“Du kuuumscht hier ned nei!!”

Hast Du eigentlich einen Türsteher für Dein Herz?!

“Wat ist los, Frau Punk??”

Oki doki, pass mal uff. Ich hab folgendes gelesen:


“Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben”

Sprüche 4, 23 NLB

oder in einer anderen Bibelübersetzung, da heißt es:


“Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!” 

Sprüche 4,23 HFA

 

 

Dazu ein kurzer Schwank aus meinem Leben:

Ich hatte, als ich etwa 16 Jahre war,  eine gute Freundin, die Simone. Ihre Eltern fuhren für ein paar Tage weg und wir zwei kleinen unschuldigen Mädels sollten das Haus hüten. 

Und? Na klar: Paaaaaartyyyyyyyyyyyy!!!
 

Das war auch ne coole Sache! Vorerst …


Wir öffneten jedem die Tür, der da so kam:
 

  • Dem Bartsch, der nen Kasten Bier mitbrachte.
  • Dem Thorsten, der es liebte, die alten Platten vom Daddy durchzuwühlen.
  • Isabel, die direkt mal ins Bad schaute, um alle Fläschchen von Muddi durchzuprobieren. 
  • Mischi, den ich immer nur mit Fluppe im Mundwinkel kannte, und der immer etwas Dope dabei hatte.
  • Mülli, der noch 'ne Flasche Korn brachte. 
  • Bastl, mit seinem Hund "Drecksau".
  • und viele mehr …
     


Die Stimmung war ausgelassen! Das Haus füllte sich immer mehr mit Leuten, die wir noch nie zuvor gesehen hatten. Egal! Wir waren in Partystimmung und Feiern war angesagt!


Bis das muntere Treiben schlagartig ein Ende hatte, die Musik ausging und drei Polizisten plus Hund im Wohnzimmer auf der Matte standen.


Eieieieieiii…. Was war das für 'nen Stress!!

Schluss mit Lustig, denn der süßliche Duft war nicht zu überriechen. Viele unserer (neuen) "Freunde" verpissten sich direkt, zwei wurden in Handschellen mitgenommen und was übrig blieb war 'nen riesiges Chaos!

Das helle Sofa hatte Flecken durch umgekippte Getränke. Flaschen, Kippen, Knabberzeug und Müll lagen überall rum.

Die Platten durchwühlt, aus der Hülle genommen. Der Fernseher flimmerte vor sich hin. Das Bad sah aus wie eine Poolparty. Und auch das Schlafzimmer der Eltern blieb nicht verschont.
 

Wir hatten die Kontrolle verloren! Aber ordentlich … 

Nicht, weil es uns scheißegal war. Nein, weil wir die Konsequenzen einfach ausblendeten und für den Moment Spaß wollten!

 


Und so ist es auch mit unserem Herzen!

Ich hab mir 'ne Zeit lang sehr gern Horrorfilme reingezogen, Pornos geguckt, Musik gehört, die einfach nur bekloppte, rassistische und gewaltverherrlichende Texte hatte… Ich habe außerdem Zorn und Hass empfunden, ich habe mich an Menschen gerächt, die mich nicht leiden konnten.

Und dann wurde ich irgendwann Christ. Dann hab ich Gott erlebt, Bibel gelesen, bin in Gottesdienste gegangen und lauter so Zeug. :P


Doch ich habe nicht sofort aufgehört mit all dem, gerade mit den Horrorfilmen. Ich dachte, sie beeinflussen mich nicht. Ich kann mich damit mal ablenken für zwei, drei Stunden und danach ist wieder gut. Aber das ist schlichtweg 'ne Lüge!

Alles, was wir sehen, hören, irgendwie aufnehmen, beeinflusst uns!

 

Egal, welcher Idiot da anklopft – wir dürfen die Tür nicht direkt weit aufreißen!
 

  • Rache bracht 'nen Platz zum Pennen – ja supi, komm rein! 
  • Selbstmitleid will 'ne Party feiern – immer rein!
  • Egoismus klingelt auch noch an – klasse, nur rein mir Dir!
  • uva.


