Ich war süchtig nach Nasenspray

Heute liebe Leute gibt es hier über ein Thema zu lesen, was eher untypisch für diesen Blog ist.

Aber mich hat dieses Thema beschäftigt und sogar 
gefangen genommen, über 4-5 Jahre lang – außerdem bin ich überzeugt, dass Gott nicht ganz schuldlos daran ist, dass es mir heute deutlich besser geht!


Ich habe Nasenspray benutzt, jeden Tag!

Gerade in den letzten zwei Jahren wurde es um einiges
extremer. Ich sprühte mich täglich aller 2-4 Stunden frei, nachts manchmal sogar stündlich, um durchatmen zu können und den Kopf wieder freizukriegen. Morgens ging mein erster Griff zum Fläschchen neben dem Bett … und ohne Nasenspray ging ich, wenn möglich, nicht aus dem Haus.

 

Vielleicht stößt der ein oder andere Betroffene über
Google auf diesen Blogartikel – ich möchte Dir Mut
machen nicht aufzugeben, es ist durchaus möglich, von dem Zeug wegzukommen, auch wenn es nicht einfach wird! 


Ich weiß gar nicht genau wie es anfing, wahrscheinlich durch eine einfache Erkältung mit Schnupfen. Ich benutze Nasenspray um meinem verstopften Riechorgan wieder zur gewohnten Freiheit zu verhelfen. 1-2 Pumpstöße und die Welt war wieder in Ordnung. Wenn das nichts half, dann pumpte ich eben ich nochmal nach.


Ratz fatz – am Anfang eher unbewusst, später ausblendend – geriet ich rein in diesen blöden Teufelskreis des Nasensprays!
 

Ich sprühte, damit ich besser atmen konnte, schleimhautabwellendes Zeugs wie Xylometazoilin, Oxymetazolin, Tramazolin oder Naphazolin – all das ist in den gängigsten Nasensprays und – tropfen enthalten.

Diese Stoffe bewirken, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen. Die so erreichte Abschwellung hat bei überhöhter oder längerer Anwendung der Wirkstoffe jedoch eine Austrocknung der Schleimhäute zur Folge. Um das zu beheben reagiert der Körper mit einer vermehrten Blutzufuhr, wodurch die Schleimhäute schließlich anschwellen und die Nasenatmung erneut erschwert wird. Zur Erleichterung greift man eben wieder zum Nasenspray, welche zur Abschwellung, im Anschluss zur Trockenheit und letzendlich zur erneuten Schleimhautanschwellung führt … und schwuppdiwupp, der Kreis hat sich geschlossen. Mein bevorzugter Stoff war Xylometazoilin, kurz Xylo. 

 

Natürlich wusste ich von Anfang an, das Zeug sollte man nicht länger als 7 Tage verwenden – es steht schließlich irgendwo im Kleingedruckten des Beipackzettels: "Kann zur Abhängigkeit führen!".  

Außerdem ist es der Standardspruch eines jeden Apothekers: "Aber nicht länger als eine Woche nehmen, kann abhängig machen!", den er bei jedem Kauf mehr oder minder gelangweilt, brav aufsagt.

Als ich mal sagte: "Ich nehm es leider schon einige Jahre!" – kam nur ein mitleidiger Blick oder einer sagte sogar mal, fröhlich lächelnd(!): "Ach ja, ich kenn das nur zu gut!" und gab mir meinen Stoff ohne Widerworte. 

Für 3-4€ übrigens eines der günstigsten Suchtstoffe, zumindest was die Dosierung angeht. Denn wenn man ca. 4€ für 10-15 Milliliter zahlt, dann hat es der Literpreis durchaus in sich.

Auch die Beschaffung ist relativ simpel. Der Apotheker ist der Dealer meines Vertrauens – gute Sache, so bekomme ich wenigsten kein gepanschtes oder gestrecktes Zeug. Meistens kauf ich beim Online Apotheker, da heißt es dann schon mal: Nur 3 Flaschen pro Einkauf, da abschwellende Suchtstoffe enthalten sind … aha. Bei diesem Hinweis bleibt es dann aber auch. Ich habe immer mehr als 3 Flaschen gekauft, denn ich hatte in allmöglichen Taschen und Jacken stets mein Fläschchen dabei. Und kaum 24 Stunden später brachte mir der Postmann meine Kiste voll mit frischem Stoff!

Trotz all der Vorteile bei der Beschaffung und des Preises wird außer Durchzug und Frischluft nicht mehr geboten – keine Glücksgefühle und krasse Rauscherfahrung. Naja, wat solls. 


Ich weiß nicht mehr, wann genau ich feststellte, dass es doch langsam kein gewöhnlicher Schnupfen mehr ist und ich ein ernstes Problem habe. Es war längere Zeit ein Verdrängen und wenn die Nase wieder dicht war, sprühte ich schnell und alles war wieder in Ordnung. Nur morgens nervte es sehr, da hatte ich dazu noch heftige Niesanfälle – ich verbrauchte Unmengen an Taschentüchern und mein Niesrekord lag bei 218 mal Niesen in 32 Minuten, falls ich mich nicht verzählt habe. 
 

Vor vielleicht 3 Jahren ging ich dann auch mal zum HNO-Arzt, der machte einen Allergietest, wo nichts wirkliches bei rauskam. Ich erzählte ihm, dass ich regelmäßig Nasenspray benutze. Daraufhin riet er mir zu einer OP, da die Nasenscheidewand wohl irgendwie schief sei. Aha. Ok?! 

Dazu gab es noch einen Kortisonspray, mit dem soll ich mal 'ne Weile sprühen und dann brauche ich das Nasenspray nicht mehr. Irgendwie erschien mir dieser Doc nicht sonderlich interessiert an mir oder meinen Riechorgan  … 

Die Nasenscheidewand schief? Naja, kann gut sein, ist ja bei vielen so – noch dazu fiel ich als Kind mal aus der Hängematte und landete unsanft auf der Nase, die daraufhin anschwoll und wochenlang weh tat. Ich war damals nicht beim Arzt, kann gut sein, dass sich da was verrückt hat. Und mit 15 Jahren landete ich zusammengeschlagen im Krankenhaus. Da war die Nase wieder geschwollen und ich konnte noch dazu kaum aus den Augen gucken.


Ich durchsurfte das Internet, trieb mich in einschlägige Foren rum und fand einige Gleichgesinnte. Eine Korrektur der Nasenscheidewand bekommen wohl fast alle verordnet. Von Leuten, die diese OP hinter sich haben, wird aber fast nie ein Erfolg verzeichnet. Wie trostlos. Da leg ich mich doch nicht unters Messer. Also keine OP und den Kortison Nasenspray habe ich ausprobiert, aber da passierte nix. Aber gar nix.

Meine Nase war wie zubetoniert!

Das Kortison machte nix frei – ich griff wieder zu meinen Xylo und ratz fatz war wieder Durchzug.

Das war mein gescheiter Versuch meine Situation grundlegend zu verändern – ging daneben. Also sprühte ich munter weiter und verdrängte alles.


Ich hatte gelesen, dass es in schlimmen Fällen die Nase so sehr angreift, dass man nicht mehr riechen kann oder eine sogenannte "Stinkenase" bekommt – die stinkt dann ganz grässlich … na lecker, wird bei mir schon nicht so sein.

 

Wie Du vielleicht schon festgestellt hast, heißt der Titel "Ich war süchtig nach Nasenspray"  Wohl wahr!


Ich bin weg von dem Zeug, seit etwa einer Woche nun völlig clean und kann momentan zu 90% durchatmen! Halleluja!!

Wie kam es dazu? Es gab immer mal wieder Momente, die an meinem Gewissen zerrten.

Gerade dann, wenn ich unterwegs war, die Nase zu ging und ich mit großem Bedauern feststellte, ich habe meinen Spray vergessen???!!! Wenn man zum Essen verabredet ist und die Nase sich komplett zubetoniert anfühlt, kein winziger Luftzug kommt rein – das ist furchtbar ätzend! Man redet wie ein Schlumpf, schmeckt nix und kann nur schwer essen – denn essen und durch den Mund atmen, ist eher unangenehm und sieht auch doof aus.


Dann gab es irgendwann in diesem Jahr den Moment, wo ich diese Ketten sprengen wollte und frei sein wollte! Endgültig! Weg von dem Zeug! 

Ich durchforste das Internet nach Hilfsmöglichkeiten, und las auch das wunderbare Buch "(K)ein Leben ohne Nasenspray" von Olaf Amels, was ich jedem Betroffenen nur empfehlen kann. 


Es gibt mehrere Möglichkeiten vom Nasenspray wegzukommen:

  1. den kalten Zug – einfach damit aufhören 
  2. mit einem Nasenloch aufhören, beim anderen erstmal weitersprühen
  3. bei beiden weitersprühen, aber das Nasenspray immer mehr verdünnen

Variante 1 hatte ich schon mehrmals, mehr oder weniger halbherzig versucht. Es ist furchtbar!

Bei mir setzt sich die Nase so extrem zu, dass die Nebenhöhlen drücken wie Sau – irgendwie hinten der Hals zugeht, ich im Liegen kaum Luft bekomme … (trotz entfernter Gaumen- und Rachenmandeln) soweit, dass meine Lippen lila anlaufen. Aus Erfahrung greif ich in meiner Verzweiflung dann doch wieder zum Xylo und bin einfach nur froh und dankbar für die baldige Befreiung.

So schied Variante 1 für mich aus. Ich entschied stattdessen für Variante 2 in Kombination mit der 3. Möglichkeit. Ich fing damit an das rechte Nasenloch nicht mehr zu besprühen, nur noch das linke Loch. Würde es zu arg werden, dann bekommt das rechte nur eine verdünnte Xylo Lösung. Es gibt neben Erwachsenspray, ja auch Kindernasenspray, sogar für Säuglinge – die Dosis wird immer geringer. Notfalls schütte ich einfach etwas Wasser dazu.

Meine weiteren Hilfsmittel waren:

  • Nasendusche (Salzwasser in das eine Nasenloch reinlaufen lassen, zum anderen wieder raus – herrlisch) 
  • Meerwassernasenspray (um die Schleimhaut vorm austrocknen zu bewahren)
  • Tigerbalsam (so ein japanisches Schmierezeug, was scharf ist)
  • Nasensalbe (enthält Dexpanthenol, eher was für Wundheilung, naja kann ja nicht schaden)
  • Schnupfentabletten (deren Wirksamkeit ich anzweifle, aber für den Fall der Fälle)
  • Nasenstrips (klebt man auf den Riechkolben, zieht die Nasenflügen auseinander, auch für Schnarcher)
  • Sport (immer gut, regt an)
  • Beten (ja, ich glaube an einen großen Gott und auch, dass er mit beim Entzug helfen kann)

 

So Freunde, geht los! 

Die genauen Aufzeichnungen dieser Prozedur erspare ich euch ….

Nur soviel: Die ersten 3-4 Tage und vorallem Nächte waren durchaus unangenehm – mein linkes Nasenloch erfreute sich dank Xylo der gewohnten Freiheit, während mein rechtes Nasenloch streikte = dicht bis auf wenige Ausnahmen!

Nun war mein Körper vor allem nachts der Meinung, die Luft durch nur ein Nasenloch reicht nicht aus, also öffnete er meinen Mund. Der trocknete aus wie die Sahara und so wachte ich alle nasenlang auf und musste Wasser trinken.

Tigerbalsam unter die Nase, in der Hoffnung, da öffnet sich doch noch was … aber nix.

Den Meerwassernasenspray ließ ich relativ früh wieder weg, denn der löste regelrechte Niesanfälle aus, durch die ich auch noch Kopfschmerzen bekam.

Die Angelegenheit mit der Nasendusche gestaltete sich gar nicht so einfach, wenn ein Nasenloch total dicht ist – aber ich kämpfte wie ein Löwe! :P

Nasensalbe in die Nase … half nicht, schadet anscheinend auch nicht.

Die Schnupfentablette setze ich auch schnell ab – bringt nix. 

Das beinah täglich Joggen tat dagegen überraschend gut! Ich joggte bei Wind und Wetter, gerade wenn es leicht regnete und feucht draußen war, öffnete das wie durch ein Wunder meinen rechten Nasenflügel! Wooow!


Und ich betete zu allen Tag und Nachtzeiten – jawohl!

Manchmal kam ich mir etwas albern dabei vor: "Bitte Gott, hilf mir und mach mich stark! Ich will weg vom Nasenspray!" – während es hier in Berlin wahrscheinlich genügend Menschen gibt, die gerade völlig verzweifelt Gott um Hilfe bitten, um vom Heroin oder vom Alkohol wegzukommen. Naja egal, nichts ist für ihn zu gering und meine Nasenschleimhaut wird ihm auch wichtig sein.


Und was soll ich sagen, nach etwa 4 Tagen ging es mir wirklich schlagartig besser!

Nicht nur mein rechtes Nasenloch war nun auch mal ohne Xylo Schuss frei, sondern auch gleich mein linkes!! Beides Nasenlöcher waren schlagartig frei und ich hatte gar keinen Bock mehr zum Fläschchen zu greifen! Warum auch? 

Ich kann das eigentlich fast nicht anders deuten, als 'ne fette Gebetserhörung!

Denn in allmöglichen Foren hatten die Leute durchaus länger mit ihrer Nase zu kämpfen, das ging über Wochen, hin zu Monaten. Und ich bin nun seit etwa 16. Februar komplett clean, nachdem ich am 11. Februar den Entzug begann – nach 4-5 Jahren täglich sprühen!


Als weiteres großes Hilfsmittel erwiesen sich die Nasenstrips – ich hätte es nicht für möglich gehalten! Ich kleb mir so ein Teil Abends vorm Schlafen über die Nase und es hilft mir besser atmen zu können. Sieht zwar etwas albern aus, aber ist doch wurscht – es hilft mir richtig gut!

