Karfreitag: Einfach mal die Klappe halten!

Jede Menge hat man darüber gelesen:

Für den Wiederaufbau der französischen Kathedrale Notre Dame de Paris wird gespendet wie blöd und für Menschen spendet keiner. Ehrlich? Ich finde solche Vergleiche (meistens) doof.


Wie viele von uns spenden für Menschen in Not 
und Otto Normalverbraucher bekommt es gar nicht mit? 

 

Nachdem ich heute auf einen erneuten Bericht darüber stieß und dann auch noch folgenden Cartoon fand, wurde ich dennoch nachdenklich. Man beachte die propere Katze …
 

Spenden Norte-Dame


Keine Ahnung, wieviele Menschen für was auch immer spenden. Jeder kann diese Frage nur für sich selbst beantworten. 

Wer oder was liegt Dir am Herzen? Wofür gibst Du gerne etwas?

Deine Kohle = Deine Entscheidung! Kein anderer hat darüber zu urteilen. 
 

Und doch … auch wenn ich Vergleiche nicht mag, komme ich beim Thema Notre-Dame nicht drum rum. Es juckt mir in den Fingern. Klar, da geht es um mehr als den finanziellen Kram. Es geht um ein gewaltiges Kulturerbe usw. – logisch.

Aber …. ja, ich habe Mut zum "aber" … mir geht nicht aus dem Kopf, wie viele Menschen tagtäglich im Mittelmeer ihr Leben lassen! Das macht mich richtig wütend, aber vor allem traurig!

Väter, Mütter, Töchter, Söhne, Enkel, beste Freunde … sie ersoffen in den Fluten, längst bevor in deutschen Medien groß davon berichtet wurde! Bereits bevor die "Flüchtlingswelle" in unser Land schwappte, gab es die "Flüchtlingswellen" – die tausende Menschen das Leben kosten!! Ich weine! Ich bin mir sicher, auch Gott, unser Papa im Himmel, weint darüber … er heult bittere Tränen!! Und hat genau DA schon viel mehr Wunder getan, als wir auch nur erahnen können!! Doch wir leben leider (noch) nicht im Paradies, wo es so eine ungerechte Scheiße nicht gibt!! Und ja, die Kinder in Afrika und andere Menschen, die qualvoll leiden, will ich auch nicht außer acht lassen!


Geld ist ne scheiß Erfindung.

Wegen Geld gibt es Kriege … doch ohne Geld geht auch nichts.

Mit 15 Jahren stand auch ich Tag für Tag in der Fußgängerzone und habe um Geld gebettelt: "Hätten Sie vielleicht etwas Kleingeld für mich?" An guten Tagen blieb schätzungsweise jeder 20.-30. stehen und kramte in seinen Taschen … das sind durchschnittlich längst keine 10% … aber ich will hier gar nicht nach mutmaßlichen Gründen suchen. Ich erwähne es, um klar zu machen, dass ich selbst erleben musste, wie Menschen ticken. Bedenke, dass ich ein Kind war. Kinder, Behinderte, Frauen bekommen nämlich in der Regel mehr Unterstützung als Männer.
 

"Liebe Deinen Nächsten"… wenn das jeder tun würde, dann gäbe es weniger Obdachlose, weniger Kinder- und Altersarmut, und es gäbe weniger Tote.

Steile These? Mag sein. Das ist meine Überzeugung. Ob ich mich immer so verhalte, dass die Liebe zum Nächsten über allem steht? Nie im Leben! Wörtlich gemeint. Ein Egoist steckt in jedem von uns. 

Heute ist Karfreitag. Ein sogenannter "stiller Feiertag" … es gilt Tanzverbot und man darf  heute nicht "Heidi" oder die "Ghostbusters" im TV zeigen. Kein Witz. Es gibt eine Liste von Filmen, die heute nicht öffentlich gezeigt werden sollen. Blödsinn, wenn Du mich fragst. Wer das für sich als gut und wichtig entscheidet, total okay. Doch wenn es "von oben" zum allgemeinen Verbot wird …  vergiss es. Wird doch von den meisten eh nur ins Lächerliche gezogen.


Dennoch hat dieser "stille Feiertag" etwas für sich:

Ist es nicht sinnvoll, einfach mal still zu werden??
Sich auf all die Menschen zu besinnen, für die Jesus grausam verreckt ist?


