Gemeinsam sind wir stark


Jesus war ein Teamplayer und das hat er auch immer wieder bewiesen und klar gestellt.

Heute habe ich eine Stelle in der Apostelgeschichte gelesen, wo beschrieben wird, wie die Menschen gemeinsam lebten:


 

"Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig. Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, pflegten ihre Gemeinschaft, brachen das Brot und beteten.

Die Menschen in Jerusalem wurden von Furcht ergriffen. Denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.

Alle Glaubenden hielten zusammen und verfügten gemeinsam über ihren Besitz. Immer wieder verkauften sie Grundstücke oder sonstiges Eigentum. Sie verteilten den Erlös an alle Bedürftigen – je nachdem, wie viel jemand brauchte. Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel. In den Häusern hielten sie die Feier des Brotbrechens und teilten das Mahl voll Freude und in aufrichtiger Herzlichkeit."

Apostelgeschichte 2, 42 – 46 BasisBibel


Ich habe mal einige Stellen unterstrichen, die die Gemeinsamkeit zeigen. Es ist von Personalpronomen in Plural die Rede, nicht im Singular. Da steht nicht:

"Harald feierte in seinem Haus", "Katrin hielt mit sich zusammen" oder "Kevin verkaufte etwas, um es den Armen zu geben" - nein, die taten es gemeinsam! Ganz nebenher ist Feiern und Zusammenhalten alleine, auch irgendwie blöde.


Wenn man die einzelnen Geschichten in der Bibel mal so durchliest, dann stellt man recht schnell fest, dass Gemeinschaft früher nochmal eine ganz andere Bedeutung hatte, als heute. Es gab viel weniger ich oder mein oder du, sondern häufiger gemeinsam.


 

Das sollte uns heute auch noch bewusst sein!

Wenn Du Christ bist, dann bist Du nicht nur ein Nachfolger oder Jünger von Jesus, sondern:

"… wir sind Teile seines Leibes." Epheser 5, 30 GNB und "Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist." Kolosser 1, 18 HFA

 

Weder ich bin sein Leib, noch Du – sondern wir gemeinsam mit vielen anderen.

 

Und so ein Leib benimmt sich auch ganz gerne mal daneben:

Da motzt das Gehirn über das Herz (Menschen, die gern viel lernen und wissen wollen, glotzen schon mal doof, wenn andere Menschen sich auf der Herzensebene z.B. durch Beten Gott annähern). Oder die Hände kritisieren die Knie (Menschen, die gern praktisch anpacken, kritisieren die Leutz, die lieber still beten). Die Augen weigern sich, mit den Füßen zusammenzuarbeiten (Visionäre Typen wollen nicht mit treuen Arbeitern zusammen arbeiten). 


Ein klarer Fall von Meuterei!


"Selbst wenn der Fuß behaupten würde: "Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich keine Hand bin!", er bliebe trotzdem ein Teil des Körpers. Und wenn das Ohr erklären würde: "Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib!", es gehörte dennoch dazu.
Angenommen, der ganze Körper bestünde nur aus Augen, wie könnten wir dann hören? Oder der ganze Leib bestünde nur aus Ohren, wie könnten wir dann riechen? Deshalb hat Gott jedem einzelnen Glied des Körpers seine besondere Aufgabe gegeben, so wie er es wollte."

1. Korinther 12, 15 – 18 HFA
 

Schon witzig die Vorstellung, dass der ganze Körper nur aus Augen bestünde. Da hätte man die Augen überall und einem würde nichts entgehen! Klingt praktisch, aber auch sehr mühsam. Und vorallem könnte man dann nicht normal duschen, denn Duschgel brennt in den Augen – man müsste in Augentropfen baden! Doch ohne Hände wird das irgendwie schwierig …


"Darum kann das Auge nicht zur Hand sagen: "Ich brauche dich nicht!" " (Vers 21)


Zusammenarbeit – Teamwork – ist nicht nur ein guter Rat von Gott, ich sehe es als Gebot:


"Bemüht euch, im Geist eins zu sein, indem ihr untereinander Frieden haltet. Ihr sollt alle gemeinsam ein Leib sein und einen Geist haben, weil ihr alle zu einer Hoffnung berufen seid."

