Weihnachtsbriefe! Vielleicht auch was für Deine Gemeinde?

Eh Leute, ich hab da mal was ausgeheckt und vielleicht hat der eine oder andere Lust und Zeit sie umzusetzen!

Die Weihnachtsbriefaktion bei mir uff'm Blog läuft seit ca. 3 Wochen und noch bis 7. Dezember.

- zum Mitmachen, hier klicken


Ich freue mich dabei immer wieder,
was Menschen mir schreiben:


- "Danke, dass ich ein Teil davon sein darf und jemandem eine Freude machen kann! Bin gespannt was sich daraus entwickelt!"
 

- "Ich bin zwar schon 65, freue mich aber wie ein kleines Kind auf meinen Brief!"
 

 "Ich (17) habe leider keine Oma mehr, die sind beide früh gestorben. Deshalb freue ich mich total einer älteren Frau eine Freude zu Weihnachten zu machen. Werde ihr auch was malen. Ganz nach Gefühl, mal sehen, was dabei rauskommt."


- "… ich sehe oft, wie kleine Dinge einen großen Unterschied machen können! Ich bin mir sicher, dass es mit diesen Weihnachtsbriefen genauso ist!"


- "Das ist eine ganze tolle Idee. Endlich mal nicht auf sich selbst gucken, sondern sich Gedanken machen, was jemand anderem gut tun könnte. Ich hoffe, Gott schenkt mir die richtigen Worte!"
 


Der Sinn der Sache: Jeder der einen Weihnachtsbrief schreiben möchte, meldet sich mit seiner Adresse bei mir an und ich bilde aus allen Adressen Pärchen – die beiden schreiben sich dann untereinander. Schenken und beschenken lassen! :-)

Ich hatte die Idee schon im Kopf, aber noch nicht so ganz ausformuliert, als mir eine liebe Weihnachtsbriefschreiberin heute schrieb:

"Wir sind eine kleine Gemeinde, aber untereinander sind wir so unpersönlich geworden, ich möchte das sich alle untereinander einen Weihnachtsbrief schreiben und so ein neuer Blick füreinander geschaffen werden kann."


WOW! Das ist doch toll!!


Gemeinde ist der Ort, wo Familie und Freundschaft gelebt werden sollte! Der Ort, wo Jesus mitten unter uns ist! Und wie wichtig ist es, dass wir einander vertrauen und voneinander lernen können! Dass wir ein Team bilden und Menschen lieben und ihnen dienen können, wie es Jesus tut!


Doch damit das wirklich passieren kann, müssen wir uns persönlich kennenlernen!

Gerade in größeren Gemeinden bilden sich gerne Cliquen und man geht jedesmal zu seinen Leuten. Diese Aktion kann die Gemeinde mal durchwürfeln und man kommt mit Leuten in Kontakt, mit denen man sonst weniger oder gar nicht zu tun hat.
 

Wie wäre es, wenn die Weihnachtsbriefaktion auch in Deiner Gemeinde stattfindet? Natürlich kann man das auch sonstwann im Jahr machen, aber Weihnachten liegt nun mal vor uns. Warum also nicht diesen Anlass nutzen?! :-)
 


 

Wie das ganz praktisch funktionieren kann?


1) Sprich erstmal mit Deinem Pastor oder einem anderen Verantwortlichen über diese Aktion und frage, ob das okay geht. Vielleicht einfach diesen Artikel per Mail weiterleiten?! Suche Dir auch, je nach Gemeindegröße, 1-2 Leute zur Unterstützung dafür.


2) Dann kannst Du z.B. einen Schuhkarton bekleben, dass er schön aussieht, klebst ihn zu und machst oben einen Schlitz rein. 


3) Als nächstes legst Du einen Zettel aus, wo draufsteht, wie die Aktion funktioniert.
Du kannst Dir gerne die PDF ausdrucken, die ich dazu vorbereitet habe – klicke hier.


4) Lege einen Stapel Zettel daneben, den Leute ausfüllen, die teilnehmen möchten (Name, Adresse usw.) Auch dazu 'ne PDF, fertig zum Ausdrucken – klicke hier.


5) Nach der von Dir festgelegten Frist, bis wann teilgenommen werden kann, schnappst Du Dir den Karton, setzt Dich in ein stilles Eckchen und bildest aus all den ausgefüllten Zetteln Pärchen. Vielleicht bittest Du Gott, Dir die richtigen Menschen zu zeigen, die Du zusammen fügen sollst. Oder Du machst es einfach aus dem Bauch raus oder nach dem Zufallsprinzip. Fühl Dich frei – Du bist frei!