Oh, tschuldigung wollte Dich mit dieser Bezeichnung nicht aus deiner harmonischen Osterzeit reißen. Aber ich finde "verreckt" sogar noch völlig untertrieben. Wenn Du gefoltert wirst und anschließend lebendig an ein Kreuz genagelt wirst, ist das alles andere als ein friedlicher, schmerzfreier Tod …. das ist viel mehr ********* !!!

Den meisten Menschen auf dieser Welt geht es weitaus schlechter als mir. Ich lebe in meinem kleinen Paradies. Hab ne schicke Wohnung, Menschen die mich lieben, vollen Kühlschrank, Haustiere … keine Verfolgung, kein Krieg, keine Gewalt, medizinisch bestens versorgt … = geiles Leben. Ja, ja, schon wieder vergleichen. Egal, mir tut es manchmal gut das zu tun, um mal wieder zu checken, wie gut es mir geht. Dankbar zu werden, nicht überheblich! Wir Menschen ticken einfach so, dass wir viel zu schnell rumjammern. Mimimimi …  Mir geht's ja so schlecht – Pustekuchen!

 

Ich will still werden, aus Respekt vor Gott und aus Respekt vor den Menschen. Gerade denen, denen es wirklich schlecht geht. Jesus starb für jeden Einzelnen. Er gab sein Leben, damit sie leben. Völlig wurscht, ob für Heinz-Harald, Ali, Francesco oder Olga.

Und um dem Titel meines Blogbeitrags gerecht zu werden, war es das jetzt von mir. Es folgt keine lange Predigt, sondern einfach die Einladung, es mir gleich zu tun. Jetzt mal still zu werden und dankbar zu sein. Für Menschen zu beten, sie zu segnen und Jesus zu danken, dass er sein Leben gab – für alle! Für Dich. Für mich. … für alle!

"Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt. 14 Und ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe. 15 Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn einem Diener sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe. 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu bestimmt, dass ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt – Frucht, die bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, worum ihr ihn in meinem Namen bittet. 17 Das ist mein Auftrag an euch: Liebt einander!«"

Johannes 15, 13-17 HfA

 

Danke, mein Freund!! Chapeau!

 

Adios und friedliche Ostertage!

Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 19. April 2019 veröffentlicht.

16 Gedanken zu „Karfreitag: Einfach mal die Klappe halten!

    1. Melani

      Ich habe viel Verständnis für das Bildungs-Defizit und die soziale Lage (auch des katholischen) Subproletariats.
      .
      Indessen schlage ich vor, die in diesen Kreisen üblichen Ausdrücke wie “Sch…e” zu meiden.

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  1. Diana

    Sehr schön. Ähnlich denke ich auch. Jeder soll selber entscheiden für was oder wen er spendet. Aber wenn jeder der schimpft „die armen Kinder die verhungern“ 1€ spendet würden sicherlich viele Euro für die Kinder zusammenkommen.

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  2. Joan

    Mich macht es mehr sauer, dieses hoch putschen.
    Ich bin ja so gut weil ich gespendet habe.
    Ich glaube für die Firmen ist es nur Werbung.
    Wenn ich was gebe hab ich auch immer einen positiven Effekt. Der gegen über freut sich. Und da ist es egal wie viel ich gebe oder geben kann.
    Mich hat eine Sache tief berührt, als ein Mädchen von 10 / 12 Jahren, einem Menschen Geld gab und sagte “ich hoffe es reicht für ein belegtes Brötchen.”
    Warum muss man so spenden, dass man weiß wer so viel gegeben hat. Egal was mit dem Geld gemacht wird.
    Es gibt so viel, was Geld brauch.
    Meine Freundin ist aus einem Assistent Hund angewiesen, der weiter wichtige Ausbildung brauch, damit sie unabhängig leben kann.
    Die Wohnung von Nachbarn ist Verbrannt, hier bei mir um die Ecke.
    Vom netto stehen bei mir viele Obdachlose, die sich um jeden Cent freuen.
    Versteh ihr was ich versuchen will zu sagen?
    LG Joan

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  3. Melissa

    Ich mag diesen Beitrag nicht, sorry. Ich lese sonst deine Beiträge gerne, aber dieser hier ist mir irgendwie zu passiv-aggressiv. Man hätte die ganze Thematik auch einfühlsamer und netter behandeln können.

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  4. Thomas

    Das Problem bei den Organisatoren die zb Geld sammeln für Kinder in Not, Brot für die Welt etc kommt von gespendeten 100Euro kaum was an den Notleidenden an.

