Schuld sind immer die Anderen

Hach, so eine Opferrolle ist einfach toll!! So urige gemütlich!

Da sind all die Menschen, die mich bemitleiden weil es mir so schlecht geht. Sie schenken mir ihre Zeit und Aufmerksamkeit. Sie sorgen sich um mich, wie um ein krankes Kind. Sie reichen mir auf Wunsch eine Tasse heiße Milch mit Honig und kochen mein Lieblingsessen! Sie nehmen viel Rücksicht auf mich, weil sie wissen wie viel Leid ich erlebt habe und noch immer erlebe. Es ist so schön umsorgt zu werden!

Komisch, dass dann manche behaupten, die "Opferrolle" wäre nicht gut??!  
 

Opferrolle


Wer die Opferrolle annimmt, ändert weder sich noch seine Umstände. Seine Situation bleibt die gleiche! 

Denn Schuld an der aktuellen Misere sind schließlich immer die Anderen. 

Wem kann man es auch übel nehmen? Es gibt soviel Leid auf dieser Welt, dass einen oft unverschuldet trifft. Eltern, die missbrauchen. Schwere Krankheiten. Mobbing. Arbeitsplatzverlust. Schulden. Einsamkeit. Altersarmut. Von Krieg und Verfolgung mal ganz abgesehen.

Mit irgendwas hat jeder von uns Probleme. Klar, dass man sich vom Leben schnell überfordert fühlt. Man möchte am liebsten flüchten, um nicht zu verzweifeln. Mit der Operrolle kann man es sich gemütlich machen, blöd nur das das irgendwann auch frustrierend ist. Und irgendwann bleiben auch die Milch-mit-Honig Reicher weg. 
 

Das Schlimmste ist nicht das, was Dir passiert ist, sondern die Haltung die Du dazu einnimmst! 


Die Opferrolle ist die denkbar schlechteste Haltung, die Du einnehmen kannst. Du duckst Dich weg vor jeglicher Verantwortung und schiebst diese anderen Leuten zu. Sie sollen für Veränderung sorgen und Dein Leben in eine neue Richtung lenken? Echt jetzt? Klappt nicht. Du wirst Dich vielmehr darin bestätigt sehen, dass Du die Arschkarte gezogen hast und sich eh alle gegen Dich verschworen haben.

Also badest Du weiterhin in Selbstmitleid – ist ja auch richtig schön gemütlich in der Brühe! Wer will da schon aussteigen? Denn, wer aussteigt muss handeln und hat keine Sündenböcke mehr, auf die er alles schieben kann. Es wird also ungemütlich und anstrengend. Im Grunde ist das wie mit Sport! Der gute alte Schweinehund muss besiegt werden, um sich die Laufschuhe anzuziehen und joggen zu gehen. Oder um zum Training zu fahren, auch wenn es regnet und die Stimmung eher zum rumgammeln auf der Couch einlädt. Denn langfristig gesehen wird es Dir mit Sport besser gehen. Du wirst Dich fitter fühlen, bist weniger krank, Herz Kreislaufsystem danken es Dir usw. 

Wenn es Dir wie mir geht, kostet es Dich bald kaum noch Überwindung, denn es kommt Routine rein. Dir fehlt dann ganz schnell etwas, wenn Du keinen Sport machst. 


Bevor ich Dir einige praktische Tipps geben möchte, sei vornweg gesagt:

Es geht mir nicht um die Operrolle bei psychischen Erkrankungen! Es geht mir nicht darum Menschen die es schwer haben, mit "Hab Dich nicht so!" Floskeln zu beleidigen. Es geht mir vielmehr um die Opferrolle, in die wir alle (auch ich) hin und wieder tappen. Das ist kein großes Drama, auch wenn sie nicht wirklich hilfreich ist. Sie ändert eben nichts an den Umständen.

Leid lässt sich nicht nachträglich löschen. Es prägt uns ein Leben lang. Leider habe auch ich von Kindheit an Leid erleben müssen. Dadurch habe ich jedoch auch gelernt und lerne hoffentlich noch immer.

 

Mein Leben war nicht immer gut, mit diesen Methoden habe ich es manchmal geschafft aus der Operrolle auszusteigen:


Hör auf mit dem Finger auf irgendwen zu zeigen

Schuld hin oder her. Das Leben ist komplex und Du bist mittendrin. Basta. Ja, es gibt Dinge an denen Du oder andere Schuld sind. Viel häufiger liegen allerdings Missverständnisse oder Ungeschicklichkeit vor, aus denen Verletzungen entstanden sind. Schuld hin und her schieben bringt rein gar nichts.

Auch wenn sich so mancher jetzt echauffiert, doch gerade in frommen Kreisen habe ich den Eindruck hier wird übermäßig Schuld auf sich geladen und sich auch gegenseitig eingeredet. Müssten wir es nicht besser wissen?


Schau hin – nicht weg

Wer im Selbstmitleid badet, dreht sich um sich selbst. Er schaut auf Probleme, Hindernisse und all die große Steine, die ihm im Weg liegen. Versuche viel lieber Lösungen zu durchdenken. Wer oder was könnte Dir in einer bestimmten Situation konkret helfen? Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe es auf. Dann überlege Dir Schritt für Schritt wie Du Dein Ziel erreichen kannst. Stell Dich Deinen Problemen! Abgetaucht bist Du lang genug!


Versteck Dich nicht – geh raus!

Fast nichts ist demotivierender als sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Man fühlt sich darin hilflos, klein und machtlos.

Geh raus, suche Dir Leute mit denen Du zusammen sein kannst und Spaß hast. Kein Mensch will immer nur über Probleme und Krankheiten sprechen. Natürlich gehört das zu einer Freundschaft dazu – doch wie so oft kommt es auch hier aufs Maß an. Und bitte, halte Dich von Opferrollen-Talk fern! Leute, die zusammen stehen und sich über "die Anderen" unterhalten, die ihnen das Leben ja so schwer machen usw. 

 

Achte auf die Worte "alle", "niemand" und "immer"

"Immer hat niemand für mich Zeit, alle sind beschäftigt!" – eine Runde Selbstmitleid. Ein klassischer Opfersatz. Achte mal drauf, wie oft und in welchem Zusammenhang Du diese Worte verwendest. Sie sagen einiges über Dein Inneres und Deine Haltung aus.


Mach Dich schön!

Lass Dich nicht verlottern. Ab und zu duschen und rasieren fördert den Allgemeinzustand  ;-) Wer runter gekommen und stinkend rumhängt, dem fällt es automatisch schwerer aktiv zu werden und sich für Veränderung stark zu machen! Außerdem verdreckt dadurch nicht nur Dein Äußeres, sondern auch Dein Wahrnehmungsfilter auf diese Welt. 

 

Ist Selbstmitleid immer schlimm und negativ – gibt es eine gesunde Dosis?


Ich denke, es ist normal, dass man mal besser und mal schlechter drauf ist, und es kann sehr wichtig sein, sich auch mal Ruhe zu gönnen und sich eine Weile treiben zu lassen. Wenn man es sich an in diesem Tiefpunkt bequem macht und sich dort häuslich einrichtet, sich daran gewöhnt und auch nicht mehr über diesen Tellerrand hinaus blicken kann, wird es höchste Zeit, etwas zu ändern.

