Archiv für den Monat: April 2017

The Good News

Sehr geehrte Damen und Herren.

Heute ist Premiere der Good News. Ab sofort jeden Montag.  laugh

 

Weniger Verkehrstote

Auch wenn es häufiger kracht, gibt es weniger Verkehrstote.
 

Verkehrsunfall


Zurück gebeamt ins Jahr 1950. Da kam ein Autofahrer von 300 Fahrzeugen im Jahr ums Leben. Das macht 1:300 – was für eine Zahl! 2015 beträgt das Verhältnis nur noch 1:16000.

In 65 Jahren hat sich der Fahrzeugbestand in Deutschland von 2,4 auf 56 Millionen mehr als verzwanzigfacht, die Todesquote verringerte sich dennoch um das Fünfzigfache.


Im Klartext: Es gibt 20-mal mehr Autos als damals, man fährt aber 50-mal sicherer.

Wahrscheinlich ist das auf die Einführung bestimmter Gesetze zurückzuführen: Promillegrenzen, Tempolimit, Gurtpflicht und natürlich auch die Fahrzeugtechnik ist sicherer, die Straßenführung intelligenter (obwohl sich noch immer über vieles streiten lässt) und das Rettungswesen effizienter. 


Im Grunde gibt es ne Bauernregel:

Schöner Sommer = mehr Tote (auch durch Motorradfahrer). Glatteis = mehr Unfälle, aber weniger Tote, weil alles langsamer.


Auf Deutschlands Straßen starben 2016 rund 3500 Menschen, die niedrigste Zahl aller Zeiten.

Fahr vorsichtig!


© Quelle: Merkur – ADAC Prognose
© Quelle: Deutscher Verkehrssicherrat

 

Weniger Kinderarbeit

KinderarbeitDie Definition der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) definiert Kinderarbeit als Tätigkeiten von unter 18-jährigen, die ihnen schaden oder sie am Schulbesuch hindern (KRK, Artikel 32).


Weltweit muss jedes 11. Kind zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten. Teilweise unter extremen Bedingungen: harte körperliche Arbeit im Steinbruch, unter Tage, in Fabriken, in der Landwirtschaft und in der Prostitution.

Die schlimmsten Missbräuche gibt es in globalisierten Industrieländern: in Bangladesch gerben Kinder das Leder für unsere Schuhe, syrische Waisenkinder nähen in der Türkei T-Shirts für den europäischen Markt, Zehnjährige schlagen für den Export Silber und Zinn aus Bergwerken in Bolivien.


Auch wenn jede gestohlene Kindheit eine zuviel ist, sind die Zahlungen rückläufig.


So waren es im Jahr 2000 weltweit ca. 246 Millionen Kinder, die arbeiten mussten. 2012 sind es 165 Millionen Kinder. Im Kampf gegen Kinderarbeit gibt es deutliche Fortschritte. Vor allem Mädchen müssen zu 40 Prozent weniger arbeiten, bei den Jungs sind es 20 Prozent weniger.

Es gibt der KRK zufolge einen immer besseren Arbeitsschutz für Kinder. So wird zB. ein Mindestalter festgesetzt und die schlimmsten Formen der Kinderarbeit werden verboten. Da hält sich natürlich nicht jeder dran – helfen, hoffen und beten wir, dass Kinderarbeit immer weniger wird. 


Hilf mit: www.unicef.de


© Quelle: Kinderarbeit / Wikipedia
© Quelle: welt.de / ILO-Schätzung

 


Flüchtlinge renovieren aus Dankbarkeit eine Grundschule

Berlin: Millionen Flüchtlinge fanden in Deutschland ein neues Zuhause, nachdem sie aus Kriegsgebieten vor Krieg, Terror und Tod flohen. Zwanzig Männer aus dem Irak, Iran, Syrien und Afghanistan wollten etwas zurück geben, griffen zu Abdeckband, Farbe und Pinsel und renovierten eine Berliner Grundschule. 
 

renovieren


Einer von ihnen ist Ihab Habeeb (32) aus Bagdad:  Er kam vor anderthalb Jahren nach Deutschland, nachdem er von der IS inhaftiert und gefoltert wurde. Er sagt:

