Wo ist Dein Einsatzort?

Ich bin überzeugt davon, dass jeder Menschen gute Samen säen kann.

Ganz egal wo und unter welchen Umständen er gerade lebt. Ganz egal, ob das Konto voll oder mehr als leer ist. Egal, ob Du gesund oder krank bist. Ob Du Arbeit hast oder seit Jahren nach Arbeit suchst. Ob Du Professor bist oder auf Raststätten die Toiletten putzt (meinen Respekt!) …


Kürzlich schaute ich einen Krimi an, in dem eine Frau lange Zeit im Gefängnis saß. Als sie dann frei war, fragte ihre Enkelin: "Wie hast Du die Zeit da drin überstanden? Wieso bist Du nicht durchgedreht?" Und ihre Oma antwortete: "Ich habe mich um andere Menschen gekümmert. Das hat mich beschäftigt und mein Herz geheilt!"


Wenn Du etwas tust, was Menschenleben berührt oder verändert, dann hat das immer auch Auswirkungen auf Dich selbst!


Ich lese gerne Biografien und stelle dabei immer wieder fest: Menschen die ihr Leben anderen widmen, sind meist sehr glücklich und erfüllt. 


Doch bei allem Guten tun und anderen dienen finde ich es wichtig, seinen Einsatzort zu kennen und ihm einen Rahmen zu geben!

Es ist wichtig zu lernen, gesunde Grenzen zu stecken, zu wissen, was ich kann und wo meine Stärken liegen und vor allem wissen, wo Gott mich haben möchte!
 


Im Römer 12, 3 – 5 steht:

"Im Auftrag Gottes warne ich jeden von euch: Seid ehrlich in eurem Urteil über euch selbst und messt euch daran, wie viel Glauben Gott euch geschenkt hat. So wie euer Körper viele Teile und jeder Körperteil seine besondere Funktion hat, so verhält es sich auch mit dem Leib Christi. Wir sind alle Teile seines einen Leibes, und jeder von uns hat eine andere Aufgabe zu erfüllen. Und da wir alle in Christus ein Leib sind, gehören wir zueinander, und jeder Einzelne ist auf alle anderen angewiesen."


Ab und zu werde ich gefragt, ob ich hier und da – meist in Gemeinden oder Jugendhäusern – meine Geschichte erzählen kann. Ob ich bereit wäre, den Leuten von meinem Glauben zu erzählen. Die ARD oder das ZDF wollten was mit mir drehen oder kürzlich das RTL Mittagsmagazin. 

Ich fühle mich geehrt, keine Frage. Noch vor einigen Jahren, wäre ich am Ringen gewesen: "Soll ich oder soll ich nicht?" Und heute hab ich gelernt, dass das nicht mein Ding ist. Vielleicht ändert sich das eines Tages. Nur Gott weiß es.

Bis dahin schreibe ich von Herzen gern. Stehe lieber im Hintergrund als im Vordergrund. Motiviere und ermutige gerne Menschen auf (m)eine Art. Ich freue mich über Anerkennung, aber weiß, dass ich davon nicht abhängig bin. Ich stehe nicht gerne auf einer Bühne, wo alles auf mich guckt. Ich lobe lieber andere, als selbst gelobt zu werden. 

Na klar, würde ich andere und wahrscheinlich mehr Menschen erreichen. Ich würde Gutes tun, aber nicht das, was ich auf dem Herzen habe. Gott verlangt nicht, dass wir uns verbiegen – wohl aber manchmal, dass wir uns überwinden. :-)


Sprich mit Gott über Deinen ganz persönlichen Einsatzort!


Wo kannst Du Menschen erreichen? Wo kannst Du statt Probleme zu wälzen, anpacken und etwas verändern?! Wo ist Dein Bereich, in dem Du Ideen umsetzen kannst? Frage Dich: Wofür brennt mein Herz? 