6) Nachdem Du Pärchen gebildet hast, schickst Du jedem eine E-Mail mit seiner Weihnachtsbriefadresse. Auch hier ein Vorschlag für den Text von mir – klicke hier.

 


Ich würde mich freuen, wenn sich einige daran beteiligen! Gerne kannst Du mir berichten (auch mit Fotos), wie die Weihnachtsbriefaktion bei Dir lief!

Ich bin gespannt! :-)


Alles Liebe und ganz viel Segendauerregen! 
Mandy

 

© Fotos: Mandy / unendlichgeliebt.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 3. November 2014 veröffentlicht.

19 Gedanken zu „Weihnachtsbriefe! Vielleicht auch was für Deine Gemeinde?

  1. Olaf

    Geniale Idee!! Schicke den Link direkt mal an unseren Pastor und stelle mich als Freiwilliger zur Verfügung! :-) Hoffe das können wir organisieren! Danke Mandy!

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  2. Anja

    Christengemeinde Duisburg, wäre das nicht was? Wer mag, schmeißt einen Zettel mit seinem Namen in einen Topf und nimmt sich einen anderen heraus…

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      1. Anja

        Ich glaube, das wäre bei kleinen bis mittelgroßen Gemeinden vielleicht unverfänglicher. Dann hat das mit der Paarung erst einmal nicht so viel Gewicht bzw. kann man sich auf den Zufall/den Herrn beziehen und es menschelt nicht gleich so dermaßen.

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    1. Sandra

      Ich hatte gestern Abend überlegt, ob man nicht eine Geschenkaktion in jeder Gemeinde machen kann. Und da finde ich die Lösung mit den Zettelchen nämlich auch perfekt, damit niemand sich gezwungen fühlen muss, da mitzumachen. 

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  3. Kerstin

    In unserer Gemeinde sehe ich eher das Problem, dass diejenigen, denen es Freude machen würde, keine PCs haben … wir machen große Advents- Gemeindefeiern…vll. Könnte man Weihnachtsbriefe "wichteln"…(?) Damit meine ich, entweder Adressen sammel im einer von Dir beschriebenen Box und die Adressen dann schön eingepackt bei der Adventsfeier austauschen…

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Kerstin. Bitte genau auch die PDF durchlesen, da steht drin – das die Leute sich ja melden können, wenn sie keine E-Mail nutzen. Man sieht sich in der Regel ja öfter und gibt die Adresse einfach so weiter. ;-)

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  4. Ich

    Hallo Mandy

     

    Ich finde deine Weihnachtsaktion und Gedanken wundervoll und schön und ich sehe wie viele Menschen Freude daran haben. Bist schon ein klasse Mädel!

     

    Was ich allerdings schade finde ist: das man, in diesem Falle du, dazu aufrufen muß. Wäre es nicht schön, mal einfach so zwischendurch einen schönen Brief zu bekommen?  Einfach nur so ohne besonderen Grund. Die Menschen tun sich leider sehr schwer damit, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich nehme selbstverständlich nicht an dieser Aktion teil, für mich sähe es aus als würde ich um ein wenig Zuneigung betteln. Ja, vielleicht bin ich auch zu stolz dazu!!!

     

    Zu Weihnachten habe ich immer kleine Geschenke bereit für Überraschungsgäste, oder eben für die Menschen die es mit Sicherheit nicht erwarten. Doch das mache ich nicht nur zu Weihnachten. Ich lese viel im Netz und wenn ich es auf dem Herzen habe verschenke ich gerne Bücher oder CD´s an die Personen von denen ich denke das es ihnen gut tun wird. Das können durchaus total Fremde sein. Ok, manchmal klappt es mit der Adresse nicht. Vor ein paar Wochen bin ich selber überrascht worden mit einem Päckchen, auf ihm stand:

    Die schönsten Überraschungen sind die, von denen man nie gedacht hat das sie einen selber treffen.

     

    In dem Päckchen lag ein Brief in dem standen nicht viele Worte:

     

    Liebe/r ….

    Auch wenn wir uns nicht mehr sehen habe ich Euch nie vergessen. Und weil ich weiß was ihr für tolle Menschen seid mußte ich heute besonders an euch denken . Beigefügt war ein Geschenk.

     

    Sowas passiert mir vielleicht alle 20 Jahre einmal wenn überhaupt. Ich habe mich riesig darüber gefreut.

     

    Schade das viele Menschen sehr oft nur zu Weihnachten aktiv werden, damit meine ich nicht dich Mandy.  Füreinander, miteinander dasein, nur zu den Feiertagen?

