Warum Weihnachten?

Die entscheidende Frage rund um Weihnachten lautet nicht, was da passiert ist oder wie, sondern warum?!


Warum um alles in der Welt musste Gott Jahrtausende, nachdem er Welt und Mensch geschaffen hatte, selbst als Mensch geboren werden und später stellvertretend für uns Menschen sterben?

 

Als Gott sich den Menschen ausdachte, da wusste er genau, was er tat.

Ganz schön krass, wenn man aus heutiger Perspektive bedenkt, was sich die Menschheit in ihrer Geschichte an unglaublichem Zeug geleistet hat! Wenn ich die Bibel lese, brauche ich allerdings nicht lange, um zu kapieren, dass sich Gott durchaus vorher bewusst war, was er sich mit uns einbrockt.

 

Fakt ist: 

– er wollte, dass wir ihm ähnlich sind
– er wollte, dass wir denken können
– er wollte, dass wir über einen freien Willen verfügen
– er wollte, dass wir lieben

 

Wahre Liebe geschieht freiwillig – ohne freien Willen könnten wir uns nicht entscheiden (Gott) zu lieben. Dann wäre diese Liebe maschinell, einprogrammiert – es wäre keine echte Liebe, wie sie sich Gott vorstellt.

Liebe ist nicht nur ein wichtiger Teil unseres Lebens, sondern der Wichtigste überhaupt! 


Als Gott Adam und Eva ins Paradies gesetzt hatte, hatten sie all die Fähigkeiten, die Gott wichtig sind: Die Fähigkeit zu denken und zu lieben und den freien Willen. Neugierde war auch dabei … Der Rest ist Geschichte. Das Paradies leider auch.


Trotz Gottes Tipp, an ihm dran zu bleiben, hat der Mensch versucht, seinen eigenen Kopf durchzusetzen und wollte alleine klar kommen. 

Und so verhält sich der Mensch bis heute. Er freut sich, wenn er Chef sein kann und selbstständig bestimmen kann, wo der Hase langläuft. Der Mensch sieht sich gern als Maßstab allen Seins und ist gern der Dreh- und Angelpunkt aller Entscheidungen und Handlungen.

Gott wusste, dass das so kommt. Von Anfang an. Und er wusste, dass das verheerend endet, wenn er nicht eine Lösung bietet, die dem Menschen ermöglichen kann, umzukehren.

Aber die Lage ist vertrackter, als man so auf den ersten Blick denkt. Der Mensch hat sich entschieden, Gott den Rücken zuzukehren. Eine fatale Entscheidung. Denn wer sich von der Quelle seines Lebens abwendet, landet unweigerlich im Tod. Ein Zurück gibt's nicht. Es sei denn …

 

Und genau hier kommt Gottes genialer Erlösungsplan zum Einsatz!

Dieser Plan sieht vor, dass der Mensch nur erlöst werden kann, wenn jemand an seiner statt stirbt, der ohne Sünde ist:  So ist das Prinzip, das Gott von Anfang an festgelegt hat.

Das Wort "Sünde" ist nicht nur eine Tat, sondern bezeichnet vielmehr den Zustand, von Gott getrennt zu sein!


Gott ist zwar ohne Sünde, kann aber nicht sterben, weil er Gott ist. Es sei denn, er würde zum Menschen.  

Genau das geschieht an Weihnachten: Gott wird in Jesus zum Menschen. Zu einem Menschen aus Fleisch und Blut, der denken und lieben kann, über einen freien Willen verfügt. Und der sterben kann.


Sterben ist Ostern. Als Mensch geboren werden ist Weihnachten. 

 


Danke Gott für diese mega krasse Tat!

 

Deine Mandy

 

 

Text: Etwas umgeschrieben, Zeug hinzugefügt von Theo Lehmann und Jörg Swoboda – Lass dich überraschen …

 


Wer schreibt diesen Blog und warum? – Das erfährst Du, wenn Du HIER klickst
Kann ich Dich und Deine Blog-Arbeit unterstützen? Ja, dass ist möglich, dazu HIER klicken. Ich danke Dir von Herzen!

Dieser Beitrag wurde am 14. Dezember 2013 veröffentlicht.

18 Gedanken zu „Warum Weihnachten?

  1. Micael

    Schalom und guten Tag Mandy und alle Ihr, die Ihr das hier lest;

    es ist einfach megagenial, dass der L E B E N D I G E  GOTT, der Schöpfer und erhalter ALLEN Lebens, sich persönlich bekannt und erfahrbar macht über eine Lebensbeziehung zu Seinem mutigen Sohn Jesus Christus.

