Warum lässt Gott Leid zu? Teil 1 “Wie falsche Entscheidungen ganz schön viel Mist bewirken können!”

Warum lässt Gott Leid zu?
 

Eine Frage, die bewegt.

Eine Frage, die ich so oft gestellt bekomme wie keine andere, wenn es um Gespräche über Gott und Glaube geht.


Die Welt ist voller Leid. 

Ich denke an Ägypten, wo z.Z. täglich Menschen auf den Straßen sterben. Ich denke an den kleinen Mirco, der missbraucht und anschließend getötet wurde. Kindersoldaten, die andere foltern müssen und Nachts von Alpträumen geplagt werden. Das kleine Mädchen, dass als Kinderprostituierte arbeiten muss. Ein anderes Mädchen, was Angst hat, wenn der Vater besoffen nach Hause kommt…. in ihr Bett. 

Ich denke an Samuel Koch, von einer Sekunde auf die nächste gelähmt. Die Mutter, die durch einen Geisterfahrer ihr Leben verliert. Ich denke an Krebs, an Menschen die verhungern….

 

Warum??? Warum all das Leid? Wie passt denn das zusammen…. ein Gott der Liebe und das Leid der Welt?


Eins musst Du wissen: Leid in welcher Form auch immer ist NIE von Gottes verursacht!  Von BIG Daddy kommt nur Gutes.

 

"Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen."

Jakobus 1, 17

 

Der Teufel, die alte Stinkebacke, will das Gute aber kaputt machen, vernichten und zerstören.
 

"Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken."

Johannes 10, 10


Gottes Wille geschieht nicht automatisch auf der Erde. Sein Wille ist, dass es uns gut geht, und wir in einer Beziehung mit ihm leben. Um das zu kapieren müssen wir mal gaaaanz weit zurück zum Anfang. Die Schöpfung – 1. Mose 2


Gott schuf die Welt ohne Leid. Er schuf die Menschen und gab ihnen zwei Dinge mit:

  • den freien Willen
  • ein Stück seiner Autorität

 

Diesen freien Willen konnten die Menschen nutzen und sich für oder gegen Gott entscheiden. Die Story mit dem Baum kennst Du bestimmt. Gott warnt Adam und Eva, die ersten beiden Menschen, von dem Baum zu essen – denn dann kommt das Böse, das Leid in die Welt.

Der Teufel aber überredete die gute Eva, von wegen die Früchte sind ganz lecker, probier mal!

Nun…. Eva hat das gemacht und hat auch den Adam dazu überredet.


Und jetzt gibt's nen Cut in der Weltgeschichte!

Gott sagt, das wir die Konsequenzen dieser Entscheidung tragen müssen.

Wir haben uns gegen Gott entschieden und können nun nicht mehr im tollen Garten leben, wo es kein Leid gibt. Wir leben in einer "gefallenen Welt".


Leid ist die Folge von diesem Scheiß, in der Bibel sagt man "Sünde" dazu. Leid ist die Folge einer falschen Entscheidung.

 

Anne Graham, Tochter von Billy Graham (ein Prediger) wurde in einer Talkshow mal gefragt warum Gott Leid zulässt, sie antwortete darauf:
 

"Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir;
aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll,
aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll.

Und ich glaube: weil Gott wie ein Gentleman ist, hat Er sich still und leise zurückgezogen.
Wie können wir von Gott erwarten, dass Er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von Ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"

 

Das bringt die Sache auf'm Punkt. Die Menschen haben keinen Bock auf Gott, sie wollen nix von ihm wissen und wundern sich dann, wenn sie die Hölle auf Erden erleben. Doch je mehr wir Gott aus unserem Leben  raus schmeißen, umso mehr Leid wird es geben.


Das Leid in der Welt ist zum großen Teil die Folge von menschlichen Entscheidungen!

Krieg gibt es, weil Menschen dahinter stehen die mehr Macht wollen, mehr Land und mehr Kohle.

Es gibt Kinder, die sich prostituieren müssen, weil es genug kranke Männer gibt, die einen Markt dafür schaffen und die Nachfrage da ist.

Kinder arbeiten hart, weil geldgeile Chefs für Erwachsene mehr zahlen müssten.


Falsche Entscheidungen öffnen dem Teufel, der Stinkebacke die Tür! Und wir geben der Stinkebacke Autorität, in dem wir seinen Willen tun und uns nicht an Gott halten.

Wenn Du Dinger drehst, wo Gott sagt: "Hey, die sind nicht gut für Dich!"  Dann gibst Du dem Teufel das Recht in und durch Dich zu wirken.


Das ist krass, aber mir fällt auf, dass die einzige Art durch die, die Stinkebacke in der Welt wirken kann menschliche Entscheidungen sind!

Der Teufel kann Dich nicht zwingen irgendetwas zu tun – Gott kann Dich zwingen, aber er wird es nicht machen!

 

Unsere Entscheidungen werden durch drei Dinge beeinflusst….

  • durch Gott, der uns hilft Sachen zu kapieren, der uns Zeug offenbart, uns auch mal klar macht, wo wir selbst schuld sind
  • durch die Stinkebacke, die uns Lügen einredet, versucht uns zu verführen,  versucht uns miese Gedanken über Gott einzutrichtern
  • durch Christen, durch deren Gebete, durch Predigten beim Gottesdienst, gute Gespräche und durch Liebe die wir durch sie erfahren

 

Je nachdem, was für Entscheidungen wir treffen wird Leid passieren oder nicht.

