Bis zu 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken …

Da sterben auf grausame Art Hunderte Menschen im Mittelmeer und nur eine (mir bekannte) Zeitung berichtet davon auf ihrer Titelseite! Danke TAZ!


Sie titeln in Form einer Todesanzeige:
 

"Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40) 

 

400 Menschen, gestorben am 12. April 2015

Plötzlich und leider nur zu erwartbar ist vor der Küste Libyens erneut ein Flüchtlingsschiff untergegangen. Weniger als 150 der circa 550 Insassen wurden gerettet.


Statt Blumen bitten wir um eine Spende an eine Organisation, die Flüchtlingen hilft.

 



Was ist das für eine Welt, in der wir leben?


Weißt Du eigentlich, dass es gerade mal zwei Monate her ist, dass ein Flüchtlingsboot mit ähnlich vielen Opfern untergegangen ist?

Weißt Du eigentlich noch von den Anschlägen am 07.01.15? Nein, nicht die in Paris, sondern die in Jemen und Nigeria? 

Weißt Du eigentlich, welcher Fußballtrainer gerade seinen Rücktritt erklärt hat?


BeKLOPPt, liebe Medienwelt! 


Ich bin keiner, der das eine mit dem anderen abwägen möchte. Ein unnötiger, kalter Tod durch einen Flugzeugabsturz, durch einen Anschlag oder durch Ertrinken …. Es ist so scheißegal, wodurch diese Menschen gestorben sind, welche Hautfarbe oder Nationalität sie hatten! Sie sind tot! Familien sind zerstört! Eltern weinen um ihre Kinder! Kinder wurden zu Waisen!
 

Monatlich riskieren Tausende Menschen ihr Leben für das, was für uns total normal ist! Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung oder materieller Not nach Europa!
 

Doch das registriert hier kaum jemand; mit Mittlermeer verbinden wir Deutschen: Urlaub, Sonne, Strand und Lebensfreude! Im letzten Jahr starben 3.500 Menschen in den Fluten, weil sie sich voller Hoffnung auf den schweren Weg in ein besseres Leben gemacht haben. In diesem Jahr sind es schon 800 Menschen, deren Grab sich im Mittelmeer befindet …. dabei hat die "Hauptsaison" für Flüchtlingsboote noch nicht mal angefangen. 


Bitte vergesst diese Menschen nicht, betet für die Angehörigen und Freunde! Informiert Euch und helft, finanziell oder ganz praktisch im Flüchtlingsheim Eurer Stadt!


Danke!

Mandy

 


 

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 16. April 2015 veröffentlicht.

55 Gedanken zu „Bis zu 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken …

  1. Re Ni

    Das waren heute Morgen genau meine Gedanken. Passiert uns Deutschen oder Europäern etwas (Flugzeugabsturz, Anschlag in Paris usw) dann ist das Geschrei und die Trauer groß. Und es ist ja auch schlimm. Aber wenn Flüchtlinge sterben dann interessiert das keine Sau. Nur wenn sie an unsere Tür klopfen, DANN wieder großes Geschrei. Ich glaube viele wissen gar nicht wie verdammt gut es uns geht…allein schon durch die Tatsache nicht täglich um Leib und Leben fürchten zu müssen.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

       Ich denke eigentlich nicht, dass es keinen interessiert, sondern das es andere Gründe hat, weshalb diese Katastrophe nicht groß in den Schlagzeilen ist.

      Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Tschja … weiß nicht. Verschwörungstheoretiker sind da ja groß in Fahrt. Zu denen gehöre ich nicht. Wird wohl irgendwie schon ne Geld- oder auch Politikfrage sein? Wenn die Leute mehr wüssten wieviele Flüchtlinge täglich absaufen und was sie erleben, würde die ganze Flüchtlingspolitik evtl. in ne andere Richtung gehen.

          ​Wäre die AIDA abgesoffen, würden wir mit Sicherheit mehr darüber lesen und im Fernsehen zig Sondersendungen sehen.

