Was soll eigentlich diese Fasterei?

Dieser Text ist aus einer Predigt von Michaela Zotz im ICF München, die ich sehr geil fand.
Hab den Text teils geändert und ergänzt. Es lohnt sich Dir mal das ganze Ding anzuhören. Hier klicken.


Du betest und betest und es kommt Dir so vor,
als wenn nichts passiert?
 


So ging es auch mal den Jüngern, den Freunden, von Jesus. Ein Mann kam mit seinem kranken Sohn, der immer wieder Anfälle hatte, zu den Jüngern. Die Jüngern fackeln nicht lang und beten für das kranke Kind. Wahrscheinlich legen sie ihm auch die Hände auf – eben das volle Programm – sie waren oft genug dabei und haben gesehen, wie Jesus Menschen heilte. 

Sie beten und beten … laut und leise …. jeder für sich, alle gemeinsam …. doch, es passiert nichts … das Kind wird nicht gesund …  

Was für eine frustrierende Situation!

Irgendwann kommt Jesus dazu und der Mann geht mit dem kranken Kind zu Jesus: "Deine Jünger konnten mir nicht helfen. Kannst Du es? Kannst Du meinen Sohn heilen?"

Kurzer Prozess: Jesus betet – das Kind wird gesund! 

Danach fragen die Jünger Jesus natürlich: "Weshalb konnten wir diesen Dämon nicht austreiben?" 

Und Jesus antwortete: "Solche Geister können nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden."


nachzulesen im Markus 9, 14 – 29 HFA


Tschja, fast jeder kennt diese Situationen: Du betest und betest und nix passiert!

Du betest für Heilung, für einen Job, für mehr Kohle, für all Deine Freunde die Gott nicht kennen, für Deine Traumfrau … aber irgendwie gehen Türen nicht auf, nix scheint zu passieren.
Du bist frustriert, verständlicherweise.

Die Jünger gehen mit ihrem Frust zu Jesus und fragen ihn, woran es hängt und er antwortet:

 "Solche Geister können nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden." 

Ähm? Hä? Was bedeutet das?


Jesus stellt im Grunde, zwei Kampftechniken vor: Beten und Fasten!


Ich stelle mir beten immer wie einen Boxkampf vor. Man braucht eine gute Technik, um den Gegner zu besiegen!


Zuerst muss ein Boxer aber die Entscheidung treffen, sich die Boxhandschuhe anziehen und er muss in den Ring steigen. Das mache ich dann, wenn ich mich einer Situation stellen will – wenn ich sage: "Ja, dafür bete ich ganz gezielt! Ich will diesen Kampf gewinnen!"


Viele von uns boxen dann mehr schwächlich als kraftvoll vor sich hin, irgendwie so die Monolog-Variante = Du erzählst ihm Deine Sorgen, Deine Nöte – aber so wirklich ändert sich nix.
Und Deine Power und (Durch)schlagskraft hast Du im Laufe der Zeit auch immer mehr verloren. 

Kennst Du das? Es ist wie Schattenboxen … auf Dauer frustrierend.


Interessanter und gezielter wird dann schon die Dialog-Variante; d.h., du kannst Gottes Stimme hören und wenn das passiert, dann verändert sich Deine (Durch)schlagskraft. Du weißt ganz genau, wo Du hinschlägst!


Und dann kommt Jesus und sagt Dir, das es noch 'ne andere Technik gibt: das Fasten!

Fasten hat mehr Durchlagskraft, mehr Power und mehr Reichweite! Wenn Du fastest, verändert sich Deine Perspektive, weil Du im Kampf ganz andere Bewegungen machst.

In der Bibel ist öfter von Fasten die Rede, das bedeutet nicht, dass es um irgendwelche Diäten, Heilkuren oder Gurkenmasken geht – in der Bibel verzichten die Menschen ganz bewusst auf Essen, weil sie merken, dass sie in einem bestimmten Bereich einen Durchbruch brauchen!


Es gibt eine wunderbare Bibelstelle, die sehr gut erklärt was passiert, wenn Du fastest:

"Wenn ihr fastet, dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt. Eure barmherzigen Taten gehen vor euch her, meine Macht und Herrlichkeit beschließt euren Zug.  Wenn ihr dann zu mir ruft, werde ich euch antworten. Wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: 'Ja, hier bin ich.' Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen, die Nacht wird zum hellen Tag. Immer werde ich euch führen, auch in der Wüste werde ich euch versorgen ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt. 

Euer Volk wird wieder aufbauen, was seit langem in Trümmern liegt, und wird die alten Mauern wieder errichten. Man nennt euch dann 'das Volk, das die Lücken der Stadtmauer schließt' und 'Volk, das die Ruinen bewohnbar macht'. Wenn ihr das tut, werde ich die Quelle eurer Freude sein, ich werde euch über Berge und Schluchten tragen und euch das ganze Land mit seinem reichen Ertrag schenken, das ich eurem Stammvater Jakob zum Erbe gegeben habe. Mein Wort gilt!"

Wenn Du fastest, verspricht Dir Gott, eine neue Perspektive zu bekommen!


Ich hab' die ganze Fasterei lange nicht wirklich kapieren können. Ich dachte: "Was hat denn beten nun damit zu tun, ob ich Mittag esse oder nicht? Was soll mein Verzicht auf Essen für 'ne Auswirkung haben, auf das, was ich nicht sehe? Oder wie soll dadurch jemand plötzlich gesund werden?"