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  5. Karin

    Da stimm ich dir zu. Was mich daran stört ist, das binnen 24 Std 1 Milliarde zusammenkam. Für ein Gebäude. Von Firmen wie Loreal alias Nestle. Die den Ärmsten der Armen das Wasser abzwacken.
    Es hat mir gezeigt, dass es eigentlich ziehmlich schnell mäglich wäre das?Leid der Welt zu Lindern.

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  6. Anonymous

    Ich denke dieser Gott sollte sich ähnliches mal selbst fragen. Wenn das alles wahr sein soll mit Jesus und so, ist es alles sinnlos wenn Gott heute nie da ist. Hab grad heute eine Umfrage gelesen in der gefragt wurde wer noch an Gott glaubt. Viele waren es nicht. Und das liegt nicht an Kirchen, prunksüchtigen Bischöfen oder so. Es liegt daran, dass keiner an jemanden glauben kann, der nur in einem Buch, Geschichten oder Filmen existiert. Die Leute haben wahrscheinlich alle, genau wie ich, erlebt, dass dieser Gott, trotz aller Geschichten eben genau dann nicht da ist, wenn man ihn am meisten braucht. Man hat einfach mal genug davon immer nur von seinen wundern und großen Taten zu hören. Irgendwann glaubt man dann eben nicht mehr. Gott kämpft eben weder für einen noch um einen. Passt aber auch gut ins gesellschaftliche Bild. Wenn der Mensch eben ein Abbild dieses gottes ist. Ich habe nur lange das geglaubt, dass Gott anders wäre. Ist er aber nicht und zu schwach um irgendwas zu tun. Ich jedenfalls mag nicht mal mehr getauft sein. Dass ich an Gott geglaubt hab fühlt sich wie ein Mühlstein an wegen dem nie was klappen darf.

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  7. Micha Koch

    Mir gefällt dieser Beitrag auch nicht wirklich. Ja und auch mir tut es in der Seele weh, zu sehen, wieviel Geld verpufft. Wir Menschen hängen an alten Dingen. Ich habe mich gefragt, warum lässt man das Gebäude nicht so, ähnlich der Frauenkirche in Berlin. Warum soviel Geld verschwenden? Es gibt so viele Dinge, die kann ich nicht verstehen. Und sicherlich ist da auch Werbung im Spiel, Anerkennung und wer weiss was noch für Dinge. So traurig es leider ist, wir werden es nicht ändern können. Aber du und ich, jeder einzelne von uns kann tätig werden, um Menschen auf dieser Welt zu helfen. Wir haben letztes Jahr als Team eine Fussballschule “Kicken für Watoto in Uganda“ ins Leben gerufen, um etwas für Kinder in Afrika zu tun. Eltern können ihr Kind für 95€ anmelden. Dafür erhalten sie 5 Tage lang Fussballtraining vom feinsten inklusive Essen und Getränke. 20 Trainer sind ehrenamtlich in dieser am Start und geben Ihre wertvolle Zeit um zu helfen. Die Teilnehmergebühr wie auch Geldspenden von Firmen spenden wir in voller Höhe ohne Abzüge und sind auch sehr dankbar, das andere Getränke, Essen und die Ausstattung kostenlos zur Verfügung stellen. So geht es auch und dieses Projekt ist kopierbar. In jeder Stadt, in jedem Ort. JEDER kann erwas bewirken. Dein Einsatz ist deine von Gott geschenkte Zeit, die du schenkst um zu helfen. Vielleicht magst du es bei dir vor Ort ebenfalls mal versuchen. Wie wir es gemacht haben findest du hier:
    http://www.facebook.com/kickenfuerwatoto
    Mandy, das hier ist und soll keine Werbung sein, sondern nur ein Beispiel, was möglich ist. Was könnte wohl zusammen kommen, wenn sich in jeder Stadt eine Gemeinde findet, die es uns nach macht? Letztes Jahr sind um die 7000 € zusammen gekommen. Dieses Jahr starten wir wieder durch. Gott hat dieses Projekt so fett gesegnet. Wer weiss, was dies Jahr kommt.
    Micha

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  8. Ulf

    Solche Vergleiche sind vollkommen daneben und dienen nur dazu das eigene EGO zu füttern!
    Natürlich kann man sich darüber empören, warum Frankreichs Superreiche Familien innerhalb von 24h fast 1Mrd Euro spenden und ansonsten scheinbar nichts tun um Europa, die Welt oder die franz. Gesellschaft zu fördern.
    Vielleicht bekommen wir aber auch nicht immer alles mit, was die Superreichen ansonsten noch Positives mit ihrem Vermögen bewegen und fördern??
    Schon mal darüber nachgedacht das Superreiche nicht wie eine fünftklassige Promi Queen in den Medien auftauchen wollen, um damit egoistisch für Aufmerksamkeit zu sorgen?!

