Schau hin, wenn andere weg sehen!

Im Psalm 37, 25 schreibt David:

"Ich habe ein langes Leben hinter mir; nie sah ich Menschen von Gott verlassen, die ihm die Treue halten, und nie ihre Kinder auf der Suche nach Brot."
 

Dennoch gibt es Kinder die damals wie heute um Essen betteln müssen. Kinder, dessen Teller so manches mal leer bleibt …
 

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Wie passt das zusammen?

Damals war Israel eine Gemeinschaft, die sich in schlechten Zeiten aushalf. Doch irgendwann hatten viele der Menschen in Israel keinen Bock mehr auf Gott, die Reichen dachten nur noch an sich und die Armen wurden ärmer.

Warum zog soviel Egoismus in die Herzen dieser Menschen? Warum änderte sich dieses Gottvertrauen? Warum müssen die Kinder für ihre Eltern "büßen"? Ist Gott wirklich so herzlos?

Was sind Deine Gedanken dazu? Hast Du hilfreiche Antworten?


Was tun wir heute, wenn wir Menschen sehen, denen es schlechter geht als uns? Was tust Du?

Ihnen sagen, dass sie selbst schuld sind? (so wie Hiobs Freunde es taten)

Ihnen sagen, dass das alles nur eine Prüfung ist, damit ihr Vertrauen gestärkt wird und sie geduldiger werden?

Oder anpacken und den Bedürftigen helfen?!


David fand die letzte Möglichkeit die Beste – ich schließe mich ihm an. Auch wenn unser Land gute Möglichkeiten bietet, um Bedürftige zu unterstützen (z.B. die Tafel, Beratungsstellen, der Kältebus …) ist das keine Entschuldigung notleidende Menschen zu ignorieren. Schau hin, wenn andere weg sehen!


Wie können wir anderen Nächstenliebe im Alltag zeigen?
Wie können wir Nächstenliebe leben, die über Worte hinausgeht?

 

Ich freue mich auf zahlreiche Ideen und Kommentare.


Gott segne Dich fett, dass nicht nur Du davon profitierst.

Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 23. Januar 2017 veröffentlicht.

8 Gedanken zu „Schau hin, wenn andere weg sehen!

  1. Heidi

    Hallo zusammen!
    Ich darf mich glücklich schätzen, daß ich seit 30 Jahren ununterbrochen arbeiten darf. Ich bin Gott dafür sehr dankbar für seine Gnade und Barmherzigkeit. Ich gebe monatlich meinen 10. z.B. an meine Gemeinde, Hilfsprojekten, meinem afrikanischen Patenkind etc. weiter. Ganz oft bekomme ich von Gott einen Impuls, daß ich einem bestimmten Menschen helfen, besuchen oder schreiben soll. Manchmal zögere ich, weil ich keinen Bock habe, tue es aber dann doch. Hey, es kommt von Gott, wie sollte ich bei solchen Kleinigkeiten schon ungehorsam sein? Er segnet es!

     

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    1. Elke

      Bei uns in der Apotheke sind die Tüten nicht mehr kostenlos. Die EU will den Verbrauch damit
      drastisch reduzieren ( Tüte ist ein “Symbol” für Umweltverschmutzung). Da machen wir mit.
      Haben dafür ein Kässchen für einen guten Zweck aufgestellt, da werfen die Menschen
      es ein. So gibt es mit viel Kleingeld auch eine beachtliche Summe.

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  2. cornelia Johannsen-Potzkai

    Ein an MS- Kranker junger Mann ist mir ans Herz gewachsen, er genießt meine Besuche und meinen Hund (Jack-Rassel) Eine junge Frau die in einem Wohnheim für Eingeschränkte Menschen schon sein ihren Jugendjahren Wohnt bin ich eine gute Freundin und ich hole sie ab und zu zu mir nach Hause auf ferien oder Wochenende Eine Oma die ich nach Hause geholt habe und 8 Jahre gepflegt und begleitet habe (sie ist 98J. geworden) Eine Familie die ich 3 Jahre begleitet habe damit die Mutter Lehramt studieren konnte.
    Alles was Gott mir vor die Füße legt ist leicht und es geht alles ohne das ich mich ausgenutzt oder überlastet fühle. ER ist es der mein Herz für diese sehr anstrengenden Menschen erschüttert und vollfüllt mit Liebe seit mehr als 20 Jahren werde ich beschenkt mit fetten Segen warum sollte ich es nicht weitergeben Jesus macht es in mir groß und ich habe echte liebe erfahren.

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  3. Mario

    Wie können wir Nächstenliebe leben, die über Worte hinausgeht?
    Z.B. nehme dir eine warme Schüssel mit Wasser, gehe zum nächsten Obdachlosen und wasche ihm von Herzem Herzen die Füße. Und, wenn er dich sprachlos anguckt, sagst du einfach, dass kommt von Gott, weil Er dich so sehr liebt. Er ist zwar der Herr von Himmel und Erde, aber jetzt ist Er zu dir gekommen, um dir höchstpersönlich die Füße zu waschen. Und wenn du möchtest kannst du ihn auch gleich noch von Jesus erzählen und was Er für die ganze Menschheit getan hat.
    Der Gedanke kommt nicht von mir. Hat mal jemand gesagt, dem es die höchste Erfüllung von Nächstenliebe ist ;-)

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    1. Mandy Artikelautor

      Na der hatte auch Mut und ist an die richtige Person gestossen. Ich glaube die wenigsten ziehen mit einer Schüssel Wasser los ;-) aber wäre natürlich ne starke Aktion. 

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