Wie viele Menschen haben schon über das Leid und die Krankheiten in Entwicklungsländern nachgedacht? Unzählige! Wie soll man es schaffen, in diesen abgelegenen und bettelarmen Gegenden genügend Krankenhäuser zu bauen? Don und Deypn Stephans sahen über das Problem hinaus und überlegten sich eine geniale Lösung: ausgediente Kreuzfahrschiffe in schwimmende Krankenhäuser zu verwandeln und sie mit Freiwilligen auszurüsten, damit man dorthin fahren kann, wo Not herrscht. So entstand die Mercy Ships-Flotte.


Apropo Ships äh Chips :-) 

Diese blauen, kleinen Dinger – klickst du hier – WOW!! Wir sind gemeinsam ein gutes Team! Soviele Menschen säen die Dinger! Das Gießen kann teilweise diese Seite hier übernehmen und für die Ernte muss Gott sorgen! 


Ich bin sicher, dass Gott bei der Idee mit den Ships als auch den Chips seine Finger im Spiel hatte!


Gott (ge)braucht Menschen, die bereit sind ihm zu helfen. Er freut sich über Menschen, die ihren Einsatzort kennen und dort nach ihren Möglichkeiten mit seiner Hilfe Gutes tun! Die bereit sind, Samen zu säen, die nachhaltige, langfristige und immer weiter um sich greifende Auswirkungen haben.

Wenn Du merkst, Dein Einsatzort erweitert sich, dann sprich mit Gott, wie weit Du mitgehen sollst bzw. wann es dran ist, dass jemand anderes mit in dieses Projekt einsteigt und weitere Aufgaben übernimmt.


Ein Mensch, der Gott von Herzen dient, ist auch ein Brückenbauer!


Er stellt manchmal eigene Interessen hinten an, um mit der gemeinsamen Kraft von vielen etwas zu bewirken! Sich Menschen ins Boot zu holen ist nicht immer einfach, es bedeutet oft Kursänderung – aber es wird fast immer etwas Gutes dabei rauskommen, solange Jesus mit im Boot sitzt! :-)


Trau Dich und fang an Samen zu säen! Nicht zuletzt wird es Dein eigenes Leben sein, in dem etwas wächst!

 

Alles Liebe
Deine Mandy


© Foto: Mandy / unendlichgeliebt.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 6. November 2014 veröffentlicht.

28 Gedanken zu „Wo ist Dein Einsatzort?

  1. Cornelia

    Da stimme ich dir voll und ganz zu…nur manchmal ist man an dem punkt,an dem man sich nur um sich selber dreht und schwer ein licht und ein vorbild sein kann…dann freut man sich wenn andere deine aussage beherzigen ;-)

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  2. Teresa

    Der Artikel ist Klasse, wie für mich geschrieben. Danke Mandy. :) <3 Ich habe tatsächlich heute früh zu genau diesem Thema eine Frage nach oben geschickt und durch Termine und Beschäftigt sein das wieder vergessen, jetzt komme ich wieder hier her und sehe Deinen Beitrag, ist an sich meine Antwort, zwar nicht genau, aber da muss ich wohl nochmal nachfragen. Ich bin sehr erstaunt. <3

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  3. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

    Das hast Du toll geschrieben. Eine Anmerkung hab ich noch. 

    Jede Tat ist eine gute Tat. Kein Mensch soll denken, das, was er tun kann, sei zu wenig, um überhaupt anzufangen. 

    Viele Menschen sind unmotiviert, weil sie denken, sie können ja doch nicht sooooo etwas Großes leisten. Ich bin sicher, dass Gott jede kleine Tat sieht. Und wenn man nur EINEM Menschen einen Dienst erweist, ist dies bereits WERTvoll! 

    Jeder darf auch nach seiner KRAFT handeln. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine hohe Motivation, etwas umzusetzen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Und sei es noch so klein. 

    "Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, geht er doch auf die Reise, wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsere Welt". 

