Du bist Gottes Meisterwerk!

Als sich der junge Hirtenjunge David auf seinen großen Kampf mit dem Riesen Goliath vorbereitet hat, da schaltete sich der König Saul ein und bot ihm seine Hilfe an. Doch er machte einen Fehler, den wir heute noch ganz gerne machen.

Saul dachte sich:

"Was mir hilft, das hilft dem David auch!"

 

Wie oft denken wir sowas wie:

"Was mir damals half, das hilft jetzt auch meiner Freundin bei ihrem Problem."

oder

"Das half meiner Mutter auch, das wird mir auch helfen!"

 

König Saul war ein sehr großer Mann 1. Samuel 9, 2 – und er begann damit, den jungen David mit seiner eigenen Rüstung inklusive Helm einzukleiden, auch sein Schwert gab er ihm in die Hand.

Ich glaube David hatte nie ein solches Schwert in der Hand gehabt, welcher Junge hatte das schon?

Er konnte damit also gar nicht umgehen.
 

  • Saul hatte Kleidergröße XXL und David Größe S.
  • Saul war ein Krieger und David ein Hirte, der auf Schafe aufpasste.
  • Saul war ein Mann und David war ein Jugendlicher.

 

Es wird klar, dass das was Saul im Kampf half, den David nur behindert, oder? Sauls Hemd passte David nicht. Sein Helm war zu groß, sein Schwert zu schwer und seine Rüstung machte David zu langsam.

Gott sei Dank hatte David den Mut, das auch zu sagen und dann nahm er sich das, was ihm im Kampf vertraut war und was ihm helfen würde:


 

»Ich kann darin nicht gehen«, sagte er zu Saul, »ich habe noch nie eine Rüstung getragen.«

Er legte alles wieder ab und nahm seinen Hirtenstock. Im Bachbett suchte er fünf glatte Kieselsteine und steckte sie in seine Hirtentasche. In der Hand hielt er seine Schleuder; so ging er dem Philister entgegen.

1. Samuel 17, 39 – 40

 

Saul sagte zum Abschied:

»Gut, so geh«, sagte er. »Der Herr ist mit dir!«

1. Samuel 17, 37

 

Unsereins kämpft im Leben nun nicht gegen einen Riesen Names Goliath, sondern hat andere Kämpfe.

 

Die größten Kämpfe im Leben sind wohl die gegen den riesigen Zorn, Eifersucht, Habgier, Überheblichkeit usw. – Kämpfe gegen mehr oder weniger schlechte Eigenschaften, die Dich davon abhalten wollen, ein geniales Leben mit Gott zu führen.


Vielleicht kämpfst Du auch ab und an in einer Rüstung, die Dir gar nicht passt – nur weil sie jemand anderem im Kampf half?!

 

Du hörst davon, auf welche Art und Weise jemand anderer betet, oder in der Bibel liest oder den Tag beginnt und beendet, was er für andere Menschen tut oder wie er seine Depressionen überwunden hat – also tust Du das Gleiche, doch das schlechte Gewissen lässt nicht lange auf sich warten. Du bist frustriert, weil sich die Dinge bei einem anderen verändern – aber bei Dir passiert es nicht – nichts verbessert sich…. im Gegenteil.

Der gute, alte Paulus sagt wir sollen die "Waffenrüstung Gottes" anziehen – Epheser 6, 17 – zu der Wahrheit, Frieden, Gebet und Glauben gehört. Darüber schrieb ich kürzlich:

Die Waffenrüstung von Gott wird Dir passen – daran gibt es keinen Zweifel. Wäre David mit Sauls Rüstung in den Kampf gezogen, hätte er verloren. Gott wusste, was Saul benötigt. Gott wusste auch, was David benötigt. Und er weiß auch, was Du benötigst:
 

"Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat."

Epheser 2, 10

 


Das Ding ist, dass Du und ich – wir sind MEISTERWERKE von Gott!

Und Meisterwerke werden nicht in Serie maschinell produziert, sondern ganz individuell handgefertigt – nicht von einem Lehrling, sondern vom Meister persönlich.

Gott hat Dich nicht genauso gemacht, wie jemand anderen – sondern Du bist etwas ganz Besonderes!

Deshalb sieht Gottes Plan für Deine Entwicklung auch anders aus als sein Plan für meine Entwicklung. Leuchtet ein, oder?

Es gibt keine Rüstung von der Stange, sondern jeder bekommt seine eigene – von Gott gefertigt. Also höre auf damit, in Sauls Rüstung rumzulaufen!

 

Denk mal drüber nach….

 

Bis denne, viel Segen
Deine Mandy
Jesus Punk

 

© Fotos: flickr.com

 


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Dieser Beitrag wurde am 9. November 2012 veröffentlicht.

27 Gedanken zu „Du bist Gottes Meisterwerk!

  1. Kai

    Wir wissen ja nun alle, dass wir das Ergebnis unserer Vorfahren sind – und in letzter Instanz das Ergebnis unserer Eltern. Das heißt: natürliche Fortpflanzung und mischt sich mit evolutionärem Fortbestand. Das betrifft sowohl den Körper als auch den Geist. Wir sind individuell, weil jeder eine andere Mischung von Genen in sich trägt.

