Jeder hat das Recht auf Menschenrecht!!!

Ich bin froh und stolz in einem Land zu leben, wo Freiheit im Grundgesetz verankert ist!

Doch davon lese ich leider nichts, wenn ich mir morgens die Nachrichten anschaue und lesen muss, dass wieder eine Flüchtlingsunterkunft brennt – feige Taten aus Angst und Dummheit! Spätestens in diesem Sommer wird klar, dass Deutschland ein gravierendes Problem hat!


Mit Hass erreichen wir kein Umdenken! Ich habe immer wieder im Kopf, was im Römer 12, 21 steht:

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." 

 

Hard Core – das provoziert! Und doch glaube ich, dass der einzige Weg ist, dem Bösen mit Liebe zu begegnen! Wie können wir das anstellen?? – Das ist eine offene Frage an jeden einzelnen BlogLeser! 

Ich habe die letzten Tage bei Facebook gezielt Leute angeschrieben, deren Schrei nach "Gaskammer einführen" und "an die Wand" stellen laut wurde. Ich schrieb, dass mich ihr Kommentar schockiert und ich gerne wissen möchte, wie sie zu dieser Meinung kommen. Von sieben Leuten haben mir vier geantwortet. Mit drei von ihnen habe ich über längere Zeit geschrieben. Jeder von ihnen hat mir am Schluss versichert, seine Meinung zu überdenken. Alle drei haben ihre öffentliche Kommentare gelöscht.

Ich wollte erst Ausschnitte hier posten, aber das lasse ich jetzt doch. Weil es mir nicht darum geht, sie in irgendeiner Art und Weise vorzuführen – sondern weil ich sie zum ehrlichen Umdenken bewegen möchte. Eigentlich bin ich überrascht, wie einfach es doch ist. Denn geschrieben habe ich gar nicht mal soviel, eher zugehört. Sie abgeholt, wo sie stehen, ohne ihnen direkt meine Argumente vor den Kopf zu hauen. Sie alle sind frustriert, fühlen sich ungerecht behandelt, "vom Leben gefickt" – ungeliebt. 


Mag sein, dass die wirklich "harten Nüsse" nicht so einfach zum Umdenken zu bewegen sind, als "kleine Trolls" … sei es drum. Jeder Brandstifter hat mal "klein angefangen", war ein Mitläufer und hungerte nach Aufmerksamkeit, hinter seiner rauhen Fassade. Vielleicht machen sie mir auch was vor, keine Ahnung. Vielleicht stehen sie in diesem Moment schon vor der nächsten Flüchtlingsunterkunft, demonstrieren lautstark und schreien im Chor menschenfeindliche Parolen ….

Ich weiß, es kostet Mut, aber lasst uns zu ihnen gehen! Lade jemanden auf einen Kaffee oder ein Bier ein und höre ihm zu! Wenn Dich zehn Leute auslachen, lass sie lachen … frag den elften!  

Ich weiß, dass es niemals verkehrt sein kann, jemandem seine Zeit und ein offenes Ohr zu schenken! Das ist meine Idee zur Frage: "Was können wir tun?"  – Was hast Du für einen Vorschlag?? Wir müssen aufstehen und etwas tun!!


Letztendlich geht es nicht nur darum, ob und wieviele Menschen wir in Deutschland aufnehmen – sondern vor allem, ob wir Menschlichkeit zeigen?! Unsere Grundrechte sind ein Privileg, das wir für jeden Menschen gilt!
 

Ich wurde mit 16 Jahren von drei Nazis zusammengehauen und verbrachte mehrere Wochen im Krankenhaus. Ich habe am eigenen Leib erlebt, dass Hass Menschen in einen furchtbaren Rausch bringen kann. Ich hab Blut geschmeckt, hab vor geschwollenen Augen nichts mehr sehen können, hatte Todesangst …. Diese drei Menschen sind dafür niemals bestraft worden. Ich weiß nicht mal, wer sie waren. 


Ich hoffe und bete, dass viele Menschen aus Kriegsgebieten in unserem Land nicht nur eine Unterkunft finden, sondern ein Zuhause! 


"Wenn ein Flüchtling bei Euch lebt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Flüchtling, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst." – vgl.  3. Mose 19, 33-34



JEDER HAT DAS RECHT AUF MENSCHENRECHT

Setz auch du dein Zeichen für die Menschenrechte: www.recht-auf-menschenrecht.de

 

Denk nicht nur drüber nach! 

Deine Mandy 

 

PS: Meine Mutter kam mit ihrer Familie aus Russland, mein Vater mit seiner Familie aus Polen  …. ich wurde in Deutschland geboren. 
 

 

 

 

 

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 28. August 2015 veröffentlicht.

71 Gedanken zu „Jeder hat das Recht auf Menschenrecht!!!

  1. Jennifer

    Ich gebe dir recht, aber hast du auch die Nachrichten gesehen, wo Menschen aus ihren Wohnungen mussten, weil die abgerissen wurden, um etwas neues für die Flüchtlinge zu bauen? Es muss doch auch andere Lösungen geben als Einwohner abzuschieben! Ich bin alles andere als rassistisch, denn meine Familie kam zum Teil selbst als Gastarbeiter nach Deutschland…

    Antworten
    1. Martin

      Das, was Du beschreibst, und sowas wie die "Flüchtlingsabgabe", die die Finanzministerin bei uns ins Spiel gebracht hat, sind wirklich an Dummheit kaum zu überbieten. Sowas treibt die Leute in Scharen in ein Lager, in das sie eigentlich nicht gehören. 
      Nebenbei sollte man die Debatte mit offenen Augen und mehr Ehrlichkeit führen – und das fängt schon beim Begriff Flüchtling an, der auf die meisten Asylbewerber nun mal nicht zutrifft.

