7. “Liebe ohne Ende” Plakat hängt in: Haltern am See

Als ich heute Abend die Nachrichten sah, berührten mich die weinenden und trauernden Gesichter der Menschen in Haltern am See. Das ist der Ort, aus dem die Schulklasse kam, die gestern mit dem Germanwings-Flugzeug in Frankreich ums Leben kamen.

16 junge Menschen und 2 Lehrerinnen sind nicht mehr da … ganz plötzlich, aus dem Leben gerissen.


Ein Kind zu verlieren muss das Schlimmste sein, was einem im Leben passieren kann. Es gibt keine Worte, die trösten können …. 

Gott sagt: "Eines Tages werde ich alle ihre Tränen abwischen …" – vgl. Offenbarung 21, 4


Es ist mein Wunsch, dass die Menschen aus Haltern am See – die Eltern, die ihre Kinder auf so tragische Weise verloren haben, von Gottes Liebe erfahren! Deshalb habe ich das 7. proChrist -"Liebe ohne Ende" Plakat gebucht. Es wird in der Nähe vom Markplatz hängen.

Und was für ein Motiv eignet sich da besser, als DEINE TRÄNEN SIND AUCH MEINE !



Linda, Elena, Lea, Selina, Gina, Ann-Christin, Julia, Marleen, Paula, Fabio, Rabea, Lea, Helena, Steffen, Alina, Caja, Sonja und Stefanie ….

Ich kann Euch das Leben nicht zurückschenken … aber ich bete und hoffe, dass Eure Eltern, Geschwister und Freunde Gottes Liebe erfahren! Ich verspreche, ich werde alles dafür tun, was mir möglich ist!

Gott segne Euch!

Mandy


"Was ist denn bitte proChrist und warum diese Plakate??"

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Bei Fragen fragen :-)


Mit dem gesammelten Geld der gekreuzSiegt-Leser hängen nun diese Plakate:
 

Lasst uns Deutschland tapezieren und den Herbst damit  b u n t  machen!

 

Vielleicht hört man, auf welchem Weg auch immer, ja auch eine tolle Rückmeldung, wie von den UnendlichGeliebt Chips.


Alles Liebe und einen schönen Abend!
Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 25. März 2015 veröffentlicht.

61 Gedanken zu „7. “Liebe ohne Ende” Plakat hängt in: Haltern am See

  1. Laura

    ich habs total auf dem Herzen, die Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes zum Glauben zu bringen. Sie sind so hoffnungslos ohne Gott und sie sollen merken, dass bei Gott Hoffnung, Trost und Halt zu finden sind. ich hab angefangen, diesen angehörigen briefe zu schreiben, in denen ich ihnen von dieser Hoffnung erzähle, damit sie merken, dass es menschen gibt, die für sie da sind und für sie beten, obwohl sie sie gar nicht kennen. ich habe nur noch keine adressen, aber ich hab glauben dafür, dass ich sie irgendwo herbekomme (von gott natürlich). vielleicht habt ihr ja auch noch ideen und fangt auch einfach an zu schreiben. diese idee soll sich verbeiten und gott wird das benutzen!!

    Antworten
    1. Karin

      Sende die Briefe doch an die Schule (die adresse sollte ja problemlos zu finden sein)mit der Bitte sie an die entsprechenden Angehörigen weiterzuleiten-war grad ne spontane idee wie das "problem"mit den adressen zu lösen ist-wobei gott bestimmt noch bessere lösungen kennt…

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    2. Natalie

      die schule wäre auch meine idee gewesen, doch weiß ich nicht ob diese die wirklich weitergibt. sonst guck doch ob es dort eine gemeinde oder kirche gibt, die die adressen von den opfern kennen und sie vermitteln können. wenn man dann etwas dazu schreibt zur intention, denke ich dass sie dazu bereit sind. die schule denke ich wird sie nicht weitergeben um die angehörigen zu schützen(die haben doch selbst die schule abgesperrt, auch wenn es mitleidsbekundungen sind)

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    3. Sandra

      Hi Laura, das finde ich super. Ich dachte gestern auch darüber nach, wie man die Menschen erreichen kann. Ich denke, das sollte nicht zu zeitig passieren, sie brauchen jetzt erstmal Ruhe und sich selbst. Kann man nur hoffen, dass alle, die nach Frankreich geflogen sind, sich gegenseitig Halt und Trost schenken können. Der Schmerz wird unbändig sein. 

