Archiv für den Monat: September 2014

Gott ist Schuld! Wirklich?

Im Grunde genommen, kannst Du jeden – auch Gott – für alles, was Du willst, beschuldigen.

Doch wenn Du Gott die Schuld an etwas gibst, bedeutet das dann, dass er tatsächlich schuldig ist?

Nein. Jemand zu beschuldigen, macht ihn nicht automatisch verantwortlich für das, was passiert ist. 


Wenn Deine Partnerschaft auseinandergeht, wenn eine Freundschaft zerbricht, wenn Du Deinen Job verlierst, wenn Du krank wirst …
Es gibt genügend Gründe, für die ich Gott beschuldigen könnte. Doch, ich glaube, das ist verschwendete Zeit. Viel lieber nutze ich diese Zeit, um aus dem zu lernen, was passiert ist. Denn was nutzt es denn, wenn ich Gott an all dem Mist die Schuld gebe? 


Jeden Tag leiden unschuldige Menschen Höllenqualen, jeden Tag verhungern viel zu viele Menschen auf unserer Erde …. Doch ist das Gottes Fehler? Ich denke nicht. Es gibt bekanntlich mehr als genug Nahrung für jeden auf dieser Welt. Wir in Deutschland leben im absoluten Überfluss!
Joghurtregale so groß und breit, dass wohl jeder von uns schon mal die berühmte Qual der Wahl hatte. An jeder Ecke gibt es Imbissbuden, zu beinah jeder Zeit Kochsendungen im Fernsehen … und woanders gibt es nicht mal sauberes Trinkwasser und die Kinder haben durch Hunger furchtbare Blähbäuche – es ist zum Kotzen! Und es ist verdammt nochmal unsere Aufgabe, uns um diese armen Menschen zu kümmern!


Was ist mit den Naturkatastrophen? Was ist, wenn der Blitz einschlägt und mein Kind dadurch grausam stirbt? Was ist, wenn ich einen Gehirntumor bekomme, obwohl ich noch soviele Pläne hatte? Was ist, wenn mein Laden durch einen Kurzschluss bis auf die Grundmauern abbrennt?

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Dieser Beitrag wurde am 29. September 2014 veröffentlicht.

Der geistliche Bad Hair Day

Spieglein, Spieglein an der Wand ….


Vermutlich hatte jeder schon mal einen Bad Hair DayWas auch immer Du versuchst – Deine Frisur sieht einfach beknackt aus!


Geistlich gesehen kennen einige vielleicht auch den Bad Hair Day 

Du guckst in den Spiegel und sieht nur Deine Schwachstellen und denkst an die Momente, wo Du es so richtig verkackt hast!


Und dann ist ja schon schwer genug, sich an einem Bad Hair Day in die Öffentlichkeit zu wagen – aber wenn Du das Gefühl hast, dass sogar Deine Schwachstellen für jedermann sichtbar sind, dann macht sich gern mal Hoffnungslosigkeit breit!


Doch ich weiß, dass es möglich ist zu lernen, eben nicht immer nur auf die Schwachstellen zu gucken kann, sondern auf das, was Gott in Dir sieht! Du kannst lernen, Dich durch seine Augen anschauen! 


Gott sieht anders!

 "Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz." 1. Samuel 16, 7 


Der "Kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry stellte schon fest, dass man nur mit Herzen gut sieht und ich glaube, dieser kleine Prinz hat da eine große Weisheit entdeckt!

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Dieser Beitrag wurde am 28. September 2014 veröffentlicht.

Sei du selbst! Alle anderen gibt es schon.

Kürzlich war ich in einem großen Aquarium und habe dieses Bild von einer Scholle gemacht:


Perfekt getarnt das Viech! Nur nicht vor mir – habe es trotzdem entdeckt!   :P

Ich habe gelesen, dass eine Scholle (Flunder) sogar so anpassungsfähig ist, dass man sie auf ein Schachbrett legen kann und sie dann ihre Form und Farbe so verändert, dass sie genau wie das Schachbrett aussieht. Irre. Hatte nur leider gerade kein Schachbrett dabei …

 

Auch einige andere Tiere haben faszinierende Möglichkeiten sich zu tarnen! 


Eine Gottesanbeterin z.B. kann wie ein Stock aussehen oder eine Raupe kann sich auf einem Blatt perfekt tarnen.

Der Tintenfisch ist mein persönlicher Meister der Tarnung! Wenn er auf einem Felsen liegt, dann nimmt er die Form, Gestalt und Farbe des Felsens an. Und wenn er schwimmt, dann verändert er unterwegs seine Farbe, um sich dem Meeresboden anzupassen. Und das obwohl er farbenblind ist! 