      Antworten
      1. Mandy Artikelautor

        Sicher muss es da andere Lösungen geben. In unserem Land ist genug Platz! Soweit ich das überblicke, sind das Einzelfälle, was Du beschreibst – da kann nur jede Stadt auf die Barrikaden gehen und sagen: "Bei uns sind verfolgte Menschen willkommen, doch auch wir wollen unsere Häuser und Wohnungen behalten!" – Gleiches Recht für Alle!

        Antworten
  2. Jennifer

    Mandy, es ist nicht nur in Deutschland Platz für sie, sondern auch in anderen Ländern! Mein Dad lebt in Serbien und dort haben sie auch Asyl bekommen, aber sie wollen nicht! Sie wollen alle nach Deutschland! Ist man nicht normal froh in Sicherheit zu sein?! Solche Dinge geben mir da halt wirklich zu denken…

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Was mir in dem Film sauer aufstößt, die Frau redet von "ihrem Haus" und "ihr Garten" – das waren Sozialwohnungen! In denen sie nach ihren Aussagen 20-30 Jahre gelebt hat. Traurig, dass es so war. Dennoch gut, dass es sie gab. Natürlich aber kann die Stadt sie wegreisen, um modernere und größere Häuser zu bauen, wo mehr Menschen wohnen können. Auch wenn das für diese Frau traurig ist, wenn sie nun ausziehen muss. Umso mehr Menschen werden dankbar sein, dort leben zu können!!

      Allgemein nervt mich diese "Die Flüchtlinge bekommen mehr wir wir!" Mentalität tierisch. Wir leben in einem reichen Land, wo jeder mit etwas Bemühen und nervige Anträge ausfüllen, die Miete gezahlt bekommt, der Kühlschrank voll ist, Krankenversicherung (inkl. ärztlicher Rundumversorgung, Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen usw.) und GEZ nicht zu vergessen. Das hier auch mal Scheiße und Betrug passiert, kein Zweifel. Nicht umsonst wollen die meisten Asylsuchenden nach Deutschland …

      Das ist doch überhaupt nicht zu vergleichen mit Ländern, wo Krieg herrscht und Familien sich mit ihren Kleinkindern verzweifelt in übervolle LKWs drängen (ohne Luftschlitz) oder in überfüllte Boote hocken, mit der verzweifelten Hoffnung lebend wieder rauszukommen …. das kann sich keiner vorstellen, der nicht in dieser Situation war.

       

      Und klar nicht jeder Asylsuchende ist ein Kriegsflüchtling oder ein Verfolgter, dass ist ein anderes – ebenfalls wichtiges Thema. Das andere gutgestellte Länder auch Platz und Reserven für Flüchtlinge haben, leugne ich nicht.

      Antworten
      1. Steffen Klemm

        Hallo Mandy,

        Zur Begrifflichkeit: Zuerst einmal ist jede(r) ein Asylbewerber. Der Ausdruck ‘Asylant’ ist eine Abwertung bzw. Vorverurteilung.
        Im allgemeinen wird jemand, der es NUR konkret auf den Wohlstand in der BRD anlegt, als ‘Asylant’ bezeichnet, doch das ist ja NICHT jede(r)!

        Antworten
  3. Bernd

    Ich glaube auch, dass wenn man mit diesen Leuten redet und ihnen zuhört, der eine oder andere einlenkt und nachdenkt. Das wäre es wert. Das wäre wirklich der richtige christliche Weg. Ich hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass solchen Leuten bei Gesprächen schnell die Argumente ausgehn. Viele lassen sich durch andere anstacheln, teilen fremdenfeindliche Videos oder Kommentare auf FB, ohne groß darüber nachzudenken, zu wessen Handlanger und Werkzeug sie sich damit machen.

    Antworten
  4. Kevin

    Ich denke das jeder Christ aus dem Glaubensprinzip der Liebe und der Waffenrüstung einen Auftrag hat sich dem Thema der Nächstenliebe zu investieren, jetzt mehr denn je. Da sollte man sich ins Gespräch werfen, Petitionen eröffnen, Leserbriefe verfassen und Veranstaltungen halten. Ich jedenfalls begrüßen manche Flüchtlinge persönlich da ich täglich am Amt für Integration vorbeifahre. Wenn schon alle vor den Baum fahren können wir als Christen wenigstens helfen ein wenig dabei zu bremsen und so Gott will Überleben wir den Aufprall. ;-)

    Antworten
  5. Detlef

    Hallo, Stolz ist kein Christ, nur Gott dankbar. (Kein motzen, aber Stolz ist das oberze Übel bei Gott, un bei uns eine blöde Angewohnheit)

    Antworten
  6. Manuela

    Wenn ein Flüchtling bei Euch lebt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Flüchtling, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst.” – vgl. 3. Mose 19, 33-34

    von dir kopiert, und meiner meinung nach das machen. den flüchtlingen helfen, sie aufnehemen, lieben,… ja und mit den nazis genauso…. es ist einfach, seinen freund zu lieben…aber jesus ist mit uns und wird uns aufzeigen wie wir richtig handeln sollen

    Antworten
  7. Margret

    "Allgemein nervt mich diese "Die Flüchtlinge bekommen mehr wir wir!" Mentalität tierisch. "

    Halt Deine Meinung. Sollte man sich aber nicht wundern, dass manche Flüchtlinge hier mehr erhalten, ohn zu arbeiten, als die arbeitende Bevölkerung in ihren Heimalkändern?

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Der Vergleich hinkt. In ihren Heimatländern werden sie evtl. ausgebeutet oder die Lebenskosten sind ganz anders als hier in Deutschland. Hier bekommen sie ausreichend Geld, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, wie jeder Arbeitslose und kranke Mensch auch. Sie leben nicht in Saus und Braus, müssen auch nicht hungern. Ich bin klar dafür, dass Deutschland Flüchtlinge und Verfolgte aufnimmt und nicht abweist! Natürlich kann und soll man auch drüber nachdenken, wie man sie verteilt und Nachbarländer einbeziehen.