 

Auf dem Bild oben siehst Du alle Fläschchen, die ich hier gerade zusammen gekratzt habe … das war mein normaler Vorrat an Xylo. Dazu sei gesagt, wir sind gerade am Umziehen und in einer Zwischenwohnung, hab hier nur den nötigsten Kram und lebe mehr oder weniger aus dem Koffer und einigen Umzugskartons … normalerweise habe ich noch mehr Jacken und Taschen, wo jeweils ein Fläschchen drin ist. 


Ob ich nun wie ein trockener Alkoholiker nie wieder zum Fläschchen greifen sollte? Tschja, ich weiß es nicht genau. Ich werde es, soweit es möglich ist, auf jeden Fall vermeiden und versuchen meine Nase anderswie frei zu bekommen. Und wenn es doch nicht anders geht, werde ich es nur im absoluten Notfall verwenden und dann nicht länger als drei Tage!

Nett wäre übrigens, wenn die Pharmaindustrie die Flaschen kleiner machen würde oder zumindest weniger reinfüllt – denn bei normalen Gebrauch bei Schnupfen reicht so ein Fläschchen deutlich länger als 7 Tage …. 
 

Ich bin dankbar und zufrieden, dass ich nun ohne Nasenspray hoffentlich noch lange glücklich und zufrieden leben und atmen werde!

Falls Du Betroffene bist – versuchs, halte durch – es lohnt sich!! Gerne kannst Du mir schreiben und ich versuche Dich mental etwas aufzubauen :-) und bete natürlich auch für Dich und Dein wertvolles Riechorgan!

 

Fetten Segen
Deine Mandy

 

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 22. Februar 2014 veröffentlicht.

218 Gedanken zu „Ich war süchtig nach Nasenspray

Aufgrund der hohen Anzahl an Kommentaren erscheint zuerst das Kommentar-Formular.
Die Kommentare findest Du unter dem Formular :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  1. Hepp

    Ich habe es geschafft – wie? bitte lesen.

    Viele gute Kommentare ,ehrlich und sachbezogen, habe ich hier gelesen. Hier eine weitere Hilfestellung eines ehemalig betroffenen Nasensprayer. Ähnlich wie beim Alkoholkonsum, anstatt Wein zu trinken, beginnt die Entwöhnung mit einer Weinschorle. Der Vorschlag erst die eine Nasenhälfte von Nasenspray zu entwöhnen ist absolut richtig. Entwöhnungszeit ca. 7 bis 14 Tage für das erste Nasenloch, niemals BEIDE, das schaffen nur die wenigsten.. Dabei folgendes bitte beachten: Die Nase mehrmals täglich mit einem Propolis-Nasenspray befeuchten.Die Vorteile von Propolis Nasenspray und falls notwendig Rachenspray oder Tinktur ist hier im Internet oft gut erklärt. So viel vorab, Propolis Kittharz nutzen unsere fleißigen Bienen um ihren Bienenstock und ihr Volk vor Krankheiten zu schützen. Die hochwirksamen Inhaltsstoffe des Propolis können auch dem Menschen gegen Krankheitserreger helfen. Erhältlich rezeptfrei in der Apotheke und in immer mehr Drogeriemärkten. Lese auch “Heilen mit Propolis – Die Hausapotheke aus dem Bienenvolk” (ca. 10,-€ bei Amazon). Mit dem Propolis Nasenspray kann verhindert werden, daß während der Nasenspray-Entwöhnung in der Nase ein Schutzmantel entsteht. Preis ca. 9 bis 12,-€. Auch nach der Entwöhnung sehr sinnvoll zur Befeuchtung .
    Auch Meerwasserspray ist zur Befeuchtung sinnvoll sowie eine Nasendusche (in der Apotheke kaufen). Ich hatte mein Erfolgserlebnis mit Propolis. Verwende zusätzlich
    GeloSitin Nasenöl. Das hält die Schleimhäute geschmeidig, gerade in der Heizperiode oder klimatisierten Büros usw. Während der Entwöhnung hatte ich in der Nacht “Lasea” Schlafpillen aus Lavendelöl (ruft keine Gewöhnungseffekte hervor) eingenommen.SPITZE ! Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Machen nicht abhängig oder tagsüber müde. Nach dem ersten freien Nasenloch nun die zweite kurze Strecke bewältigen und das 2. Nasenloch auch so behandeln. Was sind schon 2 Wochen gegenüber Monaten und Jahren mit Nasenspray. Ihr schafft das !!! und der Spuk hat ein Ende. Abgesehen von der Kosteneinsparung. VG Hepp

    Antworten
    1. Hepp

      Diktierfehler, bitte meinen Text von soeben in Zeile 12 ändern : Die Worte: ” kann verhindert werden,daß…” bitte ersetzen durch “kann geholfen werden, daß gegen bakterielle Einflüsse von außen, während der Nasenspray….”

      Vielen Dank für die Textergänzung, ansonsten gibt das ganze keinen Sinn. Sorry
      VG
      Hepp

      Antworten
  2. Cathii

    Wow! Ich bewundere dich für dein durchhalten!
    Ich nehme Nasenspray jetzt schon weit über 7-8 Jahre, eine super lange Zeit, momentan höre ich immer öfter von den Stickenasen und bekomme panik. ich bin jetzt schon auf ein etwas milderes Nasenspray umgestiegen und versuche jetzt einfach mal Varianate drei und kaufe mir nur Kindernasenspray vielleicht versuche ich es auch mit Säuglingsnasenspray. Allerdings kenne ich all das was du beschreibst, ohne mein Nasenspray aus dem Haus zu gehen, eine Sache die ich mir nicht vorstellen kann. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm. Ich hatte schon schlimmere Zeiten aber momentan sprühe ich einmal Morgens und wenns richtig gut läuft nur noch einmal Abends. Aber an Tagen wo ich es öfter benutze sprüh ich auch mal 2-3 mal Mittags.
    All meine Freunde sagen ich muss damit aufhören, allerdings sage ich immer als gegenantwort, man muss es wollen. Ein Raucher hört auch nicht von Heute auf Morgen auf nur, weil es ihm jemand sagt. Ich bin mal gespannt ob ich es auch schaffen werde davon weg zu kommen :D
    Ich hoffe mein Willen ist so stark wie deiner.
    LG

    Antworten
  3. Len W.

    Hi,
    ich bin inzwischen seit 5-6 Jahren von Nasenspray abhängig und wage jetzt den EXTREME Weg und höre schlagartig auf. das läuft jetzt schon seit gut 2 Wochen und ich habe leider noch keine großen Veränderungen war genommen. Das Problem ist leider die Tatsache das ich nichts anderes als Xylo kenne.
    Schon relativ früh habe ich täglich 2-3 mal Nasenspray Züge benutzt und es half mir durch den Tag zu kommen.
    Die Wirkung vom Sport der beschrieben wurde kann ich bezeugen und das so ne Nasensalbe nichts bringt stimmt auch. Das schlimmste beim Entzug ist leider die Nacht und der Morgen. Ich bin immer wieder der Versuchung ausgesetzt zum Xylo zu greifen. Dieses dumme Gefühl nicht mehr zu Atmen wenn man denn Mund geschlossen hält ist nicht gerade angenehm aber ich versuche es weiter und werde meinen Entzugsplan entwerfen und werde Möglichkeiten wie die Nasen Strips mit einfließen lassen.

    Zieht es durch!
    Lg Len

    Antworten
  4. Tessa S.

    Hey..
    ich heiße Tessa und bin seit 2 Jahren nasenspray süchtig ich versuche jetzt auch auf zu hören, aber habe Angst das ich es nicht schaffen werde. Da mein Hals dann immer so ausdrücktet & ich so richtig schlecht schlafen kann wenn nur ein Nasenloch frei ist ich hoffe das ich nach einem paar Tagen eine Änderung sehe, denn sonst halte ich es nicht Monate aus :/

    Antworten
    1. Anni

      Hi an Alle :)
      Ich war auch jahrelang süchtig nach Nasenspray… Wie lange genau? Ich weiß es gar nicht mehr…
      Ich hatte eigentlich auch kein Problem damit, bis meine Nase irgendwann von innen so trocken war, dass ich immer wieder Risse und kleine Wunden hatte… Ab diesem Zeitpunkt hab ich mir das erste Mal Gedanken gemacht und einen einmaligen, vergeblichen Entzug hinter mir… Was mir gelang war erfolgreich auf Kindernasenspray “umzustellen”, aber ab da an war auch Salbe für die Nase mein ständiger Begleiter. Ohne Salbe wurde meine Nase mit Spray zwar frei, aber die Trockenheit war für mich FAST schlimmer, als eine verstopfte Nase…
      Also, immer ein Täschchen im Gepäck mit Spray, Salbe, einem Taschenspiegel und Wattestäbchen mit denen ich vor dem Sprühen die Salbe in meiner Nase verteilte… Das „heimliche” Sprühen damit unmöglich, sieht ja scheiße aus vorher mit einem Wattestäbchen in der Nase rum zu bohren… Außerdem musste ich ja auch noch darauf achten, dass die Salbe in der Nase nicht aussieht wie Popel :/
      Also… Immer auf der Suche nach einer Toilette oder einem anderen „stillen” Örtchen… Manchmal war es gar nicht so einfach, da schon nach 1 ½ Stunden, meine Nase neues Spray wollte… Längere Autofahren mit Anderen, Ausflüge an den See oder Festivalbesuche waren immer mit der „Panik” verbunden, sich nicht versorgen zu können ohne dass es alle sehen…
      Das alles zog sich etwa 4 oder 5 Jahre hin…
      Vor ca. einem Monat habe ich diesen Beitrag gefunden und es einfach gemacht… Habe mich dazu entschieden, erst nur ein Nasenloch zu entwöhnen, was erstaunlich gut funktioniert hat, zumindest für 3 Tage, dann kam alles anders als geplant. Denn ich habe die fetteste Erkältung meines Lebens bekommen und dachte erst „fuck, nicht gut für meinen Entzug”. Aber komischerweise hab ich durch diese Erkältung das Spray komplett absetzen können, da das Zeug für Kinder bei meiner Rotznase eh keinen Erfolg hatte. Ich hab die verstopfte Nase einfach hingenommen, Augen zu und durch. Nach knapp 7 Tagen Rotznase war ich frei vom Nasenspray. Nach jetzt ca. einem Monat habe ich mal bessere, mal schlechtere Tage, aber ich bin jetzt schon so weit, dass da einfach durch muss… Meerwasserspray hilft ganz gut gegen meine immer noch sehr trockene Nase. Salbe nehme ich nur dann, wenn es ganz arg wird… Ich hoffe, dass sie meine Schleimhäute noch ein wenig erholen und meine Nase wieder zu 100% frei wird… Aber Leute, ich sag euch, lieber nur zu 80% atmen können, als immer dieser Stress. Die Beschaffung, das Einnehmen, das nicht Auffallen, die Panik… Der Entzug war wie ein Befreiungsschlag, alleine dafür hat es sich schon gelohnt!

      Bleibt stark :)
      Liebe Grüße

      Antworten
  5. Sarah

    Hallo Mandy,
    Habe deinen Beitrag gesehen, über deine Sucht mit dem Nasenspray. Ich habe leider das selbe Problem.
    Ich traue mich einfach nicht, davon los zukommen. Besonders jetzt im Moment liege ich mit Grippe und einer Mittelohrentzündung im Bett und bin stark erkältet. Aber ich will das ganze nicht mehr. Ich nehme es jetzt ca. 2 Einhalb Jahre und ich bin erst 20 und jedes Mal hab ich den Gedanken, hab ich mein nasenspray dabei? Das darf ich nicht vergessen.
    Lg Sarah

    Antworten
  6. Amsel A350

    Ich war mal süchtig nach Cola, habe täglich anderthalb Liter getrunken. Deswegen, und weil ich auch noch süchtig nach Computerspielen wurde und mich nicht mehr viel draußen bewegte (in meiner Kindheit war ich noch einigermaßen sportlich, trotz etwas Asthma) wurde ich auch noch übergewichtig.
    Zu schlimmsten Zeiten als ich auch noch jede Waage mied muss ich über 100 kg gewogen haben.
    Jetzt bin ich auf 95 kg runter und weiter auf dem Weg der Besserung. Kein Cola mehr, keine Gummibärchen. Heute gibts einen gehaltvollen Nachtisch mit Quark, süßer Sahne, Löffelbisquit und Bitterschokolade, eine Art seltsames Tiramisu, aber ansonsten wird Disziplin eingehalten.

    Leider bin ich aber auch schon fast 40.

    Antworten
  7. mark

    Hallo, bin seit ca. 5 jahren Nasenspray süchtig.
    Doch bei mir sieht es etwas anders aus, weil ich das nasenspray schon benutze, damit ich kein nasenbluten mehr bekomme.
    Weil meine scheidenwand so schief ist, dass ich schon damal, (vor dem größten fehler) nur aus einer seite luft bekam… am anfang fing dann ein kleines jucken an und wenns gejuckt hat, fing ich an in meiner größeren nasenhälfte herumzugraben, damit der ganze dreck raus geht…und jetzt nach 5 jahren ist diese eine seite nur noch ein komplettes wrack und eine wunde und kann nach 4-5 stunde bevor ich nachsprühe meine wunde putzen und mal 10min unters wasser halten bis ich mein nasenbluten gestillt habe… und wenn ich aufhören würde hätte ich nur eine vertrocknete blutige baustelle in meiner linken nasenhälfte… aber ich sehe einen kleinen hoffnungsschimmer…hab jetzt vor mit der pepanthen nasensalbe den heilungsprozess irgendwie in ordnung zu bringen das die nase mal nicht mehr blutet…und danach langsam aufhören bis ich zu meiner septum op komme…

    wird aber noch ein langer weg…der aus einer dummen sünde die monatlich ziemlich viel kostet… und nur stress, schlaflose nächte und ärger bringt..

