Beten UND Handeln!

Ich habe jetzt lange überlegt, aber mir fällt nicht mehr ein, um was es damals ging, als ich Gott eines Tages fragte: "Gott, warum machst Du nichts?"

Es war ein Thema das mich beschäftige und wo sich anscheinend nichts änderte. Die Antwort, die ich von Gott bekam, beschämte und beeindruckte mich zugleich. Ich kann mich bis heute gut an seine Worte erinnern: "Ich habe doch etwas gemacht  – ich hab Dich gemacht, Mandy!" 


Ich war beschämt, weil ich mal wieder feststellte, dass auch mein Handeln wichtig ist und beeindruckt, weil Gott mir genau das zutraut!

Man sagt: "Jeder ist sein Glückes Schmied!"  – ganz aus der Luft gegriffen ist dieses Sprichwort nicht.

Wenn Du einsam bist, aber immer nur Zuhause hockend betest, dass sich daran etwas ändert, Du jedoch keine Versuche unternimmst, Dich irgendwie unter Leute zu begeben … dann wirst Du wahrscheinlich über kurz oder lang noch einsamer werden. Ist Gott dann daran schuld?

Wenn Du arbeitslos bist und betest, dass Du einen tollen, neuen Job bekommst, aber Dir nicht die Mühe machst, Bewerbungen zu schreiben …. Kannst Du Gott dann ernsthaft vorwerfen, dass er nichts tut?


Das Vater Unser ist zwar ein alter Schinken, aber noch immer ein gutes Vorbild in Sachen beten!


Im Matthäus, Kapitel 6, Verse 9-13 kannst Du es nachlesen.

Jesus sagt, dass wir dafür beten sollen, dass das Reich Gottes kommen soll, nicht nur im Himmel, sondern auch auf der Erde. Und wir sollen heute für "unser tägliches Brot" beten. Verstehst Du? Es geht nicht nur darum, dass DU was zu futtern hast und Dein Lebensunterhalt gesichert ist – sondern Du sollst auch an die Leute in Deinem Umfeld denken. Es geht nicht um ein fettes Steak, sondern um einfaches Brot. Nicht um das Brot von morgen oder vom Freitag. Sondern lediglich um das Brot von heute!

Wir sollen beten, dass Gott uns so vergibt, wie wir anderen vergeben. Was für ein wichtiger Punkt! Oder erwartest Du tatsächlich, dass Gott Dir vergibt, während Du nicht bereit bist, anderen zu vergeben? So wie Du andere verurteilst, wirst Du auch selbst verurteilt werden (Matthäus 7, 1-5).


Ich finde es interessant, dass Gott von uns auch das erwartet, was wir von ihm erwarten!


Es gibt so viele Möglichkeiten, zu beten & aktiv zu handeln!


Wenn Du Segen erwartest, dann gehe los und segne mit Deinen Händen andere Menschen! Leg ihnen die Hände auf und bitte Gott um seinen Segen! Wenn Du dafür betest, dass weniger Menschen auf der Welt hungern – dann fang an, Obdachlosen in unserem Land ein Brötchen und 'ne Banane zu schenken!

Wenn Du gegen Abtreibung und für das Leben bist, dann lass uns alleinerziehende Mamis unterstützen und Pflegekinder aufnehmen! Wenn Du dankbar bist für Gottes geniale Schöpfung, dann bepflanze Deinen Garten oder kaufe möglichst lokal gewachsenes Obst und Gemüse!

Wenn Du gegen Krieg bist, dann fang damit an, Flüchtlingsfamilien nicht nur ein Land zum Leben zu ermöglichen, sondern ihnen ein Zuhause schenkenWenn Du für weniger Kriminalität bist, dann lass uns Menschen im Knast besuchen und überlegen, wie Integration funktionieren kann und wir das gemeinsam umsetzen können!

All das sind Beispiele und nicht die Lösung aller Probleme! Doch es ist so wichtig anzufangen und sich ernsthaft Gedanken über das zu machen, wofür man überhaupt betet! Wir schreien zu Gott, weil wir Hilfe brauchen! Und Gott möchte in und durch uns arbeiten – das ist meine Überzeugung, die ich (er)lebe! 


Wir haben einen großartigen Gott, der mit Dir im Team die Welt verändern möchte! Sei dabei!
 

"Wer an mich glaubt, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere … "

- Jesus im Johannes 14, 17 NLB

 

Alles Liebe und fetten Segen!

​Deine Mandy

 

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 23. Februar 2015 veröffentlicht.

61 Gedanken zu „Beten UND Handeln!

  1. Klaus

    Gott hat heute bei Sonnenaufgang einen Regenbogen an den Himmel gesetzt, er hat heute drei Bücher über Jesus ins Ausleihregal gestellt, und … was hat er für Dich gemacht ? – Danke Mandy <3

    Antworten
  2. Karsten

    Es tut mir leid, aber ich glaube, in diesem Artikel vermittelst Du eine falsche Auffassung vom Christ-Sein, Mandy. Maßgeblich ist doch allein Gottes Wort an uns – die Bibel. Und aus der geht nicht hervor, daß wir diese Welt verändern sollen, sondern im Gegenteil, daß wir sie gar nicht selbst verändern können. Das wird erst Jesus Christus bei seiner Wiederkehr tun, und darauf bezieht sich meines Wissens auch im "Vater unser" das "dein Reich komme", nämlich auf das tausendjährige Reich, das erst der Herr Jesus selbst aufrichten wird. Oder liege ich da falsch?

