Das größte Problem der Menschheit sind harte Herzen

… von Beginn an, bis zum heutigen Tag.


In Hesekiel 36, 26-27 NLB kannst Du lesen: 

"Ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben. Und ich werde euch meinen Geist geben, damit ihr nach meinem Gesetz lebt und meine Gebote bewahrt und euch danach richtet."


Das ist eine Versprechen – eine Verheißung – die Gott dem Propheten Hesekiel für sein Volk gegeben hat.


Ich glaube Gott ist unglaublich traurig und weint, wenn er sieht wie sich die Menschheit gegenseitig zerfleischt, ihn ignoriert und oftmals sogar in seinem Namen schreckliche Dinge tut und Kriege führt. Gott gab den Menschen die zehn Gebote, nicht als starre Regeln, sondern als gut gemeinte Wegweiser. Doch die Menschen gehen lieber ihre eigene Wege, nach ihren eigenen Regeln. 


Damals, als Gott Hesekiel diese Verheißung gab, zelebrierte das Volk großartige Gottesdienste, um Gott zufriedenzustellen, aber gleichzeitig missachteten sie jegliche Gebote der Nächstenliebe. Das nennt man wohl Heuchelei. Und schon damals waren die Herzen vieler Menschen wohl abgestumpft. Sie hatten keinerlei Empfinden dafür, wie sehr sie Gott damit wehtun.

Ihr Herz ist hart wie Stein und lässt keine Liebe und keine Hingabe zu. Es fällt ihnen schwer, sich für Beziehungen zu öffnen, weil sie sich damit verletzbar machen.
So flüchten sie vor engen Bindungen und Nähe. Denn Verletzungen haben sie schon genug erlitten. Menschen mit harten Herzen fällt es schwer Korrektur anzunehmen, sich zu entschuldigen, zu vergeben, zu vertrauen … ich glaube hinter ihrer Härte steckt oftmals ein verletztes Kind. Erkennst Du Dich wieder? … Wir alle haben Verletzungen, die einen mehr, die anderen weniger.  


Wir alle neigen zu harten Herzen, keiner vor uns ist davor sicher …


Seit tausenden Jahren scheitert die Menschheit immer und immer wieder an ihrer Hartherzigkeit. Es gibt soviel politische und soziale Not und gelernt wird daraus nur wenig. Äußerer Druck bewirkt in den seltensten Fälle eine Gesinnungsänderung. Ich glaube Gott weiß, dass sich das versteinerte Herz eines Menschen nur von innen heraus verändern kann. Und ich glaube genau deshalb bietet er uns immer und immer wieder seine Gnade und Vergebung an. 

Doch das anzunehmen, fällt uns so schwer.


Harte Herzen wehren nicht nur menschliche Liebe ab,
sondern leider auch die unendliche Liebe Gottes! 


Harte Herzen haben Angst vor Versagen und Beschämung. Sie haben allein ihrem Verstand die Kontrolle über ihr Leben und auch über ihren Glauben gegeben. Ihr Herz hat nichts zu melden. Gefühle sind gefährlich, haben sie gelernt.


Schon damals sagte Gott zu Jesaja: "Auch nach meinem eigenen Volk, das sich nichts sagen lässt, habe ich meine Hände ausgestreckt. Immer wieder wollte ich sie einladen. Doch sie weisen mich ständig ab, sie machen, was sie wollen, und gehen falsche Wege."Jesaja 65, 2 HfA 

 

Was bleibt mir noch zu sagen??! Was kann ich tun? 

Ich kann Dir sagen, dass ich überzeugt davon bin, dass Gott jeden einzelnen Menschen unendlich liebt und sich eine tiefgehende Freundschaft zu jedem von uns wünscht! Ein Rezept gegen Hartherzigkeit habe ich nicht. Doch ich weiß aus eigener Erfahrung – soweit ich das mit meinen paar Jahren Lebenserfahrung überblicke – das man bereit sein muss, sein Herz zu öffnen und seine Verletzungen Gott gegenüber nicht verstecken darf.

Lass zu, dass er Dich mit seiner Liebe erreicht. Erzähl ihm, wie es ihn Dir aussieht … schäm dich nicht dafür. Er steht total auf Ehrlichkeit! Sprich mit ihm wie mit einem guten Freund, dem Du alles anvertrauen kannst. Sprich mit ihm über Dein hartes Herz. Egoismus, Neid, Hass … sind keine Fremdwörter für ihn.

 

Zur Heilung gehört immer auch die Bereitschaft sich zu öffnen. Stück für Stück.


Ich kann die Verantwortung für mein Leben und das der Menschen um mich herum wahrnehmen. Menschlichkeit ist für mich ein Menschenrecht, Selbstverständlichkeit und Pflicht. Wenn ich als Christ Gottes Liebe erfahren habe, habe ich auch etwas weiterzugeben. Ich kann anpacken, wo Hilfe gebraucht wird. Ich kann zu den Menschen gehen, ihn Vertrauen schenken, ihn ganz praktisch Hilfe anbieten, ihnen zuhören und nicht müde werden für sie zu beten!

 

"Er schenkt denen Heilung, die ein gebrochenes Herz haben und verbindet ihre schmerzenden Wunden."Psalm 147, 3 NGÜ 

 

Alles Gute für Dich und seinen fetten Segen!!
Deine Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 4. Dezember 2015 veröffentlicht.

