen, wenn wir im Vaterunser beten: “Dein Reich komme.” (Matthäus 6, 10)

    Das verlorene Paradies wird also zurück gewonnen. Am Ende wird es sein, wie es am Anfang war. Im Reich Gottes wird kein Blut mehr vergossen (Offenbarung 21, 3-4; Jesaja 11, 6-9). Wie soll das Reich Gottes aber nun kommen, wenn nicht wir Menschen aufhören, Blut zu vergießen? Während wir auf die Wiederkunft Christi warten, sollen wir bereits unser Möglichstes tun, um so zu leben, wie Christus uns haben will – sanftmütig, gerecht und barmherzig (Matthäus 5, 5-7). Das war und ist der Wille Gottes. Spätestens ab jetzt kann sich niemand mehr heraus reden und sagen: “Ich weiß doch nicht, was Gott will.” Auch der, der nur die Bibel gelten lässt, kann es dort vielfach lesen. Wir wissen, was Gott am Anfang wollte. Wir wissen, wie Er das Ende will. Aus dem, was am Anfang im Paradies war und was am Ende im Friedensreich Gottes sein wird, erkennt also auch ein bibelgläubiger Mensch, was gemäß seines Glaubens Gott will. Und wie verhalte ich mich dann in der Zwischenzeit? Auch im 2. Petrusbrief finden wir dazu klare Worte: “Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach Seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor Ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet” (3, 13-14). Das heißt doch: Ich lebe schon jetzt so, wie es dem neuen Himmel und der neuen Erde entspricht, was auch bedeutet: Ich lasse keine Tiere mehr für meinen Gaumengenuss töten und esse nicht mehr ihr Fleisch.

    Auszug aus:
    Alfred Schulte, Auch in der Bibel wird deutlich: Tiere sollen nicht getötet werden, zit. nach http://www.theologe.de/bibel_tiere.htm, Fassung vom 4.12.2015

    Wir sollen, um ins Neue Jerusalem einkehren zu können, bereits auf alles, was abscheulich ist, verzichten. Denn weder im Anfang – dem Garten Eden – noch im Ende – dem Neuen Jerusalem – wird es Opfer und Blutvergießen und Leid und Schmerz und Tränen und Verlust geben. All das sagte Jesus und steht vor allem in der Offenbarung!

    Friede sei mit Euch allen!
    “Let´s go back to the Garden of Eden!”

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    1. willy

      Hallo Mel,
      ich gebe Dir absolut und 150% Recht. Du hast den Nagel aber sowas von auf den Kopft getroffen.
      Da kann Hanspeter leider nichts Adequates oder Hieb-und Stichfestes hinzufügen.
      Hanspeter widerspricht sich meiner Meinung nach: “Der Konsum von realem Blut wird in der Bibel jedoch abgelehnt…………….Ohne dieses symbolische Blut – kein Zugang zum Himmel” ? Und wie er schon sagt “symbolisches Blut”.

      Wie schon gesagt, Du hast mir aus der Seele gesprochen und absolut perfekt zusammen gefasst, Danke!

      Antworten
      1. Mel

        Hallo Willy,

        danke Dir für Deinen Kommentar und Deine lobenden Worte.
        Wenn Du so sehr mit meinen Gedanken eins bist, dann lade ich Dich herzlich zu meiner Veggie-Kirche unter http://www.veggiechurch.de ein, da wären Menschen wie Du bestens aufgehoben ;)
        Ich finde Menschen, die behaupten, Jesus hätte Fleisch gegessen oder man dürfe als Fleischfresser sehr wohl ins Neue Jerusalem und dort würde weitergeschlachtet werden etc pp, haben nichts richtig verstanden und die Bibel ohne Nachdenken gelesen. Jesus selber ist der Tempel im Neuen Jerusalem und er selber sagte ja nicht ohne Grund: “Der Löwe wird ruhen bei den Lämmern, es wird kein Blutvergießen mehr sein und kein Zerstören.” (Bibeleifrige können diese Bibelstelle ja mal suchen!) So kann es logisch kein Blutvergießen mehr geben.
        Darüber hinaus konnte Jesus niemals Fleisch gegessen haben, da Gott in Gestalt seines Sohnes auf die Erde kam (Jesus) und da Fleischessen ein Fluch der Sünde ist, konnte sich Gott logisch gesehen niemals unter diesem Fluch bewegen! Er hat ja keine Sünde an sich!
        Außerdem heißt es ja in der Offenbarung, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird: Warum? Weil das ganze Universum und die ganze Erde und der ganze Himmel derzeit voller Sünde ist. Alles muss vernichtet werden, um wieder alles so herzustellen wie es mal war (Garten Eden) und wo keine einzige Sünde herrscht, ergo: auch kein Fleischverzehr, da dies NACH dem Sündenfall geschehen ist und wenn wir also im Neuen Jerusalem sind, wird es sein, wie VOR dem Sündefall. Kann das wirklich kaum einer dort draußen begreifen? Wollt ihr alle ernsthaft unter einem Fluch leben? Ich werde nicht ewig ein Baby als Christ bleiben, sondern mich weiterentwickeln und zu einem erwachsenen Christen heranreifen. Doch wer gerne Baby bleiben möchte, dem lasse ich gerne den Vortritt.

        Kuss des Friedens!
        Mel
        Veggie Church “Jesus4world All Nations” nach Art des Garten Eden
        Vegetarisch. Vegan. Frutarisch.
        http://www.veggiechurch.de
        info@veggiechurch.de

        Antworten
    2. Moderator Hanspeter

      Hallo Mel

      Gott erlaubte den Menschen erst nach der Sintflut Fleisch zu essen (1.Mose 9,3). Die veränderte Umwelt erforderte ein verändertes Verhalten. Seither dreht sich alles ums fressen und gefressen werden. Sogar jeder von uns wird am Ende von Bakterien und anderen Mikroorganismen zersetzt werden.

      Jesus hat Fisch gegessen und das Passahfest gefeiert, dass ein Verzerren eines Lammes beinhaltete. Der Konsum von realem Blut wird in der Bibel jedoch abgelehnt. Doch Paulus sprach auch vom Fleisch essen.

      Dein Schluss, dass der Verzicht auf Fleisch der Zugang zum neuen Jerusalem ist, entspricht nicht den biblischen Aussagen. Jesus sagt beim Abendmahl: Das ist mein Blut vergossen zur Vergebung der Sünden. Ohne dieses symbolische Blut – kein Zugang zum Himmel.

      Natürlich steht dir dein Lebensstiel offen und ich habe absolut nichts dagegen. Doch es mit dem Eingang ins neue Jerusalem zu verknüpfen geht für mich zu weit.

      Antworten
  15. Josef Berres

    Es ist richtig: Du sollst nicht töten. Das gilt für Mensch und Tier. Der, der tötet, ist harten Herzens und ohne Liebe.
    Eine klare Antwort erhälst du direkt von Jesus, im Evangelium der Essener.
    Näheres und weitere Darlegungen und Erklärungen wirst du über meine Email erhalten.
    Die manigfältigen Beweise und deren Folgen sind durch nichts zu widerlegen.
    In freundlicher Zuneigung,
    J.Berres

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Josef, Gott hat als erster ein Tier umgebracht, um den Menschen ein Kleid aus Fell zu schaffen (1.Mose 3,21). In 1. Mose 9,3 ordnet Gott an, dass der Mensch alle Tiere essen kann, nur das Blut soll man nicht konsmieren. Was jedoch nicht sein soll, dass Menschen andere umbringen (1. Mose 9,6). Was jedoch, wie sich später zeigt, nicht vor dem Gericht und dessen Strafvollzug schützt. Auch Kriege und Eroberungen kamen dazu (Josua 6,28). Jesus war auch kein Essner, sonst hätte er sich nicht mit all den Leuten treffen dürfen.

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      1. Re

        Hat GOTT wirklich ein Tier umgebracht?? es gibt viele Tiere mit Fell und um das Fell zu erhalten muss man kein Tier umbringen????!!!was macht dich da so sicher, es ist doch nur deine naheliegende Vermutung :)

        Antworten
        1. Moderator Hanspeter

          Ein Fell ist inklusive Tierhaut. Wolle nennt sich das andere. In 1. Mose 3,21 steht: “Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus F e l l und bekleidete sie.”

          Als Fell bezeichnet man (laut der Definition von Dathe/Schöps) die Haut von Säugetieren ab einer Haardichte von 50 bis 400 Haaren pro Quadratzentimeter.

          Antworten
          1. Re

            Gabs die Definition auch damals schon für Fell???? Also auch wenn es so gemeint war, genau wissen kann man ja nichts……Aber da sieht man ja wieder, dass wegen unseren Sünden , wegen den Sünden der Menschen unschuldig Blut vergossen wurde. Also hätte Gott das Umbringen von Tieren befürwortet, hätte er es ja schon vorm Sündenfall im Paradies zugelassen??? GOTT wollte den Menschen symbolisieren, wie schlimm die Folge der Sünde ist und wie sehr es schmerzt :) Aber mal aus reinen Interesse jeder argumentiert mit unterschiedlichen Bibelstellen um seinen Fleischkonsum zu begründen es gibt ja schließlich auch Bibelstellen wo gesagt wird “dass Gott am Brand- und Sündopfer keinen Gefallen hat und das jemand der einen Stier erschlägt so ist als ob er einen Mann schlägt” <— wie sind dann aus Fleischesser Sicht, diese Bibelstellen zu verstehen? oder die Bibelstelle, dass der Gerechte bamherzig zu seinen Vieh ist der Gottlose aber unbamherzig??<— also wie versteht ihr diese Verse?? ———————————–mir fehlt bei all diesen Meinungen und Argumentationen immer der Geist, Gott hat uns auch einen Geist gegeben um zu denken und um in bestimmten Situationen eben auch anders handeln zu können. Gott sagt ja auch in den 10 Geboten "du sollst nicht morden und du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren deines nächsten Gut" <—also all diese Dinge bricht man ja durch den heutigen Fleischkonsum, da ja jeder in unserer Gesellschaft, weiß dass der Fleischkonsum( auch wenn es wenig Fleisch ist) mit Leid und Hunger und Umweltverschmutzung und letztlich den Tod durch dieses verbunden ist, denn sicher sein kann man sich nicht, wenn man Fleisch kauft :) Also auch wenn es erlaubt wäre Fleisch zu essen, kann man es einfach nicht gut heißen, da Gott uns die Welt gegeben hat und eine Aufgabe übertragen hat, nämlich weise zu regieren :) Und das Fleischkonsum auch im geringen Ausmaß nicht weise ist, ist ja schon lange geläufig!! Also ich habe das Gefühl, dass Christen, genauso wie Nicht-Christen ganz böse werden beim Ansprechen der Thematik, bloß die Christen argumentieren anders, aber auch nicht sinnvoller :) Denke deren Bauch ist ihr GOTT, sonst würden sie es wegen ihren Mitmenschen und der Umwelt zu heutigen Zeit unterlassen Fleisch zu essen :)Wir haben die Pflicht die Welt zu schützen und was darin ist aber wir zerstören es durch z.B den Fleischkonsum, Autos, Technik z.B Handys–Rohstoff Kriege im Kongo etc… In erster Linie haben wir eine verantwortungsvolle Aufgabe gegenüber Natur, Mensch und Tier und wenn dazu gehört auf Handy, Auto, und Fleisch zu verzichten bin ich bereit es zu tun, ich tue es ja schon :) Ich möchte Gottes Schöpfung nicht mit zerstören durch unnötigen Konsum und wenn ich nur noch Brot und Wasser hätte auch okay, hauptsache es geht den anderen gut :Dso sollte jeder denken, dann gäbe es kein Leid.,..vielleicht versteht es ja jemand und zudem was Mel geschrieben hat, macht Sinn und ist ja auch der Ursprung den Gott wieder erschaffen will :) wenn Fleisch notwendig wäre, hätte Gott dieses ja auch beibehalten aber nein er kehrt zum Leben zurück und verbannt den Tod und die Sünde :)Denke wenn jemand ersthaft bemüht ist lässt er all dieses Konsumdenken hinter sich und folgt einfach Jesus :) genau , dass will ich tuen ohne Tod und Blut, sondern mit meinem Herz. Wenn der Mensch mal soviel Zeit in die Unterlassung seiner Sünden investieren würde , anstatt über das Thema Fleisch zu reden, gäbe es eh kein Fleisch :) weil die Liebe ist Leben :)

            Antworten
      2. Anonymous

        Ja, das war ALLES nach dem Fall und der Vertreibung aus dem Paradies. Der Mensch steckte bereits in der Sünde und wurde von Gott adequat gekleidet, den Umständen entsprechend sündhaft.

        Antworten
  16. Mantas

    Hey. Sei Gott mit euch allen. Es wird auch geschrieben, dass so ihr über anderen urteilt so werdet ihr selbst verurteilt. Ob es jetzt gut oder schlecht ist bin auch selbst noch unsicher aber ich denke mir so wenig wie möglich Fleisch zu essen kann nicht schaden.

    Liebe Grüße

    Antworten
  17. Willy

    Hier möchte ich Erich Zenger, deutscher römisch-katholischer Theologe und Universitätsprofessor, der als bedeutendsten alttestamentlichen Bibelwissenschaftler und Christen für Tiere :
    http://christen-fuer-tiere.de/, zu Wort kommen lassen.