    ER wird Mensch in Jesus Christus…………..einer wie wir – doch OHNE unseren Wesenszug der Sünde – Er macht sich schwach, klein, angreifbar. ER legt die Göttlichkeit ab, um so zu leben, wie wir leben. Um so zu fühlen , wie wir fühlen, um denselben Herausforderungen ausgesetzt zu sein, wie wir Menschen es sind.

    Und ER nimmt die Gottestrennung, die wir durch unser sündhaftes Wesen IN uns tragen, auf SICH, damit wir IN IHM zur Gerechtigkeit Gottes werden können. Wenn wir das erleben, wow…………..einfach das allerbeste was einem Menschen geschenkt werden kann. Nun sind wir vor IHM passabel, ideal, völlig übereinstimmend gemacht.

     

    Allein aus Glauben, allein aus Seiner unendlichen Gnade, allein durch Sein ewiges Wort, das Wahrheit ist……………..Danke schön, vielen vielen Dank mein HERR und mein Gott Jesus mein Christus!

     

    Antworten
  2. Helga

    Zu schwierig für mich und zu konstruiert. Kann ich nicht nachvollziehen. Man möchte eben eine Erklärung bereit halten und denkt sich etwas aus. Aber heißt es nicht: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken? Wir müssen nicht alles verstehen und erklären wollen. Was wissen wir schon über Gottes Pläne.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Das was Gott da abgezogen hat mit Mensch werden usw. hat wirklich was von Science-Fiction.

      Hinter der ganzen Schöpfungsgeschichte steckt ein sehr kluger Kopf dahinter. Gott ist ein Planer- und Entwicklertyp. Sehr faszinierend und deutlich wird mir das, wenn ich mir all diese kleinen Lebewesen angucke … die leben, die funktionieren … diese kleinen Körpern sind, wenn man so will hochtechnische, Computer. Vom menschlichen Gehirn und der Entwicklung des Menschen mal völlig abgesehen.

      Die Geschichte mit Jesus klingt sehr abgefahren, beinah unbegreiflich. Aber was willste machen? Gut, dass wir konstruierten Menschen nicht alles kapieren müssen, was Gott sich so ausdenkt. ;-)

      Antworten
    2. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

      Hallo Helga, 

      wieso konstruiert? Es entspricht absolut dem, was Paulus den Ephesern geschrieben hat:

      4 Schon vor Erschaffung der Welt hat Gott uns aus Liebe dazu bestimmt, vor ihm heilig zu sein und befreit von Schuld. 

      5 Von Anfang an war es sein unveränderlicher Plan, uns durch Jesus Christus als seine Kinder aufzunehmen, und an diesem Beschluss hatte er viel Freude. (Eph 1, 4+5)

       

       

      In Johannes macht Jesus deutlich wie wichtig es ist, sowohl den einzig wahren Gott zu erkennen, als auch ihn selbst:

       

      3 Und das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast. 

      4 Ich habe dich hier auf Erden verherrlicht, indem ich alles tat, was du mir aufgetragen hast. 

      5 Und nun, Vater, verherrliche mich mit der Herrlichkeit, die wir schon teilten, ehe die Welt erschaffen wurde. (Joh 17, 3-5)

       

       

      Bevor Jesus als Mensch auf die Erde kam, teilte er schon die Herrlichkeit mit seinem Vater – und dieselbe Einigkeit die sie verbindet, soll auch seine Nachfolger verbinden:

       

      11 Jetzt verlasse ich die Welt; ich lasse sie zurück in der Welt und komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind. (Vers 11)

       

      Menschen haben Bücher damit gefüllt in dem Versuch diese Vater/Sohn-Kiste zu erklären, dabei ist es nirgendwo leicher verständlich geschrieben, als in Gottes Wort.  :-D

       

      Und dem gibt es rein garnichts hinzuzufügen.

