“Wo ist denn dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?”

Jemand schrieb mal:
 

"Mir reicht's. Dein Jesus hat mir nicht die Bohne genützt.

Ich habe versucht mich zu ändern. Ich habe sogar den verdammten Zehnten ausprobiert. Es funktioniert nicht. Jetzt habe ich meine Arbeitsstelle verloren. Meine Frau muss operiert werden und ich habe keine Krankenversicherung.

Wo ist denn Dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?"

 

 

Vielleicht hast Du so eine Aussage auch schon mal gehört oder hast selbst so ne Wut im Bauch? Woher kommt das und wieso ist Gott "nicht da"? Ich finde die Lösung ist ziemlich logisch – es sind unrealistische Erwartungen. Die Erwartung, dass Gott einem aus der Patsche hilft.

 

Welche Erwartungen stecken in dem Zitat?

  • als Christ wird man nicht operiert
  • wenn man seinen Zehnten gibt, dann bekommt man definitiv auch was zurück
  • man verliert nicht seinen Job
  • man steht nicht ohne Krankenversicherung da
  • mehrere Probleme gleichzeitig hat man als Christ nicht


Doch das Gegenteil von diese Erwartungen trifft ein und baaaamm fühlt man sich von Gott verarscht und im Stich gelassen.

Da frage ich mich, wie diese falschen Erwartungen entstehen? Ist es der Mythos vom lieben Gott, der nichts Böses zulässt und alles immer Friede, Freude, Eierkuchen ist?

Leider steht davon steht nicht's in der Bibel.

 

Da steht drin, dass wir Vergebung bekommen für all den Scheiß (Sünde), den wir angestellt haben, wenn wir es wirklich bereuen und Gott drum bitten. Ich lese, dass er uns ein geniales Leben im Himmel verspricht, ohne Leid und Tränen. Aber ein geniales Leben auf der Erde? Fehlanzeige.


Ich denke, dass viele Menschen von Gott eine falsche Vorstellung haben.

 

 

 

Der Hiob, ein Typ aus der Bibel, der erlebte viele Katastrophen. Seine Kinder starben, er verlor alles was besaß und er wurde sehr krank. Seine Frau fragte dann auch, wo denn Gott ist, wenn's ihm so elend geht:
 

"»Willst du etwa immer noch an deiner Frömmigkeit festhalten? Sag dich von Gott los und stirb!« Doch Hiob antwortete: »Du sprichst wie eine Frau, die dumm und gottlos ist.

Sollen wir das Gute aus Gottes Hand nehmen, das Schlechte aber ablehnen?« Und noch immer sprach Hiob kein sündiges Wort gegen Gott."

Hiob 9 + 10

 

Dann gab es jemanden, der hieß Afaf. Er erlebte auch ziemlich viel Mist und fragte Gott einfach mal, was der ganze Mist überhaupt soll mit Christ werden und so…..

"Ich wäre fast zu Fall gekommen. Beinahe hätte ich den Boden unter den Füßen verloren. Denn ich habe die stolzen Menschen beneidet, als ich sah, wie gut es ihnen trotz ihrer Bosheit ging.

Sie scheinen ein sorgloses Leben zu führen und sind stark und gesund. Sie müssen sich nicht wie die anderen Menschen abmühen und werden nicht wie alle übrigen von Sorgen geplagt. Ihren Hochmut tragen sie zur Schau wie einen kostbaren Halsschmuck, und ihre Grausamkeit umgibt sie wie ein kostbares Kleid.

Sie triefen vor Fett und tun, was immer ihr Herz begehrt. Sie verspotten andere und reden nur Böses, verächtlich verhöhnen sie andere. Sie prahlen, als kämen ihre Worte vom Himmel, die ganze Welt hört ihre angeberischen Worte. Das verwirrt und verunsichert die Menschen, sodass sie ihren Worten Glauben schenken.

Sie fragen: »Weiß Gott überhaupt, was da vor sich geht?« »Sieht der Höchste, was hier geschieht?« Schau dir diese gottlosen Menschen an – während ihr Reichtum wächst, führen sie ein angenehmes und sorgloses Leben. War es denn völlig umsonst, dass ich mein Herz rein hielt und kein Unrecht beging?

Jetzt habe ich nichts als Sorgen von früh bis spät, jeder Morgen bringt mir neuen Kummer. Wenn ich wirklich so geredet hätte, wäre ich zum Verräter an deinem Volk geworden.

Psalm 37, 2-15

 
So, mal alles von der Seele gekotzt, was er nicht verstehen kann und plötzlich macht's Biiiiing, lies mal da:
 

"Bis ich eines Tages darüber nachdachte, wie ihr Leben endet. Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden und stürzt sie ins Verderben. In einem Augenblick sind sie fort, und ihr Ende wird schrecklich sein. Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, wirst du sie auslöschen, Herr, wenn du dich erhebst.

Da erkannte ich, wie verbittert ich war und welcher Zorn in mir aufstieg, als ich all dies sah. Wie dumm und unwissend bin ich gewesen – ich muss dir wie ein unvernünftiges Tier erschienen sein. Doch ich gehöre noch immer zu dir, du hältst meine rechte Hand.

Du wirst mich nach deinem Rat leiten und mich schließlich in Ehren aufnehmen. Wen habe ich im Himmel außer dir? Du bist mir wichtiger als alles andere auf der Erde. Bin ich auch krank und völlig geschwächt, bleibt Gott der Trost meines Herzens, er gehört mir für immer und ewig.

