Archiv für den Monat: Oktober 2013

“Ich habe seine Liebe überhaupt nicht verdient!”

In den letzten Wochen ist es für mich immer wieder eine riesige Freunde, wenn es heißt:

Einkaufswagenchipfinderrückmeldung!

 

Denn dann hat ein Mensch irgendwo einen blauen 

"U n e n d l i c h g e l i e b t" -Einkaufswagenchip

gefunden und wurde dadurch berührt, zum Nachdenken gebracht und animiert, hier auf diese Seite zu gehen! Wow!


Es gibt nun an die 100 Rückmeldungen und ich habe viele E-Mails mit den Chipfindern gewechselt. Teilweise haben sie mir ihre ganze Lebensgeschichte erzählt; Trauriges, Bewegendes, Prägendes, Schönes, Unglaubliches …. 

Was immer wieder deutlich wurde ist, dass es vielen Menschen schwerfällt, Gottes Liebe anzunehmen und zu verstehen, dass sie unendlich geliebt sind. 

"Ich habe seine Liebe überhaupt nicht verdient! Ich habe einem Menschen das Leben genommen. Ich habe einer Tochter den Vater genommen … durch eine große Dummheit!" , erzählte Matthias vor einigen Tagen hier auf dem Blog. Er saß dafür 8,5 Jahre im Gefängnis und fing da drin an, in der Bibel zu lesen und fand später zu Jesus.

"Meine Mutter sagt, ich bin ein Unfall, ich kenne meinen Vater nicht mal, wie kann Gott mich gewollt haben?", schreibt mir eine junge Frau.

"Ich hab echt viel Mist gebaut, hab' gute Freunde beklaut und meine Ex-Freundin ausgenutzt. Ich war so ein Arschloch!", schreibt jemand anderes. 


Ich könnte noch viel mehr aufzählen….

Wenn sie glauben, dass sie Gottes Liebe verdient haben, dann sind die meisten Menschen auch davon überzeugt, dass Gott sie liebt. Problematisch wird es, wenn sie das Gefühl haben, sie haben Gottes Liebe nicht verdient – und genau dann brauchen sie sie am meisten!

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Dieser Beitrag wurde am 31. Oktober 2013 veröffentlicht.

Heute ist Reformationstag!

Dieser Tag hat nix mit den gruselig verkleideten Kindern da draußen zu tun … was dann?

Der Reformationstag soll an den Tag erinnern, an dem die evangelische Kirche durchstartete. Bis vor ca. 500 Jahren gehörten alle Christen einer Kirche an und ihr Chef und Oberhaupt war der Papst. Es gab im Grunde nur die katholische Kirche. 

Katholisch bedeutet von seinem griechischen Ursprung her "das Ganze betreffend" oder "allgemein".


Im Jahr 1517 – also im Mittelalter – gab es dann einen Streit.

Martin Luther, ein Mönch, war 34 Jahre alt und Christ. Damals einer der wenigen Menschen, die überhaupt lesen konnten und dazu noch Fremdsprachen beherrschten. Martin las die Bibel, er studierte sie und kam zu dem Entschluss, dass er einiges darin ganz anders verstand, als der Papst und die Pfarrer in den Kirchen es lehrten.

Er hielt einige Glaubensansätze für falsch und so manche Lebensregel, die der Papst aufstellte, die fand er in der Bibel gar nicht erst. Deshalb setzte er sich in der Kirche dafür ein einiges zu reformieren. Reformieren bedeutet erneuern / verändern.

 

Der Papst erzählte z.B. damals, dass die Christen für jede Sünde nach dem Tod im Fegefeuer büßen müssen. Viele Menschen hatten eine Heidenangst davor. Nur wer Geld hatte, war gut dran. Denn der Papst verfasste teure Ablassbriefe. Den Käufern versprach er die Vergebung der Sünden. Nur wer reich war, hatte also eine Chance, sich von seinen Sünden zu befreien und dem Fegefeuer zu entkommen. Mit dem Geld, was der Papst durch die Ablassebriefe kassierte, baute er ne riesen Kirche, den Petersdom in Rom.

Als Martin die Bibel studierte, erkannte er, dass Jesus genau wegen der Sünden der Menschen gekommen war: um ihnen den Weg zu Gott – den Weg in echte Freiheit zu zeigen und ihnen zu sagen, wie Gott wirklich drauf ist. Jesus wollte keine Kohle, er wollte eine echte Beziehung zu den Menschen, die von Liebe und Vertrauen geprägt ist.
 

