“Ich putz noch schnell, bevor die Putzfrau kommt!”

Stell Dir mal vor, Du hast das Glück, eine Putzfrau zu haben. Sie kommt jeden Freitag um 15 Uhr zu Dir und putzt Deine Bude. Sie saugt Staub, sie putzt hin und wieder die Fenster, sie wischt die Schränke aus, entstaubt die Regale, vielleicht bügelt sie auch … eben das ganze Repertoire, was eine Putzfrau so zu bieten hat. 

Doch den Freitag Mittag über, bevor die Putzfrau auf der Matte steht, verbringst Du damit, Deine Bude zu putzen! Denn, was soll denn bitte die Putzfrau denken, wenn es überall so dreckig ist?!

Das ist einerseits verständlich, andererseits aber total "bala bala"!


Aber genauso gehen wir manchmal mit Gott um! Wir weigern uns, zu ihm zu kommen, wie wir nun mal sind. Dabei ist keiner von uns sauber, wir haben alle irgendwo Dreck am Stecken – ja, auch Du lieber Blogleser.

Manch einer beschließt zu warten, bis er dies und jenes in seinem Leben bereinigt hat und dann, ja dann kann es losgehen! Dann kann Gott ihn groß gebrauchen und die Welt retten! Und so wartet er und wartet und wartet und wartet … und irgendwann hat er sich tot gewartet sad

Hey, das ist nicht gut! Da verpasst Mensch doch total viel!


Du musst das Chaos in Deinem Leben nicht erst aufräumen, bevor Gott mit Dir was anfangen kann!
 

Das wäre ein ziemlich langer ewiger, verzweifelnder Plan, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist!

Sogar das Gegenteil ist der Fall: Gott wünscht sich, dass wir zu ihm gehen und ihn auch noch bitten, in unser Chaos mittenrein zu kommen! Wenn wir ihn ausschließen, dann kann er nichts tun … er steht auf offene Türen und nicht auf Versteckspielen. Er möchte mit Dir gemeinsam anpacken und etwas verändern! Er will mit Dir im Team arbeiten!

Du wirst niemals perfekt sein! Also hör auf zu warten, bis  Du einen Job hast oder gesund bist oder Dein Leben besser geregelt bekommst oder alt genug bist oder ….

Bitte Gott noch heute, das Steuerrad in Deinem Leben zu übernehmen und durch Dich Wunder zu tun! JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür!

 

Gott gebraucht die Schwachen!


Abraham war zu alt…
Noah hat gesoffen…
Isaak war ein Tagträumer…
Jakob war ein Lügner und Betrüger…
Lea war hässlich…
Josef war verwöhnt und wurde misshandelt…
Mose stotterte und war ein Mörder…
Deborah war ein weiblicher Richter (gesellschaftlich nicht anerkannt)…
Gideon hatte Angst…
Simson hatte lange Haare und war ein Frauenheld…
Rahab war eine Prostituierte…
Jeremia und Timotheus waren zu jung…
David gab vor, geistesgestört zu sein, hatte eine Affäre, rannte vor seinem eigenen Sohn weg und war ein Mörder…
Elia war selbstmordgefährdet…
Jeremia war depressiv…
Jesaja predigte nackt…
Jona rannte vor Gott weg…
Naomi war eine Witwe (also zu arm)…
Hiob war "unheilbar" krank und pleite…
Johannes der Täufer war halbnackt und aß Insekten…
Petrus verleugnete Christus, war jähzornig und impulsiv…
Johannes war selbstgerecht…
Thomas hat gezweifelt…
Paulus war behindert…
Die Jünger schliefen beim Beten ein…
Martha war ein Workaholic und machte sich immer Sorgen…
Maria war faul…
Maria Magdalena war von Dämonen besessen…
Der Junge mit den fünf Broten und zwei Fischen war zu unbekannt (und blieb es)…
Die Samariterin schlief mit mehreren Männern…
Johannes war verbannt…
Zachäus war zu klein…
Markus hat aufgegeben…
Timotheus hatte ein Magengeschwür…
und … Lazarus war tot.

 

GOTT BERUFT NICHT DIE QUALIFIZIERTEN, SONDERN QUALIFIZIERT DIE BERUFENEN !!

- Quelle unbekannt -
 

Gottes Reich ist provozierend andersrum und wir Menschen müssen nicht nur umkehren (Buße tun, nennt das die Bibel), sondern auch umdenken!

 

Fang JETZT damit an!

Alles Liebe
Deine Mandy

 

 

 

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 25. April 2014 veröffentlicht.

26 Gedanken zu „“Ich putz noch schnell, bevor die Putzfrau kommt!”

  1. Gerhard Lenz

    Hammer Aufzählung "Gott gebraucht die Schwachen". Wer nach dieser Aufzählung immer noch meint, er sei nicht gut genug, um von Gott geliebt und gebraucht zu werden, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Oder doch? Vielleicht durch einen Seelsorger, dem du alles erzählen kannst, warum du mit Gott nicht klar kommst!

