Archiv für das Jahr: 2019

unendlichgeliebt Einkaufswagenchips machen Pause

Liebe Chipfreund! 

Die Chips machen vorerst eine längere Pause. Ich werde die restlichen  ​Nachtrag: STOP, alle Chips ALLE! noch verschicken. Wenn die alle sind, ist Ende im Gelände. Also bestelle schnell, wenn Du noch welche möchtest. Sie gehen oft schneller weg, als man denkt. Wann ich mit dem Chipversand wieder starte, lasse ich vorerst offen. Vielleicht in 4 Monaten, in 6 Monaten, in 1 Jahr …

Einkaufschipwagen


STOP, alle Chips ALLE!

Karsten hat die Chiporganisation bisher gemacht, da wir uns getrennt haben, übernehme ich das. Es hat sich einiges angestaut, auch an Mails – die ich erst einmal durchgehen und beantworten muss. Zudem muss das Chipbestellsystem an die neue Datenschutzverordnung angepasst werden und hier und da gibt es etwas zu ändern, so dass das Ding zB. nicht mehr auf den alten Blognamen gekreuzsiegt läuft, sondern auf unendlichgeliebt.de

Währendessen möchte ich mich erstmal wieder voll und ganz um meinen Blog kümmern, der durch meine gesundheitlichen Probleme insb. der Gedächtnisstörung ziemlich gelitten hat. Auch für das SeelenFutter möchte ich genügend Zeit und Ruhe haben. Alles dauert bei mir jetzt leider länger als "früher". Zudem bin ich gerade ziemlich erschöpft und seelisch k.o., da sind mir die Chips zu viel. Bitte keine Hilfsangebote: das ist nett gemeint, aber es ist aufwendiger als man denkt.

PostDie Chips gibt es seit Sommer 2013, nach gut 5,5 Jahren ist eine Pause vielleicht auch ganz gut! Rechts siehst mich im "Ich-fahr-zur-Post-und-bring-die-Chips-weg" – Outfit. Scheiß kalt, aber ich bin Wind- und Wetter Fahrer, Sommer wie Winter.

Die Rückmeldungen haben mich sehr berührt, fast 3 Millionen Chips wurden bestellt, die sind trotz der Pause noch immer unterwegs.


Hortet sie nicht in Schubladen, sondern verteilt sie – damit wir uns wieder über Rückmeldungen freuen können.


"Guten Tag. Ich habe einen Chip gefunden oder besser er mich? :-) Er lag mitten auf dem Gehweg und leuchtete …. ich hab ihn aufgehoben und bin zuhause dann hier auf die Seite gekommen. Ich soll unendlich geliebt sein? Von Gott? ….. sowas hat mir noch keiner gesagt. Ich sage einfach mal Danke an ihn und auch an den der den Chip hier evtl. absichtlich verloren hat!“  von Sabine aus Schwarzenberg


"Hallo, ich habe einen blauen Chip heute beim Einkauf gefunden. Ich bin Agnostiker. Doch die Seite hat mich positiv überrascht!! Nicht das erwartete Geschwafel …..  mach weiter so. Find ich gut, was du tust und die Einkaufswagenchips sind echt praktisch und die Rückmeldungen bombastisch!"  von Gerd aus Herne


"Die Geschichte wie ich zu meinem Chip gekommen bin ist sehr schön. Ich saß an einem Sommerabend mit einer Freundin im Cafe, zerfressen von Liebeskummer. Ein Straßenmusiker spielte passend zu meiner Stimmung ein trauriges Lied und sammelt anschließend Geld mit einem Hut. Ich warf eine Handvoll Kleingeld hinein und der Straßenmusiker gab mir deinen Chip raus, in der Annahme, ich hätte Ihn versehentlich mit rein geworfen. Als ich die Aufschrift laß ,,unendlich geliebt” hielt ich es für eine Art Zeichen & schöpfte neue Hoffnung. Zwar läuft es bis heute nicht besser im Leben oder in der Liebe & ich glaube auch nicht an Gott, da ich es nie leicht hatte. Dennoch hat es in dem Moment unheimlich geholfen! Vielen Dank dafür!" von Mela
 

Also lieber Mensch, bestell Dir welche von den restlichen Chips!

Chipvorrat

Wenn alle weg sind, dann sage ich hier und auf Facebook Bescheid und entferne den Bestelllink! 


Viel Freude beim Verteilen! Danke, für Deine Mithilfe.

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 31. Januar 2019 veröffentlicht.

Das “Was der wohl über mich denkt??” – Problem

Denkst Du viel darüber nach, was andere über Dich denken?

SpiegelbildIch gebe zu, damit ein Problem zu haben. Zumindest was meine Erkrankung Epilepsie betrifft.

Was denken wohl die anderen, wenn sie mich zappelnd am Boden liegen sehen? Ich muss mich immer wieder neu am Riemen reißen, mich nicht in meine eigene kleine Welt zurückzuziehen und wie ein Einsiedlerkrebs soziale Kontakte zu meiden. Denn ich will Teil der Gesellschaft sein und keine (selbst) Ausgestoßene.