Etwas Krasses habe ich vor 2 Jahren erlebt. Da war jemand psychisch schwer krank und jemand anderes ergriff die Initiative und schickte Mails rum, von wegen: "Lasst uns für xy beten und auch fasten!" – "Na gut, machste eben mal mit!", dachte ich. Es haben bestimmt 50-100 Leute für diese eine Person gefastet. Und innerhalb von nur 3 Wochen, ging es diesem Menschen deutlich besser. Er konnte wieder arbeiten gehen, die Ärztin schüttelte nur ungläubig den Kopf – die Person selbst wusste nichts von dieser großen Fastenaktion – bis heute gab es keinen einzigen Rückfall mehr, er ist gesund, munter und happy.


Erst als ich es selbst ausprobiert habe, habe ich kapiert, dass viel mehr dahinter steckt.
Fasten macht tatsächlich einen Unterschied!

Es geht auch nicht drum, ob Du nun Essen fastest oder irgendwas anderes. Denn nicht jeder sollte einfach so das Essen weglassen; Kranke, Schwangere usw. – es geht darum, bewusst auf etwas zu verzichten, was sonst selbstverständlich ist …

Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie Fasten funktionieren kann, aber ich weiß, dass es funktioniert!

Ich schrieb im letzten Beitrag, dass ich fest davon überzeugt, dass wir nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte der unsichtbaren Welt kämpfen! So ging es auch den Jüngern, die für den kranken Jungen beteten – sie beteten gegen diesen Dämon – klingt irgendwie krass, ist es auch – und gegen diese unsichtbare Welt zu kämpfen, bedeutete manchmal eben auch krasse Kampftechniken anzuwenden. Fasten heißt füreinander kämpfen! 


Jeder Boxer muss trainieren, er muss Muckis kriegen und er braucht Kondition. Wahrscheinlich hat er nicht immer Lust aufs Training und manchmal auch schmerzhaften Muskelkater – doch ein Boxer hat ein Ziel! Das Ziel den Gegner zu besiegen und da drauf arbeitet er hin. Er boxt sich durch!

Und genauso musst Du Dich durchs Fasten boxen! Das macht nicht immer Freude und gerade am Anfang ist es hart, da lauert die Versuchung in jedem Bäckerladen, an dem Du vorbeigehst und in jeder Currywurstbude … es ist abartig schwer!

Verlang Dir nicht zuviel ab, Du musst nicht gleich 3 Wochen am Stück fasten, fang mit einem Tag an, später dann mal zwei, dann drei, dann mal eine Woche. Trainiere langsam, aber stetig und verliere Dein Ziel nicht aus den Augen!

Wofür oder für wen willst Du fasten? 

Mein Tipp: Häng es nicht an die große Glocke, sondern tue es einfach.


Neben den Muckis, die ein Boxer trainieren muss, trainiert er auch seinen Geist.
Will er wirklich ganz bewusst kämpfen? Glaubt er an einen Sieg? Oder ist er doch nur ein Opfer seines Trainers? 


Ein guter Trainer prüft das Herz seines Schützlings – genauso prüft Gott Dein Herz beim Fasten!


Er will wissen, warum Du fastest möchtest? Nicht jedes Fasten ist effektiv – auch dazu gibt es im Jesaja was zu lesen:

"Weil sie sich für ein frommes Volk halten, das nach den Geboten seines Gottes lebt, darum fordern sie von mir auch ihre wohlverdienten Rechte. 'Warum siehst du es nicht, wenn wir fasten?', werfen sie mir vor. 'Wir plagen uns, aber du scheinst es nicht einmal zu merken!' Darauf antworte ich: Wie verbringt ihr denn eure Fastentage? Ihr geht wie gewöhnlich euren Geschäften nach und treibt eure Arbeiter noch mehr an als sonst. Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr und schlagt mit roher Faust zu. Wenn das ein Fasten sein soll, dann höre ich eure Gebete nicht! Denkt ihr, mir einen Gefallen zu tun, wenn ihr euch selbst quält und nichts esst und trinkt, wenn ihr den Kopf hängen lasst und euch in Trauerkleidern in die Asche setzt? Nennt ihr so etwas 'Fasten'? Ist das ein Tag, an dem ich, der Herr, Freude habe? Nein – ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!"

Jesaja 58, 2 – 7  

Fastest Du nur, weil es 'ne religiöse Übung ist oder weil es irgendwer gesagt hat? 
Oder willst Du damit wirklich was durchboxen und jemanden unterstützen?


Jeder Boxer hat eine sehr gute Beziehung zu seinem Trainer. Der Trainer kennt den Boxer ganz genau, er kennt seine Kondition und er weiß, wo er seine Schwächen hat und wo seine Stärken liegen!

Ein guter Trainer würde seinen Schützling niemals in einen Kampf schicken, der von vornherein verloren ist – das wäre dumm. Ein Trainer glaubt an seinen Schützling, er ist sein größter Fan! Und bei einem Boxkampf schreit der Trainer von außen in den Ring rein und gibt seinem Boxer Tipps und Ratschläge – der Trainer hat eine andere Perspektive. 

Und so ist es auch bei uns mit Gott. Gott sieht uns aus einer anderen Perspektive – aus einem anderen Winkel, er kann uns Tipps geben, was wir tun können, um stärker zu werden.
 