    .Mittlerweile hasse ich dieses zeug schon soo sehr…
    Der scheiss solte verboten werden…

    Wünscht mir glück das ichs schaffe und ich wünsche allen…
    alles alles gute die clean sind und dene die nasenspray frei werden wollen

    Antworten
  8. Monika Schmitz

    Hallo, hatte anfang 2016 schonmal geschrieben. Ich bin seit mehr als 22 Jahre abhängig von den Nasentropfen. Als ich damals hier den Bericht gelesen hatte, wollte ich auch aufhören. seit januar 2016 habe ich dann von den noralen Nasentrofen auf Süuglingstropfen runter geschraubt,was auch ganz gut ging.Auch Nachts kam ich ganz gut damit klar. Mal 4-5 mal am Tag oder auch schonmal noch öfters. Nachts so 2-3 mal. Letzte Woche Donnerstag hatte ich sie Abends ganz normal genommen und bin morgens wach geworden und hab gedacht,na was war das denn, ich hatte ja die ganze Nacht keine geholt ? Da hat es in meinem Kopf klick gemacht und hab gedacht,das wäre doch jetzt der perekte Moment ,ganz davon los zu kommen. Ich hatte auch eigendlich kein verlangen danach. Ich habe zwar immer mal wieder gemerkt das die Nase bisschen zu ging aber habs ignoriert . Nachts ,ok, das war nicht schön, konnte nicht schlafen,lag wach. Bin mal aufgestanden und hab mir dann Wick Balsam unter die Nase gerieben und bin wieder ins Bett. Damit konnte ich dann doch klatt wieder einschlafen. Und das ganze ist jetzt genau 100 Stunden her. Den ganzen Tag ist sie eigendlich frei und wenn mal bisschen zu geht,geh ich raus an die frische luft. Wie gesagt, Nachts brauich ich den Balsam aber keine NAsentropfen mehr !!!! Ich hoffe so sehr, das ich jetzt über dem Berg bin und keinen Rückfall mehr bekomme. Sei Donnerstag iste s auch wesentlich besser geworden mit der Platzangst, nichts mehr was mich Nervös macht. Ich gehe auch ohne die Fläschen aus dem Haus. Nur zur Notlösung hab ich den Inhalierstift dabei,den ich aber noch nicht brauchte. Ob ich es fast geschafft habe ??
    Liebe Grüße Monika

    Antworten
  9. Willy

    Danke für deinen Bericht
    Bin seit 5 Jahren Otrivin Nasenspray Süchtig.
    Werde ab heute deine Methoden anwenden und es probieren davon endliche weg zu kommen !!!

    Gruss
    Willy

    Antworten
  10. Zeitwandel

    Hallo Mandy,
    vielen Dank für Deinen Beitrag ich konnte mich voll wieder finden. Bin gerade bei der Kette angekommen….
    da bei mir die Nebenwirkungen immer stärker werden und ich jetzt einfach kein Bock mehr habe mir ständig
    das Zeug in die Nase zu schießen.
    Ich finde es jämmerlich von der Pharma Industrie kein Hilfsmittel anzuzeigen, nee es wird nur geschaut
    noch mehr Nasenspray`s auf den Markt zu verkaufen… und dann als einziges dieser blöde Satz von den
    Apothekern der ist nun wirklich veraltert..
    Liebe Grüße
    Zeitwandel

    Antworten
  11. Yvonne Manig

    Hallo Ihr Lieben.
    Ich möchte Euch etwas erzählen. Meine kleine Geschichte zu dem Thema.
    Ich benutze das Teufelszeug seit ca. 10 Jahren. Mit allen Tricks sich selbst zu verarschen. Schönreden ( Allergie…na klar) , Apotheken regelmäßig wechseln und so weiter.
    Eigentlich war ich mir stets bewusst das nicht mehr normal war wie ich das Zeug verbraucht habe. Ich bin nachts aufgewacht, Griff zum Fläschchen. Wenn eins zu Ende ging , kam schon Panik auf… Ihr kennt das alle selbst.
    Nun habe ich seit 4 Wochen ein kleines Katzenkind – Charly. 12 Wochen alt. Vor einer Woche, ausgerechnet am Wochenende, ging ein Fläschchen zu Ende. Ich ging zielstrebig zu meinen Vorräten. NIX…
    Taschen durchsucht. NIX …
    Jacken, Hosen. NIX…
    Die Schränke durchsucht. NIX…

    Verdammt noch mal ich war mir doch ganz sicher… Nun hab ich nur noch einen ganz kleinen Rest.
    Komisch. Zufällig kam ich im Internet au das Thema und dann auch auf diese Seite. Habe alles gelesen und mich 1: 1 wiedererkannt.
    HMMM…Ich könnte zur Notfallapotheke fahren…oder ich lasse es drauf ankommen.
    Also hab ich einfach aufgehört. Der erste Tag war schwierig. Aber wenn ich abgelenkt war, mit lesen oder so , hab ich gar nicht dran gedacht. Wahrscheinlich Kopfsache!
    Es wurde immer leichter. Und nach drei Tagen war ich durch… Nun nach über einer Woche beschwerdefrei und stolz. Irgendwie befreit und erleichtert.

    Nach paar Tagen hab ich Budenschwung gemacht. So ein Katzenkind wirbelt ja immer alles durcheinander. Ihr glaubt es nicht. Mein fast ganz volles Fläschchen hat mein Charly gemopst und in seinem Körbchen versteckt.
    Guter Junge.
    Wünsche Euch auch soviel Glück und Erfolg.

    LG Yvonne

    Antworten
  12. Thea

    Hey,
    Mir ging es wirklich genauso wie dir. Die selbe diagnostiziert beim HNO und die selben Mittel. Ich habe es auch genau so wie du, von der Wucht weggeschafft.
    Ich habe nur ein kleines Problem. Meine Nasenschleimhäute sind tot. Die sind so trocken, wie meine normale Haut und bluten jeden tag. Ich bekomme auch kaum Luft was zu täglichen Kopfschmerzen führt…
    Jetzt habe ich angefangen, mir ganz normale Feuchtigkeitlotion im die Nase zu schmieren, weil NICHTS geholfen hat!! Das hab ich jetzt ein halbes Jahr gemacht und muss sagen, dass sich da leider eine neue sucht entwickelt hat. Jetzt versuche ich davon wegzukommen. Ich versuche es mit befeuchten den Nasendusche. Aber das bringt irgendwie nichts. Meine Nase blutet, und trocknet aus, ist zugeschwollen. Bin sogar wieder kurz davor das nasenspray zu nehmen. Habe meinen Vorrat leider nie weggeschmissen…
    Was soll ich tun?? Ich bin so verzweifelt und schon so wütend!!

    PS: ich glaube auch an Gott und muss auch sagen, dass er durch dich wirkt. Habe vor einiger Zeit duech deinen Beitrag den Mut bekommen, die sucht doch noch mal anzulämpfen, was dann positiv ausgefallen ist ^^

    Antworten
    1. Tanja

      Hallo Thea, bin jetzt auch seit ca 15 Jahren nasenspray süchtig. Habe es seit ca 5 Wochen geschafft aufzuhören weil mein Rachen komplett ausgetrocknet scheint, klebt zusammen und Speiseröhre ist stark gerötet.. Ist sehr belastend. Ich habe weder Sodbrennen noch hat die magenspieglung etwas ergeben. Und Omeprazol ergab auch keine Besserung…. Daher bin ich auf die Idee gekommen, daß das spray vielleicht alles austrocknet… Rachen Augen und Nase sind total trocken.. Luft bekomme ich mittlerweile meistens, wenn nicht hilft mir nisita nasensalbe. Wobei ich mir mittlerweile nicht mehr sicher bin ob diese zur Daueranwendung so gut ist… Mich würde interessieren wie lange Du schon von dem Mist weg bist? Wünsche Dir weiterhin viel Kraft und das die Trockenheit irgendwann besser wird… Danke auch an alle Anderen für ihre Berichte! LG Tanja

      Antworten
      1. Thea

        Oh, ich war, zum Glück “nur” knapp 3 Jahre abhängig. Und, wie gesagt, habe ich diesen Beitrag 2015 mal gefunden, gelesen und habe dann angefangen es anzukämpfen. Hat beim ersten Mal natürlich nicht geklappt. Das wurde wieder richtig schlimm, dass ich nach drei Wochen wieder angefangen habe. Zog sich dann bis Mai 2016 hin. Da habe ich einen guten Freund kennen gelernt, der mir auch wieder geholfen hat, Mut zu fassen. Dann habe ich wieder gegoogelt, wieder diesen Beitrag auf dieser Seite gefunden und habe es eiskalt durchgezogen. Ich habe nach einem Monat wieder einen kurzen Rückfall gehabt und habe ungefähr eine Woche wieder Nasenspray genommen, aber dann wollte ich nicht mehr. Es war mir auch irgendwann zu peinlich, zugeben zu müssen, dass ich es immer noch nicht geschafft hab. Eine ältere Dame hat mir dann auch mal von ihrer 20-Jahre-Sucht erzählt. Das fand ich heftig! Sie hat leider ihren Geruchssinn so gut wie verloren :/ Sie hat mir da auch gut geholfen, ich wollte nicht so “enden” wie sie. Dann habe bis September 2016 Nasenbalsam von Bepanthen genommen. Das hat die Blutung immer gut verhindert und das Krustenbolden verhindert, was dann nicht mehr so weh getan hat. Aber dann habe ich es irgendwann verloren und dank dem folgenden Schulstress hatte ich einfach keine Zeit mehr eine neue zu kaufen. Dann hatte ich nur noch die Möglichkeit: die alten Nasensprays oder Feuchtigkeitslotion. Tja ich habe mich für die Lotion entschieden. Erst immer sehr wenig. Aber ich muss sagen, dass das bis jetzt besser geholfen hat, als das Cortisonspray und die Tropfen bzw Spritzen von den Ärzten. Im Februar 2017 hatte ich jetzt eine “Superinfektion” in den Nebenhöhlen und habe kein Antibiotikum vertragen, weshalb man mir sagte: Entweder OP oder ich trinke ganz viel Wasser innerhalb eines Tages und spüle die Nase durch. Das hab ich natürlich lieber gemacht. Das hat erstaunlicherweise gut geholfen! Aber im März fing dann die Trockenheit wieder an, und damit die Lotion in der Nase. Ich habe es jeden morgen, jeden Mittag, jedes mal nach dem Schnauben und jeden Abend rein gemacht… Hatte auch immer was mit, damit ich unterwegs was machen kann.
        Ich habe vor meiner Schwester verheimlicht, bis sie es jetzt vor zwei Wochen rausgefunden hat. Es gab nen kleinen Streit aber jetzt habe ich mich für die “natürliche” Heilungsart entschieden. Habs mit Tees und so versucht. Aber es brachte (noch) nichts. Heute versuche ich neue Sprays und natürlich die Duschen weiter. Das hilft jetzt langsam gut, aber langsam merke ich wieder eine Trockenheit. Habe mich jetzt nach einem Jahr wieder dazu überwunden ein Nasenspray zu kaufen… Das ist eine Überwindung gewesen, ABER es ist nur Wasser und ihm, ja also so ein Stoff, der vom Körper normalerweise selbst in den Schleimhäuten produziert wird. Ich probiere es mal aus, nur ein mal am Tag. Wenn das nicht auf dauen hilft (ich werde jetzt jede Woche ein bisschen weniger machen), dann setze ich das gleich wieder ab!

        Antworten
        1. Anonymous

          Danke für die schnelle Antwort, hoffe Du hast Erfolg, wie heißt denn dieses Nasenspray? Da dich ja sowieso keiner mit solchen Sachen ernst nimmt, macht versuchen wohl schlau…Nisita nehme ich auch nur noch wenn der Hals wieder ganz schlimm wird…. Das Zeug kann man ganz gut schniefen, ist zwar echt eklig, aber das einzige was mir im Rachen momentan hilft… Der Nachteil, habe das Gefühl meine Nase wird dadurch noch trockener und brennt… Bin mir nicht sicher, was von was kommt…

          Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Hallo Thea.

      Geh zum Arzt. Wenn er Dir nicht helfen kann, geh zu einem anderem. Hier zu mutmaßen was man machen kann und was man lieber lassen sollte, ist nicht gut. Das hilt Dir nicht weiter. Leider.

      Gute Besserung!

      PS: Danke ;-) 

      Antworten
  13. Sean

    Ja, es funktioniert wirklich! Man kommt davon los und… wenn man ne dicke Erkältung hat, kann man es nutzen ohne wieder abhängig zu werden!!! WENN man sich an die Vorgaben hält! Maximal 3 mal täglich und maximal (5)7 Tage!

    Antworten
  14. Ehra

    Hey Mandy,
    deinen Blogartikel über das Nasenspray hatte ich bisher noch nicht gelesen. Darum war ich jetzt überrascht, dass es dir auch so ergangen ist. Ich habe nämlich auch Jahrelang Nasenspray genutzt und bin nun frei davon. Und auch ich glaube, dass Gott da ganz sicher mitgewirkt hat. Denn damit hatte ich nicht mehr gerechnet, nachdem ich so fest da drin war.
    Freut mich, dass ich hier (das erste Mal) lesen kann, dass es noch jemandem so erging.
    Denn, wenn ich versucht habe, darüber zu reden, dann würde diese Art von Sucht eher belächelt – im Gegensatz zu den “wirklichen” Süchten.

