Gedanken zur Schattenseite der WM

In wenigen Tagen geht die WM los! 

Deutschland wird wieder zu  … 

S C H L A N D – oh – S C H L A N D 


In den Supermärkten gibt es spezielle WM Angebote, sei es nun der Bierkasten mit einem passenden Bierglas zur WM oder der Joghurt, dessen Etikett aussieht wie das Trikot unserer Nationalspieler.

Es stehen WM Aufsteller im Weg rum, an dem sich jeder mit allem PiPaPo ausstatten kann, was das WM Fan Herz begehrt: Fahnen, Girlanden, Schminksets, Hüten, Perücken, Vuvuzelas …

 Die Grills werden rausgeholt, die Fanmeilen gestürmt … es wird gefeiert, gegrölt, gesoffen! 


Ich bin kein ausgesprochener Fußballfan, doch ich schaue gerne ein Spiel mit Freunden auf der heimischen Leinwand oder irgendwo Open Air oder in einem Café an. Ich mag die Stimmung. Ich mag das zusammen sein, zusammen freuen, zusammen jubeln, zusammen zittern … und wie viele von Euch wissen verschenke ich zu einem Fußballspiel auch gern Fußball Bibeln auf Facebook.

Doch meine Vorfreude und Begeisterung ist nicht ungetrübt. Wie bei jeder sportlichen Großveranstaltung (EM 2012, Olympia) werden die Stimmen laut, von wegen: "Ich gucke keine WM, geldgeil und menschenverachtend!" oder "WM? Nicht mit mir! Da klebt Blut dran!"


Wenn ich mein WM Tippspiel mit den Fußball-Bibeln veröffentliche, dann kann ich drauf warten – innerhalb von wenigen Minuten hat einer einen Link gepostet mit schrecklichen Fotos von hingerichteten Straßenkindern in Brasilien. Diese Links nehme ich sofort von meiner Facebookseite runter. Ich möchte da keine Verlinkung zu Fotos von Leichen oder anderen gewalttätigen Szenen – schon gar nicht ohne Vorwarnung, bei einer Verlosungsaktion, wo auch Kinder mitmachen.

 

Doch was ist dran? 

Es gibt zig Seiten im Netz die darüber berichten. Wieviel Wahrheit und Unwahrheit dran ist, dass können wir als deutsche OttoNormalBürger nicht wirklich abschätzen. 

 

Fakt ist; beinah jedes (sportliche) Großereignis hat leider eine perverse Schattenseite! 


Auf mehreren Seiten habe ich gelesen, dass Brasilien in diesem WM Jahr einen rekordmässigen Tourismus-Boom von über 10 Millionen Besuchern erwartet. Das tut der Wirtschaft natürlich gut, es belebt die Geschäfte und erhöht die Dienstleistungs-Nachfrage. Doch es bringt auch große Probleme mit sich, die auch auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen ausgetragen werden. Z.B. gibt es in Brasiliens Armenvierteln eine enorme Steigerung von Kinderarbeit und auch Kinderprostitution … Kinder werden an perverse Touristen für wenig Geld verkauft. 


Blick zurück: 2006 WM in Deutschland.

Damals wurde geschätzt, dass etwa 30 000 – 40 000 Zwangsprostituierte nach Deutschland (bzw. polnische und tschechische Grenze) gekarrt wurden, um den Fans "ihre Dienste zu bringen". Massensport und Prostitution sind schon lange zwei Seiten ein und derselben Medaille. Perverse Zuhälter, Bordellbesitzer, Frauenhändler – reiben sich die Hände angesichts der Kohle, die so ein Mega-Männer-Event mit sich bringt – da ist es fast wurscht, in welchem Land es stattfindet.


Zurück nach Brasilien, da ist es allgemein bekannt das in den Armenvierteln in Brasilien (Favelas) ganz andere Gesetze herrschen. Hier tummeln sich die Drogenkartelle und die Lebensqualität der Menschen ist schrecklich. Seit 2013 werden diese Gebiete von Polizei und Militär systematisch mit Razzien durchforstet, um die von ihnen ausgehende Drogenkriminalität einzudämmen. Es kommt immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen … Menschen werden getötet.


