Den Himmel auf Erden bringen

Ich glaube, Jesus kam nicht nur auf die Erde, damit wir die Chance haben, in den Himmel zu kommen. Nein, er kam auch, um uns zu zeigen, wie wir ein Stück Himmel hier auf die Erde bringen können.


Ein Typ fragte Jesus mal:

"Wann wird das Reich Gottes kommen?"

Er meinte damit; wann kriegen wir hier auf der Erde irgendwas von Gott mit, wann beginnt hier ein Stück vom Himmel?


Und Jesus antwortete:  

»Das Reich Gottes wird nicht durch sichtbare Zeichen angekündigt. Ihr werdet nicht sagen können: `Hier ist es!´, oder: `Es ist dort drüben!´ Denn das Reich Gottes ist mitten unter euch.« (Lukas 17, 20 – 21)


Der Himmel ist mitten unter uns! Ich glaube aber nicht einfach so, sondern nur, wenn die Menschen mithelfen und etwas dazu beitragen.


DU bist hier auf der Erde, damit Du hier ein Stück Himmel lebst! Krass – oder? 

Jesus ist auch da ein geniales Vorbild. Er kam vom Himmel runter auf die Erde und wohnte bei uns Menschen. Er begegnete uns auf Augenhöhe – ein Niveau. Und Jesus hat sein ganzes Leben lang vorgelebt, wie es gelingt, den Himmel auf die Erde zu bringen.

Salz und Licht sollen wir sein und es macht soviel Spaß, Liebe zu leben – den anderen im Blick zu haben und reich beschenkt zu werden. Es ist nicht zuletzt auch förderlich, um innere Verletzungen zu heilen.

"Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt."

Jesaja 58, 8a

Es geht nicht darum, ein krankhaftes Helfersyndrom zu entwickeln, sondern sich genügend Ruhepausen zu gönnen, mit Gott im Gespräch zu bleiben und gemeinsam zu überlegen, wie und wo man etwas unterstützen und verändern kann. 

Mein großer Wunsch ist, dass wir Christen in diesem Land auffallen – wie ich gestern schon schrieb, wir sollen keine Halogääähnstrahler sein – sondern mords Halogenstrahler, die ordentliches Flutlicht produzieren!

Christen sollte man daran erkennen, dass sie teilhaben am gesellschaftlichen Leben und sich schützend vor Minderheiten stellen. Dass sie aufstehen, wenn andere sich ducken. Dass sie Menschen mit offenen Armen empfangen, wenn ihnen andere den Rücken zudrehen. Dass sie Gottes Liebe nach seinem Plan auf dieser Welt leben und für andere da sind. 
 

Jesus wurde mal gefragt, was das Wichtigste ist, wenn man den Glauben an Gott lebt und er antwortete:

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit all deiner Kraft, mit deiner ganzen Seele, mit allem, wie du bist, sollst du Gott lieben, mit der Art und Weise wie du lebst, wie du deinen Nächsten behandelst. Und das andere ist deshalb genauso wichtig: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

vgl. Matthäus 22, 37 – 39

Das ist Gottes Lebenkonzept und darin sehe ich den Sinn meines Lebens!

"Reich Gottes bauen" – bedeutet, in einer erste Linie Ihm zu vertrauen, Ihm die Planung zu überlassen – natürlich nicht ohne mein Hirn völlig auszuschalten – aber meinen Verstand vielleicht manchmal naiverweise etwas zurückzufahren – eben kindlich glauben (Matthäus 18, 3- damit Gott Wunder tun kann!


Diese Einkaufswagenchips z.B.: Vom Verstand her total bekloppt, so einen riesen Haufen Chips für viele tausend Euro drucken zu lassen. Aber die Rückmeldungen zeigen, dass dadurch sooooviel bewegt und bewegt wird – absolut abgefahren! Menschen fangen an zu beten, weil sie 'nen Plastikchip finden …. tzzz … crazy Gott :P


Was kann man eigentlich tun, um dieses Lebenskonzept von Gott im eigenen Leben umzusetzen?

Synchronisiere Dich immer wieder mit dem, was Gott sagt!

Ich hab einen Laptop, ein Tablet und 'nen Handy – egal wo ich bin, ich schreibe darauf meine Gedanken, hier für den Blog oder für irgendwas anderes. Und diese Geräte synchronisieren sich automatisch. Ich klappe daheim den Laptop auf und zack hab ich alle Notizen drauf, die ich unterwegs im Auto auf dem Tablet geschrieben habe – praktische und geile Sache! 
 

