Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt.

24 Stunden. 1440 Minuten. 86400 Sekunden. 86.400.000 Millisekunden.

… jeden Tag aufs Neue! Für jeden von uns!


Je nach Job, familiären und anderen Verpflichtungen bleibt uns eine unterschiedliche Zeitdosis zur "freien Verfügung". Diese freie Zeit füllen wir mit dem, was uns wichtig ist.

Wenn Du Kinder hast, wirst Du möglichst viel freie Zeit mit ihnen verbringen. Wenn Du hungrig bist, wird Du Dir Zeit zum Essen nehmen. Wenn Du nach einem Ausgleich zum Job suchst, wirst Du Dir Zeit für Sport nehmen. Wenn Du verliebt bist, wirst Du Zeit mit Deinem Lieblingsmenschen verbringen. Wenn Du Zeit mit Gott verbringen möchtest, dann wirst Du Deine freie Zeit dazu nutzen Dich hinzusetzen, Bibel zu lesen, mit ihm zu sprechen, ihm zuzuhören …

= Du nimmst Dir Zeit für Deine Prioritäten!

 


Eine bekannte Geschichte aus der Bibel ist die von Maria und Martha.

Als Jesus zu ihnen nach Hause kommt, kann man wunderbar die Prioritäten der beiden Schwestern beobachten. Martha möchte für Jesus arbeiten und dafür sorgen, dass es ihm gut geht. Sie putzt die Wohnung, kocht …

Maria hingegen lässt alles stehen und liegen, setzt sich zu Jesus an den Tisch und sie quatschen zusammen. Dann sagt Jesus liebevoll und ohne Vorwürfe:

"Meine liebe Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen." - Lukas 10, 38-42


Ich mag dieses Gleichnis, weil es auf den Punkt deutlich macht, was "wirklich wichtig und gut" ist, wie Jesus sagt = sich Zeit für seine Prioritäten nehmen, auch dann wenn das ein oder andere erstmal liegen bleibt.


Denn wenn Du all das erstmal erledigst, vergeht die Zeit wie im Flug und die Zeit für das Wesentliche wird immer weniger und weniger …. bis Du vielleicht gar keine Zeit mehr dafür hast. Dann wirst Du über kurz oder lang unglücklich werden. Also nimm Dir die Zeit, um glücklich zu sein und zu bleiben.

Ernst Ferstl, ein Dichter sagte mal: "Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt."


Doch was für den einen möglich ist, ist für den anderen rein zeitmäßig und / oder praktisch überhaupt nicht drin … 

– Eine Stunde eher aufstehen, um zu beten?
– Einen langen Abendspaziergang um runterzukommen und auf Gott zu horchen? 
– An einem Tag der Woche sämtliche Handy's ausschalten, Stille genießen, Bibel zu lesen?
– Hin und wieder in eine ruhige Waldhütte fahren, um Gott näher zu kommen?


…. die Liste lässt sich unendlich fortführen. Um das Ganze zu steigern, nehme man sich Menschen als Vorbild, die das genau so machen und fertig ist der unzufriedene Christ, der sich einredet Gott ja "eh nie gerecht werden zu können". Dabei wird er nur sich selbst nicht gerecht. 


Mal ehrlich: Was für einen Druck machen wir Frommen uns manchmal??! 

Dabei segnet Gott immer das was uns möglich ist! Es ist doch scheißegal ob wir uns morgens vor dem Frühstück 5 Minuten für ihn nehmen, während des Mittagessens, auf der Fahrt zur Arbeit … wichtig ist mit Herz dabei zu sein! 


"Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen."Matthäus 25, 21

 

Denk einfach mal darüber nach.

 

Danke für Deine Zeit, die Du mir mit dem Lesens meines Blogs geschenkt hast.   ;-)

 

Segenregen
Deine Mandy

 

© Foto: pixabay.com  / Creative Commons CC0

 


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Dieser Beitrag wurde am 19. Mai 2016 veröffentlicht.

9 Gedanken zu „Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt.

  1. Kiara

    wow Mandy du bist ein riesen Geschenk sei dick und fett gesegnet =D ps das was du schreibst scheint grad für echt viele thema zu sein für mich auch danke =) Danke Jesus =D <3

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  2. Christin

    Mir geht es so mit Morgenandachten, Stille Zeit am Morgen o.ä. Ich konnte mich zu sowas nie aufraffen. Irgendwann hab ich verstanden, dass das auch gar kein Problem ist. Dafür schlafe ich bei der Abendandacht nicht ein und bin da dabei. Oder nutze meine Zeit im Zug, um was zu lesen, was mir geistige Nahrung gibt – wie gerade jetzt :) Mittlerweile bin ich da tiefenentspannt und kann mich gut von anderen abgrenzen, die einem (gut gemeint) versuchen Defizite einzureden. Es kommt aufs Herz an! :)

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    1. minc

      Ganz zauberhaft, liebe Christin: "Es kommt aufs Herz an! :)" Und wirklich nur die Herzenshaltung ist ausschlaggebend ….. LG

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  3. Stefanie

    Daaaaanke Genau wegen diesen Superchristen kann ich im Moment in keine Gemeinde gehen….kriege Ausschlag… Nein im Ernst….möchte meine Brüder und Schwestern nicht mit dieser Allergie nerven! Weiß nur eins: Jesus, der Schöpfer des Universums und König über ALLES……ist total relaxt…..also dann bitte auch wir, seine Kinder! Aber er hat uns ja nicht umsonst mit Schafen verglichen….

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    1. minc

      Liebe Stefanie, " Jesus, der Schöpfer des Universums und König über ALLES……ist total relaxt…..also dann bitte auch wir, seine Kinder! Aber er hat uns ja nicht umsonst mit Schafen verglichen…." diesen deinen Eintrag finde ich genial! Nur was sind eigentlich Superchristen? LG

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  4. Alfred Walpurgis

    Hallo!

    Ich glaube,daß Jesus Christus als er als Gott in der Menschengestalt die schlimmsten Leiden erlitten und den Tod besiegte nur um eins bittet: Ihn nie zu verlassen und immer seine Nähe aufzusuchen!

    Das ist mein Verständnis für LIEBE!

    Es segne uns Gott! 

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  5. Ulrike Pl

    Ja…und schließlich ist ja auch die Zeit die wir mit dem verbringen was er uns schenkt, wertvolle Zeit…solange wir uns bewusst machen das es seine Geschenke an uns sind. Er hat sicher Freude daran das wir sie beachten, wertschätzen und uns um sie kümmern.

    LG Ulli

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