Nichts kann Dich von Gottes Liebe trennen!

Eine der eindrucksvollsten Aussagen der Bibel ist wohl diese hier: 
 

"Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen.

Und wären wir hoch über dem Himmel oder befänden uns in den tiefsten Tiefen des Ozeans, nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn, erschienen ist." -  Römer 8, 38 – 39 NLB

 

Das sagte Paulus und wenn man sich mal reinzieht, was dieser Kerl erlebt hat, dann hat seine Aussage umso mehr Gewicht:

 

"Ich […] wurde […] unzählige Male ausgepeitscht und war immer wieder in Lebensgefahr. Fünfmal haben die Juden mir neununddreißig Hiebe verabreicht. Dreimal wurde ich ausgepeitscht. Einmal wurde ich gesteinigt. Ich habe drei Schiffbrüche überlebt. Einmal verbrachte ich eine ganze Nacht und einen Tag auf dem Meer treibend." - 2. Korinther 23 – 25 HFA


Paulus kann noch viel mehr erzählen; von lebensgefährlichen Flussreisen, von Wanderungen in der Mamba, von Kälte, Angriffen, Hunger und Durst. Ihm ist so gut wie nichts fremd, er hat viel Elend erlebt. 

 

Wenn man sich dann mal überlegt, dass dieser Mensch sagt: "Nichts kann mich trennen von Gottes Liebe!" ist das schon starker Tobak!

Er könnte schließlich genauso gut sagen: "Wenn Gott mich wirklich liebt, dann würde er den ganzen Mist nicht zulassen?" 

 

Wahrscheinlich hat Paulus Gott in diesen schlimmen Zeiten seines Lebens erlebt und seine Liebe gespürt! 

Jeder von uns hat in seinem Leben mit Herausforderungen und Schwierigkeiten zu kämpfen. Und manchmal fühlen wir uns dabei wie ein Geldschein, der zerknittert und beschmutzt wird, aber dennoch verliert er nichts an seinem Wert!

Den Wert hat Gott in Dich hineingelegt – egal, was Du erleben wirst – diesen Wert kann Dir niemand nehmen!

Auch wenn Du selbst von Gott nichts wissen willst… egal, für ihn bist DU trotzdem wertvoll! Du kannst Dich von ihm nicht trennen, seine Liebe reißt niemals ab.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und wenn du möchtest, dann erzähl mal in einem Kommentar, ob und wie Du Gott spürst, gerade in Zeiten, in denen Du mal wieder richtig zerknittert warst.

 

Alles Liebe!

Deine Mandy
 

 

 

© Foto: www.godnews.de

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 10. Juli 2013 veröffentlicht.

9 Gedanken zu „Nichts kann Dich von Gottes Liebe trennen!

  1. Ulrike P.

    Hallo Mandy,

    guten Morgen, guten Mittag und überhaupt…und sowieso. :-D

    Du hast einen meiner Lieblingsverse zitiert. Und es ist so wahr…denn ich brauche  – egal in welcher Situation ich gerade stecke – nichts weiter zu tun, als mich ihm zuzuwenden. Dann merke ich, er ist da. Hätte er sich zwischenzeitlich von mir getrennt, dann müsste ich mich ja erst mal auf die Suche nach ihm machen…aber das war noch nie der Fall.

    LG Ulli

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  2. Fabian

    Ich würde sagen, Ausnahmen bestätigen wohl die Regel. Sorry, ich wollte eigentlich nicht mehr hier vorbeischauen, aber wenn ich schon da bin und so offen aufgefordert werde. Ich kann diese Aussagen, beim besten Willen, nicht mehr bestätigen. Sorry, soll auch mein letzter Besuch hier gewesen sein.

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    1. Ulrike P.

      Hallo Fabian,

      Der Paulus sagte den Athener, das Gott keinem fern ist. (Apg 17, 27) – "Nicht fern sein", ist ja nur eine andere Umschreibung für "nah sein". Er ist da…an ihm scheiterts nicht.

      Es liegt bei jedem Menschen selbst, ob er sich ihm zuwendet und ihm Beachtung schenkt oder nicht.

      LG Ulli

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  3. christine

    wenn es mir nicht gut geht und ich lese im neuen testament, egal welche stelle, dann geht es mir wieder besser. ich denke, dass gott mich durch sein wort tröstet!

    lg c.

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    1. Josef Sefton

      Christine, möge es dir immer wieder besser gehen!
      Der Gott der Bibel, tröstet, inspiriert, liebt, heilt, ermutigt, lehrt und korrigiert dich voller Geduld durch sein wort.

      Wenden wir uns dem Herrn zu, denn er liebt uns einzigartig, treu und von ganzem Herzen!

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  4. Ulrike P.

    Hallo Mandy,

    ZITAT:

    "Er könnte schließlich genauso gut sagen: "Wenn Gott mich wirklich liebt, dann würde er den ganzen Mist nicht zulassen?" "

     

    Das erinnert mich an eine Geschichte:

    Eine Wagenladung voller Mist

    Aus: Ajahn Brahm: Die Kuh, die weinte, München (Lotos) 2004

    "Im Leben gibt es immer auch unangenehme Dinge – wie beispielsweise Klassenletzter zu werden. So etwas kann jeden überkommen. Der einzige Unterschied zwischen einem glücklichen Menschen und einem Deprimierten besteht in der Reaktion auf Unheil.