     

    Wie ich oben schon erwähnte käme ich mir vor wie ein Bettler. In diesem Jahr haben wir viel Mist an den Hacken gehabt und zeitweise wußte ich nicht wie ich die Arbeit schaffen soll. Ich habe dann bei Facebook einen Hilfeaufruf gestartet. Ich war so naiv zu denken wirklich Hilfe zu erhalten. Was ich erhalten habe war eine Nachricht einer Christin die auch eine hyperfromme Gruppe bei FB hat. Sie schrieb mir, ob meine Eltern mich nicht gelehrt hätten das man mit so etwas keine Scherze macht und das Gott mich dafür strafen wird. Sie hat nicht gefragt wofür ich Hilfe brauche, nö, immer gleich zuschlagen. Ich war echt geschockt darüber.

    Armes Ding das!

    Warum schreiben wir uns? Um eine gute Tat zu vollbringen? Unser Weihnachtsgewissen beruhigen?

     

    Nein, es mag unrecht sein wenn ich so denke. Es mag sie wirklich geben die Christen und

    nicht – Christen die anderen eine Freude bereiten wollen.

    Doch es gibt leider auch genug U-Bootchristen die nur zu Weihnachten mit netten Worten und Geschenken auftauchen und denken der Lobgesank gebührt ihnen.

     

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo – schade dass Du anonym kommentierst.

      Ich sehe es als guten Tipp und Rat und nicht, dass ich dazu aufrufen "muss". Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man manchmal ziemlich im "eigenen Saft schmorrt" und bin selbst ganz dankbar, wenn ich einen Tipp von jemand Außenstehenden bekomme. Den setze ich gerne um und beziehe andere Menschen mit ein.

      Ich denke, und das lese ich aus so manchen Antworten, dass viele Menschen anderen gern was Gutes tun wollen, einfach weil sie Freude dran haben, doch manchmal gar nicht wissen wie das am besten gehen kann. Nicht jeder hat viel Zeit oder Geld – aber das braucht es gar nicht. Einen Brief kann jeder schreiben, der des Schreibens mächtig ist :-) Im Übrigen geht ja auch Malen oder Basteln.

      Es ist ein schenken und beschenkt werden! 

      Ich sehe mich als Ideengeber und freue mich über jeden, der vielleicht noch eine weitere Idee dazu beisteuert. So wie Anja, die den Tipp hatte, dass jeder, der möchte, seine Adresse in den Topf wirft und gleichzeitig eine rauszieht. Solche gemeinsamen, verbindenden Aktionen macht für mich Gemeinde aus! Davon brauchen wir mehr :-)

      Lieben Gruß
      Mandy

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    2. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Hey DU, 

      ich finde es ganz toll, was Du alles machst. Mach einfach weiter so :-) 

      Wie heißt es oft so schön. Liebe. Liebe einfach weiter. Ohne zu fragen. Ohne was zu erwarten. Liebe. 

      Ich muss immer wieder, in solchen Momenten, an die Lebensgeschichte von Elisabeth Mittelstädt denken. Wenn es Dir möglich ist, lies ihr Buch. 

      Es tut mir aufrichtig leid und auch weh, dass Du schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hast. Und dann auch noch mit Christen. Das ist nicht erbaulich. Aber so ist die Welt. Und bedenke, viele Menschen nennen sich Christen. Verhalten sich aber bedauerlicherweise nicht so. Richte Deinen Blick weiterhin auf Jesus. 

      Handele aufrichtig und treu. 

      Und Du wirst Deinen Lohn erhalten. 

      Dein Herz ist gut. Laß es nicht durch Menschen bitter werden. 

      Und weißte was? Steht doch mal drüber … und mach TROTZDEM mit bei dieser Weihnachtsbriefaktion ;-)

      Kostet doch maximal 75 Cent plus Briefpapier und ein wenig Zeit ;-)

      Trau Dich :-)

      ICH

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  5. Susanne

    Hey Mandy, ich habe meinem Pastor von dieser Aktion geschrieben. Seine Reaktion war kurz und knackig. Super! Er unterstützt mich dabei und ich darf gleich damit anfangen. Ich liebe so etwas und freue mich schon total auf die vielen kleinen Samen und verschmitzten Gesichter der Weihnachtsbriefteilnehmer!

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    1. Mandy Artikelautor

      Super Typ! Freut mich :-) Dann habt viel Spaß! Kannst ja mal ein Foto schicken, wie die “Kiste” bei Euch aussieht – um andere noch “anzufixen” mitzumachen! :-)

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