Archiv für den Monat: Mai 2014

Vatertag? Klar. Aber was bitte ist Himmelfahrt?

Heute, liebe Leute, ist Vatertag – klar, hat jeder schon mal irgendwie mitbekommen. 


Doch so ganz nebenbei ist auch "Christi Himmelfahrt"
– was um Himmelswillen, bedeutet denn das bitte?

 

Kurzer Rückblick: Jesus wurde gekreuzigt und begraben. Nach nur drei Tagen kam das große Comeback!

Jesus ist wieder auferstanden und verbrachte dann noch 40 Tage auf dieser Erde. Das waren mit Sicherheit sehr spannende Tage! 

In diesen Tagen müssen seine Jünger (seine Freunde) erst so richtig kapiert haben, was da eigentlich vor sich ging.

Jesus war tatsächlich Gottes Sohn! Unbestritten!

So manches Puzzleteil hat sich für die Jünger in dieser Zeit erst zusammengefügt. 

"Nach seinem Leiden und Sterben hatte er sich ihnen wiederholt gezeigt und ihnen die Gewissheit gegeben, dass er lebte. Während vierzig Tagen kam er damals zu ihnen und sprach mit ihnen darüber, wie Gott seine Herrschaft aufrichten und sein Werk vollenden werde." – Apostelgeschichte 1, 3 GNB


Das muss abgelaufen sein, wie kurz vor dem entscheidenden Match, wenn der Trainer in der Kabine seine Jungs nochmal als Team zusammenschweißt, sie auf den Pokal heiß macht und ihnen die taktische Feinheiten einschärft.

Doch kaum war der "Trainer" fertig mit der Teambesprechung, passierte etwas total Abgefahrenes – im wahrsten Sinne! 

"Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe." - Johannes 14, 1-4 HFA


Tschja, nur mal "kurz die Welt retten" und jetzt ist Jesus dann mal eben wieder weg?! 
Wer hätte denn damit gerechnet?

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Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2014 veröffentlicht.

Vaterliebe! Die Geschichte von Rick und seinem starken Papa!

Ich kenne die Geschichte von Rick und seinem Vater Dick schon länger. Ich wollte sie für morgen nochmal ins Seelen-Futter machen, aber …

Ach, das muss viel mehr Menschen erreichen!
Deshalb ab auf den Blog damit!


Rick Hoyt wird 1962 geboren. Bei der Geburt kommt es leider zu Komplikationen. Die Ärzte merken zu spät, dass sich die Nabelschnur um den Hals des kleinen Rick gewickelt hat.

Sein Gehirn bekommt viel zu wenig Sauerstoff ab. Die Ärzte prognostizieren, dass Rick niemals fähig sein wird, zu denken, wie ein gesunder Mensch. Sein Körper wird zwar leben, aber sein Geist wäre von Beginn an so gut wie tot. Sie empfehlen den Eltern ihr Kind in ein Heim zu geben und ihn zu "vergessen".

Doch die Eltern geben nicht auf! Sie nehmen ihn mit nach Hause und lieben ihn, wie jedes andere Kind auch. Ricks Vater Dick erzählt später, dass er beim Blick in die Augen seines kleinen Sohnes gewusst hat, dass Rick alles andere an geistlich tot ist. Die Eltern spüren, dass er leben möchte und sie versuchen ihn, so normal wie möglich zu erziehen.

Sie erkennen, dass Rick intelligent ist und sie kaufen ihm einen Computer, den er mit Kopfbewegungen bedienen kann. Damit kann er ihnen etwas mitteilen, sich verständigen, durch ihn kann er "sprechen." Natürlich sind alle gespannt auf Rick's erste Worte; "Mama" oder "Papa"?

Neee, Rick sagt: "Papa, laß uns zum Hockey gehen!" 

Nicht zuletzt dadurch kapieren die Eltern wie sehr Sport ihren Sohn begeistert.  Später kommt raus, dass Rick nicht nur Eishockey liebt, sondern das sein Traum ist, einmal an einem Halbmarathon teilnehmen zu können.

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Dieser Beitrag wurde am 28. Mai 2014 veröffentlicht.

Geschafft! Joggathon 2014

Geschafft! :-)


Heute war Sponsorenlauf "Joggathon" hier in Berlin!

Heiß war's, schön wars und jede Menge Runden bin ich mit 104 anderen Teilnehmern zusammen gelaufen:


1 Stunde = 10 Runden = 10km = 3240,00€ 


Genial war dieses "Gemeinsam schaffen wir's!"-Gefühl!