Verbringe die Zeit, während Du fastest, mit Gott! Sprich mit ihm – unterhaltet Euch – geh spazieren – halt auch mal die Klappe, höre ihm zu!


Paulus sagte mal: 

"Ich weiß genau, wofür ich kämpfe. Ich laufe nicht irgendeinem ungewissen Ziel entgegen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere."
 
Wenn Dein Schlag sitzen soll, dann frag Gott, wo Du überhaupt hinschlagen sollst!
 

Gib nicht auf, bevor Du überhaupt angefangen hast! Probier' fasten aus, es lohnt sich!
 
Wofür oder für wen kannst Du fasten?
 
 
 

Alles Liebe und ganz viel von Gottes fettem Segen!
Deine Mandy
 


PS: Wo hat Fasten bei Dir Türen eingeschlagen, die vorher zu waren? Wenn Du willst erzähl in einem Kommentar davon, vielleicht ermutigt es den ein oder anderen, diese "Boxtechnik" auch auszuprobieren.


Text: Aus einer Predigt von Michaela Zotz im ICF München – hier anhören.

 


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Dieser Beitrag wurde am 16. März 2014 veröffentlicht.

55 Gedanken zu „Was soll eigentlich diese Fasterei?

  1. Friederike

    Ich habe neulich den Satz gehört: Beim Fasten geht es nicht ums Aufhören, sondern ums Anfangen! (Es ist ja verwandt mit dem Wort "fest": Woran will ich festhalten? Was festigt mich? Oder meinen Glauben?)

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    1. Mandy Artikelautor

      Ich finde diesen Satz sehr gut und wahr. Wenn man bedenkt, dass Fasten ein Durchbruch sein kann – dann bedeutet das auch immer einen Neuanfang! YEAH!

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  2. Galina

    Toller Beitrag! Motiviert mich auch zu fasten :) Ich habe nun seit ca. 10 Jahren Bauchbeschwerden, die kein Arzt erklären kann, entweder nahmen sie mich nicht ernst oder es kam einfach nichts raus bei den Untersuchungen. Nun vermutet meine Ärzting (halbherzig und nach meinen eigenen Vermutungen) entweder "Reizdarm" oder einen Darmpilz. Warte noch auf Ergebnisse. Und habe seit paar Tagen wieder diese doofen Beschwerden, die meine Lebensqualität sehr einschränken. Habe dafür schon gebetet, aber nun werde ich es auch mal mit fasten versuchen. :) 

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    1. Christina Müller

      Liebe Galina,
      dieses Problem hatte ich auch.Letztendlich kam raus daß ich Morbus Crohn habe.Aber dann kam ich in eine neue Gemeinde die sehr viel in Vollmacht gegen Krankheit betet und ihre Leute ermutigt, sich nach Jesaja 53; 4+5 bereits als geheilt anzusehen.Ich hab das gemacht und bin nach vielen Kämpfen symptomfrei.Ich hab die Schmerzen immer wieder im Namen Jesu “weggeschickt”bis sie immer seltener wurden.Ich versuche,, mich nicht auf die Schmerzen zu konzentrieren sondern auf die geistliche höhete Wahrheit, daß ich schon geheilt bin durch Jesus.Mit Fibromyalgie gings genauso.Zwei “unheilbare” Krankheiten haben mir das Leben schwer gemacht für 15 Jahre und jetzt gehts mir gut!

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    2. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Liebe Galina, 

      ich wünsche Dir viel Erfolg beim Fasten. 

      Ich habe auch jahrelang Probleme gehabt mit Magenkrämpfen und Co. und dann hab ich mal genau überprüft, auf was ich reagiere. Ich esse inzwischen zum einen regelmäßig und lasse keine Pausen mehr entstehen, dann verzichte ich auf die Lebensmittel, die mir nicht gut tun und seitdem bin ich beschwerdefrei. Fasten kann ein super Einstieg sein, um erstmal Ballast loszuwerden. Und dann kannst Du Stück für Stück herausfinden, nach welchen Lebensmitteln es Dir nicht gut geht bzw. nach welchen Lebenssituationen. Unser Körper spiegelt häufig das wider, was uns nicht gut tut. 

      Sei behütet und gesegnet, Sandra 

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    3. Anke

      Hallo Galina,

      ich würde die Ergebnisse abwarten. Denn, wenn es Darmpilz ist, nistet der sich nach Arztaussage bei "Nahrungsentzug" noch fester ein. Ich habe diese Erfahrung mal gemacht und es ging mir körperlich nicht gut dabei.

      Viel Führung und Gottes Segen egal, was Du tust .

