Wie kommt man mit Dir aus?

Henry Ford sagte mal:

"Zusammenzukommen ist der Anfang.
Zusammenzubleiben ist ein Fortschritt.
Zusammenzuarbeiten ist der Erfolg"

 

Ja, da hat er wohl recht der gute Mann. Die meisten von uns wünschen sich wahrscheinlich, dass man mit den Menschen im allgemeinen besser auskommt.

Aber drehen wir die Kiste doch mal um….

Hast Du Dir schon mal überlegt, wie man mit Dir auskommen kann?

 

Wie reagierst Du z.B., wenn Du Deinen Willen nicht durchsetzen kannst? Bist Du dann schnell beleidigt?

Bist Du unsicher und brauchst viel Aufmerksamkeit von anderen, damit es Dir gut geht?

Wie gehst Du mit Kritik um? Bist Du anpassungsfähig?

Müssen manche Dinge auf eine ganz bestimmte Art und Weise getan werden, damit Du zufrieden bist?

Und wenn sie nicht so getan werden, wie Du es gerne hättest, lässt Du dann ordentlich raushängen das Du nicht zufrieden bist?

Hm…… 

Ich könnte mir vorstellen, dass manch einer jetzt lieber mal nicht öffentlich antworten will. Keine Sorge, dass verlange ich auch nicht.

 

Ich glaube wir sollten uns alle klar machen, dass sich oft nicht zuerst die anderen ändern müssen, damit es einem besser geht, sondern man selbst.

Manchmal sollte man sich eingestehen, dass man vielleicht selbst die Person ist, mit der schlecht auszukommen ist. Nicht, dass es immer so wäre – aber eben manchmal.

Und dann fällt das Zusammenleben auch etwas leichter und man kapiert, dass es auch mal dran ist, sich anzupassen, anstatt ewig lang zu diskutieren. Wenn sich jemand Mühe gibt, dann kann man ihn loben, anstatt auf dem einen Punkt rumzuhacken, der vielleicht nicht so lief, wie man es selbst gerne hätte.

Es kommt auf das Gesamtbild an und bei so mancher Kleinigkeit ist es einfach nicht nötig, seine Meinung und seine Erwartungen durchzudrücken.

 

In diesem Sinne:

"Haltet fest zusammen, und lebt in Frieden miteinander. Dann wird Gott, der ein Gott der Liebe und des Friedens ist, bei euch sein."

2. Korinther 13, 11

 

Fetten Segen wünsch ich Dir.
Deine Mandy
Jesus-Punk

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 4. Dezember 2012 veröffentlicht.

12 Gedanken zu „Wie kommt man mit Dir aus?

  1. Stefan

    Die Frage wurde zu dem Video Tag der Behinderung gestellt, daher ist es schwierig jetzt zu antworten…Eben kam im TV ein Beitrag, daß Hass auf Facebook stark zugenommen hat und jetzt kommt Paulus und legt uns nahe, daß "wenns möglich" ist, wir mit allen Menschen Frieden haben sollen. Das "wenns möglich" erfahren wir erst, wenn wir auf auf den entsprechenden Menschen zugehen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kolumne-von-sascha-lobo-ueber-hass-in-der-digitalen-gesellschaft-a-870799.html

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  2. Dorothea

    Warum bin ich denn bei Facebook ? Doch nicht,um andere zu ärgern,sondern um Austausch zu pflegen oder zu sehen,was andere zu sagen haben zu den verschiedensten Problemfeldern. Vielleicht kann ich ja noch was dabei lernen. Deswegen schreibe ich hier so,wie ich auch Briefe schreiben oder sprechen würde.Ich muss nur genauer nachdenken,weil geschriebenes länger im Gdächtnis bleibt als gesprochenes. Deswegen tut es ja auch so besonders weh,wenn wer mit Mobbing im Netz zu tun hat. Fasstiraden sind hier auf jeden Fall fehl am Platze.

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  3. Christian

    Im Großen und Ganzen zeigt mein Tun immer mein seelisches Befinden. Manchmal kann man(n) nicht aus seiner Haut raus. Dann ist es gut, wenn man eine Rückmeldung von anderen bekommt. Wenn ich dazu bereit bin, dann kann ich dann vielleicht das eine oder andere annehmen. Aber trotzdem sollte man sich immer treu bleibe und einfach "ich" bleiben.