„Ich freue mich, dass ich auf diesem Weg etwas zurückgeben kann.“


Die Aktion soll auch ein Dankeschön dafür sein, dass viele Schul-Turnhallen so lange für die Unterbringung der Migranten gesperrt wurden. „Wir mussten unseren Sportunterricht über Monate in Flure und Treppenhäuser verlegen“, sagt Schulleiterin Cordula Hobein. Bis zu 200 Flüchtlinge wohnten zu Spitzenzeiten in der Sporthalle. „Die meisten von ihnen waren so dankbar, denn auf ihrer Flucht fühlten sie sich bisher nirgendwo willkommen.“

Dass solche Aktionen auch die Integration fördern, zeigt das Beispiel von Ihab. Er baute auch an einem Spielplatz mit, lernte dadurch Deutsch und fand sogar einen festen Job. „Denn im Gespräch stellte sich heraus, dass er Elektriker und Spezialist für Aufzüge ist“, sagt Teamleiter Markus Beese. „Die meisten der Männer, die fliehen mussten, wollen nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern als normale Arbeitskräfte behandelt werden.“ sagt Markus Beese von der Diakonie, die das Projekt fördert.


Am 21. April wurden die frisch renovierten Räume an Kinder, Eltern und Lehrer übergeben – im Sommer soll das Projekt an anderen Standorten fortgesetzt werden.


© Quelle: www.berliner-zeitung.de
 

„Ich habe sieben KZs überlebt und mein Leben danach voll ausgekostet—fragt mich alles!"

kzueberlebender
Auf diesem Bild siehst Du Henry Flescher (92), geboren in Österreich. Mit Hilfe seines Enkels gab der Holocaust Überlebende auf der Sozialnetwork Plattform Reddit einen persönlichen und intimen Einblick in sein Leben und seine Gefühlswelt.

Mich fasziniert dieser Mann, weil er durch unvorstellbares Leid ging und es anscheinend dennoch schafft, dass Leben ohne Verbitterung und Hass als wertvoll zu sehen.

Das Wichtigste sei, seine Familie zu sehen. „Das Geheimnis ist, alles, was man im Leben tut, zu genießen. Denkt positiv. Ich habe Glück, dass ich körperlich und geistig noch immer gut in Form bin."

Über seine Vergangenheit, die andere KZ-Opfer vielleicht lieber totschweigen, sagt er: 

„Es ist wichtig, sich an die Vergangenheit zu erinnern. Würde ich meine Tätowierung entfernen, würde ich einen Teil meiner Vergangenheit löschen. Die Deutschen wollten Überlebenden [nach Ende des Krieges] die Tätowierungen entfernen. Aber sie ist ein Zeugnis der Vergangenheit. Sie zeigt, dass ich überlebt habe. Und ich bin hier, ich liebe das Leben!"

Fragen, die ihm gestellt wurden und seine Antworten, kannst Du HIER nachlesen.


FBI Einsatz im Garten

Ein alter Mann wünscht sich Kartoffeln in seinem Garten anzupflanzen. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters fehlt ihm die Kraft dazu. Warum gerade Vorurteile ihm dabei helfen, zeigt diese Kurzgeschichte mit einem lustigen Happy End.

Kartoffeln

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und schwach. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn, der in Paris studiert.

"Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du bei mir wärest, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Dein Vater."  


Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail aus Paris:

"Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'das Ding' versteckt. Dein Sohn Ahmed."  

Um 4 Uhr morgens erscheinen bei dem alten Mann die US-Armee, die Marines, das FBI, die CIA und sogar eine Eliteeinheit der Rangers. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.  


Am selben Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn:

"Lieber Vater, ich bin sicher, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und Du Kartoffeln pflanzen kannst. Mehr konnte ich nicht für dich tun. In Liebe, Ahmed".

Autor: unbekannt

© www.nur-positive-nachrichten.de


And the last but not least: Borussia Dortmund steht im Finale!

BVB
 

Der BVB hat FC Bayern München mit 3:2 zuhause besiegt und steht damit im Finale des DFB-Pokals! :-)

© Quelle: sportschau.de

 

Bis zum nächsten Montag, wenn es wieder heißt: The Good News!