    Hören wir mal was Herr Zenger zum Thema zu sagen hat:
    ” [Der] Schöpfungsauftrag ist (…) ein gottgegebener Auftrag zur Ordnung und zur Gestaltung der Welt – aber nicht zur schrankenlosen Herrschaft „über alle Geschöpfe“ und schon gar nicht zum zerstörerischen Krieg gegen die Erde, wie die amtlichen Übersetzungen der beiden großen deutschen Kirchen nahezulegen scheinen: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet …“ (Martin Luther). „Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrschet …“ (Einheitsübersetzung). (…)
    Das von M. Luther mit „untertan machen“ und von der Einheitsübersetzung mit „unterwerfen“ übersetzte hebräische Wort kabasch meint „seinen Fuß setzen auf“. Dieser Gestus hat nach Ausweis der altorientalischen Bildtradition sowie der Verwendung des Wortes und der mit ihm verwandten Wörter im Alten Testament ein vielschichtiges Bedeutungsfeld. „Seinen Fuß setzen auf…“ kann also durchaus meinen, jemanden oder etwas schützen. Es ist ähnlich, wenn wir im Deutschen sagen „über jemand seine Hand halten, auf jemand seine Hand legen“; auch dies muss nicht negativ sein, sondern kann durchaus die besondere Obhut meinen, mit der wir jemanden begleiten und schützen. […]
    Den zweiten Aspekt übersetzen wir gewöhnlich mit „herrscht über (…) jedes Tier“. Auch hier gab es immer wieder die Versuchung, dieses Herrschen nach dem Modell rücksichtsloser Diktatoren und brutaler Schlächter zu verstehen. Achtet man auf das Bild, das mit dem hebräischen Wort radah gemeint ist, legt sich ein anderes Verständnis nahe. Das hier für „Herrschen“ gebrauchte Wort bezeichnet eigentlich das Umherziehen des Hirten mit seiner Herde, der seine Herde auf gute Weide führt, der die Tiere gegen alle Gefahren schützt, sie vor Raubtieren verteidigt und die schwachen Tiere seiner Herde gegen die Starken schützt und dafür sorgt, dass auch sie genügend Wasser und Nahrung finden. Dass ein solcher Hirte seit alters ein Bild gerade für die Amtsführung eines guten und gerechten Königs war, der sich ganz für sein Volk einsetzt, vor allem die Rechte der Schwachen schützt und so ein glückliches Leben für alle garantiert, wird nicht verwundern. […]
    Der biblische Herrschaftsauftrag ist eine Metapher, die an der Beziehung Mensch – Tier – Lebensraum die Verantwortung der Menschen für das Lebenshaus verdeutlichen will, insofern die Menschen sorgende und verfügende, schützende und ordnende Repräsentanten des Schöpfergottes selbst sein sollen. Als solche sollen sie königliche Hirten der Lebewesen sein, zumal die Fürsorge der Schöpfergottheiten für ihre Geschöpfe häufig als Hirtentätigkeit gezeichnet wird. Der sogenannte „Herrschaftsauftrag“ ist also eigentlich ein „Hüteauftrag“. Es ist keine Erlaubnis zur Zerstörung des Lebenszusammenhangs, sondern im Gegenteil: Gen 1,28 ist der Auftrag an den Menschen, dafür Sorge zu tragen, dass die Erde Lebensraum für alle Lebewesen bleiben soll. ”

    Was meinen ” Christen für Tiere ” dazu und wie begründen sie es mit der Bibel:

    1- Gott sieht im Garten Eden die schöpfungsfreundlichste Form der Ernährung für den Menschen vor:
    eine rein pflanzliche!
    »Als Nahrung gebe ich euch die Samen der Pflanzen und die Früchte, die an den Bäumen wachsen, überall auf der ganzen Erde. Den Landtieren aber und den Vögeln und allem, was auf dem Boden kriecht, allen Geschöpfen, die den Lebenshauch in sich tragen, weise ich Gräser und Blätter zur Nahrung zu. So geschah es.“ (Gen 1,29-30)
    2- Die Züchtung von Tieren für die Tierindustrie vernichtet die ursprüngliche gottgegebene Einzigartigkeit
    der Tiere und verhindert ihr natürliches Verhalten.
    Das ist, als würde man sagen: „Lieber Gott, ich glaube, du hast das Huhn nicht ganz richtig gemacht.“
    3- Die Heilige Schrift legt nahe, dass auch Tiere in die Gottesbeziehung aufgenommen wurden. Somit
    sind wir im Glauben an Gott mit ihnen – als unseren Mitgläubigen – verbunden.
    „Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Markus 15,16)
    „Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.“ (Offenbarung, 13)
    4- Gott hat den Bund auch mit den Tieren geschlossen.
    „Ich schließe meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und auch mit allen Tieren, die bei euch in der Arche waren und künftig mit euch auf der Erde leben, den Vögeln, den Landtieren und allen kriechenden Tieren. Ich gebe euch die feste Zusage: Ich will das Leben nicht ein zweites Mal vernichten. Die Flut soll nicht noch einmal über die Erde hereinbrechen. Das ist der Bund, den ich für alle Zeiten mit euch und mit allen lebenden Wesen bei euch schließe. Als Zeichen dafür setze ich meinen Bogen4 in die Wolken. Er ist der sichtbare Garant für die Zusage, die ich der Erde mache.“ (Genesis 9, 9-13)
    5- Gottes Liebe gilt nicht nur uns Menschen allein. Er liebt seine gesamte Schöpfung – auch die Tiere!
    „Dann sprach Gott: »Die Erde soll Leben hervorbringen: alle Arten von Vieh und wilden Tieren und alles, was auf der Erde kriecht.« So geschah es. Gott machte die wilden Tiere und das Vieh und alles, was auf dem Boden kriecht, alle die verschiedenen Arten. Und Gott sah das alles an: Es war gut.“ (Gen 1, 24-25)

    Antworten
  18. Peter

    Dein Ansatz ist schon falsch, da es völlig egal ist was in der Bibel oder im neuen Testament steht. Zu dieser Zeit gabe es noch keinen Darwin und kaum Erkenntnisse über die Intelligenz und die Empfindungsfähigkeit von Tieren. Daher muss das Thema mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet werden.
    Gut finde ich , dass du dir Gedanken über das Leiden der Tiere machst und nur Fleisch von artgerecht gehaltenen und schonend getötetet Tieren isst. Schuld lädst du aber trotzdem auf dich, da wir alle inmitten von Leben leben, das leben will. Diese Schuld darfst du nicht verdrängen oder wie du es machst, mit der Bibel rechtfertigen. Nein, du musst dir klar darüber sein, dass du deinen Genuss mit dem Leiden und dem Sterben von anderen empfindungsfähigen Wesen erkaufst.
    Leben in der Liebe allen Wesen gegenüber, denn die Liebe ist der Weg.

    Antworten
    1. Damian

      Hallo!

      Offensichtlich hast Du nicht bemerkt, dass es hier um die Frage geht, ob man als CHRIST Fleisch essen darf. Da die Bibel der wichtigste Maßstab eines jeden Christen ist, ist es genau der richtige und einzige Weg, Antworten auf diese Frage in der Bibel zu suchen. Da ist es dann auch egal, was Darwin und andere Naturwissenschaftler mittlerweile herausgefunden haben. Ein Christ ist offensichtlich grundsätzlich durch das Neue Testament dazu legitimiert, Fleisch zu essen. Deshalb macht er sich damit vor Gott auch nicht schuldig und genau darum ging es in der Ausgangsfrage.
      Deine Argumentation kann ich trotzdem gut nachvollziehen, jedoch steht der Gedankengang, ob der Genuss beim Fleischessen auf dem Leiden von wehrlosen Tieren beruht, für einen Christen eben erst an zweiter Stelle, denn die oberste Instanz für ihn ist nun einmal Gott und nicht die Naturwissenschaft.
      Du versuchst also, die Frage mit einem Verweis auf humanistische Moral- und Wertvorstellungen basierend auf der Naturwissenschaft zu beantworten, was aber einfach nicht möglich ist, obwohl deine Argumente für den heutigen, aufgeklärten Menschen grundsätzlich gut nachvollziehbar sind und deshalb auch bei Christen (wie mir ;D), durchaus nicht abgelehnt werden.

      Antworten
      1. Sabine

        Ich danke dir. So habe ich es auch verstanden. Aber ich werde noch weniger Fleisch essen und mich in der vegetarischen Ernährung schlau lesen. Es fehlt mir nicht, wenn ich es nicht esse. Also kann ich auch versuchen ganz darauf zu verzichten.
        Ein lieber Gruß ♡

        Antworten
  19. anni

    Ich lebe mit Jesus und bin vegan und es ist zumindest für mich der einzig sinnvolle Weg – und so wie ich Jesus verstanden habe sind wir oben im Himmel alle sowieso wieder veggie, weil wir im Paradies nur Samen und Pflanzen gefuttert haben ( Genesis 1,29″Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen), und es im Himmel ja dann wohl wieder so sein wird weil “Und der Tod wird nicht mehr sein,keine Trauer, keine Klage,kein Schmerz wird ferner noch sein: DAS ERSTE IST VERGANGEN!” -> Offb 21,4-5 – also auch keine gekillten Tiere mehr denke ich.. :-)

    Läääst but not least – Mandy Dein Blog inspiriert mich ständig neu und dabei so herrlich kreativ geschrieben – Mach weiter ja? :-)
    Anni

    Antworten
    1. Franzi

      Ich glaube Gott meinte damit nicht das man sich von nun an nur mit Pflanzen sich ernähren sollte und außerdem sind Pflanzen auch Lebewesen, sie können nur nicht Ihre Gefühle ausdrücken wie Tiere…
      Generell ist alles außer Wasser natülich lebending was ein Mensch zu sich nimmt. :)

      Antworten
      1. jojo

        Schmerzen sind Empfindungen, die ein Bewusstsein im physiologischen Sinn voraussetzen. Pflanzen können in diesem Sinne keine Schmerzen empfinden. Sie besitzen weder ein zentrales Nervensystem, noch ein Gehirn oder damit vergleichbare Systeme, die für so komplexe Fähigkeiten wie die Entstehung eines Schmerzgefühls verantwortlich sein könnten. Für Pflanzen gibt es zudem keine evolutionäre Notwendigkeit, unter Schmerzen zu leiden. Als stationär gebundene Organismen wäre ein Schmerzgefühl für sie kontraproduktiv. Natürlich besitzen auch Pflanzen Strategien, um auf Verletzungen zu reagieren, die ist mit der Empfindungsfähigkeit von Tieren aber nicht vergleichbar.

        “Tierrechte sind ja inzwischen ein oller Hut – wer wirklich etwas auf sich hält, setzt sich neuerdings für die Rechte der Pflanzen ein! Hier haben Fleischesser nun aber eindeutig die Nase vorn – auch wenn es einige Besserwisser gibt, die darauf verweisen, dass mehr als die Hälfte der weltweiten Getreideernte in die Tierhaltung zur Ernährung der Tiere gehen und durch den Konsum tierischer Produkte deshalb noch viel mehr Pflanzen zu Schaden kommen als wenn man Pflanzen direkt ist ohne den Umweg über das Tier zu machen”

        Antworten
  20. F.E.D.K.

    Wir sind Gottes Geschöpfe- das wir um Gottes Gnade und Gerechtigkeit beten,während wir weiterhin fortfahren,das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet werden,ist unvereinbar.Haben Tiere eine Seele oder Gefühle,kann nur fragen,wer über keine der beiden Eigenschaften verfügt.

     

    Wahre Menschliche Kutur gibt es erst,wenn nicht nur die Menschenfresserei,sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt.

    Eine tote Kuh oder ein totes Schaf auf der Weide gilt als Kadaver.Das selbe Aas präpariert und beim Fleischer hängend,wird als Nahrung bezeichnet.

     

    Kranke Welt,Kranke Menschheit……Die Bibel ist ein Märchenbuch,so wie alle Religionen,und Kirchen,dahinter steht Satan.

    Antworten
  21. Anonymous

    Ja lieber Thomas,

     

    da hast du recht, die Katholische Kirche ist nun daran das Wort, du sollst nicht Töten in du sollst nicht morden umzuwandeln damit man dann eben getrost Tiere töten kann ohne sich nicht an die zehn Gebote zu halten.

    In den zehn Geboten heisst es ja, du sollst nicht Töten, was für mich heisst jegliches Leben nicht zu töten.

    Und was die Aussage das einige Jesus al Gott darstellen hier eine eindeutige Aussage in:

    Johannes 14,28
    Ihr habt gehört, dass Ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr Mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass Ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als Ich.

     

    Antworten
    1. Colin

      Nun Anonymous,

      warum hat GOTT im alten Testament die Tieropfer angenommen. Warum durften die heiligen Männer dieses Fleisch (als Einzige) essen. "Du sollst nicht töten" bezieht sich, wie ich die Bibel verstehe, nur auf Menschen. Was ich aber bezüglich des Tötens von Tieren glaube: Sie dürfen nicht in Massentierhaltung geopfert werden ( Kücken, die unter Rasenmähern vernichtet werden usw.) Die Naturvölker haben sich bei einem Tier, das sie töteten, für ihr Opfer bedankt. Auch heute noch, auch in Europa, wird jedem Tier einer "Strecke" am Ende der Jagd ein sogenannter "Bruch" in's Maul gelegt.
      Das "Südtiroler Jagdportal" schreibt unter anderem dazu:

      Bruchzeichen sind für die  praktische Jagdausübung wichtig.

      Bruchzeichen haben ihren Sinn sowohl im jagdlichen Brauchtum als auch im praktischen Jagdbetrieb. Brüche sind die Zeichensprache der Jäger. Sie sind so alt wie die Geschichte der Jagd. So lange verständigten sich die Jäger durch Bruchzeichen und schmückten sich, ihre Hunde und das erbeutete Wild mit Brüchen. Ein alter Brauch ist der sog. "letzte Bissen", d. h. dem erbeuteten Wild wird ein Zweig ins Maul gelegt. Diese Form der Aussöhnung mit dem getöteten Wildtier geht auf Riten von Jägern der Vorzeit und späterer Naturvölker zurück.

      Antworten
  22. Thomas

    Meine Gedanken.

    Das Wort zu halten und nicht zu brechen, bedeutet für mich nicht zu spekulieren oder Worte zu seinen Gunsten aus zu legen.

    Du sollst nicht töten. Du sollst nicht morden bezieht sich auf einen Menschen. Töten, dieses Wort benutzt man bei Tieren. Na dann was hat unserer Bruder nur gemeint damit.

    Er sagt wir sollen nicht töten, keine Tiere töten und keine Menschn morden.

    Er sagt auch. Ich bin der Sohn Gottes. Ich frage mich wie einige Ihn als Gott dar zu stellen versuchen.

    Der Geist in seinen unreinen Zustand, vermag allerlei Unheil sich zu erdichten, doch die Worte sind klar von Jesus.

     

    Thomas

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  23. Lea

    Leider wurde hier die Schöpfungsaufgabe komplett außenvor gelassen.
    In dieser wurde die Verantwortung über die Welt dem Mensch übertragen, als Behüter und Bebauer zu fungieren (1. Mose 2,15). Der Fleischkonsum aus heutiger Perpektive ist eine ökologische Katastrophe. Ergo wird die göttliche Schöpfung zerstört. Ich glaube nicht, dass das Gott gewolt hat.

    Die heutigen Standards der Massentierhaltung sind brutal und grausam. Galt die Barmherzigkeit Jesu denn nur Menschen? Hat er das Leiden der Tiere ignoriert? "nur das Herz der gottlosen ist den Tieren gegenüber unbarmherzig" (Sprüche 12,10)

    Ebenso zu bedauern ist, dass der ganze "Artikel" sehr einseitig und kaum bis gar nicht reflektiert geschrieben wurde. Als Entscheidungsgrundlage kann er daher nicht genutzt werden. Ohne eine Gegenüberstellung der Fakten (Pro/Contra) ist das eher als wertlos einzustufen. (Petrus hat sich übrigens auch sehr oft gegen den Konsum von Fleisch ausgesprochen ("Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich überhaupt kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben." (I Kor 8,13))

    Es gibt Bibelstellen (1.Korinther 8,8), die für den Konsum des Fleisches sprechen, aber auch mindestens genauso viele, die eine gegenteilige Meinung zulassen.
    Da man diese Frage leider nicht aus chrislichter Sicher eindeutig beantworten kann, spielt die Ethik eine große Rolle bzw. die Konsequenzen der Massentierhaltung/des enormen Fleischkonsums.

    Liebe Grüße.

     

    Antworten
    1. Myriam Reittinger

      Liebe Lea,

      Du schreibst:

      Die heutigen Standards der Massentierhaltung sind brutal und grausam. Galt die Barmherzigkeit Jesu denn nur Menschen? Hat er das Leiden der Tiere ignoriert? "nur das Herz der gottlosen ist den Tieren gegenüber unbarmherzig" (Sprüche 12,10)

       

      Du hast recht. Genauso denke ich auch. Ich bin sicher, dass Gott keine Massentierhaltung möchte. Ich finde es gut, dass immer mehr Menschen sensibel werden für das ganze unendliche Tierleid.