Die aber, die dich verlassen, werden umkommen, denn du vernichtest alle, die sich von dir abwenden. Doch mir geht es gut, weil ich mich nahe an Gott halte! Ich setze meine Zuversicht auf den allmächtigen Herrn, von seinen wunderbaren Werken will ich allen erzählen."
Psalm 73, 18-28

 

Da kapiert der Asaf, dass der Unterschied zwischen einem Christen und einem Menschen, der von Gott nichts wissen will nicht ist, dass im Leben des Christen alles supi ist… irgendwie eher das Gegenteil. Er kapiert, dass der Unterschied die Zukunft im Himmel ist!
 
  • Du Christ – cool Zukunft bei Gott im Himmel
  • Du kein Christ – an der Himmelstür wird es heißen:
    "Du kummscht hier ned nei"

Klingt alles irgendwie strange, aber daran glaube ich. Wir leben in einer Welt, die von einem brutalen Virus befallen ist. Und der nennt sich Sünde. Sünde bedeutet…. Tod. Kopf ab. Außer Du glaubst daran, dass Jesus für uns starb und uns damit das Tiket für den Himmel gibt.

 

Oki doki, dann gibt's ja noch die Sache mit dem "genialen Plan", den Gott für jeden hat und das was im Johannes 10, 10 steht:
 

"Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss."
 
Wir versteht das Otto Normalverbraucher? Überfluss…. wir werden mehr bekommen als wir brauchen, mehr als wir erwarten. Soweit so gut, aber steht da irgendwo das es das schon jetzt gibt? Ich denke viel mehr ist damit der Himmel gemeint.
 
Aaaaber nicht verzweifeln und denken: "Bäääh als Christ ist alles scheiße, auch wenns irgendwann die fette Party gibt." Neee, muß nicht sein.

Im Leben kann auch ne ganze Menge Gutes passieren, gerade wenn's Dir mies geht und Du Probleme hast, dann wird Gott Dir beistehen. Auch dann, wenn er sie nicht immer aus dem Weg räumt.

 

"Da wir nun durch den Glauben von Gott für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch das, was Jesus, unser Herr, für uns tat. Christus hat uns durch den Glauben ein Leben aus Gottes Gnade geschenkt, in der wir uns befinden, und wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen. Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden.

 Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

Römer 5, 1-5

 
"Deshalb bete ich, dass Gott, der euch Hoffnung gibt, euch in eurem Glauben mit Freude und Frieden erfüllt, sodass eure Hoffnung immer größer wird durch die Kraft des Heiligen Geistes."

Römer 15, 13
 
Kurz gesagt: Du weißt nicht was kommt. Es kann Dir super ergehen, es kann Dir mies ergehen, es kann ne Achterbahnfahrt sein. Erwarte nicht nur die sonnige Seite vom Leben, dann wirst Du zu 100% enttäuscht werden. Denn das hat Gott Dir nicht versprochen!
 
Wenn Du von Gott  Glück erwartest, dann machst Du ihn zu so ner Art Maskottchen.
 
 
Denk mal drüber nach, fetten Segen und ein schönes Wochenende.
Deine Mandy
Jesus-Punk
 
 
 
Fotos von oben nach unten: Schild ausm Baumarkt, freakstyle.de, gekreuzsiegt; Inspiration für den Text von Larry Osbore.

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 30. Juli 2011 veröffentlicht.

111 Gedanken zu „“Wo ist denn dein beschissener Gott, wenn man ihn braucht?”

Aufgrund der hohen Anzahl an Kommentaren erscheint zuerst das Kommentar-Formular.
Die Kommentare findest Du unter dem Formular :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  1. J.J.

     
    Moin,
    auch, wenn ich nun nicht alle Kommentare gelesen habe, stelle ich mehrere gewisse Grundschwingungen fest:

    1. Leben im Überfluss
    Mal Hand aufs Herz, stand von denjenigen von euch, die treu den Zehnten gegeben haben, schonmal jemand vor seinem leeren Kühlschrank? Nein. Wer sagt denn auch, dass das Leben im Überfluss auch nur auf den materiellen Bereich beschränkt ist? Darüber kann ich in der Schrift nix finden.

    Gott sagt, "Wer an ihn glaubt, den lässt er nicht zuschanden werden." – Gott als dein liebender Vater sieht, dass du etwas zu essen und anzuziehen brauchst. Und bislang – behaupte ich mal – bist du nie (unfreiwillig) hungrig oder nackt zur Arbeit gegangen, oder? 

    Ich denke aber auch, das Gott kein Automat ist – "Hier Gebet einwerfen, Erfüllung bitte in Fach A entnehmen…" – das würde heutzutage auch niemand von seinem irdischen Vater erwarten! Schaut euch doch mal die Beziehung zwischen einem Kind und einem Vater an! Viele Dinge, die wir von Gott erbitten, sind gar nicht gut für uns. Und da bin ich froh, dass Gott Gebete manchmal nicht erhört! (Denke z.B. spontan daran, wie oft ich schon verliebt war – und wenn ich meine Verlobte ansehe, muss ich sagen: "Preist Gott für unerfüllte Gebete!!").

    2. Angriffe und Wohlstand
    Hier muss man abwägen. Es steht geschrieben, dass uns alle Dinge zum Besten dienen. Wenn wir etwas nicht so schönes erleben, bringt uns das nicht näher zu Gott? Hat schonmal jemand gefragt, warum Dinge so sind, wie sie sind? Wie sie uns nützen? Wenn ich zurück denke, hätte ich noch mehr gemeckert, wenn ich gewußt hätte, wie lange ich damals single sein würde, als ich meine letzte Beziehung Gott zu liebe aufgegeben hatte. Und wenn ich heute zurück blicke, muss ich sagen: Preist den Herrn, denn ich war sehr lange gar nicht beziehungsfähig. Und was für eine unglaublich tolle Partnerin ich heute habe!!! Hätte mir damals jemand meine heutige Partnerin beschrieben, hätte ich ihn wahrscheinlich völlig verbittert ausgelacht.