       

      LG Ulli

      Antworten
    3. Michael

      Hallo Helga,

      eine große Hürde von uns Menschen in Bezug auf einen für unseren Verstand unfassbaren GOTT ist eben unser begrenztes Fassungsvermögen unseres Verstandes. Wir denken zu kompiziert und meinen dabei noch besonders schlau zu sein. GOTT selbst WILL erfahren werden, ER hat den einzigen Weg eröffnet, wie WIR mit IHM in eine erfahrbare Beziehung kommen. Und dieser Weg ist gleichsam ganz einfach; jedes Kind kann diesen erfassen, weil es ebnen ein Kind ist und über einfaches, kindliches Denken verfügt. "Wenn ihr nicht seid wie die Kinder……könnt ihr Gottes Reich nicht einmal wahrnehmen!" sagt Jesus darüber. Je gebildeter wir uns sehen, desto mehr versuchen wir ÜBER den Verstand zu ergreifen, was aber nur im Geist ergriffen werden kann.

      GOTT ist Geist und WER IHN wahrnehmen will, kann IHN NUR über den Geist wahrnehmen. Dazu braucht es vorab die Erklärung, dass wir IN UNSEREM GEIST (nicht im Verstand, nicht im Gefühl, nicht im Körper) erst einmal NEU gemacht werden müssen. Das hat GOTT selbst geregelt, indem ER uns durch einfaches kindliches Glauben einen NEUEN Geist in unser INNERSTES Sein geben möchte. Das Wort Gottes nennt das eine zwingend notwendige NEUE Geburt (im Geist oder auch im Wasser und im Geist. Wasser steht für das Wort Gottes, es sprechen und hören wirkt Glauben im Menschen, durch beginnenden Glauben kann eine "ICH WILL JESUS" – Haltung kommen und durch das Ausdrücken dieses freien Willens kann der Heilige Geist Gottes auf freier Willensbasis diesen Geist im wollenden Menschen gänzlich NEU schaffen.)!

       

      Entscheidend ist eben der freie Wille. GOTT hat IN Jesus zu dir "JA ICH WILL DICH HELGA" gesagt. Du hast den freien Willen zu sagen: "JA GOTT ICH WILL DICH AUCH!" Wie bei einer Hochzeit von Mann und Frau, dasselbe Prinzig………im Prinzip. Ja zu Jesus eröffnet die Beziehung und der gemeinsame Lebensweg beginnt!

      Laß Dich darauf ein und lerne IHN IN Jesus Christus zu erleben. Jeden Tag in allen Umständen. Es ist das beglückenste, das Du je erfahren könntest. Setz nicht auf Deinen Verstand, sondern lerne Gott im Geist zu vertrauen! ER wird Dich in rechter Weise durchtragen…………….bis zum Ziel!

       

       

      Antworten
  3. Fabian

    "Wahre Liebe geschieht freiwillig" Ganz genau. Nur warum Gott alles daran setzt dieses Gefühl zu nichte zu machen ist mir ein Rätsel. Wenn er schon möchte dass die Leute freiwillig an ihn glauben, ihn lieben, dann frage ich mich, warum er einigen wenigen die Möglichkeit dazu gibt. Gebte erhört, einfach da ist. Bei so vielen anderen nicht. Wenn Gott so da wäre, wie das hier immer steht, dann könnte wohl kaum jemand ihm "den Rücken kehren". Dazu würde es überhaupt nicht kommen können, wenn jeder Gott spüren und erleben könnte, im Guten. Ich für meinen Teil hätte mich gefreut, mein Leben mit Gott zu verbringen, daran zu glauben und zu handeln. Gott hats aber lieber gesehen, dass man traurig und verbittert ist. Da entscheidet man sich dann auch wirklich freiwillig bei Gott zu sein. Also mal ehrlich, an Bibel, Gott, Glauben, Gebet, Weihnachten und Ostern ist doch echt nichts dran.

    Antworten
    1. Kerstin

      Was Du da schreibst, macht mich nachdenklich, Fabian. Denn wenn du von Glauben und Gott redest, sprichst du im "hätte und könnte, würde", was mir sagt, dass du es nicht zugelassen,also getan, hast sondern immer in Frage gestellt hast. Wie denkst du kann Gott bei dir einziehen, wenn Du ihm garnicht wirklich die Tür aufmachst? Glaube, Liebe und Hoffnung hat auch viel mit Geduld zu tun…hast Du die? Ich sage Dir, ich habe als 11 Jährige um etwas inständig gebetet, dass mir mit 38 erfüllt wurde-(hatte ich gar nicht mehr daran gedacht)…als ich das erkannte(durchschaute), dass das SEINE Antwort auf mein Gebet war, war ich sowas von baff – zumal ich es zu dem Zeitpunkt so garnicht gebrauchen konnte, garnicht mehr "haben" wollte)…. Traurige und verbitterte Phasen gibt es immer wieder, nur ich habe erkannt, erstmal zu probieren, selbst etwas dagegen zu tun und nicht die Schuld daran anderen und schon garnicht dem Herrn zuzuschieben…er hat mir Augen gegeben zu sehen, den Verstand und Herz, mach was draus…nimm es als Hilfe zu Selbsthilfe und mach ihm die Türen weit auf…geh ihm entgegen…versuchs nochmal! Gottes Segen dafür!