          Antworten
          1. Ronja

            Gründe? Eigeninteresse der EU/Europas. Wer will schon seinen hohen Lebensstandard aufgeben damit es irgendwelchen andren Menschen weit weg, die wir nicht kennen, mit denen wir nichts zu tun haben, besser geht?! da müssten wir ja verzichten, unser Wirtschaftssystem überdenken (z.B.EU-Landwirtschaftssubventionen) und unsre Politik ändern (z.B. sogenannte Drittstaatenabkommen mit u.a. Libyen)

            Antworten
  2. Christoph

    Ich glaube, die interessantere Frage ist: warum berichten andere Medien lieber darüber, dass bei einem Trainerwechsel Tränen vergossen werden? Und: Was sagt die Antwort darauf über uns?

    Antworten
    1. Christian

      Da könnt ihr lange warten ,helfen müssen wir uns selber.-Es rettet uns kein höres Wesen,daß müssen wir schon selber tun uns aus dem Elend zu erlösen.

      Antworten
  3. Sonja

    Die Süddeutsche hat dazu geschrieben: Was würden die Medien berichten, wenn auf dem Mittelmeer ein Kreuzfahrtschiff mit 400 Urlaubern untergegangen wäre. Was dann passieren würde, wissen wir alle. Da zeigt sich mal wieder, dass für unsere westlichen Gesellschaften eben nicht jedes Leben gleich viel wert ist. Ich bin froh, dass es so Organisationen wie bspw. den Jesuiten Flüchtlingsdienst gibt, die sich seit Jahren einsetzen, dass sich hier was ändert. Ich bin immer wieder fassungslos darüber, wie unsere Politiker entscheiden, bzw. nichts tun…

    Antworten
  4. Sonja

    Wir leben in einer Welt wo nur noch die größte Schlagzeile zählt. Der Mensch selber zählt doch gar nicht mehr. Jeden Tag sterben überall auf der Welt unendlich viele Menschen,an Hunger,Krankkeit , Unfall usw. Jeder einzelne von ihnen hätte eine Schlagzeile verdient ,oder ?

    Antworten
  5. Christiane

    Ich für mich selbst kann sagen, dass ich mir nicht alles Leid der Welt reinziehen kann. Es würde mich "overwelmen". Natürlich ist es mega-erschreckend. Wir helfen bei Help to Go Kiel e.V. aber einigen Flüchtlingen mit Gottes Liebe und mit Deutschunterricht.

    Antworten
  6. Birgit

    Danke Mandy, für's Erinnern an die Katastrophen in diesem Jahr, über die grad niemand mehr spricht, weil's in den Medien nicht mehr erwähnt wird…Wir haben's hier in Deutschland eben doch echt gut, allein mit der Tatsache, das hier Frieden herrscht ! ! !

    Antworten
  7. Renate

    Beides mehr als traurig…….sowohl die Nachricht als auch die Tatsache,wie wenig die Öffentlichkeit davon erfährt………….

    Antworten
  8. Olaf

    Gut das du es ansprechen tust Mandy!! Das Interesse der Leute ist eindeutig da! Wer weiß was alles hinter den Kulissen abgeht, ich vermute da auch politische Gründe!

    Antworten
  9. Tim

    Eine Schreckensmeldung nach der anderen. Ich hoffe. das Jesus schnell wiederkommt. Die Welt wird immer kälter, brutaler.

    Antworten
  10. Uwe

    Es ist besonders unsere Aufgabe als Christen den verfolgten beizustehen. Wir haben erfahren wie Jesus und seine Anhänger verfolgt wurden. Dieses kann im Land der verfolgten oder auch bei uns sein. In dem Land in dem die geflüchteten ihren Schutz suchen.