      In wie weit wir Menschen aufnehmen, die aus keinem Kriegsgebiet kommen, sollte man ebenfalls besprechen. Natürlich kann man nicht zu ALLEN sagen: "Kommt her in Scharen!"

      Antworten
      1. Margret

        Für Dich hinkt der Vergleich. Halt eben Deine Meinung. 
        Sag mal, hast DU schon mal in Deinem Leben richtig gearbeitet? Du schreibelst hier wie ein Gutmensch, der keine Ahnung hat. Und außerdem, finde ich Dich Deine sonstigen Schreibseleien auch oft blasphemisch. Meine Meinung. Und jetzt melde ich Dich!

        Antworten
        1. Martin

          Hallo? Man muß nicht gleich Begriffe wie blasphemisch in die Runde werfen – ich finde ihre Beiträge manchmal, ähm, unkonventionell, aber das muß ja nicht schlecht sein…. 

          "In wie weit wir Menschen aufnehmen, die aus keinem Kriegsgebiet kommen, sollte man ebenfalls besprechen." – Das geschieht in der Diskussion über ein mögliches Einwanderungsgesetz. Und es nervt mich wirklich gewaltig, daß hier manchmal beide Themen vermischt werden. Das eine hat mit dem anderen *nichts* zu tun – Asyl ist eine humanitäre Geste, während Einwanderungsregeln ein völlig anderes Kapitel sind, das man mit bösem Willen auch als Auswahl bezeichnen könnte. Man liest ja manchmal "Lassen wir die alle rein, wir haben eh zuwenig Kinder und brauchen Fachkräfte". Das ist aber genau das, was die Asyllobby ihren Gegnern vorwirft, nämlich Populismus, das Beantworten komplexer Sachverhalte mit einfachen, richtig klingenden Antworten.

          Antworten
          1. Mandy Artikelautor

            Da Dich mich blockierst hast, wirst Du wahrscheinlich nicht mehr lesen, Margret. Ich schreibe Dir dennoch, vielleicht überlegst Du es Dir ja nochmal. Ich habe die meiste Zeit gearbeitet, war aber auch schon einige Wochen arbeitslos und war auch dankbar, dass ich Unterstützung vom Staat bekommen habe, als ich mal krank war und nicht arbeiten konnte.

            Ich hab bei weitem nicht von allem Ahnung – das maße ich mir auch nicht an. Alles was ich mit diesem Beitrag bezwecken möchte ist, darüber nachzudenken wie man Menschen erreicht die perverse Kommentare gegen Flüchtlinge auf Facebook schreiben, menschenverachtende Parolen brüllen oder gar Flüchtlingsunterkünfte anzünden. Ich habe meine Idee geschrieben und fordere auch Dich auf drüber nachzudenken, was wir tun können?!

            Es geht mir hier nicht um Pro und Contras der Flüchtlingsdebatte, deshalb habe ich dieses Thema auch nicht angesprochen. Das es in den Kommentaren sehr wohl auch darum gehen wird, war mir klar.

            Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Wochen und Monaten passieren wird! 

            Antworten
        2. Steffen Klemm

          Hallo Magret, wen willst Du melden?
          Die, die arbeiten, weil Sie täglich ein Werkzeug in die Hand nehmen. Oder die, die täglich mehrmals in die Tasten hauen? Wenn Du da einen Unterschied machen willst, wäre die Frage, wo & wie die Politiker arbeiten, abgesehen von Deiner Person.
          Und es ist nicht Thema des Blogs irgendwen zu beleidigen, erst recht nicht Mandy.

          Im übrigen bin ich selbst seit Juli ’90 Inv./EU-Rentner … und habe seit dem schon mehr ‘gearbeitet’ als Du :)

          Antworten
          1. Irmela

            Hallo Steffen,

            me too (EU,- nicht Inv.)

            Daher halte ich mich in der live-Begegnung nicht für das beste Vorbild für die Assylsuchenden.

            Weil ich aber was tun will, hab ich mich entschlossen, bei einem Herz-Projekt mitzumachen ( http://volksmission.de/Bereiche/Flchtlinge-und-Asyl/ )

            Was machst Du grad so in der Richtung,- ich meine weil Du das mit der vilen Arbeit gescjrieben hast…?

            LG, Irmela

            Antworten
        3. colìn

           

          Hallo Margret,

          Das was Du da schreibst, ist einfach nur eine Unverschämtheit. Wenn Du jemand auf diese Weise versuchst zu diskreditoeren, dann erkundige Dich erstmal genau über diesen Menschen. Was Mandy betrifft, lies doch einfach mal etwas über ihre Geschichte nach; ist alles übrigens hier auf ihrem Blog zu finden. Ich will Dich nicht unbedingt maßregeln, doch zu Fairness aufrufen.ich wüns he Dir Gottes Segen und all seine Gnade. P.S.: Übrigens ist die Blog-Arbeit auch eine echt harte Arbeit, vor allem wenn sie so mit Liebe und echtem Engagement geleistet wird wie von Mandy.

