Ich war süchtig nach Nasenspray

Heute liebe Leute gibt es hier über ein Thema zu lesen, was eher untypisch für diesen Blog ist.

Aber mich hat dieses Thema beschäftigt und sogar 
gefangen genommen, über 4-5 Jahre lang – außerdem bin ich überzeugt, dass Gott nicht ganz schuldlos daran ist, dass es mir heute deutlich besser geht!


Ich habe Nasenspray benutzt, jeden Tag!

Gerade in den letzten zwei Jahren wurde es um einiges
extremer. Ich sprühte mich täglich aller 2-4 Stunden frei, nachts manchmal sogar stündlich, um durchatmen zu können und den Kopf wieder freizukriegen. Morgens ging mein erster Griff zum Fläschchen neben dem Bett … und ohne Nasenspray ging ich, wenn möglich, nicht aus dem Haus.

 

Vielleicht stößt der ein oder andere Betroffene über
Google auf diesen Blogartikel – ich möchte Dir Mut
machen nicht aufzugeben, es ist durchaus möglich, von dem Zeug wegzukommen, auch wenn es nicht einfach wird! 


Ich weiß gar nicht genau wie es anfing, wahrscheinlich durch eine einfache Erkältung mit Schnupfen. Ich benutze Nasenspray um meinem verstopften Riechorgan wieder zur gewohnten Freiheit zu verhelfen. 1-2 Pumpstöße und die Welt war wieder in Ordnung. Wenn das nichts half, dann pumpte ich eben ich nochmal nach.


Ratz fatz – am Anfang eher unbewusst, später ausblendend – geriet ich rein in diesen blöden Teufelskreis des Nasensprays!
 

Ich sprühte, damit ich besser atmen konnte, schleimhautabwellendes Zeugs wie Xylometazoilin, Oxymetazolin, Tramazolin oder Naphazolin – all das ist in den gängigsten Nasensprays und – tropfen enthalten.

Diese Stoffe bewirken, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen. Die so erreichte Abschwellung hat bei überhöhter oder längerer Anwendung der Wirkstoffe jedoch eine Austrocknung der Schleimhäute zur Folge. Um das zu beheben reagiert der Körper mit einer vermehrten Blutzufuhr, wodurch die Schleimhäute schließlich anschwellen und die Nasenatmung erneut erschwert wird. Zur Erleichterung greift man eben wieder zum Nasenspray, welche zur Abschwellung, im Anschluss zur Trockenheit und letzendlich zur erneuten Schleimhautanschwellung führt … und schwuppdiwupp, der Kreis hat sich geschlossen. Mein bevorzugter Stoff war Xylometazoilin, kurz Xylo. 

 

Natürlich wusste ich von Anfang an, das Zeug sollte man nicht länger als 7 Tage verwenden – es steht schließlich irgendwo im Kleingedruckten des Beipackzettels: "Kann zur Abhängigkeit führen!".  

Außerdem ist es der Standardspruch eines jeden Apothekers: "Aber nicht länger als eine Woche nehmen, kann abhängig machen!", den er bei jedem Kauf mehr oder minder gelangweilt, brav aufsagt.

Als ich mal sagte: "Ich nehm es leider schon einige Jahre!" – kam nur ein mitleidiger Blick oder einer sagte sogar mal, fröhlich lächelnd(!): "Ach ja, ich kenn das nur zu gut!" und gab mir meinen Stoff ohne Widerworte. 

Für 3-4€ übrigens eines der günstigsten Suchtstoffe, zumindest was die Dosierung angeht. Denn wenn man ca. 4€ für 10-15 Milliliter zahlt, dann hat es der Literpreis durchaus in sich.

Auch die Beschaffung ist relativ simpel. Der Apotheker ist der Dealer meines Vertrauens – gute Sache, so bekomme ich wenigsten kein gepanschtes oder gestrecktes Zeug. Meistens kauf ich beim Online Apotheker, da heißt es dann schon mal: Nur 3 Flaschen pro Einkauf, da abschwellende Suchtstoffe enthalten sind … aha. Bei diesem Hinweis bleibt es dann aber auch. Ich habe immer mehr als 3 Flaschen gekauft, denn ich hatte in allmöglichen Taschen und Jacken stets mein Fläschchen dabei. Und kaum 24 Stunden später brachte mir der Postmann meine Kiste voll mit frischem Stoff!

Trotz all der Vorteile bei der Beschaffung und des Preises wird außer Durchzug und Frischluft nicht mehr geboten – keine Glücksgefühle und krasse Rauscherfahrung. Naja, wat solls. 


Ich weiß nicht mehr, wann genau ich feststellte, dass es doch langsam kein gewöhnlicher Schnupfen mehr ist und ich ein ernstes Problem habe. Es war längere Zeit ein Verdrängen und wenn die Nase wieder dicht war, sprühte ich schnell und alles war wieder in Ordnung. Nur morgens nervte es sehr, da hatte ich dazu noch heftige Niesanfälle – ich verbrauchte Unmengen an Taschentüchern und mein Niesrekord lag bei 218 mal Niesen in 32 Minuten, falls ich mich nicht verzählt habe. 
 

Vor vielleicht 3 Jahren ging ich dann auch mal zum HNO-Arzt, der machte einen Allergietest, wo nichts wirkliches bei rauskam. Ich erzählte ihm, dass ich regelmäßig Nasenspray benutze. Daraufhin riet er mir zu einer OP, da die Nasenscheidewand wohl irgendwie schief sei. Aha. Ok?! 

Dazu gab es noch einen Kortisonspray, mit dem soll ich mal 'ne Weile sprühen und dann brauche ich das Nasenspray nicht mehr. Irgendwie erschien mir dieser Doc nicht sonderlich interessiert an mir oder meinen Riechorgan  … 

Die Nasenscheidewand schief? Naja, kann gut sein, ist ja bei vielen so – noch dazu fiel ich als Kind mal aus der Hängematte und landete unsanft auf der Nase, die daraufhin anschwoll und wochenlang weh tat. Ich war damals nicht beim Arzt, kann gut sein, dass sich da was verrückt hat. Und mit 15 Jahren landete ich zusammengeschlagen im Krankenhaus. Da war die Nase wieder geschwollen und ich konnte noch dazu kaum aus den Augen gucken.


Ich durchsurfte das Internet, trieb mich in einschlägige Foren rum und fand einige Gleichgesinnte. Eine Korrektur der Nasenscheidewand bekommen wohl fast alle verordnet. Von Leuten, die diese OP hinter sich haben, wird aber fast nie ein Erfolg verzeichnet. Wie trostlos. Da leg ich mich doch nicht unters Messer. Also keine OP und den Kortison Nasenspray habe ich ausprobiert, aber da passierte nix. Aber gar nix.

Meine Nase war wie zubetoniert!

Das Kortison machte nix frei – ich griff wieder zu meinen Xylo und ratz fatz war wieder Durchzug.

Das war mein gescheiter Versuch meine Situation grundlegend zu verändern – ging daneben. Also sprühte ich munter weiter und verdrängte alles.


Ich hatte gelesen, dass es in schlimmen Fällen die Nase so sehr angreift, dass man nicht mehr riechen kann oder eine sogenannte "Stinkenase" bekommt – die stinkt dann ganz grässlich … na lecker, wird bei mir schon nicht so sein.

 

Wie Du vielleicht schon festgestellt hast, heißt der Titel "Ich war süchtig nach Nasenspray"  Wohl wahr!


Ich bin weg von dem Zeug, seit etwa einer Woche nun völlig clean und kann momentan zu 90% durchatmen! Halleluja!!

Wie kam es dazu? Es gab immer mal wieder Momente, die an meinem Gewissen zerrten.

Gerade dann, wenn ich unterwegs war, die Nase zu ging und ich mit großem Bedauern feststellte, ich habe meinen Spray vergessen???!!! Wenn man zum Essen verabredet ist und die Nase sich komplett zubetoniert anfühlt, kein winziger Luftzug kommt rein – das ist furchtbar ätzend! Man redet wie ein Schlumpf, schmeckt nix und kann nur schwer essen – denn essen und durch den Mund atmen, ist eher unangenehm und sieht auch doof aus.


Dann gab es irgendwann in diesem Jahr den Moment, wo ich diese Ketten sprengen wollte und frei sein wollte! Endgültig! Weg von dem Zeug! 

Ich durchforste das Internet nach Hilfsmöglichkeiten, und las auch das wunderbare Buch "(K)ein Leben ohne Nasenspray" von Olaf Amels, was ich jedem Betroffenen nur empfehlen kann. 


Es gibt mehrere Möglichkeiten vom Nasenspray wegzukommen:

  1. den kalten Zug – einfach damit aufhören 
  2. mit einem Nasenloch aufhören, beim anderen erstmal weitersprühen
  3. bei beiden weitersprühen, aber das Nasenspray immer mehr verdünnen

Variante 1 hatte ich schon mehrmals, mehr oder weniger halbherzig versucht. Es ist furchtbar!

Bei mir setzt sich die Nase so extrem zu, dass die Nebenhöhlen drücken wie Sau – irgendwie hinten der Hals zugeht, ich im Liegen kaum Luft bekomme … (trotz entfernter Gaumen- und Rachenmandeln) soweit, dass meine Lippen lila anlaufen. Aus Erfahrung greif ich in meiner Verzweiflung dann doch wieder zum Xylo und bin einfach nur froh und dankbar für die baldige Befreiung.

So schied Variante 1 für mich aus. Ich entschied stattdessen für Variante 2 in Kombination mit der 3. Möglichkeit. Ich fing damit an das rechte Nasenloch nicht mehr zu besprühen, nur noch das linke Loch. Würde es zu arg werden, dann bekommt das rechte nur eine verdünnte Xylo Lösung. Es gibt neben Erwachsenspray, ja auch Kindernasenspray, sogar für Säuglinge – die Dosis wird immer geringer. Notfalls schütte ich einfach etwas Wasser dazu.

Meine weiteren Hilfsmittel waren:

  • Nasendusche (Salzwasser in das eine Nasenloch reinlaufen lassen, zum anderen wieder raus – herrlisch) 
  • Meerwassernasenspray (um die Schleimhaut vorm austrocknen zu bewahren)
  • Tigerbalsam (so ein japanisches Schmierezeug, was scharf ist)
  • Nasensalbe (enthält Dexpanthenol, eher was für Wundheilung, naja kann ja nicht schaden)
  • Schnupfentabletten (deren Wirksamkeit ich anzweifle, aber für den Fall der Fälle)
  • Nasenstrips (klebt man auf den Riechkolben, zieht die Nasenflügen auseinander, auch für Schnarcher)
  • Sport (immer gut, regt an)
  • Beten (ja, ich glaube an einen großen Gott und auch, dass er mit beim Entzug helfen kann)

 

So Freunde, geht los! 