36 Gedanken zu „Das größte Problem der Menschheit sind harte Herzen

  1. Tom

    Toll beschrieben (der Kurztext auf FB). Deshalb glaube ich auch nicht, dass sich Terroristen mit Bomben weich klopfen lassen. Das bestätigt nur ihre kleine harte, einsame, grausame Weltanschauung.
    Ein echter Weichspüler muss her. Vergebung für sie selbst, ihre Umwelt…und das bewirkt keine Regierung, keine Bomben, keine Koalition “der Guten”…da muss genauso wie bei jedem einzelnen ein Wunder her…ein großes, das schon passiert ist…und viel, viele kleine!

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  2. Anonymous

    Ich bezweifle doch sehr, dass irgenein Gott traurig darüber ist, dass Menschen genauso miteinander umgehen. Sonst würde er wohl was dagegen tun, so unglaublich allmächtig wie der sein soll!!

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    1. truluc

      hey Anonymous,

      ich kann deine Zweifel sehr gut nachvollziehen. Es ist auch für mich, der an Gott glaubt, schwer zu verstehen, warum so viel Mist auf der Erde geschehen muss und weshalb die Unschuldigsten das meiste Leid erfahren müssen. Doch, wie Mandy geschrieben hat, hat jeder Leidbringende seine eigene schmerzliche Geschichte, denn keiner kommt als grausamer Mensch, als Brutalobaby zur Welt. Wir werden von Anfang an durch unsere Umwelt geprägt, erfüllt oder auch abgestumpft. Wenn ein syrisches Kind seine Kindheit damit verbringen muss, westlichen Bomben auszuweichen, kann daraus auch verständlicher Weise eine Aggression gegenüber den "führenden" Staaten wachsen. Oder das deutsche Kind, welches von Beginn an hört, dass alle Ausländer stören, wird – im Glauben an die Unfehlbarkeit seiner Eltern – natürlich versuchen, dass "richtige" Urteilen in seinem Leben fortzusetzen. Kann man damit entschuldigen, weshalb der Allmächtige seine Macht nicht zeigt? Kann man, da er es tut. Aber er tut es nicht, wie wir es gerne sehen würden, denn da gäbe es mind. 6 Milliarden Ansichten, wie das auszusehen hätte. Wenn Gott eingreift, dann hat das immer eine nachhaltigere, umfassendere und heilbringendere Auswirkung, als wir es uns – und auch du es dir – jemals ausdenken könnten. Gott ist nicht von der Außenwirkung seiner Taten abhängig, er verändert die Welt von Innen heraus, denn die Mehrheit der auf der Welt lebenden Menschen, ist auf gutes bedacht. Und Gott ist die Quelle des Guten und lebt in uns, es sei denn, wir verbieten es ihm. Leider sind einige Menschen der Überzeugung es sei das beste, dies zu tun. Das Resultat ist ja bekannt.

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  3. Anja

    Lieber Anonymus,
    Gott hat Dir und jedem einen eigenen Willen gegeben. Wir sind nicht seine Marionetten, sondern seine Kinder. Meine Kinder machen leider auch nicht immer was ich will und sind so unerfahren, dass sie dumme Dinge tun. Wenn sie sich von mir abwenden, kann ich sie auch nicht erreichen.Gott ist Dein Himmlischer Vater, sprich mit ihn über Deine Meinung, wende Dich ihm zu, dass ist der erste Schritt, den Du tun kannst, um ihn zu entdecken. Ich bin mir sicher, er hört Dir zu und liebt DICH. Du kannst dabei nichts verlieren, nur gewinnen…einen schönen Tag und Gottes reichen Segen

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    1. Anonymous

      Genau den Satz "Ich bin mir sicher, er hört Dir zu und liebt DICH" hört man immer wieder, und die Erfahrung zeigt einem dann, dass es nie und wirklich in keiner Situation, ob gut oder schlecht so ist. Es ist eine Behauptung die da immer im Raum steht und nur für andere Leute stimmt. Ich persönlich bin mir da leider nach sehr vielen Versuchen sicher, dass Gott mir mit Sicherheit nicht zuhört und erst recht nicht liebt. Finde ich das Schade? Ja sicher, aber ändert das was? Leider nicht. Und das führt dann eben dazu, dass ich das Interesse an dieser Sache volkommen verloren hab, und das Gott zu einem Märchen für andere geworden ist. Um es mit der Überschrift des Artikels zu verbinden: Es führt zu einem harten Herzen, dem eben die Probleme Anderer jetzt auch nicht mehr interessieren. Und das ist in der Tat mein einziges Erlebnis mit Gott. Toll ist es nicht

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      1. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

        Hallo Anonymous, bei Gott bist du nicht anonym. Warum? Er liebt sogar die Menschen, die ihm feindlich gesinnt sind (Römer 5,10 wir sind mit Gott versöhnt worden als wir noch Feinde waren / 1. Johannes 4,10 nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat). (Ich meine nicht, dass du feindlich gesinnt bist, aber Gott auch diese lieb)

        Gott liebt dich, weil du bist und nicht weil du etwas getan oder nicht getan hast.

        Er hört dich aber er folgt nicht deinen Anweisungen. Bei Gott geht es nicht darum, dass wir ihm sagen, wie er die Welt zu regieren hat, sondern dass wir ihm die Erlaubnis geben an, in und mit uns zu handeln. Er handelt nur soweit wir es wollen – und oft anders als wir uns das zuerst vorgestellt haben.