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  2. Brigitte Schneider

    Liebe Mandy ,

    dieses Bild mit der Putzfrau hat Jesus mir mal in Bezug auf unsere Kinder gebraucht . Ich habe IHN immer um Hilfe gebeten bei der Erziehung unserer Kinder und es änderte sich nicht viel . Und dann in unserer Gebetszeit hat Jesus mir dann gezeigt : Ich habe Wohnungsputz und es klingelt und eine Freundin kommt zu Besuch . Ich erzähle ihr , das ich gerade am saubermachen bin und sie sagt : Ich helfe Dir und wenn es Dir hilft , spüle ich das Geschirr ab . Ich antworte ihr , das ich das total Klasse finde und stelle mich hin und fange an , das Geschirr abzuwaschen ;-) Da habe ich mit Jesu Hilfe dann in kleinen Schritten angefangen , Jesus immer mehr zu vertrauen und mir von IHM wirklich auch helfe zu lassen .

     

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  3. Marie-Kristin

    Danke mandy wieder so passend hatte gerade erst die Situation das jmd gesagt hat ich würde in meiner Lage nie anderen helfen können aber jetzt weiss ich das der Ruf in mir keine Einbildung ist sondern das Gott mich benutzen wird

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  4. Gabi

    Danke, liebe Mandy. Guter Artikel. Guter Vergleich. Es tut immer wieder gut zu lesen, dass Gott keinen Wert legt auf Perfektionismus, dass er uns tatsächlich so liebt, wie wir sind. Natürlich ist das jedem Christen auch bewusst – und trotzdem haben wir doch immer das Gefühl, nicht gut genug zu sein  Liebe Grüße Gabi

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  5. Karin

    Wie so oft denke ich in Liedern:

    Gott ist anders als du denkst
    als das, was du von ihm kennst
    Menschen haben sich geirrt
    und dein Bild von ihm verwirrt.

    Text und Musik: Albert Frey / https://www.youtube.com/watch?v=isFEc3OVVLw

     

    Ich denke das auch wir hier gefragt sind. Was geben wir anderen für ein Gefühl?

    Wenn ich da so zurückdenke, du mußt dies oder das tun, im Gottesdienst mußt du ordentliche Sonntagskleidung tragen, keine Jeans. Die Kleidung muß hell sein. Du darfst nur zum Thema beten. Im Gottesdienst sitzt man andächtig, dieses und vieles mehr wurde mir mit auf den Weg gegeben.  Irgendwann kamen dann Zweifel auf, Zweifel wie: bist du überhaupt gut genug für Gott, kann er dich überhaupt gebrauchen? Beim Singen bist du nicht mehr gefragt weil deine Stimmbänder nicht mehr in Ordnung sind. Bei anderen Dingen bist du nicht gefragt weil du keine entsprechende Ausbildung hast. Hm? Kleidung, ich trage gerne Jeans und dunkle Kleidung, auch nicht richtig. Ernst und andächtig im Godi… Ich? Wer mit mir unterwegs ist muß damit rechnen das ich aus unerklärlichen Gründen schon mal einen Lachflash bekomme, ausserdem sehe ich es nicht ein wenn ich von der "Frohen Botschaft" höre ein Beerdigungsgesicht aufzusetzen.  Oft frage ich mich, warum es den Menschen so schwer fällt andere so zu nehmen wie sie sind. Hätte ich Tourette, würden sie mich wahrscheinlich in einer Gemeinde des Raumes verweisen. Nun ja, wenn man sich vorstellt das ich in die Predigt, Arschloch, Scheisse und vielleicht noch andere "nette" Wörter einbringe, ist das vielleicht nicht so unverständlich.

    *Ein Pastor erzählte einmal in einem Gottesdienst das er Jahrelang dafür gebetet habe das seine Frau einen bestimmten Dienst übernimmt und als sie es endlich getan hat und es super gemacht hat war er neidisch und eifersüchtig auf sie. Sie hatte Menschen erreicht die er versucht hatte zu erreichen aber leider immer wieder gescheitert sei. Er sagte wörtlich: wie doof war ich eigentlich. Erst bete ich , und dann; wenn meine Gebete erhört werden passt es mir nicht.*

      Haben wir vielleicht manchmal Angst das Gott den anderen mehr liebt als uns, weil er "besser" ist?

    ————————————————————————————

    Gerhard Lenz  schreibt:

     Wer nach dieser Aufzählung immer noch meint, er sei nicht gut genug, um von Gott geliebt und gebraucht zu werden, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Oder doch? Vielleicht durch einen Seelsorger, dem du alles erzählen kannst, warum du mit Gott nicht klar kommst!

    ————————————————————————————–

     

    Ich kann dir versichern das es eine menge Menschen gibt die nach dieser Aufzählung immer noch der Meinung sind das sie nicht gut genug sind gebraucht und geliebt zu werden.

     

    Einen Seelsorger, einen gut ausgebildeten?