Jedem die Tür aufmachen und reinbitten, ist bekloppt! 


Ich hab mitbekommen, dass ich zu vielen die Türe öffnete, als ich Gott nicht mehr hören konnte. Ich war zwar Christ, wollte mit Jesus voll durchstarten und krasse Dinger reißen, aber … es änderte sich nix … Langeweile. 

 

Mein Tipp: Stell einen Türsteher vor Dein Herz!


Stell Dir den richtig symbolisch vor. Ich hab auch so einen Türsteher – ich hab ihn Bülent genannt. 

 

Kennst Du die Geschichte aus der Bibel, wo Jesus verspottet und ausgelacht wurde, als er über ein totes Mädchen sagte: 

“Sie ist nicht tot, sondern schläft nur!” ? (Lukas 8, 40 – 56)

 

Ich hätte wahrscheinlich auch drüber gelacht, es ist ja auch eine krasse Nummer. 

Was tut Jesus, als er von den Leuten ausgelacht wird? Genau … 

“Er ließ die Leute hinauswerfen!” Vers 54

 

Jesus bewachte sein Herz und Leute, die ihm nicht gut taten, warf er raus!
 

Jeder einzelne Mensch ist wertvoll und ein Geschöpf Gottes! Daran gibt es keinen Zweifel. Und darf man nicht vergessen, auf sein Herz zu achten und wenn jemand einem nicht gut tut, dann muss man sagen: "STOP, bis hierhin und nicht weiter!"  

Genauso ist es mit allen bescheuerten Gedanken, Filmen oder sonstwas für Dreck. Achte drauf, was Du in Dein Herz lässt!

Du hast so vieles nicht nötig – Du bist ein Kind des Höchsten und unendlich geliebt!
 

Wenn irgendwas in mein Herz will, was da nicht reingehört. Dann sag ich: “Nein, Du kuuumscht hier net nei!” und sag ihm auch klipp und klar, warum es nicht gut ist und dass dieser Platz schon besetzt ist. 


Die Frommen nennen das auch: "Sich unter die Autorität Gottes stellen!" :-)

"Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen."
 

 

Wenn Du nicht genau wisst, ob etwas gut oder schlecht für Dich ist, dann frage Gott. Sprich mit ihm über alles, was Dich beschäftigt.  

Seit ich Bülent an der Tür meines Herzens hab', lerne ich immer mehr, was mir gut tut und was ich lieber nicht reinlasse. 

 

“Bleibt besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender Löwe um euch herum. Er wartet nur auf ein Opfer, das er verschlingen kann. Stark und fest im Glauben sollt ihr seine Angriffe abwehren. Und denkt daran, dass alle Christen in der Welt diese Leiden ertragen müssen.”

1. Petrus 5, 8 – 9 HFA

 

 

Segenregen und bis denne!

Deine Mandy

 

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 13. September 2013 veröffentlicht.

45 Gedanken zu „“Du kuuumscht hier ned nei!!”

  1. Noreen Bär

    Total klasse geschrieben, Mandy! Das hab ich gerade echt gebraucht! Mir fällt genau das nämlich oft noch verdammt schwer, weil das bei mir oft mit dem Thema “Nächstenliebe” kollidiert. Wenn ich mich abgrenze, weil mir jemand nicht gut tut, bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen, weil ich denjenigen dann vielleicht auf Distanz halten muss oder ähnliches und das vereinbart sich dann nicht mit Nächstenliebe oder? Das bekomme ich jedenfalls noch nicht so gut zusammen. Kannst du oder die anderen vielleicht dazu noch was schreiben?

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Noreen,

      das ist schwierig. Das stimmt.

      Jeder Mensch hat Grenzen und man sollte diese Grenzen auch im Auge behalten und drauf achten, dass nicht irgendein Horst sie ständig überschreitet. Da hast weder Du was von, noch hat Horst was davon (ich nenne die nicht gut tuende Person einfach mal Horst). 

      Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, das 2. Gebot – wohl wahr, wohl wichtig!

