Ein Mann geht zum Friseur

… um seine Haare schneiden und seinen Bart rasieren zu lassen. Während der Friseur zu arbeiten beginnt, haben die Beiden eine gute Unterhaltung. Sie sprechen über viele Dinge und verschiedene Themen.


Als sie dann auf das Thema "Gott" kommen, meint der Friseur:

"Ich glaube nicht, dass Gott existiert."

"Warum sagen Sie so etwas?" fragt der Kunde.

"Nun, Sie müssen nur mal auf die Straße gehen, um zu sehen, dass es Gott nicht gibt. Wenn Gott existierte, würde es dann so viele kranke Menschen geben? Würde es ausgesetzte Kinder geben? Wenn Gott existierte, würde es weder Schmerz noch Armut geben. Ich kann mir keinen liebenden Gott vorstellen, der all diese Dinge erlaubt."


Der Kunde denkt einen Moment nach, aber gibt keine Antwort, denn er will keine Diskussion anfangen. Der Friseur macht seine Arbeit fertig und der Kunde verlässt den Laden.


Kurz nachdem er den Friseur verlassen hatte, trifft der Kunde einen Mann mit langen, dreckigen Haaren und einem Vollbart. Er sieht schmutzig und ungepflegt aus. Der Kunde geht zurück, betritt noch einmal den Salon, und sagt zum Friseur:

"Wissen sie was? Es gibt keine Friseure."

"Warum sagen Sie so etwas?" fragt der überraschte Friseur. "Ich bin hier, und ich bin ein Friseur. Und ich habe Ihnen gerade noch die Haare geschnitten!"

"Nein!" ruft der Kunde. "Wenn es Friseure gäbe, dann gäbe es keine Menschen mit langen, dreckigen Haaren und einem Vollbart, wie diesen Mann dort draußen. Du kannst kein guter Friseur sein, denn du würdest es nicht zulassen, dass in deiner Nachbarschaft jemand ohne richtige Rasur und ordentlichen Haarschnitt dermaßen ungepflegt herumläuft."

"Aber es gibt trotzdem Friseure! Ich kann doch nichts dafür, dass dieser Mann so aussieht. Bisher ist er nicht in meinen Laden gekommen. Dann könnte ich ihm natürlich zu einem besseren Aussehen verhelfen.“

"Genau!" bekräftigte der Kunde. "Das ist der Punkt! Gott existiert auch wirklich! Das alles passiert nur, weil die Menschen nicht zu Ihm kommen und bei Ihm nach Hilfe suchen. Darum gibt es so viel Schmerz und Leid in der Welt."

 

Verfasser: unbekannt

© Foto: juergen boehler_pixelio.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 5. Juni 2012 veröffentlicht.

70 Gedanken zu „Ein Mann geht zum Friseur

  1. VaNessa

    Find ich echt supi die Geschichte. Ich hab schon mehr von Ihnen gelesen und muss echt sagen, dass ich da zwischendurch echt tolle SAchen finde :-)
    LG

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo VaNessa.

      Die Geschichte ist nicht von mir – ich hab sie im Internet gefunden. Die Quelle ist unbekannt… es gibt sie auf verschiedenen Seiten. Vielleicht bekomme ich den Verfasser noch raus. Auf jeden Fall bringt sie kurz und knapp ne gute Botschaft rüber.

      Gruß und Segen

      PS: Sag bitte "Du" zu mir, sonst fühl ich mich ja steinalt.

      Antworten
  2. illusion

    naja meine erfahrung bezeugt was anderes, als ich so ziemlig down war und nicht weiter wusste kam ich auch zu gott… 1-2 jahre hab ich nach "gott" gesucht… und nach antworten und trost.. irgentwann als ich schon nicht mehr konnte, hab ich eingesehen das das suchen umsonst ist…nichts als lügen und mir braucht keiner zu sagen ich hätte dann nicht "von ganzem herzen gesucht" und wie ich das habe,  sonst würde ich nicht aus enttäuschung solche sätze von mir geben, er hat sich mir nicht gezeigt und mir gehts immer noch scheiße dank deprission und persönlichkeitsstörungen, zerüttelte familie und keinerlei vorstellung von einem "vernünftigen" leben… 

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    1. Debby

      Ich kann deine Situation nicht beurteilen. Ich kann dir nur sagen: Gott liebt dich und sieht genau, wie's dir geht. Er begleitet jeden Schritt von dir. Gott existiert, und das nicht nur an guten oder nur an schlechten Tagen. Er ist die ganze Zeit bei dir. Er hat dich sogar das hier lesen lassen, um dich zu ermutigen. Und er hat Leute angeregt, die jetzt für dich beten. So wie ich jetzt. 

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    2. Anonymous

      es stimmt nicht Gott ist da du musst ihn nicht finden sondern dich von ihm finden lassen
      ich hab sehr viel Schlimmes erlebt sexueller Missbrauch schlechte gewalttätige Mutter Stiefvater mit sexuellen Übergriffen Ex-Mann mit Vergewaltigungen und er hat die Kinder geschlagen meine beiden Töchter vergewaltigt von Tätern nach Anzeige bedroht, wir haben Alles überlebt, ich habe 8 Persönlichkeitsstörungen nehme nach Klinik Medikamente und warum gehts mir heute besser? Ich hab Alles Gott gegeben meine Schultern müssen nicht mehr so schwer tragen ich muss nicht mehr hassen oder mich rächen, denn Gott erledigt das für mich er trägt nun für mich und meine Geschwister und meine Kinder diese Last, Er wird Gottlose nicht in sein Reich aufnehmen,
      wenn ich mir vorstelle dass jemand Anderes das hätte erleben müssen und sich vielleicht umgebracht hätte, ich habs überlebt mit Gottes Stärke, nichts ist so stark wie er
      all diese Dinge passieren nur weil wir Menschen mit Fehlern sind, das einzig wichtige ist doch, wie stehn wir an unserem Lebensende vor ihm? Werden wir bereuen aus tiefstem Herzen? Werden wir vergeben können aus tiefstem Herzen? Denn nur dann sind wir rein genug um in Sein Reich eingehn zu können.
      meine Familie und ich haben viel Schlimmes erlebt aber nicht Gott ist daran schuld. Würde Er Alles unterbinden wären wir Sklaven aber Er hat uns den freien Willen gelassen. Es liegt in unseren Händen was wir aus diesem Leben machen.
      Also jammert nicht, wenn euch Schlimmes widerfahren ist, legt Ihm nicht zur Last was der Teufel verbrochen hat. Wendet euch Gott und Jesus zu. Dort findet ihr die größte Liebe und Geborgenheit.
      ich war als Kind gläubig und hab mit 12 den Glauben verloren als mei Vater starb. Vor 3 Jahren hab ich ihn wiedergefunden in der Volksmission Geislingen.  Die Leute um mich herum sagen, dass ich plötzlich wieder fröhlicher bin. Meine Vergangenheit wird immer ein Teil von mir sein aber sie wird mich nicht mehr beherrschen!
      Und was besonders gut ist, ich habe schon mehrfach Gott erleben dürfen. Ich danke Gott dafür und wünsche mir auch für dich wieder Licht in der Dunkelheit, dafür werde ich beten.

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      1. Mandy Artikelautor

        Lieber anonyme Schreiberin.

        Wow…. da bleibt die Luft weg. Schrecklich was Du da schreibst.

        Ich wünsche Dir und Deinen Kindern alles Liebe und einen XXXL Sack voll Segen!

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    3. illusion

      für mich ergibt einfach alles keinen sinn mehr, und fang ich an danach zu suchen werde ich fast wahnsinnig dadurch, weil ich nur auf widersprüche und verkehrte logik stoße… ich stehe jedesmal in einem zwiespalt und weiß nicht weiter, nicht ein nicht aus. Ich hab beschlossen mir einfach ruhe zu gönnen indem ich Gott vergesse, und ich muss zugeben es ist garnicht so einfach, wie ein Hirngespinnst der nicht raus will… ich hab erkannt, wenn nicht alles auf Gott beziehe, quasi mein Leben, mein Schicksal und so weiter und sofort, wenn ich einfach nichts in verbidung mit ihm bringe, entstehen auch keine Erwartungen an ihn, also auch keine resultierenden Enttäuschungen und Gedankenwahn… kein innerer Zwang etwas leisten zu müssen um jemandem zu Gefallen aus einem Lebensstil wie dem: "So wie du behandelt werden willst, so behandel auch deinen Mitmenschen"  Nein! Bullshit… diese Welt besteht halt fast leider nur aus Arschlöchern und man kann es niemandem Recht machen!!! Ich hab gemerkt das je freundlicher ich zum Menschen bin, naja ok selbstverständlich entgegnet er mir von außen auch recht freundlich, aber innerlich hat der schon längst andere Pläne… je freundlicher du bist, desto naiver wirkst du und desto schneller wirst du reingelegt! Das war bei mir bis jz immer so! Ich war auch ne Zeit lang in einer Christen Gemeinde, und muss dazu auch sagen, das die Menschen dort auch nicht viel besser sind, sie meinen es weil auf diese "Holy Trip" sind, Masken auf ohne Ende.. und denken die wären wirklich die besten. Die Welt ist einfach nur auf Lügen aufgebaut und dieser Gott lässt mich darin in Ratlosigkeit und Wahnsinn verrecken… Halleluja !

