Als Christ Fleisch essen?!

Heute habe ich eine Email bekommen – in der mich jemand fragt:

"Darf man als Christ Döner essen? Da gibt es doch diese Schlachtung, bei dem das Tier ausblutet und dabei nicht betäubt ist."


Diese Frage kann man nun ausweiten und sich mal drüber Gedanken machen wie es allgemein aussieht, von wegen Christen und Fleisch essen?!

 

Anmerkung:

Fragen alá "Darf ich als Christ…" – ich finde da steckt immer auch eine Angst dahinter und man hat nen ganz falsches Bild von Gott. Der mit dem erhobenen Zeigefinger. Aber das ist ein anderes Thema, auf das ich ein anderes Mal eingehen werde.

 

Ich war neun Jahre lang Vegetarier, aus dem Grund, dass mir die Tiere leid taten. Ich bekam als Kind immer gesagt, dass ich jetzt Bambi oder Klopfer esse – warum auch immer. Nebenher noch ein paar blutige Bilder vom Opa, der gerade Schweine schlachtet – Opa war Fleischermeister.

Ja, so züchtet man sich Vegetarier ran… mein Motto wurde: "Mit Gesicht isst Du nix!"

Dann irgendwann wurde ich Christ und habe mit Gott drüber gesprochen und immer wieder kam mir die Bibelstelle:

"Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!"

1. Mose 1, 28

Da steht, dass wir Macht über die Tiere haben sollen, was natürlich nicht gleich töten und essen heißen muss. Dennoch denke ich, dass das Gebot "Du sollst nicht töten!" nicht für Tiere gilt, sondern bedeutet, dass wir keine Menschen töten sollen.

Natürlich sollen wir Tieren Respekt entgegen bringen und sie nicht unnötig quälen. Beim Döner isses halt so ne Sache, wo kommt das Fleisch her? Wahrscheinlich nicht vom nächsten Bauernhof, wo die Tiere ein glückliches Leben führen….

Jedenfalls habe ich, als ich mit etwa 23 Jahren Christ wurde, wieder mit Fleisch essen angefangen und genieße es seitdem in vollen Zügen – ohne schlechtes Gewissen.

 

Aber gucken wir doch mal, was die Bibel dazu sagt:

 

Im 3. Mose Kapitel 11 und 5. Mose Kapitel 14 findet man ne ganze Menge verschiedene Tierarten, die in die Kategorien "rein" und "unrein" eingeteilt werden.

Gott sagte, dass die Menschen reine Tiere essen dürfen und unreine Tiere nicht.

 

Was sagt das neue Testament zum Thema "Fleisch essen"?

Es gab unter Christen irgendwann mal ein Treffen, in dem die sich berieten was für Gebote aus dem alten Testament denn nun noch zählen und welche nicht. Dabei mischte auch Gott, als heiliger Geist, mit …

"Geleitet durch den Heiligen Geist kamen wir zu dem Entschluss, euch außer den folgenden Regeln keine weitere Last aufzuerlegen: Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren.

Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle."

Apostelgeschichte 15, 29

Eine weitere wichtige Stelle zum Thema "Fleisch essen oder nicht?" ist die von Petrus. Dem hat Jesus gesagt, dass er bald allmöglichen Menschen von ihm (also Jesus) erzählen wird und er hat ihm die "Schlüssel zu Gottes neuer Welt" gegeben. vgl. Matthäus 16, 19

Petrus war Jude und er hatte sich bisher auch nur mit Juden abgegeben, für den war das irgendwie komisch mit Menschen aus anderen Nationen.

Um Petrus das Ganze zu erleichtern, bringt Gott ne ziemlich abgefahrene Situation:

"Petrus stieg auf das Dach, um zu beten. Da bekam er Hunger und bat um etwas zu essen. Während das Essen zubereitet wurde, hatte er eine Erscheinung. Er sah den Himmel offen. Daraus kam ein Behältnis herab. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das an seinen vier Ecken zur Erde hinuntergelassen wurde. Darin befanden sich alle möglichen Arten von Vierbeinern. Dazu auch Tiere, die über die Erde kriechen, und Vögel des Himmels.

Eine Stimme sprach zu ihm:  "Steh auf, Petrus! Schlachte und iss!"