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."

Johannes 14, 6 Luther Bibel

Auch andere Ansichten vom Papst hielt Martin für falsch. Seine Ideen und Vorschläge schrieb er in 95 Thesen auf. Diese lange Liste hängte er in der Stadt Wittenberg, wo er lebte, öffentlich aus. Das waren heiße Zeiten, denn eine hitzige Diskussion brach aus.

Dem Papst und vielen Christen ging das gewaltig gegen den Strich. Doch andere Gläubige stimmten Martin Luther zu. Sie schlossen sich seinem Protest an und leiteten als Protestanten die Reformation ein. Die Veränderungen führten bald zur Gründung einer neuen Glaubensrichtung im Christentum. Das ist die evangelische Kirche.


Eigentlich wollte Martin keine komplett neue Kirche gründen, sondern die Kirche erneuern!

Er wollte auf den Ursprung zurück – Back to the roots – zurück zu dem, was wirklich in der Bibel steht und was Jesus den Menschen gelehrt und gezeigt hat. Wahrscheinlich findet sich auch heute kaum ein Katholik, der die katholische Kirche von damals zurück haben will.

Und da es die Bibel damals nur in hebräischer, griechischer und lateinischer Sprache gab, machte sich Martin die Mühe die komplette Bibel auf deutsch zu übersetzen. So hatten die Menschen in Deutschland, die lesen konnten, die Möglichkeit nachzulesen, was wirklich in der Bibel steht, und mit dem abzuchecken, was ihnen der Pfarrer im Gottesdienst erzählt.

 

Dazu möchte ich heute am Reformationstag aufrufen:

Stimmt Dein Leben mit Deinem Glauben überein? Oder braucht Dein Leben (wieder einmal) eine Reformation?

 

Denk mal drüber nach!

Fetten Segen
Deine Mandy
 


Filmtipp, nicht nur für heute:

Dieser Beitrag wurde am 31. Oktober 2013 veröffentlicht.

Das Puzzle des Lebens

 

Wenn man alle Teile eines Puzzles auf einen Tisch kippt, dann ist das ein großer Haufen voller Kleinteile – ein Bild ist nicht zu erkennen. 

Dann fangen die meisten von uns – clever, wie sie sind - damit an, die Randstücke rauszusuchen. Die werden fein säuberlich auf einem Haufen, getrennt von den anderen Teilen, gesammelt. Als Nächstes wird der Deckel der Schachtel angeschaut, um sich an dem Bild zu orientieren, und los gehts!


Stell Dir mal vor, Du müsstest die Teile zusammensetzen, ohne das fertige Bild zu kennen?!


Tust Du bereits :P – nennt sich nämlich auch Leben! 


Gute, schlechte, aufregende und spannende Teile des Lebens liegen vor Dir und es ist kein Bild zu erkennen. Nichts scheint ineinander zu passen und wie das fertige Bild am Ende aussehen soll, weißt Du auch nicht. Tolle Wolle!

Da bleibt nur eins: Du musst vertrauen!

 

Wenn schon der Puzzlehersteller die richtigen Teile liefert, damit am Ende alles passt, wieviel mehr weiß dann Gott, wie Dein Puzzle-Problem zu einem genialen Bild zusammengesetzt werden kann?!


Gott kennt das Bild von Deinem Lebens-Puzzle ganz genau! 
 

"Denn Weisheit bedeutet mehr, als nur Probleme mit den Augen Gottes zu sehen – Weisheit bedeutet auch, ihm sogar dann zu vertrauen, wenn die Teile des Puzzles scheinbar nicht zusammenpassen." 

Joni Eareckson Tada (die seit einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt ist)


In diesem Sinne, wenn Du manchmal das Gefühl hast, da passt ein Teil in Deinem Leben nicht ans andere …. lerne Gott zu vertrauen, dass er genau weiß, wann was zusammen passt. Bleib dran!

 

"Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen."

Prediger 3, 11 HFA

 

Fetten Segen! 
Deine Mandy
 

Dieser Beitrag wurde am 29. Oktober 2013 veröffentlicht.

Wir Menschen mit unseren Maßstäben und Schubladen …

Es geht einfach nicht ohne, aber jeder sollte sich mind. 1x täglich daran erinnern, dass es nicht gerade förderlich ist, anderen zu predigen, wie sie sich zu verhalten haben!


Schublade auf – Mensch rein – Schublade zu!


