#nohate – Auch im Netz gilt: Liebe Deinen Nächsten!

Im Internet herrscht oftmals ein aggressiver Umgangston.

Sogar Shitstormes (= Kack-Stürme) gehören auf so mancher Web- oder Facebook Seite fast schon zur Tagesordnung. 

Die Anonymität macht's möglich! Da bekommt man so manches zu lesen, was man im Real Life wahrscheinlich nicht so schnell zu hören bekäme. Denn jemand offen ins Gesicht zu sagen, was man von ihm hält, kostet Mut! Diesen Mut haben die wenigsten …


Ehrlich gesagt hätte ich vor gut 6 Jahren nicht gedacht, dass Menschen so scheinheilig sein können. Im Juni 2009 entstand dieser Blog und wenn ich zurückschaue, habe ich die hässlichsten Mails von den "lieben Geschwistern" bekommen.

Auf dem Blog kommentieren sie öffentlich mit freundlichen Worten und gerne mal mit einem mehr oder weniger passenden Bibelvers. Per E-Mail und unter vier Augen wird dann ordentlich ausgeteilt: "Sag mal, welcher Geist hat dir denn ins Hirn geschissen? Nichts gegen dich Mandy, aber du bist keine Christin!!!" ,hieß es z.B. vor gut einer Woche. "Du bist mit Verlaub, eine kleine Wurst für Gott ….. nicht Bedeutendes und doch kam er, um dich zu lieben!!! Er liebt die Kranken dieser Welt am meisten!! Dich!!"


Der Grad zwischen Glaube und Wahnsinn scheint schmal zu sein. Wahrscheinlich ist einiges durchaus pathologisch einzuordnen: Ich bekomme z.B. hin und wieder Briefe mit wirren Verschwörungstheorien über mehrere Seiten, meist sogar handgeschrieben. Das "Highlight" ist noch immer, als einer vor ein paar Jahren ein Foto von einem Kackhaufen mit Fähnchen, auf dem mein Foto abgebildet war, rumschickte. Natürlich sind das Einzelfälle, teils Trolls – Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, rumzupöbeln. 


Mit den Jahren wächst das Fell – ich weiß, dass so manches mehr über den Schreiber aussagt als über mich.


Ich habe gelernt, welche Themen im Internet eher schwierig anzusprechen sind, weil es kurz oder lang in einer verbalen Schlägerei endet und die Leidtragenden sind meist die stillen Mitleser. 

Kürzlich der Blogartikel: "Ein Christ bei BILD? Um Himmels willen … !" wurde nicht bei BILD auf Facebook geteilt, da bei solchen Themen die Rufe nach Mord und Hitler groß werden …. Bloße Beschimpfungen wären ja noch in Ordnung gewesen. Überhaupt ist es in Ordnung, anderer Meinung zu sein und das auch zu sagen. Intoleranz muss nicht toleriert werden. Doch zurückzuschießen, wenn scharf geschossen wird, entschärft selten den Konflikt, sondern feuert ihn an!
 

Der 27-jährige YouTuber Florian Mundt alias LeFloid und sternTV haben gemeinsam die Kampagne #noHate (= kein Hass) gestartet.


Täglich werden im Internet tausende Menschen mit bösen, dummen und verletzenden Kommentaren beschimpft und lächerlich gemacht. Gerade auch bei Jugendlichen wird ungefiltert in die Tasten gekloppt … und was einmal im Internet landet, wird bekanntlich auch erstmal dort bleiben.

Florian sagt im Interview mit sternTV: "Cybermobbing ist mir als Thema als solches so besonders wichtig, weil es halt so wahnsinnig brisant ist. Und weil man nur sehr schwer Hilfe bekommt, weil gerade die Elterngeneration oder die Lehrergeneration 40/50-Plus gar nichts mit dem Thema anzufangen weiß".


Was tun gegen aggressives Gehetze und sogar anhaltendes Mobbing? 