      Anke

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  3. Daniel

    Oh, die erwähnte Bibelstelle gefällt mir doch sehr:(…) Nein – ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!” (Jesaja 58)

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    1. Jesu Nachfolgerin

      Solange Christen nur fasten, aber nicht auch gegen Unterdrückung und Missachtung von grundlegenden Rechten laut ihre Stimme erheben, wie es Jesaja sagt, ist das alles nur eine religiöse Übung. Jesus setzte sich für die ein, die von anderen verachtet wurden und die keine Rechte hatten – z.B. die Ehebrecherin oder eine Frau, die für ihren Lebenswandel bekannt war, (aber eine Frau, die voller Liebe zu Jesus war) und deren Ruf ziemlich übel war, die ihm aber die Füße salbte (vgl. Lk 7,38).
      Er stellte einen ausgerechnet einen römischen Hauptmann als Vorbild vor die Frommen – nicht, weil der fastete, sondern weil er der Macht des Wortes Jesu vertraute und weil er Liebe und Mitleid gegenüber einem ihm anvertrauten Soldaten und dessen Leidensdruck empfand und Jesus war es völlig egal, dass die Römer als Besatzer sehr unbeliebt und verachtet waren.
      Jesus heilte einen Gelähmten, weil vier Freunde ihn liebten und alles taten, um ihn zu Jesus zu bringen (vgl. Mk 2,1ff) – aber wichtiger als das Heilungswunder war ihm der Zuspruch der Vergebung (seltsamerweise berichtet Markus nicht, welche Schuld der Gelähmte hatte – anscheinend war das Jesus auch egal).

      Jesus selbst lebte Jes 58,6ff – während ich leider einige Christen kenne, die meinen, Fasten ohne Einsatz für Gerechtigkeit und Recht von denen, die rechtlos sind, bringt bei Gott was…
      Jesaja beschreibt, wie wichtig Gott der Einsatz für das Recht ist (vgl. Jes 1,23; 5,23; 9,6; 10,2; 16,3-5; 28,17; 32,1 usw…) und Jesus betont, wie wichtig die Frage der Gerechtigkeit von vom Einsatz für das Recht ist (Mt 5,20; Mt 23,25; 24,12).

      Auffallend auch: Jesus warnt vor leichtfertigem Glauben an Menschen, die "Zeichen und Wunder" tun (Mt 24,24).
      Im Gleichnis vom Weltgericht beschreibt er, was ihm selber wichtiger ist als Zeichen und Wunder: Tätige Liebe und Einsatz für die, die Hilfe brauchen (vgl. Mt 25,31-40).

      Solange es Länder gibt, die das Recht auf Leben von homosexuellen Menschen missachten (ja sogar neu die Todesstrafe für homosexuelle Menschen einführen) und Christen nicht lautstark dagegen protestieren, solange es Länder gibt, in denen Menschen verhungern und Christen beteiligt sind an ungerechten Zuständen und Ausbeutung (Beispiel: Im Kongo werden die Mineralien von großen Konzernen gefördert, die alle für ihre Smartphone-Produktion verwenden. Dabei werden auf Grund der Bodenschätze die Rechte der einheimischen Bevölkerung mit Füßen getreten und jeden Monat viele hunderte Frauen systematisch vergewaltigt, um den Widerstand gegen das Unrecht zu brechen), solange kann man viel fasten, aber es wird nur wenig nützen.

      Die Zustände im Kongo kann jeder im Web recherchieren und die DifäM (deutsches Institut für ärztliche Mission) hat dort Projekte, die vorbildlich sind.

      Ich bin mir sicher, dass Gott darüber weint, dass so viele Christen Afrika vergessen haben und die Not der Menschen dort ignorieren. Gott schaut auf das Herz eines Menschen (vgl. 1 Sam 16,7) und darauf, ob er sich vom Leid und Elend anderer bewegen lässt… – und das gilt eben auch im Blick auf die Haltung des "mit den Fingern auf jemand zeigen" (durchaus in christlichen Kreisen dann, wenn derjenige nicht da ist und genau das Kernproblem in Lk 7,39) vgl. Jes 58,9 und im Blick auf vieles, was Gott nicht will und was wir durch Jesus wissen können.

      Fasten bedeutet m.E. vor allem die Bereitschaft, umzukehren und zwar nicht oberflächlich, sondern auch im Blick auf grundlegende Dinge wie "Stolz" und "Hochmut" (denn diese Eigenschaften führen dazu, dass man auf andere mit Fingern zeigt, Menschen ausgrenzt usw…). Fasten bedeutet Umkehr im Blick auf Habsucht und Gier, denn daraus folgt oft Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen in anderen Ländern. Geiz ist nicht geil, sondern tödlich.
      Braucht man wirklich ein neues Auto, dass 30.000 Euro oder mehr kostet – oder würde es evtl auch ein Gebrauchtwagen für 7.000 Euro tun und den Rest investiert man besser in ein Projekt der DifäM? Wie vielen Menschen könnte man helfen, wenn man die 23.000 Euro der Christoffel Blindenmission für die Arbeit in Nigeria spendet, wo mit dem Geld ´zig Operationen am Auge bezahlt werden könnten und zig Menschen wieder einen Arbeitsplatz finden können, weil sie eben neu sehen können?

      Nicht umsonst ist dort Erweckung greifbar, wo Menschen wirklich umkehren und Buße tun wollen und viele große Erweckungsbewegungen fingen damit an, dass Menschen ihr eigenes Leben, ihre Haltungen, ihre eigene Lieblosigkeit (z.B. Wegschauen, wo andere Hilfe bräuchten), ihren Richtgeist usw… neu vor das Kreuz brachten.

      Möge Gottes Geist in diesem Sinn Umkehr zu Jesus, seinem Wort und seinem Erlösungstod am Kreuz schenken.
       

      Antworten
      1. Bettina

        Liebe Jesu Nachfolgerin,

        sicher hast Du recht, dass wir oft noch zu wenig tun in Bezug auf die Ungerechtigkeit in der Welt. Aber Jesus hat auch gesagt: Das eine tun und das andere nicht lassen. Wir brauchen den geistlichen Kampf via Fasten genauso wie das Tätigsein gegen das Unrecht in der Welt. Und beides lässt sich ja oft auch trefflich verbinden.