Aber Petrus erwiderte:  "Auf gar keinen Fall, Herr!  Denn ich habe noch nie etwas Unvorschriftsmäßiges oder Unreines gegessen."

Da forderte ihn die Stimme ein zweites Mal auf und sagte: "Was Gott rein gemacht hat, das sollst du nicht unvorschriftsmäßig nennen!"

Noch ein drittes Mal wurde Petrus aufgefordert.  Gleich danach wurde das Tuch wieder in den Himmel hinaufgezogen."

Apostelgeschichte 10, 9-16

 

Gott fordert Petrus dreimal dazu auf, das Fleisch zu essen, dass aus alttestamentlicher Sicht unrein war. Das zeigt, dass sich für Gott was verändert hat.

 

Wer sich zu Jesus bekennt und Christ wird, der steht meiner Meinung nach – so versteh ich die Bibel – nicht mehr unter dem alten Gesetz.
Er wurde zur Freiheit berufen. Jesus hat das alte Gesetz abgehakt – erledigt.

 

So wie es in Galater 5, 13-14 zu lesen ist:

"Brüder und Schwestern, ihr seid zur Freiheit berufen! Allerdings nicht zu einer Freiheit, die nur den Vorwand liefert für eure irdische Gesinnung. Dient euch vielmehr gegenseitig in Liebe. Denn das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn ein einziges Gebot befolgt wird.

Nämlich folgendes:  "Liebe deinen Mitmenschen  wie dich selbst!"

Mit Jesus ist das alte Gesetz erfüllt:

"Denn mit Christus ist das Gesetz an sein Ziel gekommen. Jetzt gelten alle vor Gott als gerecht, die glauben."

Römer 10, 4

Für mich ist es dennoch völlig nachvollziehbar, wenn sich Menschen – ob nun Christ oder nicht – entscheiden vegetarisch zu leben.

Fleisch aus artgerechter Haltung und Schlachtung ist teuer und nicht jedermann kann es sich leisten. Natürlich kann man da in einen moralischen Konflikt kommen, ob man sich nun einen Döner oder nen Suppenhuhn aus dem Supermarkt holen sollte.

Ich finde es doof, wenn Tiere von hier extra ins Ausland transportiert werden, um dann dort geschächtet, zurückgekarrt und hier verspeist werden. Das sind unnötige Tiertransporte – davon gibt es bei der normalen Fleischproduktion leider schon zu viele.

In der Bibel finde ich aber keinen Grund auf das Essen von Fleisch zu verzichten – abgesehen von den Gewissensfragen die damals noch nicht aktuell waren, heute aber schon:
 

Fleisch zu essen ist heute Gewissensfrage!

Dabei geht es um Nahrungsmittelpreise und Verteilungsgerechtigkeit. Fleischproduktion verbraucht sehr viel Wasser, Land, Energie usw. Unser westlicher Lebensstandard ist nicht für alle Menschen zu haben – dafür ist die Welt nicht groß genug.

Die Fleischpreise im Supermarkt spiegeln nicht die echten Kosten wieder – die gibt das System weiter. 

Die Gewissensentscheidung, ob, wieviel und welches Fleisch Du isst und welches nicht, kann ich niemanden abnehmen, dass muß jeder selber entscheiden.

 

Persönlich rate ich von FleischKONSUM ab.

Besser ist: Man genießt jeden Bissen. Nicht in Massen, sondern in Maßen.

 

Was meinst Du zum Thema?

 

Gruss und Segen
Mandy
Jesus Punk

 

PS: Die Schlachtung von der in der eMail oben gesprochen wird, heißt Schächtung – dazu habe ich mich bei Wikipedia informiert. Dort wird auch auf die Schmerzen bei der Schlachtung, Beteubung usw. eingegangen – scheint mir eine gute Zusammenfassung zu sein. HIER KLICKEN

 

Isst Du Fleisch?

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Filmtipp:

We Feed the World – Essen global
Food, Inc. – Was essen wir wirklich?

Achtung - Beide Dokus wollen Meinung machen. Bleib mit deiner Aufmerksamkeit weiter bei Gott, dreh Dich nicht zu sehr um die verkommende Schöpfung und wie schlimm alles ist…

 

© Beide Fotos: RainerSturm  / pixelio.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 5. Oktober 2012 veröffentlicht.