 


© Fotos: Lizenzfrei von pixabay.de 
© Foto von Henry Flescher / reddit.com

Dieser Beitrag wurde am 30. April 2017 veröffentlicht.

Das Leben endet tödlich. Was bedeutet der “Himmel”?

Das Leben endet tödlich. Manchmal schneller als wir denken. Je nachdem wo und in welcher Kultur wir leben sind wir permanent mehr oder weniger durch Krankheiten, Unfälle, Krieg, Gewalt, Natur-Katastrophen und vom natürlichen Tod bedroht. 
 

Im Psalm 103, 15-16 steht:

"Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld. Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie gestanden hat."


Klingt ernüchternd? Find ich auch. Doch zum Teil haben wir in der Hand, was wir hinterlassen.
Werden sich die Menschen in fünf oder zehn Jahren nach Deinem Tod noch an Dich erinnern?
Werden sie positive Erinnerungen an Dich haben?
 

Sterben


Ich habe mal in einem Bestattungsinstitut gearbeitet. Heute dachte ich darüber nach und mir fiel auf, wie erschreckend es doch ist, dass der Tod so oft tabuisiert wird. Menschen leben gefühlte Ewigkeiten zusammen, und wissen nicht, wie der andere über den Tod dachte?! Hat er sich überhaupt jemals die Frage gestellt, ob und wie es danach weitergeht? 

 

Ich glaube je mehr wir uns mit dem Tod beschäftigen, umso bewusster wird uns die Endlichkeit des Leben. Im besten Fall nutzen wir dieses Wissen und genießen jeden einzelnen Tag (soweit möglich).


Der Tod scheint oft sinnlos. Gerade wenn er unverhofft kommt, wirft er viele Fragen auf. Fragen auf die keine Antworten haben. Der Tod hat die Macht das Leben zu beenden. Und diese Macht macht uns ohnmächtig …. traurig. Sie nimmt uns jede Hoffnung. 


Doch STOPP! Ich als Christ will und möchte nicht glauben, dass der Tod das letzte Wort hat!


Jesus sagt: "Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt."


Was für ein Paradox?!? Was für starke Worte! Ich halte diesen Satz von Jesus nicht für naiv und kleingläubig, sondern für grandios und weltverändernd!


Wenn es eines Tages soweit ist, dann freue ich mich auf den Himmel.

Falls Du jetzt denkst: "Oje, was schreibt die denn heute? Ist alles in Ordnung??" – Ich kann Dich beruhigen, ich bin nicht suizid gefährdet. Ich denke einfach nur gern über das Leben nach und dazu gehört nun auch mal der Tod. Ich wünsche mir, dass mein Glaube an Jesus immer stärker bleibt, als die Angst vor dem was kommt. Das er stärker bleibt, als jede beschissene Krankheit und jedes Leiden.


"Wir sehen uns auf der anderen Seite!" – mit diesen Worten werde ich mich irgendwann von dieser Welt verabschieden. Und dann gibt es ne Party im Himmel. Hoffe ich … :P


Doch was verstehen wir eigentlich unter dem "Himmel"?

Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde am 26. April 2017 veröffentlicht.

Nachrichten gesund dosieren – ist das möglich?!

Gestern las ich in den Nachrichten, dass hier in Berlin ein 67-jähriger Rollstuhlfahrer morgens um 9 Uhr von einem Auto erfasst wurde. Er starb. Der Elektrorolli ist nur noch Schrott. Die Bilder lassen furchtbares erahnen. 

Vor ca. 3 Wochen zeltete ein junges Pärchen, frisch verliebt irgendwo in Bonn. Kurz nach Mitternacht wurden sie von einem Mann überfallen und mit dem Messer bedroht. Die 23-jährige wurde vergewaltigt. 

In Neuss verlor ein Motorradfahrer (26) in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine und stürzte mit seiner Sozia (20) über ein Brückengeländer. Sie schlugen ca. 8 Meter tiefer auf einem Parkplatz auf. Sie starben beide.
 