"Die absolut oberste Strategie heißt: Raus da, in die Öffentlichkeit, ins "real life" und dann direkte Konfrontation. Aber nicht im Sinne von 'Ich warte am Schultor auf dich und dann klären wir das wie Männer', sondern wirklich Kommunikation mit anderen, mit Verantwortlichen. Das ist ein mutiger Schritt, auf jemanden zuzugehen und zu sagen: 'Ich hab ein Problem online, ich brauche Hilfe'". Man sollte das Problem, das man da hat, verlagern, und zwar so, dass die Leute plötzlich damit konfrontiert sind."


Hier noch einige weitere Tipps:

– Sammle Beweise; mache Bildschirmfotos, speichere Nachrichten / E-Mails ab etc.

– Checke die Privatsphäreneinstellungen Deiner Profile! Nicht alles muss öffentlich für alle sichtbar sein. Ob persönliche Fotos z.B. von Deinen Kindern oder Deiner Wohnung ins Netz gehören, solltest Du überdenken. Und bitte gib nicht jedem Deine Handynummer, Adresse oder sonstwas für vertrauliche Infos!

– Wenn Du z.B. in einem Forum per PN oder auch auch öffentlich angegriffen wirst oder auch bemerkst, wie jemand anderes angegriffen wird, informiere den Betreiber! Ich hatte selbst mal ein Forum und weiß, dass ich längst nicht alles mitgelesen habe. Das war mir irgendwann gar nicht mehr möglich. Das geht eigentlich nicht, denn wenn es so ist, braucht es vertrauenswürdige Moderatoren. Deshalb informiere mal lieber den Betreiber!

– Wenn jemand Bilder von Dir postet – ohne Deine Erlaubnis – ist das illegal! Wenn er sie nicht löscht, dann bitte den Betreiber der jeweiligen Seite darum!

– Falls Du den Menschen, der Dich online fertig macht, auch im Real Life kennst, spricht ihn offen drauf an – so wie Florian schon sagte. Nimm Dir ein paar Freunde, Eltern oder Lehrer und konfrontiere ihn damit.

– Wenn gar nix mehr hilft, wende Dich an die Polizei und nimm alles "Beweismaterial" mit, was Du auftreiben kannst! 

Auch wenn der echte Name desjenigen nicht bekannt ist, hat die Polizei Möglichkeiten herauszufinden, wer hinter dem Pseudonym steckt und Du kannst Anzeige gegen Unbekannte erstellen.

Ein spezielles Cyber-Mobbing-Gesetz gibt es bisher nicht. Die derzeitige Rechtslage reicht aber aus, derartiges Handeln zu verfolgen und zu ahnden – je nach Fall kann das für Täter eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen. Als Straftaten kommen dabei Beleidigung (§ 185 StGB), üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB) oder Bedrohung (§ 241 StGB) in Frage. Zudem hat jeder Mensch das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG).

 

Also, auch im Netz gilt: Liebe Deinen Nächsten!


Fang spätestens heute damit an! :-)


Alles Liebe!
Mandy
 


Hier noch ein tolles Video zum Thema von www.meetingjesus.de – Danke dafür! :-)

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 8. Juni 2015 veröffentlicht.

24 Gedanken zu „#nohate – Auch im Netz gilt: Liebe Deinen Nächsten!

  1. Re Ni

    Ein unglaublich wichtiges Thema, was du da ansprichst! Mich schockiert es auch immer wieder, wie im Internet Leute fertig gemacht werden und häufig auf die primitivste Art und Weise. Ich bekomme das meistens nur bei öffentlichen Personen mit. Da nimmt das echt überhand. Das was du geschrieben hast, wie du teilweise angegriffen wurdest/wirst, macht mich echt sprachlos.:-(