211 Gedanken zu „Als Christ Fleisch essen?!

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  1. Ilka

    Einige Christen, die ich kenne und die bewusst kein Fleisch essen, tun dies, weil sie den Gedanken an die abartigen Haltungsbedingungen von Hühnern, Kühen, Schweinen usw. nicht ertragen können und sich da nicht “mitschuldig” machen wollen. Das kann ich verstehen. So konsequent bin ich nicht… aber ich versuche, mit wenig Fleisch zu kochen. Fleisch als Beilage statt als Hauptbestandteil, und nicht jeden Tag. Allein schon aus wirtschaftlichen Gründen: Es braucht meines Wissens sieben Pfund Getreide (das wir auch gleich “so” essen könnten!), um ein verwertbares Pfund Fleisch zu “erzeugen”.

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  2. Mandy Artikelautor

    Was vielleicht noch zu erwähnen wäre…. wichtig finde ich, dass sich der Mensch der meinen Döner zubereitet, vorher die Hände wäscht – tschja, aber nachprüfen kann man das leider nicht so einfach. Ich will nicht wissen, was ich schon so alles mitgegessen habe.

    Antworten
    1. Anonymous

      Das würde ich an deiner Stelle auch nicht wissen wollen. Neben Antibiotika, verrottetem Fleisch ( die Verwesung setzt bereits kurz nach dem Tode ein ) sind die paar Mikroben vom Dönerchef ein Klacks. Auch das ist alles nicht der Rede wert in Anbetracht des spirituellen und seelischem Leides das du dir einverleibst. Wohl bekomm´s !! Aber da hab ich weniger Zweifel, denn offensichtlich beschäftigen dich ungewaschene Hände weit mehr.

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  3. Friederike

    Jesus hat bestimmt mit seinen Jüngern Passahlamm gegessen und vom Vater erzählt, der für seinen verlorenen Sohn einen Ochsen schlachten ließ. Also dürfte Fleisch für ihn zu einem besonderen Festessen dazugehört haben. Alltagsessen war es damals eher nicht.
    Klar ist auch, dass riesiger Fleischkonsum auf Kosten von Klima, Tieren, Welternährung usw. geht. Im Sinne von christlichen Werten wie Bewahrung der Schöpfung und Gerechtigkeit ist es also sicher, dass das “tägliche Brot” nicht immer “tägliches Fleisch” ist.
    Da finde ich Paulus ganz vernünftig: Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient mir zum Guten” (1. Kor. 6.12)
    Ja, ich selbst esse gern Fleisch. Aber nicht jeden Tag.

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    1. Sonja

      Liebe Friederike, Papst Benedikt XVI hat in seiner Predigt am Donnerstag, den 5.4.2007 in Rom eingeräumt, dass Jesus das Passahfest ohne Lamm gegessen hat. Denn dies haben geschichtliche Nachforschungen ergeben, die auch der Papst selbst nicht mehr leugnen konnte.

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    2. KALLE

      Hallo Friederike,
      sehr gut gedacht.Das ganze Abendmahl wäre ein Hohn,sowie Jesus Einsetzungsworte,"Mein Körper,Mein Blut!"
      Es gibt ein gutes leicht zu lesendes Buch.Titel:Jesus war kein Vegetarierer" Autor leider vergessen.
      Gottes Segen,
      Kalle

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  4. Günter J.

    Eben. Geht ja nicht gegen dich oder deinen Artikel, meine Bemerkung, sondern es bezieht sich auf das von die zitierte Schreiben. Mir tun Menschen leid, die ständig in solcher Angst vor dem bösen Gott leben, der nur darauf wartet, dass sie einen Döner essen.

    Antworten
  5. Günter J.

    Ich mag dieses Gewimmel aus dem Meer nicht … schleimiges Austernzeug … – mag Gott bestimmt genauso wenig. Hätte er ja sonst nicht tief im Meer versteckt. :-)

    Antworten
  6. Günter J.

    … wenn ich “Darf man als Christ …” lese, bekomme ich Zustände, in der Regel. Was für eine Religion der Angst regiert denn da nach wie vor in manchen Köpfen? Und kann man die Menschen nicht mal irgendwie von dieser Angstreligion befreien?