          Antworten
      2. S

        Ich komme selbst ursprünglich aus einem slawischen  Land und kenne paar "Flüchtlinge" aus der Ukraine… Da herrscht ja der Krieg und viele nutzen jetzt die Möglichkeit, zu fliehen. Aber, komischerweise, flieht man auch aus den Regionen, wo es keinen Krieg gibt :D Deutsche Behörden prüfen das nicht. Einer Familien wurde das Asylrecht in Deutschland abgelehnt, stattdessen in Polen angeboten (sie wohnten hier direkt an der Grenze mit Polen) , aber was sollen sie in Polen ? etwa vom Krieg fliehen ?Sie waren enttäuscht und sind in die Ulraine zurückgekehrt….. Die jenige, die hier bleiben (ich rede von meinen "Landsleuten") haben keine Ahnung vom Land (Kultur, Geschichte, Politik usw ), keine Ahnung von Menschen , keine Sprachkenntnisse. ABER sie wissen, dass sie Anspruch  auf ALG II haben :D Ich fand das schon sehr lustig, als man mir auf Russisch, da man kein Deutsch kann, erklärt hat, wie man hier Sozialgeld  kriegt…  Die meisten haben gar keine Lust, die Sprache zu lernen, das Land und die Menschen kennenzulernen, deswegen bleiben  sie  in den "muttersprachigen Gemeinden". Ich hab nichts gegen Flüchtlinge, die vom Krieg oder  vom Hunger fliehen, sondern umgekehrt. In Wirklichkeit ist es aber so, dass viele anderen das Recht von solchen Menschen missbrauchen. Dazu kommt noch die Respektlosigkeit vom Land und den Menschen und von der Sprache ,  die oft ich erlebt habe. 

         

        Antworten
  8. anonym

    Ich finde es richtig Menschen aufzunehmen, ihnen Essen, Unterkunft, ein neues Zuhause anzubieten wenn diese in ihrem eigenen Land ernsthaft mit ihrem Leben bedroht sind, leider bist du auch der Lügenpresse auf dem Leim gegangen liebe Mandy u. man nützt deine Empathie schamlos aus. Denkst du ernsthaft das diese faschistische Politik in der EU u. die Lästermäuler in den Medien nur ansatzweise an Nächstenliebe interessiert sind? Wohl nur die wenigsten wenn du mal deine süßen kleinen Äuglein aufmachen würdest u. nicht alles glauben würdest was in den Medien so für Unwahrheiten verbreitet werden, hättest du das bereits erkannt. Eine wichtige Frage die sich leider niemand stellt ist, wer kommt den als sogenannter "Flüchtling" in die EU. Zu 99% sind es Moslems u. ja, ich bin gegen den Koran u. gegen das ermorden von Ungläubigen, gegen das Händeabhacken bei Diebstahl, gegen Pädophilie. Unterhalte dich mal mit denen u. frag sie was sie von der Scharia halten, viel Spaß beim zuhören. Denkst du Jesus hätte alles geschluckt u. nicht seinen Mund aufgemacht wenn es um Ungerechtigkeiten geht? Ich denke er hätte die Wahrheit offen gelegt u. die ist nunmal das ein Moslem einer Unwahreit, der Lüge des größten Lügners auferliegt u. diese Idiologie die der Koran praktiziert, wird in der ach so demokratischen EU vermehrt, aber wenn man als Christ dagegen ist, dann ist man gleich von der Nächstenliebe abgefallen u. wird als Nazi abgestempelt. Ja, es gibt Menschen die Asylheime niederbrennen, das ist traurig u. unmenschlich u. gehört nicht tolieriert, gleichzeitig ließt man aber nichts von Vergewaltigung u. Straftaten der immer wieder betonten "friedlichen" Flüchtlinge. Ich kenne Insider Berichte da würdest du vor Entsetzen nur so mit den Ohren flattern wenn du wissen würdest was eigentlich abgeht.

    Du differenzierst in deinem Artikel in keinster Silbe das es auch gerechtfertigte Kritik an der Flüchtlingsdebatte gibt, sondern wirfst gleich alle die dagegen sind in einen Topf u. stempelst sie als Nazis ab u. als Menschen die von der Nächstenliebe keine Ahnung haben, genau das tun auch die Massenmedien, ich vermute das du einfach die Berichte aus den Medien unbewusst geschluckt hast u. deren Meinung nun mehr oder weniger unfreiwillig verbreitest, das ist traurig, aber da wir ja letztens von der Psychologie gesprochen haben, eben auch nicht ganz deine Schuld, du wurdest eben manipuliert wie viele andere momentan auch. Ich hoffe das du mal deinen lieben Bekannten von der Bild Zeitung genauer auf die Finger schaust, es würde deinem Urteilsvermögen sicher sehr gut tun.

    Zum letzten Verständnis, ich bin nicht gegen Menschen die anders gläubig sind, ich versuch jedem Menschen mit Nächstenliebe zu begegen, halte aber eine gewisse politische Bewegungen wie z.b. Faschismus u. dazu gehört eindeutig auch der Islam(jeder der ihn gelesen hat u. sich ernsthaft mit ihm auseinandergesetzt hat wird das erkennen) für Unmenschlich u. äußerst gefährlich.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo anonymer Leser.

      Da mir laut Deiner Meinung der volle Durchblick fehlt, sollten wir wohl besser nicht weiter diskutieren.

      Nur soviel: Das Thema meines Beitrages waren nicht die Pro und Contras der Flüchtlingsdebatte, sondern eher wie wir Menschen begegnen (Umdenken erreichen), die gerade extrem unmenschlich auf Asylsuchenden reagieren; in dem sie widerliche Kommentare auf FB schreiben, Hetzparolen auf Demos brüllen oder sogar Unterkünfte in Brand stecken.

      Ich habe einen Vorschlag gemacht und fordere auf weitere Ideen zu bringen! 

      Im Übrigen beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit dem Islam / Koran und kann Deine Meinung sehr gut verstehen und teilweise sind wir uns da einig!