    Bei mir war es so, dass ich eines Tages bemerkte, dass nur ein Nasenloch zu ging und ich noch ganz gut durch das eine atmen konnte. Vorher hatte ich immer das Gefühl, wenn dieses “Rohrfrei” nicht rein kam, dann kriege ich keine Luft mehr. Ich habe dann gedacht, ich könnte es ja mal versuchen, so lange wie es geht, nur durch ein Nasenloch zu atmen. Und auf einmal hat es funktioniert. Vorher waren auch alle Versuche gescheitert. Aber dieses Mal hat es spontan geklappt. Ich brauchte danach nie mehr Nasenspray. Das ist inzwischen über 10 Jahre her. Jetzt nehme ich höchstens mal das Meerwasser-Spray und irgendwie bleibt auch immer eine bisschen frei, dass ich atmen kann. Darum bin ich ganz sicher, dass es Gott war, der mir das plötzlich geschenkt hat, was ich jahrelang nicht geschafft habe. Ich glaube, es waren mindestens 15 Jahre.
    Danke für deinen Bericht. Ich wünsche dir weiterhin gute Erfahrungen damit, dass Gott deinen Mangel ausfüllt, wenn du welchen empfindest.
    LG Ehra

    Antworten
  15. Sly

    Oje, das Problem hab ich seit über 20 Jahren. Ca. 4-5x am Tag brauch ich den Mist. Manchmal auch nur 2x (früh und abends), In der Heuschnupfenzeit bis zu 10x…….Zum Glück aber nicht Nachts nur bei Erkältung….

    Antworten
      1. Jessica

        Herzlichen Glückwunsch! Halleluja! Freue mich für dich! Gibt’s auch so ein ” Geheimrezept “um von der Nikotinsucht frei zu werden?

        Antworten
        1. Jessica

          Hallo “Namensschwester”,
          ein Allgemeingueltiges Geheimrezept gibt es leider, bzw. zum Glück nicht.
          Wenn du vom Kopf her deine Nikotinsucht losweden möchtest und das Gefuehl dann in den Bauch uebergeht, wirst du dein ganz persönliches Geheimrezept finden.
          Sollte es dein Bestreben sein, so wünsche ich dir alles Gute und Durchhaltevermögen dafür.
          Lieben Gruss Jessica

          Antworten
        2. Mandy Artikelautor

          Hallo Jessica.

          Naja, im Grunde kannst Du es ja davon ableiten und statt komplett auf Null zu gehen, erstmal die Glimmstängel runter dosieren. Ansonsten gibt es ja genug mehr oder weniger schlaue Autoren, die ihre Erfahrungen weitergeben. Es gibt Kalender, Apps und was weiß ich noch … viel Erfolg! 

          Mandy

          Antworten
  16. Florian Pon

    Hallo ! Ich musste mir vor ein paar Monaten auch eingestehen das ich nasenspray süchtig bin.. seitdem hab ich versucht immer weniger zu nehmen und so hab ich seit letzter Woche die Dosierung runter gedreht… seit Samstag Nacht um 0:00 hab ich nix mehr genommen das schlafen ist zwar noch ein bisschen schlecht weil ich den Mund Dabei auf habe was ich etwas ekelig finde.. es fing damals alles das ich nach einer Nasen Op süchtig wurde… mittlerweile bin ich mir über die Konsiquenzen bewusst geworden und ja war fast 2 Wochen nicht mehr in der Apo und hab mir mein Stoff für 2,38 gekauft.. ich will es noch ein paar Tage durchziehen… vorher hab ich es am Tag 3-4 mal am Tag genommen… hoffentlich kann ich wenn ich damit durch bin wieder komplett frei atmen oder ist das nicht so?..

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Florian.

      Super! Bleib dran. Das hört sich doch alles schon wieder ganz gut an! Ich denke schon, dass Du wieder komplett frei atmen kannst! :-)

      Ist natürlich bei jedem anders. Ich bin noch immer weg vom Nasenspray, doch fast jeden Morgen (vielleicht 3 Tage im Monat nicht) habe ich krassen Schnupfen. Niesanfälle, Nase läuft und läuft. Keine Allergie feststellbar. Gehe stark von aus, dass es ne Nachwirkung von der ganzen Spray Scheisse ist. Mittags ist wieder alles gut, als wäre nichts gewesen. Ist lästig, aber lässt sich mit leben. 

      Ich hoffe bei Dir fällt das komplett weg! Du packst das!

      Liebe Grüße
      Mandy

      Antworten
  17. Nathi

    Hallo Mandy :)
    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und fand ihn wirklich interessant.
    Und Respekt das du es durchgezogen hast und geschafft hast.
    Ich selbst habe mit dem nasenspray mit ca. 16 angefangen und bin jetzt schon 25 Jahre dementsprechend nehme ich es seit 9 Jahren ca.
    Ich habe nich dazu entschieden damit aufzuhören weil ich eine so genannte stinknase aufjedenfall nicht haben möchte und auch so macht es ja die komplette Nase kaputtt.

    Ich fing gestern an meine ganze Nase War den kompletten Tag dicht (hatte am tag so jede 2 Std gesprüht eigentlich ) ich schnaufte oft und atmete durch den Mund was tagsüber ganz okay funktionierte … abends dann Es war beim liegen anfangs okay und dann wurde es wieder total dicht und ich machte ein minimalen sprüher in die Nase (sonst sprühte ich in der Nacht 3-4 mal ) .. als ich dann heute morgen aufgestanden bin brennt es sehr in der Nase und ich hatte Nasen bluten ..
    Liegt das daran weil die Nase austrocknet ?
    Ich überlege ob ich mir meersalzwasser nasenspray kaufen soll damit sie befeuchtet wird und nicht so brennt ..

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen :)

    Liebe grüße Nathi

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Nathi.

      Da hast Du einen guten Entschluss getroffen – jetzt heißt es durchhalten! Du schaffst das!

      Meerwasser-Nasensprays können nicht schaden, rein damit. Du kannst auch ab und an Nasenspülungen machen, mit Salzwasser = gleicher Effekt. Nasenduschen kannst Du in der Apotheke kaufen oder vieleicht auch in Drogerie Märkten. Amazon hat ganz unterschiedliche im Angebot: klick hier – ich nutze sie zB. auch sehr oft, wenn ich doch mal Schnupfen bekomme, um nicht gleich wieder an “der Flasche zu hängen”.

      Falls Deine Beschwerden bleiben oder schlimmer werden, dann solltest Du zum HNO Arzt gehen.

      Viel Erfolg.
      Mandy
       

      Antworten
  18. Anastasia

    Danke sehr für dein Artikel. Bin bei meinem 2 Tag und noch ist das rechte (wie bei dir zu) und links sprühe ich immer noch, jede 4 Stunden. Und insgesamt bin ich seit einem Monat abhängig

    Antworten
  19. Nils

    Moinsen,
    Bin grad auch dabei frisch aufzuhören nach 3 jahren.
    Über 1 woche nun schon. Hatte letztes jahr den ganzen september nichts genommen, aber meine Nase erholt sich nur schwer. Es gibt momente da ist sie einwand frei, es gibt aber auch welche da ist sie zu 60-70 % dicht.
    Im großen und ganzen auf den Tag verteilt würde ich sagen sie ist grad mal zu 70% frei und das nervt :(
    Hoffe wenn ich über längere zeit standhaft bleibe, das es besser wird! Auch wenn es 6-12 monate dauert..

    Gruß Nils

    Antworten
  20. Christel

    Hallo zusammen

    Ich melde mich auch mal wieder.

    Ich bin jetzt 2 Jahre und 2 Monate clean und es fühlt sich sooo gut an.
    Die ersten Tage waren zwar extrem hart, bin aber stolz es durchgehalten zu haben. Ihr schafft das auch.

    Christel

    Antworten
  21. Ari

    Hey,
    Ich habe mal eine Frage an dich.. Ich nehme auch schon seit geraumer Zeit immer wieder regelmäßig täglich Nasenspray. Ist es möglich, dass die “Sucht” auch zu Bauchschmerzen führen kann? Du kennst das vielleicht, wenn man Nasenspray benutzt und es läuft die Substanz manchmal so den Rachen herunter und man schluckt es logischerweise.. Kann das Probleme mit dem Magen bereiten?
    Liebe Grüße!

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Ari,

      solche Fragen stellt man am besten einem Arzt und nicht im Internet. Denn da kann man durchaus angstmachende Antworten bekommen von Leuten, die null Ahnung haben. Ich bin keine Ärztin, medizinisch aber ganz gut “belesen” – wenn ich das mal so sagen kann.

      Der Wirkstoff im Nasenspray ist schleimhautabschwellend, selbst wenn diese miniminiminimale Dosis in Deinen Magen gelangt, wird sie dort wohl kaum die Schleimhaut angreifen – was letzendlich häufig die Schmerzen verursacht. Das klingt für mich also extrem unwahrscheinlich. Aber wir erinnern uns, ich bin keine Ärztin. ;-)

      Für mich klingt das eher nach einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung), die leicht bis sehr schmerzhaft sein kann, für kurze Zeit, für längere Zeit. Ganz unterschiedlich. Wenn Du schon längere Zeit Beschwerden hast, wird Dir dein Arzt wahrscheinlich mal ne Magenspiegelung empfehlen, um einen Abstrich zu machen und zu gucken wieviel Helicobacter Bakterien in Dir rumschwirren. Denn die lösen oft Magenentzündungen aus. Klingt alles nicht so angenehm, aber dann weißt Du Bescheid und musst keine Angst mehr haben. Denn diese Bakterien kann man durch Medikamente gut im Schach halten bzw. killen.

      Gute Besserung für dich!

      Mandy

      Antworten
  22. manuela

    Liebe Mandy,leider habe ich deinen Beitrag erst jetzt gefunden.Du sprichst mir soo aus der Seele.Ich stelle mich kurz vor,ich heiße Manuela bin 52 Jahre alt,verheiratet und habe zwei tolle Mädels.Ich bin leider schon seit fast 40 Jahre ein Nasenjunkee.Aufhören würde ich wahrscheinlich immer noch nicht.Aber meine Nase macht da nicht mehr mit,es knistert seit ein paar Monaten echt extrem.Da ich es immer vor mir herschob, hab ich mich nie damit auseinandergesetzt.Nun muss ich ,weil ich riesig Angst davor habe,eine Stinknase zu bekommen.Gestern war es nun soweit. Habe deine Text gelesen und gedacht ,so nun ist Schluss ,du fängst jetzt auch endlich an, von dem Zeug ,dass einen kontrolliert wezukommen.Meine erst Nacht verlief einigermaßen gut,war ständig wach ,aber konnte immer wieder einschlafen.Dann kam noch etwas Ehrgeiz dazu mit jeder Std. die ich ohne mein geliebtes Nasenspray aushielt .Vieleicht wirst du es belächeln,da es die erste Nacht ohne Spray war ,aber für mich…….irre nach 40 Jahren……..Hammer…,.. das ich es vieleicht auch schaffen könntete.Hoffe nur das ich mich nicht anstecke bei meiner Familie,sind alle krank,und meistens gehts ja rei um.Bei einer Erkältung weiss ich nicht ,ob ich das schaffen würde nix einzunehmen.Es wäre echt schön zu hören ,ob du auch standhaft geblieben bist,wie es dir jetzt geht.Hattest du schon mal wieder einen Schnupfen,und was hast du dann gemacht.Es würde mir wirklich helfen,etwas von dir zu hören.Bis dahin ,und DANKE für den Beitrag.Grüsse Manuela

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Manuela.

      Wow. 40 Jahre, dass ist eine lange Zeit. Man will ja gar nicht wissen, was man da alles an Geld versprüht hat …

      Gratulation zum Entschluss aufzuhören – auch wenn das Motiv eher die Angst vor der Stinkenase ist. Jetzt heißt es dran bleiben und am besten alle Sprayflaschen verbannen. Gib sie in der Apotheke ab, die entsorgen das Zeug ordnungsgemäß. Wer aus Deiner Familie Nasenspray verwendet, soll die Flasche bei sich aufbewahren, so dass sie nicht offen rumsteht und Dich in Versuchung führt. Ob nun Alkohol-, Schokoladen- oder Nasenspraysucht: das Suchtmittel sollte einfach nicht greifbar sein. Das ist schon mal ein guter und wichtiger Schritt. 

      Wenn Du gerade jetzt am aufhören bist und bekommst Schnupfen … dann nimm Nachts etwas, vielleicht einen Kinderspray – da kommst Du schon mal etwas runter. Am Tag wieder weg damit, auch wenn es hart kommt. 

      Ich habe seit Jahren keine Erkältung gehabt. Da bin ich irgendwie immun, vielleicht durch den Sport den ich mehrmals wöchentlich, Sommer wie Winter draußen mache. Die Abwehrkräfte sind wohl gut beisammen. Vor über 3 Jahren hatte ich Schnupfen (da erinnere ich mich dran, weil ich da gerade am umziehen war) Kinder-Spray habe ich Nachts genutzt. Die Nase wurde frei, ich konnte einigermaßen gut schlafen. Nach 3-4 Tagen hörte ich wieder problemlos mit dem sprühen auf. Ob und wie das für andere gilt, kann ich Dir nicht sagen. Da ist sicher jeder anders und da musst du dich selbst kennenlernen.

      Geh deinen Weg, lass die anderen reden … jemand, der nie davon abhängig war, kann nur sehr schwer verstehen, was das wirklich bedeutet ständig sprühen zu müssen und panisch zur nächsten Apotheke zu rennen, weil man den doofen Spray zuhause vergessen hat. Vielleicht kommst du ja irgendwann an den Punkt an, wo tatsächlich Meerwasserspray nutzt … mir nützt das Zeug nix. Aber Salz desinfiziert immerhin, wenn es auch schon nichts frei macht.