      Liebe Grüße

      Myriam

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  24. Anonymous

     

    Hallo Hanspeter,

     

    ich empfele dir ein Buch zu lesen was sich für dich lohnen mag, hier zu bestellen:

     bei buch7.de

    und zwar heisst das Buch:

    Kein Fleisch macht glücklich von Andreas Grabolle einem Biologe, Klimaexperte und Wissenschaftsjournalist sehr empfelenswert für dich.

    Gruss

    Antworten
  25. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Hallo Willy und Anonymous

    Jesus sagt: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! (Matthäus 7,1)

    Meine Zukunft liegt in dessen Händen, der gesagt hat:

    Johannes 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

    Lukas 22,19-20: Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

    Für mich widerspricht sich Gott in der Bibel nicht. Jesus sagte Matthäus 5,17: "Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." So leben wir auch jetzt offensichtlich noch nicht in einer vollkommenen Welt, doch Gott wird seine Versprechen erfüllen und hat einen Teil schon erfüllt.

    Die Frage die sich stellt: Muss Gott (und damit die Bibel) sich eurer Vorstellung anpassen oder umgekehrt?

    Anonymous, warum befiehlt Gott nach deinen Ausführungen wie man ein Tier töten soll, wenn das so verwerflich ist?

    Warum werden alle Tiere in der Natur gegessen oder gefressen?

    Herzliche Grüße Hanspeter

    Antworten
    1. willy

      Hallo Hanspeter, man versucht Dich hier aufmerksam zu machen.                                       " Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde! Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner! (Matthäus 18,15-18). Hier kann ich Anonymous nur raten seine kostbare Zeit nicht mehr zu verschwenden, denn er wirft Perlen vor die Säue.  (Danke Anonymous, mich haben Deine Ausführungen bereichert)                                                                                                                                                                                                           Und…… was für ein Unsinn dass jedes Tier in der Natur gefressen wird! Ja, in der freien Wildbahn fressen sich die Tiere auch, aber sie schlachten sich nicht aus reiner Gier ab.

      So, aber nun ist wirklich Schluss. Ab jetzt ist dieser Blog und Hanspeter für mich Spam

      Antworten
  26. Anonymous

    Lieber Hanspeter,

    deine Einstellung zu unseren Mitgeschöpfen ist schauerlich und verwerflich. Ich hoffe wirklich auch, dass dein Weg ins Reich Gottes nicht mit Tierkadaver übersät ist und auch hoffe ich für dich, dass nicht ein Tier am Jüngsten Tag am Gericht sitzt und dich beurteilt.

    Du schreibst, dass du dich lieber an die Bibel hältst  anstatt auf ein Buch von 1973. An was für eine Bibel hältst du den dich überhaupt? Ich kann dir nur so viel sagen auch der Teufel hält sich an der Bibel fest und verfälscht sie wo er nur kann. Hier ein kleines Beispiel:

    Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: "Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Ähnlich oder gleich lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Nach Jeremia zum Beispiel hat Gott keine Tieropfer befohlen (z. B. Jeremia 7, 21-23).

    Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?

    In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes" (Nr. 140).
    Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament seien "einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen "müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.).

    Wenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.

    Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen. Das Neue Testament erscheint dabei oft nicht "besser" ist als das Alte Testament, und es markiert bei Paulus und seinen Schülern oft sogar einen Niedergang.
    Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?

    Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder ein Anderer? Vielleicht der Teufel?

               Linke Spalte                          rechte Spalte

       Die ursprüngliche Botschaft      Wie der Teufel in der Bibel hauste

    3) Mensch und Tier sollen in Frieden miteinander leben

    Durch den Propheten Jesaja wird Gottes Vision für das kommende Friedensreich enthüllt:
    "Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg."

    (Jesaja 11, 6-9)

    Jesus vergleicht seinen geistigen Auftrag sogar mit der Fürsorge eines guten Hirten für die ihm anvertrauten Tiere. Diese Fürsorge schließt den Einsatz des eigenen Lebens ein.
    "Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe".*

    (Johannes 10, 11)

    * Dieser Vergleich macht nur Sinn, wenn die Schafe später nicht geschlachtet werden und man sie stattdessen "nur" zur Gewinnung von Wolle (was für die Herstellung von Kleidern damals notwendig war) hält und von ihnen kleinere Mengen von Milch für Milchprodukte nimmt, was das Aufwachsen der Lämmchen nicht beeinträchtigt. Damit sie sind die Schafe als Haustiere auch Freunde des Menschen. 
    Damit knüpft Jesus an den Propheten Sacharja an, für den ebenfalls klar war, dass die Schafe nicht geschlachtet werden sollen. Der Hirte hütet die Tiere.

    Der Prophet Sacharja spricht:
    "So spricht der Herr, mein Gott: ´Hüte die Schafe, die geschlachtet werden sollen. Ihre Käufer töten sie, ohne es zu büßen. Ihre Verkäufer sagen: ´Gepriesen sei der Herr; denn ich bin reich geworden.` Ihre Hirten haben kein Mitleid mit ihnen. Wahrhaftig, Ich habe kein Mitleid mehr mit den Bewohnern des Landes." **

    "Der Herr sagte zu mir: … Ich lasse einen Hirten auftreten. Um das Vermisste kümmert er sich nicht, das Verlorene sucht er nicht, das Gebrochene heilt er nicht, das Gesunde versorgt er nicht. Stattdessen isst er das Fleisch der gemästeten Schafe und reißt ihnen die Klauen ab. Weh Meinem nichtsnutzigen Hirten, der die Herde im Stich lässt. Das Schwert über seinem Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll völlig verdorren, sein rechtes Auge soll gänzlich erblinden." **

    (Sacharja 11, 4-6.15-17)

    ** Hier ist in beiden Fällen das Gesetz von Saat und Ernte angesprochen. Dem Menschen, der kein Mitleid mit den Schafen hat, wird es genauso ergehen wie den Tieren, die er schlachtet, und sie werden ebenfalls getötet. Und so wie der Mensch auch Tiere verstümmelt, so wird es ihm ebenfalls bald selbst ergehen.
     

    Der Mensch soll das Tier nach genauen Anweisungen umbringen

    Gottes Wort laut dem 3. Mosebuch:
    Der Priester soll beim Schaf "seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und es vor dem Offenbarungszelt schlachten." "Den ganzen Fettschwanz, den er nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll", soll er Gott "darbringen".

    (3. Mose 3, 8-9)
     

    Den Stier soll der Priester "abhäuten und ihn in Stücke zerlegen". Sein Fell und seinen Mageninhalt soll er "aus dem Lager hinaus an den Abfallplatz schaffen".

    (3. Mose 1, 6; 4, 11-12)
     

    Von der Ziege soll er "den Kopf auf das Holz über dem Altarfeuer legen".

    (3. Mose 1, 11-12)
     

    Der Taube soll er "ihren Kopf abtrennen", "ihren Kropf mit den Federn entfernen" und ihr die "Flügel einreißen, ohne sie dabei zu teilen … Ihr Blut soll gegen die Altarwand ausgepresst werden".

    (3. Mose 1, 15-17)

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  27. Anonymous

    Also als erstes möchte ich Willy ein dickes Lob aussprechen für seine Haltung.

    "Man macht sich keine Vorstellung, welch ein Vernichtungskampf gegen diese vegetarische Wahrheit im Christentum seit 2000 Jahren geführt worden ist", schreibt der bekannte Theologe Carl Anders Skriver in seinem Buch Die Lebensweise Jesu und der ersten Christen (Lübeck 1973). So ist den meisten Menschen heute nicht mehr bekannt, dass Jesus und die ersten Urchristen auch Freunde der Tiere waren und auf Fleischnahrung verzichteten.

    Anscheinend auch dir nicht lieber Hanspeter.

    du kannst dich hier mal einlesen:

     

    Eindringliche Warnungen

    Mittlerweile hat sich die weltgeschichtliche Situation allerdings vielfach verändert, und Natur und Tiere gehorchen dem Kannibalen "Mensch" insgesamt immer weniger. Naturkatastrophen stürzen immer häufiger auf die Menschen ein, und die durch den Fleischverzehr verursachten Krankheiten und Seuchen nehmen weltweit rapid zu. Immer wieder hatte es zuvor in der Geschichte gegen den Widerstand von Theologie und Kirche Versuche gegeben, die verrohte und tierkannibalische Menschheit aufzurütteln. So wird auch heute von vielen Gruppen und Einzelpersonen eindringlich davor gewarnt, das bestialische Verhalten gegenüber der Tierwelt fortzusetzen. Denn Tiere leiden und empfinden wie wir Menschen, je nach ihrem Bewusstseinsgrad mehr oder weniger. Für den Verursacher dieses Leids, den Menschen, bedeutet dies früher oder später: Was er sät, das wird er ernten, so die Warnungen. Konkret: Was er den Tieren antut, fällt früher oder später auch auf ihn zurück und wird ihm angetan – wenn es nicht rechtzeitig und ernsthaft bereut und durch ein neues Verhalten unter Beweis gestellt wird.

    Gandhi: Europa verwirklicht den Geist Satans

    Der Hinduist Mahatma Gandhi, ein Anhänger der Bergpredigt des Jesus von Nazareth, erklärt am 8.9.1920: "Es ist meine feste Überzeugung, dass das heutige Europa nicht den Geist Gottes und des Christentums verwirklicht, sondern den Geist Satans. Und Satan hat den größten Erfolg, wo er mit den Namen Gottes auf den Lippen erscheint … Ich meine, dass das europäische Christentum eine Verleumdung des Christentums Jesu bedeutet" (zit. nach W. Gabriel: Gandhi, Christus und die Christen, Halle 1931; auch in: Indische Geisteswelt, Band I, Glaube und Weisheit der Hindus, Hrsg.: Helmuth von Glasenapp, Holle-Verlag, Darmstadt 1958, S. 280 f.). Die Verhöhnung von Christus durch die großen Kirchen, so wie sie Mahatma Gandhi beschreibt, bedeutet auch für die Tiere unermessliches Leid und Grauen bis in die Gegenwart. Zwar ist z. B. in Deutschland seit dem Jahr 2002 der Tierschutz auch im Grundgesetz verankert, doch hat sich dadurch praktisch für die Tiere nichts verbessert (vgl. dazu ein Plakat aus dem Jahr 2000). Mit der Einrichtung der industrialisierten Massentierhaltung und ihrer Auswüchse nach dem 2. Weltkrieg, den immer bestialischeren Tierversuchen und der gnadenlosen Jagd haben die Folgen der kirchlichen Lehre von der Sonderstellung des Menschen einen in der Geschichte bisher beispiellosen Höhepunkt erreicht. Dieser Höhepunkt ist aber gleichzeitig der Kipppunkt bzw. der Wendepunkt. Denn die Natur und ihre Elemente gehorchen der selbsternannten "Krone der Schöpfung" immer weniger und die durch die bestialische Behandlung bedingten Krankheiten und Seuchen der Tiere greifen immer mehr auf den Menschen über. Der Mensch verliert also jegliche Kontrolle über die Natur. Und das Leid, das er den Tieren zufügt, fällt immer schneller auf ihn selbst zurück.

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    1. Hmm

      Hallo,
      Hmm- sehr interessiert habe ich den Bloginhalt sowie auch die Kommentare bis hier gelesen. Ich kann beide ‘Seiten” und Standpunkte sehr gut nachvollziehen.
      Meine vergangenes Leben und Denken kann wohl noch besser die von dir -Anonymus und Hanspeter -eingenommene Haltung teilen. Ich habe seit meinem 5Lebensjahr kein Tier gegessen, da ich wusste ich würde es nicht allein für den “Verzehr” töten wollen. Alles andere war Augenschließerei für mich und kam nicht in Frage. Bedauerlich wurde es dann erst als ich mit späterem Alter von der Gelatine hörte und dann von immer mehr Produkten wo diese drin ist..
      Nun ja, bis dahin kannte ich Jesus nur als eine Art optimales Vorbild- quasi als bester Mensch der je gelebt hatte- er war zu bewundern und wusste wie man lebte. An eine außerkörperliche Kraft die mich kannte und liebte und immer bei mir ist ebenfalls;)
      Aber erst in den letzten Jahren erfuhr ich dann von der “Funktion” welche Jesus laut Christentum (Nachfolgerschaft Christus- nicht durch Institutionen, sondern durch Christus und dem heiligen Geist verbunden) für jeden Menschen von uns bietet. Und dass er darauf wartet, dass wir zu ihm kommen und etwas sagen wie- auch wenn ich es ganz alleine versuche so gut wie möglich zu leben, Jesus, ich schaffe es nicht! ich sündige, ich bin egoistisch, besserwisserisch, hochmütig und vieles mehr; bitte vergib mir, denn du hast die Kraft mir zu vergeben, du hast die Würde mir zu vergeben – Bitte nimm mein altes Leben- samt Sorge, Schuld und Ängsten-, führe mich in meinem Leben und sei nun mein Zentrum meines Lebens. Weise mich so, dass ich tun kann- was dich ehrt und nicht mich. Und gib mir den Geist, der von dir und deinem Vater kommt; von meinem Schöpfer und auch Vater.”
      Halleluja, dass Jesus mehr sein möchte als eben ein gutes Vorbild. Sondern dass du dich persönlich dafür entscheidest, ihm dein Leben zu geben, in Beziehung zu ihm lebst und so, dass wir unseren Schöpfer ehren und nicht Ehre für uns selbst sammeln. Diesen Punkt hatte ich vielleicht mal sehr theoretisch irgendwo aufgeschnappt, zuvor nur nie lebendig von jemandem offenbart bekommen. Denn dies ist für mich tatsächlich eine Offenbarung. :)
      Jesus sagt: Seid gewiss: “Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt” (Matthäus 28:20)
      Eine Bibelstelle, die unsere Stellung noch mal wiedergibt hierzu: “Christus aber ist treu als Sohn,der über das Haus Gottes gesetzt ist; sein Haus aber sind wir, (…)” Hebräer 2:6
      Die Textstellen der Bibel die sich augenscheinlich widersprechen, fordern mich ehrlich gesagt auch ziemlich heraus. Nichts desto trotz Habe ich mich entschlossen, dass ich darin vertraue, dass die Bibel aus einem(!) Geist geschrieben wurde, der nun mal bei allen Autoren von unserem Schöpfer kam und in diesem Sinne heilig und wahr ist. Ich denke nicht, dass wir “aktuellere Literatur” brauchen, weil unsere Zeit anders ist. Jesus hat Fisch gegessen und sogar an andere Menschen verteilt- dies war für mich als langjährige Vegetarierin auch nur noch mit dem Argument zu vertreten, dass die Bibel eben auch nur von Menschenhand und aus menschlichem Geist geschrieben wurde, etc etc. Dieses lasse ich aber nicht mehr gelten. Wenn die Bibel nur aus menschlichem Geist geschrieben wäre, wäre es für die Wissenschaft leicht historische Fehler oder Ähnliches zu finden. Es geht aber um den Geist, der in den Worten steckt und der auch unseren Geist beim lesen stärkt.
      Gott kennt unser Herz. Wenn wir Fleisch essen, und Gott von Herzen im Gebet und Geist danken können- wird er es uns später nicht vorwerfen. Bewusstsein und Dank an Gott für das getötete Tier was man zu sich nimmt sehe ich jedoch auch als sehr wichtig an.
      Vorsicht sollte jedoch noch mehr geboten sein, mit welchem Glauben ich meinem Geist fülle. Natürlich ist es wunderbar, wenn man die Bergpredigt bejaht- aber wenn man die Bergpredigt einfach aus dem Kontext nimmt, fehlt der Weg dahin wie du den Geist empfängst aus dessen die Bergpredigt gesagt wurde. Dies ist viel bedeutender. Jesus hat selbst in der Bergpredigt Bezug auf das alte Testament genommen und als er jung war hat er die Schrift/AT studiert. Er ist nie gegen die Schrift gegangen, sondern hat sie erfüllt. Er hätte Sklaven befreien können, Frauen emanzipieren oder uns klar und deutlich sagen können, dass wir kein Fleisch essen sollen.. Hätte, hätte, hätte – er hat aber in erster Linie Prophezeiung erfüllt- was uns darauf führt, dass die Bibel NUR stellenweise wenig Sinn macht.
      Er hat wie gesagt Fisch an Menschen verteilt und vorher ein Dankgebet gesprochen und es gesegnet.
      Bzgl Autoren, die ihrem Geist dem hinduistischen oder buddhistischen Glauben anvertrauen, bevorzugen wie ihr vielleicht wisst (für mich war es bzgl dem hinduistischen Glauben=Vegetarier neu) einen vegetarischen Lebensstil, aber nicht, weil sie ihr Leben Christus gegeben haben und daran glauben, dass Jesus ihnen durch sein Opfer Frieden und Ewiges Leben bietet. Ich selber habe mich zuvor auch mit solchen Lehrern bzw eher dessen Lehren auseinandergesetzt.. Kann bis jetzt auch immernoch den geistigen Kampf in mir verfolgen. Da die Buddhistische Lehre auch in erster Linie die (auch von Jesus gebotene) Nächstenliebe in den Vordergrund stellt. Allerdings hatte ich bis dato nicht die Bibel kennen gelernt. Und folgendes fehlt im Hinduismus als auch Buddhismus:
      Kolosser 2:8-9 “Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen. Denn in ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes”
      Und wenn ich einen Wunsch auf der Welt und in meinem Leben hätte, der in Erfüllung gehen könnte, wäre es: Jesus Liebe, Vergebung und Befürwortung für mich gewiss zu haben… Was genau dazu führt- welcher Lebensstil, Bewusstseinszustand, vertretende Meinungen ich dafür auch haben muss, ist zweitrangig. Jesus Gnade und Liebe steht für mich dadrüber. Ich hoffe ihr versteht was ich meine und wollt es verstehen. Ich sage nicht, dass es egal ist was ich in meinem Leben tue. Nur ist es mir umfassend wichtiger, was Jesus über mich denkt, als was ich denke was richtig ist… Und das sagt mir persönlich alles aus, was ich auf Erden Wissen kann und glauben möchte.
      Und somit hoffe ich auch jetzt, dass die Nachricht aus einem von Gott befürworteten Geist kommt. Ich bitte, dass wir alle Weisheit empfangen um zu erkennen, was wahr ist und dass wir uns alle nach dem Tod in die Arme schließen und glücklich sein können an einem Ort zu sein wo es für immer nur reines, wahres und heiliges gibt. In Jesus Namen, bitte ich dies und danke für diese Konversation- Amen