 

Wir Menschen sind manchmal ganz ähnlich drauf wie diese Tiere; passen uns gern anderen an, damit wir uns dazugehörig fühlen.


Ich finde es manchmal faszinierend in der U-Bahn unterwegs zu sein und vor allem jugendliche Cliquen zu beobachten. Die sind doch echt wie Schollen! :-)

Da sind die coolen Skaterjungs, die irgendwie alle karierte Unterbuxen anhaben … sieht man ja so gut, weil die Jeans in der Kniekehle hängt. Und dann sind da die Machos, die ihren Calvin-Klein-Schlüpper zur Schau stellen. Klar. Kost ja auch einen Haufen Geld, da will man(n) mitstinken.

Oder auch die Mädels, sie sehen sich alle ziemlich ähnlich – ähnliche Frisur, ähnliches Make-up, ähnliche Klamotten, ähnliche Handtaschen und ähnliche Handyanhängerkettchen (!).

Und nicht nur vom Style sind sich so manche Cliquenglieder ähnlich – oft auch in ihrer Sprache, ihrem Musikstil, ihrem Denken und in dem, was sie begeistert, belustigt, fasziniert und womit sie am liebsten den Tag verbringen!


Und all das ist auch normal und gehört zur gesunden Entwicklung dazu. Fast jeder war mal so drauf, hat seine Identität gesucht und sich ausprobiert.

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Dieser Beitrag wurde am 27. September 2014 veröffentlicht.

Schritt für Schritt – Leben unter himmlischer Autorität!

Jesus kam nicht auf diese Welt, weil er Gott gleich sein wollte, denn er war es bereits. Er hatte Gottes Identität, seine Autorität und seinen Charakter – kurz gesagt; Jesus tickte wie Gott.

Und doch oder gerade deshalb entschied er sich, nicht "oben" zu bleiben, sondern die Karriereleiter zu uns runterzusteigen.

Er kam als Mensch auf diese Welt, um den Teufel zu besiegen und uns zurückzugeben, was uns Gott anvertraut und was uns der Teufel gestohlen hatte – unsere Autorität, die wir von Gott bekommen haben!


Und der Teufel, der versuchte schon im Himmel (als er noch ein Engel war) wie Gott zu werden – darauf hatte Gott allerdings keinen Bock und warf ihn raus. Im Jesaja 14, 14 kannst Du das nachlesen. Der Teufel landet also hier auf der Erde und versuchte sich nun, die Autorität wiederzuholen, die er mit dem Rauswurf aus dem Himmel verloren hatte. So ging er zu Adam und Eva und versuchte sie geschickt zu täuschen, um ihnen ihre Autorität zu klauen. 

Und es gelang ihm tatsächlich, mit viel Rederei die beiden zu überreden, selbst Gott zu spielen – so zu werden wie Gott. Eigentlich war das total unnötig, denn Gott hatte Adam und Eva ja bereits so konstruiert, dass sie ihm ähnlich waren (1. Mose 1, 27).

 

Fragst Du Dich eigentlich gerade, was denn diese Autorität / Vollmacht bedeutet? 


Ich wollte das Wort "Autorität" oder auch "Vollmacht" eigentlich vermeiden und es anders ausdrücken, aber das ist gar nicht so einfach. Weil mir kein Wort einfällt, das deutlich auf den Punkt bringt, was damit gemeint ist.

Du kannst mal bei Wikipedia nachlesen oder aber Dir die Antworten anschauen, die ich bei Facebook bekommen habe, als ich heute mal gefragt habe, was ihr unter Gottes Autorität versteht:

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Dieser Beitrag wurde am 26. September 2014 veröffentlicht.

Die Kraft, die den toten Jesus lebendig machte!


Elvis lebt!  … sagt man. 


Ich bin mir da nicht so sicher.

Viel sicherer bin ich mir da bei Jesus. Denn würde der noch heute in seinem Grab liegen, dann wäre das Christentum eine ziemlich kraftlose und trockene Religion.

Die Bibel könnten wir getrost in die Tonne kloppen, weil alles, was drin steht, keinen Sinn ergäbe. Wir wären nicht frei, sondern steckten mitten drin in der beschissenen Sünde und der Teufel hätte uns voll im Griff.


Ich bin der Überzeugung, dass die Auferstehung von Jesus – Gott sei Dank – weitmehr als ein historisches Ereignis ist! Sie hat die Welt komplett aus den Angel gehoben – und noch dazu ist sie tägliche Realität!

 
"Der Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in euch. Und so wie er Christus von den Toten auferweckte, wird er auch euren sterblichen Körper durch denselben Geist lebendig machen, der in euch lebt."Römer 8, 11 NLB 

 

Auf Klartext heißt das, dass Gottes Geist – der es geschafft hat, den toten Jesus lebendig zu machen – jedem zur täglichen Verfügung steht, der an Ihn glaubt. Er ist ein Geschenk von Gott! – Lukas 11, 13  
Er lebt in Dir und kann durch Dich absolut krasse Dinger bewirken! 