 

Achte auf Dich!

 

Alles Liebe und viel Segenregen!

Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 4. April 2018 veröffentlicht.

57 Gedanken zu „Schuld sind immer die Anderen

  1. Kathi

    Ich glaube sie müssen das mal bekommen depression uvm., dann würden sie nicht mehr so reden. Bei ihrer Aussage könnte ich kotzen, echt arm was sie von sich geben. Und da hilft auch kein Gott gelaber, der hat das so gewollt, bla, bla bla. Die Leute die betroffen sind wissen wie schlimm die Krankheit ist und ihre Folgekrankheiten. Da muss man nicht um mit leid betteln und eine Opfer rolle spielen. Wir werden schon genug bestraft mit der Krankheit und Ausgrenzungen von sogenannten gesunden Menschen. Also einfach mal erst überlegen und sich schlau machen über die Krankheit und dann was veröffentlichen!

    Antworten
    1. David

      Ich glaube nicht, dass es hier um Depressionen geht. Depression ist eine fiese Krankheit und hat mit dem Thema Opferrolle und Selbstmitleid nichts zu tun. Ihnen viel Kraft und Gottes Segen!

      Antworten
      1. Ute

        Was Du meinst, weiss ich. Hier gehts aber glaub ich um die Leute, die sich depressiv verhalten, ohne diese Krankheit zu haben und uns genau mit diesem flügellahmen Verhalten das Leben schwer machen und die Voruteile gegen uns füttern.

        Antworten
        1. Kathi

          Kann ja sein das es die Leute gibt, finde ich auch nicht so gut aber man nimmt die Menschen eben so wie sie sind. Mich regt einfach der Beitrag auf und das was dazu geschrieben worden ist. Der einmal Opfer war, Weiss wie es ist Opfer zu sein. Ist egal in welcher Hinsicht. Man sollte die betroffenden aufbauen und zu einem stehen egal was los ist.

          Antworten
          1. Charly

            Hallo Kathi, es geht in dem Artikel nicht um die Erkrankung der Depression. Dass ein überdurchschnittliches Opferrollenempfinden Ausdruck einer Depressionserkrankung sein kann, ist war der Autorin gewiss nicht bewusst. Ich verstehe den Artikel als Präventivmaßnahme.

            Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Liebe Kathi, was Du schreibst und mir vorwirfst tut mir weh und macht mich traurig. Es war gewiss nicht meine Absicht Menschen mit meinen Worten zu erniedrigen. Ich denke wenn Du mich und meinen Blog kennen würdest, würdest Du das erkennen.

      Ich habe nicht über eine Krankheit gesprochen, sondern um die Opferrolle ansich. Mir ist durchaus bewusst, dass Depressionen oft auch mit dem von Charly beschriebenen überdurchschnittlichen Opferrollenempfinden einhergeht, so wie manch andere psychische Erkrankung auch.

      Ich leide selbst unter depressiven Episoden, die teilweise sehr schlimm für mich sind und mich arbeitsunfähig machen. Vielleicht denkst Du auch mal drüber nach, wie Deine Worte auf Menschen wirken, die sie hier lesen. 

      Ich danke Dir dennoch für deinen ehrlichen Kommentar, werde meinen Text nochmal durchgehen und ein paar persönliche Zeilen dazu schreiben. Vielleicht war alles etwas zu unpersönlich, gerade bei diesem Thema geht das anscheinend am Ziel vorbei und es ist wichtig vom Schreiber etwas mehr zu erfahren.

      Alles Liebe, viel Kraft und Hoffnung.
      Mandy

      Antworten
      1. Katrin

        Dein verständnis und mitgefühl begeistern mich jedes mal. ich hätte vermutlich anders zurückgeschrieben …. Danke

        Antworten
      2. Kathi

        dann überarbeiten sie einfach ihren Text und alles ist gut. Denn der verletzt einen auch sehr. Denn Ironie oder was dahinter steckt kann ich nicht leiden wenn es um ein solch sensibles Thema geht. Auch wenn sie es selbst haben, bitte ich mehr um Verständnis. Ich kenne einige Leute die es haben und einen es vorspielen, weil sie so mehr Aufmerksamkeit bekommen aber dieses Verhalten ist arm und damit möchte ich nichts zu tun haben. Ich persönlich habe mehrere Diagnosen mit unter anderem Depressionen und weiß wovon ich spreche. Mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen!

        Antworten
        1. Zappime

          Ja das stimmt. Keiner kann den anderen so verstehen, wenn er nicht in der selben Situation gewesen ist. Ich fühle mich auch ein bisschen angepisst.

          Antworten
          1. Mandy Artikelautor

            Kathi: Darf ich Dich noch fragen, ob Du meinen Artikel vollständig gelesen hast? In einem anderem Kommentar-Thread kam raus, dass das jemand nicht getan hat – sondern lediglich die FB Vorschau. Da kann ich durchaus nachvollziehen, dass jemand eine gewisse Ironie raus liest. 

            Mein Artikel soll in keinster Weise ironisch wirken. Bei so einem ersten Thema ist das auch nicht angebracht. 

            Ich habe in besten Wissen und Gewissen diesen Beitrag geschrieben, um Menschen zu ermutigen und ihnen zu schreiben, was mir manchmal hilft um nicht in der Opferrolle zu bleiben. Ich habe ihn nicht in Bezug auf ernsthafte Erkrankung geschrieben. Auch war Deine Reaktion darauf für mich Anlass ihn nochmal zu überdenken und zu überarbeiten und diesen Punkt klarer zu formulieren.

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            1. Sandra

              Wie kann man den Artikel so missverstehen, Kathi. Es wurde doch klar geschrieben, dass es nicht um Krankheiten, hatte Schicksalsschläge und dergleichen geht.

              Das hat Mandy doch klar ausgeklammert.

              Antworten
        2. lydia

          Ich finde dieser beitrag bedarf keiner änderung!mandy hat genau die richtigen worte ,sowohl “in den arschtretend”als auch aufbauend und mit viel liebe,gewählt.ich finde man muss sowohl gütig aber auch einmal streng mit sich sein,das Gleichgewicht zu halten ist halt schwer.ich leide selbst unter Depressionen,mittlerweile schon seit sechs jahren..man muss sich wirklich nicht über jeden mist aufregen,das kostet nämlich auch jede menge energie, vor allem gute!
          Was ich sagen möchte ist:mir gibt dieser beitrag viel kraft,er ermutigt mich.also ist deine forderung den beitrag zu ändern auch mir oder manch anderem gegenüber unfair.

          Antworten
  2. Leah

    Liebe Mandy, ich lese deine Texte so gerne und sie geben mir so viel! Aber dieser wirkt sehr hart, zumindest der erste Teil.