      Alles Gute für Dich!
      Mandy

       

      Antworten
  23. Vivi :)

    Hey Leute :),
    mein Name ist Vivien und ich bin 18 Jahre alt.
    Vor ungefähr nen halben Jahr habe ich angefangen Nasenspray zu nehmen (wegen einer Erkältung) und komme nun davon nicht mehr weg.
    Gestern habe ich den Entzug begonnen. Ich besprühe nur noch das rechte Nasenloch mit verdünnten Nasenspray, die erste Nacht habe ich nun hinter mir und muss sagen, dass sie eigentlich garnicht so schlimm war. Das einzige was stört ist das mein Kopf dröhnt.
    Ich bin überrascht!! Das linke Loch was ich nicht bespritzt habe, ist lange auf! Ab und zu gehts auch zu aber nicht für lange, das rechte Loch hingegen ist mit dem Zeug viel öfter zu gewesen :)! Jetzt auch wieder, aber das unbespritze ist dafür auf.
    Klar ist es vielleicht für mich leichter davon loszukommen, da ichs ‘nur’ nen halbes Jahr lang genommen habe, als für jemanden der 20 Jahre davon abhängig ist.. aber! Jeder der einen starken Willen hat von diesen Teufelszeug loszukommen, wird es schaffen. Manche früher, die anderen erst später. Ich glaube an euch ♡ ! Keine Macht den Nasenspray :).

    Antworten
  24. Florian Pon

    Hallo ! Mir wird langsam klar das ich Nasenspray süchtig bin! Ich nehme das zeug jetzt knapp 3 Jahre… Es fing an das meine Nase ständig zu war.. Also bin ich zum Hno gegangen… Er hat mich darauf einige Woche später operiert und meine Nasenlöcher verkleinert bzw zumindest eins davon… Jedenfalls hatte ich dann die Nase paar Monate frei…. Dann vor 3 Jahren bin ich in die sucht reingerutscht… Ich wollte einfach nur eine freie Nase haben… hab mir immer dann 2,38 das Al Nasenspray gekauft… Mittlerweile gehen mir die Apotheker auf die nerven.. Und als es vor paar Tagen im Radio gewesen ist wurde mir klar du musst langsam was tun…. Ich kauf mir eine Flasche und sie hält nur knapp ne Woche also meine Dosis ist schon recht gering.. langsam will ich dieses Problem angehen und werde mir demnächst das spray für Kinder holen und damit nur ein nasenloch besprühen vllt abends nochmal das starke um besser zu Schlafen… Grund Auslöser ist aber glaubig eine Allergie ich denke das es an meinen Katzen lag aber ich bekomme keine allergischen Anfälle also denk ich nicht das ich es noch habe…

    Antworten
  25. Katrin

    Hallo.ich bin auch seit etwa 10 Jahren Nasentropfen süchtig. Habe sobald ich liege die Nase zu.Besonders schlimm ist es jetzt für mich, dass ich wohl extrem schnarche und mein Mann schon das weite gesucht hat und wir getrennt schlafen.Kann das schnarchen von der Sucht kommen? Werde wohl jetzt doch mal den Versuch starten und versuchen von dem Sch…..los zu kommen.
    lg Katrin

    Antworten
  26. Maluna

    Tja. Ich war schon mal runter, von der Sprüherei, ganz kurz. Dann hatte ich eine unangenehme Kiefer- und Nebenhöhlegeschichte und der Doc sagte mir, in diesem Fall sei Nasenspray Pflicht, sobald sich der Riechkolben verschliesst. Und zack, war ich wieder drauf. Insgesamt seit 30 Jahren. Allerdings schon lange Jahre (ca. 20) nur noch nachts und auch nur noch Kindernasenspray. Ich habe auch schon immer wieder verdünnt und dann festgestellt, dass reines Wasser nichts hilft, wenn die Luft ausbleibt. Und dann eben wieder Kindernasenspray gekauft. Zum Zähneputzen muss ich auch tagsüber mal sprühen, weil ich mit Betonnase Erstickungsanfälle beim Zähneputzen bekomme. Seltsamerweise habe ich festgestellt, dass beim Treppenhochsteigen beide Seiten frei werden. Leider nur kurz. Sehr kalt zu schlafen hilft auch ein bisschen. Sobald es ein bisschen wärmer im Raum ist, ist wieder alles zu. Im Schlaf dann vor allem die Seite, die tiefer liegt. In Seitenlage also die, die unten ist.

    Schiefe Nasenscheidewand: ein Bekannter hat sich die wegen unglaublicher Schnarcherei machen lassen und schnarcht noch genauso weiter. Deshalb habe ich eine OP vor vielen Jahren schon abgelehnt. Alleine die Vorstellung mit drei Kilo gestopfter Watte in der Nase im Krankenhaus zu liegen, ohgott, nein, Danke.

    Ich bedanke mich für den interessanten Artikel und bin ja fast soweit, es nochmal zu versuchen. :-)

    Antworten
  27. Sherif

    Hallo Mandy

    Vielen Dank für diesen hervorragenden Beitrag, der sämtliche Beiträge und Kommentare von Ärzten weit überholt!
    Ich glaube es ist wirklich die beste Methode aus diesem Teufelskreis rauszukommen!

    Ich benutze Dosierspray auch seit mind. 3-4 Jahre, aber nur Nachts bevor ich einschlafe. Meinst du nun, der Entzug könnte mir leichter fallen als bei Leute, die es tagsdurch auch benutzen?

    Danke und Grüsse aus der Schweiz!
    Sherif

    Antworten
  28. Kristin

    Ich sitze schon die ganze Nacht wach weil ich keine Luft bekomme. Könnte durchdrehen weil ich zu der eigentlichen sucht noch erkältet bin. Ich hab alles versucht… inhalieren, selbstgemachtes sprach mit Salz und Kamille usw. Nix hilft. Mir tut schon das Gesicht weh weil einfach alles dicht ist.

    Antworten
    1. nb

      Kristin, je nachdem wie lange du schon “süchtig” bist, solltest du erst deine Krankheit abklingen lassen, bevor du mit dem Entzug beginnst. Die 3 Wochen machen dann auch keinen Unterschied mehr. Da du schreibst, dir tut schon das ganze Gesicht weh, könntest du während deiner Krankheit jetzt eine Nebenhöhlenvereiterung riskieren, wenn du genau jetzt mit dem Entzug beginnst.
      Nimm jetzt solange du keine Luft bekommst, das Spray vorschriftsmäßig an.
      In ein paar Tagen oder in 2 Wochen, wenn es dir besser geht, wende die beschriebenen Tipps mit schwächerem Spray (Baby-Nasenspray) und Meerwasserspray, erst eine Seite etc.

      Antworten
    2. Sonnenschein

      Bitte, halte durch. Es kann doch nicht schlimmer sein. Halte mindenstens noch 1 Nacht/Tag durch. Und trinke viel um die Viren möglichst schnell aus deinem Körper weg zu spüllen. Erst nach 4 Tagen spritze nur in eine Nasenloch, viellicht wird es sich schon von alleine öffnen.
      Benutze auch eine Nisita Nasensalbe, es wird dir helfen.
      Ich weiss was du durchmacht, lese meine Erfahrung. :(
      Ich bin noch immer ok und lebe jetzt einen Jahr ohne Nasenspray.

      Antworten
  29. Bithya

    Was? Ich wusste überhaupt nicht, dass es sowas gibt. Von Labello-Abhängigkeit habe ich gehört, aber das mit Nasensprays wusste ich nicht. Heftige Sache, sicher auch sehr lästig, ständig das Zeug dabei haben zu müssen und geht ja auch ans Geld nach einiger Zeit.
    Echt stark, dass du es geschafft hast, davon loszukommen. Und dass du Gottes Hilfe so sehr dabei gemerkt hast.

    Antworten
  30. Beccy

    Hallo erstmal,

    bin leider schon über 10 Jahre vom dem Mist abhängig und habe zur Zeit eine super verstopfte Nase mein Schädel dröhnt und habe vielleicht 2-3 std geschlafen.
    Ich hoffe es lohnt sich, da ich schon immer Probleme mit der Nase hatte, aber ich will endlich von dem Nasenspray runter könnte ein wenig mentale Unterstützung gebrauchen alle Hilfsmittel helfen nicht wirklich!würde mich über eine oder mehrere Antworten freuen!!!!

    LG Beccy

    Antworten
  31. Gustav S.

    Hallo Ihr Lieben,
    hört meine Geschichte und wie es gut ausging.
    35 Jahre lang benutzte ich Nasenspray. Es wurde immer mehr und irgendwann hatte ich in jeder Jackentasche eine Sprühflasche. 4 Stunden ging es zum Schluss nur noch ohne Sprühen, länger nicht, auch nachts.
    Mein HNO-Arzt sagte, ich solle mir die Nasenscheidewand begradigen und die Nasenmuscheln etwas zurücklasern lassen. Dann hätte ich “ein neues Leben”.
    Ich wollte die OP nicht, machte zweimal einen Termin und sagte jeweils ab.
    Dann las ich viel im Internet, u.a. auch dieses Forum. Hab zig Sachen probiert, mit 1-Loch-Sprühen und Nasenspülung usw usw.
    Aber ich hatte einen solchen Leidensdruck, dass ich mich im März 2015 operieren ließ. 24 Stunden waren etwas nervig wegen der Tamponaden in der Nase. Dann kamen die Dinger schmerzfrei raus und die Nase schwoll nochmal zwei Wochen an. Dann machte es plopp und seitdem atme ich sagenhaft unbeschwert durch die Nase. Seit diesem Tag habe ich nie mehr Nasenspray verwendet. Ich rieche normal, habe nicht öfter Schnupfen als bisher, und meine Frau sagt, ich schnarche kaum noch.
    Mein Arzt hatte einfach recht. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich rumgequält habe, bis ich 50 Jahre alt war. Bin nun schon über 51 und alles ist weiterhin gut.
    Daraus darf nun jeder seine Schlüsse ziehen! Ich grüße Euch.
    Euer Gustav

    Antworten
  32. Lulu

    Hi Mandy,

    ach, dein Beitrag hat mir heute großen Mut gemacht. Ich benutze das Nasenspray mittlerweile auch seit 4 Jahren.

    Als ich gestern verzweifelt mit einem dichten Nasenloch einschlafen wollte, hatte ich bald die Krise gekriegt. Mein Nasenspray half mir dieses Mal nicht. Ich habe vielleicht 3 Stunden geschlafen. Als ich heute aufwachte, hatte ich es satt.. Wenn mir das beschissene Spray nicht mal mehr hilft.. Was dann? Ich weiß, welche Allergien ich habe und ich weiß auch, dass das zur Zeit darauf zurückzuführen ist. HNO-Ärzte – hab ich alles hinter mir – Nasenmuschelverkleinerung.

    Nichts hilft. Ich will es nun auch versuchen. So wie du. Ich nehm’ den Kampf auf und hoffe, dass es nicht so lange dauert.

    lg

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Camilla.

      Ja. Ich bin weg vom Spray. Im Sommer ist die Nase öfter mal dicht (infolge von Niesanfällen) – dann halte ich das aus. Im Notfall sprühe ich dann doch mal. Eine Flasche reicht jetzt schätzungsweise für 3 Jahre ;-) Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich nicht mehr ganz so gut riechen kann. Aber manchmal hat das auch Vorteile. Vielleicht gibt sich das eines Tages wieder. 

      Alles Liebe und viel Erfolg.
      Mandy

      Antworten
  33. Sonnenschein

    Liebe Leidensgenossen und Mandy!

    Ich möchte ihnen mit meiner Erfahrung helfen oder Jemanden eine Hoffnung geben. :)

    Ich entschuldige mich für mein Deutsch, es ist nicht meine Muttersprache, ich lebe in einer anderen Staat in EU. Glücklicherweise hat heute das Internet auch eine sehr nutzliche Seite, so dass die Informationen keine Grenzen kennen.

    Ich war 23 Jahren von dem Nasenspray/Nasentropfen abhängig. Es begann alles irgendwo in meinen 20. Lebensjahr, dann habe ich oft bemerkt, daß meine Nase gleich dicht war, wenn ich zum Bett ging.

    Meine Erkältung dauerte oft ein paar Wochen, also nicht nur eine Woche, verstopfte Nase war unerträglich, was bedeutete, dass ich meinen Spray jeden Tag benutzen mußte. Dann habe ich Nasentropfen Benil benutzt (wirkte abschwellend, Naphazolin Nitrat).

    Meine anfängliche Probleme wurden dann ein dauerhaftes Problem, obwohl ich in der Zwischenzeit realisiert habe, daß das ein ernstes und dauernhaftes Problem sein könnte. Manchmal gelang es mir teilweise ohne Spray zu funktioniren, aber jede folgende Erkältung bedeutete, daß ich bezwungen war meine Sprays wieder und wieder zu benutzen. So habe ich später ein neues Spray entdeckt: Operil / Nasivin (Oxymetazolin). Die Wirkung des Sprays dauerte sogar 12 Stunden, was wirklich toll war, bis ich auf einmal festgestellt habe, daß es mir nur zwei Stunden geholfen hat.