Durch den heiligen Geist haben wir Menschen eine enorme Power; können Geschichte schreiben, können den Teufel besiegen und können Wunder vollbringen, wie Jesus sie vollbracht hat und noch sehr viel mehr! - Johannes 14, 12

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Dieser Beitrag wurde am 24. September 2014 veröffentlicht.

Klartext? Da bin ich dabei!

Glücklich halte ich sie in den Händen!


Die neu aufgelegte Zeitschrift Klartext vom Bibellesebund.

Als mich Serge, der neue Redakteur von dem guten Stück, fragte, ob ich gern daran mitschreiben möchte – habe ich nach kurzem Überlegen auch schon "Ja" gesagt.


Klartext begleitet Leser zwischen 18-28 Jahren (aber auch ältere sind herzlich zum Lesen eingeladen) Tag für Tag durch die Bibel. Sie lädt dazu ein, sich selbst mal Gedanken zu machen und Antworten auf Fragen des Lebens zu suchen und sich eben nicht nur mit vorgefertigten Meinungen anderer berieseln lassen.


Für 10,80 € kannst Du sie abonnieren (oder verschenken) und bekommst sie 4x pro Jahr in Deinen Briefkasten. 


Mein erster Artikel war 'ne Zusammenfassung von Psalm 119. Den kannst Du auch bald hier auf dem Blog lesen. Heute erstmal ein Interview mit mir – das steht auch schon auf der neuen Webseite von Klartext. Die ist noch im Entstehen – wenn Du Klartext abonnierst, wirst Du mit Hilfe von QR Codes da jede Menge lesen können.
 

 

Bloggen für Jesus

Sie ist echt, nimmt kein Blatt vor den Mund, hat was zu sagen, liest die Bibel, bloggt für Jesus – und wir sind froh, dass sie zu unserem Autoren-Team gehört: Frau Punk vom GekreuzSiegt-Blog. Sie stand uns für die erste Ausgabe von KLARTEXT nach dem Relaunch Rede und Antwort.


…. zum Interview, hier klicken

 


Viel Freude damit! :-)

Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 23. September 2014 veröffentlicht.

Austin Gutwein – ein Junge, der die Welt verändert!


Heute habe ich von Austin Gutwein gelesen.

Er ist gerade mal 20 Jahre, doch was er getan hat, wofür sein Herz schlägt – das begeistert und ermutigt mich!

Weil mir Austins Geschichte zeigt, dass Gott jedem von uns das Potenzial gegeben hat, die Welt ein Stück weit zu verändern!


Manchmal sind es vielleicht kleine Ideen oder kurze gedankliche Träume, die wir schnell wieder verdrängen, weil wir denken, dass wir ohnehin viel zu gering und allein sind, um etwas verändern zu können. Doch vielleicht sollten wir uns angewöhnen, da häufiger dran zu bleiben; Ideen zu verfolgen, weiterzudenken und umzusetzen, was wir im Kopf haben! 


Gott kann aus kleinen Ideen Wunder machen, dass wissen wir doch nicht zuletzt durch die UnendlichGeliebt Chips, oder?   :-)

 

Austin, ein Amerikaner, war neun Jahre alt und er liebte es, Basketball zu spielen. Aber leider war er nicht so gut im Körbewerfen und wurde deshalb nicht ins Schulteam gewählt. Das war zwar erstmal doof, aber dennoch hat er es mit dem Körbewerfen ganz schön weit geschafft … !

Er sah damals einen Film von World Vision über Kinder in Sambia, Afrika, die Waisen waren, weil ihre Eltern an Aids gestorben waren. Es machte ihn traurig und er dachte, wie schlimm es ist, wenn Kinder ohne ihre Eltern aufwachsen müssen. Wenn sie sich selbst Essen besorgen und kochen müssen, wenn die älteren Geschwister zum Elternersatz für die jüngeren werden usw. 

Austin wollte nicht nur ein paar Euro von seinem Taschengeld spenden, sondern er wollte mehr tun. Er erzählte seinem Vater davon und gemeinsam riefen sie bei World Vision an. Zusammen tüftelten sie einen einfachen, aber genialen Plan aus. Am Welt-Aids-Tag in jenem Jahr (1. Dezember 2004) würde Austin einen Freiwurf zu Ehren jedes Kindes werfen, dessen Eltern an diesem Tag an dieser furchtbarer Krankheit starben.

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Dieser Beitrag wurde am 22. September 2014 veröffentlicht.