Dazwischen immer wieder schon zig fach gehörte Infos über den BVB Bus, der fast in die Luft geflogen wäre. Ein habgieriger, geldgeiler Typ legte Sprengsätze und wollte wortwörtlich über Leichen gehen, um ans große Geld zu kommen.
 

newspaper-718412_640


Was machen diese und andere Nachrichten mit uns? 

Sie erschrecken uns. Sie machen uns betroffen. Sie machen uns Angst. 

Der ältere Mann war vielleicht auf dem Weg zum Bäcker, um anschliessend mit seiner Frau zu frühstücken. Das frisch verliebte Pärchen, hat sich wahrscheinlich schon die ganze Woche auf dieses Wochenende gefreut. Die Motorradfahrer wollten vermutlich das erste schöne Frühlingswetter nutzen und nach dem langen Winter endlich wieder ne Tour machen. Und unsere Fussballer? Die waren auf dem Weg zum Spiel und wir daheim freuten uns auf einen entspannten Fussballabend.


Doch es kam alles anders. Von einer auf die nächste Sekunde veränderte sich ihr Leben. Bei manchen endete es.

Jeder Todesfall ist tragisch. Doch besonders tragisch ist es, wenn das Ende so plötzlich kommt. Noch dazu bei Menschen, die jung und fit waren und ihr Leben noch vor sich hatten. Was die Eltern gerade durchleben, muss furchtbar sein.

Je mehr und je ungefilterter wir solche Schlagzeilen lesen, umso mehr unangenehme und zweifelnde Gefühle rufen sie hervor. Auch wenn wir das bewusst nicht immer mitbekommen.


In unserem Unterbewusstsein wird zB. folgendes verankert:

"Du gehst über die Straße und wirst überfahren."
"Du legst dich in den Park und wirst überfallen."
"Du nimmst an Straßenverkehr teil und Dir passiert ein Unfall."
"Du gehst zu einem Fussballspiel und erlebst einen Anschlag."


Überall rennen kranke, gestörte Menschen rum. Die Welt ist durchweg böse. Wirklich?!

Nein. Das ist schlichtweg nicht so. Ich will jetzt nicht mit Prozent- und Wahrscheinlichkeitsrechnungen anfangen, da man dazu ganz unterschiedliche Infos bekommt und viele ohnehin nur auf Vermutungen basieren.


Ich bin niemand, der keine Nachrichten liest. Im Gegenteil. Ich würde das auch niemandem raten, denn ich finde es wichtig sich zu informieren und zu wissen, was in der Welt abgeht in der wir leben. Jeder bestimmt, wenn auch zu einem kleinen Teil, mit was hier passiert. Jeder von uns kann sein Umfeld prägen und bewegen. Dazu sollten wir uns nicht "stumm stellen" und "raus nehmen". Geht ohnehin nicht. Naja ok, vielleicht ohne Smartphone, Internet, Glotze, Zeitungen …. achja und bitte nicht den Haus&Garten verlassen. Im Supermarkt oder am nächsten Kiosk könnten Dich sonst blöde Schlagzeilen anspringen. 


Die Medien berichten überwiegend negativ, so ist das nun mal. Sie füttern uns mit negativen Informationen, obwohl sie gleichzeitig dazu aufrufen, dass wir uns von der Angst zB. vor Anschlägen, nicht unterkriegen lassen sollen. Naja, immerhin. Denn damit haben sie Recht.


Jesus hat schon damals erkannt, dass wir in der Welt Angst haben werden.


Er sagte mal:

"Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben.
Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden."
- Johannes 16, 33 NLB


Ich nehme mir ab sofort den Samstag vor, an dem ich versuche mich aus jeglicher Informationsflut rauszuhalten. Ich werde keine Nachrichten lesen. Keinen Tagesschau Podcast sehen. Die Spiegeleilmeldungen auf meiner Uhr ausschalten. = Alles aus. Nix. Einfach mal den eigenen internen Nachrichtenkanal durchspülen und ihn nicht immer und immer wieder mit Schlagzeilen stopfen. 