    Antworten
  2. Stephanie

    Liebe Mandy, Ich finde es klasse, dass du dieses Thema ansprichst. Mir selber ist auf Facebook soetwas auch schon passiert und für die Tipps bin ich dir sehr sehr dankbar. Mir ist schon häufiger aufgefallen, dass es in manchen Gruppen sehr aggressiv abgeht. Selbst in Gruppen wo Menschen gleichen Schicksals sich eigentlich helfen sollten, ist der Umgangston schlimm. Ich bin in einer Gruppe Beuteltiere wir sind Stoma Träger und dort sollten eigentlich nützliche Tipps im Umgang mit dem Stoma und das rundherum gegeben werden. Aber es gibt immer wieder Leute, die dort aggressiv auf andere drauf hauen. Und in einer anderen Gruppe bin ich schon mal mit einer Morddrohnung verfolgt worden. Und da ich noch nicht ganz so firm in dem Umgang mit Facebook und Chats bin, bin ich für deine Tipps äußers dankbar. Und für mich bist du ein toller Mensch das würde ich dir auch unter vier Augen so sagen und ich bin dankbar dich kennen gelernt zu haben. Gottes Segen für dich. Habe eine schöne Woche 

    Antworten
  3. Michelle

    Also ich habe da so eine Erfahrung erst kürzlich gemacht. Wurde aus einem christlichen Singleportal rausgeschmissen, weil ich Trans bin. So stand das zumindest in der E-Mail die sie mir als Begründung geschrieben haben. :(

    Antworten
      1. Michelle

        Ach, ich soll mir laut deren E-Mail eine andere Platform aussuchen wo (Zitatanfang) solche Ausrichtungen mehr akzeptiert sind (Zitat Ende).

        Antworten
        1. Doreen

          Liebe Michelle,
          Ich finde jetzt nicht, dass das Cybermobbing ist. Ich hoffe,ich hab jetzt nicht auch gleich diesen Stempel weg,aber ich finde das total okay und finde die Begründung auch treffend formuliert. Es geht ja nicht um irgendein Forum,sondern um eine christliche Singlebörse. Das heißt,dort suchen christliche Single andere christliche Single. Mit deiner Sexualität, die ich durchaus akzeptiere,fällst du sicher nicht in die Zielgruppe und um die anderen nicht in Versuchung zu führen bzw. in die Gefahr zu bringen, dich kennenzulernen und dann enttäuscht zu werden, finde ich es,so fies es klingt,legitim deinen Account zu löschen.

          “1. Kor 5.11-12 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?”
          Ich weiß,es ist nicht gern gesehen,dass Bibelzitate gegen die Toleranz geschwungen werden,aber so stehts nunmal da. Du hast die Freiheit in jedes andere Forum zu gehen und dich bei jeder Singlebörse anzumelden,die du willst. Selbstschutz hat nichts mit Cybermobbing zu tun,wie ich finde,auch wenn ich durchaus deine Enttäuschung verstehen kann. Ich wünsche Dir alles Liebe und dass Du den richtigen Partner für Dich findest!
          Liebe Grüße, Doreen

          Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Ja traurig … Michelle, es gibt auch Christen die Nächstenliebe nicht nur schreiben, sondern auch leben! Auf gekreuzSiegt bist du willkommen, so wie du bist!  :-)

      Antworten
        1. Peter

          Schau Michelle, ich bin z.B. absolut kein Freund solcher "Ausrichtungen" (bescheuerte Bezeichnung, ehrlich  :-) ), das gebe ich gerne zu. Ist halt MEINE "Ausrichtung"  ;-)

          Aber mir würde nie einfallen, Dich deswegen zu beschimpfen, selbst wenn wir mal die hitzigsten Diskussionen bei irgendeinem Thema ausfechten sollten. Das wäre krank!

          Also sei Dir sicher: hier ist einer mit ner anderen Auffassung zur Sexualität als Deiner, aber auch einer, der Dich deswegen nie anfeinden würde und dem Deine Anwesenheit auf diesem Blog ebenso willkommen ist wie bei allen anderen Christen (oder auch solchen, die sich noch nicht ganz schlüssig sind). Schließlich sind wir ja beide aus dem selben Grund hier: wegen einer elementaren Gemeinsamkeit!  :-)

          Welcome to the Blog und laß die anderen Affen links liegen.