    Ich behaupte, Jesus hat uns nie versprochen, dass uns keine Unannehmlichkeiten widerfahren. Nirgendwo steht geschrieben, dass wir nicht auch mal schlechte Tage haben. Aber schaut denn niemand das Ende der Geschichte an? Wenn du gefeuert worden bist, vertraust du Gott nicht, dass er dir nen besseren Job geben kann? Wenn du single bist, glaubst du nicht, dass Gott genau weiß, was du brauchst und wonach dein Herz sich sehnt? Wenn du krank bist, hältst du es tatsächlich nicht für möglich, dass du im Krankenhaus deinem Bettnachbarn von Gott erzählen kannst, der sonst vielleicht niemals etwas von Jesus hören würde? Ich könnte diese Liste endlos weiterführen.

    Ich will damit sagen: Wir (inklusive mir ) sollten mehr lernen, mal die Dinge aus Gottes "Hubschrauberperspektive" zu betrachten anstatt blind durch ein (scheinbares) Labyrinth zu laufen.

    3. immer der böse, böse Teufel
    Zum einen will ich nichts beschönigen, was der Teufel macht. Ein Pastor, den ich schätze, meinte mal: "Der Teufel ist böse, der macht nur seinen Job. Er KANN nicht anders."

    Aber nicht alles Böse kommt vom Teufel. Vielleicht sollten wir lernen, umzudenken.

    a) Es gibt Verhaltensweisen, die Gott mit einem Fluch belegt hat. Und wir sollen mal nicht glauben, dass sämtliches Verhalten von uns keine Konsequenzen hat. Wer's nicht glaubt, kann ja mal mit 90 am nächsten Blitzkasten vorbei fahren…

    b) Wir selbst sprechen oft Flüche aus. Wie soll Gott uns segnen, wenn wir uns selbst verfluchen!? Sätze wie "Das klappt ja nie…", "Wirst sehen, das geht schief!", "Ich finde nie einen Job/Partner/…" sollten wir uns schleunigst abgewöhnen!

    c) Bestimmte Segnungen erfordern Handeln von uns. Wenn du kein Geld hast und keinen Zehnten gibst, empfehle ich dir dringend, dich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Du kannst nicht von Gott erwarten, dass er dich segnet, wenn er bestimmte Segnungen an Bedingungen geknüpft hat, die du nicht erfüllst (und auch nicht erfüllen willst!).

    d) Auch, wenn das so landläufiges Verständnis ist, aber… der Teufel ist nicht allgegenwärtig. NIcht jeder Angriff ist vom Teufel. Viele sind sicher durch dämonische Mächte initiiert, aber wir haben in Christus die Autorität, diese Geister sonstwo hin zu schicken! Und davon sollten wir auch dringend Gebrauch machen.

    Darüber hinaus ist es wohl eher unser altes Fleisch, was uns Fallstricke legt. Die fünf Minuten, die du länger morgens im Bett liegst, wodurch du den Bus verpasst, kannst du nicht dem Teufel aufs Auge drücken. Da bist du wohl eher selbst dran schuld mit deinen schlechten, alten Gewohnheiten. (Keine Sorge, auch die kann unser himmlischer Vater verändern!)

    Will also sagen: Es ist natürlich leicht, einen schwarzen Peter zu suchen. Aber einen Schuldigen zu bestimmen, verändert nichts! Wir müssen Gott erlauben, unsere Herzen zu verändern, erst dann wird sich unser Leben ändern.

    Soviel erstmal mein Senf dazu… 

    Antworten
  2. Ich

    Überfluss erlebe ich schon hier auf der ERDE! :) Es ist nicht immer so wie ich es gern hätte, aber das muss es auch nicht sein, denn Gottes Pläne sind viel besser! Er weiß was ich wann brauche! Und ich glaube, dass er mich versorgt und dass er mir aus jeder noch so großen Scheiße wieder heraus hilft – auch wenn ich sie mir selbst eingebrockt habe. Er lässt mich nicht allein… und das erfahre ich jeden Tag!
    LG

    Antworten
  3. Klaus

    In Mühen um so mehr, in Gefängnissen um so mehr, in Schlägen übermäßig, in Todesgefahr oft. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten ; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße.“ (2 Kor. 11, 23-28)


    Auch Paulus lebte ein Leben im Überfluss,nur leider wird uns oft ein falsches Bild vermittelt,ein Bild das mit Überfluss vor allem Erfolg, Reichtum, Gesundheit,  Wellness uvm. beschreibt. Ich wünschte mir wir würden uns mehr auf das stärkste Geschenk konzentrieren, die "Freude des Heils" .Auch wenn die Zeit jetzt nicht reicht dies in kürze rüber zu bringen,sollte jedem Christen Bewusstsein sein wir haben eine rosige Zukunft,da ist mehr als nur ein Licht am Horizont.
    Viktor Frankel sagte einmal: Wie oft sind es die Ruinen,die den Blick freigeben auf den Himmel.