        Jesus sagte: „Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für die Freunde hingibt.“ (Johannes 15,13).

        Auch Gott will geliebt werden, weil er ist und nicht weil er etwas für uns getan oder nicht getan hat.

        Doch Gottes Liebe kann uns nur erreichen, wenn wir uns ihm zuwenden und nicht mehr von ihm abwenden oder nur um uns selbst drehen. Leider wollen sich viele Menschen nicht für Gottes verändernden Kraft öffnen, sondern ihn nur für ihre Zwecke einspannen.

        Ich kann verstehen, dass es frustrierend ist, wenn Gott nicht so handelt, wie man es sich vorgestellt hat. Vielleicht müsstest du die Sache einmal auf eine andere Weise anpacken. Lade doch Gott ein, dich zu verändern und halte Ausschau, wie er dich überrascht.

        Ich wünsche dir viele ermutigende Erlebnisse Hanspeter

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      2. Anonymous

        Hallo Hanspeter, anonym vielleicht nicht, aber wenn ich umschreiben soll wie Gott (falls an all den Geschichten was dran wäre) mich sieht, würde der Begriff "ungewollter Unfall" es wohl am ehesten Beschreiben. So ist zumindest zu Beschreiben, wie jeder Versuch mit Gott ausgeht. Da erklärt sich auch die Einstellung dazu, und das verschwundene Interesse an dieser Geschichte. Gott will geliebt werden so wie er ist. Aber das was ich damit erlebt hab, ist das genaue Gegenteil von Liebe. Wie soll man das also geben können? Ich kann mir nicht mal mehr die Frage beantworten könnte es Gott geben. Tja nur bin ich nicht toll genug, als das ich was anderes erfahren dürfte. Also gehts eben ohne Gott. Großartig anders ist das auch nicht.

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        1. susanne

          Hallo Anonymus, vielleicht beschreibst du mit "ungewollter Unfall" etwas aus der Erfahrung mit deinen Eltern, und überträgst dieses auf Gott? Vielleicht auch nicht,ich kann nur raten. Aber wenn es so in diese Richtung ginge, dann könnte man weiter vermuten, ob du diese Erfahrung in dem Sinn "verarbeitest" indem du dich scheust, dich anderen gegenüber zu öffnen. Und bei deiner Beziehung mit Ihm: einfach mal Gott wirken zu lassen, und Ihn so anzunehmen wie ER ist. Nur ER ist der Andere, der Ewige, der Unbezähmbare und Herrliche. Will damit sagen, unsere Begrifflichkeiten sind zu klein um es in Worte zu fassen, oder mit unserem Verstand zu fassen, wie Er ist, dass ER da ist, dass ER  uns meint und uns liebt. Es ist eine Sache des Vertrauens und ein Wagnis, das nie aufhört. Und trotzdem … auch wenn ich Ihn nicht so spüre, wie meine vorgefasste Vorstellung meint, wie ER sein müsse, ist ER da und ich kann mich entscheiden… 

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        2. truluc

          Hallo Anonymous, hallo Susanne,

          so einfach ist das nicht – Gott einfach mal so wirken zu lassen. Ich kann anonymous auch hier wieder gut verstehen, da ich vor 5 Jahren eine ähnlich Phase durchmachte. Ich befand mich in einer zunehmenden Überforderungssituation und betete unablässig zu Gott, scheinbar ohne Erfolg. Ich hatte, zusätzlich zu meinen schon vorhandenen Selbstzweifeln, auch zunehmend Zweifel an meiner Existenzberechtigung an sich. Die Situation spitzte sich zu und ich verstand ebenfalls nicht, warum Gott mein Leid zulies und mir offensichtlich nicht zuhörte geschweigen denn half. Als ich schließlich zusammenbrach und in einer Therapie landete musste ich erkennen, dass es notwendig war, diesen Weg durch zu machen, da ich mir damals nur schnelle Hilfe erhoffte, ohne an den Wurzeln graben zu wollen. Der Therapeut verhalf mir dabei zu erkennen, dass ich mir meine Existenzberechtigung nicht zugestandt, weil meine Mutter vor meiner Geburt eine Abtreibung vollzog. Ich musste durch diesen Schmerz der Erkenntnis hindurch, dass ich mir selbst nicht das Recht zusprach zu leben, da meinem Geschwisterkind dieses auch abgesprochen wurde. Doch zu erkennen, dass Gott über die Berechtigung des Daseins entscheidet, war mir ein heilender Trost. Gott hielt mich für wertvoll und schuf mich, nicht meine Eltern. Ich war nun nicht mehr darauf angewiesen mich zu fragen, ob meine Eltern mich wirklich wollten, da Gott mein Vater ist und ich mir seiner Liebe sicher sein kann. Das befreite mich nachhaltig. 