          Mobbing – ob Cyber oder Realo! – ist eine furchtbare Sache!

           

          Antworten
          1. Peter

            …achso – ich bin übrigends aus der "Elterngeneration oder der Lehrergeneration 40/50-Plus"……  :-)

            Trotzdem kann ich damit was anfangen, gell Mandy  ;-)  Nur Spaß!  ;-)

            Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Hallo Doreen.

          Ich lese aus Deinen Zeilen und vermute, dass Michelle's Sexualität fremd für Dich ist. Dass Du Berührungsängste dazu hast, es nicht einordnen kannst und unsicher im Umgang damit bist.

          Das ist ok und verständlich. Das ist zu akzeptieren und kein Mobbing – um mal beim Thema zu bleiben.


          Was Du selbst schreibst, geht allerdings schon in Richtung Mobbing:

          "Mit deiner Sexualität, die ich durchaus akzeptiere,fällst du sicher nicht in die Zielgruppe und um die anderen nicht in Versuchung zu führen bzw. in die Gefahr zu bringen, dich kennenzulernen und dann enttäuscht zu werden, finde ich es,so fies es klingt, legitim deinen Account zu löschen."


          Warum schreibst Du von Akzeptanz, wenn Du ihr im gleichen Absatz ein Bibelstelle um die Ohren haust, mit der Du ihr das Christ sein absprichst?!! 

          Weil sie anders empfindet als wir heißt das nicht, dass sie "Unzucht" betreibt! Mit dem Bibelvers knallst Du ihr an den Kopf, dass Du sie wie eine Verbrecherin siehst – obwohl Du sie gar nicht kennst! DAS würde ich als Lästerei bezeichnen – dann steht Dein Vers schnell gegen Dich selbst, oder gegen uns – denn wer ist nicht mal habsüchtig, trinkt zu viel, oder nimmt Dinge wichtiger als Gott (Götzendienst)?


          Liebe Michelle, schon hetero zu sein ist manchmal nicht leicht und man kann sich sehr einsam fühlen mit seinen Gefühlen – leider auch in Gemeinden.
          Als Trans braucht man da sicher ein dickes Fell und viel Liebe für die Menschen!

          Ich wünsch Dir, dass Du Menschen (Christen) und einen Menschen fürs Leben findest, der Dich liebt!

          Im Übrigen finde ich sicher auch nicht immer die richtigen Worte, mache Fehler – aber lerne gerne auch dazu. 

          Alles Liebe!
          Mandy

           
          Antworten
          1. Doreen

            Hallo Mandy,

            Ich wollte nicht auf den Aspekt des Bibelverses hinaus,der sagt,das Michelle ein “schlechter ” Mensch ist. Natürlich kann ich diesen Vers auch ab und an gegen mich selbst verwenden,ABER wenn ich zuviele trinke oder habgierig bin,dann bereue ich das in der Regel hinterher und es tut mir leid. Michelle erscheint mir wenig reumütig, ist aber auch völlig ok- dieser Vergleich nur um zu zeigen,dass deine Vergleiche hinken…Aber auf das alles wollte ich nicht hinaus,sondern folgendes:
            Nehmen wir an Michelle lernt einen netten Jungen kennen,die beiden mögen sich sehr,dann erfährt der Junge,dass Michelle eigentlich auch ein Junge ist und gerät dadurch stark in Konflikt, generell,aber vor allem,weil er Christ ist. Am Ende tut es beiden weh und das hätte man beiden ersparen können. Es gibt natürlich mehrere Wege diesen Konflikt zu vermeiden. Meiner Meinung nach war die Löschung des Accounts einer davon. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen,dass Michelle sofort offenbar macht,wie es um sie steht, aber mit so einer Art stempel rumzurennen wäre auch irgendwie blöd… Ich glaube einfach,das Konfliktpotential auf jeder anderen Singlebörse wäre wesentlich geringer.
            Du irrst dich übrigens, wenn du glaubst, ich hätte nichts mit Menschen wie Michelle zu tun. Ich habe mich mal lang mit einem transexuellen,der sogar operiert war unterhalten und ich bin da auch
            aufgeschlossen und möchte Michelle auch nicht absprechen, dass sie Jesus als ihren Erlöser angenommen hat,dennoch birgt die Tatsache ihrer, ich sag mal, Identität gerade auf so einer Plattform, wo man sich erstmal nicht real kennenlernt,eine große Gefahr Geschwister auf einen falschen Weg zu bringen. Das ist meine Meinung und sie steht neben vielen anderen. Und wie erwähnt, im real life würde ich Michelle auch nicht von der Gemeinde ausschließen oder so.