       

      Horst lieben und ehren, wenn das so einfach wäre…. ist es manchmal leider nicht. Gott sei Dank steht nirgends in der Bibel, dass Du mit jedem Menschen dick befreundet sein musst. Ich denke zu diesem Ehren gehört, dass man jedem Menschen (auch den Horst's dieser Welt) mit dem Wissen begegnen soll, dass er von Gott unendlich geliebt ist. 
       

      Man kann immer mal wieder versuchen, Schritte auf den Nächsten zuzumachen, aber manchmal ist auch der andere dran ….

       

      Man darf sich nicht aussaugen lassen wie 'ne Zitrone. Das macht einen auf Dauer kaputt.

      Alles Liebe 
      Mandy

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      1. Noreen Bär

        Danke Mandy!!! Ich mag diese bildlichen Vergleiche (Gleichnisse), mir hilft das immer total! Und erst gestern habe ich nämlich Gott gefragt, wie ich denn mit einer bestimmten Konfliktsituation mit einem Horst (bei mir isses ne Uschi:-D) umgehen soll. Und das was du schreibst, hilft mir total!

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        1. Mandy Artikelautor

          Freut mich, dass Dir das geholfen hat Noreen. Man sollte immer zuerst Gott fragen, vielleicht sagt der ja auch mal "Oh, die Uschi – lade die mal zum Essen ein!" – dann gehts los! ;-)

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  2. Ralf E

    Diesen Bülent nennt die Bibel “Gewissen”. Und den sperren leider viele Leute in die Besenkammer, Augen, Ohren und Mund verstopft.

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  3. Liane

    mit solchen fantasiegestalten wie dem bülent will ich nichts zu tun haben. ich lass lieber jesus mein herz bewahren! bzw. der geist gottes gibt einem doch nen eindruck wo man vorsichtig sein soll, wenn man nicht drauf hört dann fällt man halt aufs maul, aber jesus hilft einem auch wieder auf zustehn und weiter zu gehn!

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    1. Mandy Artikelautor

      Du musst "Bülent" ja nicht mögen, worum es im Kern geht, ist genau das, was Du schreibst. Nämlich zu lernen den heiligen Geist zu hören und sein Herz für schlechte Sachen zu verschließen und für gute Sachen zu öffnen.

      Manchen hilft dabei vielleicht das Bild vom Türsteher, weil es greifbarer ist. Ich sehe es als eine Art Gleichnis – Jesus sprach ganz oft in Gleichnissen (z.B. die Geschichte vom verlorenen Sohn), um Menschen etwas verständlich zu machen.

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      1. Josef Sefton

        Gott ist unser Türsteher. Man sollte niemand anders wollen. Er allein kann uns behüten. Auf ihn allein sollten wir vertrauen.

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        1. Maria

          Ich glaube, so einfach ist das nicht. Wir können nicht passiv hinstehen und Gott unser Herz behüten lassen. "Mehr als andere behüte dein Herz!" geht an uns Menschen, damit ist nicht Gott oder Jesus angesprochen… 

          WIR sind die, die vorsichtig sein müssen. Unser Gewissen, unser Verstand, unsere Entscheidungsfähigkeit. Dies alles natürlich mit Hilfe und mit der Weisheit Jesu. Ohne das geht eh nix… :-)

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  4. Gerd

    Du musst wirklich im Leben einen Türsteher haben und musst zurück haltend sein. Wenn Du alles in Deinen Computer hineinlässt, lässt du viele Viren und Trojaner herein. Schutzprogramme helfen da nicht. Wenn Du Pornos und gewaltverherrlichende Filme auf dem Fernseher ansiehst und Dir rassistische und gewaltverherrlichende Musik anhörst, lässt Du viele böse Dämonen in Dich hinein. Dein Glaube an Gott schützt Dich da nicht! Gott der Herr flüchtet vor Dir und lässt Dich alleine! :) *

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    1. Gekreuz(siegt) Moderatorin - Petra