    Alles wurde unerträglich,  ich wusste, dass ich ein Problem hatte, ich ging zum meinem Facharzt und ich habe eingestehen, daß ich das Spray damals 16 Jahre missbraucht habe. Natürlich hat mir mein Facharzt geraten, ich soll ohne dem Spray auskommen. LOL  Natürlich sollte ich, aber die Tests haben gezeigt, dass ich eine schwere Allergie gegen Hausstaubmilben habe. Obwohl ich dann die Pille nahm (Aerius) und Nasonex, sind die Probleme geblieben, nur das Spray half, mein Operil (Oxymetazolin) – und nichts anderes !!! Ja, ok, da war noch etwas, was mir auch ein bißchen geholfen hat:  mein Facharzt führte eine ambulante Behandlung durch, er entfernte mit dem Laser ein Stück der Schleimhaut, wodurch die Durchlässigkeit der Nase erhöht wurde, was wirklich hilfreich war und ist. Aber … seitdem habe ich nur einmal pro Tag meinen Spray verwendet. Ja, ich war noch immer abhängig, aber es war leichter. Und warum konnte ich nich ganz davon kommen? Ich hatte immer wieder Erkältungen, die dauerten und dauerten und Allergien. Inzwischen habe ich meine Tabletten gegen Allergie auch nicht mehr benutzt, nur ab und zu, Nasonex habe ich sowieso nicht gebraucht, weil es sich hier um ein Steroid handelt und es kann nach langer gebrauch auch den Grauen Star verursachen. So bin ich erneut in die Sucht gefallen, also ins Nasenspray konsum.

    Nach dem ambulanten OP war mir ein bißchen besser, aber der Teufelskreis blieb, ich konnte mich nicht von dem Spray losen. Noch schlimmer, es kam der Tag oder besser gesagt  dieTagen, an denen mir auch der Spray nicht geholfen hat.  Es war grausam!!!  Der Highlight habe ich auf einer Reise erlebt, als ich im Hotelzimmer war, das offenbar schon lange nicht mit dem Staubsauger gereinigt worden sei, so habe ich eine ganze Woche lang gelitten und kaum geschlafen. Ich kam erschöpft nach Hause. So beschloß ich im Oktober 2015 aus meiner tiefen Verzweiflung etwas zu tun. Ich wählte die grausamste Methode  und hörte auf mit meiner  Nasenspray Benutzung – von heute auf morgen, amen. Ich habe Naseninhalationen gemacht (kein Effekt), eine Salbe für die Nase benutzt und wartete. Es war schrecklich, so schlimm, dass ich insgesamt vier Nächte NICHTS geschlafen habe.  Buchstäblich schlief ich KEINE Minute im 4 Tagen, denn ich kann nicht schlafen, wenn ich durch den Mund atmen muß, ich kann es einfach nicht!!!!  Wenn man jeden Tag arbeiten geht und man 4 Tage lang keinen Schlaf bekommt und keine Luft, dann kommt der Tag, wo etwas passieren wird. Ich bekam eine Panikattacke, so hat es sich zumindest präsentiert, ich hatte Herzklopfen, ich habe totale Unruhe gefühlt, Nervosität, ein Gefühl der Verzweiflung, Angst. So bin ich in der Notaufnahme gelandet, mit dem 190 Blutdruck, es war Nacht, 23. Uhr. Doktor (in ER Notaufnahme) beschrieb ich mein Problem: ich kann nicht atmen, dem zufolge absolut nicht schlafen, ich brauche konkrete Hilfe bei der Atmung und ich bat ihn um eine Notfall Untersuchung gleich am nächsten Morgen bei einem Spezialisten.

    Am nächsten Tag, der Spezialist war schrecklich  (es war ein Anderer als vor Jahren), er nahm unmenschliche Haltung gegenüber den Patientin, mir. Ich traf auf einen sehr seltsamen Arzt, er wollte mir absolut nicht zuhören und wollte gleich alles mit einer OP lösen. Und dass wars. :( Eines Tages haben mich aus dem Krankenhaus telefonisch informiert, ich werde nächste Woche operiert. Wie bitte?  Ich lehnte das OP ab und war entsetzt, dass mich ein Arzt nach 3 Monaten (nach dieser Untersuchung) ohne erneute Untersuchung  operiren will. Inzwischen musste ich eine CT von Kopf machen, die gezeigt hat, daß die Nasengänge ausreichend offen und gut durchlüftet sind. Ist das normal??

    Was geschah in diesen 3 Monaten oder bis heute?

    Ja, jaaaaaaaaaaaaa ich habe geschafft mich von meiner Sucht zu lösen !!!   Ich wählte die grausamste, aber effektivste Methode.  Hören Sie auf meinen Rat: halten sie durch 4 Tage, nehmen sie einen Krankenurlaub und halt Urlaub (5 Tage).

    Nach 4 Tagen ohne Schlaf und nach schockierenden Treffen mit einem Fachartzt/Spezialist war ich so verzweifelt, mir ging nach 4 Tagen so schlecht wegen Schlafmangel, daß mein Geist gebrochen war und ich habe wieder meinen Nasenspray benutzt (mit dem Gedanken, alles war umsonst und auch mein beklopter Artzt hat gesagt, ich kann meinen Nasenspray weiter nutzen, denn nur ein OP kann mir helfen, nichts Anderes) – aber nur  in EINEN Nasenloch, damit ich in einen tiefen Schlaff gefallen konnte. Ich glaube, ich bin zwei Tage lang geschlafen, kontinuierlich, in einem Stück auch 14 Stunden, ich habe inzwischen nur ein wenig gegessen und schlaf und schlaf. Und danach? Ich fühle mich bis heute wunderbar.  Bis heute habe ich kein einziges Mal den dekongestiven Nasenspray benutzt!!!

    Ich lebe seit 7 Monaten frei von Nasenspray.  In der Zwischenzeit musste ich wegen Erkältungen aufpassen, aber das habe ich so gemeistert, daß ich mein Immunsystem gestärkt habe, im Notfall trank ich eine Brausetablette die eine Substanz enthält, die bei Naseverstopfung hilft. Ich habe auch Sinupret Tabletten genommen, die gleichfalls die Nasennebenhöhlen offnen. http://www.bionorica.de/atemwege/sinupret%C2%AE.html

    Ich verwende regelmäßig ein Meervasser Nasespray und eine Nasensalbe Nisita um meine Nasenschleimhaut zu befeuchten. Wenn ich zum Beispiel ins Hotelzimmer gehe, daß sehr mit Hausstaubmilben verunreinigt ist, verwende ich auch Nasonex und nehme die Tabletten Aerius (meine Allergie).

    Natürlich meine Lösung wird helfen all diejenigen die sich ins bis 4-Tägigen-Kampf ohne Luft und schlafen wagen und haben keine andere grosse Verformung von Nase. Auch ich habe eine verkrümmerung der Nase, aber es hinderte mich nie in meiner Kindheit, so auch jetzt nicht, mein rechtlichen Nasenloch ist ein bißchen kleiner als die Andere. Natürlich, habe ich noch immer einen leichten Problem wegen Milben, so habe ich fast jede Nacht nur eine von beiden Nasenlochen ein bißchen Verstopft, aber es öffnet sich selbst durch den Nacht. Mein Leben ist wieder schön.

    Gott sei Dank hat meine Nasenschleimhaut eine 23-Jährige Tortur ausgehalten. Ich bin 43 Jahre alt. Es tut mir leid für Alle, die sich nicht von diesen Sucht befreien konnten.  Ich kann dazu nichts böses sagen oder jemanden auslachen, im Gegenteil, ich kann jede Sekunde Euren Schmerz fühlen und es tut mir leid, daß dieses Problem nicht so einfach lösen kann. Es ist wahr, man fühlen Sie sich wie ein schlechter Mensch, obwohl man ein anständiger Mensch ist,  man arbeitet wie ein Tier und  bemuht man sich zugute der Gesellschaft, der Familie, doch gleichzeitig fühlt man sich so schlecht, und niemand weißt dir richtig zuhören oder verstehen. Ja, auch ich fühlte mich wie ein Drogenabhängige in unserer Apotheke, wo ich mir immer angehört habe: ich sollte es lassen, ich darf nur 3 Tage das Spray benutzen. Als ob ich das nicht gewusst hätte?!! Ich konnte nichts dafür, ich bin süchtig geworden, weil mir Niemand einen nutzvollen Rat gegeben hat. Niemand spricht über diesen Problem wie wir, keiner Arzt beschäftigt sich mit diesem Problem in der Öffentlichkeit, in den Medien. Wir brauchen keine Predigten, sonder konkrete und nutzliche Ratschlage.

    Eine Operation ist nicht immer eine Lösung. Für diejenigen mit Polypen sicher, weil ein Polyp wächst, aber wenn es kein Polyp ist: ihr sollt euch wagen diesen Problem auf meiner Art und Weise zu lösen.

    Natürlich habe ich auch mit der Methode einen Nasenloch zu befreien versucht, aber es geling mir nicht, weil Alles der erste Erkältung vernichtet hat. Ich war wieder gezwungen meinen Nasenspray ins beiden Nasenlöchern zu spritzen. Von nun an mache ich es anders: ich achte darauf, daß ich keine Erkältung bekomme – ich sorge um mein Immunsytem mit Imunoglukan Kapseln (die sind aus natürlichen Bestandteilen!!!), die wirklich helfen, um nicht krank zu werden, wenn mir das nicht gelingt (aber es hat!), dann habe ich noch diese Alternative: Plivamed, einer von Dekongestiven in Form von Tabletten, die auch den Schleim stoppen.

    Defendyl Imunoglukan. https://www.vamida.at/defendyl-immunoglukan-kapseln.html

    Ich war in dieser Saison so gesund wie noch nie und in hatte schon 7 Monaten keine Nasenverstopfung. Yaaaaay!

    Good Luck und schreib mir, wenn ich ihnen irgengdwie helfen konnte.

     

     

    Antworten
  34. Thomas

    Hallo zusammen,

    jetzt möchte ich auch kurz meine Erfahrungen schildern. Ich bin seit Jahren abhängig von Nasensprays und bin echt dankbar das ich über diese Seite "gestolpert" bin. Ich habe mir viele Kommentare meiner Vorredner angesehen und ich kann nur soviel vorweg sagen; es lohnt sich den Kampf dagegen aufzunehmen. Ich habe seit meiner Jugend (Nasenbeinbruch) ein Problem mit verschobener Nasenscheidewand. Irgendwann dann (ich kann mich nicht mehr genau daran erinnnern) habe ich es bei einer starken Erkältung mit dem Nasenspray übertrieben und der Rebound-Effekt war da. Es war für mich auch unterträglich wenn die Nase zuging. Immer diese Angst zu ersticken, immer das Nachschauen ob genügend Nasenspray im Haus ist, oder auch in der passenden Tasche. Das war echt schlimm. Anfangs im Außendienst in die verschiedensten Apotheken, weil die bekannten Apotheker/-innen schon stutzig wurden, später dann online bestellt um dann mit entsetzen festzustellen, man bekommt bei den meisten Online-Apotheken auch nur noch eine begrenzte Stückzahl und dann immer noch per Zettel den Hinweis "Bitte nur X Tage anwenden und Beipackzettel beachten". Ich habe schon mal versucht aufzuhören, war aber erfolglos. Vor kurzen wurde mir klar, so kann es nicht weitergehen, weil auch mein sonst so guter Schlaf durch diese nervtötende "Sucht" gestört wurde, denn ich wurde oftmals nachts wach, weil ich kaum noch Luft bekam. Es stand auch immer ein Nasenspray neben dem Bett und natürlich was zu Trinken, weil sich der Rachen ja schon wie eine Wüste anfühlte. Des Weiteren war es mir zu blöd immer ein Nasenspray einzustecken oder nachzuschauen ob ich noch welche habe und als letzter Punkt; es geht auch mit der Zeit ans Geld, vor allem wenn man Nasic mit zusätzlichem Dexpanthenol verwendet. Beim billigen AS oder Ratiopharm kann schon mal die Nase bluten. Des Weiteren steht eine Reise vor der Tür und ich habe keinen Bock mich wegen meinen Nasensprays an der Flughafen-Security zu rechtfertigen. Ich fing also an und suchte erneute im Internet nach Lösungen und Erfahrungen anderer. Dann bin ich auf diese Webseite gestoßen. Vorab mal Danke an Dich Mandy für Deine Erfahrungen die Du hier geteilt hast, das finde ich echt toll. Ich möchte auch meine Erfahrungen teilen. Wie ich ja schon geschrieben habe, habe ich ja eh schon das Problem mit der Nasenscheidewand, so dass ich rechts fast keine Luft bekomme, dafür links jede Menge, sofern Nasenspray im Einsatz war. Es kam also bei mir nur die 1-Loch Methode in Frage. Ich musste es irgendwie schaffen, nur das rechte (enge) Nasenloch mit Nasenspray offen zu halten. Ich habe mir aber auch ein paar "Helferlein" besorgt, die ich jedem ans Herz legen möchte. Eine Nasendusche mit Salz zum spülen, Nasenpflaster (günstig über ebay zu kaufen; es müssen nicht die teuren sein), Wick Nasenstift mit Menthol und zur Pflege den Nasic Nasenstift. Ich sage es gleich vorab, die ersten 3 Tage und Nächte sind nicht die besten, wobei die Nächte schlimmer sind (sagte auch meine Frau, die mich laut und schwer atmen hörte und davon wach wurde), aber mit den Helferlein kann man sich Linderung verschaffen und ich kann nur sagen, es lohnt sich. Gestern vor 4 Wochen habe ich damit begonnen und nur noch das rechte Nasenloch mit Spray "betankt". Bereits nach 3 Tagen wurde der Rebound-Effekt links schwächer und der Druck wurde langsam besser. Ich sah also Licht am Tunnel. Die Nasenspülung machte ich grundsätzlich bevor ich ins Bett ging und es kam natürlich das Nasenpflaster drauf, was echt zusätzlich Luft verschafft. Der Wick-Stift tat sein übriges. Nach zwei Wochen konnte ich schon ziemlich frei atmen und das linke Nasenloch machte nur noch gelegentlich zu. Also dachte ich mir ich könnt es jetzt mit rechts versuchen, natürlich nach dem gleichen Schema. Gestern waren es 4 Wochen und ich bin mehr als glücklich. Ich nehme jetzt nur noch das Nasenpflaster und einmal vor dem Bettgehen noch den Wick Inhalierstift und kann endlich wieder durchschlafen, vorausgesetzt ich muss nachts nicht auf die Toilette :-) (kommt wohl mit dem Alter *lach* ) Danke an alle, welche hier Ihre Schilderungen gemacht haben und danke vor allem nochmal an Mandy, Du machst allen Mut.
    Dies möchte ich gerne auch an alles weitergeben. Es lohnt sich……es lohnt sich wirklich. Ich atme frei, ich rieche von Tag zu Tag besser, ich schlafe nachts wieder durch und fühle mich einfach wieder besser……haltet durch, die ersten Tage sind schlimm, keine Frage, aber das geht vorbei. Es ist viel Psyche im Spiel, aber mit ein paar Tricks (Nasenspülung, Nasenpflaster, Wick Inhalierstift) kann man es überstehen……haltet durch.
    Ich werde versuchen nie wieder Nasenspray zu nehmen nur im Notfall. Eher dann Nasenspray mit Panthenol (Ratiopharm PUR) oder Meersalznasensprays. Überzeugt bin ich von dem Inhalierstift, den hatten die Japaner scho seit Jahrzehnten.