    Ich kämpfe seit fast 30 Jahren. Und nicht nur gegen ein paar Problemchen. So viel Mist von klein auf. Immer wieder war ich am Boden und immer wieder bin ich aufgestanden und hab gekämpft, auch wenn kaum jemand an mich geglaubt hat. Gerade habe ich mit einem traumhaften Notenschnitt ein Studium beendet, das man mir nicht zugetraut hat. Und ständig kommt neuer Mist. Gerade habe ich ein paar doofe Wochen hinter mir. Ich bin so müde vom Kämpfen und sehne mich so unendlich nach mehr Ruhe in meinem Leben. Ich weiß, dass ich es in der Hand habe, trotzdem habe ich mir das, was mir angetan wurde und welche Wunden es in mir hinterlassen hat, nicht ausgesucht. Manchmal bin ich extrem genervt. Zählt ja alles gar nichts. Reiß gefälligst die Pobacken zusammen! So kommt es manchmal rüber . Ich brauche keine Härte und Vorwürfe, das macht alles noch schlimmer! Etwas mehr Verständnis wäre manchmal sogar echt hilfreich, was kein anhaltendes Bedauern bedeutet! Aber ein A…..tritt ist auch nicht immer das Allheilmittel.
    Das ist einer der Gründe weshalb ich nur noch wenigen zeige wie es mir wirklich geht. Weil ich die ständige Härte nicht mehr aushalte.

    Ich werde wieder rauskrabbeln und es werden bessere Tage kommen.
    Aber warum nur habe ich ständig das Gefühl dass man sich rechtfertigen muss, wenn es grad einfach mal nicht geht und man so unendlich müde ist.

    Antworten
    1. Ute

      Liebe Leah, ich fühl mich auch vom Leben angepisst in vielerlei Hinsicht. Hab viel Schlimmes erlebt und finde, ich hätte jetzt so mit 50 auch mal ein wenig mehr Glück verdient. Aber ohne eigene Bewegung wird daraus nix… wenn man sich versorgen lässt, muss man immer mit dem zufrieden sein, was einem widerfährt. Ist man dann nicht zufrieden, kann man nicht als Opfer lamentieren, dsss es nicht das Richtige war…

      Antworten
    2. Vic Tory

      Ich finde nicht, dass Menschen wie du damit angesprochen sind Leah.

      Was ich von dir gelesen hab, spielst du keineswegs eine Opferrolle! Und es ist wirklich wichtig auch Mitgefühl von anderen zu bekommen und weiter zu geben. Das ist ein menschliches Bedürfnis.
      Ich glaub, es geht eher darum, dass wir unser Glück viel zu sehr von anderen Menschen und deren Anerkennung abhängig machen. Ich mag diese Härte von anderen Menschen auch nicht und kann auch schlecht mit deren Kälte umgehen und kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen.

      Schönen Gruß!

      Antworten
    3. Mandy Artikelautor

      Liebe Leah, keineswegs möchte ich Dich und Andere mit meinem Artikel verletzen, ihnen Vorwürfe machen oder Schuld zu weisen.

      Du schreibst: “Immer wieder war ich am Boden und immer wieder bin ich aufgestanden und hab gekämpft, auch wenn kaum jemand an mich geglaubt hat.”

      Das ist stark!! Das macht mir und anderen Hoffnung. Du begibst Dich eben ganz und gar nicht in die Opferrolle, die ich in meinem Beitrag meine – ich hoffe Du hast ihn auch bis zum Schluss gelesen. Das man nicht immer wie eine Maschine kämpfen kann und muss ist verständlich. 

      Das mit dem rechtfertigen verstehe ich gut, auch ich habe damit Probleme. Vielleicht sollte ich im Beitrag noch mehr persönliches von mir reinbringen, denn leider war mein Leben bisher auch nicht Bilderbuchfähig. Wer das nicht weiß, ließt den Text verständlicherweise mit anderen Augen. 

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, Ruhepausen und Menschen, die Dich stärken und hinter Dir stehen.

      Mandy

      Antworten
      1. Leah

        Danke für deine Antwort! Ich habe schon mitbekommen, dass du es nicht leicht hattest, viel weiß ich aber nicht, da ich deinem Blog noch nicht soooo lange folge.

        Vielleicht habe ich es auch falsch interpretiert und du hast gerade den Frust abbekommen, den ich in mir trage, da ich schon zu viel komisches gehört habe. Das tut mir sehr leid und ich möchte mich dafür bei dir entschuldigen!

        Die Grundbotschaft dieses Textes stimmt ja! Gestern Abend erst habe ich entschieden, dass ich mich wieder etwas mehr schminken sollte, mich einfach wieder wohler fühlen und wieder netter zu mir sein. Denn Gott möchte nicht, dass wir traurig in der Ecke sitzen und uns nutz- und wertlos fühlen. Und auch die Müden erquickt ER wieder !

        Antworten
    4. Anonymous

      Darum geht’s ja genau, du musst dich niemanden gegenüber rechtfertigen. Es ist die innere Haltung dazu und minderes Selbstwertgefühl. Ich kenne selber diese Phasen, erwarte nicht von anderen dass sie alles toll finden was du leistet. Du solltest deinen Wert kennen und schätzen.

      Antworten
    1. Bithya

      und es gibt Situationen, in denen man seine Wunden lecken muss und auch in der Bibel steht, dass Unrecht beim Namen genannt werden darf, wenn ich mich richtig erinnere. Den Betroffenen zu sagen, sie sollten sich nicht so anstellen finde ich wenig hilfreich. Sorry. Nicht böse gemeint, Mandy.

      Antworten
      1. Charly

        Jemandem zu sagen, was er NICHT tun soll ist so sinnlos wie der Satz: “Denk jetzt nicht an einen blauen Elephanten!”
        Ups, zu spät.
        Sport, Singen, Musizieren, Malen, Handwerken, Gärtnern,
        – im richtigen Maße –
        hilft enorm. Manchmal auch das passende(!) Wort aus der Bibel oder dem Koran, der Tora, den Tripitaka ….

        Antworten
      2. Mandy Artikelautor

        Liebe Bithya – diese Worte habe ich nicht gesagt und geschrieben! Das ist eine Unterstellung! Ich maße mir ebenfalls nicht an mit meinen Ratschlägen Depressionen zu heilen zu können! Es geht mir NICHT um Krankenheiten, sondern um die Opferrolle ansich. 

        Gerade im letzten Abschnitt schreibe ich, dass es in Ordnung ist sich mal treiben zu lassen. Es ist nicht schlimm an einem Tiefpunkt zu sein, doch wenn man sich langfristig dort aufhält und über seinen Tellerrand nicht mehr hinaus blicken kann, wird es höchste Zeit etwas zu ändern und sich Hilfe zu holen.

        Zappime: Da gebe ich Dir völlig Recht!