      Antworten
      1. Fabian

        "Hätte und Könnte" gibt es bei mir noch nicht so lang. Ich habe an Gott geglaubt. Ich habe auch in richtig schweren Phasen, so wie im Moment, die Tür noch nie zugeschlagen. Aber diese traurigen Phasen, die bei dir und anderen wohl eher die Ausnahme sind, sind bei mir scheinbar die Regel. Aber dann kann ich mir ja jetzt Hoffnung machen, dass es in 20-30 Jahren mal besser werden kann. Dann braucht man das zwar nicht mehr, weil man sich zu sehr an den ganzen Mist gewöhnt hat, aber Gott ist dann ja wenigstens fein raus. Ich weiß nicht, ob du das kennst, wie es sich wohl anfühlen muss, immer schon daran geglaubt zu haben, dann zu merken, dass nichts daran ist, aber lesen zu können, wie andere tolle Dinge erfahren. TJa dann weiß man eben, wie wertvoll man ist. Irgendwann bleibt halt nichts mehr übrig, warum man noch glauben kann. Aber genau das ist diesem Gott ja auch egal. Also warum es nochmal versuch, und vor allem womit und wie?

        Antworten
        1. Michael

          Hallo Fabian,

          wenn ich Deine Worte hier lese, so möchte ich Dir zurufen………………….ändere Deine Denkweise und kehr ganz bewußt um zu Deinem HERRN Jesus Christus.Wieso die Denkweise ändern? Weil Du logischerweise menschlich denkst, ja gar nicht anders Deine Situationen erfassen kannst, als Du es eben tust. Dein Denken beeinflußt Deine Gefühle und die scheinen eben eher destruktiv zu sein.

          Mit Jesus geht das anders……………Du bittest nicht um etwas und wartest dann, bis du es siehst, anfassen kannst oder es eben fühlst…..warum?………weil eben das menschlich ist!

          Bei Jesus und vor allem MIT Jesus (IN Jesus) lebst und fühlst du in Deinen jeweiligen Situationen………….dann schaust du ganz bewußt und willentlich auf Gottes Wort………….was sagt es zum Thema (z. B. Traurigkeit, Freude oder was eben gerade Deine Gefühle ausmacht)……..und nun nimmst du DAS  Wort Gottes und sprichst es aus…………..hörbar………..bewußt!

          Beispiel: Du hast gerade Ärger auf der Arbeit, Dein Chef macht dich ungerechtfertigterweise an. Du bist sauer, enttäuscht, traurig. Deine Gedanken sagen Dir: "immer ich, warum passieren mir immer diese doofen Dinge, wo ist Gott denn jetzt, um mir Hilfe zu sein?"

          Du kannst dich nun also entscheiden, welche Haltung nimmst du zu der Situation ein, dass dein Chef sich eben mal Dir gegenüber daneben benommen hat. Wenn Du MIT Jesus lebst, Dir bewußt wirst, wer ER ist und wer DU IN IHM bist (weil Du IHN ganz bewußt in Deinem Leben willst, IHN aufgenommen hast), dann kannst und darfst Du im Sieg regieren. Du entscheidest also nun und sprichst zu dir selbst und mit Deinem HERRN Jesus: " nein HERR ich werde nicht traurig sein. Ich werde fröhlich sein, denn du bist meine Freude. Du sagst in deinem Wort, ich bin zum Sieg freigesetzt, den Du auch für mich in dieser Welt errungen hast. Ich lasse mir diesen Sieg nicht rauben, von niemanden. HERR Du sagst ich solle meine Feinde lieben und segnen. Ich bin von Dir gesegnet und zum Segen für andere gesetzt. Ich segne meinen Chef Herrn X. in Deinem Namen und ich spreche ihm gute Gedanken zu. Danke HERR dass Du meinen Chef so lieb hast wie mich selbst. Danke HERR dass Du auch IHN erreichen willst, damit er Deinen Sohn Jesus kennenlernen kann. Danke für meine Freude, die größer ist als meine Traurigkeit. Freude erfüllt mich jetzt und ich werde den Tag in Freude erleben. Amen."