    Wir sollen uns von der Welt absondern ("heilig sein" bedeutet abgesondert), die der Machtbereich des Teufels ist und in der es nun in der Endzeit immer schlimmer zugehen wird, wie es ja in der Bibel prophezeit ist. Als Kind Gottes ist man nur noch Gast in dieser Welt, ein Fremdling, der hier kein "Bürgerrecht" mehr hat. Gott erwartet von uns nun himmlische Gesinnung, nicht irdische. Unser Auftrag, wegen dem wir noch hier sind, ist, Jesus Christus als Herrn und Retter zu bezeugen und die Rettungsbotschaft weiterzusagen, damit noch möglichst viele Menschen gerettet werden.

    Natürlich sollen wir in unserem Umfeld Gutes tun, so wie der Herr uns die Gelegenheiten dazu praktisch vor die Füße legt, damit wir darin wandeln (so steht's in der Bibel, und so läuft es auch), Aber Weltveränderung ist ein falsches Evangelium und damit ein sehr schwerwiegender Irrtum, der von Irrlehrern verbreitet wird. Laßt uns deswegen wachsam sein in diesen letzten Tagen, wo es auch mit unbiblischen Strömungen und Irrlehren besonders schlimm ist. Wir sollten uns sorgfältig an Gottes Wort halten.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Karsten,

      wir zwei hatten dieses Thema glaube ich, vor einiger Zeit schon mal. Ich denke wir Menschen sollen Salz und Licht sein und das sollte sich auch praktisch zeigen! Nicht in dem wir versuchen die Welt zu retten, sondern in dem wir die Welt um uns herum mit Gottes Liebe prägen. Es eben nicht nur bei frommen Worten belassen, sondern leben was wir glauben = Salz und Licht sein! Denn da wo wir Salz und Licht sind, fängt sein Reich an. 

      Mit dem tausendjährigen Reich; dass musst Du mit Theologen diskutieren. Da kenne ich mich nicht bis ins letzte Detail aus. 

      Wenn Du das was ich glaube und lebe als Irrlehre bezeichnest, nehme ich das mal als wohlgemeinten Rat von Dir zur Kenntnis, um meinen Standpunkt zu überprüfen. Ich bitte Dich aber auch, dass selbst zu tun, denn ich halte Deine Aussage auch für gefährlich. 

      Jesus war neben seinen Predigten ein praktischer Typ, ein Ermutiger und Heiler. Einer der nicht nur rum saß, sondern mit den Menschen unterwegs war. 

      Es ist gut und richtig, dass Du Dich an die Bibel hälst – doch jeder liest sie eben durch seine Brille und versteht immer nur ein Bruchstück davon.

      Ich erinnere mich gerade an Verse wie: "Wir sollen Täter und nicht nur Höhrer des Wortes sein" – Jakobus 1, 22.

      Oder auch: "Was ihr an einem von meinen geringsten Brüdern oder an einer von meinen geringsten Schwestern zu tun versäumt habt, das habt ihr an mir versäumt.‹  Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes getan haben, empfangen das ewige Leben.« – Matthäus 25, 45-46

      Ich denke wichtig ist es mit Gott im Gespräch zu bleiben und ihn zu fragen, wo und was wir tun können! Nicht zuletzt ist Nächstenliebe ja auch etwas was einem selbst total viel Freude machen kann :-)

      Alles Liebe für Dich!
      Mandy
       

      Antworten
      1. Karsten

        Hallo Mandy,

        keine Sorge, ich will auch keine endlose theologische Diskussion führen. Nichts von dem, was Du sagst, habe ich bestritten oder will ich bestreiten, und ich sage auch nicht, daß Dein Glaube eine Irrlehre ist. Es schleichen sich nur schnell gefährliche Irrlehren ein, weshalb wir wachsam am Wort Gottes bleiben müssen. Ich meine, daß es sehr wichtig ist zu beachten, daß wir im heilsgeschichtlichen Abschnitt der Gemeinde leben, wofür die Apostelbriefe maßgeblich sind, mit dem Evangelium, wie erst Paulus es empfangen hat. Sicher ist Jesus unser Vorbild, und zu guten Taten habe ich mich ja oben schon geäußert. Und die Liebe ist auf jeden Fall das Wichtigste. Aber die Gemeinde hat eine spezielle Ausrichtung, die Jesus in den Evangelien noch nicht verkündigt hat. Und er tat Zeichen und Wunder wie Krankenheilungen, was aber wesentlich dem Beweis diente, daß er der Messias ist. Man kann nicht einfach alles so 1:1 übernehmen oder nach Belieben, sondern muß darauf achten, was wann galt oder gilt. – Es gibt heute viele Verführer, die geschickt versuchen, uns zu täuschen, und wenn wir da nicht ganz genau sind, werden wir verführt und geraten auf gefährliche Abwege – und davor hat Jesus uns an erster Stelle gewarnt. Worauf ich mich bei Deinem Artikel beziehe, habe ich ja oben schon geschrieben.

        Nimm es also bitte nicht persönlich oder als Angriff auf Deinen Glauben, der auch mein Glaube ist.

        Liebe Grüße und Gottes Segen Dir!

        Karsten

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Hallo Karsten,

          ich denke das sehen wir ja ganz ähnlich und vielleicht ist manches auch einfach ein Formulierungsmissverständnis.

          Ein Typ, der mich ungemeint fasziniert in Sachen Nächstenliebe ist Shane Claiborne  – falls Du mal Bock drauf hast, lies mal sein Buch: "Ich muss verrückt sein, so zu leben." – einfach gut!