    Antworten
  11. Ronja

    Zu René: Die Forderung den Menschen, die flüchten, doch bitte zuhause zu helfen, offenbart das Problem und den Grund, warum die Menschen denn überhaupt flüchten. Unter welchen Umständen würdest du denn aus deinem Heimatland flüchten? Doch wohl nur, wenn die Situation, in der du lebst absolut aussichts- und perspektivlos ist, weil du nämlich dich und deine Familie einfach nicht mehr ernähren kannst. In dieser Situation befinden sich beispielsweise senegalesische Fischer (da gibt´s ne Doku drüber; ich gucke noch nach dem Titel). Schon seit Jahrhunderten sind ihre Familien Fischer. Das heutige Problem: Sie müssen immer weiter mit ihren Booten rausfahren und fischen doch noch immer weniger – weil die Meere leergefischt werden. Von europäischen Riesenfischkuttern, an die die senegalesische Regierung die Fangrechte verkauft hat – für einen Spottpreis, weit (!) unter Wert der Fänge, die sie machen!! Die Fänge der lokalen Fischer reichen mittlerweile nicht mal mehr für ihr Überleben aus. Und in der Gegend gibt es auch einfach kaum andre Arbeit. (naja, und wenn plötzlich ganz viele Fischer andere Arbeit suchen, dann gäb´s sowieso auch ein Problem^^). Die Leute sind so verzweifelt, dass sie sich mit ihren kleinen Fischerbooten aus Holz (!) auf die große Reise über´s Mittelmeer machen – obwohl sie nicht mal schwimmen können, wissen, dass sie sich in Lebensgefahr begeben, vllt schon zum 3. oder 4. Mal nach gescheitertem versuch zurückgekommen sind und erlebt haben, wie Mitfahrer ertrunken sind. Aber sie versuchen es wieder und wieder. Warum? Weil es besser ist als keine Perspektive zu haben. Würden sie ihre Familien zurücklassen und sich auf eine so gefährliche Reise mit ungewissem Ziel begeben, wenn sie nicht echt voll in Not wären? Niemals! Was ist der Grund für ihre Flucht? Die EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSWEISE! Genauso wird die Subvention der europäischen Landwirtschaft zum Problem für viele afrikanische Länder – weil wir hier nämlich mega die Überproduktion haben und durch die Subvention unsere Produkte saubillig sind – BILLIGER als LOKALE Produkte! Und so überschwemmen sie die afrikanischen Märkte… die dortige Landwirtschaft geht kaputt, weil sie ihre Ernten nicht mehr los werden, da sie teurer verkauft werden müssen, als die auswärtige Ware aus Europa. Und exportieren können sie ihre Lebensmittel auch nicht, aufgrund der europäischen Subventionen auf Importe um die eigene europäische Landwirtschaft zu schützen!!! – Ich hoffe, es ist klar und deutlich geworden, dass das Problem hier das WIRTSCHAFTSSYSTEM ist. Welches uns Europäern und Deutschen sowieso nützt, wir leben schön – aber auf dem Rücken der andren. Und dann beklagen wir uns auch noch über die Flüchtlinge, die hierher kommen!^^ Das ist MEHR als zynisch, Leute. Es gibt auch noch Beispiele aus der europäischen Politik – die EU hat z.B. sogenannte Drittstaatenabkommen, u.a. mit Libyen. Von wegen Libyen bekommt Geld dafür, dass sie der Eu die Flüchtlinge vom Leib halten. Deren Situation dort aber kacke ist und das Problem, also die Ursache, wird auch nicht bekämpft – nur ferngehalten von der EU. Und somit ist´s ja dann kein EU-Problem mehr, geht uns nichts mehr an.