          Persönliche Anmerkung: ein Leben im Glauben IN Jesus Christus lebt aus dem Wort Gottes und nicht aus den sichtbaren Umständen und den gefühlten Gefühlen. Darum sagt uns der HERR: "laßt das Wort Gottes reichlich IN euch wohnen."

          Aber last not least sind diese gutgemeinten Ratschläge natürlich beruhend auf Lernerfahrungen und die brauchen Zzeit und erlebte Umstände.Schau mal unter youtube nach Conrad Gille. Der hat es ergriffen und erklärt in verschiedenen Videobotschaften, wie das Leben im Glauben IN Jesus gelebt wird. Oder lebe weiter in Anklage und falscher Information was Jesus und Gott betrifft.                                                Michael

          Antworten
        2. Tine

          Hallo Fabian, schön, dass du noch vorbeischaust  hier <3

          Ja, es kann manchmal wirklich lange dauern, bis etwas geschieht. Habe das ganz ähnlich erlebt wie Kerstin. Als ich 38 wurde, wurde ein Gebet aus meiner Jugendzeit erhört bzw. ein Wunsch erfüllt, den ich damals hatte. War schon krass. Hatte vorher völlig damit abgeschlossen und meinte, ich würde nicht mehr heiraten. Und dann kam der Mann, den ich mir als Teenie gewünscht hatte….

          Und jetzt stecke ich – gemeinsam mit diesem Mann – in einer Lebensphase, wo ich manchmal kaum noch aus und ein weiß…. ich will das hier nicht näher ausführen, wenn du magst, schreib mir unter kerstinackerfrau@web.de
          6 Jahre geht das jetzt schon, bald werden es 7 sein…. ich frage mich manchmal, wann Gott endlich eingreifen wird, vor allem dann, wenn der Alltag schier unerträglich wird, ich keine Hoffnung mehr habe, dass es nochmal besser wird.
          Und dann kommt wieder etwas, was wie ein kleines Irrlicht vor mir auftaucht, und ich frage mich: was willst du mir damit sagen, Gott….?  Manchmal bin ich wütend, traurig, verzweifelt, und manchmal schenkt Gott mir einen Menschen der versteht… es gibt leider nur sehr wenige davon, die meisten sagen mir: "Deine Story ist mir zu heavy, hör auf"…oder: "Wenn du wirklich und ganz echt an Gott glauben würdest, dann hätte Gott dich schon längst aus dem allen herausgeholt.." oder ähnliche Dinge, die mich verletzen….. aber es gibt manchmal auch andere… die es stehenlassen, zuhören, mitfühlen, mitglauben, für mich an der Liebe Gottes festhalten, wenn ich gerade nicht mehr kann.

          Du weißt ja, dass dein Name hier auf meinem Schreibtisch liegt. Ich denke immer an dich und bete, wenn ich ihn sehe. Ich möchte für dich daran festhalten, dass dein Weg mit Gott, den du schon gegangen bist bis hierher, noch nicht zu Ende ist. Ob du's heute schon glauben und sehen kannst oder nicht, Fabian.

          Wenn du magst, fühl dich virtuell umärmelt
          von Tine

          Antworten
          1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Ulrike

            Liebe Tine,

            ja…wenn wir immer alles verstehen würden was geschieht, das wäre sehr praktisch, woll? ;-) 

            Ganz ehrlich…ich versteh´ in meinem Leben auch grade nur “Bahnhof”…und manchmal passiert es mir sogar, dass ich daran zweifele so wie ich bin, wirklich für Gott in Ordnung zu sein. Aber dann fällt mir wieder ein, dass seine Gnade auch für mich und meine Macken reicht und so ist auch gleich wieder die Herzensgewisseheit da, geliebt zu sein.

            Und dann merke ich, dass nichts für mich mehr zählt als das und ich alles aushalten werde, solange ich nur diese Liebe habe.

            Ich bete für dich, liebe Tine…und schließe mich auch deinen Gebeten für Fabian an.