Komplett, zu 100% wird mir das, wie einigen anderen auch, nicht möglich sein. Denn wer beruflich im Internet unterwegs ist, durch Mails erreichbar sein muss, kann nicht einfach den Stecker ziehen und komplett im OFF verschwinden. Privates und berufliches vermischt sich, es ist schwer eine gerade Linie zu ziehen. 

 

Ein Experiment – Gute Nachrichten

Ich habe eine Idee, die ich gern umsetzen möchte. Hilf mit! Jeden Montag möchte ich gern kurze, knackige, positive Nachrichten auf dem Blog veröffentlichen. Wenn Du die Woche über etwas liest, dass Dich ermutigt oder vielleicht sogar selbst eine schöne Erfahrung machst, die es wert ist, berichtet zu werden, dann schreibe mir: mandy@unendlichgeliebt.de


Wir brauchen keine Warnungen vor der bösen Welt,
sondern sollten uns viel häufiger an das erinnern was Jesus sagt:

"In der Welt habt Ihr Schiss, doch ich hab sie überwunden!"

 

In diesem Sinne – sei fett gesegnet.

Deine Mandy

 

Stressen Dich tägliche Nachrichten?

View Results

Dieser Beitrag wurde am 24. April 2017 veröffentlicht.

Jesus rastete komplett aus!!

Gestern schrieb ich den Beitrag: Jesus und Gewalt?!

Fazit: Jesus erhob vermutlich niemals die Hand gegen Menschen. Er zog nicht mit Waffen durch die Gegend, er hatte keinen Sicherheitsdienst und begab sich aufgrund dessen mehrfach in Lebensgefahr.


Doch es gibt eine Stelle in der Bibel, in der sich unser friedlicher Jesus von einer ganz andere Seite zeigt …. Er rastete im Tempel komplett aus. Lies mal Matthäus 21, 12-17 HfA
 

Hulk


Der Tempel war für Jesus und alle Gläubigen ein heiliger Ort. Dort wurde gebetet und gesungen. Doch eines Tages kamen Händler und Marktschreier und veranstalteten ein riesiges Towabo!


"Tauben, Tauben …. beim Kauf von fünf Tauben bekommst Du drei kostenlos dazu!!!
Jetzt kaufen, ein unschlagbares Angebot!!! Tauuuuben!" 


So muss das abgegangen sein und das ging Jesus gewaltig gegen den Strich. Jesus wurde zum Hulk!


Sind Jesus spontan sämtliche Sicherungen durchgebrannt? Ausraster im Affekt?


Nicht wirklich. Denn wenn man mal die Parallelstelle im Johannes 2, 13-16 NLB liest, steht da folgendes:

"Im Hof des Tempels sah er Händler, die Rinder, Schafe und Tauben als Opfertiere zum Verkauf anboten; und er sah Geldwechsler hinter ihren Tischen sitzen. Da machte Jesus aus Stricken eine Peitsche und jagte sie alle aus dem Tempel. Er trieb die Schafe und Rinder hinaus, warf die Münzen der Geldwechsler auf den Boden und stieß ihre Tische um. Dann ging er zu den Taubenverkäufern und befahl ihnen: »Schafft das alles fort. Macht aus dem Haus meines Vaters keinen Marktplatz!«

 

Jesus schnappte sich nicht irgendeinen Besenstiel, sondern setzte sich hin und begann eine Peitsche zu flechten. Er nahm sich Zeit dafür und wahrscheinlich überlegte er dabei, was er gleich sagen würde. Es war somit keine Handlung im Affekt, sondern eine bewusst durchdachte Handlung. Er wusste genau was gleich passieren würde. 

Dann zog er los und schlug mit der Peitsche wütend und aggressiv auf die Tische ein und machte mordsmäßig Radau. Die Münzen der Geldwechsler, die gern auch mal Reisende abzockten, flogen durch die Gegend. Die Händlerwaren fielen zu Boden, Tische kippten um … und Jesus hat wahrscheinlich richtig laut geschrieen, denn wie Du Dir vorstellen kannst, war es dort alles andere als mucksmäuschenstill. Schon allein der ganze Tiere wegen, die dort verkauft wurden. Da musste er schon ordentlich schreien, um von allen gehört zu werden. Viele erlebten Jesus von einer Seite, die sie vorher nicht kannten.