Der dänische Journalist Mikkel Keldorf Jensen (27) wollte sich einen Traum erfüllen und live von der WM 2014 aus Brasilien berichten. Dazu bereitete er sich über zwei Jahre lang drauf vor. Er lernte Portugiesisch (die Amtssprache in Brasilien) und studierte an der Universität in Rio Brasiliens Geschichte. Doch seitdem er in Fortaleza, der Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaats Caerá, ist und die ganzen Hintergründe zur WM mitbekommt, wird ihm klar und klarer das Traum zum Alptraum wird. Er stellt fest, dass Straßenkinder, mit denen er sich unterhalten hat, nach und nach verschwinden.

"Sie seien, so Jensen, dem neuen Säuberungsprogramm der Stadt zum Opfer gefallen. Denn Brasilien solle schließlich auch während der WM das Bild verkörpern, das Touristen in den Medien vermittelt wird: ein lebensfrohes Land, in dem es von fruchtigen Cocktails, wirbelnden Tänzern und willigen Mädchen nur so wimmelt. Das kurbelt die Wirtschaft an! Hungernde Straßenkinder, die in den für die Touristen vorgesehenen Vierteln schlafen, passen nicht ins Bild und werden daher, so der Journalist, von der Polizei beseitigt: Sie würden nachts im Schlaf erschossen und aus den Touristenvierteln entfernt. Wohin man sie bringe, weiß keiner, sagen die Straßenkinder. Zurück bleibe eine cleane Straße, die nur darauf wartet, den Touristen vorzugaukeln, hier sei alles in Ordnung. Damit sie die WM weiterhin genießen können, …"

Quelle: Getötet für König Fußball? / Blog von Mikkel Keldorf Jensen (Achtung, Fotos von Leichen)

 


… Blick voraus: 2022 soll die WM in Katar stattfinden!


Auch hier wird von Bestechung, Ausbeutung der Arbeiter und skrupelloser Ungerechtigkeit berichtet.

Fakt ist die FIFA hat ihr Saubermann-Image schon lange verloren.


Noch sind es 8 Jahre bis zur WM in Katar. Ich weiß es nicht, vermute aber die Würfel sind gefallen – die Stadien werden gebaut und die WM wird stattfinden.

Doch was können wir tun? Das Problem an der ganzen Sache sehe ich darin, dass wir als deutsche OttoNormalBürger gar nicht mal soviel tun können. Klar, die WM zu boykottieren und den Fernseher einfach auszulassen, steht jedem frei und ist völlig verständlich. Die Frage ist, wem bringt das irgendwas? 

Sinnvoll wäre es viel mehr, wenn die deutsche Nationalmannschaft und die Teams aus anderen Ländern ihre Teilnahme an der WM absagen – aber welchem Spieler will man verdenken, wenn er sich über die Ehre freut in der Nationalmannschaft spielen zu dürfen und diese Karriere-Chance nutzt? Wenn einer der Spieler aussteigt, dann wird er eben von einem anderen ersetzt. Wenn der Trainer nicht mitmacht, dann käme ein neuer Trainer. Ändern würde das nichts.


Ich habe beschlossen diesen für mich herausfordernden Beitrag zu schreiben, drauf hinzuweisen, es nicht tot zu schweigen, nur weil mir keine Lösung einfällt / es keine gibt (?) – ich bete und hoffe das sich etwas grundsätzliches ändert. Wie das gehen soll weiß ich nicht. Vielleicht ist es ein Anfang für die Oberbosse der FIFA zu beten und vorallem für die zahlreichen Opfer der WM.

 

Unter diesem Artikel können gerne Vorschläge hierzu diskutiert werden.

Dass viel Geld viel Versuchung bedeutet ist nicht neu. Und hier ist sehr sehr viel Geld im Spiel …
 


Mit nachdenklichen Grüßen.
Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 2. Juni 2014 veröffentlicht.

26 Gedanken zu „Gedanken zur Schattenseite der WM

  1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

    Liebe  Mandy, ich bin auch der Meinung, dass all dies nicht totgeschwiegen werden darf. Damit würde man indirekt diese Menschenrechtsverbrecher decken.  Ob und wenn ja, was man ansonsten sinnvollerweise tun kann, bleibt jedem selbst überlassen.  Für die Opfer und diejenigen die an den verantwortlichen Stellen sitzen zu beten, kann nicht falsch sein. Es kostet weder Geld noch Mühe und da Gott der Hörer der Gebete ist, geht keines ungehört verloren.  LG Ulli

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    1. Mandy Artikelautor

      Danke Dir liebe Ulli, war / bin mir etwas unsicher bei dem Beitrag. Man kommt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Ne rießen Sauerrei, die da teils abgeht (die aber auch ohne WM schon in kleiner abgeht, man kriegt nur kaum was mit von) … Katar ist noch ne Nummer krasser, als jetzt Brasilien. 