       

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  2. Inge

    Die vielleicht kostbarste Fernhilfe, die wir – außer Gebet – allen Betroffenen geben können in ihrer leidvollen Situation….

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  3. Janina

    Ganz ganz klasse Aktion liebe Mandy … Ich schließe mich deinem Gebet an und wünsche allen Betroffenen gaaaanz viel Kraft für die nächste Zeit

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        1. Hanna

          So wie ich Gott und Sein Wort kenne, könnte ich niemals sagen " Gott hat diese Katastrophe, dieses Leid für so viele Menschen gewollt".

          Wir müßten nicht beten " Dein Wille geschehe", wenn er denn schon überall geschehen würde.

          Dass Gott viel zuläßt und zuließ, steht außer Frage und man kann mit Ihm rechten, warum Er das zuläßt, damit wäre man bei der  vieldiskutierten Theodizee,

          aber zu sagen, Gott wollte das, könnte ich weder denken geschweigedenn sagen.

           

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  4. Sandra

    Liebe Mandy, genau richtig entschieden. Möge Gott die Herzen berühren. Mehr als Gebet und Anteilnahme können wir nicht geben, aber genau das ist das RICHTIGE! 

    Weint mit den Trauernden.

     

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  5. Klaus

    es sind unsere Kinder, Brüder, Schwestern, die wir verloren haben, weil wir im Glauben, in der Liebe und der Hoffnung “Eins sind”. – We are one – Danke Mandy. Deine Tränen sind auch meine Meine.

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  6. Marion

    hallo mandy,mir kamen die tränen bei deinen worten.du bist sehr sozial/menschlich,was heutzutage selten ist.ich finde das auch alles sehr sehr schlimm.hab einen schönen tag

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  7. Silvia Dräger

    Es ist schrecklich auf diese Weise plötzlich einen geliebten Menschen , vielleicht. sogar sein einziges Kind zu verlieren.Ich glaube das fühlt. sich an als ob sein Herz bei lebendigen Laibe rausgerissen wird.Diese Tragik ist unfassbar.Möge Gott diese Herzen mit.ganz viel Liebe heilen.Mein tiefstes Mitgefühl an alle betroffenen Familienangehörigen.Lieber Gott …sei täglich bei Ihnen und segne sie jeden Tag auf’s Neue…AMEN ♡♡♡

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  8. Lia Nelie

    hab ich kein Herz, weil ich in dem Zusammenhang nix fühle? Bekommen wir vielleicht viel zu viele Schreckensmeldungen und ich kann nicht mehr?

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    1. Anonymous

      Liebe Lia… ich kann dich gut verstehen. Mir geht es oft auch so…aber ich denke du hast ein Herz, sonst hättest du diesen Artikel nicht geöffnet… ♡

      liebste Grüße Silvia

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  9. Karin

    Danke Mandy, ich habe mir so sehr gewünscht das dort dieses Plakat hängt. (wohne ganz in der Nähe)

    Danke das du es möglich gemacht hast.

     

    An Laura:

    *ich habs total auf dem Herzen, die Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes zum Glauben zu bringen.*

     

    Lieb gemeint von Dir, es wäre schön wenn alle Menschen an Gott glauben würden.

    Wenn jemand sein Kind oder einen ihm nahestehenden Menschen verloren hat braucht er erst einmal Zeit. Die Menschen die bei diesem Unglück einen Menschen verloren haben werden im Moment mit Anteilnahme überschüttet und ich kann mir gut vorstellen das es zwar lieb gemeint jedoch viel zu viel auf einmal ist. Ich habe selber ein Kind verloren und all die gut gemeinte Anteilnahme kann einen echt überfordern, leider habe ich oft schroff auf gut gemeinte Worte reagiert. Es wird sicherlich auch Menschen geben die dir sagen würden: Mit Gott brauchst du mir nicht kommen, er hat es zugelassen das mein Kind stirbt. Ich kann das so sehr verstehen.

    Gott hat einen Weg für alle, für uns immer wieder mal unverständlich.

    Ein Gebet ist so wertvoll und es geht niemals verloren, jedes Gebet kommt beim Vater im Himmel an!