Epheser 4, 3 – 4 NLB


 

Denkst Du, dass Menschen häufig Probleme haben zusammenzuarbeiten? Wie erlebst Du das?

Was könnte man tun, um gemeinsam – in einem Team – besser zusammenzuarbeiten und somit ein stückweit die Welt zu verändern?

 

Ich bin gespannt, ob und was Du zusagen hast!

Deine Mandy
 

 

© Foto oben: stephan.panter@du-kannst.org

 


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Dieser Beitrag wurde am 21. Mai 2013 veröffentlicht.

12 Gedanken zu „Gemeinsam sind wir stark

  1. Ulli P.

    Guten Morgen Mandy,

    was du hier beschreibst…:Da motzt das Gehirn über das Herz (Menschen, die gern viel lernen und wissen wollen, glotzen schon mal doof, wenn andere Menschen sich auf der Herzensebene z.B. durch Beten Gott annähern). Oder die Hände kritisieren die Knie (Menschen, die gern praktisch anpacken, kritisieren die Leutz, die lieber still beten). Die Augen weigern sich, mit den Füßen zusammenzuarbeiten (Visionäre Typen wollen nicht mit treuen Arbeitern zusammen arbeiten). 

    …ist ein trauriges Bild von gegenseitiger Missachtung und gabs damals ja schon in der Form, sonst hätte Paulus diese Ermahnung garnicht aussprechen müssen.

    So wie in einer Ehe irgendwann die Liebe stirbt, wenn man einander nicht achtet, so stirbt sie auch in einer christlichen Gemeinschaft. – Darum sucht man dort die Liebe manchesmal auch vergeblich, was nicht nur schade sondern tragisch ist, denn Jesus sagte ja, das man seine Jünger an der Liebe erkennt:

    34 So gebe ich euch nun ein neues Gebot: Liebt einander. So wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben.

    35 Eure Liebe zueinander wird der Welt zeigen, dass ihr meine Jünger seid.«

    Diese Liebe  – so wie Jesus sie hatte – würde die Menschen anziehen. Denn das ist eigentlich das einzige worum es geht, das wir einander so lieben, wie Jesus es tat.

    Doch statt einander zu lieben und wertzuschätzen, wird oft leider nur aufeinander rumgehackt. Und jeder vergisst dabei, dass es keine Option ist, die man wählen oder links liegen lassen kann. Nope, es ist ein Gebot! – Das jetzt blöd woll? ;-)

    Ich habe mir schon oft darüber Gedanken gemacht warum das so ist und bin zu dem Schluss gekommen, das es ein Mischmasch aus verschiedenen Gründen ist.

    Von Glaubensgeschwistern wird mehr erwartet als von anderen, weil die´s ja schließlich besser wissen müssen als der vermeintlich ungläubige Arbeitskollege. – Was man woanders als menscheln abhaken würde, dass wird innerhalb der Gemeinde dann megakrumm genommen.

    Und wo die Engstirnigkeit herkommt, dass jeder seinen Glauben auf gleiche Weise leben soll, war mir auch schon immer ein Rätsel…von unserem Herrn können wir´s nicht haben. Der hat damals jeden so angenommen wie er war und tut es auch heute noch.

    Er hat noch nicht einmal jedem geboten, alles stehen und liegen zu lassen, um ihm aus´m Stand zu folgen!  Bei denen wo er wusste die konnten es, da hat er gesagt: "Folge mir nach." Aber so mancher geheilten Frau, die höchstwahrscheinlich eine Familie zu versorgen hatte, sagte er: "Gehe hin in Frieden."

    Er war ein Teamplayer ja…aber vorgeschrieben sich in größeren Gruppen zusammen zu tun um ihm zu folgen, hat er nicht. Im Gegenteil, er hat vor seinen Jüngern einen Mann verteidigt, den sie nicht akzeptieren wollten, nur weil sie ihn nicht kannten:

    38 Johannes sagte zu Jesus: »Lehrer, wir haben einen Mann gesehen, der in deinem Namen Dämonen austrieb. Wir haben versucht, ihn davon abzubringen, weil er nicht zu uns gehört.«

    39 »Hindert ihn nicht!«, sagte Jesus. »Wer in meinem Namen Wunder tut, wird nicht bald darauf schlecht von mir reden.