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      1. Bundesbedenkenträger

        diese Welt besteht halt fast leider nur aus Arschlöchern und man kann es niemandem Recht machen!!!

        Ein wahres Wort. nd ja, die goldene Regel ist nicht Friede-Freude-Eierkuchen. Das ist ein ziemlich hartes Brot, wenn man sie ernst nimmt. Keiner hat behauptet, es gäbe da keine Arschlöcher. Der Trick dabei ist, den Arschlöchern trotz dessen, wie sie drauf sind, Gutes zu tun. Ob ihnen das nn Recht ist, steht wieder auf nem anderen Blatt. Zugeben werden sie es nicht in jedem Fall…

        je freundlicher du bist, desto naiver wirkst du und desto schneller wirst du reingelegt!

        Stimmt. Wie gesagt, Du beschreibst sehr gut, wie hart die goldene Regel eigentlich wirklich ist. Jesus sagte nicht "ey Leute, Party", sondern sprach davon, das Kreuz aufzunehmen… Also: Freundlich sein, damit rechnen, daß man reingelegt wird, und danach immer noch freundlich sein. Allerdings sprach er auch davon, klug zu sein wie die Schlangen, also man muß sich auch nicht gezielt reinlegen lassen. Aber trotzdem freundlich bleiben z denjenigen, die einen aufs Korn nehmen.

        das die Menschen dort auch nicht viel besser sind, sie meinen es weil auf diese "Holy Trip" sind, Masken auf ohne Ende

        Christen sind keine besseren Menschen! Wer das behauptet, den hab im Auge.

        Die Welt ist einfach nur auf Lügen aufgebaut und dieser Gott lässt mich darin in Ratlosigkeit und Wahnsinn verrecken… Halleluja !

        Noch lebst Du ja. Aber laß mich mal zurückfragen: Bist Du der Meinung, oder hat man Dir gesagt, daß Du Gutes erfahren wirst, wenn Du immer schön nach den Regeln spielst, also Dich an goldene Regel etc hältst? Ich frag deshalb, weil, ich halt das für Mumpitz. Jesus spricht von Verfolgung, vom Kreuz aufnehmen etc, das heißt nicht, daß man mit ner Handvoll Regeln locker durchkommt. Wir können Gott nicht bestechen, indem wir so und soviel Gutes tun. Gott tut, was Er will, und wenn Er beschließt, den Müll über Dir aszuleeren, gibt es erst einmal nichts, was Du dagegen tun kannst. Das heißt aber nicht, daß es nichts gäbe, was Du tun kannst. Oder vielmehr andere. Wenn es Dir beschissen geht, dann ist es vor allem die Aufgabe Deiner Mitchristen, sich um Dich zu kümmern, die Not zu lindern, und zwar nicht drch gesundbeten oder gute Ratschläge, zu wem man noch alles freundlich sein könnte und von wem man sich noch verarschen lassen könnte, sondern indem sie Dir Gesellschaft leisten und dafür sorgen, daß Du ne Bleibe hast, was anzuziehen und was zu essen, daß Du wieder auf die Beine kommst.
        Dann, wenn Du auf den Beinen bist, ist es Deine Aufgabe, das selbe für andere in Not zu tun. Dann wird auch die goldene Regel wichtig, und all die anderen Regelwerke. Und zwar nicht, um sich irgend etwas zu erarbeiten, und Gott gnädig zu stimmen (das hätte was von: Gott, ich opfere Dir noch zwei Stiere, dann tuste aber, was ich will), sondern um Deinen Nächsten zu helfen wie sie (hoffentlich) Dir vorher geholfen haben.
        Also: Dir geht es schlecht: Wie kann ich Dir helfen?
        Gottes Segen
        De Benny

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        1. illusion

          mir kann in diesem fall niemand helfen, ich bin psychisch sehr belastet, keine funke selbstbewusstsein, minderwertigkeitskomplexe, fühle mich der gesellschaft ausgeliefert so das jeder so wie er will auf mir rumtrampeln kann und ich nichts dagegen tun kann und wenn ich doch was versuche zu unternehmen bin ich der böse. ich weiß nichtmal wer ich selbst bin, bin nicht in der lage eine "normale" unterhaltung zu führen… fühl mich einfach in jeder hinsicht gebunden und unfrei, ich trau mir einfach garnichts zu! und ich habe oft versucht aus diesem loch rauszukommen, es hat aber nichts funktioniert es war noch ein größerer druck dadurch entstanden, es gibt ab und zu mal welche die versuchen mir zu helfen, aber die verstehen mich so gut wie garnicht, was in mir vorgeht und warum ich so bin wie ich halt bin… erst versuchen die mir ihre überzeugung aufzuzwingen und wenn ich damit nicht einverstanden bin, fangen sie an mich zu meiden… und denken das es eh zwecklos bei mir ist, ich sei zu stur und nicht demütig genug. aber es stimmt das es offensichtlich zwecklos ist bei mir etwas zu bewirken, ich weiß nicht warum ich mich so fühle, so belastet unglücklich, traurig, niedergedrückt, verloren und unbeholfen… ich kann garnichts dagegen tun. und mit so einer einstellung bezweifle ich sehr das es zukunft bei mir alles glatt laufen wird mit ausbildung, job, frau … famile wer weiß, ich werde so niemals ein leben führen wie die anderen… und das ist es was meine eltern so an mir bemängeln und ich deshalb obendrein von denen jeden tag noch paar reingewürgt bekomme. ich habe schon früh verstanden das nur irgentein "gott" mir aus solch ein verfassung befreien kann ein wunder der mich von grund auf umkrempelt, aber die zeit vergeht es tut sich nichts und die hoffnung stirbt. und ich bin nur zu so einem wrack geworden, weil ich mich nie gewehrt hab, nie jemandem leid angetan hab und nie darauf aus war mir respekt zu verschaffen, im gegenteil habe ich immer nach frieden gesehnt, nach einheit und wertschätzung… und das wars was alle in der schule an mir hassten, durch all diese eigenschaften war ich immer der schwache, uncoole, loser und versager. ich hab überlegt, und gemerkt das immer die die aufrichtig sind den dreck fressen müssen, aber die die gekonnt sind im lügen immer hoch angesehen sind. ich hätte nicht alles in mich hineinfressen sollen… vielleicht ändere ich nun meine gesinnung und mache mir meinen hass zunutze?`ich könnte noch so viel schreiben … aber naja, keine große lust jz so viel darüber nachzudenken ..

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        2. Bundesbedenkenträger

          mir kann in diesem fall niemand helfen

          Ich hoffe mal, daß das jetzt nicht ganz stimmt. Dann wär ja wirklich alle Hoffnung verloren. Du schreibst von Deinen Eltern, also bist Du noch nicht so alt? Jetzt mal unabhängig von Gott, Religion etc: Wirf die Flinte nicht ins Korn. Überleg lieber, wo es vielleicht doch nen Asweg geben könnte.
          Nach dem was ich aus Deinem Post lese, bist Du irgendwo gefangen in einem Leben, das Dir nicht gefällt: Kein Selbstwertgefühl und kein frendschaftliches Umfeld. Für alle bist Du der Prügelknabe.
          Zuerst stellt sich mir die Frage, wo das mangelnde Selbstwertgefühl herkommt. Macht Dich irgendwer runter? Familie, Mitschüler, Kollegen? Kannst Du Dich deren Einfluß entziehen? Und andererseits: Wie kannst Du Selbstwertgefühl bekommen? Sport ist da oft hilfreich (und das kommt von mir, dem größten Sportmuffel östlich des Mississippi), aber im Ernst: Sport ermöglicht einem, sich hinter ne Sache zu klemmen und nach nd nach sichtbare Erfolge zu erzielen. Das baut auf (und gesund soll es auch noch sein).
          Manchmal ergibt sich mit dem Sport auch ein gewisses Umfeld von Leuten, mit denen man umgeht. Hier können Freundschaften entstehen (müssen nicht! aber einen Versch ist es allemal wert).
          Zieh Dich nicht zurück, auch wenn es schwer ist. Und vor allem: So schlimm, wie Du die Sache beschreibst, dürfte es angebracht sein, über eine Therapie nachzudenken. Das ist nichts für Looser, es ist keine Niederlage, in die Therapie zu gehen. Therapie kommt ja von therapein= gr. heilen, und m Heilung, also Hilfe, geht es ja.
          Ich kann natürlich nur drauf los spekulieren, weil ich Dich nicht kenne. Aber was Du geschrieben hast, berührt mich, deshalb hoffe ich, daß Du da rauskommst und Ausbildung, Freundin, Familie alles "was wird". Verloren hast Du erst, wenn es vorbei ist.
          Wenn Dich jemand runterzieht, versch Dich zu entziehen oder den Kontakt ganz einzustellen, und wenn Dir jemand gut tut, such die Gemeinschaft. Überleg Dir, was Du willst (und nicht irgendwer anderes, der nicht Dein Leben führen muß) und was Du nicht willst, und setz das dann Schritt für Schritt um.
          Alles Gute!