    Gott möchte jeden Menschen erreichen und GOTT wird einen Weg finden. Anstelle nach Adressen zu suchen bete lieber , es ist das BESTE was du im Moment tun kannst.

    Halten ist zur Zeit übervoll mit Menschen, Reporten, Trauernden und Gaffern.   Wenn ein Unglück "frisch" ist, sind sie alle da, doch wie sieht es in einem halben Jahr aus oder in einem Jahr. Betest du dann noch oder hast du dir etwas neues gesucht? Auch in einem Jahr werden diese Menschen noch Gebet brauchen.

    In unserem Übereifer können wir oft mehr zerstören als gut machen. Betet und lasst Gott machen, er findet einen Weg. Wenn du wirklich vorhast zu "helfen" schreibe einen Brief für die Eltern an die Schule, du kannst deine Adresse dort hinterlassen und schreiben was du auf dem Herzen hast. Er wird, wenn es Gottes Wille ist den Weg zu wem auch immer finden. Ich VERTRAUE da ganz auf GOTT! Über diesen Satz komme ich überhaupt nicht hinweg: "Ich möchte die Angehörigen zum Glauben bringen"

    Vielleicht glauben ja einige von ihnen an Gott, vielleicht werden auch einige ihren Glauben verlieren durch dieses Unglück??????

    Wenn man sich an der Haut verletzt braucht man ein Pflaster. Wenn die Seele verletzt ist braucht es viel Gebet und Gottes Liebe und Güte die sich wie ein Pflaster um unsere Seele legt.

     

     

    Gottes Handeln sieht so ganz anders aus als wir es uns vorstellen.

    Meine Mutter muß sehr starke Opiate nehmen und hat trotzdem noch Schmerzen. Ich habe dafür gebetet das Gott ihr die Schmerzen nimmt. Irgendwie war ich immer enttäuscht wenn ich mit ihr sprach und sie mir sagte das sie wieder so dolle Schmerzen hat. Nun bete ich und bete ich…….

    Gott schläft nicht! Gestern kam sie in eine Schmerzklinik. Der Arzt der sie untersuchte hatte einen , sagen wir mal besonderen Namen , auf den meine Mutter ihn ansprach. Er heißt Samuel! meine Mutter sagte ihm das mein Vater Emanuel hiess. Um es kurz zu machen: am ende des Gespräches sagte der Arzt, nun habe ich heute ein neues Schwesterchen gefunden und meine Mutter sagte: und ich ein neues Brüderchen.

    Ja, Gott erhört Gebet.

    Manchmal so ganz anders als wir es uns vorstellen.

    Antworten
    1. Hanna

      Karin,

      dankeschön für Deine Worte, die ich  als unglaublich hilfreich empfunden habe. Meine Freundin hat auch ihren Sohn ( 16) verloren und das einzige, was ich ihr weitergeben konnte, war ein sehr persönliches Gebet, das ich auf meine Trauerkarte neben anderen Worten geschrieben habe.

      Antworten
  10. Si

     Laura, woher weißt du denn, dass die Angehörigen der Opfer OHNE Gott sind? Aus welchen Informationen entnimmst du das oder ist das eine reine Mutmaßung? :-(

    Und du kannst davon ausgehen, dass es sehr gute Seelsorger (auch von den Kirchen) vor Ort gibt, sowohl in den Schulen als auch in Haltern. Es wird sich viel gekümmert 

    Antworten
  11. Laura

    Selbst wenn die menschen gott kennen kann ihnen neu bewusst werden dass sie an gott festhalten sollten weil sie merken dass es ihm nicht egal ist wie es ihnen geht. Möglicherweise waren sie einmal gläubig und kommen dadurch zurück zu gott. Vielleicht sind sies auch noch, dann ist das auch gut. Ich hab nichts zu verlieren. Viele menschen reden einfach nur wie schrecklich das alles ist. Wir sollten selber aktiv werden! Ein seelsorger ersetzt meiner meinung nach auch nicht gott!!

    Antworten
    1. Si

      … und ich würde alles Entsprechende unterlassen, den traumatisierten Eltern quasi "vorzuschreiben", wie sie aktuell zu Gott stehen müssen. Sei mir nicht böse, aber solche "Missionierungsversuche" in der Akutsituation können total nach hinten losgehen. VOR Ort ist sehr viel Hilfe, da ist niemand alleine, es gibt Gesprächsangebote und Begleitung, glaub mir.
      WIr können überall auf der Welt beten für die Verunglückten.
      Und wenn du deine Anteilnahme zusätzlich ausdrücken willst, dann schreib doch eine Karte an die Schule mit einem kleinen Gebet.