Egal, ob fitter Läufer, Gelegenheitsjogger, Spaziergänger, Rollstuhlfahrer, Mutti mit Kind auf dem Rücken, kleines Kind, Hund und sogar eine Bauchrednerpuppe hat ihren Menschen hinter sich her geschleift … alle gemeinsam haben 892 Runden gedreht! YEAH!


Insgesamt kamen über 14.000€ für den guten Zweck zusammen!
 

Für Flüchtlingsfamilien im Libanon, für Brunnen- und Sanitäranlagen in Albanien und Obdachlosen Unterstützung in Bakersfield / USA. Es waren viele Amerikaner da – auch ein Chor – schön zu wissen, dass sie einige tausend Euro mit nach Hause nehmen können!

 

Ein großes Dankeschön an über 90 Sponsoren, die mich tatkräftig unterstützt haben! Es hat Spaß gemacht Euch die Sparschweine leer zu laufen ;-)  Vielen Dank natürlich auch vom Kaaarsten, der sich etwas später ja auch entschlossen hatte mitzumachen und noch einige Sponsoren fand.

Er hat 12 Kilometer geschafft und 324,00€ erlaufen – bei mir wurden es 10 Kilometer und mit einer 0 mehr 3240,00€


Jetzt werden wir uns erholen! :-)

 

Ach und noch was: Alle Sponsoren bekommen demnächst einen Brief vom Veranstalter, darin findet Ihr Bankdaten und den Betrag, den ihr überweisen müsst. Ihr zahlt direkt an den Veranstalter, der dann das Geld an die drei Projekte verteilt – bitte nicht an mich überweisen!


 

Alles Liebe!
Mandy

 

 

Dieser Beitrag wurde am 25. Mai 2014 veröffentlicht.

Abendmahl – Was wird da eigentlich gefeiert?

"Und jetzt feiern wir noch Abendmahl!" 

"Aha, ähm, ok!"


Und ich sah, wie ein etwas edler, kleiner Krug mit rotem Traubensaft gefüllt wurde. Da ich mich, wie so oft ganz außen hingesetzt hatte – um freien Fluchtweg zu haben (man weiß ja nie), bekam ich den Krug auch als erste Person der Reihe gereicht.

Wow, ganz schön schwer war er und doch wesentlich größer als ein Trinkglas. Hm – und nun? Etwas unbeholfen – unter all der Beobachtung – setzte ich an und trank. Wie läuft das hier eigentlich, kriegen die anderen denn nix?

Hm, egal, ich trank weiter … auf Ex. Alles weg.

Der Mann reichte mir eine Serviette – sehr höflich – damit wischte ich mir den Mund ab und steckte sie ein. Ich bedankte mich. Doch was war das? Der Mann, der mir den Krug gereicht hatte, guckte irgendwie ziemlich verdutzt.

"Ähm, lecker – danke!", wiederholte ich nochmals. Doch irgendwas war komisch?! Er sagte nichts, ging wieder nach vorn und der Krug wurde erneut gefüllt. Okaye … äh?? Ich verstand überhaupt nicht, was da gerade abging. Ich hatte doch genug, hätte ich einen Anstandsrest lassen sollen?!?! Ich überlegte kurzfristig den Fluchtweg zu nutzen und schnell abzuhauen – aber ich blieb, wäre ja sonst auch peinlich.

Dann war der Krug auch schon voll und der Mann mit Krug kam wieder auf mich zu. *ähm — äää, wat is??? leichte Panik machte sich breit* … aber er reichte ihn nicht mir, sondern der Person neben mir. *puh, erleichtert*


Ja, so wirklich geschehen. Mein erstes Abendmahl vor etwa 7/8 Jahren.

Ich hab' den Krug – der eigentlich die Reihe rumgeht und jeder trinkt nur andächtig einen Schluck und wischt den Rand sorgsam mit der Serviette ab – komplett ausgesoffen.

Tschuldigung, werte Gemeinde, in der ich damals war! Vielleicht liest ja einer von Euch mit ;-) Ihr hattet sicher Eure Lacher hinterher, die hab ich heute auch, wenn ich diese Erfahrung weitererzähle.

Damals war mir diese, zu Adrian Plass passende Story, einfach nur megapeinlich. Alles guckte auf mich, ich wusste weder, was das alles sollte, noch was zu tun war … und ich und im Mittelpunkt stehen, das geht so gar nicht!! Pfui. *schrecklichfühl* 


Übrigens, das danach gereichte Brot hab ich nicht gleich alles in mich reingestopft – man gab mir wohl vorsichtshalber nur ein kleines Stückchen und reichte den voll bestückten Teller lieber gleich weiter. Danke! Ach ja, dass es kein Wein war – dafür war ich auch ganz dankbar!
 