Das geht so nicht! Denn kaum jemand kann dem Maßstab eines anderen Menschen überhaupt gerecht werden. Wir sind doch nicht beim Plätzchen backen, wo man mit einer Schablone auf den Teig drückt und zack kommt genau die Form raus, die man sich gewünscht hat.


Jesus war anders drauf und er sollte unser Vorbild sein! 

Es ist doch fast schon pervers und ironisch, dass der Sohn Gottes auf diesen Planeten kam und einer der Hauptvorwürfe gegen ihn bestand darin, dass er nicht fromm genug sei!


Hallo? Klingelt's vielleicht? :-/

 

Jesus war Gottes Sohn, er kam auf diese Welt, vollbrachte fette Wunder, latschte übers Wasser, machte Tote lebendig und lernte, den Menschen zu lieben! Er lehrte wie nie zuvor jemand gelehrt hatte – aus einem Herzen, was voller Liebe war – und diese religiösen Oberheinis waren hinter ihm her, weil er das Sabbatgebot nicht einhielt??! 

Sie waren angepisst, weil der Sohn Gottes sich nicht an jedes einzelne Pupsgesetz hielt, die sie den ursprünglichen Geboten hinzugefügt hatten??!! 

 

Unfassbar, wie traurig! 


Jesus passte sich einfach nicht an –  er schwamm gegen den Strom. Und das ging einigen gewaltig gegen den Strich! Er erfüllte nicht ihre Erwartungen!

Keiner kann es allen je recht machen; dem einen biste zu fromm, dem anderen nicht fromm genug. That's Life!


Mir ist Jesus auch da ein riesen Vorbild, denn er wusste, dass er alles erledigt hatte! Er war da, um Gottes Mission zu erfüllen und das hat er richtig gut gemacht!

Es geht nicht darum, religiös und super fromm zu sein; es geht darum, genau die Person zu sein, als die Gott Dich gedacht hat, und das zu tun, wozu er Dich geschaffen hat! Das ist alles, was er von Dir verlangt. 

 

Ich möchte jeden Tag in meinem Leben sagen können, was Jesus sagte:

"Ich habe deine Herrlichkeit auf der Erde sichtbar gemacht; denn ich habe die Aufgabe erfüllt, die du mir übertragen hast."

Johannes 17, 4 GNB

Dafür lebe ich!

 

In diesem Sinne, schönen Abend!

Mandy

 

 

© Foto: stephan.panter@du-kannst.org

Dieser Beitrag wurde am 27. Oktober 2013 veröffentlicht.

Und, wo fängst Du an?

Gestern bin ich auf die Micha-Initiative gestossen.

Vielleicht kennst Du sie schon, ich hatte noch nichts davon gehört.  


"Die Micha-Initiative ist eine weltweite Kampagne, die Christinnen und Christen zum Engagement gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit begeistern möchte. Sie engagiert sich dafür, dass die Millenniumsziele der Vereinten Nationen umgesetzt werden. Bis 2015 soll weltweit Armut halbiert werden."


Was genau diese Millenniumsziele sind, was bereits erreicht wurde und wie DU mithelfen kannst, dass lies am besten mal direkt auf der Webseite nach:

 

www.micha-initiative.de

 

Schau Dir den Film unten an, denk mal drüber nach und dann pack's an! :-)

 

„Es ist dir gesagt worden Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir erwartet: nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.“ 

Micha 6, 8

 

Keiner von uns kann die Welt retten – das hat eh schon einer getan ;-)

Wir können aber alle gemeinsam – jeder das was in seinen Möglichkeiten steht – dazu beitragen, dass Millionen Menschen auf dieser Welt ein besseres Leben führen!  

 

Fetten Segen!
Deine Mandy

 

Weitere Filme findest Du auf dem YouTube Kanal der Micha-Initiative – hier klicken.

© Foto: Micha-Initiative.de

Dieser Beitrag wurde am 25. Oktober 2013 veröffentlicht.

Die Bibel, ein Lebensmittel?!

Ich habe mal eine wahre Geschichte gelesen, die ich sehr beeindruckend fand. 

Es vor etwa 60 Jahren in der ehemaligen Sowjetunion – zur Zeit des Kommunismus – als Bibeln streng verboten waren. 
 

Wenn man bei irgendwem eine Bibel fand, wurde nicht lange rumdiskutiert, sondern die Menschen wurden in den Knast gesteckt oder kamen in ein Straflager.