 

Tschja, wenn unsere falschen Entscheidungen soviel Leid und Scheiße verursachen, warum schafft Gott denn dann unseren freien Willen nicht einfach ab??

Kein freier Wille = keine falschen Entscheidungen! Also kein Leid. Klingt einfach, oder?

Doch Gott hat anscheinend beschlossen, dass unser freier Wille wichtiger ist, als das Leid abzuschaffen.


Warum ist Gott freier Wille wichtiger? – Weil er eine Beziehung mit uns will!

 

Man kann einen Menschen nur lieben, wenn man sich frei für oder gegen den Menschen entscheiden kann.
Wenn ich gezwungen wurden wäre meinen Mann zu lieben, dann wäre die "Liebe" nicht viel wert.
Doch ich habe mich entschieden, dass ich ihn lieben möchte und mein Leben mit ihm verbringen will.

Und das es in einer Ehe nicht nur coole Zeiten gibt, dass ist klar. Da gibt's auch schwere Zeiten. Doch ich bin bereit diese miesen Tage auf mich zu nehmen, weil mir die Beziehung zu ihm sehr wichtig ist.


Und genauso ist das mit Gott!  Es ist ihm wichtig in einer Beziehung mit uns, mit Dir, zu leben und dazu ist er bereit schlechte Zeiten auf sich zu nehmen. All das Böse zu ertragen um der guten Dinge willen, als das er diese Beziehung abschafft.

 

 

So… viel isses geworden, morgen schreibe ich dann über die Autorität die Gott jeden von uns gegeben hat.

 

Sei fett gesegnet
Deine Mandy
Jesus Punk

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 14. Februar 2011 veröffentlicht.

48 Gedanken zu „Warum lässt Gott Leid zu? Teil 1 “Wie falsche Entscheidungen ganz schön viel Mist bewirken können!”

  1. oelfuss

    Keine Kommentare????  Wirklich keine Kommentare??? Warum nicht? Gibt es wirklich nichts dazu zu sagen? Oh doch!!! Warum, warum nur betet ein kleiner Junge zu Gott, ohne dass ihm geholfen wird???? Beispiel Mirko! Warum müssen Eltern mit 50nund 46 beide an Krebs sterben???????????? Keine Erfindung, Freunde von mir!!!! Warum müssen verzweifelte Kinder zurück bleiben, die nie einem Menschen ein Leid taten? (wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder….)? Das große "WARUM?", wer kann es je beantworten????????????

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Da der Beitrag seit max. 10 Minuten online ist… sind noch nicht soviele Kommentare da.

      Ich hoffe mit meinen Beiträgen in den kommenden Tagen vielleicht einige Antworten zu den vielen Fragen geben zu können.

      Antworten
  2. Eva Szilagyi-Zoltan (Zoe)

    Hallo Mandy!
    Eben gerade in den letzten Tagen habe ich darüber so nachgedacht…..
    Das ist ja klar daß alles was Mist ist von Teufel ist.
    Aber ,warum unschuldige Kinder? Warum auch Gläuber…? Leute die NICHT den Weg Satans gehen…?Warum Babies…:?
    Das kapiere ich net!

    Antworten
  3. Susanne

    Mandy, einfach gut!
    Du regst wirklich zum Nachdenken an mit diesem BLOG!
    Und das werde ich jetzt auch tun, freu mich auf die Fortsetzung!!
    Be blessed,
    Susanne

    Antworten
  4. moni

    hallo mandy,
    danke für den beitrag. freier wille- theoretisch ist mir das ja auch klar. aber praktisch… *seufz* 
    wenn unschuldige kinder betroffen sind, finde ich es immer besonders schlimm, dass mein theoretisches wissen mir nicht weiterhilft bei der farge "warum nur hat gott da nicht eingegriffen und das verhindert??!!". ich grüble tagelang und komme davon nicht los.
    es ist gut, wenn man sich öfter damit auseinandersetzen kann, um das irgendwie und irgendwann vielleicht einmal mit dem herzen zu kapieren, was mein verstand ja schon weiss. deine beiträge helfen dabei :-)
    liebe grüsse moni

    Antworten
    1. Pitri:)

      Das hab ich auch getan …das mit dem bitten , beten und "mich" fragen …
      Geht es mich überhaupt etwas an , Gott zu sagen oder vorzuschlagen , was am besten für "alle"?!(?) Beteiligten wäre , nachdem so ein brutales Vergehen begangen wurde ? Gott unser Vater kannte Mirco und all die anderen Opfer und weiss genau , was sie verkraften , ohne "verloren zu gehen".
      Man sagt so "Der Vater wird`s schon richten !"
      …weint mit den Weinenden und lacht mit den Lachenden
      Es ist gut , dass der Täter in Gewahrsam ist ! "Wer weess , watt passiert wäre , wenn dieser nicht mit seiner Schuld nicht hätte leben können und deswegen noch mal durchgestartet wäre  ?"
      Dit is jetz sein Problem . Ursache und Wirkung .Falsche Endscheidung …

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    2. Pitri:)