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  4. Elisa

    Ich finde mich in der Beschreibung auf jeden Fall wieder. Ich frag mich oft, wo die Grenze ist…bin in einer christlichen Familie groß geworden und für mich war immer klar…Nächstenliebe vor…in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst….so habe ich es erst spät gelernt (so die letzten Jahre und das auch sehr zögerlich), dass ich meine Bedürfnisse und Wünsche äussere. Ausserdem wußte ich nie so wirklich im Leben, was ich will…muss ich jetzt alles nachlernen und je älter man wird umso mühsamer, aber ich geb die Hoffnung ja nicht auf, es ist nie zu spät. Für mich ist das Thema echt schwierig, weil ich sehr oft nachgeben aus Angst, ich könnte egoistisch oder narzistisch sein, vor allem vor Gott. Beginnt ja schon beim Einkaufen, wenn sich jemand vordrängt…beharre ich auf meinem Recht, oder lass ich dem anderen den Vortritt ? Wo gilt es, sich auch mal durchzusetzen und sagen wo´s langgeht, und wo steck ich zurück….Menschen die "willenlos" sind, sind sehr oft auch "Opferdenker"….wollte einfach mal da meine Gedanken dazu reinbringen, willl aber am Schluss dazufügen, dass ich Teamarbeit, Zusammen etwas bewerkstelligen sehr erfüllend und schön find, viel besser, als immer alles allein zu machen…

     

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  5. Monika

    Im Normalfall kann man mit mir recht gut auskommen. Wenn mir jedoch jemand etwas unterstellt was nicht stimmt, ist es mit der Ruhe und Geduld vorbei. Sachlich die Dinge klären wäre natürlich sinnvoller, aber wenn der andere einen vorwurfsvollen Ton hat

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  6. Henning

    Gute Frage 😉 Da beschäftige ich mich schon seit Wochen mit und ich denke, jetzt, da mich Gott sehr verändert hat, kann man sehr gut mit mir auskommen.

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  7. Cha Ris

    wenn das ewige anpassen und vergeben überhand nimmt besteht die gefahr, dass man sich selbst untreu wird und irgendwann nicht mehr weiß, wer man ist … dann ist das „miteinander auskommen“ schnell scheinheilig. ich wünschte mir wirklich mehr zusammenarbeit und dazu gehört eben auch, zu hören was andere an mir stört … das betrifft jetzt weniger Facebook… 😉

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  8. Josef Sefton

    Wer vergibt tut etwas gutes! Dadurch wird man sich selbst nicht untreu und irgendwann nicht mehr weiß, wer man ist. Gott möchte, dass wir den ersten Schritt gehen. Liebe Leser, wer vergibt, tut etwas ehrenhaftes.

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  9. Hannelore

    Sehr gute Frage!
    Wäre ich gern mit mir verheiratet – das frage ich mich selbst immer wieder mal! Das hilft mir, mich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um zu entdecken, wo es bei mir hakt.
    Ich kann mich immer neu entscheiden, ob ich beleidigt reagiere. Ich bin aber nicht dazu verpflichtet!
    Es kennt ja wohl fast jeder das Beispiel mit der Hand: Wenn ich mit dem Zeigefinger auf andere zeige, richten sich 4 Finger auf mich. Menschen, die mir zusetzen bezeichne ich als „Gnadentrainer“. Oft wissen wir ja nichts vom Leben dieses Menschen. Mein Wunsch ist es dann immer wieder, dass ich nicht reagiere, sondern mit Gottes Hilfe agiere. Das ist einfacher gesagt als getan. Ich bin und bleibe ein Anfänger – das heißt: Ich lass mich nicht unterkriegen und fang immer wieder neu an, diesem Menschen liebevoll zu begegnen – auch mir!
    Wenn Diamanten geschliffen werden knirscht es ganz schön!
    Dass Gott mich mit einer gehörigen Portion Frohsinn ausgestattet hat, um Menschen die rumknottern liebevoll zu begegnen, dafür bin ich ihm sehr dankbar.
    Hab damit schon tolle Erfahrungen gemacht.

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