Malala bekommt den Friedensnobelpreis

​Ein 17-jähriges Mädchen bekommt den Friedensnobelpreis, weil sie sich für das Recht von Mädchen auf Bildung einsetzt! Wow!


Malala Yousafzai kommt aus Pakistan und lebt mittlerweile mit ihrer Familie in England.


Im Januar 2009, als Malala gerade mal 11 Jahre alt war, legt sie los und schreibt als Bloggerin "Gul Makai" wie die pakistanische Terrorgruppe Taliban versucht, ihren Wohnort unter ihre Gewalt zu bringen. Die Taliban zerstört Schulen für Mädchen und ermordet ohne Skrupel Pakistaner, die sich ihnen in den Weg stellen. Diese Gruppe stellt strenge Regeln auf – nix mit selbstbestimmtem Leben – sie verbietet Mädchen, die Schule zu besuchen, sie dürfen nicht mal mehr Musik hören, nicht tanzen und müssen sich verschleiern.


Malala schaute nicht weg, sie sagt tapfer ihre Meinung und ermutigt damit viele Menschen! 


Um Malala zum Schweigen zu bringen, wurde sie 2012 von einem Taliban-Kämpfer im Schulbus niedergeschossen. Die damals 15-Jährige wurde an Kopf und Hals schwer verletzt. Sie wurde nach Birmingham geflogen, wo sie operiert wurde und sich von ihren schlimmen Verletzungen erholte. Nach Pakistan kann Malala allerdings nicht zurück, da ist sie sowas wie ein Staatsfeind, steht auf der Todesliste und würde wahrscheinlich sofort ermordet werden.  


Dennoch setzt sich Malala weiterhin – mit Hilfe ihres Vaters, einem Lehrer an einer Mädchenschule – mutig für die Rechte von Mädchen und Frauen ein. In einer öffentlichen Rede vor der UNO am 12. Juli 2013 sagte sie:


"Liebe Freunde, am 9. Oktober 2012 haben die Taliban auf mich geschossen und meine linke Stirn getroffen. Auch auf meine Freunde haben sie geschossen. Sie haben gedacht, dass die Kugeln uns zum Schweigen bringen würden, aber sie sind gescheitert. Denn aus der Stille kamen tausende Stimmen. Die Terroristen dachten, sie könnten meine Ziele verändern und meinen Ehrgeiz stoppen. Aber in meinem Leben hat sich nichts verändert mit einer Ausnahme: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind verschwunden, Stärke, Kraft und Mut sind geboren."


Und sie erzählt weiter:

"Ich bin gegen niemanden, auch bin ich nicht hier, um aus persönlicher Rache gegen die Taliban oder irgendeine andere terroristische Gruppe zu sprechen. Ich bin hier, um meine Meinung zu sagen für das Recht auf Bildung für alle Kinder. Ich wünsche mir Bildung für die Söhne und Töchter der Taliban und aller Terroristen und Extremisten."

 

 

Du kannst Dir die deutsche Übersetzung dieser Rede HIER durchlesen, ich habe ein PDF dazu erstellt oder sie Dir hier anschauen:
 



Malala hat eine Stiftung gegründet, sie heißt: „Malala Education Foundation”. Diese sammelt Spenden für innovative Bildungsprojekte weltweit.


Mittlerweile hat Malala, gemeinsam mit der britischen Reporterin Christina Lamb, ein Buch über ihr Leben und ihre Ziele geschrieben. 


Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft

 

Ich bin begeistert von diesem Mädchen, weil sie sich nicht unterkriegen lässt und ihr Leben für positive Veränderung einsetzt. Sie hat ein unglaublich großes Herz und einen unstillbaren Ehrgeiz. Eine Kämpferin für Recht und Freiheit!


Mach weiter so liebe Malala! Die Welt braucht Menschen wie Dich!

Gott schütze und segne Dich fett!! 


Deine Mandy

 


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Dieser Beitrag wurde am 10. Oktober 2014 veröffentlicht.