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Dieser Beitrag wurde am 24. Mai 2014 veröffentlicht.

Zeit für eine Blogpause

Jawohl! Und die läute ich bis Juni ein. 

Ich brauche Pause und auch mal wieder mehr Zeit und den Kopf frei für anderes. 


Da einige fragten; ja, der Nestbau geht voran.

Die lange Umbauphase unser neuen Wohnung ist bis auf Kleinigkeiten geschafft und nun sind wir am Einrichten und wohnen seit einigen Wochen auch schon hier in der neuen Bleibe.

Zwischenzeitlich war das schon Hardcore mit alten Wohnung (500km weiter), der Übergangswohnung und der neuen, werdenden Wohnung. Und all das Hab und Gut schön über drei Wohnungen verteilt. :-)  Da kommt Freude auf!

Immerhin habe ich gelernt was ich von seinem Zeug wirklich brauche und auf was ich auch gut und gern verzichten kann.

Jetzt in der neuen Bleibe ist es jedenfalls schön bzw. wird immer schöner :-)


Ganz neu ist, dass ich für das Magazin "Klartext" vom Bibellesebund schreibe, da bin ich gerade am ersten längeren Text. Der wird vermutlich auch hier auf dem Blog erscheinen.

Ein weiteres Projekt ist ein Jugendbuch, an dem ich mich mit einer Geschichte beteilige, auch da ist bald Abgabetermin.


Und am Sonntag ist der Sponsorenlauf "Joggathon", da werde ich natürlich berichten wie es ich lief und wieviele Runden ich geschaffte habe und natürlich wieviel Kohle damit an gute Projekte gespendet wird. Ich freu mich drauf!


Auf Facebook werde ich in der nächsten Zeit immer mal ältere Artikel posten, damit keine Langeweile aufkommt und sie nicht in Vergessenheit geraten – ist ja wichtiges Zeug dabei. Du kannst auch selbst im Beitrag Archiv stöbern – Klick hier.

Seelen-Futter läuft wie gewohnt weiter und Einkaufswagenchipfinderrückmeldungen werden natürlich umgehend mitgeteilt!
 


Genieße das Leben und die Sonne!
Besten Gruß und fetten Segen!
Deine Mandy
 

PS: Sommerwunsch von mir, dass möglichst viele Fußball-bibeln für die WM zusammenkommen!

YEAHH Klick Hier, da bekommste alle Infos!

Dieser Beitrag wurde am 22. Mai 2014 veröffentlicht.

Träumst Du noch oder lebst Du schon?!

Falls Du ihn noch nicht gesehen hast, dann solltest Du ihn anschauen; den Film Chicken Run!

Da geht es um Hühner, die auf einer riesigen KZ-ähnlichen Hühnerfarm leben, wo sie unermüdlich und wortwörtlich am laufenden Band Eier produzieren müssen. Und wenn ein Huhn seine Legequote nicht erreicht, dann wird es von der Inhaberin der Farm, Mrs. Tweedy, kurzerhand gebraten. Übel, übel. 


Die Hühner leben in Angst und Schrecken, sagen sich aber: "Ok Leute, so ist nun mal unser Hühnerschicksal! So leben wir, so sterben wir … "


Doch nicht mit Ginger! Das tapfere Huhn sieht das ganz anders!

Sie weigert sich, in der Lethargie des Lagers zu versinken. Sie glaubt an ein Leben jenseits der Zäune und an die Freiheit! Ein Revoluzzerhuhn! Sie startet diverse Ausbruchsversuche, die leider immer wieder scheitern und sie wird erneut eingespeert. Aber sie bleibt dran, gibt nicht auf und schmiedet einen absolut verrückten Plan: Sie baut eine Flugmaschine!


Ihre Vision und auch ihre Leidensbereitschaft stecken schließlich die anderen Hühner an, sie schließen sich Ginger an und gemeinsam startet das Abenteuer! Schau es Dir an :-)
 


Ich musste dabei an den Spruch denken: 

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.


Ginger ist das Huhn, das die Wende brauchte! Und warum haben sich die anderen Hühner von Ginger so motivieren lassen?

Weil sie sahen: Das ist ein Huhn wie wir, lebt in der gleichen Realität, aber sieht viel mehr Möglichkeiten!