      Alles Liebe.
      Mandy

      Antworten
  9. Bine

    Ich finde es traurig, dass ich in letzter Zeit vermehrt auch unter meinen christlichen Freunden viele fremdenfeindliche Sachen lesen muss, das gibt mir sehr zu denken. :(

    Antworten
    1. Ingrid

      Hab Verständnis für sie und ihre Ängste. Wir sollen unserem Nächsten in Liebe begegnen, so sagt es uns die Bibel. Ich denke aber, dass Jesus unsere Fragen sieht die hier schon öfters angesprochen wurden. Ich frage mich auch warum viel weniger Christen unter den ganzen Flüchtlingen sind als Muslime? Sie werden in den Ländern verfolgt und oft umgebracht. Leben in Lagern in muslimischen Ländern und haben sicher kein Geld für Schlepper. Warum kümmern sich die westlichen Politiker nicht darum? Open doors schickt Hilferufe aus, da die UNO und größere Organisationen die Spenden gekürzt haben und im Extremfall den Menschen der Hungerstod droht. Wie gehen wir damit um? Es gibt also neben unseren Problemen in der Welt noch einige mehr!

       

      Antworten
  10. Hans

    Traurig, dass selbst im Kommentarbereich eines christlichen Blogs so viel Unsinn und Halbwissen geschrieben wird.

    Jeder Christ, egal ob Katholik oder was auch immer, sollte die Bibel kennen. Es wären Leute wie Jesus gewesen, die nach Deutschland geflohen wären. Denn auch Jesus war jemand, der auf Grund seiner Meinung und seines Glaubens verfolgt und diskriminiert wurde. Schade dass sich das wohl noch nicht so in einigen Gemeinden rumgesprochen hat…

    "Liebe deinen nächsten so wie dich selbst"  – so steht's doch in der Bibel, gesagt von Jesus, oder irre ich mich?!

    Schlimmer finde ich, wie hier einige meinen und behaupten, dass "99% der Flüchtlinge Moslems" seien. Und selbst wenn, 100% derjenigen Gastarbeiter, die in millionenzahlen nach Deutschland kamen, waren Moslems. Und 50 Jahre später sehe ich keine Scharia, keine Minaretten und keinen Moslem als Kanzler. Was ich sehe sind Politiker, die hinter den Grundwerten unserer Republik stehen und diese versuchen zu verteidigen – gegen Idioten, gegen Vorurteile, gegen Hetzer…

     

    Ich finde es klasse, dass Mandy in ihrem Blog das Thema anspricht. Es wird uns noch Jahre begleiten. Ich bin kein Christ, aber ich finde es wichtig, dass alle zusammenarbeiten. Ob Christen, Juden, Moslems, Atheisten, humanistische Verbände… Das Thema ist zu wichtig, um irgendwelche Glaubens- oder Grabenkämpfe zu veranstalten.

     

    Antworten
    1. anonym

      Ja, aber Jesus sagte auch, wenn ein Haus die frohe Botschaft nicht annimmt, sollen wir uns den Staub von den Füßen abklopfen u. weiterziehen. Weil ich mit ganzem Herzen Jesus gehöre u. seine Gebote halte, heißt das noch lange nicht das ich mir alles gefallen lassen muss, im Gegenteil, es heißt auch das ich mal gegen den Strom schwimmen muss!!! Und deinen erhofften Frieden, gibts nur mit Jesus, soviel ist sicher! Auch für dich hoffe ich, das Jesus dein Herz erweicht u. dir Gnade schenkt!

      Antworten
      1. Steffen Klemm

        Um es auf den Punkt zu bringen, anonymer Leser, gilt die Aussage für den Friedensgruß. Der Gruß kommt bekanntlich vor der Bitte um Einlass und der nachfolgenden Erzählung der frohen Botschaft.
        Somit sagt Jesus quasi, wie auch wir:
        ” Wer nicht will, der hat schon … “

        Antworten
  11. Astrid

    Auch viele Einzelfälle geben ein Gesamtbild. Es werden Seniorenheime geräumt, Schulen für Kinder mit Behinderung und Schwerstgehinderung, ältere Menschen und Menschen mit schwachem sozialen Verhältnissen – für Flüchtlinge – und das ist absolut nicht ok. Selbstverleumdung und Devotismus war kein Merkmal Jesu. Wir nehmen gerne alle auf und versorgen sie, wenn sie wirklich Hilfe brauchen, kein Thema, aber daß wie zwangsweichen müssen, das geht gar nicht. Und schiebt es bitte nich immer auf Einzelfälle!!! Desweiteren ist mittlerweile bekannt, daß manche Flüchtlngsheime brennen, weil sie Flüchtliche selber angesteckt haben, aus Unvorsichtigkeit oder weil sie einfach ein Feuer im Zimmer gemacht haben, um etwas zu erwärmen. Es ist nicht alles den Rechten anzulasten. Man muß heutzutage schon sehr genau hinsehen und recherchieren, die Mainstream Medien machen uns viele glauben, das nicht stimmt. Auch der Angriff i Heidenau, war – so sagte selbst der Bürgermeister – ein Angriff der LInken auf die Polizei und hatte mit dem Flüchtlngsheim mal gar nix zu tun. Also bitte bitte, in Gottes Namen, redet nicht alles schön und laß den Deutschen auch noch ein paar Rechte. Wir können nicht unser Leben für die Flüchtlinge aufgeben, denn dann ist das was sie hier erwarten nicht mehr finanzierbar und dann ist es auch nicht mehr die Welt, die sie sich gewünscht haben hier vorzufinden!

    Antworten
    1. Hans

      Hallo,

      da du gerne Behauptungen aufstellst, diese aber nicht belegst, frage ich ganz offen: Nenn mir alle Fälle, wo “Seniorenheime geräumt, Schulen für Kinder mit Behinderung und Schwerstgehinderung, ältere Menschen und Menschen mit schwachem sozialen Verhältnissen[…]”. Zeig mir deine Quellen!

      Aber halt: Turnhallen, die übergangsweise für Flüchtlinge hergerichtet werden, werden angezündet. Hat niemand was von, weder Flüchtlinge noch Schüler. Auch deine Behauptung, Flüchtlinge stecken das selbst an, ist nichts mehr als haltlose Behauptungen. Aber ich merke schon, deine Vokabular “Mainstream-Medien” zeigt, dass du dich eher im Klientel ala Pegida und Hogesa bewegst.