      Antworten
    2. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Anonymous

      Anstatt auf ein Buch von 1973 beziehe ich mich lieber auf Bibel-Texte die aus allen Jahrhunderten bezeugt und noch erhalten sind.

      Übrigens: Jedes Tier wird in der Natur gefressen oder gegessen. Erst in neuster Zeit werden Kadaver kremiert oder Haustiere vergraben.

      Die biblischen Belege zum Fleischkonsum sind in allen anderen Beiträgen aufgeführt und ich wiederhole sie darum nicht.

      Herzliche Grüße Hanspeter

      Antworten
      1. Re

        Du suchst doch nur Ausreden für Deine Greueltaten UND deine Bluteslust!!
        Der Teufel war auch gut im Verdrehen so gut, dass ihm die Mehrzahl der Menschen glaubte.

        Wie ein Kind im Herzen solltest du dies betrachten!
        Wenn ein Kind hört, dass ein Tier für Wurst sterben muss isst es diese nicht mehr.
        Auch ich bin mit 5 Jahren so zum Vegetarier geworden und später zum Veganer.
        Fleisch wird heute nicht zum Leben benötigt, also ist es klarer MORD!

        Aber das Herz heute ist verblendet sowie der Geist!

        Denke für jeden mitfühlenden Menschen der Liebe im Herzen trägt stehen solche Rechtfertigungs-Gespräche nicht zur Debatte, weil er weder sich selbst über andere Lebewesen erhöht noch Leid verursacht.

        Antworten
  28. Anonymous

    Ich kann dazu nur eines Zitieren:

     

    Ein empfindsamer und mit Gott verbundener Mensch spürt den Schmerz anderer Menschen und auch von Tieren. Und so hat Jesus von Nazareth auch den Schmerz der Tiere wahr genommen, die auf die Schlachtbänke der Menschen gelegt werden. Dazu passt eine Erzählung, wonach er einmal erlebt hatte, wie ein Mann ein Pferd blutig schlägt. Daraufhin hat er gerufen: "Weh euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual" (Das Evangelium Jesu, Kap. 21, 5). Der evangelische Theologieprofessor Prof. Dr. Karl W. Rennstich schreibt, dass diese Erzählung auch Teil einer "alten Bibelhandschrift" ist, die in der Pariser Universitätsbibliothek aufbewahrt wird" (http://www.predigten.uni-goettingen.de/archiv-3/passion-im-lied-palmsonntag-2.html). Und die Autorin Sigrun Koerner (Und war mit den Tieren, Bückeburg 1994, S. 9) spricht von einer "uralten koptischen Bibelhandschrift", "die sich in der Nationalbibliothek zu Paris befindet".

    Gerade diese Überlieferung könnte man auch auf die Todesschreie der Tiere in den heutigen Schlachthöfen beziehen, die es in jeder größeren Stadt gibt, und man könnte auf ähnliche Weise rufen: "Weh euch, die ihr nicht hört, wie die Tiere zum Schöpfer im Himmel klagen und um Erbarmen schreien! Dreimal wehe aber über die, über welche sie in ihren Schmerzen schreien und klagen." Und dass demgegenüber eine "schonende" und "liebevolle" Schlachtung in einer Bio-Metzgerei nicht die urchristliche Alternative zu den Fließband-Schlachtungen ist, kann man auch aus anderen antiken Dokumenten erschließen. 

    Antworten
    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

      Hallo Anonymous

      Es gibt noch viele Geschichten, die in nicht-biblischen Büchern stehen. Deshalb haben die Christen eine Sammlung (Kanon) zusammengestellt, welche Bücher abgelehnt werden und welche zugelassen sind. Die Katholiken wählten 77, die Evangelischen haben 66 Bücher.

      In 1. Mose 9,3-4 sagte Gott: „Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esst das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist!“

      Für Juden gab es später noch die Einschränkung der reinen und unreinen Tiere (= nicht für den Verzehr zugelassen).

      Das ist ganz unabhängig davon, was du und ich heute empfinden. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass einige Tierhaltungen und Schlachtung abstossend wirken.

      Antworten
      1. Willi nänni

        Lieber Hanspeter

        Ich finde es gut, dass du dich so an die Bibel hältst. Doch Gott hat uns (ich hoffe auch dir) auch Gefühl, Sinn fürs Ethische und vor allem einem Verstand gegeben. Und wenn mir mein Verstand sagt, dass auch ein Tier von Gott gesegnet und sicher auch geliebt wird, esse ich einfach kein Fleisch. Da kann in der Bibel stehen was will – ich gehorche meinem Verstand!
        Wer nur einmal in die Augen einer kurz vor der industriellen Tötung einer Kuh geblickt hat, dem vergeht jeder Appetit auf Fleisch.
        Das Tier ist zur Massenware geworden. Kälbchen und Mutterkuh werden nach ein paar Stunden getrennt, beide rufen sich oft über Tage verzweifelt zu, ihr Schreie bleiben ungehört.
        Ist das christlich? Jeder muss es selber vor sich und vor unserem Schöpfer (auch dem der Tiere) verantworten, ob er dieses Massenmorden für einen kurzen Gaumenschmaus zulässt oder nicht…
        Und besonders zynisch ist ein Dankgebet, bevor man sich das ermordete Tier auf seinem Teller einverleibt – ob dieses Tiergemetzel den Christen, die sich so getreu an die Bibel halten, wirklich vergeben wird, weiss nur Gott; die Bibel sagt uns leider nichts dazu, weil zu dieser Zeit die industrielle Massentierhaltung schlicht und einfach nicht bekannt war.
        Ich wünsch dir jedenfalls für all deine Nahrungsaufnahme, egal ob vegi oder totes Fleisch: gesegnete Mahlzeit!

        Antworten
        1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

          Hallo Willi

          Jeder soll für sich entscheiden, was in seinen Mund kommt. Doch Worte in den Mund von Gott zu legen, die so nicht dastehen, ist eher schwierig. Deshalb wurde hier ja ausführlich diskutiert, was in der Bibel steht und was nicht. Eine gute Frage wäre auch noch, ob man künstlich hergestellte oder manipulierte Produkte essen darf oder soll. Herzliche Grüsse Hanspeter

          Antworten
      2. willy

        Jesus ist gekommen um das Ende mit dem Anfang zu verbinden. Ich finde die Vorstellung mehr als befremdlich dass Jesus den Kreuztod gestorben sein soll damit wir weiterhin fröhlich und guten Gewissens Fleisch konsumieren können. Alles ist durch die Kreuzigung vergeben: Fehlanzeige! Alles für das wir wahre Abbitte leisten und hinterher besser machen ist uns vergeben. Die Zeiten haben sich geändert, GOTT-SEI-DANK; die Sklaverei wurde abgeschafft und die Gleichberechtigung der Frau eingeführt. Das hat Gott auch nicht ausdrücklich von uns verlangt., allerdings unser gottgegebener Verstand, als auch die Moral unseres Herzens.

        Ich möchte hier nicht wirklich die grausigen Bilder der Schlachthöfe zeigen ( und übrigens, da macht es keinen Unterschied ob Bio oder nicht ). Auch wer weiterhin Milchprodukte konsumiert, sollte sich die Hintergründe zu Gemüte führen. Vergewaltigte Kühe, "Kälberabfall" der schon im zarten Alter von der Mutter getrennt wird und das im Anbetracht der Tatsache dass Kühe höchst soziale Wesen sind. Bei Bio-milchprodukten ist es auch nicht anderes. Hühnerkükenschreddern usw. Macht sich doch mal einer von den Fleischkonsumenten die Mühe diese Hintergrundinformationen zu recherchieren und dann soll er mir sagen wie er weiterhin all diese "Produkte" essen kann. Ich versteh´es nicht! Entweder ich habe Mitgefühl und dann für Alle (Menschen und Tiere) oder ich habe es nicht. Oder wohnen zwei Seelen in einer Brust…dann ab zum Onkel Doktor

        Antworten
        1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

          Hallo Willy, Jesus ist nicht am Kreuz gestorben, damit wir Fleisch essen können, sondern damit wir durch den Heiligen Geist Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater haben können. Unsere Sünde (Begriff aus der Bogensprache = Zielverfehlung), das Misstrauen in Gottes Liebe und unser „Besser wissen wollen als Gott“ wurde damit aufgedeckt und überwunden. In Jesus und durch den Heiligen Geiste erhalten wir einen neuen Selbstwert als Kinder von Gott.

          Ich bin so dankbar, dass die einzige Bedingung, die die Bibel fordert, der Wille ist, ab nun unser Leben mit Gott zu gestalten und uns nach dem Versagen als Gottes Kinder wieder an Gott zu wenden und um seine Hilfe zu bitten.

          Dein Steckpferd der Tierhaltung ist nicht Thema von diesem Blog und auch nicht der Bibel. Fleischkonsum ist in der Bibel kein Problem, wird sogar den Priestern verordnet.

          Herzliche Grüße Hanspeter

          Antworten
          1. willy

            Hallo Hanspeter, Du sagst" Dein Steckpferd der Tierhaltung ist nicht Thema von diesem Blog ..". Wenn ich mich nicht sehr täusche geht es in dieser Diskussion um die Frage " Darf ich als Christ Fleisch essen ". Insofern sind meine Beiträge am Thema und Tierhaltung lässt sich nun mal nicht von Fleischkonsum trennen auch wenn Dir das nicht gefällt und Du dafür Mitverantwortung trägst. Meiner Meinung nach darf kein zu Mitgefühl und Barmherzigkeit fähiger Mensch, ob Christ oder nicht, Fleisch essen ohne sich nicht an Grausamkeiten schuldig zu machen und erwarten seinem " Selbstwert als Kinder von Gott.,"gerecht zu werden. Ich wünsche Dir weiterhin guten Appetit ( den Sarkasmus kann ich mir leider nicht verkneifen ) und bete für Dich ( ehrlich gemeint ), dass Dir der schmale Weg zur Himmelspforte nicht durch Tierkadaver versperrt wird………………….ich bin dann Mal weg! 

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      3. Willy

        Hier einige gravierende Widersprüche:

        Matth. 26:17-21  Am ersten Tag der Festwoche……

        Mark. 13:1-2  Am ersten Tag des Festes…..

        Joh. 13:1-2  Am Vorabend des Passahfestes……..An diesem Abend, als Jesus mit seinen Jüngern beim Essen war…..

        In den frühen Morgenstunden brachten sie Jesus von Kaiphas zum Amtssitz des römischen Gouverneurs. Die Juden selbst betrachten dieses Gebäude nicht, weil sie dadurch nach ihren religiösen Vorschriften unrein geworden wären und nicht am Passahmahl hätten teilnehmen dürfen.

         

        P.S. Fleisch als Nahrung kommt erst nach der Sintflut, d.h. auf gut Deutsch: Je weiter sich der Mensch von Gott und dem Ursprung (Paradies) entfernt um so näher kommt er dem verspeisen von Tieren.

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        1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

          Hallo Willy, deine Wiedersprüche haben nichts mit dem Fleisch zu tun, sondern mit dem Notstand, dass zu wenig Raum für alle Sederfeiern in Jerusalem war. Deshalb konnte man in der Stadt auch schon am Vorabend feiern. Die Juden hatten am Freitag noch genügend Zeit sich für Pessach vorzubereiten und sich in einer der vielen Mikwes (religösen Wachbecken) zu reinigen. PS: je näher der Messias (die Erlösung) kommt, ist Fleisch kein Problem :-)  Die Juden glauben sogar, dass wenn der Messias kommt, sie auch wieder unreine Tiere essen dürfen (=steht so nicht in der Bibel, aber ist Volksglaube).
           

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          1. willy

            Mensch Hanspeter, mit Dir lösen sich alle Widersprüche über die sich so mancher Schriftgelehrte seinen Kopf zerbrochen hat in Luft auf!