        Antworten
        1. Bithya

          ich will dir nichts unterstellen, tut mir leid, wenn es so rüber gekommen ist. Ich lese nur, was du hier teilst und “höre” gewisse Zwischentöne. Diese sind dann wohl von dir anders gemeint, als sie rüber kommen. Denn die Ironie darin ist für mich nicht zu überhören. Das finde ich den Betroffenen gegenüber nicht hilfreich, denn die wenigsten, die ich kenne und die in einer Opferrolle sind (BTW, ich war es auch mehrere Jahre) sind glücklich damit und hätten gerne ein anderes Leben. Allerdings hört man in dieser Situation solche Sätze wie “Du gefällst dir wohl in deiner Opferrolle” sehr häufig und sie ziehen einen noch mehr runter und bekräftigen die Opferrolle. LG

          Antworten
          1. Jessica

            Hallo Bithya,

            es geht ja nicht darum, das es einem nicht schlecht gehen darf, sondern um die eigene Haltung dazu. Wenn ich Situationen annehme, verhalte ich mich ja auch verantwortlich mir gegenüber. Zu sagen, “OK, es ist mir noch nicht möglich”, macht einen grossen Unterschied zu, “ich kann es nicht und werde es nie können.” Alles hat seine Zeit, alles hat seinen Weg. Dafür gibt es keine Vorfertigung an Jahren. Nur wenn man nie beginnt sich selbst zu reflektieren und zu verstehen, das dass was ich aussende auch zurückkommt, wird auch in seinem sich schlecht gehen, behaftet bleiben.
            Schön, das es dir möglich war, weiter zu gehen.
            Alles Gute für dich
            Lieben Gruss Jessica

            Antworten
          2. Mandy Artikelautor

            Bithya: Mein Blogbeitrag enthält nicht die geringste Spur von Ironie. Die hat sich bei solch einem ernsten Thema auch nichts zu suchen. Die Ironie ist Deine Selbstwahrnehmung, die in dem Fall nicht der Tatsache entspricht.

            Wie ich im Beitrag auch erwähnte fühlt man sich in der Opferrolle ziemlich frustriert, deshalb schreibe ich was mir manchmal hilft da eben nicht reinzurutschen. Vielleicht kann ich auch anderen damit helfen.

            Antworten
  3. Rüdiger

    sehr guter Text, danke Mandy. Du machst Mut und zeigst ganz konkrete Schritte auf, die jeder Einzelne tun kann. Cool – Danke. Denn die Wenigsten sind krank (die melden sich hier auch nicht), doch die Anderen, denen der Wille fehlt, die lesen wir, und sie haben auch die Kraft, doch nicht den Willen das zu tun, was Du beschrieben hast und längst dran ist ;-)

    Antworten
  4. Heidrun

    Ich versuche manchmal zu helfen und dabei mache ich große Fehler. Ich weiß dass ich falsch gehandelt habe. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Bei allen und in aller Form.

    Antworten
  5. Jenny

    Mir gefällt der Artikel und macht mir Mut zu kämpfen, immer wieder aufzustehen, nicht liegen zu bleiben… Einstellungen zu hinterfragen. ;-)

    Antworten
  6. Katrin

    ich bin krank und fast mittellos….ja an manchen tagen tu ich mir sehr leid. aber es hilft mir nicht .und auch wenn es schön wäre jemanden zu haben und sich nicht so alleine durchschlagen zu müssen ist es wie es ist. …aktiv zu werden ist das einzige was da wirklich hilft ,leider ist genau das so sauschwer….aber ich gebe auch nicht auf.danke für deinen post.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Ich wünsche Dir viel Kraft liebe Katrin! Und ich wünsche Dir, dass Du eines Tages doch jemanden hast, der bei Dir sein kann – dass ihr euch gegenseitig stützen und helfen könnt :-) Gib die Hoffnung niemals auf!

      Antworten
  7. Jessica

    Liebe Mandy,

    ich sehe in deinem Artikel nicht, das du dich für etwas entschuldigen muesstest, oder gar deinen Text verändern. Jeder liest diesen Artikel so, wie sie/er ihn gerade lesen kann und macht doch auch deutlich, wo jeder für sich steht.
    Ich möchte jedem mit auf dem Weg geben, beginnt für euch selbst Verständnis zu entwickeln, denn das ist der Weg, um aus der “Opferrolle” heraus zu kommen. Nicht X , Y muss Verständnis für euch haben, sondern ihr für euch selbst. Es ist möglich…… mit Traumata, mit Depressionen…… nicht von Heut auf Morgen und es ist Arbeit, aber es ist möglich.
    Lieben Gruss Jessica

    Antworten
  8. Daggi

    Selbstmitleid hat auf Dauer noch niemanden geheilt. Selbstmitleid verschlechtert Krankheiten. Wer sich ständig um sich selber dreht, der hat irgendwann niemanden mehr, um den er sich kümmern kann. Wenn er sich um einen Anderen kümmern muss, dann hat er keine Zeit mehr sich selber zu bemitleiden. Außerdem was soll Selbstmitleid für einen Sinn haben? Es geht ja nicht immer nur um denjenigen, den es schlecht geht.

    Antworten
  9. Daggi

    Wenn die Menschen mal darauf schauen würden was sie haben, dann könnten sie gar keine Depression bekommen. Dann hätten sie gar keine Zeit im Bett zu liegen und sich selber leid zu tun. Sorry, aber Depressionen entstehen, wenn der Mensch sich nur noch um sich selber dreht und vergisst was er hat. Wenn er sich nur noch um seine Probleme kümmert, anstatt mal diese zu vergessen. Psychologen sind da auch keine Hilfen, denn die bräuchten selber oft einen Psychologen und wer sich nur mit Krankheiten beschäftig, der muss ja irgendwann krank werden. Wenn keiner das Wort Depressione erfunden hätte, was wäre das dann geworden? Müdigkeit, da zu wenig Schlaf. Zuviel Stress und zu wenig Erholung. Krankheiten sind doch oftmals dazu da, dass sich der Körper erholen muss, da er zuviel belastet wird. Die Seele erkrankt, wenn die Seele geschädigt wurde und die Psyche erkrankt, wenn die Psyche geschädigt wurde. Gott hat keinen bisher geschädigt, die Menschen schaden sich selber und dann heißt das: Ich bin depressiv. Bullshit. Es gibt keine Depressionen, es gibt nur seelische, psychische und körperliche Schäden, die den Menschen ausnocken. Depressionen sind seelische Schäden, die aber wieder geheilt werden können, wenn man sein Leben wirklich Gott mal anvertrauen würde. Der kann heilen. Alles andere hilft und heilt nicht. Es gibt genügend Frauen, die depressiv waren und durch eine Auszeit und den Glauben aus ihren Depressionen rausgekommen sind.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Liebe Daggi.

      Mit Deinem Kommentar wirst Du so manchen verletzen! Das ist traurig und sicher nicht von Dir gewollt.

      Depressionen sind sehr wohl eine ernstzunehmende Krankheit, die manch einen sogar in den Selbstmord treibt! Um es mal lapidar zu sagen: Der Stoffwechsel im Gehirn ist aus den Fugen geraten, Botenstoffe sind nicht mehr ausgewogen verteilt usw. ich habe selbst erlebt, wie Medikamente mir aus depressiven Episoden geholfen haben. Jetzt kommst Du vielleicht mit Placebo Effekt. Bevor ich groß aushole, bitte erkundige Dich und lies Studien von Ärzten darüber, die sich seit Jahrzehnten mit dieser Krankheit beschäftigen. Gott sei Dank sind Depressionen heute auch heilbar – wenn auch noch nicht bei jedem.