    Als die Hände von Jesus sich für die Nägel öffneten, öffneten sich die Türen des Himmels. Ich wünsche uns von Herzen,das wir den Blick nach Oben, niemals von unseren Umständen rauben lassen und das der Blick in den Himmel unser größter Trost und Motivator wird 


     
    Offenbarung 21,3-4 Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;  und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

    Antworten
  4. Tobias

    Überfluss?
    Ja, Mandy, ich erlebe diesen Überfluss ganz intensiv. In Zeiten, in denen mein ganzes bisheriges Leben zusammenbrach, lernte ich sehr intensiv, mich völlig auf Gott auszurichten, zu vertrauen, dass mir alle Dinge zum Besten mitwirken werden und ich erlebte, dass nicht nur finanzielles nach Glaubensschritten, die ich im Vertrauen beschritt, sondern auch viel anderes wirklich überfliessend wurden.
    Ein konkretes Beispiel – ich musste mir eine Wohnung suchen und wusste einfach nicht, ob ich in der Lage sein werde aus der Familienwohnung Inventar oder was auch immer abzuholen. Ich erhielt an einem Sonntag Geld geschenkt, wo ich nicht wusste weshalb und wieso in dieser Höhe. Am Tag darauf tauschte ich mich mit einer Arbeitkollegin aus – und sie fragte mich ob ich Interesse habe an Möbeln und Wohnungsinventar, da ihr Bekannter heiraten würde und seinen ganzen Haushalt auflöst. Das Geld vom Vortag hatte ich noch in der Hosentasche und Abends besuchten wir diesen Bekannten – ich erhielt fast alles, was ich brauchte – und als ich ihm sagte dass ich Tags zuvor Geld bekommen habe, von dem ich nicht wusste wofür dieses sein sollte, und ihm dieses anbot sagte er – es ist in Ordnung. Weitere Dinge für meinen neuen Haushalt kamen im Lauf der Zeit einfach dazu und ich durfte 3 Tage vor dem Einzu Frieden darüber bekommen, dass ich etwas und was ich aus der Familienwohnung mitnehmen konnte. Emotional zugerüstet und in Friede. Zwei Tage nach meinem Umzug erhielt ich ein weiteres Geschenk – einen Familiengarten mit Häuschen, einem Teich, sicher über 20 verschiedenen Blumenstauden, verschiedenen Beerensträuchern, Obstbäumen – kurzum eine Oase für mich selbst und für Menschen, die ich hin und wieder beherberge.

    Es würde nun zulange dauern, aufzuzählen, was ich alles in diesen 2 Jahren mittlerweile alles erhalten habe oder sehr günstig kaufen konnte. In alledem war ich immer zutiefst dankbar und hatte ich keine Erwartungen, da ich wusste es wird alles zum Besten mitwirken. Seit einem Jahr bin ich schuldenfrei und kann meiner Frau und den Kindern einen wirklich grossen Unterhalt bezahlen, habe tiefen Frieden über diese ganze Situation, so schrecklich sie für mich auch ist.
    Ja, Mandy, ich erlebe Überfluss – in allem, was ich tue und ich bin in diesen letzten 4 Jahren sehr gereift, durfte Gott in seiner Majestät, Kreativität, Vielfalt, Demut, Güte und Liebe erleben und mich durch ihn zu dem Menschen formen lassen, der ich heute bin. Ich lebe immer noch getrennt von meiner Familie und habe an der Seite meiner Frau keinen Platz – und ich weiss aus eigener Kindheit, wie es für die Kinder mit einem Wochenendpapa ist – unsere Kinder erleben nun eine noch sehr viel schwierigere Zeit, eine Zeit in der sie entweder mit Mama ODER mit Papa zusammen sein können – und dies zerreist mir fast das Herz, dennoch erlebe ich Überfluss in allem was ich tue und habe eine wirklich tolle Beziehung mit allen drei Kindern und kann meine Frau sehr gut verstehen.
    Beginnt nicht der Überfluss bereits dort, wo ich lerne mit dem, was ich bin und kann oder habe zufrieden und dankbar dafür zu sein? LG

    Antworten
  5. Tobias

    Vielleicht einmal einen Vergleich zu dem, was das Volk Israel in der Wüstenzeit lernen durfte…

    Das ganze Volk war aus Ägypten herausgeführt worden und Gott hat sich dafür mächtig ins Zeug gelegt, brachte viele Plagen über die Ägypter, bis der Parao sie schliesslich ziehen liess, er teilte das Meer und die nachfolgenden Streitwagen der Ägypter kamen darin um. Bewahrung und Gnade auf der ganzen Linie. So ist es mit einem Menschen, der seinen sündigen Zustand erkennt und diesen Gott bekennt – er wird aus der Gefangenschaft befreit.

    Kein anderes Volk hatte über Generationen hinweg Gott erleben können und kennenlernen können wie dieses von Gott geliebte Volk. Er hat ihnen sogar einen klaren Auftrag gegeben – und er hat ihnen ein Land zugesprochen, das von Milch und Honig fliesst. Sie sollten zweierlei tun: ihm gehorchen indem sie dort hinein gehen und ihm vertrauen indem sie all ihr Vertrauen zu ihm und Gott selbst als über den Problemen und Herausforderungen stehend ansahen.

    Das Volk war ein misstrauisches Volk und so sandten sie Kundschafter aus, um das vor ihnen liegende Land zu erkunden – und sie trafen alles so an, wie Gott es ihnen versprochen hatte. Also alles easy – straight forward, ab ins Paradies – oder?
    Nun geschah etwas wirklich saudummes – denn 8 der Kundschafter berichteten von Problemen, von Feinden, von Riesen, und dass sie sich wie Heuschrecken vorkommen, die zertreten würden.