          Lieber Anonymous! Solltest dein "Name" Programm sein, also solltest du glauben, nur als anonymes Wesen – ungesehen von Gott, unbedeutend und zufällig, ungewollt entstanden – zu existieren, dann möchte ich dich bestärken, dies als falsch zu erkennen. Gott ist daran interessiert, dass deine Mauern und Verletzungen verschwinden, dass du wieder der sein kannst, der du an deinem Lebensanfang warst. Diese Welt und unser Umfeld schafft es leider, uns das Schöne und Gute einzumauern. Was bleibt wirkt grau und kalt. Ich kann Gott nicht erklären, ich habe aber die Erfahrung machen müssen, dass ich erst durchs Tal des Todesschattens gehen musste, um wieder klein, verletzlich und offen für Gottes Heilung sein zu können. Die wohltuende Erkenntnis, von Gott abhängig -und von ihm getragen worden zu sein, half mir, das Gute und Schöne wieder zu erkennen. Ich wünsche dir die befreiende Überzeugung, dass Gott nur gut ist und nur gutes zu tun vermag. Dies als Basis, lässt alle zukünftigen Zweifel abperlen und erleichtert einiges. Gott segne dich!

          Noch ein kleiner Vers zum grübeln:

          Gutes

           

          Wenn Gutes gut ist,

          Dann nur aus einem Grund:

          Weil der Gute gut ist

          Und dies Stund um Stund

           

          Gut ist nicht, 

          was nur gut gemeint.

          Gut ist, wenn das Gemeinte 

          Und das Tatsächliche vereint.

           

          Der Gute säht Gutes, 

          Hilft danach zu streben.

          Der Gute liebt Gutes 

          Und er liebt das Leben.

           

          Mehr als Seines,

          Liebt er Deines.

          Wo liegt da der Sinn?

          Allein in seinem Namen:

           

          Ich bin der Ich bin.

           

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  4. Anonymous

    Ich denke das größte Problem der Menscheit ist diese perfide Erfindung Gott. Eine Lüge die nur der Manipulation dient und nichts, aber wirklich gar nichts anderes bisher hervorgebracht hat. Ich denke es gäbe eine beträchtliches weniger an Leid auf dieser Welt, wenn dieses Märchen nie erfunden worden wäre. Schon komisch, dass es ganz schön viele Beweise gegen Gott, aber nicht mal den Hauch einer vagen Möglichkeit für Gott gibt. Außer ein Buch, dessen Inhalt sich auch bloß wieder als Lüge herausstellt, wenn man es genau betrachtet und noch schlimmer, wenn man sich darauf einlässt. Das ist zumindest mein, schwerwiegendster und mit abstand schlimmster Fehler meines Lebens!!!

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  5. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Hallo Anonymous

    Es gibt zwei Versionen: Entweder Gott ist eine Erfindung des Menschen oder der Mensch ist eine Erfindung Gottes. Spannend ist, selbst wenn man nie daran gedacht hat, an Gott zu glauben, erkennt das Gehirn seine Existenz an. Psychologen und Anthropologen stellen fest, dass Kinder, denen dieses Thema selbst überlassen wird, eine Auffassung von Gott entwickeln.  Die Atheistin Elisabeth King, eine Kolumnistin der Washington Post, schreibt über eine Studie aus dem vergangenen Jahr, nach der 8 Prozent der Atheisten an Gott oder an einen «universellen Geist» glauben.

    Hermann Schultze schreibt in „Gehirn und Geist“:  In diesem Zusammenhang würde ich gerne darauf hinweisen, dass Spiritualität und nachfolgend Religiosität bereits in der Altsteinzeit in den Gehirnen der Menschen erblich verankert wurde. Bereits Frühmenschen (Homo erectus) haben mystische Neigungen entwickelt, die sich später zu spirituellen Ahnungen verdichteten. Daraus resultierten schließlich religiöse Vorstellungen. Diese mentalen Entwicklungen sind Selektionsvorteile und daher ins Erbgut übernommen worden. Ein normales menschliches Gehirn zu haben, heißt noch lange nicht, zugleich Religion zu haben, sondern nur, dass man die Fähigkeit hat, sie zu erwerben. Man muss also auf Grund unserer heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse davon ausgehen, dass spirituelle und religiöse Vorstellungen fest zum Kulturgut der Menschheit gehören.

    Die Bibel sagt, dass der Mensch als Gegenüber von Gott geschaffen wurde und deshalb der Mensch in einer Beziehung zu Gott seine Bestimmung findet (1.Mose 1,27).

    Wenn Gott den Menschen erschaffen hatte, dann wird es sich logischerweise ihm gegenüber offenbaren, diese Ereignisse sind in der Bibel aufgeschrieben. Hätte der Mensch Gott erfunden, dann würde dieser menschlicher oder logischer ausfallen. Die Frage stellt sich also, welcher Gottesoffenbarung und -beschreibung wir folgen.