      Das ist , was ich so denke .
      I.L.Pitri:)
      ( Jetzt ist mir grad noch in den Sinn gekommen :"Richte nicht , damit du nicht gerichtet wirst." )
      Ich möchte nicht aufhören zu beten , aber ich werde vielleicht anders beten. "Das Gottes Wille geschehe" wie im Himmel so auf Erden." und uns gnädig zur Seite steht und ich möchte helfen , durch "ehren unserer Nächsten " und "ehren von unserem HERRn Jesus Christus"  , " dem heiligen Geist einen Raum zu schaffen " ,  in dem er sich wohlfühlt …in deren Gegenwart man voller Ehrfurcht den Kopf senken will und Frieden halten , sein " bestes" geben und "sehen…was gescchieht :) " (http://www.neuesland.ch/emmental dort kann man sich demnächst den Heilungs-Gottesdienst ansehehen , in dem  das Ehren… ein grosses Thema war !)
      (obwohl ich auch zugeben muss, dass mir das momentan nicht so leicht fällt , weil ich grad ne richtige Meckerzicke bin ) "Kann nur besser werden… mit Gottes Hilfe

      Antworten
  5. Deborah

    gefällt mir….der Anfang der Serie rückt mal wieder den Sofa gerade.
    Weil die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse erwähnt wird….der sogenannte Apfel…und Generationen von Leuts sich über die Obstart in die Haare bekommen haben: im Latein heisst  malus  Apfel und gleichzeitig böse !!!
    Also vergiss die romantischen Apfelbilder….sie haben sich für das Böse entschieden, und damit für  den Bösen.  Und da schlechter Umgang bekanntlich gute Sitten verdirbt und Satan nichts lieber macht, als Gott in ein schlechtes Licht zu rücken und die Beziehung zu Gott zerstören zu wollen….da kommt er mit der Warum-Frage…dahinter zischelt er: sollte Gott wirrrrrrklich GUT sein? und schon hat einem wieder einen "Apfel"  vor die Nase gehalten……
    ..ausserdem spielt er mit unserer menschlichen Begrenztheit, eben..da wir nicht alles verhindern können weil wir nicht Gott sind…. und lenkt gezielt von der persönlichen Verantwortung ab in dem Bereich, in dem wir sie ausführen können und sollen…
     

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  6. Nathanael

    Sehr schöner Artikel Mandy und bin auch grösstenteils Deiner Meinung nur folgende Aussage finde ich etwas komisch:
    Leid in welcher Form auch immer ist NIE Gottes Wille!
    Wer hat denn das Leid erschaffen? Denkst Du, dass sich der Teufel oder das Böse Gottes Willen widersetzen kann? Freue mich auf Deine Antworten.
    LG Nathanael

    Antworten
    1. Pitri:)

      Wir haben die Wahl , ob wir auf den Teufel hören und böses tun oder ob wir  solche unmöglichen Gedanken als gedacht abbuchen und uns an Gott wenden , der uns gute Gedanken schenkt …eine L(i)ast abnimmt .

      Antworten
    2. Nathanael

      Hi Mandy,
      sehr gute Erklärung, damit kann ich leben, sehe das auch so. Der Teufel wurde von Gott erschaffen, denn alles wurde durch ihn erschaffen. Deswegen fand ich halt Deine Aussage, dass Leid nie Gottes Wille ist ein wenig komisch, da Gott doch auch Leid zulässt und dies nicht gegen seinen Willen geschehen kann, denn alles geschieht im Willen Gottes, denn nichts und niemand kann sich dem Willen Gottes widersetzen. Somit hat Gott auch das Leid zugelassen und er will das auch, würde er es nicht wollen, dann wäre es einfach weg, weil eben sein Wille geschehe und nichts und niemand mag sich diesem Willen widersetzen.
      LG Nathanael

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      1. Mandy Artikelautor

        Damit hast Du mich zum nachdenken gebracht Nathanael!
        Ich habe den Satz mal geändert, was hälst du davon:
        Leid in welcher Form auch immer ist NIE von Gottes verursacht!  Von BIG Daddy kommt nur Gutes.
        Bzw. wie würdest Du diesen Satz formulieren?

        Danke für deine Gedanken!

        Antworten
        1. Nathanael

          Hey Mandy,
          es ist bestimmt besser, nur bin ich halt der Meinung, dass sowohl das Gute wie auch das Böse von Gott kommt. Zumindest indirekt. Man kann zwar sagen, dass das Böse vom Teufel kommt, dem gefallenen Engel, aber da dieser von Gott kommt ist indirekt also auch das Böse von Gott. Denn alles hat seinen Ursprung bei Gott. Alles ist aus Gott. 
          Aber ich denke, die Botschaft die Du rüberbringen willst ist verständlich und ich find den Artikel super. Das ist nur eine Kleinigkeit! :-)
          LG Nathanael

          Antworten
      2. Bernd Zündorf

        Ich glaube, dass Gott Leid zulässt (=duldet oder erlaubt), aber niemals "nur so zum Spaß" uns Leid schickt. Das Leid, das uns zustößt, kommt meiner Meinung nach nicht von Gott.
        Dass Gott früher einmal die Welt gerichtet hat bei der Sintflut, ist eine andere Sache, außerdem haben Noah und  seine Familie ja auch vor  der Sintflut gewarnt, wenn die Menschen umgekehrt wären, hätte es die Sintflut nicht gegeben.
        Oder lies dir die Geschichte von Jona durch. Jona hat Gottes Gericht in Ninive verkündigt, und als die Stadt Buße tat, hat Gott ihnen vergeben und die Stadt verschont. Und Jona fühlte sich verarscht, weil er den Untergang von Ninive nicht miterleben konnte, da musste Gott ihm dann noch liebevoll etwas erklären mit dem Schatten spendenden Busch.
        Es gibt noch viele andere Stellen, die zeigen, dass Gott uns eigentlich gar nicht strafen will. "Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen" steht beispielsweise im Hesekiel drin.