      Sogenannte endogene Depressionen entstehen quasi aus dem “nichts” und können jeden treffen. Du wachst morgens auf, bist tieftraurig, weißt nicht warum, heulst … und das Tag für Tag! Du erzählst es erstmal keinen, weißt ja selbst nicht was los ist. Es bedrückt dich immer mehr und mehr … ganz schnell wird ein Teufelskreis daraus.

      Zwei Bekannte von mir haben sich das Leben genommen, Beide hatten ein großes Herz für andere Menschen und waren alles andere als egoistisch. Wenn die Beiden Deinen Kommentar lesen würden … :-( vielleicht bedenkst du das auch mal, Daggi. Manchmal ist es auch sinnvoller Sachen nur zu denken …

      Auch hier sei nochmal erwähnt: In meinem Artikel geht mir nicht um die Operrolle bei psychischen Erkrankungen! Es geht mir nicht darum Menschen die es schwer haben, mit “Hab Dich nicht so!” Floskeln zu beleidigen. Es geht mir vielmehr um die Opferrolle, in die wir alle (auch ich) hin und wieder tappen. Das ist kein großes Drama, auch wenn sie nicht wirklich hilfreich ist. Sie ändert eben nichts an den Umständen.

      Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Liebe Daggi.

      Mit Deinem Kommentar wirst Du so manchen verletzen! Das ist traurig und sicher nicht von Dir gewollt.

      Depressionen sind sehr wohl eine ernstzunehmende Krankheit, die manch einen sogar in den Selbstmord treibt! Um es mal lapidar zu sagen: Der Stoffwechsel im Gehirn ist aus den Fugen geraten, Botenstoffe sind nicht mehr ausgewogen verteilt usw. ich habe selbst erlebt, wie Medikamente mir aus depressiven Episoden geholfen haben. Jetzt kommst Du vielleicht mit Placebo Effekt. Bevor ich groß aushole, bitte erkundige Dich und lies Studien von Ärzten darüber, die sich seit Jahrzehnten mit dieser Krankheit beschäftigen. Gott sei Dank sind Depressionen heute auch heilbar – wenn auch noch nicht bei jedem.

      Sogenannte endogene Depressionen entstehen quasi aus dem “nichts” und können jeden treffen. Du wachst morgens auf, bist tieftraurig, weißt nicht warum, heulst … und das Tag für Tag! Du erzählst es erstmal keinen, weißt ja selbst nicht was los ist. Es bedrückt dich immer mehr und mehr … ganz schnell wird ein Teufelskreis daraus.

      Zwei Bekannte von mir haben sich das Leben genommen, Beide hatten ein großes Herz für andere Menschen und waren alles andere als egoistisch. Wenn die Beiden Deinen Kommentar lesen würden … :-( vielleicht bedenkst du das auch mal, Daggi. Manchmal ist es auch weiser Sachen nur zu denken …

      Auch hier sei nochmal erwähnt: In meinem Artikel geht mir nicht um die Operrolle bei psychischen Erkrankungen! Es geht mir nicht darum Menschen die es schwer haben, mit “Hab Dich nicht so!” Floskeln zu beleidigen. Es geht mir vielmehr um die Opferrolle, in die wir alle (auch ich) hin und wieder tappen. Das ist kein großes Drama, auch wenn sie nicht wirklich hilfreich ist. Sie ändert eben nichts an den Umständen.

      Antworten
      1. Ute

        Daggi, für so wenig Ahnung hast Du ein bisschen zu viel Meinung für meinen Geschmack! Depressionen sind eine Krankheit, kein Fehlverhalten! Und genau deshalb reichen manchmal psychotherapeutische Maßnahmen nicht aus. Wie erklärst Du denn sonst, dass nur unter Wirkung von Medikamenten bestimmtes Erleben und Verhalten (wieder) möglich ist?

        Ohne meinen Glauben käm ich mit meinem Leben nicht klar, aber ohne Antidepressiva auch nicht.
        Ich muss aber selbst einsehen, was ich ändern kann, um dieser Krankheit leben zu lernen und was ich selbst dafür tun muss, um sie im Griff zu haben. In paasiver Erwartungshaltung werde ich nicht gesund!!!

        Und vielleicht ist das mit dem Artikel gemeint?

        Antworten
  10. Da Lia

    Maggi: Finde diesen Kommentar ehrlich gesagt sehr gewagt. Ich lebe mein Leben mit Jesus und liebe Ihn, dennoch würde ich sagen, ist das nicht automatisch eine Garantie vor Depressionen bewahrt zu bleiben. Man kann sich Ihm anvertrauen, mit Ihm an der Bewältigung arbeiten, aber wie viele Gründe mag es geben, um dennoch dort hinein zu rutschen? Mehr als genug in so einer grausamen Welt wenn man sensibel ist..

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Mir geht es zumindest Anfangs so. Ich fühle mich geborgen in der Opferrolle (das ist ja gerade das trügerische daran) .. bis sie frustrierend wird, wie ich geschrieben habe.

      Darf ich fragen ob du den Artikel bis zum Schluss gelesen hast? Ich kann nicht nachvollziehen, wie man ihn so falsch verstehen kann.

      Antworten
      1. Bithya

        Ich habe den FB-Post gelesen. Und weil ich ihn so verstanden habe, wie ich ihn verstanden habe auch nicht den Blog. Möchte ich dann auch nicht. Ich habe mich in der Opferrolle nie gut gefühlt, immer nur ausgeliefert, daher auch die Reaktion. Vielleicht Typ-Sache.

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Wenn Du mir in Zukunft eine Freude machen möchtest, lies doch bitte meine Artikel auch, wenn Du sie kommentierst. Es ist einfach schwierig und missverständlich, sich dann darunter zu unterhalten und im Nachhinein mitzubekommen der andere hat nur die Vorschau gelesen. So erklärt sich natürlich deine Reaktion.

          Antworten
          1. Olaf

            Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit die Kommentare hier so aufzumischen und sich noch nicht mal die 2-3 Minuten Zeit zu nehmen, um zu lesen über was man sich hier unterhält! Ich kann keinen Film bewerten, bei dem ich nur die DVD Rückseite und den Titel gelesen habe! Absolutes Unverständnis!

