Wenn aus Verletzungen Hoffnung wird …

Es gibt viele Menschen, die schlimme seelische Verletzungen und anderes Leid in
ihrem Leben erfahren haben.

Als wäre das nicht grausam genug,
schweigen sie … Kaum einer oder vielleicht sogar gar keiner weiß davon.

Sie sind stumm. Verschlossen. Schweigen. Manche von ihnen ein Leben lang. 

Vielleicht schweigen sie aus Angst vor Gespött, aus Angst falsch verstanden zu werden. Vielleicht wollen sie ihren Ruf bewahren oder haben Angst vor Rache. Vielleicht schweigen sie, um jemanden zu schützen; ihre Familie, die eigenen Kinder? Vielleicht schweigen sie auch, weil sie gar niemanden haben, dem sie sich anvertrauen können.


Traurig. Denn dieses Schweigen – dieser tiefe seelische Schmerz - macht sie immer mehr kaputt.

Depressionen, Bitterkeit, Wut, Unzufriedenheit… all das sind die Folgen, gegen die sie lebenslang ankämpfen. Es ist ein dunkler Kampf.   :-(


Ich glaube an Jesus. Ich glaube, dass er der Sohn von Gott ist und auf diese Erde kam, weil er ganz
genau weiß, wie es im Herzen von jedem einzelnen Menschen aussieht – völlig unabhängig davon,
 wer Du äußerlich vorgibst zu sein – er will Licht in dieses Dunkel bringen. Licht in Dein Herz!

Und so fordert er Dich liebevoll auf, über all Deine Verletzungen mit ihm zu reden und bietet Dir Hoffnung und Heilung an.


Im Psalm 62 steht drin:

"Vertraue allezeit auf ihn … Schütte dein Herz vor ihm aus, denn Gott ist unsere Zuflucht."

Warum sagt Gott eigentlich, dass er eine "Zuflucht" – also ein sicherer Ort ist – wenn wir ihm unser Herz ausschütten? 

Weil er Dein Herz genau kennt – er hat es konstruiert. Er weiß, wenn Du es öffnest, dann gehst Du ein Risiko ein. Wenn Du Deinen Schmerz rauslässt, dann fällt die Schutzmauer – Du wirst verletzlich.

Wer macht sich schon gern angreifbar?! – Keiner.

Ich glaube, Gott möchte uns sagen, dass wir eben kein Risiko eingehen, wenn wir ihm unser Herz
öffnen!

Sich ihm anzuvertrauen ist wie einen Schutzraum zu betreten, in dem Du von allen Seiten abgeschirmt wirst. Bei ihm bist Du sicher und er hilft Dir so viel an Selbstvertrauen zu gewinnen, dass Du eines Tages den Mut findest, anderen Menschen von Deinem Schmerz zu erzählen.

Dann können Wunden heilen … Er kann leider nichts ungeschehen machen, aber Du kannst lernen, damit umzugehen und Schritt für Schritt zu gehen – hin in ein glückliches Leben, ohne Schuld- oder Schamgefühle.


Als Jesus eines Tages im Tempel war, da traf er eine Frau, die sich vor Schmerzen krümmte. 

Lesen kannst Du das in Lukas 13,10-13.

Da steht, dass sie seit 18 Jahren durch eine Krankheit nicht mehr gerade stehen konnte. Keine Ahnung, was das für eine Krankheit war. Im Vers 16 steht, dass Satan sie damit gefangen hielt.

Vielleicht war es eine körperliche Erkrankung wie Arthritis oder Osteoporose oder es war eine
psychische Krankheit. Vielleicht war sie ja auch ein Opfer von derber seelischer Gewalt, so dass sie in ein tiefes Loch voller Depressionen stürzte und so am Boden war, dass sie sich nicht einmal mehr
körperlich aufrichten konnte. 

Was auch immer genau mit ihr los war … Fakt ist, Jesus empfand Mitleid mit ihr. Er berührte sie und er sagte:

"Du bist frei!" – Vers 12

Das gab ihr neue Kraft und sie richtete sich auf und bedankte sich von Herzen bei ihm.

Zieh Dir das nur mal rein, wie sie sich gefühlt haben muss? 18 Jahre lang Schmerzen …. 18 Jahre lang gekrümmt durch die Gegend laufen … und dann sagt ihr jemand "Du bist frei!" und sie kann wieder gerade stehen! Hammerkrass!


Lieber Blogleser, vielleicht sehnst Du Dich auch schon lang danach zu hören: "Du bist frei!"?!

Wenn dem so ist, dann kannst Du sicher sein, dass Jesus Dich unendlich liebt und Dich frei machen will. Kein Fehler, den Du je gemacht hast, ist groß genug, dass er ihn nicht vergeben kann. Und er ist der Einzige, der Dich aufrichten kann, damit Du erhobenen Hauptes davonziehen kannst ;-)

Der David, der wirklich viel Leid ertragen musste (ich sag nur, sein Kind starb und ihm selbst wollte man auch an die Gurgel), der sagte:

"Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf."

Psalm 3, 5 NLB

Wie sieht es bei Dir aus? Wirst Du von Schmerz auch so runtergedrückt?
Hab' Mut und vertraue Dich ihm an!


Wenn Du möchtest, dann kannst Du auch hier auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen. Anonym, wenn Du magst – ganz ohne Namen und nur das, was Du möchtest.