Die genauen Aufzeichnungen dieser Prozedur erspare ich euch ….

Nur soviel: Die ersten 3-4 Tage und vorallem Nächte waren durchaus unangenehm – mein linkes Nasenloch erfreute sich dank Xylo der gewohnten Freiheit, während mein rechtes Nasenloch streikte = dicht bis auf wenige Ausnahmen!

Nun war mein Körper vor allem nachts der Meinung, die Luft durch nur ein Nasenloch reicht nicht aus, also öffnete er meinen Mund. Der trocknete aus wie die Sahara und so wachte ich alle nasenlang auf und musste Wasser trinken.

Tigerbalsam unter die Nase, in der Hoffnung, da öffnet sich doch noch was … aber nix.

Den Meerwassernasenspray ließ ich relativ früh wieder weg, denn der löste regelrechte Niesanfälle aus, durch die ich auch noch Kopfschmerzen bekam.

Die Angelegenheit mit der Nasendusche gestaltete sich gar nicht so einfach, wenn ein Nasenloch total dicht ist – aber ich kämpfte wie ein Löwe! :P

Nasensalbe in die Nase … half nicht, schadet anscheinend auch nicht.

Die Schnupfentablette setze ich auch schnell ab – bringt nix. 

Das beinah täglich Joggen tat dagegen überraschend gut! Ich joggte bei Wind und Wetter, gerade wenn es leicht regnete und feucht draußen war, öffnete das wie durch ein Wunder meinen rechten Nasenflügel! Wooow!


Und ich betete zu allen Tag und Nachtzeiten – jawohl!

Manchmal kam ich mir etwas albern dabei vor: "Bitte Gott, hilf mir und mach mich stark! Ich will weg vom Nasenspray!" – während es hier in Berlin wahrscheinlich genügend Menschen gibt, die gerade völlig verzweifelt Gott um Hilfe bitten, um vom Heroin oder vom Alkohol wegzukommen. Naja egal, nichts ist für ihn zu gering und meine Nasenschleimhaut wird ihm auch wichtig sein.


Und was soll ich sagen, nach etwa 4 Tagen ging es mir wirklich schlagartig besser!

Nicht nur mein rechtes Nasenloch war nun auch mal ohne Xylo Schuss frei, sondern auch gleich mein linkes!! Beides Nasenlöcher waren schlagartig frei und ich hatte gar keinen Bock mehr zum Fläschchen zu greifen! Warum auch? 

Ich kann das eigentlich fast nicht anders deuten, als 'ne fette Gebetserhörung!

Denn in allmöglichen Foren hatten die Leute durchaus länger mit ihrer Nase zu kämpfen, das ging über Wochen, hin zu Monaten. Und ich bin nun seit etwa 16. Februar komplett clean, nachdem ich am 11. Februar den Entzug begann – nach 4-5 Jahren täglich sprühen!


Als weiteres großes Hilfsmittel erwiesen sich die Nasenstrips – ich hätte es nicht für möglich gehalten! Ich kleb mir so ein Teil Abends vorm Schlafen über die Nase und es hilft mir besser atmen zu können. Sieht zwar etwas albern aus, aber ist doch wurscht – es hilft mir richtig gut!

 

Auf dem Bild oben siehst Du alle Fläschchen, die ich hier gerade zusammen gekratzt habe … das war mein normaler Vorrat an Xylo. Dazu sei gesagt, wir sind gerade am Umziehen und in einer Zwischenwohnung, hab hier nur den nötigsten Kram und lebe mehr oder weniger aus dem Koffer und einigen Umzugskartons … normalerweise habe ich noch mehr Jacken und Taschen, wo jeweils ein Fläschchen drin ist. 


Ob ich nun wie ein trockener Alkoholiker nie wieder zum Fläschchen greifen sollte? Tschja, ich weiß es nicht genau. Ich werde es, soweit es möglich ist, auf jeden Fall vermeiden und versuchen meine Nase anderswie frei zu bekommen. Und wenn es doch nicht anders geht, werde ich es nur im absoluten Notfall verwenden und dann nicht länger als drei Tage!

Nett wäre übrigens, wenn die Pharmaindustrie die Flaschen kleiner machen würde oder zumindest weniger reinfüllt – denn bei normalen Gebrauch bei Schnupfen reicht so ein Fläschchen deutlich länger als 7 Tage …. 
 

Ich bin dankbar und zufrieden, dass ich nun ohne Nasenspray hoffentlich noch lange glücklich und zufrieden leben und atmen werde!

Falls Du Betroffene bist – versuchs, halte durch – es lohnt sich!! Gerne kannst Du mir schreiben und ich versuche Dich mental etwas aufzubauen :-) und bete natürlich auch für Dich und Dein wertvolles Riechorgan!

 

Fetten Segen
Deine Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 22. Februar 2014 veröffentlicht.

229 Gedanken zu „Ich war süchtig nach Nasenspray

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  1. Tina

    Seit6 Tagen ohne Nasenspray! So’n kalter Entzug ist krass. Obwohl jeder immer sagt,da gäbe es keine Nebenwirkungen. Mir ist schlecht,hab ständig Kopfweh,bin müde,antriebslos und dauernd nervös. Aber ich zieh das durch. Atmen kann ich zum Glück frei. Die erste Nacht war extrem schlimm. Zweite ging so und die letzten Nächte geht’s super. Teufels zeug! Bin jetzt 6 Tage runter,hoffe,ich schaffe es dauerhaft.
    Hab meinen Vorrat wehgeschlossen,damit ich gar nicht erst in Versuchung komme.

    Antworten
  2. Melanie

    Hallo,

     

    also bis vor relativ kurzer Zeit wußte ich ehrlich gesagt nicht einmal das Nasensprays süchtig machen. Aber ganz offenbar bin ich dieser Sucht verfallen, was ganz schön fies ist, wenn man bedenkt das ich schon mit dem Rauchen aufgehört habe, was ein arger Kampf war und mir jetzt Gedanken um einen erneuten Entzug machen müssen wegen nem blöden Nasen Dosierspray.

     

    Angefangen hat das Ganze letztes Jahr irgendwann, ich glaube so im Januar. Ich hatte eine Erkältung, habe Nasenspray angewendet und irgendwie nicht mehr damit aufgehört.  Ich dachte zuerst: mann der Schnupfen ist aber hartnäckig, konnte mir aber nicht erklären warum das Ganze nicht aufhört. Ich meine, man las nirgends so etwas, es sagte auch Niemand irgend etwas von Sucht. Der Spruch beim Apotheker war für mich immer so von wegen: ja ja bla bla bla. Weil Apotheker vor ALLEN Medikamenten immer direkt warnen und es heißt:  wenn sie das länger haben, dann gehen sie zum Arzt, aber wer geht schon gerne zum Arzt wegen jeder Kleinigkeit, wo man ohnehin so extreme Wartezeiten hat, kaum Termine kriegt und die Ärzte eh heutzutage überfordert sind? Abgesehen davon hat man gar keine Lust zum Arzt zu gehen und die Zeit sowieso nicht. Packungsbeilagen lese ich mir nie durch, denn ganz ehrlich, wenn ich das täte, dürfte ich überhaupt kein Medikament mehr nehmen vor lauter Angst, das ich bei der Einnahme sterben könnte oder sowas. Kurz um: ich hatte wirklich wirklich keine Ahnung und mich nur gewundert, warum das da nicht aufhört und die Nase immer noch verstopft ist.  Ich habe sogar an Heuschnupfen gedacht, blöde nur das nachdem es kalt wurde, nichts besser wurde und irgendwie passte die Heuschnupfentheorie überhaupt nicht.

    Als nächstes überlegte ich wegen Allergien, aber wie gesagt Termin beim Arzt? Heutzutage furchtbar schwer und warum sollten die sich auch groß Gedanken über sowas wie einen kleinen Schnupfen machen, wo doch Herzkrankheiten oder sowas viel wichtiger sind? Ich dachte, wenn ich zum Arzt gehe, lacht der mich eher aus als das er mir hilft… dann habe ich mit bekommen das es wohl viele Leute gibt die sogar teilweise über Jahre hinweg Nasenspray benutzen. Heute kam dann die Erkenntnis.  Ich war in der Apotheke (nein,nicht für Nasenspray) und die Apothekerin sprach mit einem jungen Mann und verkündete das sie sich ja schon lange nicht mehr gesehen hätten, er meinte dann: ja, kein Nasenspray mehr! und die Apothekerin antwortete:"Toll, das schafft nicht jeder!" In diesem Moment gingen bei mir alle Leuchten an. Ich habe gegooglet und wooow… warum ist das Thema nicht bekannter? Warum versucht die Pharmaindustrie nicht vielleicht ein Mittel  zu verwenden das anders wirkt? Ich meine, wir schießen Raketen ins All, da kann man doch auch was Anderes finden oder? Nun, wie auch immer, ich bin echt schockiert und sprachlos im Moment, weil wie gesagt ich wußte absolut nicht, das es solch eine Sucht geben kann.

    Tja und jetzt? Erst einmal habe ich mein Nasenspray hervor gekramt und mir mal genauer angesehen und Tatsache Wirkstoff Xyloblablaba. Na, danke! Hatte ja auch kurz gehofft: neee du bist nicht süchtig, das ist anders erklärbar… als nächstes folgt dann wohl der Entzug, aber wenn ich ehrlich bin ist mir all das mit Inhalieren und Meersalz und so echt viel zu ausschweifend und kompliziert. Ich weiß nicht, ich schätze das halte ich auf die Tour definitiv nicht  durch.Letzten Endes wird es wohl auf kalten Entzug hinaus laufen, wobei mir jetzt schon davor graust, besonders wenn ich lese, dass es Leute gibt die über Monate entwöhnen müssen. Hat irgend Jemand eine Ahnung ob das daran liegt, wie lange man das Nasenspray schon benutzt? Ein paar Tage, eine Woche das schaffe ich, aber Monate??? Das weiß ich beim besten Willen nicht. Und welche Frage sich mir noch stellt: Wenn man nicht einmal mehr einem blöden Nasenspray trauen kann,w eil es abhängig macht, was kann man dann noch benutzen ohne sich Sorgen zu machen?