            Antworten
            1. Kira

              Nun ja… Bithya hat ihre Meinung geäußert, ohne Beleidigungen, etc. Mit “aufmischen” hat das mal so gar nix zu tun. Also, immer schön geschmeidig bleiben :) ist auch besser für den Blutdruck.
              lg

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  11. Mauerblume

    Ich sehe in diesem Artikel keinen Angriff auf depressive Menschen. Die Gefahr nach leidvollen Erlebnissen zu lange im Leid stecken zu bleiben kennen wir alle. Längst könnten wieder schöne Erfahrungen gemacht werden, geht aber nicht, weil wir uns noch mehr leid tun wollen. Zuspruch, Hilfsangebote, Ermutigung – alles wird zurückgewiesen und empört auf das schlimme Leid verwiesen, das einem wiederfahren ist. Für eine Zeit ist das sicher auch in Ordnung, nur wenn wir uns so lange blockieren, bis es gefährlich wird, weil wir uns festsetzen in dieser Haltung, zuviel Lebenszeit und Kraft verlieren, sollten wir gegensteuern. Nicht, dass sich am Ende wirklich noch eine handfeste Depression entwickelt. Was im Artikel vielleicht etwas kurz kommt, ist der Faktor Freude. Oft lesen wir in der Bibel von Freude. “Freut euch.” Ich glaube das ist ein weiser Rat. Etwas Gutes suchen, das uns Freude bereitet. Denn aus der Freude heraus sind wir wieder ganz andere Menschen, gehen auch mit den Härten des Lebens ganz anders um und wollen schneller wieder auf die Beine kommen nach schlimmen Schlägen. Insofern wünsche ich allen Mitlesern etwas Gutes und Freudvolles im Leben. Unser Gott hat uns die Freude nich umsonst empfohlen. Danke für den Artikel, ich fand ihn sehr bedenkenswert und werde mir ein paar Anregungen mitnehmen.

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  12. Olaf

    Oh Mandy, was hast du wieder angestellt??! Im Ernst: Ich werde das Gefühl nicht los, dass die die hier am lautesten Schreien die größten Probleme in Sachen “Opferrolle” haben!

    Laß dich nicht unterkriegen. Mir tun manche Kommentare und Angriffe gegen dich in der Seele weh …. eigene Auffassungen müssen nicht den Tatsachen entsprechen! Das sollten wir uns vielleicht alle besser merken, anstatt gleich loszuhetzen. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben weil wahrscheinlich ich jetzt zur Zielscheibe werde ….

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  13. Kira

    Ich kenne es auch, dass man zum Fluchtverhalten neigt, sich einigelt, wenn man sich überfordert fühlt… zum Beispiel mit allen möglichen Ängsten…entstanden aus heftigen Problemen, wie Missbrauch, usw. Es ist ja auch für jeden anders, was den Einen kaum tangiert, wirft den anderen völlig aus der Bahn. Was mir persönlich geholfen hat, waren Menschen, die mich erstmal angenommen haben, zugehört haben…einfach da waren. Einfühlsam waren. Die mir Raum gegeben haben, den Schmerz, die Wut, die Bitterkeit zu zu lassen. Die mir signalisiert haben – ich verstehe Dich. Die mit ihrer Liebe einfach für mich da waren. Und aus dieser Liebe heraus habe ich dann die Kraft gefunden, los zu lassen, aufzustehen, weiter zu machen.. Neue Hoffnung zu schöpfen, raus zu kommen. Aus ziemlich üblen Geschichten.
    lg

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    1. D

      Danke Kira !!!

      Hi Mandy,

      ich kenne Dich Mandy ja nicht aus der Realität, aber was ich seid Jahren so von Dir mitkriege, Deine Beiträge und Aktivitäten sagen ja einiges über Dich und Deine Einstellung aus ……. und von daher kenn ich ja doch ein bissel. Deswegen kann ich mit diesem etwas heiklen Beitrag anders umgegehn.

      Ich lese natürlich den ganzen Beitrag ……. und reflektiere erst mal, was ich bisher so von Dir weis ………reflektiere, warum reagiert mein Innenleben so, wie es das bei diesem Beitrag hier tut.

      Ich tippsel also nicht ungefiltert einfach drauf los. Ich schreibe auch nicht immer, wenn solche Beiträge hier kommen, in denen ich ähnliches wie in diesem hier spüre.
      Ich fühle mich auch nicht berufen, andere auf ihre (meiner Meinung nach verkehrte/fehlgeleitete/überhebliche Art oder Verhalten oder was auch immer) aufmerksam zu machen.

      Aber hier denke ich im Moment, auch um der anderen Willen die hiermit verletzt werden, und derer die sich hiermit verletzt fühlen, möchte ich nicht schweigen.

      Zunächst mal Grundsätzliches.
      Wenn ich von jemandem mit einem Auto angefahren werde/überfahren werde, bin ich dann ein Unfallopfer? Wenn in meine Wohnung eingebrochen wird und ich bestohlen werde, bin ich dann Opfer eines Einbruchs? Wenn in meinen Körper eingebrochen wird (Vergewaltigung / brutale Schläge) bin ich dann ein Opfer dieses Täters?

      Tsunamie, Erdbeben, Betrug , Krieg, Scheidung, Borreliose, Krebs, Firmenpleite, Deppression, Vergewaltigung, seelischer Missbrauch, geistlicher Missbrauch, Mobbing, ……….

      Verletzungen durch Ablehnung ……. weil der andere mich einfach nicht mag, ……. weil ich geschieden bin, eine andere Hautfarbe habe, eine andere Meinung habe, einen anderen religiösen oder kulturellen Hintergrund habe, …….

      Wir alle sind Opfer gewisser Umstände, oder gewissen Menschen (Tätern), Krankheiten.

      Kira schrieb:
      “Was mir persönlich geholfen hat, waren Menschen, die mich erstmal angenommen haben, zugehört haben…einfach da waren. Einfühlsam waren. Die mir Raum gegeben haben, den Schmerz, die Wut, die Bitterkeit zu zu lassen. Die mir signalisiert haben – ich verstehe Dich. Die mit ihrer Liebe einfach für mich da waren.”

      Das sind Vorraussetzungen, das Wunden heilen können, das dieses innere gelähmt sein nachlassen kann …….. und ich aus diesem Angenommen sein heraus auch irgendwann wieder den Mut und die Kraft haben kann, das Leben wieder in die Hand zu nehmen.

      Und wenn es chronische Krankheiten sind …… wenn dazu Schlag auf Schlag kommt, Jahr um Jahr, du hast überhaupt keine Chance dich von den letzten 3 Schicksalsschlägen zu erholen, weil diese Deine Energie verbraucht haben und ……. es schlägt wieder etwas zu, und dann das nächste, …… du wirst immer einsamer weil es auch deinem Umfeld zuviel wird (Aber du allein sollst / musst damit klar kommen) ……. /und wenn du´s nicht tust, Vorwurf Opferrolle ) und es schlägt wieder etwas zu, …….

      Wohl denen, denen es dann so geht, wie Kira schrieb:
      “Die mit ihrer Liebe einfach für mich da waren. Und aus dieser Liebe heraus habe ich dann die Kraft gefunden, los zu lassen, aufzustehen, weiter zu machen.. Neue Hoffnung zu schöpfen, raus zu kommen. Aus ziemlich üblen Geschichten.”

      Und alles braucht seine Zeit, jeder hat seinen eigenen Prozess, sein eigenes Tempo im Heilungsprozess! Da kann mir keiner vorschreiben, wie lange dieser zu dauern hat oder eben nicht zu dauern hätte!

      Andere können, mit der Art wie es Kira erlebt hat, zum Heilungsprozess beitragen ……. weil sie Kira da abgeholt und begleitet haben wo sie war, und nicht irgendwohin gedrängt haben, wo sie noch nicht hinkonnte.