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      2. Katrin

        Mensch wenn ich Dich so lese find ich mich wieder. Ich saß auch ein Jahr lang da und hab aus dem Fenster geschaut und wusste nicht was die Therapeutin meinte als sie sagte: "Was wollen Sie? Was mögen Sie? Wer sind Sie?" Ich hab sie fast gehasst dafür und da war ich schon lange Christ. Soviel dazu. Christen können also auch sehr negative Gefühle entwickeln – auch Therapeuten gegenüber. Klar sollten Christen hier schon "weiter" sein aber Jesus ist wohl der der es versteht, wenn es nicht so ist. Das kann ich Dir schon mal sagen, wenn Du noch nicht seine Bekanntschaft gemacht hast. Er ist einfach so, dass Du Dich fallen lassen kannst, weil Du bei ihm NICHTS musst, weder das was Andere von Dir erwarten noch das was Du meinst was sie von Dir erwarten könnten und Du Dir dann zu eigen und damit zum Gefängnis machst.
        Ich hab als ganz kleines Mädchen Misshandlungen und Missbrauch erlebt und einen Teil dieser negativen Erfahrungen meiner fehlenden Sicherheit schieb ich darauf. Ich hab immer versucht allen alles recht zu machen in der Hoffnung Zuwendung und Zuneigung zu bekommen. Dann hab ich viel mit sehr viel Arbeit erledigt und kompensiert bis zum Zusammenbruch. Teilweise wurde ich eben auch so erzogen das und nur das zu tun was andere von mir erwarten, möglichst noch bevor sie es aussprachen sollte ich es erahnen. Wenn mir das misslang gab es Prügel.
        Ich hab heute selbst Kinder. Ein Kind ist schon erwachsen und was ich Dir mit auf den Weg geben möchte ist das was ich meinen Kindern immer sagte und sage: "Jeder von Euch ist ein einzigartiger Diamant vor Gott. Kein Diamant gleicht dem anderen. Jeder funkelt anders. Aber alle seid ihr gleich groß. Und alle seid ihr ihm gleich wichtig!" 
        DU bist auch ein Diamant und vor Gott bist Du nicht kleiner als alle anderen Diamanten. Vor Gott sind wir alle gleich groß, jeder von uns ist anders und damit einzigartig aber jeden von uns hat Gott gleich lieb – Dich auch – egal was Du heute getan oder nicht getan hast – drauf gepfiffen – würde Jesus vielleicht sagen und Dir sagen: "Es ist gut! Setz Dich erst mal zu mir und lass Dein ganzes MÜSSEN bei mir!"
        Im realen Leben sind meine Kinder-Diamanten manchmal schwer anstrengend bzw. anstrengend gewesen aber ich hab sie immer ermutigt und das Gute und das Schlechte an ihnen angenommen, weil auch das Schlechte in dieser Welt zum Leben gehört – so schlimm das klingt – Du bekommst es nicht weg. Du kannst Dich zurückziehen. Hab ich auch gemacht, aber dann bist Du einsam, funktioniert also auch nicht auf Dauer. Gehst Du unter Leute wirst Du verletzt – gerade wieder erlebt. Das ist so aber nicht nur so. Es gibt auch gute Erfahrungen.
        Der Punkt ist, dass Du es nicht schaffen wirst der zu sein, der DU gern wärst oder sein sollst. SEI EINFACH und wenn Du es heute nur schaffst aus dem Fenster zu schauen, dann ist heute so ein Tag. Versuch einfach morgen eine Kleinigkeit und am Folgetag etwas mehr oder etwas anderes zu schaffen. Wenn es nicht klappt versuch es am nächsten Tag erneut. Das Einzige was für Gott, für Jesus wirklich zählt ist, dass Du lebst. DAS ist das einzig Wichtige für Gott wenn es Dir schlecht geht. Du musst nichts leisten für seine Liebe zu Dir.
        Ich habe meinem Mann heute gesagt wie er beten kann, deshalb ist es noch frisch in mir und ich würd es gern weiter geben.  Ihm ist Gott auch noch nicht begegnet und bisher hat er über mich und meinen Glauben gelächelt. Jetzt hat er ein ernsthaftes Motiv und er will es versuchen seit heute, so wie ich das für uns schon viele Jahre tue. Gott spricht genau Deine Sprache! Sprich mit ihm wie es Dir aus dem Herzen kommt. Er wird es verstehen auch wenn Du meinst es kommt nur bis zur Zimmerdecke. Er hört Dich immer. Schütt ihm Dein Herz aus.  Mein Glauben wurde urplötzlich lebendig als ich nach einer schlimmen Herzausschütt-Erfahrung einmal die Bibel aufschlug und ein paar Zeilen darin las. Ich hatte bis dahin schon öfter in der Bibel gelesen und nichts war passiert aber auf einmal … . Gott ist gut. Leb einfach. Das reicht ihm. Er wird sich finden lassen – glaub es mir.  Es kann nur besser werden, wenn es dann so weit ist.  Liebe Grüße.

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  3. Bundesbedenkenträger

    Auf den ersten Blick eine nette Geschichte, auf den zweiten Blick komm ich allerdings ins Denken, und das hat ein wenig auch damit zu tun, was illusion geschrieben hat. Die Geschichte tut so, als läge es am Menschen, den Hintern hochzukriegen und zu Gott zu kommen. Im Umkehrschluß ist dann jeder, der kein glückliches Leben in Gott führt oder besser: führen kann, selbst schuld. Und den Gedanken find ich unerträglich!
    Er führt leicht dazu (nicht hier, aber allgemein), daß man den "Verlorenen" den schwarzen Peter zuschiebt. Wie? Ihr glaubt nicht an Gott? Euch geht es schlecht? Selbst Schuld, nun seht mal zu, wie Ihr damit umgehen wollt.
    Ich glaube, nicht die Menschen wählen Gott, sondern Gott wählt die Menschen. Und wo dies nicht passiert, oder es zumindest nicht spürbar ist, wie eben bei illusion, wenn ich ihn/sie richtig verstehe, dann kann man das nur mit hilflosem Gottvertrauen hinnehmen. Aber man kann doch nicht sagen: Du mußt nur zum "Friseur" gehen, dann werden Deine Haare geschnitten…
    Deshalb find ich die Geschichte auf den zweiten Blick demotivierend und vielleicht sogar zynisch, so schön sie auch auf den ersten Blick erscheinen mag.
     
    Gottes Segen
    De Benny

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  4. gunnar

    Schwachsinn.

    Wieder mal ein ganz toller Text. Menschen die zu Gott kommen erfahren also Hilfe statt Leid und Elend? Ach nein, so einfach ist es dann ja auch nicht. Natürlich kann man nicht einfach so zu Gott kommen und Hilfe erfahren, wie der Kunde zum Friseur. Bei Gott kommt man nicht einfach "dran". Gott sucht sich selbst aus,  wann jemand dran kommt und ob jemand dran kommt. Reine Willkür könnte man da schon denken. Wenn geliebte Menschen sterben und keiner eine Ahnung hat, warum Gott sie „zu sich geholt“ hat, dann ist guter Rat teuer. Dann weiß keiner mehr eine plausible Erklärung. Die Aussage der Unergründlichkeit der Wege Gottes ist ein Armutszeugnis. Ich kann es echt nicht mehr hören. 
    Zugegeben, die Seite war ein Zufallsfund und ich hätt ja auch einfach mal weglesen können, aber manchmal lass ich mich hinreißen. Bitte nicht übel nehmen.
    Ich finde es toll, wenn Menschen glauben können, egal an wen jetzt genau. Kraft aus dem Nichts zu ziehen, mal ehrlich, das meine ich so. Ich kann das nicht. Wenn das mal der Wissenschaft gelänge ^^
    Gruß
    Gunnar

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    1. Bundesbedenkenträger

      Hi Gunnar,
      ich glaub ich kann verstehen, was Du meinst. Und es ist wirklich so: Wenn es "ernst" wird, sind Gottes Wege in der Tat unergründlich. Und das ist unbefriedigend, wenn man wissen will, wie die Dinge denn nun wirklich sind. Interessant, daß Du die Wissenschaft hier reinbringst, denn das ist doch genau deren Ziel: Zu erforschen, wie die Dinge wirklich sind. Und wo es keine klaren Antworten gibt, forscht man weiter, aber behauptet nicht einfach etwas.
      Die Wissenschaft ist aber kein Glaube und Glaube keine Wissenschaft. Vielleicht kann man deshalb aus der Wissenschaft keine Kraft ziehen? Die Wissenschaft will wissen, ist skeptisch. Der Glaube vertraut, will nicht notwendig mehr wissen. Aus dem Vertrauen kann Kraft entstehen. Da die Wissenschaft per se skeptisch ist, gibt es dort kein Vertrauen.
      Die Liebe zur Familie gibt auch nur so lange Kraft, wie man darauf vertraut, daß sie da ist. Fängt man an, daran zu zweifeln, ist das eher belastend, oder nicht?
      Ich denke also, die Kraft ziehen die Gläubigen nicht aus dem Nichts, sondern aus dem Vertrauen. Dieses Vertrauen kann aber nur entstehen, wo man mal nicht wissenschaftlich ist, also nicht alles hinterfragt. Beides hat seinen Platz im Leben. Die Liebe zu Familie, Partner und Kindern verträgt Skepsis schlecht, die Ingenierskunst verträgt Vertraen schlecht. Nicht auszudenken wenn alle Brücken unter der Vorassetzung "das wird schon halten" gebaut würden!
       