        Antworten
  7. Patric

    Ich möchte auf all die Aufforderungen Gottes im AT hinweisen, wo auf seinen Befehl hin Menschen, ja sogar Kinder ermordet wurden. Oder die Sinflut, hm, soviel Leid auf einmal, nur 8 der damailige Menschen überlebten das. Sodom und Gomorra, das war Gott, der die von Satan verführten auslöschte. ;-)

    Antworten
    1. Nathanael

      Vielleicht ist es wichtig zu verstehen, dass nach dem irdischen Tod nicht aus und vorbei ist. Dass wenn in der Bibel Gott getötet oder ausgelöscht hat, dass diese Menschen nur den irdischen Tod erlebt oder erleiden mussten. Was ist all der Tod und das Leid auf dieser Erde schon im Hinblick auf das was nach dem Tod kommt. 
      LG Nathanael

      Antworten
  8. c


    Hey, du scheinst die seltene Gabe zu haben, immer Themen zu bringen, die mich gerade beschäftigen.
    Vielleicht kannst du mir auch diese Frage beantworten.
    Wie sieht es mit Verdrängung aus. Dies kann ja auch eine Schutzfunktion haben.
    Ich frage mich zur Zeit warum Gott gerade jetzt es zulässt, dass ich mich erinnere. Mein Vater ist sehr früh gestorben und ich habe das alles mitbekommen . Danach hat  meine Mutter mich ignoriert, nicht mit mir gesprochen. Als sie es wieder tat, habe ich es immer abgeblockt. Sie kam nie wieder an mich ran,warum ich das tat, keine Ahnung.
    Nur jetzt erinnere ich mich, Gott sei Dank lebt meine Mutter noch und wir können darüber reden.
    Nur warum er es zugelassen hat, dass mein Vater starb, danach die Beziehung zu meiner Mutter kaputt ging, dass verstehe ich nicht. Keiner von uns wollte, dass mein Vater starb und dennoch starb er. Warum? Meine Mutter war 29 Jahre und wir waren 3Mon. 5 und 6 Jahre alt. Wo war da der freie Wille?

    Antworten
    1. Sabine

      Hallo C.
      Mein Vater starb ebenfalls früh und ich mußte ihn zu Grabe tragen, allerdings war ich bereits 16 Jahre alt. Heute bin ich 37 Jahre. Zwanzig Jahre fragte ich mich warum Gott meine Gebete und die meiner Familie von damals nicht erhörte, da Papa dennoch sterben musste.
      Ich drehte mich zwanzig Jahre im Kreis, kam immer wieder zum Ausgangspunkt nach dem WARUM und WO der "liebende Gott-Vater" denn sei und litt zudem unter Zweife, ob Gebete erhörte werden oder 'umsonst' seien.
      Vor einem Jahr hatte ich deswegen ein wundervolles Aussöhnungsgespräche mit einem sehr spirituellem Priester, der mir auf genau diese Frage des WARUM's antwortetet:    Können Sie (also ich) es GOTT verzeihen, dass ER meinen Vater damals nicht heilte und dass Vater trotz Gebete gestorben ist?  Worauf ich mit einem JA – ich verzeihe GOTT – antwortete. Und das liebe unbekannte C. hat bei mir den Himmel auf Erden gebracht. Jesu offenbarte sich mir. Seitdem werde ich von IHM täglich beschenkt. ER hat mir seine LIEBE, die ich eh schon im Wirken der ganzen zwanzig Jahre von IHM bekommen habe, aber nicht bemerkt habe, gezeigt. Ich kann das niemandem beschreiben, Mandy hat es ja ähnlich erlebet – es ist unglaublich!
      Ich habe gelernt, man muß  Leid (hatte selber mehrer Unfälle, Bein war kaputt, Krebsrisikopatient)  annehmen (und davon bekam ich während der zwanzig Jahre ja jede Menge ab) egal ob es von  Big Daddy kommt oder nicht und wenn wir unser JA dazu geben, wird es zum Segen.
      Zwischenzeitlich weiß ich, dass Böses nicht immer von Big Daddy kommt, sondern weil Stinkebacke die Finger im Spiel hat. So hat es ja auch Mandy die letzten Tage beschrieben. Jetzt gerate ich nicht mehr so schnell aus den Fugen, wenn da 'was unrund oder komisch abläuft'. Ich segne die Umstände und es zeigt sich nach einiger Zeit, dass Es gut wurde.
      Wichtig ist: dass ER  – Big Daddy – Jesus Christus – uns, mich, dich überalles liebt. Das sollte man nie vergessen. Siehe Jeremia 29,11 'Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe – Spruch des Herrn -, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben'.
      Gottes Segen – Amen.

      Antworten
      1. c

        Mein Vater ist plötlich und unerwartet gestorben und wir waren damals alle keine Christen. Von meiner Familie bin heute leider die einzige Christin. Noch…..
        Ja und ich verstehe Gott immer noch nicht, warum er es zugelassen hat und warum gerade jetzt alles wieder hochkommt
        Ich bin ziemlich wütend auf Gott und das weiß er auch, weil ich es ihm gesagt habe. Diese Gefühle und Gedanken tun weh. Ja und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich sauer auf ihn bin

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Das tut mir leid, dass ihr beide das erleben musstest so früh. Ich ja auch, beide Eltern.