          Alles Liebe!
          Mandy
           

          Antworten
    2. Susanne

      Hallo Karsten,

       

      unser Pfarrer hat dazu eine schöne Predigt gehalten. "Heilig" bedeutet "zu Gott zugehörig". Und das Reich Gottes blitzt immer wieder auf Erden auf, wenn wir einen Menschen zum Lächeln bringen, jemanden eine Freude machen, ihm helfen oder einfach etwas Gutes tun. In dieser Glückserfahrung liegt ein Blick in das Ewige Reich Gottes.

      Antworten
  3. Elvira

    Also, ich habe Mandy einfach so verstanden, dass wir Christen es sind, die praktisch an unserem Platz etwas für die Menschen tun können, mit Gottes Hilfe.

    Es geht ja gar nicht darum die ganze Welt verändern zu wollen, sondern, dass ich mich von Gott gebrauchen lasse. Es sind oft die Kleinigkeiten, die uns direkt vor den Füßen liegen.

    Ich tue ES mit Jesus, für Jesus mit betendem Herzen, und dabei bin ich keineswegs perfekt.

    Jetzt habe ich grade ein Notizbuch herausgesucht, da habe 1994 folgendes notiert.

     

    Wenn du das Land in Ordnung bringen willst,

    musst du die Provinzen in Ordnung bringen,

    – Provinzen

    – Städte

    – Familien

    – deine eigene Familie

    Wenn du deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,

    musst du – dich –  in Ordnung bringen.

    So einfach ist das.                                                                  Verfasser unbekannt

    Ich denke, mit Veränderung ist doch einfach gemeint, das Gute zu tun, das für den Einzelnen möglich ist. Und wer freut sich nicht, wenn er selbst Gutes erfährt? Gott selbst bewegt unser Herz.

    Seid gesegnet,  den Gottes Gnade ist Jeden Morgen NEU

     

    Antworten
    1. Karin

      Wenn du deine eigene Familie in Ordnung bringen willst,

      musst du – dich –  in Ordnung bringen.

      So einfach ist das.

      —————————————————

      Wenn du nun eine scheiss Familie hast die nicht in Ordnung zu bringen ist, bist immer DU die SCHULDIGE , weil wenn du nicht in Ordnung bist kannst du deine Familie nicht in Ordnung bringen!

      Der Fehler liegt dann immer bei DIR!
       So einfach und so scheisse!

      Antworten
      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Hallo Karin, 

        wir alle sind schuldig und können gar nichts allein in Ordnung bringen. 

        Ich finde aber, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen: Ich bin SCHULDIG vor Menschen oder ich bin SCHULDIG vor Gott. 

        Ich habe mich jahrelang schuldig vor Menschen gefühlt. Das war einfach schrecklich, so zu leben. Heute weiß ich, dass ich schuldig vor Gott bin und ihm meine Sünden hinlegen darf und ihn um Vergebung bitten darf. DAS befreit. 

        Schuld vor Menschen kann einen innerlich zerstören. 

         

        Antworten
      2. Mandy Artikelautor

        Hallo Karin.

        Solltest Du das aus meinem Blogartikeln schließen, lies ihn nochmal! Wenn das Deine Überzeugung oder Erfahrung ist, ist das schlimm.

        Natürlich können oder müssen wir auch bei uns selbst schauen, was vielleicht besser laufen könnte und es dann auch tun. Doch kein Mensch ist dafür verantwortlich, wie sich andere verhalten – mal abgesehen davon, wenn er andere manipuliert ….

        Ich wünsch Dir alles Gute!
        Mandy

         

        Antworten
      3. Mandy Artikelautor

        Hey Karin,

        ich nochmal – habe eben erst geschnallt, dass Du Dich auf Elvira's Gedicht beziehst. Da verstehe ich den Kommentar. Ich habe als Admin eine andere Sicht auf die Kommentare und es nicht Blick, dass es als Antwort auf Kommentar gemeint war. 

        Wenn es nur so einfach wäre …. ja … 

         

        Antworten
      4. Elvira

        Liebe Karin, ich kann dich sehr gut verstehn, denn auch in meiner Familie ist längst nicht alles gut, aber ich bin auf dem Weg mich von Gott verändern zu lassen.

        Früher hat auch mal eine Frau zu mir gesagt, dass ich wohl nicht genug glaube, sonst wäre mein Mann auch längst gläubig. Dank der Gnade Gottes bin ich frei von diesen Gedanken.

        Nun, und ich bin auch schon sehr lange auf dem Glaubensweg und ich spüre immer mehr, dass ich selbst Veränderung brauche,  aber für den Moment bin ich in Gottes Augen     jetzt      wertvoll wie ich bin. Und dafür bin ich sooo dankbar, denn in dieser Liebe will ich mich gern verändern lassen.

        Es tut mir leid, wenn du was falsch verstanden hast.

        Lass dich ermutigen und gib trotz allen Widerständen nicht auf.

        Antworten
        1. Karin

          In der Tat meinte ich das Gedicht, es kommt bei mir wie eine Ohrfeige an. Mich in Ordnung bringen, schön und gut, doch wann bin ich in Ordnung?  Was muß ich ändern um in Ordnung zu sein? Kann ich das selber ändern, oder kann das nur Jesus? Da kommt leicht der Gedanke auf: Ich bin nicht gut genug, ich brauche überhaupt nicht erst anfangen….. Familie, Städte, Provinzen sind dann in weite Ferne gerückt. Ich weiß das dem nicht so ist!!!!!  Es mag aus meiner Vergangenheit kommen das ich so allergisch auf das Gedicht reagiere. Tut mir leid, war sicherlich gut gemeint von  Elvira.