     

    Wenn die Gemeindeältesten wüßten wieviele Spezialisten und vom LEBEN ausgebildete Seelsorger  in ihren Reihen sitzen.

    Wer kann eine Mutter die ihr Kind verloren hat besser verstehen als eine andere Mutter die ihr Kind auch verloren hat.

    Wer kann eine vergewaltigte Frau besser verstehen als eine Frau die dieses auch durchgemacht hat.

    Wer kann einen Alkoholiker besser verstehen?………

    Wer einen Dorgenabhängigen?…..

    Wer einen Esoteriker?….

    Wer einen Kranken?….

    Ich könnte jetzt endlos aufzählen. Wenn wir uns gegenseitig ein wenig mehr Seelsorger wären, nur ein kleines bisschen, so täten wir uns und anderen viel GUTES!

     

    Stell dir vor du gehst über die Strasse und ein Mensch rempelt dich an und fragt nach einem Euro. Er ist angetrunken, stinkt mach Pinkel und ist bekotzt. Weil du ja ein guter Christ bist gibtst du ihm einen Euro und einen blauen Chip. Er schaut sich den Chip an und lallt "un..ed..lich..ge..li..ebt" und möchte mehr darüber wissen. Auch hier gibst du ihm Auskunft, sagst aber nach einer Weile das du nun keine Zeit mehr hast weil du in den Gottesdienst möchtest. Nun sagt dieser Mensch auch noch: ICH MÖCHTE MIT!

    Aua….. Vielleicht nimmt ihn der eine oder andere  sogar mit. Ja, vielleicht.

    Ich stelle mir das gerade so bildlich vor wie er in den Gemeinderaum meiner damaligen Gemeinde reintorkelt, stinkend, schmutzig und lallend. Ich könnte auf anhib einige Personen nennen die den Raum sofort verlassen würden. Was soll der denn hier, kann man den nicht vorher waschen und ihm andere Kleidung geben ect?

    Für einige wird er nicht gut genug sein, andere werden ihn dulden, muß man ja auch als guter Christ. Doch mal ganz ehrlich ….. für die Allgemeinheit ist er erst einmal nicht gut genug.

    Doch wie ist das bei Jesus? Würde er zu Jesus laufen so wie er ist, bepisst, bekotzt, stinkend schmutzig, lallend, stolpernd. Jesus würde ihm entgegenlaufen, ihm hochhelfen, ihn in die Arme schliessen, ihn an sich drücken und sagen: mein Geliebtes Kind, und der Gestank dieses Menschenkindes wäre ihm ein Wohlgeruch.

     

    Gott gebraucht die Schwachen!

    Abraham war zu alt…
    Noah hat gesoffen…
    Isaak war ein Tagträumer…
    Jakob war ein Lügner und Betrüger…
    Lea war hässlich…ect.

     Wie gehen wir mit solchen Menschen um? Geben wir ihnen das Gefühl wertvoll zu sein?

    Ich denke nicht das es reicht ihnen solch einen Text so einfach zum lesen zu geben, wir sollten es ihnen auch vorleben sonst werden solch wertvollen Texte sehr schnell unglaubwürdig.

    Wir sind gefragt, DU und auch ICH!

    Gott ist anders als du denkst….

     

     

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    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Absolut. Nur lesen bringt gar nichts, LEBEN und VORLEBEN ist wichtig. Aber da befindet sich eben auch jeder an einem anderen Punkt. Man soll das ausleben, was man kann und was man sich zutraut. Hätte ich diesen Text mit 20 gelesen, wäre er an mir vorbeigerauscht und ich hätte mich zu schwach gefühlt. Es braucht eben auch Entwicklung, täglich hin zu Gott, immer mehr. Niemand darf von sich alles erwarten. Nur das, was gerade (schon) möglich ist. 

      Und ja, keiner kann einem so gut helfen wie jemand, der die eigene Situation kennt. Oder wenigstens etwas Vergleichbares! 

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  6. Elliot

    Jo, Cooler Post, kann das ganze nur bestätigen, x-mal psychiatrie, psychisch sehr instabil,… und dennoch ist Hoffnung u. Liebe in meinem Herzen. thx Jesus

    Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. ps.73

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  7. Katja

    Ich habe tatsächlich mal für solche Leute putzen müssen. Es ist voll anstrengend, da ich echt den Dreck gesucht habe.

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  8. Alexa

    Echt tolle Vergleiche – hab viele Sachen gar nicht gewusst.;)                                                            Und das Putzfrauenproblem kenn ich auch…

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  9. Bettina

    Ich denke jeder ist so wie er ist mit allen Stärken und
    seinen Schwächen bei Gott willkommen .
    Es sind seine selbst ernannten irdischen Vertreter die ihnen den Weg zu ihm beschwerlich machen .

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  10. Marion

    Wow,da ich momentan eine Mischung aus Elia und Jeremia bin,tut mir dein Bericht,liebe Mandy, natürlich sehr gut….. Dankeschön

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