Jesus war ein Mensch. Und Menschen rastet auch mal aus und das ist in Ordnung! 

Jesus schlug mit seiner Peitsche auf Tische, aber nicht auf Menschen. Hätte er das getan, hätte die Tempelpolizei sicher eingegriffen und ihn festgenommen. Auch nachdenkenswert, dass sie es bei seinem Wutausbruch nicht schon taten?!


Jesus war kein Weichei, er haute auf den Tisch, wann immer ihm etwas gegen den Strich ging. Kein Beispiel verdeutlicht das besser als die Tempelstory. Heute würde er wahrscheinlich so manche Kirche stürmen und wütend seine Peitsche durchziehen. Nix gegen Kirchengebäude. Rein gehen, zur Ruhe kommen, beten, singen, einen Gottesdienst besuchen = toll! Aber all der Prunk und Protz und die vergoldeten, arschteuren Figuren …. was könnte man mit dieser Kohle alles anstellen, um den Armen zu helfen??! Heute stehen die Kirchentüren eher für Touris offen, die ihr Smartphone zücken und Fotos knipsen … anstatt 24 Stunden offen zu sein, für all die Menschen die Trost, Rat und Gebet suchen und sich auch mal über einen Teller Nudeln mit Tomatensoße freuen. Leider ist es fast nicht möglich Kirchen 24/7 zu öffnen, man denke nur an den Vandalismus. Es macht mich traurig, dass man einen extra Sicherheitsdienst bräuchte. Und dafür wiederum fehlt das Geld …


Was ist das Fazit dieser ganzen Tempelgeschichte?

Wir Christen dürfen nicht zu Weicheiern verkommen, die sich nicht trauen Kontra zu geben und lieber in Deckung gehen. Wenn was nicht richtig läuft, dann sollten wir aufstehen und lautstark protestieren. Ja, wer aus der Reihe tanzt macht sich angreifbar.

Manchmal müssen wir uns eben auch verletzlich machen – doch was kann denn passieren, wenn wir Gott im Rücken haben??!

 

Nachdenkliche Grüße 
Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 21. April 2017 veröffentlicht.

Jesus und Gewalt?!

Wenn ich die Nachrichten lese, brauche ich nicht lang um festzustellen: Gewalt ist an der Tagesordnung. Menschen führen Kriege, sie mobben sich, sie kloppen sich, sie töten. Gewalt verletzt, macht Angst und tut weh. 


Dann schlag ich die Bibel auf und was lese ich?? 

"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." - Jesus in Matthäus 28, 18 LUT


Na tolle Wolle. Jesus und Gewalt?!

Ich fang jetzt nicht an über all die sinnlosen Konflikte und Religionskriege zu reden, die Menschen angeblich im Namen Gottes anzetteln, um ihre Werte und Absolutheitsansprüche durchzudrücken. Angst und Schrecken wird verbreitet. Städte liegen in Trümmern. Menschen bleiben traumatisiert und für immer gezeichnet zurück …  wie ich es hasse!


Und dann kommt Jesus und behauptet er habe alle Gewalt im Himmel und auf Erden? 
Wie meint er das?
 

"Mir ist gegeben alle Gewalt … " sagt er. Aha. Er hat Gewalt und Macht nicht an sich gerissen, sie wurde ihm gegeben. Warum? Ich glaube weil sie bei Jesus in besten Händen ist.


Jesus' "Gewalt" bestand in der Gewaltlosigkeit.


Erinnerst Du Dich an die Sache in der Wüste? Wo er vom Teufel auf die Probe gestellt wurde? (Matthäus 4, 1-11 NLB) Der versprach ihm die absolute Herrschermacht über die ganze Welt. Alle Menschen würden ihm dann zu Füßen liegen und er wäre unverwundbar. Doch Jesus blieb standhaft. Denn diese Form von Macht und Gewalt wollte er nicht. Er wollte nicht, dass die Menschen Angst vor ihm haben müssen.
 

Statt Gewalt


Jesus stand und steht bis heute für Liebe und Freiheit! 