      Gottes Segen
      De Benny

      Antworten
      1. gunnar

        Hallo Benny,

        danke für die wirklich sehr gute Antwort. Du hast mich tatsächlich zum Nachdenken gebracht .Schön Um genau zu sein finde ich den Vergleich zum Vertrauen in die Liebe zur Familie super. Ich habe mich bisher immer gefragt, warum und wie die Menschen den Glauben an Gott aufrecht erhalten. Das erklärt es (mir). Wenn der gläubige Christ die Liebe zu bzw. von Gott so spürt wie ich von meiner Familie, dann ist alles klar. Na, ich hab ja schon geschrieben, dass ich die Fähigkeit zu glauben gut finde und es ist tatsächlich ein Stück nachvollziehbarer geworden.
        Trotzdem geht mir persönlich einiges einfach zu weit. Vielleicht hau ich mir ja vor die Stirn wenn Gott eines Tages tatsächlich mal über mich richtet.
        Die Wissenschaft habe ich übgens nicht aufgrund der alten Wissenschaft / Glaube – Geschichte erwähnt, sondern eher als Gedankenquerschläger. Kraft aus dem Nichts als saubere Energie oder so ;)

        Gruß
        Gunnar

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  5. Christina

    Hallo!
    Bei dem 1. Text den "De Benny" schreibt fehlt ein ganz wichtiger Aspekt um den es im Friseurtext aber auch nicht geht.
    Im Text geht es um die Frage nach der EXISTENS Gottes und ob man sie mit einem gefühlten "nicht handeln" verneinen kann!
    De Benny wirft die Frage auf wer die Schuld daran trägt das Menschen Gott/Jesus nicht kennen lernen.
    Die Frage hat mehrere Aspekte und was ich schreibe soll nicht ein verlagern der Schuld sein, sondern aufzeigen das es von vielen Dingen abhängt ob ein Mensch gerettet wird. Am Ende entscheidet Gott allein, aber wir haben einen GNÄDIGEN Gott!!!

    In Hesekiel 22,30-31 spricht die Bibel z.B. davon das Jemand gesucht wird der eintritt für andre, aber Gott findet Niemanden, weil selbst die Propheten ihm nicht gehorchen, darum vernichtet er…
    WIR CHRISTEN sind aufgerufen die Last des andern zu tragen! Wir haben Einfluss auf Gottes Entscheidungen!
    Wenn wir als Königskinder vor ihn tretten und um das Leben eines andern flehen, dann haben wir das Vorrecht vor Satan auf diesen Menschen!!! Wir müssen das NUTZEN! Satan klagt an und will die Menschen als sein Eigentum. Nur wir haben das Recht für einen Menschen der Jesus noch nicht angenommen hat zu flehen und ihn Satan streitig zu machen!
    Wenn wir beten, segnen und um Rettung flehen, wenn wir Gott sagen das wir bereit sind in den Riß zu tretten für diesen Menschen, das er uns den geistigen Kampf führen lassen kann und wir bereit sind des andern Last zu tragen, dann steigen die Chancen auf Errettung um ein vielfaches!!!
    Auch wenn es immer noch notwendig bleibt das der Mensch sich frei für Jesus entscheidet, dann wird er zumindest weniger vom Satan bei der Entscheidung beeinflusst!

    In diesem Sinne:
    Liebe Geschwister lasst uns auf die Knie fallen und die Hölle plüdern!  
     

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    1. Bundesbedenkenträger

      Ja und Nein. ;)
      Ich kann Dir in vielem zustimmen, aber nciht dabei, daß wir uns für Gott entscheiden. Das gescheiht mgekehrt, oder nicht? War zumindest bei mir so. Freie Entscheidung? Fehlanzeige. Freier Wille wird ja auch eher im Katholizismus gelehrt, Luther und Calvin waren da sehr skeptisch, nd wenn ich in die Bibel sehe: Paulus wurde vom Pferd geworfen, und mgekehrt hatte auch der Pharao keine Chance, sich FÜR Gott zu entscheiden, weil dieser sein Herz verstockte.
      Ich glaube, wir maßen uns einiges an, wenn wir meinen, wir selbst könnten etwas tn, das alleine Gott möglich ist und zusteht. Ja, wir sollen für unsere Geschwister beten und ach für die Verlorenen, aber ein Gebet ist keine Magie, mit der wir Gott nach unserem Willen beeinflussen könnten. Gott ist souverän und tut, was Er will.
      Wir entreißen die Menschen nicht Satan, Gott tut das. Das heißt nun nicht, daß wir nicht weiterhin Gutes tun sollten. Aber wir sollen es tn, weil Gott es gebot, nicht weil wir damit irgend etwas erreichen könnten. Wenn wir etwas erreichen, dann hat Gott das gefügt, und hätte es auch ohne uns machen können.
      Was die Geschichte und das Nichthandeln angeht: Damit kann man Gott nicht verneinen, man kann nur die Frage stellen, wieso Gott denn nicht handelt (eine berechtigte Frage, die auch in vielen Psalmen vorkommt).
      Die Antwort ist aber nicht zu sagen, das Nichthandeln liege an einem vorausgehenden Nichthandeln der Menschen. Gott kann ohne Menschen handeln, er wäre ne Witzfigur, wäre das nicht so. Also kann man vom Handeln der Menschen schlecht das Handeln Gottes abhängig machen. Gott ist von niemandem abhängig.
      Was Gott aber ist, ist unverständlich. In letzter Konseqenz. Trotzdem vertrauen wir auf Ihn als Christen, und das ist der Unterscheid zwischen uns und anderen. Gott hat sich uns als barmherzig offenbart, aber wir haben keinen Beweis dafür. Eine Offenbarung ist kein Beweis, denn der Beweis ist objektiv und die Offenbarung subjektiv.
      Was wir haben ist unser Vertrauen, auf Grioechisch: Pistis. Das wird manchmal auch anders ins Deutsche übersetzt: Glaube.
      Also lasst uns af die Knie fallen udn Gott dafür danken, daß Er die Hölle plündert.
       
      Gottes Segen
      De Benny

      Antworten
  6. donralfo

    Kann nur sagen, daß ich heute morgen beim himmlischen Friseur war (Bibel gelesen und gebetet) und er hat mir einen Haarschnitt verpasst= Kraft und Frieden in seiner Gegenwart geschenkt. :-)
    Euch allen wünsche ich einen richtig guten Tag!
    Ralle

    Antworten
  7. Christina

    Ich denke in manchen Punkten reden wir etwas aneinander vorbei, aber grundsätzlich haben wir einfach eine andre Auffasung vom Glauben

    Wir können NICHTS ohne Gott und er ALLES ohne uns!
    Aber er hat uns trotzdem gemacht und liebt uns! Und deshalb gillt:
    Wenn wir schwachen, geliebten Geschöpfe aus tiefstem Herzen um etwas bitten das in seinem Sinn ist- und in Gottes Sinn ist das ALLE Menschen gerettet werden! Dann erhöhrt er uns auch, steht auch an vielen Stellen in der Bibel!
    Und doch: Wir können für andre eintretten vor Gottes Thron! GOTT (nicht wir- also ich wiederspreche dir ja garnicht wirklich…) hat uns Aufträge geben, z.B. "Menschenfischer" sein, diese Aufträg und Zusicherungen wiegen schwerer als das Recht des Satans, uns für unsre Sünden anzuklagen. Und Gott möchte schon das wir mit dem was ER uns gegeben hat/gibt auch etwas anfangen, aus seiner Kraft herraus- nicht aus unsrer!
    Paulus wurde vom Pferd geworfen und hatte einige Tage Zeit zum nachdenken und um fest zu stellen das er falsch lag und dann Jesus anzunehmen! Des Pharao's Herz war verstockt, in der Bibel steht von Gott, aber ich denke ausführend waren da eher Dämonen die Gott hat machen lassen. Wir kennen nicht die genaue Geschichte des Pharao's, wir wissen nicht wieviele Chancen er vorher wirklich hatte. Aber immerhin können wir sagen, dass das Volk Gottes jahrelang in seinem Land lebte und er kannte sicher die Geschichte wie es dort hingekommen ist… Wir können also nicht sicher davon ausgehen das Gott sich entschieden hat ihm keine Chance zu lassen.