            Antworten
  29. Willy

    Ich lass hier mal jemanden von der Seite Vegetarismus.ch zu Wort kommen

    http://www.vegetarismus.ch/info/19.htm
     

    Christentum, Bibel und Vegetarismus

    Johannes der Täufer

    In Matthäus 3.4 ist noch immer nachzulesen, dass sich Johannes der Täufer von Heuschrecken ernährt haben soll, obwohl seit Langem bekannt ist, dass mit den «Heuschrecken» eigentlich die Früchte des Heuschreckenbaumes gemeint waren. Übrigens werden diese Früchte deshalb bis heute «Johannisbrot» genannt. Ursprünglich war dies wohl ein Übersetzungsfehler, der jedoch trotz neueren Erkenntnissen gerne beibehalten wird, damit man ein weiteres «Argument» gegen den Vegetarismus hat.

    Das Paschalamm (Osterlamm)

    Das Paschamahl wurde von Jesus und seinen Jüngern mit grosser Wahrscheinlichkeit im Hause eines Vegetariers abgehalten. Dies geht aus Markus 14,13f hervor (Lutherübersetzung):

    «Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, […]. Der Hausherr wird euch einen grossen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl vorbereitet ist. Dort bereitet alles für uns vor.»

    Damals gingen ausschliesslich Frauen Wasser holen. Die einzige Ausnahme bildeten die Essener; der Mann mit dem Wasserkrug muss also ein Essener gewesen sein. Das letzte Abendmahl wurde somit im Hause eines Esseners abgehalten. Die Essener waren aber schon damals bekannt als strenge Vegetarier! Die Essener hätten, nach allem, was man von ihnen auch heute noch weiss, nie erlaubt, dass man ein Lamm in einem ihrer Häuser essen würde.

    Das griechische Wort «to pas-cha» wurde von Luther dennoch mit «Osterlamm» wiedergegeben und von fast allen nachfolgenden Ausgaben übernommen. Die ursprüngliche und damals alleinige Bedeutung dieses Wortes war aber «Ostermahl», was hauptsächlich aus Brot und (ungegorenem) Wein bestand. Also wurde das letzte Abendmahl entgegen vielen Behauptungen rein vegetarisch, ohne getötetes Lamm und ohne Alkohol abgehalten.

    Da dies mittlerweile auch der katholischen Kirche aufgefallen ist, wurde die «Heilige Schrift» angepasst und in den neuen Bibelübersetzungen das Wort Mann einfach durch das Wort Mensch ersetzt.

    Der Papst Benedict XVI hat am Donnerstag vor Ostern (5. April 2007) zum ersten mal in der Geschichte der katholischen Kirche eingestanden, dass Jesus beim Ostermahl vermutlich doch kein Lamm verspeist hat. [1] Langsam scheint sich die Wahrheit also doch durchzusetzen.

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    1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

       

      Hallo Willy

      Das Neue Testament ist in Griechisch geschrieben. Das Wort Heuschrecke das in Matthäus 3,4 steht ist  „achrides“ achris ist eine Heuschrecke. Im heutigen Griechisch: ακρίδα  akrida.

      Johannisbrotbaum heißt auf Griechisch: Χαρούπι „Charoupi“. Hat also mit Heuschrecke nichts zu tun.

      Der Johannisbrotbaum kommt aber im Neuen Testament nicht vor. Seine Früchte waren das Brot der Armen. Da sich Johannes von der Natur ernährte und Jesus sagte, Johannes habe kein Brot gegessen (Lk. 7,33), wurde diese nahrhafte Speise mit ihm in Verbindung gebracht.

      Aus welchem Grund ein Mann Wasser holte, ist offen. Es gibt noch viele andere mögliche Gründe. Wären da wirklich viele “Essener Wasserträger” gewesen, wäre es auch schwierig gewesen den richtigen zu finden.

      Um das Passah und das Sedermahl zu verstehen, lies einfach mal den Artikel: Pessach Haggada

      Das griechische Wort ist Passah. Im ganzen Text wird nur das griechische Wort Passah verwendet. In Lukas 22,7 heißt es: geschlachtet wurde das Passah. Ein Festmahl kann man nicht schlachten, jedoch ein Lamm.

      In Lukas 24,42-43 steht: Sie (Die Jünger) aber reichten ihm (Jesus) ein Stück gebratenen Fisch; und er nahm und aß vor ihnen.

      Also war Jesus kein Vegetarier.

      Andere Hinweise findest du in den anderen Beiträgen auf dieser Seite.

      Herzliche Grüße Hanspeter

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    1. Anonymous

      Du musst den ganzen Kotext lesen:

      Lukas 22, 7- 18

      Passahmahl

      7 Es kam aber der Tag des Festes der ungesäuerten Brote, an dem das Passahlamm geschlachtet werden musste.

      8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passahmahl, dass wir es essen!

      9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten?

      10 Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, wo er hineingeht!

      11 Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passahmahl essen kann?

      12 Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten3 Obersaal zeigen. Dort bereitet!

      13 Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passahmahl.

      14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm.

      15 Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt4, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide.

      16 Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht mehr essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich5 Gottes.

      17 Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!

      18 Denn ich sage euch, dass ich von nun an nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich6 Gottes kommt.

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      1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

        Hallo Anonymous

        Melanie schreibt Passahlamm, du Passahmahl. Das griechische Wort ist Passah. Das ist das gleiche Wort wie in Vers 7 wo es heisst: geschlachtet wurde das Passah. Es ist im ganzen Text nur das griechische Wort Passah.

        Da zititierst du ja das gleiche Wort mit Passahlamm, weil man ja nicht das Fest schlachten kann. Jesus hat ja auch Fische gegessen (Johannes 21,13), warum also nicht auch das Passahlamm, da dies zentral ist im jüdischen Leben und er selbst als Lamm Gottes bezeichnet wird (Johannes 1,26).

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  30. bekat

    P.S. Jesus hat das Passahmal mit Essenern eingenommen. Das steht zwar nirgends so, aber man kann es sich logisch erklären. Als er zu seinen Jüngern sagt dass sie Ausschau nach einem Mann mit einem Wasserkrug halten sollen und er ihnen sagen wird wo sie das Passahmal vorbereiten sollen. Bei keiner Volksgruppe ausser den Essenern war es Sitte für die Männer das Wasser zu tragen. Bei den Essenern herschte Gleichberechtigung von Mann und Frau und VEGETARISMUS.

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    1. Anonymous

      Bekat du hast soooo recht, wenn das nure alle Menschen so sehen würden dann…..

      Abgesehen vom Biblischen gibt es auch noch andere Aspekte.

      Eine aktuelle Studie der Universität Oxford kommt zu dem Schluss: Würde sich die Weltbevölkerung pflanzlich(er) ernähren, könnte das Millionen von Menschenleben retten und die Emissionen von Treibhausgasen drastisch reduzieren. Auch die wirtschaftlichen Gründe für eine Ernährungsumstellung werden in der Untersuchung untermauert.

      Die Forscher beleuchteten in ihrer Studie drei verschiedene Ernährungsweisen und untersuchten, wie sich diese bis zum Jahr 2050 auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt und die Wirtschaft auswirken würden – immer verglichen mit einem Referenzszenario, das auf einer Prognose der Vereinten Nationen zur Entwicklung unserer Konsumgewohnheiten basiert, die insbesondere von einem steigenden Konsum von Tierprodukten in den Entwicklungsländern ausgeht.

      Untersucht wurden die Auswirkungen von folgenden Ernährungsumstellungen:

      Umsetzung von Empfehlungen wie denen der Weltgesundheitsorganisation (gewisse Mengen an Obst und Gemüse, weniger rotes Fleisch),

      vegetarische Ernährung,

      vegane Ernährung.

      Auswirkungen auf die Gesundheit

      Ein hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch sowie ein geringer Verzehr von Obst und Gemüse sind laut der Untersuchung wichtige Faktoren, die zu einem früheren Tod, Übergewicht und der Entstehung von chronischen, nicht ansteckenden Krankheiten wie z. B. Diabetes führen können.

      Die Ergebnisse der Studie zeigen den enormen Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit. Demnach würde eine Ernährung, die den weltweiten Empfehlungen folgt, bis 2050 den Tod von 5,1 Millionen Menschen pro Jahr verhindern. Bei einer vegetarischen Ernährung wären es 7,3 Millionen Menschen, und würden sich alle Menschen vegan ernähren, dann würden sogar jährlich 8,1 Millionen weniger Menschen sterben.

      Auswirkungen auf die Umwelt

      Eine vegane Ernährungsweise hat außerdem die positivsten Auswirkungen auf den Klimawandel. Die heutige Ernährung ist laut der Studie für mehr als ein Viertel aller Treibhausgasemissionen verantwortlich; bis zu 80 % davon werden mit der Tierhaltung in Verbindung gebracht. Ernährten sich die Menschen rein pflanzlich, würde dies die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2050 um 70 % reduzieren. Eine den globalen Empfehlungen folgende Ernährung würde lediglich zu einer Reduzierung um 29 % führen und eine vegetarische Ernährung immerhin zu einer Reduzierung um 63 %.

      Finanzielle Auswirkungen

      Die Studie beleuchtet auch, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die verschiedenen Ernährungsweisen haben könnten. Demnach würden durch eine Änderung der Ernährungsweise im Hinblick auf Gesundheits- und Betreuungskosten sowie Kosten, die auf den Verlust von Arbeitskraft zurückgehen, 700 Milliarden bis 1 Billion US-Dollar pro Jahr eingespart werden. Auch die durch die veränderte Ernährung reduzierten Treibhausgasemissionen hätten einen enormen Effekt auf die Wirtschaft: Die Einsparung kann hier laut der Untersuchung bis zu 570 Milliarden Dollar betragen.

      Fazit

      Marco Springmann von der Universität Oxford betont, dass die dargestellten Vorteile ein starkes Argument dafür seien, mehr Programme zu finanzieren, die eine gesündere und umweltfreundlichere Ernährungsweise fördern: »Um den Auswirkungen des Ernährungssystems auf den Klimawandel zu begegnen, braucht es mehr als nur technologische Veränderungen. Eine gesündere und umweltbewusstere Ernährungsweise kann ein großer Schritt in die richtige Richtung sein.«

      Zu ergänzen wäre noch, dass großflächig umgesetzte Ernährungsumstellungen nicht nur Menschenleben retten können, sondern auch das Potenzial haben, viele Milliarden Tiere zu verschonen.

      Antworten
  31. Bekat

    Hallo, ich persönlich hüte mich davor den umstrittenen Paulus und Nicht-Augenzeuge als Quelle zu zitieren. Schon Petrus hatte seine liebe Not mit ihm. (2 Petrus 3,16,….so Manches in den Briefen von Paulus schwer verständlch sei…). Christus ist nicht gekommen um das Gesetz aufzuheben wie Paulus ( Röm 10,4 ) behauptet, sondern um es zu erfüllen ( Mt 5,17 ). Ausserdem sollte unsere Menschwerdung uns weder durch alt- noch durch neutestamentarische  Zustände führen sondern zurück zum Ursprung; dem Anfang; dem Paradies in dem Adam und Eva sicher keine Grillparties mit Schweinekotletts gefeiert haben sondern sich an die göttlichen Speisevorschriften, Samen und Früchte gehalten haben. Nur zu dumm dass sie von dem verbotenen Baum assen. Womit wir am Anfan und gleichzeitig am Ende angelangt wären. Der Erbsünde. Diese und allen weiteren wurden uns durch Christus Opfertod vergeben, was aber nicht bedeuten soll dass wir täglich Neue anhäufen und schon gleich gar nicht sollte dies als Freibrief zum töten betrachtet werden. Mit welchem Recht massen wir uns die Rolle des Richters an. Alles was auf diesem Planeten kreucht und fleucht ist Gottes Schöpfung und er der alleinige Herrscher über Leben und Tod und dabei sollten wir es auch belassen und nicht aus irgendwelchen Gelüsten und Gaumenschmaus unnötigerweise unschuldigen Lebewesen ihr Leben nehmen. Mit Gottes Gesetz in unserem Herzen (Hebr. 10,16 ) sind wir in der Lage uns eigenständig für das Gute zu entscheiden und unser Leben sollte, wie schon das von Jesus Christus, auf Verzicht beruhen, nochmal mehr im Anbetracht der Tatsache wie es um unsere Erde bestellt ist und wir durch unseren Milch und Fleischkonsum den allergrössten Beitrag zu ihrer Zerstörung und unser Aller Leben und Gesundtheit beitragen. Und mal ganz ehrlich: Wie kann ich Mitgefühl Menschen aber nicht Tieren gegenüber haben. Entweder kann ich Mitgefühl empfinden oder nicht. Die Empathie für das Leid des Gegenüber hat keine Grenze, entweder bin ich dazu in der Lage oder eben nicht. Aber um das Tierleid zu erfassen müsste man hinschauen; müsste man sich die ensetzlichen Bilder aus Schlachthäusern, Legebatterien usw. anschauen. Aber wer möchte schon sein Gewissen so schwer belasten und noch dazu die Konsequenz ziehen; persönlicher Verzicht.

    Anmerkung von unendlichgeliebt.de: Das empfohlene Vido ist nicht mehr auf Youtube, es wurde vom Besitzer entfernt.

    Antworten
  32. Joachim

    Danke, eine schöne Diskussion!

    Mir genügt: Du sollst nicht töten.

    Und da steht nicht etwa nur: Du sollst nicht Menschen töten.

    Übrigens: Auch in der altgriechischen Bibelfassung steht  TÖTEN  und nicht  MORDEN.

    Dieses Gebot schliesst meiner Ansicht nach auch indirektes Töten mit ein. D.h. Milchprodukte und Eier fallen damit auch weg.

    Sicher ist noch mehr nötig um ein guter Christ zu sein, doch wer dieses Gebot mißachtet kann mit Sicherheit kein guter Christ sein. Ebenso kann man nicht Tierschützer und Umweltschützer sein wenn man nicht vegan lebt. Das sind Dinge die sich widersprechen.

     

    Antworten
  33. DienerVonYHWH

    Das "gewisse" hätte ich weglassen sollen. ALLE Tierarten, die vorher unrein waren, sind es immer noch!

    Möge YHWH Sie führen und segnen!

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  34. ruedi

    Hi,

    offensichtlich kenne ich die Realität und wer Dinge wie dies 

    https://m.youtube.com/watch?v=HWYuYZ_KfdE

    https://m.youtube.com/watch?v=WwHPhuW4O5M

    mit seinem Geld finanziert kann wohl kaum Mitgefühl besitzen. Wobei diese links noch harmlose Varianten sind denn in einem Grosschlachterei schauts noch ganz anders aus.

    Schöne Worte sind ja nett, doch wenn die Taten dem entgegengesetzt sind so läßt das auf den wahren Charakter eines Menschen schliessen.

     

    Vielleicht sollte man hier auch ursprünglichere Varianten der Bibeltexte berücksichtigen denn die lateinischen Übersetzungen hatten die griechischen zur Vorlage. Es ist nur natürlich und menschlich daß Übersetzungsfehler gemacht wurden. Übrigens hat auch der aktuelle Papst dazu aufgerufen auf Lamm zu verzichten wobei er seinen Namen bisher nicht verdient hat denn Franziskus war mind Vegetarier.

     

    Doch Bibel beiseite, jeder Menschen mit Mitgefühl und Empathie weiß von alleine daß man von Gott geschaffenen Geschöpfen nicht das antut was Fleischesser tun/finanzieren.