    Dieses Lied fällt mir dazu ein. Kleiner Tropfen, große Wirkung. Wenn Du heute jemandem hilfst, ist diese Person vielleicht morgen so dankbar, dass sie den dringenden Wunsch verspürt, auch wieder zu helfen :-)

     

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  4. Andrea

    Der Artikel mit Foto ist absolut klasse.

    Du hast voll die super Ideen und kannst es immer so einfach und für jeden verständlich rüberbringen.

    Weiterhin ganz viel Segen

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    1. Elke

      Liebe Mandy,

      Liebe Sandra,

      DANKE für die guten Worte. GANZ schöön, wie Gott euch gebraucht , auch als

      Vermittler. Lasst euch loben, und Gott loben :)) alles Liebe Elke

       

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  5. Petra

    Wir sind zur Zeit auf der Insel Kreta und verteilen Neue Testamente in griechischer Sprache.Ein Missionar der dort lebt hat sie uns gegeben.Die Reaktionen sind sehr interessant. Aber vieleicht wird ein Same gelegt.

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  6. Peter

    Mandy – das war ein Riesenfehler, diese TV-Dinger abzulehnen!

    Nirgends mehr könntest Du mehr Menschen errreichen zur Zeit als über die Medien.

    Für Deine Arbeit, Deinen Blog, unsere gemeinsame Sache in punkto Gott und Jesus wäre das DIE Werbung schlechthin.

    Denk mal drüber nach: auch Jesus hat die damaligen "Medien" genutzt – denk nur mal an die Reden auf dem Ölberg! – und hat stets versucht so viele Mensche wie möglich zu erreichen, zuletzt über seine Jünger, die er in die Welt geschickt hat. Nie sonst hätte er erreicht über 2000 Jahre diesen Status mit dieser Weltreligion zu begründen.

    Solltetst Du nochmal ARG überdenken – die Christliche Religion braucht das zur Zeit dringend wie selten zuvor!

    Ich schaus mir dann auch gerne an  :-)

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    1. Mandy Artikelautor

      Für mich persönlich war das genau die richtige Entscheidung. Eine Entscheidung, die ich sehr gut durchdacht habe und bei jeder Anfrage neu überdenke. Ich denke auch Jesus würde mit Sicherheit nicht zu jedem hinrennen, der nach ihm pfeift, sondern seine Grenzen respektieren. 

      Ich habe mich so manches Mal überwunden, sei es für den Film mit den Chips fürs ERF, für einen Artikel in der BILD, für verschiedenste Radiointerviews etc. – es gibt Dinge, da gehe ich wesentlich mehr drin auf. Diese Termine sind für mich extrem unentspannt, ich bekomme davon starke Belastungskopfschmerzen und es strengt mich ennorm an.  Ich habe keine Freude daran. 

      Gott weiß, dass er auf mich zählen kann. Aber niemals hat er mir gesagt, dass ich in diese Richtung gehen soll. Vielleicht ändert sich das eines Tages – dann bin ich auch bereit dafür.

      In Gekreuzsiegt.de (Blog, Seelen-Futter, Mails, Chips, Weihnachtsbriefe etc.) stecke ich täglich gern und freiwillig, viel Zeit, Arbeit und vorallem Herzblut – das alles wäre in dieser intensiven Form nicht möglich, wenn ich mich nach jeder Möglichkeit ausstrecken würde, um in die Medien zu kommen.

      Das wäre eine völlig andere Art von Arbeit und nicht mehr das, wofür mein Herz zur Zeit schlägt – das Schreiben. Mein Medium ist das Internet. Und es ist ein Privileg eine Internetseite zu haben die von vielen grundverschiedenen Leuten regelmässig besucht wird. 

      Es ist nicht meine Verantwortung die Welt zu retten. Es ist mein Job zu sehen, dass ich kleine Schritte gehe –  bis Er mir was anders aufs Herz legt. :-)

      Vielen Dank für Deine Meinung und alles Liebe für Dich.