    Wohin blickte dieses Volk in diesem Moment – wohin blicken wir in unserem Leben immer wieder, wenn es Schwierigkeiten und Probleme gibt? Ist unser Gott grösser als die Schmerzen, die Herausforderungen, unser Verlust oder die Schwierigkeiten – und schenken wir ihm unser Vertrauen, gehorchen wir ihm wenn er uns auffordert dieses zu tun oder jenes zu lassen? Wollen wir an diesem Unvorstellbar und Unüberwindbar festhalten und uns daran festbeissen?

    Gott ist ein sehr liebevoller Gott und so begleitete er sein Volk auf seinem weiteren Weg – 40 Jahre durch die Wüste.

    Er ernährte sie, er gab ihnen Wasser, spendete des Tags Schatten mit der Wolke und Nachts Wärme mit der Feuersäule, zeigte ihnen Wege um die Feinde herum, achtete darauf, dass sie sich nicht überforderten. Schuhe und Kleidung zerfielen nicht.

    40 Jahre Schule Gottes, um eines zu lernen – ihm in allem zu vertrauen und ihm zu gehorchen.

    Einfach eine Frage der Perspektive. Will ich selbst die Mühsal, Trübsal und Probleme grösser machen – sie zu Bergen und alles dominierenden Riesen machen oder darauf vertrauen, dass Gott mich in alledem begleitet und mit mir durch diese Situationen hindurchgeht, mir den Weg weist und Klarheit schenkt, was ich selbst tun kann und wo ich einfach aufhören muss um aus eigener Karft und im Rahmen eigener Möglichkeiten zu handeln und ihm zu vertrauen.
    ICH kenne keinen liebevolleren, barmherzigeren und respektvolleren Gott als diesen Gott.
    LG

    Antworten
  6. Mandy Artikelautor

    Ich habe meinen Beitrag nochmal durchgelesen und überdacht. Ich schreibe doch die Stelle im Johannes 10, 10 wo steht:

    "Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss."

    Meine These im Beitrag, dass der Überfluss erst im Himmel beginnt. Ist aber irgendwie falsch gedacht. Denn das "Leben im Überfluß" beginnt schon hier und heute. Überfluß bedeutet nicht nur materielles Zeug, sondern gilt auch innerlich.

    Egal was für ne scheiße gerade los ist, ich weiß das Gott bei mir ist. Ich spüre seine Liebe und die Relaxtheit in mir, kein Hass und soweiter…. wie es bei mir war, bevor ich Christ wurde.

    Wie issn das bei Euch mit dem Leben im Überfluß? Was bedeutet das für Euch? Habt ihr schon jetzt den Überfluß?

    Antworten
  7. Kornelia Busch

    Ich kann die Gedanken von 'is egal' sehr gut nachvollziehen. Da ich, obwohl ich schon sehr lange eine enge Beziehung zuGott habe, zeitweise dachte, dass Sorgen, Krankheit und persönliche Kränkungen mich beinahe ganz kaputt gemacht haben. Alles kam zugleich, ich habe wirklich unablässig gebetet und viele Freunde und Gebetsgruppen in unserer Gemeinde auch. Aber nichts änderte sich zum guten, eher zum Schlechten. Da kam mir mehr als einmal in den Sinn, dass ich Gott anscheinend egal bin. Inzwischen habe ich gelernt ( auch wenn ich das nicht immer durchhalten kann ), dass Gott will, dass ich woanders hin schaue. Nach wie vor gibt es jede Menge Dinge, die mich glücklich und dankbar machen, wie Freunde, Familie und die wunderschöne Welt. Meine Sorgen habe ich ihm quasi mit Dauerauftrag übergeben. Er wird sich kümmern und auf jeden Fall verhindern, dass ich durch sie verzweifle und zerstört werde. Ich will darauf vertrauen, dass ER meine Angelegenheiten so regelt, dass ich am Ende dadurch gewachsen bin und IHM ein Schritt näher komme. Es ist für  mich auch oft wenig hilfreich gewesen, wenn andere Christen, die ein relativ ruhiges und sicheres Leben genießen dürfen, mir Bibelverse wie – alle deine Sorgen werfe auf Ihn – gesagt haben, ohne dass sie wussten, was echte existenziell bedrohliche Sorgen mit einem machen können. Ich empfehle ( neben dem Abgeben der Sorgen an Jesus ), Gott zu bitten, dass ER hilft die Gedanken von den Sorgen wegzulenken – außer man kann aktiv etwas daran machen. 

    Antworten
  8. is egal

    Absolut unhaltbarer Vergleich:
    Da will einer "gut" leben, wird enttäuscht und alles was er bekommt, sind irgendwelche bescheuerten Bibelstellen, die überhaupt nichts mit dem Problem zu tun haben:
    Es ist immer wieder erstaunlich wie "Christen" Lösungen in Form von Bibelzitaten als "in Stein gemeißelte" Antwort liefern.
    Was soll ich jetzt darunter verstehen ?
    Er wollte Gott gefallen, bekam aber nichts zurück, also gab er auf und als "Dank"  kommt er auch noch in die Hölle, Tolle Logik.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Haha, auf die These bin ich noch nicht gekommen, dass Bibelzitat die in “Stein gemeißelte Antwort” sind. Wer hat dir denn die Scheiße erzählt?

      Antworten
      1. is egal

        Och gibt genügend Christen, die den Menschenverstand abschalten und Bibel-Zitate als Antwort geben, um ihre Verlegenheit zu kaschieren.

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Und es gibt genügend Menschen, die anderen auf die Fresse hauen.

          1. ist das noch lange nicht ok, nur weil es da ne ganze Menge gibt
          2. was andere denken oder tun, liegt nicht in meiner Macht
          3. hör doch uff mit dem Schubladendenken, von wegen alle Christen ticken gleich….