Gerne bete ich für Dich und hoffe, Du bekommst den notwendigen Mut, um mit Gott über Deine
innersten Gedanken und Gefühle zu sprechen.

 

Alles Liebe und fühl Dich gedrückt!

Deine Mandy

 

 


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Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 3. Januar 2014 veröffentlicht.

50 Gedanken zu „Wenn aus Verletzungen Hoffnung wird …

  1. Anonymous

    Liebe Mandy!

    Was du schreibst trifft mich und tut gut zugleich! Ein Leben lang versucht man, ein normales Leben zu leben. Manchmal denkt man, man hat es geschafft – alles läuft gar nicht so schlecht. Bis plötzlich alles wieder auftaucht und von vorne zu beginnen scheint. Das tut weh. Und stets muss man neu gegen diesen ganzen Mist ankämpfen.

    Ich selbst habe furchtbare Angst vor einer Therapie, aber ich weiß, dass es für mein weiteres Leben (ich bin jetzt 26) von großem Vorteil wäre. Wenn es mir leichter fiele mit dem Schweren und Dunklen umzugehen – ohne mich immer wieder neu davon runterreisen zu lassen.

    Bitte schließe mich ins Gebet ein, dass ich diesen Schritt einmal gehen kann und das mir immer neu bewusst wird, dass Gott mich trotz allem liebt! Auch wenn ich noch so viel falsch mache!

    DANKE!

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Ja, eine Therapie – um besser zu verstehen und zu lernen, wie man damit umgeht, wenn eben plötzlich wieder was auftaucht, ist sehr wichtig.

      Einschließen tue ich Dich nicht ;-) das wäre das Gegenteil von dem, was Jesus tut – ich bete für Dich und hoffe das Du den Mut für die nötigen Schritte bekommst!

      Alles Gute!
      Mandy

      Antworten
  2. Thomas

    Hallo Mandy

    Ich finde echt supper, das auch dieses Thema ansprichst. Es ist ein sehr wichtiges Bereich, für mich wenigsten, und in meine Augen,meiner Erfahrung nach,sehr stark das Leben der Betroffenen beeinflusst.

    Ich kenne das, denn ich selbst bin von so manches betrofen, ich selber hab Jahrzehnte lang geschwiegen aus Scham, aus Angst und weil nicht wußte, wem mich öfnen kann, nicht die Worte fand, meine Geschichte zu erzählen; bis ich im Jahre 2008 von unserem Herrn berührt wurde, von Ihm geöfnet.

     

    Ich möchte hier meine Geschichte teilen, mit allen, die ein ähnliches Schicksal erleben. Ich hoffe, ich bete dafür, das mit meinem Zeugnis, wie der Herr mich zu heilen begann, auch anderen behilflich sein kann.

    Hier also mein Zeugnis, mein Weg zu Ihm

    http://www.loretto.at/pfingsten/feature/atheisten-zu-einem-juenger-jesu

    Shalom, Thomas

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    1. andrea

      Hallo ! mich berühren immer solche schicksale sehr auch ich hab in mein 49j auch viel mitgemacht ,war mit ein ägypter verheiratet das leider meine familie nie akzeptiert hatte , hab auch bin schaffein libanon und cairo gelebt , diese familie hat mir eine familie gegeben die ich nie hatte , jetzt bin ich zwar geschieden und leb allein , aber meine vergangenheit holt mich immer wieder ein und nach ein versuchten suizid im mai 2013 hab ich endlich hilfe bekommen ,nur die schmerzen werden immer bleiben ,ich bin ja evanlisch getauft und konf. aber da ich gehbehindert  schaffe ich es nicht in die kirche aber der glaube an gott gibt mir persönlich viel kraft ,nur so hab ich die weihnachtsfeiertage oder sonstige feste überstanden .würde gern mit menschenmt in kontakt tretten die auch vom schicksal gebeutelt sind ,ich selber verlasse ja selten meine wohnung das macht einsam aber man rückt näher zu gott

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      1. Fabian

        Hey Andrea,

        tut mir leid, dass es Menschen so gehen muss wie dir. Ich kenne das, mehr als genug. Viel zu schreiben hab ich dazu leider nicht, und an einen Gott glauben kann ich leider auch nicht. Aber ich wünsche dir, dass du hier jemand findest, mit dem du dich austauschen kannst.

        Viel Glück dabei und die besten Wünsche!!

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        1. andrea

          hallo fabian . weißt du manchmal fehlen einfach die worte und da tut es ein lächeln auch ,naja hoffnung sollte man immer haben ,oder ? ICH kenne die ev und islamische religion da wird immer von menschlichkeit gepredigt nur man sollte auch danach handeln . ja meine vergangenheit war heftig aber sag jeden tag zu mir es muss weiter gehen ,da ich ein 4j enkel habe der sehr an mir hängt er war dieses we bei mir und der kleine gibt mir soviel kraft das auch lachen kann . wünsche noch schönen restsonntag vielleicht schreibst mir mal wieder lg andrea

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  3. Philipp

    Ich möchte mich Gott gerne öffnen und vielleicht kann hier jemand für mich beten. Das wäre sehr schön. Ich wurde als Kind (von 6-9 Jahre) von meinem Sportlehrer sexuell missbraucht. Denke immer wieder daran und habe deswegen immer wieder Probleme mit meiner Freundin zu schlafen, weil dann immer wieder die Gedanken kommen …. ich habe noch niemals jemanden davon erzählt. Weil ich mich einfach nicht traue und ich gesagt bekomme, ich hätte mich wehren sollen … als der Sportlehrer dann in Rente ging, hörte es auf. Bitte greift mich nicht an, ich hab echt Mühe damit und will das Thema auch nicht vertiefen. Ich versuche mit Gott drüber zu sprechen, er liest ja auch mit. Er wäre dann neben euch hier (habe auch noch nie drüber geschrieben) der erste … vielleicht ja ein Anfang. Bin jetzt 26 und würde damit gern irgendwann besser zurecht kommen. 
     