        Vielen Dank für Deinen wichtigen Beitrag und Gott segne Dich! Bettina

        Antworten
  4. sarah

    Mich würde interessieren ob man auch für sich selber Fasten kann! Ich bin Phsychisch und Seelisch sehr krank, und weder Therapie noch Gebet haben bis jetzt geholfen! Ich mache jeden Tag Andacht und bitte Gott mir zu helfen, vielleicht sollte ich dazu auch mal Fasten???

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Sarah.

      Natürlich kannst Du für Dich selbst fasten (es gibt da keine Regeln, was man nun kann und was nicht). Soweit Du es körperlich kannst, wegen Medikamenten usw. es muss ja auch nicht Essen sein.

      Ich würde an Deiner Stelle, wenn möglich, auch Freunde, Bekannte fragen ob sie die Aktion unterstützen würden und man sich z.B. täglich trifft und gemeinsam betet.

      Alles Liebe und viel Power!

      Mandy

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  5. Sandra

    Ich habe auch schon gefastet während der Fastenzeit. Die Erfahrung war enorm! Der geistige Horizont hat sich erweitert und ich bin für mein Leben zu Erkenntnissen gekommen zu denen ich ohne Fasten nie gekommen wäre. Es ist wirklich so, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Ich bin mich zur Zeit wieder auf eine Fastenzeit am vorbereiten, weiss aber nicht, ob ich es ganz ohne Nahrung werde schaffen können. Um Fasten zu können, braucht es viel Ruhe, innere und äussere.

    Antworten
  6. Claudia

    Genau dieser Anschubser hat mir noch gefehlt. Ich werde jetzt wieder 1 x pro Woche fasten! Irgendwann dann 2 x oder mehr…Und beten für meinen Mann und meine Söhne dass Sie Gott richtig erleben und neue Kreaturen werden, ihm zur Ehre.

    Antworten
    1. Maurice

      (Das frage ich nicht kritisierend, sondern weil es mich interessiert)  Wenn du dann einmal die Woche fastest, machst du das dann einen ganzen Tag? Und was fastest du? Internet, Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten? Oder alles bis auf Wasser?

       

      LG Maurice

      Antworten
  7. Daniela

    Deine Gedanken haben mich sehr traurig gemacht. Deine Gedanken sind so nachvollziehbar und richtig. Ich weiß nur wirklich nicht, wie ich sie umsetzten könnte. Ich bin 46 Jahre alt, alleinerziehende Krankenschwester und seelisch und körperlich seit Jahren so sehr ausgebrannt, dass ich keine Kraft zum Fasten habe. Mir scheint es momentan ungerecht: So wie man erstmal Geld haben muss, um es vermehren zu können, braucht man erstmal eine Menge Kraft um sie durch Fasten vermehren zu können (Matthäus 25:29)

    Ich habe beides nicht…… 

    Ja mein Beten ist wahrscheinlich genauso kraftlos wie ich. Genauso wertlos, sinnlos und hoffnungslos. Wie soll ich aus diesem Teufelskreis rauskommen? Gott erhört meine Gebete nicht, weil sie schwach und kraftlos sind – Und ohne Gebetserhörung kann ich keine Kraft mehr schöpfen. Bin sehr sehr traurig.

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Liebe Daniela, Gott erhört jedes Gebet. Jedes! 

      Und Gebete sind nicht schwach und kraftlos. Gott kennt Dich durch und durch und er kennt auch Deine Schwachheit. Er ist für die Schwachen Mensch geworden. Also auch für Dich. 

      "Gott wird das nehmen, was wir haben, wenn wir es ihm mit offenen Händen und aus freiem Herzen geben. Und Gott wird es dazu benutzen, Wunder zu tun" (Claiborne/Wilson-Hartgrove). 

      Setze Dich also hin und bete: Herr, hier sitze ich in all meiner Schwachheit. Ich gebe Dir meine Schwachheit. 

      Und dann schmeiß ihm alles vor die Füße, was Dich bedrückt und lähmt. Dein Beruf gehört ja auch zu den kräftezehrenden Berufen. Sieh zu, dass Du Dir etwas Gutes tust. Und es muss ja nicht gleich Fasten sein, wenn das Dein Körper gerade nicht "gebrauchen" kann. Aber Du kannst auch Stress-Fasten machen, in dem Du z.B. genau schaust, was Du gerade brauchst. Gönn Dir halt jeden Abend ein wohliges Bad, als Beispiel. 

      Und es klingt, als würde es Dir gut tun, Dich mal mit jemandem zu treffen, mal mit jemandem darüber zu sprechen. Suche Gemeinschaft mit anderen. 

      Und glaube fest daran, dass Gott Deine Gebete erhört. 

      Ich werde für Dich beten. 

      Sandra 

      Antworten
    2. Karin

      Liebe Daniela

       

      Das mit dem Fasten ist so´ne Sache. Eigentlich gar nix für mich. Ich koche gerne, ich esse gerne und wenn ich Hunger habe wird mir schlecht. Ausserdem mußte ich in der letzten Zeit schon oft aus gesundheitlichen Gründen fasten. Nicht jetzt auch noch freiwillig. Wer gibt mir die Garantie das sich das Fasten wirklich lohnt?  Jetzt ist Fastenzeit, und wenn man nicht mitmacht bekommt man auch noch ein schlechtes Gewissen. Was ein Kack.