      Antworten
    2. Karin

      *Wir sollten selber aktiv werden! Ein seelsorger ersetzt meiner meinung nach auch nicht gott!!*

      Wir ersetzen Gott auch nicht. Lass dir versichert sein : GOTT IST DA!

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  12. Ines

    Hallo Mandy und die anderen,

    ich möchte mir hier mal Luft machen, weil ich durchaus nachvollziehen kann dass man diesen Beitrag oder die Idee als "gemschmacklos" empfindet. Ich komme abschließend darauf zurück. Damit möchte ich Dich nicht angreifen, Mandy und schon gar nicht Deine Motive infrage stellen, aber es ist mir ein Bedürfnis auszudrücken, dass andere Sichtweisen ihre Berechtigung haben und wenn dann wie folgt darauf geantwortet wird:

    Ja, Illi, einfach geschmacklos Mitgefühl zu zeigen.

    .. dann zeugt das nicht gerade von Einfühlungsvermögen, welches ich auch in anderen Kommentaren vermisse, u. a.:

    Wieso? Gott wollte es so!

    Ich kann sehr gut verstehen, dass zu diesem Zeitpunkt und mit der vielfach öffentlichen Zurschau-Stellung von Betroffenheit, Menschen ablehnend auf so eine Aktion reagieren. Ich persönlich fände das ohne 'ProChrist' überzeugender, aber ist natürlich Ansichtssache und ich habe Probleme mit folgendem Satz von Dir:

    Es ist mein Wunsch, dass die Menschen aus Haltern am See – die Eltern, die ihre Kinder auf so tragische Weise verloren haben, von Gottes Liebe erfahren! 

    Bitte verstehe mich nicht falsch. Deinen Wunsch in allen Ehren, aber woher weißt Du denn dass diese Eltern Gottes Liebe noch nicht erfahren haben?  

    Mit Briefe schreiben wäre ich vorsichtig. Briefe können helfen und das genaue Gegenteil bewirken. Ich empfehle da auf jeden Fall eine Mutter oder einen Vater darüber lesen zu lassen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Und bei heiklen Fällen sichere ich mich selbst auch ab, lieber einmal zuviel, als zuwenig.

    Abgesehen davon, stimme ich dem Kommentar von Sandra zu:

    Ich denke, das sollte nicht zu zeitig passieren, sie brauchen jetzt erstmal Ruhe und sich selbst. Kann man nur hoffen, dass alle, die nach Frankreich geflogen sind, sich gegenseitig Halt und Trost schenken können. Der Schmerz wird unbändig sein. 

     In diesem Zusammenhang empfehle ich Prediger 3.  

    Zu Lia Nelie:

    hab ich kein Herz, weil ich in dem Zusammenhang nix fühle? Bekommen wir vielleicht viel zu viele Schreckensmeldungen und ich kann nicht mehr?

    Den Schuh' zieh Dir mal nicht an. Wir empfinden unterschiedlich. Möglicherweise ist dieser Vorfall zu weit weg von Dir und deshalb zu abstrakt für Dich. In Deinem Umfeld oder vor Ort würdest Du darauf möglicherweise ganz anders reagieren. Mit den vielen Schreckensmeldungen liegst Du gar nicht so daneben. 

    Ich hoffe meine Bedenken werden nicht zu persönlich genommen. 

    LG, Ines.

    Antworten
    1. Ines

      Ups, habe ewig lang an dem Text gefeilt und war auch woanders. Wenn ich mitgekriegt hätte, das inzwischen schon vielfach (berechtigte) Kritik gekommen ist, hätte ich nichts mehr dazu geschrieben. Nimm es Dir zu Herzen, aber nicht zu schwer. :-) Wir sind alle nur Menschen, Lernende auf dem Weg.

      Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Hallo Ines.

      Danke für Deine Worte und Gedanken. Die proChrist Plakat Aktion läuft ja nun schon eine Weile und wird es auch noch, so bis etwa Anfang August. Denn da müssen die Plakate dann gebucht sein, damit sie im Herbst hängen können. Und so bin ich immer mal wieder auf der Suche nach Standorten, wo die Plakate gut hinpassen. Das sind natürlich auch erstmal die Städte, wo proChrist Veranstaltungen stattfinden, aber auch andere. Jeder kann ja mitmachen und sich auch selbst einen Standort aussuchen. 