    Danke für jedes Gebet!

    Euer Philipp

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Lieber Philipp.

      Du hast Mut! Ich bete für Dich und wünsch Dir von Herzen, dass Du Gott erlebst und das Du bald auch den Mut hast Deiner Freundin davon zu erzählen. Damit sie versteht, was da bei Dir los ist und was Dich beschäftigt … Liebe bedeutet, dass mit Dir zu tragen und gemeinsam durchzustehen!

      Nur soviel möchte ich Dir noch sagen: Du warst ein Kind und er ein Lehrer – ein erwachsener Mann – … niemals – mit keinem Funken – hast Du Schuld an der Perversion dieses Menschen! 

      Ich bete für Dich und hoffe sehr, Du wirst auch irgendwann den wichtigen Schritt wagen und eine Therapie machen, um aufzuarbeiten und zu wissen, wie Du mit Erinnerungen umgehst. 

      Vergiss nicht: DU bist unendlich geliebt!!  :-)

      Mandy

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      1. nicole

        Hi….
        Bete auch für dich. Hatte in meiner Kindheit auch so was ähnliches. Mir hat eine Therapie sehr geholfen. Und mein Glaube. Es braucht oft sehr viel Überwindung um diese Schritte zu gehn. Auch Vergeben spielt dabei einen große Rolle. Nur Mut Phillip…. du bist nicht alleine.

        LG,
        Nicky

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      2. Anne

        Lieber Philip,

        ich kann dich so gut verstehen, denn auch ich wurde in meiner Kindheit sexuell missbraucht und ich werde für dich beten. Ich habe es erst geschafft mit ca. Mitte 30 darüber zu reden und kann mich nur dem anschliessen, was Mandy geschrieben hat. Es ist wichtig, sich Hilfe zu holen und eine Therapie zu machen, ebenso mit deiner Freundin darüber zu sprechen, denn ich hatte dadurch auch sexuelle Probleme, als ich jung verheiratet war. Ich bete für dich, dass du irgendwann die Kraft hast darüber zu reden.

        alles Liebe und denk dran…auch DU bist unendlich geliebt

        Anne

         

        Antworten
          1. Anne

            das würde mich sehr freuen…ich denke an dich und bete für dich und all die anderen Namenlosen, die alles noch fest verschlossen haben <3

            be blessed Anne

            Antworten
    2. andrea

      hallo philipp finde es sehr mutig von dir uns hier von deiner gesichte zu schreiben , und das doch schon mal ein anfang und wenn deine freundin weiss was dir passiert ist wird sie dich auch verstehen denn sie liebt dich doch ,und nicht du musst dich schämen sondern der dir sowas angetan hat .wünsche dir viel kraft und mit gottes hilfe wirst du ein ganz toller mensch .werd nachher in der kirche extra für dich ein friedenslicht anzünden und für dich beten . lg andrea

      Antworten
  4. Anonyme...

    Danke für diesen Beitrag liebe Mandy. Bin selber "Überlebende" und weiß, wie das ist, auch dass es ewig dauert, bis man sich vielleicht öffnen kann. Und das Vertrauen zu anderen Menschen ist erst mal weg, muss mühsam neu gelernt werden. Vorausgesetzt, man findet Menschen, die einem zuhören und sich als vertrauenswürdig erweisen… von der seelischen Krankheit ganz zu schweigen. Ich wünschte, ich könnte immer glauben, dass Jesus meine Zuflucht ist… wenn es mir ganz schlecht geht, fühle ich mich total einsam und verlassen. Bin zwar mittlerweile in Therapie, aber es ist ein sehr mühsamer und schmerzhafter Weg, der viel Kraft kostet.

    Jedenfalls danke für Deinen wichtigen Beitrag!

    Antworten
    1. Anne

      liebe Anonyme,
      ich kann das gut verstehn, dass es schwierig ist mit dem Vertrauen und deshalb kannst du außer deinem Therapeuten, Gott alles anvertrauen, deinen Schmerz herausschreien, wenn es dir danach ist, alles was du dich sonst nicht traust zu sagen, kannst du Gott sagen, ihm einfach erzählen wie einem guten Freund. Ich finde das sehr erleichternd, alles was einen belastet, los zu werden und nach dem schlimmsten Heulkrampf wird man zum Schluss wieder ruhig…versuch es einfach mal
      ich bete für dich, dass du einen guten Weg für dich findest

      fühl dich umarmt Anne

      Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Du hast einen mutigen Schritt gemacht und Dich für die Aufarbeitung / Therapie entschieden. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, dass Du all das durchstehst und das es Dir eines Tages sehr viel leichter fallen wird Menschen zu vertrauen. Es gibt soviele liebe Menschen, mit einem großen Herzen … den Weg zu ihnen, zu ner tollen Freundschaft, darf man sich nicht verbauen lassen. 