      Bin froh, dass es so viel mehr Mitbürger und Politiker gibt, die ein offenes Herz für Menschen haben.

      Alles sehr christlich hier… nicht. Ich glaube manchmal, dass viele bur vorgeben, Christen zu sein aber rein gar nichts davon verstehen. Dann, wenns drauf ankommt, Nächstenliebe zu zeigen, hat niemand mehr Bock, Jesus Worten zu folgen.

      Trauriger finde ich, dass rechtsradikale Übergriffe so häufig im Osten des Landes passieren. 40 Jahre keinen Pfennig in die Soziakkassen gezahlt und heute davon profitieren. Oder diejenigen, die, nachdem die Mauer fiel, sich so schnell verpisst haben. Oder über Ungarn damals geflohen, vor einem Unrechtsstaat. So wie jetzt Menschen aus Syrien fliegen, weil sie nicht vergast, enthauptet oder von Fassbomben zerfetzt werden.

      Jesus würde sich im Grabe umdrehen.

      Antworten
      1. Mandy Artikelautor

        Hallo Astrid, an den Quellen für diese Behauptungen (Schulen, Seniorenheime ect. werden geräumt, Flüchtlingen zündeln selbst etc). bin ich auch interessiert. Nenn sie doch bitte mal.

        Antworten
        1. Astrid

           Ich behalte nicht jeden Link der letzten Wochen und Monate, aber es ging auch durch die Presse und ist frei recherchierbar

          Antworten
          1. Astrid

            Ich bin etwas enttäuscht über den Versuch, mir zu unterstellen ich würde sowas erfinden und mal nach den Quellen zu fragen .. ein ziemlich unwürdiger Versuch jemanden mundtot zu machen… aber so ist es halt nicht, auch wenn die Wahrheit unbequem ist – hier kommen ein paar LInks und es gibt noch vielé mehr davon – wie gesagt, die vielbeschworenen "Einzelfälle" geben ein Gesamtbild. Ich hab kein Problem mit anderen Nationalitäten, hab lange genug selbst im Ausland gelebt, aber ich habe die Sprache gelernt, gearbeitet und nicht das Gastrecht mit Füßen getretetn und nicht Einheimische verdrängt.

            http://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article113516017/Pflegebeduerftige-muessen-Platz-fuer-Asylbewerber-machen.html​

            http://www.mopo.de/nachrichten/senioren-muessen-weichen-pflegeheim-soll-fluechtlings-unterkunft-werden,5067140,26442882.html​

            http://www.focus.de/politik/deutschland/nahe-koeln-eltern-sind-empoert-kinder-sollen-foerderschule-fuer-fluechtlinge-raeumen_id_4850984.html

            Antworten
  12. Mandy Artikelautor

    Danke für die Links, die ich mir anschauen werde. Mich hat lediglich interessiert, woher Du diese Infos hast, um mehr darüber zu erfahren.

    Antworten
    1. Ingrid

      Hallo Astrid, ich habe nicht alle deine Links gelesen, aber der mit der Pflegeeinrichtung hat mich total betroffen gemacht. Im Gespräch mit meinem Mann hat er mich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Einrichtung und damit auch das Haus sicher in privaten Händen ist. Jeder Eigentümer kann also selber über sein Eigentum verfügen, und auch vermieten an wen er will. Ist bei normaler Wohnungsvermietung genau so. Geld regiert leider die Welt!

      Antworten
  13. Meinhard

    Ich finde es wirklich sehr schwierig für mich als Christ, aber ich sehe das, was in Europa gerade passiert zunehmend kritisch… Zum einen sind da Menschen die Hilfe brauchen. Das ist einfach so, und wir sollten ihnen helfen. Aus Schierschandudel fährt kener in nem Gummiboot übers Mittelmeer. Aber leider gibt es da auch eine erdrückende Zahl von Menschen, die unsere Gutmütigkeit ausnutzen und wegen den Sozialleistungen herkommen. Auch gut, halten wir halt die andere Backe hin und sind nicht so streng. Aber was mich wirklich beunruhigt ist die Tastache, dass Europa zunehmend unter den Einfluss des Islam gerät. Und wenn der Islam eine kritische Masse in Europa erreicht, hat es sich auch mit den Grundrechten und der Freiheit in Europa erledgt. Es gibt in der Weltgeschichte nich ein einziges Gegenbeispiel. Dessen muss man sich bewusst sein. Auch als Christ.

    Antworten
    1. Daniel

      Also ich habe genug Gottvertrauen, dass das Christentum nicht untergeht, im Gegenteil, Flüchtlinge die hier hin kommen, sind vor dem Islam geflohen und viele haben den Glauben an den Islam verloren. Eigentlich eine riesen Chance für uns Christen, diesen Menschen Jesus näher zu bringen. Leider sind wir Christen (nicht alle) so satt und haben es uns in unserem Wohlstand sehr gut eingerichtet und/oder haben uns aus Angst vor der bösen Welt in unsere Gemeinden verschanzt. Es wird viel für Erweckung gebetet, aber über das halbjährliche Traktateverteilen in der Fußgängerzone kommt kaum etwas zu stande. Und ja, ich bin auch im Alltag gefangen.

      Sprüche 14, 31: Wer einen Geringen unterdrückt, schmäht seinen Schöpfer,aber wer Erbarmen hat mit einem Armen, ehrt ihn.

      Antworten
      1. Claudia

        Dabei sind in Deutschland je nach Studie nur zwischen 2,4 und 5,5% der Bevölkerung Moslems. Und davon sind die meisten friedlich und leben ihren Glauben eher im Privaten.