      Mandy
       

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      1. Sandra

        Mandy, genau so antwortet ein Mensch, der frei ist, durch Jesu Liebe. Du lebst in der Gnade des Herrn und Du weißt, wer Du durch ihn bist. Wunderbar.

         

         

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    2. Alex

      Ich finde Mandys Entscheidung klug und richtig, vor allem folgt sie ihrem Herzen.
      Im ersten Moment habe ich das Gleiche gedacht wie du, Peter, aber dann kam mir folgendes in den Sinn:

      Die Menschen sollen von sich aus Gott suchen, nicht umgekehrt sollte es sein (obwohl ER dies auch immer wieder tut in seiner großen Liebe zu den Menschen).

      Ich stehe noch nicht so lange im Glauben und wenn ich mir vorstelle, wie ich noch vor einiger Zeit zum dazu stand, dann hätte ich mir wahrscheinlich solch eine Sendung angeschaut, gedacht WOW, sie aber letztendlich trotzdem ziemlich schnell wieder vergessen. 
      Erst jetzt -nachdem ich Gott selbst gesucht habe und bereit bin- kann ich mich für Mandys Blogeinträge öffnen, lese sie regelmäßig und bekomme gute Denkanstösse für mein Glaubensleben.

      Just my two cents…

       

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    3. Lokke

      haha hörst dich fast wie aus "Jesus Christ Superstar" an. 
      so sehr ich deinen Wunsch verstehe und respektiere, aber auch Jesus ging NICHT auf jeden Wunsch und Chance ein, sondern zog sich manches mal zurück, wenn die Jünger ihm mitteilten, das das Volk ihn suche oder er es selber sah.
      Das hat mich früher auch immer irritiert beim Lesen, bis ich merkte, 'ne selbst Jesus hat seinen Platz und sein Aufgabe und ist nicht omipräsent (zu seine Menschzeiten) und für alles zuständig.
      Ja er nutze moderne Medien (eher ncoh die Apostel), aber er nutze sie dort wo er sollte. und hatte die größe auch mal zu anderen Menschen zugehen, als die die augenscheinich dran wären. Oft auch ganz weg von den Menschen (auch die die ihn bedurften) weil eben Beten oder zeit mit den Jüngern dran war.

      Klar sind da oft Chancen vertan, aber wenn wir Gott vertrauen, wissen wir das es trotzdem gut ist.
      Luther soll gesagt haben: "Wenn nicht geschieht was wir uns Wünschen, geschieht was besser für uns ist!" Ob das in der Realität wirklich immer so ist, weiß ich nciht, aber eine nentsprechenden Glauben wünsche ich und allen, gerade auch dann wenn wir auf gott und unser Herz (in dem er wohnt) hören.

      also auf ein Reden Gottes, eine Antwort im Gebet zu hören ist NIE ein Fehler.

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  7. Gabi

    Danke für den tollen Artikel, Mandy !

    Im Seelenfutter bittet ein Leser häufig um Gebet, er schreibt : ICH bin krank, ICH bin einsam, ICH bin arbeitslos, ICH bin depressiv, ICH …   Er tut mir von Herzen leid, ich bin sicher, es geht ihm richtig schlecht, aber jedesmal denke ich auch, er sollte vielleicht damit anfangen, anderen Gutes zu tun und dabei Freude erfahren, es würde bestimmt seine Sichtweise und seine verfahrene Lebenssituation verändern. Vielleicht liest er das ja hier … ?

    Peter, das sehe ich anders. Jesus hätte ganz andere Möglichkeiten gehabt, die Menschen auf sich aufmerksam zu machen – besonders nach seiner Auferstehung ! Warum hat er sich z.B. nicht seinen Mördern und den ungläubigen Pharisäern gezeigt, sondern nur ganz wenigen seiner Weggefährten ? Er hätte soviele Möglichkeiten gehabt, warum hat er sie nicht genutzt ?