      Ich glaube Du bist auf einem guten Weg! Ich bete sehr gern für Dich.

      Alles Liebe!

      Mandy 

      Antworten
  5. Claudia

    Ich habe mich des doppelten Ehebruches schuldig gemacht. Ich habe meinen damaligen Mann betrogen und bin mittlerweilen geschieden. Dann habe ich vor 2 Jahren einen anderen Mann kennengelernt, mit dem ich bis jetzt ein Beziehung führe. Dieser Mann hat sich jedoch, aufgrund unseres Kennenlernens von seiner Frau getrennt. Ich bin dankbar, diesen Mann kennengelernt zu haben, haben wir doch jetzt beide die Chance, nachdem wir unsere Ehen in den Sand gesetzt haben, neue, bessere Beziehungen zu führen. Andererseits plagt mich das Bewusstsein dass ich des Ehebruchs und der Zerstörung von 2 Familien schuldig geworden bin. 

    Ich wäre sehr dankbar, wenn du für mich beten könntest, damit ich die Vergebung Gottes endlich auch für mich annehmen kann. 

    Antworten
    1. andy55

      Hallo Claudia,
      es gibt Vieles, was wir als Menschen "in den Sand setzen". Und mancher geht danach einfach weiter durchs Leben. Andere, wie du auch, haben Gewissensfragen. Das ist auch gut so, aber dabei solltest du nicht stehen bleiben. Das eine ist, Menschen, die man verletzt hat, um Vergebung zu bitten. Das andere, sich bei Gott zu melden. Er macht keine jahrelnagen Vorwürfe, sondern möchte, dass deine Zukunft gelingender läuft. Dafür bete ich. Und du IHN als Vater kennenlernst, der sein Kind liebt.
      Lieber Gruss, Andreas

      Antworten
      1. Mandy Artikelautor

        Liebe Claudia, 

        danke für Deinen Mut das hier so offen und ehrlich zu schreiben. Ich schließe mich dem Andy voll an! Er hat Recht. Du hast Fehler gemacht (wie wir alle) und erkennst das auch … ok, nun heißt es Krone gerade rücken, aufstehen und weitergehen.

        Gerne bete ich für Dich und Deinen Mann und auch für Eure Ex Partner.

        Alles Liebe und fetten Segen wünsch ich Euch.

        Mandy

        Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Was Du tun musst, dass entscheidest Du. Ich denke bei gewissen Erinnerungen und Erfahrungen, die einen so arg bedrücken, dann ist es sehr wichtig, jemanden an sein Herz ranzulassen. Warum und wie das möglich werden kann, habe ich geschrieben.

      Antworten
    1. Klaus

      Liebe Jenna,
      Ja und Ja nochmal. Es gibt Hoffnung, dass irgendwann auch nochmal etwas Besseres für dich kommt. Gott liebt dich trotz allem. Er will aber daß du von jetzt an so viel richtig machst!
      Sag Ja zu Jesus. Er ist wirklich liebenswert!

      Alles Gute,

      Klaus

      Antworten
  6. Susanne

    Ich habe Problem mit reden in der Gemeide mit ander und keiner ruft mich an und haben glaub immer zu den ander angerufen zu müssen quwasi ich zu den ander anrufen. Ich fülle mich das mein Herz in zwei steht und weine ich denke offt an das mir felt.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Liebe Susanne,

      es muss ja vielleicht nicht mal jemand aus der Gemeinde sein. Vielleicht hast Du eine näherstehende Person, die Du öfter treffen könntest … wo Du weißt, sie könnte auch mit Dir gemeinsam beten oder Du spricht einfach erstmal allein mit Gott über das was Dich beschäftigt. Wer weiß, vielleicht kommt Dir ja dann eine bestimmte Person in den Sinn, der Du Dich anvertrauen könntest. Vielleicht ist das aber auch gar nicht dran …

      Ich bete für Dich!

      Alles Liebe.
      Mandy

      Antworten
  7. Detlef

    Dachte ich auch, aber gerade weil es so lief, fand ich Gott WIEDER, denn ich hätte alles Verloren, meine Firma, meine Musik, mein Leben wie es einmal war, sogar meine Muter die ich schon fast hasste. Dann fand ich Jesus wieder, der nur gesagt hat, “komm….” (Petrus und Jesus auf dem Wasser gehend) und ich habe verstanden und mein Leben beginnt wieder, aber 30 Jahre fehlen

    Antworten
    1. andrea

      immeen lg arhin hast dich wieder aufgerafft und was geschafft was nicht jeder schaft find das super . und was sind materielle werte gegen ein leben

      Antworten
  8. xyz

    Hallo,

    ich gehöre auch zu denen, die diesen "Schmerz" mit sich herumtragen. Ich habe viel über meine Erlebnisse geredet, doch niemand wollte es hören oder wahrhaben. So habe ich vor einiger Zeit beschlossen zu schweigen und mich nicht mehr auf Menschen, die angeblich zu mir stehen und sich ja angeblich kümmern wollten, zu verlassen! Ich habe entschieden mich nur noch auf Gott zu verlassen – und – oh Wunder – damit fahre ich am allerbesten! Das macht den Schmerz und das, was ich erlebt habe nicht ungeschehen, aber es gibt Hoffnung, dass irgendwann auch nochmal etwas Besseres für mich kommt, dass alles "wett" macht, was ich in dieser Welt an "Ungerechtigkeiten" und "Unarten" erlebt habe!