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  9. Andreas

    Ich mache seid vielen Jahren Randgruppen Arbeit. Und es ist mühselig an etwas Geld zu kommen (besonders von Firmen oder anderen Organisationen ). Es hat mich nur erschrocken wieviel Geld zusammen kommen kann für ekn Gebäude. Wie groß auf einmal die Solidarität ist, ja was soll ich sagen mit ein Gebäude. In Frankreich gibt es so viele Arme Leute das Schulwesen liegt da nieder.
    Suchet der Stadt bestes. Und das sind die Menschen.
    Und betet für sie.

    Euch gesegnete Ostern

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  10. Fabian

    Hallo, mal wieder.

    Ich fand den Artikel schon gut von Mandy, hat schon alles so seine Berechtigung .

    Irgendwie , ist es auch, ein bisschen deckungsgleich mit einem Gedanken, der mir vorhin kam .

    Gott ist größer als alle anderen , er ist der größte und Mächtigste König.

    Jesus ,hingegen kam zu uns , und machte sich klein…

    Wie klein.

    Nunja, eine Prostituierte oder eine Porno Darstellerin bekommt Geld dafür , nur dass sie irgend einen Sorry.. Scheiß macht, den wir kranke Leute geil finden.

    Die Pornodarstellerin oder die Hure macht Sachen, damit du in deinen fleischlichen Lüsten befriedigt wirst und verlangt dafür Geld.

    Anders war es bei Jesus, Jesus starb für uns am Kreuz damit wir nicht mehr so viel an unser fleischliches verlangen denken müssen.

    Und, noch eines, Jesus verlangte kein Geld von uns, sondern etwas viel wertvolleres, wie es in den mehrdeutigen Song (” mein letztes Hemd ) von Samuel Harfst heißt :


    Doch du sagst du willst kein Geld
    Keine Blumen und kein Kleid
    Du willst nur mein Kostbarstes:
    Ein kleines bisschen Zeit.
    Du sagst du willst kein Geld
    Keine Blumen und kein Kleid
    Du willst nur mein Kostbarstes:
    Ein bisschen meiner Zeit.

    Ja, ja, genauso ist es, .

    Gott braucht kein Geld, überhaupt nicht, dass wäre zugegeben auch ein bisschen komisch. Nein, Jesus Erlösung ist für uns, für uns alle, absolut Kostenlos ? Nein, nicht ganz …

    Er will etwas, was , viel, viel mehr Wert ist, viel mehr als alles Geld der Welt.

    Er will mit dir Zeitverbringen, einfach zeitverbringen und dich auf einen Weg mitnehmen, einen Weg und eine Reise.

    Dieser Weg ist kein chilliger Weg, dieser Weg ist überhaupt nicht chillig, es ist zu weilen, ein verdammt harter Weg …

    Ähnlich, wie Xavier Naidoo, schon in seinen gleichnamigen Song (” dieser Weg”) sang :


    Manche treten dich
    Manche lieben dich
    Manche geben sich für dich auf
    Manche segnen dich
    Setz’ dein Segel nicht
    Wenn der Wind das Meer aufbraust
    Manche treten dich
    Manche lieben dich
    Manche geben sich für dich auf
    Manche segnen dich
    Setz’ dein Segel nicht
    Wenn der Wind das Meer aufbraust, oh

    Ja, es ist ein wirklich harter Weg, den du mit Jesus da gehst.

    Du wirst unglaubliche Liebe, aber auch unglaublichen Hass , da live und selber mitbekommen.

    Dass, ganze wird auch in der Bibel in Matthäus 11, 28-29 behandelt .

    Warum , du nun diesen Weg trotzdem gehen solltest

    Naja, würd mal sagen, dass du, diesen Weg mit Jesus gehen solltest, weil es sich lohnt .

    Ja. Es lohnt sich wirklich .

    Auch, wenn glauben, natürlich nicht heißt , dass dir alles in den Schoß fällt und du nie wieder Konflikte erlebst , wie ich schon sagte, dich werden auch Menschen hassen als Christ, ziemlich sicher .

    In der Bibel, wird dies auch an mehren stellen beschrieben (Johannes 15,18, ist hier ein schönes Beispiel )

    Ich glaube manchmal, dass wir hier in Westen manchmal ein kleines bisschen zu bequem bzw einfach verwöhnt sind.