          Antworten
          1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

            Hallo Karin, das kann ich gut nachvollziehen. 

            Ich bin sicher, dass man immer konkrete Menschen vor Augen hat, wenn es darum geht, “sich in Ordnung zu bringen”. Es gibt ja  Verhaltensweisen, die definitiv anderen schaden oder Gemeinschaft unmöglich machen. 

            Aber es gibt eben auch den Vergleich mit dem Balken und dem Splitter. Prompt handelte auch die Predigt unseres Pastors am WE wieder davon. Kümmere Dich erst um Dich, bevor Du auf andere zeigst. Es geht also darum, zu akzeptieren, dass wir alle fehlbar sind und auch tatsächlich Fehler machen. Zu schnell urteilen, zu schnell richten, etc. 

            Ich selbst halte es für bewundernswert, wenn jemand so großen Frieden in sich trägt, dass er alle anderen stehen lassen kann. 

            Wenn man aber natürlich schon in seinem eigenen kleinen Umfeld nur für Streit und Hass sorgt, können Provinzen und Länder niemals heil werden …. fang also im Kleinen an. Bei Dir. Ich denke, man merkt, ob man selbst in Ordnung ist daran, dass man wenig Wut und Zorn auf andere hat, dass man wenig Wut und Zorn auf sich selbst hat. Wenn man aber viel mit Wut und Zorn lebt, verletzt man automatisch andere und man wird für deren Bedürfnisse blind. 

            Jeder Mensch braucht Liebe und Anerkennung. Und nur in einem guten Umfeld sorgen Menschen dafür, dass JEDER Liebe und Anerkennung bekommt. Dann ist man nicht mehr nur darauf fixiert, es selbst zu bekommen, sondern man teilt es auch aus. 

            Die feinen Nuancen des “In Ordnung sein” spielen dann erstmal keine so große Rolle mehr. So sehe ich das. Weil wir alle Fehler machen. Täglich. 

            Und … alles kommt aus unserer Vergangenheit :-)

            Alles Liebe für Dich, Karin.

            Sandra 

            Antworten
  4. Lyd F.

    Hallo,

    ich finde es gut, dass auch der praktische Aspekt betont wird: Dass wir anderen helfen sollen, die Hilfe benötigen (meinem Nächsten, siehe: Lk 10,25 ff.). Das kann sein, dass es Essen, Mithilfe, ein offenes Ohr ist – und eben auch das Evangelium.

    Zusätzlich möchte ich noch ergänzen:

    Wir haben nicht die volle Verantwortung für die gesamte Welt. Wenn ich allen immer helfen würde, würde ich einem Burnout erliegen. Jesus ist für die Welt gestorben. Ihm kann man die Sachen gut anvertrauen und schauen, inwiefern man selber anpacken kann.

    Wenn ich Jesus darum bitte, gibt Er mir die nötige Kraft und Liebe für die Menschen um mich herum – und auch dafür, mich zu lieben und meine Grenzen zu achten.

    Letztenendes muss man eben sich selber überprüfen:

    – Bin ich gerade zu sehr um mein eigenes Wohl bedacht und bin zu faul oder feige, um mich für andere einzusetzen?

    – Oder bin ich auch gerade zu aktivistisch und bin auch sehr rücksichtslos gegenüber meiner Gesundheit und den Aufgaben/Angehörigen, die ich sonst noch habe?

    Ja, das ist echt spannend, dass im Vaterunser öfters diese Gegenüberstellungen gemacht werden – Gottes Tun und mein Tun müssen auch zusammen passen. Danke für den Gedanken!

    Antworten
  5. Cornelia Johannsen - Potzkai

    Wir haben die Herrlichkeit Gottes in uns! Das heist beim Hände auflegen bringe ich Gottes liebe und heilende Herrlichkeit an den Menschen. Die Berührung mit Gott bleibt nie ohne Folgen das ist mein erleben und das ist mein Zeugniss. 

    Antworten
  6. Steffi

    Gerade bei den Beiträgen, die zerpflückt und korrigiert werden, habe ich persönlich das Gefühl, sie genau so verstanden zu haben, wie sie gemeint waren.
    In diesem Sinne: Prüfet aber alles und das Gute behaltet.

    Antworten
  7. Claudia

    Es geht doch einfach darum, dass wir ETWAS tun für andere. ETWAS, dass in unserer Möglichkeit, in unserer Kraft liegt. ETWAS, das wir von Herzen und für jemanden Anderen tun … oder auch für uns, damit wir wir wieder zu Kräften kommen. 

    Das alles ist sicherlich nicht immer leicht für uns, je nach Situation. Aber der Wille und der Versuch allein zählen ….

    Antworten
  8. Rainer

    “Gott, warum machst du nichts? ” Das frage ich mich auch fast täglich – und wahrscheinlich ganz viele andere Christen ebenso. Das tolle ist – Mandy hat es wunderbar erklärt – jeder von uns bekommt darauf eine ganz persönliche Antwort. Wichtig finde ich dabei nicht aufhören zu fragen und zu handeln – weil mit Gottes Segen immer was geht …

    Antworten
  9. Frank

    Mich hat Gott nicht gemacht. Ich habe Gott gemacht. Und wenn ihr nicht langsam zur Vernunft kommt, dann bekommt euer Märchenerzähler von mir Hausarrest.