    Die Zeiten der Bibel sind lange zurück und heutige Einkaufsmöglichkeiten hier in Europa machen den Konsum von Tierprodukten überflüssig. Nach Möglichkeit vermeide ich es mich mit Tierquälern an einen Tisch zu setzen denn ich fühle mich unwohl dabei und es widert mich einfach an. Leider läßt es sich aber nicht immer vermeiden. Das Gute ist jedoch daß immer mehr das System der Fleischindustrie durchschauen und ihre Konsumgewohnheiten umstellen. Daher bin ich zuversichtlich für die Zukunft.

     

     

    Antworten
  35. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

    Hallo Ruedi

    Für mich sind die Aussagen des Papstes nicht höher als die der Bibel :-).

    In Johannes 6 sagt Jesus: 53 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.

    So spricht kein Vegetarier :-).

    Daran nahmen schon die Juden Anstoss. Es kann nur verstanden werden, wenn wir Jesus als das Passahlamm verstehen und den Erlösungskelch und die Mazze aus der Passahfeier als symbolische Speise dafür (= Einsetzung des Abendmahls).

     

    Das Jesus zur Qumran Gemeinschaft gehörte ist eine neue Theorie und steht in Widerspruch zu seinem Leben. Jesus hatte zu allen Gruppierungen Kontakt ohne ein Teil davon zu sein. Jesus hätte als Qumraner keinen Kontakt zu unreinen Menschen gehabt. 

     

    Nach wie vor bin ich immer noch der Meinung, jeder muss für sich selbst entscheiden, was für ihn richtig ist. Jesus meinte: Mt 7,1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

     

    Herzliche Grüsse Hanspeter

    Antworten
    1. Sascha

      Hallo lieber Hanspeter,

      ich habe das Thema bis hierher mitverfolgt und muss sagen das es mich sehr glücklich macht das Menschen unterschiedlicher Meinung sich so friedlich über das Thema unterhalten können. Auch freut es mich das sich Christen mit dem Thema auseinandersetzen und auch das unter Christen Vegetarier gibt.

      Denn Kommentar von Ruedi verstehe ich allerdings nicht als "Richten". Er sagt einfach nur was für ihn nach seiner Meinung nach wahr ist. Es stellt sich hierbei folgende Frage: Wenn ein Mensch den Schmerz, das Leiden und die Angst des Leben und des Todes eines (Mäst)tieres am eingen Körper und in der Seele nachempfindet, würde er dann das Tier noch essen? Das ist eine Frage die jeder für sich selbst beantworten sollte. Allerdings würde ich mich hiervon nicht gerichtet fühlen. Ganz im Gegenteil, es würde mich dazu ermuntern weiterhin und tiefgehender über mich selbst nachzudenken.

      Was die Bibel betrieft so sehe ich es so. Gott sagt mir, wenn du Fleisch essen willst dann iss Fleisch, wenn du keins essen willst, dann iss keins. Es ist keine Frage von….was du darfst und was ich nicht darfst…. Aber mein Rat ist …(Römer 14,21) Deshalb isst du am besten kein Fleisch und trinkst keinen Wein und vermeidest überhaupt alles, was deinen Bruder zu Fall bringen könnte. 

      In diesem Sinne. Viele Grüsse und Liebe an euch alle.

      Antworten
    2. ruedi

      Hallo Hanspeter,

      der Papst wird die Bibel besser kennen als die meisten. Ausserdem war das oben nur ein kleiner Auszug.

      Joh6 wird auch von vielen Pfarrern symbolisch ausgelegt. Kannibalen die gerne Menschenfleisch essen würden sehen das vielleicht anders.

      Jesus war früher Essener und predigte zu allen, nicht nur Zöllner, Prostituierten. Warum sollte es nicht jedem möglich sein sich zu bessern?

      Auch ich bin der Meinung dass jeder für sich selbst entscheiden soll. Sobald sich ein Tier freiwillig mißhandeln, vergewaltigen, quälen, schlachten läßt sollen es mitgefúhllose Menschen doch essen.

      Bis dahin sollte man Tiere nicht (hin)richten.

      Antworten
      1. willy

         Hallo Rudi, 

        ich verstehe diese Aussage von Dir nicht: Sobald sich ein Tier freiwillig mißhandeln, vergewaltigen, quälen, schlachten läßt sollen es mitgefúhllose Menschen doch essen. Erkläre es mir bitte. Danke

        Antworten
      2. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

        Ob der Papst die Bibel oder (jüdische) Auslegungen liest kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur sehen, was in der Bibel steht und was nicht. Das Jesus ein Essener war, finden wir nicht in der Bibel. Das er die Gruppe (wie auch andere) kennt, sehen wir an Ausagen die er von ihnen kritisiert. Das Jesus ein Essner sein soll, ist eine beliebte neue jüdische Auslegung.

        Antworten
      3. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Hi. 

        Offensichtlich verurteilst Du Menschen, die Fleisch essen, als “ohne Mitgefühl”. 

        Wieso dann aber Jesus die Menschen animiert hat, Fische zu fangen, als Beispiel, verstehe ich dann wirklich nicht. Der Mensch braucht etwas zu essen. Zu Zeiten der Bibel gab es noch keine Massentierhaltung, die man sicherlich verurteilen kann und muss. 

        Aber zu Zeiten der Bibel haben die Menschen auf jeden Fall Fleisch gegessen. Insofern hoffe ich, dass Du Menschen, die Fleisch essen, nicht einfach aburteilst und dass Du Dich “dennoch” mit ihnen an einen Tisch setzen kannst. 

         

        Antworten
        1. willy

          Hallo,

          nunja, wenn man in Betracht zieht dass kein Huhn (als Beispiel) freiwillig in den Suppentopf hüpft und man sich deren Leben und dessen Ende ansieht, liegt die Vermutung nahe, dass vor dem Verspeisen desselbigen kein Mitgefühl vorhanden war, sonst wäre es wahrscheinlich nicht so weit gekommen.

          Ausserdem ist es keine alleinige Frage der Massentierhaltung sondern eine Frage des Mitgefühls für Geschöpfe die uns von Gott anvertraut wurden. Wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde ist Fleisch in der heutigen Zeit nicht mehr lebensnotwendig sondern dient allein dem Gaumengenuss und könnte also als eine Art von Gier angesehen werden.

          In Anbetracht der Tatsache dass beim Fleischkonsum mehrere Faktoren wie Welthunger, Umweltschutz, Wasserknappheit usw. eine Rolle spielten, sollte sich jeder über sein folgenschweres Verhalten bewusst sein, denn hier geht es letztlich um uns Alle.

          Ich würde gerne noch zwei interessante links zu diesem Thema hinzufügen; für Alle die sich etwas genauer mit dem Thema beschäftigen möchten. Deutsch und Englisch.

          http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/umweltbundesamt-zum-zusammenhang-von-fleischkonsum-und-welthunger

          http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=46028#.Vbe3F7Ptmkr

          http://www.foodispower.org/pollution-water-air-chemicals/

          Antworten
  36. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

    Hallo zusammen
    Gott JHWH hat Fleisch gegessen: 1. Mose 18,1 mit Vers 8.
    Einige Jünger waren Fischer. Jesus bereitet ihnen auch ein Frühstück mit Fisch (Johannes 21).
    In 1. Mose 9,3 steht: „Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.“
    Die Jünger fragten wo sie das Passah schlachten sollen, was nur ein Lamm meinen kann (Mk 14,12). Nach der Zerstörung des Tempels 70 nach Christus haben dann alle Juden kein Passalamm mehr gegessen. Je nach Tradition Fisch oder andere Speisen.
    Jeder kann ja trotzdem essen was er will :-)
    Hanspeter

     

    Antworten
    1. willy

      In Genesis 1:29 steht

      29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Samen tragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: es soll euch zur Nahrung dienen;  

      das heisst Samen und Früchte. Das war vor der Vertreibung aus dem Paradies, also vor dem Sündenfall.

      Dannach ging es los mit Leiden und Sterben!

      Und noch etwas: Wenn es heisst: Du sollst nicht töten, dann ist das auch ziemlich eindeutig und bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärungen.

      Tiere als Gaumengenuss zu verspeisen: Mei, schmeckt mir halt! Ich ess ja auch nur ganz wenig…ist schlichtweg Gier und ein Mangel an Mitgefühl und Verzicht  zum Wohle eines anderen Lebewesens.

      Dieser Weg führt uns bestimmt nicht ins Paradies! 

       

      Antworten
    2. ruedi

      Siehe oben: Die lateinische Bibel übersetzte das griech. Wort opsarion falsch.

      Papst Benedikt, am 5.4.07 in Rom bei einer Predigt: Jesus hat tatsächlich am Vorabend des Pascha-Festes zur Stunde des Lamm-Opfers sein Blut vergossen. Er hat aber wahrscheinlich mit den Jüngern Pascha nach dem Qumran-Kalender, also wenigstens einen Tag früher gefeiert, ohne Lamm gefeiert, wie Qumran, das den Tempel des Herodes ablehnte und auf den neuen Tempel wartete.Jesus hat Pascha gefeiert: ohne Lamm …

      Einige der Jünger Jesus waren ehemalige Fischer die Jesus zu Menschenfischer machte.

      Ich werde euch zu Menschenfischern machen", sagt Jesus und "sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm"(Markusevangelium, Markus 1, 17-18)

      "Jeder kann trotzdem essen was er will"

      Konkret: Jeder der nicht empathiefähig ist. 

      Antworten
  37. Mar Ia

    Liebe Mandy,

    Keine Ahnung, warum ich heute auf diesen Beitrag gestoßen bin. Jch war eigentlich auf der Suche, wie sich aus der Bibel geistliche Nahrung in Form von Milch und Fleisch unterscheidet (vorverdaut und selbst verdaut…?)
    Und irgendwie hat mich das Wort Fleisch hierhergebrach.

    DIe Fragen “darf ich (man) als Christ…” haben für mich immer einen faden Beigeschmack (wir könnten/müssten uns den Himmel verdienen).

    Gegenfrage:Was passiert, wenn ich als Christ Fleisch esse?

    Die Frage “darf ich als Christ” spielt Satan in die Hände. Denn dadurch entsteht für Satan die Möglichkeit, Angst und Zweifel zu säen.

    Lieben Gruß,
    Mar Ia

    Antworten
    1. ruedi

      Für die Tiere sind alle Menschen Nazis, sagte mal ein KZ-Häftling. Du kannst auch Nazi mit Satan ersetzen.

      Antworten
    2. Gesundikus

      Hallo Mar la,

      ich habe das schon mal angedeutet: die Frage " darf ich als Christ" ist natürlich grenzwertig, weil ich mir den Himmel wohl nicht durch Fleischverzicht erkaufen kann. Ich will das auch niemandem aufzwingen, aber für mich gehört es dazu, sich mit der Schöpfung als Ganzes auseinanderzusetzen.

      Persönlich sehe ich die Schöpfung als Geschenk Gottes, das man schätzen und schützen sollte, wo man kann. Wenn ein Mensch nichts anderes zu essen hätte als Fleisch, so wäre der Tod des Tieres nicht aus purer Gier und Lust nach dem Geschmack, sondern aus Notwendigkeit und Not heraus entstanden. Ich denke aber, heutzutage, in unserer " zivilisierten Welt", ist das Essen von Fleisch und damit der Tod so vieler Tiere doch gar nicht nötig. Warum nicht Mitleid haben, warum nicht darauf verzichten aus Barmherzigkeit? Wir wünschen uns doch alle den echten, wahren Frieden, warum nicht auch für die Tiere?

      Deine Gegenfrage "was passiert, wenn ich als Christ Fleisch esse?" erzeugt bei mir folgende Antwort: ich erzeuge direktes Leid. Sogar bei mir selbst erzeugt es heute Leid, wenn ich die vielen Menschen sehe, die Fleisch essen – Mitleid. Mitleid mit den Tieren, die dafür unnötig sterben mußten, nicht aus der Not heraus, sondern aus der Lust am "Geschmack". Und diese Lust am Geschmack ist, genaugenommen eine Art Götzendienst. Der Dienst am Götzen Fleisch. Weil die Menschen um diesen Götzen in Abhängkeit, Gier und Lust " herumtanzen" wie ein Raucher um seine Zigarette, oder der Trinker um seinen Alkohol. Das kann nicht richtig und gut sein. es ist ein schwieriges Thema, weil die Menschen sich eher angegriffen fühlen, als das sie einfach Mitleid, Barmherzigkeit mit der Kreatur empfinden. Es ist ja nicht nur mit den Tieren so, sondern auch mit unseren leidenden Mitmenschen z.B. in Deutschland, Indien oder Afrika. Die meisten denken doch nur an sich selbst. " Wozu Mitleid, Barmherzigkeit? Was springt denn dabei für mich heraus? Also lass ich es doch gleich. Habe keine Zeit für sowas, warum sollte ich spenden, das Geld kommt doch sowieso nicht an" und so weiter und so fort. So denken leider viele Menschen und das wird immer schlimmer. Glauben bedeutet: Wort & Tat. Es reicht nicht, nur zu sagen, ich glaube, lebe aber weiter wissentlich in Sünde, ohne den Willen etwas zu ändern. Es reicht nicht, Gutes zu tun, aber nicht an den lebendigen Gott zu glauben.

      Für mich steht Gott an oberster Stelle, dann erst kommen mein Partner, meine Familie und so weiter. Ich habe Gott gegenüber eine Verpflichtung: an ihn zu glauben und durch diesen Glauben bedingt auch mein Leben zu ändern. Dazu gehören Mitleid, Barmherzigkeit, Leid vermeiden, so gut ich es eben vermag. Das versuche ich umzusetzen bei Mensch, "Hund, Katz und Maus", der Umwelt. Das ist superschwer und ich darf auf Gottes Gnade hoffen, wo ich versage. Die Frage " darf ich als Christ Feisch essen" beantworte ich mit " sollte ich als Christ Fleisch essen wenn ich es doch gar nicht nötig hätte"?

      Satan kann überall lauern: in der Lust, in der Gier. Somit auch in der ach so geliebten Currywurst.

       

       

      Antworten
      1. Jack

        Sehr gut geschrieben Gesundikus. Um das so zu sehen, brauche ich nicht ein mal Christ zu sein, oder eine Bibel zu haben, ferner muss auch nicht alles, was irgendwo geschrieben steht, richtig sein. Lasst doch einfach mal Euer Herz sprechen. Jeder hat doch ein Herz, auch wenn es nur etwas Liebe enthielte. Wie kann ich meine Kinder, Partner, Freunde usw. lieben, wenn ich auf der anderen Seite durch den Verzehr von anderen Lebewesen für so viel Leid mit verantwortlich bin. Das paßt doch überhaupt nicht zusammen und ist für mich ein Widerspruch in sich. Ich habe alles was ich benötige, um überleben zu können, dazu brauche ich kein Fleisch. In diesem Sinne wüsche ich allen noch einen liebevollen Feiertag.

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  38. Gesundikus

    Hallo Ihr Lieben,

    ich möchte zum Thema mal einen interessanten Text zitieren.