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  2. Colin

    Habe eben beim Sprechen dieses packenden Beitrags recht schlucken müssen, schlucken müssen, weil ich mir so hilflos vorkomme. Traurige Wahrheit, die von der ganzen Welt größtenteils genauso schön gefärbt wird, wie von den Verantwortlichen…

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  3. Marliese Jourdan

    Durch meine Ursprungsfamilie bin ich "fußballgeschädigt". Ich habe dadurch keine positive Einstellung zu diesem Sport. Die Skandale um Sportwetten, getürkte Spiele, Vergabe von WM-Spielen (Katar) und das zunehmende Bekanntwerden über das Ausbeuten der Arbeiter haben meine…. ja sagen wir "Aversion" gegen diesen Sport verstärkt.

    Ich war 1972 beim Endspiel von Nord nach Süd auf einer völlig leeren Autobahn unterwegs und ich habe alle Jahre seither nichts vermisst und habe mich nie an diesem zunehmendem Hype beteiligt.

    Es ist höchst bedauerlich, dass auch die Politik nur halbherzig gegen diese Ausbeutung Stellung bezieht, aber es steckt eben der Kommerz dahinter.

    Nein, nicht mit mir!

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  4. Elliot

    Es wäre auch sinnvoll für Menschen zu beten die in Nordkorea in Arbeitslagern gefangen gehalten, gefoltert und ausgebeutet werden weil sie sich zu Jesus bekennen, erst heute habe ich einen Artikel gelesen wo ein Südkoreaner verhaftet wurde weil er in Nordkorea eine christliche Untergrundgemeinde gründen/unterstützen wollte.

    http://www.focus.de/panorama/welt/vom-regime-in-nordkorea-verurteilt-suedkoreaner-muss-lebenslang-zwangsarbeit-leisten_id_3886131.html

     

     

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    1. Colin

       

      Hallo Elliot,

      Du hast natürlich recht, was Nordkorea angeht, aber sei mir bitte nicht böse, hier geht es im Augenblick um die WM und die damit verbundenen Problematiken. Siehe meine Zeilen jetzt bitte nicht als Massregelung an, ich bin mir sicher, wir werden hier auf Mandy's Blog bestimmt auch noch auf Dein und auch unser aller Thema zu sprechen kommt. Ich wünsche Dir GOTTES reichen Segen.

       

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      1. Elliot

        Weißt du Jesus hat mal gesagt "werdet wie die Kinder" und als ich den Bericht von Mandy laß und das es schön wäre für die Menschen zu beten die von der FIFA ausgebeutet werden, dachte mein Herz sofort an die Menschen von dem Artikel den ich als Link beigefügt hatte und wie Hardcore unsere Glaubensgeschwister leiden, und nun ja ein Kind spricht das aus was es auf dem Herzen hat und meine Brüder und Schwestern liegen mir sehr am Herzen…. Danke, dir auch Gottes Segen…(PS.: Ich denke eine bitte zum Gebet für Menschen die wegen ihrer Liebe zum Herrn leiden ist niemals fehl am Platz)

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        1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

          Hallo Elliot,

          ich bete jeden Tag für unsere verfolgten Geschwister um Bewahrung und Kraft, sowie um Befreiung. 

          Und diese Fürbitten gehen nicht ins Leere…ein Bruder erzählte, dass er bis zum Zeitpunkt der Verfolgung ein ganz normales Leben geführt hat…so wie wir eben auch. Als er gefangen genommen wurde, drückten sie auf seinem kompletten Rücken glühende Zigaretten auf. Während sie das taten, fühlte er, wie Jesus ihn ihm Arm hielt…er sah ihn wie in einer Vision, bis er ohnmächtig wurde. Er ist im Glauben gestärkt daraus hervor gegangen. 

          Ja. lasst uns beten für unsere Geschwister, die so tapfer die Treue bewahren.

          LG Ulli

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  5. Peter

    Starker Tobak, so etwas hier anzusprechen.

