Wunde, Wunder, Wunderbar?!

Kennst Du Mark Hamill (63)?

Er spielte die Rolle des Luke Skywalker in der ersten Episode von Krieg der Sterne. Dieser Film von George Lucas übertraf alle Erwartungen und war der totale Erfolg Ende der 70er. Der Anfang der Star-Wars-Saga war gemacht. Der zweite Teil kam drei Jahre später in die Kinos: Das Imperium schlägt zurück.

Auch in diesem Film war Mark als Luke Skywalker zu sehen. Fast wäre es allerdings anders gekommen – so zumindest die Legende. Auf einigen Internetseiten kannst Du lesen, dass er sich für denselben Zeitraum für eine einfache und recht billige Fernsehserie verpflichtet hatte. Doch einige Tage vor Drehbeginn soll Mark einen Unfall gehabt haben, bei dem er sich im Gesicht verletzte. Von Nasenbeinbruch und Wangenkochenbrüchen ist die Rede. Kurz nach so einem Unfall sind die Narben natürlich auch gut zu sehen. Der Fernsehsender mit der Serie kündigte ihm deshalb den Vertrag. Denn mit einem derart "entstellten" Schauspieler konnten sie nichts anfangen. George Lucas reagierte anders, er schrieb die ersten Szenen des Films um. Deshalb beginnt Das Imperium schlägt zurück nicht mit Luke Skywalker im Dschungel, wie es ursprünglich im Drehbuch stand, sondern mit Luke Skywalker, wie er durch den Schnee stapft, das Gesicht wegen der Kälte hinter einem Schal versteckt, bis er auf ein schreckliches Schneemonster trifft. Das Biest verpasst ihm einen Prankenhieb übers Gesicht und unser Luke ist für den Rest des Film gezeichnet.
 

Der Regisseur hat das Unglück, die Wunden und Narben benutzt, um seinen Film noch besser zu machen!

Ob es nun wirklich genauso war oder nicht, sei mal dahin gestellt. Als ich davon gelesen habe, hat es mich an Gott erinnert. Der würde uns auch niemals von seinem Plan streichen, weil uns das Leben gezeichnet hat. Gott will keine billige Serie mit Dir produzieren, sondern er will DICH als Hauptdarsteller in seinem Blockbuster!

Deine Wunden und Narben benutzt Gott, um eine eine noch bessere Geschichte daraus zu machen! Deine Schwächen verwandelt er in Stärken, Deine Hässlichkeit in Schönheit! Er webt unsere Fehler und Verletzungen in sein Meisterwerk mit ein!


Durch den Verrat von Judas wurden wir letzendlich alle gerettet ….. und durch einen kaputten, blutverschmierten Körper am Kreuz werden wir durch Gnade geheilt! 

Auf dem Bild siehst Du eine Narbe, die ich am Arm habe. Als ich 12 Jahre war, ist meine Mutter mal wieder komplett ausgerastet … ich flog durch eine Glastür. 

An diesem Tag hab ich mein "Zuhause" verlassen und bin nie wieder zurückgekehrt. Wenn ich heute zurückschaue, dann weiß ich, dass ich ohne diese Vergangenheit wahrscheinlich keinen Internetblog wie diesen schreiben würde. Die Narbe in der Seele ist viel größer als die äußerlichen Narben. Ich bin nicht dankbar für das, was passiert ist, aber ich bin dankbar für das, was Gott draus gemacht hat!


Sicher hast Du auch Narben, die das Leben hinterlassen hat?! Wunden schließen sich mit der Zeit, Narben bleiben. Ich wünsche Dir, dass Du eines Tages auch sehen kannst, dass Gott etwas Gutes daraus entstehen ließ!

 

"Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem." - Römer 12, 21 NGÜ


Alles Liebe!
Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 26. August 2015 veröffentlicht.

26 Gedanken zu „Wunde, Wunder, Wunderbar?!

  1. Annika

    Es ist so krass, zu sehen, wie Gott durch dich zu mir spricht… ich hab gerade viele Selbstzweifel, selbstgemachte Narben und zweifle auch an Gott, und er hält trotzdem noch an mir fest, wie er mir gerade durch den Beitrag hier klar gemacht hat… Vielen vielen Dank dir Mandy ♥

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    1. Steffen Klemm

      Damals, und das ist mein Zeugnis, hat Jesus mich aus meinen Selbstmord-Gedanken gerettet.
      Mit Seinem Ruf gab Er mir auch ein Versprechen: “Tritt für mich in den Riss und ich sorge für Dich!”
      Nun bin ich schon seit Jahren EU-Rentner, und darf meine Zeit für IHN und Seine Familie einsetzen.
      Schon so manches mal hab ich nur heulen können, wenn ich auf gewisse Zweige der ‘Christenheit’ schaue, doch habe ich noch einen Auftrag zu erfüllen.