      Als erstes sind mir natürlich tausend Ausreden eingefallen um nicht mitmachen zu müssen. Ich bin eh kein Typ der etwas mitmacht weil andere das auch so machen, egal um was es geht.

       Dein Posting hätte so auch von mir stammen können, wobei ich dir glaube das du dich so fühlst und dein Posting NICHT als Ausrede sehe.  

      Du weißt aber schon das Gott deine Gebete hört, gell.

      Ich werde mit Sicherheit nicht der beste Faster vor dem Herrn sein, doch ich denke man kann auch mit kleinen Dingen fasten.

      Du schreibst: Ohne Gebetserhörung kann ich keine Kraft mehr schöpfen. Nun denn, ich weiß ja nicht was erhört werden soll, doch du weißt sicherlich auch das Gott sich nicht in sein Handwerk fuschen lässt. Das kommt bei mir gerade so an wie ein trotziges Kind wenn es sagt: nö, erst mal will ich DAS haben. *mitfußaufstampfe*

      Nochmal zum Fasten. Du bist ein Mensch der seine ganze Kraft die er hat braucht, also wird Gott auch nicht verlangen das du ein Nulldiätfasten hinlegst. Es wird sicherlich etwas geben was du gerne isst , sei er der Zucker im Kaffee oder das Stück Kuchen zum Kaffee, oder etwas ganz anderes. Auf dieses eine Teil kannst du bewußt verzichten .

      Du schreibst: wie soll ich aus diesem Teufeskreis rauskommen. Traurige Nachricht!

      DU selber wirst da leider nicht rauskommen. Gute Nachricht: Gott wird dich da rausholen, denn er lässt keines seiner Kinder im Stich. Er hat dich aus lauter Liebe zu sich gezogen und aus lauter Liebe wird er dich da rausholen.

       

      Liebe Daniela, glaub mir, ich weiß wie du dich fühlst.  Ich wünsche dir einen baldigen Kraftschub. Sei dir sicher das der Vater im Himmel zu jeder Zeit dein Gebet hört, sei es noch so leise und kraftlos. Versuche einfach mal IHN machen zu lassen. Mein großer Fehler ist es, das ich meine immer selber machen zu müssen, immer da sein zu müsse. GOTT ist da ALLEZEIT, er möchte dir tragen helfen, du mußt es IHM nur  geben , loslassen . Leicht gesagt, doch schwer getan.

      Liebe Daniela ich wünsche dir, SEINEN SEGEN

      https://www.youtube.com/watch?v=BU37BSRqSt4

      Antworten
    3. Dani

      Hallo Daniela,

      es tut mir leid, Deinen mutlosen Post zu lesen …

      Ich hätte da aber einen Tipp für Dich und zwar ein Buch von Joyce Meyer "Zuversicht Mama!", das ich gerade ausgelesen habe … dort wird genau darauf eingegangen, wie Du Dich momentan fühlst und Joyce Meyer greift einem richtig unter die Arme mit ihren Worten … Lies es doch mal  …

      Ja und es ist absolut wahr, Gott hört Dich, egal wie leise und schwach Du Dein Gebet empfindest … weil er Dich unendlich liebt ….

      VLG Dani

      Antworten
  8. Christina

    Wär hier jemand bereit mitzufasten für meinen psychisch kranken Sohn?
    Wer Lust dazu hat kann sich bei mir melden und nähere Infos erfahren.Ich hab schon oft für ihn gefastet aber ausser meiner Tochter keine Mitstreiter gefunden.LG

    Antworten
      1. Christina Müller

        Liebe Sandra,
        es klappt nicht.Ich habe versucht, dich über die SOS Seite anzuschreiben aber web.de sagt mir immer wieder, die Adresse sei ungültig.Kannst du mir kurz hallo sagen über meine Adtesse, dann antworte ich.Das wird ja wohl klappen…

        Antworten
    1. Dani

      Hi Christine,

      ich würde gerne mitfasten für Deinen Sohn …. Du kannst Dich sehr gerne bei mir melden …

      VLG und Gottes Segen

      Dani

      Antworten
  9. Anja

    Du schreibst: Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie Fasten funktionieren kann, aber ich weiß, dass es funktioniert!

    Beim Fasten überwinden wir Hunger in der sichtbaren Welt oder das Verlangen nach irgendetwas anderem das man fastet. Ich denke, dass damit sich etwas in der unsichtbaren Welt bewegt und man dort dann besser überwinden und widerstehen kann.

    So wie Jesu Tod am Kreuz symbolisch in der sichtbaren Welt viel mehr in der unsichtbaren vollbracht hat. Dort sind alle Krankheiten, Sünden, Süchte und gar der Tod selbst mit ihm gestorben.

    So denke ich, dass Fasten eben auch symbolisch für etwas in der unsichtbaren Welt steht.