    Aber richtig und wahr, auch wenn viele das nicht warhaben wollen.

    Statt zu handeln verhindern Politik und Mainstream-Medien gezielt die Information über viele solcher Dinge.

    Ist sicher nix einfaches für Dich gewesen, darüber zu schreiben.

    Also danke hierfür!

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    1. Colin

       

      Ich denke, da hast Du recht lieber Peter, das macht halt unsere Mandy aus, sie ist mutig und trifft auch stets den richtigen Ton.

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  6. Christian

    Mit Beten alleine ist es aber nicht getan, wenn du den Dreck trotzdem unterstützt, indem du dir eben diesen Fankram kaufst oder zum Public-Viewing gehst.BOYKOTT ist das Eine und PROTEST das Andere, was JEDER leisten KANN und SOLLTE. Aber nein, lieber schenken wir unser Herz einem L A N D !!!!Aber nagut, solange man vor´m Publicviewing Fußballbibeln verteilt, hat man ja wenigstens was getan! BULLSHIT! -.-

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    1. Colin

        Lieber Christian, ist das die Art wie Du mit Deinen Mitmenschen …  ach was, ich werde einfach für Dich und Deine Umgangsformen beten.

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    2. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

      Hallo Christian.

      ich hätte mir zwar auch eine andere Ausdrucksweise gewünscht…gebe dir im Kern aber recht. Wenn du da was auf die Beine stellen willst, wirst du sicher ein paar Mitstreiter finden. Vielleicht sowas wie die Flashmobaktionen wie sie für unsere verfolgten Geschwister auf die Beine gestellt werden. 

      LG Ulli

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    3. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Guten Morgen, lieber Christian, 

      Deine ungestüme Art gefällt mir. Ich musste einfach unwillkürlich lachen. Ich weiss nicht, wie alt Du bist, aber ich kann mich gut an Zeiten erinnern, in denen ich auch so war. 

      Je älter ich werde, desto mehr muss ich mir eingestehen, dass ich nicht die ganze Welt retten kann. Dem Herrn sei Dank ist das auch nicht meine Aufgabe. Aber jeder Mensch kann in seinem Umfeld und nach seinen Möglichkeiten

      etwas Gutes tun. Der eine lächelt einen anderen an, der andere verteilt Fußballbibeln, der nächste macht einen WM Boykott und der übernächste trennt wenigstens seinen Müll. Der Herr möchte uns ein Leben in Fülle schenken. Wenn ich

      aber nur dasitze und traurig oder wütend bin, wie viel Unrecht auf dieser Welt geschieht, werde ich mich zurückziehen und immer trauriger und wütender werden und vielleicht gar nichts mehr bewirken.

      “Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, zieht er doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt.” 

      Dieses Lied ist so schön und so wahr. Ein kleiner Stein, ein kleiner Schritt, JEDE gute Tat auf dieser Welt macht die Welt ein bißchen besser. 

      Wenn Deine Energie in eine gute Tat fließt, dann ist es prima. Ich wünsche Dir viele gute Impulse. 

      Hab einen superguten Tag. 

      Sandra 

       

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  7. Andreas

    Was OttoNormalBürger bewirken kann? Ganz schön viel!
    Klar, ein Fanartikel-Boykott schadet zuerst der heimischen Wirtschaft, die schon horrende Lizenzgebühren an die FiFa für die WM in Brasilien gezahlt hat. Andererseits hätte dies eventuell Auswirkungen auf das Fanartikel-Geschäft bei der nächsten WM. Und dort könnten wir wirklich etwas bewirken: Wenn nur genügend von uns erklären, dass sie die WM in Katar boykottieren, dann wäre wohl kaum ein Fernsehsender bereit, das unternehmerische Risiko zu tragen und mehrstellige Millionenbeträge für die Senderechte zu zahlen. Geld, mit dem die Fifa rechnet.

    So weit zumindest die Theorie. ;-) Dass es in der Praxis anders aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

    Doch da gibt es ja noch eine Waffe:
    Schließlich sind wir “Frommen” von der Macht unseres Gebets überzeugt. Viele von uns haben damit ja auch schon viel erlebt!