    Antworten
  10. Claudia Schneider

    Na denn, ich glaube ich tue sehr wohl genug für andere. Das Thema für mich persönlich sollte also lauten: tu´endlich was für Dich selber, etwas was Dir wirklich Freude bereitet und denke nicht immer nur an Andere und wie Du denen helfen kannst. Hilf´Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Keineswegs zynisch gemeint, doch wirklich nur allzu wahr, was mich jetzt hier betrifft, wenn ich den Sinn dieses Thema´s richtig verstanden habe, oder?

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Liebe Claudia, 

      es ist immer wichtig, auch etwas für sich selbst zu tun. Also ja, los, tue etwas für Dich. Denn wer immer nur für andere da ist, brennt aus. 

      Ich erlebe das in der Gemeinde, in Vereinen, überall, wo Menschen zusammenkommen. Es sind häufig immer die gleichen, die Dienste übernehmen. Und es funktioniert auch ganz lange, zu sagen, ich tue es für Gott. Aber wir alle kommen an den Punkt, an dem wir “fühlen” (weil wir kraftlos werden), die anderen könnten jetzt auch mal was für Gott tun ;-)

      Ich finde, das Wort EINANDER ist ein sehr wichtiges Wort. Dient EINANDER. Nehmt EINANDER an. Und so weiter. 

      Ich erlebe es so: Jemand, der für sich selbst gut sorgt, sorgt auch mit Freude für andere. Jemand, der nur für sich sorgt, ist ein Egoist. Und jemand, der nur für andere sorgt, brennt in der Regel irgendwann aus. 

      Jemand, der Gott dient, findet Frieden. 

      Antworten
    1. Colin

      Schon sooo alt – moin moin liebe Lea, wird allerdings noch immer gelesen. :-) Leider lebe ich in München, sonst würde ich mal vorbeischauen. Das klingt wirklich spannend und vor allem engagiert, schau ich mir am Wochenende mal ganz genau an. Danke für’s Teilen und hab ein gesegnetes Wochenende

      Colin

      Antworten
  11. Claudia

    Wenn ich die Nachrichten anschaue, wo Naturkatastrophen zu sehen sind, Krankheiten, Behinderungen, Epidemien… alles Dinge, die Menschen gar nicht selbst geschaffen haben KÖNNEN – und Gott tut NICHTS dagegen – obwohl er allmächtig ist – wieso betet ihr so jemanden an?

    Antworten
  12. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

    Hallo Claudia

    Man kann das so sehen oder umgekehrt. Würde Gott nicht seine schützende Hand immer wieder über uns halten, dann wäre die Welt schon lange zu einem Ende gekommen. Denn nach der Bibel hat eine anderes Wesen alle Interessen die Werke Gottes zu zerstören und durcheinander zu werfen. Nach der Bibel steht die Erde unter der Macht von diesem Wesen (Matthäus 4,9) und Gott versucht diese Welt werbend zurückzugewinnen.

    Hanspeter

    Antworten
  13. Claudia

    Dann ist dieses andere Wesen mächtiger als Gott, Hanspeter?

    Sonst würde die Welt nicht mehr so aussehen, wie sie nunmal aussieht.

    Und wo enau hält Gott seine schützende Hand über uns? Wir leiden und sterben wie eh und je. Schon Kinder hungern, sind behindert, werden krank und Opfer von Naturgewalten.

    Und Gott tut GAR NICHTS.

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

      Hallo Caudia

      Gott respektiert unsere Entscheidungen. Er respektiert auch den vorläufigen Machtbereich vom Gegenspieler. Jesus wiederspricht ihm nicht, dass er nicht die Macht über die Reiche der Welt hat. Hätte Gott nicht seine schützende Hand über dir gehalten, dann wärst du vielleicht nicht mehr. Oder hast du noch keine Bewahrungen erlebt? Jeder Atemzug ist ein Geschenk. Gott tut mehr als wir denken. Die Frage ist nur, ob wir es auch sehen wollen.

      Hanspeter

      Antworten
    2. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Dieses "andere Wesen" ist nicht mächtiger. Aber er herrscht in den Herzen von ganz vielen Menschen. Und nur der, dessen Herz voll Bösem ist, tut auch Böses.  Das bereits Kinder hungern, als Beispiel, müsste definitiv nicht mehr sein. Das ist erwiesen. Auch hier ist die GIER von MENSCHEN verantwortlich, dass der Hunger in der Welt nicht abgeschafft wird.  Behinderungen und Krankheiten sind wieder ein anderes Feld. Letztlich ist jeder gesunde Mensch ein Wunder. Und für ganz viele Krankheiten und für viel Leid ist der Mensch verantwortlich.  Dank der modernen Medizin werden Menschen geheilt. Aber dank der modernen Medizin werden auch viele Menschen künstlich am Leben erhalten. Wenn man mal alles ganz genau untersucht, wird man feststellen, in welchen Punkten der Mensch selbst eine wesentliche Rolle spielt.

      Antworten
  14. Claudia

    Was tun denn die, die heute nicht mehr von *Bewahrungen* erzählen können, weil sie an einer Krankheit gestorben sind, die sie nicht wollten, einem Unfall zum Opfer fielen, den sie liebend gern umgangen hätten, einer Naturkatastrophe nicht ausweichen konnten?