     

    Wie auch immer, danke für den Artikel und die Aufklärung. Über dieses Thema sollte viel viel mehr aufgeklärt werden, denn offenbar ist es Problem von vielen Menschen!

     

    lieben Gruß

    Melanie

    Antworten
    1. Sonnenschein

      Ich zitiere: "ja, kein Nasenspray mehr! und die Apothekerin antwortete:"Toll, das schafft nicht jeder!" In diesem Moment gingen bei mir alle Leuchten an. Ich habe gegooglet und wooow… warum ist das Thema nicht bekannter? Warum versucht die Pharmaindustrie nicht vielleicht ein Mittel  zu verwenden das anders wirkt?"

      Genau diese Frage habe ich mir schon zu oft gestellt. Warum???? Und der Spezialarzt hat auch so einen abfälligen, abschätzigen Verhältnis zu diesem Problem, sieh mein Kommentar von 9. 5. 2016.

      Freundliche Grüßen von einer, die es endlich geschafft hat.

       

      Antworten
  3. Monika

    Hallo, danke für diesen tollen Bericht !!! Ich bin am Dienstag hier drauf gestoßen.

    Auch ich bin jetzt knapp 20 Jahre abhängig von Nasentropfen. Es fing in der Schwangerschaft an. Die Nase war zu und ich nahm Olynt. Ich bemerke ziemlich schnell das ich auch unter Platzangst litt, Nasentropfen rein und gut war es. Bis heute. 2-3 Fläschen jede Woche. Ich bestelle nun meistens in der Online Apotheke eine 100 ml Flache.  Ich bin viel an der frischen Luft, Sonntags gehen wir Stundenlang wandern. Aber auch da brauch ich das Zeug. Vor 1 Jahr haben wir uns gewagt, eine Trekkingreise auf den Kilimanjaro zu machen, unser Traum !!! Wir wählten einen Schweizer Veranstalter, der auch am teuersten war und sehr gute Bewertungen hatte. Viel Geld, pro Person 4500€. Tja und wie sollte es anderes kommen, ich bekam auf 3800 meter so Platzangst in der Hütte das ich abbrechen musste. Ich lag Nachts im Bett im Schlafsack, da bekam ich so Panik, mir wurde heiss, lief aus der Hütte ins freie weil ich einfach dachte, ich bekomm keine Luft mehr, trotz Nasentropfen.Das ging 6-8 mal in der Nacht so. Ich malte mir dann aus, was ist wenn ich weiter höher gehe und die Nasentropfen helfen garnicht mehr , Panik ohne Ende. Ich hatte keine Probleme mit der höhenkrankheit nichts aber dieser Gadanke wegen den Nasentropfen machte mir so Angst das ich am 3. tag abgebrochen habe und im Eiltempo den Berg runter lief. Und heute ärger ich mich dermaßen dadrüber das ich heule kann und immer wieder tue. Wäre ich nicht abhängig, hätte ich keine Platzangst in den Hütten bekommen . Sogar nach der Trekkingtour ging es zur Safari und Baden auf Sancibar. Auf der Safari bekam ich sogar in den Jeeps Platzangst, musste meine Schuhe ausziehen, Fenster geöffnet lassen,trotz Staub. Musste jede Std Nasentropfen nehmen. Und auf dem Flug vom Festland nach Sancibar bekam ich kurz vorher so Panik das ich ja in den kleinen Maschinen mich nicht stellen kann und zack war die Panik wieder da. Ich bekam von einer Mitstreiterin eine "scheiss-egal-tablette" und die half dann wegen der Platzangst aber die Nasentropfen musste ich trotzdem alle std nehmen. Die Nasentropfen haben meinen Traum den Kili zu bezwingen, versaut. Ich könnte heulen. Seit paar Monaten bekomm ich jetzt Nachts , ich glaube, Herzartacken. Das lies mich jetzt aufhorchen und dachte sofort an das Zeug hier. Ich war noch nicht beim Arzt, ob Herz oder Naentropfen. Ich habe mir am Dienstag wie gesagt, hier deinen Bericht durch gelesen und habe an dem Tag noch angefangen, was zutun. Ich lief sofort zum Netto und kaufte mir das Meersalzspray mit äthischen Ölen. Ich habe mir meine Fasche Olynt 3/4 ausgeschüttet und mit Wasser aufgefüllt. Also gut verdünnt. Ich nehme jetzt Tagsüber diese Meerwasserlösung, was ganz gut geht und Nachts halt diese verdünnte Nasentropfen 2-3 mal. Ich bete zu Gott das das hilft. Aber wenn ich denke, ich brauch am Tag nur diese Meersalslösung habe ich doch eigendlich gute vorausetzung das ich mal davon loskomme? Heute Nacht will ich mal versuchen auch nur das zu nehmen, ob ich durchhalten kann, weiß ich nicht. Ich hoffe es so sehr.

    Alles gute an alle!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Monika

    Antworten
  4. Caro

    Hi Mandy und alle anderen,

    ich will nun auch den Entzug wagen mit der EIn Loch Methode.

    Könnt ihr mir sagen wie oft ich am besten das eine Nasenloch besprühe? Ich will das Linke komplett weg lassen und das rechte besprühen, aber ich bin nicht sicher wie oft ich das rechte besprühen soll?

    Wäre über Antworten dankbar.

    Antworten
  5. chris

    Hallo Mandi,

    dein Bericht hat mich gefesselt, da ich auch seit Jahren mit diesem Problem kämpfe.

    Zwar nutze ich Nasic Kinder-Spray nur einmal vor dem Schlafengehen, dass aber schon seit fast 20 Jahren! Habe absichtlich die Dosis nie erhöht, damit es nicht schlimmer wird.

    Nur kann ich nicht schlafen ohne Spray, weil die Nase zuwächst wie Beton und der Nasen-Druck so groß wird, dass man kein Auge zu bekommt. Deshalb ich bislang nicht davon losgekommen.

    Möchte es gerne in Angriff nehmen, aber ohne Schlaf wird das zum großen Problem. Wie soll ich das schaffen?

    Danke für deinen Blog

    Antworten
  6. Michael

    Hallo Mandi,

    Dein Bericht war mein Begleiter während meiner Entwöhnung.

    Ich kann nicht mehr sagen wie lange ich dieses Teufelszeug genommen habe … aber 1 Flasche reichte nicht einmal mehr 3 Tage.

    Inzwischen lief mein Blutdruck Amok, gepaart mit einer enormen inneren Unruhe.

    Vor 3 (drei) Tagen (!) habe ich mit meinem kalten Entzug begonnen … und direkt alle Vorräte vernichtet. :-)
    Der erste Tag war nicht lustig, von der Nacht reden wir lieber nicht.
    Doch ich möchte hier allen Leidensgenossen Mut machen: nach nicht einmal 24h hatte ich erste freie Momente. Inzwischen ist meine Nase 90% des Tages/Nacht frei … ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben.

    Geholfen hat mir Sinulind von Klosterfrau (Meerwasser-Nasenspray, z.B. bei Rossmann).

    Danke und einen befreiten Abend. :-)

    Michael

    Antworten
  7. Nati

     

    Lieder bin ich auch der Sucht verfallen und komme nicht weg. Ich bunker in jeder Jacke Flaschen und bei jedem Gang in die Stadt spring ich schnell in die Apotheke und hol Vorrat… Das Gefühl einer zubetonierten Nase ist furchtbar und lässt auch mich Nachts nicht in Ruhe. Versuche grad Meerwasser Nasenspray, denn auch ich möchte weg vom Stoff "Xylo"  Ich bewundere Dich, weil du es geschafft hast und ich gebe mir Mühe auch durch zu halten..

    Gottseidank bin ich nicht die Einzige auf der Welt, der es genauso geht.

     

    Liebe Grüße Nati

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Nati.

      Oh oh … furchtbar. Ich wünsch Dir viel Kraft. Halt durch. Bei mir hat nur die harte Tour geholfen, alle Flaschen weg … an der Apotheke vorbei. Mit Leuten gesprochen, obwohl ich wie ein Schlumpf klang, wegen Nase dicht. Meerwassernasenspray war nen Witz für mich … ist irgendwie so, als wenn man nen Heroinabhängigen einen Haschkeks anbietet.  Hat null geholfen, eher die Niesanfälle verstärkt. Hoffe Du hast mehr Erfolg!!

      Alles Gute!

      Mandy

      Antworten
  8. orki

    Morgen Leute

    Ich bin vor zwei Monaten auf diesen Beitrag hier gestoßen und er hat mir die Motivation gegeben den scheiß endgültig zu beenden.
    Ich bin 26 und nehme xylometa schon seitdem ich 11 bin. Es fing damals auch mit einer Erkältung und schnupfen an.
    Die tägliche Abhängigkeit hat man als Normalität abgestempelt und alle Menschen um einen herum wussten “gleich greift er wiEder zum fläschchen”.
    Das schlimme war nicht mal, dass man andauernd eines griffbereit haben musste, sondern das alle 3 tage meine Nase anfing zu bluten.
    All die Jahre hat man nichts getan, weil man einfach zu faul und gleichgültig war. Ich habe jetzt gemerkt, dass meine nasenschleimhaut komplett “weg” ist.
    Die erste Zeit war wirklich Hardcore. Ich kam gar nicht klar aber nach etwa einer Woche habe ich genau die Tipps angewandt die hier im Beitrag standen. Joggen nasenstrips tigerbalm.
    NuR der unterschied ist , ich habe den kalten Entzug gewählt. Bisher habe ich kein einziges mal zum fläschchen gegriffen.
    Aber wenn man nachts im Bett liegt, merkt man wie die Nase wieder verstopft und die Luft notdürftig durch den Mund aufgenommen wird. Schon 2 Monate ist es her aber die Nase wird nicht komplett frei
    Solangsam gebe ich Auf. Ich will mal wieder tiefdurchatmen können.

    Antworten
    1. kleine151082

      Hallo liebe Leidensgenossen.