    Antworten
  12. Kaka

    Leid an allen Ecken und Kanten!   Nein ich kann es mir nicht vorstellen wie es ist vor Krieg oder Verfolgung zu fliehen. Ich kann mir nicht vorstellen in einem Boot übers Meer zu schippern um in ein "sicheres Land" zu kommen. Ich kann es mir nicht vorstellen weil es mir besser geht als tausenden von Menschen auf dieser Welt. Heute habe ich einige Fotos gesehen von verschiedenen Flüchtlingslagern und ich dachte: ja ihr Menschen, ich verstehe das ihr dort weg möchtet. Ich sitze hier in meiner kuscheligen Wohnung , draussen ist strahlender Sonnenschein der eine trügerische Wärme verspricht, doch es ist kalt, sehr kalt .Im Gegensatz zu anderen Menschen muß ich mich nicht in der Kälte aufhalten.   Tja, die Medien berichten was sie möchten, Flüchtlinge, unbekannt, kein Prommi, noch nicht einmal ein C-Klasse Prommi darunter. Wer mag etwas lesen über Menschen die er nicht kennt, damit kann man kein Geld verdienen. So stelle ich mir das Denken der Medien vor. Eine kurze Meldung und gut ist.  Zeitungen und Nachrichten sind ein knallhartes Geschäft, da geht es nicht um Mitleid oder Gefühle. ….. oder doch? Kloppo, ein bliebter Trainer verlässt seinen Verein, oh wie traurig, oh wie Schade. In der Tat finde ich es schade das Klopp geht, ich bin bekennender BvB " Fan". Fan ist eigentlich übertrieben, doch von allen Vereinen sind mir die Borussen am liebsten. Allerdings bete ich weder Klopp noch sonst einen Menschen an, ich würde mich noch nicht einmal vorm Papst beugen.   Als vor kurzem ein Flugzeug an einem Berg zerschellte starb auch Karl Moik, da diese Flugzeugkatastrophe eine wunderbare Geldeinnahmequelle für die Medien war bekam Herr Moiks ableben keine große Schlagzeile. Anders wäre es gewesen wenn dieses Flugzeug nicht abgestürzt wäre, da wären dann Bilder seiner Kindheit ect. rausgekramt worden. Die Medien sind ein kleiner Teil unserer Gesellschaft, allerdings ein sehr mächtiger.  Bei den toten dieses Unglücks befanden sich mehrere Kinder aus einer Schule in meiner Nähe. Dieser ganze Ort hat die Nase voll von den Medien, sie haben sich von einer äusserst miesen Seite gezeigt. Kleine Kinder wurden mit Geld bestochen damit sie Auskünfte über die toten Schüler oder ihre Familien geben. Menschen die weinend zusammengebrachen sind wurden sofort abgelichtet ect. Wie Geier haben sie sich auf ihre "Beute" gestürzt.  Der Ort mußte durchhalten bis zum nächsten größeren Unglück zu dem die Geier dann weitergeflogen sind.   Das Notfalltelefon für Frauen in unserer Stadt hatte im vergangenem Jahr so viele Anrufe wie noch nie, zigtausend Frauen haben dort Hilfe gesucht.   Ich könnte jetzt noch etliches aufzählen. Jedes Unglück ist eines zuviel, egal welcher Art es auch sei. Ich weiß auch das viele Menschen mit offenen Augen durch diese grausame doch von Gott geliebte Welt gehen. Mit offenen Augen und gefalteten Händen, denn viel mehr können wir oft nicht tun.  

    Antworten
  13. Ronja

    Genau 103 Jahre nach dem Untergang der Titanic ist ein weiteres Boot gesunken. Diesmal vor der Küste Libyens, über 400 Menschen sind ertrunken. So lange es Krieg, Verfolgung und extreme Armut gibt, werden verzweifelte Menschen schreckliche Risiken auf sich nehmen in der Hoffnung, Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Wie viele Menschen müssen noch auf der Flucht nach Europa ihr Leben verlieren? Handelt jetzt: http://bit.ly/1az7JOw

     

    Antworten
  14. Betti

    Es ist mehr als furchtbar. Und am Schlimmsten ist es, dass Europa nicht helfen WILL, den Flüchtlingen zu helfen. Die Italiener hatten eine gute Rettungsorganisation, aber als sie es nicht mehr bezahlen konnten, hat Europa einfach den Radius verkleinert. Was sagt das (und die Tatsache, dass es praktisch keinen Protest dagegen gab) eigentlich über uns als Menschen aus?

    Antworten
    1. Ronja

      Das Ding ist, Flüchtlingen zu helfen, selbst sie vor dem Ertrinken zu retten, ist NICHT die Lösung, es ist nur Eindämmen des Schadens und Folgenbekämpfung. Anstatt an die Ursachen des Problems ranzugehn. ist auch klar warum: dafür müssten wir unsere Wirtschaftsweise und Politik ändern (wir = EU) und damit das passiert, MUSS jede*r Einzelne sein*ihre Denkweise verändern.