    Antworten
    1. ABC

      Lieber XYZ,
      ich danke dir für deine erbaullichen Worte, du sprichst mir aus der Seele.
      Ja, diese Hoffnung ist es, dass sich alles zum Besten wendet, die Gott lieben,
      egal was geschehen ist, wie die Umstände sind, das Alte ist vergangen.
      Wir bekommen eine emotionale Distanz zum Geschehen(en) wenn wir uns von ganzem Herzen auf den Herrn verlassen und können so vergeben und heilen.

      Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern von ganzem Herzen auf den Herrn.(Sprüche 3:5)

      Danke Mandy, für diesen wichtigen Blogartikel !

      Antworten
  9. Ilse

    hallo,

    ich möchte kurz mitteilen, das ich auch missbrauchte und überlebende in sehr vielen bereichen bin und der herr hat mich schon aus vielen süchten befreit, aus 20 jahre langen panikattacken und angst-zuständen, medikamenten  und alkoholabhängigkeit, zigaretttensucht.  preis den herrn.

    leide aber noch an esssucht und habe vor ,noch eine traumatherapie zu machen , denn von kleinkind an wurde ich sexuell missbraucht und auch mordversuche verübt.

     

    nun, seid jahren helfe ich am telefon menschen, die auch nur bruchstückhaft funktionieren und mittlererweile habe ich mit meinen eine kleine kreativwerkstatt für solche menschen gegründet.

    leider reicht unser geld nicht,um unsere  werkstatt weiter zu führen.

    wir versuchen menschen zu helfen, die auch gar niemanden mehr haben, genauso isoliert und alleine sind wir wir.    von diesem ganz normalen/ ??,haben wir fast niemand…

     

    Im Bereich von Therapeuten habe ich  ganz viele diagnosen,   borderline-anteile,adhs-anteile,

    bipolare-Erkrankung- Essstörung- …Erschöpfungsdedpris.

    Ich war bei dr.arne elsen udn der bekam von gott , das  ich wie phönix aus der Asche aufsteigen und das sprüre ich,aber dennoch funktiioniere ich nur bruchstückhaft  und verstecke mich vor den n o r m a l o s…    Bitte bete für mich,das Jesus mich weiter rauszieht….danke im voraus. ilse

    Antworten
  10. Sylvia

    Es gibt Dinge, über die kann man nicht reden – zumindest nicht mit Menschen. So ging es mir zumindest. Aber Gott möchte, obwohl er schon alles weiß, daß wir mit ihm über alles reden. Ich bin schon lange ein Kind Gottes und habe trotzdem sehr oft Probleme, Dinge anzusprechen. Aus der Erfahrung heraus kann ich aber sagen, daß das Aussprechen von "schlimmen Dingen" (ich weiß nicht, wie ich's besser sagen soll) vor Gott eine große Erleichterung mit sich bringt. Und eines weiß ich ganz sicher: Gott plaudert nichts aus, was man ihm im Vertrauen gesagt hat. Das ist der große Unterschied zu uns Menschen, weshalb sicher auch soviele sich niemandem anvertrauen. Gott liebt uns und nimmt uns liebevoll unter seine Fittiche, wenn wir uns ihm anvertrauen. Habt Mut. Gott hört und antwortet auch.

    Antworten
  11. Tine

    Ich sitze hier und mir kommen die Tränen, nachdem ich bis hierher gelesen habe… würde am liebsten jedem, der mag, eine Umarmung anbieten…
    Bin selbst jemand, der zumindest emotionalen Missbrauch erlebt hat. Durch Therapie und Seelsorge hab ich gelernt, mit meinen dunklen Seiten umzugehen. Bin froh, Gott zu können und zu wissen, dass er es aushält, wenn ich ihm den ganzen Mist an den Hals schreie, wenn ich grad nicht mehr weiter weiß.
    Heute lebe ich mit einem Mann, der ebenfalls Missbrauch erleben musste und viele Einschränkungen hat, mit denen auch ich klarkommen muss. Trotzdem bin ich Gott dankbar für unsere Beziehung, ich habe so viel gelernt durch ihn/ IHN….
    Danke Mandy für deine Worte, die hast du mit Gott durchgerungen, oder?
    Danke allen, die den Mut fassen, hier was zu schreiben. Ich denke an Euch und bete mit.

    Ach so: darüber reden…. meine Erfahrung: nur, wenn du spürst, dass es dran ist, dein Gegenüber verlässlich und es dir Erleichterung verschaffen könnte. Und dann nicht enttäuscht sein, wenn es mal wieder so ist, dass man dich doch nicht versteht. Das kommt unter Menschen und bei diesem Thema leider häufiger vor als das Gegenteil.
    Aber BIG DADDY versteht dich IMMER!

    Alles Liebe Euch allen!
    Tine

     

    Antworten
  12. Amy

    Ich schleppe seit 6 Jahren eine Trauer mit mit rum, und als ich endlich angefangen hab, mit einer sehr guten Freundin darüber zu reden, die jetzt auch dafür betet, habe ich endlich das Gefühl die Trauer loszuwerden! Wenn wir Sachen aussprechen, hat das Macht!!! Wir müssen uns jeden Tag aktiv dafür entscheiden, unser Leben Jesus ganz zu geben, und müssen uns gegen die schlimmen Sachen entscheiden- ich war viel zu lange passiv und dachte "Jesus wirds schon machen"- macht er ja auch, aber wir müssen uns einfach auch selbst entscheiden, glücklich zu leben und Satan aus unserem Leben zu kicken! Toller Beitrag Mandy, danke für deine Arbeit. 