          Sabine, der Satz:

          "Worauf ich mit einem JA – ich verzeihe GOTT – antwortete. Und das liebe unbekannte C. hat bei mir den Himmel auf Erden gebracht."

          HAMMER!!!  Ich find das Hammer! Ja Worte fehlen…

           

          Liebe C. danke für Deine Offenheit, darüber hier zu schreiben – auch wenn es anonym ist, ist es doch ein Schritt der wahrscheinlich nicht so leicht ist.
          Gott weiß eh immer wie du dich fühlst…. selbst wenn du ihm was anderes sagen würdest ;-) Weißt Du, es ist völlig normal und menschlich wütend zu sein. Ich glaube Gott wünscht sich nichts mehr, als das wenn wir sauer sind, traurig, verzweifelt… das wir zu ihm kommen.

          Es gibt Fragen auf die gibt es einfach keine Antworten und ich glaube uns bleibt nichts anderes, als das zu akzeptieren. Wie Sabine schon sagte, für sie war es wichtig zu verzeihen, denn das macht dich frei und erleichtert dich von der quälenden Fragerei.

          Da ich noch nicht gestorben bin, weiß ich nicht, was in den letzten Momenten passiert. Vielleicht hat Gott deinen Vater doch nochmal irgendwie berührt…. ich weiß es nicht.

          Wie war dein Leben nach dem Tod Deines Vaters? Hat Deine Mutter es verkraften können, ist sie mit drei Kids klar gekommen? Gab es Hilfe? Das würde mich interessieren.

          Ich wünsch dir viel Power und Segen in dieser Zeit, wo alles wieder hoch kommt.
          Und auf die Frage…. warum jetzt erst? Hm…. du hattest Angst davor und es tut weh daran zu denken. Wahrscheinlich hast du diese Zeit gebraucht, hat Gott dich darauf vorbereiten müssen? Vielleicht vielleicht….

          Lass deinen Daddy los C. – mir hat es z.B. auch geholfen irgendwann alles aufzuschreiben was ich im Kopf hatte bei meinen Eltern.

           

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          1. c

            Meine Mutter hat ein paar Jahre später wieder geheiratet und noch ein Sohn bekommen unser Nesthäkchen.
            Über meinen Vater wurde nie wieder gesprochen, nachdem ich ihn wieder ausbuddeln wollte. Weil ich meinte, er hätte nun genug geschlafen. Für meine Mutter war es sehr schwer. Mein Vater war ihre erste große Liebe und ist es immer geblieben. Meine Mutter und ich sprechen seit ca.1/4 Jahr wieder miteinander. Da hat Gott echt bei mir etwas bewegt in meinem Herzen und auch geheilt. Viele Tränen auf beide Seiten
            Dieses Thema mit meinem Vater wurde auch nur so aktuell, weil ich gerade dabei bin Gott als den Vater aller Väter zu entdecken. Mein Vater ist ja tot und mein Stiefvater war sehr streng und sehr hart, gerade zu mir. Heute weiß ich, dass er es nur war um mich zu schützen in dieser Welt. Ich war immer sehr gutgläubig und das kann gerade als Mädchen auch sehr gefährlich sein. Er hat sein Bestes gegeben und auf seiner Weise hat er mich bestimmt auch geliebt.
            Heute frage ich meiner Mutter Löcher in den Bauch. Wie mein Vater so war, was er mit uns gemacht hat usw.
            Er hat uns geliebt, war so stolz auf uns und hat seine ganze Freizeit mit uns verbracht. Er hätte uns niemals freiwillig in Stich gelassen, nur der Tod war stärker. Für mich aber enorm wichtig, dass ich einen Vater hatte, der mich habnen wollte und mich geliebt hat. so ganz ohne Leistung, wo wir auch weinen durften und nicht immer nur Looser und Weicheier waren. Der uns liebevoll in den Arm nahm und uns tröstete, weil wir uns weh getan hatten. Der nicht gesagt hat: Stell dich nicht so an, du Weichei

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          2. Mandy Artikelautor

            Deine letzten Sätze sind schön C. cool das du das erleben durftest.
            Ich denke auch, dass es das beste ist dankbar zu sein für die Zeit die ihr hattet gemeinsam. Vielleicht freut sich deine Mutter auch, wenn du sie fragst. Ich denke es wäre gut ihr deine komplette Sicht der Dinge mal zu schildern und auch darauf zu achten, wieviel sie aushält. Sei gesegnet ;-)

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  9. Mandy

    Die Hütte ist ein sehr geniales Buch! Phantasievoll und doch sehr treffend. Wird gerade von meiner “Co Autorin” in Oregon verfilm, freu mich drauf und bin gespannt wie es wird.

    Antworten
  10. Mike

    Die Universal-Frage schlechthin – warum all das Leid?
    Welcher Mensch kann sie schon befriedigend beantworten? Wenn ich an mein eigenes Leben denke und an manches Leid, was ich erlebt habe, so hat´s mich im nachhinein immer weitergebracht, auch wenn´s weh tat!
    Wir können uns deshalb auch an der Sonne erfreuen, weil wir auch Regenwetter uns Stürme erlebt haben. Immer nur Sonne würden wir garnicht mehr bemerken!
    Gott sagt: "Eure Gedanken sind nicht meine Gedanken  – und eure Wege sind nicht meine Wege" – vielleicht hilft uns manchmal etwas Demut, um zu begreifen, das wir nicht alles begreifen können!
    Gottes Segen
    Mike

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hey Mike, schön mal wieder von dir zu hören. Ich dachte schon du hast dich im Wald verlaufen ;-)
      Du hast gute Gedanken zum Thema… wir werden nie alle Antworten wissen, dass würde uns vermutlich gar nicht gut tun und es gebe wieder neue Fragen, die sich auf tun.