      Hallo Noreen, also, dass Gott dich alleine lässt, wenn du blöde Sachen machst wie schlimme Musik hören oder eben HorrorFilme gucken oder sowas dergleichen machst, stimmt auch nicht – ganz klar!!!   Gott lässt uns ja niemals alleine – aber vielleicht meint Gerd eher, dass er sich zurückzieht und eben das Böse die Macht über dich haben will und natürlich in so einem Fall dich immer mehr in seinen Bann zieht. Das ist dann eher so, dass der Mensch  sich dann beginnt von Gott zu entfernen.   Naja, dafür ist dann so ein Bülent mit fetter Bomberjacke da, um uns daran zu erinnern…..Ey Stopp….chill mal, und immer langsam…..lass das mal bleiben!!!! Also aufpassen, was man macht, was man sich reinzieht und wie man lebt…..Aber neeee, Gott bleibt ja immer bei dir – ganzklar!!!!Nur er kann für dich persönlich verblassen….aber auch klar, er kämpft für dich…….

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  5. Melli

    Ach Mandy, einfach mal wieder genial geschrieben und soooo wahr…! :-) Richte Bülent mal schöne Grüße aus, vielleicht muss ich ihn mir mal ausborgen. :-)

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  6. Maria

    Liebe Mandy
    Herzlichen Dank für diesen heutigen Text, und all die Texte zuvor. 
    Ich komme aus der ganz ganz frommen Ecke, wo man nicht recht feiert, jedes Ding 10mal überdenkt bevor man es wagt, nur leise sanfte Lieder singt und hört, und Partys gar nicht kennt.

    Ich bin sehr viel normaler geworden in den letzten Jahren, seit ich weiss, dass ich unendlich geliebt bin, so oder so. Und seit ich weiss, wie wertvoll ich für Gott bin, so oder so. Dass er will, dass ich voll Freude und Begeisterung lebe.

    Noch nicht so oft habe ich so ehrliche, berührende, tiefgreifende und praktische Texte gefunden wie Deine. Mach weiter so, Mandy, Du bist für mich ein grosser Segen.

    Herzlich, 

    Maria

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  7. Anonymous

    Seit Jahren, in denen einem klar wird, dass es Gott nicht geben kann, macht es keinen Sinn darüber nachzudenken, was richtig und was falsch sein soll. Wenn es denn einen Gott geben soll ist dem das doch eh scheißegal!

    Antworten
    1. Maria

      Hey du

      Frag ihn doch einfach: Gott, wenn es dich gibt, dann zeig mir, WER du bist.

      und dann wart ab.

      Das wird das Experiment deines Lebens!

      Antworten
      1. Anonymous

        Schon oft versucht, ohne das was passiert wär. Allein schon dann auch etwas zu erwarten reicht ja offenbar schon, damit nichts passiert. Wenn da dann ein Gott ist, dann hat man eben einfach alles grandios zu finden egal wie scheiße das ist.

        Antworten
        1. Mandy Artikelautor

          Darf ich mal fragen WIE Du es versuchst hast? Du hast dich hingehockt und mit ihm gesprochen? Wie oft? Was sind Deine Erwartungen?

          Als ich das erste Mal gebetet habe, da ist auch nicht der Himmel aufgerissen und es fühlte sich reichlich dämlich an – bis zur Zimmerdecke und nicht weiter usw. 

          Das mit dem Beten ist oftmals ein Prozess, gerade zu Beginn, bis man den "richtigen Kanal" gefunden hat. 

          Es lohnt sich dran zu bleiben.

          Mandy

          PS: Wie ist Dein Vorname? Find ich immer gut zu wissen, um Dich ansprechen zu können und auch für Dich zu beten. 

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  8. Claudia Dahinden

    Liebe Mandy,

    Ein cooles und so wahres Post! Und es geht so schnell, wenn wir nicht aufpassen. Ich bin seit knapp zehn Jahren Christin und bin dankbar, dass ich immer sensibler werde – auf die beste Art – und schneller merke, wenn mir Gedanken nicht gut tun. So ein Türsteher ist eine coole Idee :-) – gratuliere Dir zu Deiner Seite – Dein klarer, direkter Stil und Deine authentische Art gefallen mir sehr! Weiterhin reichen Segen in Deiner Arbeit hier :-)

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  9. Maik

    Hey, ich wollte nur mal nachhaken ob das bedeutet das es auch schlecht ist Horrofilme zu sehen? Sofern man Cineast ist und sich nach bestem gewissen nicht beeinflussen lassen will?