    "

    Gott und das Fleisch
    Mensch und Tier im Bund mit Gott: Gen 8, 21 – 9, 17
    Anton Rotzetter OFMCap
    Immer mehr stellt sich heraus: wäre unser Glaube wirklich von der Bibel geprägt, wir würden den Problemen unserer Zeit ganz anders gegenüberstehen. Und möglicherweise wäre die öko-logische Krise, in der wir heute stehen, gar nicht erst entstanden.
    Eine kühne Behauptung ist das, gewiss! Aber gleichzeitig auch Hoffnung und Zuversicht, eine froh machende Botschaft nicht nur für den Menschen, sondern für alles Leben auf unse-rer Erde. Dann würden wir nämlich befreit werden können von der unheilvollen Fixierung auf unser Menschsein. Denn je mehr wir nur den Menschen sehen, um so mehr werden wir das Menschsein verlieren. Anderseits: je mehr wir das Leben an sich, ja die Schöpfung insgesamt ins Auge fassen, um so herrlicher wird auch das Gesicht des Menschen erstrahlen.
    Gott steht im Bunde mit allem Fleisch – das könnte ein Kernsatz unseres Glaubens werden. „Und das Wort ist Fleisch geworden“ bekennen wir an Weihnachten, nicht einfach nur Mensch, sondern „Fleisch“, mit anderen Worten: Gott ist eingegangen in alles, was lebt und stirbt.
    Eindrücklich dürfen wir das erahnen, wenn wir die Erzählung vom Bund Gottes mit Mensch und Tier betrachten.
    Da ist zunächst die feierliche Selbstverpflichtung Gottes. Gott verpflichtet sich selbst, die Erde nicht untergehen zu lassen. Die Sintflutgeschichte zeigt uns: Gott war zwar versucht, die Erde zu vernichten. Von nun an will er die Schöpfung erhalten und bewahren. Wenn es auch leider Gottes so ist, dass der Mensch „böse ist von Jugend an“, Gott sagt: „Ich will künftig nicht mehr alles Lebendige vernichten, wie ich es getan habe.“ Frohe Botschaft ist dies: mö-gen wir auch heute sintflutartige Zustände erleben, Gott wird uns und die ganze Schöpfung bewahren.
    Dann ist da der erneute Kulturauftrag an den Menschen: Wir sollen Gottes Abbild sein in die-ser Welt und für das Leben Raum schaffen. Wir sollen lebensbedrohliche Zustände abwen-den, dem Bösen Einhalt gebieten, das Schicksal der Welt positiv gestalten. Wenn in der Er-zählung von „Furcht und Schrecken“ die Rede ist, dann weist das darauf hin, dass wir Men-schen Selbstvergegenwärtigungen Gottes sind in dieser Welt, die die Schöpfung bewahren und gestalten sollen.
    Und dann ist da die grossartige Mystik, in der Mensch und Tier miteinander vor Gott stehen. Menschen und Tiere sind einander nicht feindlich gesinnt, sie sollen es nicht sein, sie sind Bundesgenossen, Schwestern und Brüder. Sie sollen sich miteinander versöhnen. Nur in der versöhnten Begegnung mit den Tieren wird darum der Mensch sein Menschsein verwirkli-chen können. Nur in der Entdeckung dessen, was Mensch und Tier miteinander verbindet, wird das Leben eine Zukunft haben.
    Dies ist eigentlich schon die Aussage der beiden Schöpfungsgedichte (Gen 1 und 2), die uns die Bibel auf ihren ersten Seiten erzählt. Gewalt darf nicht sein, Mord und Todschlag darf es nicht geben. Deswegen wird da eine vegetarische Lebensweise gefordert, weil das Essen von Fleisch Gewalt und Todschlag voraussetzt – etwas, was dem ursprünglichen Willen Gottes widerspricht, und etwas, was auch dem letztgültigen Willen Gottes widerspricht. Deswegen wird auch die Zukunft, welche uns die Propheten (Jes 11,6-9; 65,25) verheissen, ohne Gewalt, Mord und Todschlag auskommen; es wir nur noch den gottgeschenkten Frieden geben, der Mensch und Tier; ja die ganze Schöpfung umfasst.
    In unserem Text freilich, der uns zeigt, wie Mensch und Tier im Bunde mit Gott stehen, wird ein Zugeständnis gemacht: man darf Fleisch essen. Wir leben in einer Welt, in der es offenbar nicht ohne Fleischessen geht, aus welchen Gründen auch immer. Damals sind es vielleicht
    andere Gründe gewesen als heute. Doch aufgepasst! So einfach ist es nicht! In diesem Text heisst es: Fleisch, in dem Blut ist, darf man nicht essen. „Blut“ ist nach diesen altehrwürdigen Texten mit „Leben“ gleichzusetzen. Das Leben des Tieres ist zu achten, müsste man heute wohl übersetzen. Beim heutigen Fleischkonsum ist das „in den meisten Fällen nicht gegeben“, wie Prof. H. Bartussek1 von der österreichischen Bundesanstalt für alpenländische Landwirt-schaft sagt. Er hält den Fleischkonsum ethisch vertretbar, aber fügt hinzu: „Es muss geprüft werden, ob das Verzehren von Fleisch unter folgenden Bedingungen als moralisch unbedenk-lich ausgewiesen werden kann:
    • Tiergerechte Haltung der genutzten Tiere während ihrer ganzen Lebenszeit,
    • sachgerechte und fürsorgliche Pflege der Tiere,
    • schonender Umgang und Transport,
    • angst- und schmerzfreie Tötung der Tiere.“
    Diese Aussage liegt auf der Linie des Bundes, den Gott nach der Sintflut mit Mensch und Tier geschlossen hat. Freilich: wir würden diesen grossartigen Text nicht voll verstehen, wenn wir nur diesen einen Anwendungsbereich in Betracht zögen.
    Es geht viel grundsätzlicher um ein neues Verhältnis zum Tier, ja sogar um ein neues Ver-ständnis des Menschen von sich selbst. Wir wissen heute, dass Mensch und Tier in biologi-scher Hinsicht, von den Genen her, zum Teil über 90% Gemeinsamkeiten haben, von den animalischen Aspekten in uns selbst einmal abgesehen. Versöhnung mit dem Tier bedeutet letztlich also auch Versöhnung mit uns selbst. Erst wenn wir uns als Schwestern und Brüder der Tiere erweisen, stehen wir im Bunde mit Gott. Und erst dann wird das Leben eine Zukunft haben. Mehr noch: diese Zukunft wird erfüllt sein vom Glanz des lebendigen Gottes – und in diese, Glanz steht alles: die Berge, die Bäume, die Tiere und wir Menschen. Alles wird erle-ben, dass die Schöpfung, die Franziskus in seinem Sonnengesang besingt, nicht nur im Lied, sondern in Tat und Wahrheit ein erlebbar verbundenes Netz von Schwestern und Brüdern ist.
    Zusätzlicher Text:
    Wenn wir auf jene Menschen schauen, welche wir Heilige nennen, dann entdecken wir oft einen gemeinsamen Zug. Weil sie mit Gott versöhnt waren, lebten sie auch versöhnt mit Tie-ren. Die Legenden erzählen davon. Wunderbare Geschichten sind das: eines Tages kommt ein Löwe zum heiligen Hieronymus; ein Dorn schmerzt in seiner Pfote, der Heilige zieht ihn her-aus und der Löwe bleibt bei ihm. Gallus und der Bär, Franziskus und der Wolf, Meinrad und die Raben, Burkhart und die Dohle – unzählig sind die Geschichten, die uns auf die biblische Einsicht verweisen: Mensch und Tier stehen gemeinsam vor Gott; Gott ist im Bunde mit Tier und Mensch.
    1 Ist Fleischkonsum moralisch vertretbar? In: Landwirtschaft 99 Der kritische Agrarbericht,
    Agrarbündnis, ALB Bauernblatt Verlag, Rheda-Wiedenbrück, BRD, 1999, S. 264-270.

    "

     

    Antworten
    1. ruedi

      Theorie ist ja ganz nett, doch die Praxis sieht anders aus.

      https://m.youtube.com/watch?v=WwHPhuW4O5M

      Kälber werden weniger Wochen nach Geburt umgebracht. Küken nach dem Schlüpfen lebend in den Fleischwolf transportiert. Schweine werden jugendlich geschlachtet, umgerechnet im Menschenalter von 13 Jahren usw. Wie kann man sowas rechtfertigen?

      Antworten
  39. helmisc

    Laut "Maria von Agreda" weiß man das die Heilige Gottesmutter Maria zumindest Vegetarierin war. Ob Jesus Fleisch aß wissen wir nicht. Ich nehme an das auch Gott kein Fleisch aß. Ich habe auch schon des öfteren gelesen das der Genuss des Fleisches auch fleischliches Begehren aufkommen lässt, also die Unkeuschheit fördert, wohingegen das Fasten die Leidenschaften zügelt. Wie auch immer Ich finde deine Sichtweise der Dinge aus christlicher Sicht sehr interessant und sehe es zum Teil auch so. Esse selber für mein Leben gerne Fleisch. Ob dieser extrem Fleischgenuss den wir heute pflegen nicht etwas über die Stränge zielt bleibt Ansichtssache. Liebe Grüße XD 

    Antworten
    1. Didi

      Hallo helmisc

       

      also was das mit der Heiligen Gottesmutter Maria angeht, ist das so oder so nicht richtig. Sie war die Mutter von Christus unserem Erlöser aber nicht die Gottesmutter den Gott hat keine Mutter.

      1. Gegrüßet seist du Maria, du bist voll der Gnaden, der Herr ist mit dir! Du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus! Anbeten und sagen: „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt’ für uns arme Sünder jetzt und in der Stunde unseres Absterbens, Amen“ aber sollt ihr nicht! Denn der Evangelist Johannes hat euch geoffenbart, daß im Himmel niemand „heilig“ ist als Gott allein und somit auch Maria nicht. Sie ist nur ein großer Geist. Außerdem habe Ich nie gesagt: Wendet euch an Meine Mutter Maria oder Heilige, sondern: Kommt alle zu Mir, die ihr mit Mühe und Last belanden seid; Ich (Selbst) will euch erquicken. Ihr sollt vor allem denken, dass wenn ihr sagt: Heilige Maria, daß ihr gegen den Willen Gottes handelt, indem ihr neben Mir eine Göttin aufstellt, denn nach der Offenbarung, die Ich durch Johannes gab, ist außer Mir niemand heilig im Himmel.
      Warum beobachtet ihr nicht das Verbot in den zehn Geboten: Du sollst an einen einzigen Gott glauben! und stellt noch eine Göttin neben Mir auf? Soll Ich dann euer heidnisches Geplärr anhören und erhören!?

      2. Ihr nennt Maria Mutter(?) Gottes(?). Das ist wieder eine zweite heidnische Bezeichnung, denn nach heidnischer Lehre haben die Götter Eltern gehabt, Ich der wahre Gott habe weder Vater noch Mutter nach menschlicher Art gehabt! ―

       

       

      Nun zu Hanspeter,

      Das mit dem Essen vom Passahlamm und ist überhaupt nicht so:

       

       

      Das Paschalamm (Osterlamm)

      Das Paschamahl wurde von Jesus und seinen Jüngern mit grosser Wahrscheinlichkeit im Hause eines Vegetariers abgehalten. Dies geht aus Markus 14,13f hervor (Lutherübersetzung):

      «Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, […]. Der Hausherr wird euch einen grossen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl vorbereitet ist. Dort bereitet alles für uns vor.»

      Damals gingen ausschliesslich Frauen Wasser holen. Die einzige Ausnahme bildeten die Essener; der Mann mit dem Wasserkrug muss also ein Essener gewesen sein. Das letzte Abendmahl wurde somit im Hause eines Esseners abgehalten. Die Essener waren aber schon damals bekannt als strenge Vegetarier! Die Essener hätten, nach allem, was man von ihnen auch heute noch weiss, nie erlaubt, dass man ein Lamm in einem ihrer Häuser essen würde.

      Das griechische Wort «to pas-cha» wurde von Luther dennoch mit «Osterlamm» wiedergegeben und von fast allen nachfolgenden Ausgaben übernommen. Die ursprüngliche und damals alleinige Bedeutung dieses Wortes war aber «Ostermahl», was aus Zwiebeln (oder Tomaten), Brot und (ungegorenem) Wein bestand. Also wurde das letzte Abendmahl entgegen vielen Behauptungen rein vegetarisch, ohne getötetes Lamm und ohne Alkohol abgehalten.

      Da dies mittlerweile auch der katholischen Kirche aufgefallen ist, wurde die «Heilige Schrift» angepasst und in den neuen Bibelübersetzungen das Wort Mann einfach durch das Wort Mensch ersetzt.

      Der Papst Benedict XVI hat am Donnerstag vor Ostern (5. April 2007) zum ersten mal in der Geschichte der katholischen Kirche eingestanden, dass Jesus beim Ostermahl vermutlich doch kein Lamm verspeist hat. [1] Langsam scheint sich die Wahrheit also doch durchzusetzen.

      Quelle: http://www.vegetarismus.ch/info/19.htm

      und noch was Interessantes:

      Es war von unserem Schöpfer nicht gedacht, dass wir Tiere essen. Lest bitte nach, denn in der Bibel steht es so geschrieben:

       

      Im Buch Genesis, 1. Buch Mose 1, 29:
      Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

      2. Buch Mose 20,13:
      Du sollst nicht töten

      Jesaja 1, 11-13:
      Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe keinen Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir – wer fordert denn von euch, daß ihr meinen Vorhof zertretet. Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer!

      Jesaja 1, 15:
      Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor Euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.

      Jesaja 66, 3:
      Wer einen Stier schlachtet, gleich dem, der einen Mann erschlägt; wer ein Schaf opfert, gleicht dem, der einem Hund das Genick bricht; wer ein Speisopfer bringt, gleicht dem, der Schweineblut spendet; wer Weihrauch anzündet, gleicht dem, der Götzen verehrt: wahrlich, wie sie Lust haben an ihren eigenen Wegen und ihre Seele Gefallen hat an ihrem Gräueln.

      Hosea 6, 6:
      Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes, und nicht an Brandopfer.

      Hosea 8, 13:
      Wenn sie auch viel opfern und Fleisch herbringen und essen's, so hat doch der Herr kein Gefallen daran, sondern er will ihrer Schuld gedenken und ihre Sünden heimsuchen.

      Markus 11, 17:
      Und er lehrte und sprach zu Ihnen: Steht nicht geschrieben: "Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker?" Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!

      Antworten
      1. ruedi

        Selbst Papst Benedikt hat geschrieben dass Jesus kein Lamm gegessen hat.

        Obsarion heisst Zubrot. Bei der Übersetzung ins lateinische wurde es einfach als Fisch übersetzt. 

        Jesus ass hauptsächl. Feigen, Trauben, Brot. Ebenso waren seine Jünger Vegetarier, Veganer, Frutarier.

        Antworten
  40. Didi

    ~~Lieber Sacha

    ich denke du hast mich da ein wenig falsch verstanden.
    Ich lebe seit 20 Jahren Vegetarisch und bin seit einiger Zeit, noch nicht ganz ein Jahr, beinahe Veganer.
    Der Mensch als Gottes Ebenbild (1. Mose 1, 27) soll die Güte Gottes, welcher allen Seinen Geschöpfen gegenüber gütig ist (Psalm 145, 9), verkörpern und, auch das ist klar, Gott hat kein Gefallen am Tode dessen, was lebt.