    Antworten
    1. Sascha

      Hallo lieber Günter,

      ich stimme dir voll und ganz zu das es sich nicht um die Frage drehen sollte was wir dürfen und was wir nicht dürfen. Letzten Endes macht es keinen Unterschied ob wir lieben oder morden, geben oder stehlen, Fakt ist, es geht kein Schaf verloren. Der gute Hirte wird immer die Herde zurücklassen um das verlorene Schaf zu finden. In diesem Sinne Angstreligion macht keinen Sinn.

      Jedoch sollten wir uns die Frage stellen ob das was wir tun uns den auch dienlich ist. Die Welt ist in einem üblen Zustand. In keinem Punkt der Geschichte gab es mehr Kriege, mehr Sklaverei, mehr Armut und Hunger als heute, und noch viel weniger zu diesen Ausmassen. (Die moderne Technik vereinfacht ja das Massenmorden sehr). Und obwohl es diese Dinge immer schon gab ist es traurig das wir Menschen in ca. 8.000 Jahren Geschichte nichts gelernt haben. Wahr ist das es eine technische Evolution gab, jedoch scheint die Menschheit sprituell gesehen rückwärts zu gehen anstatt sich weiter zu entwickeln.

      Ja, man darf Fleisch essen ohne Angst vor der Hölle eine rachesüchtigen Gottes zu haben, aber ist es uns den dienlich. Wenn wir uns den Rattenschwanz anschauen den das Fleischessen nach sich zieht werden wir feststellen, das es eine extreme Verschwendung von Resourcen ist, man stelle sich nur vor was so eine Kuh frisst und trinkt und was sie an Ackerfläche braucht für sich und ihr Futter, bis sie schlachtreif ist, mal ganz von den Abgasen abgesehen die eine halbe Millarde Kühe weltweit erzeugen. Unter dieser Rescoursenverschwendung leiden letzten Endes wir Menschen, prinzipiel die die an der Quelle sitzen wie kleine Bauern und Eingeborene die weltweit ihr Land and die grossen Fleischkonzerne abtretten müssen. Dies könnte man auch den Akt des Nichtliebens nennen und da die Nächstenliebe ja einer unserer Grundpfeiler ist, müsste es doch eigentlich auch reichen wenn man nur einmal in der Woche Fleisch ist.

      In diesem Sinne, mein Freund, wünsche ich dir Gottes Segen. :-)

      Antworten
    2. Mandy Artikelautor

      Günter – ich bekomme da auch Zustände. Es ist eine krasse Vorstellung die wahrscheinlich dahinter steht: Ein Gott der Verbote, der mit dem Finger auf einen zeigt. Daher habe ich mit Absicht nicht die Frage gestellt “Darf mal als Christ….” sondern es zumindest versucht umzuformulieren. Soweit ich mich erinne, bestand allerdings jede mails zum Thema aus “Darf ich als Christ…..”

      Das Schlimme ist, dass ich die Vermutung habe die “Darf ich als Christ – Fragen” nehmen zu – ich hoffe ich irre mich. ;-)

      Antworten
      1. Anonymous

        ich hatte gar nicht gesehen das eine antwort zu dem thema kam.daher keine reaktion von mir.für mich hängt es zusammen das ich als christ meine mitmenschen/mitlebewesen achten und lieben will.ob das mein nachbar ist der nie die mülltonne an die strasse stellt oder das schwein das von anderen leuten für mich schlecht behandelt wird ist in dem fall gleichgültig.ich kann es nicht mit meinem gewissen vereinbaren friede freude eierkuchen zu predigen und abends gemütlich mein steak zu essen, von einem tier das leiden musste weil ich das direkt oder indirekt so will.
        ich kann es mir nicht leisten biofleisch zu kaufen (selbst wenn ich es könnte, die tiere sterben nicht anders).
        also verzichte ich lieber gleich auf den "luxus" und behalte das gebot du sollst nicht töten gleichermassen für mensch und tier im kopf und im herzen.
        LG