      Ich gehörte zu der Sorte, die das Nasenspray eigentlich nur abends und im Sommer brauchten. Abends, wenn ich ins Bett wollte war grundprinzipiell ein Nasenloch zu, mal rechts, mal links. Und im Sommer bzw. auch im Winter bei sehr trockener Heizungsluft brauchte ich auch zwischendurch mal n Sprühstoß. Ich bin 2009 Sogar an der Nase operiert worden…..ohne wirklichen Erfolg, denn beim ersten Schnupfen war ich wieder “drauf”….man sagte mir nach der OP bei Schnupfen solle ich Nasenspray nehmen damit sich die Nebenhöhlen nicht zu setzen. Ich sollte dann aber nur Kindernasenspray nehmen.
      Bei meinem Verbrauch reichte so eine Flasche durchaus 2-3 Wochen, aber ich wusste ja was ich meinen Schleimhäuten antat. Und nach jedem Schnupfen machte ich dann wieder einen kalten Entzug, allerdings brauchte ich immer eine Weile um mich durchzuringen….Dann kam die Schwangerschaft und ständig war die Nase zu….also wieder drauf, bloß gut, dass ich durch eine Freundin wusste, dass es dem Kind nicht schadet, denn das steht nicht im Beipackzettel.Jedenfalls habe ich meinem Mann versprochen danach einen endgültigen Entzug zu machen. Ich wollte halt nicht, dass mein Sohn den Entzug mitmachen muss. Und für alle, die sich fragen, er hat keinerlei Schwierigkeiten mit seiner Nase…
      Grund warum ich auf diesen Kommentar antworte statt meinen eigenen zu machen ist folgender.
      MEERWASSERNASENSPRAY hat mir super geholfen. Ich habe im laufe der Zeit festgestellt, dass es die Nase genauso frei macht wie xylo (vorausgesetzt man hat KEINEN richtigen Schnupfen), es dauert nur länger. ..
      Man nehme sich die Zeit die Nase auszuschnauben, anschließend sprühe man sie mit Meerwasserspray ein, also in meinem Fall das jeweils betroffene Nasenloch, warte einen Moment und schnaube die Nase wieder. Anfangs muss man das ein paar mal hintereinander wiederholen bis das Nasenloch richtig frei ist, aber das gibt sich mit der Zeit. Und anschließend habe ich dann die Nasen von innen immer mit etwas Nasensalbe eingerieben um zu verhindern, dass die Schleimhaut austrocknet und den oben beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich die Salbe kaum noch nutze und in der Regel auch nur noch einmal sprühen und schnauben muss….
      jetzt könnte man sagen “toll, gemacht, Sucht nur verlagert! ” , aber weit gefehlt, das Meerwassernasenspray mag genauso eine Sucht sein, aber A) habe ich der Xylosucht über Jahre gefröhnt, weshalb ich denke das meine Schleimhaut halt irreversibel gelitten hat und B) das Meerwassernasenspray zerstört sie nicht weiter, also ist es denke ich eine gute Alternative.

      So und nun zum wichtigsten Punkt für alle die sich fragen ” was mache ich, wenn der nächste Schnupfen kommt? “. Erstmal nutzt ihr dann nur noch Kindernasenspray! Wurde mir nach der Op empfohlen, habe ich mich bis heute dran gehalten auch in der Schwangerschaft. Und Punkt zwei alles halb so wild. …im Endeffekt macht ihr nach jedem Schnupfen wieder einen Entzug, aber es wird jedes mal leichter. Ich für meinen Teil brauche die Flasche Xylo auf und kaufe dann keine neue,sondern eben Meerwassernasenspray und es funktioniert! Kopf hoch, wenn ich das nach insgesamt bestimmt 15 Jahren Abhängigkeit geschafft habe, dann schafft ihr das auch. Und es ist viel angenehmer, wenn ihr bloß noch eine Flasche braucht und die mit ruhigem Gewissen benutzen könnt.
      Eins noch, meiner Erfahrung nach taugen die Meerwassernasensprays mit Zusätzen wie Menthol oder Eukalyptus gar nichts. Im Gegenteil hat man erstmal das normale ne Weile genutzt und probiert dann eins mit Zusatz, dann merkt man regelrecht wie das die Schleimhäute angreift. Und das mit Öl hat leider nicht den selben Effekt wie die Nasensalbe, dann lieber einzeln kaufen. Und anfangs hab ich die Salbe wirklich gebraucht, denn sie verhindert das Austrocknen und so das erneute Zuschwellen.

      Antworten
  9. Emrea

    Hi Mandy

     

    ich habe genau dasselbe durchgemacht wie du. Ca. 10 jahre das zeugs gesprüht wie wild. Zack freie nase. Die welt ist in ordnung. Niesanfälle: oh mein gott. Man ist von einer minute zur anderen auf einmal erkältet. Meinen natürlich die anderen. Aber du weisst dass deine nase verrückt spielt. Irgendwann war es auch peinlich dauernd rumzuniesen. Rote tränende augen. Stimme wie grippe. Am nächsten tag alles ok. Aber eine zubetonierte nase. 2 sprühstösse und alles wieder ok. Bis dann die nase wieder sagt ich muss wieder rumniesen. 

    So nun habe ich vor 5 tagen ne op durchgemacht. Diese beinhaltet eine nasenmuschelverkleinerung mit einer ganz leichten nasenscheidewand korrektur. Momentan nähert der 6. tag und ich habe nicht einmal nach der flasche gegriffen. Mal sehen wie es sich so hält. Aber ich kann nur sagen unabghängig sein nach all den jahren ist ein herrliches gefühl

     

    gruss

     

    emre

    Antworten
  10. Chrissy

    Hallo zusammen,

    auch ich bin gerade auf diesen ultra tollen Bericht gestoßen, der mir wieder Mut gibt. Ich nehme bereits auch schon seit 3-4 Jahren täglich Nasenspray… Ich werde verrückt wenn ich merke, dass sich langsam die Nase schließt…

    Werde auch die Ein Loch Methode beginnen… Mal sehen wie weit ich damit komme und ob ich das aushalte…

     

    LG

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  11. Sandy_Sternchen

    Hallo zusammen,

    ich habe heute angefangen mit der Ein Loch Methode.

    Es geht schin gut los, bekomme schlecht Luft und habe Kopfschmerzen bekommen.

    Drückt mir die Daumen dass ich das schaffe.

    Grüßle

    Sandy_Sternchen

    Antworten
  12. Sophie

    Bist du immernoch clean? Habe gestern begonnen nur noch ein Nasenloch zu sprühen… hoffe sehr das ich es schaffe… es beeinträchtigt das Leben sehr, wenn man so süchtig ist :(

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  13. Michi

    Hallo Mandy,

     

    es war sehr interessant deinen Artikel zu lesen. Ich selbst bin nicht betroffen, aber meine Mutter. Sie nutzt seit mittlerweile gut und gerne 10 Jahren (genau weiß ich es nicht..) täglich Nasenspray. Mein Vater kippte das Nasenspray einmal einfach aus und füllte es mit Wasser auf – da wurde meine Mutter richtig wütend.

     

    Leider will meine Mutter nichts gegen ihre Sucht tun. Immer wenn wir etwas sagen, wird sie wütend. Immer wenn ich in die Apotheke fahre heißt es, ich soll ihr Nasenspray mitbringen – und ich fühle mich furchtbar schlecht, weil ich das auch noch mache.. Hat jemand einen Tipp, wie ich meine Mutter zur Besinnung bringen kann?

     

    Vielen Dank vorab :)

    Antworten
  14. Laura

    Hallo, ich bin schon seit 7 Jahren betroffen und bin 16 Jahre alt. Ich habe nun beschlossen mich doch operieren zu lassen das meine Nasenschleimhaut abgetragen wird der Arzt sagte es sei die einzige Möglichkeit . Und ich muss sagen du hast das geschrieben was glaube viele Denken ich hoffe auch für all die betroffenen das es bald wieder Berg auf geht.

    Antworten
    1. Sonnenschein

      Hello, hat es Dir ein OP geholfen? Ich habe meinen abgelehnt (sieh mein Kommentar 9. 5. 2016). Vielleicht hattest Du die Polypen, dann ist es Dir sicher geholfen.

      Schöne Grüsse.

      Antworten
  15. Yilmaz

    Finde ich sehr beruhigend das ich nicht alleine bin mit diesem poroblem danke auch für dein bericht hat mir wieder Hoffnung gegeben ich bin auch dein 3-4jahre abhängig war auch schon hno kortision nasenverjrumung leicht er würde mir eine op enfehlen meine nasenmuschel soll sich auch vergrößert haben und ich soll auf beschtimmte Gräser allergisch reagieren ich schreibe dir später noch mal bin gerade bißchen in Hektik MfF yilmaz

    Antworten
  16. Fidan.M

    Hallo ich heiße fidan und habe genau das gleich wirklich gleich Problem wie du was du gehabt hast ich weiß nicht was ich machen soll meine Nase Richt nicht gut und ist wirklich auf deutsch gesagt kaputt .. Ich weiß nicht wie ich anfangen soll was ich benutzen soll bzw. kaufen soll ich hoffe du kannst mir helfen und sagst mir wie ich das machen soll kaufen soll und und .. 

     

    Mfg .. Fidan.M

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Fidan.

      Kaufen musst Du nichts. Vielleicht Meerwassernasenspray, falls das bei Dir helfen sollte. Bei den meisten ist ein radikaler Entzug nötig. “Einfach” nix mehr reinsprühen und aushalten. Fang mit einem Nasenloch an, oder eben gleich Beide. Wie beschrieben. Du kannst auch mal zum HNO Doc gehen und Dich dort beraten lassen. Um einen Entzug wird der Dich aber auch nicht bringen. Du musst mit dem Nasenspray aufhören …. da kommste nicht drum rum, wenn Dein Riecher dir noch lange dienen soll. 

      Viel Erfolg!
      Mandy

      Antworten
  17. Heike

    Hallo mein Name ist Heike und ich bin 42 Jahre alt . Ich war seid meinem 16.Lebensjahr Nasenspray Abhängig…….und bin jetzt seid ca einem Jahr davon weg,es war hart und ich merke das meine Nase sehr gelitten hat. Sie ist immer noch trocken und abends bekomme ich Niesanfälle ….. 