          Antworten
          1. is egal

            Der Vergleich hinkt, da Schläger nicht die Gewalt verherrlichen, wogegen Christen sich ja "die Rettung der Menschen hin zu Gott" auf die Brust geschrieben haben.

            Antworten
    2. norbert-coala

      ziemlich aggressiv dieser Post.
       
      Will gut leben !  – ich denke da liegt aber der Hund begraben.

      Anspruchsdenken ist sowas.

      Darf ich mal eine Frage stellen, bevor wir überhaupt antworten?
      hast du überhaupt mal eine persönliche Beziehung mit Jesus gehabt?

      Antworten
        1. is egal

          Im übrigen hat das nichts mit Anspruchsdenken (worin auch deine Logik für das Scheitern dieses Menschen begründet liegt) zu tun. 
          Ist der Wunsch nach einem guten Leben etwa eine verwerfliche Sache ? Ich meine es gibt viele Christen (oder sogar alle), die ständig damit hausieren gehen, das man seine Probleme und (O-Ton) "Sorgen auf Jesus werfen soll". 
          Wenn man diesen Schritt wagt, geht man ja davon aus, das irgendeine Veränderung eintritt, sonst kann man sich das ja auch sparen.  Muss ja auch nicht unbedingt  eine finanzielle oder schicksalhafte sein.  Selbst in der Bibel steht doch, das wenn man Gott um ein Stück Brot bittet, er einem kein Stein geben würde. 
          Nun, dieser Mensch hat es probiert, es hat nicht geklappt, es ist überhaupt nix passiert. Er bekam weder Brot noch Stein und das Schicksal hat noch dazu seinen Beitrag geleistet in dem eine Verschlechterung seiner Situation eingetreten ist.
          Er ist nun enttäuscht, und er lässt nun Frust ab, was ja im Grunde ganz normal sein dürfte.
          Ich weiß nicht in welchem Forum dies geschrieben wurde, aber ich kann mir gut vorstellen, das Christen nun zur Hochform auflaufen und mindestens eine, wenn nicht sogar mehrere Antworten präsentieren:
          – du liebst Jesus nicht wirklich
          – du hast es nicht wirklich ernst gemeint
          – du hast keine Geduld
          – Gottes Wege sind unergründlich 

          Antworten
          1. Anonymous

            Die “Belohnung” bzw. “Entschädigung” auf das Jenseits zu verschieben, ist doch nur eine durch evolutionäre und sozio-kulturelle Konditionierung (nichts anderes ist Religion) antrainierte Entlastungsstrategie, um das Elend dieser Welt irgendwie zu ertragen bzw. rechtfertigen. Mit Wahrheit hat das aus meiner Sicht wenig zu tun. Zudem sei an dieser Stelle auch einmal Ockhams Rasiermesser empfohlen… Wir sollten uns jedenfalls nicht selbst in die Tasche lügen: DIE WAHRE SÜNDE IST ES, KINDER, DAS HEISST UNSCHULDIGE WESEN IN DIESES JAMMERTAL ZU SETZEN!!! (Stichwort: Antinatalismus)

            Antworten
  9. Ich

    Wer nichts erwartet bekommt auch nichts! Wir dürfen von Gott erwarten, denn er hat uns das versprochen! Er will, dass es uns gut geht, also dürfen wir das auch erwarten. Wo ist dabei das Problem? Ich habe von meinen Eltern auch immer erwartet, dass sie es gut mit mir meinen – also was ist so verkehrt daran?

    Und: Wir sind keine Sünder mehr und auch nicht machtlos! Lest ihr eigentlich die Bibel??? Jeder der Jesus als Erlöser annimmt wird von neuem geboren, das heißt – ich bin kein Sünder mehr! Für Gott bin ich genauso rein wie Jesus und da ich sein Kind bin habe ich genau die gleiche Vollmacht wie er! Ich kann in seinem Namen bitten und sprechen und was ich sage muss geschehen! Natürlich ist da noch jemand: Satan – und der will uns ständig verklickern, dass wir nur die armen kleinen Sünderlein sind, die der Willkür Gottes gnadenlos ausgesetzt sind.

    Ich frage mich für was musste Jesus sterben, wenn das Leben dennoch scheiße sein muss als Christ.

    Natürlich ist es gefährlich zu behaupten "werde christ und alle Probleme lösen sich in Luft auf!" so einfach ist es nicht. Aber Gott hat uns in seinem Wort Schlüssel gegeben wie es uns gelingen kann mit der Hilfe des heiligen Geistes immer mehr in seinem Willen und in seiner Fülle zu leben! Wir werden nie so leben können wie Jesus es tat, das ist klar. Aber wenn wir behaupten wir seien machtlos und hätten nicht die Möglichkeit auf ein tolles, sorgenfreies Leben in Wohlstand und Gesundheit, dann ist es eine Lüge und stellt gleichzeitig Gottes Wort als Lüge hin!
    Armut und Krankheit sind Flüche laut 5. Mose 28 und Jesus wurde am Kreuz zum Fluch Gal. 3,13 – er hat ihn getragen – was wäre wenn wir es auch noch tragen müssten? Dann hätte Jesus auf Golgatha komplett umsonst gelitten!!!
    Wir müssen das Wort studieren und nicht ständig Gott die Schuld geben wenn etwas nicht klappt!
    Ich sag euch ein Beispiel von mir – vor ein paar Wochen wurde ein Tumor in meinem Kopf gefunden. Ist jetzt Gott schuld, dass er da ist? Darf ich jetzt nicht auf Heilung bestehen? Muss ich mich jetzt damit abfinden?