    "Frage doch das Vieh, das wird´s dich lehren, und die Vögel unter dem Himmel, die werden dir´s sagen, oder die Sträucher der Erde, die werden dich´s lehren, und die Fische im Meer werden dir´s erzählen.
    Wer erkennte nicht an dem allen, dass des HERRN Hand das alles gemacht hat, dass in Seiner Hand ist die Seele von allem, was lebt, und der Lebensodem aller Menschen."
    (Der Gottesbote Hiob, Bibel, Hiob 12, 7-10)

    Unser Vater
    Und gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere.
    Erneuere zu ihrem Schutze mit Nachdruck Dein altes Gebot des sechsten
    Schöpfungstages, der Mensch solle essen von den Pflanzen des Feldes,
    aber nicht von den Tieren (Gen 1.29-30).
    Verbiete dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen.
    Denn auch sie sind fühlende Wesen,
    auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben;
    unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur Unsterblichkeit.
    Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen.
    Solange noch Menschen Tiere essen,
    werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen:
    zu Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten,
    zu Millionen in den Schlachthöfen der Städte,
    zu Myriaden in den Weltmeeren.
    Ihr Blutstrom darf nicht länger mehr als Nahrung dienen,
    ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff,
    ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen.
    Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch.
    Das tägliche Brot gib uns heute.
    Du siehst lieber Sascha, ich bin ganz und gar gegen das töten von Tieren und esse sie auch nicht, denn:

    Wie kann man als gläubiger Mensch , ohne Mitleid niederere Lebewesen (Tiere) töten…?
    und gleichzeitig von einer höheren Macht (Gott) Mitleid erwarten? Pythagoras, Leonardo DA Vinci , Mahatma Gandhi etc. waren alle Vegetarier, erste hat vor 2500 Jahren gelebt.
    Inwiefern kann ein Gläubiger es mit Gott vereinbaren , ein vor Schmerzen und Angst schreiendes Tier zu töten, nur für den Gaumenkitzel?

    Ich fühle zutiefst, dass geistiges Wachstum in einem gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer leiblichen Bedürfnisse zu schlachten. 
    Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.

     

    Antworten
    1. Sascha

      Lieber Didi,

      da hast du wohlt recht. Ich habe dich da wohl falsch verstanden und möchte mich für meine fehlende Aufmerksamkeit entschuldigen. Die Worte die du schreibst sind sehr schön (wahr) und ich stimme dem nur zu. Vielleicht möchtest du dir ja trozdem mal den Film zu dem Link den ich gepostet habe anschauen. Für dich als Veganer zwar nicht unbedingst nötig, jedoch ein gutes Mittel um Fleischessern nochmal deutlich zu machen wie es den wirklich ist. Es wird daraus ersichtlich das wir durch unseren ständigen Fleisch- und Tierproduktkosum eben keinen Frieden schaffen, auch nicht unter Menschen da wir eben unausweichlich mit der Schöpfung verbunden sind und ihre Zerstörung bedeutet unsere Zerstörung.

      Meine besten Grüsse

      Antworten
  41. Didi

    Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

    Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden

    Diesen vielen klaren biblischen Worten stehen in der Bibel, nachdem die Opfer durch Jesus von Nazareth abgeschafft wurden, vor allem noch zwei Sätze gegenüber, in denen das Fleischessen und damit das Töten der Tiere ausdrücklich erlaubt wird:

    1. Mose 9, 2-3

    Und Furcht und Schrecken vor euch sei auf allen Tieren der Erde und auf allen Vögeln des Himmels! Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben.

     Alles, was sich regt1, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.

     und

    Mose 12, 15 – 17

    15 Doch magst du schlachten und Fleisch essen in allen deinen Toren, nach aller Lust deiner Seele, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den er dir gegeben hat; beide, der Reine und der Unreine, mögen's essen, wie man Reh oder Hirsch isst.

    16 Nur das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gießen wie Wasser.

    17 Du darfst aber nicht essen in deinen Toren vom Zehnten deines Getreides, deines Mostes, deines Öls noch von der Erstgeburt deiner Rinder, deiner Schafe, oder von irgend einem deiner Gelübde, die du gelobt hast, oder von deinem freiwilligen Opfer, oder von der Hebe deiner Hand;

     

    und beide Stellen wurden von Priestern für die sündhafte, gefallene Welt geschrieben, um dort das Opfern zu ermöglichen. Und wer an ihnen festhält, hält damit an der alten sündhaften Welt fest. Jesus kam aber, um diese zu überwinden. Folglich sind auch diese letzten beiden Sätze von Christen in der Nachfolge Jesu zu überwinden und aufzugeben. Es hält ja heute auch kein Christ mehr an den alttestamentlichen Opfergesetzen fest. Auch sie sind durch Christus überwunden.

    (Markus 16, 15: "Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur"). Gottes Gerechtigkeit (dikaiosyne) ist ein gemeinsames Recht aller Geschöpfe, auf dem Boden des Gesetzes Gottes, das Liebe ist. Liebe aber fügt keinem anderen etwas Böses zu (Römer 13, 10).

    Hiermit, bedarf es eigentlich keine weiteren Komentare mehr, ob wir nun Tiere essen dürfen oder nicht.

    Antworten
    1. Sascha

      Hallo Didi,

      ich glaube nicht das das Fleischessen eine Frage von "dürfen" oder "nicht dürfen" ist. Wer gerne Fleisch isst ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben der kann das natürlich gerne tun. Biblisch gesehen ist es jedoch nicht so eindeutig wie du es darstellst. Es gibt da nämlich auch noch die andere Seite.

      Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge;….

      Jesaja 66,3

      Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig.

      Sprüche 12,10

      Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein und tust nichts, daran sich dein Bruder stößt oder ärgert oder schwach wird. 

      Römer 14,21

      Du sollst nicht töten. 

      2. Mose 20,13

      Zu dem Thema auch mal gerne den Film des nachstehenden Links schauen.

      http://earthlings.com/?page_id=32

      Gottes Segen euch allen, den Fleischesser und den Nichtfleischesser.

      Antworten
    2. Gesundikus

      Hallo Didi,

      das hast Du sehr gut erklärt und ich hoffe, das es auch anderen gut verständlich ist. Das ist genau der Punkt, Jesus hat die Fleischopfer abgeschafft. Leider beziehen sich häufig die Leute immer noch auf das alte Testament, welches natürlich zur Bibel, aber eben doch zur Zeit vor Jesus gehört.

      Es wäre sehr leichtgläubig und törricht, sich alles so zurecht zulegen, wie es einem gerade eben passt. Ließt man das alte Testament, darf ich natürlich Fleisch essen. Lese ich das neue Testament, sollte ich davon ablassen. Es denkt wohl auch kaum noch ein Mensch, er würde mit dem schlachten eines Tieres Gott ein Opfer darbringen, oder?

      Ich für meinen Teil entscheide mich weiterhin gegen den Verzehr von Fleisch, weil es immer ein Töten eines von Gott geschaffenen Lebewesens fordert. Das kann in meinen Augen nicht gut sein. Ich finde es grausam und es ist weit entfernt von Güte und Barmherzigkeit. Ich hoffe, die Herzen der Menschen werden das eines Tages begreifen.

      Wir essen in unserer Familie jetzt seit einiger Zeit kein Fleisch mehr und es fehlt mittlerweile niemandem mehr. Wir haben das auch erst kaum für möglich gehalten, aber man verändert tatsächlich seine Sichtweise dem Essen gegenüber. Es ist ein Anfang, bewußter mit sich und dem Leben anderer Lebewesen umzugehen. Natürlich machen wir auch noch bestimmt Fehler, aber wir wollen weiter am Ball bleiben, die Dinge anders zu sehen, als man es gewohnt war. Angst und Gewohnheit sind immer schlechte Berater.

      Es ist wie mit dem Bibel lesen, es erschliesst sich immer Neues auf dem Weg zum christlichen Denken, und es ist harte Arbeit, sich entsprechend zu ändern. Die Bibel ist für mich ein Leitfaden zur Güte, Barmherzigkeit, Menschlichkeit und Liebe. Ein Christ muß auch entsprechend " NEIN" sagen können, zu Dingen, die nicht zu diesem Leitfaden passen. Er sollte es zumindest versuchen.

      Wir sollen die Schrift mit unserem Herzen und unserem Verstand prüfen, dann wissen wir irgendwann, was wirklich richtig ist.

      Antworten
  42. Jack

    Das Tier, Lebewesen wie Du und ich, ist nicht weniger Wert wie der Mensch und der Mensch ist nicht intelligenter wie das Tier nur weil er das geschaffen hat, was er geschaffen hat. Denn all das, was er geschaffen hat, zerstört die Welt, das ist der Unterschied, zwischen Mensch und Tier. Kein Tier zerstört die Welt, das macht nur der Mensch, darauf brauchen wir nicht stolz zu sein. In den letzten 200 Jahren, hat der Mensch mehr zerstört, wie in tausenden von Jahren, dass muss man sich mal vorstellen.

    Wer gab dem Menschen das Recht und die Macht, Tiere zu quälen, zu töten und die Welt zu zerstören. Ich schäme mich dafür und all das, wusste Jesus, deshalb hast er sich für uns ans Kreuz schlagen lassen. Ich sehne mich nach dem Tag, an dem wir in Frieden und Harmonie leben können.

    Antworten
  43. Georg Müller

    Wenn sich jemand Christ nennt, sollte man die Frage stellen dürfen: Wie bist Du denn Christ geworden? Wer setzt denn die Zugangsparameter fest, und gibt die klare Anleitung dazu? Wenn ich auf diese Frage nur mit "ich meine, ich denke" antworten kann, und die Anleitung die alleine Gott fest legt nicht kenne, wie kann ich dann Kind Gottes sein? Wie ich darauf komme? Weil einige Antworten hier, einfach nur menschlichem Denken entspringen, und kein "geistliches Denken" dahinter steht.

    Mt 4,4    Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Worte, das durch den Mund Gottes ausgeht."
    Mt 4,6    und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest."
    Mt 4,7    Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."
    Mt 4,10    Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."

    Einfach nur daran halten.

     

    Kepo

    Antworten
  44. Georg Müller

    2Petr 2,12    Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,

    Wozu sind die Tiere geschaffen? Hier werden Menschen die obwohl sie einen Verstand haben, und trotzdem keine Buße tun vor Gott, um sich zu bekehren, sondern sich lieber einreden, daß das Nichts aus sich selbst zu dem Universum wurde, mit Tieren verglichen. Ich staune übrigens über so viel Naivität!

    Einfach die Bibel lesen.

    Kepo

    Antworten
  45. Georg Müller

    Die Antwort ist so was von einfach: 1Mo 9,3    alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.

    Einfach Gottes Wort lesen.

     

    Gruß Kepo

    Antworten
  46. Sascha

    Hallo alle miteinander,

    es wird immer wieder mit Markus 7:15 (Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn vor Gott unrein machen. Unrein macht ihn nur, was aus ihm selber kommt.) argumentiert und ich finde das sehr interessant da ich mir selbst schon sehr viele Gedanken über die Ausage von Jesus gemacht habe. So frage ich mich was hier den wirklich gemeint ist. Es ist sehr wohl wahr das das was aus dem Mensche herauskommt in unrein macht, wobei ich mich jedoch immer wieder frage ob denn nicht auch der Konsum von Alkohol und Drogen denn Menschen unrein machen. Ich kann ja nicht irgendwelche Opiade schlucken und sagen es mache mich nicht unrein da Körper und Geist unverweigerlich miteinander verbunden sind und aufeinander Einfluss nehmen. Machen wir uns mit Dingen die von aussen kommen süchtig, ist es ganz natürlich das wir unbedacht andere Menschen übergehen nur um diese Süchte zu befriedigen, so auch mit dem Fleischkonsum. Es ist ja auch nicht so das unter dem Fleischkonsum nur Tiere leiden. Die Herstellung eines Kilos Rinderfleisch braucht zwischen 10.000 und 20.000 Liter Wasser. Ich wohne schon einige Jahre in Brasilien und wir haben hier sehr oft Schwierigkeiten an Wasser ranzukommen und das obwohl Brasilien die grössten Wasserreserven der Welt hat, jedoch auch mit unter die grösste Fleischproduktion der Welt. Tausende von Kleinbauern und Inidaner haben hier über die Jahrzehnte hinweg Land und Leben verloren, weil die Fleischkonzerne immer mehr exapndieren und solche Menschen ihrer Existenz berauben. In dem wir Fleisch essen beteiligen wir uns auch an der Gewalt unseres Gleichen und nicht nur am Tier. Brasilien exportiert Fleisch in die ganze Welt, auch sehr viel nach Deutschland.

    Biblisch betrachtet wird uns zwar der Konsum von Fleisch erlaubt, aber Gott weisst auch immer wieder darauf hin das es nicht gut für uns ist. Auch dürfen wir nicht vergessen das es zu biblischen Zeiten keine Massenproduktion gab. (Römer 14:21) Deshalb isst du am besten kein Fleisch und trinkst keinen Wein und vermeidest überhaupt alles, was deinen Bruder zu Fall bringen könnte. (1. Kor 6:12) Alles steht mir frei, aber nicht alles ist förderlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen. 

    Sind wir den nun vom Fleisch beherrscht? Einfach mal versuchen 1 Jahr lang keines zu essen um es rauszufinden. Gelingt es, so kannst du dir sicher sein das du nicht beherrscht, also süchtig bist und kannst in aller Ruhe weiterhin Fleisch essen.

    Euch allen Gottes segen….:-)

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  47. Gesundikus

    Hallo Chris,

    ich danke Dir für Deinen Beitrag. Genauso sehe ich es auch. Als Christ habe ich keinen Freibrief Leid zu erzeugen, sondern die Pflicht, Leid zu verhindern. Christ sein bedeutet auch Arbeit. Andere zu Jesus zu führen, Erfahrungen auszutauschen. Ich stelle mich jeden Tag selbst erneut in Frage, prüfe mich und versuche herauszufinden, was mache ich gut oder falsch. Wer ein verstocktes Herz hat, wird sicherlich Probleme haben, Mitleid mit Tieren zu haben oder Dinge in Frage zu stellen, die scheinbar immer schon waren, wie sie sind. Für mich gab es früher Tiere, die zum Essen da waren und Tiere, die zum schmusen da sind. Heute empfinde ich das als absolut pervertiert. Es sind Geschöpfe, wie ich von Gott gemacht. Wie konnte ich mir anmaßen, über Leben und Sterben dieser Geschöpfe durch das Essen ihres Fleisches zu entscheiden? Ich schäme mich heute regelrecht dafür und gehe auch sehr hart ins Gericht mit mir. Ich hätte viel früher mein Fehlverhalten erkennen müssen. Hätte ist aber nicht haben. Ich bereue heute von Herzen, für solches Leid mitverantwortlich gewesen zu sein und das sage ich Gott auch. Jetzt ist es mir bewußt, das Lieben nicht nur bedeutet, Menschen zu lieben, sondern Gottes gesamte Schöpfung. Dazu gehören auch die Tiere, die genauso wie wir eine Seele haben. Mitleid mit Tieren zu haben, ist keine Weicheierrei, sondern Christengebot.

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