    Wenn ich nachts mal keine Luft bekomme, hilft es mir meinen Kopf erhöht zu legen und Minzöl auf mein Kissen zu träufeln , dann geht's wieder.Nasenspray will ich nie wieder benutzen und ich hoffe das es auch klappt 

    Antworten
  18. Valli

    Hallo! :)

    Ich bin gerade durch Zufall auf deinen Block gestoßen, da es so wie es jetzt ist nicht mehr weitergehen kann. Ich bin 21 Jahre alt und nehme seit ca. 7 Jahren Xylo – Nasenspray.
    Angefangen hat das alles mit einem normalen Schnupfen. Ich kann es nicht haben wenn meine Nase nachts zu ist. Ich bekomme wirklich Erstickungsanfälle und wahnsinnige Angst. Nicht selten weine ich dann zusätzlich, was die Nase bekanntlich noch mehr anschwellen lässt.
    Ich habe ungefähr 5 Jahre Olynth genommen und nehme jetzt seit 2 Jahren AL … einfach weil es billiger ist. Langsam habe ich das Gefühl dass meine Nase dauernd juckt und mein rechtes Nasenloch geht trotz Nasenspray immer seltener richtig auf.
    Heute habe ich beschlossen dass sich was ändern muss und bin deswegen auf deinen Blog gestoßen. Danke erstmal dass du dich damit befasst. Der Eintrag von dir ist zwar schon lange her, aber es macht mich glücklich zu sehen dass auch andere Menschen die noch länger abhängig sind oder waren davon losgekommen sind.
    Ich habe jetzt auf einigen Internetseiten einiges gelesen und werde wohl die Methode an geraden Tagen ein Nasenloch besprühen, an ungerade das andere anwenden, langsam auf Kindernasenspray umsteigen und zusätzlich Symbio Flor 1 nehmen. Von den OP’s halte ich persönlich nichts, da eine gute Freundin das aufgrund von Nasensprayabhängigkeit gerade durch hat und es absolut nichts gebracht hat.
    Wünscht mir alle Glück, dass ich das schaffe.
    Ich will einfach nicht mehr mit der Kontrolle durch das Nasenspray leben.
    Immer Angst haben zu müssen das Nasenspray vergessen zu haben oder Sonntag Abend um 10 noch zur Notfallapotheke zu fahren weil das Nasenspray ja die Nacht eventuell nicht mehr reichen könnte, das alles will ich nicht mehr.

    Liebe Grüße und bleibt ebenfalls alle stark ;)

    Antworten
  19. Jens

    Hallo Mandy und alle Anderen, die mir etwas dazu sagen können,

    ich bin nun schon über 20 Jahre abhängig von IMIDIN Nasentropfen, wird auch mal für mich Zeit, was dagegen zu tun. In den letzten Jahren, stellte sich bei mir ein Stoffwechselproblem ein, meine Blutfettwerte sind zur Zeit so hoch, dass es kaum ein Arzt glaubt, ohne Sie zu bestimmen. Das betrifft hauptsächlich die Triglyceride. Nun wurde mir von Bekannten gesagt, dass für eine Erhöhung und für eine Verfälschung der Lipid Werte, der Wirkstoff Xylometazolin verantwortlich sein kann.

    Hat jemand Erfahrungen damit, oder vielleicht auch Stoffwechselprobleme mit Erhöhung der Bluttfettwerte, dann meldet Euch mal.

    Viele Grüsse

    Jens

     

     

     

    Antworten
  20. Martin

    Hallo Mandy,

    danke für den Blog – bin mittlerweile seit 3 Jahren abhängig. Anfangs Otriven mittlerweile Nasic. Ich gehe nie ohne Spray aus dem Haus, habe im Auto eins und zu Hause immer noch eines, mit mindestens genug Inhalt für eine Nacht, als Ersatz Hab es aber schon geschafft auf Kindernasenspray umzusteigen, habe mich bisher noch nicht getraut das Nasenspray wegzulassen. Ich denke ich werde das mit der 'Ein-Loch' Methode nun endlich in Angriff nehmen.

    Liebe Grüße und alles Gute,

    Martin

    Antworten
  21. Markus

    Hey Mandy,

    erst mal danke für den tollen Artikel.

    Ich verwende auch schon seit min 2 Jahren Nasivin, allerdings nur vorm schlafen gehen.
    Ansonsten geht es ganz gut, abgesehen von Heute ;) Meine Nase ist seit der Mittagszeit sowas von ZU, dass ich mich nicht mal richtig konzentrieren konnte. Deswegen bin ich auch auf deinen Blog gestoßen, auf der Suche nach Hilfsmitteln.

    Ich werde es auch Versuchen müssen, da es einfach kein Zustand ist. Muss ich wohl einige schlaflose Nächte in Kauf nehmen.

    Alles Gute,

     

    LG Markus

    Antworten
  22. Jennifer

    Hallo!

    Ich habe eben deinen Bericht gelesen, und hoffe, dass mir das helfen kann um von dem Teufelszeug wegzukommen. 

    Bei mir gestaltet sich das jedoch schwieriger. Denn ich habe schon als Baby vom Arzt Nasenspray verordnet bekommen, da ich 6 Wochen lang eine starke Infektion hatte und nachts teilweise blau angelaufen bin, da ich keine Luft bekommen habe. Nunja… heute bin ich 23 und nehme also schon mein ganzes Leben lang Nasenspray… meinst Du, ich bekomme das noch ohne OP weg? Ich muss sagen, dass ich auch nicht 20 mal täglich sprühen muss, sondern morgens, mittags und abends reicht. Ein Fläschchen reicht mir ca. einen Monat. 

    Habe die Ein-Loch-Methode schon öfter ausprobiert, jedoch nach ein paar Tagen wieder aufgegeben, weil sich dieses hallseitige Schwellungsgefühl sehr befremdlich anfühlte. Aber: das "zu entwöhnende" Nasenloch wurde ab und zu auch ohne Nasenspray frei. Das ist doch ein gutes Zeichen, dass ich es auch ohne OP schaffen werde, oder?

    Ich würde mich sehr über Antwort freuen! :-)

    Antworten
    1. Anonymous

      Hey :) habe gerade deinen Kommentar gelesen! Die ein Loch Methode hat bei mir leider nicht funktioniert. Aber ich abe das Spray einfach mit einem bestimmten Nasenoflegespray verdünnt – und nun bin ich clean :) viel Erfolg !

      Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Hallo Jennifer.

      Da ich keine HNO-Ärztin bin, kann ich Dir keine fachmässige Prognose geben.

      Ich denke Du bist doch auf einem guten Weg, wenn ein Nasenloch ab und an frei ist – wunderbar. Bleib weiterhin dran! Auch wenn es langwierig ist. Und wenn Du doch nicht klarkommst, dann mach mal einen Termin beim HNO Doc und erzähl ihm davon. 

      Lieben Gruß
      Mandy

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  23. Nicole

    Hallo Mandy,

    ich hab deine Seite vor ein paar Wochen entdeckt. Hab mehrere Anläufe gebraucht bis ich mir das alles durchlesen konnte. Bei den ersten Zeilen hab ich schon Herzrasen bekommen weil ich geahnt habe das du einen schweren Entzug  beschreiben wirst….Ich bin heute 2 Wochen und 4 Tage ohne Nasenspray und ich feier jeden Tag!

    Bei mir fing es mit einer Nasen Nebenhöhlen Entzündung an. Dann ganz klassisch: Cordison Nasenspray, Erwachsenen Nasenspray und dann war ganz schleichend die Sucht da. Früher belächelt und am Schluss gefürchtet wie sonst nix auf der Welt….

    Die letzen Monate bin ich umgestiegen auf Kinder Nasenspray von Rathiopharm…Alles ganz junkie like…über all Flaschen, Bett, Bad, jede Tasche, Arbeit…die Gedanken kreisen nur noch um das beschissene Spray. Panik Attaken wenn man es mal zuhause vergessen hat. Ich war ca. ein Jahr süchtig.

    Am Schluss war ich bei einem Verbrauch von mind. 2 Flaschen die Woche…die dritte wurde auch oft angebrochen. Ich habe über Enzug nachgedacht als ich schwanger wurde, habe auch einen Versuch gemacht…einen Tag lang…ich dachte ich müsste sterben. Alles war wie zu betoniert…ich habe so oft geweint weil ich genau wusste was ich mir und meiner Nase antue, nicht umsonst hatte ich jeden Tag Nasenbluten….ich hoffe nur das mein Baby keinen Schaden davon getragen hat…

    Nun zu meinem Mittel wie ich es geschafft habe:

    Meine Hebamme hat mich tatkräftig unterstützt. Ich denke Sie ist ein Engel. Sie hat mir Akupunktur Nadeln gesetzt. Eine zwischen die Augen, zwei über die Augen in die Stirn. Diese Prozedur habe ich dann selbst jeden Tag gemacht. Es braucht ein wenig Überwindung, aber wenn man weiß wofür dann geht es ganz gut. Desweiteren hat Sie mir Dauerakupunktur Kügelchen gesetzt am Ohr. Die blieben 3 Tage drinnen. Und ich klebe mir diese Kügelchen über Nacht auf die Punkte an der Stirn. Unterstützend habe ich mit Nasenöl von Abtei und Meerwasser Nasenspray Care von Tetesept gearbeitet. Vorgestern habe ich seit über einem Jahr das erste mal wieder durch schlafen können. Ohne das die Nase zu war. Im Moment ist tagsüber alles prima, nur ab dem Abend ist die Nase verstopft. Aber bei weitem nicht mehr so zu betoniert wie es einmal war. Ich hoffe das bald alles weg ist und ich immer eine freie Nase habe.

    Mein Leben ist so viel lebenswerter geworden. Ich danke dem Herrn und meiner Hebamme! Und dir, denn dein Artikel hat mich sehr inspiriert und mir Mut gemacht. Sonnigen Tag euch allen!

    P.s. Versucht es bitte! Es ist hart, aber nicht unmöglich! Lasst euch nicht fangen von der Sucht sondern geht dagegen an.

     

    Eure Nicole

    Antworten
  24. Sandra

    Danke für deine Botschaft.
    Ich Nehm das Suchtmittel nun schon seit 1 1/2 Jahren und bin mittlerweile schon so weit zu glauben das einfaches Absetzen mich eher killt als von meiner Sucht befreit. Aber die angepriesenen Methoden wären eine Option Auch total beruhigend das du es länger als Ich genommen hast und somit ein gutes Beispiel für den Entzug Bist.