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Maik.

      "Ich will mich nicht beeinflussen" – nunja, ob das klappt ist die andere Sache. Alles was Du Dir reinziehst, dass wird irgendwo im Unterbewusstsein abgespeichert. 

      Ich würde ein Kind niemals vor einen Horrorfilm setzen, da es eben noch nicht die Fähigkeit hat zu unterscheiden was real ist und was Fiktion ist. Du kannst das nun mittlerweile :P

      Ich will hier nicht bestimmen was falsch und richtig, förderlich und hinterlich ist, dass musst Du mit Dir selbst und Gott ausmachen. 

      Manche Filme finde ich einfach krank, dass hat nix mit Filmkunst zu tun. Da reicht es mir schon die Inhaltsbeschreibung zu lesen und gut ist. Es gibt sicherlich auch "gut gemachte" Horrorfilme, da musst Du für Dich entscheiden, ob es auf die Menge ankommt oder ob Du die Finger weg von der Fernbedienung lassen solltest.

       

      Antworten
      1. Josef Sefton

        Hab nichts mit Horrorfilmen zu tun. Sie ehren den Herrn nicht. Anstatt Horrorfilme anzuschauen, solltest du die Bibel lesen.
        Daraus kann Gott dich am Besten lehren und segnen.

        Antworten
  10. Martina

    Danke für den guten Beitrag, Mandy!

    Seit eineinhalb Jahren übe ich ignatianische Kontemplation und das Herzensgebet. Darum weiß ich, wie schwer es ist, einfach wach, aufmerksam und interessiert vor Gott zu verweilen, die Ablenkungen stellen sich sofort ein. Auch wenn Du Dir nicht permanent die Birne mit neuem Zeug zumüllst, ist das alte noch da, nach einem halben Jahrhundert Erinnerungen weiß ich, wovon ich rede.

    Unser Anleiter für die Kontemplation hat auch einen Trick: Richte Dir ein "Gästezimmer" ein, je nach Besucher mit Tee & Gebäck, Sekt & Häppchen oder Drugs & Rockn' Roll. Bitte Sie, sich eine halbe Stunde zu gedulden, da Du einen wichtigeren Besuch, nämlich DEN CHEF, schon bei Dir hast. Danach wirst Du Dich Deinen anderen Besuchern widmen.

    Weißt Du, was meist passiert?

    Dein Gästezimmer ist leer und Du erinnerst Dich kaum, wer vor einer halben Stunde noch unbedingt mit Dir reden wollte! ;)

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  11. Tobias

    du schreibst jesus shcickte sie weg weil sie ihn verlachten … aber wenn ich diese bibelstelle lese kommt es mir so vor er wollte nicht zuviel zeugen haben die sein wunder sehen, er wollte dass es sich nicht so viel rumspricht (noch nicht), deshalb schickte er die leute weg und sagte den eltern niemanden davon zu erzählen … dass er sie wegschickte weil sie ihn verlachten ist deine interpretation aber nicht der primärgrund wie ich denke … deine schlussfolgerung ist sicherlich richtig, leute die einen nicht gut tun sollte man sich davon distanzieren … aber in dieser bibelstelle ist offenbar der grund primär fürs wegschicken der leute dass das wunder sich nicht so weit herumsprechen sollte

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Tobias.

      In der Luther Übersetzung steht:

      "Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weint nicht! Sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft. Und sie verlachten ihn, denn sie wussten, dass sie gestorben war. Er aber nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf!" – Lukas 8, 52 – 54


      "Verlachten" ist somit nicht meine, sondern die Interpretation von Herrn Luther.

      Da müsste man mal in der griechischen /aramäischen Bibel nachschauen, um den wahren Grund rauszubekommen.