    Antworten
  10. Deborah

    Was mich immer wieder wundert: von Hiob ist die Leidenszeit so gut wie jedem bekannt und ich nehme war, dass er üblicherweise auf diese Zeit reduziert wird in den Gedanken.
    In einer Predigt über Hiob von Monika Flach stellt sie mal das Sofa gerade: der Mann wurde steinalt und seine Leidenszeit betrug gerade mal 9 Monate.
    Ich möchte mal das Ende des Buches Hiob ins Blickfeld stellen: hey, der quatschte Gott an und das nicht gerade freundlich. Er fetzte sich mit ihm…und in der persönlichen Begegnung veränderte sich sein Leben grundlegend und es geschah Wiederherstellung……
    Gott schenkt Ijob neues Glück
    42, 10 Nachdem Ijob für seine drei Freunde gebetet hatte, ließ der Herr ihn wieder gesund werden und gab ihm zweimal so viel, wie er vorher besessen hatte.
    11 Alle seine Brüder und Schwestern und die früheren Freunde besuchten ihn und feierten mit ihm in seinem Haus. Sie bekundeten ihm ihr Mitgefühl und trösteten ihn wegen all des Unglücks, das der Herr über ihn gebracht hatte. Jeder schenkte ihm eine große Silbermünze und einen goldenen Ring.
    12  Der Herr segnete Ijob während der nun folgenden Zeit seines Lebens noch mehr als vorher. Ijob besaß schließlich 14000 Schafe und Ziegen, 6000 Kamele, 2000 Rinder und 1000 Esel.
    13 Er bekam noch sieben Söhne und drei Töchter.
    14 Die älteste Tochter nannte er Täubchen, die zweite Zimtblüte und die jüngste Schminktöpfchen.
    15 Im ganzen Land gab es keine schöneren Frauen als die Töchter Ijobs. Ihr Vater bedachte sie in seinem Testament genau wie ihre Brüder und vermachte jeder einen Anteil seines Landbesitzes.
    16 Ijob lebte nach seiner Erprobung noch 140 Jahre, sodass er noch seine Enkel und Urenkel sah.
    17 Er starb in hohem Alter, gesättigt von einem langen und erfüllten Leben.

    Antworten
  11. Ich

    Gott hat uns eben schon versprochen, dass es uns in allen Bereichen wohlergehen soll – was bringt mir das noch im Himmel? Es ist ja wohl logisch, dass es da nichts mehr Schlechtes gibt! Es ist möglich ein Leben in der Fülle Gottes auf dieser Erde zu leben! Es klappt nicht immer, aber es ist jedenfalls möglich und Gott will es! Warum sollte Gott etwas Schlechtes für uns wollen?
    Das Beispiel Hiob:
    Hiob hatte Angst vor der Zukunft (Angst = Glaube daran, dass etwas Schlimmes passiert).
    In der Bibel steht, dass Glaube Berge versetzt und nicht nur der Glaube an das Gute, sondern jegliche Art von Glauben! Das heißt wenn ich ständig Angst vor etwas habe wird es darauf hinaus laufen, dass es früher oder später so kommt… denn der Glaube lenkt mein Leben…
    Die Angst Hiobs rief also all diese Dinge in sein Leben vor denen er Angst hatte. Was er später sagte:"das was ich befürchtet habe traf ein." Hiob ist wahrscheinlich das älteste Buch der Bibel. Damals wussten die Menschen noch nichts von Satan – sie dachten, dass alles von Gott kommt, auch die schlechten Dinge. Das ist aber nicht richtig! Gott schickt und kein Verderben – entweder sind es Konsequenzen (durch unser Verhalten herbeigeführt) oder Satan will uns eins reinwürgen.

    Ich bin dankbar für meinen himmlischen Papa, der nur das Beste für mich will und bereitet hat. Was tatsächlich manchmal passiert ist in meinem Leben war nicht so toll – aber ER hat es immer wieder zum Guten gewendet wenn ich auf ihn geschaut habe! Wir dürfen ihm vertrauen, denn er hat schon alles gut gemacht!
    David schrieb schon: Der Herr ist mein Hirte – mir wird nichts mangeln!!! Meinte David, der ja noch nichtmal wiedergeboren war damit etwa den Himmel? Nein! Er sprach von seinem Leben! Gott ist unser Hirte und wenn wir ihm folgen führt er uns auf die saftigsten Wiesen! Manchmal gehen wir durch die Wüste, aber wir dürfen wissen, dass unser Ziel das ist was Gott für uns bereitet hat und das gilt nicht erst im Himmel!!! JETZT ist der Tag des Heils!
    Vertraue auf ihn und es wird alles gut! Gott ist kein Lügner!

    Antworten
    1. Norbert

      Es stimmt zwar das das Gott das Gute für uns will, aber wir befinden uns weiterhin in der Welt als Feinde dessen der hier herrscht.
      Ich freue mich über all das Gute was Gott mir schenkt. Aber für mich ist es weder eine Selbstverständlichkeit
      noch erwarte ich dies von Ihm.
      Ich habe einige kennengelernt, die nach dem Motto evangelisieren, komm zu Gott und du wirst Wohlstand und Gesundheit haben.
      Das ist sehr gefährlich, weil
      daher kommt ja oft das Anspruchsdenken. Dieses ist besonders in unserem Lande verbreitet. 
      dabei verwechseln wir unsere Position. Gott ist gütig und allmächtig. Wir jedoch sind die Sünder und machtlos.
      Welchen Anspruch könnten wir also gegen Gott erheben?
      Es ist seine Gnade die uns all das Gute zukommen lässt. 
       