        Antworten
        1. Gesundikus

          Hallo Ihr Lieben,

          ich kann nur jedem raten, sein Herz sprechen zu lassen. Jesus sagte, wir sollen die Schrift prüfen. Die Bibel wurde im Laufe der Zeit durch die römisch-katholische Kirche angepasst und verändert. Das 5. Gebot “Du sollst nicht töten” gilt ausnahmslos für Mensch und Tier. Wir sollen beiden keinen Schaden zufügen und sie schon gar nicht töten. Nur so kann auch ein paradiesähnlicher Zustand auf Erden wieder hergestellt werden. Jesus und die Urchristen waren Vegetarier, die Apostel ebenfalls. Der Verzehr von Fleisch wurde aus den heidnischen Bräuchen z.B. aus dem alten Ägypten in die Bibel hineingemogelt, die meisten Menschen aßen nun mal Fleisch und der von Jesus geforderte Verzicht war für die meisten Menschen nicht möglich, weil sie zu schwach im Willen waren. Die Kirche wollte so viele Menschen wie möglich in ihren Wirkungskreis ziehen und so kommen immer wieder Zeilen in der Bibel vor, in denen Gott angeblich erlaubt, Fleisch zu essen. Dem ist nicht so! Gott war es zuwider, wenn die Menschen nach Fleisch verlangten. Es folgten immer wieder harte Strafen auf die Missachtung dieses Verbotes. Die Tiere wurden von Gott beseelt, genau wie der Mensch. Sie scheinen uns vielleicht nicht schlau oder ebenbürtig zu sein, aber das liegt nicht in unserem Entscheidungsbereich. Fakt ist, sie haben eine Seele, Blut, Fleisch, genau wie wir hat Gott sie aus der Erde gemacht und Ihnen den Odem des Lebens eingehaucht. Sie wollen genau wie wir leben, lieben, glücklich sein und ihr kurzes Leben auf natürliche Weise beenden, so wie Gott es vorgesehen hat. Jesus verbot den Verzehr von Fleisch jedem seiner Jünger, er trieb die Viehhändler aus dem Tempel, forderte Tierhändler auf, die Käfige zu öffnen und die Tiere freizulassen. Er sagte, “was Ihr meinem Geringsten tut, das tut Ihr mir”. Ich habe selbst früher Fleisch gegessen, ich kannte es ja auch nicht anders. Ich bin getauft, habe aber nie richtig Kontakt zu Gott gesucht oder die Bibel richtig gelesen. Bis eines Tages sich in mir etwas verändert hat und ich den Drang verspürte, Fragen an Gott zu stellen. Ich lese nun regelmässig die Bibel, aber auch andere christliche alte Quellen und Angaben. Für mich ist es jetzt glasklar, was ich tat, war falsch. Ich bin nun überzeugt davon, das das essen von Fleisch nicht in Gottes Sinn ist. Ich kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben denn leider sind viele Tiere durch mich getötet worden weil ich ihr Fleisch konsumiert habe. Dennoch glaube ich fest daran, das Jesus in mein Herz geschaut hat und mir gezeigt hat, was falsch läuft. Nochmal mein Rat, prüft die Schrift und prüft Eure Herzen. Nur ein gütiger Mensch kann wahrhaft barmherzig sein. Ich habe noch einen langen Weg vor mir, aber ich wünsche mir nichts sehnlicher, immer mehr Gottes Weg zu halten und nicht mehr vom Kurs abzukommen. Ich wünsche Euch viel Liebe und Kraft für Euren Weg!

          Antworten
          1. Anonymous

            Danke für deine Ansicht. Was ist denn mit den Speisegeboten? Zählen die nicht mehr? Und wenn Jeshua gegen das Verzehren von etwas getöteten war, gibt es in der Bibel nicht eine Stelle, in welcher Jeshua den Fischern sagte wohin sie ihre Netze auswerfen sollen, damit sie voll werden? Und was ist mit der Speisung? Waren es tote Fische, die Er erschuf?
            Versteh mich nicht falsch, bitte. Ich lebte mit dem, was mich die Kirche lehrte. Wie viel Irrglaube dabei ist, war mir nie bewusst. Umstände in meinem Leben ließen auch in mir Fragen aufkommen. Und vieles verwirrt mich. Vielleicht kannst du mich da verstehen. Der Sonntag zum Beispiel. Er ist von Menschenhand gemacht, nicht von Gott. Das Christen Weihnachten feiern. Warum? Jeshua hat das nicht gewollt. Zumal er wohl nicht im Dezember in Bethlehem zur Welt kam. Und und und. Ich frage also wirklich um zu lernen und zum wahren reinen Glauben zu kommen.
            Ein lieber Gruß ♡

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          2. Mariella

            Lieber Gesundikus, du stellst ja eine Reihe Behauptungen auf, von denen ich noch nie etwas gehört habe… Mich würde sehr interessieren wo z.B. steht, dass Jesus und seine gesamte Anhängerschaft Vegetarier waren. Mir persönlich fällt zum Thema Fleischessen nur das Passalamm beim letzten Abendmahl und die Fische bei der Speisung der 5000 ein…also keine Vegetarier, oder…?!