    Denn so albern es klingt Ich Hab in meiner Stadt jede Apotheke durch vermeide Apotheken bei denen Ich zu oft war wechsle regelmäßig nur um nicht entlavt zu werden nun bestelle Ich online aber wohl wegen Kandidaten wie dir in früherer Zeit darf man heutzutage nur Noch 5 buddeln Max bestellen egal was man versucht mehr gibts nicht. Ich nehme zwar seit je her nur kindernasenspray aber selbst das reduzieren auf Säuglingsspray fällt mir schwer und Ich Nehm dann Doch lieber den 0,5 . Ich will schon ewig aufhören sage es mir so oft aber der arschtritt fehlt echt Weil Ich es hasse wenn die Nase dicht ist das macht mich tatsächlich sauer wenn Ich mein zeug zuhause vergessen habe man verhält sich wegen einer Droge Ohne bewusstseinsverändernden Wirkstoff dennoch wie eine irre

    Antworten
  25. Sabrina

    Hallo Mandy,  dein Eintrag gefällt mir. Ich denke du hast damit einigen Menschen Mut gemacht die Sucht zu bekämpfen!! Leider fällt es noch immer vielen sehr schwer, auf das Spray zu verzichten. Ich habe vor kurzem (in einem Betriebspraktikum) eine mögliche alternative für so ein Spray entdeckt. Es handelt sich hierbei um einen mobilen Nasenvernebler auf Knopfdruck. Kann man in jeder Apotheke kaufen. (Heißt Rhino Clear Sprint) Falls du interesse hast das mal auszuprobieren kann ich dir bestimmt auch ein Exemplar zum Testen organisieren. Weiterhin viel Erfolg und Spaß, würde mich freuen, von dir zu lesen! Liebe Grüße

    Antworten
  26. Dome

    Danke Mandy, ich hab es nach 4 Jahren Nasenspray Abhängigkeit geschafft dank deinem Artikel! :D Hab es genauso wie du gemacht mit Nasenduschen und 4 Tage lang nur rechts einen Stoß. Seit 5 Tagen ohne Nasenspray und alles ist gut. Vielen lieben Dank;))))

    Antworten
  27. Mirco

    Hallo Leute,

    Ich hatte das gleiche Problem wie viele hier von euch.Das Zeug war jahre lang mein Wegbegleiter.Bin dann hier auf diese Seite gekommen und mir den super Bericht von Mandy durchgelesen.Habe dann vor genau einer woche aufgehört dieses zeug zu nehmen.Ich hab den harten Weg gewählt,den sofortigen Entzug.Ich muss euch sagen,es funktionert.Meine Nase braucht das zeug nicht mehr.Die ersten zwei Tage waren nicht grad meine schönsten, aber ich hielt durch, meine einzige Hilfe dabei waren Nasenstrips für die Nächte und ein starker Wille.Es ist einfach ein gutes Gefühl ohne dieses Zeug.Keine Apoteken besuche mehr um neuen Stoff zu Kaufen.Also Leute haltet durch,es funktionert ! Viel Erfolg

    Antworten
  28. flo

    Hallo Mandy, ich bin schon seit einigen Jahren anhängig von diesen Dreckszeug. Habe das Gefühl das es sogar nicht mehr wirklich hilft. Bin jetzt beim stöbern im Internet auf deinen Beitrag gestoßen und will es jetzt auch versuchen. Hoffe das ich es schaffe. Nix ist schlimmer als diese Gefangenschaft im Xylo Knast. Was bei mir bedeutet "keinen Stoff" gleich Panik pur. Drück mir die Daumen das ich es durchhalte.

    Antworten
  29. Julia

    Hallo,
    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich, 23, nehm das Zeug jetzt seit ich 15 bin. Nun bin ich im vierten Monat schwanger und habe Angst, dass das Baby nicht gesund sein könnte. Allerdings habe ich auch Bedenken, dass ein Entzug, egal welcher der Varianten, was bringt. Denn die Nase ist Schwangerschaftsbedingt noch “zuner”als sonst. Die ganze Zeit habe ich auch Reste der Sprays gesammelt, dass ich im Notfall noch was da habe. Die Reserven sind nun aufgebraucht, wohl, weil ich jetzt auch mehr brauche als sonst. Vor der Schwangerschaft hat ein Fläschchen pro Woche gereicht, jetzt habe ich das “starke” von Nasic mit den Ölen, in zwei Tagen leergemacht. Vielleicht bringt es was mit dem verdünnen. Ich habe Angst vor dem Entzug. Habe bei einer Seite gelesen, dass für die Dame der Nasensprayentzug schlimmer war als der von Drogen (Sie hat wohl mit beidem Erfahrungen).
    Letztens habe ich geträumt, dass das Baby auf die welt kommt und auch sofort Spray braucht.
    Hat jemand Erfahrungen?

    Antworten
    1. Yamila

        Hey ich bin auch im vierten Monat schwanger und ich habe  aufgehört mit dem Spray ich bin jetzt seit dem 6.3 davon los die ersten 2 Tage waren echt hart aber dann kam echt schon eine Besserung die man merkt die Nase ist frei ohne Spray zwar noch nicht komplett ich denke das dauert auch noch paar Tage aber man kann atmen durch die Nase ☺️

      Antworten
      1. Colin

        Hallo liebe Yamila,

        find ich echt cool, dass Du es für Dein Baby geschafft hast. Im übrigen gibt es ja noch eine viel schlimmere Sucht “Rauchen” und ich durfte viele Mütter kennenlernen, die es für ihr Baby geschafft haben, damit aufzuhören. BIG DADDY wird Dir weiterhin die Kraft geben durchzuhalten.

        Liebe Grüße Colin

        Antworten
  30. Steffi

    Hallo, 

    ich bin seit ca. 6 Jahren auf dem Zeug. Hab überwiegend Nasic Nasenspray benutzt. Bin jetzt 21 Jahre alt. Kann euch gar sag sagen wie das anfing. Naja auf jeden Fall kam ich vor ca. 1 Woche darauf es besser sein zu lassen. Der Entschluss kam daher, dass mir ständig ekliger Schleim aus der Nase den Rachen herunter lief, der total eklig schmeckte. Als ich mein Spray dann weg gelassen habe, würde es tatsächlich besser. Eine Woche habe ich durchgehalten, dank Nasenspühlung und Meersalzspray. Die Nächte gingen sogar. Ich war total froh, bin dann meine Nase durchgehend zuging und nicht mehr frei werden wollte. Es ging zwar im Wechsel, ein Nasenloch war immer frei, dennoch kam ich damit nicht klar. Ich konnte nicht mehr schlafen, also wieder Spray rein. Brennen in den Nebenhöhlen ohne Ende und die Nase komplett wund innen. Ich ging dann zum HNO. Der stellte fest, dass meine Nase trocken und blutig innen drin ist. Bekam Cortison Spray  und eine Salbe die in der Apotheke angefertigt wurde. Nun soll ich das Spray morgens und abends anwenden, halbe Stunde später die Salbe. Ich kämpfe und hoffe dass ich stark genug bin. Cortison Spray wirkt zwar nicht so krass, aber besser wie nichts. Ich inhalier auch ständig JHP Tropfen, was super gut tut. Die Salbe von meinem HNO ist genial. Besser als Bepanthen Salbe. Meine Nase fühlt sich gar nicht trocken an und ist deutlich angenehmer.

    Antworten
  31. Thomas

    Hallo, habe alle eure Berichte gelesen und das macht mir Angst. Hab mich vor 14 Tagen erkältet und hatte nur eine verstopfte trockene Nase so das ich am Anfang 3x täglich Nasespray nehmen musste, nach 10 Tagen bin ich auf Kindernase spray umgestiegen, gegen Ende nur Nachts. Es war schon fast weg und die Nase frei als ich gestern erhöhte Temperatur bekommen habe und dann die Nase auf einmal lief und Ruck zuck beide Nasemlöcher komplett zu sind. es hilft wirklich nur Nasenspray. jetzt habe ich schreckliche Angst das ich davon abhängig werden, reagiere schon panisch und bin verzweifelt.Wird man schon nach mehr als 14 Tagen abhängig?

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Thomas.


      Lass es jetzt weg und nimm Meerwasserzeug, falls Dir das hilft. Gut ist. Keine Panik, da hat Sandra Recht. Aber rausfordern musste es ja nun auch nicht ;-)


      LG
      Mandy

       

      Antworten
      1. Thomas

        Leider ist meine Nasennebenhohlenentzündung wieder aufgeflammt, weiss nicht wie es ohne gehen soll den Meerwasserspray hilft überhaupt nicht.

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Hallo Thomas.

          Geh zum HNO Arzt, der kann Dir vermutlich besser sagen was Du tun kannst und was die Ursachen sein könnten  :-) 

          Antworten
        2. Katrin

          Probier mal Nasenspülung mit Emser aus. Bekommst du in der Apotheke. Und ich kann dir Gelomyrthol empfehlen. Übrigends ich bin nicht Nasensprayabhängig, obwohl ich es auch länger brauche, wenn ich eine Nasennebenhölenentzündung habe. Besser du nimmst es eine Weile, denn wenn es auf die Ohren geht, ist es auch nicht schön…

          Antworten
    2. Sandra

      Ich gestehe, ich war noch nie abhängig von Nasenspray, aber letztlich kann ich mir nicht vorstellen, dass man so schnell abhängig wird. Ich würde empfehlen, Meerwasser Nasenspray zu nehmen, was einfach nur Wasser und Salz enthält und ggf. mal zwei schlaflose Nächte in Kauf zu nehmen, wenn die Nase dann dennoch zu ist. Oder sich erhöht hinlegen. Oder inhalieren. Mein Allheilmittel ist wirklich Tee trinken und inhalieren. Ich kenne nix Besseres. Gute Besserung und vor allem: KEINE PANIK! 

      Antworten
  32. Cornelia

    Hammer was es für Süchte gibt aber jede sucht ist ernst zu nehmen und alle haben eins gemeinsam man kann sich nicht vorstellen ohne sie zu leben!

    Antworten
    1. Lydia F.

      Bzw. viele sagen auch: "Ach was – ich kann locker aufhören damit – morgen…"

      Aber dieser "Morgen" kommt nie… Oder man nimmt sich ein Datum vor und lässt es dann doch bleiben… Man sagt dann: "Wenn meine Probleme weniger sind, wenn es mir besser geht – dann habe ich die Kraft, aufzuhören." Und so hört man nie mit etwas auf.

      Man muss am besten immer sofort komplett aufhören – und sich stattdessen sinnvolle Alternativen überlegen und diese anwenden. Und bestenfalls zusätzlich beten und andere Leute zur Hilfe suchen.

      Dann kann man frei kommen.

      Aber… nein, lieber morgen…

      Antworten
  33. Yamila

    Hey.

    ich benutze auch seit über einen Jahr nasenspray ich schaff es einfach nicht bin schon umgestiegen auf kindernasenspray  ichusd schnell damit aufhören ich schaff es einfach nicht 

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Doch Yamilla.

      Wenn Du es schon mal auf Kinderspray runtergekurbel hast, ist doch schon mal toll. Und nun eben nur noch in ein Nasenloch. Mag sein, dass Du 1-2 Wochen am Leiden bist …. aber da musste eben durch. Du schaffst das!