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  2. Kai

    Wer weiß schon, wo wir wirklich herkommen? Das hat bisher glücklicherweise noch kein Mensch herausgefunden. Es wäre evtl. ein Wunsch, aber noch keine Gewissheit, dass dieser Gott verantwortlich gemacht werden kann.

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  3. Kai

    Es gibt viele Glaubensansätze – welcher ist der Richtige? Es gibt Gott, oder nicht. Mein Glaube ändert nichts an seiner Existenz. Vieles am Glauben beruht auf Einbildung und persönlichen Wünschen. Wir wünschen uns ein Wesen, dass über einem steht, das einem Geborgenheit und Sicherheit schenkt, weil wir die Abnabelung von Mama nie ganz hinter uns gelassen haben – egal, wie erwachsen wir sind. Ich glaube darum haben wir Gott erfunden.

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  4. Anonymous

    Glaube beruht auch auf Erfahrungen, die ich mache und ich glaube – ich bin überzeugt – das ich Gott schon oft erfahren habe. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass es Einbild und Phantasievorstellungen sind… das würde mich allerdings doch sehr wundern. Letzendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er glaubt und das leben.

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  5. Fabian

    Ich bin überhaupt nix besonderes. Wenn Gott mich produziert hat, muss er wohl beide Arme im Gips gehabt haben und stink besoffen gewesen sein. Danach fand er das Ergebnis genauso scheiße und hat mich schnellstmöglich vergessen und nen Tuch drüber gelegt, damit man auch nur ja nicht bemerkt wird. Ab und zu stolpert er dann mal über mich und weil ich es wagen konnte im Weg rum zu liegen gibts noch einen Tritt ins Gesicht oben drauf. Ja, Gott ist echt wundervoll :(

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    1. Mandy Artikelautor

      Mein lieber Fabian – so ein Bad im Selbstmitleid tut zwar manchmal gut, aber es ist auch nicht sonderlich förderlich.

      Du bist unendlich geliebt und wertvoll, wie jeder andere Mensch auf dieser Welt! Das kannst du anzweifeln, Du kannst es leugnen, Du kannst darüber diskutieren, aber Du kannst es nicht ändern.

      Lerne dankbar zu sein für das was Du hast und hör auf zu meckern, über das was Du nicht hast. Das ist nicht einfach… stimmt.

      Ich wünsch Dir alles Liebe!

      Mandy

      PS: Für alle Mitleser: Fabian hat schön öfter kommentiert… 

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      1. Fabian

        Bevor du so über mich urteilst solltest du dir mal eine Frage stellen. Bei allem was du durch gemacht hast warst du da allein? Oder wieviel Menschen hattest du um dich, die du als Freund bezeichnet hättest. Wieviele Menschen hast du jetzt um dich? Ich kann dir eins sagen, du kennst mich nicht und du weißt nicht, dass ich bis auf wenige ausnahmen schon immer alles allein machen musste, jede noch so beschissene Talfahrt, immer alleine durchzumachen. Und bevor du von wieder aufraffen sprichst. Das mache ich solang ich denken kann, jeden Tag. Aber immer wenn ich etwas noch so kleines aufgebaut hab, irgendwo mal angekommen bin, mit irgendwas glücklich bin nimmt es mir ein Umstand auf den ich keinen Einfluss hab wieder weg. Ganz besonders dann, wenn ich geglaubt hab es wäre etwas Gutes durch Gott. Der glaube daran, dass mal irgendwann was anders wird, den hab ich schon lang verloren. War ein Fehler auf dieser Seite zu landen, werd es in Zukunft zu vermeiden versuchen.

        PS: Ich hoff ja trotzdem mal, dass es ein Tippfehler ist, weils schon trifft, dass ich "schön öfter kommentiert" hab.

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        1. Mandy Artikelautor

          Es gab Zeiten, da war ich sehr einsam, sehr verzweifelt… und habe Trost in Alk und Drogen gesucht. Es gab auch Tiefs, die ich mit guten Menschen durchgestanden habe. 

          Sie sind ein Geschenk!

          Wo wohnst Du Fabian? Melde Dich bei mir per E-Mail. Ich werde sehen, dass ich Dir jemanden in Deiner Nähe vorbei schicken kann, der Dich vielleicht ein stück weit begleiten kann. Ich kann Dir nichts versprechen, aber ich kann es versuchen.

          Meine E-Mail: info@unendlichgeliebt.de

          Alles Gute!
          Mandy

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          1. Fabian

            Das ist ja nett, aber das möchte ich nicht. Ich hab gelernt, das alles mit mir auszumachen und am Ende wird das auch in dieser Geschichte wieder so sein. Sorry, ich kann dir nicht mehr dazu sagen, ist zu persönlich. Aus diesem Grund und nicht, weil du hier was schlechtes auf die Beine gestellt hast, war es ein Fehler hier zu viel über mich preiszugeben. War schon einmal ein Fehler, ein ziemlich großer um genau zu sein, und ich bin nicht schlauer draus geworden. Und bevor ich mich noch weiter in dumme Situationen hineinmanövriere lehne ich lieber dankend ab. Ist halt das gänzlich falsche Thema für mich.

            Wünsch dir auch alles Gute

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            1. Mandy Artikelautor

              Ok Fabian – wann immer Du Hilfe brauchst und jemanden in der Nähe, der mal mit anpackt und guckt wie es weitergehen kann, dann melde Dich.

              Alles Gute – ich bete für Dich. Sei gesegnet.

              Mandy

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