    Stellen Sie sich jetzt vor, dass Sie mit einem Freund einen herrlich entspannten Nach-mittag am Strand verlebt haben. Und als Sie nach Hause kommen, entdecken Sie, dass irgendjemand eine ganze Wagenladung voller Dung direkt vor Ihrer Haustür abgeladen hat. Über diesen Misthaufen sollten Sie Folgendes wissen:

    Sie haben ihn nicht bestellt. Es ist nicht Ihre Schuld.

    Sie haben ihn jetzt am Hals. Niemand hat gesehen, wer ihn abgeladen hat, also kön-nen Sie auch niemanden auffordern, ihn wieder wegzubringen.

    Er ist dreckig, widerlich und ekelhaft. Sein Gestank zieht langsam durch Ihr ganzes Haus und ist so unerträglich, dass Sie kotzen könnten.

    In dieser Metapher steht die Wagenladung voller Mist für all die traumatischen Erfahrun-gen, die das Leben über uns auskippt. Genau wie bei der Mistladung müssen wir auch drei Dinge über die Katastrophe in unserem Leben wissen:

    Wir haben sie nicht bestellt. Wir fragen: »Warum ich?«

    Wir haben sie am Hals. Keiner, nicht einmal unsere besten Freunde, kann sie uns wegnehmen (obwohl sie es vielleicht versuchen).

    Sie ist grauenvoll, ein solcher Zerstörer unseres Glücks, dass der Schmerz unser ganzes Leben ausfüllt. Sie ist einfach nicht zu ertragen.

    Wenn man eine solche Wagenladung voller Mist am Hals hat, gibt es zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Die erste besteht darin, dass wir den Mist mit uns herumschleppen. Wir stecken etwas davon in unsere Taschen und unter unser Hemd. Ja, wir schütten sogar etwas davon in unsere Hosen. Und wenn wir dann mit diesen Miststücken herumlaufen, stellen wir fest, dass wir eine Menge Freunde verlieren! Sogar die besten Freunde scheinen sich nicht mehr so oft sehen zu lassen.

    »Den Mist herumtragen« ist eine Metapher für das Versinken in Depressionen, für negative Gedanken oder Wut. Eine ganz natürliche Reaktion auf Widrigkeiten des Lebens. Aber wir verlieren viele Freunde, und es ist ja völlig verständlich, dass sie nicht mehr viel mit uns zu tun haben wollen, wenn wir dauernd wie sieben Tage Regenwetter herumlaufen. Schlimmer noch, der Misthaufen wird dabei nicht abgetragen, sondern reift gemütlich heran, sodass sein Gestank immer unerträglicher wird.

    Zum Glück gibt es einen zweiten Weg. Wenn jemand eine Wagenladung voller Mist vor unserer Haustür abkippt, dann entfleucht uns ein Seufzer, und wir machen uns an die Arbeit. Schubkarre, Mistgabel und Spaten werden hervorgeholt. Wir schaufeln den Mist in die Karre, fahren sie hinters Haus und verbuddeln das Zeug im Garten. Das ist eine anstrengende und ermüdende Arbeit, aber wir wissen, dass uns keine andere Wahl bleibt. Manchmal schaffen wir nur eine halbe Schubkarre am Tag. Doch wir unternehmen etwas gegen das Problem, anstatt so lange mit ihm zu hadern, bis wir schließlich in der Depression landen. Tagein, tagaus laden wir Dung in die Schubkarre, und jeden Tag wird der Haufen ein Stückchen kleiner.

    Manchmal brauchen wir mehrere Jahre, aber irgendwann kommt ein Morgen, an dem der Misthaufen vor dem Haus gänzlich verschwunden ist. Außerdem hat sich in einem anderen Teil unseres Gartens inzwischen ein wahres Wunder ereignet. Die Blumen entfalten sich zu ihrer vollsten Pracht, und ihr Duft erfüllt die ganze Umgebung, sodass Nachbarn und sogar Passanten vor Freude zu lächeln beginnen. Der Obstbaum in der Ecke kippt beinahe um, so reich ist er mit schmackhaften Früchten gesegnet. Er trägt so viele, dass wir unseren Nachbarn und sogar Vorübergehenden von diesen Wunder-früchten abgeben können.

    »Den Mist eingraben«, ist auch eine Metapher. Damit heißen wir das Unheil als Dünger des Lebens willkommen. Die Arbeit müssen wir schon allein erledigen, keiner kann uns dabei helfen. Aber wenn wir den Mist tagaus, tagein in den Garten unseres Herzens eingraben, können wir langsam den Berg voller Schmerz abtragen.