    Antworten
  10. Anja

    Jetzt muss ich doch mal frech fragen, ob du den Text nicht vom ICF München "geklaut" hast ;) Denn da gibt es eine Predigt in der Reihe Fight Club zum Thema Fasten, welche fast eins zu eins die ist was du oben geschrieben hast.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Anja, nicht geklaut – sondern übernommen, geändert, ergänzt – ganz unten im Text der Hinweis und auch der Link. Werde es aber nochmal oben reinschreiben, dann ist es deutlicher. ;-)

      Antworten
  11. Diana

    Wir leben in einer Überflussgesellschaft und haben die Möglichkeit zu jeder Tages und Nachtzeit zu essen und zu trinken. Ein Luxus, den ich sehr schätze. Man kocht und trifft sich zum Essen mit Geschwistern, Freunden, Verwandten. Als meine Gemeinde zum Fasten für eine junge, sehr kranke Frau aufrief, entschied ich mich dafür. Es war schwer für mich morgens schon auf den geliebten Milchkaffee und das frische Brötchen zu verzichten. Ich habe gearbeitet und gefastet und um mich herum wurde gegessen, getrunken, aber ich blieb fest. Meine Gedanken und Gebete waren bei dieser jungen Frau und ich fühlte fast, wie man zu dieser Einheit gehört. Die Gemeinde, die zusammen für jemanden wirklich da ist. Die junge Frau wurde operiert und ja, sie hat diese Operation überlebt. Sie ist nicht gesund geworden und ich weiß nicht, warum Gott manche Dinge zulässt. Das Fasten hat für mich einen besonderen Stellenwert. Es bringt mich dazu, meine Gedanken auf wesentliche Dinge zu lenken. Ich kann es schlecht beschreiben, aber ich kann es nur empfehlen…..

    Antworten
  12. Simone

    *Tränenwegwisch* Seit mir Jesus begegnete, forsche und frage ich, was es mit dem Fasten auf sich hat. Ich hab's nie kapiert. Ich fand sicher Jes. 58, aber dennoch sprach die Bibel von eben jenem Fasten, womit Geister und Dämonen vertrieben würden. Ich wußte, daß es ein Geheimnis gab, was sich mir nicht erschloss. Jetzt hab ich's verstanden. Nach ca. 10 Jahren … *vorFreudewiederweint*

    Danke – in beide Richtungen. ♥ :-)

    Antworten
  13. sandra

    Erstmal danke liebe Mandy, Deine Beiträge finde ich supi, da ich plötzlich so vieles verstehe. GOTT segne Dich für Deinen Dienst.

    Wir haben einmal in meiner Heimatgemeinde gefastet. Da ging es darum,ein eigenes Gemeindegebäude zu kaufen. Wir hatten eines zur Miete und es sollte dann aber verkauft werden. Der Preis war nur leider so hoch, dass es unmöglich schien. Also bildeten wir eine Fastenkette. Das heißt, täglich 24 Stunden haben zwei oder mehr Leute gefastet und sich zum Gebet getroffen. Das war so krass. Eines Tages dann sah unser Pastor am Sonntag Morgen ins Internet und sagte noch zu Gott so sinngemäß: Was soll ich am Sonntag Morgen vor dem Godi im Internet. So sah er sich aber die Immobilienanzeigen an und traf genau auf eine Anzeige für unser Gemeindegebäude und wie durch ein Wunder, war der Preis um sehr sehr viel Geld plötzlich geschrumpft und so konnten wir dieses wundervolle Haus behalten. Das war wirklich ein Wunder, denn wir hatten bereits zu der Zeit sehr viele Kinder. Wenn ich mich nicht irre, waren wir damals rund 40 Mitglieder, aber über 80 Kinder und in diesem Gebäude hatten wir genug Platz. Gott ist ein wundervoller Papa.

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  14. Königstochter Natascha

    sehr schöner Beitrag. Ich hab erlich gesagt noch nie gefastet ! Ich denke ich sollte es dringend mal tun :)

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  15. Cornelia

    Ich hab schon beim gedanken auf essen zuverzichten bammel,denn ich bekomme richtig schlechte laune wenn ich hunger habe…auch die kommentare zu deinem artikel sind ja sehr vielschichtig.trotzdem wuerde ich die erfahrung schon gerne mal machen um eine neue sicht zu bekommen.der gedanke ist schon mal schwanger in mir

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  16. Klaus

    beten und vertrauen, Geduld üben, den Lebensalltag etwas ändern, Gott fragen was er an mir nicht mag, das dann sein lassen ist “fasten”. – Ich bete öfters mal, daß Gott alle Waffen dieser Welt zu Staub zerfallen lässt. (ja, ich hab einen an der Waffel :-), ich tue es trotzdem, ich verlange nicht nach Sofortwirkung. Ich vertraue auf Gott, seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist). Wenn ich ein Gebetsanliegen übernehme, sage ich demjenigen, daß die Entscheidung bei Gott liegt.

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  17. Silvia

    Dankeschön, ein sehr motivierender Beitrag zum Einstieg in die Fastenzeit. Ich habe mir auch vorgenommen, jetzt…..ach, nein, wir sollten es ja nicht an die große Glocke hängen!!! =)

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  18. Ulrike.

    Liebe Mandy, vielen Dank für diesen hilf- und aufschlussreichen Beitrag. Mir geht es wie Cornelia ;-) , ich hab den Sinn des Fastens nie richtig kapiert in den nun 39 Jahren des Christseins. Ich hielt es immer für eine asketische Hochleistung mancher Menschen, die zeigen wollten, wie diszipliniert und fromm sie sind. (Sorry!) Aber angesichts dieser Fakten werde ich es doch auch versuchen. Überlege schon mal, was da das Richtige für mich ist…Und am besten ist natürlich, wenn man ein konkretes Ziel hat! Ich weiß schon!