Große Anfälle habe ich dank der Medikamente deutlich weniger, allerdings leide ich auch unter meist mehrfach täglich auftretenden Absencen. Das sind Bewusstseinspausen von ca. 10 – 45 Sekunden. Ich falle dabei nur eher selten hin, sondern verharre einfach plötzlich in meiner aktuellen Bewegung. Vermutlich sehe ich dann ein bisschen aus wie Lots Frau, die zur Salzsäule erstarrte. Ich nenne es liebevoll "resetten" – mein Hirn fährt runter und anschließend wieder hoch. Neustart. Christoph, der von der Sendung mit der Maus, würde sagen: "Klingt komisch, ist aber so!" 

Mir ist diese ganze Angelegenheit peinlich und es kostet mich daher auch etwas Überwindung, öffentlich darüber zu schreiben. Die meisten Menschen wissen recht wenig über Epilepsie. Da sollte ich auch mal einen Beitrag drüber schreiben. Denn schließlich funktioniert Aufklärung nur, wenn einer über seinen Schatten hüpft und Erfahrungen weitergibt. Mit Epilepsie verbinden Menschen oft: "Da liegt einer am Boden, hat Schaum vorm Mund und zittert wie blöd!" – das ist ein Grandmal Anfall. Doch es gibt viele unterschiedliche Anfallsarten – längst nicht jeder Epileptiker hat Grandmal Anfälle. 


Lange Rede, kurzer Sinn: "Was denken nur die Leute, wenn sie mich so sehen?" 

Vor einigen Tagen bekam ich eine Absence auf dem Gehweg einer Einkaufsstraße. Da stand ich also bewegungslos und nicht ansprechbar im Weg rum. Grund genug für einen aufmerksamen Passanten, rasch die 112 zu wählen. Und nicht zu vergessen, dabei auch die zwei Codewörter "Nicht ansprechbar" zu verwenden. Da rückt dann nicht nur der Rettungswagen mit zwei Sanitätern an Bord aus, sondern der Notarzt gesellt sich gleich mit dazu. Tatütata, die Männer und Frauen mit den roten Jacken sind da. Die Mandy in ihrer grünen Jacke ist mittlerweile auch schon "wieder da". Naja, und dann steh ich bzw. sitze da (man hat Zweifel, ob ich nicht doch noch gleich reglos umfalle) und beantworte brav die immer wieder gestellten Standardfragen: "Ist bei Ihnen Epilepsie bekannt?", "Wann war denn der erste Anfall?", "Nehmen Sie Medikamente?", "Welche?", "Wieviel davon?" usw. usf. 

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Dieser Beitrag wurde am 25. Januar 2019 veröffentlicht.

Wenn falsche Dinge geschehen, mache die richtigen weiter …

Heute habe ich mir folgende Frage gestellt: "Wie gehe ich mit Menschen um, die mich verletzt haben oder mich noch immer verletzen?"

Es gibt meist nicht den Weg, der einzig und allein der Richtige und Beste ist. Wenn es, je nach Lebenssituation, überhaupt ein richtig oder falsch gibt. Oft führen unterschiedliche Wege zum Ziel; zu einem wünschenswerten Kompromiss, einer zufriedenstellenden Lösung oder was immer man sich am Ende des Weges erhofft.

Schwert
Ich habe mir zuerst überlegt, was ich nicht möchte: 

Ich möchte Menschen nicht alle in eine Tonne zu stecken, Deckel zu, um sie pauschal als Versager abschreiben, nur weil mir einige von ihnen Schaden zugefügt haben! 

Das wäre alles andere als fair. Damit schneide ich mir selbst ins Fleisch. Ich nehme mir die Chance(n), Menschen kennen- und lieben zu lernen und diese Liebe auch zu erfahren.

Also Tonne wieder auf … natürlich ist dies immer auch mit Risiken verbunden. Denn so öffne ich auch Bösewichten die Tür. Doch ein Leben ohne Risko gibt es nicht.
 

Wer (dazu-) gewinnen will, muss bereit sein, einzustecken!

Je schwerer das Vergehen, um so schwerer fällt es, richtig weiterzumachen. Im heftigsten Fall besteht mein innererer Kampf darin, (den) Menschen nicht zu hassen. Doch wie schwer das Vergehen auch immer wiegt … es geht immer um viel mehr. Es geht nicht um das nicht "Hassen" und auch nicht um das "Dulden", sondern immer um das Lieben!"


"Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen;  segnet die, die euch verfluchen, und betet für alle, die euch schlecht behandeln." - Lukas 6, 27 GNB


Seine Feinde waren keine Geringeren als die, die ihn erst stundenlang folterten, um ihn anschließend auf brutalste Art und Weise hinzurichten. 


Jesus verlangt Unmenschliches von uns: Feinde zu lieben! = Heavy! 

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Dieser Beitrag wurde am 18. Januar 2019 veröffentlicht.