    Wo respektiert Gott da unsere Entscheidungen? Gar nicht. Wir müssen mit dem leben, was uns vor die Nase kommt, uns hilft kein Gott. Egal ob wir krank siond, sterben, behindert sind, vergewaltigt werden, Kriegsopfer sind…. schützende Hand Gottes? Wo??

    Dummerweise sind Millionen Juden nicht mehr in der Lage zu erzählen, was sie in der Nazi-Zeit durchgemacht haben, wie sehr sie gebetet und gefleht haben… was hat Gott getan? NICHTS.

    Und ja, ich wäre mit 13 an einer Hirnhautentzündung gestorben – aber mir hat kein Gott geholfen, sondern die moderne Medizin.Deswegen lebe ich noch. Millionen und Abermillionen Menschen hatten dieses Glück nicht und sind betend gestorben. Weil Gott NICHTS tut. Weil er NICHT hilft.

    Weißt Du, wenn Christen mir erzählen, Gott habe ihnen in Alltagssituationen geholfen, bei Kleinigkeiten, dann grübele ich, ob sich diese Christen wirklich so viel wichtiger nehmen oder wieso sie ihren Gott nicht in Kinderkrankenhäuser, Obdachlosenheime, Flüchtlingsunterkünfte und Krisengebiete schicken, damit er DORT endlich mal hilft! Es gibt so unendlich viel Leiden in der Welt, und Du erzählst mir was von schützender Hand?

    Was macht Glaube, was macht Gott mit Dir, damit Du im Glauben so die Verhältnismäßigkeit verlierst?

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderator - Hanspeter

      Die Verhältnismäßigkeit habe ich nicht verloren. Aber eine andere Perspektive gefunden. Natürlich kannst du Gott anklagen (da stehst du in guter Gesellschaft) oder du kannst aus seiner Perspektive eine neue Sicht gewinnen. Natürlich gibt es viele Menschen die Wunder mit Gott erlebt haben. Und es gibt auch solche, die ihn nur anklagen. Auch mitten im Holocaust. Die Frage ist, was hat die Macht mich persönlich zu verändern? Ich kann nur mich verändern – dadurch verändert sich auch ein Stück der Welt :-) Welche Worte repetierst du, bis es keine andere Möglichkeit mehr für dich gibt?

      Ich gehe mit meinen Fragen zu Gott. Aus seiner Perspektive sehe ich heute manches in einem neuen Licht. Das ist für mich ein Gewinn. Versuch es doch auch einmal sich in die Lage eines lieben Gottes zu versetzen, der niemand zu etwas zwingen will, sondern um die Menschen wirbt und wirbt und allen eine Chance geben möchte.

      Hanspeter

      Antworten
      1. Claudia

        Wir können nicht Gottes Perspektive einnehmen, weil wir Menschen sind.

        Und wieso lese ich immer nur von persönlichen Erlebnissen, die überzeugen? Wieso meinst Du, so viel mehr wert zu sein als das kleine behinderte Kind, welches heute auf einer Kinderkrebsstation gestorben ist und dem Gott NICHT half?

        Ich nehme mich nicht so wichtig, daß MEINE Erfahrungen mit dem Glauben jemals wichtiger sein könnten als andere Menschenleben. Und mich erschreckt, wenn Menschen sich selber im Glauben so derartig prioritieren, daß sie Gott nicht mehr anklagen wollen, nur weil es ihnen selber gut geht.

        Antworten
  15. Susanne

    Das Paradies auf Erden hat uns niemand versprochen, und in der Bibel steht auch nichts vom "lieben Gott", der allen, die an ihn glauben, ein wundervolles und immer glückliches Leben schenkt. Ohne Leid gibt es nun mal keine Freude, ohne Tod auch nicht. Würden wir alle ewig leben – wer würde dann sein Leben nutzen und das Beste tun? Wozu auch?

     

    Ich glaube, die beste Medizin hätte Dir nicht geholfen, wenn Gott Deine Genesung nicht gewollt hätte.

    Antworten
    1. Claudia

      Susanne, wieso will dieser Gott, der nach eurem Glauben angeblich nicht will, daß wir leiden, von Milliarden Menschen (über die Jahrtausende) die Genesung nicht?

      Antworten
    2. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Es gibt genug gute Literatur darüber, dass unser Gott eben nicht nur lieb ist und nicht nur unser Glück will. Das, was die westliche Welt als Glück definiert, hat nichts mit der Bibel und Gott zu tun. Und das unser Gott immer nur lieb ist, ist nicht die Wahrheit. 

      George MacDonald schreibt: Die Behauptung, dass Jesus uns von den FOLGEN unserer Sünden errettet hat, ist eine falsche, gemeine und niederträchtige Behauptung.

       

      Gott liebt uns! Das ist ohne  Zweifel. Aber er ist auch ein Gott, der Forderungen stellt. 

      Antworten
  16. Claudia

    Ich hab gestern erst ein weiteres Ehrenamt übernommen, Mandy, aus reiner atheistischer Nächstenliebe…:)

    Und ich hab Dir schon im FB geantwortet…:)

    Antworten
        1. Sandra

          Liebe Claudia, siehste, so kenne ich Dich noch aus Facebook Zeiten …. und dann diskutierst Du so lange mit den Menschen, bis es wieder verletzend wird. 