      Oder den Heilungsprozess aufhalten oder gar verhindern, indem sie mich nicht nur allein lassen, sondern mich auch noch verurteilen, dass ich im Moment eben noch in der Schutzreaktion und in gelähmt sein bin. (Was dann eben, weil mit dem Begriff “Opferrolle” inzwischen inflationer umgegangen wird, bezeichnet wird)

      Und …… ja, es gibt auch die, von denen man so verurteilend oder abfällig oder auch vorwurfsvoll ablehnend spricht, Opfferrolle.
      Habt ihr euch schon mal gefragt, wie sie dahin gekommen sind.
      Ich glaube, dass viele schließlich da gelandet sind, weil sie nicht wie Kira, da abgholt worden sind wo sie durch ihre Lebensumstände gelandet sind. Denn auch die Opferrolle hat ein Funktion. Vielleicht ein Hilfeschrei !?

      Soviel mal zum Zusammnhangsgesamtverständnis. Punkt

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      1. Jessica

        Hallo Liebe D.,

        ich denke, hier geht es um eine Definierungsfrage. Das wir durch Geschehen es geprägt sind, steht ausser Frage. Ebenso, das ein mitten im Traumata sich befinden, uns handlungsunfähig fühlen lässt.
        An dieser Stelle sehe ich aber auch nicht die “Opferrolle” und so fasse ich Mandys Text auch nicht auf. Inwieweit jeder Einzelne für sich sagen möchte, “ich war, oder ich bin Opfer”, muss auch jeder selbst entscheiden. Dieses Wort empfinde ich als sehr laehmend und benutze es für mich auch nicht.
        Viel mehr geht es doch darum, ob ich “bis an mein Lebensende”, in dem verletzten Kind bleiben will, oder mich für einen anderen Weg entscheide. Menschen die uns begegnen und nicht gut tun, haben auch immer etwas mit uns selbst zu tun. Hierbei geht es nicht um irgendeine Schuldfrage, sondern mit unbearbeiteten Themen.
        Natürlich kann ein Jeder auf dem Standpunkt bleiben, “ich gerate immer an di falsche Frau/Mann und immer nutzen mich die Anderen aus und sind gemein zu mir”!
        Ja, kann man machen. Aber wenn man nicht bereit ist, darauf zu schauen, was es mit mir und meinem Leben zu tun hat, werden auch genau immer wieder diese Menschen über den Weg laufen. Diejenigen, die mich mit Verhaltensweisen konfrontieren, welche mit mir im Zusammenhang stehen.
        An dieser Stelle fängt für mich irgendwann die “Opferrolle” an. Stets im Aussen, nicht im Innen.
        All das, was sich in unserem Gehirn als negative Glaubenssätze festgesetzt hat, von dem wir überzeugt sind, lässt sich auch wieder umprogramieren. Hierfür bedeutet es aber auch zu erkennen, das wir uns für andere Gedanken entscheiden können.
        Ebenso geht es auch immer um eine innere Haltung zu seiner Situation. Ich kann sie annehmen, oder mich als ewigen ” armen Tropf” betiteln……….
        Das Wort Reflexion hast du ja auch benannt. Genau darum geht es, mich und mein Verhalten überpruefen und zu erkennen, welchen Anteil ich auch selbst an Situationen trage und warum mein Gegenüber bestimmte Emotionen in mir auslöst.
        Die Arbeit an sich selbst, ist die schwerste, aber es lohnt sich.
        Für deinen weiteren Weg, viel Kraft, Mut und
        Frieden, Freude, Licht
        Lieben Gruss Jessica

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      2. Kira

        Du hast meine Gedanken sehr schön auf den Punkt gebracht… Ich hab es einfach nie als hilfreich erlebt, weder bei mir noch bei anderen, wenn mit der Opferrolle argumentiert wird. Dieses Argument mag durchaus seine Berechtigung haben, das will ich gar nicht bestreiten. Aber die sachliche Botschaft, die damit vermittelt werden soll, kommt einfach selten bis gar nicht an. Und es wird wirklich inflationär gebraucht. Ich sehe keinen Sinn darin, jemandem zu sagen, er muss aus seiner Opferrolle raus kommen…diejenigen, die da drin stecken, fühlen sich meistens alles andere als wohl darin. Und so ein gut gemeinter Ratschlag schafft oft nur noch mehr Leid, der andere fühlt sich nicht verstanden, ggf. noch mehr schuldig als ohnehin schon…Warum funktionierst du nicht wie es sein soll?! So kommt es in der Regel rüber. Und dahinter steht oft Mangel an Emphatie in Verbindung mit Hilflosigkeit und dem Wunsch, die Dinge in einfache Schubladen zu stecken… so klappt es aber leider nicht…man kann alles sagen und auch berechtigte Kritik äußern und jemandem die Augen öffnen – wenn es in Liebe geschieht. Und mit Respekt und Achtung vor dem anderen. Und ich glaube, das hat hier einigen gefehlt. Mir zumindest.
        lg

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      3. Anonyme

        Vielen Dank an ALLE Kommentare. Das ist mir wichtig, weil es mir nicht darum geht, Menschen danach zu bewerten wo sie gerade stehen, aber sehr wohl darf ich es inhaltlich bewerten. Wenn z. B. der Kenntnisstand zur Sachlage (Thema Depression) niedrig ist, die Fakten falsch sind, dann werden die Schlussfolgerungen in den meisten Fällen auch nicht wahr sein. Dass diese dann aber Betroffene zusätzlich verletzen, ist nicht nur verständlich, sondern natürlich, weil sie genau in die Kerbe der Vorurteile treten, die sie zur Genüge kennen.

        Der Beitrag von Mandy wirkt deshalb unterschiedlich auf uns, weil wir unterschiedliche Ausgangspositionen haben. Noch vor ein paar Monaten hätte er bei mir wahrscheinlich ganz andere Emotionen ausgelöst als heute und das ist in Ordnung so.

        Ich lnehme Entwicklungen bei uns allen wahr die nicht immer linear verlaufen. Das gestehe ich sowohl mir, jedem anderen und auch Mandy zu. Im Großen und Ganzen mag ich die Beiträge, aber es gibt auch Themen, die nicht ganz stimmig für mich sind, so wie hier, ohne dass mich das jetzt angreift oder ich genau benennen könnte.

        Wenn man sich persönlich getroffen fühlt oder auch weiß, dann reagiert man emotional und ich wünsche mir hier eine großzügigere Toleranz gegenüber diesen Menschen, sowohl für die Kommentatoren, wie auch gegenüber der Autorin. Das Letzte was ich gebrauchen kann in so einer Situation wo ich meine Verletzlichkeit offen lege, ist eine vermeintliche Schützenhilfe für den anderen, die mich attackiert. Ein Mensch schreit instinktiv erst mal auf um zu signalisieren: „STOPP! Das verletzt mich!“ Ich finde es gut, dass beide Seiten dies deutlich gezeigt haben. In dieser Situation wird der Verletzte oder Missverstandene wohl eher nicht in der Lage sein (oder auch berechtigterweise nicht wollen), Reaktion abzumildern, weil der Aufschrei schließlich die betreffende Stelle zeigen soll.