            Antworten
  4. Cornelia

    Ich persoenlich schliesse mich mandy an.michelle es tut mir echt leid was dir dort passiert ist…mandys seite ist fuer mich zur auffrischstation geworden und ich habe ne menge netter leute kennenlernen duerfen.hoffe du fuehlst dich hier mindestens genauso wohl

    Antworten
  5. Roland

    Jesus am Jakobs Brunnen: Er unterhielt sich mit einer Frau, einer Samariterin (vgl. Johannes 4, 1-41). Das war in der damaligen Zeit gleich doppelt ungewöhnlich und die Jünger wunderten sich darüber. Wenn es mir mal wieder schwer fällt, zu verstehen, wie Menschen miteinander umgehen, wenn es mir schwer fällt, einem anderen Menschen den notwendigen Respekt und Achtung entgegenzubringen, dann denke ich an diese Geschichte.

    Es gibt ein gutes Rezept für den Umgang mit dem Nächsten: Stell Dir einfach vor, dass Gott diesen Menschen genauso sehr liebt wie Dich.

    Alles Liebe,
    Roland

    Antworten
    1. Sandra

      Ja Roland, das ist eine der besten Geschichten, um den Umgang mit anderen lernen. 

      Danke für diese Anregung. 

      Antworten
  6. Roland

    Noch etwas zu Michelle: Bei uns Menschen geht das sehr schnell: Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu. Gott hat keine Schubladen, er liebt Dich, weil Du Du bist.

    Die Umsetzung der christlichen Lehre, die Ausprägung der christlichen Tugenden, auch der Nächstenliebe ist ein Entwicklungsprozess, das geht nicht mal eben so. Das gilt für mich, aber bestimmt auch für den Betreiber der christlichen Single-Börse.

    Liebe Grüße,
    Roland
     

    Antworten
  7. Andrea

    Danke Mandy, dass Du dieses Thema ansprichst. Ich finde es total wichtig.

    Liebe Grüße und Gottes Segen

    Andrea

    Antworten
  8. Mandy Artikelautor

    Doreen, auf welchen Teil des Bibelverses beziehst Du Dich denn dann? In dem Bibelvers geht es darum Heuchler auszuschließen. Es geht um die Gemeinde und nicht um Single Foren. 

    Michelle hat öffentlich angegeben, dass sie Trans ist – das war ja auch der Grund für die Kündigung – sie wollte niemanden hinters Licht führen.

    Du bereust es, wenn Du zuviel getrunken hast – was soll Michelle bereuen? Das sie sich einen Partner wünscht, der sie liebt und den sie lieben kann?

    Mich wundert es übrigens nicht, dass sie aus dem Forum ausgeschlossen wurde. Natürlich gibt es andere Foren, wo sie willkommen ist. Doch irgendwie ist das doch schade, dass Menschen die Jesus lieben verwährt wird andere Menschen, die Jesus lieben, kennenzulernen … in meinen Augen kann das nicht sein und ich finde es nach wie vor traurig. Es wird ja keiner gezwungen, auf ihre Anzeige zu reagieren und das sie damit irgendjemanden "verführt" sehe ich nicht. 