    Für alle Anderen wäre dies eine prima Gelegenheit, es mal auszuprobieren. Deshalb mein Vorschlag: Beten wir gemeinsam darum, dass der Ausbeutung und den Menschenrechtsverletzungen für die Fußball-WM ein Ende gemacht wird! Bitten wir Gott im Namen Seines Sohnes Jesus Christus, dass die WM in Katar nicht stattfindet! Und lassen wir uns überraschen, wie Gott antworten wird! Denn antworten wird Er – da bin ich sicher!

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    1. Marliese Jourdan

      Ich boykottiere seit vielen Jahren.
      Und auch ich bin dabei: Beten, damit die WM in Katar nicht stattfindet.

      Viele Gebete von vielen Menschen an vielen Orten – Gott hört sie!

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  8. merinosheep

    Danke , liebe Mandy, fürs Sensibelmachen!  Ich las schon von diesen "Säuberungsaktionen". Es ist unfassbar grausam und gleichzeitig….nichts Neues unter dem Himmel- genauso wie die parallel stattfindenden Prostitutionen, wie Nordkoreas Arbeitslager …etc pp. Ich denke, wenn uns dieses Unrecht vor die Füße kommt, wir in irgendeiner Art sensibilisiert werden ,sollten wir GOTT um offene Herzen (ich nehme Anteil an deren Leid, und dies nicht im flüchtigen Vorbeigehen) und Verstand bitten und auf die Knie gehen. P.U.S.H.

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  9. Denisa

    Das macht mich so traurig, und schon wieder habe ich dieses Ohnmachtsgefühl, wie bei so vielen Dingen, die auf der Welt passieren!:( Ich habe das alles wirklich nicht gewusst…verbinde mit WM auch nur das Gemeinschaftsgefühl! Dachte immer, dass es Deutschland gut tut, einwenig Patriotisch zu sein! Aber es gibt immer eine Andere Seite! So furchtbar!

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  10. Rainer

    Hallo, 

    ich denke es spielt keine Rolle für die Organisatoren was jeder von uns denkt. Ich schaue mit meinen zwei Mädchen die WM. Wir haben aber genauso intensiv über die Menschen geredet die dort leben. Ich halte eine Aussage meiner 8-jährigem Tochter für sehr empfehlenswert: "Papa, ich würde dort nicht spielen wollen, wenn ich wüsste, dass dort vorher Menschen ihr Zuhause verloren haben! Ich will ja auch nicht, dass ich mein Zimmer verliere, nur damit jemand hier spielen kann!" 

    Ich hoffe, das sich durch die WM etwas für die Menschen ändert und Gott auch Wunder geschehen lässt.

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  11. Colin

    Lieber Rainer,

    jetzt möchte ich gar nicht über Die WM und die damit verbundenen sozialen Probleme reden; Du weisst es ja selbsr:-) jetzt möchte ich Dir "nur" sagen, dass da ein wirklich von GOTT beschenkter Mann bist. Er hat Dir eine wunderbare Tochter geschenkt. Was sie zu Dir in Sachen WM gesagt hat, hat mich eben sehr berührt:

    "Papa, ich würde dort nicht spielen wollen, wenn ich wüsste, dass dort vorher Menschen ihr Zuhause verloren haben! Ich will ja auch nicht, dass ich mein Zimmer verliere, nur damit jemand hier spielen kann!" 

    Dir und Deiner Familie wünsche ich PAPA's reichen Segen.

    Colin

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  12. Michael

    “Damals wurde geschätzt, dass etwa 30 000 – 40 000 Zwangsprostituierte nach Deutschland (bzw. polnische und tschechische Grenze) gekarrt wurden, um den Fans “ihre Dienste zu bringen”.”
    Soweit ich mich zurückerinnere wurde diese monströs hohe Zahl aus den USA heraus geäußert und hierzulande unkritisch (Und offensichtlich immer noch!) weiterverbreitet. Die Polizei sprach zwar auch von Zwangsprostitution, nannte aber eine Zahl “Im niedrigen einstelligen Bereich”. Ich halte mich gerne an die Fakten, auch wenn diese weit weniger spektakulär sind. Und irgentwo sollte einen der Glaube an Gott ja auch zur Wahrheit verpflichten. Bitte nicht falsch verstehen, selbst wenn auch nur eine Frau zur Prostitution gezwungen wird, ist das zuviel, aber bitte trotzdem bei den Fakten bleiben oder auch mal hinterfragen.

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