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    1. Anonymous

      Welcher Beschreibung soll man denn folgen? Dieser Gott wird doch immer als gut, den Menschen liebend und vor allem Konsequent dargestellt. Jetzt schaut man mal in die Bibel und findet komische Geschichten. Nehmen wir Adam und Eva. Aus dem Paradies vertrieben und für alle Generationen mit einer Schuld belastet. Warum, weil sie einer Anordnung nicht folgen konnten, weil sie verführt wurden. Ein so unglaublich unverzeihlicher Vertrauensbruch, dass Gott ja gar nicht anders konnte.Ein paar Seiten weiter in der Bibel findet man ähnliches. Mit vertrauschten Vorzeichen. Gott trifft auf Satan, der ihn herausfordert. Hiobgeschichte halt. Und jetzt legt Gott los, gibt Satan freie Hand unsägliches Leid über Hiob zu bringen. Jegliches Vertrauen von Hiob in diesen Gott wird mit Füßen getreten. Keinerlei Konsequenz für Gott. Ne der wird dafür noch gefeiert. Zu dem soll man Vertrauen haben? Das wo doch angeblich das was er sich am meisten Wünscht vertrauen und liebe der Menschen wäre? Da passt doch was ganz grundsätzlich nicht. Und so kommt es dann auch heute wenn man auf diese Geschichte vertraut, dass man nur enttäuscht wird. Und der komischste Beigeschmack bleibt dann eben, wenn man mal schaut, warum gerade diese Geschichte so lange überlebt hat. Und vor allem mit welcher grausamkeit dafür gesorgt wurde. Ich sag nur Kirche. es ist halt irgendwo dann auch keine Verwunderung mehr, dass nichts geschiet, wenn man sich mit einem Anliegen einer Frage an Gott wendet. Und das Hoffnung in diesen Gott sich eben immer wieder als schlimmer Fehler herausstellt. Es gibt ja ein interessantes Bild in der Bilbel. Von wegen etwas auf Fels und nicht auf Sand bauen. Und wenn Gott nur eben der Sand ist, wie ich es nur und ausschließlich erlebt hab, dann wird aus so was eben eine erfundene Geschichte. Gott ist eben einfach nicht da, außer in Geschichten die sich am besten in bare Münze umsetzen lassen. Ich hätte nichts gegen einen Gott, aber eine Beziehung zeichnet sich durch gegenseitiges!! Vertrauen und austausch aus. Erreichbarkeit und nicht Verstecken. Komisch ist nur, dass dieser Gott nie da ist. Also eben eine Erfindung, die nicht ansprechbar ist.

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      1. Sandra

        Hallo Anonymous, 

        durch Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten gemacht habe, kann ich Dir schreiben, dass ich Dich sehr gut verstehe.

         

        Wenn man Gott nicht erlebt, dann scheint einem alles sonderbar, komisch, enttäuschend. 

        Ich selbst gehe seit Jahren meinen Weg mit Jesus und bin dafür sehr dankbar. Aber nun hatte ich eine Wüstenzeit und mir schien an manchen Tagen alles sinnlos. 

        Ich habe Krebs, wie unzählige Menschen auch, und dies ist eine Erfahrung, die einen an die Grenze bringt. Nach meiner ersten OP war ich ganz nah bei Gott und nach meiner zweiten OP mit gewissem Abstand auf einmal recht weit weg. 

        Ich wusste, Gott ist da und wacht über mein Leben. Aber ich fühlte nichts mehr. Was leider auch an den Tabletten liegt, die ich nehmen muss. Es geht aber um das Erleben. Es gab viele Enttäuschungen, ich hatte ein Starkes Bedürfnis nach Rückzug. 

        Und durch viele Details konnte ich mich mit einem Mal in Menschen hineinversetzen, die Gott auch mal erleben möchten. Denn es gibt da draußen viele traurige, einsame, verzweifelte Menschen. Die im Dunklen sieht man nicht. 

        Mein Fazit, was ich Dir mitgeben kann. Beten ohne Unterlaß. Und, wenn Du magst und kannst, lies Bonhoeffer. So ein Zeugnis gibt es nicht alle Tage. Er war ein echter Nachfolger. Bis zum letzten Tag. Aber auch er hatte sehr sehr dunkle Stunden. Er war trotz allen Leides bis zum Ende treu. Vielleicht kann Dir seine Weisheit Wege ebnen. 

        Denn Menschen wir Dir helfen keine Sonnenscheingeschichten. Ich denke, Dir helfen eher "dennoch" Geschichten. Wie z.B. auch von Corrie Ten Boom. 

        Ich bete für Dich, Sandra 

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        1. Anonymous

          Naja und dann. Man versuchts wieder und steht doch nur wieder genau so dumm da wie in all den anderen Jahren in denen man das beherzigt hat. Es ist ja nett gemeint, aber du hast recht wenn man Gott nicht erlebt ist ein Gebt schon sehr sinnlos. Für mich ist es das auf jeden Fall.

          Dir auch alles Gute!

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  6. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Hallo Anonymous

    Du projizierst dein stark negatives Gottesbild in die Bibel. Vertrauen und lieben kann man tatsächlich nur jemandem, der auch liebt und vertraut. So offenbart sich Gott in der Bibel, von der ersten Seite an. Doch ich entscheide, wie ich ihn interpretieren will. Die Schriftgelehrten urteilten über die Wunder von Jesus, dass er sie mit dem Oberteufel vollbringe. Andere sahen darin das Anbrechen von Gottes Reich und Herrschaft.

    Bis zum letzten Buch der Bibel sieht man, wie Gott um die Menschen wirbt, sie aber nicht zum Glück zwingt. Sein Wunsch wäre die Veränderung der Herzen zu ihm hin (vgl. Ninive). Er bewahrt uns aber auch nicht immer von allem Leid, weil er weiss, dass schwierige Situationen das Vertrauen in Gott fördern. Wenn du ein sportliches Ziel erreichen willst, dann gehst du auch durch "Leiden". Der Ton wird nur zu einem hilfreichen Gegenstand, wenn er gedrückt, geformt und gebrannt wird. Das liegt aber nicht am Töpfer, sondern am "trägen" Ton.