        Antworten
      2. Bernd

        Ein tatsächlich sehr schwieriges Thema, muss man voll und ganz zustimmen. Menschen, die Hilfe brauchen, muss geholfen werden, ohne wenn und aber. Menschen, die diese Hilfe missbrauchen, müssen in ihre Schranken verwiesen werden. Darüber hinaus muss hier auch jeder seinen Glauben haben dürfen, sofern es sich mit unseren Gesetzen vereinbaren lässt. Ich bin aber der Meinung, dass Hassprediger hier genauso wenig zu suchen haben wie rechte Schreihälse. Ein friedliches Miteinander und Toleranz ist die Grundlage jeder funktionierenden Gesellschaft. Hass, egal aus welcher Ecke er kommt, produziert auch nur wieder Hass. Deswegen sollten wir, egal ob wir Christen, Muslime, Buddhisten oder sonstwas sind, dafür einstehen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das funktioniert. Man kann viel voneinander lernen…wenn man nur will.

        Antworten
        1. Lutz

          Es gibt auch Länder, wo Christentum und Islam friedlich koexistieren. Und das schon sehr lange.
          Grüße aus Südafrika

          Antworten
    2. Ulrike

      Was für ein alberner Quatsch! Der Islam schließt doch nicht per se Menschenrechte aus oder beinhaltet Unterdrueckung. Im Mittelalter bot sich ja sogar das umgekehrte Bild während hier im christlichen Abendland noch die Scheiterhaufen brannten. Es kommt immer darauf an wie eine Religion gelebt wird.

      Antworten
  14. Heidi

    Mich wundert es nicht das so viel passiert. ..wie hier schon gesagt wenn man aus seiner Wohnung oder haus raus muss hört es auf…sorry
    .

    Antworten
  15. grace

    1.es kommen nicht nur Muslims zu uns!! Aus Syrien kommen auch Christen.
    2. sollten die Christen unter uns nicht gerade auch den Muslims ihren Heiland bezeugen!?! hat Gott sie nicht gerade darum zu uns geschickt, damit sie den Retter finden!?!
    3. beten wir doch darum, dass ER in dieser Situation hilft!

    Antworten
  16. Arnulf

    Man kann das Problem nicht den kleinen Leuten im Land zur Lösungsfindung überlassen! Es von der Regierung generalstabsmäßig durchorganisiert werden. 800000 Asylbewerber sind das mehr als 4-fache unserer Bundeswehrsoldaten, da kann man nicht mit dem Backen von kleinen Brötchen weitermachen, da muss eine strategische Linie her, die konsequent umgesetzt wird, wo sich jeder danach richten muss, ohne wenn und aber!
    Wer plant die Unterkünfte für die, die nächstes Jahr kommen werden? Die sind dann da und finden wieder nichts vor, wie die jetzt angekommen sind. Die Kummunen scheitern schon bei der Beschaffung von Kindertageseinrichtungen und sollen das Flüchtlingsproblem noch zusätzlich lösen. Da lässt sich der Keis leichter quadrieren!

    Antworten
  17. Kristin

    heiße Diskussion hier :-).ich würde gern mal dahin schauen, wo die Ursachen für die eigene ablehnende Haltung liegen könnte und sehe da verschiedene Ansatzpunkte.

    ich denke, jeder hat Verständnis für diejenigen, die weil sie aufgrund ihrer Einstellung an Leib und Leben bedroht sind ihr Land verlassen. Auch für die, welche aus Kriegsgebieten fliehen ist von allen Seiten Verständnis da. Je weniger die Not im Herkunftsland mit Verfolgung zu tun hat, desto geringer ist das Verständnis für die Flucht. Wenn wir dann also bei den Wirtschaftsflüchtlingen angelangt sind, ist das Verständnis fast bei Null.

    Der vermeintliche und reale Hass, der hier zur Zeit hochkocht, hat meiner Ansicht nach sehr viel mit denen zu tun, die ihn äußern.

    Im Grunde wissen wir alle, dass man das was man bei sich selbst am wenigsten mag, bei anderen am schnellsten und lautesten anprangert. So stelle ich jetzt die Behauptung auf, dass doch im Grunde jeder zumindest mal ne Zeitlang gern im Schlaraffenland wäre und nichts tun bräuchte. …. und aus der Wahrnehmung armer Länder und auch Schwellenländern ist Deutschland mit seinem Sozialsystem und der Selbstverpflichtung, jeden Flüchtling auf dem sozialen Minimum zu versorgen, ein Schlaraffenland.

    Jetzt gibt es einige Möglichkeiten, warum uns das so aufregt:

    Nr. 1: man ist selbst ein Sozialschmarotzer und sieht die eigene Sicherheit verloren gehen, weil ja klar ist, dass jeder Topf nur eine bestimmte Menge Inhalt hat und er also irgendwann mal leer ist und dann ist es mit der eigenen Bequemlichkeit aus.

    Nr.2: man ist selbst auf Sozialleistungen angewiesen und hasst es, man würde selbst lieber normal arbeiten gehen und mag sich selbst nicht, weil man aus diesem Kreis nicht herauskommt. Ergo überträgt man das auf andere, die in der sozialen Schleife hängen oder diese gar suchen.

    Nr. 3: s. oben, man würde sich gern selbst mal so eine "Auszeit" gönnen, tut es aber nicht, weil es asozial ist.

    das könnte man sicher noch weiterführen. Allerdings lässt sich mit Sicherheit auch nicht von der Hand weisen, dass hier haufenweise Menschen ankommen, die ganz andere kulturelle Hintergründe haben und sobald die existentiellen Bedürfnisse wie Hunger, Dach überm Kopf etc wollen auch diese traditionellen Bedürfnisse irgendwie befriedigt werden. Das ist bei Flüchtlingen nicht anders als  bei uns selbst. Doch hier stehen sich Bedürfnisse zum Teil konträr gegenüber und das schafft für die hier lebenden Menschen eine Bedrohungssituation.