            LG Ulli

             

             

             

             

            Antworten
          2. Fabian

            Ich muss hier so Antworten, weil ich auf den letzten Kommentar nicht antworten kann. Es ist ja alles super nett von euch. Nur glaubt mir, es wird nichts bringen. Es kann ja sein, dass von euch auch mal ein Gebet erhört wird, bei mir ist das aber sicher niht der Fall. So wird es auch bei positiv gemeinten Gebeten eines anderen für mich sein. Ich weiß es sicher. Also macht euch bitte nicht diese viele Mühe. Falls es da so was wie einen Gott gibt, dann interessiert so einer wie ich den nicht, das weiß ich mitlerweile ganz genau. Ich hab Gott eben noch nie gereicht und daran wir sich auch nie was ändern. Habt vielen Dank, aber es ist vergebliche Mühe.

            Antworten
  4. Cornelia

    Warum ich in diesen jahr erst-recht-weihnachten feier? Weil Gott für mich seinen Sohn gesand hat, weil es Krankheiten wie Krebs gibt weil Gott meine schmerzen sieht und meine Tränen Trocknet

    Antworten
  5. Koreen

    " Sterben ist Ostern. Als Mensch geboren werden ist Weihnachten." Genial! Manchmal triffst du mit nur einem einzigen Satz voll ins Schwarze! Ich finde deinen Blog ganz große klasse. Ich hab auch einen. Gleiches Thema, viel weniger Blogeinträge, aber hoffentlich auch ein Zeugnis: ichundjesus.blogspot.de :)

    Antworten
  6. Junta Monika Triebe

    Guten Abend!   "total zufällig" bin ich heute, ein Jahr später etwa, auf Eure Überlegungen gestossen. Danke, lieber Gott, für Deine "Zufälle". Mit den gleichen Fragen nach der Wahrheit habe ich mich auch herumgeschlagen bis ich in meinen Dreißigern "Zeit" hatte, schwer depressiv darüber zu werden. Ich war nicht einfach genug, an einen überlieferten Gott einfach zu glauben. Sieben Jahre habe ich gebraucht , um unterstützt von vielem einschlägigen Geschriebenem aber vor allem von meiner Familie, die  diesem Trauerkloss keinen einzigen Vorwurf machte, um mein ganzes Gehirn buchstäblich umzudrehen und zu genesen. Ein Beispiel: ich liebe die Natur und mußte in der Stadt wohnen. Vor dem Haus stand eine einzige Kiefer. Da, war sie ja die Natur. Immer schon gewesen! Und ich begriff an der Autobusstation wartend, dass dieser Regen, dieses Novembergewölk nichts als Natur sind. Ich hatte endlich verstanden, dass nur mein Augenmerk fehlgeleitet war. Wie sehr hat mein Herz sich dann erfrischt, als es die gleiche Not bei meinen Nächsten sah und es mir immer öfter gelang, nicht zu verurteilen, sondern aus eigener Erfahrung zu verstehen, dass unsere Sichtweise uns glücklich oder un- glücklich macht. Ich hatte wirklich den Sinn meines Lebens gefunden. Als mir dann zur rechten Zeit der "Kurs in Wundern" in einer schwierigen Lebenssituation in die Hände kam, bedeutete das, 12 Jahre lang von diesem "Kurs" begleitet und in schwieriger Partnerschaft durch ausdauernde Neurose in Theorie und Praxis die wahre Lehre Christi aufzunehmen …… und endlich zu begreifen, dass ich und damit alle anderen vollkommen frei von Schuld sind. Es wurde klar, dass mein Leben durch andere nicht wirklich beeinträchtigt werden kann.  Jesus hat dieses Buch in den 60er Jahren aus der geistigen Welt diktiert. Er wollte damit die Verformungen und den falschen Gebrauch seiner Lehre berichtigen. Es gibt ja keine noch so gute Lehre, die nicht wie beim "stille Post" spielen durchs "Weitergeben" von ihrem Ursprung getrennt wird, missverstanden, verdreht, benützt. Inzwischen bin ich 74, auch nicht ganz da, wo ich gerne wäre, aber vollkommen ohne Schuld, so wie ich auch alle meine Mitmenschen sehen kann. Vielen fehlt die so wohlmeinende Information. Und – ja, es ist viel innere Arbeit damit verbunden, die sich mehr lohnt als alles andere. Sie macht uns zu wahrhaft Liebenden. Frohe Herzen zum heurigen Weihnachtsfest!  Junta

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.