      Und Jesus hat uns auf die Folgen seiner Jüngerschaft aufmerksam gemacht und viele Christen in anderen Ländern
      können dies bestätigen.
       
      Das die Attacken vom Satan sind, ist mir klar aber damit kenne ich zwar den Verursacher aber damit lösen sie sich nicht in Luft auf. Wenn ich das erkannt habe muß ich mich immer wieder an Gott wenden damit er mir hilft.

      Antworten
  12. Norbert

    außerdem versprach uns Jesus Verfolgung, not, tod usw. weil wir seinem Namen folgen.
    Deswegen forderte er uns auch auf, die Kosten seiner Nachfolge zu berechnen.
    Ich ärgerte mich auch schon oft darüber, daß es Nichtchristen so gut geht. Das sie sich soviel heraus nehmen 
    dürfen.
    Aber dadurch das er das zulässt zeigt er mir immer wieder wieviel noch verändert werden muß bei mir.
    Er pfeifft mich immer wieder zurück wenn ich zu schnell laufe.
    Aber seine Zuckerstückchen die ich hin und wieder bekomme sind toll ;)

    Antworten
    1. Ruth

      Ist zwar schon lange her dieses Postings, aber das mit den Zuckerstückchen stimmt.

      Ich bekomme in letzter Zeit Pralinen. Gott ist gut,Liebe Grüsse  Ruth

      Antworten
  13. Olli

    Meiner Erfahrung nach ist es so, dass Gott unser Leben in Ordnung bringen möchte. Und uns zurecht bringen will. Wenn wir immer mehr in seiner Ordnung und nach seinem Willen leben, dann funktionieren auch Dinge in unserem Leben besser. Lest mal die Sprüche, da steht alles, was wir tun und nicht tun sollen und die Konsequenzen. Ich könnte aus dem Nähkästchen plaudern, wie wahr das alles ist. Weil ich ziemlich viel Sachen gemacht habe, die das Leben ruinieren. Und das war nicht Gottes Fehler. Aber: Trotz aller Segnungen, die Gott verspricht, und sie gelten meiner Meinung nach jetzt schon und nicht erst im Himmel, nirgendwo in der Bibel steht, dass er uns einen Rosengarten versprochen hat. Der Unterschied zwischen uns und nichtgläubigen liegt nicht unbedingt darin, dass wir weniger Leid haben, sondern wie wir damit umgehen. Es regnet über die Gläubigen und die Ungläubigen. Aber wir danken dafür. Ich glaube schon, dass wir Christen prosperieren, aber im gesamten Leben und nicht unbedingt auf den Zeitpunkt gesehen. Wenn wir die Erde verlassen und unser gesamtes leben sehen, dann wissen wir erst, wie gut es Gott gemacht hat. Und im Gegensatz zu den anderen werden wir den Grund für unser Leid erkennen. Denn immer darin sind wir gewachsen.

    Antworten
  14. Anke

    ..aber wie heißt es so schön… und wenn Dir Gott Deine Tarnung entzieht, dann nur, weil er für Dich ncoch Hoffnungen sieht. Wenn ihm also auffällt, dass er sein Leben nicht allein hinbekommt, dann ist das gut. Gute Grundlage ein Leben zu verlieren, was offensichtlich wirklich blöd ist. Und wenn er frisch entschieden ist, dann ist er ne Baustelle, kein Wunder, dass da Schutt rumliegt. Sich jahrelang in etwas reinreiten und erwarten, dass es mit nem Fingerschnipp erledigt ist, bleibt da unrealistisch.

    Antworten
  15. Anke

    Mag sein ist ja nicht so schlimm. Dennoch ist dieser Jemand offensichtlich die Verbindung mit Gott aus falschen Motiven eingegangen. Das kann nur schief gehn.

    Antworten
  16. Jesus-Punk

    Nee, dass meinte ich etwas anders. Er hat die Story von Gott gehört, wurde Christ… und dann passierte eben nur noch Blödsinn, ein Problem nach dem anderen…. in der Wut sagte er dann das erwähnte Zitat ausm Blogbeitrag. Es war quasi eine Reaktion auf das was passiert ist und die Schuld gibt er Gott. Er kann also, seiner Theorie nach nicht gut sein, wenn so viel Mist passiert. Doch es sind seine eigenen Erwartungen, die absolut null begründbar sind.

    Antworten
  17. Anke

    Ja aber echt, welches Kind geht denn zu einem beschissenen Vater und bittet um Hilfe? Das löst bei mir immer etwas Kopfschütteln aus. Aber sie wussten es wohl nicht besser. Krass eine Generation, die wohl ohne Vater aufgewachsen ist.

    Antworten
  18. Jesus-Punk

    Da gebe ich Dir Recht Anke. Vorallem mit dein liebender Vater…. wer will schon als “beschissen” bezeichnet werden… und dann soll er auch noch helfen.

    Antworten
    1. Henry

      Warum redest Du, was Du noch nicht weißt, fühlst Du dich dadurch schlauer ?
      Was wenn doch, so viele Windeln kannst Du dir nicht anziehen, wenn Du stirbst !
      Gott muss nicht verteidigt werden, aber Du !

      Antworten
  19. Anke

    Man geht nicht mit Gott, um etwas zu bekommen, sondern Beziehung zu leben. Das ist die Grundlage. Und wenn man zuerst danach trachtet Beziehung mit Gott zu leben, wird er nach und nach behilflich sein Gottes Ordnung in das Leben zu bringen. Er ist kein Wunschautomat. Sondern ein liebender Vater. Beziehung. Und MEIN beschissener Gott wird nicht helfen. DEIN liebender Vater schon!

    Antworten