      Als ich gestern die Nachrichten sah, bekam ich das auf Herz, dass genau dort ein Plakat hängen soll. Bei dem Motiv (es gibt acht Stück zur Auswahl) musste ich nicht lange überlegen … nicht nur in Haltern gibt es Menschen, die schlimme Sachen erleben und in Trauer stecken. Die gibt es in jeder Stadt und die wenigsten Schicksale bekommen soviel Aufmerksamkeit in den Medien.

      Ich wünsche mir das jeder Mensch, egal wo er lebt oder was er erlebt hat, Gottes Liebe erfährt. Wenn er das schon tut, dann ist das doch umso schöner. Meine Aussage, die Du zitierst, soll nicht aussagen, dass die Menschen Gottes Liebe nicht erleben … ich wünsche es ihnen von Herzen.

      Ich verstehe gut, wenn jemand mit diesem Plakat nichts anfangen kann. Wahrscheinlich ist das in den meisten Fällen sogar der Fall. Gottes Liebe habe ich in meinem Leben immer wieder erlebt, doch manchmal gab es Momente da bestimmte die Trauer und der Schmerz auch mein Leben. Ich habe meine beste Freundin vor einigen Jahren verloren – wir kannten uns über 15 Jahre, waren fast täglich zusammen, haben viel miteinander geteilt …. es war so ungerechter Tod. Ein langes Sterben. 

      Mir waren alle Plakate die sonstwo hingen scheißegal … die hab ich gar nicht beachtet. Letzendlich könnten wir die ganze Stadt tapazieren, wenn Gott nicht in bestimmten Momente Menschen damit berührt, bringt das rein gar nichts. 

      Ich bete und hoffe das die Menschen in Haltern in Ruhe trauern können, sich die Medien zurück ziehen und ihre Hoffnung niemals verlieren.

      Alles Liebe!
      Mandy

       

      Antworten
      1. Ines

        Hallo Mandy,

        schön, dass Du geantwortet hast. Ich glaube mit dem Plakat habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Inhaltlich habe ich da kein Problem mit, nur in dem Zusammenhang eine 'ProChrist' Veranstaltung zu bewerben, finde ich fragwürdig. Allerdings maße ich mir kein Urteil darüber an; wenn Du das aufs Herz gelegt bekommen hast, dann habe ich das nicht zu bewerten.

        Du leistest hier sehr gute Arbeit und ich habe Achtung davor. 

        Alles Liebe, Ines.

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Klar. Letzenendlich steht bei dieser Plakatkampagne ja auch nicht die Veranstaltung im Vordergrund, sondern  die Message von seiner unendlichen Liebe! Genau das mag ich daran und das ist ein etwas anderes Konzept als es bisher war, denn da wurden gezielt die Veranstaltungen beworben.

          Wenn Du mal auf die Webseite gehst, die auf dem Plakat steh: http://www.liebe-ohne-ende.de ich find die richtig toll!

          Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann zu einer Veranstaltung gehen (in Haltern ist bisher allerdings keine) – keiner wird gedrängt und auf dem Bildschirm hat man eben auch nicht zuerst alle Termine und "Komm doch vorbei" – sondern da wird erklärt wie geliebt der Mensch von Gott ist.

          Danke für Dein Lob, was ich sehr zu schätzen weiß Ines.

          Lieben Gruß
          Mandy

          Antworten
        2. Colin

          Hallo liebe Ines,

          ist doch cool, wenn Du Deine Meinung hier zum Ausdruck bringst, ist cool und legitim. Eins von mir dazu: Ich habe mein Leben vor Jahren während einer ProChrist-Veranstaltung in der Münchner Olympiahalle vorne vor dem Lichtkreuz JESUS übergeben. Hätt ich nie geglaubt, dass ich dies vor zigtausend Menschen mal tun würde; doch ER hat mich gerufen und ich hab ihn rufenn hören, war wohl, was selten vorkommt bei mir, war wohl mal in der Lage zuzuhören. :-) Ich wünsche Dir GOTTES reichen Segen.

