Schattenplatz gesucht?!

Beim heutigen Wetter sind Schattenplätze begehrt und überlebenswichtig!

Niemand könnte 2 Wochen lang von morgens bis abends in der prallen Sonne sitzen ohne einen gesundheitlichen Schaden davon zu tragen. Die Strahlung der Sonne ist gefährlich. Gleichzeitig ist die Sonne aber auch lebenswichtig. Unser Körper braucht Sonnenlicht, um das wichtige Vitamin D herzustellen und auch unsere Psyche kommt nicht ohne Sonnenlicht aus.

Man kann sogar sagen, die ganze Welt würde ohne die Sonne aus dem Ruder laufen! Es wäre stockdunkel und eiskalt. Wind, Regen… das Wettergeschehen würde ohne Sonne komplett zum Erliegen kommen. Die Dosis macht das Gift!
 

Vielleicht kennst Du Menschen, die von Gott nichts wissen wollen, oder Du gehst selbst in Deckung, sobald es zu fromm wird? Vielleicht hast Du eine Überdosis fromme Moral abbekommen? Leute, die Dir zig Regeln vorkauten?


Um bei unserem Bild mit Sonne und Schatten zu bleiben: Es gibt Menschen, die denken, sie haben eine Überdosis Sonne / Gott abbekommen. Moralvorstellungen und Regeln sind aber eher ein Sonnenschutz. Wer sich nur an starre Regeln hält, muss sich mit Gott nicht auseinandersetzen.


Es gibt einen Haufen Bibelverse, die ich jetzt hier bringen könnte – aber wenn es Dir so geht wie beschrieben, dann sage ich es Dir besser mit meinen eigenen Worten:

Gott mag Dich und er liebt Dich so wie Du bist! Liebe hat mit Vertrauen zu tun und das muss und darf langsam wachsen! Er freut sich, wenn Du Dich an ihn wendest und lässt Dir die Freiheit, es auch sein zulassen. Gönne Dir ab und zu ein paar Sonnenstrahlen, wenn sie Dir gut tun – sprich mit Gott und suche Dir gute Bücher, Musik und Menschen, die Dich aufbauen. Halte Dich fern von Menschen, die Dich mit ihrer Art von Frömmigkeit erdrücken.

Manche Christen meinen es wirklich gut, sehen aber nicht, woher Du kommst und was Dich geprägt hat- wie sehr sie Dich deshalb durch unbedachte Worte oder Floskeln verletzen. Nimm es ihnen nicht übel – manchmal stimmt die Chemie einfach nicht und man verletzt sich immer wieder gegenseitig.

Ich selbst hatte zum Beispiel eine Wunde, was "Zuhause" anging – mein Zuhause bei meinen Eltern war einfach krank und kaputt. Als ich mit 14 Jahren in einem Heim war, lud uns jemand zum Grillen zu sich nach Hause ein – eine tolle Aktion! Als wir zusammen saßen, sagte er zu uns: "Fühlt Euch wie Zuhause!" Was gut gemeint war, löste bei mir irgendwas Blödes aus … Ich rastete aus! Verstand es selbst erst nicht, der Gastgeber erst recht nicht. Aber nach einem Gespräch wurde klar, dass ich "Zuhause" mit etwas ganz anderem verband als er. Für mich gab es damals kein gemütliches Zuhause, wo ich mich wohl und frei fühlen konnte. Zuhause war für mich ein Ort der Angst, ein Ort, an dem ich mich nicht wohlfühlte und eigentlich immer schnell weg wollte.


Gott sei Dank hat sich das geändert! Ich habe heute ein tolles Zuhause, was ich nicht missen möchte! Ich fühle mich hier sauwohl! :-) Andere Verletzungen aus meiner Kindheit und Jugend sind noch nicht so gut verheilt. Manche Wunden brauchen eben länger als andere.

 

Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, um zu heilen. Indem Du nach Menschen und Beschäftigungen suchst, die Dir und anderen gut tun, übernimmst Du Verantwortung für Dein Leben. Dreh Dich nicht nur um Dich selbst und bleib mit Gott im Gespräch  ;-)

"Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit." –  vgl. 2. Korinther 3, 17 

Genieße die heiße Sommerwoche!

Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 2. Juli 2015 veröffentlicht.

9 Gedanken zu „Schattenplatz gesucht?!

  1. Klaus

    Und wie mag die Liebe zu Dir kommen ? Kommt sie wie Sonnenschein, durch eine leuchtende Blüte, oder aus der Nähe deines Nächsten ? Die Liebe eifert nicht, sie ist langmütig, freundlich und geduldig. — Ich liebe Katzen, bin aber froh daß ich kein Fell habe (also heute bei 28°C) :-)

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  2. Rolf

    Was Gott angeht hat der Mohr seine Schuldigkeit getan würde ich sagen, nicht wahr? Gott muss mich nicht lieb haben, es reicht mir voll und ganz wenn sich seine degenerierte Schöpfung namens Mensch nicht aufführt wie ein Elefant im Porzellanladen! :)

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    1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

      Hm…der Mohr kann also gehen, denn er hat seine Schuldigkeit ja getan…oder vielleicht doch noch nicht? – Als Prügelknabe und Sündenbock scheint er jedenfalls noch prima herhalten zu können….

      Dabei weiß jeder der sich ernsthaft mit ihm beschäftigt, dass er auch einen Gegenspieler hat, der nichts weiter will, als Schaden stiften und Gott zu verleumden.

      Aber Gott lässt das alles nur noch so lange zu, bis alle die Sein sind, sich auf den Weg nachhause machen. – Und dann wird der nächste Schritt eingeleitet und irgendwann wird es – auch hier auf Erden – keine Elefanten in Porzellanläden mehr geben,

      LG Ulli 

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  3. Sarah

    Genau das! Ich bin dann scheinbar auch an die überfrömmigkeit geraten. Der Text hat mir nen Guten Stoff zum denken gegeben, danke dir dafür!

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    1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

      Liebe Sarah,

      ich wünsche dir sehr das du die Überfrömmelung abstreifen kannst, denn sie hat mit dem was sich Gott von uns wünscht, rein garnichts zu tun. 

      Er will uns einfach nur nachhause führen und uns schon auf dem Weg dahin Geborgenheit schenken. 

      Ps 91,4 Er deckt dich schützend mit seinen Schwingen, unter seinen Flügeln findest du Geborgenheit. Seine Treue gibt dir Deckung, sie ist dein Schild, der dich schützt.

      LG Ulli

       

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  4. Christine Faiella

    Zu Hause kann es unterschiedliche geben und nicht immer, ist ein zu Hause wirklich ein zu Hause.

    meines war auch keines…heute ist mein zu Hause bei meinem Papa im Himmel.

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