    Antworten
  13. Anonymous

    hallo…

    ich finde deinen Beitrag gut, ich weiß wovon du sprichst! Habe selber viele dunkle Jahre erlebt, aber indem ich Gott wirklich gesucht habe, bin ich auf dem Weg in die Freiheit, ein tolles Gefühl!

    Wer sucht der findet!!!!! IHN!

    Ehre seit Gott ewig!!!!

    lg

    Antworten
  14. Heidi

    Danke für diesen Beitrag/ Block, deine Ermutigung, Hilfe, Gebet für uns/alle Betroffenen! Der HERR segne dich dafür.

    Antworten
  15. Helke

    Danke liebe Mandy!

    Mit Deinen Postings ,Deinem Chip und Deinem Blog bist du wie ein Engel in Menschengestalt ,den Menschen vom Himmel geschickt, Sie , für Gottes und Jesu Botschaft und Realpräsenz zu öffnen,ein Tor aufzustoßen…..

    ” Du bist unendlich geliebt”!

    Antworten
  16. @nke

    Liebe Mandy,

    habe dein Leben im Buch "irgend was muss dran sein" gelesen, bin stolz auf dich und deinen Weg. Ja, dieser Artikel ist sehr wichtig… du hast die Fähigkeit Narben zu öffnen und eitrige Zähne zu ziehen… wie Jesus, er hat die Dämonen ausgetrieben und wir können es in seinem Namen!

    PS(alm)  73, 28 Gott nahe zu sein (dank Jesus) ist unser Glück.

    Ich weiss meine scherzvolle Erfahrung wollte Gott niemals, aber durch unseren Heiland Jesus und wertvollen Menschen wurde mittels professioneller Vergebung daraus unendliche Liebe! Habt Mut!

    Antworten
  17. betroffen

    Danke, Mandy, für Deinen Beitrag.

    Je mehr ich mich Jesus öffnete, um so mehr habe ich Heilung erfahren.

    Jesus sagte der Schwester Faustina: ""Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“  (Tb.699)

     

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  18. Mandy Artikelautor

    Ihr Lieben, vielen Dank für jeden einzelnen Kommentar – erschreckend wieviele Menschen grausames erleben mussten und auch heute noch erleben.

    Manchmal, wenn ich joggen gehe – am frühen Abend – dann sehe ich überall an den Fenstern in den  Häusern Licht brennen und denke mir "Wer weiß, was dadrin gerade abgeht?" und bete einfach nur, manchmal für ganz bestimmte Wohnungen. Wer auch immer darin wie lebt …

    Was mir ganz allgemein noch einfiel ist, dass unausgesprochener seelischer Schmerz oft noch schwerer zu ertragen ist, als wenn man einmal den Mut fasst und Gott oder einem Menschen alles erzählt – bei den meisten wirkt das wie ein Ventil, könnte ich mir vorstellen – Druck wird abgelassen.

    Vielleicht ist es auch ein sinnvoller Tipp, sich eine Liste zu schreiben und all die Erfahrungen aufzuschreiben, unter denen man noch leidet und Gott dann jede einzelne vorzulesen und ihn um Hilfe bittet, den Verursachern vergeben zu können und diese Wunde im Herzen zu heilen.

    Gott hat die Macht JEDE Wunde zu heilen, uns wie mit einem Schutzmantel zu umgeben und ganz neu mit Power abzufüllen (Psalm 3,3; Psalm 28, 6-9; Psalm 71, 20-21, Philipper 4, 13 uvm.)

    Alles Liebe und viel Kraft!

    Mandy

    Antworten
    1. Anne

      ja, Mandy…damit hast du so recht…mir hat einmal eine Therapeutin gesagt, dass es eine ganze Menge Kraft kostet, diese Erlebnisse runterzudrücken, unter Verschluss zu halten, und wenn wir sie erstmal nur Gott anvertrauen, weil wir sonst keinem vertrauen oder wie du sagst, sie auf ein Blatt Papier schreiben, wir der Druck schon weniger und er kostet nicht so viel Lebenskraft und wirkt wie ein befreiendes Ventil…das wünsche ich euch allen…mir ist es so gegangen…versucht es einmal

      alles Liebe Anne

      Antworten
  19. Jörg Bauer

    Liebe Mandy!