    40 Wer nicht gegen uns ist, ist für uns.
    Mar 9, 38-40

     

    Bemerkenswert ist doch dabei, dass dieser Mann ja wohl Erfolg damit hatte und die Tatsache das er es da tat wo er zuhause war, zeugt von einem ebenso tiefen Glauben, wie alles stehen und liegen zu lassen.

     

    Aber nein…wir müssen alle gleich ticken. So waren die Menschen schon immer eingestellt. Hätten sie damals einfach auf Jesus gehört, der sagte: "Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da will ich unter ihnen sein",  hätte es die vielen ordnenden und ermahnenden Briefe des Paulus garnicht geben müssen. Sich in größeren Gruppen zu treffen ist sicher nicht verkehrt…aber eine Vorschrift sollte nicht draus gemacht werden.

     

    Daraus hat sich leider eine Hierachie entwickelt die fast haarklein, der des Judentums gleicht. Aus "ermuntert einander", wurde ein "sei wie ich dich will". Das fing bei denen an, die die Leitung übernahmen und setzte sich bis zum letzten Schäflein fort.

     

    Ich will mich da garnicht ausnehmen.

     

    Einen Nachteil sehe ich für mich zb darin, dass fast jede Gruppe – und sei sie noch so klein – irgendein Dogma hat, das akzeptiert werden soll, will man sich der Gruppe anschließen.

    Ich kann aber keiner menschlichen Auslegung mehr folgen, den Fehler habe ich einmal gemacht und bitter bereuen müssen. – Seit ungefähr 8 Jahren lese ich die Bibel, schaue mir zu jedem Thema das ich gerade verfolge die unterschiedlichsten Auslegungen an (und das sind eine MENGE) und wenn sich dann alle zum Thema relevanten Bibelverse harmonisch zusammenfügen, weiß ich, was ich wissen muss.

    Das ist ziemlich zeitaufwendig, aber wenn ich ETWAS hab´, dann isses Zeit. ;-)

     

    6 Jahre blieb ich dabei alleine, doch seit 2 Jahren ergeben sich dadurch immer wieder Kontakte. Die bleiben aufgrund der Entfernung zwar meist virtuell, aber um geistige Gemeinschaft zu pflegen, reicht das ja auch. :-)

     

    Ich bin gespannt auf weitere Kommentare zu deiner Frage, auf die ich – wie du merkst – leider auch keine befriedigende Antwort habe.

    Aber ich denke, das du schon selbst einen Anfang gemacht hast, indem du durch deine Artikel anderen Mut machst, auf ihre eigene Weise Jesus nachzufolgen. Und die Kommentare zeigen, das du damit nicht alleine bist.

     

    LG Ulli

     

     

     

     

     

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Danke Ulli für Deine Gedanken dazu.

      Die Kommentare sind ja doch recht übersichtlich, was zeigen könnte, dass es schwer ist Antworten zu finden.

      Was man wohl noch bedenken sollte, es gibt Gemeinden, die nen super Team sind und klasse Dinger auf die Beine stellen. Natürlich gibt es überall mal Reiberein, was völlig normal ist und wahrscheinlich auch gut so – da muss man lernen damit umzugehen, gemeinsam zu reden und Kompromisse zu finden.

      Ich würde jeder Gruppe raten, die sich zusammen tut, dass sie sich hin und wieder von jemand außenstehenden coachen lassen. Damit habe ich sehr gute Erfahrung gemacht, die mich in jeglicher Hinsicht unterstützt hat. Gerade auch hier mit dieser Webseite. So "mitten drin" fallen einem manche Dinge einfach nicht auf und wenn man früh genug, darauf hingewiesen wird, ist es leichter sie zu lenken.

      Du sprichst kurz, dass eine virtuelle Gemeinschaft genügt, um geistige Gemeinschaft zu pflegen. Nunja, dass will ich weder abstreiten, noch abnicken. Letzendlich muss das jeder für sich entscheiden.

      Ich brauche anfassbare Menschen, mit denen ich quatschen und zusammen beten kann. Das ganze zwischenmenschliche geht im virtuellen einfach flöten. Ich mag die Gemeinschaft, ob es nun im Gottesdienst ist oder beim gemeinsamen grillen – alles ist förderlichen und nährt ob nun im geistlichen oder fleischlischen ;-) Bereich.