          Ich habe Dich schon damals gefragt: WAS IST DEINE ABSICHT? Hast Du nichts zu tun den lieben langen Tag?! Ich verstehe das nicht. Ich bin überzeugt, Du willst Christen gar nicht verstehen. "Mein Zeugnis" hat Dich wohl bewegt, auf einer anderen Seite kundzutun, dass Du mir den Gott, an den ich glaube, nicht madig machen willst. Nur, um sich dann auf einer anderen Seite zu tummeln und eben doch wieder Gott madig zu machen. Wieso tust Du das? Welchem Zweck dient es? Ich kenne Deine Lebenssituation nicht und falls ich sie mal kannte, hab ich es leider vergessen. Aber das ist so, als würde ich selbst Genugtuung daraus ziehen, einen Dir wichtigen Menschen den ganzen Tag runterzumachen. Sorry, aber das alles ist mir noch gut vertraut. Was willst Du erreichen? Mandys Ziel und das der Moderatoren ist es, eine Plattform zu schaffen, die Menschen zu Jesus führt. Mandy ist so lieb, alles stehen zu lassen und jedem seine Meinung zu lassen. Aber ich weiß, dass hier viele Menschen Halt und Hoffnung auf der Seite finden. Ich hatte schon die Hoffnung, es hätte sich was bewegt bei Dir. 

          Antworten
          1. Claudia

            Was habe ich denn nun wieder gemacht? Hast Du das mit dem Grins falsch verstanden?

            Aber Deine Reaktion kommt mir bekannt vor: Christen dürfen am besten überall missionieren, aber wehe, Atheisten treiben sich mal in deren Gefilden rum und stellen kritische Fragen. Dann wird gleich irgendwas gemutmaßt, und alles erscheint plausibler als daß sie *verstehen* wollen, wie ihr mit Widersprüchen umgeht. Bei Dir lese ich es ja hier: Du wirst persönlich zur Fragestellerin.

            Wenn Du eine ähnliche Antwort haben magst: wenn ich euren Glauben als Grundlage für das Verständnis nehme, hat euer Gott mir (und vielen anderen) die wichtigsten Menschen genommen. Und so jemanden betet ihr an, weil es EUCH ja gut tut.

            Nein, das werde ich niemals verstehen. Für mich ist das ein Affront. Ich glaub, Mandy hat es verstanden, und ich verstehe sie auch in ihrem Beweggrund für diese Seite. Ich würde es vermutlich genauso machen, wenn es mich *erwischt* hätte.

            Aber wie kann dieser Gott etwas in mir bewegen, wenn ich meine Augen nicht verschließe vor dem Elend dieser Welt?

            Manche sind ehrlich und sagen, sie haben keine Antworten. Du wirst persönlich angreifend. Offenbar hast Du mit solchen Fragen auch keinen Frieden gefunden. Kein Wunder.

            Gut, ich bin dann mal hier weg.

            Antworten
            1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

              Liebe Claudia, 

              ich habe Dir auf einer anderen Seite auch geantwortet, dass wir hier nicht alle Fragen beantwortet kriegen. Dass ich persönlich angreifend geworden bin, hat lediglich den Grund, dass ich mich noch lebhaft an die Diskussionen erinnere, die wir geführt haben. 

              Aber bevor wir auch hier die Sachlichkeit verlieren, sage ich Dir einfach noch den Grund, warum ich Dich hier “angegriffen habe”. Weil man schützt, was man liebt. Jeder normale Mensch sollte schützen, was er liebt. Und ich hab vorhin noch einen tollen Satz gefunden: 

              Wenn man jemand liebt, heißt das noch lange nicht, dass man ihm alles erlaubt. Ich sehe ganz klar, dass Du z.B. auch Susanne durchaus angegriffen hast, mit einer gewissen zynischen Art, danach zu fragen, ob denn Menschen Tsunamis machen können …. 

              Das, was Du oben schreibst, ist wiederum auch ein typischer Angriff auf Christen. Wir müssen immer lieb sein und alles erdulden. NEIN. Wie gesagt, aus Liebe muss man längst nicht alles erlauben. Wenn Gott Dich nicht erreicht, tut mir das leid. Das gibt  Dir aber definitiv nicht das Recht, den Glauben in Frage zu stellen. Wenn Du wissen willst, warum ich das so sehe, dann lies die Briefe von Paulus. Und wenn Du es nicht wissen willst, dann lass es. 

              Antworten
  17. Claudia

    Susanne, wieso will dieser Gott, der nach eurem Glauben angeblich nicht will, daß wir leiden, von Milliarden Menschen (über die Jahrtausende) die Genesung nicht?

    Antworten
    1. Susanne

      Wo steht, dass Gott nicht will, dass wir leiden? Viele Menschen finden erst im Leid zu ihm. Ich hatte auch eher ein lasches Verhältnis zu Gott, und warum Jesus so wichtig sein sollte, war mir gar nicht klar. Erst nach dem Tod meiner Mutter, der für mich ganz schrecklich war, habe ich mich näher mit Gott und Jesus befasst, und viel Trost gefunden, und viele Antworten.

      Vor zwei Tagen starb eine Freundin von mir an einem Gehirntumor – ich kann damit jetzt besser umgehen als vorher, als mir Gott nicht nahe war.