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      1. Fred

        Gott hilft so vielen Menschen nicht, ist für so viele unerreichbar. Ich kann jeden verstehen, der hier traurig kommentirert hat. Das traurigste und gleichzeitig beschämenste ist dann eigentlch noch, dass diejenigen, die keinen Gedanken an Gott verschwenden vor ähnlichen Problemen nicht stehen. Gleihzeitig verstehe ich, warum sich diese Personen auch nicht darum scheren müssen. Wer alles hat, der ist sich zu fein dazu. Und um ehrlich zu sein so ist es bei Gott auch. Wenn so viele an ihn glauben zählt der der ZWeifel hat nicht und wird deshalb auch nicht mal ein kleines Zeichen bekommen. Die viel beschriebene Geschichte vom Schäfer stimmt deshalb eben auch nicht. Warum nach einem Suchen, wenn eh schon so viele, die auch noch besser sind, schon da sind. Und so werden aus Wunden keine Narben sondern sie bleiben offen für immer. Gott schert sich nicht. Zumindest nicht um jeden. Manches Mal hab ich auch das Gefühl, er macht sich einen Spaß daraus manchen alles kaputt zu machen. Rechtfertigen brauch er sich ja auch nicht. Es gibt genug die das für ihn tun. Mittlerweile, obwohl mal zentraler Punkt im Leben ist die Bibel und der Glaube an Gott nicht viel mehr als ein ganz ganz schlechter Witz. Wunder passieren nicht. Zumindest nicht für Leute die nicht zum besseren Teil gehören. Gott lässt Menschen im Stich, öfter als anders herum. Ich finde es wirklich traurig…

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        1. Steffen Klemm

          Hallo Fred,

          mich macht traurig, daß Du so 'hoffnungslos' schreibt.

          Die meisten 'Christen' haben (noch) gelernt das Gott von irgendwo im Himmel auf Sie herab schaut. Vielleicht denkst auch Du das Er dort in Seinem Sessel hockt und sich 'nur' über das Theater auf der Erde amüsiert. Sonst tut Er nix!?

          Doch dabei habt Ihr überlesen, daß Gott via dem Heiligen Geist in und wohnt. Seine Stimme ist nicht unbedingt akustisch hörbar, doch wenn Du mal Dein Herz fragst …

           

          Wenn wir also zur Familie 'Lappen' gehören und nur 'jammern' können, weil wir Gott nicht da finden, wo wir IHN suchen/meinen, dann 'dürften' auch 'Christen' weiterhin deprimiert sein & bleiben?!  … – Schade eigentlich.

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  2. Caroline-Jane

    Mir gefällt total wie du schreibst und Gottes Wege und seine Liebe Gnade und Wahrheit erklärst ich lese gern abends zum auftanken deine und auch ermutigende Verse. Sie passen ins Leben und den Alltag erlebtes aber auch.ich bin eine nachdenkliche Person,und kenne Gott seid 2010 und hatte noch nicht die Ruhe von seinem Wirken und heilen in meinem Leben zu erzählen.Ich kann nur bestätigen das Gott aus unserem Leben eine boese Gott gut Geschichte macht für alle die sich mit ihm auf einen neuen weg machen.

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  3. Sabine Staacke

    Mir hat es geholfen als ich in meinem Hauskreis beiläufig sagte, ich will meinen Eltern jetzt vergeben. Nach 8 Wochen bemerkte ich, daß unser Verhältnis sich total gebessert hat.Sie wissen nichts davon und trotzdem sind sie mir gegenüber viel freundlicher und wir hatten sogar Spaß zusammen, was ich mir vorher nicht mal vorstellen konnte