24 Gedanken zu „Malala bekommt den Friedensnobelpreis

    1. Mandy Artikelautor

       Einen tollen Papa hat sie auch, der sie liebt und unterstützt bei ihren mutigen Vorhaben! Der Apfel fällt nicht weit … bin gespannt, was wir noch von Malala hören werden. Ich freu mich mit ihr!

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      1. Martin

         Das ist in solchen Ländern wahrscheinlich auch gar nicht möglich, daß die Frauen/Mädchen was ohne die Unterstützung bzw. gegen den Widerstand des Familienoberhaupts erreichen. Tolle Sache – ich hoffe auch, daß wir noch viel von ihr hören, aber nicht, daß Taliban o.ä. sie doch eines Tages erwischt haben….

        Mal abgesehen davon, daß der Preis in den letzten Jahren durch unwürdige Preisträger stark an Wert verloren hat, aber wenigstens wird das Augenmerk mal wieder auf sie gerichtet  ;-)
         

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  1. Hans-Peter

    Das Recht und die Freiheit, für die sich Malala einsetzt, wurde ihr von gottesfürchtigen Anhängern einer deobandisch-islamistischen Miliz (Def. von Wikipedia für Taliban) genommen! Diese sind davon überzeugt, dass (ihr) Gott keine Ausbildung für Mädchen will.

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    1. Peter

      Das sind keine "gottesfürchtigen" Anhänger…., da es nur EINEN Gott gibt und der mit deren Blutgott absolut nicht identisch ist! Dein in Klammern gesetztes (ihr) drückt das auch schön aus  :-)

       

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    2. Klaus Jürgen Obergfell

      Hallo Hans Peter, diese Taliban sind nicht Gottesfürchtig, das sind Psychophaten, auf wehrlose Mädchen
      und Frauen schießen, das was die machen, diese verrückten, hat mit Religion nichts mehr zu tun, das ist
      tiefstes Mittelalter, Malala ist eine mutige junge Frau, da kann man nur sagen, Hut ab, die meisten
      Islamisten sind Frauen und Mädchen feindlich, Sie haben keinen Respekt vor Mädchen und Frauen,
      Eine Religion, die Frauen und Mädchen als Besitztum betrachtet, hat normalerweise keine Lebens-
      Berechtigung auf diesem Planeten, von wegen tolerante friedliche Religion, das sieht man ja jetzt mit
      diesen vielen brutalen Anschlägen in Belgien, Frankreich und in der Türkei, jetzt fängt es auch schon an
      in Deutschland, aber die Taliban und ISIS haben erst, die ebenfalls Verrückten Amerikaner stark gemaccht, damit wollen diese Banditen Deutschland und Europa destabilisieren.

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  2. Edith

    An diesem Mädchen könnten sich einige ein gutes Beispiel nehmen. Wenn es mehrere Menschen von dieser Art gäbe, so würden die Kriege auf dieser Welt endlich aufhören.

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  3. Klaus

    Ja, an diesem Mädchen könnten sich einige ein gutes Beispiel nehmen ,denn Tapferkeit ist eine wunderbare Eigenschaft, aber nur die Gegenwart Gottes kann Frieden in unserem Leben bringen.

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  4. Wilma

    Ich bin ein bisschen irritiert. Hatte sie ihn nicht schon bekommen, oder war das vor ca. nen halben Jahr die Nominierung? Find ich toll dass sie ihn bekommen hat!

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  5. Dagmar

    Ich habe gestern Abend eine Doku über sie gesehen. Tolle junge Frau und ein Super-Papa, der sie immer in allem unterstützt hat und es noch tut. Als die Freundinnen erzählten, wie der Täter in den Schulbus rein ist und auf sie geschossen hat, war ich total geschockt. Bis dahin waren wohl noch keine Kinder angegriffen worden. Ich bin so froh, dass ich in einem freien Land lebe und meinen Glauben und auch meinen Wunsch nach Bildung frei ausleben kann! Möge ihr Kampf nicht vergeblich sein!!!

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  6. Detlef

    Auch über solch leistung muss man in der Presse negativ berichten und ihre arbeit als last und bürde durch ihren unterdrückenden Vater kaputt machen

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