    Alles Liebe – im wahrsten Sinne!

    Mandy
     

    Antworten
    1. Doreen

      Vlt hab ich den Bibelvers falsch gewählt. Ich habe mich weniger auf das offensichtliche bezogen,dass er verurteilt, als auf das,was er schützt. Für mich stellt sich immer die Frage,was der Sinn hinter solch einer Aufforderung ist und bei diesem Vers,war das für mich, der Schutz der Gemeinde. Darauf wollte ich mich beziehen…
      Was Michelle bereuen sollte,darauf will ich eigentlich ungern eingehen, aber ich glaube,und zwar wirklich mit aller Liebe und allem Respekt, dass Gott sie mit Absicht so geschaffen hat,wie sie ist. Und zwar in dem für sie vorgesehenen Körper. Zu bereuen ist,und das ist auch von außen traurig,dass sie damit scheinbar ein Problem hat und sich nicht so annehmen kann,wie Gott sie geschaffen hat,wie Gott es ihr geschenkt hat. Aber vlt kommt das noch. Ich wünsche es ihr! Und ich kenne die vielen “aber wenn Gott sie transexuell geschaffen hat…”-Einwände, aber es ist meine tiefste Überzeugung, dass Gott gut ist und es gut mit uns meint,wie fies wäre es,jemanden mit Absicht in den Körper des anderen Geschlechts zu verfrachten, damit er auf ewig unglücklich ist?!

      Antworten
  9. Joachim B.

    Grat schreibt man mit " K "   -hahahahahaha – muahahaha –

    Liebste Mandy – mach ein Häufchen drauf .

    Ich liebe Deine Mails . Bei der Aufwachzigarette , und dem Kaffee lese ich sie , und bete für den Tag . Ich danke Dir dafür . – Schön dass es Dich gibt .

    Joachim

    Antworten
    1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

      @ Joachim / K

      Schlingel! ;-) 

       

      Auch wenn sich das jetzt vielleicht hart anhört, aber Mobber haben ein Erkennungsmerkmal gemeinsam:  Boshaftigkeit gepaart  mit Niedertracht. Eine andere Umschreibung fällt mir für das was Mandy da geschickt wird, beim besten Willen nicht ein. 

      Aus einem Menschen kann nur das rauskommen, was drin ist. – Ja, ich weiß, manche sind vielleicht erst so geworden, weil ihnen selber in ihrem Leben viel Boshaftigkeit entgegen geschlagen ist, aber eine Entschuldigung kann das nicht sein…denn es gibt Genügend die beweisen, dass man als Opfer nicht zwingend zum Täter werden muss, die Welt ist voll davon…sie sind oft die mitfühlensten und warmherzigsten Menschen..also gibt es keine Ausrede nach dem Motto: Die anderen haben mich so gemacht.

      Dass "Mobber aus Leidenschaft" auch das Netz für sich entdeckt haben, wundert mich garnicht…dass sie sich als Christen ausgeben, das macht mich aber dann doch (fast) sprachlos.

      Denn wer sich so verhält, der braucht sich nicht einzubilden wirklich ein Christ zu sein. Wir können ja so Einiges unter Schwäche abhaken und sündigen tun wir wahrhaftig alle, so das ein jeder Jesus fortlaufend als Hohepriester für sich in Anspruch nehmen muss.

      Aber genauso wenig wie Licht und Finsternis zusammen gehen oder aus einer Quelle Süßes und Bitteres kommt, können Bosheit und Liebe gleichzeitig in einem Menschen existieren. 

      Mit anderen Worten: Wo Bosheit und Niedertracht rauskommt, da wird wohl kein Christus drin sein. Das schließt sich gegenseitig aus.

      Das nur mal so an alle gerichtet, die hier mitlesen, nach außen freundlich tun und dann meinen, ihre widerwärtigen emails auf den Weg bringen zu müssen.

       

       

      Antworten

Hinterlasse eine Antworte für Joachim B. Cancel Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.