    Wenn ich, zum Beispiel daran denke, dass , in so Ländern wie zum Beispiel den Iran, zum Christentum Konvertierte Moslems (Abfall von Islam, ist dort eine schwere Straftat ) gefoltert wären damit sie ihren Glauben abschwören.

    Stell, dir mal vor, du wirst solange gefoltert bis du deinen Glauben an Jesus abgeschwören hast.

    Andersrum, die Bibel lehrt uns, dass , selbst Jesus selbst, kurzzeitig dass Gefühl hatte, dass Gott ihn verlassen hat (Markus 15, 22-34) berühend auf etwas was in den Psalmen, also wie ich annehme von König David.

    Aber, Jesus.

    Auch wenn er ja, Gott war und damit der größte von allen…..

    Hatte, er sich doch erniedrigt, dass er im Grunde nicht mehr, recht viel mehr war, wie die Zöllner und die Huren.

    Dass, er auf einer Stufe stand mit denen, die von den Menschen in Israel, gerade von denen die sich religiös wichtig halten ließen (die Pharisäer ), wie Dreck wie Abschaum und weniger , wie Menschen behandelt würden.

    Und, sie verkannten ihn. Gott kam auf die Welt, als einfacher Tischler und Wanderprediger und die Menschen verkannten ihn….

    Johannes 1, 11-13


    11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Ein bisschen, erinnert mich dass ganze an die Geschichte : ” Drei Männer in Schnee ”

    Dass Buch kenne ich zwar, hab es aber nie gelesen.

    Den Film, ich glaube er ist aus den 1950er Jahren, lieben ich und mein Vater.

    Da, ist es auch so, da verkleidet sich ein, glaub sogar Multimillionär (zumindest ein verdammt reicher Unternehmer) als ganz armer Schlucker und geht in ein Grand Hotel.

    Er erzählt, er hat in Preisauschreiben gewonnen und darf nun hier Urlaub machen.

    Wie ist der vermeintlich arme Mann hier nun behandelt worden ?

    Ich will nicht Spoilern, aber nicht so gut, wie wenn er als der Steinreiche Unternehmer gekommen wäre, der er, wahr .

    Oder, die Geschichte mit den Pastor aus Amerika , der vor seiner Kirche als Obdachloser verkleidet war .

    Engel sein, heißt für mich , nicht perfekt sein, sondern nur, dass, du Menschen , hilfst die deine Hillfe brauchen und zwar, so gut wie irgends möglich .

    Und, auf niemanden herabblickst .

    Zum Schluss noch zu Notre Dame

    Ich kann einige Argumente hier verstehen, sehe sie aber auch kritisch :

    Für mich, ist Notre Dame , ein Symbol für unsere Europäisch Christliche Kultur und ein historisches wichtiges Bauwerk, was Aufjedenfall wieder aufgebaut werden muss.

    Bis bald.

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  11. irene

    liebe mandy, ich stimme total mit dir überein. und ich mag deine direkte sprache – vieles ist uns gar nicht bewusst, wenn wir es nicht in unsere worte kleiden können. klappe halten und ein bisschen still sein tut uns allen gut, auch mir!

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  12. Marcel Wehmeier

    Unfreien oder freien Willen!?

    Die Tatsache, dass wir uns entscheiden, zeigt uns, dass wir Wahlfreiheit haben; wir haben optionale Freiheit. Doch darum geht es bei der Frage nach dem unfreien oder freien Willen gar nicht. Es geht darum, wer unseren Willen bildet, wer unsere Entscheidungen hervorruft. Welcher Geist bewirkt meinen Entschluss? Welcher Geist führt mich zu einer Entscheidung, die ich nach meinem Bewusstsein zu meiner eigenen mache? Was lehrt die Bibel?
    “Die Menschen wandeln im Allgemeinen gemäß dem Äon dieser Welt, gemäß dem Fürsten des Vollmachtsgebiets der Luft; der Satan ist es, der in den Söhnen der Widerspenstigkeit wirkt; diese gehen in den Begierden ihres Fleisches einher und führen den Willen des Fleisches und der Denkart der alten Menschheit aus” (Eph. 2,2,3)

    Gottes Zorn über die Gottlosigkeit der Menschen
    “Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!” (Römer 1,18-25)

    Da ist keine Spur von Freiheit! Das ist Gefangenschaft! Erst wenn der Mensch sich mit Gott versöhnt, erfährt er wahre Freiheit. Ein Mensch ohne Gott, ist ein Kind des Satans und kann (will) nicht den Willen Gottes tun. Darum sieht es auf dieser Welt so düster aus.

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