      Antworten
  11. Mandy

    Ich denke das der Film sich mehr auf den zweiten Teil des Buches konzentrieren wird. Aber meistens ist der Film ja nur halb so gut wie das Buch dazu. Mal schauen.

    Antworten
  12. Bernd Zündorf

    Ich glaube, wenn ich immer fragte: "Warum ist dies oder das passiert?",  würde ich anfangen, Gott Vorwürfe zu machen wegen der Dinge, die in meinen Augen einfach schlecht sind. Besser ist es, die Sachen, die einen beschäftigen, im Gebet vor Gott zu bringen und  ehrlich zu sagen, wie man  sich fühlt und was man empfindet. Wenn ich Gott alles gesagt habe, fühle ich mich jedenfalls oft besser. Immer nur zu schimpfen bringt es nicht.
    Mal ein Beispiel aus meinem Leben: Einmal wollte ich nach dem Einkauf ein paar Sachen aus dem Kofferraum holen, aber … der Kofferraum ließ sich nicht mehr öffnen. Meine Frau und ich haben erst mal  rumprobiert, was einem so einfällt, dann haben wir gebetet, dass Gott uns hilft. Und was soll ich sagen: Der Kofferraum ging  wieder auf (und war bis jetzt nicht wieder so verklemmt). Den Grund für das Problem wissen wir: Aus der Verkleidung an der Heckklappe sind kleine Plastikteile, die wohl das  Nummernschild mal gehalten haben, rausgebrochen und dürften sich dann im Schloss von innen verklemmt haben. Auf jeden Fall haben meine Frau und ich uns noch lange darüber gefreut, wie Gott auf so ein Hilfe-Gebet sofort geantwortet hat.

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  13. Exo

    Seid ihr echt so schwach, dass ihr euch immer noch an einen imaginären Freund klammern müsst? Scheinbar habt ihr die ganzen letzten Jahre, gar Jahrhunderte der Aufklärung verpasst.

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  14. Pingback: Artikel der Woche – Gott lebt, Reichtum, Leid, Musik und mehr » bibeltreu.com

  15. Harzmensch

    Hallo J.P. ich kann Dir eigentlich garnicht sagen, wie ich auf Deiner HP gelandet bin. Jedenfalls habe ich hier schon eine ganze Weile gelesen und werde sicher wieder vorbeischauen. Ich muß vorwegschicken, daß ich weder religiös noch bibelfest bin und deshalb Deine Auslegungen hier nur zur Kenntnis nehmen kann. Ich weiß nicht, ob ein Theologe Deine Schlußfolgerungen unterschreiben würde. Das ist aber eigentlich auch garnicht wichtig. Im Gegenteil hat ein Mensch, bei dem diese Erkenntnisse aus dem Herzen kommen, wie offensichtlich bei Dir, immer mehr Recht, als einer, der die Theorie nur exakt aus den Büchern beherrscht. Vom Alter her könnte ich locker Dein Vater sein und finde es cool, wieviel weise Gedanken ein so junger Mensch schon haben durfte.
    Über die Gerechtigkeit Gottes habe ich, trotzdem ich, wie gesagt, nicht religiös bin, trotzdem schon oft nachgedacht. Für mich wird diese Frage erst logisch, wenn ich meine Persönlichkeit mal hinten anstelle und mich als kleines Teil des Großen Ganzen betrachte. Gott kann garnicht für jedes Einzelschicksal lenken. Er ist für das große Ganze verantwortlich. Und damit hat er ja wohl einen gewissen Erfolg gehabt. Wenn also mein Leben in einer Weise beeinflusst wird, die mir nicht gefällt, dann muß das nicht heißen, daß das nicht richtig ist und keinen Sinn hätte. Aus der Sicht eines Wurms z.B. ist es ganz schön blöd, daß sich Vögel ihn als Leibgericht ausgesucht haben. Er würde genauso wenig verstehen, wieso Gott ausgerechnet ihn sterben lässt. Aus unserer Perspektive verstehen wir, daß es richtig ist, daß er gefressen wird, da das zu seiner Bestimmung gehört.
    Wenn ich nun wieder auf uns persönlich zurückkommen soll, so denke ich, daß das vielleicht der Sinn und der Vorzug des Glaubens religiöser Menschen ist: sie können sicher sein, daß es, aus der großen Perspektive betrachtet, richtig ist, was mit ihnen passiert.
    Sorry, daß ich hier so ungefragt dazwischenquake. Trotzdem danke, falls jemand bis hieher gelesen haben sollte.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Danke Dir Harzmensch (was für ein Name?! ;-)
      du bist hier immer herzlich eingeladen Deinen Kommentar abzugeben. Dein Beispiel mit dem Vogel und dem Wurm, dass gefällt mir sehr gut!
      Das werde ich bei Gelegenheit nochmal zitieren.

      Als religiös bezeichne ich mich auch nicht.