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  4. Simone

    Liebe Mandy,
    Deine Texte berühren, immer wieder neu. Und dieser hier berührt mich ganz besonders. Viele sichtbare Narben (auf der Haut), aber noch viel mehr unsichtbare Narben (auf der Seele) sind geblieben nach den letzten fünf Jahren. All das Schlimme hat tiefe Wunden gerissen und es hat lange gedauert, bis diese Wunden zu Narben wurden…Und trotzdem : ich wäre heute nicht die, die ich bin, wenn ich all das nicht erlebt hätte. Und Gott hat mich Leute finden lassen, mit denen ich über all das nach vielen Jahren des Schweigens reden konnte. Ich schäme mich immer noch, weil ich in diesen Jahren zu “Lösungen” gegriffen hab, die a) keine Lösungen waren, b) nur kurzfristig abgelenkt haben und c) bewirkt haben, dass ich mich irgendwann noch viel schlechter als vorher gefühlt hab. Heute geht es mir immer noch so, wenn ich auf die Narben auf meiner Haut schaue, dass da im ersten Moment Schuld- und Schamgefühle hochkommen, aber im zweiten Moment denke ich dann an die Situationen, in denen ich war und wo ich so gehandelt hab. Und dann denk ich mir:”Hey, du hast so vieles schon durchgestanden, überlebt. Da ist doch jetzt dies und jenes ein Spaziergang dagegen” so nehme ich mir selbst die Angst vor unangenehmen Gesprächen (Vier-Augen-Gespräche sind ganz generell für mich was total schlimmes, egal ob ich da jetzt guten Bekannten oder jemand Fremden gegenüber sitze, ich fühl mich nicht wohl) – meistens klappt es auch. Und auch wenn ich Gottes Gegenwart manchmal gar nicht mehr spüre, weiß ich, dass er trotzdem da ist. Immer. Und allein dieses Wissen hilft mir unendlich viel…

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Simone, ich denke Du bist auf einem guten Weg. Fehler machen wir alle und manchmal müssen wir die Konsequenzen dann auch tragen. Aber es wichtig zu wissen, dass wir es ab sofort versuchen besser (anders) zu machen. Alles Liebe für Dich!

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  5. Biggi

    wenn Du ein Buch schreiben würdest , ich würd`s kaufen * <3 liebe Grüße und weiter so – Du gefällst mir * ( -: es berührt mich *

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  6. Ilse

    Das ist ein geniales Beispiel. Ich glaube, jeder Mensch hat Narben. Wenn ich zum Bsp. Darauf zurückblicke wie sie entstanden sind und was Gottes Gnade daraus macht ( e r ist immer noch am Arbeiten) dann kann ich nur dankbar sein.

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  7. werner stieglitz

    Genau so ist es. Gott lässt uns mit unseren Verletzungen nicht allein, wir sind nur ganz schnell bereit nicht auf ihn zuschauen wenn wir verletzt werden. Wir fühlen uns schuldig und wenden uns ab. Mir ging es jahrelang so, nachdem ich Gewalt und Mißbrauch erfahren hatte, auch von Kirchenmännern, wande ich mich abund wollte von Glauben, Gottund dem ganzen Drumherum nichts mehr wissen. Aber er suchte mich immer. er ließ mich in den dunckln Zeiten meiner Sucht nicht allein, er wartete auf mich. Ich konnte in seine Armezurückkehren er stellte mir Menschen zur Seite die mir halfen zuihm zurück zu kommen. Heute bin ich clean und trocken, er gab mir die Kraft zu vergeben und ich lernte jeden Tag den er mir schenckt zu genießen, auch wenn es manchmal schwer ist. Danke Mandy für deine Texte und besonders für diesen.

     

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  8. Dorothea

    Ja, die Narben kenne ich. Ablehnung zu erfahren ist manchmal wirklich schlimm. Aber ich erlebe auch, wie Gott daraus etwas Gutes machen kann: Er schenkte mir eine wunderbare Frau, mit der ich weiter verheiratet sein darf, weil sie zu mir steht und mich akzeptiert, wie ich bin. Und Gott öffnete Türen im Blick auf Bildungsarbeit. Deshalb habe ich einen Workshop beim Kongress in Frankfurt so benannt: "Wir wollen keine von St. Pauli". Denn diesen Satz sagte mir jemand, als er erfuhr, dass ich eine transsexuelle Frau bin – und eines wurde mir immer deutlicher: Gott will das so nicht. Er möchte Veränderung bei Menschen, die so denken und andere ausgrenzen. Er will nicht Hass, Feindschaft und Ablehnung, sondern Barmherzigkeit und Liebe. Dafür trete ich ein, darum blogge ich selber und deshalb will ich auch auf den Kongress an der Goethe-Universtität Frankfurt a.M. (4.-6.2.2016) hinweisen, bei dem man sich näher über den Alltag transsexueller Menschen und die Hintergründe informieren kann. Es wäre schön, wenn Christen im Blick auf ihren Umgang mit transsexuellen Menschen bereit sind, ihre Meinungen und Vorstellungen zu bedenken und ggf. zu ändern.