    Im Grunde ist es also ein Teil Selbstablehnung und zum Anderen einfach Angst. Wenn wir also nach Lösungen suchen, denke ich sollten wir hier ansetzen.

    Antworten
  18. Anonym

    @ Kristin,
    vielleicht ist man auch kein Sozialschmarotzer.
    Vielleicht geht man nicht unbedingt arbeiten weil es die größte Freunde ist, sondern um seinem Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.
    Vielleicht ist man nicht fremdenfeindlich, sondern sieht auch die Probleme die es mit sich bringt so viele Menschen integrieren zu wollen.
    Vielleicht wohnt man neben einem Asylbewerberheim und muss mit den Folgen fertig werden. Vielleicht fühlt man sich zu Hause nicht mehr wohl, vielleicht bekommt nicht mehr ausreichend schlaf weil Nachts Halli galli ist. Vielleicht würde man gerne wegziehen um “auch wieder in Frieden” zu wohnen, aber wer will das Haus jetzt noch kaufen.
    Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern viele Schattierungen! Das sollte bei der ganzen Diskussion nicht vergessen werden.
    Man kann nicht alle über einen Kamm scheren – nicht die Asylbewerber, aber auch nicht die Menschen die diese Flut an Menschen kritisch sehen. Nicht jeder der nicht laut Hurra schreit ist ein Rassist oder Nazi.
    Ich verurteile die Angriffe auf Asylbewerber zutiefst, genauso wie auf jeden anderen Menschen auch.
    Dennoch finde ich es kann so nicht weiter gehen, weil die “Lösungen” die Momentan geboten werden sind unakzeptabel – für Asylbewerber und ” Einheimische”.

    Antworten
    1. Kristin

      deinem letzten Satz stimme ich unbedingt zu. All deine Vielleichts haben absolute Berechtigung. Mein Statement war ein Denkansatz, mit dem man die Aggressionen derer, die mit Gewalt und Gebrüll auf Flüchtlinge reagieren, betrachten und hinterfragen kann. mehr nicht.

      Antworten
  19. Johanna

    Mir macht es Angst, dass es so viel Hass in der Welt gibt, dass so viele Menschen jeden Tag ihre Heimat verlassen und wir in Deutschland, obwohl wir es so gut haben, doch so abweisend sind. Warum können Menschen nicht friedlich und in Gemeinschaft miteinander leben? 

    Antworten
  20. Bernd

    GekreuzSiegt.de Du bist völlig irregeführt und kannst nicht Zusammenhänge erkennen und schon garnicht Ursache und Wirkung. 
    Bitte Gott dir Weisheit zu geben.
    Die überwiegenden Asylbewerber Lügen und Täuschen falsche Tatsachen vor.
    Wer ist der Vater der Lüge – aha, na dann sollten sie auch sein Brot essen.

    Antworten
  21. Conny

    das jeder mensch ein recht auf leben,freiheit und sicherheit in deutschland hat, ist leider gelogen.das wird von uns für flüchtlinge gefordert und das eigene volk lassen sie verrotten,da ist die menschenwürde antastbar

    Antworten
  22. Thomas

    Es ist eine Gnade Gottes der die Menschen in unsere Hände und Herzen gibt, so müssen wir nicht zu ihnen gehen um Ihnen den HERRN Jesus zu zeigen…

    Antworten
  23. Heinz

    Welche Sicherheit und Freiheit, haben das Volk Israel und die Menschen die um ihres Glaubens willen verfolgt werden? Keine!

    Antworten
  24. Gabi

    Hallo  Ich schwanke auch zwischen der Freude, dass 'ne Menge verzweifelter Menschen bei uns eine neue Heimat finden und unser Land kunterbunt wird, wir voneinander lernen werden und das Land und die Menschen sich positiv verändern …

    UND

    der Angst vor Veränderung, dass uns das alles über den Kopf wächst, wir diesen vielen Menschen, die hier Hilfe suchen, nicht gerecht werden können, dass die Stimmung kippt, die Aggressionen den Asylsuchenden gegenüber schärfer werden …

    Tja, zu Deinem eigentlichen Thema, Mandy,: Bei uns hier im Rhein-Main-Gebiet fühle ich nichts von großer Aggression den Flüchtlingen gegenüber, im Gegenteil, es gibt wunderbare Initiativen und Hilfsangebote, mir macht aber schon so mancher Leserbrief in der Tageszeitung Angst, wo Befürchtungen geäußert werden, ähnlich wie sie hier unter den Antworten zu lesen sind.

    Ich lebe gern hier, möchte auch ungern, dass sich an unserer Lebenssituation etwas ändert, aber ich sehe es einfach als ein Geschenk an, dass ich hier leben darf, ich habe es mir weder erkauft noch irgendwie verdient. Und bin ich vielleicht ein wertvollerer Mensch oder irgendwie wichtiger als jeder Asylsuchende, der hier auf ein besseres Leben hofft ?

    Und da das alles so schwierig ist, bete ich für eine gute Lösung dieses Problems, allein schaffen wir Menschlein das wohl nicht …

    Antworten
  25. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

    Ich hab mir auf der Heimreise vom Urlaub extra den neuen STERN gekauft. Den Leitartikel finde ich super. Ich kann nur eins sagen: Letztlich sind wir alle Menschen einer Erde. Und keiner ist ein besserer Mensch, nur weil er in einem bestimmten Land wohnt. 

    Mir fällt dazu nur ein, dass ich mich, wenn ich Berichte über den 2. Weltkrieg las, immer für JEDEN gefreut habe, der in DEUTSCHLAND verfolgt wurde und die FLUCHT GESCHAFFT hat. 

    Niemand hat Verfolgung verdient. 

    Und die Bibel fordert uns auf, Flüchtlinge aufzunehmen. 

    Diskussion daher "eigentlich" beendet ;-) 

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.