So ist das ähnlich mit Dir und mit Gott und vielleicht der Bibel. Bitte Gott drum, dass er Dir seine Gedanken ganz persönlich eingibt – synchronisiert. Lies die Bibel; studiere, hinterfrage, setz Dich mit all möglichen und unmöglichen Glaubensthemen auseinander. Halte Rückfrage mit Gott und bitte ihn drum, zu verstehen, was Du liest. Synchronisieren ist wichtig – Tag für Tag!

 

Übrigens, im ersten Jahrhundert nach Christus, also etwa hundert Jahre, nachdem Jesus gekreuzigt wurde, da gab es ungefähr 25.000 Christen auf der Welt.  Und etwa 200 Jahre später, da gab es bereits 22 Millionen Christen! (Quelle: GLO Bibel) Krass oder? Eine enorme Wachstumsrate war das!


Da waren Leute dran beteiligt, die haben ihr Leben dafür eingesetzt. Es war echt gefährlich, Christ zu sein – das konnte einen den Kopf kosten! Es gab einen unglaublichen Druck, aber die Menschen wussten, was im Leben wirklich zählt. Sie haben ihr Leben darauf gesetzt, dass Liebe leben in dieser Welt etwas bewirkt – sie haben Millionen Menschen mit Gottes Liebe infiziert! 
 

Wir Christen, wir dürfen nicht zum chronisch lächelnden Kuschelclub mutieren, der sich zweimal in der Woche trifft!

Wir müssen aktiv bleiben und diese Welt verändern – durch Seine Liebe. Wenn das jeder einfach nur in seinem täglichen Umfeld tut, dort, wo DU bist, dann können wir gemeinsam 'ne Menge bewegen. Vielleicht fällt Dir jemand ein, der auf ein Wort von Dir, auf einen Besuch von Dir, eine eine gute Tat von Dir, auf Dein Geld wartet ….  


Dann geh los und zögere nicht lang; DU bist der Mann, DU bist die Frau, um Gott in diese Situation wirken zu lassen, um Liebe zu leben und sein Reich hier zu bauen!

Auf geht's!

 

Fetten Segen dabei!
Deine Mandy

 

 

Einige Fragen zur Umsetzung:

– Was kannst Du konkret in den nächsten Tagen tun, um Liebe zu leben? 
– Was könnte Dich daran hintern?
– Was könnte verhindern, dass Du daran gehindert wirst? ;-) 

 

© Foto: Stephan Panter

 


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Dieser Beitrag wurde am 7. November 2013 veröffentlicht.

25 Gedanken zu „Den Himmel auf Erden bringen

  1. Elvira

    Gelebter Glaube …  Ein Volltreffer ! Und Möglichkeiten zur Umsetzung begegnen uns täglich wenn wir unser Umfeld betrachten …. durch Jesu Augen anschauen ! Dann können wir Salz sein ! Möge der Vater dazu gutes Gelingen geben !

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  2. Rosemarie

    Ich finde diese Abhandlung sehr gut und unbedingt nachlebenswert, danke für die immer passenden Bibelstellen, es ist mir immer eine Freude, deine Texte zu lesen, sie sind herzerfrischend und überzeugend, weiter so!

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  3. Sonja S.

    Ein wunderbarer Text wieder mal. Mir gelingt es immer besser, dadurch dass ich viel Zeit mit Jesus verbringe, morgens und abends Gespräche mit ihm führe, unterwegs bete und bei jeder Begegnung mit Menschen erwartungsvoll denke: Was kann ich für ihn tun. Durch diese offene Haltung komme ich oft mit Menschen ins Gespräch, in der Kirche als sog. Kirchenhüterin sowieso, und manchmal passieren interessante Dinge: Da will ich eine Freundin anrufen, es meldet sich aber eine Person (weiß nicht, wie mein Telefon das gemacht hat), die gerade ganz dringend meine Hilfe braucht. Ich sehe alles als göttliche Fügung, freue mich auf jeden Tag, frage mich: Wer wird mir heute zugeführt, dass ich ihm Gutes tun kann. Und dann passiert mir selbst überraschend Gutes.

    Danke auch für die Bibelstellen, die ich mir heute herausschreiben und bei mir tragen werde, liebe Mandy. Du bist ein glaubwürdiges Vorbild für mich.

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    1. Gekreuz(siegt) Moderator - Michael

      Klasse, liebe Sonja,

      dass Du wächst.
      ► Zu den Menschen.
      ► Zu IHM.
      ► Und nach innen.