Es gab Bauern, die ihre Bibel gut verpackten und dann im Misthaufen versteckten. Nur wenn sie sich sicher fühlten, gruben sie die Bibel aus. 

Unvorstellbar für unsereins heutzutage im freien Deutschland. 

 

Irgendwo in einem russischen Dorf hat sich dann mal folgendes zugetragen:

Eine Bauernfamilie ist in ihrer Küche versammelt – ein Brot soll gebacken werden. Die Mutter knetet den Brotteig, während der Vater den großen alten Backofen anheizt. Vorm Kamin sitzen die Kinder bei der Babuschka, der Großmutter, die ihnen aus der Bibel vorliest.

Da kommt plötzlich der Nachbarsjunge ganz aufgeregt und außer Atem angerannt: 

„Zwei fremde Männer sind ins Dorf gekommen!“, ruft er. „Wahrscheinlich Kontrolleure von der Geheimpolizei. Sie gehen von Haus zu Haus und suchen nach Bibeln, sie haben schon ein paar Leute verhaftet“.


Alle bis auf die Großmutter springen erschrocken auf und suchen schnell nach einem Versteck für die große Bibel. Wohin bloß damit?? Selbst der Misthaufen vor dem Haus kommt nicht mehr in Frage – keine Zeit noch rauszurennen. Wenn die Kontrolleure die Bibel entdecken, dann werden sie Vater und Mutter verhaften!
 

Die Großmutter aber bleibt cool! Sie steht auf und geht mit der Bibel zum Küchentisch mit dem Brotteig. Sie wickelt die Bibel schnell in eine Zeitung und packt sie dann in den Teig rein. Als Nächstes schiebt sie den Laib Brot mit einem Schieber in den Backofen und setzt sich ganz gelassen wieder hin.


Da klopft es auch schon laut an der Tür!

 Zwei Kontrolleure kommen rein, schauen sich mit strengen Blicken um und durchsuchen jeden Winkel.

"Habt ihr eine Bibel im Haus?", fragen sie. Keine Antwort, nur Schweigen.

Nachdem die Polizisten nichts gefunden haben, gehen sie wieder. 

 

Am nächsten Morgen duftet es im ganzen Haus nach frischgebackenem Brot. Die ganze Familie sitzt am Frühstückstisch. Da nimmt die Großmutter das Brot und schneidet es auseinander. Unbeschädigt, nur ein bisschen warm geworden, liegt die Bibel vor ihnen. 

"Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!"

Matthäus 4, 4 HFA

 

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Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2013 veröffentlicht.

Am 31.10.2013 ist Faithbook-Day

Der Faithbook – Day: schon vor einigen Wochen bin ich auf diese Aktion gestoßen. Aber da war die Webseite noch nicht fertig, jetzt ist sie das und in 6 Tagen geht es auch schon los!

 

"MyFaithOnFacebook.de" ist ein Projekt von verschiedenen Organisationen, wie z.B. dem Bibellesebund oder Nightlight

 

Worum es dabei geht?

Lass ihn raus Deinen Glauben an Jesus – auch im Facebook, wo sich heutzutage ja 'ne ganze Menge abspielt.  

Wenn Du das bisher schon tust – wunderbar, weitermachen!

Aber manche tun es vielleicht nicht, weil es ihnen peinlich ist und es komisch kommt, vor den Freunden oder Kollegen.

Vielleicht auch, weil sie nicht wissen wie oder was …


MyFaithOnFacebook.de will Dir dabei helfen!

Du kannst Dir auf dieser Homepage jede Menge kreative Titelbilder, Zitate oder Videos runterladen, mit denen Du auf Deinen Glauben aufmerksam machen kannst – ganz frei und unverbindlich. 


Der 31. Oktober 2013 soll der Starttag sein – vielleicht auch eine Art Flashmob!


Natürlich geht's nicht nur darum, an diesem einen Tag Deinen Freunden mitzuteilen, dass Du mit Jesus unterwegs bist. Sondern Du bist dran Dir zu überlegen, wie kontinuierlich Du Deinen Glauben auf natürliche Art und Weise repräsentieren kannst.


Schau Dich einfach mal auf der Webseite um: www.myfaithonfacebook.de

Bei Facebook: www.facebook.com/FaithbookDay

 

Eine gute Sache, finde ich, den Reformationstag dazu zu nutzen, der Welt zu erzählen, was Dein Leben revolutioniert hat!

Bist Du dabei?


​Grüßle 
Mandy

 

 

Dieser Beitrag wurde am 24. Oktober 2013 veröffentlicht.