      Antworten
      1. Betti

        Sie ersaufen lassen ist aber auch keine Option, jedenfalls nicht für Menschen mit Gewissen. Ist Dir denn irgendetwas bekannt, das getan wird, damit Menschen nicht flüchten müssen? Von privaten Organisationen kenne ich ein paar Ideen, aber ohne politisches Eingreifen wird sich da (aus weltlicher Sicht) nichts ändern.

        Antworten
      2. Veronika

        Afrika ist ein reicher Kontinent voller Bodenschätze. Leider hat die Bevölkerung ueberhaupt nichts davon weil das unvorstellbare Vermögen in den Händen der Mächtigen landet die blind vor Gier sind und die das Leid ihres Volkes in kleinster Weise interessiert. Afrika wäre auf unsere Hilfe gar nicht angewiesen wenn der Reichtum gerecht verteilt würde. Es gibt so viele Asylantenheime in unserem Land. Bitte geht dorthin und gebt den Menschen das Gefühl willkommen zu sein. Reicht ihnen eure helfende Hand, eure Freundschaft, eure Unterstützung, ein Lächeln, eine Umarmung, und wenn es nur ein einziger ist. Wir können vielleicht nicht viel tun, aber das Wenige was wir tun können kann reichen Menschen das Gefühl zu geben willkommen zu sein in einem Land das ihnen vollkommen fremd ist. Sie brauchen uns, dich und mich. Gott segne euch

        Antworten
  15. Tim

    Was tun gegen Assad? Seit 4 Jahren ist klar das der Terror den Christen gegenüber von radikalen Islamisten kommt. Unter Assad durften Christen in Frieden ihren Glauben ausleben. Mal mehr hinter die Kulissen blicken würde eingen nicht schaden. 

    Antworten
  16. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

    Ich finde es auch furchtbar, dass immer und immer wieder Flüchtlinge ertrinken. Dass darüber gar nicht berichtet wird, stimmt allerdings auch nicht. Sonst wüßte ja niemand davon. Ich habe es schon häufig gelesen.  Die Priorisierung der Medien kann man ganz klar in Frage stellen.  Ich kann nur sagen, dass ich, wenn ich täglich NUR vom Leid der Welt lesen müsste, selbst am Ende des Tages keine Kraft mehr hätte, für nichts mehr. Und dass ich mich durchaus auch gern mal von seichten Themen ablenken lasse. 

    Jeder, der ernsthaft interessiert ist, weiß, wo er nachlesen muss und – noch wichtiger – weiß, wo er helfen kann – und MUSS.  Man darf es auch nicht nur "verurteilen", dass es einen mehr interessiert, wie es dem NACHBARN geht, als dem Menschen, der 1000 km weit weg wohnt.  Es passieren ständig, jede Sekunde, erschreckend furchtbare Dinge. Das kann man gar nicht alles schultern und meistern und vor allem kann es die eigene Seele nicht verkraften.  Wir müssen auch tanken. 

    Dass es uns hier geradezu unverschämt gut geht, leugnet niemand.  Ich war früher jemand, der sich NUR mit ernsten Themen und sog. schwerer Kost beschäftigt hat. Und ich kann ernsthaft sagen, dass ich GOTT dankbar bin, dass er mir auch den Weg gezeigt hat, zu genießen und mich zu freuen. Und ja, ich bin tatsächlich KLOPP Fan :-) Dieser Mensch gibt mir Freude und Grund, zu lachen. Spaß zu haben. Eben auch mal sinnfrei zu sein.  Hätten wir alle keine Tankstellen mehr, wir wären vermutlich zu nichts Fruchtbarem mehr in der Lage.  Das Problem ist und bleibt der sündige Mensch. Es wäre wirklich genug Platz und Geld und Essen für alle da. Aber die Mächtigen wollen nicht teilen. Sie wollen einfach nicht.  Für die Mächtigen können wir beten, dass ihr verhärtetes Herz aufbricht.  Aber das käme wohl einem Wunder gleich.  Mir fällt in der letzten Zeit fast täglich ein Satz ein:  … und sie würden ihn WIEDER kreuzigen.  DAS ist die Wahrheit.  Möge der Frieden in uns wachsen und gedeihen, damit alle, die sehenden Herzens sind, weiterhin beten und helfen.  Seid gesegnet.