      Antworten
  12. Anonymous

    Ich find den Vergleich mit dem Türsteher sehr gut,denn, wir sollen ja auf unser Herz aufpassen. Es ist also unser Job darauf zu achten was wir alles reinlassen. Leider gelingt mir das nicht immer so gut und ich lasse mich vereinnahmen von Menschen und auch zu glauben immer über Gebühr Leisten zu müssen. Da braucht es bei mir wirklich so einen Bülent der sagt "hier kommste nicht rein, is eh schon rammel voll (lol).  Vielleicht werde ich so dann wieder hellhöriger  wenn der Gast vor der Tür steht, denn ich nicht abweisen möchte ….. (Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an….) Ich denke, dass Jesus öfter anklopft als wir hören(können) weil wir uns mit so vielem vollstopfen(lassen)….

    Türsteher!? find ich gut!!

     

     

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  13. Hajo Isch-bins Heike

    Auch ich, 54, stelle jetzt erst fest, dass ich nicht über alles informiert sein muss, sehen, hören, was alle Medien mir anzubieten haben. Das lenkt alles nur von meinem wahren weg der wahrhaftigkeit ab. Du sollst keine Götzen anbeten. Das ist heutzutage sehr schwierig. Und stoesst auf wenig Verständnis ..

    Antworten
    1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

      Hi, ich finde den Beitrag auch immer wieder lesenwert. Bislang dachte ich ja, solche ausufernden Partys gibt es nur in Romanen oder Filmen, aber nein, auch in echt ;-) Grins. 

      Dass das, was wir tun, auf wenig Verständnis stößt, kann sein. Aber wir brauchen nicht nach weltlicher Anerkennung streben, bzw. wir bekommen genug davon, wenn wir uns mit

      Gleichgesinnten umgeben. Wenn es jemand uncool findet, dass ich mir keinen Horrorfilm mit ihm reinziehe, dann kann ich auf die “Freundschaft” auch gut verzichten. Gleiches gilt für

      Drogen, Alkohol, Zigaretten, usw. 

      Götzendienst ist heute sehr beliebt. Mandy hat einfach Recht, es gehört ein Türsteher vor unser Herz.  Allzuleicht werden dann verschiedene Bibelverse miteinander vermischt und man kommt ganz durcheinander. Ich lese gerade zum x-ten Male die Lebensgeschichte von Franz von Assisi, ich kann nicht genug davon bekommen. Er hat sein Elternhaus verlassen, weil sein Vater das Geld angebetet hat. Und aus dem Sohn etwas machen wollte, was dessen Auftrag gar nicht entsprach. 

      Zu jeder Zeit hat Gott oberste Priorität. 

      Menschen haben uns nichts zu befehlen. Es sei denn, es dient und ehrt Gott. 

      Schön, wenn wir uns vor allem auch vor der modernen Medienwelt schützen können. Aufgrund der Technik weiß man ja nicht mal mehr, was echt ist und was gefaked wurde ….. 

      In diesem Sinne, mehr als alles andere behüte Dein Herz. 

       

       

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  14. Edith

    Hallo liebe Mandy

    Deinen heutiger Beitrag mit dem Türsteher finde ich wirklich sehr sehr gut. Ich habe vor ein paar Monaten gelernt, mir ebenfalls so einen Türsteher anzueignen und stellte fest, dass es mir seitdem bedeutend besser geht. Wenn man nämlich mal gelernt hat NEIN zu sagen und tatsächlich auf sein Herz hört, stellt man fest, das dies die beste Lösung ist.

    Am Anfang tut es etwas weh, weil man – wie hier ja schon beschrieben wurde – mit dem Gewissen oder mit seinen Gefühlen kämpft, doch dann stellt man fest, dass es die richtige Entscheidung war.

    Liebe Mandy Deine Seite ist einfach super und wenn ich diese in der Früh in aller Ruhe lese und dabei meinen Kaffee trinke fühle ich mich danach so richtig wohl und es gelingt mir alles bedeutend besser.

    Deine Vergleiche sind wirklich super und wenn man sich die Mühe macht mal ein bißchen darüber nachzudenken, versteht man wirklich alles, was Du meinst.

    Bitte mach weiter so und bleibe uns noch lange so treu.

    Gottes Segen für Dich und Dein Team

    Liebe Grüße von Edith

     

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