      Du merktst: Da gibt es einen echten Zusammenhang. Derjenige, der diesen Wachstum in seinem Leben erlebt, dies anstrebt und sich daran erfreut, der macht auch handfeste Alltagserfahrungen mit Jesus. Für den sind Bibelverse keine "toten Richtigkeiten".

      Weiter so. Bleib dran.

      Blessinx,

      Michael

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  4. Stefan

    Intelligent und dumm

    "Heute, unter der Herrschaft der Monopole, widerstreitet die Betätigung des Eigennutzes oft genug dem gemeinen Wohl. Daher die gut gemeinten Ratschläge der Moralisten und Ethiker, den Eigennutz zu bekämpfen. Sie haben nicht begriffen, dass der Eigennutz an und für sich durchaus am Platze ist, und dass es nur einige rein technische Mängel unserer Wirtschaft sind, derentwegen der Eigennutz so häufig zu Ungerechtigkeiten führt. In einer monopolbefreiten Wirtschaft hingegen, in der es nur eine Art des Einkommens, den Lohn, geben wird, laufen Eigennutz und Gemeinnutz dauernd parallel. Je mehr die Einzelnen dann, ihrem Eigennutz gehorchend, arbeiten, umso besser werden sie den Interessen der Allgemeinheit dienen.

    Der heutige endlose Widerstreit zwischen Eigennutz und Gemeinnutzen ist eine ganz zwangsläufige Folge des herrschenden Geldstreik- und Bodenmonopols. Eine von diesen beiden Monopolen befreite Wirtschaft entzieht diesem Widerstreit für immer die Grundlage, weil in ihr der Mensch aus Eigennutz stets so handeln wird, wie es das Gemeininteresse erfordert. Die seit Jahrtausenden von Religionsgründern, Religionslehrern, Philosophen, Moralisten usw. aufrecht erhaltene Lehre von der Sündhaftigkeit der menschlichen Natur wegen ihrer Eigennützigkeit findet damit ein für allemal ihr Ende. Es ist keineswegs notwendig, dass wir, diesen Lehren folgend, uns durch Äonen hindurch abmühen, um uns selbst zu überwinden, um eines Tages vielleicht doch noch gemeinnützig zu werden – sondern wir können schon jetzt, heute, in dieser Stunde, die Verbrüderung der bisherigen Widersacher Eigennutz und Gemeinnutz vollziehen. Es ist dazu nicht erforderlich, dass wir den Menschen reformieren, es genügt vielmehr, wenn wir das fehlerhafte Menschenwerk, unser Geldwesen und Bodenrecht, ändern."

    Otto Valentin (aus "Die Lösung der Sozialen Frage", 1952)

    Es gibt also weder "gute" noch "böse", sondern nur intelligente und dumme Menschen. Alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen, hätten nicht erst seit 1952 endgültig der Vergangenheit angehören können, wäre die Menschheit insgesamt intelligent.

    Die schlimmste Verbrecher-Organisation der Welt, die das größte Genie aller Zeiten zu einem moralisierenden Wanderprediger degradierte, machte die Menschen unfähig zu denken. Und selbstverständlich agiert die Moralverkaufs-Mafia der "heiligen katholischen Kirche" nicht aus Bosheit, sondern aus purer Dummheit, sodass man ihr nicht einmal böse sein kann.

    Der Menschheit verbleibt als einzige Chance, dass die wenigen Intelligenten die vielen Dummen rechtzeitig aufklären, bevor unsere "moderne Zivilisation" sich selbst auslöscht. Denn der Krieg – zur umfassenden Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/glaube-aberglaube-unglaube.html

     

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  5. Fabian

    Der Witz ist, dass wenn Christen sehr stark leuchten, die Menschen eher sich in den Schatten zurückziehen oder die etwas mutigeren unter ihnen tragen dann eine Sonnenbrille…

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  6. Simone

    ist auch mein Gedanke, schließlich sind wir das Licht (in) dieser Welt und “sollten” uns eben auch abheben … ein Licht weist den Weg … es leuchtet … ..ooO( Halogenstrahler könnten vielleicht ein wenig blenden ;-) ) – drum: laßt uns gemeinsam anders sein! <3

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  7. Anke

    Nur dass Liebe nicht immer bedeutet den Handrücken zu tätscheln. Nicht jede Liebe wird als Liebe wahrgenommen.

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  8. Daniela

    und wir sollten die Dinge TUN, Jesus dagte dass die, die ihm nachfolgen die gleichen Dinge tun werden wie er und das gilt auch HEUTE

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  9. Eva

    wir beten ja auch im Vaterunser, dein Reich komme, dein Wille geschehe, WIE IM HIMMEL so auf Erden, was für eine schöne Bitte!

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