    Antworten
  8. Bundesbedenkenträger

    Wenn wir schwachen, geliebten Geschöpfe aus tiefstem Herzen um etwas bitten das in seinem Sinn ist- und in Gottes Sinn ist das ALLE Menschen gerettet werden! Dann erhöhrt er uns auch

    Das würde allerdings implizieren, daß Gott ohne unser Gebet nicht täte, was in Seinem Sinn ist, nicht? Damit wäre Er erstens von uns abhängig und zweitens würde Er trotz Seiner Soveränität nicht tun, was Er für richtig hält.
     

    hat uns Aufträge geben, z.B. "Menschenfischer" sein, diese Aufträg und Zusicherungen wiegen schwerer als das Recht des Satans, uns für unsre Sünden anzuklagen.

    Satan, wenn man denn von ihn sprechen will, ist besiegt – und das seit 2000 Jahren. Sicher bestehen Gottes Zusicherungen. Aber diese sind eben auch "nur" Offenbarung. Wir "müssen" es also glauben, darauf vertrauen. Aber das ist nichts, was man entscheiden würde, oder? Man wacht ja auch nicht morgens auf und sagt sich: Hach, heute glaub ich mal, der Himmel ist rot. Da muß schon ne innere Überzeugung dabei sein, irgend ein Grund muß da sein, und den können wir nicht selbst legen. Wir können also quasi nicht selbst zum Frisör gehen, der Frisör kommt zu uns.
     

    Paulus wurde vom Pferd geworfen und hatte einige Tage Zeit zum nachdenken und um fest zu stellen das er falsch lag und dann Jesus anzunehmen!

    Palus hatte Jesus gehört. Wie auch immer er entscheiden hätte, dieses Erlebnis war da. Er hätte es vielleicht als Hirngespinst abtun können. Mehr aber nicht. nd wenn ich an meine Geschichte mit Gott denke: Ja, theoretisch hätt ich auch sagen können: Alles Humbug. Theoretisch könnte ich jetzt auch aufstehen und nackt drch die Stadt laufen. ich tu es aber nicht. Also bin ich praktisch doch nicht in der Lage dazu, weil ich es einfach nicht will, weil ich keinen Grund sehe, es zu tun. Ebenso sah ich keinen Grund, nicht an Gott zu glauben und ich mtmaße, bei Paulus könnte es ähnlich gewesen sein.
    Wenn es aber Menschen gibt, die für solche Dinge Gründe haben, dann tun sie das. Und ich wage es nicht, Gott zu unterstellen, Er würde in das Leben solcher Menschen treten, ohne daß diese einen Grnd dafür hätten, das nicht als Hirngespinst abztun. Das wär ja fies, wenn Er ihnen erscheint und weiß, daß sie es eh nicht glauben werden. Er könnte sich ja auch anders offenbaren, nicht wahr?
    Vielleicht wird jetzt klarer, was ich meine. Ganz wichtig dabei: Ich glaube nicht, daß es einen freien Willen gibt. Was es gib ist Handlungsfreiheit. Man kann tun, was man will. Aber der Wille ist nicht mehr beeinflussbar. Wie sollte das gehen? Eigentlich will ich Schokopudding, aber weil ich so einen freien Willen habe will ich jetzt Brokkoli. Ja, was will ich denn nun?
    Da gibt es keine Freiheit, keiner kann mal eben was ganz anderes wollen, als er will. (Solche Erklärngen werden schnell wirr, ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine)

    Des Pharao's Herz war verstockt, in der Bibel steht von Gott, aber ich denke ausführend waren da eher Dämonen die Gott hat machen lassen.

    Macht das denn einen Unterschied? Wenn Gott alles gemacht hat, woher kommen die Dämonen? Nein, ich glabe, Gott hat das Herz verstockt (ob nun direkt oder indirekt, indem Er die Dämonen machen ließ) und es war gut so und zwar deshalb, weil Gott es tat. Denn alles, was Gott tut, ist sehr gut. Gott ist ja nicht deshalb gut oder schlecht, weil Er mehr oder weniger unseren Vorstellngen von gut und schlecht entspricht, sondern umgekehrt: Gott bestimmt, was gut und schlecht ist, nd wir müssennsere Vorstellungen anpassen (da muß man jetzt ganz dolle aufpassen, wenn man das mit biblizistischem Denken vermischt kommen ganz üble Sachen raus).
    Ich gehe sogar so weit zu sagen: Es war für Pharao das Beste, daß sein Herz verstockt wurde. Wie dichtete noch Bonhoeffer: Und reichst Du uns den schweren Kelch, den Bittern, gefüllt mit Leid bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar, ohne Zittern, aus Deiner guten und geliebten Hand.

    Wir können also nicht sicher davon ausgehen das Gott sich entschieden hat ihm keine Chance zu lassen.

    Ich gehe nicht davon as, daß Pharao verdammt oder verloren ist. Pharao war ein Mensch, und Gott liebt alle Menschen. Christs starb für alle Menschen und hat die Pforten der Hölle überwunden:
    Christus ist König, hat triumphiert, all seine Feind, gefangen Er führt.
    Damit sind nicht die Sünder, sondern Sünde, Tod und Teufel gemeint. Die Insassen der Hölle sind frei, wie alle Menschen.
     
    Abschließend: Ich stimme Dir zu, wir sind sehr nahe zusammen. Und manchmal auch sehr weit auseinander. Aber ich denke, wir streben aufeinander zu im Denken, im Glauben sind wir schon beieinander. Das einzige, was noch fraglich ist, ist wie man all das zusammen denken soll. Da haben wir verschiedene Ansätze. Es lohnt sich sehr, darüber zu reden, nur so kommen wir weiter. Ich mag derartige Gedankenaustausche, und vielleicht Du ja auch ein bißchen. Für viele meiner Gedanken brauchte ich ne Weile, ich glaube ich hatte früher mal Ansätze, die Dir näher waren. Gerade deshalb bin ich froh über solche Gespräche, weil sie mir die Chance geben zu überprüfen, ob ich mich irgendwo in ne Sackgasse gedacht habe, wo ich nicht mehr rauskomm und einfach falsch lieg.
     
    Gottes Segen
    De Benny

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    1. Christina

      Argh… WO hast du denn die Zitierfunktion gefunden De Benny? Oder Mandy: Wo hast du sie versteckt? Ich hab, seit ich zu den Jesus Freaks gehe, besonders eine Sache gelernt: Es ist nicht wichtig als Christen in allem einer Meinung zu sein. Die Welt kann nur entweder in 6 Tagen, oder in millionen Jahren entstanden sein, na und?! Wichtig ist mir das Jesus, der Sohn Gottes Mensch wurde, für unsre Schuld gestorben ist und auferstanden ist und das er wiederkommen wird! Wer das glaubt und für sich annimmt ist (für mich) Christ. *meiwasbinichheutblind?!* Das würde allerdings implizieren, daß Gott ohne unser Gebet nicht täte, was in Seinem Sinn ist, nicht? Damit wäre Er erstens von uns abhängig und zweitens würde Er trotz Seiner Soveränität nicht tun, was Er für richtig hält. *seufz* Diese Überlegungen können einem echt den Kopf rauchen lassen! Da steht diese typische Problem hinter: Wie kann denn ein Mensch frei entscheiden, wenn doch Gott vorher schon wusste wie er sich entscheiden wird? />" Ich fürchte diese Frage werden wir in diesem Leben nicht zufriedenstellend beantworten können… Mir fällt da nur grade die Geschichte eines Königs aus dem AT zu ein: Der sollte sterben, flehte aber noch leben zu dürfen um Gott und seinem Volk noch weiter dienen zu dürfen und bekamm noch 15 Jahre (15 glaube ich). Wie kann das sein? Der Teufel ist besiegt! Er hat den Krieg verloren und er weiß das auch! Um so erbitterter kämpft er aber in jeder kleinen Schlacht um so viele Menschen wie möglich mit ins Verderben zu ziehen! Wir dürfen ihn weder unterschätzen noch ausser acht lassen, aber wir müssen ihn auch nicht fürchten, denn Jesus ist Sieger! Über alles andre muss ich länger nachdenken und dafür hab ich grade keine Zeit :-(

      Antworten
      1. Bundesbedenkenträger

        Argh… WO hast du denn die Zitierfunktion gefunden De Benny?

        Ich hab Dir mal ein Bild gemacht ;)

         
         

        Ich hab, seit ich zu den Jesus Freaks gehe, besonders eine Sache gelernt: Es ist nicht wichtig als Christen in allem einer Meinung zu sein.

        Dafür liebe ich die Freaks. Sie haben zwar teilweise ne Theologie, die mir die Fußnägel hochklappen (jedenfalls damals, vor 3,4 Jahren, als es das ale Forum noch gab), aber im Gegensatz zu den meisten anderen können sie oft mit abweichenden Ansichten locker umgehen.

        Wichtig ist mir das Jesus, der Sohn Gottes Mensch wurde, für unsre Schuld gestorben ist und auferstanden ist und das er wiederkommen wird! Wer das glaubt und für sich annimmt ist (für mich) Christ.