Er zog nicht mit Waffen durch die Gegend und metzelte Menschen ab, die nicht nach seiner Pfeife tanzten. Im Gegenteil. Er zog ohne Waffen los, ohne Sicherheitsdienst und begab sich mehrfach in Lebensgefahr. Er ging zu den Menschen, um ihnen zu helfen, sie zu wärmen, sie zu heilen – sie zu lieben. Er ging besonders zu denen, die am Rande der Gesellschaft standen; Kranke, Arme, Prostituierte, Witwen … ihnen gehörte sein Herz. Er nahm sie an wie sie waren, auch wenn sie das selbst nicht konnten.


In der Bergpredigt forderte er die Menschen auf, auch noch die andere Wange hinzuhalten und eine zweite Meile zu gehen … Jesus ruft immer wieder zur Feindesliebe auf. Das ist im Neues Testament die Botschaft – der rote Faden, der sich durch die Bibel zieht. 

"Wer das Schwert benutzt, wird durchs Schwert umkommen." (Matthäus 26, 52 NLB), sagte er bei seiner Verhaftung zu den Soldaten. Jesus war mit dem Esel unterwegs und nicht auf dem Pferd, wie die Könige und obersten Gesetzeslehrer. Auf Machtgepose alá: "Hoho – ich bin wichtiger und größer als ihr!" stand er nicht. 


Niemals hat Jesus die Hand erhoben …

… nicht mal seinen Peinigern gegenüber, die ihn bespuckten und demütigten. Bei seiner Verhaftung hat er sich nicht gewehrt und am Ende hängt er wie ein Häufchen Elend am Kreuz und stirbt. 


Doch gerade das macht ihn stark und mächtig!


"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." sagt Jesus im Zusammenhang mit dem Missionsbefehl: "Geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe." (Matthäus 28, 19 NLB)
 

Menschen kann man nicht mit Gewalt zu Jüngern (Christen) machen. Auf "Teufel-komm-raus" läuft das nicht – letzendlich passiert das durch den Heiligen Geist und Gottes Gnade. Ja, wir sollen Nächstenliebe leben – uns Jesus als Vorbild nehmen. Glaube ist damit keine Privatsache, sondern sollte offen-sicht-lich sein. Christen sollte man vor allem daran erkennen wie sie mit Menschen umgehen und nicht nur, dass sie Sonntags in die Kirche gehen. 

Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, begabt und unendlich geliebt und so gehört er auch behandelt. Jesus steht für Frieden, Annahme, Toleranz und Gleichwertigkeit = dafür sollten wir auch stehen. 


Und was kann uns schon passieren, wenn wir den größten Helden der Weltgeschichte an unserer Seite haben??!

"Ich versichere Euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit." - Jesus in Matthäus 28, 20 NLB

 
 

In diesem Sinne. Sprich nicht nur über seine Liebe, sondern liebe!

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 20. April 2017 veröffentlicht.

“Wieso muss das gerade mir passieren???”

Zu Ostern steht Jesus im Mittelpunkt. Doch einer geht bei der ganzen Story fast unter. Er heißt Simon von Kyrene. Es ist der Mann, der Jesus Kreuz trug. 


In Markus 15, 21 NLB steht: 

"Ein Mann – er hieß Simon und stammte aus Kyrene -, kam gerade von den Feldern zurück.
Ihn zwangen sie, für Jesus das Kreuz zu tragen." 

 

Jesus wurde von den Soldaten zu seiner Hinrichtungsstätte geprügelt.
Und Simon schleppte das Holzkreuz hinterher, an dem Jesus sterben würde.
 

Simon trägt das Kreuz


Simon kam gerade von den Felder zurück, war vermutlich fertig von harter Arbeit und freute sich auf seine Couch, ein kühles Bierchen …. und jetzt das?! Die Wege von Jesus und Simon hatten sich wortwörtlich gekreuzt. Simon wurde das schwere Ding auf den Rücken gepackt, ob er wollte oder nicht. 

Er hatte ja keine Ahnung, dass diese Balken die wichtigsten Holzstücke der Weltgeschichte werden würden …

Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde am 18. April 2017 veröffentlicht.