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    1. Holger

      Hi Dorthea,
      es gibt in Mannheim in der Schlosskirche eine Alt-Katholische Gemeinde, dir die Trans-Taufe praktiziert, d.h. sie taufen transsexuelle Menschen auf ihren Wunschnamen.

      MFG

      Holger

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      1. Dorothea

        Danke für die Info. Das entspricht zwar nicht meinem Verständnis von Taufe, aber muss ja auch nicht. Der neue Vorname ist in der Tat ein wichtiges Thema für transsexuelle Menschen und viele feiern es, wenn der amtliche Beschluss dazu da ist. Leider gibt es dazu viele Hürden und manche haben kaum die Kraft, die ganze Bürokratie zu bewältigen.

        Taufe: Ich bin der Meinung, dass die Taufe ein Geschenk Gottes ist und er mich als sein Kind angenommen hat, obwohl ich damals noch nichts von ihm wusste oder bekennen konnte. D.h. ich bin von ihm geliebt und sein Kind, egal, was kommt (auch wenn ich ein Handycap hätte). Daher finde ich eine neue Taufe überflüssig, denn nicht ich handele bei der Taufe, sondern Gott vor allem menschlichem Tun und vor jedem Bekenntnis.
        Das der Glaube, das Bekenntnis und die Nachfolge dazu gehören sollte, ist ein anderes Thema.

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        1. Steffen Klemm

          Der Mensch denkt & Gott lenkt! Oder wie ich auch gelesen habe: ‘Mach ruhig einen Plan – ich werde ihn durchkreuzen’ (Gott).
          Der Geist wird Dich überführen, denn die Wahrheit macht frei! Wie lebe ich nach Gottes Willen ?

          Fragen und Gedanken, die mich bewegen, wenn ich von weltlicher Lebensweise lese.

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          1. Alexandra

            Transsexualität hat mit "weltlicher Lebensweise" genauso wenig zu tun wie Tinnitus oder Migräne – und gegen solche Leiden helfen fromme Sprüche leider herzlich wenig. Aber manche sogenannten Christen wollen ja lieber bei ihren lieblosen und verurteilenden Ansichten bleiben, als das Gespräch zu suchen. Schade, dass solche Haltungen manche (wie Bastian Melcher) sogar in den Suizid treiben und Du anscheinend aus diesem Beitrag in Mandys Blog nichts gelernt hast.

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  9. Annette

    Leider kann ich das noch nicht sagen "Wunde, Wunder, Wunderbar"! Habe viele offene seelische Wunden, Wunder habe ich in dem Sinne noch nicht erlebt, deshallb ist nicht alles wunderbar bei mir und in meinem Umfeld!!!

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    1. Steffen Klemm

      Dann musst Du die Wunder noch erleben. Dies geschieht z.B. durch Änderung des Umfeldes oder das ‘gewinnen’ neuer Freunde bzw. evtl. auf den Verzicht verletzender ‘Freunde oder durch die Aufarbeitung im geschützten Rahmen/Gespräch.

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    2. Mandy Artikelautor

      Liebe Annette.

      Wunder sind ein absolutes Geschenk – ein seltenes Geschenk. Die meisten schleppen sich mehr oder weniger mit den alten Narben durchs Leben, die immer mal wieder schmerzen und weh tun. Bleib trotzdem dran, halte an dem Guten fest und freu Dich über das was Du hast. Mir hilft es mir täglich vor Augen zu führen, wofür ich dankbar bin – das macht mein Leben wundervoll!  ;-) 

      Mach kein Aufrufezeichen, sondern lass es offen …. 

      Ich wünsch Dir ein wunderVOLLes Leben!
      Mandy
       

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  10. Bithya85

    Hehe, vorgestern hatte ich auf der Arbeit einen kleinen Unfall, die autistische Frau, die ich betreue ist plötzlich ausgerastet und jetzt hab ich drei hässliche Wunden an Hals und Gesicht… mal sehen, was Gott daraus macht xD

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  11. Anonymous

    Gott lässt aus rein gar nichts etwas Gutes entstehen. Wenn man schon einen pünktlich fahrenden Bus als großes wunder Gottes sehen muss ist der Typ echt arm. Aber ist ja klar der ist so damit beschäftigt möglichst viel kaputt zu machen, da bleibt keine Zeit für was anderes. Eine wirklich ekelhafte Type. Der versteckt sich halt lieber. Der braucht ja auch nur sein Brennglas auf die Leute zu richten!

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