      Antworten
  16. Mario

    Ich hoffe, ich habe deine Argumentation richtig verstanden. Also Gott erschafft den Teufel, gibt ihm einen freien Willen und lässt ihn dann soviel schaden anrichten, wie er nur lustig ist?
    Meine Frage ist: Ist Gott in deinen Augen allwissend? Das wird ja in der Regel von Christen so gesehen.
    Wenn ja: Wieso hat Gott den Teufel erschaffen? Ich frage nicht danach, warum Gott den Teufel nicht daran hindert, Böses zu tun. Die Frage scheinst du ja mit "Er will das der Teufel einen freien Willen hat" zu beantworten.
    Aber wenn Gott allwissend ist, kennt er die Zukunft, er weiß bereits vor der Erschaffung Satans, wie der sich mit seinem freien WIllen entscheiden wird und könnte daher doch einfach auf den Teufel verzichten.

    Die angebliche Allwissenheit und gleichzeitige Allmacht Gottes ist auch das Argument, warum ich die "Freier WIlle"-Erklärung für das Böse nicht akzeptieren kann. Nicht Hitler, den Teufel oder George Bush zu erschaffen bedeutet in keiner Weise den Eingriff in den freien Willen auch nur eines einzigen Menschen, hätte die Welt aber zu einem besseren Ort gemacht.

    ZITAT:
    Das bringt die Sache auf'm Punkt. Die Menschen haben keinen Bock auf Gott, sie wollen nix von ihm wissen und wundern sich dann, wenn sie die Hölle auf Erden erleben. Doch je mehr wir Gott aus unserem Leben  raus schmeißen, umso mehr Leid wird es geben.

    Gott behandelt uns gut, wenn wir ihn anbeten und lobpreisen, aber wie Scheiße, wenn wir es nicht tun. Sorry, das klingt für mich nicht wie ein liebender Gott, sondern wie gefährlicher, gewalttätiger Narzisst.

    ZITAT
    Unsere Entscheidungen werden durch drei Dinge beeinflusst….

    durch Gott, der uns hilft Sachen zu kapieren, der uns Zeug offenbart, uns auch mal klar macht, wo wir selbst schuld sind
    durch die Stinkebacke, die uns Lügen einredet, versucht uns zu verführen,  versucht uns miese Gedanken über Gott einzutrichtern
    durch Christen, durch deren Gebete, durch Predigten beim Gottesdienst, gute Gespräche und durch Liebe die wir durch sie erfahren

    Irrelevant ist also, in welcher Kultur man aufwächst, in welcher Zeitperiode, wie wir erzogen werden (außer durch Christen), was wir zuvor in unserem Leben für Erfahrungen gesammelt haben, unserer Intelligenzgrad, Bildung, etc.
    Darauf haben wir keinen Einfluss und der Teufel kann uns ja angeblich nur bei bewußten Entscheidungen beeinflussen. Oder ist Gott dafür verantwortlich und nimmt es mit dem "freien Willen" da nicht so genau.

    ZITAT
    Je nachdem, was für Entscheidungen wir treffen wird Leid passieren oder nicht.

    Wir können also entscheiden, ob wir Krebs bekommen? Oder verursacht Krebs kein Leid auf der Welt?

     

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  17. Klaus Oelmann

    Wenn wir in der Zeitung lesen, dass ein Tsunami 200.000 Menschen umgebracht hat und wir von tragischen Einzelschicksalen lesen – schlimmer noch, wenn es uns selber dreckig geht, liegt es nah, die Frage zu stellen:"Warum? /Warum ich?" … Erst vor Kurzem traf es mich selber. Ich hatte furchtbare Schmerzen, musst ins Krankenhaus, hatte keine Chance, irgendjemanden zu informieren, fühlte mich ausgeliefert und gänzlich allein … Im Höhepunkt dieses inneren Aufbegehrens sprach Gott zu mir:""Klaus, Du hast das Buch Hiob so oft gelesen! – Und Du hast es nicht verstanden? Sag mir, habe ich Hiob auch nur in einer Zeile auf Sein WARUM geantwortet? Was ich ihm aber gesagt habe – und ich sage es jetzt Dir – ich bin Gott! Es ist nicht so, dass mir etwas aus dem Ruder läuft! Ich habe Dir auch bewiesen und Hiob hat es verstanden, dass ich Dich liebe! Was immer geschieht, es geschieht aus Liebe. Weder DU noch Hiob, kannst das WARUM, WIESO ergründen. Die Wolke der Zeugen ist gewaltig! – Aber das EINE KANNST Du WISSEN und GLAUBEND festhalten: ICH BIN DIE LIEBE!! Übe Dich, den Schild des Glaubens zu benutzen!"
    Ich sah vor meinem geistigen Auge die Bilder des Leidenden Christus, ich sah Lazarus im Schoß Abrahams und ich musste, überführt meines Kleinglaubens, weinen …

    Das Problem, dass mir immer wieder begegnet (und das ich hier im Forum inkl. des ursprünglichen Beitrags von Mandy wahrgenommen habe) ist, diese Fixierung auf die Idee, das Leben, wie wir es leben sei alles, was wir haben! Unser Weltbild ist so klein (verständlicherweise;-). Wohltaten und Leid sehen wir immer nur in Bezug auf die Spanne zwischen Wiege und Grab?! Wenn ein Kind stirbt, finden wir das schrecklich, weil wir sagen "es hatte doch noch das ganze Leben vor sich …" Wenn @Mario schreibt:"…Gott behandelt uns gut, wenn wir ihn anbeten und lobpreisen, aber wie Scheiße, wenn wir es nicht tun. Sorry, das klingt für mich nicht wie ein liebender Gott, sondern wie gefährlicher, gewalttätiger Narzisst." dann klammert er die WIrklichkeit, die wir in der Bibel (oft als ein Problem für die Schreiber präsentiert) von den Psalmen, Prediger (Salomon) bis Matthäus 5,44+45 (Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. finden! 