     

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    1. Evelyn

      Vielleicht Gabi tut das dieser Leser und es geht ihm trotzdem schlecht… Nein ich bin's nicht, bin nicht arbeitslos ;-) Aber ich gehe durch meine Tage seit Jahren, gelte allgemein als hilfsbereit, sogar fröhlich… Aber mein Herz zerbricht trotzdem und natürlich bete und bitte ich dann auch für mich… und wenn ich dieser Leser wäre, dann würde mir deine Aussage weh tun….

      Liebe Grüße und einen schönen Tag allen Evelyn

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  8. ingrid

    Danke, Mandy, für Deine klaren Worte und die Treue zu Deiner Berufung, die ganz eindeutig im Schreiben Deines blogs liegt. Damit erreichst Du wesentlich mehr Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind, als in ein paar Minuten im Rampenlicht bei irgendeinem Sender.

    Man kann nicht auf "allen Hochzeiten tanzen" ….. und es wichtig, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und dazu zu stehen.

    Sei bewahrt und gesegnet bei all' Deinen Entscheidungen!

    Du bist unendlich geliebt!!!!!!!!!!!  ;-)

    Alles Liebe für Dich!

    Ingrid

    Antworten
  9. Dieser

    Seit 1997 suche ich mit Unterbrechung einen Volltime Job. Jetzt bin ich 61 und mir hat immer noch niemand einen Job gegeben. Hartz IV seit vielen Jahren. So gehe ich mehrmals die Woche in ein Sozialkaufhaus und erzähle von Jesus… Der Herr gibt mir Freude und trägt mich durch die Zeit durch… Hab wirklich ein Ereignisreiches Leben hinter mir. Ich kenne den Herrn seit 1989…

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  10. Edith

    Hallo liebe Mandy

    Dein Beitrag heute ist wieder sehr sehr gut und beweist, dass Du mit dem Herzen dabei bist. Es ist großartig wie Du für Dich entscheidest und Dich nicht von anderen beeinflussen läßt.

    Deine Zeilen heute bauen so richtig auf und ich danke Dir dafür.

    Als kleinen Dank für Dich und Dein Team lasse ich heute mal ein Lied da.

    Geh wohin dein Herz dich trägt – Singkreis Maria Bründl

    https://www.youtube.com/watch?v=5PbEJ8JjX7o

    Wie eine kleine Frühlingsblume vergänglich bist auch du,
    heute blühst du Rosenrot, morgen deckt der Schnee dich zu.

    Solang du lebst fühlst du in dir, das unstillbare Sehnen,
    auf allem Wollen dieser Welt, ruht auch der Traum der Tränen.

    Geh wohin dein Herz dich trägt, folg deim Leben unentwegt,
    eines aber glaube mir, der ganze Himmel liegt in dir.

    Die Liebe die von Herzen kommt, die kann einzig und allein
    der wirklich große Wegweiser in deinem Leben sein.

    Ja es war schon immer so, du suchst den Himmel anderswo,
    doch wer den Blick nach innen kehrtt, findet Frieden auf der Erd.

    Geh wohin dein Herz dich trägt, folg der Liebe unentwegt,
    eines aber glaube mir, der ganze Himmel liegt in dir.

    Geh wohin dein Herz dich trägt und glaube fest daran,
    wer für den Himmel offen ist, der zieht den Himmel an.

     

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  11. Marian

    Hallo Mandy,

    viele Dankeschöns und ne Menge gute Ratschläge kann man hier lesen. Jedes für sich eine Hilfe oder Anstoss zum Nachdenken. Aber, so denke ich, immer nützlich.