      Alles Liebe für Dich und nen wunderbaren Tag, vielleicht liest man ja noch den ein oder anderen Kommentar von anderen.

      Grüßle
      Mandy

      PS: Ist Ulli eigentlich eine Frau oder ein Mann? ;-)

      Antworten
      1. Ulli P.

        Hallo Mandy,

        Klar würde ich auch gerne direkteren Kontakt haben, das die virtuelle Gemeinschaft reicht, bezog sich nur auf den geistigen Austausch…und das auch nur in sofern das es besser ist, als nix. ;-)

         

        Nach  6 Jahren vergeblicher Suche nach einer Gemeinschaft, in denen ich mit keinem anderen Christen persönlichen Kontakt hatte, ist es für mich schon etwas besonderes nun wenigstens auf virtuellem Wege Kontakte zu pflegen.

        Ich gehörte davor 22 Jahre lang zu einer Gemeinschaft die sehr engen Kontakte untereinander hält, von denen ich mich aber trennte als ich erkannte, dass weder ihre Taten noch ihre Werke, mit Gottes Wort in Übereinstimmung sind.

        Ich hatte so lange ein sooo dermaßendes Brett vorm Kopf was das anging…naja…und gebranntes Kind scheut bekanntlicherweise das Feuer. Seither schaue ich mir alles genau an und sobald Dogmen anerkannt werden müssen oder eine Art Treugelöbnis auf die Gemeinde bzw Kirche gefordert wird, ist für mich Ende Gelände. Denn meine Treue gebührt nur meinem himmlischen Vater und meinem Herrn Jesus Christus. Die darf kein anderer mehr von mir fordern, auch nicht im allerkleinsten Nebensatz. Vielleicht sehen andere das nicht so eng, bzw ist es für sie eins – und ich lasse da jedem seine Meinung, weil jeder nur nach seinem eigenem Gewissen handeln kann.

        Mir ist jeder ein Bruder und eine Schwester im Glauben, der Jesus als Erlöser angenommen hat und sich nach dem Willen des Vaters richtet. Einen anderen Maßstab hatte auch Jesus nicht: "Jeder der den Willen meines Vaters tut, ist mir Bruder und Schwester." Darum ist dies das einzige Kriterium das es für mich gibt, andere verlangen da mehr und das geht eben oft über mein Gewissen.

        LG Ulli

        PS: Ulli ist übrigens eine Sie :-D

        Antworten
  2. Manuel

    christ zu werden, und keine gemeinde zu besuchen und dort seine gaben einzubringen, ist wie z.B. fußball spielen zu wollen, aber ohne andere mitspieler, weil man diese nicht braucht.

    Antworten
    1. Ulli P.

      Hallo Manuel,

      ich habe in erreichbarer Nähe keine Gemeinde der ich mich anschließen könnte, also halte ich – um mal mit deinen Worten zu sprechen – den Ball alleine hoch. :-)

      LG Ulli

      Antworten
      1. Gekreuz(siegt) Moderator - Soenke

        Ich will nicht auch die Analogie zwischen Christ sein und Fußballspielen heranziehen aber es ist doch immer wieder erstaunlich wieviele hier auf diesem Blog in den Kommentaren schreiben, dass es in der Nähe keine "Vereine" gibt. Bei mir auf den Dördern reiht sich eine Dorfkirche der Landeskirche Hannover an die andere. Sicher haben alle Gemeinden im Kirchenkreis mit den gleichen Problemen zu kämpfen und versuchen auch immer die Gemeindeglieder dazu zu bekommen in der Gemeinde mitzuarbeiten. Ich bin mit meiner Gemeinde ganz zufrieden. Aber sehe auch die Gefahr, dass wenn man sich nur auf eine Gemeinde beschränkt man einen Scheueklappenblick bekommt und die Arbeit der Gemeinde für das Allzeitwahre hällt was es sicherlich nicht ist. Aber ganz ohne Gemeinde könnte ich meinen christlichen Glauben nicht ausüben, Ich glaube die Gemeinde aufzusuchen wäre nach Katons auspacken und zum Meldeamt gehen das erste was ich nach einem Umzug tun würde :-)

         

        Gruß Sönke

        Antworten
        1. Ulli P.