    @Mandy: Es ist nicht richtig zu schreiben, "Leid ist nie von Gott verursacht"! Der Gott, um den es uns geht, ist bereit, die Verantwortung auch in diesem Bezug zu tragen! (Klagelieder 3,37+38 / Hesekil 17,24 …) ER IST GOTT! Durch dessen Wort ALLES gemacht  ist, was ist (Joh. 1,3!) … und es ist an uns, seinem Zeugnis, dass ER die Liebe ist und dass ER uns liebt (Joh. 3,16) mehr glauben, als unseren Umständen. Ich bin mir gewiss, dass wir, wenn wir IHn sehen und erkennen, wie auch wir erkannt sind, inmitten all dessen, was wir und die Welt für ungerecht und lieblos erklärt haben, die Herrlichkeit der Liebe Gottes auch darin erkennen werden!

    Vor Allem aber sage ich euch:" ergreift den Schild des Glabens …" (Pauklus an die Epheser 6,16)

    In diesem Sinne. Freut euch! Wir haben einen großen Gott und eine große Verheißung! :-) 

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    1. Mandy Artikelautor

      Lieber Klaus.

      Es ist gut das Du hier kommentierst und das schreibst. Ich stimme Dir in jedem einzelnen Punkt zu. 

      Unsere eigenen Vorstellungen sind manchmal sehr verschoben. Dieser Artikel ist gerade mal 2 Jahre alt und er kommt mir sehr viel länger her vor. Ich würde ihn heute anders schreiben und eben nicht mehr behaupten:  "Leid ist nie von Gott verursacht!" – ich bin dabei die älteren Artikel zu bearbeiten und Ansichten zu korrigieren. Wahrscheinlich werde ich das in einigen Jahren wieder tun müssen.

      Es ist faszinierend zu sehen wie Wissen Stückwerk ist und bleibt, aber dennoch immer mal wieder was dazu kommt. Ob das die Wahrheit ist, muss ständig neu überprüft werden.

      Ich werde mich demnächst mal an diese Themenreihe über das Leid machen. 

      Danke für Deinen Kommentar.

      Mandy

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  18. Ulrike P

    Hallo zusammen, 

    der Teufel ist Gottes Feind, mit dessen Untreue alles Leid und Elend seinen Anfang nahm. – Nur…ihn erst garnicht zu "bringen" hätte auch nichts geholfen, denn wär´s er nicht gewesen, dann hätte es ein anderer getan. All die Engel die ihm bereitwillig folgten, beweisen dies.

    Seine Allwissenheit auszunutzen um eine Vorauswahl nach dem Motto: "Hey, du kummsch her net rein" zu treffen, würde Gottes gerechten Prinzipien zuwiderlaufen…klar…bequemer wäre es allemal gewesen. – Sein Sohn hätte sich zb nicht für uns opfern müssen…aber irgendwie wäre es auch eine Art von Selbstbetrug gewesen. Er kann aber nicht anders als ehrlich sein…gegenüber anderen und sich selbst gegenüber natürlich auch.

     

    Er hat den Weg des Zulassens gewählt, er hat Satan für einen begrenzten Zeitraum quasi freie Bahn gelassen Doch mittels des Opfertodes seines Sohnes, hat er nicht nur die Verantwortung dafür übernommen, sondern auch den Grundstein dafür gelegt, dass jede Träne die jemals auf dieser Erde geweint wurde, einmal wieder weggewischt wird.

    Es stimmt das Gott allwissend ist und wir können seine Gedanken nicht wirklich nachvollziehen, egal wie sehr wir es versuchen, weil unser Verstand einfach begrenzt ist. Aber wir dürfen uns sicher sein, dass er weiß was er tut und das sich sein Handeln am Ende tatsächlich als die allerbeste Lösung erweisen wird.

    LG Ulli

     

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  19. nadin.

    Hallo,,! Wir wissen überhaupt nicht ob es einen Gott gibt alles Spekulation nur eine klaubensfragEWarum bist du dir sicher das es gott gibt? Hast du Erfahrung mit dem Gott gemacht? Was hat dich dazu bewegt an Gott zu klauben? Liebe grüße….

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  20. Tom

    Hi,
    in meinen Augen gibt keinen Gott. Alles Gute kommt aus eigener Kraft. Den Teufen gibt es nur unter den Menschen. Leider kann kein Glaube das böse im Menschen ändern. (Sucht, Macht, Habgier, Hass, Neid, Frust,) Kein Tier der Welt hat diese Eigenschaften und kann so böse sein wie ein Mensch.
    Ich finde, wenn man gelernt hat sich selbst zu lieben und andere, erledigt sich der Gedanke.
    Herzliche Grüße

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    1. PseudoTim

      Und wenn du dich irrst und Jesus doch existiert u. du dieses wunderbare Geschenk der Gnade leichtfertig ignorierst? Jesus sagte mal, wenn ihr mich von ganzen Herzen sucht, dann werde ich mich von euch finden lassen, probiers mal aus, du hast nix zu verlieren.

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