    Wir alle haben Angst vor Ablehnung, Einsamkeit und Lieblosigkeit. In der Welt, manchmal direkt in der eigenen Familie, bleibt es leider nicht aus, daß wir manchmal so etwas hautnah erfahren müssen. Selbst so manche Freundschaften, oder auch Ehen leiden darunter oder enden sogar mitunter unerfreulich und bitter. Selbst unter Christen gibt es Missstimmungen, Eitelkeiten, verletzende Gefühle und aufgesetzte Oberflächlichkeiten. Das schmerzt und erschrickt einen. Wir alle haben Angst vor Ablehnung, Einsamkeit und Lieblosigkeit. In der Welt, manchmal direkt in der eigenen Familie, bleibt es leider nicht aus, daß wir manchmal so etwas hautnah erfahren müssen. Selbst so manche Freundschaften, oder auch Ehen leiden darunter oder enden sogar mitunter unerfreulich und bitter. Selbst unter Christen gibt es Mißstimmungen, Eitelkeiten, verletzende Gefühle und aufgesetzte Oberflächlichkeiten. Das schmerzt und erschrickt einen. Die Bibel sagt, daß in der letzten Zeit die Ungerechtigkeiten überhand nehmen werden und dadurch die Liebe in vielen erkalten wird (Matthäus 24,12). Nicht wenige Christen werden sich dann enttäuscht zurück ziehen. Sie werden innerlich den Rolladen herunterziehen und sich eine Mauer um ihr Herz bauen um weitere Verletzungen zu verhindern. Die Erfahrungen in deiner eigenen Welt haben dich vielleicht gelehrt, wenn man sich zu sehr öffnet und sein Herz nicht verschließt, dies oft mit Schmerz, Unverständnis, Spott und Kälte beantwortet wird? Du hast daher für dich beschlossen, dich nicht mehr ärgern zu müssen oder ständig Erklärungen abzugeben wie es dir geht!? Du denkst, das interessiert sowieso niemanden wirklich. Wie es in deinem Herzen aussieht, geht nun niemanden mehr etwas an! Kennst du das? Aufgesetzte Fröhlichkeit ist dir zuwider geworden und es scheint so, daß du es als Christ irgendwie nicht mehr bringst? Hattest du schon solche Eingebungen und Meinungen über dich selbst und auch andere? Lass dir sagen, daß Gott mit dir leidet (Hebräer 4, 15-16). Alles was dich je betroffen hat und auch in Zukunft noch umhertreiben wird, weiß und sieht dein himmlischer Vater. Gott macht dein Problem zu seinem Problem. Die Härten deines Lebens gefallen Gott ebenfalls nicht, aber sie sind nie sinnlos. Auch wenn du so manches selbst verschuldet haben solltest.

    Gott steht darüber und will dir helfen! Selbst wenn alle anderen Menschen sich von dir abwenden würden (was ja so nicht stimmt) würde es Gottes Nähe und Treue zu dir nicht verhindern. Du bist ihm absolut nicht egal sondern auch in all deiner Trauer, Unvollkommenheit, Angst, Verbitterung und Einsamkeit der feste Grund seiner Liebe. Gott kennt dein Herz – besser als du es selbst kennst (Jeremia 17,10). Gott weiß, daß Menschen untereinander manchmal viel Kopfschütteln, Rücksichtslosigkeiten und Verletzungen auslösen und verursachen können. Jesus selbst musste das massiv so erleben und erleiden. Keiner war je so mißverstanden worden wie er. ER kam in sein Eigentum wurde aber nicht aufgenommen, sondern abgelehnt und verstoßen (Johannes 1,11). Gottes Wort sagt dir hier und heute, daß der ewige Gott seine Lust an dir hat und du sein Liebling bist! Egal wie es dir im Moment gerade geht und egal ob du dich für tauglich oder untauglich hälst ein Christ zu sein. Du bist es, denn es hängt nur von der Gnade des HERRN ab und du bist angenommen. Gott hat ''Ja'' zu dir gesagt und durch den Heiligen Geist Wohnung in dir genommen (Johannes 14,23). Gott reagiert auf deine Liebe, selbst auf deine Unfähigkeit dies auszudrücken (Römer 8,26) – hast du dir darüber schon einmal richtig Gedanken gemacht, was das bedeutet? Niemand ist dir so nahe wie Gott, noch nicht einmal du selbst. Gott verletzt dich nicht, ganz im Gegenteil. ER macht dein Herz fest und deine Wege gerade. ER bereitet alles so vor, daß du voran kommst (auch gerade bei Enttäuschungen). ER schenkt dir dadurch Erfahrungen und Tiefe und das führt zum Wachstum. So kannst du dann auch Glaubensgeschwistern und anderen Menschen in ihrem Leid eine echte Hilfe und ein Wegweiser sein. Erfahrungen und Trost im Leid machen uns zu wertvolleren Menschen für Gott und andere. Gott verändert deine Wahrnehmungen dadurch, daß ER dir sagt, daß du geliebt bist und alles was dich betrifft, immer zuerst an IHM vorbei muß. Alles wird gut – auch in deinem Leben! Warum? Weil Gott es so will und beschlossen hat (Römer 8,2).

    Gott segne dich!

     

    Jörg :-)

     

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  20. Annette

    Danke dass ihr alle so mutig seid, von dem Ganzen Missbrauch zu erzählen. Hatte auch sehr viele negative Erfahrungen mit Menschen in der Seelsorge gemacht, sodass ich fast keinen Mut mehr habe, über mich zu reden! Lasse deshalb meistens die Anderen reden und ich bleibe fast stumm, aus lauter Verletzungen!

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  21. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

    Liebe Annette, 

    das Gute ist, dass Gott Dir immer zuhört. Und dass er Deine Verletzungen heilen kann. Es kann sein, dass es Zeit braucht. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass es Zeit braucht. Aber je mehr Gott unsere Verletzungen heilt, desto mehr trauen wir uns auch wieder hinaus ins Leben und können ggf. neue Beziehungen knüpfen. Weil wir durch unsere eigene Heilung ganz andere Menschen an uns heranlassen und eher die ERKENNEN, die es wirklich gut mit uns meinen. 