      LG
      Mandy

      Antworten
      1. Yamila

        So ich fange heute an mit der Entwöhnung ich hoffe ich schaffe es ich habe jetzt schnupfen das Spray bringt eh irgendwie nix ich hoffe ich schaffe es  ich muss weil ich auch noch schwanger bin und es garnicht gut es ständig das Spray zu nehmen drück mir die Daumen ☺️

        Antworten
  34. Maria

    Hallo Mandy,

    Ich bin auch seit Jahren mittlerweile abhängig. Fing alles mit einer OP an, wo mir die Schwellkörper in der Nase verkleinert wurden und der Arzt mir Nasenspray in die Nase gepumpt hat.
    Nun bin ich Grade ziemlich erkältet (und verrotzt) und letzte Nacht hat das Spray einfach nicht gewirkt, Ich konnte aber leider nicht ausatmen. Direkt hatte ich das Gefühl, zu ersticken.
    Ich muss dringend davon loskommen, das ist mir klar!
    Hattest du auch ein so krasses Nachlassen der Wirkung so plötzlich?
    Hör ich sofort auf, oder erst wenn die Erkältung weg ist?

    LG, Maria

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Maria.

      Ich hoffe die Erkältung hast Du mittlerweile überstanden! Nachlassen der Wirkung? Vom Spray? Nee, hatte ich nie – hat meinen Rüssel eigentlich immer frei gemacht. Wenn ich erkältet bin, was bisher 1x wieder vorkam, hab ich es Nachts, wenn alles dicht war wieder genommen (das Kinderspray), dann war frei – und als die Rotze abgeklungen war, hab ich wieder damit aufgehört. War also nur die Akut Lösung. Klappte alles ohne Probleme. Aber Du musst halt schauen, wie es bei Dir ist und am besten klappt. 

      LG
      Mandy

      Antworten
  35. Frank

    Hallo Mandy,

    ich danke dir für deinen Bericht. Mir ist schon lange bewusst, dass ich was tun muss, aber ich schaffe derzeit den Stress nicht, den ich erwarte. ich bin depressiv….   Dein bericht hat mir Mut gemacht und ich werde es versuchen

     

    Danke

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Schön zu hören Frank! Vielleicht tut Dir ein Erfolgserlebnis ja auch richtig gut! Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann hast Du es wenigstens versucht! Und das ist doch auch schon was?!

      Übrigens, DEN richtigen Moment dafür gibt es irgendwie nicht. Nervig und anstrengend ist es immer … 

      Antworten
  36. Christian

     

    Hi, ich wollte dir sagen, das mir dein Bericht sehr gut gefallen hat. Ich bin seit ca 3 Jahren abgängig und möchte nun auch endlich weg von diesen Zeug. Ich werde es jetzt auch mal probieren, hoffe ich schaffe das.

    Lg 

     

    Antworten
  37. Vany

    Hallo alle zusammen :)
    ich (18) War auch Nasenspray süchtig. Gut zu gegeben es hört sich lächerlich an aber ich konnte ohne gar nicht mehr. Angefangen hat alles mit meiner Nasenscheidenwandkrümmung. Ohne nasenspray War ich aufgeschmissen. Ich bekam gar keine Luft mehr Und dachte ich versticke. Doch nachdem ich operiert wurde, und meine Nasenscheidenwand gerichtet wurde, ging es aufwärts. Die erste Woche danach War schlimm, denn meine Atemwege waren frei, aber Luft bekam ich trotzdem noch schlecht. Also beschloss ich trotz allem ohne Nasenspray auszukommen. Nach einer Woche War ich nicht mehr darauf angewiesen. Allerdings benutze ich es momentan seltenst. Wirklich nur wenn meine Nase komplett verstopft ist und ich vorm abkratzen (tschuldigung für meinen Ausdruck) bin.
    Das War meine persönliche Erfahrung dazu.
    LG : Vany

    Antworten
  38. Andi

    Liebe Mandy!

    Erstmal vielen Dank, dass du deine Leidensgeschichte online gestellt hast und dich nach wie vor um Betroffene kümmerst. Ich reagiere heute zum ersten Mal auf einen Thread und hoffe, dass mir jemand zuhört und mir Kraft gibt.

    Nach drei Monaten Dauerinfekt und Anwendung von abschwellendem Nasenspray machte mich eine nette Apothekerin heute darauf aufmerksam, dass meine immer wieder verstopfte Nase, der teilweise Verlust des Geruchssinns, die äußerst nasale Stimme trotz frei(gesprüht)er Nase und das meist klare Sekret sicherlich auf die dreimonatige und häufige Anwendung des Nasensprays zurückzuführen sind. In meiner Verzweiflung recherchierte ich stundenlang, bis ich eben per Zufall auf diesen Artikel gestoßen bin. Ich habe gesehen, dass ich wohl eine Abhängigkeit entwickelt habe und mich zu den Xylos zählen darf. Ich will unbedingt davon wegkommen. Es war mir trotz der Beipackzettelwarnung nicht bewusst, dass die Langzeitanwendung derartige Konsequenzen mit sich bringen kann. Wünschenswert wäre, diese Folgebeschwerden im der Packungsbeilage explizit zu benennen,dann würden viel mehr Betroffene merken, dass bereits Schädigungen aufgetreten sind und dass Sprühen über lange Zeiträume schädlich ist. Mir graut vor den nächsten Tagen, der letzte Sprühstoß war heute Mittag und ich bin aufgrund des Rebound-Effekts kurz davor, erneut zu sprühen, doch damit werd ich die Probleme wohl nie los. Es hat mir sehr viel Mut gemacht, deinen Artikel zu lesen. Beruhigend und aufbauend waren auch die Kommentare der vielen Betroffenen, die Erfahrungs- bzw. Entzugsberichte. Also werde ich heute Nacht wohl vor mich hin röcheln, da ich mich für Variante 1 entschieden habe. Ich hoffe so sehr, dass ich schon nach 2 Nächten eine Besserung spüren werde, da es sich in meinem Fall ja "nur" um eine dreimonatige Anwendung handelt. – Ich ziehe den Hut vor allen, die den Weg erfolgreich gegangen sind und wünsche denen, die – wie auch ich – gerade damit anfangen, viel Durchhaltevermögen und einen sich rasch einstellenden Erfolg!

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Andi.

      Jetzt bin ich schon etwas spät dran …. dennoch, wie gehts Dir? Was hast Du für Erfahrungen gemacht? Biste wieder clean? 

      Freu mich von Dir zu lesen!

      LG
      Mandy

       

      Antworten
  39. Carina

    Hallo Mandy,

     

    durch Zufall bin ich auf deine Seite gestoßen und war begeistert.

    Ich bin seit 5-6 Jahren abhängig von "Snup" …

    Ich war es leid, ständig zu sprühen, immer und überall Angst zu haben mein Spray nicht bei mir zu haben und bei der kleinsten Anstrengung keine Luft mehr zu bekommen…

    Durch deinen Erfahrungsbericht hast du mir Mut gemacht einen Versuch zu starten, endlich von dem Teufelzeug wegzukommen. Also gesagt, getan.

    Meersalzspray gekauft, Nasendusche bereitgestellt und und und …. ich hab dann am Mittwoch begonnen und einfach mein linkes Nasenloch nicht mehr gesprüht.

    Die erste Nacht war schon nicht sehr angehm und auch am drauf folgenden Tag war ich ziemlich genervt – ABER heute ist Freitag und mein linkes Nasenloch ist (ich fasse es immer noch nicht) "clean"… :-D

    Genial – und ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist!!!!

    Ich kann jedem anderen nur Mut machen und raten, den Tipps von Dir zu folgen :-)

    Jetzt ist das andere Nasenloch dran und ich freue mich auf die "Sprühfreie" Zeit :-)

     

    Viele Grüße

    Carina

    Antworten
  40. Andrea

    Hallo, liebe Anna,

    da ich Pharmagroßhandelskauffrau gelernt habe, habe ich mich in der Ausbildung und auch so mit Medikamenten befasst und gerade Nasensprayabhängige gibt es hier mehr als wir denken. Es ist der sogenannte Rebound-Effekt, du nimmst das Nasenspray um eine freie Nase zu haben, bekommst dadurch aber einen Reboundschnupfen. Probier es mal mit Meersalzspray.

    Ich bete für dich, liebe Anna, dass du durchhälst, dass die Apotheker da konsequenter sind und das dein Mann mit dir den Kampf durchsteht.

    Das du es hier deine Abhängigkeit zugibst, ist der 1. Schritt und ich bin sicher, dass du es schaffst. Ich wünsche dir eine gute Nacht und das du gut Luft bekommst.

     

    Sei gedrückt,

    Andrea

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  41. Anna

    Hallo,

    es ist 1:30 Uhr. Ich liege im Bett und versuche zu schlafen . Was nicht wirklich klappt !

    Eben ist mein Nasenspray zu neige gegangen. Ich habe nichts mehr ! Warum ? Weil ich vor hatte damit aufzuhören. Was ich nun bitterlich bereuhe.

    Auf der suche nach Hilfe im Netz bin ich auf deine Seite gestoßen.

    Nehme jetzt seit ca 2 Jahren Nasenspray täglich. Mehrmals täglich ! Es ist mehr geworden. Und so kann es nicht weiter gehen.

    Bevor ich das Haus verlasse wird erstmal geguckt ob ich mein Spray dabei Habe. Wie ein Junky sprühe ich damit regelmäßig auch in der Öffentlichkeit.

    Von meinem Mann kann ich mir blöde Witze anhören von wegen eine Entzugsklinik wäre das richtige für mich.

    Nur das eine nasenloch frei zu machen klappt bei mir nicht. Wenn ich was da habe benutze ich es auch !

    Seit tagen hatte ich nur noch diese eine Flasche spray ! Ich hab den stand natürlich täglich kontrolliert und bangte dem Ende zu . Heute wusste ich , ist es soweit. Heute Abend spätestens werde ich kein spray mehr haben. Ich blieb Hart und holte mir nichts neues !

    Als die Apotheken dann zu hatten wurde ich etwas panisch. Suchte verzweifelt die ganze Wohnung hab. Nichts !!!! Gar nichts !!!! Mein Mann machte sich natürlich wieder lustig.

    Na ja jetzt liege ich hier….im Wohnzimmer nicht im Schlafzimmer ! Da ich im Bett im Schlafzimmer nicht so hoch liegen kann und ich dann das Gefühl bekomme zu ersticken. Bin ich nun ins Wohnzimmer gezogen.