        Womöglich könnte man das noch dichter zusammenfassen, aber das wäre dann wieder meine Ansicht und nciht Deine ;)

        Da steht diese typische Problem hinter:
        Wie kann denn ein Mensch frei entscheiden, wenn doch Gott vorher schon wusste wie er sich entscheiden wird?

        Ja, aber nicht nur ;) Ich habs ja schon geschrieben, ich setz da denkerich bei der Freiheit an und negier die mal locker. Wer sagt denn, daß der Mensch sich frei entscheiden kann? Wie frei ist eine Entscheidng zwischen Schokopdding und Brokkoli denn wirklich?

        Mir fällt da nur grade die Geschichte eines Königs aus dem AT zu ein: Der sollte sterben, flehte aber noch leben zu dürfen um Gott und seinem Volk noch weiter dienen zu dürfen und bekamm noch 15 Jahre (15 glaube ich).
        Wie kann das sein?

        Wir sind auf einer Linie wenn Du sagst, daß nicht alles beantwortet werden kann. Hier möchte ich dann aber doch zwei, drei Worte verlieren, weil es in das hineinspielt, was ich oben meinte mit Bibelizismus und Gefahr.
        Ich hab jetzt die Geschichte nicht vor Augen, kann mich auch nur grob dran erinnern. Die Frage ist aber hier erst mal die, wie wir die Bibel verstehen. Vorsicht, das kann jetzt sehr provokant werden. Ich will hier keinem auf den Zeh treten, bitte erst durchlesen und dann aufregen
        Ich glaube nicht, daß die Bibel Tatsachen berichtet, sondern Erfahrungen und Erinnerungen an Gott transportiert. Und damit hat sie ein Stück weit einen subjektiven Anstrich, also hängt ein wenig vom Denken der Verfasser ab. (Die Alternative wäre Objektivität, aber die ist Sache der Wissenschaft und kann ach kein Vertrauen begründen, udn damit ach keinen lauben und keine Beziehung, aber das führt hier jetzt zu weit).
        Wenn da also steht, daß ein König betete, um nicht zu sterben, dann hat ein Autor beschlossen, das aufzuschreiben. (dabei ist es erst einmal egal, ob das so passiert ist oder nicht)
        Der Autor hat sich Gott so vorgestellt, daß Er bei einem demütigen Gebet oder dergleichen Seine Meinung ändert. Gott ändert ja in der Bibel recht häufig Seine Meinung, wenn man drüber nachdenkt. Am bekanntesten ist wohl die Sintfltgeschichte (Und Gott reute es, daß Er den Menschen gemacht hatte). Dazu im Widerspruch stehen dann Stellen, die in etwa so lauten: "Gott ist kein Mensch, daß Ihn etwas reute". INteressant ist hier 1. Sam 15, weil da von beidem die Rede ist: Einmal bereut Gott etwas (V 11&35), einmal wird gesagt, Er tue das nie (V 29).
        Wie ist das nun zu sehen? Ich meine, daß es sich hier um menschliche Versuche handelt, Gott mit Menschenworten annähernd zu beschreiben. Was anderes steht uns nicht zur Verfügung – wir sind Menschen. Wenn also die Rede davon ist, daß Gott erst jemanden töten will und es sich dann nach einem Gebet anders überlegt, so handelt es sich vielleicht nur um die Vorstellung des Autors, daß Gott hier Seine Meinung geändert hat. Der Autor kennt vielleicht bestimmte Gesetze Gottes und denkt: Wenn es danach geht, muß der König sterben und sieht dann, daß er nach einem Gebet doch noch ne Weile lebt, und versucht so, einen Sinn in die ganze Sache zu bringen.
        Ich glaube, Gott ist um einiges lockerer drauf, als man so denkt. Allerdings sollte man auch die schwierigen Stellen nciht wegbügeln, den zornigen Gott etc, aber das ist wieder ein anderes Thema.
        Was heißt das nun für uns? Nun, wir haben den Text eines Glaubensbruders (der Autor der betreffenden Zeilen kann wohl als Gottesgläubiger Mensch angenommen werden), der davon berichtet, wie Gott seiner Meinung nach gehandelt hat, an besagtem König. Wir sehen daras, daß Gott auch mal fünfe gerade sein läßt und Umkehr/Buße nicht verkehrt ist. Ich würde aber nicht so weit gehen, da rauszulesen, daß man Gott per Gebet beeinflussen kann. Wow, das wurde um einiges länger als ich wollte. Sorry.

        Um so erbitterter kämpft er aber in jeder kleinen Schlacht um so viele Menschen wie möglich mit ins Verderben zu ziehen!

        Laß ihn kämpfen. Ich bin davon überzeugt, daß er in keinem Fall wirklich erfolgreich sein wird. Das würde schon der Majestät und Allmacht Gottes widersprechen. Oder nicht?
        Gottes Segen
        De Benny

        Antworten
  9. Andel

    Hey danke für den Text ( auch wenn du ihn nicht geschrieben hast :P
    Ich beschäftige mich gerade sehr mit der Frage warum Gott so viel Leid zulässt . Ich hab selbst des öfteren großes Leid erfahren müssen und mein Glaube wäre vor kurzem fast daran zerbrochen . So ganz "übern Berg " ist die Sache noch nicht aber der Artikel hat auf jeden Fall gut getan . 
     
     Andel 

    Antworten
  10. Tim

    Hallo Ihr Lieben,
    Habe keinen Beitrag zu Thema- eher zum Diskussionsverhalten: Finde es echt super, wie wertschätzend Ihr miteinander umgeht- Eure Einträge nehmen Bezug aufeinander- Ihr setzt Euch mit der Meinung des anderen ernsthaft auseinander. Ein überaus wertvoller Vorgang dieser Tage sehe ich das nicht oft im Internet.
    Weiter so und viele Grüsse,
    Tim

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Danke Tim. Ja, so soll es sein… es gibt verschiedene Meinungen, dass ist auch gut so und darüber kann man, wenn man will, diskutieren. Und zwar gscheid diskutieren und niemanden dissen.

      Antworten
  11. Gina

    Ich war heute auch beim Friseur ;) muahaha xD Hab den Artikel noch nicht gelesen, musste aber grad los prusten bei der Überschrift… gleich mal reingucken^^

    Antworten
  12. Joerg

    Hallo erstmal und Guten Morgen.

    Voller Spannung habe ich die Geschichte s.o. gelesen. Und habe mir ein solches Ende beinahe schon gedacht.
    Es werfen sich doch zunaechst ein paar Fragen auf, z.B. vielleicht ist es seine Art zu leben, mit langen Haaren und langem Bart. Vielleicht ist er ein Waldmensch oder gehoert der Schenkerbewegung an. Oder er ist wahrhaftig vom Leben derart gebeutekte wurden.

    Das nur mal Vorweg. Komnen wir zum eigentlichen zum eigentlichen Thema.

    Ist es nicht so, das Gottes Gaben fuer uns Menschen nicht frei sein sollten? Weil Gott braucht kein Geld.

    Fuer den Friseur aber, ist das Entgelt seines Aufwandes sowie Einsatzes lebens, ja sogar ueberlebens wichtig. 

    Daher hingt das Gleichniss fuer mich.

    Wuensche Allen einen schoenen Tag.

    Antworten
    1. Simon

      Naja, dass der vergleich deswegen hinkt, finde ich nicht. Nehmen wir das Geld beiseite, stimmt doch wieder alles. Denn auch wenn der Friseur nichts kosten würde, müsste ich hingehen und ihn bitten, mir die Haare zu schneiden.
       
      Ich finde jedenfalls, die Geschichte bringt gut zum Ausdruck, dass Gott sich dem Menschen eben nicht aufzwingt, sondern uns unseren freien Willen lässt. Er freut sich riesig, wenn wir uns dafür entscheiden, unser Leben mit ihm zu leben. Und er liebt uns auch genau so sehr, wenn wir uns eben dagegen entscheiden und von ihm überhaupt nix wissen wollen. Aber wenn wir ohne ihn leben wollen, müssen wir auch die Konsequenzen der Abwesenheit Gottes hinnehmen.
       
      Hier noch ein cooles Video über Heilung, hab irgendwie das Gefühl dass es hier noch ran passt (warum auch immer):
      http://www.youtube.com/watch?v=E62EgXvqfrc

      Antworten
  13. Silas

    Hier muss ich Dir ausnahmsweise widersprechen, Mandy. Das ist eine sehr schlechte Antwort auf das Theodizee-Problem. Man sagt damit die Menschheit ist für ihr Leiden und ihre Schmerzen selbst Schuld da sie Gott nicht sucht. Sollen wir den (u.a. christlichen) Flüchtlingen aus Syrien ins Gesicht sagen dass ihr Leid und Schmerz daran liegt dass sie Gott nicht suchen? Sollen wir das den (u.a. christlichen) Westafrikanern sagen die wegen Ebola um ihr Leben kämpfen? Sollen wir den in Nordkorea in KZs aufgrund ihres Glaubens zu Tode gequälten Christen sagen dass ihr Leid und Schmerz daher kommt dass sie Gott nicht suchen??? Diese Aussage nimmt das Leid und den Schmerz der Leidenden nicht ernst. Genauso würde das ja bedeuten dass denen die Gott suchen kein Leid oder Schmerzen widerfahren würde. Dies ist aber seit Hiob widerlegt.