        Die Überlegungen dahingehend wie meine Worte beim anderen ankommen, wünsche ich mir vielmehr von den Lesern die sich nicht getroffen fühlen; denn danach wie sie reagieren, indem sie z. B. liebevoll Differenzierungen vornehmen, können sie Diskussionen eine Richtung geben, in denen ALLE mit hinein genommen sind, wo es nicht „nur“ um eigene Meinung geht, sondern um Erfahrungsaustausch. Wenn ein Beitrag zu einseitig ist, können Kommentare eine Gelegenheit sein, diesen mit Ergänzungen zu bereichern. Mehrere Blickwinkel, mehr Einsichten.

        Zum Thema „Opfer“ möchte ich nur noch eines los werden. Mir scheint manchmal dass es überhöhte Ansprüche an sich selbst wie auch an andere gibt. Je nachdem wie tiefgreifend oder wiederkehrend Erfahrungen ein Mensch zu bestimmten Themen gemacht hat, kann dies ein lebenslanger Prozess sein. Gott weiß das, Jesus weiß das und der Heilige Geist weiß es auch. Nur wir Menschen sind da oft ungeduldig mit uns und anderen.

        Diesen Anspruch dass man überwiegend in allen Umständen ein fröhlicher Christ, mit positiver Ausstrahlungskraft sein oder werden sollte, halte ich persönlich für gefährlich, weil insbesondere diejenige die mit Ernsthaftigkeit das wieder und wieder für sich umzusetzen versuchen, selbstzerstörerische Schlussfolgerungen daraus ziehen, wenn es nicht gelingt. Zum Beispiel, indem man diese Erfahrung auf die Gottesbeziehung überträgt. Die eigene Vorstellung oder das was man als Heilungserfolg definiert oder „angenötigt“ bekommt, Erwartungen anderer, hat aber selten etwas mit dem zu tun wie Gott über mich denkt. Wir sind unendlich geliebt, das sollte als Dauerslogan über unseren Köpfen schweben und immer dann besonders aufleuchten, wenn wir uns gerade mal wieder selbst oder andere kritisieren. Ich nehme mich davon nicht aus.

        Ich vertraue darauf dass Gott fröhliche Zeiten schenkt, weil gerade Opfer diese wirklich nötig haben und diese eben nicht zwangsläufig aus sich selbst heraus produzieren können. Ich bete für diese Menschen in meinem eigenen Umfeld und hier auf dem Blog bietet sich diese Gelegenheit an.

        Reflexion kann eben auch bedeuten zu akzeptieren, dass man mit den Wunden die einem das Leben geschlagen hat, in das Himmelreich eingeht. Es bedeutet nicht dass man deshalb nicht an sich „arbeiten“ soll, bitte diesen Nebensatz nicht überlesen, Heilung beginnt hier und heute, aber es erlöst uns von dem fatalen Trugschluss, dass nur ein gesunder Christ ein guter Christ ist. Unser Leben wird wohl eher aus Freude UND Leid bestehen. In beidem sind wir unendlich geliebt und dürfen darauf hoffen, dass Gott das eine schenkt und uns in dem anderen hilft.

        Das nur zur Vervollständigung und soll bitte kein Opfer übernehmen oder auf sich übertragen, aber ich brauche es tatsächlich manchmal mir zu vergegenwärtigen, dass ich kein Opfer mehr bin und neue Erfahrungen auf mich warten. Deshalb hat mir der Beitrag von Mandy gut getan und sogar ermutigt. Tatsächlich aber setzt das meiner Meinung nach voraus, dass man bereits Heilung erfahren hat und nicht mitten im Prozess steckt. Es kommt, glaube ich, wesentlich darauf an, an welchem Punkt man sich gerade befindet.

        Von einem Rollstuhlfahrer erwartet man nicht, dass er plötzlich aufsteht und geht und die Seele die zerbrochen am Boden liegt, kann nicht von alleine aufstehen, ehe sie sich nicht vollständig beim Vater ausweinen konnte und ausreichend Trost gefunden hat. Dieser Beitrag ist meiner Meinung nach nicht für tatsächliche Opfer geeignet, die auf der Krankenstation oder in der Reha Gottes liegen, sondern eher für Menschen wie mich geschrieben, die sich manchmal noch versehentlich dafür halten. ;-)

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  14. D

    …… und dann gibt es noch die, die grundsätzlich dazu neigen, anderen immer den SchwarzenPeter zu zuschieben ……..

    …….. und ich vermute mal, dass die hier gemeint sind.

    Aber mal ehrlich. Sagt uns das nicht schon die Bibel, dass wir alle dazu neigen, ……. aussnahmslos, …….. der eine mehr der anderer weniger

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  15. Anonymous

    Tatsächlich sind in dem Fall wie man einen Gott sieht andere Schuld. Viel wird erzählt und nichts ist wahr. Das denkt man sich nicht aus! Genauso wie hier in diesem Blog sehr deutlich gemacht wurde was wirklich dran ist. Großer Wunder werden erfunden und erlogen. Und immer, wirklch immer nur zu einem einzigen Zweck. Möglichst Schnell die Anhängerschaft zu vergrößern und den eigenen Ruhm auszubauen. Fernsehinterviews zu geben etc. Klar man ist selber Schuld, dass man solchen Menschen glauben schenkte. Es gibt eben nur Betrüger auf der Welt!!

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  16. Josef

    Guten Tag, Anonymous!
    In jedem Bereich des Lebens gibt’s Betrüger, aber es gibt auch Menschen die vertrauenswürdig sind. Zum Beispiel das Zeugnis von Johannes im neuen Testament ist total vertrauenswürdig, denn für ihn ging es nicht um den eigenen Ruhm auszubauen, sondern um die Ehre des Herrn.

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  17. Gast

    Das ist Psychologie.
    Kreuzesnachfolge ist etwas anderes.
    Möchtest Du Jesus folgen? Dann höre einfach auf den Heiligen Geist und lies wieder in der Bibel.
    Nur Gott der Vater alleine kann Wunden heilen.

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    1. Mandy Artikelautor

      Lieber Gast, 

      dass Du weißt wie ob und wie oft ich in der Bibel lese, bezweifle ich ;-)

      Unsere Leben besteht aus Körper, Seele und Geist. Und somit ist auch die Psychologie ein für mich interessantes Thema. Auf meinem Blog beschäftige ich mich mit theologischen / psychologischen / lebensnahen Themen. Wenn Du das nicht tust oder das für nicht richtig hälst, dann solltest Du vielleicht woanders lesen? 

      Ich glaube auch, dass nur Gott heilen kann – doch wir Menschen können ihn dabei unterstützen. Es wäre zB. laut meiner Auffassung dumm keine Medikamente zu nehmen, wenn Du schlimm körperlich krank bist – genauso kannst und solltest Du auf deine Seele achten und ggf. hilfreiche Schritte tun, damit sie heilen kann. 

      Alles Liebe und viel Segen.
      Mandy

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