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  19. Julia

    Hallo liebe Mandy,

    ich habe noch nicht oft gefastet, aber wenn dann für Situationen, die mich innerlich zerrissen haben. Meistn kann dann nicht handfest sehen, dass sich durch das fasten etwas verändert hat. Vielleicht ist es ja auch nur nicht schlimmer geworden.
    Man weiß ja nicht, was sonst passiert wäre. Aber trotzdem habe ich beim fasten wirklich das Gefühl gehabt, das es eine Kampfansage ist. Eine Ansage, die der Sünde sagt: Verschwinde aus meinem Leben, du bist hier nicht mehr willkommen!!
    Und wie du sagst, aus einem Kampf geht man gestärkt hervor, vor allem, wenn man mit Gott kämpft. :)

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  20. Stefan

    oh .. hier könnte ich die ganze Nacht antworten. Also mal ganz kurz formuliert zu so einigem, wie z. B. den Kriegen, da steht so einiges in der Konkordanz. Die ganzen Kriege müssen erst noch passieren. Die Fastenzeit mal ganz grob erklärt, hat was mit dem zu tun, was man heute als entschlacken bzw gesundschlanken zu tun. Grundsätzlich ist ein Gebet keine Art Zauberkasten, bei dem man etwas einwirft und dann alles bekommt. Beten ist unsere Sache, Wirken SEINE, und das kommt zu Seiner Zeit. Ich hab schon beides hautnah erlebt, Gebete hier mit einer Freundin in FB, die so prompt erhört wurden, dass der alkoholkranke Ehemann wieder zu essen anfing, eine von den Ärzten schon abgeschriebene Patientin nach ein paar Tagen als geheilt aus der Klinik entlassen wurde und wieder ein anderer Patient sogar am nächsten Tag.
    Also bitte nicht die Hoffnung aufgeben. Die Bibel ist ein lebendiges Zeugnis der Wahrheit CHRISTI. Nur Mut und nur Geduld, und wenn ihr betet bedenkt, ER weiß vorher schon, wass ihr von IHM wollt ;) <3

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  21. Maurice

    Ich habe die letzten 5 Tage für mich selber gefastet. Weil ich zurzeit ein sehr großes und belastendes seelisches Problem habe. Nur, habe ich es so gemacht, das ich auf Süßigkeiten und Fleisch verzichtet habe (also auch auf Müsli und Saft) Und das, wovon ich dann gegessen habe, habe ich relativ wenig gegessen. Nur frage ich mich dann: "Bringt das denn auch was? Also, bringt es auch was, wenn man nicht auf jegliche feste Nahrung verzichtet, sondern nur auf Fleisch und Süßigkeiten, und das, wovon man isst wenig?" Joo, und was dann auch ein Problem ist, ist folgendes: Ich wollte eigentlich nur 4 Tage "Halb-fasten" (weil es ja, wie oben beschrieben, kein richtiges fasten war) dann war mein seelisches Problem am Ende der 4 Tage aber sowas von weg, das ich mir dachte das es doch undankbar wäre, wenn ich den nächsten Tag richtig reinhauen würde. Also hab ich noch ein Tag drangehängt. Nun ist es so, dass das "Seelische Problem" (also, es ist kein psychisch bestätigtes Problem, sondern einfach eine Angst und ein schlechtes Gefühl was ich habe, und wenn ich es habe, versaut es mir die Zeit) dann an diesem Tag wieder so da war, aber nicht so extrem, und dieser Tag ist heute. Und jetzt sitze ich hier gerade abends, und jetzt ist diese Gefühl auch weg. Und jetzt denke ich mir wieder, das ich doch morgen nicht reinhauen kann, weil das doch undankbar wäre…

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    1. Anonymous

      Im Umgang mit der Angst, dem unangenehmen Gefühl

      erst einmal ist es weg. Das ist ein großer Erfolg. Wäre für mich ein Grund normal weiter zu essen oder doch noch nicht? Ist es vielleicht gerade jetzt an der Zeit in der Ernährung prinzipiell etwas umzustellen? Oder könnte es auch sein, dass sich hinter dem Gedanken der Undankbarkeit nun wieder normal weiter zu essen in Wahrheit die Angst vor der wieder kehrenden Angst verbirgt? Sollte die Angst, das schlechte Gefühl, wieder kommen, hat allein das Fasten nicht gereicht, weil noch mehr zu klären ist. Dann wird es Zeit sich direkt der Angst, dem negativen Gefühl, zu stellen, es anzunehmen und genau zu betrachten. Dafür gibt es die ABC Methode = Auslöser, Bewertung, Kontrolle (Control).Schon alleine bei der Bewertung einer Sache die Angst macht, kann sich die Angst (das schlechte Gefühl) enorm verkleinern oder gar gleich auflösen (differenzieren, relativieren).Sich fragen was könnte schlimmsten Falles passieren? C – Konsequenz – wie werde ich dann vorgehen wenn das oder das eintreten sollte? 

      Löst sich das Problem dennoch nicht, das Gefühl an Jesus Christus im Gebet weitergeben damit er es für dich und mit dir zusammen auflöst. HInter Angst kann sich auch Wut, Frust und Scham vestecken..

      Weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen

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