    Es wäre in vielen Fällen einfacher, würden wir nicht versuchen Gott vor unseren Wagen zu spannen (für unsere Ziele zu missbrauchen), sondern tun würden, was er uns aufgezeigt hat. Wenn wir ihm vertrauen würden, dass er aus unserer negativen Situation (Krankheit usw.) etwas Gutes machen wird (muss nicht eine Heilung sein), dann könnten wir noch viel mehr von seinem liebenden Handeln entdecken.

    Ich wünsche dir eine neue Sicht von Gott. Dass du eines Tages wie Johannes der Jünger sagen kannst: Ich bin der, der sich von Gott geliebt weiss.  Herzliche Grüsse Hanspeter

    Antworten
  7. Anonymous

    Du sagst es man kann nur jemanden lieben und vertrauen, der das auch tut. Und Gott tut das eben nicht, und ich dadurch nicht mehr. Schwierige Situation fördern uch nur dann das Vertrauen, wenn was gutes daraus entstehen würde und fragen nicht unbeantwortet bleiben. Aber wie das Beispiel Hiob Adam/Eva schon zeigt. Gott macht was er will, ungeachtet dessen was er damit verursacht. Und der glaube eines einzelnen zählt nichts. Oder dessen Meinung ung Gefühle. Der Mensch hat sich immer nur brav zu fügen und das hat mit einer gemeinschaftlichen Beziehung nichts zu tun.

    Antworten
  8. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Hallo Anonymous

    Wie ich schon geschrieben habe, ist es deine Entscheidung wie du Gott interpretierst. Die Bibel ist voll von Aussagen, dass Gott jeden einzelnen Menschen liebt. Ob es dir nun so besser geht? Ich wünsche dir eine positivere Sicht :-) von Gott und dem Leben, damit du ein glücklicher Mensch sein kannst. Gott liebt dich, trotz allem, er hat sein Leben für dich investiert, darum hast du die Freiheit dich ihm anzuvertrauen. Hanspeter

    Antworten
  9. Anonymous

    In der Bibel mag ne Menge stehen, zu erleben ist, dass Gott ganz sicher nicht jeden liebt. Aber das gute ist, da ist der Mensch ja selbst dran schuld, wenn er nicht einfach alles toll finden kann. Aber eins steht fest, da ich nicht für jeden sprechen kann: Mich liebt er jedenfalls ganz bestimmt nicht!!!!!

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  10. minc

    Guten Abend Anonymus,

    ich würde Dir auch gern was schreiben

    Gehe ich recht in der Annahme, dass Du glaubst, Gott liebt Dich nicht, weil er deine Gebete nicht erhört? Deine Fragen nicht beantwortet?

    Ich persönlich denke, dass er jeden Deiner Gedanken verfolgt und ebenso mit jedem Wort, was Du sagst, verfährt.

    Natürlich macht ER, was ER will, er ist schließlich Gott! Und ich selbst wäre schon besorgt, wenn jemand Anderes das Sagen hätte.

    Natürlich hört und erhört Gott Deine Gebete, nur ganz sicher nicht, wie Du es Dir erhoffst, sondern wie es auf weitere Sicht (-:für uns kleine Menschen nicht überschaubar:-) für Dich letztendlich zum Guten führt.

    Wäre doch auch zu einfach, wäre es anders, oder?

    Und unsere Gemeinschaft mit Gott ist nicht mit menschlichem Ermessen zu erklären. Das macht es ja so spannend. Und in der Tat möchte ER "brave" Menschen, ER möchte sogar Demut, wenn sie von Herzen kommt.

    Ich lese hierzu immer gern, wie das Leben von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, so verlief:

    Als Gottes Sohn wurde er verlacht und verspottet, bespuckt und verurteilt und niemand glaubte ihm, zum Teil standen auch seine Freunde (Jünger) nicht immer ganz hinter ihm.

    Und als Gottes Sohn wurde er dann hingerichtet. Er hat sich ans Kreuz schlagen lassen, damit wir kapieren, wie unser Leben verlaufen kann, wenn wir versuchen, nach den Geboten zu leben.

    In dieser Welt nämlich nicht unbedingt angenehm, weil wir dann nicht mit dem bequemen Strom schwimmen können, der uns einfach mit zieht.

    Wir müssen selbst denken, selbst Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und die Konsequenzen tragen. Niemand hat gesagt, dass es einfach sein würde.

    Und hierbei kann uns dann Gebet helfen, für die Menschen um uns herum, für uns selbst.

    Ich hoffe, mich nicht all zu unverständlich ausgedrückt zu haben.

    Alles Liebe für Dich!

     

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    1. Anonymous

      ja wär wirklich viel zu einfach, wenn Gott von jedem erlebt würde wie von denen die damit Kohle machen. Dieser eckelhafte Gott soll sich dahin verziehen wo er hergekommen ist und aufhören überall rum zu pfuschen. Der kann ja mal zur abwechslung bei denen, die er ja so toll findet, alles kaputt machen wenn ihm das so einen spaß macht. Muss der nicht immer bei mir machen. Ich will mit dem auf jeden Fall nichts mehr zu tun haben!

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  11. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Hallo Anonymous

    Es gibt eine gute Nachricht für dich: Wer Gott los werden will, wird an einen gottlosen Ort kommen. Bei Gott im Himmel gibt es nur Freiwillige. Ob es dir da besser gehen wird? Ich staune auf jeden Fall immer wieder darüber, dass Gott sogar den Menschen nachgeht, die ihm gegenüber feindlich gesinnt sind und sie für seine Liebe gewinnen will. Herzliche Grüße Hanspeter

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  12. Anonymous

    Dann ist doch alles bestens. Dann sind die Güteklasse A Menschen unter sich und der Rest kommt auf den Sondermüll. Kann ja auch absolut nicht sein, dass man es nicht gut findet von diesem Gott scheiße behandelt zu werden. Wird den sicher freuen dann auch noch nachtreten zu können.
     