            Antworten
          3. andreas

            so ein quatsch. jesus christus war jude und er aß das pessach-lamm und er trank die vorgeschriebenen vier becher wein. ausserdem aß er und seine jünger fisch. wären komische fischer wenn sie ihren fang nur verkaufen und keinesfalls selbst essen. die bibel wurde nicht durch die katholische kirche verändert, ist nachgewiesen dass sie zu 98 % genauso ist wie sie verfasst wurde. ich sag nur 3000 jahre alte jesaja-rolle, qumran. die 2 % abweichung betreffen nur die wortwahl , die den sinn nicht verändert.

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          4. Janine

            Da bin ich genau der selben Meinung! Ich schäme mich dafür was ich all den Tieren angetan habe und kann es auch nicht rückgängig machen aber ich Rate JEDEN in seine Gedanken zurückzukehren und über dieses ernste Thema nachzudenken.

            Antworten
          5. Sascha

            Hallo lieber Jack,

            bereue nicht das du einmal Fleisch gegessen hast, sei lieber fröhlich das du es jetzt nicht mehr tust.

            Dir nur das Beste. :-)

            Antworten
          6. Jack

            Du sprichst mir aus der Seele. Genau das, hat mir mein Herz schon lange gesagt. Ich bin froh, denn ich habe als Vegetarier meinen inneren Frieden mit der Natur, den Tieren und mir gefunden und ich bin glücklicher geworden. Leider bin ich erst seit ca. 2 Jahren Vegetarier und durch mich wurden einige Tiere abgeschlachtet. Ich bereue das so sehr. Ich habe schon immer Tiere geliebt. Ich wurde Vegetarier als ich meinen geliebten JackRussel Terrier einschläfern lassen mußte.

            Er war mir immer ein treuer Begleiter. Er empfand genau wie ich, freud und leid. Er empfand Schmerz, als der Tierarzt im eine Spritze z.B. zur Impfung gab. Er freute sich, als ich mit ihm täglich spazieren ging und er mit anderen Hunden spielen durfte.

            Er war nie böse, er hat sich immer, in all den Jahren gefreut, wenn ich nach Hause kam. Es gab keinen Tag, an dem es nicht so war. Es gibt, auf dieser Welt kein Lebewesen, was zerstört, unnötig tötet, vergewaltigt, stiehlt, schlägt usw. wie der Mensch es tut.

            Seit dem ich so fühle, sehe ich die Welt und die Menschen, mit anderen Augen. Ich lebe in einem unheimlichen und glücklichem Zustand, mit meiner Familie, Freunden und den Tieren. 

            Die Abschlachtungen (Holocaust) der Millionen Tiere täglich, muß aufhören. "Denn wir wissen nicht, was wir tun" Die Erde gibt uns alles, was wir brauchen. Ich werde nie mehr wieder Lebewesen essen. Das Thema ist abgeschlossen und zwar für immer. Ihr wisst nicht, was euch entgeht. Würdet ihr so fühlen, würdet ihr nichts (Fleisch) vermissen.

            Ich wünsche mir, das sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, Vegetarier zu werden, damit wir wieder im Einklang mit den Tieren leben können. LG Jack

            Antworten
          7. jack

            Du sprichst mir aus der Seele. Genau das hat mir mein Herz schon lange gesagt. Ich bin froh, denn ich habe als Vegetarier meinen inneren Frieden mit der Natur und mir gefunden und bin glücklicher geworden. Leider bin ich erst seit ca. 2 Jahren Vegetarier und durch mich, wurden einige Tiere abgeschlachtet. Ich bereue das sehr. Ich habe schon immer Tiere geliebt. Ich würde Vegetarier als ich meinen geliebten JackRussel

            Antworten