Wen juckt’s nicht mal in der Faust?

Auch Jesus hat z.B. mal den Tempel geräumt - Markus 11, 15-19.


Als Mensch und Christ bin ich von den Bildern von Charlie Hebdo nicht begeistert, sondern teils angeekelt und verstört – er hat gegen alle ausgeteilt!!

Das war auch ein Ziel der Bilder: verstören und provozieren!


Natürlich bin ich für Meinungs- und Pressefreiheit = was für ein hohes und wertvolles Privileg!


Doch nur weil etwas erlaubt ist, ist es nicht immer klug es zu tun. Doch keine noch so große Provokation darf in einem Blutbad enden!


So möchte ich mit Charlie gegen Gewalt stehen! Mehr noch als zu provozieren – gegen etwas zu sein – möchte ich inspirieren, weil Jesus mich inspiriert und prägt. Nicht zuletzt auch deshalb gibt es diesen Blog – in den ich von Herzen gern täglich mehrere Stunden Liebe, Zeit, Energie und Nerven investiere.  


Vor einigen Tagen schrieb ich:

Je suis Charlie – Ich bin Charlie


Ja, ich bin gerne Charlie, um für die hart erkämpfte Freiheit einzustehen und ein Zeichen der Solidarität für alle Journalisten zu setzen! Und doch bin ich zum anderem Teil eben nicht Charlie, sondern Mandy, die den (anderen) Glauben und die religiösen Überzeugungen von anderen Menschen akzeptieren und respektieren will. Jeder hier auf diesem Blog darf frei von seinem Glauben, an wen oder was auch immer erzählen. Natürlich geht es da manchmal heiß her und jeder von uns sollte sich wohl selbst immer wieder zum Frieden animieren und tief durchatmen, bevor er weiter in die Tasten haut!


Jesus hat uns vorgelebt, was Frieden ist:

"Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!"Matthäus 5, 44

"Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!" - Johannes 8, 7

"Wenn dich jemand auf die eine Wange schlägt, so halte ihm auch die andere hin." - Matthäus 5, 39

"Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!" Johannes 14,27 NGÜ

 

Frieden ist aktiv, konstruktiv und ohne Alternative. Frieden beginnt in Deinem Herzen!


In diesem Sinne; denk nicht nur drüber nach!


Auf die friedliche Freiheit!

Deine Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 12. Januar 2015 veröffentlicht.

15 Gedanken zu „Wen juckt’s nicht mal in der Faust?

  1. Klaus

    stimme Dir zu Mandy – die Religion eines Menschen anzugreifen ist sehr gefährlich. "Je suis" – wenn wir das "i" als sein Licht sehen – dann steht da "Je sus" neben einem Leuchtfeuer – ich bin … der Weg, die Wahrheit und das Leben. Nachfolger Jesus greifen nicht an … auch nicht in Bildern, nicht in Satire, nicht das was anderen heilig ist.

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    1. Colin

      Du hast sehr gute und kreative Augen lieber Klaus: " "Je suis" – wenn wir das "i" als sein Licht sehen – dann steht da "Je sus" neben einem Leuchtfeuer – ich bin … der Weg, die Wahrheit und das Leben."

      Danke für den Input

      Colin

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  2. Siegfried

    Das ist richtig, aber dennoch sollte man sich vor falschen Lehren in Acht nehmen. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen aus wie sanfte Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. (Matthäus 24.4-5) (Matthäus 24.24) (2. Korinther 11.13-15) 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Von Dornen erntet man keine Weintrauben, und von Disteln kann man keine Feigen lesen. (Galater 5.19-22) (Jakobus 3.12) 17 So trägt jeder gute Baum gute Früchte und ein schlechter Baum schlechte. (Matthäus 12.33) 18 Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthäus 3.10) (Johannes 15.2) (Johannes 15.6) 20 Deshalb sage ich: An ihren Früchten werden sie erkannt !

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  3. Lea

    Ich empfinde ein riesen Ungleichtgewicht zwischen der Empörung und dem Aufruhr nach den Anschlägen in Paris und dem weiterbestehenden Terror in Nigeria, Irak und Syrien… Ich verstehe, dass die Gewalt und der Terror uns irgendwie näher gekommen ist, weil es Menschen betrifft, die so ähnlich leben wie wir. Ich bin auch nicht gegen jemanden oder gegen eine Meinung hier, möchte aber daran erinnern, dass wir als Christen den Auftrag haben uns für Frieden einzusetzen (genau wie Mandy schreibt) und ganz besonders FÜR  FRIEDEN zu BETEN gerade gesichts von Not, Bedrohung, Gewalt und Verfolgung. Ob es uns betrifft oder weit weg passiert. Bitte betet weiter für Frieden in den Kriegsländern der Welt und unserer eigenen kleinen Lebenswelt, für den Rückgang der Christenverfolgung und für ein friedliches MIteinander von MENSCHEN. Ich glaube dass wir durch unsere Reaktion auf Terrornachrichten (Beten, nicht gegen etwas hetzen, nicht selbst in Panik geraten) AUF JESUS HINWEISEN können! Er ist der einzige PEACE-MAKER, übermenschliche Friedensstifter, den ich kenne.

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    1. Lea

      Ich möchte überhaupt nicht ablenken von der Gewalt in Paris oder sie herunterspielen, sondern den Blick weiten und zum Gebet aufrufen!