    Wer sich mal ernsthaft mit dem Problem der Theodizee auseinandersetzen will dem empfehle ich diesen Vortrag:

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Ich denke die Geschichte will sagen, dass die Welt komplett anders aussehe, wenn jeder Mensch Gott täglich neu suchen würde und sein Leben MIT ihm lebt. Wenn Gott ein Mitspracherecht – wenn er in jedem Lebensbereich höchste Priorität hätte! Es gäbe dann keine unsinnigen Kriege und jeder Mensch hätte genug zu Essen! Egoismus, Neid, Stolz würden nicht regieren, sondern Liebe! Was für eine andere Welt, als die wir jetzt kennen?

      Es geht nicht darum auf jedes Problem und Leid in dieser Geschichte ne Antwort zu finden, die gibt es ohnehin nicht. Ich denke jeder sollte bei sich selbst und seinem “Nächsten” (seinem Umfeld) anfangen. Wenn das viele Menschen so sehen würde, wäre schon viel getan!

      Antworten
        1. Amanda

          Das Leid das Christen ertragen müssen ist aufgrund ihres Glaubens. Jesus hat gesagt "wer zu mir gehört, wird aus diesem Grund leiden weil die Welt mich hasst". Das muss man differenzieren. Das Leid geschieht ja durch die, die noch kein neues Leben bekommen haben und da passt der Friseur vergleich sehr wohl!

          Antworten
      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Ich finde, dazu paßt auch folgender Text, den ich diese Woche im Neukirchener Kalender las: 

        Von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Jes 2,3

        Mitten in der großartigen Vision Jesajas vom kommenden Friedensreich steht die Erinnerung an Gottes Gebot. Für das Alte Israel sind Gottes Gebote ein großes Wunder! Sie weisen den Weg zum Frieden mit Gott und den Menschen. In den vergangenen Jahren haben sie in unserer Gesellschaft mehr und mehr ihre allgemeine Gültigkeit verloren. Die Folge ist Orientierungslosigkeit. Die Rückkehr zu den Geboten scheint versperrt: Das heutige Leben ist so kompliziert, dass sie in ihrer schlichten Eindeutigkeit nicht mehr greifen.

        Dennoch bleiben sie die einzige Quelle für eine Erneuerung des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

        Die weltweite Bankenkrise wäre uns erspart geblieben, wenn Banker das Gebot "Du sollst nicht stehlen" samt Luthers Erklärung befolgt hätten: Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten. 

        Z-L

        Es ist so. Würden alle Menschen sich an Gottes Gebote halten, wäre die Welt wieder so, wie sie von GOTT GEDACHT WAR! Der Mensch hat sich gegen Gott entschieden. Nicht Gott gegen den Menschen! 

         

         

        Antworten
    2. Chrissie

      Silas: Abgesehen von dem, was die drei andren Antworten schon beihnhalten: Genau deine Beispiele treffen doch voll "von Mensch gemachtes Leid"… Alle drei sind das Ergebnis von Leid, das durch Menschen aktiv verursacht wird, wenn auch bei Ebola nicht so absichtlich wie bei Terror und Folter, so ist doch auch das etwas, das durch Verhalten der gesunden Menschen gegenüber den Erkrankten und untereinander aus einer schlimmen Erkrankung eine Pandemie gemacht hat. 
      Ich will nicht sagen , dass alles Leid generell durch den Menschen verursacht wird, aber deine Beispiele passen einfach nicht zum Argument… 
      Eher sowas wie Umweltkatastrophen oder Krankheit an sich…

      Antworten
  14. Katrin

    Ging mir auf der Arbeit gerade geanuso D-: bis zu dem Punkt als der Kunde den Salon verließ

    Ich weiß nie recht, was ich in so einer Gesprächssituation sagen soll und will auch keien Diskussion anfangen.

     

    Antworten
  15. Kerstin

    Ich habe dieses "Gleichnis" vom Friseur anders aufgefasst Silas Schuizinger..für mich geht es dabei um die Existenz Gottes und nicht um Schuldzuweisung. Gott hat uns den Verstand..das Sehen..gegeben und wenn wir genau hinsehen, ist das Leid letztendlich doch menschengemacht…wer quält die Christen in Nordkorea, wer führt Kriege ?…Gott?..nein!

    Antworten
  16. Sebastian

    Ich sehe das ähnlich wie Ulrike. Man muss beachten, dass die Geschichte hier lediglich den Teilaspekt "von Menschen verursachtes Leid" betrachtet. Krankheiten und Naturkatastrophen werden hier nicht angesprochen. Dort, wo Menschen Unrecht angetan wird, liegt das nicht daran, dass es keinen Gott gibt, sondern daran, dass die Menschen, die das Unrecht ausüben, nicht so handeln, wie Gott sich das vorgestellt hat.

    Antworten
  17. BIBELTAGEBUCH

    Voll Spannung las ich und,…..    schon wieder dieses -mir scheint es so- das Unreflektierte Ende.

    Zeig mir eine Bibellehre, wo Gott so reagiert. Aber diese Gerichtsprediger (und im kleinen geschieht dies auch hier)( auch wenn dies nicht beabsichtigt war) findet man bei jeder Katastrophe.  Hier wird ein Beziehungsverhältnis des Volkes Gottes im alten Bund widergegeben..

    Das Beispiel berichtet von keinem Beziehungsverhältnis des Friseurs mit Gott. Die Grundlage stimmt also nicht. Gott würde rufen: "Hier bin ich!"  Nicht: "weil du nichts tust, der "Haarige" nicht sich beim Friseur zeigt, oder der Friseur nicht die ganze Welt die Haare schneidet -siehst du mich nicht"

    So würde sie stimmen: !" Röm 10,20 Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, und erschien denen, die nicht nach mir fragten.« "!  Das ist NeustamentlichBiblisch.

    So müsste die Geschichte sein:…..

     

    Daraufhin ging der Kunde betreten weg, weil man Christus nicht an ihm erkannte!̲  D̲̲A̲̲R̲̲A̲̲U̲̲F̲̲H̲̲I̲̲N̲̲ ̲̲G̲̲I̲̲N̲̲G̲̲ ̲̲D̲̲E̲̲R̲̲ ̲̲K̲̲U̲̲N̲̲D̲̲E̲̲ ̲̲B̲̲E̲̲T̲̲R̲̲E̲̲T̲̲E̲̲N̲̲ ̲̲W̲̲E̲̲G̲̲,̲̲ ̲̲

    W̲̲E̲̲I̲̲L̲̲ ̲̲M̲̲A̲̲N̲̲ ̲̲C̲̲H̲̲R̲̲I̲̲S̲̲T̲̲U̲̲S̲̲ ̲̲N̲̲I̲̲C̲̲H̲̲T̲̲ ̲̲A̲̲N̲̲ ̲̲I̲̲H̲̲M̲̲ ̲̲E̲̲R̲̲K̲̲A̲̲N̲̲N̲̲T̲̲E̲̲!̲

     

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    1. BIBELTAGEBUCH

      ich habe jetzt den ganzen Tag über diese Seite nachgedacht. Und bin immer noch unglücklich über diesem Blogtag bei dir, Mandy.  Bibeltagebuch

      Folgende 13 min Andacht von J.Hartl erklärt vielleicht was ich meine!

      http://mfi.re/listen/2h4qsv9vjyick8b/Duhastihn_nicht_gesehen.Oder.mp3
      _____________________________________________________________
      Während der Friseur zu arbeiten beginnt, haben der Friseur mit dem Kunden eine gute Unterhaltung. Sie sprechen über viele Dinge und verschiedene Themen.

      Als sie dann auf das Thema "Gott" kommen, meint der Friseur:
      "Ich glaube nicht, dass Gott existiert." "
      Daraufhin
      ging der Kunde betreten weg, weil man Christus nicht an ihm erkannte!̲
      D̲̲A̲̲R̲̲A̲̲U̲̲F̲̲H̲̲I̲̲N̲̲ ̲̲G̲̲I̲̲N̲̲G̲̲ ̲̲D̲̲E̲̲R̲̲  ̲̲K̲̲U̲̲N̲̲D̲̲E̲̲ ̲̲B̲̲E̲̲T̲̲R̲̲E̲̲T̲̲E̲̲N̲̲ ̲̲W̲̲E̲̲G̲̲,̲̲ ̲̲

                                       W̲̲E̲̲I̲̲L̲̲ ̲̲M̲̲A̲̲N̲̲ ̲̲C̲̲H̲̲R̲̲I̲̲S̲̲T̲̲U̲̲S̲̲ ̲̲N̲̲I̲̲C̲̲H̲̲T̲̲ ̲̲A̲̲N̲̲ ̲̲I̲̲H̲̲M̲̲ ̲̲E̲̲R̲̲K̲̲A̲̲N̲̲N̲̲T̲̲E̲̲!̲

      Antworten
  18. Katrin

    sehr schönes Beispiel :) man kann den Verkehrsminister ja auch nicht für alle Verkehrsunfälle verantwortlich machen, die passieren, weil Menschen sich nicht an die Straßenverkehrsordnung halten…. :D

    Antworten
  19. Michael

    Nicht neu aber wahr, Silas, natürlich sind die Menschen in Syrien und so nicht selbst schuld an dem was passiert, aber es ist nichtsdestotrotz die Schuld anderer Menschen. Natürlich hinkt das Gleichnis etwas, aber das tun sie fast alle wenn Gott ins Spiel kommt, da er für uns einfach nicht voll zu erfassen ist, können wir natürlich auch keine wirklich passenden Gleichnisse bringen, wie schon Paulus sagte: Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde
    ich erkennen, wie ich erkannt bin.