          Hallo Sönke,

          wo bei anderen der Grund dafür liegt, weiß ich nicht, meine eigenen Gründe hatte ich Mandy zwischenzeitlich schon erläutert. – Vielleicht hat sich das ja mit deiner Antwort überschnitten. :-)

          LG Ulli

          Antworten
  3. Karin

    Hey Mandy
    wußtest du dass wir im Badischen ganz oft mir sagen wenn wir "wir" meinen… ist also schon so verinnerlicht dass es eins ist – Dialekt hat halt doch auch was gutes  :-)

    Antworten
  4. Heike

    Ich glaube, es fällt uns Menschen sehr schwer, den Anderen so anzunehmen, wie er ist – vorallem wenn er einem noch unsymphatisch ist, nicht immer so denkt, wie man selber – vielleicht auch noch immerzu quer schießt oder eh alles besser weiß. Ich fürchte, wir – und da schließe ich mich nicht aus – neigen doch sehr zum Pharisäertum, kommen ohne Gesetze nicht aus. Dabei ist doch die Botschaft eindeutig – liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Was machen wir – Gesetze. Genau wie den Juden die 10 Gebote nicht gereicht haben und sie noch ihre Gesetzesbücher haben, haben wir Christen doch auch schon uns viele Gesetze gemacht, wie man "richtig" Glauben soll.Mandy schreibt ganz richtig "aus "ermuntert einander" ist ein "sei wie ich dich will" geworden.

    Ich kann Ulli gut verstehen. bei uns gibt es einige  christliche Kreise. Aber ich habe das Gefühl, wenn ich zu dem einen gehe, bin ich gegen den anderen. Da will ich mich nicht positionieren. Ich bin aber froh, dass ich doch sehr viele christliche Freunde habe, mit denen ich mich austauschen kann. Und ich bin sehr froh über gekreuzsiegt.

    Aber Mandys Frage lautete: "Was könnte man tun?" ich denke, jeder kann nur erst einmal an sich selber arbeiten –

    Liebe ich mein Gegenüber, wie Jesus es liebt?

    Ist mir klar, das mein gegenüber ein Gotteskind ist?

    Akzeptiere ich ihn so, wie Gott ihn geschaffen hat und und versuche nicht ihn zu ändern, wie ich ihn gern haben möchte?

    Naja, wenn das jeder tut ist doch schon viel getan. Dann kann man weitersehen.

    Tut mir leid, dass ich immer erst so spät schreibe, aber vorher ist meist keine zeit fürs Internet.

    Gott segne euch alle.

    heike

    Antworten
    1. Ulli P.

      Hallo Heike,

      ich denke auch, das bei sich selbst anzufangen die beste Idee ist. – Tun was man in der Lage ist zu tun und den anderen so lassen wie er ist, ohne zu verurteilen.

      LG Ulli

      Antworten
    1. Ulrike P.

      Hallo Anonymus,

      das ist ein sehr trauriges Empfinden, das du da hast. – Denn es beruht auf dem Missverständis, dass alles Schlechte von ihm kommt und das alles was nicht funktioniert, von ihm sabotiert wird. Das er einen unglücklich sehen will und sein Späßchen daran hat, wenn man leidet.

      Wer so über ihn denkt, kann sich nicht wirklich mit ihm beschäftigt haben, sonst wüsste er das dem nicht so ist.

      Aber so geht es ihm leider oft…auch das die guten Dinge als selbstverständlich angesehen werden und ihm noch nicht einmal dafür gedankt wird. 

      Nur, ohne Dankbar zu sein…ja, stattdessen sogar mit Wut im Bauch an ihn zu denken und schlecht über ihn zu reden, lässt eine Mauer entstehen durch die nichts Gutes mehr ins Bewusstsein durchdringt. Wie sollte es auch anders sein.

      Wir Menschen würden bei so jemanden wahrscheinlich sogar für alle Zeiten die Schotten dicht machen, wenn er kein einziges gutes Haar mehr an uns lässt, obwohl wir ihn jeden Tag am Leben erhalten.

      Aber Gott ist anders. Wer seine Einstellung ihm gegenüber ändert, wer einsieht das der Fehler bei ihm selbst liegt und er Gott unrecht tut, den wird er nicht abweisen. – Einfach weil seine Liebe unendlich ist.

      LG Ulli

       

      Antworten

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