          Colin

          Antworten
          1. Ines

            DANKE, Colin,

            Deine Worte tun gut und das wünsche ich Dir auch: GOTTES SEGEN. :-) Schön zu lesen, wie das bei Dir auf der ProChrist Veranstaltung war. Ich bin ja davon überzeugt dass man Gottes Ruf nicht überhören kann, aber man kann sich dafür oder dagegen entscheiden. ;-)

            Ihr lieben Mitarbeiter wisst schon dass ihr selbst ein Segen seid?! Ohne euch in Anspruch genommen zu haben, möchte ich einfach stellvertretend mal DANKESCHÖN sagen, dass ihr euch die Zeit nehmt für den Menschen.  

            Unbekannterweise, aber eines Geistes, Ines.

            Antworten
  13. Olaf

    Laura, ich stimme mit Si Schu völlig überein.
    Das kann völlig nach hinten los gehen, wenn Du anfängst Briefe an die Angehörigen zu schreiben, die Du weder kennst, noch zu Ihnen einen Bezug hast.
    Die größte Kraft ist das Gebet. Und durch den Heiligen Geist haben wir einen heißen Draht nach Oben und zu jeden Menschen, der nach der Hilfe Gottes wortwörtlich schreit.
    Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fällt, hat Jesus uns aufgetragen. Und das hat Jesus in seiner schwersten Stunde uns aufgetragen. Deshalb bete für die Angehörigen !
    Das ist viel mehr als Briefe schreiben. 

    Antworten
    1. Laura

      Ich glaube, dass es niemals falsch ist, menschen von jesus zu erzählen. Gebet ist gut, gar keine frage, aber manchmal müssen wir selber aktiv werden. ein pastor erzählte mal die geschichte von einem mann, der große finanzielle schwierigkeiten hatte. der pastor fing an zu beten. währenddessen sagt gott zu ihm "Hör auf zu beten! Du hast genug geld, gib ihm etwas ab!" vielleicht verdeutlicht das meine intention..

      Antworten
  14. Karin

    Ich bitte dich Gott den Menschen dort Ruhe und Frieden zu geben, wenn sie vielleicht auch jetzt deine Nähe nicht so wahr nehmen. Vielleicht merken sie in ein paar Wochen oder Monaten dass DU da warst, das DU da bist, einige werden dich kennen und zu dir rufen, vielleicht begeben sie sich die, die dich nicht kennen auf die Suche nach dir. Danke das DU Vater im Himmel immer vor Ort bist , das Du niemanden aus den Augen verlierst. Danke auch für die vielen Menschen die im Gebet dabei sind.

    Vater, ich bitte dich , halte die Menschen fern die den Hinterbliebenen nicht gut tun, sie haben so schwer zu tragen, verhindere weiteres Leid.

    Ich weiß das du sie mit DEINER Liebe zu dir ziehst und umgibst und das Du sie niemals los lassen wirst.

     

    Amen

    Antworten
  15. Roswitha

    Gekreuz(siegt) du bist ein wundervolles liebend mitfühlendes Gottes Geschöpf.Deine göttliche Inspiration durch pro Christ ebenso wundervolle Geschöpfe,durch deren Plakat den Angehörigen-ihren Verlust ihrer Liebsten die nun bei Gott im Paradiese sind,sich v Gott dadurch getröstet sehen dürfen.

    Antworten
  16. MoGesine

    Liebe Mandy, liebe Laura und alle anderen :-),

     

    als Erstes (gilt Dir Mandy), die Botschaft mit einem Plakat finde ich gut. Stehe  aber auch etwas ratlos der Botschaft gegenüber. Ich verstehe sie schon richtig, denke aber: Möchte ich an den Tagen, wo ich mal den Schmerz (und alle anderen Gefühle die damit einher gehen….) etwas vergessen kann, wo mir nicht der A… voller Tränen hängt oder……, daran erinnert werden mir dieser Botschaft? Bin etwas zwiegespalten, mit der Aussage des Plakates. (Unendlich geliebt, gehalten oder getragen wäre irgendwie schöner……).

     

    Und Laura, ich bitte Dich von ganzem Herzen von Deinem Vorhaben abzusehen. Hier ist vieles geschrieben worden, was ich auch geäußert hätte. Deshalb werde ich es auch nicht wiederholen.