    Antworten
    1. De Benny

      Daß Gleichnisse hinken, mag normal sein, ich finde es aber gut von Silas, darauf hinzuweisen, damit nicht jemand auf den hinkenden Teil versucht, etwas aufzubauen. Sonst kommt noch einer auf die Idee, es hinge von den Menschen ab, ob sie gerettet werden, und dann wird es nicht nur schräg, sondern ganz schnell auch bösartig und zerstörerisch. Dann könnte ein schlechter Prediger darauf kommen zu sagen: Ja, liebe Leute, wie der Haarige zum Friseur muß, so müssen auch wir uns zu Gott aufmachen, denn wie der Friseur den Haarigen wieder zu einem ansehnlichen Menschen macht, wenn er zu ihm kommt, so schützt Gott den Menschen vor Folter und Bedrohung…

      Und das wäre falsch. Erstens, das wurde auch schon gesgat, werden besonders Christen oftmals verfolgt und müssen Schlimmes leiden (sogar schon vor Jesus, wenn man an die Propheten denkt) und zweitens ist es Gott, der zu uns kommt, weil wir Ihn alleine nicht finden würden.

      Mit der falschen Auslegung kann man dann alles auf fehlenden Glauben schieben und die Leute fertig machen. Damit verbaut man ihnen dann sogar noch den Weg, weil sie meinen, daß das, was sie von dem schlechten Prediger erleben das ist, was das Christentum ausmacht. Und wenn ihnen das nicht hilft, werden sie auch besseren Predigern erst einmal mißtrauen.

       

      Gottes Segen

      Antworten
  20. Daniel

    @ Mandy: Einerseits eine sehr weise und schöne Geschichte – gleichzeitig gibt es auch viele Christen, die leiden, krank sind oder auf alle möglichen Arten sterben. Nach wie vor denke ich an Offenbarung 12, 7 bezüglich der Theodizee-Frage… Wir sind alle gefallene Engel und müssen hier nun auf der Erde in einer harten Schule den Weg nach Hause finden – den Jesus uns Gott sei Dank frei gemacht hat…

    Antworten
  21. Silke

    Genauso ist es. Wir laden uns jeden Tag Schuld auf, weil wir nicht zu Gott kommen und fragen, was er tun würde. Wenn wir zu ihm kommen und ihn um Hilfe bitten, ist er da.

    Antworten
  22. Tim

    Also sind die Leute, die an Krankheiten und ähnlichem leiden, selbst schuld? Weil sie zu ungläubig sind? Warum sind dann auch viele Christen krank? Man sollte nicht vergessen, dass selbst bei den riesigen Heilungsgveranstaltungen immer viele bleiben, die nicht geheilt werden. Mit der Aussage: "Du bist zu ungläubig" gewinne ich sie ganz sicher nicht für Christus. Im übrigen gibt es in der Bibel ein Paradebeispiel mit Hiob, der ganz sicher nicht wegen seinem Unglauben von extremsten Leiden geplagt wurde. Seine Freunde drängen ihn immer mehr dazu einzusehen, dass es seine Schuld ist und er endlich Buße tuen soll etc. Was Gott dazu sagt, sollte jeder selbst nachlesen. Am Ende müssen die Freunde jedenfalls Hiob bitten, für sie zu beten, damit sie nicht verstoßen werden. Die Geschichte hier ist zwar schön, aber leider nur eine Halbwahrheit.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Tim,

      wenn Du meinen Blog ein bißchen kennst, dann wirst Du hoffentlich schnell drauf kommen, dass ich nicht mit "Du musst nur richtig glauben, dann wird alles gut!" Parolen um mich werfe und Hiob einer meiner persönlichen Helden in der Bibel ist.

      Diese Geschichte mit dem Friseur ist eine Art Gleichnis, die man wie so oft nicht überstrapazieren sollte. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Du nur "mehr" oder "anders" glauben sollst und Du dann gesund wirst und keine Probleme mehr haben wirst. Es wird auch nicht erwähnt, dass der Mensch der nicht an Gott glaubt selbst schuld ist. Das kannst Du hineininterpretieren, aber es auch lassen.

      ​In den Kommentaren wirst Du auch lesen können, dass nicht jeder diese Geschichte gut findet, aus diesem oder jenem Grund. Mir gefällt sie und deswegen habe ich sie hier aufgeschrieben. ;-)

      Antworten
      1. Tim

        Hey, danke für die schnelle Antwort. Ich lese deinen Blog hin und wieder und gerne, eben weil du derartige Fragen meistens gut behandelst. Leider ist es aber unter Christen hierzulande weit verbreitet, solche aussagen zu treffen, wie die Leute leiden, weil sie nicht an Gott glauben, wo sie doch einen freien Willen haben. Und ich finde diese Geschichte nährt das ganze ziemlich. Die Aussage ist, die Leute haben "lange Haare" weil sie nicht zum Friseur gehen und dann transferiert, die Leute sind krank, weil sie nicht zu Gott gehen, obwohl sowohl Friseur als auch Gott existieren. zumindest verstehe ich sie so. An sich klingt die Geschichte erstmal auch toll, aber ich frage mich, was sie bei einem unheilbar kranken auslöst, der lange immer zu Gott gebeten hat, ihn zu heilen und wo Heilung halt nie eintritt. Er wird anfangen die schuld bei sich zu suchen. Aber das kann man vermutlich so oder so sehen. Hab halt mal meinen Senf dazugeschrieben. Es wird mich auf jeden fall nicht daran hindern, deinen blog weiterhin zu lesen ;-)

        Antworten
  23. Lisa

    Schon mehrere Male gelesen und doch immer wieder schön :) Passt auch super zum Thema weil ich mich im Moment durch Hiob von Joseph Roth und den biblischen Hiob im Vergleich ''kämpfen'' muss und jetzt endlich einen Aufhänger für meine Facharbeit habe (y) Danke!

    Antworten
  24. Anna

    Naja ich stelle jetzt mal die gewagte These auf, dass Leid ja nicht gleichzeitig abgewandheit von Gott bedeutet. Menschen die leiden und zu Gott kommen, lernen ihm im Leid zu vertrauen und wie auch bei Hiob nutzt Gott unser Leid ja auch um uns näher zu ihm zu bringen, uns vllt zu läutern und uns zu zeigen, dass wir ihm eben im Leid dienen können. Ich lese gerade dazu ein interessantes Buch von einer querschnittsgelähmten Frau, die sehr stark an Gott glaubt und mit ihm lebt und auch trotz vielem beten nicht geheilt wurde. Sie sagt, dass mit Gott leben sein handeln nicht immer zu verstehen und das Gott sie in ihrem Leid gebraucht. das ist wirklich starker glaube und zeigt auch das leid und schmerz nicht immer negativ zu verstehen sind, es kommt vielmehr darauf an, wie man mit gott lebt und mit dem leid umgeht. natürlich kann man das ganze nicht pauschalisieren, aber in ihrem fall ist es so und das finde ich sehr beeindruckend und daher finde ich auch das das video und die aussage, die du darüber triffst(so habe ich es auch verstanden) durchaus seine wahrheit hat. es kommt nur darauf an wie man in diesem zusammenhang leid und schmerz versteht. Aber das Thema leid und schmerz in zusammenhang mit gott zu bringen finde ich auch sehr schwer und mir gehen da auch noch viele fragen im kopf herum.

    Antworten
  25. Stefan

    Diese Geschichte ist ein GLEICHNIS! Das darf man nicht vergessen. Somit ist es keine Halbwahrheit, sondern man darf hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die Aussage regt zum NACHDENKEN an!

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  26. Gaby

    Ein Seifenhersteller sagt zu einem Missionar (ich glaube, es war Booth, der Gründer der Heilsarmee, will mich aber nicht darauf behaftet wissen): Den Gott, den Du da predigst, gibt es nicht. Sonst gäbe es all das Leid in dieser Welt gar nicht. Der Missionar zeigt auf einen schmutzigen Passanten, der gerade vorübergeht und sagt: Seife gibt es nicht, sonst gäbe es keine schmutzigen Menschen. Der Seifenhersteller sagt: “Klar gibt es Seifen, ich stelle ja selber Seifen her, ich muss das wissen! Aber man muss sie eben auch anwenden.” — “Genau so ist es mit dem Glauben an Gott: Man muss ihn eben auch anwenden.”

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