Ginger glaubte tatsächlich an eine andere, bessere Wirklichkeit und sie glaubte an eine glückliche Zukunft! Ginger war den anderen Hühnern ein Vorbild und das brauchten sie, um zu träumen, um zu glauben und Visionen zu entwickeln und letztendlich den Mut zu haben, diese Visionen umzusetzen!

Was mir noch auffällt, dass Ginger es schaffte, die Hüher zu ermutigen, ihre alte Sichtweise: "So ist nun mal unser Hühnerschicksal" zu hinterfragen!

Die Freiheit hatte so die Möglichkeit, sich in den Köpfen der Hühner breit zu machen, obwohl sie noch hinter Gittern lebten. Und das motivierte sie, Ginger beim Projekt: "Wir bauen eine Flugmaschine!" zu unterstützen! Großes Kino!

Die Hühner überwanden ihre Trägheit, nahmen Risiken auf sich und – Du kannst es Dir sicher denken – sie fanden die Freiheit! Ihre Vision wurde Wirklichkeit!
 


Wie denkst Du über Dein Leben? Über Deine Zukunft? Was erwartest Du vom Leben?
Wo wirst Du in 5, 10, 20 oder 30 Jahren sein? Wie wirst Du sein? Wer wirst Du sein?

All diese Fragen können Dich zum Träumen bringen. Was kannst Du tun, damit es nicht nur Träume bleiben? Wer ist Dein Vorbild?

"Christus hat für euch bezahlt und euch freigekauft, sodass ihr jetzt ihm gehört. Darum macht euch nicht zu Sklaven menschlicher Maßstäbe!"  – 1. Korinther 7, 23


Manchmal ist es gut und wichtig, die Gitterstäbe aufzubiegen und sich auf neue Abenteuer einzulassen. Jesus ist gestorben, für uns durch die Hölle gegangen und vor allem ist er wieder auferstanden!

 

Das Comeback des Jahrtausends, für unsere Freiheit!

Lebe es!

 

Sei fett gesegnet!
Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 21. Mai 2014 veröffentlicht.

Um was ging’s nochmal im Gottesdienst?

Heute, liebe Leute, heute ist Montag! 
Montag, der Tag nach Sonntag = Hallo Alltag!

Für viele Leser dieses Blogs geht es sonntags zum Gottesdienst …. 


Jetzt mal Hosen runter: Wie viel von dem gestern Gehörten weißt Du heute noch?

Und wie viel hast Du heute in Deinen Alltag mitgenommen und umgesetzt? 


Manchmal frage ich mich, wie Jesus so drauf wäre, wenn man ihn an einem Montag in der vollgestopften U-Bahn trifft?! Fluppe ziehen wie 14.245.242 Tage Regen und einfach mies drauf oder voller Tatendrang, Power und Vorfreude auf das, was ihn in dieser Woche erwartet? Tschja, ich weiß es nicht.


Fakt ist, dass gerade wir Christen irgendwie aus der Reihe fallen sollten, natürlich nicht gekünstelt, sondern aus dem Herzen heraus! Wir sollten keine Hallogäääähn, sondern Halogenstrahler und Salzstreuer der Gesellschaft sein! vgl. Matthäus 5, 13 – 16


Paulus schreibt in seinen Briefen an die verschiedenen Gemeinden immer wieder davon, wie Christen drauf sein sollten.

In dem Brief an die Römer schreibt er, unser Ziel sei es "seinem Sohn gleich zu werden!" vgl. Römer 8, 29.

Oder an die Galater, da schreibt er, dass "Christus euer Leben prägen soll." vgl. Galater 4, 19

Oder an die Leute in Kolosser schreibt er, dass Christen "vollkommen" sein sollten, vgl. Kolosser 1,28.


Denk da mal drüber nach! Das ist doch schon der Hammer – oder? Hat Paulus Recht? Sollten wir wirklich Jesus ähnlich werden? Jesus, dem Typen, der Wunder vollbrachte; der übers Wasser lief, der Menschen begeisterte, ermutigte, heilte, ja sogar vom Tode auferweckte!! Werden wie Jesus, dessen Draht nach oben niemals einknickte, der mit Gott eins war … ?!

Ja! Ja, ich will!

Und ich bin natürlich überzeugt davon, dass Paulus Recht hat! Wir Christen sind durch Jesus heilig und so sollten wir auch leben! Wir sollten mit den Jahren immer stärker und reifer werden!


Warum gibt es dennoch soviele frustriert und trüb dreinblickende Zeitgenossen? 

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Dieser Beitrag wurde am 19. Mai 2014 veröffentlicht.