    Ich möchte dir deiner Ablehnung der Zusammenarbeit mit verschieden Fernsehsendern meine Erfahrung weitergeben: Fakt ist, das eine Verbreitung deiner Botschaften via Rundfunk-Anstalten ein enormes Potentzial besitzen. Fakt ist aber auch, das wenn wir unsere Story an eine solche Institution weitergeben, wir die schlussendliche Verarbeitung nicht mehr in der Hand haben. An diesem Punkt zählen dann ganz banal die Einschaltquoten oder die Umsätze, die mit der Story erziehlt werden können. Wir haben ähnliche Situationen erlebt, in denen wir nach dieser Möglichkeit gegriffen haben und am Ende feststellen mussten, das Tatsachen redaktionell immer wieder verändert oder angepasst wurden. Ich glaube, das dies auch nur zu häufig in Rundfunk und Fernsehn immer wieder zu beobachten ist. Wir haben gelernt das Gott, wenn er etwas verbreiten will, es immer wieder auf sehr überraschende Weise tun kann. Und ausserdem sind wir doch alle persönlich in der Bibel aufgerufen das Evangelium, Zeugnisse und Wunder an unseren nächsten weiterzugeben. Und würden wir uns an diese Anweisung halten, könnte das kein Rundfunk- oder Fernsehsender der Welt toppen . . . . Den Anfang hatte Paulus gemacht, ohne Zeitung, ohne Radio, ohne LED-Bilschirm . . . .

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Marian.

      Ich lehne nicht alles ab und nehme nicht alles an. Bitte genau lesen. 

      Ich kenne nette Leute, die bei Funk und Fernsehen arbeiten und hervorragende Arbeit leisten. Mit ihnen zusammen zuarbeiten, habe ich bereits gemacht und es sind tolle Sachen dabei rausgekommen. Erfahrungen in die gegenteilige Richtung habe ich leider auch schon machen müssen. 

      Und jetzt bleibt mal bitte beim Thema!  ;-)

      Mandy

       

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  12. Marianne

    Nur Jesus wandelt auch meine tiefsten Schwächen und lässt sie zum Einsatz werden. Das ist der Wahnsinn!

    Wie lange habe ich vor Jahren gewartet, bis mir nichts anderes mehr übrig blieb, als zuzugeben, dass ich einfach "nicht mehr konnte", ausgebrannt war, dass einfach die Kraft, die Freude, die Motivation, die Fassade, der Lebensplan, die Erträglichkeit, die Liebe nicht mehr reichten zum Alltag, dass ich am Boden war und weiter abzurutschen drohte. Und trotzdem noch im Alltag funktionieren musste.
    Da ging es mir bestimmt wie dem ICH, der weiter oben ein bisschen kritisch geschildert wurde. Ich muss zugeben, dass ich auch so ein ICH war und noch manchmal bin.
    Vor lauter Not konnte ich nicht mehr für andere da sein. Auch die Freude des Helfens verfing schon lange nicht mehr, weil ich so ausgebrannt war vom vielen Helfen. 

    Und dann habe ich, so peinlich mir das alles auch war,  alles in Jesus Arme gelegt, incl. mich selber, habe gebetet: "Ich kann keinem anderen mehr helfen, ich bin selber rundherum oberbedürftig. Hilf mir." Wie dieser ICH konnte ich nur noch um mich selber bitten,  habe ich gebetet: "Ich bin krank." "Ich bin verzweifelt" "Ich bin fix und fertig" und vieles mehr. Wie ein Kind zum Vater. 

    Hätte ich das mal eher gemacht, denn Jesus half. Gar nicht mal so sehr, dass er mir aus der Situation heraus half, das allerdings auch teilweise, sondern er war in der Situation da, trug mich und trägt mich und hilft mir hindurch. 

    Und irgendwann merkte ich völlig verdattert, dass es mir innerlich nicht nur wesentlich besser ging, sondern dass er mich schwache Person in und mit meiner großen Riesenkrise als Werkzeug einsetzte, um anderen Menschen zu zeigen, dass die Welt nicht untergeht bei ihm, wenn ich ganz offen mein Unvermögen, meine  Schwäche eingestehe, mein Versagen, meine Krankheit, meine Bedürftigkeit.

    Dass ich sie nicht mehr verstecke und trotzdem aufrecht und wertvoll bin und das sogar in all den Lebensproblemen die Freude des Glaubens in mir perlt, das gibt es nur bei Jesus. Und dass er mich nun damit auch noch dennoch (ge-)brauchte… als ich das merkte, war ich völlig platt. Sowas gibt es nur bei Gott. Lob sei Gott! 