    Vielleicht werden wir dafür Jahre benötigen, aber der Morgen wird anbrechen, an dem wir den Schmerz in unserem Leben nicht mehr sehen und merken, dass sich in unserem Herzen ein Wunder ereignet hat. Blumen der Güte stehen in voller Pracht. Der Duft der Liebe erfüllt die Umgebung, unsere Nachbarn, unsere Beziehungen und sogar die Menschen, die am Garten vorübergehen. Dann neigt sich der Baum der Weisheit in der Ecke zu uns herab, überladen mit den süßen Einsichten in das Wesen des Lebens. Wir verteilen diese köstlichen Früchte großzügig, und sogar der zufällige Passant kriegt welche ab, auch wenn wir das gar nicht beabsichtigt haben.

    Wenn wir den Schmerz der Tragik erfahren, seine Lektion gelernt und unseren Garten angelegt haben, können wir bei großen Tragödien einander umarmen und einfach sagen: »Ich weiß.« Und der andere wird begreifen, dass wir ihn wirklich verstehen. Das Mitgefühl setzt ein. Wir zeigen ihm die Schubkarre, die Mistgabel, den Spaten und ermutigen ihn zu grenzenlosem Eifer. Wir könnten diesem Menschen allerdings unmöglich helfen, wenn wir nicht schon zuvor unseren eigenen Garten bestellt hätten."

     

    Ich für meinen Teil habe beschlossen, mir den Mist in meinem Leben nicht mehr in meine Hemdtaschen zu stopfen, sondern ihn einzugraben, so wie es viele Menschen tun. Sogar Menschen die Gott und Jesus nicht kennen. – Wieviel mehr kann ICH das dann schaffen, wo ich doch weiß, da steht beständig einer neben mir und schaufelt kräftig mit. :

    Und wenn dann auch noch das Wasser des Lebens dazu kommt! – Man stelle sich das mal vor! :-D

    LG Ulli

     

     

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  5. Anonymous

    Nichts kann dich von Gottes Liebe trennen??? Doch das geht. Gott selbst hat's hinbekommen. Der hat mich so verarscht, wie es kein Mensch auf der Erde je hinbekommen würde. Vielen lieben Dank, "lieber" Gott.

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    1. Gekreuz(siegt) Moderator - Soenke

      Gott liebt dich aber immer noch. Kennst du nicht das Gefühl, wenn dein Vater dir etwas mit diesem "Irgendwann wirst du es verstehen" Blick etwas verboten hast. Und siehst du genau so macht unser Vater im Himmel das mit uns auch. Und manchmal dauert es sehr lange bis wir den Grund für seine Taten verstehen. Aber ich versuche oft zu ergründen warum Gott nun diesen statt jenen Weg für mich gewählt hat. Und oft genug komme ich auch zu einem Ergebnis. Ich wünsche dir das gleiche.

      Gruß Sönke

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  6. Susanne Nitsch

    Als meine Mutter im Alter von 66 Jahren innerhalb von knapp sieben Wochen starb, ist für mich eine Welt zusammengebrochen und ich habe auch gefragt: "Warum, Gott? Warum meine Mutter, der liebste und beste Mensch in meinem Leben. Sie war so voller Lebensfreude und Liebe, es gab niemanden, der sie nicht mochte. Warum durfte sie ihr Leben nicht weiter genießen, mit meinem Vater die Welt bereisen und noch viele schöne Stunden genießen?"

    Eine Antwort darauf habe ich nicht. Aber ich habe mir damals geschworen, an Gott festzuhalten. Es war eine schwere Zeit; es hätte nicht viel gefehlt, und mein Vater wäre ihr bald gefolgt.

    Ich dachte daran, wie interessiert meine Mutter am Mittelalter und der Hexenverfolgung war. Ich begann, ihre Bücher zu lesen und viel über diese Zeit zu lernen. Bald fing ich wieder an zu schreiben. Einen Hexenverfolgungsroman, Geschichten aus der Reformationszeit, Kindergeschichten – alles historisch, gut recherchiert und liebevoll geschrieben. Insgesamt vier Bücher habe ich bislang veröffentlicht (gut, eines davon noch zu Lebzeiten meiner Mutter), und jetzt fange ich an, in meinen Bücher auch christliche Aspekte aufzunehmen.

    Überhaupt ist mir mein Glaube nach dem Tod meiner Mutter immer wichtiger geworden. Ich weiß nicht, wie ich mich entwickelt hätte, wenn meine Mutter gesund geblieben wäre, wahrscheinlich hätte ich einfach nur meine Arbeit gemacht und mein Leben vor mich hin gelebt.

    Als Segen kann ich den Tod meiner Eltern natürlich nicht sehen, beide sind aus dem Leben gerissen worden (mein Vater starb vier Jahre später an Herzversagen). Aber ich kann sagen, dass aus dem Leid etwas Positives geworden ist. Zum Beispiel setze ich mich für das Kinderhospiz in Düsseldorf ein, fahre dorthin und lese aus meinem Drachenbuch vor, außerdem bastele ich mittelalterliches Spielzeug, das ich verkaufe. Ein Teil des Erlöses geht an das Kinderhospiz, und ich sammele sowieso Spenden.

    So kann ich wenigstens sagen, dass sich mein Leben verändert hat. Auch, wenn ich meine Eltern entsetzlich vermisse, ist etwas Gutes geworden.
     

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