      Ebola ist auch noch nicht im Griff (auch wenn nicht mehr in den Medien berichtet wird) da braucht es meiner Meinung nach weiter Gebet, dass der Kampf gegen das Virus bald siegreich ein Ende hat und dass die Menschen in den betroffenen Gebieten (v.a. Sierra Leone, Liberia, Guinea) anfangen ihre Gewohnheiten und Traditionen bei Bestattungen und ihren Umgang mit Kranken zu ändern. Es braucht weiter internationale Hilfe, Ärzte, Wissenschaftler und Koordinatoren.

       

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    2. Sandra

      Liebe Lea, es stimmt, es gibt ein Ungleichgewicht. Und Christen sollten jederzeit für alle Menschen beten, die von Unrecht und Terror und Krieg verfolgt werden. Gerade Open Doors leistet da einen großen Beitrag, in dem sie uns informieren, wie es in der Welt aussieht. 

      Meiner Ansicht nach ist es jedoch kein böser Wille, dass Kriege "in der Ferne" nicht näher beleuchtet werden, es ist Schutz. 

      Diese Welt ist voller Krieg und Terror. Würden wir täglich alle Kriege auf die Titelseiten bringen, ich bin überzeugt, dass wir irgendwann durchdrehen würden. Dass der Feind unsere Herzen und Seelen lahm legen würde. Dass wir selbst irgendwann nur noch in Angst leben würden. 

      Fakt ist: Wir sind das, womit wir uns füllen. Die letzte Woche war für mich sehr anstrengend und ich hatte jede Nacht Alpträume. Mag sein, dass nicht jeder Mensch so sensibel ist wie ich und gleich so reagiert. Aber ich musste mich bewusst ablenken und auch mit Gutem, Lustigen füllen, um weiter Kraft für Gebet und Anteilnahme zu haben. 

      Ich bin bewegt über die Solidaritätsmärsche und das gemeinsame Auftreten vieler Menschen, die aufstehen gegen Gewalt und Terror. Das sind Dinge, die im Herzen wieder Frieden schaffen. Zu sehen, dass die meisten Menschen eben doch GUT sind. Ich bin überzeugt, dass der weltweite Terror nicht vergessen ist. Wäre er jedoch täglich auf den Titelseiten, wäre es für viele Menschen nicht zu verkraften. 

      Lass uns weiter beten, dass Gott die Herzen der Menschen verändert. Wir müssen aber auch realistisch bleiben. Es wird immer Menschen geben, die dies nicht zulassen. 

       

       

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  4. Inken

    Wie wahr!

    Das Höchste von Allem ist immer die Liebe. Und der echte Friede, höher als aller Verstand, kommt NUR durch die Liebe Jesu Christi, Gottes Sohn, in unsere Herzen. Denn: Gott selbst IST die Liebe. Und Jesus und sein Vater sind EINS! (-;

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  5. Claudia

    Ich habe Gandhi und alle anderen Friedenskämpfer immer sehr bewundert und tue es noch bis heute, keine Frage. Es gibt aber Situationen im Leben, wo es nicht angebracht ist, die andere Wange auch noch hinzuhalten, ich habe es vor einiger Zeit selbst wiedermal erlebt. Es ging um Jemandem, der andere Menschen stets beschimpft, beleidigt und verachtet, nur weil ihm das Gesicht, oder weiss der Geier was, nicht gefällt. Viele Male habe ich es hingenommen, über mich ergeben lassen und mich anschließend auch noch geärgert, weil es scheinbar immer nur mich erwischt hat. (Dachte ich zumindest) Bis ich eines Tages darauf reagiert habe und demjenigen etwas auf die Pelle gerückt bin und ihm Prügel angedroht habe, jetzt und gleich. Ich war ausser mir vor Wut und Zorn und hätte von meiner Faust gerne Gebrauch gemacht. Soweit kam es aber dann doch nicht und der Aggressor zog ab, zwar widerwillig, aber er ging. Manchmal muss man selber schon auch ein Schwein sein , auf dieser Welt. Nur immer alles hinnehmen, sich nie wehren? Ich bin nicht Gandhi, werde auch nie so werden wie er, aber es tat auch saumäßig gut, dem Anderen einmal die Stirn zu bieten, notfalls auch mal mit der Faust auf den Tisch oder auf´s Maul zu hauen, manche Zeitgenossen kapieren es nicht anders. Das Gefühl hinterher bei mir war sehr befreiend und seitdem habe ich auch meine Ruhe vor diesen Anfeindungen.

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  6. Claudia

    Was die Sache mit "Charlie" betrifft, so vertrete ich die Meinung, dass man nicht auch noch Öl ins lodernde Feuer gießen sollte. Andererseits, wenn man sich komplett seine Meinung verbieten läßt von solchen Terroristen, machen die bald erst recht Terror, weil sie sich noch sicherer fühlen. Mit Glaube oder Religion an sich hat dieser Islam-Terror doch überhaupt nichts zu tun, es geht einfach nur um Macht, Gewalt und Terror. Mit Gebeten und Rücksichtnahme auf die Religion alleine, werden wir dieses weltweite Problem nicht lösen können, denke ich. Wir sehen ja heute auch, was der Rechts-Terrorismus in unserem Land alleine schon anrichtet, da helfen ausser drastischen Sanktionen nur hohe Gefängnisstrafen und Prävention.

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