    Viel Glück Euch Allen, ich drück jedem die Daumen

    VG Thomas

    Antworten
  35. Ron

    Hallo liebe Nasivisti ,

    ich bin zumindest schon mal soweit, dass ich weiß, "Mein Name ist Ron und ich bin Nasensprayer"

    Ich mehme Sprays seit sicher 25 Jahren. Ich bin starker Allergiker und vor allem in der heißen Heuschnupfenphase (also JETZT) ging es nie ohne. Die Heuschnupfensprays helfen eben leider nicht gegen verstopfte Nase sondern lindern, wenn überhaupt, nur die Allergiesymptome (laufende Nase und juckende Augen.) Aber gegen die "zune Nase", kam nur mein Olynth an. Wenn man eh schon völlig verquollen und schniefend durch die Gegend rennt, will man wenigstens so frei wie möglich atmen. Vor allem nachts, ist an Schlaf in dieser Jahreszeit ohne Hilfe kaum zu denken,

    Da ich im  Allergiezyklus so ziemlich alles auf der Liste habe was von Februar bis September so fliegt, hatte ich auch immer schon lange Spray Phasen. Aber es gab ja noch den Winter. Irgendwie habe ich es in den kalten Monaten immer geschafft wieder runterzukommen, gar nicht mal als bewusster Entzug. Aber von Oktober bis Februar habe ich eigentlich nie Spray gebraucht. Wahrscheinlich hatte ich immer kurze Entzugsphasen gehabt aber fand das nie so dramatisch. Habe sogar überlegt, ob ich mich selbst belüge, aber da ich seit Jahren online bestelle, habe ich mal die Bestellungen der letzten Jahre durchgesehen, und im Winter war nie Olynth auf dem Zettel. Also kam ich mir nicht als Süchtiger vor, ich war im Winter ja immer Clean, also habe ich die Warnnungen immer als überzogen angesehen. 

    Aber vor 2 Jahren hatte ich auf einmal auch im Winter Heuschnupfen-ähnliche Anfälle , mit dauernd laufender und/oder verstopfter Nase. Und was hilft gegen die Nasenprobleme, Nasenspray. Also habe ich auf einmal auch im Winter gesprüht. Diagnose nach ewig langer Suche: Histamin-Intoleranz. Super! Das einzig Positive daran ist, dass wenn ich mich streng an meine Ernährungsvorgaben halte, dann wäre ein cleaner Winter möglich. Aber das schaffe ich leider nicht ganz, dazu esse und trinke ich zu gerne Dinge die sehr viel Histamin enthalten (Wurst, Wein, Käse). Also nehme ich die Probleme durch Histamin öfter in Kauf als ich sollte und so war ich auch die letzten 2 Winter durchgehend "druff".

    Jetzt ist Frühling ich schniefe von  morgens bis abend vor mich hin, bin im Moment total genervt und will runter von dem Zeug. Teste seit 1 Woche mit Babyspray, bin von Olynth auf Nasic umgestiegen (HILFT NULL DAS ZEUG). Habe aus Verzweiflung schon alte "fast leere" (ihr kennt das, mit dem Rest in der Flasche der nicht mehr sprüht sondern nur noch Tröpfchen sproitzt)

    Sitze gerade am Sonntag morgen auf der Couch, weil ich nicht mehr schlafen kann, vor Atemnot. Bin kurz davor zur Notapotheke zu fahren und mir ne Pulle Olynth zu holen. Aber während ich schreibe ist das linke aufgegangen. AHHHHHHHH, vielleicht fahr ich doch nicht. 

    Vielleicht warte ich aber auch noch bis zum Herbst, ….. oh mann, ich nerv mich selbst.

    Drückt mir die Daumen, mach ich für euch auch

    Grüße
    Ron

    Antworten
  36. Veronika

    Hallo Ihr Lieben,

     

    auch ich bin süchtig nach Nasenspray – geschätzt 10 Jahre. Nun habe ich mir alle Kommentare durchgelesen und habe gestern die "Einlochmethode" angefangen. Nun frage ich mich aber: Bringt es wirklich was ?? Die Löcher sind ja miteinander verbunden und wenn ich das Nasenspray in eines der Löcher gebe, fühlt sich das andere auch freier an … Hat jemand Erfarung mit dieser Methode ?

    Antworten
    1. Anonymous

      Das mit der Ein-Loch- Methode hat bei mir nicht geklappt. Habe es sicher über ein Jahr ausprobiert.
      Momentan versuche ich es mit Nasenspülung und Meerwassernasenspray. Gibt jetzt eines mit einer höheren Dosis Salz, das macht die Nase etwas frei OHNE Abhängigkeit!!
      Ich benutze sicher seit über 20 Jahren dieses verflixte Nasenspray und hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Jetzt geht es mir seit vier Tagen ohne ganz gut. Bin froh darüber. Kann es aber noch nicht glauben. Mal schauen ob ich hartnäckiger bin als meine Nase.

      Antworten
    2. Anonymous

      Vielleicht hilft es, aber … sehe meinen Kommentar von 9. 5. 2016, ich geriet immer wieder in den Teufelskreis. Aber man kann es versuchen und einigen half es.

      Antworten
  37. Tina

    Seit6 Tagen ohne Nasenspray! So’n kalter Entzug ist krass. Obwohl jeder immer sagt,da gäbe es keine Nebenwirkungen. Mir ist schlecht,hab ständig Kopfweh,bin müde,antriebslos und dauernd nervös. Aber ich zieh das durch. Atmen kann ich zum Glück frei. Die erste Nacht war extrem schlimm. Zweite ging so und die letzten Nächte geht’s super. Teufels zeug! Bin jetzt 6 Tage runter,hoffe,ich schaffe es dauerhaft.
    Hab meinen Vorrat wehgeschlossen,damit ich gar nicht erst in Versuchung komme.

    Antworten
  38. Melanie

    Hallo,

     

    also bis vor relativ kurzer Zeit wußte ich ehrlich gesagt nicht einmal das Nasensprays süchtig machen. Aber ganz offenbar bin ich dieser Sucht verfallen, was ganz schön fies ist, wenn man bedenkt das ich schon mit dem Rauchen aufgehört habe, was ein arger Kampf war und mir jetzt Gedanken um einen erneuten Entzug machen müssen wegen nem blöden Nasen Dosierspray.

     

    Angefangen hat das Ganze letztes Jahr irgendwann, ich glaube so im Januar. Ich hatte eine Erkältung, habe Nasenspray angewendet und irgendwie nicht mehr damit aufgehört.  Ich dachte zuerst: mann der Schnupfen ist aber hartnäckig, konnte mir aber nicht erklären warum das Ganze nicht aufhört. Ich meine, man las nirgends so etwas, es sagte auch Niemand irgend etwas von Sucht. Der Spruch beim Apotheker war für mich immer so von wegen: ja ja bla bla bla. Weil Apotheker vor ALLEN Medikamenten immer direkt warnen und es heißt:  wenn sie das länger haben, dann gehen sie zum Arzt, aber wer geht schon gerne zum Arzt wegen jeder Kleinigkeit, wo man ohnehin so extreme Wartezeiten hat, kaum Termine kriegt und die Ärzte eh heutzutage überfordert sind? Abgesehen davon hat man gar keine Lust zum Arzt zu gehen und die Zeit sowieso nicht. Packungsbeilagen lese ich mir nie durch, denn ganz ehrlich, wenn ich das täte, dürfte ich überhaupt kein Medikament mehr nehmen vor lauter Angst, das ich bei der Einnahme sterben könnte oder sowas. Kurz um: ich hatte wirklich wirklich keine Ahnung und mich nur gewundert, warum das da nicht aufhört und die Nase immer noch verstopft ist.  Ich habe sogar an Heuschnupfen gedacht, blöde nur das nachdem es kalt wurde, nichts besser wurde und irgendwie passte die Heuschnupfentheorie überhaupt nicht.

    Als nächstes überlegte ich wegen Allergien, aber wie gesagt Termin beim Arzt? Heutzutage furchtbar schwer und warum sollten die sich auch groß Gedanken über sowas wie einen kleinen Schnupfen machen, wo doch Herzkrankheiten oder sowas viel wichtiger sind? Ich dachte, wenn ich zum Arzt gehe, lacht der mich eher aus als das er mir hilft… dann habe ich mit bekommen das es wohl viele Leute gibt die sogar teilweise über Jahre hinweg Nasenspray benutzen. Heute kam dann die Erkenntnis.  Ich war in der Apotheke (nein,nicht für Nasenspray) und die Apothekerin sprach mit einem jungen Mann und verkündete das sie sich ja schon lange nicht mehr gesehen hätten, er meinte dann: ja, kein Nasenspray mehr! und die Apothekerin antwortete:"Toll, das schafft nicht jeder!" In diesem Moment gingen bei mir alle Leuchten an. Ich habe gegooglet und wooow… warum ist das Thema nicht bekannter? Warum versucht die Pharmaindustrie nicht vielleicht ein Mittel  zu verwenden das anders wirkt? Ich meine, wir schießen Raketen ins All, da kann man doch auch was Anderes finden oder? Nun, wie auch immer, ich bin echt schockiert und sprachlos im Moment, weil wie gesagt ich wußte absolut nicht, das es solch eine Sucht geben kann.

    Tja und jetzt? Erst einmal habe ich mein Nasenspray hervor gekramt und mir mal genauer angesehen und Tatsache Wirkstoff Xyloblablaba. Na, danke! Hatte ja auch kurz gehofft: neee du bist nicht süchtig, das ist anders erklärbar… als nächstes folgt dann wohl der Entzug, aber wenn ich ehrlich bin ist mir all das mit Inhalieren und Meersalz und so echt viel zu ausschweifend und kompliziert. Ich weiß nicht, ich schätze das halte ich auf die Tour definitiv nicht  durch.Letzten Endes wird es wohl auf kalten Entzug hinaus laufen, wobei mir jetzt schon davor graust, besonders wenn ich lese, dass es Leute gibt die über Monate entwöhnen müssen. Hat irgend Jemand eine Ahnung ob das daran liegt, wie lange man das Nasenspray schon benutzt? Ein paar Tage, eine Woche das schaffe ich, aber Monate??? Das weiß ich beim besten Willen nicht. Und welche Frage sich mir noch stellt: Wenn man nicht einmal mehr einem blöden Nasenspray trauen kann,w eil es abhängig macht, was kann man dann noch benutzen ohne sich Sorgen zu machen?

     

    Wie auch immer, danke für den Artikel und die Aufklärung. Über dieses Thema sollte viel viel mehr aufgeklärt werden, denn offenbar ist es Problem von vielen Menschen!

     

    lieben Gruß

    Melanie

    Antworten
    1. Sonnenschein

      Ich zitiere: "ja, kein Nasenspray mehr! und die Apothekerin antwortete:"Toll, das schafft nicht jeder!" In diesem Moment gingen bei mir alle Leuchten an. Ich habe gegooglet und wooow… warum ist das Thema nicht bekannter? Warum versucht die Pharmaindustrie nicht vielleicht ein Mittel  zu verwenden das anders wirkt?"

      Genau diese Frage habe ich mir schon zu oft gestellt. Warum???? Und der Spezialarzt hat auch so einen abfälligen, abschätzigen Verhältnis zu diesem Problem, sieh mein Kommentar von 9. 5. 2016.

      Freundliche Grüßen von einer, die es endlich geschafft hat.

       

      Antworten
  39. Monika

    Hallo, danke für diesen tollen Bericht !!! Ich bin am Dienstag hier drauf gestoßen.