    Gott liebt Dich und Gott kennt Deinen Schmerz. Und er ermutigt Dich, neu zu vertrauen. Du darfst aber einen Schritt nach dem anderen gehen. Behutsam! 

    Alles Liebe, Sandra 

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  22. Jörg Bauer

    Wer in sich selbst nichts Gutes sucht, der kann auch nicht enttäuscht werden, weil er nicht erwartet etwas entsprechendes zu finden. Ein Glaubensleben ist ein Leben der Überwindung. Wenn ich davon ausgehe, selbst etwas überwinden zu können, kann ich nur scheitern und verlieren. Wenn mein Glaubensleben in eine zwanghafte Selbstbeschäftigung ausartet, brauche ich irgendwann einen Psychiater, weil mir mein Leben mit Gott über den Kopf wächst. So etwas nennt man dann am Glauben ''Schiffbruch'' erleiden wie Paulus seinem Ziehsohn Timotheus schrieb: ''Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ihrer Kraft einen guten Kampf kämpfst und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. Das haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten'' (1. Timotheus 1, 18-19). Das passiert, wenn mir mein eigenes ICH den Blick auf den verherrlichten HERRN vernebelt. Ohne Gott können wir nur eines, und das ist sündigen! Leider wird auch unter Christen nicht selten eine ungesunde Beschäftigung mit sich selbst gelehrt, vermittelt, gefördert und auch provoziert. Da geht es dann um Temperamente, Selbstwertgefühle, Minderwertigkeitskomplexe, Wahrnehmungen, Vorurteile, Emotionen, Enttäuschungen und Lebensfrust. Wir sind als Menschen auf Erden immer in einer bestimmten Weise mit uns selbst beschäftigt – das lässt sich nicht immer vermeiden. Es geht aber nicht darum, sich selbst zu ignorieren oder gar unser Fleisch und Leben zu hassen, aber es geht darum zu lernen, wie das geht auf ''Jesus zu schauen''! Es also Gott zu überlassen uns durch seinen Geist im Leben, den Leiden, den Überwindungen, dem Wollen und Vollbringen Raum zu geben – durch den Glauben und das Vertrauen! Glaube ist eine feste Zuversicht, ein Vertrauen und ein Nichtzweifeln auf das, was man nicht sieht (Hebräer 11,1). Paulus schrieb den Korinthern: ''Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben'' (2. Korinther 5,4).

    Durch den ''Unterpfand der Erlösung'' (Epheser 1, 13-14) also den heiligen Geist, wissen wir, daß uns der fleischliche Mensch niemals in Gottes Nähe bringen kann. Wären wir davon überzeugt, daß dies doch möglich ist, wären wir nicht von neuem geboren, sondern würden davon ausgehen, daß das Fleisch im Reich Gottes eben doch nützlich ist (Johannes 6,63). Das ist es definitiv nicht! Und wo ist das Reich Gottes? Irgendwo weit weg in der Zukunft? Jesus sagte: ''Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man's beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch'' (Lukas 17, 20-21). Die Zeit spielt keine Rolle – Glaube ist jetzt, Reich Gottes ist jetzt, Ewigkeit ist jetzt! Wir müssen einsehen, daß wir Gott nur durch den Geist Christi in uns suchen und finden können (Johannes 4,24). Erst dann fangen wir an zu sehen, zu hören, zu begreifen und zu verstehen. Dann wird Gott in uns auch das Fleisch, die Welt, mein Ego und meine Angst überwinden. Nichts und niemand kann uns von Gott trennen, wenn wir es im Glauben erfassen, daß Jesus Christus im Evangelium für uns in allem DER Überwinder wurde. Auch wir selbst sind überwunden in IHM wie die Schrift deutlich sagt: ''Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?'' (1. Johannes 5,4-5). Wir haben uns quasi selbst überlebt durch den Erlöser und sind geistlich eine neue Kreatur – niemand kann uns von der Liebe Gottes scheiden – auch du dich selbst nicht (Römer 8, 35-37). Wir glauben nun nicht aus uns, sondern DURCH den Geist Gottes – wir wandeln im Glauben (Geist) und nicht im Schauen (Fleisch). Auf Jesus zu schauen bedeutet, sich bewusst zu werden, daß ER in allem der Weg zu Gott ist – nicht nur für die Erlösung, sondern auch für den Glauben und die Nachfolge, nicht ICH, sondern JESUS!

    Alles Liebe und Gute!

    Jörg :-)

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    1. Martina

      AMEN, Jörg !
      >>> wo ist das Reich Gottes? Irgendwo weit weg in der Zukunft?
      Jesus sagte: '
      'Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man's beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch'.'

      (Lukas 17, 20-21). Die Zeit spielt keine Rolle – Glaube ist jetzt, Reich Gottes ist jetzt, Ewigkeit ist jetzt!
      Wir müssen einsehen, daß wir Gott nur durch den Geist Christi in uns suchen und finden können (Johannes 4,24).
      Erst dann fangen wir an zu sehen, zu hören, zu begreifen und zu verstehen.
      Dann wird Gott in uns auch das Fleisch, die Welt, mein Ego und meine Angst überwinden. <<<

      Ja, so ist es. Wenn sich alles um mich und meine Befindlichkeiten dreht, dann leben wir aus dem Fleisch und nicht aus dem Geist GOTTES.

      GOTT sprach durch dich durch diesen Beitrag zu mir.
      Ihm sei Dank und Ehre!
       

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