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  13. minc

    Guten Abend Anonymus,

    "ja wär wirklich viel zu einfach, wenn Gott von jedem erlebt würde wie von denen die damit Kohle machen. "

    Was genau meinst Du damit? Also ich persönlich mache keine "Kohle" mit Gott und dennoch meine ich, seine Präsenz zu fühlen, ich hoffe, ich erscheine Dir hiermit nicht all zu lächerlich.

    Kennst Du die Sache mit dem verlorenen Schaf? Gott ist besonders an ihnen interessiert. Was meinst Du mit

    "Der kann ja mal zur abwechslung bei denen, die er ja so toll findet, alles kaputt machen wenn ihm das so einen spaß macht"

    Was ist denn passiert in Deinem Leben, wovon Du denkst, Gott habe Dich bestraft? Natürlich ist Gott gerade an Dir "dran". Irgendwie erscheinst Du mir zumindest gerade wie

    unser "verlorenes Schaf", i´m sorry:-)

    Eine gesegnete behütete Nacht

     

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    1. Anonymous

      was ich damit meine ist, dass Gott ja mal zur abwechslung bei den Leuten alles kaputt machen kann, die das ja so toll finden. Die die ewig davon erzählen, was fürn toller Hecht Gott ist und dann obendrein daraus noch Kohle machen in dem die Hoffnung der Menschen ausgenutzt wird. Die die sich jede Lüge konsequenzlos rausnehmen können, ohne irgendwas, weil sie was besseres sind und Superduper Gott die ja so viel besser findet.

      Dieser Typ kann mich auf jeden Fall mal in Ruhe lassen. Denn mir macht es keinen Spaß, dass mein Vertrauen in diese Ratte nur dazu führt eben alles von dieser Type kaputt gemacht zu bekommen. Da das ja für so viele tolle Leute so schön ist kann sich Gott ja zur abwechslung mal bei denen austoben. Mus nicht immer bei mir sein!!!

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  14. gekreuzSiegt Moderator Hanspeter

    Gott ist weder ein Hecht noch eine Ratte. Er macht auch nichts kaputt sondern baut auf. Der Durcheinanderbringer ist der, der alles zerstören will. Wenn du in seine Abhängigkeit geraten bist und dieser dich peinigt gibt es nur den Ausstieg mit der Hilfe von Jesus.

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    1. Anonymous

      Er macht nichts kaputt sondern baut auf????? Wie kommst denn dann, dass man Gott Dankbar ist und genau dann und deswegen alles kaputt gemacht wird. Und man dann genau bei dem fragt und bittet und nichts passiert. Woher kommt denn wohl die gewissheit, dass Gott alles kaputt macht? Genau deswegen. Es war nie anders und da könnte ich noch hundert Jahre fragen dem ist das völlig egal. So wie immer!! Der macht sehrwohl alles Gute kaputt. Leid ist sein Geschäft nicht liebe oder Gemeinschaft. Ein Diktator halt, wie er im Buche steht.

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  15. Josef Sefton

    Ein Rezept gegen Hartherzigkeit ist eine intime Beziehung mit dem HERRN.

    Suchende nach Wahrheit, unser Herr kann deine schmerzenden Wunden heilen. Er kann dir Heilung schenken.

    Ein gebrochenes Herz ist sein Geschenk. Willst du sein gnädiges Geschenk? Willst du jenes Wunder erfahren?

     

    Warnung! Die Mehrheit der auf der Welt lebenden Menschen, sind nicht auf gutes bedacht. 

    Das sehen wir zur Zeit Noahs und jetzt. Du musst bereit sein seine Stimme zuzuhören. Willst du dich für Gottes verändernden Kraft öffnen? Willst du diese Möglichkeit wahrnehmen? 

    Wenn Ja, lade doch dein Schöpfer ein, dich zu verändern. Wenn Ja, fang mal an Bibelstudium ernster zu nehmen.

     

    Alles Gute!

     

    Josef Sefton

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  16. Anonymous

    Lieber un-geliebter Anonymer,

    was sticht dir quasi ins Auge,wenn du hier bist?

    Dass sich jede Menge Leute die Finger wundschreiben, für….? Geld? Ruhm? oder weil es in ihren Herzen ein Anliegen ist, dich zu heil-en…? Sag mal selbst, welche Leute nehmen so Anteil an dir und deinem Schmerz? Die Gottlosen? wenn ja, was machst du dann hier? Wenn sie dir das gäben, was du ersehnst, wärest du doch schon längst dort und happy. Aber nein, du stehst hier vor den Türen der Gottliebenden-Gottsuchenden und schreist deinen Schmerz über deine enttäuschte Liebe hinaus. Warum wohl?Weil du genau weißt, dass hier sich Liebe dann ereignet.

    Bedenke das.Und bedanke dich mal – nicht bei denen hier..

    Im lieben Gedanken an dich.