    Aber weißt Du was für ein unsagbarer Schmerz das ist, wenn du ein Kind verlierst? Lass es das einzige Kind sein, vielleicht sogar das Einzige was du je bekommen konntest aus rein biologischen Gründen (alles möglich), vielleicht hat eine Mutter monatelang im Krankenaus gelegen, nur um das Kind nicht zu verlieren. Vielleicht hat oder vielleicht hat oder ….. jede/s Geschichte / Schicksal ist ein/e andere/s. Was wissen wir denn schon ? (Vielleicht hatten die 2 Lehrerinnen selbst  auch Kinder, vielleicht waren sie sogar alleinerziehend?)

    Hast Du schon mal die Schreie von Müttern gehört, wenn sie ihr Kind ganz plötzlich verlieren ? Weißt Du wie sich das anfühlt, kannst Du es selber fühlen ?

    Weißt Du durch welche Täler sie schreiten werden wie Wut, Schmerz, Trauer, sich selbst wie tot fühlen, andere Familien sehen mit ihren Kindern und diesen Anblick kaum ertragen, immer wieder Erinnerungen an schöne oder auch stressige Momente, das Lachen nicht mehr hören dürfen, die kleinen Frotzeleien, die Eigenarten die einen zur "Weißglut" bringen können und die man trotz alledem lieb gewonnen hat etc….

    Jeder Geburtstag, Todestag, jedes Weihnachten etc…..wo man daran erinnert wird…

    Es ist ein langer Gang durch die Wüste und selbst wenn du eine Oase findest, stillt sie nicht Deinen Durst und eine urbare Fläche nicht Deinen Hunger. Gerade in der Anfangszeit überhaupt nicht, aber vielleicht mit den Jahren immer mal wieder mehr oder auch mal wieder weniger. Was wissen wir schon ? Und wer sind wir, dass wir ihnen sagen, wie, was und zu welchem Zeitpunkt sie glauben sollen ?  

    Jeder dieser einzelnen Hinterbliebenen hat ein Recht auf seinen eigenen Weg. Ich für mich kann nur sagen, dass ein missionarisches Tun, mich im verkehrten Moment erwischt, auch dazu veranlassen würde, den "Missionar vom Hof zu jagen", wenn mir danach sein sollte, den ganzen Wald der Erde vor Wut zerhacken zu wollen, weil ich gerade nicht wüßte wohin mit ihr. Und glaube mir, diese Wut werden sie verspüren. Und sollte wirklich der Copilot absichtlich das Flugzeug in den Abgrund geflogen haben, dann wird sie wahrscheinlich noch größer sein.

    Ich hoffe, dass sie es schaffen es irgendwie gemeinschaftlich zu verarbeiten, da es eben kein Einzelschicksal ist. Wäre es eines, würden sie wahrscheinlich, wie schon in einem anderen Beitrag ähnlich erwähnt, später damit sogar allein (also ohne "Bodenpersonal") fertig werden müssen, wie es immer wieder passiert.

    Auch glaube ich, dass sie, das was da passiert ist, gerade einmal so halb realisiert haben. Sie stehen unter Schock. Im Kopf also rational ist das vielleicht irgendwie angekommen aber fassen können sie es wahrscheinlich noch garnicht. Und die Seele, liebe Laura, hinkt immer hinterher. Wenn du es vermagst, glaube  mir. Ich würde das alles nicht schreiben, wenn ich nicht ähnliches erlebt hätte.

    Ich meine das ganze auch nicht böse. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass eine Umarmung, ein fester Händedruck in so einer Situation hilfreicher sein können, als jedes Wort, denn für das, was da passiert ist, findet man eigentlich keine Worte. Ich glaube, dass es sie sprachlos macht und sie sehr lange brauchen werden, um dafür Worte zu finden. Beten ist das einzige, mit dem wir ihnen helfen können.

     

    So ich drück Dir jetzt mal ganz fest die Hände und Gott segne Dich und Mandy und alle anderen Leser hier.

     

    Liebe Grüße

    Gesine

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  17. Brüller

    Meine Güte da läuft diese Plakataktion seit Wochen und Mandy macht sich Gedanken wo die Plakate hängen können und bekommt aufs Herz genau dieses Motive dahinzuhängen und es wird gequatscht und gequascht …. betet doch stattdessen einfach mal dass Menschen dadurch angesprochen werden!! Ich tue es jedenfalls!

    Antworten

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