    Auch ich bin jetzt knapp 20 Jahre abhängig von Nasentropfen. Es fing in der Schwangerschaft an. Die Nase war zu und ich nahm Olynt. Ich bemerke ziemlich schnell das ich auch unter Platzangst litt, Nasentropfen rein und gut war es. Bis heute. 2-3 Fläschen jede Woche. Ich bestelle nun meistens in der Online Apotheke eine 100 ml Flache.  Ich bin viel an der frischen Luft, Sonntags gehen wir Stundenlang wandern. Aber auch da brauch ich das Zeug. Vor 1 Jahr haben wir uns gewagt, eine Trekkingreise auf den Kilimanjaro zu machen, unser Traum !!! Wir wählten einen Schweizer Veranstalter, der auch am teuersten war und sehr gute Bewertungen hatte. Viel Geld, pro Person 4500€. Tja und wie sollte es anderes kommen, ich bekam auf 3800 meter so Platzangst in der Hütte das ich abbrechen musste. Ich lag Nachts im Bett im Schlafsack, da bekam ich so Panik, mir wurde heiss, lief aus der Hütte ins freie weil ich einfach dachte, ich bekomm keine Luft mehr, trotz Nasentropfen.Das ging 6-8 mal in der Nacht so. Ich malte mir dann aus, was ist wenn ich weiter höher gehe und die Nasentropfen helfen garnicht mehr , Panik ohne Ende. Ich hatte keine Probleme mit der höhenkrankheit nichts aber dieser Gadanke wegen den Nasentropfen machte mir so Angst das ich am 3. tag abgebrochen habe und im Eiltempo den Berg runter lief. Und heute ärger ich mich dermaßen dadrüber das ich heule kann und immer wieder tue. Wäre ich nicht abhängig, hätte ich keine Platzangst in den Hütten bekommen . Sogar nach der Trekkingtour ging es zur Safari und Baden auf Sancibar. Auf der Safari bekam ich sogar in den Jeeps Platzangst, musste meine Schuhe ausziehen, Fenster geöffnet lassen,trotz Staub. Musste jede Std Nasentropfen nehmen. Und auf dem Flug vom Festland nach Sancibar bekam ich kurz vorher so Panik das ich ja in den kleinen Maschinen mich nicht stellen kann und zack war die Panik wieder da. Ich bekam von einer Mitstreiterin eine "scheiss-egal-tablette" und die half dann wegen der Platzangst aber die Nasentropfen musste ich trotzdem alle std nehmen. Die Nasentropfen haben meinen Traum den Kili zu bezwingen, versaut. Ich könnte heulen. Seit paar Monaten bekomm ich jetzt Nachts , ich glaube, Herzartacken. Das lies mich jetzt aufhorchen und dachte sofort an das Zeug hier. Ich war noch nicht beim Arzt, ob Herz oder Naentropfen. Ich habe mir am Dienstag wie gesagt, hier deinen Bericht durch gelesen und habe an dem Tag noch angefangen, was zutun. Ich lief sofort zum Netto und kaufte mir das Meersalzspray mit äthischen Ölen. Ich habe mir meine Fasche Olynt 3/4 ausgeschüttet und mit Wasser aufgefüllt. Also gut verdünnt. Ich nehme jetzt Tagsüber diese Meerwasserlösung, was ganz gut geht und Nachts halt diese verdünnte Nasentropfen 2-3 mal. Ich bete zu Gott das das hilft. Aber wenn ich denke, ich brauch am Tag nur diese Meersalslösung habe ich doch eigendlich gute vorausetzung das ich mal davon loskomme? Heute Nacht will ich mal versuchen auch nur das zu nehmen, ob ich durchhalten kann, weiß ich nicht. Ich hoffe es so sehr.

    Alles gute an alle!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Monika

    Antworten
  40. Caro

    Hi Mandy und alle anderen,

    ich will nun auch den Entzug wagen mit der EIn Loch Methode.

    Könnt ihr mir sagen wie oft ich am besten das eine Nasenloch besprühe? Ich will das Linke komplett weg lassen und das rechte besprühen, aber ich bin nicht sicher wie oft ich das rechte besprühen soll?

    Wäre über Antworten dankbar.

    Antworten
  41. chris

    Hallo Mandi,

    dein Bericht hat mich gefesselt, da ich auch seit Jahren mit diesem Problem kämpfe.

    Zwar nutze ich Nasic Kinder-Spray nur einmal vor dem Schlafengehen, dass aber schon seit fast 20 Jahren! Habe absichtlich die Dosis nie erhöht, damit es nicht schlimmer wird.

    Nur kann ich nicht schlafen ohne Spray, weil die Nase zuwächst wie Beton und der Nasen-Druck so groß wird, dass man kein Auge zu bekommt. Deshalb ich bislang nicht davon losgekommen.

    Möchte es gerne in Angriff nehmen, aber ohne Schlaf wird das zum großen Problem. Wie soll ich das schaffen?

    Danke für deinen Blog

    Antworten
  42. Michael

    Hallo Mandi,

    Dein Bericht war mein Begleiter während meiner Entwöhnung.

    Ich kann nicht mehr sagen wie lange ich dieses Teufelszeug genommen habe … aber 1 Flasche reichte nicht einmal mehr 3 Tage.

    Inzwischen lief mein Blutdruck Amok, gepaart mit einer enormen inneren Unruhe.

    Vor 3 (drei) Tagen (!) habe ich mit meinem kalten Entzug begonnen … und direkt alle Vorräte vernichtet. :-)
    Der erste Tag war nicht lustig, von der Nacht reden wir lieber nicht.
    Doch ich möchte hier allen Leidensgenossen Mut machen: nach nicht einmal 24h hatte ich erste freie Momente. Inzwischen ist meine Nase 90% des Tages/Nacht frei … ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben.

    Geholfen hat mir Sinulind von Klosterfrau (Meerwasser-Nasenspray, z.B. bei Rossmann).

    Danke und einen befreiten Abend. :-)

    Michael

    Antworten
  43. Nati

     

    Lieder bin ich auch der Sucht verfallen und komme nicht weg. Ich bunker in jeder Jacke Flaschen und bei jedem Gang in die Stadt spring ich schnell in die Apotheke und hol Vorrat… Das Gefühl einer zubetonierten Nase ist furchtbar und lässt auch mich Nachts nicht in Ruhe. Versuche grad Meerwasser Nasenspray, denn auch ich möchte weg vom Stoff "Xylo"  Ich bewundere Dich, weil du es geschafft hast und ich gebe mir Mühe auch durch zu halten..

    Gottseidank bin ich nicht die Einzige auf der Welt, der es genauso geht.

     

    Liebe Grüße Nati

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hi Nati.

      Oh oh … furchtbar. Ich wünsch Dir viel Kraft. Halt durch. Bei mir hat nur die harte Tour geholfen, alle Flaschen weg … an der Apotheke vorbei. Mit Leuten gesprochen, obwohl ich wie ein Schlumpf klang, wegen Nase dicht. Meerwassernasenspray war nen Witz für mich … ist irgendwie so, als wenn man nen Heroinabhängigen einen Haschkeks anbietet.  Hat null geholfen, eher die Niesanfälle verstärkt. Hoffe Du hast mehr Erfolg!!

      Alles Gute!

      Mandy

      Antworten
  44. orki

    Morgen Leute

    Ich bin vor zwei Monaten auf diesen Beitrag hier gestoßen und er hat mir die Motivation gegeben den scheiß endgültig zu beenden.
    Ich bin 26 und nehme xylometa schon seitdem ich 11 bin. Es fing damals auch mit einer Erkältung und schnupfen an.
    Die tägliche Abhängigkeit hat man als Normalität abgestempelt und alle Menschen um einen herum wussten “gleich greift er wiEder zum fläschchen”.
    Das schlimme war nicht mal, dass man andauernd eines griffbereit haben musste, sondern das alle 3 tage meine Nase anfing zu bluten.
    All die Jahre hat man nichts getan, weil man einfach zu faul und gleichgültig war. Ich habe jetzt gemerkt, dass meine nasenschleimhaut komplett “weg” ist.
    Die erste Zeit war wirklich Hardcore. Ich kam gar nicht klar aber nach etwa einer Woche habe ich genau die Tipps angewandt die hier im Beitrag standen. Joggen nasenstrips tigerbalm.
    NuR der unterschied ist , ich habe den kalten Entzug gewählt. Bisher habe ich kein einziges mal zum fläschchen gegriffen.
    Aber wenn man nachts im Bett liegt, merkt man wie die Nase wieder verstopft und die Luft notdürftig durch den Mund aufgenommen wird. Schon 2 Monate ist es her aber die Nase wird nicht komplett frei
    Solangsam gebe ich Auf. Ich will mal wieder tiefdurchatmen können.

    Antworten
    1. kleine151082

      Hallo liebe Leidensgenossen.

      Ich gehörte zu der Sorte, die das Nasenspray eigentlich nur abends und im Sommer brauchten. Abends, wenn ich ins Bett wollte war grundprinzipiell ein Nasenloch zu, mal rechts, mal links. Und im Sommer bzw. auch im Winter bei sehr trockener Heizungsluft brauchte ich auch zwischendurch mal n Sprühstoß. Ich bin 2009 Sogar an der Nase operiert worden…..ohne wirklichen Erfolg, denn beim ersten Schnupfen war ich wieder “drauf”….man sagte mir nach der OP bei Schnupfen solle ich Nasenspray nehmen damit sich die Nebenhöhlen nicht zu setzen. Ich sollte dann aber nur Kindernasenspray nehmen.
      Bei meinem Verbrauch reichte so eine Flasche durchaus 2-3 Wochen, aber ich wusste ja was ich meinen Schleimhäuten antat. Und nach jedem Schnupfen machte ich dann wieder einen kalten Entzug, allerdings brauchte ich immer eine Weile um mich durchzuringen….Dann kam die Schwangerschaft und ständig war die Nase zu….also wieder drauf, bloß gut, dass ich durch eine Freundin wusste, dass es dem Kind nicht schadet, denn das steht nicht im Beipackzettel.Jedenfalls habe ich meinem Mann versprochen danach einen endgültigen Entzug zu machen. Ich wollte halt nicht, dass mein Sohn den Entzug mitmachen muss. Und für alle, die sich fragen, er hat keinerlei Schwierigkeiten mit seiner Nase…
      Grund warum ich auf diesen Kommentar antworte statt meinen eigenen zu machen ist folgender.
      MEERWASSERNASENSPRAY hat mir super geholfen. Ich habe im laufe der Zeit festgestellt, dass es die Nase genauso frei macht wie xylo (vorausgesetzt man hat KEINEN richtigen Schnupfen), es dauert nur länger. ..
      Man nehme sich die Zeit die Nase auszuschnauben, anschließend sprühe man sie mit Meerwasserspray ein, also in meinem Fall das jeweils betroffene Nasenloch, warte einen Moment und schnaube die Nase wieder. Anfangs muss man das ein paar mal hintereinander wiederholen bis das Nasenloch richtig frei ist, aber das gibt sich mit der Zeit. Und anschließend habe ich dann die Nasen von innen immer mit etwas Nasensalbe eingerieben um zu verhindern, dass die Schleimhaut austrocknet und den oben beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich die Salbe kaum noch nutze und in der Regel auch nur noch einmal sprühen und schnauben muss….
      jetzt könnte man sagen “toll, gemacht, Sucht nur verlagert! ” , aber weit gefehlt, das Meerwassernasenspray mag genauso eine Sucht sein, aber A) habe ich der Xylosucht über Jahre gefröhnt, weshalb ich denke das meine Schleimhaut halt irreversibel gelitten hat und B) das Meerwassernasenspray zerstört sie nicht weiter, also ist es denke ich eine gute Alternative.

      So und nun zum wichtigsten Punkt für alle die sich fragen ” was mache ich, wenn der nächste Schnupfen kommt? “. Erstmal nutzt ihr dann nur noch Kindernasenspray! Wurde mir nach der Op empfohlen, habe ich mich bis heute dran gehalten auch in der Schwangerschaft. Und Punkt zwei alles halb so wild. …im Endeffekt macht ihr nach jedem Schnupfen wieder einen Entzug, aber es wird jedes mal leichter. Ich für meinen Teil brauche die Flasche Xylo auf und kaufe dann keine neue,sondern eben Meerwassernasenspray und es funktioniert! Kopf hoch, wenn ich das nach insgesamt bestimmt 15 Jahren Abhängigkeit geschafft habe, dann schafft ihr das auch. Und es ist viel angenehmer, wenn ihr bloß noch eine Flasche braucht und die mit ruhigem Gewissen benutzen könnt.
      Eins noch, meiner Erfahrung nach taugen die Meerwassernasensprays mit Zusätzen wie Menthol oder Eukalyptus gar nichts. Im Gegenteil hat man erstmal das normale ne Weile genutzt und probiert dann eins mit Zusatz, dann merkt man regelrecht wie das die Schleimhäute angreift. Und das mit Öl hat leider nicht den selben Effekt wie die Nasensalbe, dann lieber einzeln kaufen. Und anfangs hab ich die Salbe wirklich gebraucht, denn sie verhindert das Austrocknen und so das erneute Zuschwellen.

      Antworten
  45. Emrea

    Hi Mandy

     

    ich habe genau dasselbe durchgemacht wie du. Ca. 10 jahre das zeugs gesprüht wie wild. Zack freie nase. Die welt ist in ordnung. Niesanfälle: oh mein gott. Man ist von einer minute zur anderen auf einmal erkältet. Meinen natürlich die anderen. Aber du weisst dass deine nase verrückt spielt. Irgendwann war es auch peinlich dauernd rumzuniesen. Rote tränende augen. Stimme wie grippe. Am nächsten tag alles ok. Aber eine zubetonierte nase. 2 sprühstösse und alles wieder ok. Bis dann die nase wieder sagt ich muss wieder rumniesen. 

    So nun habe ich vor 5 tagen ne op durchgemacht. Diese beinhaltet eine nasenmuschelverkleinerung mit einer ganz leichten nasenscheidewand korrektur. Momentan nähert der 6. tag und ich habe nicht einmal nach der flasche gegriffen. Mal sehen wie es sich so hält. Aber ich kann nur sagen unabghängig sein nach all den jahren ist ein herrliches gefühl

     

    gruss

     

    emre

    Antworten
  46. Chrissy

    Hallo zusammen,

    auch ich bin gerade auf diesen ultra tollen Bericht gestoßen, der mir wieder Mut gibt. Ich nehme bereits auch schon seit 3-4 Jahren täglich Nasenspray… Ich werde verrückt wenn ich merke, dass sich langsam die Nase schließt…

    Werde auch die Ein Loch Methode beginnen… Mal sehen wie weit ich damit komme und ob ich das aushalte…

     

    LG

    Antworten