    Und wo ist mein Einsatzort? Witzigerweise als Mitglied meistens in der Kirchengemeinde und in christlichen Veranstaltungen. Jesus scheint es gerade da durch mein schwächelndes Beispiel wichtig zu sein, drauf hinzuweisen, dass man bei ihm am Boden und zerbrochen sein darf. Laufend brauche ich Sondergrenzen und -konditionen wegen meiner chronischen Erkrankung und dennoch merke ich, dass ich gerade damit etwas bewirke. Das hätte ich ja nie und nimmer mir träumen lassen. 

    Manchmal merke ich allerdings, dass Jesus einen Schritt zurücktritt und mich ganz alleine wurschteln lässt. Dann ist er noch da, das spüre ich, aber im Hintergrund. Bis ich irgend etwas ganz Bestimmtes gelernt habe. Leider kapiere ich das immer erst im Nachhinein, aber mittlerweile kenne ich das und gerate nicht mehr in Einsamkeitspanik, sondern weiß, aha, ich soll was bestimmtes kapieren. Eine solche Sache (mal kurz off topic) war auch mal, dass ich wirklich authentisch sein soll. Ich soll nur die Sachen machen, die zu mir passen, denn nur dafür hat ER mir meine Gaben erteilt und wird mich später mal liebevoll danach fragen. Ich würde auch nicht, genau wie Mandy, ins TV gehen, ins Rampenlicht. Ich würde auch schreiben. :-)

     

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  13. Kitschautorin

    Ich hoffe, Gott zeigt mir noch meinen Platz im Leben. Ich ziehe demnächst schon wieder um und habe schon lange das Gefühl, dass ich mich dort, wo ich bis jetzt so gewohnt habe, im Grunde nie zu Hause gefühlt habe. Ich wüsste gern, wohin es geht, und wäre gern irgendwo wirklich zu Hause.

    Ich versuche, anderen Menschen zu helfen, z.B. als Anmeldefrau bei DRK-Blutspenden oder als Lektorin in meiner Gemeinde. Hoffentlich kann ich das an meinem neuen Wohnort fortführen, wo immer der auch sein wird.

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  14. Christian

    Hallo Mandy,

    ein sehr schöner und wichtiger Beitrag. Vielen Danke dafür!

    Eines möchte ich jedoch noch ergänzen. Es geht um folgende Aussage:

    Es ist wichtig […] zu wissen, was ich kann und wo meine Stärken liegen […]

    Dies ist zweifelsohne richtig. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass Gott mich gerne entgegen meiner eigenen Stärken und Begabungen einsetzt. Ja mich mitunter sogar zu Dinge ermutigt, die meinen eigenen Neigungen völlig entgegenstehen.

    Ich bin von Natur aus ein introvertierter und schüchterner Mensch, der nicht gerne auf andere zugeht oder vor Gruppen spricht. Dennoch hat mir der Herr die Straßenevangelisation aufs Herz gelegt. Ich weiß also, wo mein Einsatzort ist. Eigentlich möchte ich gar nicht so recht und es kostet mich Überwindung, aber wenn ich einmal dabei bin, dann läuft es wie von selbst und ist eine wirklich gute Erfahrung, da ich genau das tue, wozu Gott mich bestimmt hat.

    Wenn ich trotz allem dazu fähig bin, so gründet sich das auf Christus und geschieht im Vertrauen auf Gott. Aus eigener Kraft bin ich dieser Aufgabe nicht gewachsen. Es gibt nichts, was ich mir als Verdienst anrechnen könnte. Nein, meine Befähigung verdanke ich Gott allein.

    Aus diesem Grund kann ich nur jeden ermutigen, mal mit Gott etwas zu wagen. Wenn es nicht von Dir kommt, dann gehört dem Herrn alle Ehre allein.

    Lieben Gruß,
    Christian

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