    Antworten
    1. Sandra

      Jürgen Klopp ist übrigens bekennender Christ und als solcher zu einem menschlichen Vorbild erster Güte geworden. Er ist unverstellt, ehrlich und einfach genial. Dadurch wurde ich auf ihn aufmerksam. SOLCHE Menschen braucht die Welt. Denn er ist nicht nur ein Fußballtrainer! 

      Kleine Anmerkung 😉

      Antworten
  17. Cornelia

    Ich weiss es geht nicht um mich aber ich kann die grausamen alltaeglich gewordenen abartigkeiten nicht mehr kompensieren.es nimmt mich mehr mit als gut fuer mich und die gebetsliste wird laenger und laenger.es ist nicht in worte zu fassen wie viel elend schmerz und trauer es gibt.wuerde das ganze gerne lindern aber wie?

    Antworten
      1. Cornelia

        Gute idee…wuerde aber fb-freie zeit bedeuten.das wird schwerIch meinte auch damit dass ich gerne helfen wuerde aber aber aber

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Bei mir ist es so, dass ich Facebook täglich nur zum selbst posten verwende und das Lesen auf anderen Seiten oder auf der Startseite eher aufs Wochenende verschiebe. Damit lebt es sich ganz gut und ich bin ohnehin zu beschäftigt, um mich allzu lange auf anderer Leute Seiten rumzutreiben. Vielleicht ist das ja auch ein Anfang für Dich, wobei es ohne eigene öffentliche Facebookseite und nur mit Chronik wahrscheinlich ganz anders ist.

          Antworten
  18. Birgit

    Es ist traurig genug , das so viel Elend geschieht ! Aber noch trauriger ist , daß man es alles nicht sehen will ! Und — da braucht man gar nicht so weit suchen . Da !!! Genau neben Dir !!! Deine Familie !!!
    Deine Freundin/Freund!!!
    Deine Bekannten!!!
    Dein Nachbar !!!
    Jetzt
    Hier
    Bei dir , neben dir !!!
    Und noch schlimmer , die ,die Denken : ein Glück nicht bei mir!!!
    Sünde , ja , alles Sünde
    Aber Keiner wILL es sehen/ hören !!!
    Gerade jetzt, wo DU diese Worte liest, fängt ein Schlachtfeld in Deinen Gedanken an um zu kontern , oder !?
    Unglück und Arme wird es immer geben!!!
    Aber Hilfe ???
    Deine Entscheidung

    Antworten
  19. Regina

    Mike Malke hat eben geschrieben: Ihr gottlosen Bestien werft, auf eurem Weg in christliche Länder, Menschen über Bord die dann ertrinken?! Warum? Weil sie Christen waren! Hier angekommen hofft ihr dann, dass Christen euch die Hand reichen und euch helfen. Das werden sie auch. Warum? Weil sie Christen sind!

    Antworten
  20. Gunter

    Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.
    Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan!
    Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
    HERR, bringe wieder unsere Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Mittagslande.
    Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
    Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
    Psalm 126 Luther

    Antworten
  21. Julia

    Die TAZ und ihre Schergen sind doch genau dafür verantwortlich! Gehen wo es nur geht gegen den freien Markt an, fordern ständig, mehr Wirtschaftsflüchtlinge ins Land zu holen, bloß keinen abschieben, aber dafür immer fleißig die Hand aufhalten.

    Heuchelei der obersten Güte…

    Antworten
    1. Hans

      Traurig, sowas auf einem christlichen Blog lesen zu müssen. Kein Mitgefühl für diejenigen, die abgesoffen sind. Dafür aber klassisch auf den vermeintlich politischen Gegner draufhauen.
      Ich empfehle dir, in die Länder zu ziehen, woher diese Menschen fliehen. Da, wo Giftgas eingesetzt wird. Da, wo Menschen auf Grund von fundamentalistischen Extremisten erschossen werden. Da, wo ethnische Säubern stattfinden.

      Vielleicht verlierst du dann deine überhöhte Sichtweise und schaust nochmal in die Bibel. Da steht viel drin über Menschlichkeit!

      Antworten

Hinterlasse eine Antworte für Betti Cancel Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.