      Antworten
  18. Susanne

    Meistens ist Gott nicht die Ursache für das Leiden. Das meiste Leid wird doch durch Menschen verursacht: Menschen morden Menschen, verletzen sie schwer, tun ihnen anderweitig weh. Sie können anderen weh tun, weil sie die Wahl haben, wie sie sich verhalten. Wäre es anders, wären wir nur Marionetten. Oder vielleicht die vielen Krebsfälle. Gott hat keine Atommeiler gebaut, schon gar nicht in Erdbebengebieten. Er hat auch niemanden gesagt, dass sich viele Menschen in Erdbebengebieten ansiedeln sollen. Die Menschen tun es wider besseren Wissens. Wer hat denn da Schuld?   Ich kann Gott nicht als Ursache für das Leid sehen. Ich habe auch viel Schweres in meinem Leben durch, aber ich bin dadurch gereift und habe zu Gott gefunden. Man muss halt das Beste aus allem machen

    Antworten
    1. Claudia

      Und der Mensch schafft Tsunamis, Susanne? Und Malaria, Ebola, Pest und alle anderen Seuchen? Und Dürren, die die Menschen zum Hungern zwingen? Und Wirbelstürme? Und Behinderungen?

      Na dann…

      Antworten
  19. Susanne

    Ich habe ja nie behauptet, dass alles Leid nur vom Menschen kommt. Manche Behinderungen sind sicherlich durch Menschen verschuldet; denke nur an Frauen, die während der Schwangerschaft trinken oder trotz eigener Krankheit unbedingt ein eigenes Kind bekommen wollen, das die Krankheit dann erbt. Ich habe wegen meiner Krankheit auf eigene Kinder verzichtet, weil ich mich da nicht schuldig machen wollte.

    Weshalb Tsunamis und Wirbelstürme nicht von Gott verhindert werden, weiß ich nicht. Ich kenne Gottes Gedanken nicht. Zu den Dürren: Wenn die Menschen nicht tonnenweise Lebensmittel vernichten würden, könnten in Hungergebiete Lebensmittel geliefert werden. Die Welt gibt genug Nahrungsmittel für alle, aber die Menschen sind es, die nur an den eigenen Profit denken und andere Menschen verhungern lassen. Krankheiten – tja, wie gesagt: Ich kenne Gottes Gedanken nicht und weiß nicht, warum so etwas entsteht. Und doch spüre ich Gott in meinem Leben.

    Antworten
  20. Claudia

    Zum Glück, liebe Sandra, haben wir heute definitiv das Recht, den Glauben infrage zu stellen. Das ist eine echt wichtige Errungenschaft unserer Zeit, von der auch Du profitierst.

    Du hast völlig Recht, daß man Geliebtes verteidigt. Aber wenn man einen Massenmörder verteidigt, nur weil er zu einem selber lieb ist, dann paßt das ethisch einfach nicht. Für keine Weltanaschauung.

    Bei aller Liebe sollte man nicht blind für die Fehler des/der Geliebten sein.

    Ich erwarte übrigens nicht, daß ihr alle lieb seid und alles erduldet. Aber mir sind Leute wie Mandy, die ich gut nachvollziehen kann, deutlich lieber als Leute, die diesen Gott zu 100% verteidigen. Das hatten wir viele Jahrhunderte auf kompormißlose Weise, und das war für viele Menschen nicht schön, vorsichtig gesagt.

    Übrigens haben wir nicht nur das Recht, den Glauben infrage zu stellen, sondern auch, unsere Weltanschauung genauso offensiv zu vertreten wie ihr. Von mir aus auch zu *missionieren*. Und ich hoffe, daß das zunimmt. Bestenfalls ohne gegenseitige persönliche Angriffe.

    Antworten
  21. Mandy Artikelautor

    "Bestenfalls ohne gegenseitige persönliche Angriffe!"

    Das ist doch mal ein gutes und sinnvolles Schlusswort. ;-)

    Ich denke jeder hat jetzt seinen Standpunkt erklärt. Alles weitere würde uns nur im Kreis drehen lassen und davon wird jedem früher oder später jedem schwindelig und übel.

    Wichtig finde ich im Blick zu behalten, dass jeder Menschen anders gestrickt ist und seine persönlichen Prägungen hat, dementsprechend liegen "die wunden Punkte" auch woanders.

    Es gibt nicht "die Christen" oder "die Atheisten" – auch wenn ihr Standpunkt in die gleiche Richtung geht, unterscheidet er sich eben doch in gewissen Bereichen. Das ist gut so, macht aber einiges auch kompliziert.

    Ich denke keiner aus dieser Unterhaltung schaut weg, wenn jemand Hilfe braucht und wir die Möglichkeit haben ganz praktisch anzupacken! Behalten wir das im Auge! Es gibt Leid auf dieser Welt und oftmals auch Leid um uns herum. Jeder kann helfen und jemanden ermutigen und unterstützen – egal an was er glaubt! 

    Bleib dran! Gerne tausche ich auf Anfrage E-Mail Adressen und ihr könnt Euch privat weiterschreiben. Hier meine Kontaktmail: info@unendlichgeliebt.de

    Alles Liebe und gute Nacht!
    Mandy
     

    Antworten
    1. Claudia

      Danke, Mandy.

      Leider ist der Austausch wohl nicht erwünscht, wenn man den Glauben infrage stellt.

      Dabei würde ich es andersrum sehr gern mal haben: die Herausforderung, daß jemand auch mal den Atheismus infrage stellt.

      Na, wie dem auch sei, vielleicht liest man sich.

      So long…:)

      Antworten
      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Eines möchte ich noch anfügen: Das Recht, den Glauben als solches in Frage zu stellen, hat natürlich jeder. Aber nicht das Recht, den Glauben eines Einzelnen in Frage zu stellen. Ich lasse Dir Deinen Atheismus und Du lässt mir meinen Glauben an Jesus Christus. Fertig. Dieser Blog ist kein Diskussionsforum. So einfach ist das. 

        Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.