    Susanne

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    1. Anonymous

      Weißt du, Dankbarkeit gegenüber Gott ist der Grund dafür, dass ich heute nichts anderes mehr über Gott denken kann. Vertrauen, dass einfach nur mit Füßen getreten wurde. Das ist das traurige daran, dass ich immer schon versucht habe mit diesem Gott durchs Leben zu gehen und dafür nur Schläge kassiert habe. Tja und jede Frage an Gott blieb und bleibt unbeantwortet. Natürlich anders als bei anderen. Ich kann dir nicht sagen, wie weh Sätze wie Gott wäre nur ein Gebet weit entfernt einfach tun. Aber so langsam sollte ich es gewohnt sein. Gott hat kein Interesse daran, dass man mit freude und aus dem Herzen heraus glauben kann. Leid ist sein Ding. Wie man sich fühlt ist egal. Im Grunde genauso, wie ich es beschrieben hab. Adam und Eva machen einen Fehler, denn Gott genauso, wenn nicht schlimmer, auch macht, aber sie werden halt bestraft. Und Gott wird gefeiert. Ich würde es richtig toll finden, Gott mal anders zu erfahren. Aber da kann ich lang fragen. Aber meine Meinung und Gefühle zähen eben nicht.

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      1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

        Hallo Anonymous,

        Du hast Dich entschieden, das Schlechte Gott zuzuschreiben. Wir Christen haben uns entschieden, das Schlechte Satan zuzuschreiben (so steht es in der Bibel). Wenn ich Deine Worte lese, zerreißt es mir fast das Herz, dass Du dem Guten das Böse zurechnest und umgekehrt. Aber mehr als für Dich beten kann ich nicht. Denn Deine Meinung und Gefühle zählen sehr wohl. Aber Du bist noch auf der falschen Fährte. Ich schreibe Dir hier ein paar Worte ab, mögen sie Dich berühren/anrühren. 

         

        Um wirklich beurteilen zu können, welche Bedeutung Heiligung für unser Leben hat, müssen wir uns ehrlich bewusst machen, wie sehr Satan danach verlangt, uns zu zerstören. 

        Sein Bestreben ist es, zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten – so beschreibt Jesus es (Johannes 10,10). Satan brachte Adam und Eva dazu, einen einzigen Fehler zu begehen, ein Mal Gottes Gebot zu missachten, und hat dadurch unaussprechliches Leid über die Menschheit und die ganze Erde gebracht. Er hat diesen Kampf gegen uns noch nicht eingestellt. Anfänglich habe ich jahrelang vor dieser Wahrheit die Augen verschlossen und für meine Ignoranz bezahlt (die oft eine Form von Naivität ist, für die wir uns ganz bewusst entscheiden. 

        Danach habe ich mich jahrzehntelang bemüht, die “geistliche Waffenrüstung” anzulegen und selbst den “guten Kampf des Glaubens” zu kämpfen. Heute habe ich etwas zu schätzen gelernt, das Jesus gesagt hat, kurz bevor er mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane war und dann am Kreuz gestorben ist: Er fordert uns dazu auf, uns von all dem nicht in Angst und Schrecken versetzen zu lassen.

         

        “Dann sagt er zu seinen engsten Freunden: Ich habe nicht mehr viel Zeit, mit euch zu reden, denn der Teufel, der Herrscher dieser Welt, hat sich schon auf den Weg gemacht. Er hat zwar keine Macht über mich, aber die Welt soll erfahren, dass ich den Vater liebe. Deswegen werde ich das ausführen, was Gott mir aufgetragen hat.” Johannes 14,30-31 (Hoffnung für alle)

         

        Auszug von John Eldredge

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        1. Anonymous

          Weißt du dass diese Entscheidung, die du meinst, die ich getroffene hätte eintsteht aus der Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich würde mir wünschen, dass eine Erfahrung die wäre, dass man mit Gott was erreicht und nicht, dass es immer so ist, dass man mit Gott nur verliert. Weißt du was wirklich passiert ist. Aus Vertrauen und Dankbarkeit wurde wieder die Gewissheit sich für das falsche entschieden zu haben. Und aus fragen an diesen Gott, die ich gestellt  habe weil ich wieder mal die Hoffnung hatte das Gott wäre was ihr erzählt, wurde meine Meinung zu sein. Daher kann ich dir sagen, dass weder meine Meinung und noch viel weniger meine Gefühle zählen würden. Vielleicht ist es dir nicht egal, aber eben Gott. Glaub mir das tut weh. Ich weiß nicht, wie sehr mich berührt was du geschrieben hast, aber was mir nun klar ist, dass ich mittlerweile wohl eher Angst hab, dass es Gott wirklich gibt. Denn dann hab ich keine Chance zu erfahren, was mir sehr wichtig wäre. Es ist eben einfach wie immer, ich nehme Gott mit ins Boot und alles wird Mist. Es ist halt so für alle Welt ist es immer so leicht, und ich kann jahrelang fragen und steh als der Dumme da. Würde mir wünschen mal einmal nicht übersehen zu werden :(

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  17. Manuela

    Hallo mandy, finde deine Seite super. Wäre auch gerne wieder Christ. Leider habe ich es mir mit. Jesusmganz schön verdorben. Am schlimmsten ist mein hartes Herz und die veränderte Wahrnehmung ( schöpfung Geschwister Familie ) und der Druck in meinem Körper. Es ist zum kotzen. Was gäbe ich wenn Gott sich mit mir wieder versöhnen würde.

    Lg

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