    Hier Sitze ich mehr als ich liege und hoffe das ich bald Einschlafe . Das wird eine scheiss Nacht. Trockener Mund schweres Atmen. Boor ich weiss nicht ob ich morgen noch standhaft bleiben kann.

    Natürlich will ich mir nicht die blösse geben und wieder zum spray greifen aber wenn das so bleibt geht es nicht anders ! Hab wärend ich schrieb mal nachgedacht……ne sind schon 3 Jahre seitdem ohne spray nichts mehr geht.

    Kann man sagen das man froh ist von gleichgesinnten zu lesen ? Oder hört sich das gemein kann. Ich wünsche die sucht natürlich niemandem.

    Ich werde nun erneut versuchen zu schlafen.

    Gute Nacht……… Lg die Süchtige !

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Anna!

      Erstmal find ich es sehr gut, dass Du vorgesorgt hast und nichts mehr an Nasenspray im Haus ist. Sehr gut! Und ja, was soll ich sagen: Die Nächte sind und bleiben erstmal Scheiße. Das ist in den meisten Fällen nicht nur eine oder zwei Nächte, sondern noch einige mehr. Du wirst sehr müde sein, nicht selten liegen dadurch die Nerven blank! Und doch, wenn Du wirklich davon loskommen möchtest, dann geht kein Weg dran vorbei! Du wirst es schaffen Anna, wenn Du hart bleibst!

      Vielleicht kannst Du Deinem Liebsten diesen Artikel hier mal zu lesen geben und ihm klar machen, dass es ein ernstes Problem für Dich ist, Du sehr darunter leidest und ihn als Unterstützer brauchst und nicht als Witzeerzähler! Er kann Dich unterstützen in dem er Dich davon abhält neuen Nasenspray zu besorgen und Dich motiviert dran zu bleiben. Letzendlich ist er nicht Dein Aufpasser und DU musst zäh bleiben! Das die “1-Nasen-Loch” Variante bei Dir nicht hilft, ist natürlich doof. Meerwasserspray kannst Du nehmen oder die Nasenstrips, wird aber alles wahrscheinlich nicht besonders viel helfen. Bei mir war das Meerwasserspray eher hinderlich  (Niesanfälle, die noch dichter machten) – Anna, bleib dran und erzähl mir weiterhin wie es Dir geht! Du kannst es schaffen und wirst eines Tages sehr stolz drauf sein! ;-)

      Mandy

       

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      1. Anna

        Hallo Mandy,

        wie schön das du so schnell geantwortet hast :)

        Ich bin hart geblieben und habe mir bis jetzt kein neues spray geholt. Irgendwann bin ich eingeschlafen .

        Ich muss davon los kommen. Meine Nase leidet. Jedes mal wenn ich sie putze kommt Blut raus und sie tut weh !

        Das kann ja nicht mehr so weiter gehen.
        Bin leicht gereizt aber nach der ersten überstandenen Nacht auch Motiviert :)

        Dein blog hat mir schon jetzt sehr geholfen. Einfach weil ich weiss ich bin nicht alleine !!! Und andere haben es auch Geschafft.

        Ich will ja nicht mit einer stinke Nase enden, Bä !
        Mein Mann zieht es wirklich teilweise ins lächerliche aber er macht sich auch sorgen. Hat schon ein paar mal vor der Apotheke einen kleinen Aufstand gemacht.

        Deine Seite wird er sich heute abend mal durchlesen.

        Schon komisch habe null Probleme mit süchten wie Alkohol, Tabletten oder Drogen !

        Aber das Nasenspray hat mich gepackt !!! Das wird aufhören !!!!

        Ich danke dir sehr, schreibe die Tage wieder :)

        LG :)

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        1. Mandy Artikelautor

          Uh, sie blutet  – übel, übel. Jede geschaffte Nacht wird Dich stolz machen! :-) 

          Sei froh, dass Du “nur” ein kleiner Nasenspray Junkie bist …. bei dem anderen Zeug verpasst Du nichts. Bin gespannt, was Du in einen Tagen berichtest! 

          Also; Anna vs. Nasenspray = Runde äh Nacht 2! Go! :-)

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    2. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Hallo und guten Morgen, ich hoffe, Du konntest noch irgendwann einschlafen. Ich hab gerade in dem Blättchen “easy” Folgendes gelesen: 

      Bei gereizten Schleimhäuten empfiehlt es sich, fettreichen Frischkäse wie z.B. Mascarpone zu essen. Das heilt sanft von innen. Zuckerfreie Kaugummis und Gele aus der Apotheke erhöhen den Speichelfluss. 

      Wir nehmen immer das Meerwasser-Spray, welches nicht süchtig macht …. Du kannst es aber auch mit Salzwasser versuchen. 

      Ich wünsche Dir, dass Du von Deiner Sucht loskommst. Und richte Deinem Mann mal aus, dass es nicht lieb ist, Dich auszulachen. ;-)

      Alles Liebe, Sandra

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  42. Christel

    Hallo,

    bin durch Zufall auf diese Seite gestossen. Ich oute mich auch mal……..ich bin auch süchtig nach Nasenspray. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon versucht habe, von diesem Zeugs loszukommen, ist der reinste Teufelskreis, schnell den Griff zum Fläschchen und schon ist wieder "Durchzug". Mittlerweile tut mir meine Nase im Innenbereich schon weh, nicht immer aber immer öfter, ein regelrechtes Brennen was mir die Tränen in die Augen treibt.

    Zum Glück habe ich es mittlerweile geschafft und benutze "nur" noch Nasenspray für Säuglinge und außerdem ist immer Meerwasserspray da. Ich hoffe ich schaff es auch irgendwann davon loszukommen.

    Eure Tipps werde ich in die Tat umsetzen und hoffe, dass ich mich bald zu den Anti-Nasensprayer zählen kann.

     

     

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    1. Christel

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin seit fast einer Woche "clean". Hab einfach aufgehört "Chemie" zu sprühen. Ich habe einen kalten Entzug gemacht. Die ersten Tage und Nächte waren zwar die Hölle, doch ich habe durchgehalten.

      LG

      Christel

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  43. Blanca

    Hallo,

    habe durch Zufall diesen Blog gefunden, da mein Mann täglich die Nase mit Leitungswasser spült und ich das für alsoluten Quatsch halte.

    Aber ich selber war betroffen von der scheusslichen Sucht, täglich mehrmals Nasenspray zu benutzen. Das ging über Jahre so und ich habe etliche dieser kleinen Fläschchen verballert. Seit dem ich die Liebe meines Lebens gefunden habe und es mir mental gut geht, habe ich eines Tages, genau gesagt vor 4,5 Monaten bemerkt, dass ich kein Nasenspray mehr benötige, um gut durchatmen zu können. Ich habe die Nase nicht mehr voll, nicht mehr voll von Frust und negativen Gedanken….

    Aber!!!! Ich bin so glücklich, nicht nur, dass ich das Teufelszeug nicht mehr brauche!!! Und dennoch bin ich traurig, dass ich nicht mehr richtig riechen kann… Nur ganz intensive Gerüche nehme ich wahr, sonst nix :-(

    Mal sehen, ob das wieder zurück kommt …

    Bis dann

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  44. Jana

    Ich bin so neidisch :( benutze Nasenspray schon seit Jahren, allerdings nur abends, und meine Nase ist dauer verstopft. Versuche ich es wegzulassen, bekomme ich richtige Panikattacken und habe das Gefühl, dass ich ersticke. Ohne Nasenspray kann ich gar nicht mehr einschlafen. Was mich sehr schockiert hat, dass ich beim letzten Nasenspray Kauf richtige Glūcksgefūhle hatte :O Das dūrfte gar nicht so zu kaufen sein! Das mūsste der Arzt verschreiben… Ich hoffe, dass ich auch irgendwann davon wegkomme….

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  45. Robby
    Geheimtipp!! XYLIT
     
    - 10 ml gereinigtes Wasser
    - 2 g Xylit

    = mischen und in eine Nasenzerstäuberflasche füllen.
     
    Hat bei mir wunderbar geholfen!
     

    Verstopfte Nase? – Das war mal.
     
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  46. Joe

    Hi,

    ich bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und habe selber das Problem mit der "zuhen" Nase. Nach der NasenscheidewandOP ging es eine Zeit lang gut und mit der ersten Erkältung war es wieder vorbei. Dein Beitrag hat mir etwas mut gemacht, dass es auch anders geht und man davon loskommen kann, weil auf dauer wird das ganze Nasenspray nehmen ziemlich nervig. Ich werde erstmal ein Nasenloch zu entwöhnen und die Dosierung zu mindern. Auch wenn es nicht leicht wird, ist die Alternative mit Dauerbelastung durch Nasenspray keine Option.

     

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    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Joe.

      Ich wünsch, dass Du es schaffst! Es ist machbar. Alternativen gibt es leider keine – da musst Du durch und Stinkenase will ja nun keiner bekommen. 

      Kannst ja mal berichten, wie es Dir so geht! Du packst das! 

      LG
      Mandy

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  47. Arno

    Ich hab im Februar schon geschrieben, dass ich von ca. 1996 – 2012 erst Nasensalben-Süchtig war und zum Schluss dann täglich 1 Flasche Nasenspray gebraucht habe. Einer sehr umsichtigen Ärztin in der PsoriSol-Hautklinik über Ostern 2012 hab ich zu verdanken, dass ich innerhalb von 10 Tagen einen kalten Entzug geschafft habe. Danach habe ich anfangs noch Meerwassernasenspray gebraucht. Seit über einem Jahr brauche ich generell KEIN Nasenspray mehr…

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  48. Holbi

    Seit meinem 14. Lebensjahr nehme ich regelmäßig Nasentsprays. Mindestens 20 x habe ich versucht es abzusetzen. Nach 2-3 Wochen ohne, wurde die Verstopfung nie besser. Nasenmuschelverkleinerung hat etwas gebracht. Tagsüber brauche ich jetzt nichts mehr.Nachts muss ich Tropfen nehmen wegen einer Hausstauballergie.

    Ein Tip von mir: Es gibt Nasentropfen in einer Flasche die aussieht wie eine Spryflasche,es sind aber Tropfen. Auf Druck gibt die Flasche einen einzigen Tropfen her. Auf diese Weise komme ich mit 10ml 2-3 Monate aus. Die Nase ist zwar nicht ganz frei, aber es reicht aus zum schlafen.

     

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  49. Matthias

    Seit meinem Besuch und anschließender OP bei einem super HNO Dr. in Ffm brauche ich kein Spray mehr seit über 1Jahr

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